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Drittes Reich
Der Begriff Drittes Reich im Zusammenhang mit der Zeit des Nationalsozialismus steht für das Deutsche Reich (ab 1943 Großdeutsches Reich) vom 24. März 1933 bis zum 8. Mai 1945. Die Bezeichnung Großdeutsches Reich wurde bereits ab 1938 nach dem Anschluss Österreichs verwendet.
Die NSDAP übernahm den Begriff Drittes Reich, der durch ein Buch von Arthur Moeller van den Bruck politische Bedeutung erlangt hatte, für ihre Zwecke, primär für Propaganda, mit der suggeriert werden sollte, dass der von den Nationalsozialisten propagierte Staat in der Nachfolge des von Otto I. (912–973) gegründeten und bis 1806 in Form des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation bestehenden 1. Reichs und des 2. (kleindeutschen) Reichs Bismarcks von 1871 stehe.
Die Nationalsozialisten propagierten es auch als Tausendjähriges Reich, da es nach den Vorstellungen Adolf Hitlers tausend Jahre Bestand haben sollte. Tatsächlich dauerte es zwölf Jahre.
Die Machthaber nutzten den Begriff nur kurzzeitig, am 10. Juli 1939 wies das Reichspropagandaministerium die reichsdeutsche Presse an, den Begriff Drittes Reich zukünftig zu meiden, weil Gegner des nationalsozialistischen Regimes dessen Ewigkeitsanspruch mit dem Begriff Viertes Reich persifliert hatten. Ein weiterer Beweggrund dürfte die zunehmende Abneigung der Machthaber gegenüber religiösem Gedankengut gewesen sein. Die Nummerierung vertrug sich nicht mehr mit dem Ausschließlichkeitsanspruch des NS-Regimes. Nach 1945 setzte sich der Begriff dann weitgehend als Bezeichnung für die Zeit der NS-Diktatur von 1933 bis 1945 durch, die nichtdistanzierte Verwendung dieses Namens ist jedoch umstritten.
Am 21. März 1943 verlangte das Reichspropagandaministerium von der Presse die zukünftige Verwendung der Bezeichnung Das Reich analog zum englischen Ausdruck Empire. Ab Juni 1943 wurde auch der Begriff Großdeutsches Reich allgemein verwendet (schon ab Frühjahr 1938 nach dem Anschluss Österreichs). Der offizielle Name lautete hingegen bis 1945 Deutsches Reich.
Herkunft des Begriffes
Der Begriff Drittes Reich ist eigentlich ein religiöser Begriff und entstammt ursprünglich der Ideenwelt des Chiliasmus und wurde von Joachim von Fiore geprägt. Nach dessen Auffassung teilte sich die Geschichte in drei Zeitalter (Reiche) ein. Auf die Zeitalter des Vaters (bis Christi Geburt) und des Sohnes sollte das abschließende Zeitalter des Heiligen Geistes folgen.
In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wurde der Begriff dann zunehmend politisch gebraucht. In seinem Buch Das dritte Reich (1923) beschrieb Arthur Moeller van den Bruck eine eher autoritäre Utopie einer Verbindung aus Nationalismus und Sozialismus, die als sog. Drittes Reich die Nachfolge des Kaiserreichs antreten sollte, das mit der Niederlage im Ersten Weltkrieg zuende gegangen war.
Weblinks
- [http://www.shoa.de/das_dritte_reich.html "Das Dritte Reich - Deutschland unter dem Nationalsozialismus - Geschichte, Bedeutung, Quellen" shoa.de]
- [http://www.shoa.de/content/view/125/91/ Umfangreiche Zeitleiste shoa.de]
Kategorie:Nationalsozialismus
ja:第三帝国
zh-cn:第三帝国
Zeit des NationalsozialismusDie Zeit des Nationalsozialismus, in einem historisch inkorrekten Sinn auch als „Drittes Reich“ bezeichnet, umfasst die Geschichte des Deutschen Reiches in der Zeit vom 30. Januar 1933 bis zum 8. Mai 1945, also die Regierungszeit der totalitären Diktatur der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) unter Adolf Hitler. Der Begriff meint hier nicht nur dessen Politik, sondern auch seine Ideologie, deren Geschichte und Wirkungen über die Regierungsdauer der Nationalsozialisten hinausgeht.
Nationalsozialismus
Die damals herrschende, staatlich verordnete totalitäre Ideologie des Nationalsozialismus gilt als Variante des ursprünglich in Italien geprägten Faschismus. Mit diesem verbinden ihn einige wesentliche Merkmale, zum Beispiel:
- antidemokratischer Führerkult,
- Militarismus,
- aggressiver Nationalismus
- der Anspruch einer aus dem Sozialismus entlehnten "Einheit von Volk und Staat".
In Italien war der originäre Faschismus unter dem so genannten "Duce" (= Führer) Benito Mussolini von 1922 bis 1943 an der Macht. Seit Beginn des 2. Weltkriegs war Italien zusammen mit dem Kaiserreich Japan der wichtigste politische und militärische Verbündete des Deutschen Reiches (vgl. Achsenmächte).
Zur Vorgeschichte des Nationalsozialismus gehört daneben vor allem der deutschvölkische Antisemitismus, der die faschistischen durch rassistische Elemente und weit aggressivere Vernichtungsziele ergänzte.
In Österreich begann die Zeit des Nationalsozialismus mit seinem "Anschluss" an das nunmehr "Großdeutsche Reich" im März 1938. Auch dort gab es eine längere Vorgeschichte, zu der auch ein österreichischer Ableger der NSDAP gehörte.
Die NS-Propaganda nannte das auf die Person Adolf Hitlers ausgerichtete Regime anfangs auch "Drittes Reich". Dieser historisch falsche Begriff hat sich bis heute im deutschen Sprachbereich, aber auch im englischen Sprachbereich als "Third Reich" als Synonym für die NS-Diktatur eingebürgert.
Welthistorische Wirkungen erlangte das NS-Regime besonders durch den von Hitler ausgelösten 2. Weltkrieg, der ca. 55 bis 60 Millionen Menschenleben forderte, und den Holocaust: einen bis heute beispiellosen, weil vor allem industriell betriebenen Völkermord, dem allein etwa 6 Millionen europäischer Juden zum Opfer fielen. Hinzu kamen weitere Massenmorde an verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die im NS-Jargon als "unerwünscht", "lebensunwert" oder "rassisch minderwertig" galten: zum Beispiel an Behinderten, Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, Homosexuellen, Slawen (vor allem Polen und Russen) sowie verschiedenen Regimegegnern.
Die Zeit des Nationalsozialismus wird oft in die Vorkriegszeit (1933 bis 1939) und die Zeit des Zweiten Weltkriegs (1939 bis 1945) unterteilt. Der Artikel berücksichtigt außerdem die Vorgeschichte.
Geschichtlicher Ablauf
Deutschland und der Nationalsozialismus vor der Machtübernahme
siehe auch: Deutsches Kaiserreich, Weimarer Republik, Geschichte der Parteien in Deutschland
Wurzeln und Bestandteile der NS-Ideologie
Die Ursprünge des Nationalsozialismus gehen vor allem auf antisemitische und nationalistische Stimmungen und Ziele zurück, die während des Kaiserreichs in der deutsch-völkischen Bewegung vertreten waren.
Daraus gingen gegen Ende des 19. Jahrhunderts unterschiedliche kleine Parteien und Gruppen
hervor, deren wichtigste Gemeinsamkeit der Antisemitismus und die Bereitschaft zu terroristischer Gewalt gegen Andersdenkende war. Eine davon war die Thule-Gesellschaft: Sie entstand in der Endphase des 1. Weltkriegs als eine Art Geheimbund. Viele seiner Mitglieder wechselten bald nach ihrer Gründung in die neue NSDAP über: darunter auch spätere NS-Größen und führende "Ideologen" wie Alfred Rosenberg, Rudolf Hess, Hans Frank oder Julius Streicher.
Die NSDAP verfügte jedoch zunächst nicht über eine einheitliche Programmatik. Partei-Ideologen griffen auf ein Konglomerat verschiedener philosophischer und pseudowissenschaftlicher Theoreme des 19. Jahrhunderts zurück, die unausgeglichen nebeneinander standen: Bruchstücke der Ideen Friedrich Nietzsches, genetische Begründungen des Rassismus unter Bezugnahme auf die Forschungen Charles Darwins (vgl. Sozialdarwinismus), antisemitische Verschwörungstheorien wie die "Protokolle der Weisen von Zion", esoterische Elemente und ein "völkischer" Antikapitalismus.
Das Symbol der Swastika (Hakenkreuz) übernahmen die Nationalsozialisten aus asiatischer und germanischer Mythologie. Als Heilsbringer aufgefasst, ersetzte es in gewisser Weise den mit dem christlichen Kreuzessymbol verbundenen Messianismus durch eine politische Heilserwartung. Ihre Flaggenfarben knüpften bewusst an das Schwarz-Weiß-Rot der Kaiserzeit an, wobei die Dominanz der Farbe Rot auch den Kommunismus beerben und dessen Anhänger beeindrucken sollte. Auch der Name "National-Sozialismus" appellierte an Wählerschichten der Rechten wie der Linken zugleich, um sie auf die eigene Seite zu ziehen.
Die Geschichtsauffassung des Marxismus, nach der die Geschichte eine Abfolge von Klassenkämpfen darstellt, wurde von den Nationalsozialisten, namentlich von Hitler, umgedeutet, und in seiner programmatischen Autobiographie „Mein Kampf“ definiert als eine Abfolge von "Rassenkämpfen" um „Lebensraum“, an deren Ende die "gesündeste" und "durchsetzungsfähigste" "Rasse" obsiege, nachdem sie "minderwertige Rassen" ausgerottet oder versklavt habe.
Laut Hitler war die "arische" Rasse, zu der er das „deutsche Volk“ zählte, zu diesem Sieg auserwählt. Als Hauptfeind in diesem "Menschheitskampf" - noch vor anderen "Rassen" -, bezeichnete Hitler dabei die Juden, die er nicht als Religionsgemeinschaft, sondern - entgegen jeglichem Augenschein - als "Rasse" definierte, deren besondere Gefahr darin bestehe, die verschiedenen "Rassen" vermischen zu wollen, und dabei auf Ideologien wie den Liberalismus, Internationalismus, Pazifismus oder den Marxismus zurück griffen. Dadurch würden sie an sich "gesunde Rassen" zersetzen. Wo die Nationalsozialisten nicht-arische "Rassen" "nur" als „Untermenschen“ betrachteten, wurden „die Juden“ im Sprachgebrauch Hitlers zu „Ungeziefer“ und „Krankheitserregern“.
Entstehungsbedingungen
Kriegsniederlage
siehe Hauptartikel: Erster Weltkrieg, Novemberrevolution
Die verbreitete Ablehnung der Republik wurde durch verschiedene Faktoren begünstigt. Dazu gehörten zunächst vor allem die Maßnahmen der kaiserlichen Obersten Heeresleitung (OHL) am Ende des Ersten Weltkriegs, die die Kriegsführung zu verantworten hatte. Im September 1918 mussten die Generäle Erich Ludendorff und Paul von Hindenburg die Kriegsniederlage einräumen und stuften den Kampf als aussichtslos ein. Sie empfahlen dem Kaiser nun, die zuvor abgelehnten Waffenstillstandsbedingungen des US-Präsidenten Woodrow Wilson anzunehmen und die Regierungsverantwortung den liberalen und demokratischen Kräften anzuvertrauen, was in den Oktoberreformen geschah. Damit schoben sie zugleich die Verantwortung für ihr Versagen und dessen Folgen ab, so dass die Zustimmung zu den Kapitulationsbedingungen des 10. November 1918 und später zum Versailler Vertrag formell nicht mehr in ihre Zuständigkeit fiel.
Diese Situation ermöglichte die seit etwa 1920 verbreitete Propagandalüge der "Dolchstoßlegende". Hindenburg selbst stellte diese auf, indem er behauptete, das "...im Felde unbesiegte deutsche Heer" sei "von hinten...erdolcht..." worden. Der Vorwurf sollte die linken Kräfte treffen, deren Novemberrevolution das von den Generälen hinausgezögerte Kriegsende erzwungen hatte. Die Dolchstoßlegende wurde von zahlreichen Medien, vor allem des Hugenberg-Pressekonzerns, begeistert aufgegriffen und propagiert.
Revolution und Entstehung der Republik
siehe Hauptartikel: Novemberrevolution, Weimarer Republik
Die Novemberrevolution ermöglichte zwar die Gründung der Republik; doch in ihrem Verlauf sah die SPD-Führung um Friedrich Ebert, Philipp Scheidemann und Gustav Noske vor allem eine Gefahr durch weitergehende Forderungen der Revolutionäre. Um dieser Gefahr zu begegnen wurde der Ebert-Groener-Pakt geschlossen: Die neue Regierung erhielt die Unterstützung rechtsextremer Gruppen wie den Freikorps und regulärer Truppen, im Gegenzug verzichtete sie auf demokratische Reformen bei der Reichswehr. So war schon die Entstehung der ersten Demokratie auf deutschem Boden von blutigen, bürgerkriegsartigen Auseinandersetzungen überschattet. Diese begünstigten auch bei Teilen der linken Wählerbasis eine republikfeindliche Einstellung.
Die Strukturen und das Personal der Kaiserzeit mit oft rechtsextremer Einstellung in weiten Teilen von Wirtschaft, Verwaltung, Justiz und Militär wurden in die Weimarer Republik übernommen. Die Weimarer Reichsverfassung schützte ausdrücklich einige Privilegien des kaiserlichen Beamtenapparats.
Die NSDAP war weder die einzige noch die erste rechtsextreme Partei, die die parlamentarisch-demokratische Weimarer Republik von Grund auf ablehnte und bekämpfte. Diese Haltung verband sie vielmehr mit einer Reihe von national-konservativen und nationalistischen Parteien, die sich um 1918/1919 neu gründeten, vor allem die DNVP. Sie vertrat die antidemokratische Grundhaltung von großen Teilen des konservativen, d.h. monarchistisch-kaisertreuen Bürgertums.
Seit 1919 begingen Rechtsextremisten relativ häufig politische Morde an bedeutenden Vertretern der Arbeiterbewegung (z.B. Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Kurt Eisner). Die Münchner Räterepublik wurde durch die Freikorps brutal niedergeschlagen, und auch liberale und konservative sogenannte Erfüllungspolitiker (Walter Rathenau, Matthias Erzberger) wurden Opfer von Mordanschlägen. Rechtsextreme Täter entgingen häufig einer Strafverfolgung oder milde bestraft, gegen politisch motivierte Straftaten von Sozialisten und Kommunisten ging die Justiz mit äußerster Härte vor.
Diese Blindheit galt auch für die massenwirksame Propaganda, die nicht nur von den Rechtsextremen selbst ausging, sondern von einer Vielzahl "bürgerlicher" Medien geteilt und mitgetragen wurde. Die Demokraten in der Verwaltung der Weimarer Republik wurden zum Teil systematisch verunglimpft: so z.B. der Berliner Polizeipräsident Bernhard Weiß, der gegen Rechtsbrüche der SA vorging. Die Bildung solcher paramilitärischen Verbände wurde ebenfalls von den Behörden geduldet: Die SA begleitete die Versammlungen und Kundgebungen ihrer Partei und begann auch bei anderen Parteiversammlungen immer wieder Straßen- und Saalschlachten.
Ferner verhinderten institutionelle und verfassungsrechtliche Defizite der Weimarer Republik zeitweise eine tragfähige, demokratisch legitimierte Politik. Das geltende Verhältniswahlrecht ohne Sperrklausel verhalf auch kleinsten Splitterparteien zu Sitzen im Reichstag. Diese hatten weniger die Interessen der Gesamtbevölkerung als die ihrer Klientel im Auge. Dadurch wurden oft eindeutige Mehrheiten verhindert und heterogene Regierungskoalitionen erzwungen, die dann in Krisenzeiten auseinanderbrachen oder dazu führten, dass man die Arbeit durch ein Ermächtigungsgesetz der Regierung überließ. So wurden mehrfach Neuwahlen ausgerufen. Gerade dies führte am Ende der Republik zu einer Politik, die von Notverordnungen des mächtigen Reichspräsidenten geprägt war. All dies lähmte den demokratischen Willensbildungsprozess und verstärkte die Unzufriedenheit der Bürger mit den etablierten politischen Parteien in den Zeiten der Krise.
Weimarer Republik
siehe Hauptartikel: Weimarer Republik
1920-1925: Gründung, Verbot und Neuaufbau der NSDAP
Die NSDAP ging am 24. Februar 1920 in der noch jungen Weimarer Republik aus der Deutschen Arbeiterpartei (DAP) in München hervor. Sie vertrat in ihrem 25-Punkte-Programm von Anfang an entschieden antidemokratische, völkisch-nationalistische und rassistische, vor allem antisemitische Positionen. Ende des Jahres erwarb sie den Münchner Beobachter und macht ihn zum Völkischen Beobachter (VB), dem "Kampfblatt der nationalsozialistischen Bewegung Großdeutschlands". Anfangs ermöglichte er es Hitler, die Menschen öfter, ab 8. Februar 1923 täglich zu erreichen. Nach der Machtübernahme hatten die Artikel des VB offiziellen Charakter.
Adolf Hitler war bis dahin ein in der Öffentlichkeit unbekannter, erfolgloser, 1913 nach Bayern umgezogener österreichischer Kunstmaler und im 1. Weltkrieg einfacher Soldat (Gefreiter) in einem bayrischen Regiment gewesen. Im Auftrag des Militärs besuchte er unter anderem Veranstaltungen der DAP und wurde zunächst von ihr als Redner angeworben. In dieser Funktion kam er zum Ruf eines "Trommlers" und "Einpeitschers" der Partei, der er in Bayern schnell einen gewissen Zulauf aus völkischen Kreisen verschaffen konnte. Hitler wurde 1921 zum Vorsitzenden der NSDAP, nachdem sein Redetalent für die Partei nahezu unverzichtbar geworden war. Der Organisation schlossen sich auch ehemals führende kaisertreue Militärs an, so zum Beispiel ex-General Erich Ludendorff, im 1. Weltkrieg Mitglied der Obersten Heeresleitung.
Die NSDAP-Mitglieder gehörten von Beginn an zu den entschiedensten Gegnern der Republik, obwohl auch sie in ihrem Rahmen Wähler zu gewinnen versuchten. Anfangs konnte die neue rechtsextreme Partei die antidemokratische Grundströmung nicht auf ihre Mühlen lenken. Aber sie nutzte die allgemeine Ablehnung des Versailler Vertrages, um die von ihr so bezeichneten "Novemberverbrecher" an den öffentlichen Pranger zu stellen. Wie allen Rechtsextremen galten ihr besonders die führenden SPD-Politiker, denen 1918 die Macht übergeben worden bzw. "zugefallen" war (Friedrich Ebert, Philipp Scheidemann), als Erfüllungsgehilfen der alliierten Siegermächte des 1. Weltkriegs. Sie diffamierte die Demokratie als vorübergehende Erscheinung und nannte sie "Systemzeit". Eine große Hilfe waren die hohen Reparationsforderungen der Alliierten.
Der Kapp-Putsch vom März 1920 stellte die Republik auf eine erste Bewährungsprobe. Freikorps unter General von Lüttwitz besetzten das Berliner Regierungsviertel und ernannten den ehemaligen Generallandschaftsdirektor Wolfgang Kapp zum Reichskanzler. Die legale Regierung zog sich zunächst nach Dresden und anschließend nach Stuttgart zurück und rief von dort aus zum Generalstreik gegen die Putschisten auf. Der Putsch scheiterte rasch; entscheidend für die Niederlage war die Weigerung der Ministerialbürokratie, den Anordnungen Kapps Folge zu leisten. Die Reichswehr hatte sich demgegenüber abwartend verhalten (Hans von Seeckt: „Truppe schießt nicht auf Truppe.“).
Die NSDAP gewann zunächst vor allem in München eine gewisse Anhängerschaft, spielte aber in Bayern während der ersten Jahre der Republik ansonsten kaum eine wichtige politische Rolle. Außerhalb Bayerns wurde Hitler Anfang der 1920er Jahre nicht wirklich ernst genommen.
Dennoch versuchten Hitler und Ludendorff mit einigen Parteigängern am 9. November 1923 beim so genannten Hitler-Ludendorff-Putsch, ausgehend von einer Versammlung im Münchner Bürgerbräukeller, deren Führung Hitler an sich gerissen hatte, die Regierung in Bayern und im Reich abzusetzen. Die verschiedenen Krisen im Deutschen Reich, so etwa die große Inflation (vgl. Deutsche Inflation 1914 bis 1923) oder die französisch-belgische Ruhrbesetzung, beides Folgen der Niederlage im 1. Weltkrieg und dem Versailler Vertrag, den Hitler und die Seinen als "Verrat der Demokraten am im Felde unbesiegten deutschen Heer" betrachteten (vgl. Dolchstoßlegende), schienen ihm als günstige Voraussetzungen, den Putsch zu wagen. Viele Unzufriedene, wie entlassene Offiziere und Personen die durch die Inflation faktisch enteignet worden waren, sammelten sich in der NSDAP
Beim anschließenden Marsch auf die Feldherrnhalle wurde der Putschversuch jedoch schnell von der bayerischen Landespolizei niedergeschlagen. Kurz darauf wurde Hitler zur gesetzlichen Mindeststrafe von 5 Jahren Festungshaft in der Festung Landsberg verurteilt und die NSDAP zunächst verboten. Den Prozess konnte Hitler als Propagandaveranstaltung nutzen. In der Haft, während der Hitler viele Vergünstigungen genoss, entschloss sich Hitler, die Macht in Deutschland auf legalem Wege zu erringen. Er diktierte seinem damaligen Sekretär und späteren Stellvertreter Rudolf Hess seine programmatische Autobiografie "Mein Kampf", in der er seine Ziele und Vorhaben, die er nach 1933 umsetzen sollte, vorweg nahm.
Der Hitlerputsch war der vorläufige Höhepunkt der Rechstextremen gewesen, mit einem wirtschaftlichen Aufschwung fiel ihre Bedeutung. Auf dem Markt erschienen Neuheiten wie der für alle zugängliche Rundfunk oder erschwingbare Autos aus der Massenproduktion, die von den Nationalsozialisten früh und erfolgreich genutzt wurden.
Die nationalsozialistische Bewegung zerbrach in mehrere Parteien, von denen aber nur 2 eine gewisse Bedeutung erreichten und die auch insgesamt an Stimmen verloren. Eine der beiden bedeutenderen war die Großdeutsche Volksgemeinschaft unter dem von Hitler ausgewählten Alfred Rosenberg, der im Juli 1924 von Julius Streicher und Hermann Esser abgelöst wurde. Sie konkurrierte mit der Nationalsozialistischen Freiheitsbewegung Großdeutschlands mit Gregor Strasser und Erich Ludendorff.
Schon am 20. Dezember 1924 wurde er wieder aus der Haft entlassen.
1925-1929: Die NSDAP als Splitterpartei
Am 27. Februar wurde die NSDAP in München neu gegründet und die meisten nationalsozialistischen Gruppen und Parteien vereinigten sich in ihr unter der unumschränkten Führung Hitlers. Die Strukturen der Partei wurden in den folgenden Jahren geprüft und ihre Organisation verbessert.
Als 1924 dem Reichspräsidenten Friedrich Ebert im Dolchstoßprozess vorgeworfen wurde, durch seine Beteiligung an den Streiks während des Weltkriegs habe er Landesverrat begangen, ließ er eine Blinddarmentzündung nicht rechtzeitig behandeln und starb 1925. Die folgende Wahl gewann der trotz gegenteiliger öffentlichen Bekundigungen noch immer seinem ehemaligen Kaiser treue parteilose Paul von Hindenburg, der von den meisten Rechtsparteien, ihnen voran der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) unterstützt wurde. Hindenburg hatte einen wesentlichen Anteil an der Dolchstoßlegende, die er im November 1919 vor einem Untersuchungsausschuss der Weimarer Nationalversammlung das erste Mal öffentlich dargelegt hatte. Für die Wahl hatte die NSDAP mit Erich Ludendorff ebenfalls einen Kandidaten aufgestellt, der aber mit 1,1% im ersten Wahlgang scheiterte. Hitler, der im selben Jahr seine österreichische Staatsbürgerschaft abgelegt hatte und somit vorerst (bis 1932) als staatenlos firmierte, hatte jedoch zunächst in einigen deutschen Ländern noch öffentliches Redeverbot, das zuletzt 1928 in Preußen aufgehoben wurde, nachdem er nun bekundete die Machtübernahme auf legalem Weg erreichen zu wollen.
1926 konnte sich Hitler auf dem ersten Reichsparteitag der NSDAP in Weimar gegen die Brüder Gregor und Otto Strasser, die den "linken" Parteiflügel anführten, durchsetzen. Fortan setzte er seine Hoffnungen insbesondere in die Wählerschichten des Mittelstandes und der Landbevölkerung, die mit der herrschenden Politik aufgrund wirtschaftlicher Belastungen und entsprechenden Einbußen besonders unzufrieden waren.
Allerdings war die NSDAP bis zur Reichstagswahl von 1930 kaum mehr als eine Splitterpartei, und nur eine von vielen im Reichstag vertretenen völkischen Parteien am politischen rechten Rand. Die lange Zeit größte und einflussreichste unter ihnen, die den völkischen Block anführte, war die DNVP. Bei der Reichstagswahl am 20. Mai 1928 verlor die NSDAP sogar zwei Mandate und kam mit 2,6 % der Wählerstimmen auf nur 12 Sitze im Reichstag.
Nachdem sich die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse in Deutschland, die seit 1924 relativ stabil geworden waren, ab Mitte 1929 innerhalb weniger Monate wieder dramatisch verschlechterten, änderte sich die politische Parteienlandschaft in kurzer Zeit zugunsten der ideologischen Pole am linken und rechten "Rand der Gesellschaft", was sich gerade auch auf die NSDAP begünstigend auswirkte.
1929-1933: Krise der Republik - der Weg der NSDAP zur Macht
1929 konnte die NSDAP und Hitler mit dem Volksentscheid über den Young-Plan zur Neureglung der Reparationszahlungen, dessen Initiator der Pressezar und DNVP-Angehörige Alfred Hugenberg war, wieder auf die politische Bühne zurückkehren. Der Volksentscheid scheiterte, die NSDAP aber hatte mit ihrer Propaganda neue Wählerkreise erreichen können.
In den folgenden Jahren gewann die NSDAP wieder mehr und mehr an Bedeutung. Grund war vor allem die Weltwirtschaftskrise, die auch durch die starken Finanzverflechtungen in Verbindung mit den Reparationszahlungen Deutschlands verstärkt wurde.
Im Kontext der Weltwirtschaftskrise stieg die Arbeitslosigkeit in Deutschland sprunghaft an. So verstärkte sich bei vielen Wählern nun der Ruf nach einem „starken Mann“. Vor diesem Hintergrund gewann die Propaganda der NSDAP innerhalb kurzer Zeit ungeahnte Überzeugungskraft: Hitlers Wahlkampfparole, sein Ziel sei es, die „politischen Parteien aus Deutschland hinweg zu fegen“, stieß nun bei vielen Unzufriedenen, besonders aus der Mittelschicht, auf offene Ohren. Sie trieb ihm viele Wähler zu, nicht nur aus dem völkisch-nationalen, sondern auch dem bürgerlich-konservativen Lager.
Die Nationalsozialisten verstanden es, die Massen durch Großveranstaltungen für sich zu gewinnen, und nutzten modernste Wahlkampfmittel, zum Beispiel die konsequente Emotionalisierung und die Nutzung von Flugzeugen. Hitlers Angriffe richteten sich gegen alles, was mit dem „Weimarer System“ in Verbindung gebracht wurde - vom Parteiensystem, bestehend aus verschiedenen relativ kleinen Parteien und Splitterparteien, bis hin zum eigentlichen demokratisch-parlamentarischen Prinzip.
Im März 1930 zerbrach die von dem Sozialdemokraten Hermann Müller geführte Große Koalition über der Frage einer geringfügigen Beitragserhöhung für die Arbeitslosenversicherung. Reichspräsident Hindenburg ernannte den Zentrumspolitiker Heinrich Brüning zum Kanzler. Mit dem Ernennungsrecht nach Art. 53 WRV war in Verbindung mit dem Notverordnungsrecht nach Art. 48 WRV und dem Parlamentsauflösungsrecht nach Art. 25 ein Präsidialkabinett möglich, also eine Minderheitsregierung, die nur auf das Vertrauen des Präsidenten und dessen Notstandsvollmachten gestützt war. Ein solches Präsidialkabinett wurde unter Brünings Führung etabliert. Zu dieser Entscheidung hatte das Fehlen einer arbeitsfähigen Regierung ebenso beigetragen wie die mangelnde Konsensfähigkeit der Parteien. Dass jedoch tatsächlich alle Verhandlungsspielräume erschöpft waren, wurde bezweifelt. Auch wurden nur die Minister der SPD ausgewechselt, so dass ein vom Präsidenten gewünschter und von den meisten Parteien unterstützter Schwenk nach rechts wahrscheinlich war.
Da das Parlament von dem Recht Gebrauch machen wollte, die Notverordnungen des Präsidenten aufzuheben, löste dieser am 18. Juli 1930 den Reichstag auf. Bei den Wahlen konnte die NSDAP die Zahl ihrer Abgeordneten von 12 auf 107 erhöhen und wurde damit zur zweitstärksten Partei. Jetzt gab es nicht einmal mehr eine Mehrheit für eine Große Koalition im Reichstag, der zunehmend zum Forum für die Agitation rechter und linker Gegner der Republik wurde. In einem Prozess gegen Offiziere der Reichswehr, denen die Verbreitung von nationalsozialistischer Propaganda vorgeworfen wurde, bezeugte Hitler in seinem öffentlichkeitswirksamen Legalitätseid, dass er die Macht „nicht mit illegalen Mitteln“ anstrebe, und trat damit Gerüchten über einen Putsch entgegen. Die NSDAP brauche „noch zwei bis drei Wahlen“, dann werde sie „in der Mehrheit sitzen“ und „den Staat so gestalten, wie wir ihn haben wollen“.
Aber nicht nur der rechte Flügel der Parteienlandschaft erstarkte, sondern auch der extrem linke. Die republik-freundlichen Sozialdemokraten verloren im Gegensatz zu den Liberalen weniger Stimmen, die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) konnte sogar Stimmen gewinnen und wurde zu einer bedeutenden Macht im Parlament und auf der Straße. Denn längst hatte sich der Kampf, ausgehend von den Kampforganisationen der NSDAP (SA und SS) und der KPD (Roter Frontkämpferbund), auf die Straße verlagert, wo sich teilweise bürgerkriegsähnliche Szenen abspielten. Daran hatten selbst die republikanisch gesinnten Kräfte mit einem eigenen Kampfverband, dem sozialdemokratisch dominierten Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Anteil. Auch diese chaotischen Gewaltszenen spielten letztlich – obwohl diese oft dafür verantwortlich waren – den Nationalsozialisten in die Hände, da Hitler immer häufiger als „letzte Karte“ ins Spiel gebracht wurde, der die geordneten Verhältnisse wiederherstellen würde.
Um eine weitere Stärkung der radikalen Flügelparteien zu verhindern, tolerierte die SPD im Reichstag weitgehend die auf Kürzung der Sozialausgaben basierende Deflationspolitik Brünings, welche aber die wirtschaftliche Krise kurzfristig noch verschärfte.
Am 11. Oktober 1931 vereinigte sich auf Initiative der DNVP unter Leitung des Medienzars Alfred Hugenberg die nationalistische Rechte zur Harzburger Front. Als Reaktion bildeten die republiktreuen Organisationen unter dem Fahnensymbol der drei Pfeile die Eiserne Front. Die NSDAP schaffte es, unter anderem mit finanzieller Unterstützung von Großindustriellen wie Fritz Thyssen von den Vereinigten Stahlwerken, Albert Vögler oder Emil Kirdorf vom Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikat, die Stimmung der Bevölkerung durch populäre Parolen gegen den Parlamentarismus aufzugreifen. Am 27. Januar 1932 hielt Hitler einen Vortrag im Düsseldorfer Industrieclub, wo er sowohl das auf Privateigentum gegründete freie Unternehmertum als auch das nationalsozialistische Führerprinzip auf das Leistungsprinzip zurückführte. Die NSDAP konnte so ihre Spendeneinnahmen von der Industrie noch einmal erhöhen. Die Kontakte zwischen NSDAP und Industrie sollten durch zwei Beraterstäbe gefördert werden, durch die vom ehemaligen Reichsbankpräsidenten Hjalmar Schacht gegründete „Arbeitsstelle Dr. Schacht“ sowie den vom Chemie-Unternehmer Wilhelm Keppler geleiteten „Industrieausschuss für Wirtschaftsfragen“. Welche Rolle die Großindustrie bis zur Machtübernahme im Einzelnen spielte, ist umstritten. Nach der Machtübernahme versuchte sie, sich die Gunst Hitlers zu sichern.
Nachdem Hitler 1932 die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hatte, nahm er an der Reichspräsidentenwahl 1932 teil. Bezeichnend für die Situation der Republik war, dass keiner der Kandidaten Thälmann, Hitler und Hindenburg ein Demokrat war. Die Parteien der Mitte bis zur SPD unterstützten den Sieger Hindenburg, um einen Erfolg Hitlers zu verhindern. Brüning hatte sich mit seinem Verbot der SA und der Osthilfeverordnung, die von den ostpreußischen Grundbesitzern – zu denen auch Hindenburg gehörte – stark kritisiert wurde, beim Reichspräsidenten in Misskredit gebracht. Hindenburg nahm ihm zudem übel, dass er auf sein Betreiben auch von den Anhängern der SPD zum Reichspräsidenten gewählt worden war. Er entzog ihm sein Vertrauen, und Brüning, der aufgrund seiner Sparpolitik in der Bevölkerung ohnehin kaum Rückhalt besaß, musste zurücktreten. Der Kanzler wurde nach eigenem Bekunden „hundert Meter vor dem Ziel“ gestürzt, da seine Deflationspolitik noch keine Wirkung entfalten konnte. Auch sein Ziel der Gleichberechtigung Deutschlands und der endgültigen Aufhebung der Reparationen hatte er nicht erreicht.
Sein Nachfolger Franz von Papen ersuchte Hindenburg sofort um Auflösung des Parlaments. Er wollte die Unterstützung der Nationalsozialisten und hob dafür das Verbot der SA und der SS wieder auf. Hitler hatte die Wahl zum Reichspräsidenten verloren, aber einen großen Popularitätsanstieg erreicht. Bei der nächsten Reichstagswahl am 31. Juli 1932 erhielt die NSDAP 230 Mandate und war damit die stärkste Fraktion im Reichstag. Dies war das höchste Wahlergebnis der NSDAP bei demokratischen Wahlen. Hitler wollte von Hindenburg zum Kanzler ernannt werden, die angebotene Vizekanzlerschaft lehnte er ab. Da die Kommunisten 89 Mandate errungen hatten, hatten die beiden extremen Flügelparteien eine negative Mehrheit erreicht, die jede parlamentarische Arbeit unmöglich machte. Papen löste den gerade erst gewählten Reichstag nach einem mit großer Mehrheit gegen ihn gerichteten Misstrauensvotum durch eine vorbereitete Order Hindenburgs wieder auf. Bereits am 20. Juli hatte er die Regierung von Preußen abgesetzt, die letzte Bastion der Republik. Als Vorwand für den „Preußenschlag“, der häufig als Staatsstreich bezeichnet wurde, diente das angebliche Versagen der preußischen Polizei am „Altonaer Blutsonntag“, heftigen Straßenkämpfen zwischen Kommunisten und der von Papen wieder erlaubten SA.
Die Neuwahlen vom November des Jahres brachten einen Rückgang der Stimmen für die NSDAP. Die meisten Beobachter interpretierten dies als Anfang vom Ende der NSDAP. Eine regierungsfähige Mehrheit existierte weiterhin nicht. Papen, der inzwischen Konjunkturprogramme gestartet hatte, trat zurück, nachdem ihm klar geworden war, dass er die Unterstützung der Reichswehr bei der Absicherung einer Diktaturregierung nicht besaß. Zudem hatte es der Reichstag aufgrund eines Verfahrensfehlers Papens geschafft, ihm rechtlich wirkungslos, aber öffentlichkeitswirksam das Misstrauen auszusprechen. Aufgrund der fehlenden Unterstützung durch Wehrminister General Kurt von Schleicher, die im Zuge einer militärischen Simulation eines möglichen Aufstandes (des „Planspiels Ott“) sichtbar geworden war, verweigerte Hindenburg die geforderte Auflösung des Reichstags ohne Festsetzung von Neuwahlen. Diese Ausschaltung des Parlaments, gestützt auf das Argument des Staatsnotstands, hätte einen offensichtlichen Verfassungsbruch dargestellt.
Planspiels Ott
Papens Nachfolger wurde Kurt von Schleicher, der bis dahin im Hintergrund die Fäden gezogen hatte und für Papens Sturz verantwortlich war. Doch auch sein Konzept, einen Ausweg aus der Krise zu finden, scheiterte. Er hatte eine breite „Querfront“ von den Gewerkschaften bis zum linken Flügel der NSDAP um Gregor Strasser erstrebt, Strasser musste aber vor Hitler kapitulieren. Am 28. Januar 1933 musste auch Schleicher zurücktreten, nachdem er zuletzt selbst von Hindenburg erfolglos die Ausrufung des Staatsnotstands gefordert hatte. Schleicher selbst war kein Demokrat, seine Verhältnis zur NSDAP wandelte sich mehrmals, zuletzt empfahl er Hindenburg ein Kabinett unter Hitler (AdR, Dok. Nr. 72 vom 28.1.1933).
Schleicher konnte nicht wissen, dass ausgerechnet er, Meister der Intrigen, nun selbst Opfer einer Intrige geworden war: Schon am 4. Januar 1933 hatte sich sein ehemaliger Schützling Franz von Papen mit Hitler zu Geheimverhandlungen im Privathaus des Kölner Bankiers Kurt von Schröder getroffen. Diesem Gespräch folgten weitere, zuletzt auch unter Anwesenheit des Staatssekretärs des Reichspräsidenten, Otto Meißner, und des Sohnes des Reichspräsidenten, Oskar von Hindenburg, beides einflussreiche Berater in der Kamarilla des greisen Paul von Hindenburg. Sie vereinbarten eine Koalitionsregierung aus Deutschnationalen und NSDAP, der außer Hitler nur zwei weitere Nationalsozialisten, nämlich Wilhelm Frick als Innenminister und Hermann Göring als Minister ohne Geschäftsbereich und kommissarischer preußischer Innenminister, angehören sollten. Papen selbst war als Vizekanzler und Reichskommissar für Preußen vorgesehen.
Reichspräsident von Hindenburg, der sich bis zuletzt gegen eine Kanzlerschaft des „böhmischen Gefreiten“ Hitler gesträubt hatte, konnte mit dem Hinweis, dass ein von einer konservativen Kabinettsmehrheit „eingerahmter“ NSDAP-Führer nur eine geringe Gefahr bedeute, beruhigt werden. Ein weiteres zentrales Argument für Hindenburg war die formale Verfassungskonformität der Lösung Hitler. Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 bedeutete faktisch das Ende der Weimarer Republik - auch wenn die Weimarer Verfassung formal nie außer Kraft gesetzt wurde.
Paul von Hindenburg war in diesen Wochen von allen einflussreichen Lobbyistenverbänden und den Beratern seiner Kamarilla bearbeitet worden (siehe dazu die Artikel zur: Industrielleneingabe (Rolle des Reichsverbandes der Industrie), zum Osthilfeskandal (Rolle des Reichslandbundes)). Inwieweit das seine Entscheidung wirklich beeinflusste, ist schwer zu sagen – Hindenburg hatte zu diesem Zeitpunkt das 86. Lebensjahr erreicht.
Deutschland unter der Herrschaft der NSDAP
Gründe für den Erfolg der NSDAP
Das Ende der Republik und der Erfolg der Nationalsozialisten hatten keine einzelne, sondern eine ganze Reihe von Ursachen, die im Zusammenspiel Hitler an die Macht brachten. Weder das Ende der Republik war von Anfang an unvermeidlich, noch war der Erfolg der NSDAP selbstverständlich, andere Gruppen und Personen, wie Franz von Papen hätten nach dem Ende der Republik gerne einen etwas anderen Weg eingeschlagen.
Die Gründe für das Ende der Weimarer Republik reichen von ihrem Anfang im verlorenen Ersten Weltkrieg bis zu Hitler und der NSDAP, die anders wie Papen es schafften, ihren Plan durchzusetzen. Gründe für den Erfolg der NSDAP waren
- ihr vordergründig überzeugendes Weltbild
- die Unterstützung durch einflußreiche und finanzkräftige Wirtschaftsgrößen
- ihr Entstehen in der Ordnungszelle Bayern wo sie gute Unterstützung fand
- ihr 25-Punkte-Programm und Symbolik, mit dem sie auch bisherige Sozialisten anzog
- ihre Fähigkeiten zur Propaganda und zur Agitation
- ihre hemmungslose Gewaltbereitschaft
- die Unterschätzung durch konservative Kreise
- ihre Struktur als sehr gut organisierte Kaderpartei
- nicht zuletzt die Person Adolf Hitlers.
Gleichschaltung
Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler: Dies markierte das Ende der Weimarer Republik und den Beginn der Diktatur des Nationalsozialismus und wurde von den Nationalsozialisten als Machtergreifung gefeiert. Hindenburg löste den Reichstag auf und setzte Neuwahlen an.
Die Gleichschaltung, die Unterwerfung unter die und die Angleichung an die Nationalsozialisten, begann mit der Gleichschaltung der Länder, die alle hoheitlichen Aufgaben verloren, es folgten Parteien, Organistionen, Vereine, Verbände, Gewerkschaften, Medien, Künstler und Justiz.
Unterdrückung der eigenen Bevölkerung
In der Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes am 4. Februar und nach dem Reichstagsbrand am 27. Februar 1933 in der Reichstagsbrandverordnung schränkte Reichspräsident Hindenburg die Grundrechte ein. Die KPD wurde verboten und viele ihrer Mitglieder verhaftet. Der Reichstagsbrand lieferte die Begründung für die Gefangennahme vieler Parlamentsmitglieder. Andere gingen in den Untergrund oder flohen ins Ausland, als die Verhaftungswelle anlief. Das so genannte Ermächtigungsgesetz gab am 23. März der Regierung fast uneingeschränkte Gesetzgebungsbefugnisse.
Die „Machtergreifung“ 1933 bis 1935 lief mit einer Mischung von Unterdrückung des linken Parteienspektrums, Einschränkung zunächst der öffentlichen, bald dann auch der beruflich-wirtschaftlichen und sonstigen Betätigungsmöglichkeiten von Juden sowie der Nötigung liberaler und demokratischer Gruppierungen zur immer stärkeren Gleichschaltung fast aller öffentlichen Lebensbereiche zum Führerstaat ab. Sportvereine, die Arbeiterschaft, die Handwerkerschaft, auch Kirchenmitglieder und Geistliche wurden von der "Bewegung" erfasst. Die betroffenen Organisationen ordneten sich oft lieber unter als aufgelöst oder verboten zu werden. Die NSDAP erhielt einen erheblichen Mitgliederzulauf; die neuen Mitglieder wurden von den Altnazis spotthaft als "Märzgefallene" bezeichnet.
Innerhalb kurzer Zeit wurden alle politischen Parteien verboten, wenn sie sich nicht selbst auflösten. Bis 1934 wurden die bisherigen Länder, ebenso die Presse, die Gewerkschaften und die Justiz gleichgeschaltet.
Das erste Konzentrationslager (KZ) wurde - zunächst noch vor allem für politische Gegner - schon 1933 in Dachau eingerichtet. Dieses und viele weitere im ganzen Reichsgebiet wurdem unter dem Mantel einer Polizeimaßnahme nach außen gerechtfertigt. Anfangs gab es auch noch wilde Konzentrationslager, die später durch ständige KZs ersetzt wurden.
Im April 1933 begann der Boykott jüdischer Geschäfte, mit dem "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" die Entfernung jüdischer Beamter aus dem Staatsdienst sowie durch das Verbot jeder öffentlichen Betätigung von Juden deren konsequente Ausschaltung aus dem gesamten öffentlichen Leben. Auch jüdische Hochschullehrer, die als Teilnehmer am Ersten Weltkrieg - "Frontkämpfer" - zunächst nicht entlassen werden konnten, durften keine Vorlesungen mehr halten.
Im Juni/Juli 1933 wurden die evangelischen Landeskirchen in einer Reichskirche unter Leitung eines Reichsbischofs zusammengeschlossen. Vor allem die Deutschen Christen propagierten ein "judenreines" Evangelium und waren dem "Führer" ergeben. Dagegen bildete sich im September der Pfarrernotbund, aus dem im Juni 1934 die Bekennende Kirche hervorging. In ihr sammelten sich evangelische Christen, die Übergriffe des Staates auf die Kirche, oft aber nicht den Nationalsozialismus als solchen ablehnten. Nachdem die katholische Kirche die NSDAP entschieden abgelehnt hatte, erkannte sie diese als Regierungspartei an, und der Vatikan schloss mit Deutschland das Reichskonkordat, das die Stellung der katholischen Bischöfe in Deutschland sichern sollte, Hitler aber auch zu internationalem Ansehen verhalf.
Reichskonkordat wurden vertrieben.]]
In ihrem 25-Punkte-Programm hatte die NSDAP unter anderem die Forderung nach Enteigung und Verstaatlichung von Großbetrieben aufgestellt. Hitler ignorierte diese sozialistische Komponente jedoch, da er die Unterstützung der Großindustrie und der Reichswehr nicht verlieren wollte.
Innerhalb der nationalsozialistischen Bewegung gab es jetzt Meinungsverschiedenheiten über das weitere Vorgehen. Die Sturmabteilung (SA) unter Hitlers Duzfreund Ernst Röhm wollte die Reichswehr übernehmen und trat für eine soziale Umgestaltung der Gesellschaft ein. Dies war mit Hitlers Plänen, für die er die Reichswehr und die Wirtschaft als Partner brauchte, nicht vereinbar. Der Machtkampf wurde 1934 entschieden. Unter Zuraten von Heinrich Himmler, Joseph Goebbels und Hermann Göring ließ Hitler wegen eines angeblichen durch Röhm geplanten Putsches zahlreiche politische Gegner innerhalb der NSDAP, auch Ernst Röhm, ermorden.
Nach Hindenburgs Tod am 2. August 1934 übernahm Hitler nach einem Gesetz, das seine Regierung beschlossen hatte, das Amt des Reichspräsidenten und trug den Titel „Führer (anstelle eines Präsidenten) und Reichskanzler“; durch ein Plebiszit ließ er sein Vorgehen im Nachhinein bestätigen. Der Kriegsminister Werner von Blomberg, der im Konzept der Konservativen zur "Einrahmung" Hitlers eine wichtige Rolle gespielt hatte und von Hindenburg verfassungswidrig vor der Ernnenung Hitlers ernannt worden war, ließ die Reichswehr daraufhin auf Hitler persönlich vereidigen. Auch das Berufsbeamtentum musste einen „Führereid“ ablegen, so dass regimekritische Akademiker ihre Ämter verloren.
In der folgenden Zeit wurde das gesamte gesellschaftliche Leben von NS-Organisationen wie Hitler-Jugend, Deutsche Arbeitsfront, Kraft durch Freude (KDF) und Bund Deutscher Mädel (BDM) durchdrungen.
1935-1939: Stabilisierung der Macht, Aufrüstung und Vergrößerung des Reiches
1935 wurde die Reichswehr mit Einführung der Wehrpflicht in die Wehrmacht umgewandelt und das Saarland wieder ins Deutsche Reich integriert. Der Wiedereingliederung des Saarlands ging dort eine Volksabstimmung voraus, die eine überwältigende Zustimmung zu dieser Wiedereingliederung und gegen einen Anschluss an Frankreich ergab.
Auf dem Reichsparteitag der NSDAP wurden die Nürnberger Rassengesetze beschlossen, die die schon 1933 begonnene Ausgrenzung und Isolierung der deutschen Juden begründeten und Rassismus und Antisemitismus als Staatsgesetze verankerten.
1936 marschierte die Wehrmacht in das entmilitarisierte Rheinland ein und brach damit wie bei der Einführung der Wehrpflicht den Versailler Vertrag.
Im August fanden in Berlin die Olympischen Spiele statt, die Hitler als Propagandabühne für die Weltöffentlichkeit nutzte. Der Vierjahresplan von 1936 sollte das Deutsche Reich bis spätestens 1940 kriegsbereit machen. Das Regime unterstützte nun zusammen mit Mussolinis Italien den faschistischen General Franco im Spanischen Bürgerkrieg gegen die dortige Republik auch militärisch. Die Legion Condor der deutschen Luftwaffe zerstörte 1937 bei einem Flächenbombardement die baskische Stadt Guernica. Der spanische Bürgerkrieg bot Hitler die Gelegenheit, die Einsatzfähigkeit seines Militärs im Kriegsfall zu testen.
1938 erzwang Hitler im Münchner Abkommen den Anschluss des Sudetenlandes an das Deutsche Reich. Zuvor hatte er Österreich an das Deutsche Reich angeschlossen und dabei große Zustimmung vieler Österreicher erhalten. Um sich den Rücken für seine Expansionsziele im Osten freizuhalten, schloss er mit der Sowjetunion im August 1939 den Hitler-Stalin-Pakt. In dessen geheimem Zusatzprotokoll wurde Polen, das für den Fall eines Krieges zwischen den beiden Staaten aufgeteilt.
Am 9. November inszenierten die Nationalsozialisten die Reichspogromnacht und legten in zahlreichen Synagogen Feuer. Zum Teil als Zivilpersonen auftretende ortsbekannte SA- und SS-Angehörige misshandelten und ermordeten viele deutsche Juden vor den Augen der Polizei, die meist nicht einschritt. Im März 1939 marschierten Hitlers Truppen auch in die so genannte Resttschechei und das Memelland ein.
1939-1942: erste Hälfte des 2. Weltkrieges
1943
Politik
- 1. Januar: Enrico Celio wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die erste Panzerarmee an der Ostfront beginnt mit ihrem Rückzug aus dem Kaukasus
- 1. Januar: auf Vorschlag des Deutschen Normenausschusses beginnt die Woche in Deutschland jeweils sonntags um 0.00 Uhr und endet am darauf folgenden Samstag um 24.00 Uhr. Erst 1976 wird der Wochenbeginn auf „Montag“ umgestellt
- 14. Januar: Casablanca-Konferenz. Westalliierte Kriegsziele: „Bedingungslose Kapitulation Deutschlands, Italiens und Japans.“
- 2. Februar: Die deutsche 6. Armee kapituliert in Stalingrad. Rund 90.000 Soldaten gehen in sowjetische Gefangenschaft
- 18. Februar – NS-Propagandaminister Joseph Goebbels fordert in einer Rede im Berliner Sportpalast den „totalen Krieg“ (siehe: Sportpalastrede)
- 22. Februar: Sophie ( - 1921) und Hans Scholl ( - 1918) sowie ihr Freund Christoph Probst werden als Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ hingerichtet
- 27. Februar: Beginn des Rosenstraße-Protests gegen die Deportation von Juden aus Berlin
- 19. April: Der Aufstand im Warschauer Ghetto bricht aus
- 13. Mai: Kapitualtion der deutschen Truppen in Tunesien
- 17. Mai: Bei britischen Bombenangriffen auf mehrere Talsperren im Sauerland werden die Edertalsperre und die Möhnetalsperre zerstört. Es sind über 1600 Tote zu beklagen
- 10. Juli: Landung der Alliierten auf Sizilien
- 27. Juli: Britischer Bombenangriff auf Hamburg (Operation Gomorrha), 35.000 Menschen sterben daraufhin im Feuersturm
- 1. August: Bei einem amerikanischen Luftangriff auf die Ölfelder von Ploesti in Rumänien werden 53 von 177 eingesetzten Bombern abgeschossen
- 17. August: Bei einem Luftangriff auf Regensburg und Schweinfurt erleidet die USAAF schwere Verluste (siehe auch Operation Double Strike)
- in der Nacht zum 18. August bombardiert die Royal Air Force die Deutsche Raketen-Versuchsanstalt in Peenemünde
- 8. September: Beginn der Deutschen Besatzung in Albanien
- 14. Oktober: erneut erleiden amerikanische Bomber bei einem Angriff auf Schweinfurt hohe Verluste
- 22. Oktober: Britischer Bombenangriff auf Kassel. Die Stadt wird größtenteils zerstört, tausende Menschen sterben im Bombenhagel oder sterben durch Panik oder Luftmangel in Bunkern. Noch Tage danach stehen hohe Rauchwolken über der Stadt
- 22. November: Libanon wird unabhängig
- 28. November-1. Dezember: Konferenz von Teheran über die Neuordnung Europas nach der Beendigung des 2. Weltkrieges
Wissenschaft und Technik
- 16. April: Zufallsentdeckung der Psychoaktivität des LSD-25 durch Dr. Albert Hofmann
- 19. April: Nachweis psychoaktiver LSD-Wirkungen durch Selbstversuch von Dr. A. Hofmann
Kultur
- 20. Februar: Uraufführung der Oper Die Kluge von Carl Orff in Frankfurt am Main
- 1. April: Uraufführung der Oper Das Schloss Dürande von Othmar Schoeck an der Staatsoper in Berlin
- 10. Oktober: Uraufführung der komischen Oper Barbe-bleue von Jacques Ibert
Katastrophen
- 10. September: Erdbeben der Stärke 7,4 in Tottori, Japan, 1.190 Tote
- 26. November: Erdbeben der Stärke 7,6 in der Türkei, ca. 4.000 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
1. Halbjahr
- 1. Januar: Mohamed Mahmoud Ould Louly, ehemaliger Präsident von Mauretanien
- 1. Januar: Allan Starski, polnischer Szenenbildner
- 2. Januar: Barış Manço, türkischer Sänger, Komponist und Fernsehproduzent († 1999)
- 3. Januar: Reinhold Massag, deutscher Autor und Schauspieler († 1999)
- 3. Januar: Van Dyke Parks, US-amerikanischer Musiker, Komponist und Arrangeur
- 4. Januar: Emil Zopfi, Schweizer Autor
- 4. Januar: Egon Schultz, Unteroffizier der Grenztruppen der DDR († 1964)
- 5. Januar: Christine Wodetzky, deutsche Schauspielerin († 2004)
- 5. Januar: Günther Maria Halmer, deutscher Schauspieler
- 5. Januar: Ignace van Swieten, niederländischer Fußballschiedsrichter († 2005)
- 5. Januar: Ramón Sampedro, Tetraplegiker und Befürworter der Sterbehilfe († 1998)
- 7. Januar: Sadako Sasaki, Opfer des Abwurfs der Atombombe († 1955)
- 8. Januar: Lee Jackson, britischer Musiker
- 10. Januar: Jim Croce, US-amerikanischer Sänger und Songwriter († 1973)
- 11. Januar: Rémy Zaugg, Schweizer Künstler († 2005)
- 11. Januar: Eduardo Mendoza, spanischer Schriftsteller
- 11. Januar: Oscar Bronner, Zeitungsherausgeber und Maler
- 12. Januar: Brun-Otto Bryde, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 13. Januar: Klaus-Peter Puls, deutscher Politiker
- 14. Januar: Mariss Jansons, lettischer, international Dirigent
- 14. Januar: Shannon Lucid, US-amerikanische Astronautin
- 16. Januar: Gavin Bryars, englischer Komponist und Kontrabassist
- 16. Januar: Ivar Combrinck, Synchronsprecher und Regisseur
- 17. Januar: Chris Montez, Sänger
- 17. Januar: Hans-Jürgen Krahl, Studentenaktivist der 68er-Bewegung († 1970)
- 17. Januar: Billy Harper, US-amerikaninischer Jazz Sayophonist
- 18. Januar: Dave Greenslade, britischer Keyboarder
- 19. Januar: Margriet von Oranien-Nassau, Prinzessin der Niederlande, Prinzessin von Oranien-Nassau, Prinzessin von Lippe-Biesterfeld
- 19. Januar: Janis Joplin, Sängerin, Rock- und Bluesmusikerin († 1970)
- 20. Januar: Einar Førde, norwegischer sozialdemokratischer Politiker und Journalist († 2004)
- 20. Januar: Rick Evans, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist
- 21. Januar: Mirko Frýba, Psychoanalytiker, buddhistischer Mönch
- 22. Januar: Wilhelm Genazino, deutscher Schriftsteller
- 22. Januar: Michał Urbaniak, polnischer Jazz-Musiker
- 23. Januar: Gary Burton, ein Jazz-Vibraphonist
- 23. Januar: Gil Gerard, US-amerikanischer Schauspieler
- 24. Januar: Peter Struck, deutscher Politiker
- 25. Januar: Dagmar Berghoff, deutsche Hörfunk- und Fernsehmoderatorin
- 25. Januar: Norbert Königshofen, deutscher Politiker
- 25. Januar: Roy Black, deutscher Schlagersänger und Schauspieler († 1991)
- 26. Januar: Kazimiera Prunskienė, litauische Politikerin
- 28. Januar: Dick Taylor (Musiker), britischer Musiker und Mitglied der Urformation der Rolling Stones
- 28. Januar: Manfred Jendryschik, deutscher Erzähler, Lyriker, Essayist und Herausgeber
- 29. Januar: Bernd Schiphorst, deutscher Medienmanager
- 30. Januar: Wolfgang Spanier, deutscher Politiker und MdB
- 30. Januar: Günter Hirsch, Präsident des Bundesgerichtshofs
- 30. Januar: Marty Balin, US-amerikanischer Rockmusiker
- 2. Februar: Paul Friedhoff, deutscher Unternehmer und Politiker (FDP) und Mitglied des Bundestages
- 2. Februar: Wanda Rutkiewicz, polnische Bergsteigerin († 1992)
- 3. Februar: John Kornblum, US-Diplomat
- 4. Februar: Otto Lohmüller, deutscher Maler, Bildhauer und Autor von Pfadfinder-Abenteuerbüchern
- 4. Februar: Franz-Josef Kniola, deutscher Politiker
- 4. Februar: Ken Thompson, Informatiker
- 5. Februar: Ernst Hinsken, deutscher Politiker
- 5. Februar: Nolan Bushnell, Gründer der Computerfirma Atari
- 5. Februar: Michael Kenneth Mann, US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor
- 6. Februar: Fabian (Sänger), US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
- 7. Februar: Peter Carey, australischer Schriftsteller
- 7. Februar: Margit Sponheimer, deutsche Schlagersängerin
- 7. Februar: Gareth Hunt, englischer Schauspieler
- 7. Februar: Finnbogi Ísakson, färöischer Journalist, Schriftsteller und Politiker († 2005)
- 9. Februar: Joseph E. Stiglitz, US-amerikanischer Ökonom
- 9. Februar: Joe Pesci, US-amerikanischer Schauspieler
- 11. Februar: Gerhard Glogowski, deutscher SPD-Politiker, Ministerpräsident von Niedersachsen
- 12. Februar: Rainer Eppelmann, deutscher Geistlicher und Politiker (CDU)
- 12. Februar: Samuel Karokikki, erfolgreicher Leichtathlet des Inselstaates Nauru
- 13. Februar: Friedrich Christian Delius, deutscher Schriftsteller
- 14. Februar: Klaus Lippold, deutscher Politiker
- 14. Februar: Maceo Parker, Funkmusiker
- 14. Februar: Ischa Meijer, niederländischer Journalist, Schriftsteller und Talkmaster († 1995)
- 15. Februar: Heinz-Josef Algermissen, Bischof von Fulda
- 15. Februar: Elke Heidenreich, deutsche Autorin, Kabarettistin, Moderatorin und Journalistin
- 16. Februar: Anthony Dowell, berühmter Ballett-Tänzer und Choreograph
- 17. Februar: Hans-Artur Bauckhage, deutscher Politiker
- 19. Februar: Robert Trivers, Biologe
- 19. Februar: Tim Hunt, britischer Biochemiker
- 20. Februar: Diana L. Paxson, US-amerikanische Schriftstellerin von historischen Fantasy-Romanen
- 21. Februar: Louis Jauffret, ehemaliger französischer Skirennläufer
- 21. Februar: Paul Kirchhof, ehemaliger Richter am Bundesverfassungsgericht
- 22. Februar: Horst Köhler, deutscher Politiker, Bundespräsident
- 22. Februar: Eduard Weniaminowitsch Limonow, russischer Autor und Politiker
- 23. Februar: Manfred Carstens, deutscher Politiker
- 23. Februar: Gerd Höfer, deutscher Politiker und MdB
- 23. Februar: Uwe Zerbe, deutscher Schauspieler
- 25. Februar: George Harrison, britischer Musiker (The Beatles) († 2001)
- 25. Februar: Uta Kron, deutscher Archäologe
- 25. Februar: Wolfgang Berghofer, deutscher FDJ-Funktionär und SED-Politiker
- 25. Februar: Gerhard Cromme, deutscher Manager
- 25. Februar: Pavel Dostál, tschechischer Politiker und Kulturminister († 2005)
- 25. Februar: Karl Heinz Däke, Vorsitzender des Bundes der Deutschen Steuerzahler
- 27. Februar: Carlos Parreira, brasilianischer Fußballtrainer
- 27. Februar: Tom Astor, deutscher Sänger, Komponist, Texter und Produzent
- 27. Februar: Morten Lauridsen, US-amerikanischer Komponist
- 27. Februar: Manfred Müller (Politiker), deutscher Politiker und MdB
- 1. März: Rashid Sunyaev, Astrophysiker
- 1. März: Franz Hohler, Schweizer Schriftsteller, Kabarettist und Liedermacher
- 2. März: Gabriele Gast, deutsch-deutsche Spionin
- 2. März: Peter Straub (Schriftsteller), Schriftsteller
- 3. März: Ivo Vajgl, slowenischer Politiker
- 4. März: Lucio Dalla, Cantautori rockorientierter Musik
- 5. März: Heide Knake-Werner, deutsche Politikerin
- 5. März: Alfred Hartenbach, deutscher Politiker
- 5. März: Christian Führer, evangelischer Pfarrer, einer der Initiatoren der Montagsdemonstrationen in Leipzig
- 5. März: Thomas Prinzhorn, österreichischer Industrieller und Politiker (FPÖ)
- 8. März: Lynn Redgrave, britische Schauspielerin
- 8. März: Franz Steinegger, Schweizer Jurist und Politiker
- 8. März: Reinhold Huhn, Soldat der Grenztruppen der DDR († 1962)
- 9. März: Wolf Singer, deutscher Hirnforscher
- 9. März: Jef Raskin, Mediendesigner und Philosoph († 2005)
- 9. März: Robert James Fischer, Schachspieler
- 12. März: Christean Wagner, hessischer CDU-Politiker und Landesminister
- 13. März: André Téchiné, französischer Drehbuchautor und Filmregisseur
- 14. März: Marie Hüllenkremer, deutsche Journalistin und Politikerin († 2004)
- 14. März: Brigitt Petry, deutsche Sängerin und Komponistin († 1971)
- 15. März: Frank Wiegand, deutscher Schwimmer
- 15. März: David Cronenberg, kanadischer Regisseur
- 16. März: Kirsten Dene, deutsche Schauspielerin
- 16. März: Ludwig Güttler, Trompeter
- 17. März: Bakili Muluzi, Präsident von Malawi von 1994 bis 2004
- 18. März: Monika Weber (Stadträtin), Schweizer Politikerin
- 19. März: Mario Monti, italienischer Politiker
- 19. März: Mario José Molina, mexikanischer Chemiker
- 20. März: Gerard Malanga, US-amerikanischer Schriftsteller, Fotograf und Filmemacher
- 22. März: Keith Relf, britischer Musiker († 1976)
- 22. März: George Benson, US-amerikanischer Jazz-Gitarrist und Sänger
- 22. März: Joseph Schwantner, US-amerikanischer Komponist
- 23. März: Detlef Dzembritzki, deutscher Politiker
- 23. März: Benjamin Joses Odoki, ugandischer Jurist und Oberster Richter Ugandas
- 25. März: Paul Michael Glaser, US-amerikanischer Schauspieler
- 26. März: Robert Woodward, US-amerikanischer Journalist und Reporter
- 29. März: John Major, britischer Politiker
- 29. März: Eric Idle, britischer Schauspieler, Filmproduzent, Regisseur, Komponist und Buchautor
- 31. März: Christopher Walken, US-amerikanischer Schauspieler
- 1. April: Alejandro Núñez Allauca, peruanischer Komponist
- 1. April: Mario Botta, Schweizer Architekt
- 2. April: Troels Kløvedal, dänischer Schriftsteller
- 3. April: Jean-Louis Tauran, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 3. April: Bernd Richter, Oberstudienrat und Politiker der ödp
- 4. April: Michael Schneider, deutscher Schriftsteller
- 6. April: Gerhard Steidele, deutscher Judoka
- 6. April: Eckart Klein, Jurist und Hochschullehrer
- 7. April: Joaquim Agostinho, portugiesischer Radrennfahrer († 1984)
- 8. April: Eberhard Vogel, ehemaliger Fußballspieler
- 9. April: Wolfgang Back, deutscher Moderator und TV-Redakteur
- 10. April: Andrzej Badeński, polnischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 10. April: Włodzimierz Schmidt, polnischer Schachspieler
- 10. April: Bo Hansson, schwedischer Keyboarder und Komponist
- 11. April: Poul Nielson, dänischer Politiker
- 12. April: Lothar Kobluhn, Fußballspieler
- 12. April: Michael Otto, Vorstandsvorsitzender des Otto-Versands
- 14. April: Ferfried Prinz von Hohenzollern, deutscher Adeliger und Rechtsanwalt
- 15. April: Mariann Fischer Boel, dänische Politikerin
- 16. April: Gerd Leo Kuck, deutscher Theaterintendant, Dramaturg und Regisseur
- 16. April: Dave Peverett, englischer Blues- und Hard Rock-Musiker († 2000)
- 17. April: Jürgen Dueball, deutscher Schach- und Bridgespieler († 2002)
- 17. April: James Curnow, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 19. April: Gudrun Reinboth, deutsche Schriftstellerin
- 19. April: Claus Theo Gärtner, deutscher Schauspieler
- 20. April: John Eliot Gardiner, britischer Dirigent und Chorleiter
- 23. April: Hervé Villechaize, französischer Schauspieler († 1993)
- 25. April: Tony Christie, britischer Schlagersänger
- 26. April: Peter Zumthor, Architekt
- 26. April: Ina Albowitz, deutsche Politikerin
- 26. April: Gary Wright, US-amerikanischer Musiker
- 27. April: Helmut Marko, österreichischer Autorennfahrer
- 28. April: Jacques Dutronc, französischer Chansonnier und Schauspieler
- 29. April: Almuth Berger, deutsche Pfarrerin in der DDR
- 29. April: Margrit Spielmann, deutsche Politikerin
- 29. April: Ian Kershaw, englischer Historiker (Hitler-Biograf)
- 29. April: Klaus Grawe, Psychologischer Psychotherapeut († 2005)
- 30. April: David Zane Mairowitz, Europäisch-amerikanischer Schriftsteller
- 30. April: Frederick Chiluba, zweiter Präsident Sambias (1991: 2002)
- 1. Mai: Willi Kraus (Fußballspieler), ehemaliger Fußballspieler
- 1. Mai: Franziskus Eisenbach, Titularbischof von Sigo und Weihbischof emeritus von Mainz
- 2. Mai: Manfred Schnelldorfer, deutscher Eiskunstläufer und Olympiasieger
- 6. Mai: Wolfgang Reinhardt, deutscher Leichtathlet
- 6. Mai: Andreas Baader, deutscher Terrorist, Mitbegründer der RAF († 1977)
- 8. Mai: Pat Barker, englische Schriftstellerin und Historikerin
- 8. Mai: Tomas von Brömssen, schwedischer Schauspieler
- 9. Mai: Heinrich Traublinger, deutscher Politiker
- 9. Mai: Uwe Fenner, Internet-Unternehmer
- 9. Mai: Ove Grahn, schwedischer Fußballspieler
- 11. Mai: Nancy Greene, kanadische Skirennläuferin
- 11. Mai: Dieter Böhmdorfer, österreichischer Justizminister
- 14. Mai: Jack Bruce, britischer Rockmusiker
- 14. Mai: Ólafur Ragnar Grímsson, Präsident der Republik Island
- 16. Mai: Daniel Coats, US-amerikanischer Politiker
- 17. Mai: John Warren, australischer Fußballspieler († 2004)
- 18. Mai: Helmut Haussmann, deutscher Politiker
- 18. Mai: Willy Wimmer, deutscher Politiker und MdB
- 18. Mai: Gennadi Sosonko, niederländischer Schachspieler
- 22. Mai: Gesine Schwan, deutsche Politikwissenschaftlerin
- 22. Mai: Kurt Bendlin, deutscher Leichtathlet
- 22. Mai: Betty Williams, Friedensnobelpreisträgerin und Friedensaktivistin
- 24. Mai: Svend Auken, dänischer sozialdemokratischer Politiker
- 24. Mai: Gerd Gies, Ministerpräsident Sachsen-Anhalt
- 25. Mai: Jessi Colter, US-amerikanische Country-Sängerin
- 26. Mai: Erica Terpstra, niederländische Schwimmerin, Staatssekretärin und Parlamentsabgeordnete
- 27. Mai: Cilla Black, britische Sängerin und Fernsehunterhalterin
- 29. Mai: Klaus Haupt, deutscher Politiker
- 31. Mai: Antje Vollmer, deutsche Politikerin, Vizepräsidentin des deutschen Bundestages
- 2. Juni: Blinky Palermo, deutscher Maler († 1977)
- 2. Juni: Crescenzio Sepe, Kardinal
- 2. Juni: Graham Bonney, Schlagersänger
- 3. Juni: Dieter Kottysch, deutscher Mittelgewichtsboxer
- 3. Juni: Billy Cunningham, US-amerikanischer Basketballspieler und -trainer
- 6. Juni: Klaus Mangold, deutscher Manager
- 6. Juni: Hans Peter Duerr, Dt. Ethnologe und Kulturgeschichtsforscher
- 8. Juni: Herbert Schmalstieg, amtierender Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover
- 8. Juni: Roger Fouts, Psychologe, Anthropologe und Verhaltensforscher
- 9. Juni: Kenny Barron, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 9. Juni: Joe Haldeman, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor
- 10. Juni: Charles Saatchi, britischer Kunstsammler, Gründer der Saatchi Gallery
- 10. Juni: Volker Wahl, deutscher Archivar und Historiker
- 11. Juni: Walter Zuber, deutscher Politiker
- 11. Juni: Johann Kurzbauer, österreichischer Politiker
- 13. Juni: Malcolm McDowell, englischer Schauspieler
- 14. Juni: Piet Keizer, niederländischer Fußballspieler
- 14. Juni: Frank Costello, und mächtiger Gangsterboss in New York († 1973)
- 15. Juni: Poul Nyrup Rasmussen, dänischer Politiker
- 16. Juni: Alfred Grimm, deutscher Objektkünstler, Maler und Zeichner
- 17. Juni: Burt Rutan, Luft- und Raumfahrtingenieur, Unternehmer
- 17. Juni: Fritz Teufel, Spaß-Revoluzzer während der Studentenbewegung in Berlin
- 18. Juni: Klaus-Peter Köhler, deutscher Politiker
- 18. Juni: William Calley, US-amerikanischer Offizier
- 20. Juni: Ursula Engelen-Kefer, Stellvertretende Vorsitzende des DGB
- 22. Juni: Marita Lange, deutsche Leichtathletin
- 23. Juni: Vinton G. Cerf, Informatiker, gilt als einer der Väter des Internets
- 23. Juni: James Levine, US-amerikanischer Dirigent und Pianist
- 26. Juni: Georgie Fame, britischer R&B-Musiker
- 26. Juni: Donald Johanson, Paläoanthropologe, Entdecker von Lucy
- 27. Juni: Kira von Preußen, Tochter von Louis Ferdinand von Preußen und Großfürstin Kira Kirillowna († 2004)
- 28. Juni: Klaus von Klitzing, deutscher Physiker
- 29. Juni: Little Eva, US-amerikanische Sängerin († 2003)
- 30. Juni: Hartmann von der Tann, deutscher Journalist
2. Halbjahr
- 1. Juli: Martin Lüttge, deutscher Schauspieler und Regisseur
- 4. Juli: Heide Simonis, deutsche Politikerin
- 4. Juli: Christoph Zöpel, deutscher Politiker
- 4. Juli: Conny Bauer, deutscher Posaunist
- 5. Juli: Robbie Robertson, kanadischer Rockmusiker
- 6. Juli: Hans-Jürgen Papier, deutscher Präsident des Bundesverfassungsgerichts
- 7. Juli: Heribert Aigner, österreichischer Althistoriker
- 10. Juli: Nasr Hamid Abu Zaid, ägyptischer Denker und islamischen Gelehrten
- 10. Juli: Chris Lohner, österreichische Schauspielerin, Moderatorin und Autorin
- 10. Juli: Arthur Ashe, US-amerikanischer Tennispieler († 1993)
- 11. Juli: Rolf Stommelen, deutscher Formel-1-Rennfahrer († 1983)
- 11. Juli: Karin Ugowski, deutsche Schauspielerin
- 11. Juli: Tommy Vance, Radiomoderator († 2005)
- 12. Juli: Christine McVie, britische Musikerin, Sängerin und Songschreiberin
- 14. Juli: Eldbjørg Løwer, norwegische Politikerin der Venstre
- 15. Juli: Jocelyn Bell Burnell, britische Radioastronomin
- 15. Juli: Franz Schuster, deutscher Politiker
- 15. Juli: Frank Glaubrecht, deutscher Synchronsprecher und Schauspieler
- 16. Juli: Ulf Göpfert, deutscher Maler und Grafiker
- 16. Juli: Patricia Churchland, kanadische Philosophin
- 16. Juli: Reinaldo Arenas, schwuler kubanischer Schriftsteller († 1990)
- 17. Juli: Joseph Nanven Garba, nigerianischer Politiker († 2002)
- 19. Juli: Ursula Seiler-Albring, deutsche Politikerin und MdB
- 23. Juli: Irina Liebmann, deutsche Schriftstellerin
- 23. Juli: Tony Joe White, Gitarrist und Sänger
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