Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Der Frühstücksclub

Der Frühstücksclub

Der Frühstücksclub ist ein sehr bekannter 80er-Jahre-Teenager-Film des Regisseurs und Drehbuchschreibers John Hughes (Pretty in Pink, Ferris macht blau und Kevin – Allein zu Haus) und gilt als die "Mutter aller Highschool-Filme". Trotzdem handelt es sich dabei eben nicht um einen typischen 08/15-Highschool-Film. Die jugendlichen Schauspieler wurden dem Brat Pack zugerechnet und galten als die hoffnungsvollsten Talente ihrer Generation.

Handlung

Der einsame Streber, den eine schlechte Note in Werken fast in den Suizid treibt; der Rebell aus gewalttätigem Elternhaus; das Sport-As - muskelbepackter Highschool Held; die arrogante Prinzessin aus reichem Haus mit einer Vorliebe für Sushi-Gerichte und die Außenseiterin, schwarz gekleidet und depressiv. Diese fünf unterschiedlichen Schüler einer Highschool müssen an einem Samstagmorgen gemeinsam in der Schulbibliothek nachsitzen; sie haben nichts gemeinsam und finden dennoch am Ende des Tages zueinander. Doch wird ihre Freundschaft auch den nächsten Montagmorgen überdauern?

Wissenswertes

Der Frühstücksclub wurde nachträglich auch in vielen anderen Filmen zitiert oder erwähnt, wie z.B. in Dogma, American Pie, Ferris macht blau, Final Destination, 10 Dinge, die ich an Dir hasse und Nicht noch ein Teenie-Film. Außerdem hatten die Simple Minds mit dem im Film vorkommenden Song Don't You einen ihrer größten Hits.

Kritiken


- Alexander Jachmann, zelluloid.de: : "...Es wäre kein echter Teeniefilm, wenn die Schüler nicht am Ende als Sieger das Feld verlassen würden, aber es ist mehr als nur eine normale Teenagerkomödie. Der Film ruft zur Toleranz gegenüber Menschen auf, die anders sind als man selbst, oder besser: die anders sind als das Idealbild des gesellschaftlichen Umfelds der einzelnen Charaktere. Die Personen sind so unterschiedlich, sich aber in den Grundzügen ihres Wesens trotzdem sehr ähnlich. : Hughes schafft es die Jugendlichen über ihre Probleme reden zu lassen, ohne dass es auch nur ein einziges Mal gekünstelt oder schmalzig wirkt. Hut ab!"
- Ty Burr, Entertainment Weekly: : "..from the neon-sign openinge titles to the derivative angst of the dialogoue, : it's a touchstone of 80s pop culture, and a schizophrenic one, too."
- Marjorie Baumgarten, Austin Chronicle: : "Before lapsing into the land of the insipid,..John Hughes actually : made a few movies that shined some light on the trials of modern : adolescence. The Breakfast Club is one of them."

Weblinks


-
- [http://www.fortunecity.com/meltingpot/regent/827/tbc.html Okielady's "The Breakfast Club" Page] (englisch)
- [http://www.riverblue.com/hughes/ The John Hughes Files: Year Eight!] (englisch)
- [http://www.geocities.com/sidewalkannie.geo/80s/80smov.html 1980s Movies] (englisch) Frühstücksclub, Der Frühstücksclub, Der ja:ブレックファスト・クラブ

1980er

Ereignisse


- Solidarność in Polen
- Sowjetunion in Afghanistan
- 18. Mai 1980: Der Vulkan Mount Saint Helens im US-Bundesstaat Washington bricht aus.
- 13. Mai 1981: Attentat auf Papst Johannes Paul II.
- Ronald Reagan wird Präsident der USA
- 1981: AIDS wird als epidemische Krankheit erkannt
- NATO-Doppelbeschluss
- Ära Kohl in Deutschland
- Hungerkatastrophe in Äthiopien
- Öko-Bewegung, Entstehen der Grünen Parteien
- Michail Gorbatschow: Perestroika, Glasnost
- Falklandkrieg
- Hitler-Tagebücher Fälschung
- Affaire Waldheim
- 26. April 1986: Atomreaktor-Katastrophe in Tschernobyl
- 9. November 1989: Fall der Berliner MauerMaueröffnung

Kulturgeschichte


- Alf (Fernsehserie)
- A-Team (Fernsehserie)
- Austropop
- Der Frühstücksclub
- Bücher der 80er
- Buttons, Aufkleber, Handzettel und Plakate
- Chaostage in Deutschland
- Club 2 (Österreichische Kulturdiskussionsserie)
- Cyberpunk
- Dauerwelle, VoKuHiLa, Fönfrisur und Haargel
- Euro Disco
- Heavy Metal
- Hip Hop in den USA
- Homecomputer
- Indiana Jones-Trilogie
- Leggings
- Lotus Esprit (Auto)
- Knight Rider (Fernsehserie)
- MacGyver (Fernsehserie)
- Miami Vice (Fernsehserie)
- Neue Deutsche Welle
- Null-Bock-Generation
- New Wave
- Popper (Jugendkultur)
- Reaganomics und Thatcherismus
- Rubiks Würfel
- Die Schwarzwaldklinik (Fernsehserie)
- Space Shuttle
- Spontisprüche
- Star Wars
- Swatch
- Yuppies als Kulturphänomen
- Walkman
- ORF-Musiksendung Wurlitzer

Persönlichkeiten (Auswahl)

Weblinks


- [http://80s.itsmyplanet.info/ 80er-Jahre-Lexikon] ja:1980年代 ko:1980년대 simple:1980s zh-min-nan:1980 nî-tāi

Ferris macht blau

Ferris macht blau ist ein kurzweiliger Highschool-Filmspaß aus den 80ern. Ein Fieser Schuldirektor versucht aufmüpfigem Schüler eine Lektion fürs Leben zu erteilen.

Handlung

Ferris Bueller, Liebling seiner Mitschüler und Feindbild der Lehrer, ist im letzten Jahr an der Highschool. Er ist ein wahrer Spezialist im Vortäuschen diverser Unwägbarkeiten, um somit den lästigen Schulunterricht zu umgehen, kurz gesagt: er ist der Meister des Blaumachens. An einem Traumtag im Sommer beschließt er mal wieder statt der Schulpflicht seiner Sehnsucht nach Freiheit zu frönen und täuscht seinen Eltern Tom und Kate Bueller eine ernsthafte Erkrankung vor. Nach überzeugender Schauspielerei ist der Weg für einen Trip nach Chicago frei. Es fehlen nur noch sein bester Freund Cameron, ein neurotischer Hypochonder, und seine hübsche Freundin Sloane. Nach anfänglichen Schwierigkeiten überredet Ferris Cameron sich ihm anzuschließen. Die Beiden können Sloane mit der List einer plötzlich verstorbenen Großmutter aus dem sterbenslangweiligen Literaturunterricht loseisen. Sorglos machen sich die drei Freunde mit dem geborgten Ferrari 250 GT California von Cameron's pedantischem Vater auf den Weg ins Vergnügen, ohne zu ahnen, dass der despotische Schuldirektor Ed Rooney Verdacht geschöpft hat. Dieser setzt nun alles daran, dem verhassten Pennäler ein für allemal das Handwerk zu legen. Nachdem die Schulschwänzer den Ferrari in einem Parkhaus abgegeben haben, erleben sie in Chicago allerhand abenteuerliches. Unterdessen greift Rooney zu drastischen Mitteln und schnüffelt gar in Ferris Haus herum. Dort trifft er neben dem Rottweiler der Buellers auch deren Tochter Jeannie an, die angetrieben von ihrem Neid auf Ferris Spontaneität ebenfalls dessen Machenschaften aufdecken möchte. Nachdem Jeannie aufgrund des Notrufs wegen des vermeintlichen Einbrechers von Ihrer Mutter auf der Polizeiwache abgeholt werden muss, stellt Ferris bei der Heimfahrt aus Chicago fest, dass der Kilometerzähler des Ferraris aufgrund einer Spritztour der Parkwächter astronomische Werte angenommen hat. In Erwartung einer Standpauke seines Vaters verfällt Cameron in einen Schockzustand, aus dem ihn Sloane und Ferris zunächst nur mühevoll befreien können, und Cameron anschließend wie verwandelt "Stellung gegen seinen nur sein Auto liebenden Vater beziehen will". Beim furiosen Finale treffen alle Parteien, Rooney, die Eltern, Jeannie und Ferris am Haus der Buellers zusammen. Dank einer gehörigen Portion Glück und der unerwarteten Hilfe seiner Schwester gelingt es Ferris schließlich auch dieses Mal den Triumph des Nichterwischtwerdens davonzutragen.

Gimmick

In der Szene, in der Ferris und seine Freunde auf einem Wolkenkratzer die Aussicht über Chicago bestaunen, philosophieren im Vordergrund zwei rheinische Jecken in waschechtem Kölsch über die Höhe amerikanischer Hochhäuser.

Weblinks


- Kategorie:Filmtitel Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Jugendfilm

Highschool

Die High School oder Secondary School ist eine weiterführende Schule in Australien, der Volksrepublik China, Hong Kong, Japan, Kanada, Singapur, Südkorea und den USA. Sie stellt dort das letzte Segment der gesetzlichen Ausbildung dar.

USA

Die US-amerikanische High School ist mit der deutschen Gesamtschule vergleichbar, allerdings nur teilweise, da es in den USA das Nebeneinander von Gesamtschule und anderen weiterführenden Schulen nicht gibt und daher alle Kinder (außer Privatschüler) auf die High School gehen. Dadurch ist das Niveau breiter gestreut als auf deutschen Gesamtschulen. Die High School ist eine Einheitsschule für die sekundäre Ausbildung und baut meist auf der Primary School oder Elementary School (einer fünfjährigen Grundschule) auf. Dabei gibt es allerdings keine einheitliche Regelung. So gibt es in manchen US-Bundesstaaten auch nach einer fünfjährigen Grundschule (vom "Kindergarten"-Jahr bis zur vierten Klasse) eine zweijährige Grade School (fünfte bis sechste Klasse), auf die der Besuch der High School folgt. Der Besuch der High School teilt sich in der Regel in die Junior High School, die die Klassenstufen 7 und 8 enthält, und die Senior High School, die die Klassenstufen 9 bis 12 umfasst. In einigen Bundesstaaten können Junior High School und High School auch nochmals getrennte Schulen sein. Daneben wird "Grade School" teilweise auch als Begriff für alle Klassen bis zur achten gebraucht, also für das Kindergartenjahr und für alle Klassen, die normalerweise mit Nummern bezeichnet werden. Die "Grade School" heißt in einigen Bundesstaaten auch "Middle School".

Klassenstufen

In der Senior High School werden die Klassen meist nicht mit Nummern bezeichnet, sondern es werden den Schülern der einzelnen Klassenstufen Namen gegeben:
- die Neuntklässler heißen freshmen
- die Zehntklässler heißen sophomores
- die Elftklässler heißen juniors
- die Zwölftklässler heißen seniors
- die Dreizehntklässler (in den USA kaum üblich, jedoch in Kanada) heißen grandfathers Dieselben Bezeichnungen werden auch in US-amerikanischen Colleges und Universitäten für das erste bis vierte Jahr geführt.

Unterricht und Niveau

Neben dem obligatorischen akademischen Unterricht, dessen Niveau die Schüler selbst durch Einschreibung in leichte, mittlere oder schwere Kurse bestimmen können, bieten die meisten High Schools auch Schulfächer wie Chor sowie berufsvorbereitende Kurse wie Automechanik oder Buchhaltung an, die eher mit der deutschen Berufsschule oder Handelsschule vergleichbar sind. Die High School ist meist eine "Dreivierteltagsschule" mit sechs vollen Stunden Unterricht pro Tag und dazwischen einer Mittagspause, in der in einer Schulkantine gegessen werden kann. Gewöhnlich beginnt der Unterricht um ca. 9 Uhr und endet gegen 15:30 Uhr; für (etwa wegen Berufstätigkeit der Eltern) früher kommende oder später gehende Schüler existiert meist ein beaufsichtigter Aufenthaltsraum. Samstag und Sonntag sind frei. Insgesamt wird meist ca. 36 Wochen pro Jahr unterrichtet. Die Sommerferien sind recht lang, daneben gibt es noch Weihnachtsferien und das Spring Break. In vielen Bundesstaaten hat man jeweils während eines Halbjahres jeden Tag den gleichen Stundenplan. Englisch und Mathematik sind oft durchgehend obligatorisch und werden immer auf mehreren Niveaus angeboten, andere Fächer wechseln von Halbjahr zu Halbjahr. Anders als an den meisten deutschen Schulen bieten US-amerikanische High Schools viele sich meist direkt an den Schulschluss anschließende nebenunterrichtliche Aktivitäten (extracurricular activities) wie verschiedene Sportarten (z. B. American Football, Fußball (Soccer), Basketball, Baseball, Leichtathletik, Ringen, Volleyball) und Clubs (Theaterclub, Debattierclub, National Honor Society, Future Business Leaders of America, etc.) an. Diese finden gewöhnlich an jedem Schultag statt, bei den Sportarten kommen noch Spiele am Wochenende hinzu. Sportarten laufen gewöhnlich über ein Drittel des Schuljahres, wobei es gewisse Standardzuordnungen gibt: z.B. American Football und Fußball im Herbst, Basketball und Volleyball im Winter, Baseball und Leichtatlethik im Frühjahr. In der Regel wird die High School nach Besuch der 12. Klasse mit dem Erhalt des High School Diploma abgeschlossen. Der Wissens- bzw. Bildungsstand der High-School-Absolventen ist keineswegs einheitlich, da der Schüler das Niveau des Unterrichts durch Kurswahlen selbst bestimmen kann. Selbst innerhalb eines Bundesstaates kann das Niveau von Schulbezirk zu Schulbezirk erheblich variieren, da diese Bezirke (mit von den Bürgern gewählten "School Boards") in ihren Entscheidungen relativ viel Eigenständigkeit haben. Colleges und Universitäten verlangen deshalb von ihren Bewerbern standardisierte Tests, unter denen der SAT der wichtigste ist. Sehr grob gemittelt entspricht der High-School-Abschluss etwa dem Niveau der deutschen Mittleren Reife oder der Fachhochschulreife. In besonders sozial schwachen Gebieten erreichen Abgänger staatlicher High Schools selten den Wissenstand, der für den deutschen qualifizierten Hauptschulabschluss gefordert ist, andererseits gibt es aber durchaus auch Absolventen, die deutsches Gymnasialniveau erreichen. Daneben gibt es in manchen Gebieten auch recht viele dropouts, die nach dem Ende der Schulpflicht mit 16 Jahren die High School abbrechen. In einigen Gebiete mit sehr hoher Dropout-Quote - vor allem im ländlichen Raum - liegt das Durchschnittsniveau der auf der Schule verbleibenden Schüler naturgemäß oft etwas höher als an anderen High Schools.

Private High Schools

Es gibt neben den staatlichen High Schools auch private High Schools. Der Abschluss an privaten High Schools, den sogenannten prep schools (preparatory schools) entspricht in der Regel dem deutschen Abitur (oder Fachabitur) bzw. der österreichischen und schweizerischen Matura. Anders als im deutschsprachigen Raum, wo Privatschulen bis zu 90% vom Staat finanziert werden, erhalten amerikanische Privatschulen keinerlei öffentliche Gelder, sondern finanzieren sich durch Schulgeld, Sponsoren und Spendenaktionen. Ein Großteil der Privatschulen sind in kirchlicher Trägerschaft, in vielen besteht Uniformpflicht. Kategorie:Bildung (USA)
- Weitere Länder aus obiger Aufzählung
- Hat UK nicht auch High Schools? --Flominator 13:08, 18. Aug 2005 (CEST) ja:高等学校

Streber

Der Begriff Streber bezeichnet umgangssprachlich eine Person, die sehr konsequent - und mit allen Mitteln - auf ein oder mehrere Ziele hinarbeitet, insbesondere durch hohen Arbeits- und Zeitaufwand. Der Begriff ist nicht wissenschaftlich untermauert. Das Wort wird häufig als Hänselei für bestimmte Schüler benutzt. Typische Gründe für die Bezeichnung als Streber sind:
- Der Schüler wendet deutlich mehr Zeit für seine schulischen Leistungen auf als für Freizeitaktivitäten.
  - Damit verbunden: Wenig soziale Kontake, unmodisches Auftreten
- Der Schüler fällt durch besonders häufiges Vortragen von auswendig gelerntem Wissen auf (siehe auch Besserwisser).
- Der Schüler beteiligt sich häufig am Unterricht, womöglich ohne mit seinen Beiträgen die Diskussion voranzutreiben.
- Der Schüler versucht sich beispielsweise durch übertriebene Höflichkeit bei den Lehrern beliebt zu machen (vgl. Schleimer). Insbesondere von leistungsschwächeren Schülern werden aber auch generell andere Schüler mit guten Schulnoten als Streber bezeichnet, selbst wenn diese Leistungen eher auf eine Begabung oder eine effiziente Arbeitsorganisation zurückzuführen sind und der Schüler ansonsten keinen übermäßigen Lernaufwand betreibt. In manchen Fällen hört man das Wort "Streber" auch als Schimpfwort ohne jeglichen sachlichen Hintergrund. siehe auch: Petzen (Tätigkeit) Kategorie:Pädagogik Kategorie:Schimpfwort

Sushi

Sushi (jap. 寿司, seltener auch 鮨 oder 鮓) ist ein japanisches Gericht, das hauptsächlich aus kaltem, gesäuertem Reis, überwiegend rohem Fisch und Nori (getrockneter und gerösteter Seetang) besteht und optisch ansprechend wirken soll. Seetang Weitere Zutaten sind, je nach Art des Sushi, Gemüse und Ei. Hin und wieder findet man auch Variationen mit Fleisch, diese gehören jedoch nicht zu den traditionellen Sushi. Der gekochte Reis wird beim Auskühlen mit einer Würzmischung (Sushi-zu) aus Reisessig, Salz und Zucker versetzt (die Zugabe von Mirin ist möglich, wenn auch nicht üblich) und erhält damit einen sushi-typischen, leicht süß-sauren Geschmack und einen deutlichen Glanz. Neben dem Sushi-zu dienen noch Wasabi (sehr scharfe Paste aus grünem, japanischen Meerrettich) und Sojasauce als Würzmittel. Als Beilage wird Gari (süß-sauer eingelegter Ingwer (jap.: shōga)) gereicht. Der Ingwer wirkt verdauungsfördernd und neutralisiert den Geschmack zwischen den verschiedenen Sushi. Das Nomen Sushi stammt von dem gleichlautenden Adjektiv sushi (modernes Japanisch: sui), was sauer, säuerlich bedeutet und einen essig-artigen Geschmack beschreibt. Eng verwandt mit Sushi ist Sashimi, bei dem der Fisch nicht auf Reis serviert wird. Passende Getränke zum Sushi sind grüner Tee, japanisches Bier (beispielsweise Asahi oder Kirin), allerdings gewöhnlich nicht Sake (Reiswein), der sich geschmacklich nicht mit dem essigsauren Reis verträgt. Eine beliebte Speise zu Sushi ist die Misosuppe. Sushi ist eine ausgewogene, kalorienarme und leicht bekömmliche Mahlzeit. Sushi ist fettarm, eiweißreich und wegen der verwendeten Meeresalgen besonders jodhaltig. Restaurants, die auf den Verkauf von Sushi spezialisiert sind, werden als Sushi-ya (jap.: 寿司屋): bezeichnet.

Geschichte

Sushi entstand urprünglich als Konservierungsmethode für Fisch. Der Fisch wurde gesalzen und in gekochtem Reis (als Schutzschicht) in Erdlöchern eingelegt, wo er fermentierte, was weitere Fäulnis verhindert. Der Reis wurde nachher weggeworfen. Der Fisch ähnelte danach vermutlich eher dem schwedischen Surströmming als dem heute für Sushi verwendeten Fisch. In einem Land wie Japan, wo man immer auf Ökonomie und Sparsamkeit bedacht war, konnte man sich mit dieser Reis-Verschwendung nicht auf Dauer anfreunden und so entdeckte man in Zeiten des Mangels, dass auch der Reis durchaus noch genießbar und wohlschmeckend war; so entstand die Ur-Form von Sushi, die sog. Sushi-Torte. Die heutige Form des Sushi entstand in Edo (dem heutigen Tokyo), wo sich etwa ab dem 18. Jahrhundert immer mehr Menschen auch teuren frischen Fisch leisten konnten. Abgeschlossen war die Entwicklung zum modernen Sushi erst im frühen 20. Jahrhundert und auch heute experimentieren japanische Köche noch mit immer neuen Varianten. Sushi ist in qualitativ unterschiedlichen Ausprägungen erhältlich. Die Spanne reicht vom günstigem Imbiss bis zum hochpreisigen und exklusiven Abendessen. Zudem erhält man es, manchmal maschinell gefertigt, im Supermarkt oder in anspruchlosen Sushi-Bars, entweder als Tiefkühlprodukt oder als Take away.

Sushi-Formen


- Nigiri-Sushi (握り寿司 Nigiri-Zushi, dt. handgeformtes Sushi): Der Reis wird hierbei mit der Hand zu einer kleinen, zwei fingerbreiten Rolle gedrückt und mit Fisch oder Omelette belegt. Manchmal werden Nigiri noch mit einem Streifen Nori zusammengebunden. 20. Jahrhundert 20. Jahrhundert 20. Jahrhundert
- Maki-Sushi (巻き寿司 Maki-Zushi, dt. gerolltes Sushi) sind mit einer Bambusmatte (Makisu) gerollte Stücke. Maki-Sushi ist das bekannteste Sushi im Westen. Es wird für gewöhnlich in Nori eingepackt.
  - Hoso-Maki (細巻き, dt. dünne Rolle) sind dünne, aus einem halben Nori-Blatt hergestellte Reisrollen, die mit Fisch oder Gemüse gefüllt werden. Die fertige Rolle wird in sechs gleich große Stücke geschnitten. Wichtig ist, dass für die Füllung nur eine Zutat verwendet wird.
  - Futo-Maki (太巻き, dt. dicke Rolle) sind dicke, aus einem ganzen Nori-Blatt hergestellte Reisrollen, die mit einer Kombination aus Fisch und Gemüse gefüllt werden.
  - Ura-Maki (裏巻き, dt. von innen gerollt), auch California Roll, sind Hoso- oder Futo-Maki, bei denen der Reis außen am Nori-Blatt angebracht und oft sehr dekorativ mit Sesamsamen oder kleinen Fischeiern verziert wird. Ura-Maki gehören nicht zu den traditionellen Maki und haben ihren Ursprung vermutlich unter japanischstämmigen Amerikanern an der Pazifikküste der USA.
  - Temaki (手巻き, dt. handgerollt): hierbei wird das Nori zu einer Tüte gerollt und mit Reis und den Zutaten wie bei Maki-sushi gefüllt.
- Gunkanmaki-Sushi (軍艦巻き寿司 Gunkanmaki-Zushi, dt. Schlachtschiff-Rollen-Sushi) sind einzelne kleine, auf der Seite liegende Rollen aus Nori-Blättern mit einem Reisboden, auf dem die Füllung aufgetragen wird. Gunkanmaki werden beispielsweise für Fischeier verwendet, da diese wegen ihrer Druckempfindlichkeit nicht als Nigiri oder Hosomaki verarbeitet werden können.
- Chirashi-Sushi (散らし寿司 Chirashizushi, dt. gestreutes Sushi): hier werden der Reis und die Beilagen offen in einer Schale angeboten. Im häuslichen Bereich unterscheidet sich das Chirashi etwas. Hier ist es eine Schale mit Reis, in den allerlei Kleingeschnittenes, wie z.B. Pilze, Lotuswurzeln, Karotten und Shrimps zugegeben wird (chirasu - verstreuen).
- Oshi-Sushi (押し寿司 Oshi-Zushi, dt. gepresstes Sushi) Sushireis, marinierter Fisch und andere Zutaten wie etwa Shisoblätter, werden lagenweise in eine hölzerne Form gelegt und mit Gewichten belegt, für geraume Zeit gepresst. Der entstehende Laib wird vor dem Essen in mundgerechte Stücke geschnitten.
- Sashimi (刺身) wird in vielen Sushi-Kochbüchern erwähnt, ist aber eigentlich kein Sushi, sondern besteht nur aus ästhetisch zubereiteten Fisch und Meeresfrüchten ohne Reis, siehe auch japanische Küche.

Zutaten


- Sushi-Reis (Kome, auch Ketan oder Nikishi) bekommt man im Asialaden, als Ersatz geht notfalls auch Rundkorn-Reis. Nichtklebende Langkorn-Reissorten sind für Sushi nicht geeignet. Die Zubereitung des Reises ist die hohe Kunst des Sushi, weshalb bei der Ausbildung zum Sushi-Koch ein großer Teil der Zeit darauf verwendet wird.
- Sushi-zu: Eine Würzmischung aus Reisessig, Zucker und Salz, evtl. Mirin, mit der der Reis versetzt wird. Wer keinen Alkohol trinkt, kann den Mirin auch durch etwas mehr Zucker ersetzen.
- Nori-Blätter: industriell hergestellte quadratische Platten aus getrocknetem und gerösteten grünem Seetang.
- Fisch: Für Sushi eignet sich nur Meeresfisch bester Qualität. Der Fisch muss in einer Frische vorliegen, bei der er nahezu geruchlos ist. Wer vom Meer weiter entfernt lebt, fährt oft mit ganz frisch aufgetautem Tiefkühlfisch besser als mit ungefroren transportiertem. Noch leicht gefrorener Fisch lässt sich auch besser in gleichmäßig dünne Scheiben schneiden. Sehr beliebte und auch in Europa leicht erhältliche Fischsorten sind Lachs (Sake oder auch Shake, der in Japan allerdings nicht traditionell ist) und Thunfisch (Maguro) - der fettere aber auch teurere Thunfischbauch wird auch Toro genannt. Sehr beliebt sind auch der (junge) Gelbschwanz Thunfisch (Hamachi) sowie der Butterfisch. Schwieriger wird es bei Meerbrasse (Tai) und anderen Fischen, die das warme Wasser bevorzugen. Weitere Fisch - bzw. Meeresfrüchtesorten sind: Tintenfisch (Ika), Octopus (Tako), eingelegte Makrele (Saba), Tiefseegarnelen (Amaebi), Herzmuschel (Torigai), Krabbenfleisch bzw. Krebsfleisch (Kani), Garnele (Ebi), Jakobsmuschel (Hotategai), Wolfbarsch (Suzuki), Hornmuschel (Hokkigai), gegrillter Aal (Unagi), Seeaal (Anago), Venusmuschel (Akagai), rote japanische Venusmuschel (Aoyagi). Neben Fischen werden auch Rogen (Fischeier) vom Lachs oder Fliegenfisch, Muscheln, Garnelen, Seegurken, Seeigel, bestimmte Arten von Quallen und andere Meeresfrüchte verwendet. Nicht alle Fischarten können roh verzehrt werden. Insbesondere Süßwasserfisch wird wegen der Parasitengefahr auch gegrillt (gebraten), gekocht oder eingelegt serviert.
- Gemüse: Besonders Maki werden gerne mit Gemüse gefüllt. Geeignet sind hier unter anderem Gurke (Kappa), Karotte (Nijin), eingelegte Klettenwurzel (Gobo), eingelegter Rettich (Daikon), Avocado und eingelegter oder getrockneter Kürbis (Kampyo)
- Tamago: süßes Omelett, das mit Dashi, Sojasauce und Mirin gewürzt und schichtweise in einer Pfanne gebraten wurde. Die rechteckigen Scheiben werden als Nigiri-Sushi serviert.
- Wasabi: beißend scharfe Paste aus grünem, japanischen Meerrettich. Wasabi wird vom Sushikoch als Würzmittel verwendet. Ob und wie Wasabi vom Gast hinzugegeben wird, hängt sehr stark von der Exklusivität des Restaurants ab. Während in gewöhnlichen Sushi Bars der Wasabi vom Gast sowohl direkt auf die Sushi aufgetragen, als auch aufgelöst in der Sojasauce verwendet wird, so ist dieses Verhalten in qualitativ hochwertigeren Restaurants nicht angemessen. Billige Wasabiprodukte bestehen oft aus grün gefärbtem normalem Meerrettich oder sogar Senfpulver.
- Gari: süß-sauer und in feinsten Scheiben eingelegter Ingwer, der zwischen den einzelnen Sushi gegessen wird. Gegessen wird mit Stäbchen oder auch Fingern, wobei man immer nur die Seite mit dem Belag und nicht mit dem Reis in die Sojasauce-Wasabi Mischung eindippt (damit sich dort keine abbrechenden Reiskrümel ansammeln), aber nicht mit Messer und Gabel. Üblicherweise besteht eine Mahlzeit (oder auch ein Snack) aus verschiedenen Sushi-Varianten, die in manchen Sushi-Bars auf einem gekühlten Laufband, meist paarweise, dem Kunden angeboten werden (Running Sushi; Kaiten-Sushi; die Teller behält man, damit wird am Ende abgerechnet), oder als Sushi-Box zum Mitnehmen verkauft werden.

Gesundheitliche Risiken des Sushi-Verzehrs

Da in den letzten Jahren das Angebot von Sushi-Produkten in Sushi-Bars, japanischen Spezialitätenrestaurants etc. zugenommen hat, kam zwangsläufig auch die Frage nach den gesundheitlichen Risiken dieser Lebensmittelgruppe auf, deren Hauptanteil roher Fisch ist. Von Veterinäruntersuchungsämtern wurden deshalb Sushi-Zubereitungen sensorisch, mikrobiologisch, chemisch-physikalisch und parasitologisch untersucht. Es ergab sich dabei, dass über 70 % der untersuchten Sushi-Erzeugnisse in einem erfreulichen Zustand vorlagen. Sensorisch zeigten sich bei der Überprüfung der Produkte vor der Zubereitung keine Besonderheiten. Rund 83 % der Sushi-Produkte wiesen unbedenkliche Gesamtkeimzahlen auf. Doch zeigten die Untersuchungen auch, dass die Keimzahlen während des Zubereitungsprozesses schnell ansteigen. Das staatliche Veterinäruntersuchungsamt Krefeld kam somit zu dem Ergebnis, dass Herstellung und Verzehr von Sushi aus frischem oder gefrorenem Fisch kein Problem darstellt, wenn optimale hygienische Bedingungen eingehalten werden. Der verwendete Wasabi wirkt zudem auf natürliche Weise desinfizierend. Ein weiteres gesundheitliches Risiko stellt der Befall der rohen Fisch-Produkte mit Parasiten dar. Nach japanischen Untersuchungen seien durch den vermehrten Verzehr von Sushi Wurmkrankheiten wie die Anisakiasis, der Befall mit dem Heringswurm, angestiegen auf landesweit einige hundert Fälle pro Jahr. Der Mensch nimmt mit dem Verzehr von Sushi die im rohen Fisch enthaltenen winzigen Wurmeier unbemerkt auf. Aus den Eiern schlüpfen im menschlichen Körper die parasitischen Würmer, die – je nach Art - im ausgewachsenen Zustand sich sogar unter der Haut entlangschlängeln und dort Hautreizungen hervorrufen oder (seltener) in die Lunge vordringen. Die Symptome können eventuell erst ein bis vier Jahre nach der Infektion auftreten, so dass die Betroffenen den Wurmbefall oft nicht mit dem Sushi-Verzehr in Verbindung bringen. Die Wurmeier werden zuverlässig abgetötet, wenn der gefrorene Fisch in der Fabrik 24 Stunden bei extrem tiefen Temperaturen (-200 °C) gelagert wird, was in Japan bei den betroffenen Arten inzwischen üblich ist. Hierzu kann man anmerken, dass eben nicht alle Fischarten für den rohen Verzehr geeignet sind! Ungeräucherter Lachs und Heringe sind beispielsweise problematisch. Diese Problematik ist übrigens auch in Europa, nämlich bei den holländischen Matjes bekannt, auch diese dürfen daher heute nur noch aus zuvor tiefgefrorenem Fisch zubereitet werden. Als problematisch sind auch bestimmte Algen einzustufen, mit denen die Sushi-Spezialitäten angereichert werden. Die jodreichen Algen bergen nämlich nach Ansicht von Ernährungsexperten gerade für die durch das hierzulande verbreitete Jodsalz bereits ausreichend jodversorgten Europäer gesundheitliche Risiken, denn die durch den Sushi-Verzehr aufgenommenen höheren Jodmengen können bei ihnen zu einer Überfunktion der Schilddrüse oder zu Hauterkrankungen führen. Auch die Autoimmunkrankheit Hashimoto-Thyreoiditis (chronische Schilddrüsenentzündung), welche besonders in Japan verbreitet ist kann dadurch verursacht werden. Diese Gefahr besteht für Erwachsene nur bei sowohl häufigem als auch ausgiebigem Verzehr von Sushi; kleinen Kindern sollte jedoch sicherheitshalber kein Sushi gegeben werden. Werden den Sushi-Produkten etwa AFA-(Aphanizomen flos-aquae)-Algen, eine besondere Form von Cyanobakterien, zugesetzt, können Gifte, die von bestimmten Stämmen dieser Blaualgen gebildet werden, das menschliche Nervensystem angreifen und schädigen. Andere Cyanobakterien, die in nicht genügend gereinigten AFA-Algen mit enthalten sind, erzeugen leberschädigende Gifte, so genannte Microcystine.

Rekorde

# Ein 715 amerikanische Pfund (324 kg) schwerer Blauer Thunfisch wurde 1992 am Fischmarkt in Tokio für 83 500 US-Dollar verkauft. Daraus entstanden 2400 Sushi, die für je 75 US-Dollars verkauft wurden. Der Erlös bei der Verwertung des Thunfischs für Sushi lag deshalb bei 180 000 US-Dollar. Mithin war das der bisher teuerste Fisch der Welt. # Die längste Sushi-Rolle der Welt wurde am 23. September 2000 in Aichi (Japan) von 315 Mitarbeitern von Toyota innerhalb einer Stunde zubereitet. Die Rolle hatte einen Durchmesser von 5 cm, wog etwa 2.200 kg und war 1,11 km lang. Der Rekord ist im Guinness-Buch der Rekorde aufgeführt.

Siehe auch


- Portal:Japan
- Portal:Essen & Trinken

Weblinks


- [http://www.sushi-guide.net/ Sushi Guide Deutschland]
- [http://www.japankueche-net.de/ Rezepte und Infos von Jörn Menning]
- [http://www.medizin.de/gesundheit/deutsch/956.htm Anisakiasis - Vorsicht vor rohem Fisch ]
- [http://www.sushi.de/ Deutschsprachiges Portal]
- [http://www.sushi.to/ Sushi World Guide / Englischsprachiges Restaurantverzeichnis]
- [http://www.sushismile.com/index2.htm Sushi für Anfänger]
- [http://www.sushi-tsu.de/ Rezepte und Infos von Michael Baumgärtner]
- [http://www.gdigest.com/gratis/gdf_pg_sushi.pdf Pocket Guide Sushi, kostenloser Download]
- [http://sushi.berndnow.com/ Sushi für Anfänger -ein paar Tips von Bernd-] Kategorie:Japanische Küche Kategorie:Fischgericht ja:寿司

Bibliothek

Eine Bibliothek (griechisch βιβλιοθήκη „Büchersammlung“) ist eine Institution, eine öffentliche Einrichtung oder der Ort (ein Bibliotheksbau) einer geordneten und benutzbaren Sammlung von Büchern und anderen publizierten Medien und Informationen oder eine solche Sammlung selbst. Die Bezeichnung Bibliothek wird gelegentlich auch für andere Informationssammlungen, wie Webseiten, Datenbanken oder einzelne Bücher bzw. Buchreihen benutzt. Auch der ausschließlich zum Aufbewahren und Lesen von Büchern genutzte Raum in einer Privatwohnung oder einem Privathaus heißt Bibliothek. Eine andere Bezeichnung für (vor allem öffentliche) Bibliotheken ist die Bücherei oder auch die Mediothek. Bücherei ist eine Übersetzung von Philipp von Zesen für das Wort Bibliothek.

Allgemeines

Die Aufgaben einer Bibliothek bestehen im Sammeln, Erschließen und Vermitteln von Büchern und anderen Publikationsformen, wie Zeitschriften, Tonträgern, Bildmaterialien, Mikroformen, elektronischen Publikationen. Jede geführte Publikation hat eine Standortnummer (Signatur; engl.: call number), anhand derer man das Exemplar in der Bibliothek finden kann. Im Katalog findet man, welche Signatur das Medium hat. (siehe auch Finden von Medien in einer Bibliothek) Indem sie ihre Bestände zur Verfügung stellen und archivieren, dienen Bibliotheken der Versorgung der Bevölkerung (Öffentliche Bibliotheken) und Forschung (wissenschaftliche Bibliothek) mit Literatur und Informationen (zusammen mit den Verlagen und den Medien, die diese produzieren und dem Buchhandel, der für die kommerzielle Verbreitung sorgt). Je nach Ausprägung nehmen Bibliotheken verschiedene Dienstleistungsaufgaben aus dem BID-Bereich (Bibliothek, Information, Dokumentation) wahr, darunter auch pädagogische Aufgaben wie die Leseförderung. Verwandte Einrichtungen sind Dokumentationseinrichtungen und Archive, wobei die Grenzen fließend sind. Die Gesamtheit aller Bibliotheken bilden das Bibliothekswesen, die in einer Bibliothek arbeitenden Menschen nennt man Bibliothekare und die wissenschaftliche Disziplin von der Organisation und Funktion von Bibliotheken und anderen Informationseinrichtungen ist die Bibliothekswissenschaft. Der Geschäftsgang in einer Bibliothek wird Bibliotheksverwaltung, optimierende Tätigkeiten nach innen und außen wird Bibliotheksmanagement genannt.

Nutzung von Medien in einer Bibliothek

Bibliotheksmanagement Der Bestand einer Bibliothek kann zum einen als Leihbestand von den Benutzern für eine bestimmte Frist entliehen werden oder als Präsenzbestand nur in den Räumen der Bibliothek eingesehen werden. Je nachdem, ob die Medien einer Bibliothek ausgeliehen werden können oder nicht, unterscheidet man zwischen Leihbibliothek und Präsenzbibliothek, wobei in der Regel beide Formen in einer Bibliothek vorkommen. In einer Präsenzbibliothek gibt es mindestens einen Lesesaal. Dieser kann als Einladung zum gemütlichen Lesen mit komfortablem Mobiliar ausgestattet oder auch als Reihung von Arbeitsplätzen, oftmals mit Computern, angelegt sein. Mit Hilfe der Fernleihe können Benutzer auch die Bestände anderer Bibliotheken nutzen oder über den Dokumentenlieferdienst Kopien bestellen. Weitere Nutzungsmöglichkeiten sind das (ggf. entgeltliche) Kopieren und die öffentliche Wiedergabe.

Finden von Medien in einer Bibliothek

Um Medien in einer Bibliothek finden zu können, muss man wissen, wie und wonach man suchen kann. Welche Daten werden in welcher Form erfasst und wo findet sie der Bibliotheksbesucher? Die Medien einer Bibliothek werden in Bibliothekskatalogen verzeichnet. Früher wurden in Bibliotheken Zettelkataloge benutzt. Heute sind die Katalogdaten in Datenbanken gespeichert, die Zugänge verschiedenster Art zulassen. Wenn diese Datenbanken über ein Netzwerk, wie beispielsweise das World Wide Web, zugänglich sind, werden sie auch OPAC (Online Public Accessible Catalogues) oder WebOPAC (Web Accessible Catalogue) genannt. OPAC (Online Public Accessible Catalogues) Bei der sogenannten „Erschließung“ werden die relevanten Daten der Medien erfasst. Dazu gehören die Formalerschließung mit bibliographischen Angaben wie Titel, Autor, Erscheinungsjahr etc. und meistens auch die Inhaltserschließung. Dadurch werden inhaltliche Angaben aufgenommen, die einen thematischen Zugriff erlauben. Dies wird erleichtert durch eine entsprechende Aufstellung anhand einer Systematik. Ein andere verbreitete Form der Inhaltserschließung ist die Vergabe von Schlagworten: Dies sind normierte Begriffe, die nach bestimmten Regeln angelegt und vergeben werden. In den letzten Jahren ist eine Diskussion um eine automatische Schlagwortvergabe entstanden. In manchen Bibliotheken herrscht ein Nebeneinander verschiedener Kataloge: Es gibt alte Zettelkataloge, die Alphabetische Kataloge, Systematische Kataloge oder Schlagwortkataloge sein können und verschiedene Sucheinstiege erlauben. Viel beliebter bei den Nutzern sind OPACs, die über PCs bedient werden und einfachere Suchen ermöglichen, oft verknüpft mit dem Hinweis auf den Standort und die Ausleihbarkeit eines Mediums. Da oft noch nicht alle Daten der Zettelkataloge in Datenbanken eingegeben werden konnten, ist es manchmal nötig, analoge und elektronische Kataloge zu durchsuchen. Viele Bibliotheken bieten zusätzlich einen Zugang zu Verbundkatalogen, so dass Bestände anderer Bibliotheken durchsucht werden können. Siehe auch: Verbundkatalog, Karlsruher Virtueller Katalog

Geschichte

siehe Bibliotheksgeschichte.

Große Bibliotheken

Buchbestände von großen Bibliotheken 1985 (Auswahl) # (Lenin)-Bibliothek in Moskau (Russland) 23.000.000 Bücher # Saltykow-Schtschedrin-Bibliothek in Sankt Petersburg (Russland) 15.000.000 Bücher # Kongressbibliothek Library of Congress in Washington, D.C. (USA) 14.800.000 Bücher # Universitäts-Bibliothek Berkeley (USA) 9.900.000 Bücher # Universitäts-Bibliothek Cambridge (USA) 8.000.000 Bücher # Universitäts-Bibliothek Moskau (Russland) 7.700.000 Bücher # British Library in London (Großbritannien) 7.000.000 Bücher # Nationalbibliothek Bibliothèque nationale de France in Paris (Frankreich) 6.000.000 Bücher # Universitäts-Bibliothek New Haven (USA) 5.500.000 Bücher # Nationalbibliothek Kiew (Ukraine) 5.000.000 Bücher

Wichtige Bibliotheken

Nationalbibliotheken

Zu den bedeutendsten Bibliotheken weltweit gehören die großen Nationalbibliotheken
- Library of Congress in Washington, D.C.
- British Library in London
- Saltykow-Schtschedrin-Bibliothek in Sankt Petersburg
- Bibliothèque nationale de France in Paris

Universitätsbibliotheken

große Universitätsbibliotheken
- Bodleian Library der University of Oxford,
- Cambridge University Library der University of Cambridge
- Fisher Library der University of Sydney - die größte der südlichen Hemisphäre
- Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin - mit 8,5 Mio. Bänden die größte in Deutschland

Historische Bibliotheken

sowie historische Bibliotheken oder Bibliotheken mit historisch bedeutsamen Beständen
- Bibliotheca Corviniana (Budapest, Ungarn)
- Bibliothek von Alexandria im alten Ägypten
- Vatikanische Bibliothek, Rom
- Biblioteca Medicea Laurenziana, Florenz
- Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel, http://www.hab.de/
- Hill Monastic Manuscript Library, http://www.hmml.org/
- Biblioteca Marciana in Venedig, http://marciana.venezia.sbn.it/

In Deutschland


- Die Deutsche Bibliothek bestehend aus
  - der Deutschen Bücherei in Leipzig
  - der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main
  - und dem Deutschen Musikarchiv in Berlin
- Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz in Berlin
- Bayerische Staatsbibliothek in München
- Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden in Dresden
- Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, http://www.hab.de/
- Herzogin Anna Amalia Bibliothek der Stiftung Weimarer Klassik in Weimar
- Stadtbibliothek der Hansestadt Lübeck

In Österreich


- Österreichische Nationalbibliothek in Wien
- Universitätsbibliothek Graz
- Universitätsbibliothek Wien in Wien
- Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien in Wien
- Wiener Stadt- und Landesbibliothek in Wien
- Technische Universität Wien Universitätsbibliothek
- Universitätsbibliothek Klagenfurt in Klagenfurt
- Stiftsbibliothek Admont im Stift Admont

In der Schweiz


- Schweizerische Landesbibliothek in Bern
- ETH-Bibliothek Zürich in Zürich
- Zentralbibliothek Zürich in Zürich Weitere Bibliotheken siehe unter Liste von Bibliotheken.

Siehe auch


- Liste der Bibliotheken, Universelle Bibliothek, Die Andere Bibliothek, Portal Bibliothek Information Dokumenation
- Deutsches Bibliotheksinstitut, Fachstellen für öffentliche Bibliotheken, ekz, Gemeinsamer Bibliotheksverbund
- "Bibliothek des Jahres"
- Leseförderung ---- Die Erstellung, Ordnung und Verbesserung der Artikel zum Themenkreis Bibliothek und verwandten Gebieten ist das Ziel des Wikiprojektes Bibliothek Information Dokumentation

Literatur


- Georg Leyh (Hrsg.): Handbuch der Bibliothekswissenschaft. Harrassowitz, Wiesbaden 1952-1965. (2. verm. u. verb. Aufl.)
- Engelbert Plassmann u.a.: Das Bibliothekswesen der Bundesrepublik Deutschland. Harrassowitz 1999. ISBN 3-447-03706-7
- U. Grund, A. Heinen: Wie benutze ich eine Bibliothek? Basiswissen - Strategien - Hilfsmittel. UTB, München 1996. ISBN 3825218341

Weltliteratur, in der Bibliotheken eine zentrale Rolle spielen


- Agatha Christie: Die Tote in der Bibliothek. (engl. The Body in the Library. 1942)
- Umberto Eco: Der Name der Rose. (ital. Il Nome della Rosa. 1980)
- Jorge Luis Borges: Die Bibliothek von Babel. Reclam Nr. 9497, Leipzig 1970, S. 47ff.

Weblinks


- [http://biblio.unibe.ch/stub/vorl96/index.html 5000 Jahre Bibliotheken] Eine Geschichte ihrer Benutzer, Bestände und Architektur. Vorlesung von 1996 von R.Barth.
- [http://www.ib.hu-berlin.de/~pz/zahnpage/bigue.htm Skripte und Literaturhinweise zur Bibliotheksgeschichte]
- [http://www.ib.hu-berlin.de/%7Ewumsta/infopub/bookindex.html Prof. Walther Umstätter, Digitales Lehr- und Handbuch der Bibliothekswissenschaft]
- [http://www.bibliotheksmanagement.de Textbuch zum Management von Bibliotheken und Informationseinrichtung]
- [http://www.bibliotheksstatistik.de Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS)] Nationale Statistik nach EN ISO 2789. Ein Produkt des HBZ-NRW, früher des Deutschen Bibliotheksinstituts.
- [http://www.bix-bibliotheksindex.de/ Deutscher Bibliotheksindex] Ranking für öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken
- [http://lux.ub.uni-tuebingen.de/ch/ Clearinghouse für bibliothekarische Meta-Informationen] / UB Tübingen
- [http://linksammlungen.zlb.de/1.2.2.0.0.html Bibliothekarische Werkzeuge] / ZLB Berlin
- [http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/toolbox/index.html Bibliographischer Werkzeugkasten] / HBZ-NRW
- [http://wwwserv1.rz.fh-hannover.de/bibl/vb/werkzeug.htm Bibliothekarischer Werkzeugkasten] / FH Hannover
- [http://lcweb.loc.gov/global/library/library.html Library and Information Science Resources] / Library of Congress
- [http://www.bib-bvb.de/fachbereich/buchgeschichte.html Chronologie zur Buch- und Bibliotheksgeschichte]
- Das Projekt [http://www.bibliotheksbauten.de Das Buch & sein Haus] - Mitteleuropäische Bibliotheksbauten aus drei Jahrhunderten zeigt Fotographien von zahlreichen Bibliotheken.
- [http://www.hyperkommunikation.ch/bibliothek/bibliothek/crashkurs_hyperbibliothek/ck_hyperbibliothek_top.htm Crashkurs Hyperbibliothek]
- [http://www.biblio.at/index.htm Österreichisches Bibliothekswerk] Kategorie:Buch !Bibliothek Bibliothek ja:??? simple:Library zh-cn:???

Dogma-Film

Dogma 95 ist ein von den dänischen Filmregisseuren Lars von Trier, Thomas Vinterberg, Kristian Levring und Søren Kragh-Jacobsen am 13. März 1995 unterzeichnetes und am 20. März 1995 in Paris vorgestelltes Manifest für die Produktion von Filmen. Es richtet sich insbesondere gegen die zunehmende Wirklichkeitsentfremdung des Kinos und verbannt Effekte und technische Raffinessen, Illusion und dramaturgische Vorhersehbarkeit. Die Präsentation fand unter großem Aufsehen der Medien bei einer Konferenz im Odeon-Theater anlässlich des 100. Geburtstags des Films statt. 1998 präsentierten Thomas Vinterberg und Lars von Trier auf den Filmfestspielen in Cannes die ersten nach dem Dogma 95 entstandenen Filme Das Fest und Die Idioten.

Anforderungen

Zu den einzuhaltenden Regeln, welche als "Keuschheitsgelübde" (englisch Vow of Chastity) präsentiert wurden, zählten unter anderem folgende: # Als Drehorte kommen ausschließlich Originalschauplätze in Frage, Requisiten dürfen nicht herbeigeschafft werden. # Musik muss im Film vorkommen (zum Beispiel als Spiel einer Band) und darf nicht nachträglich eingespielt werden. # Zur Aufnahme dürfen ausschließlich Handkameras verwendet werden. # Die Aufnahme erfolgt in Farbe, künstliche Belichtung ist nicht akzeptabel. # Spezialeffekte und Filter sind verboten. # Der Film darf keine Waffengewalt oder Morde zeigen. # Zeitliche oder lokale Verfremdung ist verboten – d.h. der Film spielt hier und jetzt. # Es darf sich um keinen Genrefilm handeln. # Das Filmformat muss Academy 35 mm sein. # Der Regisseur darf weder im Vor- noch im Abspann erwähnt werden. In den meisten Dogma-Filmen wurde gegen eine oder mehrere Regeln verstoßen. Dies wird dann oft reumütig-ironisch im Abspann erwähnt. Ähnliche Bestrebungen gab es schon in den 50er Jahren mit der aus Frankreich stammenden Nouvelle Vague und dem 1962 veröffentlichten Oberhausener Manifest.

Aufweichung

Am 20. März 2005, 10 Jahre nach der Präsentation in Paris, entschieden die vier maßgeblich beteiligten Regisseure, die Idee teilweise fallen zu lassen. Bisher wurden 35 Filme mit Dogma 95 zertifiziert, zwei weitere sollen noch folgen. Danach wird die Gruppe das Dogma 95 Zertifikat nicht mehr vergeben. Stattdessen wird es im Internet veröffentlicht und jedem zur Verfügung gestellt. Danach steht es jedem einzelnen Produzenten frei, zu entscheiden, ob der Film den Dogma 95 Kriterien entspricht.

Dogma-Filme

Offiziell gibt es bis dato 61 Filme, wovon 10 aus Dänemark kommen. Einige davon sind:
- Das Fest (Dogma #1)
- Die Idioten (Dogma #2)
- Mifune (Dogma #3)
- Lovers (Dogma #5)
- Italienisch für Anfänger (Dogma #12)
- Kira (Dogma #21)
- Open Hearts (Dogma # 28)
- Cosi x Caso (Dogma #35)

Literatur


- Andreas Sudmann, Dogma 95. Die Abkehr vom Zwang des Möglichen. Hannover: Offizin, 2001

Weblinks


- [http://www.dogme95.dk Dogma-Website] mit einer Auflistung der über 60 Dogma-Filme. Die Seite wurde bis 2002 nachgeführt und enthält auch Links und Interviews.
- [http://www.kiez-ev.de/sachlexikon/dogma.htm Das Reinheitsgelübde] (Vow of Chastity) auf deutsch
- [http://www.35millimeter.de/filmgeschichte/daenischer-film/1995/dogma-95.144.htm Weiterführendes zu Dogma 95, zu seinen Filmen und Regisseuren]
- [http://www.dieterwunderlich.de/dogma_95_film.htm Über Dogma 95 und Links zu Inhaltsangaben und Kommentaren über einige Dogma-Filme] Kategorie:Film Kategorie:1995 ja:ドグマ95

American Pie (Film)

American Pie ist eine Teenie-Komödie von Paul Weitz aus dem Jahr 1999. In den Jahren 2001 und 2003 erschienen die Sequels American Pie 2 und American Pie - Jetzt wird geheiratet. Im November 2005 ist American Pie präsentiert: Die nächste Generation erschienen, welcher aber größtenteils auf die bekannten Schauspieler verzichtet. Dieser Film ist nicht in die Kinos gekommen, sondern direkt auf DVD erschienen.

Handlung

Vier High-School-Studenten haben ein gemeinsames Ziel. Sie wollen rechtzeitig vor dem Abschlussball ihre Unschuld verlieren. Der unsympathische Sherman zeigt ihnen, wie das geht. Da die vier Freunde nicht als Versager auftreten wollen, schließen sie einen Pakt. Aber es stellt sich heraus, dass es gar nicht so leicht ist, mit einer Frau sexuell aktiv zu werden.

Auszeichnungen


- Bogey Award 2000
- Golden Slate 2000
- Goldene Leinwand 2000
- Nominierung für MTV Movie Award 2000
- Nominierung für Teen Choice Award 2000
- diverse individuelle Auszeichnungen

Weblinks


- Kategorie:Filmtitel Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Jugendfilm

Ferris macht blau

Ferris macht blau ist ein kurzweiliger Highschool-Filmspaß aus den 80ern. Ein Fieser Schuldirektor versucht aufmüpfigem Schüler eine Lektion fürs Leben zu erteilen.

Handlung

Ferris Bueller, Liebling seiner Mitschüler und Feindbild der Lehrer, ist im letzten Jahr an der Highschool. Er ist ein wahrer Spezialist im Vortäuschen diverser Unwägbarkeiten, um somit den lästigen Schulunterricht zu umgehen, kurz gesagt: er ist der Meister des Blaumachens. An einem Traumtag im Sommer beschließt er mal wieder statt der Schulpflicht seiner Sehnsucht nach Freiheit zu frönen und täuscht seinen Eltern Tom und Kate Bueller eine ernsthafte Erkrankung vor. Nach überzeugender Schauspielerei ist der Weg für einen Trip nach Chicago frei. Es fehlen nur noch sein bester Freund Cameron, ein neurotischer Hypochonder, und seine hübsche Freundin Sloane. Nach anfänglichen Schwierigkeiten überredet Ferris Cameron sich ihm anzuschließen. Die Beiden können Sloane mit der List einer plötzlich verstorbenen Großmutter aus dem sterbenslangweiligen Literaturunterricht loseisen. Sorglos machen sich die drei Freunde mit dem geborgten Ferrari 250 GT California von Cameron's pedantischem Vater auf den Weg ins Vergnügen, ohne zu ahnen, dass der despotische Schuldirektor Ed Rooney Verdacht geschöpft hat. Dieser setzt nun alles daran, dem verhassten Pennäler ein für allemal das Handwerk zu legen. Nachdem die Schulschwänzer den Ferrari in einem Parkhaus abgegeben haben, erleben sie in Chicago allerhand abenteuerliches. Unterdessen greift Rooney zu drastischen Mitteln und schnüffelt gar in Ferris Haus herum. Dort trifft er neben dem Rottweiler der Buellers auch deren Tochter Jeannie an, die angetrieben von ihrem Neid auf Ferris Spontaneität ebenfalls dessen Machenschaften aufdecken möchte. Nachdem Jeannie aufgrund des Notrufs wegen des vermeintlichen Einbrechers von Ihrer Mutter auf der Polizeiwache abgeholt werden muss, stellt Ferris bei der Heimfahrt aus Chicago fest, dass der Kilometerzähler des Ferraris aufgrund einer Spritztour der Parkwächter astronomische Werte angenommen hat. In Erwartung einer Standpauke seines Vaters verfällt Cameron in einen Schockzustand, aus dem ihn Sloane und Ferris zunächst nur mühevoll befreien können, und Cameron anschließend wie verwandelt "Stellung gegen seinen nur sein Auto liebenden Vater beziehen will". Beim furiosen Finale treffen alle Parteien, Rooney, die Eltern, Jeannie und Ferris am Haus der Buellers zusammen. Dank einer gehörigen Portion Glück und der unerwarteten Hilfe seiner Schwester gelingt es Ferris schließlich auch dieses Mal den Triumph des Nichterwischtwerdens davonzutragen.

Gimmick

In der Szene, in der Ferris und seine Freunde auf einem Wolkenkratzer die Aussicht über Chicago bestaunen, philosophieren im Vordergrund zwei rheinische Jecken in waschechtem Kölsch über die Höhe amerikanischer Hochhäuser.

Weblinks


- Kategorie:Filmtitel Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Jugendfilm

Final Destination

Final Destination ist ein US-Teeniehorror-Film von Regisseur James Wong aus dem Jahre 2000.

Handlung

Alex (Devon Sawa) macht mit seiner Schulkasse eine Klassenfahrt nach Paris. Als er im Flugzeug sitzt kommt ihm eine ungeheure Vision: er sieht lebhaft vor seinen Augen wie das Flugzeug abstürzt. Aufgrund seiner Panik wird er mit einigen Mitschülern des Flugzeugs verwiesen. Diese sind zuerst wütend auf ihn, bis das Flugzeug tatsächlich abstürzt. Alle sind geschockt und nehmen Abstand von Alex. Als immer mehr Überlebende des Absturzes sterben gerät Alex zunehmend unter Verdacht. Alex ahnt den Plan des Todes, der hinter den Morden steckt und will weitere Morde verhindern, macht sich so jedoch noch verdächtiger.

Fortsetzungen


- Final Destination 2 (2003), Regie: David R. Ellis ()
- Final Destination 3 (angekündigt für 2006), Regie: James Wong ()

Weblinks


-
- [http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=1704 OFDb-Eintrag] von Final Destination
- [http://www.filmstarts.de/kritiken/Final%20Destination.html Filmkritik von Filmstarts.de] Kategorie:Filmtitel Kategorie:Horrorfilm Kategorie:US-amerikanischer Film

10 Dinge, die ich an Dir hasse

10 Dinge, die ich an Dir hasse (1999) ist eine US-amerikanische Komödie des Regisseurs Gil Junger, die auf William Shakespeares Theaterstück "Der Widerspenstigen Zähmung" basiert. Die Handlung wurde in eine amerikanische Highschool verlegt.

Handlung

Als Cameron neu an die Padua High kommt, stellt er schnell fest, dass diese Schule alles andere als normal ist: Neben einer vom Schreiben diverser Erotikromane besessenen Schulpsychologin und einem fluchenden und rappenden Englischlehrer tummelt sich in den Gemäuern jedoch auch die süße Bianca Stratford, deren Lieblingsbeschäftigung es ist, sich mit ihren Freundinnen über die philosophischen Aspekte ihrer Designerklamotten zu unterhalten. Trotz dieser intelektuellen Defizite entbrennt Cameron sofort in heißer Liebe, wird jedoch von seinem neuen Kumpel Michael gebremst: Bianca ist mehr an dem Schönling und geistigen Tiefflieger Joey Donner interessiert und darf ohnehin erst dann ausgehen, wenn ihre ältere Schwester Kat auch ein Date hatte. Diese ist an der ganzen Schule als widerspenstige Kratzbürste bekannt, die mit Jungs nichts am Hut hat und sich am liebsten mit jedem anlegt, der ihr vor die Augen kommt. Die Jungen engagieren mit Joeys Geld den als harten Rocker geltenden Patrick Verona, um die schöne Rebellin zu verführen, und schon bald treibt die Liebe an gänzlich unerwarteter Stelle Blüten - bis Kat erfährt, dass Patrick Geld für ihre Verabredungen erhalten hat.

Hintergrund


- 10 Dinge, die ich an Dir hasse ist eine von vielen Filmen, die in Nicht noch ein Teenie-Film parodiert werden.

Bezüge zu Shakespeare

10 Dinge, die ich an Dir hasse enthält, was die Handlung und die Namensgebung der Charaktere betrifft, viele Bezüge zu Shakespeares Komödie "Der Widerspenstigen Zähmung".

Namensgebung

Sowohl in Shakespeares Stück als auch im Film heißen die Schwestern Katharina und Bianca. Der einzige Unterschied besteht in der Schreibweise von Katharina, die im Film ohne h geschrieben wird. Ihr Nachname ist Stratford, was auf Shakespears Geburtsort Stratford-upon-Avon in England anspielt. Im Theaterstück heißt Katharinas Freier Petruchio von Verona, woraus im Film Patrick Verona wird. Der Name der Highschool im Film ist Padua, wie der Name der Stadt, in der Shakespeare sein Stück hat spielen lassen.

Handlung

Auch bei der Handlung fallen Parallelen auf. In Shakespeares Stück möchte Lucentio Bianca heiraten, doch zuerst muss ihre ältere Schwester Katharina einen Mann finden. Im Film möchte Cameron Bianca zwar nicht gleich heiraten, sondern nur mit ihr ausgehen, aber wie bei "Der Widerspenstigen Zähmung" muss erst Katarina ein Date finden. Um ihr trotzdem nahe sein zu können, gibt sich Biancas Verehrer im Stück und im Film als Lehrer aus und sucht einen möglichen Freund bzw. Ehemann für Katharina. Er trifft auf Petruchio bzw. Patrick, einen unkonventionellen Mann, der bereit ist, sich mit Katharina einzulassen. Im Film willigt er für das Geld ein, das ihm ein anderer Verehrer Biancas anbietet, bei Shakespeare gibt er sich mit der Mitgift zufrieden.

Kats „10 Dinge, die ich an dir hasse“

: Ich hasse es, wie du mit mir sprichst, und deine komische Frisur. : Ich hasse, wie du Auto fährst, und deine ganze Machotour. : Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen. : Ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen. : Ich hasse es, wenn du Recht behältst, und deine Lügerei. : Ich hasse, wenn du mich zum Lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei. : Ich hasse, wenn du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast. : Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann. : Nicht mal ein wenig, nicht mal ein bisschen. : Nicht einmal fast.

Auszeichnungen


- Julia Stiles erhielt den "Chicago Film Critics Association Award" als vielversprechende Schauspielerin.
- Sie gewann auch einen MTV Movie Award als Newcomerin. Heath Ledger erhielt für seine Interpretation von "Can't Take My Eyes Off You" die Auszeichnung in der Kategorie "Beste Musicalperformance".
- Beiden Schauspielern wurde der "Teen Choice Award" für die beste Liebesszene verliehen.
- Der "Youngstar" Award ging für die beste Leistung eines jungen Schauspielers in einer Komödie an Joseph Gordon-Levitt. Nominiert für die beste Leistung einer Schauspielerin waren sowohl Larisa Oleynik als auch Julia Stiles.
- Marcia Ross und Donna Morong waren für den "Artios" - Preis der Casting Society of America - für das beste Casting in der Kategorie Komödie nominiert.

Weblinks


- #10 Dinge, die ich an Dir hasse #10 Dinge, die ich an Dir hasse #10 Dinge, die ich an Dir hasse #10 Dinge, die ich an Dir hasse #10 Dinge, die ich an Dir hasse #10 Dinge, die ich an Dir hasse ja:恋のからさわぎ

Nicht noch ein Teenie-Film

Nicht noch ein Teenie-Film ist eine Filmparodie von Joel Gallen aus dem Jahr 2001. Der Film vereinigt alle Klischees, die aus amerikanischen Teenie-Filmen bekannt sind.

Handlung

An der John Hughes High School wettet Jake, der beste Sportler der Schule, mit dem arrogant auftretenden Austin, dass er Jane zur Ballkönigin machen kann. Dieses Vorhaben erscheint gewagt, da Jane die äußerlich unattraktive Außenseiterin darstellt. Aber Jake erkennt ihre wahren Qualitäten und die beiden Jugendlichen verlieben sich. Als er ihr schließlich von der Wette erzählt, verlässt sie ihn schwer enttäuscht.

Parodie

Ähnlich wie in Scary Movie werden in diesem Film eine Menge von anderen Filmen parodiert. Dazu gehören u.a. folgende:
- 10 Dinge, die ich an Dir hasse
- A-Team
- American Pie
- Eine oder keine
- Eiskalte Engel
- Der Frühstücksclub
- Road Trip
- Waterboy

Auszeichnungen


- Nominierung für den Teen Choice Award 2002

Weblinks


- Kategorie:Filmtitel Kategorie:Filmparodie

Kategorie:Filmtitel

Diese Kategorie enthält – abgesehen von Leitartikeln zur jeweiligen Kategorie – ausschließlich Artikel zu Filmen. Jeder Film wird hier eingeordnet, und nur zusätzlich nach Möglichkeit auch noch dem jeweiligen Produktionsland zugeordnet, um eine Übersicht nach Ländern zu ermöglichen, und einem (oder mehreren!) Filmgenre(s) zugeteilt!

Wichtige Hinweise

# Um eine Vereinheitlichung des Aufbaus aller Artikel über Filme zu erreichen, wäre es sinnvoll beziehungsweise nett, sich stets an die Wikipedia:Formatvorlage Film zu halten. # Filme, die auch in eins der Filmgenres passen, bitte sowohl in der Kategorie:Filmtitel als auch in der entsprechenden Unterkategorie von :Kategorie:Filmgenre einordnen. # Da Filme üblicherweise ohne den zugehörigen Artikel sortiert werden, nutzt bitte die folgende Syntax zum Einsortieren von Filmtiteln: Blutige Pfad Gottes, Der oder Big Lebowski, The. Dabei ist jedoch zu beachten, dass (wie weiter oben) Blutige hier ausnahmsweise mal mit einem Großbuchstaben geschrieben werden muss, weil der Titel ansonsten statt unter B ganz am Ende der alphabetischen Liste (noch hinter dem Z) unter einem „b“ landen würde. Gleiches gilt auch für Umlaute. Statt Über kurz oder lang muss der Titel also als Ueber kurz oder lang katalogisiert werden, damit das System nicht hinter dem Z noch ein „Ü“ oder „ü“ ans Alphabet anhängt. Dies hat aber keinerlei Auswirkungen auf den Namen des Artikels selbst, nur auf die Liste der Filmtitel. Siehe auch: Portal:Film Kategorie:Film Kategorie:Werk

RISCOS

:This article is about the Acorn operating system. For the MIPS Magnum operating system, see RISC/os. RISC OS, which stands for Reduced Instruction Set Computing Operating System is a British Graphical user interface-based operating system for ARM-processor based computers or similar devices. In certain countries (particularly the UK) it was an important operating-system before the dot-com computing era.

Early years (Arthur)

dot-comThe OS was designed in England by Acorn for the 32-bit ARM based Acorn Archimedes, and released in its first version in 1987, as the Arthur operating system.

RISC OS 2

RISC OS was a rapid development of Arthur 1.2 after the failure of the ARX project. The first release was to be called Arthur 2, but was renamed to RISC OS 2, and was first sold in April 1989. It had co-operative multitasking with some limitations, but was not multithreaded. It used the ADFS filesystem for both floppy and hard discs. It initially ran from a 512 KB ROM module. The WIMP interface offered all the standard features and fixed many of the bugs that had hindered Arthur. It lacked virtual memory and extensive memory protection (applications are protected from each other, but many functions have to be implemented as 'modules' which have full access to the memory). The main advantage of the OS was its ROM; it booted very quickly and while it was easy to crash it was impossible to break. Its high performance was due to much of system being written in ARM assembly language. The OS existed in modules and these could be updated by modules in RAM as improvements were made. Such is the modularity of RISC OS, that advanced users have been known to swap in their own replacement modules - one such module gives RISC OS the ability to do pre-emptive multitasking.

RISC OS 3

pre-emptive multitasking RISC OS 3 was released with the A5000 in 1991; it was almost four times the size of OS 2 and ran from a 2MB ROM. It improved multitasking and also placed some of the more popular base applications in the ROM. An updated version, 3.1, was released later which was sold built-in to the A30x0 models and was available as replacement ROMs for the A5000 and earlier models. RISC OS 3.5 was sold from 1994 with the first Risc PC. When the Risc PC architecture was improved in 1995, the OS was updated to RISC OS 3.6 which featured much better hard disk access and extended networking to include TCP/IP in addition to Acorn's existing proprietary Econet system, although the OS remained in ROM. In 1996 the Risc PC was upgraded to a StrongARM processor and the OS kernel was changed to take advantage, the new revision being dubbed RISC OS 3.7. RISC OS provides a very intuitive graphical user interface, with features such as context sensitive menus and pervasive drag and drop, and excellent consistency across applications thanks to Acorn's detailed Style Guide.

Demise of Acorn Computers Ltd

Acorn halted work in all areas except Set-top boxes in late 1998, and the company was renamed to Element 14 (the 14th element of the periodic table being silicon). RISC OS development was halted during the development of OS 4.0, a beta version, OS 3.8, was released to developers. This led to a number of rescue efforts, including the creation of the ROX Desktop to provide a RISC OS-like interface on Unix and Linux systems. Two similar projects, Impulse and [http://www.acornusers.org/phoenix/posts/forbiddentech.html Eidos's Phoenix], both stalled.

RISC OS 4 (RISCOS Ltd era)

In 1999 a new company called RISCOS Limited was founded. They licensed the rights to RISC OS from the new owner, Pace Micro, and continued the development of OS 3.8, releasing it as RISC OS 4 in July 1999. RISCOS Ltd's current version is RISC OS Select Edition 3 (RISC OS 4.39), several thousand copies were sold according to figures released by them. The less enhanced 4.03 version is still available at a lower cost.

RISC OS 5 (Castle Technology era)

RISC OS 5 is a separate evolution of RISC OS 3.8 from Castle Technology Ltd for their Iyonix PC line of Acorn-compatibles, which run on the Intel XScale ARM processor. Although a wealth of software has now been updated, a few older applications can only be run on RISC OS 5 via an emulator, since a minor 26-bit ARM CPU function was removed by Intel from the XScale. Likewise, RISC OS 5 itself had to be ported to run properly on the new CPU, and abstraction of the graphics and other hardware interfaces created, to allow it, for example, to use standard graphics cards, instead of Acorn's own VIDC chip. In July 2003, Castle Technology Ltd bought RISC OS from Pace Micro [http://www.iyonix.com/iyonix/news/riscos.shtml]. RISCOS Ltd and Castle continued maintaining separate development branches of the RISC OS operating system for some time, but as a result of a lengthy dispute over licensing during 2004 the two have agreed to merge the two competing streams.

External links


- [http://www.riscos.com/ RISCOS Ltd]
- [http://productsdb.riscos.com/admin/riscos.htm What is RISC OS?]
- [http://www.castle-technology.co.uk/ Castle Technology Ltd]
- [http://www.drobe.co.uk/ Drobe Launchpad - RISC OS News and Information]
- [http://www.iconbar.com/ The Icon Bar - RISC OS News, Information, and Forums]
- [http://www.riscos.info/ RISC OS Programming Information]
- [http://www.filebase.org.uk/ ANS Filebase - RISC OS software database]
- [http://www.riscos.org/ RISCOS.org]
- [http://arcem.sourceforge.net/ ArcEm - Open Source Acorn Archimedes emulator capable of running RISC OS. Available for Linux, Microsoft Windows, Mac and, oddly, RISC OS]
- [http://www.redsquirrel.fsnet.co.uk/redsquirrel.html Red Squirrel - Free Microsoft Windows RISC OS emulator]
- [http://www.osnews.com/story.php?news_id=6170 Emulating RISC OS under Windows] Category:Operating systems Category:Acorn Computers

prag hotel Aloes szkolne best online casino statystyki










































:: RELATED NEWS ::
Kalundborg Amt
Kalundborg amt blev oprettet i 1662 af det tidligere Kalundborg Len. Amtet bestod af herrederne
- Ars
- Samsø
- Skippinge Øen Sejerø hørte dog til
Dragsholm Amt
Dragsholm amt blev oprettet i 1662 af det tidligere Dragsholm Len. Amtet bestod kun af Odsherred og øen Sejerø. Amtet blev nedlagt ved reformen af 1793, og indgik derefter i Holbæk Amt. Kategori:
Sæbygård Amt
Sæbygård amt blev oprettet i 1662 af det tidligere Sæbygård Len, idet Kirke Stillinge Sogn dog blev overført til Antvorskov Amt. Amtet bestod kun af Løve Herred. Amtet blev nedlagt ved reformen af 1793, og indgik derefter i er eller have. En bugt kan også kaldes for en vig. Bliver en havkystlinje så konkav, at vandet omsluttes af land på tre sider, er der tale om en fjord. Bugter har gerne forholdsvist roligt vand. Begge dele begunstiger livet i vandet, og derfor er de som regel gode fiskevande. I ældre tid var små havbugter eftertragtede som ankerpladser, mens de store (1662 af det tidligere Odensegård Len. Det omfattede følgende herreder:
- Bjerge (kun den vestlige del)
- Lunde
- Odense (uden Vissenbjerg Sogn, som hørte til Rugård Amt)
- 1662 af det tidligere Tranekær Len. Amtet bestod øen Langeland med herrederne
- Langelands Nørre
- Langelands Sønder Amtet blev nedlagt ved reformen af 1
All Rights Reserved 2005 wikimiki.org