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Feuchtgebiet

Feuchtgebiet

Ein Feuchtgebiet ist eine Landschaftsform bzw. ein kompliziertes Ökosystem, das oftmals in Becken oder in Niederungen entsteht. Die darin lebenden Flora und Fauna ist an das Vorhandensein von Wasser gebunden, wenn dies zum Beispiel in den Regenzeitgebieten teilweise auch nur periodisch einfließt bzw. niederregnet. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Pantanal.

Siehe auch

Feuchtwiese, Moor, Sumpf, Ramsar-Konvention Kategorie:Ökosystem ja:湿原

Landschaft

Unter dem Begriff Landschaft versteht man im heutigen Sprachgebrauch ein geographisches oder natürliches Gebiet, ein Ausschnitt der Erdoberfläche, der sich durch gemeinsame Merkmale, sein Erscheinungsbild und sein besonderes Gepräge von anderen Landschaften mehr oder minder deutlich abgrenzt. (siehe auch Kulturlandschaft) Einige charakterisierende Beispiele von Landschaften (besser: Landschaftstypen oder Landschaftsformen) sind:
- Küstenlandschaft
- Seenlandschaft
- Hügellandschaft
- Mittelgebirgslandschaft
- Berglandschaft
- Wüstenlandschaft
- Salzsteppenlandschaft Die Naturlandschaft oder "natürliche Landschaft" ist ein von Menschenhand noch nicht, oder nur unwesentlich veränderter Naturraum. Die Kulturlandschaft hingegen ist eine vom Menschen für seine Zwecke durch Landwirtschaft, Viehzucht, Gartenbau, Anlegen von Parkanlagen, Verkehrswegen und Siedlungen gestaltete Landschaft. Der Begriff der Kulturlandschaft geht bis zur Stadtlandschaft und Industrielandschaft. Anzumerken ist, dass für Kulturlandschaften besser der Begriff Region Anwendung finden sollte. Am Beispiel Rhein-Main und Rhein-Neckar, wo gemeinsame geschichtliche, kulturelle und wirtschaftliche Aspekte die naturräumliche Gliederung u. a. in Rheintal, in Maintal und Neckartal sich weitestgehend überdecken und dieses Gebiet sich zudem noch auf mehrere Bundesländer erstreckt, wird deutlich, dass der Begriff in "Region" diesem Zusammenhang geeigneter erscheint. Landschaften können Eigennamen, so genannte Toponyme tragen wie zum Beispiel Harz. Gleichzeitig ist aber der Harz ein Mittelgebirge oder wissenschaftlich typisierend - eine Mittelgebirgs- oder Berglandschaft. Genauso gut kann man den Harz unter Waldlandschaft einordnen. In den Beispielen Glogau-Baruther-Urstromtal, Nördlicher Landrücken oder Saarmunder Endmoränenbogen finden wir wissenschaftlich, vor allem durch die Geologie geprägte Begriffe, die im allgemeinen Sprachgebrauch kaum Verwendung finden. Gleichwohl gilt dies für allgemein-geografische Karten hinsichtlich der Beschriftung. Dennoch aber spielen diese, weil sie typische Naturräume mit gemeinsamen Merkmalen benennen, eine Rolle. Sowohl für das Glogau-Baruther-Urstromtal als auch den Nördlichen Landrücken gibt es quasi "Untermengen", die durchaus allgemeine Gültigkeit und Bekanntheit vorweisen können (Baruther Urstromtal, Spreewald für ersteres; Feldberger Seenlandschaft für das zweite Beispiel). Dazu kommt erschwerend, dass natürliche Landschaftsgrenzen in der Natur kaum zu finden sind. Den Landschaftsbegriff noch diffuser gestaltend wirkt sich die Tatsache aus, dass von Großlandschaften und Kleinlandschaften in der wissenschaftlichen Literatur die Rede ist. Die Wissenschaft versucht ebenfalls, Landschaften in einer Art Staffelung zu klassifizieren. In kleineren Landschaftsräumen wie z. B. Kaiserstuhl besteht hinsichtlich seiner Lage und seiner Begrenzung weitgehend Einigkeit. Problematischer wird es bei größeren Landschaftsräumen. Was alles umfasst Mitteldeutschland oder Mitteleuropa? Eine Art Taxonomie, wie in der Biologie üblich, ist unbefriedigend und bleibt unvollständig, gelingt nur teilweise, da Landschaften über zu viele natürliche und kulturelle Merkmale in der Gesamtheit verfügen. Damit wird ein Problem deutlich, dass in der deutschsprachigen Wissenschaft der Geographie ab den 1950er Jahren der Begriff der Landschaft einer weitreichenden Diskussion unterzogen wurde. Diese Diskussion zeigt bis in die heutige Zeit ihre Auswirkungen. Um den Raumbegriff insgesamt näher zu spezifizieren, konnte dem Begriff Landschaft schließlich keine befriedigende, eindeutige Definition zugeordnet werden. ---- Siehe auch:
- Landschaftspflege, Landschaftsschutzgebiet, Gelände, Natur, Naturschutz, Toponym
- Liste der Landschaften in Bayern
- Landschaften in Baden-Württemberg
- Liste der Landschaften in Brandenburg
- Liste der Landschaften in Nordrhein-Westfalen
- Liste der Landschaften in Rheinland-Pfalz
- Liste der Landschaften in Sachsen

Literatur


- Hansjörg Küster: Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa. München 1999, ISBN 3-406-45357-0

Weblinks

Kategorie:Physische Geographie Kategorie:Humangeographie ! Kategorie:Topografie ja:景観

Ökosystem

sind ein Beispiel für ein komplexes marines Ökosystem]] Ein Ökosystem ist ein System, dass die Gesamtheit der Lebewesen (Biozönosen) inklusive ihrer unbelebten Lebensräume (Biotope) umfasst. Der Begriff wurde 1935 von dem britischen Biologen und Geobotaniker Arthur George Tansley in die Ökologie eingeführt. Umgangssprachlich wird auch von dem Ökosystem gesprochen, womit die Gesamtheit aller Ökosysteme und ihren Wechselwirkungen der gesamten Erde gemeint ist.

Beschreibung

Bei Ökosystemen handelt es sich um offene, dynamische und komplexe Systeme.
- offen: Ökosysteme verändern sich durch äußere, neue Einflüsse,
- dynamisch: Ökosysteme entwickeln sich ohne äußere Einflüsse,
- komplex: in Ökosystemen wirken sämtliche Mechanismen und Strategien der Ökologie in vielfältigen Beziehungen. In einem Ökosystem laufen unterschiedliche Interaktionen zwischen den Lebewesen untereinander und den abiotischen Standortfaktoren im Biotop ab. Biotische und abiotische Bestandteile beeinflussen sich gegenseitig (Wechselwirkungen) und verändern sich durch Sukzession und Evolution.

Funktionsprinzipien von Ökosystemen

Die Lebewesen der Biozönose beeinflussen den Stoffkreislauf und die abiotischen Faktoren (Standortfaktor) durch
- Produzenten, die organische Stoffe aus abiotischen Stoffen und Energie (Sonnenlicht, chemische Energie) aufbauen, dies sind in erster Linie Pflanzen und Bakterien,
- Konsumenten, die sich von den Produzenten oder anderen Konsumenten ernähren (insbesondere Tiere einschließlich des Menschen) und dabei Kohlenstoffdioxid und Nährsalze abgeben
- Destruenten, die die (meist abgestorbenen) Produzenten und Konsumenten mineralisieren, also wieder in abiotische Stoffe zurückführen. Dies sind insbesondere Bakterien und Pilze. Ökosysteme beeinflussen sich gegenseitig (z.B. beeinflussen marine Ökosysteme durch ihren Stoff- und Energiehaushalt die Atmosphäre und damit auch terrestrische Ökosysteme, siehe z.B. Treibhauseffekt u. Klimawandel).

Entwicklung von Ökosystemen

Ökosysteme sind dynamisch und entwickeln sich bei unveränderten äußeren Einflüssen im Verlaufe der Sukzession über verschiedene Stadien zu einem stabilen Endzustand, dem Klimaxstadium. Das Klimaxstadium wird u.a.durch die Nutzung ökologischer Nischen einwandernder Arten und Verdrängungsmechanismen erreicht (Siehe auch: Populationsökologie oder Demökologie). Aber auch die evolutive Anpassung von Arten ist möglich. Im ungestörten Klimaxstadium regulieren sich Ökosysteme von selbst (Selbstregulation). Ihre Bestandteile beeinflussen sich gegenseitig derart, dass sich ein Gleichgewicht der Stoffkreisläufe und der Energieflüsse (unter Zufuhr von Sonnenenergie, Erdwärme, Magma in "Black Smokers" in der Tiefsee, u.a.) einstellt. Eine weitere Sukzession ist dann nicht mehr möglich.

Mosaik-Zyklus-Konzept

Tatsächlich aber treten durch die sich verändernden Umwelteinflüsse und -ereignisse häufig verschiedene Stadien eines Ökosystems nebeneinander auf. So kann zum Beispiel ein Waldbrand durch Blitzschlag im Klimaxstadium eines Waldes unbewachsene Sukzessionsflächen schaffen. So bleiben Dynamik und notwendige Pionierarten, die in der Lage sind, unbesiedelte Flächen zu besiedeln, erhalten. Außerdem gibt es in Teilen von bzw. in manchen Arten von Ökosystemen nicht immer ein dauerhaft stabiles Klimaxstadium. Auch ohne veränderte Umwelteinflüsse kann es eine beständige Abfolge von Entwicklungsstadien geben, die nach Überschreitung des ökologischen Maximums wiederholt ablaufen kann, zum Beispiel bei der Silbergrasflur (siehe Pflanzensoziologie) und in Wüsten. Das Mosaik-Zyklus-Konzept definiert daher das Klimaxstadium als einen Zustand über längeren Zeitraum, in dem die Sukzession fortwährend abläuft.

Einteilung von Ökosystemen

Ökosysteme lassen sich hinsichtlich ihrer
- Struktur (Habitatsgrößen, Körpergrößen als Raumbedarf; Trophieniveaus) und ihrer
- Dynamik (Energiefluss, Stoffkreisläufe, Sukzession) betrachten und unterteilen. Diese Einteilungen überlagern sich dabei. Wesentliche Merkmale und Regulatoren eines Ökosystems sind jedoch Stoff- und Energiekreisläufe (Trophieniveau) sowie der Raumbedarf bzw. ihre Verteilung. Durchgesetzt hat sich eine grobe Unterteilung, die in Fachkreisen verfeinert behandelt werden. Wo Ökosysteme hinsichtlich ihrer Geografischen Verteilung, also ihres Ortes betrachtet werden, und nicht hinsichtlich ihrer systematischen Zusammenhängen, spricht man von Ökotopen.

Übersicht über die Ökosysteme (Ökotope)

Weitere Artikel zu Ökosystemen befinden sich in der Kategorie Ökosystem.
- terrestrische Ökosysteme
  - alle Klimazonen: Moore, Sumpf
  - arktische Klimazone
    - antarktisches Landeis
    - Tundra
    - Taiga, borealer Nadelwald
  - gemäßigt-ozeanische Zone
    - sommergrüner Laubwald, Laubmischwald, Mischwald, Bergmischwald, siehe auch: Waldgesellschaften Mitteleuropas
  - gemäßigt-kontinentale Zone
    - Waldsteppe
    - Steppe
    - Pampa
  - alpine Zone
    - subalpiner Nadelwald
    - alpine Stufe
    - nivale Stufe
  - mediterrane Zone
    - Hartlaubformationen (Macchia)
    - Hartlaub-Strauchheiden (Gariden)
  - Tropen
      - Wüsten
      -
- Nebelwüste
      -
- Salzwüste
      - Savanne
      - tropischer Trockenwald
      -
- trockener Monsunwald
      -
- Savannenwald
      -
- Dornwald
      - tropische Hochgebirge
    - äquatoriale Zone (Tropen)
    - tropischer Regenwald
- aquatische Ökosysteme
  - limnische Ökosysteme
    - stehende Gewässer(Ökosystem See)
    - Fließgewässer
  - marine Ökosyteme
    - Flachmeer
    - Hochsee
    - Tiefsee
    - Eismeer
    - Felsenküste, Felswatt
    - Korallenriffe
    - Salzwiesen
    - Watten
    - Mangrovenwald

Gefährdung von Ökosystemen und Kommentar


- Der Begriff Klimaxstadium hat sich in diesem Zusammenhang nicht etabliert.
- Die Entwicklung von Ökosystemen ist auf Grund ihrer Komplexität gar nicht oder nur in sehr groben Zügen vorherzusagen. Auch kleinere Veränderungen der Umweltbedingungen haben stets Veränderungen der Ökosysteme zur Folge, auch wenn diese nicht sichtbar oder nicht messbar sind.
- Durch die Beeinflussung des Menschen gibt es wahrscheinlich kein unbeeinflusstes Ökosystem mehr. Die Ökologie teilt daher die Ökosysteme auch in Graden ihrer menschlichen Beeinflussung (Hemerobie) ein.
- Die "Übernutzung" (Raubbau) der Ökosysteme verhindert die Sukzession. Viele Pionierarten sind u.a. deshalb vom Aussterben bedroht. Ohne diese Pionierarten können sich die Ökosysteme nicht mehr regenerieren. Siehe auch: Naturschutz, Portal:Umweltschutz, Systemtheorie, Waldformationen, Nahrungskette, Trophieniveau, Nahrungsnetz, Neobiota, Resilienz, Artenvielfalt, Artensterben, ökologische Nische, Aldo Leopold, Biotische Faktoren, Envisat (ESA-Umweltsatellit), SolVin-Bretzel, Ökologisches Interaktionssystem, Ökosystem See

Weblinks


- [http://www.abi-bayern.de/start.htm Abiturvorbereitung für den Grundkurs Biologie]
- [http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d54/54d.htm Stoffkreisläufe] ! ja:生態系 ko:생태계

Niederung

Eine Niederung - auch Flussniederung genannt - im Sinne der Geomorphologie ist ein durch zwei Hochufer begrenzter und in sich nicht geschlossener Bereich der Erdoberfläche über NN mit Abfluss, der sich durch einen Fluss oder mehrere Flüsse in eine Niederterrasse eingegraben hat bzw. weiterhin eingräbt.

Definition

Solche Niederungen sind - weit ausgedehnte - Einsenkungen (manchmal auch Grabenbrüche) der Erdoberfläche, langgestreckte und weitläufige Täler, die im Unterschied zur so genannten Depression oberhalb des Meeresspiegels - der 0 m-Höhenlinie - liegen, zumal sie im Gegensatz zum Becken einen Abfluss haben, so dass das Wasser aus diesen Niederungen abfließen kann, um in einem anderen Fluss, einem See, einem Meer bzw. Ozean oder vielleicht sogar in einem Becken zu münden. Sie befinden sich zumeist innerhalb eines Landstriches, weit ab vom offenen Weltmeer - nicht nur in Feucht- oder Sumpfgebieten.

Beispiele


- Niger in der Massina, Mali, Afrika
- Oberrheinische Tiefebene (Rhein) in Deutschland und Frankreich
- Pantanal in Brasilien, Bolivien und Paraguay Kategorie:Geomorphologie

Pflanzenwelt

Als Pflanzenwelt oder Flora wird der Bestand an Pflanzen einer bestimmten Region, beziehungsweise die systematische Beschreibung ihrer Gesamtheit bezeichnet. Abgeleitet vom lateinischen Namen von Flora, der römischen Göttin der Blumen und der Jugend. # Gesamtheit der Pflanzen eines definierten Gebiets (zum Beispiel die Flora Hawaiis) # Pflanzenführer oder Bestimmungsbuch für Pflanzen für ein bestimmtes Gebiet Im Tierreich entspricht der Flora die Fauna. Siehe auch: Florenreich

Weblinks

[http://caliban.mpiz-koeln.mpg.de/~stueber/thome/Alphabetical_list.html Prof. Dr. Thomé, Otto Wilhelm - Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz - in Wort und Bild für Schule und Haus; 1885 - 1905] Kategorie:Botanik Flora war auch eine altital. Göttin, die Göttin der Blumen und des Getreides.

Fauna

Fauna, benannt nach der römischen Göttin Fauna, bezeichnet die Gesamtheit der Tierarten in einem Gebiet. Diese wird häufig in Tabellen- beziehungsweise Listenform erfasst (Faunistik=Faunenlehre; Wissenschaft von der Fauna). Eine alternative, umgangssprachliche Bezeichnung ist Tierwelt (im wissenschaftlichen Sprachgebrauch veraltend). Da häufig nicht die gesamte Fauna eines Gebietes untersucht wird, sondern nur bestimmte systematische Gruppen, spricht man beispielsweise von
- Avifauna (Erfassung der Vogelarten)
- Entomofauna (Erfassung der Insektenarten)
- Ichthyofauna (Erfassung der Fischarten)
- Herpetofauna (Erfassung der Reptilien, im weiteren Sinne häufig auch der Amphibien)
- Malacofauna (Erfassung der Weichtiere) Die Entsprechung der Fauna im Pflanzenreich ist die Flora. Selten wird der Begriff auch eingesetzt, um die Tierwelt als Ganzes zu bezeichnen oder bei systematischen Darstellungen der Tierwelt. Kategorie:Tierwelt simple:Animalia

Regenzeit

Die Regenzeit bezeichnet ein Maximum der Niederschlagsmenge, das jahreszeitlich immer ungefähr gleich - aber örtlich verschieden - auftritt.

Entstehung

Regenzeiten entstehen durch die starke Sonneneinstrahlung in Äquatornähe, wobei der Zenitstand der Sonne im Jahresverlauf zwischen den Wendekreisen pendelt. Dadurch werden in so genannten Kalmenzonen die unteren Luftschichten über dem Atlantischen Ozean und dem Pazifischen Ozean stark erwärmt und steigen, meist schwer mit Wasserdampf beladen, nach oben. In den höheren Luftschichten kühlen sie sich adiabatisch ab, wodurch die Wasserdampfkapazität der Luft gesenkt wird und es schließlich zum Unterschreiten des Taupunktes kommt. Die enthaltene Wassermenge beginnt dann zu kondensieren und wieder abzuregnen.

Vorkommen

Im Verlauf der Jahreszeiten wandert dieser Regengürtel zwischen den beiden Wendekreisen, innerhalb derer es in der Nähe des Äquators zu zwei Regenzeiten pro Jahr kommt. Mit zunhemender Entfernung zum Äquator nähern sich diese Regenzeiten an und gehen zunächst in eine zweigipfelige Regenzeit über, bis sie sich schließlich nahe der Wendekreise in eine eingipfelige Regenzeit münden. Nördlich und südlich der Wendekreise kommt es normalerweise nur zu einer jährlichen Regenzeit, die sich abschwächt, je weiter man sich vom Äquator entfernt. In der gemäßigten Zone jenseits des 42. Breitengrades regnet es in allen Monaten des Jahres relativ gleichmäßig über das Jahr verteilt, andere Einflüsse wie die Windverhältnisse, Höhe oder Vegetation beeinflussen das Regenaufkommen stärker als die jahreszeitlich bedingte Sonneneinstrahlung. Wo bewaldete Gebirge den Niederschlag begünstigen, wird es in der Höhe mehr regnen als in Tälern oder am Fuß von Gebirgen. Siehe auch: Zenitalregen, Solstitialregen Kategorie:Jahreszeit Kategorie:Niederschlag ja:雨季

Feuchtwiese

Feuchtwiesen sind Halbkulturformationen, die durch menschliche Nutzung entstanden sind. Früher gehörten Feuchtwiesen zu den häufigen Biotopen, bis Mitte des 18. Jahrhunderts die Melioration begann und bis Ende des 20. Jahrhunderts großflächig fortgeführt wurde. Diese Wiesen wurden kaum oder gar nicht gedüngt, ein- bis zweimal im Jahr gemäht oder extensiv beweidet. Feuchtwiesen sind Standorte auf Anmoor, Moor und seltener mineralischem Boden und zählen zu den an Pflanzenarten reichsten Biotopen Mitteleuropas. Sie sind streng geschützt, müssen aber bewirtschaftet werden, um den Artenreichtum zu erhalten. Die Sukzession führt sonst zur Ausbildung von Hochstaudenfluren, später Gebüschen und zu Bruchwäldern. Feuchtwiesen sind für die Landwirtschaft Grenzertragsstandorte. Siehe auch: Salzwiese, Blumenwiese, Feuchtgebiet, Streuwiese Kategorie:Biotop

Moor

Moore (norddeutsch Bruch, Fehn, Fenn oder Luch süddeutsch Filz, Moos, Ried) sind natürliche Lagerstätten von Torf oder anderen mineralarmen Humusansammlungen. Moore sind, oder waren mindestens zu ihrer Entstehung, mit Wasser durchtränkt, so dass hauptsächlich Torfmoose und andere typische Pflanzengesellschaften gedeihen können bzw. konnten. Die Reste dieser Pflanzen können sich durch den Sauerstoffabschluss unter Wasser nicht oder nicht vollständig zersetzen und bilden so den Torfkörper. Moore entstehen, wenn Flächen anhaltend überschwemmt werden. Mann kann sie ökologisch grob in Anmoor, Niedermoor, Zwischen- oder Übergangsmoor und Hochmoor einteilen. Eine weitere Einteilung geschieht oft nach hydrologischer und geologischer Situation (hydrologische Moortypen). Eine pflanzensoziologische Einteilung ist schwierig, da die meisten Moore heute nicht mehr leben. Die Abgrenzung zu Bruchwäldern und Sümpfen ist fließend und die Unterteilung in Waldmooren, Grasmoore und Heidemoore schwierig. Obwohl Moore keine Mineralböden darstellen, werden sie von der Bodenkunde als Moorböden bzw. organische Böden (Hochmoor, Niedermoor oder Zwischenmoor) erfasst.

Vorkommen

Moore kommen in Deutschland v.a. im Nordwesten und im Alpenvorland vor, es gibt aber auch Hochmoore in den Mittelgebirgen. Besonderen Reichtum an Mooren haben Finnland, Teile Russlands und Alaska. Moore sind aber nicht nur auf kalte oder gemäßigte Breiten beschränkt, sondern kommen auch in subtropischen und tropischen Regionen vor.

Genetisch-ökologische Einteilung der Moore - Mineralstoffregimetypen


- Niedermoor - minerogen Nieder- oder Flachmoore werden von Mineralbodenwasser d. h. durch mineralstoffhaltiges Grundwasser bzw. Bodenwasser, gespeist. Das Grundwasser ist meist sauerstoffarm und gleichmäßig temperiert. Die dünne Torfschichten des Niedermoores liegen auf dem Mineralboden auf und können auch periodisch trockenfallen. Die Oberfläche des Moores folgt dem Grundwasserstand um mehrere Dezimeter (Mooratmung). Hierbei können Gehölze keimen, jedoch sterben diese in einem ausreichend feuchten Niedermoor rasch wieder ab. Sonderformen von Niedermooren sind Quell- und Überflutungsmoore. Quellmoore werden durch Wasser aus tiefer liegenden Grundwasserschichten gespeist (lithogen); Überflutungsmoore sind durch Fremdwassereintrag aus Flüssen, Bächen oder Seen überprägt (fluviogen).
- Übergangsmoor - ombrominerogen Übergangsmoore liegen zeitlich oder räumlich zwischen Hochmooren und Niedermooren. Sie werden sowohl vom Grundwasser, als auch vom Regenwasser gespeist und können sich bei Niederschlagsüberschuss zum Hochmoor entwickeln. Der Zwischenmoorbegriff wird häufig synonym verwendet; in der Pflanzensoziologie werden damit Fadenseggenriede (Caricion lasiocarpae) bezeichnet.
- Regenwassermoor (Hochmmoor) - ombrogen Regenwassermoore decken ihren Nährstoffbedarf ausschließlich durch Niederschlagswasser. Der Begriff Hochmoor wird häufig synonym verwendet, streng genommen fallen hierunter aber nur uhrglasförmig aufgewölbte Regenwassermoore. Für Regenwassermoore bezeichnend sind Torfmoose, von denen einige Arten (z.B. Sphagnum magellanicum, S. rubellum, S. capillifolium) ihren Nährstoffbedarf alleine durch Regenwasser decken können und bei Niederschlagsüberschuss über den Grundwasserspiegel aufwachsen. Durch ihr schnelles und dichtes Wachstum verdrängen sie z.T. andere Pflanzen und bewirken so die Ausbreitung eines Moores. Neue Hochmoore enstehen nur bei hohen Niederschlägen (über 1000 mm / Jahr) und sind empfindlich gegenüber Schwankungen im Grundwasserspiegel.

Einteilung der Moore nach ihrem Wasserregime - Hydrologische Moortypen

Neben Herkunft und Mineralstoffgehalt des Wassers beeinflussen Wasserstand und -bewegung den aktuellen Torfbildungsprozess. Nach der horizontalen Wasserströmung im Torfkörper und nach Wasserstand können folgende hydrologischen Moortypen unterschieden werden:
- Verlandungsmoor
- Versumpfungsmoor
- Durchströmungsmoor
- Überrieselungsmoor Bei nicht oder kaum geneigtem Grundwasserspiegel besteht i. d. R. Verlandungs- oder Versumpfungsregime. Verlandungsmoore entstehen durch fortschreitende Verlandung von Stillgewässern, Versumpfungsmoore durch flach austretendes Wasser direkt über dem anstehenden Mineralboden. Bei stärker geneigtem Grundwasserspiegel besteht Durchströmungs- oder Überrieselungsregime. Ebenso kann in horizontalem Gelände durch Quellwasser Strömung verursacht werden.

Einteilung der Moore nach Lage und Geländeform - Topographische Moortypen

Je nach Betrachtungsmaßstab kann eine Vielzahl topographischer Moortypen unterschieden werden, z.B
- Hangmoor
- Plateaumoor
- Sattelmoor
- Kesselmoor
- Talmoor
- Tieflandsmoor
- Gebirgsmoor

Ökologie der Moore

Eine besondere Rolle spielt der Nährstoffgehalt und der pH-Wert des Wassers, Regenwassers und Grundwassers (Mineralbodenwasser), also der anstehende Mineralboden. Die Hauptpflanzen des Moores sind Sauergräser (Cyperaceae), Braunmoose (Amblystegiaceae) oder Torfmoose (Sphagnum); bei nicht so starker Nässe, z. B. an den Rändern können verstärkt Gehölze wachsen wie z.B. Fichte, Birke, Bergkiefer, Waldkiefer oder Erle. Auch verschiedene Beeren, wie Heidelbeere, Preiselbeere oder Moosbeere kommen in Mooren häufig vor. Die Fauna des Moores ist eher arm an Arten, die aber spezialisiert sind und woanders nicht vorkommen.

Geschichte der Moore in Mitteleuropa

In Deutschland bildeten sich Moore nach dem Ende der letzten Eiszeit, im Norden auf ca. 30 Prozent der Fläche. Mit der kompletten Eindeichung der Nordsee um ca. 1200 („Goldener Ring“) wurde eine Entwässerung der Küstenregionen über Siele auf das Niveau der Ebbe möglich. Obwohl hierdurch bereits das Ende der Moore begann, blieben sie wegen ihrer Unzugänglichkeit und des geringen wirtschaftlichem Nutzen noch lange intakt. Nur gelegentlich wurden Bruchwälder in der Nähe der Siedlungen für Brennholz genutzt und in Mähwiesen oder Streuwiesen umgewandelt. Der wachsende Brennholzbedarf machte erst in der Neuzeit eine Abtorfung der tieferligenden Torfschichten mit hohem Brennwert interessant, da die technischen Voraussetzungen für eine großflächige Entwässerung gegeben waren. Der wachsende Bevölkerungsdruck Ende des 17. Jahrhunderts und die so genannte landwirtschaftliche Revolution im 20. Jahrhundert führten zur Trockenlegung der meisten Moore. In der heutigen Zeit werden Moore in Deutschland nur noch sehr selten trocken gelegt, da sie zur Regulierung des Wasserhaushalts beitragen. Oftmals bilden sie auch die letzten Rückzugsgebiete für bedrohte Pflanzen- und Tierarten, weshalb sie heute unter gesetzlichem Schutz stehen. Einige Moore, zum Beispiel das Rote Moor in der Rhön, das Georgenfelder Hochmoor im Osterzgebirge oder kleinere Gebiete wie das Haspelmoor in der Nähe von Augsburg/Fürstenfeld, sind für Besucher erschlossen.

Moore in der Kulturgeschichte

In der Vergangenheit wurden Moore als Sitz von Göttern und Geistern angesehen, denen auch Gegenstände und seltener Tiere, aber vermutlich auch Menschen geopfert wurden. Um Moore, die einen sumpfigen und wenig tragfähigen Untergrund haben, begehbar zu machen, legte man seit alters her Knüppeldämme an, also durch Holzbohlen befestigte Wege. Begünstigt durch die Wirkung des Luftabschlusses werden Dinge, die im Moor untergehen, für sehr lange Zeit konserviert. Aus untergegangenem Holz, z.B. von Knüppeldämmen, können dendrochronologische, aus der Analyse von Moorleichen kulturelle und anthropologische Erkenntnisse gewonnen werden. Auch in der Literatur und Poesie gibt es viele Bezüge zum Moor. Als weithin bekannte Beispiele seien die Ballade "Der Knabe im Moor" von Annette von Droste-Hülshoff ("O, schaurig ist's, übers Moor zu gehn /...) oder der - auch verfilmte - Kriminalroman "Der Hund von Baskerville" von Arthur Conan Doyle genannt. .

Literatur


- Succow, M., 1988: Landschaftsökologische Moorkunde. Gustav Fischer Verlag, Jena.
- Ellenberg, H., 1996: Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen. Ulmer, Stuttgart. Ellenberg, H.

Weblinks


- [http://www.moormuseum.de Moormuseum Geeste-Groß Hesepe, Emsland]
- [http://www.wsl.ch/land/inventory/mireprot/besmos/moorbiotope/moorbiotope-de.ehtml Definition und Entstehung von Mooren (WSL - Schweiz)]
- [http://moorschutz.de Moorschutzprojekt für Schulen, Entstehung von Mooren]
- [http://www.wagner-ugau.de/data/moore/links/links.html Linksammlung zu Mooren und Moorschutz]
- [http://www.nordwestreisemagazin.de/moor/index.htm Moor - Naturlandschaft Nordwestdeutschlands]
- [http://www.wagner-ugau.de/data/moore/moore.html Moore und Moorschutz in Süddeutschland und im Alpenraum]
- [http://www.grundschule-friedrichsfehn.de/projekte/moorlehrpfad/index.html Virtueller Moorlehrpfad der Grundschule Friedrichsfehn]
- [http://www.dgmtev.de Deutsche Gesellschaft für Moor- und Torfkunde]
- [http://www.imcg.net International Mire Conservation Group (engl.)] Kategorie:Biotop !

Sumpf

Ein Sumpf (Norddeutsch: das Bruch, Niederdeutsch Brook, Brauck) ist ein Feuchtgebiet besonders an Flussniederungen und Seeufern ohne Torfbildung. Ebenfalls für den gleichen Sachverhalt betreffende, aber regional vor allem in Landschaftsnamen vorkommende Begriffe sind "Luch" (von slaw. "lug" = "Wiese") in Brandenburg und "Moos" in Bayern. Bayern Baumfreie, zum Teil gebüschreiche von Sumpfpflanzen dominierte Lebensgemeinschaften, die auf nassen mineralischen bis organischen Böden gedeihen, können nur bei permanentem Wasserüberschuss bestehen. Die Abgrenzung von Sumpf zu anderen Biotoptypen ist nicht ganz einfach, da sie keinen eigenständigen Biotoptyp repräsentieren. Sümpfe bilden Zwischenformen von Lebensräumen wie Mooren, verlandenden Gewässern, Wiesen und Gebüschen. Hochstaudenfluren, Kleinseggengemeinschaften, Großseggenriede oder feuchte Weidengebüsche gehören zur typischen Vegetation. Sümpfe sind durch Entwässerung und landwirtschaftliche Nutzung gefährdet, wurden und werden aber teilweise wieder renaturiert.

Siehe auch


- Elsbruch, Feuchtgebiet, Feuchtwiese, Grundwasser, Moor, Moorhuhn, Schachtsumpf, Sumpfhuhn
- "Der Sumpf" - (The Jungle) ein Roman von Upton Sinclair Kategorie:Biotop

Ramsar-Konvention

Die Ramsar-Konvention bezeichnet das Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung. Es ist ein völkerrechtlicher Vertrag, dessen Ausarbeitung von der UNESCO angestoßen wurde. Das Übereinkommen wurde am 2. Februar 1971 geschlossen und ist damit eines der ältesten internationalen Vertragswerke zum Umweltschutz. Die Bezeichnung "Ramsar" rührt von der gleichnamigen Stadt im Iran, in der die Vertragsverhandlungen stattfanden. Die Konvention trat 1975 in Kraft. Vorausgegangen waren dieser Konferenz erste großräumige und überregionale Wasservogelzählungen in den 60er Jahren, die einen massiven Rückgang der betreffenden Vogelarten belegten. Das Abkommen verpflichtet die Beitrittsstaaten, geeignete Maßnahmen zu unternehmen, die Biodiversität in den ausgewiesenen Gebieten zu erhalten. Es wird kein totales Nutzungsverbot angestrebt - ein solches wäre für viele der ärmeren Staaten auch kaum durchführbar - sondern der Grundsatz der nachhaltigen, ökologisch ausgewogenen Nutzung (wise use) soll verwirklicht werden. Deutschland trat 1976 dem Abkommen bei und weist zur Zeit 31 Ramsar-Gebiete aus (z.B. Schleswig-Holsteinisches und Niedersächsisches Wattenmeer, Elb- und Donauauen, Müritz-Ostufer, Ammer- und Chiemsee, Havelniederungen und Gülper See, Rieselfelder Münster). Österreich unterzeichnete den Vertrag erst 1983. Neusiedler See, das Rheindelta in den Bodensee, sowie die Donau-March-Auen sind wichtige der zur Zeit 19 österreichischen Ramsar-Gebiete. Die Umsetzung der durch die Konvention eingegangenen Verpflichtungen erfolgt durch mehrere europäische Richtlinien und auf nationaler Ebene in Deutschland vor allem durch das Bundesnaturschutzgesetz und die Naturschutzgesetze der Länder. Ein eigenes Büro dient der Überwachung der Umsetzung der Konvention und ihrer Weiterentwicklung.

Weblinks


- [http://www.ramsar.org/index.html#top www.ramsar.org] - WWW-Seite des Konventionsbüros (Englisch)
- [http://www.ramsar.org/key_conv_g.htm www.ramsar.org] - Text der Ramsar-Konvention auf Deutsch
- [http://www.wetlands.org/RSDB/default.htm www.wetlands.org] - Ramsar Sites Database (Englisch)
- [http://www.wwf.de/eventticker/event_00707.html www.wwf.de] - Stichworte zur Ramsar-Konvention
- [http://www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/naturschutz/schutzgebiete/ramsar_gebiete/ www.umweltbundesamt.at] - Österreichische Ramsargebiete Kategorie:UNESCO Kategorie:Umweltrecht Kategorie:Naturschutz ja:ラムサール条約

Budapest defence

The Budapest Defence is a chess opening beginning with the moves :1.d4 Nf6 :2.c4 e5. With his second move Black launches an immediate strike on White's centre, sacrificing, at least temporarily, a pawn to do so. White most often will not cling to the extra pawn since that ties his pieces to defense and often gives Black a lead in development. Instead White usually develops his pieces and hopes to gain a lead in development while Black spends time regaining his pawn. After 3.dxe5 (the only serious try for an advantage) Black must move his knight again. 3...Ne4!? (the Fajarowicz Variation), a true gambit, is occasionally seen. More common is 3...Ng4, when play most often continues 4.Bf4 (the greedy 4.Qd4!? d6 5.exd6 Bxd6 6.Nf3 (6.Qxg7?? Be5) 0-0 7.Bg5! is little-seen but playable) Nc6 5.Nf3 Bb4+ 6.Nbd2 (6.Nc3 Qe7 7.Qd5!? is possible, when Black's best is the gambit 7...f6 8.exf6 Bxc3+! 9.bxc3 Nxf6, followed by attacking White's weak doubled c-pawns) Qe7 7.a3 Ngxe5! 8.Nxe5 (the opening's detractors have called the famous trap 8.axb4?? Nd3# "the only reason to play the Budapest") Nxe5 9.e3! Bxd2+ 10.Qxd2 with a small advantage for White. The Budapest Defence is rarely played in top-level chess, but it is occasionally seen at amateur levels.

External links


- Harding, Tim (December 1997). [http://www.chesscafe.com/text/kibitz19.txt The Kibitzer: How Stands the "Faj"?]. ChessCafe.com.
- Harding, Tim (November 2000). [http://www.chesscafe.com/text/kibitz54.pdf The Kibitzer: Playing the Budapest in Budapest] (PDF). ChessCafe.com. Category:Chess openings

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Caccuri é uma comuna italiana da região da Calábria, província de Crotone, com cerca de 1.735 habitantes. Estende-se por uma área de 57 km2, tendo uma densidade populacional de 30 hab/km2. Faz fronteira com Castelsilan
Lamezia Terme
Lamezia Terme é uma comuna italiana da região da Calábria, província de Catanzaro, com cerca de 70.644 habitantes. Estende-se por uma área de 160 km2, tendo uma densidade populacional de 441 hab/km2. Faz fronteira com Conf
Carfizzi
Carfizzi é uma comuna italiana da região da Calábria, província de Crotone, com cerca de 868 habitantes. Estende-se por uma área de 20 km2, tendo uma densidade populacional de 43 hab/km2. Faz fronteira com Cirò
Maida
Maida é uma comuna italiana da região da Calábria, província de Catanzaro, com cerca de 4.333 habitantes. Estende-se por uma área de 58 km2, tendo uma densidade populacional de 75 hab/km2. Faz fronteira com Cara
Casabona
Casabona é uma comuna italiana da região da Calábria, província de Crotone, com cerca de 3.161 habitantes. Estende-se por uma área de 68 km2, tendo uma densidade populacional de 46 hab/km2. Faz fronteira com Belv
Marcedusa
Marcedusa é uma comuna italiana da região da Calábria, província de Catanzaro, com cerca de 556 habitantes. Estende-se por uma área de 15 km2, tendo uma densidade populacional de 37 hab/km2. Faz fronteira com Belcastro
Castelsilano
Castelsilano é uma comuna italiana da região da Calábria, província de Crotone, com cerca de 1.273 habitantes. Estende-se por uma área de 39 km2, tendo uma densidade populacional de 33 hab/km2. Faz fronteira com
Cerenzia
Cerenzia é uma comuna italiana da região da Calábria, província de Crotone, com cerca de 1.369 habitantes. Estende-se por uma área de 24 km2, tendo uma densidade populacional de 57 hab/km2. Faz fronteira com Caccuri,
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