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Claus Graf Schenk Von Stauffenberg

Claus Graf Schenk von Stauffenberg

Claus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg (
- 15. November 1907 in Jettingen, Schwaben; † 21. Juli 1944 in Berlin) war zusammen mit seinem Bruder Berthold Graf Schenk von Stauffenberg eine der Hauptpersonen des militärischen Widerstands gegen Adolf Hitler. Er verübte das Attentat vom 20. Juli 1944 und gehörte zu den führenden Kräften des anschließenden, gescheiterten Staatsstreichs. Stauffenberg war ein konservativer Patriot und sympathisierte zunächst mit den nationalistischen und militaristischen Aspekten des Nationalsozialismus, bevor er aus patriotischen und moralischen Erwägungen heraus zum aktiven Widerstand fand.

Leben

Kindheit und Jugend

Stauffenberg wurde in Jettingen im bayerischen Schwaben bei Burgau zwischen Augsburg und Ulm als dritter Sohn der süddeutschen, katholischen Adelsfamilie Stauffenberg geboren. Seine Eltern waren der letzte Oberhofmarschall des Königs von Württemberg, Alfred Graf Schenk von Stauffenberg und Gräfin Caroline geb. von Uexkuell-Gyllenband. Über seine Mutter hatte er auch protestantische, preußische Vorfahren. Dazu gehörte u. a. der preußische Heeresreformer August Graf Neidhardt von Gneisenau. Seine Kindheit verbrachte er vor allem in der Landeshauptstadt Stuttgart und am Sommersitz der Familie in Albstadt-Lautlingen (heute Museum) zusammen mit seinen zwei Jahre älteren Zwillingsbrüdern Berthold und Alexander. Auch Claus hatte einen Zwillingsbruder, Konrad Maria, der aber am Tag nach der Geburt verstarb. Nach dem Besuch des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums in Stuttgart wurde er im Bund der Neupfadfinder vom Reichsmystizismus beeinflusst. Später gehörte er mit seinen Brüdern zum engeren Freundeskreis um Stefan George und seiner elitären Opposition conservatrice. Stauffenberg war sehr gebildet und begeisterte sich für Literatur. Trotz dieses Interesses und seiner schwachen Gesundheit entschied er sich für eine Karriere beim Militär.

Werdegang beim Militär

Stauffenberg trat, nachdem er am 5. März 1926 sein Abitur gemacht hatte, in die Reichswehr ein. Seinen Dienst begann er im traditionsreichen Reiterregiment 17 in Bamberg, in das er als Fahnenjunker aufgenommen wurde. Hier hatte er ein Jahr zu dienen, ehe er 1927 zur Infanterie-Schule nach Dresden kommandiert wurde. Alle Offizieranwärter mussten hier ein Jahr der Ausbildung verbringen. 1928 wurde er an die Kavallerieschule in Hannover versetzt. Danach ging er zu seinem Regiment nach Bamberg zurück, wo er, nachdem er im Jahre 1929 die Offiziersprüfung abgelegt hatte, am 1. Januar 1930 zum Leutnant befördert wurde. Die Offiziersprüfung schloss er als Jahrgangsbester ab. Bei der Reichspräsidentenwahl im April 1932 sprach sich Stauffenberg gegen Paul von Hindenburg und für Adolf Hitler aus, dessen Ernennung zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 er ausdrücklich begrüßte. Stauffenberg war an der militärischen Ausbildung der Mitglieder der Sturmabteilung (SA) beteiligt und organisierte die Übergabe von Waffendepots an die Reichswehr. Am 26. September 1933 heiratete er in Bamberg Nina Freiin von Lerchenfeld. Sie lebt heute in der Nähe von Bamberg und hatte sich sehr für das alte Bamberg engagiert. Mit ihr hatte er fünf Kinder: Berthold, Heimeran, Franz-Ludwig, Valerie und Konstanze. 1934 wurde Stauffenberg als Bereiter-Offizier an die Kavallerie-Schule Hannover versetzt. In Hannover qualifizierte er sich durch seine Studien über moderne Waffen (Panzer und Fallschirmjäger). Später wandte er sich allerdings dem Pferd in der Verwendung bei der Armee zu. Am 1. Oktober 1936 wurde Stauffenberg zur Generalstabsausbildung an die Kriegsakademie in Berlin-Moabit kommandiert. Am 1. Januar 1937 wurde er zum Rittmeister befördert. Im Juli 1938 wurde er als Zweiter Generalstabsoffizier (Ib) zum Divisionsstab der 1. leichten Division nach Wuppertal unter Generalleutnant Erich Hoepner kommandiert, mit der er im selben Jahr an der Besetzung des Sudetenlandes teilnahm. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde Stauffenberg in der zur 6. Panzerdivision umgegliederten 1. leichten Division im Polenfeldzug 1939 eingesetzt. Peter Graf Yorck von Wartenburg und Ulrich Wilhelm Graf Schwerin von Schwanenfeld baten Stauffenberg, sich zum Adjutanten Walther von Brauchitschs, des Oberbefehlshabers des Heeres, ernennen zu lassen, um an einem Umsturzversuch teilzunehmen zu können. Stauffenberg lehnte ab. 1940 nahm er als Generalstabsoffizier an der Westoffensive gegen Frankreich teil. Danach wurde er in die Organisationsabteilung des Oberkommandos des Heeres versetzt. Im Dezember 1941 hieß Stauffenberg die Vereinheitlichung der Befehlsgewalt des Oberbefehlshabers des Heeres und des Obersten Befehlshabers der Wehrmacht in Hitlers Händen gut. Sein Dienstgrad war zuletzt Oberst i.G.

Abkehr vom Nationalsozialismus

Zitat: :»Es ist Zeit, daß jetzt etwas getan wird. Derjenige allerdings, der etwas zu tun wagt, muß sich bewußt sein, daß er wohl als Verräter in die deutsche Geschichte eingehen wird. Unterläßt er jedoch die Tat, dann wäre er ein Verräter vor seinem eigenen Gewissen.« (Claus Graf Schenk von Stauffenberg) Stauffenbergs allmähliche Distanzierung von der nationalsozialistischen Staatsführung begann nach der Reichspogromnacht (9. November auf 10. November 1938). Nach dem deutschen Sieg über Frankreich im Frühjahr 1940 begeisterte er sich kurzzeitig erneut für Adolf Hitler, aber nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 überzeugte ihn die Kriegführung im Osten endgültig vom verbrecherischen Charakter des Hitler-Regimes. Insbesondere wegen der Deportation und systematischen Ermordung der Juden, der brutalen Besatzungspolitik, aber auch wegen der unsachgemäßen Führung, die seiner Ansicht nach zwangsläufig in einer militärischen Katastrophe enden musste, wurde er zum entschiedenen Gegner der Nazis und schloss sich, weit vor der Kapitulation der 6. Armee in Stalingrad, dem militärischen Widerstand an. Der Zeitpunkt des Anschlags verweist jedoch darauf, dass sich die Attentäter - die bereits seit Jahren von der Vernichtungspolitik wussten - erst zum Putsch entschlossen, als der drohende Verlust des Krieges und die damit verbundenen Folgen für Deutschland im Allgemeinen und das deutsche Militär im Besonderen offensichtlich wurden. Stauffenberg war sich dessen bewusst, dass nur die Wehrmacht als einzige von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) und vom Sicherheitsdienst (SD) kaum infiltrierte Organisation über die nötigen Machtmittel zum Umsturz verfügte. Wie viele andere Militärs auch, fühlte er sich zunächst durch seinen Treueid an Hitler gebunden. Gemeinsam mit seinem Bruder Berthold und mit den Mitgliedern des Kreisauer Kreises war er an den Entwürfen zu Regierungserklärungen für die Zeit nach dem Umsturz beteiligt. Die Verschwörer legten ihre Ziele auf die Beendigung des Krieges und der Judenverfolgung und auf die Wiederherstellung des Rechtsstaats fest, wie er bis 1933 bestanden hatte. Auf eine angestrebte Staatsform konnten sie sich nicht einigen, da ein Großteil der aus den konservativen Kreisen von Bürgertum, Adel und Militär stammenden Verschwörer die parlamentarische Demokratie ablehnte, so auch Stauffenberg. Andererseits forderte er die Aufnahme von Sozialdemokraten wie Julius Leber in die neu zu bildende Regierung und vertrat schließlich die Ansicht, das Wichtigste sei die Beseitigung des Nazi-Regimes, alles andere werde sich dann finden. Als Gruppenleiter der Gruppe II der Organisationsabteilung im Oberkommando des Heeres gehörte er zu den maßgebenden Offizieren, die bewusst auf einen Wandel der Politik in den besetzten Gebieten hinarbeiteten. Besonders im Zusammenhang mit der Kampfführung der in den Kaukasus vordringenden Heeresgruppe A hatte er sich den Fragen der Freiwilligen in den so genannten Ostlegionen zugewandt. Es ging um die Gewinnung von entlassenen Kriegsgefangenen und Überläufern für den Kampf auf deutscher Seite. Hierzu gab seine Abteilung am 2. Juni 1942 Richtlinien für die Behandlung turkestanischer und kaukasischer Soldaten heraus und steuerte im August 1942 die Organisation wie auch den Einsatz der Ostlegionen im Einsatz. Bis Mitte November 1942 war die 10. Panzerdivision noch an der Besetzung der bis dahin unbesetzten Zone Frankreichs beteiligt. Unmittelbar danach wurde die Division nach Tunis verlegt. Stauffenberg war zwischenzeitlich im Generalstab des Heeres verwendet und war am 1. Januar 1943 zum Oberstleutnant i.G. (im Generalstab) befördert worden. Im März 1943 wurde er als Ia (Erster Generalstabsoffizier der Führungsgruppe) zur 10. Panzerdivision versetzt, die den Rückzug von Generalfeldmarschall Erwin Rommels Armee gegen die in Nordafrika gelandeten Alliierten decken sollte. Bei einem Tieffliegerangriff am 7. April 1943 wurde er schwer verwundet. Er verlor ein Auge, die rechte Hand und zwei Finger der linken Hand. Zur Genesung kam er nach Lautlingen. Er war Patient des berühmten Chirurgen Ferdinand Sauerbruch.

Operation Walküre

Planung

Sein Überleben nach der schweren Verwundung bestärkte ihn in der Überzeugung, dass er etwas tun müsse, um Deutschland vor der endgültigen Katastrophe zu bewahren. Obwohl eigentlich dienstuntauglich, betrieb er seine Weiterverwendung. Noch im Herbst 1943 meldete er sich nach Berlin und suchte dort bewusst Kontakt zu den Hitlergegnern um General der Infanterie Friedrich Olbricht, den Leiter des Allgemeinen Heeresamtes, und Generalmajor Henning von Tresckow. Gemeinsam mit General Friedrich Olbricht, Oberst Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim und Henning von Tresckow arbeitete Stauffenberg den Operationsplan Walküre aus. Offiziell diente der Plan der Niederwerfung möglicher innerer Unruhen, etwa bei einem Aufstand der zahlreichen Fremdarbeiter. Stauffenberg und Tresckow fügten dem Plan einige weitere Befehle hinzu, und machten so aus Walküre einen Operationsplan für den Staatsstreich. Er sah vor, die Ermordung Hitlers zunächst einer Gruppe „frontfremder Parteifunktionäre" anzulasten, um damit einen Grund für die Verhaftung der Angehörigen von NSDAP, SS, Sicherheitsdienst und Gestapo zu haben. Die Befehlshaber der Wehrkreiskommandos in ganz Deutschland sollten gleich nach der Auslösung von Walküre entsprechende Befehle erhalten. Das Militär sollte die ausführende Gewalt übernehmen. Für Stauffenberg sahen die Umsturzpläne den Rang eines Staatssekretärs im Reichskriegsministerium vor. Stauffenberg wurde zum Stabschef des Allgemeinen Heeresamts im Berliner Bendlerblock ernannt, wodurch er Zugang zu den Lagebesprechungen in den Führerhauptquartieren erhielt. Er unterstand Olbricht und baute mit dessen Förderung ein militärisch-oppositionelles Netz auf. Er koordinierte die Attentatspläne mit Carl Friedrich Goerdeler und Generaloberst Ludwig Beck und hielt Verbindung zum zivilen Widerstand um Julius Leber, Wilhelm Leuschner sowie zu den Mitgliedern des Kreisauer Kreises, zu dem auch sein Cousin Peter Graf Yorck von Wartenburg gehörte. Nach der Verhaftung Helmuth James Graf von Moltkes im Januar 1944 fanden keine Treffen des Kreisauer Kreises mehr statt. Die Mehrheit der Mitglieder stellte sich Stauffenberg trotz Moltkes Vorbehalte gegen eine Tötung Hitlers zur Verfügung. Am 1. Juli 1944 wurde er Chef des Stabes beim Befehlshaber des Ersatzheeres (BdE), Generaloberst Friedrich Fromm. Damit saß er nun gemeinsam mit Olbricht und Mertz von Quirnheim in der Schaltzentrale für die geplante Operation Walküre. Ein heikler Punkt des Plans war, dass Stauffenberg sowohl das Attentat ausführen, als auch von Berlin aus den Aufstandsversuch leiten musste. Bereits am 11. auf dem Obersalzberg und am 15. Juli im Führerhauptquartier Wolfsschanze versuchte Stauffenberg Adolf Hitler zu töten. Beide Versuche brach er vorzeitig ab, weil entweder Heinrich Himmler und/oder Hermann Göring nicht anwesend waren. Ein drittes Mal sollte der Anschlag unter keinen Umständen verschoben werden.

Attentat und Staatsstreich

Die nächste Gelegenheit ergab sich rein zufällig am 18. Juli, als Stauffenberg für den übernächsten Tag ins Führerhauptquartier bestellt wurde, um dort über geplante Neuaufstellungen von Truppen zu berichten. Die Widerstandsgruppe hatte bereits die Mitglieder einer Nachfolgeregierung bestimmt. Es musste nur noch Hitler "beseitigt" werden. Stauffenberg flog am 20. Juli um 7:00 Uhr mit seinem Adjutanten Oberleutnant Werner von Haeften von Rangsdorf bei Berlin zum Führerhauptquartier Wolfsschanze bei Rastenburg in Ostpreußen. Da die Besprechung wegen eines geplanten Besuchs von Benito Mussolini unerwartet um eine halbe Stunde vorverlegt wurde, gelang es ihm nur noch, einen von zwei Sprengsätzen mit zwei britischen chemisch-mechanischen Zündern mit einer speziell für ihn angepassten Zange (er besaß nur noch 3 Finger an seiner linken Hand) scharf zu machen. Dazu kam, dass die Besprechung wegen Fertigstellungsarbeiten nicht wie üblich im Führerbunker, sondern in einer leichter gebauten Baracke stattfand, und die Sprengladung nicht die erhoffte Wirkung entfaltete. Stauffenberg stellte sie etwa zwei Meter entfernt neben einem massiven Tischbblock (das wohl die Wirkung weiter abschwächte) ab und verließ unter dem Vorwand, noch einmal telefonieren zu müssen, den Raum. Die Sprengladung detonierte um 12:42 Uhr in der mit 24 Personen gefüllten Lagebaracke. Aber Hitler und weitere 20 Anwesende überlebten die Detonation. Stauffenberg und Haeften konnten in dem Tumult nach dem Anschlag die Wolfsschanze rechtzeitig verlassen, warfen die verbleibende Sprengladung auf der Fahrt zum Flugplatz aus dem offenen Wagen und flogen nach Berlin zurück, im festen Glauben, Hitler sei tot. Die Mitverschwörer in Berlin zögerten, den Putschplan umzusetzen, da sie keine eindeutige Nachricht über Hitlers Tod erhalten hatten. Um 15:00 Uhr informierte Stauffenberg vom Flugplatz Rangsdorf aus Olbricht davon, dass Hitler tot sei und begab sich zu Olbricht in den Bendlerblock. Erst jetzt, mehr als zwei Stunden nach dem Attentat, wurde Walküre ausgelöst. Stauffenberg, Olbricht, Mertz von Quirnheim und Haeften ließen Generaloberst Fromm verhaften, der sie bis dahin gedeckt hatte, aber angesichts der unsicheren Nachrichtenlage von einer Beteiligung an dem Umsturzversuch nichts mehr wissen wollte. Gegen 18:00 Uhr schien es, als würde der Staatsstreich gelingen. In einigen Wehrkreisen liefen die Operationen an. Am späten Abend meldete sich Hitler selbst in einer Rundfunkansprache zu Wort. Die Fernschreiben mit den Walküre-Anweisungen der Verschwörer, die nun in den Wehrkreisen eingingen, wurden nicht mehr befolgt. Die überwiegende Mehrheit der Offiziere verhielt sich wegen der widersprüchlichen Nachrichten abwartend.

Das Ende des Aufstandsversuchs

Gegen 22:30 Uhr verhaftete eine Gruppe regierungstreuer Offiziere, unter ihnen Otto Ernst Remer, Stauffenberg und die Mitverschwörer. Generaloberst Fromm gab noch in der Nacht den Befehl, Claus Graf Schenk von Stauffenberg gemeinsam mit Werner von Haeften, Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim und Friedrich Olbricht standrechtlich zu erschießen. Die Exekution fand um 00:15 Uhr im Hof des Bendlerblocks statt. Stauffenberg letzte Worte sollen der Ausruf „Es lebe das heilige Deutschland“ gewesen sein. Andere Quellen nennen auch: „Es lebe das geheime Deutschland!“ oder „Heiliges Deutschland!“, und wieder andere „Es lebe Deutschland!“ oder aber „Es lebe unser heiliges Deutschland!“. Am folgenden Tag wurden die Leichen der Erschossenen mit ihren Uniformen und Ehrenzeichen auf einem Friedhof bestattet. Himmler ließ sie ausgraben und ordnete deren Verbrennung an. Ihre Asche wurde über die Felder verstreut.

Die Rache der Nationalsozialisten

Himmler plante, die Familienmitglieder aus dem Kreis der Verschwörer sowie deren Namen komplett auszulöschen. Die zunächst ins Auge gefasste Blutrache wurde wieder verworfen und stattdessen eine umfangreiche Sippenhaft durchgeführt. Die schwangere Ehefrau Stauffenbergs sowie der älteste Sohn Berthold wurden – ebenso wie alle Familienangehörigen der Verschwörer, die über 15 Jahre alt waren – in Konzentrationslager deportiert, wo 1945 das fünfte Kind der Familie, Constanze, zur Welt kommt. Die jüngeren Kinder wurden in ein Kinderheim bei Bad Sachsa verbracht, es gab Pläne, sie nationalsozialistischen Familien zur Adoption zu übergeben. Sie erhielten andere Nachnamen (die Stauffenberg-Kinder hießen ab sofort „Meister") und verblieben dort bis zum Kriegsende.

Auszeichnungen


- Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938
- Verwundetenabzeichen in Gold
- Eisernes Kreuz (1939) 2. und 1. Klasse

Verfilmungen


- 1955: Der 20. Juli (Spielfilm, D, 1955) [http://www.imdb.com/title/tt0047790/ Dieser Film in der IMDB]
- 1989: Stauffenberg. 13 Bilder über einen Täter von Hans Bentzien und Erich Thiede, Eine Dokumentation, DDR
- 1990: Stauffenberg - Verschwörung gegen Hitler
- 2004: Stauffenberg von Jo Baier
- 2005: Stauffenberg Die Verschwörung - das Attentat vom 20.Juli

Literatur


- Christian Graf v. Krockow: "Eine Frage der Ehre, Stauffenberg und das Hitler-Attentat vom 20. Juli", Rowohlt, Berlin, 1. Auflage 2002
- Peter Hoffmann: Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seine Brüder. Stuttgart 1992, ISBN 3421065330
- Joachim Kramarz: Claus Graf von Stauffenberg. 15. November 1907-20. Juli 1944. Das Leben eines Offiziers. Bernhard & Graefe, Frankfurt am Main 1965
- Christian Müller: Oberst i.G. Stauffenberg. Eine Biographie. Düsseldorf 1970, ISBN 3770002288
- Bodo Scheurig: Claus Graf von Stauffenberg. Berlin 1964
- Harald Steffan: Stauffenberg. Reinbeck bei Hamburg 2002
- Gerd R. Ueberschär: Stauffenberg. Der 20. Juli 1944. S. Fischer, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-10-086003-9
- Eberhard Zeller: Oberst Claus Graf Stauffenberg. Ein Lebensbild. Paderborn 1994, ISBN 3506797700
- Ulrich Cartarius: Opposition gegen Hitler. Deutscher Widerstand 1933-1945. Berlin 1984, ISBN 3-88680-110-1 (Gesamtdarstellung des Widerstands)
- Joachim Fest: Staatsstreich. Der lange Weg zum 20. Juli. Berlin 1994, ISBN 3-88680-539-5 (Gesamtdarstellung v.a. des militärischen Widerstands)
- Wolfgang Venohr: Stauffenberg. Symbol des Widerstands. Herbig, München 2000. ISBN 3776621567
- Eberhard Zeller: Geist der Freiheit. Edition JF, Berlin 2004.
- Marion Gräfin Dönhof: " Um der Ehre Willen, Erinnerungen an der Freunde vom 20. Juli", Siedler Verlag, Berlin, 1. Auflage 1994

Siehe auch


- Widerstand gegen den Nationalsozialismus
- Liste der Beteiligten des Aufstandes vom 20. Juli 1944

Weblinks


-
- [http://www.swr.de/stauffenberg/index_sat_main.html Website des SWR zum Film Stauffenberg, Preisträger des Grimme-Online-Award 2004]
- [http://www.zeitgeschichte-online.de/portal/alias__rainbow/lang__de/tabID__40208194/DesktopDefault.aspx Dossier bei Zeitgeschichte Online zum 20. Juli 1944]
- http://www.swg-hamburg.de/Deutschland_Journal/Das_Deutschlandbild_des_Obersten_Graf_Stauffenberg.pdf (von Dr. Venohr)
- http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/StauffenbergClaus/
- http://stauffenberg.eqoop.de/
- http://www.hpmelle.de/stauffenberg/attentat.htm Stauffenberg, Claus Graf Schenk von Stauffenberg, Claus Graf Schenk von Stauffenberg, Claus Graf Schenk von Stauffenberg, Claus Graf Schenk von Stauffenberg, Claus Graf Schenk von Stauffenberg, Claus Graf Schenk von Stauffenberg, Claus Graf Schenk von ja:クラウス・フォン・シュタウフェンベルク

15. November

Der 15. November ist der 319. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 320. in Schaltjahren) - somit bleiben 46 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse

Schaltjahren
- 1315 - Schlacht am Morgarten: Die Eidgenossen besiegen die Habsburger
- 1533 - Francisco Pizarro (1478 - 1541), erobert die Inka-Hauptstadt Cuzco.
- 1884 - Es beginnt die Berliner Kongokonferenz, an deren Ende die Aufteilung Afrikas in Kolonialgebiete steht.
- 1889 - Ein Militärputsch in Brasilien stürzt Kaiser Pedro II.Marschall da Fonseca ruft die Republik aus.
- 1920 - 1. Sitzung des Völkerbundes in Genf
- 1923 - Mit Einführung der Rentenmark in Deutschland wird die Inflation beendet.
- 1945 - Venezuela wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1959 - Deutschland: Die SPD beschließt auf einem Parteitag das Godesberger Programm.
- 1983 - Einseitige Proklamation der "Türkischen Republik Nordzypern"
- 1988 - Proklamation des Staates "Palästina"
- 1998 - Burkina Faso: Blaise Compaoré wird zum 2. Mal als Staatspräsident gewählt
- 2002 - Ruanda. Kabinettsumbildung
- 2004 - Irans Chefunterhändler Hassan Rowhani gibt nach Gesprächen mit Deutschland und Frankreich bekannt, der Iran wolle mit 22. November auf eine weitere Urananreicherung verzichten. Dennoch schließt die Internationale Atomenergiebehörde in Wien ein geheimes Atomprogramm Teherans nichts aus.
- 2005 Um Mitternacht fällt die Sperrstunde in britischen Pubs, sofern sie eine spezielle Lizenz beantragt haben.

Wirtschaft


- 1918 - Das Stinnes-Legien-Abkommen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften in Deutschland wird unterzeichnet, worin diese unbürokratisch und in Abgrenzung zu den revolutionären Bewegungen eine Zentralarbeitsgemeinschaft bilden und sich unter Wahrung der bestehenden Machtverhältnisse und privatwirtschaftlichen Eigentumsrechte auf einen Achtstundentag einigen.
- 1975 - Die Staats- und Regierungschefs der sechs wichtigsten Industrieländer halten in Rambouillet einen Gipfel über die Weltwirtschaftslage ab.

Wissenschaft, Technik


- 1988 - Der wiederverwertbare sowjetische Raumgleiter Buran startet zum ersten und bislang einzigen Mal vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan und beendet seine Mission nach zwei Erdumkreisungen planmäßig.

Kultur


- 1838 - Uraufführung der komischen Oper "Lady Melvil" von Friedrich von Flotow am Théâtre de la Renaissance in Paris.
- 1847 - Uraufführung der komischen Oper "Les Premiers Pas ou Les Deux Génies" von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1923 - Uraufführung der Oper "Srdce" ("Das Herz") von Josef Bohuslav Foerster am Nationaltheater Prag.
- 1924 - Uraufführung der Komödie "Don Gil von den grünen Hosen" von Walter Braunfels an der Staatsoper München.
- 1936 - Uraufführung der Oper "Enoch Arden oder der Möwenschrei" von Ottmar Gerster in Düsseldorf.
- 1960 - Somalia wird Mitglied in der UNESCO.
- 1966 - Uraufführung der Oper "Puntila" von Paul Dessau an der Deutschen Oper Berlin.

Religion


- 2004 - Die katholische Theologin Brigitte Proksch wird als erste Frau in das Leitungsteam eines Priesterseminars in Österreich, dem Internationalen Priesterseminar Carisianum in Innsbruck, berufen.

Katastrophen


- 1960 - Bei Pardubitz in Böhmen kommen beim bislang schwersten Zugsunglück in der Tschechoslowakei 110 Menschen ums Leben.
- 1978 - Colombo, Sri Lanka: Eine Douglas DC-8 auf dem Rückflug von Mekka gerät während des Landeanflugs auf den Flughafen Bandaranaikein einen Wirbelsturm. 183 Menschen sterben, 66 werden gerettet.
- 1987 - Eine Douglas DC-9 der Continental Airlines stürzt bei Denver, Colorado, kurz nach dem Start wegen vereister Tragflächen ab. 28 von 82 Passagieren sterben.
- 1992 - Dominikanische Republik: Eine Iljuschin Il-18 der kubanischen Aero Caribbean verunglückt bei der Landung in Puerto Plata. Keiner der 34 Insassen überlebt.
- 2000 - Luanda, Angola: Absturz einer Antonow An-12. Alle 54 Menschen an Bord sterben.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1893 - Der Fußballverein FC Basel wird gegründet.
- 1929 - Der Exilrusse Alexander Aljechin verteidigt den Weltmeistertitel im Schach durch einen Sieg mit 15,5-9,5 Punkten gegen seinen Leidensgenossen Efim Bogoljubow.
- 1960 - New York, New York: Basketballspieler Elgin Baylor erzielt mit 71 Punkten gegen die New York Knicks einen neuen NBA-Rekord.

Geboren


- 1397 - Nikolaus V., Papst
- 1498 - Eleonore von Österreich, Erzherzogin von Österreich, Prinzessin von Spanien und Königin von Portugal und Frankreich
- 1609 - Henrietta Maria von Frankreich, Gattin des englischen Königs Karl I.
- 1738 - Friedrich Wilhelm Herschel, deutscher Astronom, Musiker und Komponist
- 1741 - Johann Caspar Lavater, reformierter Pfarrer, Philosoph und Schriftsteller aus der Schweiz
- 1757 - Jacques-René Hébert, französischer Revolutionär
- 1778 - Giovanni Battista Belzoni, italienischer Abenteurer, Gewichtheber
- 1784 - Jérôme Bonaparte, jüngster Bruder Napoléon Bonapartes
- 1839 - Emmy von Rhoden, deutsche Schriftstellerin ("Der Trotzkopf")
- 1843 - Joseph König, deutscher Chemiker
- 1845 - Tina Blau, österreichische Malerin
- 1862 - Adolf Bartels, deutscher Schriftsteller und Literaturhistoriker
- 1862 - Gerhart Hauptmann, deutscher Dramatiker und Schriftsteller ("Die Weber")
- 1867 - Emil Krebs, deutsches Sprachgenie
- 1872 - Hans Dominik, deutscher Schriftsteller (technischer Zukunftsliteratur), Journalist und Ingenieur
- 1874 - Schack August Steenberg Krogh, dänischer Arzt und Zoologe
- 1877 - William Hope Hodgson, englischer Fantasy-Schriftsteller
- 1878 - Erich Basarke, Architekt
- 1887 - Georgia O'Keeffe, US-amerikanische Malerin
- 1888 - Harald Ulrik Sverdrup, norwegischer Ozeanograph und Professor
- 1889 - Emanuel II., letzter König von Portugal
- 1891 - Erwin Rommel, deutscher Generalfeldmarschall und Befehlshaber des Afrikakorps
- 1893 - Carlo Emilio Gadda, italienischer Schriftsteller
- 1897 - Aneurin Bevan, britischer Politiker
- 1905 - Annunzio Paolo Mantovani, italienischer Orchesterleiter
- 1907 - Claus Graf Schenk von Stauffenberg, deutscher Offizier
- 1908 - Rafael von Uslar, Professor für Ur- und Frühgeschichte in Mainz
- 1910 - Stanislaus Kobierski, deutscher Fußballspieler
- 1910 - Geoffrey Toone, irischer Schauspieler
- 1912 - Erich Mirek, deutscher Schauspieler
- 1914 - Giuseppe Caprio, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1914 - Jorge Bolet, US-amerikanisch-kubanischer Pianist
- 1914 - Wladimir Alexejewitsch Lotarew, sowjetischer Konstrukteur von Strahltriebwerken
- 1917 - John Whiting, britischer Dramatiker
- 1918 - Kurt Kohl, Psychologe
- 1922 - Francesco Rosi, italienischer Regisseur
- 1925 - Gerd Duwner, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1925 - Heinz Piontek, deutscher Schriftsteller
- 1926 - Alfred Biehle, deutscher Politiker
- 1926 - Helmut Fischer, deutscher Schauspieler
- 1929 - C. W. McCall, US-amerikanischer Musiker
- 1930 - Herbert Häber, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees (ZK) der SED in der DDR
- 1931 - Mwai Kibaki, Staatspräsident von Kenia
- 1932 - Petula Clark, britische Schauspielerin und Schlagersängerin
- 1933 - Clyde McPhatter, US-amerikanische Sängerin
- 1934 - Martin Bangemann, deutscher Politiker und Bundesminister
- 1934 - Adolf Katzenmeier, Physiotherapeut der deutschen Fußballnationalmannschaft
- 1936 - Wolf Biermann, deutscher Liedermacher
- 1937 - Little Willy John, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Klaus Ampler, ehemaliger deutscher Radrennfahrer
- 1940 - Sam Waterston, US-amerikanischer Schauspieler
- 1942 - Daniel Barenboim, israelischer Pianist und Dirigent
- 1944 - Joy Fleming, deutsche Sängerin
- 1945 - Anni-Frid Lyngstad (Frida), schwedische Pop-Sängerin (ABBA)
- 1946 - Rino Vernizzi, italienischer Fagottist
- 1948 - Georg Ringsgwandl, ein bayerischer Kardiologe, Kabarettist und Liedermacher
- 1948 - Maria Bill, schweiz-österreichische Schauspielerin und Sängerin
- 1949 - Steve Fossen, US-amerikanischer Musiker
- 1951 - Beverly D'Angelo, US-amerikanische Schauspielerin
- 1952 - Michael Cooper, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1953 - Dave Ethans, irischer Unternehmer
- 1953 - Elizabeth Arthur, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1954 - Aleksander Kwaśniewski, polnischer Politiker und Staatspräsident
- 1954 - Hans-Günter Bruns, Ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 1954 - Tony Thompson, US-amerikanischer Musiker
- 1954 - Uli Stielike, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1955 - Liane Dirks, deutsche Schriftstellerin
- 1955 - Sergei Woitschenko, belarussischer Künstler und Designer
- 1957 - Richard Gray, US-amerikanischer Level-Designer
- 1958 - Leslie Malton, deutsch-amerikanische Schauspielerin
- 1960 - Susanne Lothar, deutsche Schauspielerin
- 1961 - Christian Stückl, deutscher Intendant und Regisseur
- 1967 - François Ozon, französischer Filmregisseur
- 1967 - Pandeli Majko, albanischer Politiker und Regierungschef
- 1968 - Russell Jones alias "Ol' Dirty Bastard", US-amerikanischer Rapper
- 1968 - Uwe Rösler, deutscher Fußballprofi
- 1969 - Harry Koch, Fußball-Abwehrspieler von Eintracht Trier
- 1970 - Jack Ingram, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1974 - Roland Schmaltz, deutscher Schachgroßmeister
- 1976 - Virginie Ledoyen, französische Schauspielerin und Model

Gestorben


- 1136 - Leopold III., Markgraf von Österreich
- 1280 - Albertus Magnus, deutscher Philosoph und Naturwissenschaftler, Bischof von Regensburg, in Köln
- 1560 - Dominico de Soto, spanischer Theologe und Philosoph
- 1629 - Gábor Bethlen, Fürst von Siebenbürgen
- 1630 - Johannes Kepler, deutscher Astronom und Mathematiker
- 1670 - Jan Amos Komenský, tschechischer Humanist, Schriftsteller, Pädagoge
- 1772 - Johann Christian Senckenberg, deutscher Arzt und Naturforscher
- 1787 - Christoph Willibald Gluck, deutscher Komponist
- 1802 - George Romney, britischer Maler
- 1832 - Jean-Baptiste Say, französischer Ökonom und Geschäftsmann
- 1897 - John Mercer Johnson, US-amerikanischer Schwarzenführer
- 1908 - Kaiserinwitwe Cixi, Nebenfrau des Mandschu-Kaisers Xianfeng (
- 1835)
- 1910 - Wilhelm Raabe, deutscher Erzähler
- 1916 - Henryk Sienkiewicz, polnischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger
- 1942 - Annemarie Schwarzenbach, schweizerische Schriftstellerin
- 1949 - Nathuram Godse, Mörder Mahatma Gandhis
- 1949 - Narayan Apte, mutmaßlicher Drahtzieher des Attentats auf Mahatma Gandhi
- 1954 - Lionel Barrymore, US-amerikanischer Schauspieler
- 1958 - Tyrone Power, US-amerikanischer Schauspieler (Vater von Romina Power)
- 1976 - Jean Gabin, französischer Schauspieler
- 1978 - Margaret Mead, US-amerikanische Anthropologin
- 1983 - Arno Babadschanjan, armenischer Komponist
- 1993 - Lucia Popp, slowakische Opernsängerin
- 1994 - Lia Wöhr, deutsche Schauspielerin und Fernsehproduzentin
- 1997 - Saul Chaplin, US-amerikanischer Komponist
- 1998 - Stokely Carmichael, Bürgerrechtler und Revolutionär Guineas
- 2000 - Edoardo Agnelli, einziger Sohn Giovanni Agnellis (Suizid)
- 2002 - Myra Hindley, britische Kriminelle
- 2003 - Mohamed Choukri, marokkanischer Schriftsteller
- 2004 - Annemarie Böll, deutsche Übersetzerin (
- 23. Juni 1910; Ehefrau von Heinrich Böll)
- 2004 - Fermin Rocker, Maler und Anarchist
- 2004 - Jürgen Schmidt, deutscher Schauspieler (
- 30. April 1938; Polizeiruf 110)
- 2004 - Herbert Sczepan, deutscher Baptistenpastor und Evangelist
- 2005 - Hermann Heinemann, deutscher SPD-Politiker
- 2005 - Hanne Haller, deutsche Schlagersängerin

Feiertage und Gedenktage


- Namenstag des Schutzheiligen Leopold III. "Leopoldi" von Wien und Niederösterreich
- Albert, Arthur, Helena, Ilona, Leopold, Marino, Wilfried
- Internationaler "Writers-in-Prison-Day": "Tag der Autoren hinter Gittern" - seit 1980 erinnert das 1960 gegründete "Writers-in-Prison-Committee" der Schriftstellervereinigung P.E.N. an diesem Tag an verfolgte, inhaftierte und ermordete Schriftsteller und Journalisten.

Siehe auch


- 14. November - 16. November
- 15. Oktober - 15. Dezember
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1115 ja:11月15日 ko:11월 15일 ms:15 November simple:November 15 th:15 พฤศจิกายน

1907

Ereignisse


- 1. Januar: Das Rentenzuschussgesetz tritt in Frankreich in Kraft
- 1. Januar: Das Antikorruptionsgesetz Prevention of Corruption Act tritt in Kraft
- 1. Januar: Eduard Müller wird neuer Bundespräsident in der Schweiz
- 2. Januar: In Frankreich tritt das bereits 1905 verabschiedete Gesetz über die Trennung von Kirche und Staat in Kraft
- 6. Januar: Maria Montessori eröffnet ihre erste Schule und Kindertagesstätte in Rom (Casa dei Bambini in San Lorenzo)
- 8. Februar: Im rumänischen Teil Moldawiens kommt es zu blutigen Bauernaufständen gegen Grossgrundbesitzer und Juden. Wegen der schnellen Ausbreitung auf andere Regionen wird im März der Belagerungszustand über das ganze Land verhängt. Bei der Niederschlagung des Aufstandes kommen ca. 11.000 Bauern um
- 23. Februar: Bei den ersten Parlamentswahlen im britischen Transvaal erringen die Buren einen überwältigenden Sieg
- 21. März: Das Vereinigte Königreich lehnt Vorschläge zu einem Tunnelbau unter dem Ärmelkanal ab, da es trotz der Entente cordiale eine französische Invasion fürchtet
- 10. Juni: In Frankreich kommen erstmals Farbfotos der Brüder Louis Jean und Auguste Lumière an die Öffentlichkeit
- 1. Juli: Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien verlängern ihren Dreibund um weitere sechs Jahre
- 19. Juli: Vertrag zwischen Russland und Japan: Japan annektiert Korea und den südlichen Teil der Mandschurei, Russland die Nordmanschurei
- 1. August: Erstes Pfadfinderlager der Welt unter Leitung von Robert Baden-Powell auf Brownsea Island beginnt. Es endet am 9. August
- 6. Oktober: Der Deutsche Werkbund wird in München gegründet
- 31. Oktober: Entente cordiale wird durch Russland zur Triple Entente erweitert
- 13. Dezember: Der größte Schoner der Welt, die Thomas W. Lawson, sinkt vor den Scilly-Inseln
- 17. Dezember: Bhutan. Krönung des 1. Königs Ugyen Wangchuk, Urgroßvater des heutigen Königs
- Gründung des Tierparks Hagenbeck
- Der König von Siam auf Staatsbesuch in Berlin
- Kongress der Zweiten Internationale in Stuttgart
- Fertigstellung des Hamburger Wasserturms Sander Dickkopp
- Mit der Krankenschwester Florence Nightingale wird zum ersten Mal Frau in Grossbritannien mit einem königlichen Orden ausgezeichnet
- Die preußische Kreisstadt Iserlohn im Sauerland wird kreisfrei, bleibt jedoch Kreisstadt des Kreises Iserlohn

Kultur


- 17. Januar: Uraufführung der Oper La Maschere von Pietro Mascagni am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 20. Februar: Uraufführung der Oper Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesh und der Jungfrau Fewronija (Orig.: Skasani je o newidimom grade Kiteshe i dewe Febronii) von Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow an der Hofoper in Sankt Petersburg
- 21. Februar: Uraufführung der komischen Oper Romeo und Julia auf dem Dorf von Frederick Delius an der Komischen Oper Berlin
- 2. März: Uraufführung der Operette Ein Walzertraum von Oscar Straus am Carl-Theater in Wien
- 15. April: Uraufführung der Oper Gloria von Francesco Cilea am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 10. Mai: Uraufführung der Oper Ariane et Barbe-bleu (Blaubart) von Paul Dukas an der Opéra-Comique in Paris
- 27. Juli: Uraufführung der Operette Der fidele Bauer von Leo Fall in Mannheim
- September: Die erste Volkssternwarte Europas wird in Zürich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht
- 26. Oktober: Uraufführung der Oper Die rote Gred von Julius Bittner in Frankfurt am Main
- 2. November: Uraufführung der Operette Die Dollarprinzessin von Leo Fall am Carl-Theater in Wien
- 22. Dezember: Uraufführung des Balletts Der sterbende Schwan in St. Petersburg
- Das Alpine Museum in München wird eröffnet

Katastrophen


- 14. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 6,5 in Kingston, Jamaika, etwa 1.600 Tote
- 21. Februar: Das britische Fährschiff Berlin strandet im Sturm vor Hoek van Holland. 176 Tote
- 21. Oktober: Ein Erdbeben der Stärke 8,1 in Zentralasien, etwa 12.000 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Februar: Gründung des Sportvereins Vogelheim, dem heutigen Rot-Weiss Essen
- Gründung des SV 07 Neuhaus, vorgänger des heutigen SC Paderborn 07

Geboren


- 4. Januar: Arnold Dannenmann, evangelischer Theologe († 1993)
- 4. Januar: Willy Busch, deutscher Fußballspieler († 1982)
- 12. Januar: Sergej Koroljow, sowjetischer Raketenkonstrukteur († 1966)
- 12. Januar: Tex Ritter, US-amerikanischer Musiker und Schauspieler († 1974)
- 13. Januar: Bruno Mathsson, Architekt und Designer († 1988)
- 15. Januar: Janusz Kusocinski, polnischer Leichtathlet († 1940)
- 16. Januar: Paul Nitze, US-amerikanischer Politiker, Abrüstungsunterhändler unter Ronald Reagan († 2004)
- 18. Januar: Werner Jacobi, deutscher Politiker († 1970)
- 19. Januar: Lilian Harvey, deutsche Schauspielerin und Sängerin († 1968)
- 20. Januar: Manfred von Ardenne, deutscher Naturwissenschaftler († 1997)
- 20. Januar: Paula Wessely, österreichische Film- und Theaterschauspielerin († 2000)
- 21. Januar: Dixie Dean, englischer Fußballspieler († 1980)
- 23. Januar: Hideki Yukawa, japanischer Physiker († 1981)
- 26. Januar: Hans Selye, kanadischer Mediziner († 1982)
- 1. Februar: Günter Eich, deutscher Lyriker und Hörspielautor († 1972)
- 4. Februar: Otto Ohlendorf, SS-General, Amtschef im Reichssicherheitshauptamt († 1951)
- 4. Februar: Walter Seuffert, deutscher Jurist und Politiker († 1989)
- 5. Februar: Hans Bender (Psychologie), Psychologe und Professor († 1991)
- 5. Februar: Pierre Pflimlin, französischer Politiker und Mitglied des EU-Parlaments († 2000)
- 6. Februar: Hansjochem Autrum, Zoologe († 2003)
- 6. Februar: Paul Lemmerz, Räderfabrikant, Unternehmer und Mäzen († 1977)
- 9. Februar: H. M. S. Coxeter, britisch-kanadischer Mathematiker († 2003)
- 11. Februar: Käthe Gold, österreichische Schauspielerin († 1997)
- 15. Februar: Jean Langlais, französischer Komponist und Organist († 1991)
- 16. Februar: Jean Burger, französischer Kommunist und Widerstandskämpfer († 1945)
- 16. Februar: Rudolf Braune, deutscher Schriftsteller und Journalist († 1932)
- 20. Februar: Erich Klabunde, deutscher Politiker und MdB († 1950)
- 20. Februar: Ernst Schellenberg, deutscher Politiker († 1984)
- 21. Februar: W. H. Auden, englischer Schriftsteller († 1973)
- 21. Februar: Wystan Hugh Auden, englischer Schriftsteller († 1973)
- 22. Februar: Heinrich Schneider, deutscher Politiker im Saarland († 1974)
- 23. Februar: Hans-Jürgen Graf von Blumenthal, deutscher Widerstandskämpfer († 1944)
- 4. März: Heinrich Draeger, deutscher Politiker und MdB († 1991)
- 5. März: Rosemarie Clausen, deutsche Theaterfotografin († 1990)
- 8. März: Konstantin Karamanlis, griechischer Politiker († 1998)
- 9. März: Mircea Eliade, rumänischer Religionshistoriker, Essayist und Romancier († 1986)
- 10. März: Rudolf Sühnel, deutscher Philologe und Professor
- 11. März: Georg Maurer, deutscher Lyriker, Essayist und Übersetzer († 1971)
- 11. März: Helmuth James Graf von Moltke, deutscher Jurist, Widerstandskämpfer († 1945)
- 13. März: Ludwig Biermann, deutscher Physiker († 1986)
- 15. März: Zarah Leander, schwedische Schauspielerin († 1981)
- 19. März: Hans Mayer, deutscher Literaturwissenschaftler, Jurist, Sozialforscher († 2001)
- 20. März: Helmut Allardt, deutscher Diplomat († 1987)
- 20. März: Helmut Echternach, Pastor, protestantischer Theologe (Dogmatiker) und Bischof († 1988)
- 22. März: Lucia dos Santos, Zeugin einer Marienerscheinung († 2005)
- 22. März: Oskar Rudolf Schlag, deutscher Psychotherapeut, Schriftsteller († 1990)
- 23. März: Daniel Bovet, italienischer Pharmakologe († 1992)
- 29. März: Alfred Rasser, schweizerischer Kabarettist und Schauspieler († 1977)
- 8. April: Walter Czollek, († 1972)
- 9. April: Paul Wessel, Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der DDR († 1967)
- 11. April: Erwin Levy, deutscher Psychologe († 1991)
- 12. April: Eugène Chaboud, französischer Formel 1- und Sportwagenrennfahrer († 1983)
- 12. April: Imogen Holst, englische Musikschriftstellerin, Komponistin und Dirigentin († 1984)
- 14. April: François Duvalier, haitianischer Arzt, Politiker, Präsident und Diktator († 1971)
- 15. April: Nikolaas Tinbergen, niederländischer Verhaltensbiologe († 1988)
- 17. April: Paul Eliasberg, deutsch-französischer Grafiker († 1983)
- 18. April: Lars Valerian Ahlfors, finnisch-US-amerikanischer Mathematiker († 1996)
- 18. April: Miklós Rózsa, Filmkomponist († 1995)
- 23. April: Fritz Wotruba, österreichischen Bildhauer († 1985)
- 26. April: Leo Kofler, deutscher Philosoph († 1995)
- 26. April: Theun de Vries, niederländischer Schriftsteller († 2005)
- 29. April: Fred Zinnemann, US-amerikanischer Filmregisseur († 1997)
- 30. April: Ludwig Rödl, deutscher Schachmeister († 1970)
- 6. Mai: Yasushi Inoue, japanischer Schriftsteller († 1991)
- 9. Mai: Baldur von Schirach, deutscher Politiker und Reichsjugendführer († 1974)
- 11. Mai: Albert Großhans, deutscher Schuhkaufmann und Politiker
- 11. Mai: Eva Schulze-Knabe, Malerin, Widerstandskämpferin († 1976)
- 11. Mai: Hermann Behrends, Generalleutnant der Polizei und SS-Gruppenführer der Waffen-SS († 1948)
- 12. Mai: Katharine Hepburn, US-amerikanische Schauspielerin († 2003)
- 13. Mai: Daphne du Maurier, englische Schriftstellerin († 1989)
- 16. Mai: Arturo Uslar Pietri, Venezolanischer Schriftsteller, Diplomat und Politiker († 2001)
- 16. Mai: Hans Dichgans, deutscher Politiker und MdB († 1980)
- 18. Mai: Carl Mydans, US-amerikanischer Fotograf († 2004)
- 18. Mai: Clifford Curzon, britischer Pianist († 1982)
- 19. Mai: Heinrich Eckstein, deutscher Politiker († 1992)
- 20. Mai: Franz Jägerstätter, Kriegsdienstverweigerer im Zweiten Weltkrieg († 1943)
- 20. Mai: Hedda Zinner, deutsche Schriftstellerin, Schauspielerin († 1994)
- 21. Mai: Karl Graf von Spreti, deutscher Politiker und Diplomat († 1970)
- 22. Mai: Georges Remi, belgischer Comic-Autor und Zeichner († 1983)
- 22. Mai: Hergé, belgischer Comic-Autor und Zeichner († 1983)
- 22. Mai: Laurence Olivier, britischer Regisseur, Theater- und Filmschauspieler († 1989)
- 25. Mai: U Nu, myanmarischer Politiker († 1995)
- 26. Mai: Georgi Filippowitsch Baidukow, sowjetischer Pilot und Autor († 1996)
- 26. Mai: John Wayne, US-amerikanischer Schauspieler († 1979)
- 27. Mai: Rachel Carson, US-amerikanische Zoologin und Biologin († 1964)
- 30. Mai: Elly Beinhorn, berühmte Fliegerin des 20. Jahrhunderts
- 1. Juni: Frank Whittle, englischer Pilot, Erfinder und Geschäftsmann († 1996)
- 4. Juni: Rosalind Russell, US-amerikanische Schauspielerin († 1976)
- 5. Juni: Rudolf Peierls, deutsch-britischer Physiker († 1995)
- 6. Juni: Jascha Brodsky, legendärer Geigenlehrer († 1997)
- 7. Juni: Karl Bergmann, deutscher Politiker, MdB († 1979)
- 7. Juni: Mascha Kaléko, deutschsprachige Dichterin († 1975)
- 8. Juni: Georges Speicher, französischer Radrennfahrer († 1978)
- 10. Juni: Artur Stegner, deutscher Politiker († 1986)
- 10. Juni: Fabio Metelli, Psychologe († 1987)
- 14. Juni: Chico Landi, brasilianischer Rennfahrer († 1989)
- 14. Juni: Paul Klinger, deutscher Schauspieler († 1971)
- 14. Juni: René Char, französischer Dichter († 1988)
- 22. Juni: Eberhard Koebel, Autor, Gründer der Jungenschaft († 1955)
- 23. Juni: James Edward Meade, britischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger († 1995)
- 24. Juni: Vitaliano Brancati, italienischer Schriftsteller († 1954)
- 25. Juni: J. Hans D. Jensen, deutscher Physiker und Nobelpreisträger († 1973)
- 1. Juli: Fabian von Schlabrendorff, deutscher Offizier und Widerstandskämpfer gegen Hitler († 1980)
- 2. Juli: Kurt Birrenbach, deutscher Politiker und MdB († 1987)
- 5. Juli: Ethel Smith, kanadische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 6. Juli: Frida Kahlo, mexikanische Malerin († 1954)
- 7. Juli: Robert A. Heinlein, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller († 1988)
- 8. Juli: Otto Kranzbühler, Verteidiger von Karl Dönitz bei den Nürnberger Prozessen († 2004)
- 12. Juli: Hans Lenz, deutscher Politiker († 1968)
- 16. Juli: Barbara Stanwyck, US-amerikanische Schauspielerin († 1990)
- 19. Juli: George de Mestral, Schweizer Ingenieur, Erfinder des Klettverschlusses († 1990)
- 19. Juli: Günter Bialas, deutscher Komponist († 1995)
- 23. Juli: Käte Strobel, deutsche Politikerin († 1996)
- 25. Juli: Karl Höller, deutscher Komponist († 1987)
- 28. Juli: Dolf Sternberger, deutscher Politikwissenschaftler und Journalist († 1989)
- 29. Juli: Herbert Turnauer, österreichischer Industrieller († 2000)
- 1. August: Marga von Etzdorf, deutsche Fliegerin († 1933)
- 3. August: Ernesto Geisel, Präsident Brasiliens († 1996)
- 8. August: Benny Carter, Jazzsaxophonist († 2003)
- 9. August: Theodor Teriete, deutscher Politiker und MdB († 1971)
- 13. August: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, Leiter des Krupp-Konzerns († 1967)
- 14. August: Ernst Waldbrunn, österreichischer Schauspieler und Kabarettist († 1977)
- 16. August: Alexander Uriah Boscovich, israelischer Komponist († 1964)
- 17. August: Roger Peyrefitte, französischer Schriftsteller und Diplomat († 2000)
- 21. August: Hans Welker, Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft († 1968)
- 21. August: Kurt Gregor, Minister für Außenhandel und Innerdeutschen Handel der DDR († 1990)
- 23. August: Ludwig Hoelscher, deutscher Cellist († 1996)
- 2. September: Fritz Szepan, deutscher Fußballspieler († 1974)
- 5. September: Else Quecke, deutsche Schauspielerin († 2004)
- 5. September: Jürgen Spanuth, Altphilologe und Pastor († 1998)
- 5. September: Wolfram Dörinkel, deutscher Politiker und MdB († 1975)
- 7. September: Ahmed Adnan Saygun, türkischer Komponist († 1991)
- 12. September: Roger Bonvin, Schweizer Politiker († 1982)
- 15. September: Alfred Delp, deutscher Jesuit und Widerstandskämpfer († 1945)
- 15. September: Fay Wray, US-amerikanische Schauspielerin († 2004)
- 18. September: Edwin Mattison McMillan, US-amerikanischer Physiker († 1991)
- 18. September: Leon Askin, österreichischer Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent († 2005)
- 20. September: Arthur Emmerlich, deutscher Widerstandskämpfer († 1942)
- 23. September: Pauline Réage, französische Autorin († 1998)
- 23. September: Werner Bockelmann, deutscher Jurist und Politiker († 1968)
- 26. September: Anthony Blunt, britischer Kunsthistoriker und Spion († 1983)
- 27. September: Maria Treben, österreichische Kräuterkundige und Autorin († 1991)
- 28. September: Jewgeni Konstantinowitsch Sawoiski, russischer Physiker († 1976)
- 29. September: Gene Autry, Country-Sänger und Schauspieler († 1998)
- 29. September: Helmut Lemke, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein († 1990)
- 29. September: Leslie Holdridge, US-Amerikanischer Botaniker und Klimatologe († 1999)
- 2. Oktober: Alexander Todd, britischer Chemiker und Nobelpreisträger († 1997)
- 2. Oktober: Emilie Schindler, Ehefrau von Oskar Schindler († 2001)
- 2. Oktober: Ria Deeg, deutsche Widerstandskämpferin († 2000)
- 2. Oktober: Victor Estenssoro, bolovianischer Politiker und Staatspräsident († 2001)
- 8. Oktober: Pierre Bertaux, französischer Germanist († 1986)
- 9. Oktober: Horst Wessel, SA-Sturmführer und Student der Rechtswissenschaft († 1930)
- 12. Oktober: Wolfgang Fortner, deutscher Komponist, Kompositionslehrer und Dirigent († 1987)
- 17. Oktober: Herbert Böhme, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1971)
- 18. Oktober: Mihail Sebastian, rumänischer Schriftsteller und Dramaturg († 1945)
- 24. Oktober: Albert Hoffmann, deutscher Kaufmann und Gauleiter († 1972)
- 27. Oktober: Helmut Walcha, Organist und Cembalist († 1991)
- 27. Oktober: Willi Bleicher, deutscher IG-Metall Bezirksleiter († 1981)
- 28. Oktober: Thomas Hampson, britischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1965)
- 2. November: Max Spangenberg, Funktionär des Politbüros des ZK der SED inn der DDR († 1987)
- 4. November: Fritz Buri, Pfarrer und Professor für Theologie († 1995)
- 9. November: Erich Wustmann, deutscher Völkerkundler und Reiseschriftsteller († 1994)
- 9. November: Louis Ferdinand von Preußen, preußischer Prinz († 1994)
- 10. November: Hedwig Bollhagen, Keramikerin und Mitbegründerin der HB-Werkstätten für Keramik († 2001)
- 12. November: Ernst Albrecht, deutscher Fußballspieler († 1976)
- 14. November: Astrid Lindgren, schwedische Kinderbuchautorin († 2002)
- 14. November: Pedro Arrupe, spanischer Ordensgeneral († 1991)
- 14. November: William Steig, US-amerikanischer Cartoonzeichner († 2003)
- 15. November: Claus Graf Schenk von Stauffenberg, Widerstandskämpfer gegen Adolf Hitler († 1944)
- 17. November: Israel Regardie, Okkultist († 1985)
- 17. November: James Moody, irischer Komponist († 1995)
- 18. November: Compay Segundo, kubanischer Musiker und Sänger († 2003)
- 28. November: Alberto Moravia, italienischer Schriftsteller († 1990)
- 30. November: Fritz Eckhardt, österreichischer Schauspieler, Autor und Regisseur († 1995)
- 3. Dezember: Connee Boswell, US-amerikanische Blues- und Jazz-Sängerin und Schauspielerin († 1976)
- 8. Dezember: Tony Aubin, französischer Komponist († 1981)
- 12. Dezember: Ilse Fürstenberg, deutsche Schauspielerin († 1976)
- 13. Dezember: Ebba-Margareta von Freymann, erste Übersetzerin einiger Gedichte von J.R.R. Tolkien ins Deutsche († 1995)
- 14. Dezember: Georg Frank, deutscher Fußballspieler († 1944)
- 14. Dezember: Alfred Gütgemann, Professor für Chirurgie († 1985)
- 15. Dezember: Oscar Niemeyer, brasilianischer Architekt
- 16. Dezember: Angelos Tersakis, griechischer Schriftsteller († 1979)
- 18. Dezember: Christopher Fry, britischer Dramatiker und Schauspieler († 2005)
- 22. Dezember: Fermin Rocker, Maler († 2004)
- 27. Dezember: Johann Wilhelm Trollmann, deutscher Boxer († 1943)
- 27. Dezember: Sebastian Haffner, deutscher Buchautor und Journalist; ein früher Gegner Hitlers († 1999)
- 28. Dezember: Erich Mielke, Minister für Staatssicherheit der DDR († 2000)

Gestorben


- 9. Januar: Marie von Sachsen-Altenburg, Königin von Hannover, Ehefrau Georgs V. (
- 1818)
- 25. Januar: René Pottier, französischer Radrennfahrer (
- 1879)
- 2. Februar: Dmitri Iwanowitsch Mendelejew, russischer Chemiker (
- 1834)
- 4. Februar: Anton Wilhelm Laurenz Karl Marie Bödiker, erster Präsident des Reichsversicherungsamtes (
- 1843)
- 8. Februar: Alfred Kirchhoff, deutscher Geograph (
- 1838)
- 16. Februar: Giosuè Carducci, italienischer Dichter und Redner (
- 1835)
- 16. Februar: Gustav Hertzberg, lehrte alte Geschichte an der Universität Halle (
- 1826)
- 17. Februar: Henry Steel Olcott, Mitbegründer der Theosophischen Gesellschaft (
- 1832)
- 20. Februar: Henri Moissan, französischer Chemiker (
- 1852)
- 5. März: Friedrich Blass, deutscher Philologe (
- 1843)
- 6. März: Karl Heinrich von Bötticher, deutscher Staatsmann (
- 1833)
- 18. März: Marcellin Berthelot, französischer Chemiker und Politiker (
- 1827)
- 25. März: Ernst von Bergmann, deutscher Chirurg und Professor der Medizin (
- 1836)
- 3. April: Theodor Aufrecht, deutscher Indologe und Sanskritist (
- 1822)
- 6. April: Bernhard Hammer, schweizerischer Politiker (
- 1822)
- 10. April: Ignaz Auer, deutscher Politiker (
- 1846)
- 14. April: Adolf Stern, deutscher Schriftsteller und Literaturhistoriker (
- 1835)
- 24. April: Patápio Silva, brasilianischer Flötist und Komponist (
- 1880)
- 30. April: Julius Langbehn, deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker (
- 1851)
- 2. Mai: Rudolf Baier, erster Stralsunder Museumsdirektor (
- 1818)
- 3. Mai: Hermann Tietz, deutscher Kaufmann, Begründer einer Kaufhauskette (
- 1837)
- 12. Mai: Joris-Karl Huysmans, französischer Schriftsteller (
- 1848)
- 17. Mai: Albert Clément, französischer Rennfahrer (
- 1883)
- 19. Mai: Benjamin Baker, englischer Bauingenieur (
- 1840)
- 25. Mai: Franz Freiherr von Roggenbach, badischer Politiker (
- 1825)
- 30. Mai: Ottomar Anschütz, deutscher Fotograf, Pionier der Fototechnik (
- 1846)
- 25. Juni: Hubert Stier, deutscher Architekt (
- 1838)
- 29. Juni: Siegfried Czapski, deutscher Physiker