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| Dwight D. Eisenhower |
Dwight D. EisenhowerDwight "Ike" David Eisenhower ( - 14. Oktober 1890 in Denison, Texas; † 28. März 1969 in Washington D.C.) war der 34. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (1953–1961) und Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte in Europa während des 2. Weltkriegs.
2. Weltkriegs
Leben
Kindheit und Familie
Eisenhower wurde in Denison, Texas, als drittes Kind von David Jacob Eisenhower und Ida Elizabeth (geb. Stover) geboren. Seine Familie zog 1892 nach Abilene, Kansas, wo er 1909 von der Abilene High School abging und einige Zeit in einer Eisdiele arbeitete.
Am 11. Juli 1916 heiratete er Mamie Geneva Doud (1896–1979), mit der er zwei Kinder hatte. Während des Zweiten Weltkrieges hatte er über die gesamte Zeit ein Verhältnis mit seiner Fahrerin. Diese verließ er aber nach Ende des Krieges.
Militärkarriere
1916
Am 14. Juni 1911 trat er in die US-Militärakademie in West Point ein, bei der er 1915 seinen Abschluss machte. Während dieser Zeit fiel er mehr durch regelwidriges Verhalten als durch besonderen Fleiß auf. Am 22. September 1915 wurde er zum "2nd Lieutenant" ernannt. 1915 bis 1918 diente er in der Infanterie und wurde 1916 zum "1st Lieutenant" befördert. 1917 wurde er zum "Captain" (vergleichbar dem deutschen Hauptmann) befördert. 1920 wurde er Major, 1933 bis 1935 war er "Chief Military Aide" des Generalstabschefs der US-Armee, General Douglas MacArthur. 1936 wurde er zum "Lieutenant Colonel" befördert. In dieser Zeit schloss er auch Freundschaft mit General George S. Patton.
Kurz nach dem 1. Weltkrieg wurde Eisenhower durch seine Überlegungen bekannt, den nordamerikanischen Kontinent mit modernen mechanischen Einheiten zu durchqueren.
1941, zum Brigadegeneral befördert, wurde er Chef der "War Plans Division" (dt.: Kriegsplanungsabteilung?). Im Juni 1942 wurde er Kommandeur der in Europa stationierten US-Truppen. Er war Kommandeur der nordafrikanischen Landungstruppe und wurde im Februar 1943 Befehlshaber der alliierten Truppen in Nordafrika. Diese Operation geriet durch die hohen Verluste unter den amerikanischen Truppen in die Kritik. Am 24. Dezember 1943 wurde er nach der erfolgreichen Invasion Siziliens im Juli und Italiens im September zum Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte ernannt. Als solcher leitete er seine wohl wichtigste Militäraktion, die Landung der alliierten Truppen in der Normandie (Operation Overlord, auch bekannt als "D-Day"). Am 20. Dezember 1944 wurde er zum Fünf-Sterne-General ernannt.
Fünf-Sterne-General in Berlin]]
Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurde General Eisenhower Oberbefehlshaber über die amerikanischen Besatzungstruppen in Deutschland und übernahm das Amt des Militärgouverneurs in der amerikanischen Besatzungszone Deutschlands (siehe Alliierter Kontrollrat). Als "Chief of Staff" der US-Armee vereinigte er die Teilstreitkräfte Heer, Marine und Luftwaffe zur "US-Army". Am 31. Mai 1952 beendete er seinen Militärdienst.
Eisenhower in der Politik
Auf Rat von General Matthew Ridgway widerstand Eisenhower den Bitten, sich am Vietnamkrieg zu beteiligen. Er unterschrieb Verteidigungsverträge mit Korea und Taiwan und war an diplomatischen Beziehungen mit Kuba beteiligt. Außerdem förderte er die Aufhebung der Rassentrennung in Schulen.
Rassentrennung
Bei den Präsidentschaftswahlen 1948 schlug Harry S. Truman Eisenhower vor, sich als Präsidentschaftskandidat der Demokraten aufstellen zu lassen. Truman war sich sicher, dass Eisenhower mit ihm als Vizekandidaten die Wahlen gewinnen würde.
Eisenhower lehnte das Angebot aber ab, weil er nicht Präsident werden wollte. 1952 wurde er wieder auf eine Präsidentschaft angesprochen, diesmal aber von den Demokraten und den Republikanern. Er lehnte wieder ab, weil er sich selbst nicht für einen Politiker hielt.
Er änderte seine Meinung, als im ganzen Land "I Like Ike" ("Ich mag Ike") Clubs aus dem Boden schossen. Eisenhower war eigentlich unpolitisch und war auch nicht Mitglied einer der beiden Parteien.
Er ließ sich von den Republikanern aufstellen, weil er an ein Zwei-Parteien-System glaubte und es seit über 20 Jahren keinen republikanischen Präsidenten mehr gegeben hatte.
Während seiner Wahlkampfkampagne nannte er seinen Konkurrenten Adlai Stevenson nie beim Namen, sondern kritisierte überwiegend die Politik Trumans, der gerade amerikanischer Präsident war. Diese Strategie funktionierte; er wurde mit 442 Wahlmänner-Stimmen zum Präsidenten gewählt, Stevenson erhielt 89.
Er erhielt sowohl von den Demokraten als auch von den Republikanern Stimmen, weil er eine Politik des Mittelwegs verfolgte. Das heißt, er war ein moderater Republikaner, der auch demokratische Gesichtspunkte verfolgte.
Mit dieser Methode konnte er trotz der demokratischen Mehrheit im Senat gut regieren und wurde während seiner Amtszeit sehr populär. Die wichtigsten Entscheidungen dürften der Aufbau des Autobahnnetzes und die von ihm initiierte Gründung der NASA gewesen sein.
Auf der anderen Seite wurde er nach Ende seiner Amtszeit für seine Politik kritisiert.
Die nach ihm benannte Doktrin modifiziert die Containment-Politik seines Amtsvorgängers Truman insofern, als die bislang eher defensiven Eindämmungspläne gegen etwaige stalinistische Expansionsbestrebungen nun durch die aggressivere Politik des Roll Back ersetzt werden sollte.
1961 hielt er seine Abschlussrede als Präsident und warnte dabei vor einem einflussreichen militärisch-industriellem Komplex.
Zitate
- Was nicht auf einer einzigen Manuskriptseite zusammengefasst werden kann, ist nicht durchdacht und nicht entscheidungsreif.
- Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu Essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder. -- Rede 1953 vor der "American Society of Newspaper Editors"
- Im Original: "every warship launched, every rocket fired, signifies, in the final sense, a theft from those who hunger and are not fed, those who are cold and are not clothed. The world in arms is not spending money alone. It is spending the sweat of its laborers, the genius of its scientists, the hopes of its children."
Siehe auch
- Eisenhower Methode (in Artikel Zeitmanagement)
- Ike: Countdown to D-Day - Spielfilm (USA 2004) mit Tom Selleck als Eisenhower
Weblinks
-
- http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/EisenhowerDwightD/
- Antrittsreden (englisch):
- [http://www.yale.edu/lawweb/avalon/presiden/inaug/eisen1.htm 1. Antrittsrede]
- [http://www.yale.edu/lawweb/avalon/presiden/inaug/eisen2.htm 2. Antrittsrede]
- [http://www.yale.edu/lawweb/avalon/presiden/speeches/eisenhower001.htm Abschiedsrede]
- [http://www.eisenhower.utexas.edu/ Eisenhower Library]
Eisenhower, Dwight D.
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14. OktoberDer 14. Oktober ist der 287. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 288. in Schaltjahren) - somit bleiben 78 Tage bis zum Jahresende. Er ist der Weltnormentag.
Ereignisse
- 1066 - Schlacht von Hastings, Wilhelm der Eroberer erobert England.
- 1279 - Der Friede von Pingsheim wird geschlossen.
- 1529 - Mit dem Abzug des osmanischen Heeres endet die Erste Belagerung Wiens.
- 1655 - Die Duisburger Universität wird feierlich eröffnet.
- 1805 - Koalitionskriege: In der Schlacht bei Elchingen besiegen Napoleons Truppen unter Michel Ney ein österreichisches Heer.
- 1806 - Die Doppelschlacht von Jena und Auerstedt endet mit dem Sieg der französischen Truppen unter Napoleon
- 1809 - Der Friede von Schönbrunn wird geschlossen.
- 1872 - Die erste Eisenbahnstrecke Japans wird zwischen Tokio und Yokohama eröffnet.
- 1889 - Das von Arnold Janssen gegründete Missionshaus Sankt Gabriel südlich von Wien wird eröffnet.
- 1905 - Der internationale Luftfahrtverband FAI wird gegründet.
- 1933 - Joseph Goebbels erklärt den Austritt des Deutschen Reichs aus dem Völkerbund.
- 1939 - In der Nacht von 13. auf den 14. Oktober 1939 versenkt die U-47 unter Kapitänleutnant Günther Prien das Schlachtschiff HMS Royal Oak im Kriegshafen Scapa Flow.
- 1943 - geglückter Aufstand der Häftlinge des Vernichtungslagers Sobibor.
- 1944 - Der deutsche Generalfeldmarschall Erwin Rommel wird als Mitverschwörer des 20. Juli zum Suizid gezwungen.
- 1955 - Kermit der Frosch wird von Jim Henson erfunden
- 1964 - Nikita Chruschtschow wird als Staatschef der UdSSR und Generalsekretär der KPdSU gestürzt. Sein Nachfolger wird Leonid Breschnew.
- 1964 - Martin Luther King wird der Friedensnobelpreis zuerkannt.
- 1973 - Nach Unruhen tritt die thailändische Militärregierung zurück; neuer Premierminister wird S. Thammasak.
- 1974 - Die erste deutsche Filiale des schwedischen Möbelmarktes IKEA wird in Eching bei München eröffnet.
- 1990 - Im vereinten Deutschland tritt das von der Volkskammer der DDR am 22. Juli beschlossene Ländereinführungsgesetz in Kraft und es finden Wahlen zu den Landesparlamenten statt. Dabei wird im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns, Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens die CDU stärkste Partei, in den Wahlen zum Brandenburger Landtag die SPD.
- 1991 - Estland und Lettland werden Mitglieder in der UNESCO.
- 1991 - der europaweite Volksmusiksender Radio Melodie nimmt in Straubing seinen Sendebetrieb auf
- 1992 - Neue Verfassung in Togo
- 1996 - Matthias Ettrich startet das KDE-Projekt
- 2000 - Der Quellcode von StarOffice wird freigegeben, nun beginnt die Entwicklung von OpenOffice.org.
- 2003 - Gyude Bryant wird Staats- und Regierungspräsident der Übergangsregierung in Liberia
Wirtschaft
- 1960 - Auf Kuba wird – infolge der Kubanischen Revolution – die Familie Bacardi entschädigungslos enteignet.
Wissenschaft, Technik
- 1947 - Chuck Yeager durchbricht offiziell als erster Mensch die Schallmauer in seiner Bell X-1 in etwa 15.000 m Höhe.
Kultur
- 1930 - Uraufführung des Musicals "Girl Crazy" von George Gershwin am New Yorker Alvin Theatre.
- 1955 - Das Wiener Burgtheater wird mit einem Staatsakt feierlich wiedereröffnet.
- 1984 - Der Marie-Luise-Kaschnitz-Preis wird das erste Mal verliehen.
Katastrophen
- 1953 - Frankfurt am Main, Deutschland. Ein Flugzeug verliert Treibstoff während des Starts und verunglückt. Alle 44 Menschen an Bord sterben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1932 - Der EHC Basel wird gegründet.
- 2000 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Chris Byrd in der Kölnarena durch einen Punktesieg.
Geboren
- 1243 - Hedwig von Andechs (Hedwig von Schlesien), katholische Heilige
- 1425 - Alesso Baldovinetti, italienischer Maler
- 1465 - Konrad Peutinger, deutscher Politiker
- 1499 - Claude de France, Prinzessin von Frankreich, Frau von König Franz I.
- 1585 - Heinrich Schütz, deutscher Komponist und Organist
- 1630 - Sophie von der Pfalz, Kurfürstin von Hannover
- 1633 - Jakob II., König von England und als Jakob VII. König von Schottland
- 1644 - William Penn, britischer Quäker und Begründer Pennsylvaniens
- 1712 - George Grenville, britischer Politiker und Staatsmann
- 1714 - Christoph Anton Graf Migazzi, katholischer Erzbischof der Erzdiözese Wien und Kardinal
- 1726 - Karl Aloys von Königsegg-Aulendorf, Weihbischof in Köln
- 1733 - Charles Joseph de Croix, Graf Clerfait, österreichischer Feldmarschall
- 1761 - Friedrich Münter, deutscher evangelischer Theologe und Bischof in dänischen Diensten
- 1767 - Nicolas Theodore de Saussure, Schweizer Naturforscher
- 1780 - Wilhelm Ernst Weber, deutscher Pädagoge und Philologe
- 1784 - Ferdinand VII., König von Spanien
- 1789 - Agustín Durán, spanischer Literaturwissenschaftler
- 1797 - Ida Pfeiffer, österreichische Reiseschriftstellerin
- 1801 - Joseph Antoine Ferdinand Plateau, Physiker
- 1829 - Eduard Lasker, Politiker und Jurist
- 1840 - Friedrich Wilhelm Georg Kohlrausch, deutscher Physiker
- 1840 - Paul Güßfeldt, deutscher Afrikareisender
- 1845 - Otto Michael Ludwig Leichtenstern, deutscher Internist
- 1859 - Ravachol, französischer Terrorist
- 1864 - Stefan Żeromski, polnischer Schriftsteller
- 1868 - Edith Gräfin Salburg, österreichische Schriftstellerin
- 1871 - Alexander von Zemlinsky, österreichischer Komponist und Dirigent
- 1872 - Reginald Doherty, englischer Tennisspieler
- 1873 - Raymond Ewry, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1874 - Margarete Susman, deutsche Schriftstellerin
- 1882 - Eamon de Valera, irischer Politiker, Premierminister und Staatspräsident
- 1887 - Carlo Grano, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1888 - Katherine Mansfield, englische Erzählerin
- 1889 - Max Hoelz, deutscher Politiker
- 1890 - Dwight D. Eisenhower, US-amerikanischer General und Politiker
- 1892 - Piet Bouman, niederländischer Fußballspieler
- 1893 - Lillian Gish, US-amerikanische Schauspielerin
- 1894 - E. E. Cummings, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1894 - Heinrich Lübke, deutscher Politiker und Bundespräsident
- 1906 - Hannah Arendt, deutsch-US-amerikanische Politologin
- 1906 - Hubertus Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, deutscher Politiker
- 1909 - Bernd Rosemeyer, deutscher Autorennfahrer
- 1910 - Erich Ehrlinger, SS-Brigadeführer
- 1910 - John Wooden, US-amerikanischer Basketballspieler und -trainer
- 1911 - Le Duc Tho, vietnamesischer Politiker, Friedensnobelpreisträger
- 1912 - Helmut Schelsky, bedeutender Soziologe
- 1914 - Raymond Davis Jr., US-amerikanischer Physiker
- 1916 - Jack Arnold, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1926 - Bill Justis, US-amerikanischer Musiker
- 1927 - Roger Moore, britischer Schauspieler
- 1927 - Thomas Luckmann, deutscher Soziologe
- 1928 - Edith Hancke, deutsche Schauspielerin
- 1929 - Karl Robatsch, österreichischer Schach-Großmeister und Botaniker
- 1930 - Mobutu Sese Seko, Präsident Zaires
- 1930 - Robert Parker, US-amerikanischer Musiker
- 1931 - Heinz Fütterer, ehemaliger Leichtathlet und Sportler von 'Phoenix Karlsruhe'
- 1932 - Wolf Vostell, deutscher Maler, Bildhauer und Happeningkünstler
- 1933 - Wilfried Dietrich, deutscher Ringer
- 1938 - Melba Montgomery, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1939 - Ralph Lauren, US-amerikanischer Modedesigner
- 1940 - Cliff Richard, britischer Popsänger
- 1941 - Anton Pelinka, österreichischer Professor für Politikwissenschaft
- 1941 - Peter Ducke, deutscher Fußballspieler
- 1942 - Péter Nádas, ungarischer Schriftsteller
- 1943 - Bernd Patzke, deutscher Fußballspieler
- 1944 - Udo Kier, deutscher Schauspieler
- 1945 - Karin Brandauer, österreichische Filmemacherin
- 1945 - Marcia Barrett, jamaicanische Sängerin (Boney M.)
- 1946 - Dan McCafferty, britischer Sänger
- 1946 - Justin Hayward, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1947 - Hartmut König, deutscher Politiker, Liedermacher
- 1947 - Lukas Resetarits, österreichischer Kabarettist
- 1948 - Ivory Tilmon - US-amerikanischer Sänger
- 1950 - Kurt Jara, österreichischer Fußballspieler und -trainer
- 1950 - Péter Esterházy, ungarischer Schriftsteller
- 1951 - Udo Nagel, deutscher Politiker, Polizeipräsident a.D.
- 1952 - Chris Amoo, britischer Sänger und Songschreiber
- 1956 - Peter Lüscher, Schweizer Skirennläufer
- 1958 - Chris Bangle, US-amerikanischer Automobildesigner
- 1958 - Klaas Huizing, deutscher Theologe
- 1958 - Peter Kloeppel, deutscher Fernsehmoderator
- 1958 - Thomas Dolby, britischer Musiker-Keyboarder
- 1962 - Michael Althen, deutscher Filmkritiker
- 1970 - Pär Zetterberg, schwedischer Fußballspieler
- 1971 - Jochen Hippel, deutscher Musiker, Musik für Computerspiele
- 1974 - Christina Benecke, deutsche Volleyballspielerin
- 1977 - Violetta Oblinger-Peters, österreichische Wildwasserpaddlerin
- 1978 - Paul Hunter, britischer Snookerspieler
- 1978 - Usher Raymond, US-amerikanischer Sänger
- 1981 - Tyoni Batsiua, nauruische Gewichtheberin
Gestorben
- 530 - Dioskur (Gegenpapst)
- 1066 - Harald II. (England), war der letzte angelsächsische König vor der Eroberung Englands durch die Normannen
- 1568 - Jacob Arcadelt, flämischer Komponist
- 1576 - Konrad Heresbach, deutscher Humanist
- 1669 - Marc Antonio Cesti, italienischer Kapellmeister und Komponist
- 1688 - Joachim von Sandrart, war Maler, Kupferstecher und Kunsthistoriker
- 1749 - Franz Freiherr von der Trenck, preußischer Offizier und Freischärler
- 1758 - James Keith, schottischer Lord und einer der wichtigsten Generale und Vertrauten
- 1772 - Frantisek Xaver Brixi, tschechischer Komponist, Organist und Kapellmeister
- 1803 - Ercole III. d'Este, Sohn des Herzogs Francesco III. d'Este
- 1803 - Jacques Gamelin, französischer Maler
- 1817 - Fjodor Uschakow, russischer Admiral
- 1857 - Johan Christian Claussen Dahl, norwegischer Maler
- 1872 - Albrecht von Preußen, preußischer Prinz und General
- 1879 - Ferdinand Kürnberger, österreichischer Schriftsteller
- 1891 - Julius Jolly, war badischer Politiker
- 1913 - Norbert Hanrieder, österreichischer Mundartdichter
- 1925 - Eugene Sandow, Begründer des modernen Bodybuildings ( - 1867)
- 1934 - Leonid Sobinow, russischer Opernsänger (Tenor)
- 1939 - Friedrich Simon Archenhold, war Astronom und Mitbegründer der nach ihm benannten Archenhold-Sternwarte in Berlin-Treptow
- 1939 - Polaire, französische Chansonnière und Schauspielerin
- 1944 - Erwin Rommel, deutscher Generalfeldmarschall und Befehlshaber des deutschen Afrikakorps
- 1955 - Manuel Avila Camacho, mexikanischer General und Politiker
- 1957 - Natanael Berg, schwedischer Komponist
- 1958 - Douglas Mawson, britisch-australischer Antarktisforscher
- 1959 - Errol Flynn, US-amerikanischer Schauspieler
- 1959 - Heinz Meyer, deutscher Politiker der SPD
- 1960 - Abram Fjodorowitsch Joffe, sowjetischer Physiker
- 1967 - Marcel Aymé, französischer Schriftsteller
- 1969 - Hans Mühlenfeld, Politiker (DP, später FDP) und Botschafter
- 1975 - Gustav von Wangenheim, deutscher Schauspieler
- 1976 - Edith Evans, britische Schauspielerin
- 1977 - Bing Crosby, äußerst populärer US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
- 1981 - Ralph Lothar, deutscher Schauspieler und Filmregisseur
- 1984 - Martin Ryle, britischer Physiker (Physiknobelpreis 1974)
- 1985 - Emil Gilels, ukrainischer Pianist
- 1986 - Fumiko Enchi, japanische Schriftstellerin
- 1987 - Emmy Loose, österreichische Opernsängerin (Sopran)
- 1989 - Günther Ungeheuer, deutscher Schauspieler
- 1989 - Martin Broszat, deutscher Historiker
- 1990 - Leonard Bernstein, US-amerikanischer Komponist und Dirigent russisch-jüdischer Abstammung
- 1995 - Edith Pargeter, britische Schriftstellerin (Ellis Peters)
- 1997 - Harold Robbins, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1998 - Adolf Althoff, deutscher Artist, Dompteur und Zirkusdirektor
- 1999 - Nyerere, tansanischer Politiker
- 2000 - Rudolf Schenda, deutsch-schweizerischer Volkskundler und Erzählforscher
- 2002 - Norbert Schultze, deutscher Komponist (Lili Marleen)
- 2003 - Ben Metcalfe, britischer Greenpeace Mitbegründer
- 2003 - Mokhtar Ould Daddah, mauretanischer Politiker
- 2004 - Juan Francisco Fresno Larraín, chilenischer Kardinal
- 2005 - Herbert Hufnagl, österreichischer Journalist und Kolumnist
Feier- und Gedenktage
- Gedenktag des Heiligen Papstes Kalixt I.
- Orthodoxer Feiertag: Maria Schutz und Fürbitte
- Deutscher Hospiztag
Siehe auch
- 13. Oktober - 15. Oktober
- 14. September - 14. November
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1014
ja:10月14日
ko:10월 14일
simple:October 14
th:14 ตุลาคม
1890
- 25. Januar: Der Deutsche Reichstag lehnt mit 167 gegen 98 Stimmen eine Vorlage der Regierung über die Verlängerung des Sozialistengesetzes auf unbestimmte Zeit ab
- 20. März: Reichskanzler Otto von Bismarck wird von Kaiser Wilhelm II. entlassen
- 1. Juli: erste politische Wahlen Japans
- 8. September: Das Deutsche Reich erhält Helgoland von Großbritannien im Austausch dazu erkannte das Deutsche Reich die englischen Ansprüche auf Sansibar an und trat die deutsche Kolonie Wituland an Großbritannien ab (Helgoland-Sansibar-Vertrag)
- 12. Oktober - Der Parteitag der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD) in Halle beschließt die Umbenennung der Partei in Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD).
- 23. November - Der Tod Wilhelms III. bedeutet für das Großherzogtum Luxemburg die völlige Unabhängigkeit.
- 29. Dezember: Bei Wounded Knee im US-Bundesstaat South Dakota töten US-amerikanische Truppen zwischen 200 und 300 Indianer vom Stamm der Lakota (Sioux)
- ab 1890:Entstehung des Jugendstils
- Emil von Behring entwickelt Serum-Therapie gegen Diphtherie und Tetanus
Kultur
- 4. Januar: Uraufführung der Operette Der arme Jonathan von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien
- 13. Mai: Uraufführung des lyrischen Dramas Dante von Benjamin Godard an der Opéra-Comique in Paris
- 17. Mai: Uraufführung der Oper Cavalleria rusticana (Sizilianische Bauernehre) von Pietro Mascagni am Teatro Costanzi in Rom
- 4. November: Uraufführung der Oper Fürst Igor von Alexander Porfirjewitsch Borodin an der Hofoper in Sankt Petersburg
- Der Sequoia National Park wird gegründet
Katastrophen
- 22. Februar: Der Walnut-Grove-Staudamm in Arizona, USA, bricht. Durch die Flutwelle kommen zwischen 50 und 150 Menschen um
- 1. Januar: Max Gablonsky, deutscher Fußballspieler und Leichtathlet († 1969)
- 7. Januar: Henny Porten, deutsche Filmschauspielerin († 1960)
- 9. Januar: Karel Capek, tschechischer Schriftsteller († 1938)
- 9. Januar: Kurt Tucholsky, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1935)
- 11. Januar: Oswald de Andrade, brasilianischer Schriftsteller († 1954)
- 14. Januar: Arthur Holmes, englischer Geologe († 1965)
- 26. Januar: Grantly Dick-Read, Englischer Arzt († 1959)
- 30. Januar: Emy Roeder, Bildhauerin und Malerin († 1971)
- 31. Januar: Adolf Bach, deutscher Germanist († 1972)
- 3. Februar: Paul Scherrer, Schweizer Physiker († 1969)
- 6. Februar: Ernst Wilhelm Lotz, deutscher Lyriker des Expressionismus († 1914)
- 10. Februar: Boris Leonidowitsch Pasternak, russischer Dichter und Schiftsteller († 1960)
- 10. Februar: Boris Pasternak, russischer Dichter und Schriftsteller († 1960)
- 11. Februar: Heinz Werner, deutscher Psychologe († 1964)
- 15. Februar: Klara Maria Faßbinder, Aktivistin der deutschen Frauen- und Friedensbewegung († 1974)
- 15. Februar: Robert Ley, Politiker der NSDAP († 1945)
- 20. Februar: Ferdinand Herbst, deutscher evangelischer Theologe († 1950)
- 25. Februar: Wjatscheslaw Michailowitsch Molotow, Regierungschef und Außenminister Sowjetunion († 1986)
- 1. März: Benito Quinquela Martín, argentinischer Maler († 1977)
- 1. März: Heinz Hilpert, deutscher Theaterregisseur († 1967)
- 5. März: Wilhelm Boden, deutscher Jurist und Politiker († 1961)
- 6. März: Albrecht Graf von Bernstorff, deutscher Diplomat und Widerstandskämpder († 1945)
- 8. März: Johannes Albers, deutscher Politiker († 1963)
- 8. März: Oswald von Nell-Breuning, katholischer Theologe (SJ) und Nationalökonom († 1991)
- 11. März: Vannevar Bush, US-amerikanischer Wissenschaftler († 1974)
- 12. März: William Dudley Pelley, US-amerikanischer Antisemit († 1965)
- 13. März: Frank Thiess, deutscher Schriftsteller († 1977)
- 13. März: Fritz Busch, deutscher Dirigent († 1951)
- 15. März: Wilhelm Petersen, deutscher Komponist († 1957)
- 23. März: Adolf Julius Merkl, österreichischer Staats- und Verwaltungsrechtler († 1970)
- 26. März: Franz Schauwecker, deutscher Schriftsteller († 1964)
- 28. März: Paul Whiteman, US-amerikanischer Orchesterchef und Bandleader († 1905)
- 31. März: William Lawrence Bragg, britischer Physiker und Nobelpreisträger († 1971)
- 31. März: William Lawrence Bragg, englischer Physiker († 1971)
- 6. April: Anton Herman Gerard Fokker, niederländischer Flugzeugbauer († 1939)
- 8. April: Hans Böhm, deutscher Politiker († 1957)
- 17. April: Carl Christian Krayl, Architekt († 1947)
- 17. April: Carl Krayl, Architekt († 1947)
- 20. April: Adolf Schärf, österreichischer Bundespräsident († 1965)
- 25. April: Camilio Mayer, deutscher Hochseilartist († 1972)
- 25. April: Nikolai Trubetzkoy, russischer Sprachforscher († 1938)
- 6. Mai: Friedrich Oehlkers, deutscher Botaniker († 1971)
- 6. Mai: Oskar Rümmele, deutscher Politiker († 1975)
- 7. Mai: Henri de Groot, niederländischer Fußballspieler († 1957)
- 10. Mai: Alfred Jodl, deutscher Generaloberst und Berufsoffizier († 1946)
- 10. Mai: Clarence Brown, US-amerikanischer Filmregisseur († 1987)
- 11. Mai: William Applegarth, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 19. Mai: Ho Chi Minh, vietnamesischer Revolutionär und Staatsmann († 1969)
- 31. Mai: Hilla von Rebay, elsässische Malerin († 1967)
- 3. Juni: Paul Luchtenberg, deutscher Politiker und Pädagoge († 1973)
- 5. Juni: Konrad Frühwald, deutscher Politiker († 1970)
- 5. Juni: Wilhelm Fraenger, deutscher Kunsthistoriker († 1964)
- 7. Juni: Erik Peterson, Römisch-katholischer Theologe († 1960)
- 12. Juni: Egon Schiele, österreichischer Maler des Expressionismus († 1918)
- 12. Juni: Théophile Alajouanine, Nestor der französischen Psychiatrie († 1905)
- 15. Juni: Wilhelm Leuschner, Reichstagsabgeordneter, Widerstandskämpfer, NS-Opfer († 1944)
- 16. Juni: Stan Laurel, englischer Komiker und Filmschauspieler († 1965)
- 25. Juni: Hans Marchwitza, deutscher Arbeiterdichter, Schriftsteller und Kommunist († 1965)
- 2. Juli: Paul Graetz, deutscher Kabarettist und Komiker († 1937)
- 8. Juli: Hanns Johst, deutscher Dramatiker und Lyriker und Funktionär der NSDAP († 1978)
- 8. Juli: Walter Hasenclever, deutscher Schriftsteller († 1940)
- 10. Juli: Wera Inber, russische Schriftstellerin († 1972)
- 11. Juli: Fritz Elsas, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer († 1945)
- 12. Juli: Anton Kuh, österreichischer Journalist und Schriftsteller († 1941)
- 14. Juli: Ossip Zadkine, weißrussischer Maler und Bildhauer († 1967)
- 16. Juli: Theodor Hetzer, deutscher Kunsthistoriker († 1946)
- 18. Juli: Francis Michael Forde, australischer Premierminister († 1983)
- 19. Juli: Georg II., König von Griechenland († 1947)
- 19. Juli: Peter Wiepert, fehmarnscher Heimatforscher und Schriftsteller († 1980)
- 20. Juli: Richard Billinger, österreichischer Schriftsteller († 1965)
- 20. Juli: Giorgio Morandi, italienischer Maler und Grafiker († 1964)
- 20. Juli: Gonzalo Roig, kubanischer Komponist († 1970)
- 21. Juli: Dániel Nyitray, ungarischer Maler
- 21. Juli: Eduard Dietl, deutscher General († 1944)
- 22. Juli: Rose Kennedy, Mutter von John Fitzgerald Kennedy († 1995)
- 3. August: Konstantin Stepanowitsch Melnikow, russischer Architekt († 1974)
- 4. August: Erich Bernhard Gustav Weinert, Schriftsteller († 1953)
- 4. August: Erich Weinert, Schriftsteller († 1953)
- 5. August: Erich Kleiber, österreichischer Dirigent († 1956)
- 5. August: Hans Gál, österreichischer Komponist († 1987)
- 11. August: Heinrich Weitz, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes († 1962)
- 18. August: Maurice Podoloff, US-amerikanischer Jurist und Sportmanager († 1985)
- 18. August: Walther Funk, deutscher Journalist und Politiker († 1960)
- 20. August: Cees ten Cate, niederländischer Fußballspieler
- 20. August: H. P. Lovecraft, US-amerikanischer Schriftsteller († 1937)
- 20. August: Howard Phillips Lovecraft, Horrorautor († 1937)
- 23. August: May Harrison, britische Violinistin († 1959)
- 24. August: Duke Kahanamoku, hawaiianischer Schwimmer († 1968)
- 24. August: Jean Rhys, dominikanische Schriftstellerin († 1979)
- 27. August: Man Ray, US-amerikanischer Maler und Fotograf († 1976)
- 5. September: Johann Josef Demmel, deutscher Bischof († 1971)
- 6. September: Manfred Gurlitt, deutscher Autor und Komponist († 1972)
- 9. September: Kurt Lewin, Psychologe († 1947)
- 10. September: Elsa Schiaparelli, italienisch-französische Modeschöpferin († 1973)
- 10. September: Franz Werfel, österreichischer Schriftsteller († 1945)
- 10. September: Franz Werfel, österreichischer Schriftsteller († 1945)
- 15. September: Agatha Christie, britische Schriftstellerin († 1976)
- 15. September: Frank Martin, Schweizer Komponist († 1974)
- 16. September: Ernst Deutsch, deutscher Schauspieler († 1969)
- 18. September: Vladimír Ambros, tschechischer Komponist († 1956)
- 21. September: Max Immelmann, deutsches Flieger-Ass im Ersten Weltkrieg († 1916)
- 23. September: Friedrich Paulus, deutscher General († 1957)
- 25. September: Grigori Michailowitsch Semjonow, General im russischen Bürgerkrieg († 1946)
- 1. Oktober: Eduard Fiedler, deutscher Politiker
- 2. Oktober: Friedrich Griese, deutscher Schriftsteller († 1975)
- 2. Oktober: Groucho Marx, US-amerikanischer Komiker († 1977)
- 5. Oktober: Kasimir Edschmid, deutscher Schriftsteller († 1966)
- 8. Oktober: Edward Vernon Rickenbacker, US-amerikanischer Kampfpilot im 1. Weltkrieg († 1973)
- 8. Oktober: Henrich Focke, deutscher Flugzeug- und Hubschrauberkonstrukteur († 1979)
- 8. Oktober: Philippe Thys, belgischer Radrennfahrer († 1971)
- 9. Oktober: Aimee Semple McPherson, Evangelistin der Pfingstbewegung († 1944)
- 14. Oktober: Dwight D. Eisenhower, 34. Präsident der USA († 1969)
- 16. Oktober: Michael Collins (Irland), irischer Freiheitskämpfer und Politiker († 1922)
- 17. Oktober: Ernst Blass, deutscher Schriftsteller († 1939)
- 23. Oktober: Eberhard Wildermuth, deutscher Politiker († 1952)
- 27. Oktober: Heinrich Niebes, deutscher Politiker († 1966)
- 28. Oktober: Josef Lense, österreichischer Mathematiker († 1985)
- 29. Oktober: Alfredo Ottaviani, römisch-katholischer Kardinal († 1979)
- 29. Oktober: Hans Hube, deutscher Generaloberst der Wehrmacht († 1944)+
- 30. Oktober: Jakow Eschpai, russischer Komponist († 1963)
- 2. November: Georg Harms-Rüstringen, Künstler aus Wilhelmshaven († 1955)
- 4. November: Klabund, Pseudonym des deutschen Schriftstellers Alfred Henschke († 1928)
- 10. November: Carl F. W. Borgward, deutscher Ingenieur und Autokonstrukteur († 1963)
- 13. November: Albert Stohr, Bischof von Mainz († 1961)
- 21. November: Jeanne Mammen, deutsche Malerin († 1967)
- 22. November: Charles de Gaulle, französischer General und Politiker († 1970)
- 22. November: El Lissitzky, russischer Maler, Grafikdesigner, Typograph († 1941)
- 5. Dezember: Fritz Lang, deutscher Regisseur († 1976)
- 6. Dezember: Rudolf Schlichter, deutscher Künstler († 1955)
- 7. Dezember: Rudolf Bella, ungarischer Komponist († 1973)
- 8. Dezember: Bohuslav Martinu, tschechischer Komponist der Moderne († 1959)
- 10. Dezember: Zeki Velidi Togan, baschkirischer Historiker und Politiker († 1970)
- 11. Dezember: Carlos Gardel, argentinischer Tango-Sänger († 1935)
- 12. Dezember: Theodor Neubauer, Widerstandskämpfer, operative illegale Leitung der KPD († 1945)
- 18. Dezember: Edwin Howard Armstrong, Elektroingenieur und Erfinder († 1954)
- 20. Dezember: Jaroslav Heyrovsky, tschechischer Physikochemiker († 1967)
- 21. Dezember: Hermann Joseph Muller, US-amerikanischer Biologe und Genetiker; Nobelpreisträger († 1967)
- 21. Dezember: Nikolai Iljitsch Aladow, weißrussischer Komponist († 1972)
- 22. Dezember: Heinrich Luhmann, deutscher Pädagoge und Heimatdichter († 1978)
- 22. Dezember: Nol van Berckel, niederländischer Fußballspieler († 1973)
- 23. Dezember: Johannes Hoffmann, deutscher Politiker († 1967)
- 27. Dezember: Emil Dovifat, deutscher Publizistikwissenschaftler († 1969)
- 29. Dezember: Käthe Dorsch, deutsche Schauspielerin († 1957)
- 29. Dezember: Yves Nat, französischer Pianist und Komponist († 1956)
- 30. Dezember: Lanoe Hawker, britischer Militärpilot im Ersten Weltkrieg († 1916)
- 31. Dezember: Friedrich Nowack, deutscher Politiker der SPD († 1959)
- Soma Morgenstern, österreichisch-jüdischer Schriftsteller galizischer Abstammung († 1976)
- 7. Januar: Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach, Ehefrau Kaiser Wilhelms I., deutsche Kaiserin und Königin von Preußen ( - 1811)
- 9. Januar: Anton Friedrich Freiherr von Tröltsch, deutscher Arzt und Professor für Ohrenheilkunde ( - 1829)
- 10. Januar: Ignaz von Döllinger, katholische Theologe
- 17. Januar: Salomon Sulzer, österreichischer Kantor und Kirchenmusiker ( - 1804)
- 20. Januar: Franz Lachner, deutscher Komponist ( - 1803)
- 3. Februar: Christoph Buys-Ballot, Niederländischer Wissenschaftler und Admiral ( - 1817)
- 4. Februar: Antoine d'Orléans, duc de Montpensier, französischer Offizier und spanischer Thronprätendent ( - 1824)
- 4. Februar: Fletcher Stockdale, 11. Gouverneur von Texas
- 11. Februar: Friedrich Heinrich Eduard Kochhann, Berliner Politiker ( - 1805)
- 17. Februar: Christopher Latham Sholes, US-amerikanischer Buchdrucker, Journalist und Erfinder ( - 1819)
- 18. Februar: August Hartel, Architekt ( - 1844)
- 18. Februar: Gyula Andrássy, Politiker in Österreich-Ungarn ( - 1823)
- 22. Februar: Carl Bloch, dänischer Maler ( - 1834)
- 27. Februar: Christoph Moufang, Diözesanadministrator von Mainz ( - 1817)
- 3. März: Adalbert von Bredow, preußischer Generalleutnant ( - 1814)
- 7. März: Karl Rudolf Friedenthal, deutscher Politiker, Jurist und Unternehmer ( - 1827)
- 8. März: Hermann Conradi, deutscher Schriftsteller des Frühnaturalismus ( - 1862)
- 18. März: Johann Georg Halske, deutscher Unternehmer ( - 1814)
- 8. April: Friedrich Strampfer, österreichischer Schauspieler und Theaterdirektor ( - 1823)
- 11. April: Joseph Merrick, „Elefantenmensch“ ( - 1862)
- 7. Mai: James Nasmyth, englischer Ingenieur und Astronom, Erfinder ( - 1808)
- 21. Mai: Eduard Friedrich Karl von Fransecky, preußischer General der Infanterie ( - 1807)
- 28. Mai: Victor Ernst Nessler, deutscher Komponist ( - 1841)
- 29. Juni: Alexander Parkes, britischer Chemiker ( - 1813)
- 7. Juli: Henri Nestlé, deutscher Unternehmer ( - 1814)
- 11. Juli: Carl Constantin Heinrich Steffeck, Maler von Tierbildern und Grafiker ( - 1818)
- 12. Juli: Friedrich Wilhelm Kritzinger, deutscher Theologe, Pädagoge, Autor ( - 1816)
- 15. Juli: Gottfried Keller, Schweizer Dichter und Schriftsteller ( - 1819)
- 18. Juli: C. H. F. Peters, deutscher Astronom ( - 1813)
- 18. Juli: Christian Heinrich Friedrich Peters, deutscher Astronom ( - 1813)
- 29. Juli: Vincent van Gogh, niederländischer Maler ( - 1853)
- 30. Juli: Ferdinand Schmidt, Schriftsteller und Volkspädagoge ( - 1816)
- 6. August: William Kemmler, erster Mensch, der auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet wurde ( - 1860 oder 1861)
- 9. August: Eduard von Bauernfeld, österreichischer Lustspieldichter ( - 1802)
- 11. August: John Henry Newman, Pfarrer und Professor der Theologie in der Kirche von England ( - 1801)
- 20. August: Nicolás Ruiz Espadero, kubanischer Pianist und Komponist ( - 1832)
- 14. September: Johannes Bosboom, niederländischer Maler ( - 1817)
- 16. September: Carl Franz Wilhelm Edel, deutscher Jurist und Politiker ( - 1806)
- 29. September: Alphonse Karr, französischer Journalist, Schriftsteller und Satiriker ( - 1808)
- 4. Oktober: Catherine Booth, Frau von William Booths, des Gründers der Heilsarmee ( - 1829)
- 12. Oktober: William Young Sellar, schottischer Altphilologe ( - 1825)
- 19. Oktober: Emile Leonard Mathieu, französischer Mathematiker ( - 1835)
- 19. Oktober: Richard Francis Burton, britischer Konsul, Forscher, Übersetzer, und Orientalist ( - 1821)
- 26. Oktober: Carlo Collodi, italienischer Schriftsteller („Pinocchio“) ( - 1826)
- 3. November: Ulrich Ochsenbein, Schweizer Politiker ( - 1811)
- 4. November: Helene Demuth, Haushälterin von Jenny und Karl Marx ( - 1820)
- 8. November: César Franck, französischer Komponist ( - 1822)
- 8. November: Sophie Wörishöffer, deutsche Schriftstellerin ( - 1838)
- 23. November: Wilhelm III., niederländischer König ( - 1817)
- 1. Dezember: Auguste Cornelius, deutsche Schriftstellerin ( - 1841)
- 8. Dezember: Otto Michaelis, Wirtschaftsliberaler, Journalist und Politiker ( - 1826)
- 15. Dezember: James Croll, schottischer Autodidakt ( - 1821)
- 15. Dezember: Sitting Bull, indianischer Häuptling ( - um 1831)
- 21. Dezember: Niels Wilhelm Gade, dänischer Komponist und Dirigent ( - 1817)
- 22. Dezember: Gottlieb Samuel Studer, Schweizer Bergsteiger, Panoramazeichner und Autor ( - 1804)
- 26. Dezember: Heinrich Schliemann, deutscher Kaufmann und Entdecker von Troja ( - 1822)
- 29. Dezember: Si Tanka, besser bekannt als Big Foot, Häuptling der Minneconjou-Lakota-Indianer ( - 1815)
- 31. Dezember: Hyacinthe Aube, französischer Admiral und Gouverneur von Martinique ( - 1826)
Staatsoberhäupter
Afrika
- Äthiopien: Menilek II., Kaiser (1889–1909)
Amerika
- Mexiko: Porfirio Diaz, Präsident (1884–1911)
Asien
- Afghanistan (Barakzai-Dynastie): Emir Abdur Rahman Khan
- Japan: Mutsuhito, Kaiser (1867–1912)
Europa
- Belgien (Sachsen-Coburg-Gotha/Wettiner): Leopold II., König der Belgier (1865–1909)
- Dänemark (Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg/Oldenburger): Christian IX., König (1863–1906)
- Deutsches Reich (Hohenzollern): Wilhelm II., Deutscher Kaiser (1888–1918)
- Frankreich Marie François Sadi Carnot, Präsident (1887–1894)
- Griechenland (Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg/Oldenburger): Georg I., König der Hellenen (1863–1913)
- Großbritannien und Irland: (Welf: Este) Victoria, Königin (1837–1901)
- Italien: Humbert I., König (1878–1900)
- Liechtenstein: Johann II., Fürst (1858–1929)
- Luxemburg (neu) (Haus Nassau):
- Wilmelmina, Großherzog (1849–1890)
- Adolf, Großherzog (1890–1905)
- Montenegro (Haus Petrowitsch Rjegosch): Nikita Petrović, Fürst (1878–1918)
- Niederlande (Haus Nassau):
- Wilhelm III., König (1849–1890)
- Wilhelmina, Königin (1890–1948)
- Österreich-Ungarn (Habsburg): Franz Joseph I., Kaiser (1848–1916)
- Portugal (Sachsen-Coburg-Saalfeld/Wettiner): Karl I., König (1889–1908)
- Rumänien (Hohenzollern-Sigmaringen): Karl I., König (1878–1914)
- Russisches Reich (Romanow-Holstein-Gottorp/Oldenburger) Alexander III., (Kaiser/Zar) (1881–1894)
- Schweden (Haus Bernadotte): Oskar II., König (1872–1907)
- Schweiz: Antoine Louis John Ruchonnet, Bundespräsident, (1890)
- Serbien: Aleksandar I. Karađorđević, König (1889–1903)
- Spanien: Alfons XIII., König (1886–1931)
- Türkisches Reich: Abdulhamid II., Großsultan (1876–1909)
ko:1890년
simple:1890
th:พ.ศ. 2433
Texas
Texas (The Lone Star State) ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Texas liegt im Südwesten der USA und grenzt im Norden an Oklahoma, im Nordosten an Arkansas, im Osten an Louisiana, im Südosten an den Golf von Mexiko, im Südwesten an Mexiko und im Westen an New Mexico.
Texas ist, nach Alaska, flächenmäßig der zweitgrößte Staat der USA. Auch bevölkerungsmäßig ist es der zweitgrößte Staat, nach Kalifornien.
- Fläche: 692.405 km²
- Einwohner: 20.851.820 (2000)
- Hauptstadt: Austin
Geographie
Austin
Texas besteht aus drei verschiedenen Klimagebilden. Von der Küste aus, die fast ihrer ganzen Länge nach von Lagunen eingefasst ist, erstreckt sich 50 bis 100 km landeinwärts ein relatives Flachland, das zum Teil sehr fruchtbar und für den Anbau von Baumwolle, Zuckerrohr und stellenweise auch Reis vorzüglich geeignet ist. Dahinter erhebt sich ein wellenförmiges hügeliges Land, welches, bis 320 km breit, den ganzen Nordosten des Staats umfasst, großenteils von Prärien bedeckt ist. Der nordwestliche Teil des Staatsgebiets ist Berg- und Hochland und besteht zum Teil aus einem 1.300 m hohen wüsten Sandsteinplateau (span. "llano estacado", engl. "staked plain"). Der Norden ist sehr fruchtbar und wird noch heute für die Viehzucht genutzt. Im gesamten Süden und Westen wurde bis Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts Erdöl gefördert. An Flüssen ist Texas reich, wenn auch die wenigsten während des gesamten Jahres schiffbar sind. Der Red River scheidet es von dem Indianergebiet, der Sabine von Louisiana und der Rio Grande von Mexiko. Das Klima gilt im Vergleich zu den übrigen südlichen Staaten der USA als gesund.
Die größte Stadt Houston liegt geografisch im Südosten des Landes. Dallas, die zweitgrößte Stadt, und Fort Worth liegen im Nordosten. El Paso liegt im äußersten Westen und Corpus Christi liegt im Südwesten.
Größte Städte
- Liste der Städte in Texas
- Liste der Countys in Texas
Geschichte
Die Geschichte von Texas (oder auch Tejas, von ind. Techas, Freunde) beginnt bereits 10.000 Jahre vor Christus. In dieser Zeitperiode erreichten die ersten Indianer das Gebiet am Golf von Mexiko. Im Jahre 1519 entstand durch den Spanier Pineda die erste kartografische Erfassung der texanischen Küste. Dies war auch der Beginn der spanischen Besitznahme des Territoriums. Neun Jahre später, im Jahre 1528 erreichte der Spanier Cabeza de Vaca die Gegend des heutigen Galveston. Er erlitt mit seinem Schiff Schiffbruch. Die kleine Gruppe Überlebender marschierte quer durch die Indianergebiete bis nach Mexiko-Stadt und sorgte später für die Verbreitung der Legende von den „Sieben Städten aus Gold“. Der spanische Abenteurer Coronado, angezogen durch die Geschichten über die sieben Städte, durchquerte den westlichen Teil von Texas und Teile des heutigen Neu-Mexiko bis hinauf nach Kansas. Er fand keine goldenen Städte. Das Gerücht hielt sich trotzdem über die Jahrhunderte.
In der Folgezeit wurden viele Ortschaften und vor allem Missionen im heutigen Staatsgebiet von Texas gegründet. 1621 gründeten spanische Einwanderer, beziehungsweise spanische Mexikaner, die Stadt Corpus Christi de la Isleta.
Corpus Christi
Zu einem französischen Kolonisierungsversuch auf dem Territorium von Texas kam es 1685. Der Abenteurer René-Robert Cavelier, Sieur de La Salle erreichte per Schiff die Matagorda Bay und gründete dort das Fort St. Louis. Die Ansiedlung litt jedoch stark unter Indianerangriffen, Krankheiten und dem Verlust wichtigen Materials durch Schiffbrüche. Bereits zwei Jahre später wurde La Salle von seinen eigenen Leuten ermordet, als er versuchte, Hilfe zu holen. St. Louis wurde daraufhin aufgegeben. Texas war wieder spanisch. In den Besiedelungen im Delta des Mississippi jedoch konnten sich die Franzosen behaupten. 1718 wurde die Mission San Antonio de Valero gegründet. Über 100 Jahre später wird diese Mission in die Geschichte eingehen als The Alamo.
1821 wurde Texas ein Teil des von Spanien unabhängig gewordenen Mexiko. Schon während des mexikanischen Unabhängigkeitskampfes sammelten sich hier viele Abenteurer aus den Vereinigten Staaten an. Nachdem der nordamerikanische Oberst Stephen F. Austin 1823 die Genehmigung der Zentralregierung Mexikos erhalten hatte, mit 300 Familien im Staatsgebiet von Texas zu siedeln, gründete er die Stadt San Felipe de Austín. Die Vereinbarung mit Austin war sehr einfach. Er musste seine US-amerikanische Staatsbürgerschaft gegen eine mexikanische eintauschen. Er unterstand somit der mexikanischen Gerichtsbarkeit. Immer mehr Siedler aus dem Norden erreichen den Golf von Mexiko. Es ist der Beginn der angloamerikanischen Kolonisation. Bis 1835 siedelten etwa 45.000 Menschen aus dem Norden in Texas.
Mexiko
Die Spannungen zwischen amerikanischen Siedlern auf der einen und den Mexikanern und der mexikanischen Regierung unter Präsident Santa Anna auf der anderen Seite wurden immer heftiger. Besonders religiöse, kulturelle und politische Probleme schienen unüberbrückbar. Stephen F. Austin wurde bei einem Besuch in Mexiko-Stadt sogar inhaftiert. Santa Anna entsandte kurz darauf Truppen (4.000 – 5.000 Mann) in den mexikanischen Bundesstaat. Am 2. Oktober 1835 kam es zur ersten Schlacht zwischen den Parteien. Die Schlacht von Gonzales ist der erste Kampf zur Unabhängigkeit Texas'.
Am 2. März 1836 erklärten sich die Texaner, im Vertrauen auf den Beistand der herrschenden Partei in den Vereinigten Staaten, welche eine Vermehrung der Sklavenstaaten wünschte, für unabhängig und ernannten den General Sam Houston (Namenspatron der Stadt Houston) zum militärischen Oberbefehlshaber. Das mexikanische Heer unter dem Präsidenten und General Santa Anna besetzte im Zuge der Feindseligkeiten die Hauptstadt von Texas, San Felipe de Austín.
San Felipe de Austín
Am 6. März 1836 wurde die Missionsstadt Alamo (bei San Antonio) von den Mexikanern nach dreizehntägiger Belagerung eingenommen. Dabei kamen alle Verteidiger (weniger als 190) ums Leben, unter ihnen waren auch David Crockett, Jim Bowie (der Erfinder des Bowie Messers) und William B. Travis.
Die mexikanischen Truppen (etwa 1.600 Soldaten) wurden am 21. April 1836 nahe dem Río San Jacinto River (heute östlich von Houston gelegen) von den Texanern unter Sam Houston überraschend geschlagen, wobei der mexikanische Präsident General A. L. de Santa Anna in Gefangenschaft der Texaner kam. Weitere Expeditionen der Mexikaner in den folgenden Jahren scheiterten ebenfalls.
Als unabhängige Republik wurde Texas von Frankreich und England am 23. November 1839 beziehungsweise am 14. November 1841 anerkannt. Erster Präsident der unabhängigen Nation und Republik Texas wurde der General Sam Houston. Mit Unterbrechung war er es bis kurz vor dem Zusammenschluss mit den USA. Von 1856 – 1861 war Sam Houston Gouverneur des US-Bundesstaates. Stephen F. Austin wurde Außenminister seines Staates, starb aber bereits zwei Monate nach Amtsantritt an einem Lungenleiden.
In Texas selbst aber verlangte die Mehrheit den Anschluss an die Vereinigten Staaten. Das Land wurde darauf am 19. Februar 1845 von den USA annektiert (Billigung durch den US-Kongress am 1. März 1845). Die förmliche Aufnahme in den Staatenbund erfolgte am 29. Dezember 1845. Hierüber entbrannte 1846 ein Krieg zwischen den USA und Mexiko, der am 2. Februar 1848 mit dem Friedensvertrag von Guadalupe Hidalgo endete. Mexiko verzichtete auf seine Ansprüche auf Texas und das Gebiet zwischen Rio Grande und Nueces River, doch schlug die Regierung der USA durch Beschluss vom 7. September 1850 einen Teil dieses Gebiets New Mexico zu, das inzwischen als Territorium an die Union angegliedert worden war. Texas erhielt hierfür eine Entschädigung von 10 Millionen Dollar.
New Mexico
Im amerikanischen Bürgerkrieg gehörte Texas zur der Südstaaten-Konföderation. Texas durfte erst als letzter Kriegsgegner als Bundesstaat zurück in die Union (15. Februar 1876).
Seit 1977 ist Chili con Carne offiziell das "State Food" des Bundesstaates, nachdem sich mehrere Hersteller von Chili (unter anderem der Hersteller des heute in den USA noch weit verbreiteten Wolf Brand Chilis) durch starke Lobbyarbeit vor der Regierung Texas' für dieses Gericht eingesetzt haben.
Deutsche Einwanderer haben den US-Bundesstaat nicht unwesentlich geprägt. Die organisierte deutsche Einwanderung begann 1834 und ist vor allem dem "Verein zum Schutze deutscher Einwanderer in Texas" zu verdanken, auch bekannt als "Mainzer Adelsverein". Noch um die Wende zum 20. Jahrhundert waren etwa 100.000 Texaner deutschsprachig. Die meisten siedelten in Zentraltexas im sogenannten "Texas Hill Country" im Bereich von Austin und San Antonio. Vor allem der Einfluss des Ersten Weltkriegs führte zu einem rapiden Rückgang des deutschsprachigen Elements in Texas. Den Einfluss deutscher Einwanderer kann man heute an Ortsnamen wie New Braunfels (Neu-Braunfels – gegründet 1845 vom Prinzen Carl zu Solms-Braunfels) oder dem des Wasserparks "Schlitterbahn" ablesen. In New Braunfels, etwa 65 km südlich der Hauptstadt Austin, wird alljährlich das "Wurstfest" gefeiert. Im Ortsteil Gruene, gegründet 1872 von Henry D. Gruene, befindet sich die älteste erhaltene Dance Hall in Texas, die "Gruene Hall". Sie ist noch heute ein historischer Ort von Live-Musik und Tanzveranstaltungen. Auch bei Fredericksburg (Friedrichsburg – gegründet 1846 und zu Ehren des ranghöchsten Mitgliedes des Adelsvereins, des Prinzen Friedrich von Preußen (1794-1863), benannt) ist eine deutsche Kolonie. Die Homepage der Stadt begrüßt Besucher noch heute mit "Willkommen", die Speisekarten der Restaurants sind teilweise noch zweisprachig. Bekannt wurde hier auch die Ansiedlung Luckenbach, welche in einem Lied, interpretiert von Waylon Jennings und Willie Nelson mit dem Titel "Luckenbach, Texas" erwähnt wurde. Das Lied brachte es immerhin zur Num | | |