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| Flokatiteppich |
FlokatiteppichDer Flokatiteppich ist ein typischer Einrichtungsgegenstand der 1970er Jahre, der es in den letzten Jahren zu neuer Beliebtheit brachte.
Flokatiteppiche werden fast ausschließlich in weißen Farbtönen hergestellt.
In den Flokati werden dicke, lange Wollfäden eingewebt, was dem Teppich ein besonders flauschiges Aussehen verleiht. Der Teppich ähnelt optisch dem Fell eines Schafes. Mit der Zeit verfilzen die Fäden und geben dem Teppich ein zotteliges Aussehen. Flokatis werden mit verschiedenen Florlängen angeboten.
Ursprünglich stammt der Flokati von griechischen Bauern, die Flokatis aus Wollresten ihrer Schafe anfertigten. Daher werden Flokatiteppiche im Handel auch oft als "Hirtenteppich" bezeichnet.
Kategorie:Textilgewebe
WolleAls Wolle bezeichnet man die weichen Haare des Fells einiger Säugetiere (im Gegensatz zum Deckhaar) insbesondere vom Schaf (Schafwolle). Sie gehört wie Seide und Kasein zu den Proteinfasern, jedoch unterscheiden Wolle und andere Tierhaare sich von diesen durch ihren hohen Schwefelgehalt (3-4 %), der vom hohen Gehalt der Doppelaminosäure Cystin herrührt.
Wolle ist ein nachwachsender Rohstoff.
Terminologie
Die Bezeichnung Schurwolle oder Reine Schurwolle (engl.: pure new wool) drückt aus, dass es sich um neue, unmittelbar von einem lebenden Tier stammende Wolle, und nicht um ein wiederverwendetes, also aus Alttextilien hergestelltes Recyclingprodukt wie Reißwolle oder um die aus den Fellen geschlachteter (Schwöde-, Schwitz-, oder Gerberwolle) oder verendeter (Sterblingswolle) Tiere gewonnene Wolle handelt.
Kennzeichnung nach dem Textilkennzeichnungsgesetz:
WV = Reine Schurwolle
WO = Reißwolle.
Die Bezeichnungen wie "Super 100", "Super 120" etc. findet man auf jedem besseren Anzug aus Schurwolle. Es sollte auf dem Label des jeweiligen Stoffherstellers angebracht sein. Es bezeichnet die Feinheit des versponnenen Wollgarns, z. B. Super 100 bedeutet: 100 Meter des Garns wiegen 1 Gramm. Je höher die Zahl, desto feiner das Garn, derzeit (2005) werden bis Super 210 für sehr feine und sehr teure Stoffe verarbeitet. Die Bezeichnung ist aber nicht geschützt, so dass ebenso auf renommierte Stoffhersteller zu achten ist.
Beim Spinnen mittels präziser hochelektronischer Spinnmaschinen, die auf einen Mikrometer genau arbeiten, wird die zu spinnende Wolle in einen langen Faden gesponnen. Je dünner und damit auch je länger (aus dem selben Kilogramm Wolle) dieser Faden wird, desto höher ist die Qualität.
Eigenschaften
Die Wolle hat eine sogenannte natürliche Thermoregulations-Eigenschaften. Wolle kann im Faserinneren Wasserdampf aufnehmen, die Oberfläche stößt Wasser jedoch ab. Sie kann bis zu 33 % ihres Trockengewichtes an Wasser aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen, sie leitet Feuchtigkeit wesentlich schneller ab als z. B. die viel verwendete Baumwolle. Da Wollwaren (bezogen auf ihr Gesamtvolumen) aus bis zu 85 % Luft bestehen, wärmen sie gut. Wolle nimmt Schmutz schlecht an, knittert kaum, da die Faser sehr elastisch ist, Wolle ist sehr farbbeständig und schwer entflammbar. Wolle nimmt im Gegensatz zu Kunstfasern wenig Schweißgeruch an. Wolle neigt zum Fusseln (Pilling), was man durch Fusselfrei-Ausrüstungen mindern kann. Ohne spezielle Ausrüstung kann sich grobe Wolle direkt auf der Haut unangenehm kratzig anfühlen, was bei feinen Merinowollen jedoch nicht der Fall ist.
Gewinnung
Merinowollen
Zur Wollgewinnung werden Tiere geschoren (Schurwolle) oder ausgekämmt, Kaschmirziegen (Kaschmir), Angorakaninchen (Angora). Einige Schafrassen (Soay) werden gezupft (das ist für die Tiere schmerzfrei, man löst jeweils vorsichtig nur die fast schon losen Haare). Wolle von Angoraziegen ist als Mohair bekannt.
Wolltypen
Wolltypen unterschieden nach Faserbeschaffenheit :
- 1. Merinowolle:
Sie ist fein, weich, stark gekräuselt und kurzstapeliger als die im Folgenden genannten Typen. Sie stammt vom Merinoschaf. Die Wolle kommt in hochwertigen Kammgarnen in der Oberbekleidung zum Einsatz.Die Faserfeinheit reicht von 16 bis 23,5 Mikrometer.
- 2. Crossbredwolle:
Sie ist mittelstapelig, mittelfein, nicht so weich wie und weniger stark gekräuselt als Merinowolle. Sie stammt von Crossbredschafen, einer Kreuzung aus Merino- und Grobwollschaf. Die Crossbredwolle wird sowohl in der Oberbekleidung als auch im Heimtextilbereich eingesetzt.Die Faserfeinheit reicht von 24 bis über 40 Mikrometer.
- 3. Grobwolle:
ist langstapelige, grobe und derbe, eher glänzende Wolle. Sie ist eher wenig oder nicht gewellt. Sie stammt vom Grobwollschaf, z. B. dem Shetlandschaf. Einsatzgebiete sind z. B. die Teppichindustrie oder technische Anwendungen (Dämm-Material, Bezugsstoffe).
Weiterverarbeitung
Die Wolle wird gewaschen, gekämmt, gefärbt oder gebleicht und häufig zum Kammgarn versponnen. Die so entstandenen Fäden lassen sich dann zu Stoffen weben, zum Stricken (Strickwaren) und Trikotagen verwenden oder werden von Hand oder maschinell zu Teppichen geknüpft. Die gereinigte und gekämmte Wolle kann auch zu Filz, einem Vliesstoff, verarbeitet werden.
Um der Wolle Eigenschaften zu verleihen, die sie von Natur aus nicht hat, wird sie ausgerüstet. Einige dieser Ausrüstungen verleihen ihr z. B. Mottensicherheit, Filzfreiheit, Maschinenwaschbarkeit usw.
Verwendung
Wolle wird vor allem zu Garnen versponnen. Sie kann auch für Matratzen oder als natürliche Wärmedämmung verwendet werden. Schafwolle ist als Dämmstoff geeignet, da sie nicht brennbar ist und bei Brandeinwirkung nur verklumpt (man erkennt sie leicht am typischen Brandgeruch). Sie wird deshalb auch heute noch zu technischen Textilien (Brandschutz, Arbeitskleidung) verarbeitet. Auch Teppiche und Sitzbezüge in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Flugzeugen, Bahnen oder Bussen bestehen aus Wolle.
Spezielle Garne
Bereits die Vorfahren der Inkas fertigten feinste Garne aus der Wolle der südamerikanischen Kleinkamele (Alpakas) und der noch selteneren wilden Vikunjas. Auch heute gilt Alpaka als sehr hochwertiges Garn. Es ist fünf mal wärmer als Schafwollgarne. Durch mikroskopisch kleine Lufttaschen hält es wärmer als fast jede andere tierische Faser. Alpaca enthält kein Lanolin und ist daher für Wollallergiker geeignet.
Strickwolle besteht heute meist aus einem Gemisch von Wolle und Kunstfasern.
Spezielle Stoffe
Tweed ist ein besonders grober, warmer und dauerhafter Wollstoff. Original Harris Tweed kommt von den Äußeren Hebriden. Bekannte italienische Webereien von hochwertigen Wollstoffen sind u. a. Cerruti, Zegna, Scabal und Loro Piana.
Sekundärprodukte
Wolle, besonders Schafwolle enthält das Wollfett Lanolin. Üblicherweise wird es vor der Verarbeitung entzogen, um es später der gereinigten und veredelten Wolle wieder hinzuzufügen oder in der Kosmetik- und Textilindustrie für andere Zwecke zu gebrauchen. So ist z. B. in der bekannten Babypflegecreme Penaten Lanolin enthalten.
Zitat
Mancher geht nach Wolle und kommt geschoren nach Hause. - Miguel de Cervantes (Don Quijote)
Weblinks
- [http://www.bremer-wollhandel.de Wirtschaftliche Bedeutung des Bremer Wollhandels]
- [http://www.woolmark.com/about_education.php Australische Wolle-Marketingorganisation, Nachfolger des Internationalen Wollsekretariats (IWS)]
siehe auch: Haar, Spinnen, Weben,
Kategorie:Faser
Kategorie:Nicht essbares Tierprodukt
ja:ウール
TeppichTeppiche sind meist gemusterte Gewebe, welche seit dem Altertum zum Bekleiden von Wänden (die späteren Tapeten) sowie zum Bedecken von Fußböden, Polstern etc. dienen. Diese vielseitige Verwendung finden die Teppiche gegenwärtig nur noch im Orient, während sie in Europa fast ausschließlich zum Bedecken von Fußböden benutzt werden.
Man unterscheidet orientalische Teppiche, welche auf rahmenartigen Vorrichtungen durch Handarbeit, und europäische, welche auf (maschinellen) Webstühlen angefertigt werden.
Orientalische Teppiche
angefertigt
angefertigt)]]
Als ältester geknüpfter Teppich gilt heute der Teppich aus einem Grab im Pasyryktal in Südsibirien (Äussere Mongolei). Er wurde 1949 gefunden und ist dank der Eiskonservierung in gutem Zustand erhalten. Man geht davon aus, dass er um 500 v. Chr entstanden ist.
An ihm erkennt man bereits alle Merkmale des Orientteppichs.
Um 330 vor Christus bringt Alexander der Große erstmals Orientteppiche von seinen Asienfeldzügen mit ins Abendland. Da Teppiche aus vergänglichem Material gemacht sind, gibt es leider nicht sehr viele historische Artefakte, an denen sich die Entwicklung der Muster rekonstruieren ließe.
Zum Glück hat die Teppichknüpfkunst eine andere sehr viel beständigere Kunst mit ihren Mustern inspiriert: Die Architektur des Orients hat die Ornamentik der Fassadenmosaike den Teppichen "abgekupfert".
Der Teppich ist eigentlich ein vielfältiges Möbelstück der Nomaden. Praktisch, weil man ihn gut einrollen, aufs Kamel packen und am neuen Rastplatz sofort wieder in Betrieb nehmen kann.
So war die ursprüngliche Verwendung eines Hatschlu eine Eingangstüre zur Jurte.
Die Wiege der Nomadenkinder war aus Teppich gefertigt, genauso wie der Küchenspind, die Tasche zur Salzaufbewahrung und die Isolation des Jurtebodens gegen die kalten Wüstennächte: Alles war aus Teppich gefertigt. Selbst die Kameltaschen, die man benötigte, um das Mobiliar zu zügeln, waren daraus.
Jeder Stamm hat seit Generationen sein eigenes Muster und seine eigene Farbgebung. So kann ein sogenannter Göl in einem Afghanenteppich fast mit einem europäischen Familienwappen gleichgesetzt werden.
Orientalische Teppiche liefern Indien, der Iran, die Türkei. Sie kommen gelegentlich aber auch aus dem Kaukasus sowie aus Pakistan, Kroatien, Slowenien oder Rumänien. Sie zeichnen sich durch vortreffliche Arbeit und besonders durch das Muster aus, welches auf dem Prinzip der Flächendekoration beruht, die Perspektive und die naturalistische Nachahmung vegetabilischer und animalischer Körper beiseite lässt und aus zierlichen Ornamenten in harmonischer Färbung besteht. Die orientalischen Teppiche sind geflochten oder geknüpft.
Erstere, nach einer französischen Nachahmung gobelinartige genannt, bilden ein glattes Gewebe, dessen Kette aus Leinen- oder Baumwollgarn durch einen dicht angeschlagenen wollenen Schuss vollständig bedeckt wird, so dass ein ripsartiger Stoff entsteht. Der Schuss wird indes nicht auf die ganze Breite des Stoffes eingetragen, sondern nur an den Stellen, wo er wirken soll, mit der Kette verbunden.
Die geknüpften, plüschartigen Teppiche werden auf baumwollener, leinener oder wollener Kette durch das Einknüpfen von Flormaschen hergestellt, die man jede einzeln durch die Breite des Teppichs einlegt. Nach Vollendung des Teppichs wird der Flor desselben mit einfachen Handscheren egalisiert. Das Material des Flors ist Schafwolle, für feinere Teppiche auch Ziegenhaare und Seide. Die schönsten orientalischen Teppiche sind die persischen und von diesen wieder die von Farahan in der Provinz Arak; sie enthalten auf einen Meter Breite 400-500 Flormaschen.
Farahan Teppiche sind in der Tat besonders schön. In die gleiche Kategorie können auch die Teppiche aus Kaschan, Isphahan, Ghom, Täbris etc. eingereiht werden. Leider gilt das nur für alte Teppiche; Teppiche, die bis ca. 1930 geknüpft worden sind. Die heutigen Teppiche aus dem Orient (Iran, Indien, Nepal, Pakistan, China, Türkei, Afghanistan) werden überwiegend in schlechter bis sehr schlechter Qualität hergestellt. Um die schlechte Qualität zu kaschieren, werden die Teppiche durch Waschen und Veredeln mit chemischen Mitteln (Natrium-Hypochlorid) verkaufsfähig gemacht.
Die indischen haben einen ansehnlich höheren Flor und 300-350 Maschen auf einen Meter, für den europäischen Handel sind aber bei weitem wichtiger die ungleich billigeren türkischen Teppiche, von denen die Smyrnaer mit 120-200 Maschen am geschätztesten sind; sie besitzen stets eine wollene Kette, während die der persischen und indischen aus Baumwolle besteht.
Die orientalischen Teppiche, namentlich die geknüpften Smyrnateppiche, werden mit gutem Erfolg in Europa, speziell in Deutschland (Schmiedeberg seit 1856, Kottbus, Wurzen, Springe, Linden etc.) und Wien, nachgeahmt und zwar unter Anwendung derselben Methode. Man arbeitet aber mit Kette aus Leinengarn und Grundschuss aus Jute, erreicht eine große technische Vollkommenheit und versteht auch die Muster und Farben so getreu nachzubilden, dass ein großer Unterschied zwischen echten und nachgeahmten Smyrnateppichen nicht mehr besteht. Nachahmungen der orientalischen geflochtenen Teppiche sind die Gobelins.
Der feinste Teppich der Erde hat 576 Knoten auf einen qcm. Fünf Frauen arbeiteten fünf Jahre an diesem Teppich, der für Ozipek Halicilik in Hereke hergestellt und als "Hereke Treasure" im März 1988 an die Fa. Gandhara Carpet Ltd in Tokio/Japan verkauft wurde.
Gobelin
Europäische Teppiche
Die eigentlichen europäischen Teppiche werden auf Webmaschinen, die besseren auf der Jacquardmaschine hergestellt. Die glatten Teppiche bilden in Europa wie im Orient gewöhnlich die geringere Sorte; man verfertigt sie aus Kuh- oder Ziegenhaar, ordinärem Streichgarn oder Jute und benutzt sie als Laufteppiche zum Bedecken von Treppen, Fluren etc.
Hierher gehören auch die Kidderminsterteppiche aus Doppelgewebe, wollener oder baumwollener Kette und viel stärkerem wollenen Schuss; das Muster erzeugt sich rechts und links in gleicher Weise. Kidderminster-Teppiche werden mit der mechanischen Spoolaxminster- oder Greifertechnik hergestellt. Da diese Art der Herstellung erstmals in der englischen Stadt Kidderminster erfogte, wurden die T. nach Ihrer "Geburtsstadt" genannt! Die Bezeichnung "Doppelgewebe "ist falsch.
Die Plüschteppiche haben entweder einen ungeschnittenen Flor, welcher kleine, geschlossene Noppen bildet (Brüsseler Teppiche), oder einen aufgeschnittenen Flor, der eine samtartige Oberfläche bildet (Velours-, Tournai-, Wilton-, Axminsterteppiche). Die Herstellung ist im Wesentlichen die der Plüsche und Samte. Das Muster wird meist mit der Jacquardmaschine hervorgebracht, und je nachdem es mehr oder weniger Farben enthält, zieht man zwischen je zwei leinenen Grundfäden mehr oder weniger Polfäden in jedes Riet ein und unterscheidet nach der Zahl derselben die Teppiche als drei-, vier-, fünf- etc. chörige oder -teilige.
Billigere Teppiche erzielt man durch Aufdrucken des Musters, indem man entweder das gewebte Stuck bedruckt oder das Muster der Polkette - vor der Verarbeitung appliziert. Das letztere Verfahren liefert eine sehr gute Ware, welche die im Stück bedruckten Teppiche weit übertrifft.
Hochwertige Teppiche im - Kettdruckverfahren hergestellt lieferte die deutsche Teppichfabrik Anker, Gebr. Schoeller in Düren. Lieder werden die Qualitäten Delhpi und Sivas nicht mehr hergestellt.
Die Ornamentation der Teppiche ahmt entweder die orientalische Sitte nach (besonders die Jacquardteppiche) oder sie bedeckt die ganze Fläche mit Blumen, Tieren, Architektur etc. (besonders bedruckte Teppiche). Das erste Prinzip hat sich als das für Teppiche ästhetisch angemessenste immer mehr Bahn gebrochen, so dass der Naturalismus in Deutschland, England und Österreich nur noch die billige Ware beherrscht.
In Frankreich ist dagegen das naturalistische Dessin in den extravagantesten Formen noch vorherrschend. Gegenwärtig werden in England, Österreich und Deutschland orientalische Teppiche aller Art nachgebildet. In Deutschland, welches früher größtenteils - Kettendruckteppiche lieferte, werden auch Teppiche in Brüsseler und Axminsterart fabriziert.
- Kettdruckteppiche kamen in geringen Mengen nur von ANKER (siehe oben)
Siehe auch
- Teppichboden
- Kelim
- Fairer Handel
- Kinderarbeit
- Teppichklopfer
- roter Teppich
- Hausstaubmilbe
Literatur
- Lessing: Alt-orientalische Teppichmuster, Berlin 1877
Weblinks
- [http://www.alle-orientteppiche.de/ Die ganze Welt der Orientteppiche]
Kategorie:Textilgewebe
Kategorie:Technisches Textil
Weblinks
- [http://www.teppiche.de/portal/ Das Teppichportal mit allen Infos]
FlorFür den Komponisten siehe Christian Flor.
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Als Flor bezeichnet man in der Textilindustrie ein bereits geordnetes Band von losen Fasern, welche einer Karde abgenommen werden und normalerweise zum Spinnen von Fäden verwendet werden.
Bei Velours, Samt, Plüsch, Tuftings und anderen dreidimensionalen textilen Flächen wird das Fadensystem, dass senkrecht zur Oberfläche verläuft als Flor oder Pol bezeichnet.
Trauerflor
Weiterhin gibt es den Trauerflor als ein langes schwarzes textiles Band.
Der Trauerflor wird beispielsweise bei entsprechenden Anlässen der Flagge als nationales Symbol beigefügt. Staatstrauer. Hierzu gehört auch das Setzen einer Fahne auf Halbmast, wenn an ihr kein Trauerflor angebracht werden kann (soll/darf).
Als kleine Schleife an der Kleidung getragen, bringt es Mitgefühl, eigene Betroffenheit, Respekt zum Ausdruck. Meistens von Personen getragen, die nicht mit dem verstorbenen Menschen verwandt sind. Also das individuelle Symbol für Trauer.
Bis in die 1970er-Jahre war es für Männer in der Trauerzeit (4 Wochen oder 1 Jahr) durchaus üblich, bei nicht schwarzer Oberbekleidung am linken Ärmel ein etwa handbreites Stück Trauerflor anzubringen. Für Frauen war schwarze Oberbekleidung und evtl. Kopfbedeckung üblich.
Ein weiteres Bespiel von Trauerflören befindet sich bei Beerdigungen auf den Kränzen. Diese Flöre sind oftmals mit einer gewebten oder aufgedruckten Inschrift versehen wie z.B. "Zum letzten Gruß" oder "In Trauer, dein(e) ...".
Beispiele:
In Spanien nach dem 11. März 2004 als Zeichen des Mitgefühls und des Willens, gemeinsam einer Bedrohung zu widerstehen.
(siehe auch Rote Schleife bei Trauer um Aidstote)
Kategorie:Textilindustrie
Kategorie:Technisches Textil Alcântara, LisbonAlcântara is an area in the town of Lisbon, Portugal. Its name is of Arabic origin, meaning "the bridge", and refers to the Roman bridge that once existed there in the kingdom of Dom João V.
Although today it is quite central, it was once a mere suburb of Lisbon, comprising mostly farms and palaces. In the 16th century, there was a brook there which the nobles used to promenade in their boats. Through the late 19th century, Alcântara became a popular industrial area, with lots of small factories and warehouses. Through the centuries, this area has lost all of its charm and old buildings, as well as its brook, and the womenfolk used to go there to do their laundry.
Around the early 1990s, Alcântara started to become a place for pubs and discotheques, mainly because its outer area is mostly commercial, and the noise generated at night, and the "movida", would not disturb its residents. Today, some of this areas are slowly being taken over by lofts and new apartments that can profit from its excellent river views and central locality.
Category:Districts of Lisbon
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