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| Ernst Udet |
Ernst UdetErnst Udet ( - 26. April 1896 in Frankfurt am Main; † 17. November 1941 in Berlin) war nach Manfred von Richthofen der zweiterfolgreichste deutsche Jagdflieger im Ersten Weltkrieg.
Ersten Weltkrieg
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Leben
Udet konnte sich schon sehr früh in seinem Leben für das noch junge Flugwesen begeistern. Zusammen mit ein paar Freuden gründete er 1904 in München einen „Aero-Club“, in dem er sich mit Flugzeugmodellen beschäftigte. Später hatte er sogar die Möglichkeit, einige Flugstunden zu nehmen, die ihm sein vermögender Vater bezahlte.
Nach seinem eher durchschnittlichen Abschneiden in der Schule trat er zu Beginn des Ersten Weltkrieges freiwillig dem Militär bei, in dem er kurzzeitig als Motorradmelder tätig war. Danach finanzierte er sich eine Pilotenausbildung, in Folge dessen er zur Luftwaffe versetzt wurde. In einem Zweisitzer flog er bis 1916 Beobachtungsflüge über der Westfront.
Ernst Udet war ein draufgängerischer Pilot, der jedoch auch ein gebrechliches Gemüt hatte. Nach mehreren riskanten Flugmanövern und einem Absturz erlitt er sogar einen Nervenzusammenbruch. Im März 1916 versetzte man ihn in eine Fliegerabteilung, die mit den berühmten Fokker E.III-Jagdflugzeugen ausgerüstet war. Udet schien zu Beginn ein eher ungeeigneter Kampfpilot zu sein, da er es nicht fertig brachte, feindliche Maschinen abzuschießen. Nachdem er sich jedoch der Tatsache bewusst wurde, dass seine Zurückhaltung die eigenen Kameraden gefährden könnte, entschloss auch er sich, aktiv an Luftkämpfen teilzunehmen. Am 18. März 1916 errang er seinen ersten Luftsieg, als er einen feindlichen Bomber abschoss. Häufig zielte er bei seinen Angriffen darauf ab, das Leben seiner Gegnern zu verschonen und nur die Maschinen zu treffen.
Nach seinem dritten Luftsieg am 24. Dezember 1916 wurde er mit dem Eisernen Kreuz erster Klasse ausgezeichnet. 1917 übergab man ihm das Kommando für die Jagdstaffel 37 (Jasta 37), die er bis zum März 1918 führte. Kurz darauf wurde er von Manfred von Richthofen in seine berühmte Jagdstaffel 11 geholt, in der er zu einem der besten deutschen Kampfpiloten aufstieg. Im April 1918 verlieh man ihm für seine Leistungen den prestigeträchtigen Orden Pour le Mérite.
Nachdem Richthofen gefallen war und Udet unverständlicherweise nicht das Kommando über dessen Jagdstaffel erhielt, übernahm er die Führung von Jasta 4, die in Marville bei Verdun stationiert war. Im August 1918 gelang ihm der Abschuss von 20 feindlichen Flugzeugen. Seine letzten beiden Luftsiege erzielte er einen Monat später. Ernst Udet überlebte den Krieg als zweitbester deutscher Jagdpilot; er konnte insgesamt 62 Abschüsse für sich verbuchen.
Nach dem Ersten Weltkrieg verdiente Udet sein Geld mit Schauflügen. Im Sommer 1921 gründete Udet, trotz der Einschränkungen des Versailler Vertrags, mit Mitteln des amerikanischen Geldgebers William Pohl die Udet Flugzeugbau GmbH, die er jedoch schon 1925 verließ. Danach widmete er sich vermehrt Kunst- und Schauflügen, in denen er oftmals spektakuläre Flugmanöver vollbrachte.
1925]
1933 trat Udet, nachdem er von Hermann Göring überredet wurde, der NSDAP bei. 1935 wurde er Oberst in der neu gegründeten deutschen Luftwaffe, und ein Jahr darauf erhielt er den Führungsposten im Technischen Amt des Reichsluftfahrtministeriums. In dieser Zeit hatte er den Rang eines Generaloberst inne. Am 1. Februar 1939 ernannte Göring ihn zum Generalluftzeugmeister.
Udet konnte in der Zwischenkriegszeit in den USA der Vorführung eines Sturzkampfflugzeugs beiwohnen. Er war von der Effektivität dieses Konzeptes derart beeindruckt, dass er alle Bomberprojekte zurückstellen ließ, die nicht sturzkampftauglich waren. Er forcierte im Besonderen die Entwicklung und Beschaffung des Jagdflugzeuges Messerschmitt Bf 109, des Sturzkampfflugzeugs Junkers Ju 87 (Stuka) und des mittleren Bombers Junkers Ju 88.
In seiner Funktion als Generalluftzeugmeister gab er auch am 4. April 1940 den schriftlichen Befehl zur Verschrottung der Luftschiffe LZ127 "Graf Zeppelin" und LZ130 "Graf Zeppelin II", sowie zur Sprengung der Luftschiffhallen auf dem Flugplatz Rhein-Main.
Nach den Misserfolgen in der Luftschlacht um England und den damit verbundenen Anfeindungen durch Göring und einigen anderen NS-Größen starb er am 17. November 1941 durch Suizid. Hitler veranlasste ein Staatsbegräbnis. Der Suizid wurde geheim gehalten. Für die Öffentlichkeit starb Udet an den Folgen einer bei der Erprobung einer neuen Waffe erlittenen schweren Verletzung.
Sonstiges
Des Teufels General
Der in dem Theaterstück "Des Teufels General" von Carl Zuckmayer vorkommende General Harras (verfilmt mit Curd Jürgens in der Hauptrolle) hat Ernst Udet zum Vorbild, mit dem Zuckmayer befreundet war.
Udets Kampf gegen Georges Guynemer
Udet schilderte als Beispiel für die im Ersten Weltkrieg manchmal ausgeübte Ritterlichkeit seinen Kampf gegen das französische Fliegerass Georges Guynemer. Nach Udets Bericht kämpfte Guynemer im Juni des Jahres 1917 verbissen mit dem Deutschen, er schoss ihn jedoch trotz seiner Überlegenheit nicht ab, als er bemerkte, dass Udet eine Ladehemmung hatte. Also flog Guynemer auf Udets Maschine zu, warf ihm einen ritterlichen Gruß zu und verschwand dann wieder über alliiertes Gebiet.
Die wohl auch von Udet bevorzugte Interpretation war, dass die Jagdflieger sich als moderne Ritter der Lüfte sahen, die auch im Kampf mit dem Feind es an Fairness und Ritterlichkeit nicht fehlen lassen wollten und nach dem ungeschriebenen Ehrenkodex der Piloten das Bekämpfen eines wehrlos gewordenen Feindes unehrenhaft war.
Es gibt jedoch keine Schilderung dieses Vorfalls durch Udets Gegner Georges Guynemer. Dieser angebliche Vorfall hat durch spätere Filme das Klischee der Ritterlichkeit der Flieger des ersten Weltkriegs populär gemacht.
Udet war eng befreundet mit dem Schauspieler Heinz Rühmann, mit dem er seine Liebe zur Fliegerei teilte.
Literatur
- Hans Merlin: Der Teufelsflieger, Heyne Verlag, ISBN 3-45300-353-5
Weblinks
- [http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/UdetErnst/ Biografie (DHM)]
- [http://www.luftfahrtgeschichte.com/buch16.htm Biografie #2 (Luftfahrtgeschichte)]
Udet, Ernst
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26. AprilDer 26. April ist der 116. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 117. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 249 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1220 - Der Staufer-König Friedrich II. erlässt die „Confoederatio cum principibus ecclesiasticis“ und übergibt den Bischöfen damit wesentliche Königsrechte.
- 1336 - Erste touristische Bergbesteigung. Der Dichter Petrarca erklimmt mit seinem Bruder den Mont Ventoux.
- 1506 - Feierliche Eröffnung der Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).
- 1925 - In Deutschland wird der Kandidat der Rechten, der frühere Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg, als Nachfolger des Sozialdemokraten Friedrich Ebert zum zweiten Reichspräsidenten der Weimarer Republik gewählt. Der 78-jährige Hindenburg erhält 14,7 Millionen Stimmen; auf Wilhelm Marx, den Kandidaten des Zentrums und der Sozialdemokratie, entfallen 13,7 Millionen.
- 1935 - In Berlin wird die erste Welt-Hunde-Ausstellung mit Vertretern von 124 Rassen aus 15 Ländern eröffnet.
- 1937 - Guernica wird im Spanischen Bürgerkrieg von deutschen (Legion Condor) und italienischen Flugzeugen bombardiert.
- 1945 - Mit dem letzten größeren deutschen Panzerangriff des 2. Weltkriegs wird Bautzen zurückerobert.
- 1964 - Gründung der Vereinigten Republik Tansania.
Tansania
- 1976 - In Ost-Berlin wird nach 32-monatiger Bauzeit der Palast der Republik eröffnet.
- 1991 - In Finnland wird der 37jährige Politikwissenschaftler Esko Aho Ministerpräsident, nachdem er eine Vierparteienkoalition gebildet hat.
- 1994 - Beginn der ersten freien Wahlen in Südafrika.
- 1996 - Deutschland. Nach Lösegeldzahlung kommt Jan Philipp Reemtsma wieder frei.
- 1997 - Bundespräsident Roman Herzog hält in Berlin seine vielbeachtete "Ruck-Rede"
- 2000 - Italien. Der ehemalige Finanzminister Giuliano Amato wird neuer Regierungschef.
- 2001 - Japan. Junichiro Koizumi wird neuer Ministerpräsident.
- 2002 - Bei einem Amoklauf an einem Erfurter Gymnasium werden 16 Menschen getötet (siehe Amoklauf von Erfurt).
Wirtschaft
- 1950 - Der (1886 von Samuel Fischer gegründete und nach der Nazi-Machtübernahme 1933 unterdrückte) Verlag S. Fischer wird in Frankfurt am Main neu gegründet.
- 1967 - Der deutsche Bundestag beschließt die Einführung der Mehrwertsteuer.
- 1992 - Mazedonien trennt sich vom serbisch-jugoslawischen Dinar
Wissenschaft und Technik
- 1755 - Nach Anregung des Universalgelehrten und Schriftstellers Michail Lomonossow und einen Erlass der Zarin Elisabeth I. wird in Moskau die erste russische Universität eröffnet.
- 1865 - Annibale de Gasparis entdeckt den Asteroid 83 (Beatrix) im Asteroidengürtel.
- 1828 - Die "Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin" wird gegründet.
- 1962 - Zum ersten Mal erreicht mit "Ranger 4" eine Raumsonde den Mond, allerdings ohne vor dem planmäßigen Zerschellen an der Oberfläche Bilder übermitteln zu können.
Kultur
- 1767 - Uraufführung der Oper L'amore artigiano (Handwerkerliebe) von Florian Leopold Gassmann am Burgtheater in Wien.
- 1840 - Wilhelm Schröders Fabel "De Has un de Swinegel" (Vom Wettlauf zwischen Hase und Igel) wird im "Hannoverschen Volksblatt" erstmals (in niederdeutscher Sprache) veröffentlicht und drei Jahre später von den Gebrüdern Grimm als Nummer 187 in ihre Märchensammlung übernommen.
- 1923 - Die Oper "Belfagor" von Ottorino Respighi wird an der Mailänder Scala uraufgeführt.
- 1925 - "Der Prozess", ein Roman von Franz Kafka, wird posthum von Max Brod herausgegeben.
Religion
- 1977 - Papst Paul VI. und der Erzbischof von Canterbury, Donald Coggan treffen sich in Rom, um Gespräche zur Aussöhnung der katholischen und anglikanischen Kirche zu führen.
- 1998 - Weihbischof Juan Gerardi Conedera, der Leiter des kirchlichen Menschenrechtsbüros, wird in Ciudad de Guatemala erschlagen, nachdem er zwei Tage zuvor einen Bericht über die während des Bürgerkriegs verübten Verbrechen der Militärdiktatur vorgelegt hat.
Katastrophen
- 1942 - Das weltweit bisher schwerste Bergwerksunglück mit 1.549 Toten ereignet sich in der Honkeiko Kohlenmine (Mandschurei, China).
- 1966 - Ein Erdbeben richtet starke Zerstörungen in der usbekischen Hauptstadt Taschkent an.
- 1986 - Im ukrainischen Tschornobyl kommt es zu einem Super-GAU im dortigen Kernkraftwerk, siehe Katastrophe von Tschernobyl.
- 1993 - Eine Boeing 737 der Indian Airlines rammt in Aurangabad während des Starts einen Lastwagen. Von 118 Menschen an Bord sterben 55.
- 1994 - Ein aus Taipeh kommender Airbus A300 der taiwanischen China Airlines stürzt beim Landeanflug auf Nagoya in Japan ab, wobei 264 Menschen sterben und 7 das Unglück überleben.
Sport
Nagoya
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1876 - Der Kjøbenhavns Boldklub (KB) wird gegründet. Es ist der älteste Fußballverein Nordeuropas, heute bekannt als FC København (FCK).
- 1966 - Das Internationale Olympische Komitee (IOC) vergibt die Austragung der Olympischen Sommerspiele 1972 nach München.
Geboren
München
- 121 - Marcus Aurelius, römischer Kaiser
- 1573 - Maria von Medici, Königin von Frankreich
- 1648 - Peter II. (Portugal), König von Portugal aus dem Hause Braganza
- 1711 - David Hume, schottischer Philosoph und Historiker
- 1721 - Prinz Wilhelm August, Herzog von Cumberland, Sohn König Georgs II., britischer Heerführer
- 1774 - Christian Leopold von Buch, deutscher Geologe
- 1783 - Ferdinand Heinrich Friedrich (Hessen-Homburg), General und letzter Landgraf von Hessen-Homburg
Ferdinand Heinrich Friedrich (Hessen-Homburg)
- 1785 - John James Audubon, amerikanischer Ornithologe und Zeichner
- 1787 - Ludwig Uhland, deutscher Dichter, Philologe, Jurist und Politiker
- 1794 - Bernhard Thiersch, deutscher Gymnasiallehrer, Dichter des Preußenliedes
- 1798 - Eugène Delacroix, französischer Maler
- 1812 - Alfred Krupp, deutscher Industrieller und Erfinder
- 1829 - Theodor Billroth, deutscher Chirurg
- 1838 - Carl Wilhelm Heine, deutscher Mediziner
- 1845 - Jorge Montt Álvarez, chilenischer Offizier und Politiker
- 1848 - Johan Thomas Lundbye, deutscher Maler
- 1863 - Arno Holz, deutscher Schriftsteller
- 1868 - Max Geißler, deutscher Redakteur und Schriftsteller
- 1875 - Syngman Rhee, koreanischer Staatspräsident von 1948-1960
- 1876 - Otto Linnemann, deutscher Maler
- 1877 - Alliott Verdon Roe, britischer Luftfahrtpionier
- 1879 - Owen Willans Richardson, britischer Physiker (Nobelpreis für Physik 1928)
- 1885 - Carl Einstein, deutscher Kunsthistoriker und Schriftsteller
- 1886 - Ma Rainey, US-amerikanische Sängerin
- 1889 - Ludwig Wittgenstein, wichtigster österreichischer Philosoph des 20. Jahrhunderts
- 1894 - Rudolf Heß, deutscher nationalsozialistischer Politiker und Stellvertreter Hitlers
- 1896 - Ernst Udet, deutscher Jagdflieger
- 1897 - Olga Tschechowa, deutsche Schauspielerin russischer Herkunft
- 1898 - Vicente Aleixandre, spanischer Lyriker und Literaturnobelpreisträger
- 1900 - Charles Francis Richter, US-amerikanischer Geophysiker und Seismologe (Richterskala)
- 1900 - Douglas Sirk, deutsch-US-amerikanischer Bühnenregisseur und Filmregisseur der UFA
- 1903 - Alexander Möller, deutscher Politiker und Bundesfinanzminister
- 1905 - Jean Vigo, französischer Regisseur
- 1907 - Leo Kofler, deutscher Philosoph
- 1910 - Mehmed Meša Selimović, bosnischer Schriftsteller
- 1911 - Marianne Hoppe, deutsche Schauspielerin
- 1912 - Alfred Elton van Vogt, kanadischer Schriftsteller und Science Fiction Autor
- 1913 - Sigrid Hunke, Religionswissenschaftlerin und Germanistin
- 1914 - Bernard Malamud, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1916 - Werner Bischof, schweizerischer Fotograf
- 1917 - Ieoh Ming Pei, chinesischer Architekt
- 1918 - Fanny Blankers-Koen, niederländische Sportlerin; Leichtathletin des Jahrhunderts
- 1925 - Zvi Yavetz, israelischer Althistoriker
- 1926 - Michael Mathias Prechtl, deutscher Maler, Illustrator und Karikaturist
- 1927 - Roswitha Verhülsdonk, deutscher CDU-Politiker und MdB
- 1928 - Hertha Kräftner, österreichische Schriftstellerin
- 1930 - Maria Sebaldt, deutsche Schauspielerin
- 1930 - Martin Gotthard Schneider, deutscher Komponist
- 1931 - Norbert Greinacher, deutscher Theologe
- 1932 - Michael Smith, britischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1932 - Roland Dressel, deutscher Kameramann
- 1933 - Arno Penzias, US-amerikanischer Physiker (Nobelpreis für Physik 1977)
- 1934 - Konstantin Waginow, russischer Dichter
- 1936 - Heinz Vollmar, deutscher Fußballspieler
- 1937 - Hannelies Taschau, deutsche Schriftstellerin
- 1938 - Duane Eddy, US-amerikanischer Musiker
- 1938 - Heinz Strehl, deutscher Fußballspieler
- 1938 - Maurice Williams, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1939 - Winfried Krause, sächsischer Humorist und Kabarettist
- 1940 - Giorgio Moroder, italienischer Produzent und Komponist
- 1941 - Claudine Clark, US-amerikanische Sängerin
- 1941 - Regine Hildebrandt, deutsche Biologin und Politikerin
- 1942 - Bobby Rydell, US-amerikanischer Sänger und Entertainer
- 1942 - Wolfgang Börnsen, deutscher CDU-Politiker und MdB
- 1942 - Manfred Korfmann, deutscher Archäologe († 2005)
- 1943 - Gary Wright, US-amerikanischer Musiker
- 1943 - Ina Albowitz, deutsche FDP-Politikerin und MdB
- 1945 - Tony Murray, britischer Musiker
- 1945 - Winfried Glatzeder, deutscher Schauspieler
- 1946 - Ronny Dayton, US-amerikanischer Musiker
- 1947 - David Byrne, irischer Politiker und EU–Kommissar
- 1949 - Jimmy Hall, US-amerikanischer Sänger
- 1955 - Kurt Bodewig, deutscher SPD-Politiker und MdB
- 1955 - Peter Neururer, deutscher Fußballtrainer
- 1958 - Ingolf Lück, deutscher Schauspieler und Komiker
- 1959 - Tom Pauls, deutscher Schauspieler und Kabarettist
- 1960 - Roger Taylor, britischer Musiker
- 1963 - Jet Li, chinesischer Kampfkunst-Akteur
- 1965 - Kevin James, US-amerikanischer Schauspieler
- 1967 - Monte Warden, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1973 - Stephanie Graf, österreichische Leichtathletin (800 m)
- ((1977)) - Nathan Jonas Jordison, Schlagzeuger von Slipknot
- 1977 - Tom Welling, US-amerikanischer Schauspieler
- 1979 - Ferydoon Zandi, deutscher Fußballspieler
- 1980 - Jordana Brewster, US-amerikanisch-brasilianische Schauspielerin
- 1982 - Joanne Gobure, nauruische Dichterin
- 1983 - Jessica Lynch, US-amerikanische Soldatin ("Kriegsgefangene" im Dritten Golfkrieg)
Gestorben
Jessica Lynch
Jessica Lynch
- 1192 - Go-Shirakawa, 77. Kaiser von Japan (1155 - 1158)
- 1196 - Alfons II., König von Aragón 1162-1196
- 1490 - Matthias Corvinus, König von Ungarn und Herzog von Österreich
- 1726 - Jeremy Collier, englischer Geistlicher
- 1731 - Daniel Defoe, englischer Schriftsteller und Journalist
- 1776 - Wilhelmina Luisa von Hessen-Darmstadt, erste Gattin des Zaren Paul I. (Russland)
- 1792 - Claude Joseph Rouget de Lisle, französischer Dichter (Marseillaise)
- 1815 - Carsten Niebuhr, deutsch-dänischer Mathematiker, Kartograf und Forschungsreisender
- 1827 - János Bihari, ungarischer Komponist ("Zigeunergeiger")
- 1860 - António José de Sousa Manoel de Menezes Severim de Noronha, portugiesischer Staatsmann und General
- 1863 - Auguste Charlotte von Kielmannsegg, geheime Agentin Napoleons
- 1865 - John Wilkes Booth, US-amerikanischer Attentäter Abraham Lincolns
- 1866 - Hermann Mayer Salomon Goldschmidt, deutsch-französischer Astronom und Maler
- 1869 - Franz Michael Felder, österreichischer Schriftsteller
- 1895 - Manuel da Silva Passos, portugiesischer Rechtsanwalt und Politiker
- 1903 - Malwida von Meysenbug, deutsche Schriftstellerin
- 1908 - Karl August Möbius, Zoologe und Ökologe
- 1910 - Bjørnstjerne Bjørnson, norwegischer Erzähler und Dramatiker, Nobelpreisträger
- 1910 - Garretson W. Gibson, ehemaliger Präsident Liberias
- 1914 - Eduard Suess, österreichischer Geologe und Politiker
- 1915 - Ernst Meumann, deutscher Experimentalpsychologe
- 1920 - Friedrich Imhoof-Blumer, schweizerischer Numismatiker
- 1920 - Srinivasa Aiyangar Ramanujan, indischer Mathematiker
- 1924 - Josef Labor, österreichischer Pianist und Komponist
- 1927 - Eugen Gradmann, deutscher Pfarrer und Landeskundler
- 1931 - George Herbert Mead, Professor für Philosophie und Sozialpsychologie
- 1934 - Konstantin Konstantinowitsch Waginow, russischer Dichter
- 1934 - Konstantin Waginow, russischer Dichter
- 1938 - Edmund Husserl, deutscher Philosoph
- 1940 - Carl Bosch, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger
- 1941 - Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, deutsche Schriftstellerin
- 1945 - Pawlo Skoropadskyj, ukrainischer Politiker
- 1946 - Hermann von Keyserling, deutscher Philosoph
- 1951 - Arnold Sommerfeld, deutscher mathematischer Physiker
- 1951 - John Alden Carpenter, US-amerikanischer Komponist
- 1955 - Heinrich Mohn, deutscher Verleger (Bertelsmann)
- 1956 - Gustav Oelsner, deutscher Architekt und Städteplaner
- 1960 - Wander Johannes de Haas, niederländischer Physiker und Mathematiker
- 1960 - Wolfgang Müller, deutscher Schauspieler und Kabarettist
- 1968 - John Heartfield, deutscher Maler, Graphiker, Fotomontagekünstler und Bühnenbildner
- 1969 - Morihei Ueshiba, Begründer der Kampfkunst Aikido
- 1970 - John Knittel, Schweizer Schriftsteller
- 1972 - Johann Reichhart, letzter Scharfrichter Deutschlands
- 1976 - Andrej Antonowitsch Gretschko, sowjetischer Militär und Politiker
- 1981 - Jim Davis, US-amerikanischer Schauspieler
- 1984 - Count Basie, gehörte zu den führenden Jazz-Pianisten, Organisten und Bandleadern
- 1986 - Hermann Gmeiner, österreichischer Pädagoge und Gründer der SOS-Kinderdörfer
- 1986 - Lou van Burg, niederländisch-deutscher Showmaster und Entertainer
- 1988 - Valerie Solanas, US-amerikanische Feministin
- 1989 - Lucille Ball, US-amerikanische Schauspielerin, Star von I Love Lucy
- 1991 - Carmine Coppola, US-amerikanischer Musiker und Komponist
- 1995 - Egon Franke, deutscher Politiker
- 2003 - Peter Stone, US-amerikanischer Bühnen- und Drehbuchautor
- 2004 - Franz Staab, deutscher Historiker
- 2004 - Hubert Selby, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2005 - Josef Nesvadba, tschechischer Schriftsteller
- 2005 - Maria Schell, schweizerisch-österreichische Schauspielerin
Feier- und Gedenktage
- Welttag des geistigen Eigentums (WIPO)
Siehe auch
- 25. April - 27. April
- 26. März - 26. Mai
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0426
ja:4月26日
ko:4월 26일
simple:April 26
th:26 เมษายน
1896
- 3. Januar: Kaiser Wilhelm II. versendet die so genannte Krüger-Depesche an den Präsidenten von Transvaal, Paulus Ohm Krüger und verursacht eine schwere Verstimmung in den diplomatischen Beziehungen zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien
- 1. März: Schlacht von Adwa
- 5. März: Antoine Henri Becquerel entdeckt die Radioaktivität
- 5. April bis 15. April: erste Olympische Spiele der Neuzeit in Athen
- 16. August: Am Klondike River in Kanadas Yukon-Territorium wird Gold gefunden, die Nachricht löst einen Goldrausch aus
- 17. August: In London wird Bridget Driscoll das erste Todesopfer in einem Verkehrsunfall, an dem ein Automobil beteiligt ist
- 26. August: Armenische Separatisten besetzen die Ottomanische Bank in Istanbul. In der Folge werden schätzungsweise 50.000 Armenier getötet
- 26. Oktober: Im Vertrag von Addis Abeba muss Italien Kolonialträume in Äthiopien aufgeben
- Mai: Aufstand der griechisch-orthodoxen Bevölkerungsmehrheit gegen die türkische Herrschaft auf Kreta. Das Eingreifen Griechenlands löst den Türkisch-Griechischen Krieg aus
- Das Kyffhäuser-Denkmal wird eingeweiht
- Madagaskar wird französische Kolonie
- Reichstag billigt Bürgerliches Gesetzbuch. Es tritt am 1. Januar 1900 in Kraft
- Theodor Herzl veröffentlicht seine Thesen zur Gründung eines jüdischen Staates
- Pieter Zeeman entwickelt sein Experiment zum Zeeman-Effekt (Aufspaltung der Wasserstofflinien in einem Magnetfeld, heute normaler Zeeman-Effekt genannt)
- Sansibar und Großbritannien führen für 38 Minuten Krieg. Dies ist der kürzeste Krieg in der Weltgeschichte
- Bau der Gasometer in Wien
Kultur
- 29. Januar: Uraufführung der Oper Kudrun von Hans Huber in Basel
- 1. Februar: Uraufführung der Oper La Bohème von Giacomo Puccini am Teatro Regio in Turin
- 21. März: Uraufführung der Oper Das Heimchen am Herd von Karl Goldmark an der Hofoper in Wien
- 20. April: Uraufführung der Operette El Capitan von John Philip Sousa am Tremont-Theatre in Boston
- 7. November: Uraufführung der Oper Jungfruburen (Mädchenkammer) von Jean Sibelius in Helsinki
- 9. November: Uraufführung der Oper Jungfru i Tornet (Die Jungfrau im Turm) von Jean Sibelius in Helsinki
- 27. November: Uraufführung des lyrischen Dramas Kukuška von Franz Lehár in Leipzig
- 9. September der Fussball Club Zürich wurde gegründet (von zwei Effretikoner Jugendlichen Fäbe und Samy)
- 2. Januar: Dsiga Wertow, Regisseur († 1954)
- 7. Januar: Joe Ball, Serienmörder († 1938)
- 7. Januar: Willi Eichler, deutscher Journalist und Politiker († 1971)
- 12. Januar: David Wechsler, US-amerikanischer Psychologe († 1981)
- 14. Januar: John Dos Passos, US-amerikanischer Schriftsteller († 1970)
- 14. Januar: Kurt Guggenheim, Schweizer Schriftsteller († 1983)
- 16. Januar: Ferdinand May, Dramaturg, und Autor († 1977)
- 18. Januar: Ville Ritola, finnischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1982)
- 20. Januar: George Burns, US-amerikanischer Schauspieler († 1996)
- 21. Januar: Artur Anders, deutscher Politiker und MdB († 1976)
- 21. Januar: Paula Hitler, Schwester von Adolf Hitler († 1960)
- 2. Februar: Kazimierz Kuratowski, polnischer Mathematiker († 1980)
- 4. Februar: Friedrich Glauser, Schweizer Krimi-Schriftsteller († 1938)
- 4. Februar: Friedrich Hund, deutscher Physiker († 1997)
- 7. Februar: Jacob Paludan, dänischer Schriftsteller († 1975)
- 7. Februar: Thomas Holenstein, Schweizer Politiker († 1962)
- 9. Februar: Alberto Vargas, Pin-Up Zeichner († 1982)
- 14. Februar: Andrei Alexandrowitsch Schdanow, sowjetischer Politiker († 1948)
- 14. Februar: Wilhelm Börger, SS-Brigadeführer und Ministerialdirektor († 1962)
- 16. Februar: Michael Keller, Bischof von Münster
- 17. Februar: Wladimir Rudolfowitsch Vogel, russischer Komponist († 1984)
- 18. Februar: André Breton, französischer Dichter und Schriftsteller († 1966)
- 21. Februar: Kazys Viktoras Banaitis, litauischer Komponist († 1963)
- 23. Februar: Herbert Weichmann, Bürgermeister von Hamburg († 1983)
- 24. Februar: Richard Thorpe, US-amerikanischer Filmregisseur († 1991)
- 25. Februar: Heinrich Gontermann, deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg († 1917)
- 25. Februar: Ida Noddack-Tacke, deutsche Chemikerin († 1978)
- 28. Februar: Philip Showalter Hench, US-amerikanischer Arzt († 1965)
- 29. Februar: Morarji Desai, indischer Politiker und Regierungschef († 1995)
- 29. Februar: William A. Wellman, US-amerikanischer Filmregisseur († 1975)
- 1. März: Dimitri Mitropoulos, griechisch-amerikanischer Dirigent († 1960)
- 2. März: Clair Bee, US-amerikanischer Basketballtrainer († 1983)
- 5. März: Eduard Erdmann, lettischer Pianist und Komponist († 1958)
- 13. März: Erich Sichting, KPD-Politiker und Sportfunktionär († 1946)
- 17. März: Josef Sudek, tschechischer Fotograf († 1976)
- 24. März: Franz Blücher, deutscher Politiker und Bundesminister († 1959)
- 29. März: Wilhelm Ackermann, deutscher Mathematiker († 1962)
- 1. April: Wilhelm Sauter, deutscher Maler
- 2. April: Franciszek Raszeja, Mediziner und Hochschullehrer († 1942)
- 5. April: Robert Tillmanns, deutscher Politiker († 1955)
- 9. April: Adolf Koch, war ein Arzt und Sozialist († 1970)
- 11. April: Dmitri Maxutow, Optiker, Erfinder des Maksutov-Teleskops († 1964)
- 11. April: Wieland Herzfelde, deutscher Publizist, Autor und Verleger († 1988)
- 15. April: Gerhard Fieseler, deutscher Flugzeugkonstrukteur († 1987)
- 16. April: Tristan Tzara, französischer Schriftsteller († 1963)
- 21. April: Attila Hörbiger, österreichischer Schauspieler († 1987)
- 23. April: Charlie Rivel, gelangte als Clown zu Weltruhm († 1983)
- 26. April: Ernst Udet, deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg († 1941)
- 27. April: Wallace Hume Carothers, US-amerikanischer Chemiker († 1937)
- 29. April: Walter Mehring, deutscher Schriftsteller († 1981)
- 30. April: Hans List, österreichischer Unternehmer († 1996)
- 30. April: Reverend Gary Davis, Blues-Gitarrist († 1972)
- 1. Mai: Herbert Backe, deutscher Reichsminister für Ernährung († 1947)
- 4. Mai: Werner Kraft, deutsch-jüdischer Bibliothekar und Schriftsteller († 1991)
- 7. Mai: Kathleen McKane Godfree, englische Tennisspielerin († 1992)
- 11. Mai: Paul Bäumer, deutscher Pilot und Kriegsheld († 1927)
- 16. Mai: Freda Wuesthoff, deutsche Physikerin, Anwältin und Pazifistin († 1956)
- 19. Mai: Jorge Alessandri, chilenischer Politiker († 1986)
- 27. Mai: Lisa Albrecht, deutsche Politikerin († 1958)
- 30. Mai: Howard Hawks, US-amerikanischer Regisseur († 1977)
- 31. Mai: Ernest Haller, US-amerikanischer Kameramann († 1970)
- 4. Juni: Stringer Davis, englischer Schauspieler († 1973)
- 7. Juni: Imre Nagy, ungarischer Politiker und Agrarökonom († 1958)
- 7. Juni: Otto Heinrich Schindewolf, deutscher Paläontologe († 1971)
- 7. Juni: Robert S. Mulliken, US-amerikanischer Physiker und Chemiker († 1986)
- 9. Juni: Karl Sack, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer († 1945)
- 16. Juni: Karl Rüdiger, deutscher Politiker († 1951)
- 19. Juni: Erich Koch, Gauleiter der NSDAP und Reichskommissar in der Ukraine († 1986)
- 25. Juni: Oskar Müller, deutscher Politiker († 1970)
- 29. Juni: Hermann Lindrath, deutscher Politiker († 1960)
- 3. Juli: Rudolf Heberle, deutscher Soziologe († 1991)
- 10. Juli: Georg Trump, deutscher Kalligraf, Typograf, Grafiker und Lehrer († 1985)
- 10. Juli: Stefan Askenase, belgisch-polnischer Pianist († 1985)
- 11. Juli: Ludwik Fleck, polnischer Mikrobiologe, Mediziner und Wissenschaftstheoretiker († 1961)
- 14. Juli: Buenaventura Durruti, spanischer Syndikalist und anarchistischer Revolutionär († 1936)
- 16. Juli: Gottlob Berger, deutscher General, SA- und SS-Mitglied († 1975)
- 16. Juli: Otmar Freiherr von Verschuer, deutscher Mediziner und Humangenetiker († 1969)
- 16. Juli: Trygve Lie, norwegischer Politiker und Rechtsanwalt († 1968)
- 18. Juli: Franz Eccard von Bentivegni, deutscher General und Kriegsverbrecher († 1958)
- 18. Juli: Patrick Aloysius O'Doyle, Erzbischof von Washington und Kardinal († 1987)
- 19. Juli: Archibald Joseph Cronin, schottischer Arzt und Schriftsteller († 1981)
- 21. Juli: Jean Rivier, französischer Komponist († 1987)
- 23. Juli: Adrienne Gessner, österreichische Schauspielerin († 1987)
- 23. Juli: Reinhold Frank, deutscher Rechtsanwalt, Opfer des NS-Regimes († 1945)
- 24. Juli: Hermann Kasack, deutscher Schriftsteller († 1966)
- 24. Juli: Willy Odenthal, deutscher Politiker († 1962)
- 31. Juli: Oskar Sima, österreichischer Theater- und Filmschauspieler († 1969)
- 9. August: Erich Hückel, deutscher Chemiker und Physiker († 1980)
- 9. August: Jean Piaget, Schweizer Entwicklungspsychologe († 1980)
- 10. August: Milena Jesenska, Schriftstellerin († 1944)
- 11. August: Enid Blyton, britische Schriftstellerin († 1968)
- 15. August: Gerty Cori, tschechisch-amerikanische Biochemikerin und Nobelpreisträgerin († 1957)
- 16. August: Tina Modotti, Schauspielerin und Fotografin († 1942)
- 23. August: Hubert von Meyerinck, deutscher Schauspieler († 1971)
- 24. August: Leon Theremin, sowjetischer Physiker und Musiker († 1993)
- 28. August: Liam O'Flaherty, irischer Schriftsteller († 1984)
- 30. August: Willy Reichert, deutscher Komiker und Schauspieler († 1973)
- 1. September: Prabhupada A.C. Bhaktivedanta, Kommentator und Übersetzer bekannter Sanskritwerke († 1977)
- 1. September: Simon Barere, Pianist († 1951)
- 3. September: Max Dungert, Maler und Grafiker († 1945)
- 3. September: Max Wilhelm Waldemar Dungert, Maler und Grafiker († 1945)
- 4. September: Antonin Artaud, französischer Künstler († 1948)
- 4. September: Rodolphe Rubattel, Schweizer Politiker († 1961)
- 5. September: Heimito von Doderer, österreichischer Schriftsteller († 1966)
- 6. September: Karl August Wittfogel, deutscher Soziologe, Philosoph und Sinologe († 1988)
- 20. September: Friedrich Sämisch, deutscher Schachspieler († 1975)
- 21. September: Käte Hamburger, deutsche Germanistin und Philosophin († 1992)
- 22. September: Elisabeth Selbert, deutsche Politikerin und Juristin († 1986)
- 24. September: F. Scott Fitzgerald, US-amerikanischer Schriftsteller († 1940)
- 24. September: Francis Scott Fitzgerald, US-amerikanischer Schriftsteller († 1940)
- 25. September: Roberto Gerhard, Schweizer Komponist († 1970)
- 25. September: Wenzel Jaksch, deutscher Politiker († 1966)
- 4. Oktober: Johannes Wüsten, bildender Künstler, Schriftsteller († 1943)
- 8. Oktober: Dorothee Günther, deutsche Tänzerin
- 15. Oktober: Célestin Freinet, französischer Reformpädagoge († 1966)
- 18. Oktober: Friedrich Hollaender, deutsch-britischer Komponist († 1976)
- 23. Oktober: Roman Jakobson, Philologe, Linguund Semiotiker († 1982)
- 23. Oktober: Roman Ossipowitsch Jakobson, Philologe, Linguist und Semiotiker († 1982)
- 24. Oktober: Karlfried Graf Dürckheim, deutscher Diplomat, Psychotherapeut und Zen-Meister († 1988)
- 27. Oktober: Otto Dowidat, deutscher Politiker und MdB († 1975)
- 31. Oktober: Ethel Waters, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin († 1977)
- 5. November: Lew Semjonowitsch Wygotski, russischer Psychologe († 1934)
- 11. November: Lucky Luciano, US-amerikanischer Gangster († 1962)
- 16. November: Friederike Mulert, deutsche Politikerin († 1991)
- 16. November: Oswald Mosley, britischer faschistischer Politiker († 1980)
- 17. November: Friedrich Middelhauve, deutscher Politiker und Verleger († 1966)
- 18. November: César Pérez Sentenat, kubanischer Komponist († 1973)
- 19. November: Ernst Brandt, KPD-Funktionär und Minister in Sachsen-Anhalt († 1956)
- 19. November: Georgi Konstantinowitsch Schukow, sowjetischer General († 1974)
- 23. November: Klement Gottwald, tschechischer Politiker († 1953)
- 1. Dezember: Hans Müller (Schach), österreichischer Schachmeister und Theoretiker († 1971)
- 3. Dezember: Carlo Schmid, deutscher Politologe und Politiker († 1979)
- 3. Dezember: Martin Wagenschein, Pädagoge, Didaktiker, Physiker, Mathematiker († 1988)
- 4. Dezember: Albert Kuntz, Widerstandskämpfer († 1945)
- 5. Dezember: Carl Ferdinand Cori, US-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreisträger († 1984)
- 6. Dezember: Ira Gershwin, US-amerikanischer Komponist und Liedtexter († 1983)
- 14. Dezember: James H. Doolittle, erlangte Bekanntheit beim Luftangriff auf Tokio († 1993)
- 21. Dezember: Konstantin Konstantinowitsch Rokossowski, sowjetischer und polnischer Marschall († 1968)
- 23. Dezember: Giuseppe Tomasi di Lampedusa, italienischer Schriftsteller († 1957)
- 27. Dezember: Carl Zuckmayer, deutscher Schriftsteller († 1977)
- 27. Dezember: Louis Bromfield, US-amerikanischer Schriftsteller († 1956)
- 27. Dezember: Maurice de Waele, belgischer Radrennfahrer († 1952)
- 27. Dezember: Maurice Dewaele, belgischer Radrennfahrer († 1952)
- 28. Dezember: Philippe Étancelin, französischer Rennfahrer († 1981)
- 28. Dezember: Roger Sessions, US-amerikanischer Komponist († 1985)
- 28. Dezember: Wilhelm Brese, deutscher Politiker († 1994)
- 29. Dezember: Oswald Kabasta, österreichischer Dirigent († 1946)
- 31. Dezember: Carl Ludwig Siegel, deutscher Mathematiker († 1981)
- 4. Januar: Joseph Hubert Reinkens, erster Bischof der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland ( - 1821)
- 5. Januar: Anton Philipp Reclam, deutscher Verleger und Buchhändler ( - 1807)
- 8. Januar: Paul Verlaine, französischer Lyriker ( - 1844)
- 27. Januar: Simeon Bavier, Schweizer Politiker ( - 1825)
- 12. Februar: Ambroise Thomas, französischer Komponist ( - 1811)
- 13. Februar: Ludwig Gabillon, Burgschauspieler und Regisseur ( - 1828)
- 21. März: Isabel Burton, britische Reiseschriftstellerin ( - 1831)
- 12. April: Carl Humann, deutscher Ingenieur, Architekt und Archäologe ( - 1839)
- 19. April: Matthäus Hörfarter, katholischer Theologe ( - 1817)
- 27. April: Albert Fischer, evangelischer Pfarrer und Hymnologe ( - 1829)
- 28. April: Heinrich von Treitschke, deutscher Historiker und MdR ( - 1834)
- 19. Mai: Karl Ludwig, Adliger, Bruder des Kaisers Franz Joseph I. ( - 1833)
- 20. Mai: Clara Schumann, deutsche Pianistin ( - 1819)
- 24. Mai: Edward Armitage, englischer Historienmaler ( - 1817)
- 2. Juni: Gerhard Rohlfs (Afrikaforscher), deutscher Afrikareisender und Schriftsteller ( - 1831)
- 23. Juni: Hubert Ferdinand Kufferath, deutscher Komponist ( - 1818)
- 26. Juni: Louis d'Orléans, duc de Nemours, französischer General ( - 1814)
- 1. Juli: Harriet Beecher Stowe, US-amerikanische Schriftstellerin ( - 1811)
- 13. Juli: Friedrich August Kekulé von Stradonitz, deutscher Chemiker und Naturwissenschaftler ( - 1829)
- 16. Juli: Selmar Bagge, deutscher Komponist ( - 1823)
- 20. Juli: Friedrich Simony, Geograph und Alpenforscher ( - 1813)
- 8. August: Friedrich Helbig, deutscher Jurist und Schriftsteller ( - 1832)
- 10. August: Otto Lilienthal, deutscher Pionier des Gleit- und Muskelkraftflugs ( - 1848)
- 13. August: John Everett Millais, britischer Maler ( - 1829)
- 13. August: Ludwig Seidel, deutscher Mathematiker und Astronom ( - 1821)
- 18. August: Richard Avenarius, deutscher Philosoph und Vertreter des Empiriokritizismus ( - 1843)
- 16. September: Carlos Gomes, brasilianischer Komponist ( - 1836)
- 18. September: Armand Hippolyte Louis Fizeau, französischer Physiker ( - 1819)
- 23. September: Ivar Aasen, norwegischer Dichter und Sprachforscher ( - 1813)
- 30. September: Moritz Wilhelm Drobisch, deutscher Mathematiker und Philosoph ( - 1802)
- 3. Oktober: William Morris, britischer Kunsthandwerker und Schriftsteller ( - 1834)
- 11. Oktober: Anton Bruckner, österreichischer Komponist ( - 1824)
- 18. Oktober: Antonio Meucci, US-amerikanischer Erfinder ( - 1808)
- 20. Oktober: François Félix Tisserand, französischer Astronom ( - 1845)
- 4. November: Edward Young, englischer Afrikaforscher ( - 1831)
- 5. November: Karl Verner, dänischer Linguist ( - 1846)
- 16. November: Alexander Brückner, deutscher Geschichtsschreiber ( - 1834)
- 19. November: Otto zu Stolberg-Wernigerode, Vizekanzler unter Otto von Bismarck ( - 1837)
- 19. November: Peter Joseph Ruppen, Chronist des Kantons Wallis in der Schweiz ( - 1815)
- 26. November: Antonio Cecchi, italienischer Entdecker ( - 1849)
- 26. November: Benjamin Apthorp Gould, US-amerikanischer Astronom ( - 1824)
- 10. Dezember: Alfred Nobel, schwedischer Erfinder und Industrieller ( - 1833)
- 20. Dezember: Johann Anton Wilhelm von Carstenn, Kaufmann, Unternehmer und Stadtplaner ( - 1822)
- 23. Dezember: Eduard Dallmann, Entdecker und Polarforscher ( - 1830)
- 26. Dezember: Emil Du Bois-Reymond, Physiologe und Mathematiker ( - 1818)
- Johann Jakob Egli, Schweizer Geograph ( - 1825)
Staatsoberhäupter
Afrika
- Ägypten: Abbas II. Hilmi, Khedive (1892–1914)
- Äthiopien: Menilek II., Kaiser (1889–1909)
Amerika
- Chile: Frederico Errázuriz Echaurren, Präsident(1896–1902)
- Costa Rica: Rafael Iglesias y Castro, Präsident (1894–1902)
- Ecuador: Eloy Alfaro, Präsident (1896–1901)
- Haiti: Tirésias Simon Sam, Präsident (1896–1902)
- Kanada: Sir Wilfried Laurier, Premierminister (1896–1911)
- Mexiko: Porfirio Diaz, Präsident (1884–1911)
- Nicaragua: José Santos Zelaya, Präsident (1894–1909)
Asien
- Afghanistan (Barakzai-Dynastie): Emir Abdur Rahman Khan
- Japan: Mutsuhito, Kaiser (1867–1912)
- Persien (Kadscharen): Muzaffar ad-Din, Schah (1896–1907)
Europa
- Belgien (Sachsen-Coburg-Gotha/Wettiner): Leopold II., König der Belgier (1865–1909)
- Dänemark (Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg/Oldenburger): Christian IX., König (1863–1906)
- Deutsches Reich (Hohenzollern): Wilhelm II., Deutscher Kaiser (1888–1918)
- Frankreich: Félix Faure, Präsident (1895–1899)
- Griechenland (Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg/Oldenburger): Georg I., König der Hellenen (1863–1913)
- Großbritannien und Irland: (Welf: Este) Victoria, Königin (1837–1901)
- Italien: Humbert I., König (1878–1900)
- Liechtenstein: Johann II., Fürst (1858–1929)
- Luxemburg (Haus Nassau): Adolf, Großherzog (1890–1905)
- Montenegro (Haus Petrowitsch Rjegosch): Nikita Petrović, Fürst (1878–1918)
- Niederlande (Haus Nassau)- Wilmelmina, Königin (1890–1948)
- Österreich-Ungarn (Habsburg): Franz Joseph I., Kaiser (1848–1916)
- Portugal (Sachsen-Coburg-Saalfeld/Wettiner): Karl I., König (1889–1908)
- Rumänien (Hohenzollern-Sigmaringen): Karl I., König (1878–1914)
- Russisches Reich (Romanow-Holstein-Gottorp/Oldenburger): Nikolaus II., (Kaiser/Zar) (1894–1917)
- Schweden (Haus Bernadotte): Oskar II., König (1872–1907)
- Schweiz: Adrien Lachenal, Bundespräsident, (1896)
- Serbien: Aleksandar I. Karađorđević, König (1889–1903)
- Spanien: Alfons XIII., König (1886–1931)
- Türkisches Reich: Abdulhamid II., Großsultan (1876–1909)
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Frankfurt am Main
Frankfurt am Main ist mit 657.126 Einwohnern die größte Stadt Hessens und nach Berlin, Hamburg, München und Köln die fünftgrößte Stadt in Deutschland. Frankfurt ist heute eine Weltstadt, eine der reichsten Metropolen Europas und eine Literatur- und Kulturmetropole.
Seit 1875 ist Frankfurt Großstadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Die städtische Bebauung reicht weit über die eng gezogenen Stadtgrenzen hinaus. Die engere Stadtregion hat etwa 1,8 Millionen Einwohner, die Gesamtregion Frankfurt Rhein-Main ist mit über 5 Millionen Einwohnern nach Rhein-Ruhr die zweitgrößte deutsche Metropolregion.
Frankfurt ist Hauptsitz der Europäischen Zentralbank und der wichtigste Finanzplatz Kontinental-Europas. Als Messestadt hat Frankfurt weltweite Bedeutung. Zudem ist es einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas. Seit dem Mittelalter gehört die Stadt ohne Unterbrechung zu den wichtigsten urbanen Zentren in Deutschland. Die zentrale Lage von Frankfurt am Main in Europa trug maßgeblich zum Wachstum des Frankfurter Flughafens bei. Dieser ist einer der wichtigsten Passagier- und Frachtumschlagplätze Europas. Von hier aus bekommt man die größte Anzahl internationaler Anschlüsse weltweit.
Wappen
Blasonierung:
Das Wappen zeigt in Rot einen golden gekrönten silbernen Adler. Er ist in Gold und Grau bewehrt und bezungt.
Bedeutung:
Der Adler symbolisiert den ehemaligen Status der Stadt als freie Reichsstadt. In den 1920ern sollte das Wappen durch eine radikal vereinfachte Version ersetzt werden. Oberbürgermeister Ludwig Landmann wollte sich nach dem Zeitgeist richten und setzte sich für diese expressionistische Fassung des Adlers ein. Der Bevölkerung gefiel dieser Vorschlag allerdings nicht, und schnell wurde wieder das alte Wappen eingeführt.
Geographie
expressionistische
expressionistische
Geographische Lage
Die Stadt liegt auf beiden Seiten des Untermains südöstlich des Taunus in Südwestdeutschland zentral zwischen den wichtigsten Wirtschaftsräumen Deutschlands. Im Süden verfügt Frankfurt über den größten Stadtwald Deutschlands. Ihren höchsten natürlichen Punkt hat die Stadt an der Berger Warte auf dem Berger Rücken im Stadtteil Seckbach mit 212 m ü. NN. Ihr tiefster Punkt liegt am Mainufer in
Sindlingen bei 88 m ü. NN. Die Stadt liegt am nördlichsten Rand der Oberrheinischen Tiefebene, die von Basel bis ins Rhein-Main-Gebiet reicht.
Basel
Nachbargemeinden und Kreise
Frankfurt grenzt im Westen an den Main-Taunus-Kreis (Städte und Gemeinden Hattersheim am Main, Kriftel, Hofheim am Taunus, Kelkheim (Taunus), Liederbach am Taunus, Bad Soden am Taunus, Sulzbach (Taunus), Schwalbach am Taunus und Eschborn), im Nordwesten an den Hochtaunuskreis (Städte Steinbach (Taunus), Oberursel (Taunus) und Bad Homburg v.d. Höhe), im Norden an den Wetteraukreis (Städte Karben und Bad Vilbel), im Nordosten an den Main-Kinzig-Kreis (Gemeinde Niederdorfelden und Stadt Maintal), im Südosten an die Stadt Offenbach am Main, im Süden an den Kreis Offenbach (Stadt Neu-Isenburg) und im Südwesten an den Kreis Groß-Gerau (Städte Mörfelden-Walldorf, Rüsselsheim und Kelsterbach).
Stadtgliederung
Stadtteile
Die Stadt ist in 46 Ortsteile und diese wiederum in 118 Stadtbezirke aufgeteilt. Der flächengrößte Ortsteil ist Sachsenhausen-Süd. Die meisten Stadtteile sind eingemeindete Vororte oder auch ehemalige Städte (zum Beispiel Höchst). Einige, wie das Nordend, entstanden während des rasanten Wachstums der Stadt in der Gründerzeit. Andere wiederum entstanden aus Siedlungen, die bisher anderen Stadtteilen angehörten, wie beispielsweise Dornbusch und Frankfurter Berg.
Die 46 Ortsteile sind zu 16 Ortsbezirken zusammengefasst, die jeweils einen Ortsbeirat mit einer/m Ortsvorsteher/in als Vorsitzende/n haben.
Eingemeindungen
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts bestand das Stadtgebiet von Frankfurt am Main aus den heutigen Stadtteilen Altstadt, Innenstadt, Bahnhofsviertel, Gutleutviertel, Gallusviertel, Westend, Nordend, Ostend und Sachsenhausen. Ab 1877 wurden zahlreiche selbständige Gemeinden in die Stadt Frankfurt eingegliedert.
Siehe auch:
Stadtbild
1877
Altstadt und Innenstadt
1877
Wie bei vielen anderen deutschen Großstädten hat sich Frankfurts Stadtbild nach dem Zweiten Weltkrieg radikal geändert. Dies war bedingt durch die enormen Bombenschäden des Krieges und den darauf folgenden "modernen" Wiederaufbau, dem die Stadt ein "autogerechtes" Straßennetz und eine moderne, aber nicht innenstadttypische Altstadtbebauung verdankt. Von der ehemals größten zusammenhängenden Altstadt Deutschlands ist nur noch wenig übrig, von über 4.000 Fachwerkhäusern überlebte nur eines weitgehend unbeschadet, das Haus Wertheym am Fahrtor. Bereits kurz nach 1900 wurden Straßendurchbrüche (Braubachstraße) und der Abriss ganzer Quartiere (Judengasse) durchgeführt. Die Überreste der historischen Altstadt befinden sich rund um dem Römerberg, einem der bekanntesten Stadtplätze der Bundesrepublik. "Altstadt" ist offiziell das Viertel südlich der Zeil, westlich begrenzt durch die Neue Mainzer Straße, östlich durch das Fischerfeld. In der Altstadt befinden sich auch der Frankfurter Kaiserdom und die berühmte Paulskirche.
Ein Grafiker, der das alte Frankfurt des 17. Jahrhunderts detailgetreu in Stadtansichten darstellte, war Matthäus Merian.
Matthäus Merian
Die heutige Innenstadt, 1333 als Neustadt gegründet, erlebte im frühen 19. Jahrhundert starke Veränderungen. Die barocken Wallanlagen mit ihren großen Bastionen, die seit dem 17. Jahrhundert die Alt- und die Neustadt umfassten, wurden geschleift und stattdessen ein Anlagenring als ringförmiger Park um die alte Stadt geschaffen. Die Neustadt (außerhalb der alten Stadtmauer des 12. Jahrhunderts, der so genannten Staufermauer) wurde neu bebaut. Der Stadtplaner Georg Heß verfasste ein Statut, in dem geregelt wurde, wie sie aussehen sollte. Er verlangte, dass sich die Bauherren an den Stil des Klassizismus zu halten hätten. Ein Beispiel für den Frankfurter Klassizismus ist zum Beispiel das ehemalige Gebäude der Stadtbibliothek, das als „Literaturhaus“ im Originalzustand wiederaufgebaut worden ist. Seit dem 8. Oktober ist es an der "Schönen Aussicht 2", direkt am Mainufer gelegen, für die Öffentlichkeit zugänglich. Dazu kam das "Wallservitut", in dem festgelegt wurde, dass die in Spazierwege umgewandelten Wallanlagen nicht bebaut werden dürften. Diese Bestimmung gilt noch heute, auch wenn die Stadt einzelne Ausnahmen zugelassen hat (Alte Oper, Schauspielhaus, Hilton-Hotel).
Alte Oper
Alte Oper]
Seit den 50er-Jahren etablierte sich Frankfurt als Hochhausstadt. Der Henninger-Turm in Sachsenhausen war 1960 das erste Frankfurter Gebäude, das an Höhe (120 Meter) den Westturm des Kaiserdoms überbot. Die höchsten Hochhäuser der 70er-Jahre (Plaza Büro Center/ Marriott-Hotel, DG-Bank, Dresdner Bank) waren mit rund 150 Metern Höhe die höchsten der Bundesrepublik, der Messeturm erreichte 1990 257 Meter Höhe und war das höchste Gebäude Europas, bis es sieben Jahre später vom 300 m hohen Turm (inkl. Mast) der Commerzbank-Zentrale übertroffen wurde.
Neben den Hochhäusern sieht man aber immer noch die prächtigen Filialen der Bankhäuser vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Auch die Kirchengebäude kann man noch zwischen den Bürohochhäusern erkennen. Durch einen Hochhausrahmenplan wurde versucht, urbanen "Wildwuchs" zu vermeiden. Allerdings waren und sind einzelne Ausnahmen möglich, wie zum Beispiel der Neubau der Europäischen Zentralbank im Ostend.
Die radikalste Veränderung außerhalb des Rahmenplans vollzieht Frankfurt im Moment an der Einkaufsstraße Zeil. Dort entsteht derzeit an der Hauptwache auf Europas teuerster Baustelle ein exklusives Einkaufszentrum mit einem Hochhaus-Ensemble auf dem ehemaligen Gelände der Telekom. "FrankfurtHochVier" wird vom niederländischen Projektentwickler MAB vorangetrieben. Dabei soll auch das alte Palais Thurn und Taxis in einem dem Original ähnlichen Zustand neu errichtet und in das moderne Einkaufszentrum mit First Class-Hotel und Büroräumen eingefügt werden.
Gründerzeitliche Bezirke
Das Stadtgebiet wurde außerhalb dieses Ringes kontinuierlich erweitert und so entstanden seit etwa | | |