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Chicago Blackhawks

Chicago Blackhawks

Die Chicago Blackhawks sind eine Eishockeymannschaft in der National Hockey League aus Chicago, Illinois. Das Team wurde 1926 gegründet und gehört zu den Original Six Teams der NHL. Die Heimspiele werden im United Center ausgetragen. Die Vereinsfarben sind rot und schwarz.

Berühmte Spieler

Mitglieder der Hockey Hall of Fame


- Sid Abel
- Al Arbour
- Francis Charles Brimsek
- William Burch
- Tony Esposito
- Glenn Hall
- Bobby Hull
- Stan Mikita
- Bobby Orr

Ehemalige Starspieler


- Tony Amonte
- Ed Belfour
- Chris Chelios
- Dominik Hasek
- Jeremy Roenick
- Steve Sullivan

Gesperrte Nummern


- 1 Glenn Hall
- 9 Bobby Hull
- 18 Denis Savard
- 21 Stan Mikita
- 35 Tony Esposito Diese Rückennummern werden nie mehr vergeben. Die Rückennummer 99 ist generell in der NHL zu Ehren von Wayne Gretzky gesperrt worden.

Weblinks


- [http://www.chicagoblackhawks.com/ Offizielle Homepage der Chicago Blackhawks (englisch)] Kategorie:Eishockeyverein (Nordamerika) Kategorie:NHL Kategorie:Chicago ja:シカゴ・ブラックホークス

National Hockey League

Die National Hockey League (NHL) (im französischsprachigen Teil Kanadas auch « Ligue nationale de hockey » (LNH)) ist die seit 1917 bestehende Eishockey-Profiliga in Nordamerika. Die insgesamt 30 Teams sind in Kanada und den USA beheimatet. Aus der Gründungszeit der NHL haben nur die Canadiens de Montréal, die Detroit Red Wings, die Chicago Blackhawks, die Boston Bruins, die New York Rangers und die Toronto Maple Leafs überlebt (Original Six). Die Siegertrophäe für den Saisongewinner, der nach der regulären Saison in den Play-Offs (K.O.-System) ermittelt wird, ist der Stanley Cup. Titelträger der Saison 2003/2004 ist das Team von Tampa Bay Lightning. Gestiftet wurde der Stanley Cup 1892 vom damaligen Generalgouverneur von Kanada, Lord Stanley, und gilt als die am härtesten umkämpfte Sporttrophäe überhaupt. Die Namen aller teilnehmenden Spieler, Trainer und Manager der Siegermannschaft der Finalspiele werden auf den Pokal graviert. Außerdem darf jeder Spieler des Siegerteams den Pokal für einen Tag behalten. Ursprünglich war der Stanley Cup ein Wanderpokal, der zwischen den Siegern mehrerer Ligen ausgespielt wurde. Seit 1927 wird er ausschließlich dem Sieger der NHL verliehen. Insgesamt dreimal musste der Ligenbetrieb der NHL eingestellt werden. In der Saison 1918/19 wurde die Play-Off-Finalserie wegen einer Grippeepidemie und dem Tod eines Spielers abgebrochen. 1994/95 und 2004/05 kam es zu Lockouts, weil sich die Liga nicht mit der Spielergewerkschaft NHLPA auf einen neuen Tarifvertrag einigen konnte. Die NHL ist sehr eng mit der AHL verzahnt, so sind die Teams der NHL mit einem Team in der AHL verbunden (Farm-Team). Viele Spieler, die durch den Entry draft in die NHL gezogen wurden, spielen zuerst in der AHL um so Spielpraxis und Erfahrung zu sammeln. Der Entry draft ist die in der NHL übliche Veranstaltung, bei der sich die Clubs die Rechte an Nachwuchsspielern sichern können. Dieser Mechanismus soll dazu dienen, junge Talente möglichst gleichmäßig auf die Teams zu verteilen. Entry draft

Berühmte Spieler

Entry draft
- in der Position des Torwarts/Goalie: Martin Brodeur, Patrick Roy, Dominik Hasek, Curtis Joseph, Mike Richter
- in der Position des Verteidigers: Ray Bourque, Paul Coffey, Ed Jovanovski, Nicklas Lidström, Scott Niedermayer, Bobby Orr, Al MacInnis, Larry Murphy, Chris Chelios, Denis Potvin, Larry Robinson, Brian Leetch
- in der Position des Flügel- oder Mittelstürmers: Peter Bondra, Mike Bossy, Pavel Bure, Marcel Dionne, Phil Esposito, Sergei Fedorov, Peter Forsberg, Wayne Gretzky, Dany Heatley, Gordie Howe, Bobby Hull, Brett Hull, Jarome Iginla, Jaromir Jagr, Paul Kariya, Ilya Kovalchuk, Vincent Lecavalier, Igor Larionow, Mario Lemieux, Eric Lindros, Mark Messier, Stan Mikita, Mike Modano, Rick Nash, Zigmund Palffy, Luc Robitaille, Joe Sakic, Brendan Shanahan, Teemu Selänne, Martin St. Louis, Mats Sundin, Joe Thornton, Alexei Yashin, Steve Yzerman, Pavel Datsyuk

Ehrungen/Trophäen

Pavel Datsyuk Wichtigste Trophäe der NHL ist der Stanley Cup für das Team, welches die Saison gewinnt. Bisherige Gewinner s.u. Stanley Cup. Weitere Trophäen, die jeweils jährlich vergeben werden, sind:
- Art Ross Memorial Trophy: benannt nach dem Spieler Art Ross, wird dem besten Scorer der regulären Saison verliehen. Bisherige Gewinner s.u. Art Ross Memorial Trophy
- Bill Masterton Memorial Trophy: benannt nach dem Spieler Bill Masterton, wird an den Spieler verliehen der Ausdauer, Hingabe und Fairness im und für das Eishockey zeigt. Der Gewinner wird durch eine Umfrage der Professional Hockey Writers' Association ermittelt. Bisherige Gewinner s.u. Bill Masterton Memorial Trophy
- Calder Memorial Trophy: wird dem besten Liganeuling ("Rookie of the year") verliehen, der mindestens die Hälfte aller Spiele (41) bestritten haben muss. Torhüter müssen mindestens 25 Spiele gespielt haben. Bisherige Gewinner s.u. Calder Memorial Trophy
- Clarence S. Campbell Bowl: wird dem Verein, der das Finale der Western Conference gewinnt, verliehen. Bisherige Gewinner s.u. Clarence S. Campbell Bowl
- Conn Smythe Trophy: wird dem wertvollsten Spieler der Playoffs verliehen. Bisherige Gewinner s.u. Conn Smythe Trophy
- Frank J. Selke Trophy: wird dem Stürmer mit den besten Defensivleistungen verliehen. Bisherige Gewinner s.u. Frank J. Selke Trophy
- Hart Memorial Trophy: wird dem wertvollstem Spieler der regulären Saison verliehen. Bisherige Gewinner s.u. Hart Memorial Trophy
- Jack Adams Award: wird dem Trainer des Jahres verliehen. Bisherige Gewinner s.u. Jack Adams Award
- James Norris Trophy: wird dem Verteidiger übergeben, der der beste Allrounder war. Bisherige Gewinner s.u. James Norris Trophy
- King Clancy Memorial Trophy: wird an den Spieler vergeben, der auf und abseits der Eisfläche Führungsqualitäten bewiesen hat und zudem durch soziales Engagement auf sich aufmerksam gemacht hat. Bisherige Gewinner s.u. King Clancy Memorial Trophy
- Lady Byng Memorial Trophy wird an den Spieler verliehen, der einen hohen sportlichen Standard nachweisen konnte. Bisherige Gewinner s.u. Lady Byng Memorial Trophy
- Lester B. Pearson Award: erhält der wertvollste Spieler der regulären Saison. Bisherige Gewinner s.u. Lester B. Pearson Award
- Lester Patrick Trophy: wird an Spieler, Offizielle, Trainer oder Schiedsrichter für besondere Verdienste rund um das Eishockey in den USA bzw. die NHL verliehen. Bisherige Gewinner s.u. Lester Patrick Trophy
- Maurice "Rocket" Richard Trophy: benannt nach dem Torjäger der Canadiens de Montréal Maurice Richard, wird jährlich dem Spieler, der in der regulären Saison (also ohne Playoffs) die meisten Tore erzielt hat, übergeben. Bisherige Gewinner s.u. Maurice Richard Trophy
- Presidents Trophy: wird an den NHL-Klub verliehen, der nach Ablauf der regulären Saison die meisten Punkte geholt hat. Bisherige Gewinner s.u. Presidents Trophy
- Prince of Wales Trophy: wird dem Verein, der das Finale der Eastern Conference gewinnt, verliehen. Bisherige Gewinner s.u. Prince of Wales Trophy
- Roger Crozier Saving Grace Award: wird an den Torwart vergeben, der die beste Fangquote hatte und der mindestens an 25 Spielen der regulären Saison teilgenommen hat. Bisherige Gewinner s.u. Roger Crozier Saving Grace Award
- Vezina Trophy: benannt nach Georges Vezina erhält der beste Torwart. Bisherige Gewinner s.u. Vezina Trophy
- William M. Jennings Trophy: wird an den/die Torhüter vergeben, die mindestens 25 Spiele während der regulären Saison bestritten haben und den geringsten Gegentorschnitt haben. Bisherige Gewinner s.u. William M. Jennings Trophy Die O'Brien Trophy wurde bis 1950 an den Stanley Cup-Finalisten verliehen.

Aufteilung

Die 30 Teams der NHL sind in zwei Conferences zu je drei Divisionen aufgeteilt. Die Aufteilung der einzelnen Divisionen sieht folgendermaßen aus:

Eastern Conference

Western Conference

Präsidenten / Beauftragte der NHL


- Frank Calder (1917-1943) Präsident
- Red Dutton (1943-1946) Präsident
- Clarence Campbell (1946-1977) Präsident
- John Ziegler (1977-1992) Präsident
- Gil Stein (1992-1993) Präsident
- Gary Bettman (1993-heute) Beauftragter

Häufigste Begegnungen in den Play-Offs

Stand nach Ende der Saison 2003/2004 In Klammern Anzahl der Play Off Serien # Canadiens de Montréal - Boston Bruins (30) # Toronto Maple Leafs - Detroit Red Wings (23) # Canadiens de Montréal - Chicago Blackhawks (17) # Canadiens de Montréal - Toronto Maple Leafs (15) # Chicago Blackhawks - Detroit Red Wings (14) # Canadiens de Montréal - New York Rangers (14) # Toronto Maple Leafs - Boston Bruins (13) # Dallas Stars - St. Louis Blues (12) # Detroit Red Wings - Canadiens de Montréal (12) # Chicago Blackhawks - St. Louis Blues (10) # Philadelphia Flyers - New York Rangers (10) # Boston Bruins - New York Rangers (9) # Toronto Maple Leafs - Chicago Blackhawks (9) # Dallas Stars - Edmonton Oilers (8) # New York Islanders - New York Rangers (8)

Modus

Eine Spielzeit in der NHL ist in die "Regular Season" und die "Play-Offs" unterteilt. In der Regular Season hat jedes Team 82 Spiele. Dabei spielt ein Team achtmal gegen Teams aus der gleichen Division, viermal gegen Teams aus der gleichen Conference, sowie jeweils einmal zu Hause gegen die Teams aus einer vor der Saison ausgesuchten Division der anderen Conference und jeweils einmal auswärts gegen die Teams einer weiteren Division der anderen Conference. Dieser Modus wird zum ersten mal in der Saison 2005/2006 eingeführt. Es wird damit bezweckt die Spiele für die Zuschauer aufgrund der noch häufigeren Derbys mit Erzrivalen interessanter zu gestalten und die Reisekosten für die Teams zu verringern. Wenn alle Teams ihre Spiele bestritten haben, werden die Tabellen der beiden Conferences, also der Eastern Conference und der Western Conference, getrennt berechnet. Die 3 jeweiligen Divisionssieger werden auf die ersten 3 Plätze der Tabelle gesetzt. Nach diesen beiden Tabellen werden die Begegnungen der Playoffs festgelegt. Die Spiele lauten Platz 1 - Platz 8, Platz 2 - Platz 7, Platz 3 - Platz 6 und Platz 4 - Platz 5, wobei immer das Team, das in der Regular Season die bessere Platzierung aufweisen konnte, zuerst Heimrecht hat. Gespielt wird im Modus Best of Seven. Der Osten und der Westen spielen hierbei ihre Sieger aus, die gegeneinander um den Stanley Cup spielen. In den Stanley Cup- Finals hat das Team Heimrecht, welches in der Regular Season die meisten Punkte geholt hatte.

Weblinks


- [http://www.nhl.com/ Homepage der NHL]
- [http://www.nhl-tribute.de/ NHL-Tribute.de: Alles rund um die beste Liga der Welt]
- [http://www.hacx.de/nhl.htm Hacx.de: Viele Infos über die NHL] Siehe auch: NHL-Allstar-Spiel, Liste der NHL first overall draft picks, Hockey Hall of Fame, Liste ehemaliger NHL-Mannschaften, Gewalt in der NHL, Lockout, NHLPA ! ja:NHL simple:National Hockey League

Chicago

Chicago [] ist eine Stadt im US-Bundesstaat Illinois in den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit einer Einwohnerzahl von 2.862.000 (2004) ist sie die drittgrößte Stadt der USA. Der Name leitet sich aus dem Wort Checagou ab, mit dem die Potawatomi-Indianer das Marschland beschrieben, wo später die Stadt gegründet wurde. Das indianische Wort bedeutet sowohl wilde Zwiebeln wie auch Stinktier. Frei übersetzt bedeutete Checagou also soviel wie „Land, das nach Zwiebeln stinkt“. Die Stadt liegt im Bundesstaat Illinois, am Südwestufer des Michigansees. Im Volksmund wird Chicago auch the windy city genannt.

Geografie

Michigansee

Geografische Lage

Chicago liegt im Nordosten Illinois. Laut Daten des United States Census Bureau hat die Stadt eine Fläche von 606,1 km². Gewässer bedecken davon 2,94% (17,8 km²). In Chicago mündete einst der Chicago River in den Michigansee. Allerdings fließt das Wasser des Chicago River seit 1900 nicht mehr in den zur Trinkwassergewinnung genutzten Michigansee, sondern wird über den „Chicago Sanitary & Ship Canal“ in den Illinois und letztendlich in den Mississippi abgeleitet. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 6 Grad Celsius.

Klima

Das Klima in Chicago ist sehr kontinental. Im Sommer ist es sehr heiß, und im Winter extrem kalt. Da die vorherrschenden Winde im Winter aus Alberta kommen, und nicht vom Michigansee, der für die Gebiete in Michigan einen mildernden Einfluß hat, ist die Durchschnittstemperatur in Januar niedriger als etwa in Anchorage (Alaska). Wer bei -20 Grad in der Schlucht zwischen den Hochhäusern der Lasalle Street gestanden hat, wird schnell erkennen, weshalb die Stadt den Spitznamen "The Windy City" hat.

Ausdehnung des Stadtgebiets sowie der nicht eingemeindeten Agglomeration

Seit der Stadtgebieterweiterung von 1960 um den großzügigen Ausbau des Flughafen O’Hares zu ermöglichen, gliedert sich die City of Chicago in 77 Community Areas. Ein Bild zur räumlichen Aufteilung findet sich hier [http://en.wikipedia.org/wiki/Image:4550393.gif|1] Darüber hinaus gibt es noch dutzende Vorstädte in neun verschiedenen Counties welche mit dem Stadtgebiet von Chicago verflochten sind, und daher als Agglomeration gelten. Diese Counties sind in Illinois Cook, DuPage, Kane, Kendall, Lake, McHenry und Will County, in Indiana Lake County und in Wisconsin das Kenosha County. Mit mehr als 9,4 Millionen Einwohnern liegt die Metropolregion Chicago an 28. Stelle der Liste der größten Metropolregionen der Welt (Stand 1. Januar 2005). Da die Vorstädte politisch unabhängig sind, fließen keine Steuergelder aus diesen Enklaven, um die zentrale Infrastruktur der Großstadt zu finanzieren. Dies ist insbesonders bei den Schulen wichtig, weil ihre Finanzierung auf den lokalen Grundsteuern zu einem großen Teil erfolgt, mit landesweiten Zuschüssen pro Schüler als Ergänzung. Greater Chicago beziehungsweise Chicagoland oder Chicago Metropolitan Area stand bei der Entwicklung des Modells der städtischen Zonen des renommierten Stadtgeographen Ernest Burgess um einen Central Business District (CBD) Pate. Den Kern des CBD bildet der sogenannte, von den Hochbahnschleifen umschlossene Loop (Chicago), die Community Area 32 und angrenzende Gebiete.

Geschichte

In den 70er-Jahren des 18. Jahrhunderts errichtete Jean Baptiste Point du Sable - Sohn eines Québecer Kaufmanns und einer schwarzen Sklavin - einen Handelsposten am Tauschplatz der ortsansässigen Indianerstämme Miami, Fox, Sac und Potawatomi. „Der erste weiße Mann der sich hier niederließ, war ein Schwarzer“, werden sie zitiert.

Vom Handelsposten zur Stadt

Dank der verkehrsgünstigen Lage an den Wassertransportwegen des Michigansees, einem der Großen Seen, und des Chicago Rivers gewann der Handelsposten bis Anfang des 19. Jahrhunderts zusehends an Bedeutung. Als Illinois 1818 den USA beitrat und deshalb verkehrstechnisch besser erschlossen werden sollte, erlangte Chicago nach dem Bau der Ost-West Eisenbahnstrecke daher schnell den Ruf als „Tor zum Westen“. Chicago war nun der wichtigste Handelsplatz für Rohstoffe und landwirtschaftliche Produkte weit und breit. Holz kam mit Schiffen aus dem Norden und wurde vor Ort weiterverkauft oder mit der Bahn weitertransportiert, und Lebensmittel brachten die Farmer auf die Märkte, von wo sie dann wiederum problemlos auf Schiffe oder Züge umgeladen und verfrachtet werden konnten. Werkzeuge und sonstige Materialien die (vorerst) nicht oder in unzureichender Menge vor Ort produziert wurden, kamen wiederum aus dem Osten. So wurde aus dem Handelsposten ein Dorf. Am 12. August 1833 wurde Chicago offiziell gegründet und bereits vier Jahre später, 1837, wurde Chicago mit seinen 4200 Einwohnern zur Stadt erhoben.

Rasante Expansion

1837 Von nun an ging es Schlag auf Schlag. Immer mehr Menschen zogen in die Stadt, und der ohnehin bereits ausgeprägte Handel wurde weiter angetrieben, was noch mehr Zuwanderer anlockte. Die Grundstückspreise stiegen rasant an. Drei Jahre lang sollen sie sich täglich verdoppelt haben. Als der 1836 begonnene Bau des „Illinois & Michigan Canals“ zwischen dem Chicago River und dem in den Mississippi mündenden Illinois 1848 fertig gestellt wurde, gab es eine weitere äußerst attraktive Verkehrsroute. Sechs Staaten südlich entlang des Mississippi, sowie drei nördlich, und Regionen entlang des in den Mississippi mündenden Missouri waren nun zusätzlich durch eine breite Wasserstraße erschlossen. Ebenfalls 1848 wurde zudem die erste Eisenbahnstrecke eröffnet, die auch Chicago anfuhr - die „Galena & Chicago Union Railroad“. Seit der Fertigstellung des „Chicago Sanitary Canals“ im Jahr 1900 mündet der Chicago River nicht mehr in den Michigansee, sondern durch den „Illinois & Michigan Canal“ und in weiterer Folge den Illinois in den Mississippi. 1850 hatte Chicago bereits 30.000 Einwohner, und ein Ende des Zustroms war nicht absehbar - zu günstig waren die Rahmenbedingungen am Verkehrsknotenpunkt der USA. 1855 kam es zum „Lager Beer Riot“. Deutsche Siedler kämpften in diesem Aufstand um ihr Recht auch am Sonntag Bier ausschenken zu dürfen. Zwischen dem 8. und dem 10. Oktober 1871 wütete der Große Brand von Chicago, der den Großteil der Stadt zerstörte. Doch rasch wurde die Stadt wieder aufgebaut. Architekten wie Louis Sullivan und später auch Frank Lloyd Wright kamen in die Stadt, die nun als Experimentierfeld für urbane Innovationen diente. 1880 zählte die „wiedergeborene“ Stadt bereits 500.000 Einwohner.

Geburtsstunde des Hochhauses

1880 Zwischen 1880 und 1890 verdoppelte sich die Einwohnerzahl und Chicago zählte nun über eine Million Einwohner. Zwar erlebten die Grundstückspreise in der Innenstadt schon seit der Ernennung zur Stadt immer wieder extreme Anstiege, doch dieses Mal drang man in eine neue Preisdimension vor. Kostete 1m² im Jahr 1880 noch 130 US-Dollar, versiebenfachte er sich bis zum Jahr 1890 fast bis auf 900US-$/m². Um rentabel zu wirtschaften, begannen Grundstückseigner ihre Grundfläche maximal zu nutzen - d.h., es musste höher gebaut werden. Dank neuer Erfindungen wie elektrischer Aufzüge, feuerfesterer Baustoffe, aber vor allem durch die Verwendung von Stahlskeletten im Gebäudebau, wurde dies möglich. Das Home Insurance Building von 1885 (1931 abgerissen), war das erste Bauwerk, das die neuen technischen Errungenschaften vereinte, und gilt mit seinen zehn Etagen als das erste Hochhaus der Welt. Das 1889 von Dankmar Adler und Louis Sullivan errichtete Auditorium Building wies zudem - neben seiner fast perfekten Akustik - als Neuheit eine Klimaanlage auf. Zwischen 1890 und 1894 wurde das Reliance Building erbaut, welches als Vorläufer der gläsernen Vorhangwandkonstruktion gilt, die später den „internationalen Stil“ bestimmen sollte. Es gilt als Meisterwerk der Ersten Chicagoer Schule.

Ende 19. Jahrhundert

Am 1. Mai 1886 organisierten die Gewerkschaften Chicagos einen Streik, um die Arbeitszeiten von täglich 12 auf 8 Stunden zu reduzieren. Als die Polizei am 3. Mai hart durchzugreifen begann, und Streikende getötet wurden, kam es zu einem Aufstand, der als Haymarket Riot in die Geschichte einging. Das Ende des 19. Jahrhunderts war auch ansonsten keine ruhige Phase. Die Korruption erlebte seine erste Blütezeit. Viele Politiker der Stadt waren käuflich. Etwa ein Viertel der Stadträte besaßen Saloons und waren als „boodlers“ („Geschmierte“) verschrien. Hempstead Washburne, Bürgermeister von 1891 bis 1893 war für seine Wiederwahl mit dem Hinweis „klüger, für einen Mann zu votieren, der bereits genug gestohlen hat, als für einen neuen“. Auch Wahlbetrug stand an der Tagesordnung. Washburne gelang seine Wiederwahl jedenfalls nicht. 1893 bewarb sich Chicago für die Weltausstellung und gewann gegen seine Mitbewerber New York, Washington und St. Louis. Die „World Columbian Exposition“, so hieß die Veranstaltung, dauerte rund fünf Monate und hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der Kunst und Architektur dieser Zeit. World Columbian Exposition

Weitere geschichtliche Ereignisse


- Juli 1918: Als weiße Polizisten sich weigern, bei einer Steinigung eines im See schwimmenden Schwarzen einzuschreiten, folgt ein sechstägiger Aufstand mit 38 Toten.
- ab 1920: Johnny Torrio und Al Capone übernehmen die Kontrolle über große Teile der Stadt.
- Ab 1922 Chicago wird zur Jazzmetropole. Größen wie Louis Armstrong, Earl Hines oder Jelly Roll Morton beleben die "schwarzen Clubs" und prägen den "Chicago Jazz"
- 1933 Weltausstellung des Fortschritts
- 1968 wird die Democratic National Convention von Ausschreitungen in der Stadt begleitet. Später werden die Chicago Seven dafür angeklagt.
- 1974 Fertigstellung des Sears Tower
- 1983 Harold Washington wird Chicagos erster schwarzer Bürgermeister; er kommt 1987 durch einen Herzinfarkt ums Leben
- 13. April 1992 Überflutung vieler Keller in der Innenstadt durch Wassereinbruch in einen stillgelegten U-Bahn-Tunnel

Einwohnerentwicklung

Laut der Volkszählung aus dem Jahr 2000 gibt es in der Stadt 2.896.016 Einwohner, 1.061.928 Haushalte und 632.909 Familien, die in der Stadt ansässig sind. Die Bevölkerungsdichte beträgt 4.923 Einwohner/km². Die Bevölkerung besteht zu 41,97% aus Weißen und zu 36,77% aus Afroamerikanern; 4,41% sind asiatischer Herkunft. Der Median des Einkommen je Haushalt liegt bei 38.625 US-Dollar, der Median des Einkommens einer Familie bei 42.724 US-Dollar. 19,6% der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze.

Ethnischer Hintergrund von zahlreichen Einwohnern

Die Metropolregion Chicago besitzt eine der weltweit größten polnischen Gemeinden mit etwa 1,65 Millionen Einwohnern polnischer Herkunft. Damit gilt Chicago als zweitgrößte polnische Stadt nach Warschau (ca. 2 Mio. Einwohner), wobei diese Bezeichnung übersieht, dass die Vororte selbständige Kommunen sind und dass ethnische Herkunft für nachfolgende Generationen in Bedeutung abnimmt, besonders bei Kindern aus gemischten Ehen. Dies gilt auch für die zahlreiche Nachkommen deutscher Einwanderer, die in und um Chicago wohnen. Außerdem wohnen in Chicago etwa 150.000 Südslawen (insbesondere Kroaten). Da viele Einwohner irischstämmig sind, findet jedes Jahr im März eine riesige St. Patrick's Day Parade statt. Zur Feier dieses Tages wird auch der Chicago River grün gefärbt. Derzeit gibt es auch ein sehr großes Gebiet im Nordwesten der Stadt, die dadurch auffällt, dass die Schilder auf Geschäften koreanisch beschriftet sind. Ebenfalls gibt es ein Kongressbezirk in Chicago, dessen Zuschnitt eine hispanische Mehrheit im Bezirk sichert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

St. Patrick's Day St. Patrick's Day
- Brookfield Zoo
- Adler Planetarium
- John G. Shedd Aquarium
- Clarence Buckingham Memorial Fountain and Garden (gestaltet von Marcel Francois Loyau)
- Lake Shore Drive Apartments (entworfen von Ludwig Mies van der Rohe)
- Sears Tower (von 1974-1998 höchstes Gebäude der Welt) im Loop
- John Hancock Center, ein Hochhaus, zentral in 875 North Michigan Avenue gelegen
- Wrigley-Building, im Auftrag des gleichnamigen Kaugummikonzerns erbaut
- Standard Oil Building (heisst jetzt Aon Center, siehe Amoco Building)
- Green Mills (Stammkneipe des Gangsters Al Capone, noch immer im Stil der 20er Jahre eingerichtet)

Theater


- Drury Lane Water Tower Place
- Goodman Theatre
- Merle Reskin Theatre (ehem. Blackstone Theatre)
- The Second City
- Steppenwolf Theatre

Museen

Steppenwolf Theatre
- Art Institute of Chicago
- Chicago Historical Society http://www.chicagohs.org/
- Field Museum of Natural History
- Museum of Contemporary Art
- Museum of Science and Industry

Musik

Bei der Weiterentwicklung der genuin US-amerikanischen Musikstile von Jazz, Blues und Soul hat die Stadt eine bedeutende Rolle gespielt. Durch eine große wirtschaftlich bedingte Migrationsbewegung zu Beginn der 1920er Jahre sowie die Schließung des Vergnügungsviertels Storyville in New Orleans verlagerte sich das musikalische Zentrum des Jazz zusehends nach Chicago. Bedeutende Musiker wie Louis Armstrong, King Oliver und Jelly Roll Morton waren in der Stadt aktiv. In der Southside, dem Schwarzenviertel der Stadt entwickelte sich ein reges Jazzleben. Es entwickelte sich der sogenannte Chicago Jazz, welcher die Soloimprovisation gegenüber der Kollektivimprovisation stärker in den Vordergrund rückte, und eher zu einer kühlen Spielweise neigte. Der von Gitarre und Mundharmonika geprägte, ländliche Delta-Blues wurde in Chicago elektrifiziert. Es entwickelte sich der sogenannte Chicago Blues. Die Stadt entwickelte sich zu einem bis heute aktiven Zentrum des Blues, geprägt durch Musiker wie Howlin' Wolf, Muddy Waters und Willie Dixon. In den 1960er Jahren entwickelte sich der Chicago Soul, als dessen bekanntester Vertreter Curtis Mayfield gilt. Die Stadt gilt als Geburtsort der House-Music mit ihrer Untergattung Chicago House, und ist auch in der Hip-Hop-Musik einflussreich. Das Chicago Symphony Orchestra gehört zu den besten Orchestern der USA. Weitere bekannte Musiker und Bands der Stadt sind:
- AACM, Association for the Advancement of Creative Musicians, eine Vereinigung von Jazz-Musikern, die sich der Erneuerung der afrikanisch-amerikanischen Musik verpflichtet haben
- Art Ensemble Of Chicago, "Great Black Music, Ancient to the Future", wirkte stilbildend auf den Bereich der ethnisch beeinflußten Jazz-Musik
- Chicago (Band)
- Chevelle, Rockband, 'zweites Zuhause' des Jazz, Blues
- The Blues Brothers, Bluesband
- Kanye West, Rapper und Producer

Sport

Bild:Chicago_Millenium_Park2.jpg
- Chicago Bears (American Football)
- Chicago Blackhawks (Hockey)
- Chicago Bulls (Basketball)
- Chicago Cubs (Baseball)
- Chicago Fire (Fussball)
- Chicago White Sox (Baseball)

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr


- Größter Eisenbahnknotenpunkt der Welt mit mehreren Rangierbahnhöfen
- Hochbahn ('El')
- U-Bahn
- Flughäfen
  - Meigs Field (2004 geschlossen aufgrund von schlechter Wirtschaftlichkeit)
  - Midway Airport
  - O'Hare International Airport
- Hafen (Fluss Chicago, über Sankt-Lorenz-Strom Verbindung zum Atlantik) Sankt-Lorenz-Strom

Medien


- Harold Washington Public Library (größte öffentliche Bücherei der Welt)

Bildung


- DePaul University
- [http://www.iit.edu Illinois Institute of Technology]
- Loyola University
- Northwestern University (Hauptcampus in Evanston, Illinois, einem Vorort Chicagos)
- Roosevelt University
- University of Chicago
- University of Illinois, Chicago
- Art Institute of Chicago

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Viele bekannte Persönlichkeiten sind in Chicago geboren, wie etwa die ehemalige First Lady der USA Hillary Clinton, der Schriftsteller Ernest Hemingway oder die Schauspielerin Gillian Anderson. Weitere Peronen, siehe: Liste der Söhne und Töchter von Chicago

Persönlichkeiten, die vor Ort wirken oder gewirkt haben


- Nelson Algren (Schriftsteller)
- Ernie Banks (Chicago Cubs Baseballspieler: "Mr. Chicago Cub")
- Saul Bellow (Schriftsteller und Nobelpreisträger)
- Gwendolyn Brooks (Dichterin)
- Daniel Hudson Burnham (Stadtplaner und Architekt)
- Al Capone (berüchtigter Gangster)
- John Dillinger (berüchtigter Gangster)
- Jesse Jackson ( Politiker und Bürgerrechtler)
- Michael Jordan (Basketballspieler, lange Zeit Spieler bei den Chicago Bulls)
- Irv Kupcinet (Zeitungskolumnist: "Mr. Chicago")
- Ann Landers (Zeitungskolumnistin)
- Cyrus McCormick (Erfinder und Geschäftsmann)
- Carl Sandburg (Dichter, Sänger und Historiker)
- Georg Solti (Dirigent)
- Louis Sullivan (Architekt)
- Louis "Studs" Terkel (Schriftsteller, Historiker, Chronist)
- Dinah Washington (Bluessängerin)
- Kanye West (Rapper, Hip-Hop Produzent)
- Oprah Winfrey (TV-Moderatorin und Schauspielerin)
- Frank Lloyd Wright (Architekt)

Städtepartnerschaften

Chicago hat 25 Schwesterstädte, zu denen sie eine Städtepartnerschaft unterhält. siehe Schwesterstädte von Chicago

Literatur

Um die Zeit des Ersten Weltkriegs wurde Chicago auch zu einem Zentrum kultureller Kreativität, insbesondere im Bereich der Literatur. Knotenpunkt dieser Bewegung war die 1912 gegründete Literaturzeitschrift Poetry: A Magazine of Verse. Zu dieser Zeit traten Edgar Lee Masters mit (Spoon River Anthology 1915) und Carl Sandburg mit Werken hervor, die sich eingehend mit Illinois und Chicago auseinandersetzten. Weitere Chicagoer Schriftsteller, die sich ihrer Stadt und Kultur annahmen, waren Eugene Field, George Ade, Henry Blake Fuller, Hamlin Garland, Robert Herrick und William Vaughn Moody. Die Autoren Theodore Dreiser, Vachel Lindsey und Ring Lardner hoben sich von ihnen mit einem spitzzüngig mokanten Stil ab. Am bekanntesten wurde jedoch Upton Sinclair mit seinen sozialkritischen Büchern, vor allem über die Schlachthöfe von Chicago. Damit hatte er einen großen Einfluss auf die europäische Literatur und vor allem auf Schriftsteller, die der Arbeiterbewegung nahestanden wie etwa Bert Brecht. Sinclair lebte jedoch nur vorübergehend in Chicago. Spätere namhafte Literaten der Stadt waren James T. Farrell, Richard Wright, Nelson Algren, Gwendolyn Brooks und Saul Bellow.

Literatur zum Thema Chicago


- Marco d'Eramo: Das Schwein und der Wolkenkratzer. Chicago: Die Geschichte unserer Zukunft, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1998. ISBN 3499605201
- Hugh Dalziel Duncan: The Rise of Chicago as a Literary Center from 1885 to 1920: A Sociological Essay in American Culture, 1964.
- Dale Kramer: Chicago Renaissance: The Literary Life in the Midwest, 1900–1930 1968.
- Carl S. Smith: Chicago and the American Literary Imagination, 1880–1920, 1984. ISBN 0226763714

siehe Auch

Weblinks


- [http://www.ci.chi.il.us/ City of Chicago]
- [http://www.encyclopedia.chicagohistory.org Enzyklopaedie von Chicago]
- [http://www.orl.arch.ethz.ch/dl/Chicago/pages/goals.html Städtebaugeschichte Chicagos]
- [http://www.chicagopolice.org Polizei Chicago]
- [http://gapapk.tripod.com/ Deutsch-Amerikanischer Polizeiverband von Chicago]
- [http://www.goethe.de/ins/us/chi/pro/vtour/index2b.htm Deutsch-Amerikanische Sehenswürdigkeiten in Chicago]
- [http://www.germanday.com/ Vereinigte Deutsch-Amerikanische Vereine von Groß-Chicago]
- [http://www.germandankschool.org/ Deutsche Schule] ! Kategorie:Ort mit Seehafen ja:シカゴ ko:시카고 simple:Chicago, Illinois

1926

Ereignisse


- 1. Januar: Im Deutschen Reich wird der Einkommensfreibetrag von 960 auf 1200 Reichsmark angehoben
- 1. Januar: Bei Koblenz erreicht der Rhein einen Hochwasserstand von 9,30 m, den höchsten Stand seit 1781
- 12. Mai: Umberto Nobile überfliegt im Luftschiff „Norge“ gemeinsam mit Roald Amundsen und dem amerikanischen Millionär Lincoln Ellsworth den Nordpol, drei Tage nach dem Amerikaner Richard Evelyn Byrd
- 29. Juni: Erdbeben unbekannter Stärke in Santa Barbara, Kalifornien, USA, 1 Toter
- In der allgemeinen Gebührenordnung für Ärzte wird die Psychoanalyse als neues Aufgabengebiet aufgenommen

Politik


- 1. Januar: Heinrich Häberlin wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Februar: Zwangskollektivierung Kirgisistans
- 8. Februar: Deutschland beantragt die Aufnahme in den Völkerbund
- 24. April: Berliner Vertrag. Deutschland schließt mit der UdSSR einen Freundschaftsvertrag
- 8. Mai: In Düsseldorf wird die Große Ausstellung für Gesundheit, soziale Fürsorge und Leibesübungen (Gesolei) eröffnet, die bis zum 15. Oktober 1926 über 7,5 Millionen Menschen besuchen
- 28. Mai: Revolte von Gomes da Costa in Portugal
- 31. August: Neutralitäts- und Nichtangriffsvertrag zwischen der UdSSR und Afghanistan (Laufzeit drei Jahre)
- 8. September: Einstimmige Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund
- Die UdSSR annektiert den Archipel Franz-Josef-Land, der erst 1873 entdeckt worden war

Wissenschaft und Technik

Luftfahrt


- Erstflug der Latécoère Laté 21
- März: Erstflug der Fokker F.VII
- 16. März: Erster Start einer Flüssigkeitsrakete von Robert Goddard in den USA
- Juni: Erstflug der Ford Tri-Motor Tin-Goose
- September: Erstflug der De Havilland DH 66 Hercules
- September: Erstflug der Dornier Do R Super Wal
- Oktober: Erstflug der Blériot 165

Wissenschaft


- Enrico Fermi entwickelt seine Quantenstatistik
- Paul Dirac stellt den Zusammenhang zwischen der Fermi-Statistik mit der Quantenmechanik her
- Erwin Schrödinger veröffentlicht 5 Arbeiten zur Wellenmechanik („Quantisierung als Eigenwertproblem“, Schrödingergleichung). Schrödinger weist die Äquivalenz von Wellen- und Matrizenmechanik nach
- Juli: Max Born veröffentlicht die erste von zwei Arbeiten zur statistischen Interpretation der Quantentheorie
- 3. September: Einweihung des Funkturms Berlin anlässlich der 3. Funkausstellung
- Mart Stam entwickelt den Freischwinger

Kultur


- 25. April: Uraufführung der Oper Turandot von Giacomo Puccini am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 28. April: Uraufführung der Oper Kováč Wieland (Wieland der Schmied) von Ján Levoslav Bella in Bratislava
- 7. Mai: Uraufführung der Oper Les malheurs d'Orphée von Darius Milhaud am Théâtre de la Monnaie in Brüssel
- 25. September: Uraufführung der Operette Lady Hamilton von Eduard Künneke am Schauspielhaus in Breslau
- 8. November: Uraufführung des Musicals Oh, Kay! von George Gershwin am Imperial Theatre in New York
- 9. November: Uraufführung der Oper Cardillac von Paul Hindemith an der Staatsoper in Dresden
- 8. Dezember: Uraufführung der Oper A Witch of Salem von Charles Wakefield Cadman in Chicago
- Gründung der GEDOK

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 6. August: Gertrude Ederle durchschwimmt als erste Frau den Ärmelkanal

Geboren


- 1. Januar: Ingeborg Feustel, deutsche Schriftstellerin vor allem von Kinderliteratur († 1998)
- 2. Januar: Howard Caine, US-amerikanischer Schauspieler († 1993)
- 3. Januar: George Martin, britischer Musiker und Musikproduzent
- 5. Januar: Walther Leisler Kiep, deutscher Politiker
- 8. Januar: Dieter Hasselblatt, Hörspielredakteur, Autor († 1997)
- 12. Januar: Ray Price, US-amerikanischer Country-Sänger
- 12. Januar: Morton Feldman, US-amerikanischer Komponist († 1987)
- 15. Januar: Maria Schell, österreichisch-schweizerischer Schauspielerin († 2005)
- 15. Januar: Guido Baumann, schweizerischer Journalist († 1992)
- 17. Januar: Wolf Jobst Siedler, deutscher Publizist
- 17. Januar: Robert Filliou, französischer Künstler
- 19. Januar: Hans-Jürgen Massaquoi, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 20. Januar: Fritz Bennewitz, deutscher Theaterregisseur († 1995)
- 20. Januar: David Tudor, US-amerikanischerPianist, Pionier für elektronische und experimentelle Musik († 1996)
- 20. Januar: Patricia Neal, US-amerikanische Schauspielerin
- 21. Januar: Truck Branss, deutscher Rundfunk- und Fernsehregisseur († 2005)
- 22. Januar: Hubert Aratym, österreichischer Maler († 2000)
- 25. Januar: Youssef Chahine, ägyptischer Filmregisseur
- 25. Januar: Abdus Samad Azad, bengalischer Politiker († 2005)
- 27. Januar: Ingrid Thulin, schwedische Schauspielerin († 2004)
- 29. Januar: Ernst Träger, deutscher Richter am Bundesverfassungsgericht
- 29. Januar: Robert Falkenburg, ehemaliger US-amerikanischer und brasilianischer Tennisspieler
- 29. Januar: Ivo Robić, kroatischer Schlagersänger († 2000)
- 29. Januar: Abdus Salam, pakistanischer Physiker und Nobelpreisträger († 1996)
- 31. Januar: Maria Emanuel Markgraf von Meißen, Chef des Hauses Wettin
- 31. Januar: Johannes Joachim Degenhardt, Kardinal und Erzbischof von Paderborn († 2002)
- 1. Februar: Georg Espitalier, deutscher Komponist und Akkordeonist
- 2. Februar: Miguel Obando Bravo, Erzbischof von Managua und Kardinal
- 2. Februar: Valéry Giscard d’Estaing, französischer Politiker, Staatspräsident, Präsident des Europäischen Konvents
- 2. Februar: Fritz Stern, US-amerikanischer Historiker
- 3. Februar: Hans-Jochen Vogel, deutscher Politiker
- 3. Februar: Elfriede Moser-Rath, österreichische Volkskundlerin und Erzählforscherin
- 6. Februar: Lothar Zenetti, deutscher Theologe und Schriftsteller
- 7. Februar: Mark Jewgenjewitsch Taimanow, russischer Schachspieler
- 7. Februar: Konstantin Petrowitsch Feoktistow, sowjetischer Kosmonaut
- 8. Februar: Neal Cassady, US-amerikanischer Autor, gehörte zu der Gruppe der Beats († 1968)
- 11. Februar: Paul Bocuse, französischer Koch, Gastronom und Kochbuchautor
- 11. Februar: Leslie Nielsen, kanadischer Schauspieler
- 12. Februar: Hans-Georg Noack, deutscher Kinder- und Jugendbuchautor († 2005)
- 12. Februar: Werner Walde, deutscher Politiker
- 12. Februar: Charles Van Doren, US-amerikanischer Quiz-Show-Kandidat
- 14. Februar: Roland Dörfler, deutscher Maler
- 14. Februar: Siegfried Ludwig, niederösterreichischer Landeshauptmann
- 15. Februar: Dieter Lattmann, deutscher Schriftsteller
- 16. Februar: John Schlesinger, britischer Regisseur († 2003)
- 17. Februar: Friedrich Cerha, österreichischer Komponist und Dirigent
- 19. Februar: György Kurtág, rumänisch-ungarischer Komponist
- 20. Februar: Ken Olsen, US-amerikanischer Ingenieur und Gründer von DEC
- 20. Februar: Richard Matheson, US-amerikanischer SF- und Drehbuchautor
- 21. Februar: Karl Otto Conrady, deutscher Literaturhistoriker
- 21. Februar: Hans Schwier, deutscher Politiker († 1996)
- 22. Februar: Kenneth Williams, britischer Schauspieler und Komiker († 1988)
- 22. Februar: Finn Gustavsen, norwegischer Sozialist und Politiker († 2005)
- 24. Februar: Erich Loest, deutscher Schriftsteller
- 27. Februar: David H. Hubel, kanadischer Biologe
- 28. Februar: Ernst Waldemar Bauer, deutscher Fernsehpublizist, Biologe, Buchautor und Dokumentarfilmer
- 28. Februar: Swetlana Stalina, Tochter des sowjetischen Staats- und Parteichefs Josef Stalin
- 1. März: Robert Clary, französischer Schauspieler, bekannt durch „Käfig voller Helden“
- 1. März: Pete Rozelle, US-amerikanischer Sport-Funktionär († 1996)
- 2. März: Bernard Agré, Erzbischof von Abidjan und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 3. März: Heinz Knobloch, deutscher Schriftsteller und Feuilletonist († 2003)
- 6. März: Ken Whyld, britischer Schachpublizist und Schachhistoriker († 2003)
- 6. März: Andrzej Wajda, polnischer Filmregisseur
- 6. März: Alan Greenspan, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
- 7. März: Ernst Ocwirk, österreichischer Fußballspieler und -trainer († 1980)
- 7. März: George Brecht, US-amerikanischer Künstler
- 8. März: Wolfgang Greese, deutscher Schauspieler († 2001)
- 11. März: Karl Moersch, deutscher Politiker
- 11. März: Peer Schmidt, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 12. März: Eberhard Heinrich, Mitglied beim Politbüro des ZK der SED der DDR
- 16. März: Jerry Lewis, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Produzent
- 17. März: Siegfried Lenz, deutscher Schriftsteller
- 18. März: Peter Graves, US-amerikanischer Schauspieler
- 20. März: Friedel Schirmer, deutscher Zehnkämpfer
- 24. März: Willi Bäuerle, deutscher Politiker, MdB († 1996)
- 24. März: Desmond Connell, emeritierter Erzbischof von Dublin und Kardinal
- 24. März: Dario Fo, italienischer satirischer Theaterautor, Regisseur, Komponist, Erzähler und Schauspieler
- 25. März: László Papp, ungarischer Boxer († 2003)
- 30. März: Ingvar Kamprad, schwedischer Unternehmer
- 31. März: John Fowles, britischer Romanautor († 2005)
- 31. März: Caspar Diethelm, schweizerischer Komponist und Dirigent († 1997)
- 1. April: Joan Sutherland, australische Sopranistin
- 2. April: Edgar Hilsenrath, deutscher Schriftsteller
- 2. April: Jack Brabham, australischer Formel-1-Weltmeister
- 3. April: Virgil Grissom, US-amerikanischer Astronaut († 1967)
- 5. April: Stan Levey, US-amerikanischer Jazzdrummer († 2005)
- 6. April: Alexander Butterfield, Assistent im Weißen Haus, eine der Schlüsselfiguren im Watergate-Skandal
- 6. April: Gil Kane, US-amerikanischer Comiczeichner lettischer Abstammung († 2000)
- 6. April: Ian Paisley, Pfarrer und Politiker in Nordirland
- 8. April: Elisabeth Wiedemann, deutsche Schauspielerin
- 8. April: Jürgen Moltmann, deutscher Theologe
- 10. April: William H. Danforth, zweiter Vorsitzender, Vorstandsdirektor der Washington University
- 12. April: Said Ramadan, ägyptischer islamischer Fundamentalist († 1995)
- 14. April: Leopoldo Calvo-Sotelo Bustelo, spanischer Politiker und Ministerpräsident
- 22. April: James Stirling (Architekt), britischer Architekt († 1992)
- 22. April: Harald Leipnitz, deutscher Schauspieler († 2000)
- 24. April: Thorbjörn Fälldin, schwedischer Premierminister
- 26. April: Michael Mathias Prechtl, deutscher Maler, Illustrator und Karikaturist († 2003)
- 26. April: Joseph Benjamin Hutto, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1983)
- 28. April: Harper Lee, US-amerikanische Schriftstellerin und Pulitzerpreisträgerin (1961)
- 29. April: Maria Pirwitz, Hamburger Bildhauerin und Malerin († 1984)
- 30. April: Cloris Leachman, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. Mai: Georgi Konstantinowitsch Mossolow, russischer Pilot
- 4. Mai: Gerlind Reinshagen, deutsche Schriftstellerin
- 8. Mai: David Attenborough, britischer Dokumentarfilmer und Naturforscher
- 10. Mai: Hugo Banzer Suárez, bolivianischer Militär, Politiker und Staatspräsident
- 12. Mai: James Samuel Coleman, US-amerikanischer Soziologe († 1995)
- 14. Mai: Eric Morecambe, englischer Komiker († 1984)
- 14. Mai: Eduard Landa, tschechischer Maler
- 15. Mai: Peter Shaffer, britischer Dramatiker des 20. Jh
- 15. Mai: Richard Hey, deutscher Kriminalschriftsteller und Hörspielautor († 2004)
- 15. Mai: Anthony Shaffer, britischer Drehbuchautor († 2001)
- 16. Mai: Franz Konz, deutscher Fachbuchautor
- 17. Mai: Karl Lieffen, deutscher Bühnen-, Film- und Fernsehschauspieler († 1999)
- 17. Mai: Manfred Ewald, Sport-Funktionär der DDR († 2002)
- 19. Mai: Peter Zadek, deutscher Regisseur
- 20. Mai: Bob Sweikert, US-amerikanischer Rennfahrer († 1956)
- 21. Mai: Robert Creeley, US-amerikanischer Dichter, Autor († 2005)
- 25. Mai: Curt Engelhorn, Mitgesellschafter des Pharma-Unternehmens Boehringer Mannheim
- 25. Mai: Peter Schulze-Rohr, deutscher Regisseur und Drehbuchautor
- 25. Mai: Max von der Grün, deutscher Schriftsteller († 2005)
- 26. Mai: Joseph Horovitz, britischer Komponist und Professor
- 26. Mai: Miles Davis, US-amerikanischer Jazzmusiker (Trompete) († 1991)
- 28. Mai: Gerhard Beil, SED-Funktionär und Minister für Außenwirtschaft der DDR
- 29. Mai: Larry Burrows, britischer Fotograf und Kriegsberichterstatter († 1971)
- 29. Mai: Abdoulaye Wade, Präsident von Senegal
- 31. Mai: Helmut Jacoby, deutscher Architekt und Architekturzeichner († 2005)
- 31. Mai: James Krüss, deutscher Schriftsteller und Dichter († 1997)
- 31. Mai: John George Kemeny, ungarischer Mathematiker († 1992)
- 1. Juni: Marilyn Monroe, US-amerikanischer Filmstar († 1962)
- 1. Juni: Andy Griffith, US-amerikanischer Schauspieler, , Schriftsteller und Produzent
- 3. Juni: Martin Gregor-Dellin, deutscher Schriftsteller († 1988)
- 4. Juni: Judith Malina, US-amerikanische Theater- und Filmschauspielerin, Autorin und Regisseurin
- 5. Juni: Konrad Kraske, deutscher Politiker
- 6. Juni: Klaus Tennstedt, deutscher Dirigent († 1998)
- 6. Juni: Raul Hilberg, US-amerikanischer Historiker
- 8. Juni: Margot Ebert, deutsche Schauspielerin
- 10. Juni: June Haver, US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
- 10. Juni: Oscar Brown Jr., US-amerikanischer Jazz-Sänger und Texter († 2005)
- 14. Juni: Hermann Kant, deutscher Schriftsteller
- 16. Juni: Efrain Ríos Montt, ehemaliger Präsident von Guatemala
- 16. Juni: Adriano Emperado, hawaiianischer Kampfsport-Trainer
- 18. Juni: Ingeborg Kleinert, deutsche Politikerin und MdB († 1989)
- 18. Juni: Gerhard Dallmann, deutscher Schriftsteller
- 18. Juni: Aad Bak, niederländischer Fußballspieler
- 18. Juni: Elisabeth Ruttkay, österreichische Archäologin
- 19. Juni: Anneliese Rothenberger, deutsche Opern- und Operettensängerin
- 19. Juni: Elisabeth Axmann, rumäniendeutsche Schriftstellerin
- 19. Juni: Josef Nesvadba, tschechischer Schriftsteller, Übersetzer und Psychiater († 2005)
- 22. Juni: Tadeusz Konwicki, polnischer Schriftsteller
- 22. Juni: Ruth Zechlin, deutsche Komponistin
- 25. Juni: Ingeborg Bachmann, österreichische Schriftstellerin († 1973)
- 26. Juni: Hamilton Naki, südafrikanischer Chirurg († 2005)
- 26. Juni: Jérôme Lejeune, französischer Mediziner († 1994)
- 28. Juni: Mel Brooks, US-amerikanischer Komiker und Regisseur
- 30. Juni: Peter Alexander, österreichischer Sänger und Schauspieler
- 30. Juni: Paul Berg, US-amerikanischer Biochemiker und Molekularbiologe
- 1. Juli: Hans Werner Henze, deutscher Komponist
- 1. Juli: Robert Fogel, US-amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger
- 4. Juli: Alfredo di Stefano, argentinischer Fußballspieler
- 8. Juli: Elisabeth Kübler-Ross, schweizerisch-US-amerikanische Medizinerin († 2004)
- 9. Juli: Ben R. Mottelson, US-amerikanisch-dänischer Physiker
- 9. Juli: Georg Lohmeier, bayerischer Schriftsteller, Drehbuchautor, Schauspieler und Royalist
- 10. Juli: Dschaba Iosseliani, georgischer Staatschef und Krimineller († 2003)
- 10. Juli: Fred Gwynne, US-amerikanischer Schauspieler und Autor († 1993)
- 12. Juli: Oswald Mathias Ungers, deutscher Architekt der Postmoderne
- 12. Juli: Carl Adam Petri, deutscher Mathematiker und Informatiker
- 14. Juli: Harry Dean Stanton, US-amerikanischer Schauspieler
- 14. Juli: Edith Carstensen, deutsche Scherenschnittkünstlerin
- 15. Juli: Leopoldo Galtieri, hohes Mitglied der Militärregierung Argentiniens († 2003)
- 15. Juli: Driss Chraïbi, marokkanischer Autor
- 15. Juli: Carl Melles, österreichischer Dirigent ungarischer Herkunft († 2004)
- 16. Juli: Alfred Pfaff, deutscher Fußballspieler
- 16. Juli: Heinrich Kwiatkowski, deutscher Fußballspieler
- 18. Juli: Elisabeth Müller (Filmschaffende), schweizerische Filmschauspielerin und Filmproduzentin
- 21. Juli: Norman Jewison, kanadischer Filmregisseur
- 21. Juli: Karel Reisz, tschechisch-englischer Regisseur († 2002)
- 22. Juli: Wolfgang Iser, deutscher Anglist und Literaturwissenschaftler
- 24. Juli: Hans Günter Winkler, deutscher Springreiter
- 27. Juli: Margret Dünser, österreichische Journalistin († 1980)
- 31. Juli: Hilary Putnam, US-amerikanischer Philosoph
- 1. August: Theo Adam, deutscher Kammersänger und Opernregisseur
- 3. August: Anthony Sampson, britischer Journalist und Schriftsteller († 2004)
- 4. August: Werner Koch, deutscher Schriftsteller († 1992)
- 5. August: Per Wahlöö, schwedischer Krimi-Schriftsteller († 1975)
- 6. August: Christa Reinig, deutsche Schriftstellerin
- 8. August: Herbert H. Ágústsson, isländischer Komponist und Hornspieler
- 9. August: Aglaja Schmid, österreichische Schauspielerin († 2003)
- 13. August: Fidel Castro, Staatspräsident von Kuba seit 1959
- 13. August: Tony Bennett, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 14. August: René Goscinny, französischer Comic-Autor († 1977)
- 14. August: Lina Wertmüller, italienische Filmregisseurin
- 14. August: Agostino Cacciavillan, italienischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 15. August: Konstantinos Stefanopoulos, griechischer Politiker
- 15. August: Rose Maddox, US-amerikanische Countrysängerin
- 17. August: Jiang Zemin, chinesischer Staatsmann und Politiker
- 21. August: Marian Jaworski, Erzbischof von Lviv und Kardinal
- 23. August: Leo Leandros, griechischer Komponist, Sänger, Texter und Produzent
- 23. August: Clifford Geertz, US-amerikanischer Anthropologe
- 23. August: Herbert Beattie, US-amerikanischer Opernsänger
- 27. August: Werner Ludwig, deutscher Politiker
- 27. August: Karl-Heinz Heddergott, deutscher Fußball-Trainer und Verfasser von Fachliteratur
- 30. August: Rudi Gutendorf, deutscher Fußballtrainer
- 2. September: Erich Selbmann, deutscher Journalist
- 3. September: Jochen Bleicken, deutscher Historiker († 2005)
- 3. September: Rudi Arnstadt, Hauptmann der Grenztruppen der DDR († 1962)
- 3. September: Alison Lurie, US-amerikanische Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin
- 4. September: Ivan Illich, österreichischer Pädagoge, Philosoph, Theologe († 2002)
- 5. September: Joki Freund, deutscher Jazzmusiker der Nachkriegszeit
- 6. September: Claus von Amsberg, Ehemann der niederländischen Königin Beatrix († 2002)
- 7. September: Erich Juskowiak, deutscher Fußballspieler († 1983)
- 9. September: Hannes Schmidhauser, schweizerischer Filmschauspieler, Drehbuchautor und Regisseur († 2000)
- 12. September: Frans Ludo Verbeeck, belgischer Komponist und Dirigent († 2000)
- 14. September: Michel Butor, französischer Schriftsteller des nouveau roman
- 15. September: Jean-Pierre Serre, Mathematiker
- 17. September: Klaus Schütz, deutscher Politiker
- 17. September: Hermann Bausinger, deutscher Volkskundler
- 18. September: Abel Goumba, Politiker der Zentralafrikanischen Republik
- 19. September: Masatoshi Koshiba, japanischer Physiker
- 20. September: Wolfgang Gruner, deutscher Kabarettist, Schauspieler und Regisseur († 2002)
- 21. September: Donald A. Glaser, US-amerikanischer Physiker und Neurobiologe
- 24. September: Ricardo María Carles Gordó, emeritierter Erzbischof von Barcelona und Kardinal
- 24. September: Veit Relin, österreichischer Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur
- 25. September: Otfried Steger, Minister für Elektrotechnik und Elektronik der DDR
- 26. September: Tommy Bond, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 29. September: Egon Höhmann, deutscher Politiker († 1979)
- 29. September: Alfred Nann, deutscher Politiker und MdB
- 30. September: Eric Stanton, US-amerikanischer Zeichner erotischer Comics und Illustrationen russischer Herkunft(† 1999)
- 1. Oktober: Els Oksaar, estnisch-schwedische Linguistin
- 8. Oktober: Günter Mittag, Mitglied des ZK der SED († 1994)
- 9. Oktober: Ruth Ellis, britische Mörderin († 1955)
- 9. Oktober: Shi Jiuyong, chinesischer Jurist
- 12. Oktober: César Pelli, argentinischer Architekt
- 13. Oktober: Ray Brown, US-amerikanischer Jazz-Bassist († 2002)
- 14. Oktober: Günther Schwarberg, deutscher Autor
- 15. Oktober: Karl Richter (Musiker), deutscher Chorleiter, Dirigent, Organist und Cembalist († 1981)
- 15. Oktober: Michel Foucault, französischer Philosoph († 1984)
- 18. Oktober: Klaus Kinski, deutscher Schauspieler († 1991)
- 18. Oktober: Chuck Berry, US-amerikanischer Pionier des Rock'n'Roll
- 21. Oktober: Leo Kirch, deutscher Medienunternehmer
- 21. Oktober: Josef Krings, deutscher Politiker
- 26. Oktober: Bernhard Klodt, deutscher Fußballspieler († 1996)
- 27. Oktober: Kai Warner, deutscher Musiker († 1982)
- 27. Oktober: H. Robert Haldeman, Stabschef des Weißen Hauses unter Präsident Nixon († 1993)
- 29. Oktober: Necmettin Erbakan, türkischer islamistischer Politiker
- 30. Oktober: Georg Ewald, Minister für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft der DDR († 1973)
- 2. November: Günter de Bruyn, deutscher Schriftsteller
- 3. November: Valdas Adamkus, dritter und ist der sechster Präsident von Litauen
- 5. November: John Berger (Schriftsteller), britischer Maler, Schriftsteller und Kunstkritiker
- 5. November: Andrónico Luksic, chilenischer Milliardär, kroatischer Abstammung († 2005)
- 7. November: Alfred Dallinger, österreichischer Politiker († 1989)
- 8. November: Eberhard Itzenplitz, deutscher Film-, Theater- und Fernseh-Regisseur
- 9. November: Martin Benrath, deutscher Schauspieler († 2000)
- 10. November: Juan Jesús Posadas Ocampo, Erzbischof von Guadalajara und Kardinal († 1993)
- 11. November: Maria Teresa de Filippis, italienische Rennfahrerin
- 11. November: Noah Gordon, US-amerikanischer Schriftsteller
- 14. November: Günter Fromm, Autor zur Thüringer Eisenbahngeschichte († 1994)
- 14. November: Leonie Rysanek, österreichische Kammersängerin († 1998)
- 15. November: Manfred Müller (Bischof), deutscher Bischof
- 15. November: Alfred Biehle, deutscher Politiker
- 15. November: Helmut Fischer, deutscher Schauspieler († 1997)
- 16. November: Alexei Suetin, russischer Schachspieler († 2001)
- 19. November: Jeane Kirkpatrick, US-amerikanische Politikwissenschaftlerin und Ex-Botschafterin bei der UNO
- 21. November: William Wakefield Baum, emeritierter Erzbischof von Washington undKardinal
- 22. November: Gerhard Altenbourg, deutscher Maler und Grafiker († 1989)
- 23. November: R. L. Burnside, US-amerikanischer Bluessänger († 2005)
- 25. November: Tsung-Dao Lee, US-amerikanischer Physiker
- 25. November: Poul Anderson, US-amerikanischer Science Fiction-Autor († 2001)
- 26. November: Ralf Wolter, deutscher Schauspieler
- 28. November: Eberhard von Brauchitsch, deutscher Manager
- 30. November: Andrew Victor Schally, litauisch-US-amerikanischer Physiologe
- 1. Dezember: Mieczysław Rakowski, polnischer Politiker und Journalist, Ministerpräsident
- 3. Dezember: Joachim Dalsass, Südtiroler Politiker († 2005)
- 4. Dezember: Carl Zimmerer, deutscher Wirtschaftswissenschaftler († 2001)
- 5. Dezember: George Savalas, US-amerikanischer Schauspieler († 1985)
- 8. Dezember: Joachim Fest, deutscher Historiker, Journalist und Autor
- 9. Dezember: Erhard Eppler, deutscher Politiker
- 9. Dezember: Henry W. Kendall, US-amerikanischer Physiker, Nobelpreisträger († 1999)
- 11. Dezember: Big Mama Thornton, US-amerikanische Bluessängerin († 1984)
- 13. Dezember: George Rhoden, jamaikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 14. Dezember: Herbert Roth, populärer deutscher Komponist und Interpret volkstümlicher Musik († 1983)
- 15. Dezember: Eishockey die Bezeichnung für die sechs der heute 30 Mannschaften, die seit der Erlangung des Exklusivrechts über die Ausspielung des Stanley Cup durch die NHL in ihr vertreten sind. Die Bezeichnung ist irreführend, da sie suggeriert, dass die Teams Gründungsmitglieder der seit 1917 existierenden NHL seien. Der Begriff entstand, weil die Six von 1942 bis 1967, in der "Goldenen Ära" der NHL, die gesamte Liga ausmachten. Diese Phase der NHL-Geschichte ist jedoch wirtschaftlich und sportlich teilweise sehr umstritten. Die Original Six sind:
- Boston Bruins (1924)
- Chicago Blackhawks (1926)
- Detroit Red Wings (1926)
- Montreal Canadiens (1909)
- New York Rangers (1926)
- Toronto Maple Leafs (1917) Kategorie:Eishockey

Sid Abel

Sidney Gerald Abel (
- 18. Februar 1918 in Melville (Saskatchewan); † 7. Februar 2000) war ein professioneller kanadischer Eishockeyspieler und -trainer in der NHL. Seine aktive Karriere begann in der Saison 1938/39 und er beendete sie zur Saison 1953/54. In dieser Zeit spielte er sowohl für die Detroit Red Wings, wie auch für die Chicago Blackhawks und gewann 3-mal den Stanley Cup. In den Jahren 1954/55 bis 1955/56 trainierte er die Chicago Blackhawks und 1957/58 bis 1969/70 die Detroit Red Wings. Sid Abel wurde 1969 mit der Aufnahme in die Hockey Hall of Fame geehrt.

Auszeichnungen


- 1942: Second All-Star Team/ Linksaussen
- 1949 und 1950: First All-Star Team /Center
- 1949: Hart Memorial Trophy