Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Georgia Institute Of Technology

Georgia Institute of Technology

Das Georgia Institute of Technology (auch kurz: Georgia Tech) ist eine Technische Hochschule in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia. Sie wurde am 13. Oktober 1885 als Georgia School of Technology gegründet und hat heute etwa 15.000 Studenten. Das Georgia Institute of Technology gilt neben dem MIT, California Institute of Technology und der Universität Berkeley als eine der besten Hochschulen für Ingenieurwissenschaften in den USA. Neben Ingenieurwissenschaften bietet die Universität auch Kurse in Architektur, Management, Computerwissenschaften und in den Liberal arts an. Der Campus diente als Olympisches Dorf bei den Olympischen Sommerspielen 1996. US-Präsident Jimmy Carter war einige Jahre dort eingeschrieben, graduierte aber an der United States Naval Academy. Das Footballteam gewann viermal, zuletzt 1990, die nationalen College-Meisterschaften. ko:조지아 공과대학교

Technische Universität

Die Umwandlung der Technischen Hochschulen (TH), die meist seit 100 bis 200 Jahren bestehen, in Technische Universitäten (TU) erfolgte in den 1970ern und 1980ern und brachte ihnen neben dem seitens der Politik und Wirtschaft gewünschten Prestigegewinn auch einen stärkeren Anteil an Grundlagenforschung und die Ergänzung um begleitende Fächer, z.B. aus den Bereichen Philosophie, Kommunikationswissenschaft, Management und Werbung, Soziologie und Volkswirtschaft. Die Technische Hochschule Berlin wurde 1946 auf Veranlassung der englischen Militäradministration als Technische Universität Berlin mit humanistischer Neuausrichtung neugegründet. Beispiele für Technische Hochschulen, die sich nicht in Technische Universität umbenannt haben, sind die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule in Aachen und die Universität Karlsruhe (TH), sowie die zwei Schweizer ETHen in Zürich und Lausanne. Die neun größeren der Technischen Universitäten Deutschlands haben sich in einer Initiative TU 9 zusammengeschlossen, die sich insbesondere bei den anstehenden europaweiten Vereinheitlichungen der Abschlüsse - Stichwörter Bachelor oder Diplom? und Bologna-Prozess - öffentlichkeitswirksam zu Wort meldet.

Fakultäten oder Abteilungen

Die übliche Untergliederung einer Technischen Universität folgt den "klassischen" Ingenieurfächern:
- Elektrotechnik mit Energie-, Nachrichtentechnik, Elektronik
- Maschinenbau incl. Verkehrstechnik (Fahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrttechnik...), Verfahrenstechnik, Kunststofftechnik usw.
- Bauingenieurwesen
- Naturwissenschaften
  - Physik und Mathematik
  - Chemie
  - Geodäsie und Geowissenschaften Ab etwa 1975 kamen die folgenden Fächer hinzu:
- Informatik bzw. Computertechnik
- Satellitentechnik und Raumfahrt (vereinzelt) Ausserdem bildeten sich auch etliche interdisziplinäre Studiengänge heraus:
- Ingenieurinformatik
- Mechatronik
- Werkstoffwissenschaften
- Medientechnologie
- Optronik
- Technische Physik

Siehe auch


- Technik, Geowissenschaften, Naturwissenschaft
- Studium, Hochschule, Universität, Fachhochschule
- Liste deutscher Hochschulen
- Schweizer Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen
- Österreichische Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen,

Weblinks


- [http://www.tu-berlin.de/presse/doku/tu9/ TU 9: Initiative der neun größten Technischen Universitäten Deutschlands]
- [http://www.think-ing.de www.THINK-ING.de: Die Informationsplattform für Ingenieurberufe] Kategorie:Akademische Bildung Kategorie:Studium Kategorie:Universität

Georgia

Georgia ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Die postalische Abkürzung ist GA.

Geografie

Georgia grenzt im Osten an den Atlantik, und an den US-Bundesstaat South Carolina, im Süden an den Bundesstaat Florida, im Westen an den Bundesstaat Alabama und im Norden an die Bundesstaaten Tennessee und North Carolina. Der Norden des Staates liegt im Gebirge Blue Ridge Mountains. Der höchste Punkt des Staates ist der Brasstown Bald (1458 m). Die Küstenlänge am Atlantik beträgt 161 km. Die größten Städte Georgias sind Atlanta (Hauptstadt), Albany, Athens, Augusta, Columbus, Macon, sowie Savannah.

Größte Städte

Siehe auch:
- Liste der Städte in Georgia
- Liste der Countys in Georgia

Geschichte

Liste der Countys in Georgia Bevor die Europäer nach Georgia kamen, herrschten die Creek- und Cherokee-Indianer über das Land. Der erste Europäer war der Spanier Lucas Vázquez de Ayllón, der 1526 nahe der Insel St. Catherine's Island die erste Kolonie gründete. Hernando de Soto kam 1540 an die Küste von Georgia und erforschte die Region. 1566 gründeten die Spanier Santa Catalina. Der Konflikt zwischen Spanien und England brach ungefähr 1670 aus, als die Engländer vom Norden aus Carolina und die Spanier vom Süden aus Florida aufeinander trafen. Die Briten nannten das Land zu Ehren ihres Königs Georg II. Georgia. 1680 konnten sie das spanische Santa Catalina besetzen. Am 17. November 1732 fuhr der englische General James Oglethorpe mit 120 Kolonisten nach Georgia, um die erste britische Siedlung in Georgia zu gründen. Er und 114 Kolonisten erreichten am 12. Februar 1733 Yamacraw Bluff und gründeten die Stadt Savannah und somit Georgia. 1776 konnte sich Georgia von den Briten lösen und wurde autonom. Georgia gehörte zu den 13 Kolonien, die gegen die britische Herrschaft in Nordamerika revoltierten (Unabhängigkeitskrieg). Es trat den USA am 2. Januar 1788 als vierter Bundesstaat bei. 1798 verbietet Georgia als letzter der US-Bundesstaaten den Sklavenhandel aber nicht der Einsatz von Sklaven. Während des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861-1865) gehörte das Land der Südstaaten-Union der Konföderierten Staaten von Amerika an.

Bevölkerung

In Georgia leben 8.684.715 Einwohner (Stand: 2003), davon 62,6 % Weiße, 28,7 % Schwarze und Afro-Amerikaner, 5,3 % Hispanics, 2,1 % Asiaten, 0,3 % Indianer. Es gibt 3.006.369 Haushalte. Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2002: 25.949 US-Dollar.

Politik und Gesellschaft

Der Gouverneur heißt Sonny Perdue, eigentlich George Ervin Perdue III. und ist Republikaner. Die offizielle Hymne des Staates ist Georgia on my Mind, die den Musiker Ray Charles berühmt gemacht hat. Nachdem Charles sich 1963 geweigert hatte in Georgia vor einem nach Rassen getrennten Publikum zu spielen, bekam er Auftrittsverbot. Es wurde 1979 vom Parlament aufgehoben und der Gouverneur entschuldigte sich für das Verbot im Namen des Volkes! Liste der Gouverneure von Georgia

Wirtschaft

gegründet 1892 wurde der Firmensitz der Coca-Cola Company in Georgia gegründet. Außerdem ist Atlanta der Hauptsitz der Fluggesellschaften Delta Air Lines und AirTran, sowie des Nachrichtensenders CNN. Gerade Ende der 1990er Jahre und zu Beginn des neuen Jahrtausends zieht es viele Firmen aufgrund des niedrigen Steuersatzes nach Georgia. Im „Pfirsich-Staat“ Georgia werden Baumwolle, Reis, Tabak, Zuckerrohr, Erdnüsse und verschiedene Arten von Früchten angebaut. In den Städten gibt es vorherrschend Textil-, Holz- und Nahrungsmittelindustrie.

Weblinks


- http://www.georgiaonmymind.de/
Kategorie:US-Bundesstaat ja:ジョージア州 ko:조지아 주 simple:Georgia (U.S. state)

1885

Ereignisse


- 23. April: Der belgische König Leopold II. erklärt sich zum Eigentümer des Kongo: ein völkerrechtlich einzigartiger Vorgang, dass eine Einzelperson sich zum Eigentümer eines Landes ernennt
- 15. Oktober: Die Marshallinseln erhalten den Status eines Deutschen Schutzgebietes
- 7. November: In Craigellachie (Kanada) wird der Bau der ersten kanadischen Pazifik-Eisenbahnlinie mit der feierlichen Eröffnung abgeschlossen
- 10. November: erste Fahrt eines Motorrads, gebaut von Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach
- 12. Weltausstellung in Antwerpen, Belgien
- Hiram Maxim erfindet das Maschinengewehr
- Ernst Mach macht Schallwellen sichtbar
- Johann Jakob Balmer veröffentlicht seine empirische Formel zu den möglichen Frequenzen des Wasserstoffspektrums (in: Annalen der Physik und Chemie N. F. 25 (1885), 80–87), siehe (Balmer-Serie)
- Philipp III. Krementz wird Erzbischof von Köln
- Pastor Friedrich von Bodelschwingh gründet die erste Bausparkasse in Deutschland
- serbisch-bulgarischer Krieg
- Albert Boehringer gründet Boehringer Ingelheim

Kultur


- 14. März: Uraufführung der Oper István király (König Stephan) von Ferenc Erkel in Budapest
- 28. März: Uraufführung der Operette Don Cesar von Rudolf Dellinger am Carl Schultze Theater in Hamburg
- 5. April: Uraufführung der Oper Noé von Georges Bizet in Karlsruhe
- 28. April: Erstmals wird die Internationale Buddhistische Flagge anlässlich des Vesakh Tages in Colombo, Ceylon, gehisst
- April: Vincent van Gogh malt Die Kartoffelesser
- 30. November: Uraufführung der Oper Le Cid von Jules Massenet an der Grand Opéra Paris
- Gründung der Leipziger Baumwollspinnerei
- Das Home Insurance Building, der erste „Wolkenkratzer“ der Welt, wird in Chicago gebaut

Geboren


- 2. Januar: Eddy de Neve, niederländischer Fußballspieler († 1943)
- 15. Januar: Lorenz Böhler, österreichischer Chirurg († 1973)
- 16. Januar: Wladyslaw Raczkiewicz, Polnischer Beamter und Politiker († 1947)
- 21. Januar: Umberto Nobile, italienischer Luftschiffpionier († 1978)
- 22. Januar: Eugène Christophe, französischer Radrennfahrer († 1970)
- 24. Januar: Christian Ingerslev Baastrup, dänischer Radiologe
- 27. Januar: Eduard Künneke, deutscher Operettenkomponist († 1953)
- 27. Januar: Jerome David Kern, US-amerikanischer Komponist († 1945)
- 30. Januar: Iuliu Hossu, Bischof von Fagaras und Kardinal († 1970)
- 6. Februar: Jo Eshuijs, niederländischer Fußballspieler († 1979)
- 7. Februar: Harry Sinclair Lewis, US-amerikanischer Schriftsteller († 1951)
- 7. Februar: Hugo Sperrle, deutscher Generalfeldmarschall im Dritten Reich († 1953)
- 7. Februar: Michael Gamper, Priester und Publizist († 1956)
- 7. Februar: Sinclair Lewis, US-amerikanischer Schriftsteller († 1951)
- 9. Februar: Alban Berg, österreichischer Komponist († 1935)
- 12. Februar: Julius Streicher, NS-Politiker und Herausgeber des Stürmer († 1946)
- 17. Februar: Emmy Hennings, deutsche Schriftstellerin, Kabarettistin und Lebenskünstlerin
- 17. Februar: Ernst Altstaedt, deutscher Internist († 1953)
- 17. Februar: Romano Guardini, Philosoph und katholischer Theologe († 1968)
- 21. Februar: Sacha Guitry, französischer Schauspieler, Filmregisseur und Dramatiker († 1957)
- 24. Februar: Chester W. Nimitz, Oberbefehlshaber der alliierten Marine im Pazifikkrieg († 1966)
- 24. Februar: Stanislaw Ignacy Witkiewicz, polnischer Maler und Schriftsteller († 1939)
- 25. Februar: Alice von Battenberg, († 1969)
- 26. Februar: Aleksandras Stulginskis, Präsident Litauens († 1969)
- 1. März: Jürgen Fehling, deutscher Theaterregisseur und Schauspieler († 1968)
- 1. März: Lionel Atwill, US-amerikanischer Film- und Theaterschauspieler († 1946)
- 10. März: Pierre Boulanger, französischer Ingenieur und Citroën-Vorstand († 1950)
- 17. März: Ralph Rose, US-amerikanischer Leichtathlet († 1913)
- 22. März: Eugen Fürst zu Oettingen-Wallerstein, deutscher Politiker
- 25. März: Siegfried Handloser, Chefs des Wehrmachts-Sanitätswesens
- 27. März: Heinrich Mohn, deutscher Verleger († 1955)
- 1. April: Wallace Beery, US-amerikanischer Schauspieler († 1949)
- 6. April: Carlos Salzédo, Harfenist und Komponist († 1961)
- 8. April: Alexander Rüstow, deutscher Philosoph, Sozialwissenschaftler und Volkswirt († 1963)
- 12. April: Fritz Schuler, deutscher Politiker († 1955)
- 12. April: Hermann Hoth, Offizier der Reichswehr und der Wehrmacht († 1971)
- 12. April: Robert Delaunay, französischer Maler († 1941)
- 13. April: Georg Lukács, jüdisch-ungarischer Philosoph, Literaturwissenschaftler und -kritiker († 1971)
- 14. April: Adolf Uzarski, deutscher Schriftsteller, Maler und Graphiker († 1970)
- 17. April: Tania Blixen, dänische Schriftstellerin († 1962)
- 17. April: Toine van Renterghem, niederländischer Fußballspieler († 1967)
- 25. April: Aloys Feldmann, deutscher Politiker († 1965)
- 26. April: Carl Einstein, deutscher Kunsthistoriker und Schriftsteller († 1940)
- 29. April: Egon Erwin Kisch, Journalist und Reporter († 1948)
- 29. April: Wallingford Riegger, US-amerikanischer Komponist († 1961)
- 6. Mai: Rudolph Valentino, italienischer Schauspieler († 1926)
- 10. Mai: Fritz von Unruh, deutscher Schriftsteller und Dichter († 1970)
- 14. Mai: Otto Klemperer, deutscher Dirigent und Komponist († 1973)
- 22. Mai: Julio Fonseca, costaricanischer Komponist († 1950)
- 22. Mai: Hans Lukaschek, deutscher Politiker († 1960)
- 28. Mai: Hellmuth Felmy, deutscher General im Zweiten Weltkrieg († 1965)
- 31. Mai: Alois Hudal, Bischof und Fluchthelfer diverser Naziverbrecher († 1963)
- 31. Mai: Alter Kacyzne, jiddischer Schriftsteller und Fotograf († 1941)
- 2. Juni: Hans-Gerhard Creutzfeldt, deutscher Neurologe († 1964)
- 3. Juni: Jakow Michailowitsch Swerdlow, sowjetischer Politiker († 1919)
- 4. Juni: Colin Ross, österreichischer Journalist und Reiseschriftsteller († 1945)
- 17. Juni: Oscar Funcke, deutscher Politiker und Fabrikant († 1965)
- 17. Juni: Richard Ermisch, deutscher Architekt und Oberbaurat in Berlin († 1960)
- 19. Juni: Stevan Hristić, jugoslawischer Komponist († 1958)
- 22. Juni: Milan Vidmar, slowenischer Schachmeister († 1962)
- 26. Juni: Billy Jenkins, Kunstschütze, Lassowerfer und Greifvogeldresseur († 1954)
- 30. Juni: Viktor Schauberger, österreichischer Förster, Forscher und Erfinder († 1958)
- 4. Juli: Louis B. Mayer, US-Amerikanischer Filmproduzent († 1957)
- 6. Juli: Ernst Busch (GFM), deutscher Generalfeldmarschall († 1945)
- 8. Juli: Ernst Bloch, deutscher Philosoph († 1977)
- 8. Juli: Paul Leni, Bühnenbildner und Regisseur († 1929)
- 9. Juli: Caius Welcker, niederländischer Fußballspieler († 1939)
- 13. Juli: Adolf Behne, Architekt, Kunstpolitiker und Wissenschaftler († 1948)
- 24. Juli: Hermann Clausen, dänisch-deutscher Politiker († 1962)
- 24. Juli: Paul von Hase, deutscher General und Widerstandskämpfer († 1944)
- 9. August: Philip van Dijk, niederländischer Fußballspieler († 1937)
- 21. August: Wilhelm Schmidt (Bayern), deutscher Politiker und MdB († 1962)
- 27. August: Georg Wilhelm Pabst, österreichischer Regisseur († 1967)
- 29. August: Hans Jahn, deutscher Politiker († 1960)
- 31. August: Herbert Westren Turnbull, englischer Mathematiker († 1961)
- 4. September: Antonio Bacci, katholischer Geistlicher († 1971)
- 5. September: Useir Gadschibekow, aserbaischanischer Komponist († 1948)
- 9. September: Paul Henckels, deutscher Schauspieler († 1967)
- 10. September: Dora Pejačević, kroatische Komponistin († 1923)
- 11. September: David Herbert Lawrence, britischer Schriftsteller († 1930)
- 13. September: Robert Robinson, britischer Chemiker und Nobelpreisträger († 1975)
- 13. September: Wilhelm Blaschke, österreichischer Mathematiker und Autor († 1962)
- 15. September: Grete Beier, eine deutsche Mörderin († 1908)
- 15. September: Ina Seidel, deutsche Schriftstellerin († 1974)
- 16. September: Karen Horney, deutsch-US-amerikanische Psychologin († 1952)
- 17. September: Josef Escher, Schweizer Politiker († 1954)
- 21. September: Elisabeth Müller, schweizerische Jugendschriftstellerin († 1977)
- 21. September: Gilbert Rahm, († 1954)
- 22. September: Albert Walter, deutscher Politiker († 1980)
- 22. September: Erich von Stroheim, österreichisch/US-amerikanischer Regisseur und Schauspieler. († 1957)
- 25. September: Hanna Ralph, deutsche Schauspielerin († 1978)
- 1. Oktober: Max Henny, niederländischer Fußballspieler
- 7. Oktober: Niels Bohr, dänischer Physiker, Nobelpreisträger († 1962)
- 10. Oktober: Walter Anderson, deutscher Folklorist († 1962)
- 11. Oktober: Alfréd Haar, ungarischer Mathematiker († 1933)
- 11. Oktober: François Mauriac, französischer Schriftsteller († 1970)
- 15. Oktober: James Francis Hurley, australischer Fotograf und Kameramann († 1962)
- 15. Oktober: Jóhannes Sveinsson Kjarval, isländische Maler († 1972)
- 15. Oktober: Ulrich Leman, deutscher Maler († 1988)
- 28. Oktober: Per Albin Hansson, schwedischer Politiker und Premierminister († 1946)
- 28. Oktober: Gustav Sack, deutscher Schriftsteller Lyriker und Dramatiker († 1916)
- 30. Oktober: Ezra Pound, US-amerikanischer Dichter († 1972)
- 31. Oktober: Karl Radek, russischer Politiker und Journalist († 1905)
- 1. November: Anton Flettner, deutscher Ingenieur und Wissenschaftler († 1961)
- 1. November: Pierre Dupong, luxemburgischer Politiker († 1953)
- 2. November: Harlow Shapley, US-amerikanischer Astronom († 1972)
- 5. November: Martin Wagner, deutscher Architekt und Stadtplaner († 1957)
- 6. November: Zhu De, chinesischer Politiker († 1976)
- 7. November: Frank Knight, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler († 1972)
- 8. November: Emil Fahrenkamp, Architekt, Professor Leiter der Düsseldorfer Kunstakademie († 1966)
- 8. November: Jorgo Busianis, griechischer Maler († 1959)
- 9. November: Hermann Weyl, deutscher Mathematiker († 1955)
- 9. November: Welimir Chlebnikow, russischer Dichter († 1922)
- 11. November: George S. Patton, Viersterne-General der US-Army († 1945)
- 14. November: Sonia Delaunay-Terk, französische Malerin († 1979)
- 18. November: Josef Kentenich, Gründer der internationalen Schönstatt-Bewegung. († 1968)
- 18. November: Phog Allen, US-amerikanischer Basketballtrainer († 1974)
- 21. November: Walter Le Coutre, Professor, Betriebswirtschaftler und Bilanztheoretiker († 1965)
- 24. November: Christian Wirth, deutscher Beamter der Kriminalpolizei († 1944)
- 26. November: Heinrich Brüning, deutscher Politiker und Reichskanzler († 1970)
- 30. November: Albert Kesselring, deutscher Offizier im Ersten und Zweiten Weltkrieg († 1960)
- 2. Dezember: George Richards Minot, US-amerikanischer Arzt, Nobelpreisträger († 1950)
- 6. Dezember: Albrecht Schaeffer, deutscher Schriftsteller († 1950)
- 8. Dezember: August Babberger, deutscher Maler (Expressionismus) († 1936)
- 15. Dezember: Hans Wehberg, deutscher Völkerrechtslehrer
- 17. Dezember: Theodor Steltzer, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein († 1967)
- 20. Dezember: Miel van Leijden, niederländischer Fußballspieler († 1949)
- 21. Dezember: Hermann Heimerich, Politiker († 1963)
- 25. Dezember: Albert Betz, deutscher Physiker und Pionier der Windkrafttechnik († 1968)

Gestorben


- 5. Januar: Adolf Carl Daniel Fürst von Auersperg, Ministerpräsident von Österreich-Ungarn (
- 1821)
- 25. Januar: Alois Emanuel Biedermann, reformierter Theologe aus der Schweiz (
- 1819)
- 26. Januar: Charles George Gordon, britischer General (
- 1833)
- 29. Januar: Franz Rieger, Orgelbaumeister (
- 1812)
- 1. Februar: Sidney Thomas, britischer Metallurg (
- 1850)
- 7. Februar: August Reinsdorf, Freiheitskämpfer (
- 1849)
- 14. Februar: Jules Valles, französischer Publizist, Revolutionär und Journalist (
- 1833)
- 12. März: Ysaac Brons, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung (
- 1802)
- 28. März: Ludvig Norman, schwedischer Dirigent und Komponist (
- 1831)
- 31. März: Franz Abt, deutscher Komponist und Kapellmeister (
- 1819)
- 17. April: Emmy von Rhoden, deutsche Schriftstellerin (
- 1829)
- 20. April: Gustav Nachtigal, deutscher Afrikaforscher (
- 1834)
- 30. April: Jens Peter Jacobsen, dänischer Schriftsteller (
- 1847)
- 5. Mai: Lauro Rossi, italienischer Komponist (
- 1812)
- 12. Mai: Ferdinand Hiller, deutscher Komponist (
- 1811)
- 19. Mai: William Huntington Russell, Mitbegründer der Yale-Geheimgesellschaft Skull and Bones (
- 1809)
- 22. Mai: Victor Hugo, französischer Schriftsteller (
- 1802)
- 27. Mai: Friedrich Johannes Jacob Cölestin von Schwarzenberg, Erzbischof von Prag (
- 1809)
- 30. Mai: Jakob Fürchtegott Dielmann, Maler (
- 1809)
- 30. Mai: Paul de Noailles, französischer Staatsmann und Historiker (
- 1802)
- 5. Juni: Julius Benedict, britischer Komponist und Kapellmeister (
- 1804)
- 22. Juni: Muhammad Ahmad, islamisch-politischer Führer (
- 1844)
- 7. Juli: Christoph Theodor Äby, Anthropologe (
- 1835)
- 14. Juli: Ernst Hello, französischer Schriftsteller und Philosoph (
- 1828)
- 15. Juli: Rosalía de Castro, galicische Lyrikerin (
- 1837)
- 23. Juli: Ulysses Simpson Grant, Unions-General und 18. Präsident der USA (
- 1822)
- 25. Juli: Ernst Laas, deutscher Pädagoge und Philosoph (
- 1837)
- 28. Juli: Henri Milne-Edwards, französischer Naturforscher (
- 1800)
- 28. Juli: Moses Montefiore, britischer Unternehmer und jüdischer Philanthrop (
- 1784)
- 21. August: Helen Hunt Jackson, US-amerikanische Autorin (
- 1831)
- 6. September: Edme Charles Philippe Lepère, französischer Staatsmann (
- 1823)
- 6. September: Narcís Monturiol spanischer Ingenieur und Erfinder (
- 1819)
- 13. September: Friedrich Kiel, deutscher Komponist der Spätromantik (
- 1821)
- 23. September: Carl Spitzweg, Maler des Biedermeier (
- 1808)
- 5. Oktober: Wilhelm Heine, deutscher Maler und Reisender (
- 1827)
- 29. Oktober: George B. McClellan, Oberkomandierender der Unionsstreitkräfte im Amerikanischen Bürgerkrieg (
- 1826)
- 31. Oktober: Topete y Carballo, spanischer Admiral und Politiker (
- 1821)
- 3. November: Adele Muzzarelli, italienische Soubrette, Sängerin und Tänzerin (
- 1816)
- 13. November: Anselmo José Braamcamp, portugiesischer Politiker (
- 1819)
- 16. November: Louis Riel, kanadischer Métis-Führer (
- 1844)
- 25. November: Alfons XII. (Spanien), spanischer König (
- 1857)
- 25. November: Nicolás Avellaneda, Präsident von Argentinien (
- 1837)
- 26. November: Thomas Andrews, irischer Physiker und Chemiker (
- 1813)
- 6. Dezember: Robert Gerwig, deutscher Bauingenieur (
- 1820)
- 9. Dezember: Hermann Heinrich Becker, deutscher Politiker (
- 1820)
- 14. Dezember: Ernst Falkbeer, österreichischer Schachmeister (
- 1819)
- 15. Dezember: Ferdinand II. (Portugal), König von Portugal (
- 1816)
- 21. Dezember: Eduard Hölzel, österreichischer Buchhändler und Verleger (
- 1817)
- 22. Dezember: Louis René Tulasne, Französischer Botaniker und Mykologe (
- 1815)

Staatsoberhäupter

Amerika


- Mexiko: Porfirio Diaz, Präsident (18841911)

Asien


- Afghanistan (Barakzai-Dynastie): Emir Abdur Rahman Khan
- Japan: Mutsuhito, Kaiser (18671912)

Europa


- Portugal: Ludwig I., König von Portugal, (18611889)
- Schweiz: Karl Schenk, Bundespräsident der Schweiz, (1885) ko:1885년 simple:1885 th:พ.ศ. 2428

Massachusetts Institute of Technology

Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) (gegründet 1861) ist eine weltbekannte Universität in Cambridge (Massachusetts) in den USA. Das MIT gilt als eine weltweit führende Universität im Bereich von technologischer Forschung und Lehre. Es ist eine private, nicht konfessionelle Technische Universität, die als erste Chemie-Ingenieure ausbildete und die Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften in die Ingenieurausbildung einbezog. Die Elitehochschule liegt am Charles River in Cambridge, direkt gegenüber von Boston und stromabwärts von der Harvard-Universität.

Überblick

Neben dem Schwerpunkt Naturwissenschaften und Technik hat das MIT auch Institute für Philosophie, Betriebswirtschaft, Linguistik und Anthropologie. Unter den bekanntesten Forschungsinstituten sind zu nennen:
- Lincoln Lab
- Research Lab of Electronics
- Lab for Information and Decision Systems
- Computer Science and Artifical Intelligence Lab
- Media Lab
- MIT Sloan School of Management. Am MIT studieren ungefähr 4000 „Undergraduates“ und 6000 „Graduates“. Seit einigen Jahren sind darunter mehr Studentinnen als Studenten. Das MIT rühmt sich für das hohe Niveau der Ausbildung, wobei die Studenten schon früh in die Forschungsaktivitäten eingebunden werden.

Geschichte

Gegründet wurde das MIT am 10. April 1861 als dreigliedrige Einrichtung, bestehend aus „a society of arts, a museum of arts [industrial arts], and a school of industrial science.“ Der Gründer William Barton Rogers, ein bekannter Naturforscher, wollte eine unabhängige Universität schaffen, mit Ausrichtung auf die Erfordernisse eines zunehmend industrialisierten Amerikas. Wegen des amerikanischen Bürgerkriegs konnten die ersten Studenten erst 1865 aufgenommen werden. In den Folgejahren erlangte das MIT einen erstklassigen Ruf. Wegen der andauernden Finanzierungslücken wurde um 1900 ein Zusammenschluss mit der benachbarten Harvard-Universität geplant. Dies konnte jedoch gegen massive Proteste ehemaliger MIT-Studenten nicht durchgesetzt werden. 1916 wurde der Campus von Boston nach Cambridge am gegenüberliegenden Flussufer verlegt. Nach dem 2. Weltkrieg, in dem das MIT zur Entwicklung der Radartechnik beitrug, stieg das Ansehen des MIT weiter an. Das Wettrüsten und die Raumfahrt in der Zeit des kalten Krieges erzeugten eine staatlich geförderte Nachfrage nach Hochtechnologie. Das MIT trug dazu bei, mit Entwicklungen, wie dem frühen Computerprojekt „Whirlwind“, 1947 bis 1952 unter der Leitung von Jay W. Forrester aufhören zu lassen. Weitere Entwicklungen aus den MIT-Labors der Nachkriegszeit waren der Ferrit-Kernspeicher sowie die automatische Raumsondensteuerung des Apollo-Programms. Seit dem Aufkommen des Personalcomputers hat das MIT auch eine zentrale Rolle in den Schlüsseltechnologien des Informationszeitalters besetzt. 2001 konstatierte MIT-Präsident Charles Vest, dass das MIT als Institution die Karriere von weiblichen Fakultätsmitgliedern und Forschern in diskriminierender Weise behindert hatte. Er kündigte organisatorische Schritte zur Gleichstellung der Geschlechter an. Am 6. Dezember 2004 trat Susan Hockfield, eine Forscherin auf dem Gebiet der Molekularen Neurobiochemie, das Amt als sechzehnter Präsident des MIT an. Sie ist die erste Frau in dieser Position.

Die MIT-Kultur

Das Verhältnis der Studenten zu „ihrem“ MIT ist durch Hassliebe gekennzeichnet. Die Studenten sind mit hohen Anforderungen konfrontiert, allerdings zum überwiegenden Teil hoch motiviert. Das MIT hat auf Vorwürfe reagiert, die hohen Anforderungen würden Studenten sogar bis zur Selbsttötung treiben: ein arbeitsfreier Tag pro Monat und eine intensivere psychologische Betreuung soll die Situation verbessern. Wie an vielen amerikanischen Universitäten leben die Studenten meist recht beengt in Wohnheimen auf dem Campus. Es gibt traditionell deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Wohnheimen: In einigen ist die Hippie-Kultur präsent, während andere einen betont bürgerlichen Stil pflegen. Für eine nicht musisch geprägte Universität ist der Anteil aktiv musizierender Studenten recht hoch: Es gibt ein Symphonieorchester und mehrere klassische Chöre mit studentischen Musikern. Das Ethos des MIT ist ausgeprägt antiautoritär, gleichzeitig glaubt man an den Sinn einer Leistungselite, deren sozialer Status sich aus intellektueller Überlegenheit heraus rechtfertigt, nicht aus der Herkunft oder formaler hierarchischer Positionen. Konsens herrscht darüber, dass Informationen offengelegt werden sollen und nicht verdeckt werden dürfen. Jede Behauptung ist möglicher Gegenstand einer kritischen Überprüfung, ihre Akzeptanz darf sich nicht auf allgemein gültige Ansicht oder Direktiven „von oben“ berufen. Diese ethische Einstellung wird auch bei vielen Hackern angenommen: Am MIT wird der Begriff Hack weit definiert, im Sinne eines überraschenden technisch-ausgefeilten Kunstgriffs, wobei die besten Hacks einen humoristischen Aspekt besitzen. Der Begriff Hacker wurde am MIT geprägt, einige Wurzeln der Hacker-Kultur lassen sich zum MIT der 1950er und 1960er Jahre zurückverfolgen: Am MIT arbeiteten Urväter der Hacker-Szene wie Richard Stallman, Jay Sussman und Tom Knight. Rund um das MIT hat sich eine blühende Szene aus Hochtechnologie-Kleinfirmen entwickelt: In den späten 1990ern war Risikokapital im Überfluss vorhanden, so dass der bevorzugte Karrierewunsch vieler Studenten darin bestand, eine High-Tech Startup-Firma zu gründen. Der als Telecom-Corridor bekannte Bereich entlang der Staatsstraße 128 entwickelte sich so zu einem Gegenpol des Silicon Valleys.

Organisation der Lehre

Um dem Ruf des MIT als einer Eliteuniversität gerecht zu werden, ist das Lernpensum in den unteren Semestern sehr groß. Dennoch ist die Quote erfolgreicher Kursabschlüsse hoch. Dies erklärt sich aus der antiautoritären Kultur und dem Paradigma, dass erworbenes Wissen geteilt werden muss. In der Praxis heißt das, dass ältere Studenten und Professoren den jüngeren hilfreich zur Seite stehen. Das MIT erzeugt wesentlich weniger „Einzelkämpfer“ als etwa deutsche Massenuniversitäten. Typischerweise werden die Studieninhalte zunächst von einem Professor in einer Vorlesung vorgestellt und anschließend von Assistenten vertieft und detailliert. Die Assistenten stellen dann den Studenten Hausaufgaben zu den behandelten Themen, die meist in Gruppenarbeit gelöst werden: hier findet der eigentliche Lernprozess statt. Die erarbeiteten Resultate werden als „Bibeln“ gesammelt und von Semester zu Semester weitergereicht. Regelmäßig während des Semesters finden schriftliche Tests statt. Dabei wird weniger konkretes Wissen abgefragt, sondern vielemehr die Fähigkeit der Studenten überprüft, komplexe Probleme zu lösen. So gibt es kaum multiple-choice-Tests, die Arbeitsergebnisse sind frei zu formulieren. Analyse und Korrektur dieser Tests ist deshalb eine mühsame Arbeit. Zusätzlich gibt es am MIT eine Spezialität: die Lösung praktischer Aufgabenstellungen. Die Studenten bekommen eine Konstruktionsaufgabe und wetteifern um den besten Entwurf zur Lösung. Im Rahmen des Undergrade Research Opportunities Program (UROP) werden bereits niedrige Semester in die Forschungsaktivitäten ihres Instituts eingebunden. Die praktischen Arbeiten hierzu finden größtenteils am Freitagnachmittag und am Wochenende statt, wenn der normale Lehrbetrieb ruht.

Das MIT und andere Institutionen

Es gibt einige traditionelle Kooperationspartner:
- Das Charles Draper Lab entwickelt unter anderem Raketentechnik für das US-Militär. Es gehörte früher als Instrumentation Lab direkt zum MIT, wurde aber während des Vietnamkriegs abgespalten, um den Vietnamkriegsgegnern unter den Studenten weniger Angriffsfläche zu bieten. Noch vor der Ausgliederung wurde hier der Apollo Guidance Computer entwickelt.
- Die Woods Hole Oceanographic Institution hat ein gemeinsames Studienprogramm mit dem MIT für fortgeschrittene Semester.
- Mit der benachbarten Harvard-Universität ist das MIT durch eine traditionelle Rivalität verbunden. Es gab in den Anfangszeiten beider Universitäten Pläne, diese zusammenzulegen. Diese mussten aber infolge des Widerstands von Studenten und Fakultätsmitgliedern fallengelassen werden, wie [http://alum.mit.edu/about/elections/nscb/power.html hier] beschrieben.
Heutzutage gibt es abgestimmte Studienpläne für untere Semester, so dass Studenten Kurse am MIT und an Harvard miteinander kombinieren können. Das gleiche gilt auch für die Studenten am Wellesley College, einer traditionsreichen Elitehochschule nur für weibliche Studenten.
- Mit der University of Southampton und der University of Cambridge in Großbritannien gibt es ein Austauschprogramm. Seit einigen Jahren geht das MIT verstärkt Partnerschaften mit diversen Universitäten sowie öffentlich und privat finanzierten Forschungslabors ein. Die Projekte sind im allgemeinen vom externen Partner zu finanzieren und dienen somit der Geldmittelbeschaffung des MIT. Das MIT als privatwirtschaftliche Organisation vermarktet auf diese Weise sein Renommee und die Forschungskapazität der Fakultätsmitglieder und Studenten.

Architektur der Institutsgebäude

Institut Neben diversen bereits abgenutzt wirkenden Institutsgebäuden gibt es einige architektonisch bemerkenswerte:
- Baker House, entworfen von Alvar Aalto
- Kresge Auditorium, entworfen von Eero Saarinen
- Wiesner Building, entworfen von I. M. Pei, mit dem von Kenneth Noland entworfenen gekachelten Außenbereich
- Stata Center, fertiggestellt 2004 Aus den Gründerjahren des MIT sind die Maclaurin Buildings zu erwähnen, die den Eingangsbereich zum Campus bilden. Sie wurden von Welles Bosworth im neoklassizistischen Stil der Zeit entworfen. Fertiggestellt wurden sie 1916. Kennzeichnend sind die großzügige Lichtführung und besonders der zentrale Kuppelbau. Die Friese tragen die Namen großer Naturforscher, zum Beispiel Aristoteles, Isaac Newton, Benjamin Franklin, Louis Pasteur, Antoine Lavoisier, Michael Faraday, Archimedes, Leonardo da Vinci, Charles Darwin und Nikolaus Kopernikus, jeweils umgeben von Gruppen mit Namen passender Forscher, die zum jeweiligen Forschungsgebiet der „Großen“ beigetragen haben. Lavoisier zum Beispiel befindet sich im Kranze von Boyle, Cavendish, Priestley, Dalton, Gay-Lussac, Berzelius, Woehler, Liebig, Bunsen, Mendelejeff, Perkin und van’t Hoff. Späteren Gebäuden aus den Jahren 1950 bis 1970 mangelt es dagegen an Ausstrahlung, auch wenn einige von ihnen vom MIT-Absoventen M. Pei entworfen wurden, so das Green Building (Hauptgebäude der Fakultät für Geo-, Atmosphären- und Planetenphysik), das Institut für Chemische Verfahrenstechnik als höchstes Gebäude auf dem Campus und das Wiesner Building, in dem das MIT Media Lab untergebracht ist. MIT Media Lab Ein umfangreiches Bauprogramm in jüngster Zeit umfasste das Stata Center, entworfen von Frank Gehry, das Simmons Hall Studentenwohnheim, entworfen von Steven Holl, das Zeisiger-Sportzentrum and und ein neues Gebäude, entworfen von Charles Correa, für das Picower Center for Learning and Memory, das Institut für Brain and Cognitive Science und das McGovern Institue for Brain research. Für das Stata Center musste 1998 ein altes Gebäude weichen, das im Zweiten Weltkrieg als Provisorium errichtet wurde. Eigentlich sollte es spätestens sechs Monate nach Kriegsende abgerissen werden, aber es erwies sich trotz seiner Hässlichkeit lange Jahre als eine Brutstätte für kreative Projekte. Das von Architekturkritikern kontrovers (siehe zum Beispiel [http://www-tech.mit.edu/V121/N7/col07nesmi.7c.html hier]) diskutierte Stata Center, das an seiner Stelle im März 2004 eröffnet wurde, wird von vielen Benutzern als nutzerunfreundlich geschmäht. Die Arbeitsbedingungen sind nach Aussagen von Institutsangehörigen deutlich schlechter als bisher. Statt Büros für wenige Mitarbeiter gibt es nun Großraumbüros, für persönliche Unterlagen der Forschungsstudenten müssen Spinde reichen. Platznot ist überall zu spüren. Richard Stallman erklärte darüber hinaus, dass er infolge Bedenken wegen des RFID-gestützten Sicherheitssystems überlege, das MIT zu verlassen.

Berühmte Fakultäten


- MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory
- Radiation Laboratory at the Massachusetts Institute of Technology
- MIT Media Lab
- Whitehead Institute for Biomedical Research
- Das Auto-ID Lab löste sich 2003 auf, nachdem es seine Aufgabe, die Grundlagen für ein RFID-gestütztes Identifikationssystem zu schaffen, als gelöst ansah.

Aus dem MIT hervorgegangene Nobelpreisträger


- Richard R. Schrock – Chemie, 2005
- George Akerlof, PhD 1966 – Wirtschaftswissenschaften, 2001
- Sidney Altman, S. B. 1960 – Chemie 1989
- Kofi Annan, S. M. 1972 – Friedensnobelpreis 2001
- Elias James Corey Jr., S. B. 1948, PhD 1951 – Chemie 1990
- Richard Feynman, S. B. 1939 – Physik 1965
- Leland H. Hartwell, PhD 1964 – Medizin 2001
- H. Robert Horvitz, SB 1968 – Medizin 2002
- Henry Kendall, S. B. 1948, PhD 1951 – Physik 1990
- Lawrence Klein, PhD 1944 – Wirtschaftswissenschaften 1980
- Robert B. Laughlin, PhD 1979 – Physik 1998
- Murray Gell-Mann, PhD 1951 – Physik 1969
- Robert C. Merton, PhD 1970 – Wirtschaftswissenschaften 1997
- Robert S. Mulliken, S. B. 1917 – Chemie 1966
- Robert Mundell, PhD 1956 – Wirtschaftswissenschaften 1999
- Charles Pedersen, S. M. 1927 – Chemie 1987
- William D. Phillips, PhD 1976 – Physik 1997
- Burton Richter, S. B. 1952, PhD 1956 – Physik 1976
- Paul Samuelson – Wirtschaftswissenschaften 1970
- John Robert Schrieffer, S. B. 1953 – Physik 1972
- Phillip Sharp – Medizin 1993
- William B. Shockley, PhD 1936 – Physik 1956
- Joseph Stiglitz, PhD 1966 – Wirtschaftswissenschaften 2001
- Carl E. Wieman, S. B. 1973 – Physik 2001
- Frank Wilczek , Physik 2004
- Robert B. Woodward, S. B. 1936 – Chemie 1965

Weitere berühmte MIT-Forscher


- Hal Abelson – Informatiker
- Manson Benedict – Nuklearforscher
- Stephen A. Benton – Physiker, Erfinder des Regenbogen-Hologramms
- Emilio Bizzi – Hirnforscher
- George Boolos – Philosoph und Mathematiker
- Rodney Brooks – Roboterforscher und Verhaltenskundler
- Vannevar Bush – Elektroingenieur, Erfinder des Hypertext-Prinzips
- Noam Chomsky – Linguist
- Morris Cohen – Materialforscher
- John Deutch – Chemiker
- Peter Diamond – Wirtschaftswissenschaftler
- Mildred Dresselhaus – Physikerin, Elektronikingenieurin und Informatikerin
- Harold E. Edgerton – Photograph
- Jerome Friedman – Physiker
- Morris Halle – Linguist und Psychologe
- John Harbison – Musikermusic
- Alan Lightman – Physiker und Schriftsteller
- Chia-Chiao Lin – Mathematiker
- John Little – Managementberater
- Francis Low – Physiker
- Thomas Magnanti – Elektronikingenieur und Informatiker, Managementberater
- Marvin Minsky – Informatiker
- William J. Mitchell – Architekt und Schriftsteller, Medienwissenschaftler
- Mario Molina – Chemiker
- Franco Modigliani – Wirtschaftswissenschaftler
- Philip Morrison – Physiker
- Joel Moses – Elektronikingenieur und Informatiker
- Nicholas Negroponte – Medienforscher
- Seymour Papert – Pädagoge und Informatiker
- Steven Pinker – Bewusstseinsforscher
- Gian-Carlo Rota – Mathematiker und Philosoph
- Ascher Shapiro – Ingenieur für Technische Mechanik
- Isadore M. Singer – Mathematiker (Abel-Preis 2004)
- Robert M. Solow – Wirtschaftswissenschaftler
- Arthur von Hippel – Elektronikingenieur und Informatiker
- Daniel Wang – Verfahrenstechniker
- Sheila Widnall – Raumfahrtingenieurin
- John Waugh – Chemiker
- Edgar Schein – Organisationspsychologe
- Myron S. Scholes – Wirtschaftswissenschaftler
- Claude Shannon – Informatiker
- Richard Stallman – Informatiker, Aktivist für freie Software
- Ivan Sutherland – Informatiker, Pionier der Computergrafik
- Sherry Turkle – Psychologin und Soziologin
- Joseph Weizenbaum – Informatiker
- Norbert Wiener – Mathematiker, Begründer der Kybernetik

Bekannte frühere MIT-Studenten


- Virgilio Barco – Staatspräsident von Kolumbien
- Hans Albrecht Bethe – Physiker
- Manuel Blum – Informatiker, Turing-Preisträger 1995
- Amar G. Bose – Unternehmer, Entwickler von Audiogeräten
- Dan Bricklin – Miterfinder von Visicalc, der ersten Tabellenkalkulationssoftware für PCs
- Whitfield Diffie – Miterfinder des Kryptografieverfahrens mit öffentlichem Schlüssel und des Diffie-Hellman Kryptografieverfahrens
- Donald Douglas – Einer der Gründer des Luftfahrtkonzerns McDonnell Douglas
- K. Eric Drexler – Nanotechnologe
- Luis A. Ferré – Gouverneur von Puerto Rico
- José Figueres Ferrer – Präsident von Costa Rica
- Gordon Freemanfiktive Person! [http://www.wordiq.com/definition/Gordon_Freeman Held des Computerspiels Half Life]
- Cecil H. Green – Mitbegründer des Halbleiterherstellers Texas Instruments
- William (Bill) Hewlett – Mitbegründer des Technologiekonzerns Hewlett Packard
- Danny Hillis – Mitbegründer der Firma Thinking Machines, Mitgründer der Long Now Foundation
- David A. Huffman – PhD 1953, Informatiker, entwickelte die Huffman-Kodierung für verlustfreie Datenkompression
- Shirley Jackson – Theoretische Physikerin, Präsidentin des Rensselaer Polytechnic Institute, prominente Afro-Amerikanische Aktivistin
- Larry Kahn – Nationaler Champion im Flohhüpfspiel
- Brewster Kahle – Archivar des WWW, Kämpfer für die Informationsfreiheit
- Mitch Kapor – Software-Unternehmer
- Raymond Kurzweil – Erfinder auf diversen Gebieten (Musikinstrumente, Schrift- und Spracherkennungs-Software), Zukunftsforscher und Visionär
- Daniel Lewin – Internet-Unternehmer
- Arthur D. Little – Gründer des gleichnameigen Beratungsunternehmens
- Jack Little – Mitbegründer von The MathWorks, dem Entwickler von MatLab
- Hugh Lofting – Bauingenieur, Autor von „Dr. Doolittle“
- Ray Magliozzi – Radiomoderator
- Tom Magliozzi – Radiomoderator
- Robert Metcalfe – Erfinder des Ethernet-Protocols für Computernetze, Gründer von 3Com
- Benjamin Netanjahu – ehemaliger Premierminister von Israel
- Robert Noyce – Miterfinder der integrierten Schaltung, Mitbegründer von Intel
- Ken Olsen – Gründer von Digital Equipment Corporation (DEC)
- Ieoh Ming Pei – Architekt
- Allen Razdow – Entwickler und Firmengründer von Mathcad
- Tom Scholz – Gründer der Rockmusikgruppe Boston and Scholz R&D, Hersteller von Tonanlagen
- George P. Shultz – Secretary of State der US Regierung
- Alfred P. Sloan, Jr. – Automobilunternehmer
- Richard M. Stallman – Begründer der Bewegung für freie Software FSF
- Raymond Stata – Gründer des Halbleiterherstellers Analog Devices
- Louis Sullivan – Architekt
- Lawrence H. Summers – Wirtschaftswissenschaftler
- Andrew Tanenbaum – Informatiker, Programmierer von Minix, einem Vorläufer von Linux

Literatur


- Fred Hapgood: Up the Infinite Corridor: MIT and the Technical Imagination. Perseus Books, 1993, ISBN 0-201-08293-4 (Beschreibung der Forschungsaktivität aus der Insider-Perspektive)
- Stewart Brand: How Buildings Learn: What Happens after They’re Built. Penguin, New York 1995, ISBN 0-14-013996-6 (Architekturstudie, behandelt unter anderem verschiedene Gebäude auf dem MIT-Campus)

Weblinks


- [http://web.mit.edu/ MIT Homepage]
- Seit 2001 macht das MIT sukzessive seine gesamten Kursunterlagen über das Internet öffentlich zugänglich. Derzeit sind 950 Kurse in 33 Fächern verfügbar, siehe [http://ocw.mit.edu/index.html MIT OpenCourseWare].
- [http://hacks.mit.edu/ Hack gallery]
- [http://web.media.mit.edu/~esb/sb1/ Everything I learned at MIT]
- [http://www.technologyreview.com/ MIT Technology Review] MIT Kategorie:Bildung (USA) Kategorie:Forschungszentrum ja:マサチューセッツ工科大学 ko:매사추세츠 공과대학교 th:เอ็มไอที

California Institute of Technology

Das California Institute of Technology, besser bekannt als Caltech, ist in Pasadena, Kalifornien, beheimatet. 1891 wurde es mit nur 31 Studenten gegründet, heute sind es etwa 2000 Studierende. Das Jet Propulsion Laboratory gehört zum Caltech. Derzeitiger Präsident der Universität ist David Baltimore, Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin (1975). Mit 283 Professoren und 2172 Studenten (2003) ist die wissenschaftlich hochproduktive Universität extrem klein. In der Geschichte der Universität haben Angehörige und Ehemalige insgesamt 31 Nobelpreise gewonnen, davon 13 in Physik, 9 in Physiologie oder Medizin, 6 in Chemie, sowie 2 in Ökonomie und einen Friedensnobelpreis.

Nobelpreisträger


- Robert H. Grubbs - Chemie 2005 Siehe auch: Universitäten in Kalifornien

Weblinks


- [http://www.caltech.edu/ California Institute of Technology] CalTech ja:カリフォルニア工科大学 ko:캘리포니아 공과대학교

Universität Berkeley

Die University of California at Berkeley (auch bekannt als CAL, UCB, Berkeley oder UC Berkeley) ist der älteste Campus der University of California, einem System staatlicher Universitäten verteilt auf zehn Standorte, und befindet sich in Berkeley, Kalifornien am östlichen Ufer der San Francisco Bay.

Geschichte

San Francisco Bay1866 wurde das Land, auf dem sich heute das Gelände der Universität befindet, vom privaten College of California, welches bereits im Jahr 1855 vom Pastor Henry Durant gegründet wurde, erworben. Aus Geldmangel bot sich jedoch an mit dem staatlichen Agricultural, Mining, and Mechanical Arts College, dem zwar genügend finanzielle Mittel aber kein Land zur Verfügung stand, zu einer Volluniversität zu fusionieren und so wurde am 23. März 1868 die University of California mit Durant als erstem Präsidenten gegründet. Im Jahr 1869 wurde die Universität in Oakland eröffnet und benutzte zunächst die Gebäude des College of California. 1973, nachdem ein Teil der Arbeiten am 1866 erworbenem Campus-Gelände vollendet waren, erfolgte der Umzug von Oakland nach Berkeley. Die Anfangszeit der Universität war geprägt von finanziellen Schwierigkeiten und erst mit der 20-jährigen Präsidentschaftszeit von Benjamin Ide Wheeler 1899-1919 erfolgte eine Konsolidierung. In jener Zeit entstanden zahlreiche der bekanntesten Bauten des Berkeley Campus, beispielsweise das Hearst Greek Theatre, die Doe Library oder der Sather Tower, auch als Campanile bekannt und das Wahrzeichen der UC Berkeley. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts, unter der Präsidentschaft Robert Gordon Sprouls, begann das Goldene Zeitalter Berkeleys. Es gelang zahlreiche bekannte Wissenschaftler an die Universität zu locken. Besonders in den Feldern Physik, Chemie und Biologie erlangte Berkeley Weltruhm. Zu den wichtigsten Forschungsleistungen jener Zeit gehört die Entwicklung des Zyklotrons durch Ernest O. Lawrence, was zur Entdeckung zahlreicher chemischer Elemente wie das Berkelium oder das Californium führte. Während des 2. Weltkrieges beteiligte sich das Berkeley Radiation Laboratory, heute als Ernest Orlando Lawrence Berkeley National Laboratory (LBNL) bekannt, unter der Leitung von Ernest O. Lawrence an der Entwicklung der Atombombe. Robert Oppenheimer, seit 1929 Professor in Berkeley, wurde 1942 mit der Leitung des Manhattan-Projekts betraut. Manhattan-ProjektsIm Jahr 1949, während der McCarthy-Ära, verlangte die Universitätsleitung von allen an der Universität Beschäftigten einen anti-kommunistischen Treueschwur. Da sich einige Fakultätsmitglieder weigerten diesen Schwur zu unterzeichnen wurden sie suspendiert und erst zehn Jahre später wieder rehabilitiert. Seit dieser Zeit ist die Unterzeichnung dieses Treueschwures für alle Angestellten der UC Berkeley verpflichtend geblieben. In den 1960er Jahren avancierte Berkeley zur Speerspitze der Studentenbewegung in den USA. Als der radikale Bürgerrechtler Malcolm X auf dem Campus Redeverbot erhielt und es sämtlichen Studentengruppen verboten wurde, auf dem Campus Spenden zu sammeln oder politisch Stellung zu beziehen, gründeten die betroffenen Studenten das Free Speech Movement, welches sich für die Freiheit der Rede einsetzte. In immer größeren Demonstrationen protestierte man für Redefreiheit und gegen den Krieg in Vietnam. Studentenführer wie Mario Savio, Jack Weinberg oder Reginald Zelnik wurden zu landesweiten Ikonen des studentischen Protests. Von Berkeley aus erreichte die Protestwelle schließlich auch Europa und kulminierte schließlich im Mai 1968. Seit jener Zeit gilt Berkeley als der progressivste Flecken Amerikas, als intellektuelle und kulturelle Hochburg, von Spöttern hingegen als "People's Republic of Berkeley" (Volksrepublik Berkeley) oder "Berzerkeley" bezeichnet.

Der Campus

Die San Francisco Bay überblickend, zählt der Campus mit einer Gesamtfläche knapp 5km² zu den schönsten im Land. Bis heute konnte der ländliche Charme der Anfangszeit größtenteils erhalten bleiben. Ein Großteil der administrativen und akademischen Gebäude konzentriert sich auf 72 ha im Westen des Campus. Dort ist inzwischen ein Großteil der Fläche verbaut, so dass sich der Bau neuer universitärer Gebäude seit geraumer Zeit auf Gebiete jenseits des Campus ausdehnt. Östlich des Hauptcampus befinden sich zahlreiche, der Universität angegliederte, Forschungseinrichtungen, wie das Ernest Orlando Lawrence Berkeley National Laboratory, die Lawrence Hall of Science und das Mathematical Sciences Research Institute. Mathematical Sciences Research InstituteEntworfen wurde der Campus von Émile Bénard, der eine weltweite Ausschreibung für sich entscheiden konnte. Ein Großteil der Entwürfe Bénards wurden jedoch nur kurze Zeit später von John Galen Howard abgeändert um die Gebäude besser in die geomorphologischen Gegebenheiten des Campusgeländes zu integrieren. Howard war unter anderem für den Entwurf der Doe Library, des Hearst Greek Theatre und des Memorial Stadiums verantwortlich

Einrichtungen


- Ernest Orlando Lawrence Berkeley National Laboratory
- Lawrence Hall of Science
- Mathematical Sciences Research Institute
- Cory Hall - Das Gebäude des Elektrotechnikinstituts war Ziel von zwei Anschlägen des als Unabomber bekannt gewordenen ehemaligen UCB-Assistenzprofessors Ted Kaczynski
- Botanischer Garten
- Doe Library
- Herbarium
- International House
- Berkeley Art Museum & Pacific Film Archive
- KALX Radio - Radio-Sender der Universität
- Hearst Greek Theatre
- Memorial Stadium - Austragungsort der Heimspiele der Cal Bears, dem Football-Verein der Universität. Kapazität: 73.347 Sitzplätze
- Space Sciences Lab ([http://www.ssl.berkeley.edu/]), hier wird astronomische Forschung und u.a. auch das SETI und SETI@home-Projekt betrieben.

Forschung & Lehre

SETI@home und die San Francisco Bay im Hintergrund]]Derzeit sind etwa 33.000 Studentinnen und Studenten an der Universität eingeschrieben. 8 Nobelpreisträger, 2 Fields-Preisträger, 3 Pulitzer-Preisträger, 16 National Medal of Science-Preisträger, 19 MacArthur-Stipendiaten, 87 Fulbright-Stipendiaten und 124 Mitglieder der National Academy of Sciences lehren und forschen an der UC Berkeley. Die Universität rangiert, obwohl sie eine staatliche Hochschule ist und ihr ein weitaus geringeres jährliches Budget als der privaten Konkurrenz in Stanford, Harvard oder Princeton zur Verfügung steht, in den Spitzenpositionen der jährlich publizierten Rankings. So erzielte sie im anerkannten Ranking der Jiao Tong Universität in Shanghai im Jahr 2005 den vierten Platz - hinter Harvard, Cambridge und Stanford. Die Universität bietet nahezu 300 Studiengänge und mehr als 7000 Lehrveranstaltungen an. Jedes Jahr machen ca. 8500 Studenten einen Abschluss. Die mehr als 30 Büchereien der Universität mit insgesamt ca. 9,2 Millionen Bänden sind das drittgrößte Bibliothekssystem des Landes.

Erzeugung künstlicher Elemente

Berkeley ist ein bedeutender Ort der Kernforschung. In Berkeley wurden mit Hilfe von Teilchenbeschleunigern zahlreiche chemische Elemente erstmals synthetisiert, wie Americium, Curium, Berkelium, Nobelium und Lawrencium. Das Element mit der Ordnungszahl 97 wurde nach Berkeley benannt (Berkelium).

Organisation

Kanzler

# Clark Kerr (1952-1958) # Glenn T. Seaborg (1958-1961) # Edward W. Strong (1961-1965) # Martin E. Meyerson (1965) # Roger W. Heyns (1965-1971) # Albert H. Bowker (1971-1980) # Ira Michael Heyman (1980-1990) # Chang-Lin Tien (1990-1997) # Robert M. Berdahl (1997-2004) # Robert J. Birgeneau (2004- )

Fakultäten

Die über 130 Institute und Einrichtungen der UC Berkeley sind in 14 Fakultäten untergebracht: Robert J. Birgeneau
- Haas School of Business
- College of Chemistry
- Graduate School of Education
- College of Engineering
- College of Environmenal Design
- School of Information Management
- Graduate School of Journalism
- Law School (Boalt Hall)
- College of Letters and Science
- College of Natural Resources
- School of Optometry
- School of Public Health
- Richard & Rhoda Goldman School of Public Policy
- School of Social Welfare

Zahlen und Fakten


- Studenten: 33.076 (2003)
- Personal: 21.063 (2003)
  - davon wissenschaftliche Stellen: 8.245 (2003)
- Budget: $ 1.416.149.000 (2003)
- Studiengebühren (pro Semester für 2004/2005)
  - Residents: $ 3.364,95
  - Non-Residents: $ 11.842,95

Bekannte Persönlichkeiten

Nobelpreisträger

Robert J. Birgeneau Derzeit an der Universität tätig
- 2001 - George A. Akerlof (Wirtschaftswissenschaften)
- 2000 - Daniel L. McFadden (Wirtschaftswissenschaften)
- 1986 - Yuan T. Lee (Chemie)
- 1964 - Charles H. Townes (Physik)
- 1960 - Donald A. Glaser (Physik)
- 1959 - Owen Chamberlain (Physik) Nicht mehr an der Universität tätig bzw. verstorben
- 1994 - John C. Harsanyi (Wirtschaftswissenschaften)
- 1983 - Gerard Debreu (Wirtschaftswissenschaften)
- 1980 - Czesław Miłosz (Literatur)
- 1968 - Luis W. Alvarez (Physik)
- 1961 - Melvin Calvin (Chemie)
- 1959 - Emilio Gino Segrè (Physik)
- 1951 - Edwin Mattison McMillan (Chemie)
- 1951 - Glenn T. Seaborg (Chemie)
- 1949 - William Francis Giauque (Chemie)
- 1946 - John Howard Northrop (Chemie)
- 1946 - Wendell Meredith Stanley (Chemie)
- 1939 - Ernest O. Lawrence (Physik)

Weitere berühmte Absolventen und Angestellte der Universität

ProfessorInnen/DozentInnen:


- die Feministin Judith Butler,
- seit 1971: der Linguist Charles J. Fillmore, genannt Chuck
- die Entwicklungs-Psychologin Alison Gopnik,
- 1966-95: der anthropologische Linguist Paul Kay
- seit 1972: der politologische Linguist George Lakoff
- seit 1970: der Beat-Poet Ron Loewinsohn,
- 1962-77: Michael Thomas Mann, der jüngste Sohn des Nobelpreisträgers Thomas Mann.
- seit 1959: der Philosoph John Searle.
- der Psychologe Dan I. Slobin.
- 1987-2003: der Moralphilosoph Bernard Williams

Studierende/AbsolventInnen:

Dilbert-Erfinder Scott Adams, Leonard Adleman, der Schwimmer Matt Biondi, der Mathematiker und Field-Preisträger Richard Borcherds, der Ethnologe und Folklorist Alan Dundes, der Schriftsteller Jack London, der Astronom und Hackerjäger Clifford Stoll, die Schauspieler Gregory Peck und Stacy Keach, der Basketballspieler Jason Kidd, Prof. Peter Marcuse sowie Robert McNamara, Dean Rusk, die Physiker Edward Teller und Robert Oppenheimer, Earl Warren, Apple-Entwickler Steve Wozniak, Gordon Moore, Bill Joy, Andrew S. Tanenbaum, der Amiga-Erfinder Jay Miner, Ken Thompson, Douglas C. Engelbart, Gerhard Roth (Biologe), Niklaus Wirth, und Haakon Magnus (Kronprinz von Norwegen), der TV-Moderator Gert Scobel.

Siehe auch


- Universitäten in Kalifornien
- Berkeley Software Distribution
- University of California in: Davis, Irvine, Los Angeles, Merced, Riverside, San Diego, San Francisco, Santa Barbara, Santa Cruz

Literatur


- W. J. Borabaugh, W. J. Rorabaugh: Berkeley at War. The 1960s. Oxford University Press, 1990, ISBN 0-195-066677
- Susan Dinkelspiel Cerny: Berkeley Landmarks. An Illustrated Guide to Berkeley, California's Architectural Heritage. Berkeley Architectural Heritage Association, 2001, ISBN 0-970-667604
- Jo Freeman: At Berkeley in the Sixties. The Education of an Activist, 1961-1965. Indiana University Press, 2003, ISBN 0-253-216222
- Harvey Helfand: University of California, Berkeley. Princeton Architectural Press, 2001, ISBN 1-568-982933
- David Lodge: Changing Places. 1975 (Ortswechsel)
- Geoffrey Wong: A Golden State of Mind. Trafford Publishing, ISBN 1-552-126358
- Manuel J. Hartung: Breite Spitze. Berkeley in Kalifornien ist beides: Staatliche Massenuniversität und Elitehochschule. In: DIE ZEIT. 13. Oktober 2005, http://www.zeit.de/2005/42/C-Berkeley

Weblinks


- [http://www.berkeley.edu UC Berkeley Homepage]
- [http://www.ocf.berkeley.edu/~atwu/firstcultural/berkeleyguide.html Berkeley Campus Tour]
- [http://www.htmlhelp.com/~liam/California/Berkeley/ Fotos der Universität]
- [http://webusers.physics.umn.edu/~bjohnson/berkeley.html Weitere Seite mit Bildern der UCB]
- [http://newscenter.berkeley.edu/ Offizielles Nachrichten-Portal der Universität]
- [http://streitbar.org/artikel.php3?id=182 Kolumnensammlung über das Leben an der University of California at Berkeley in streitBar.org - Das Meinungsmagazin] Kategorie:Universität in Kalifornien ja:カリフォルニア大学バークレー校

USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika (engl.: United States of America, kurz: USA) sind eine Bundesrepublik in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an Kanada und (über die 100 km breite Beringstraße mit dem Bundesstaat Alaska) an Russland, im Süden an Mexiko, im Osten an den Atlantik und im Westen an den Pazifik. Die Vereinigten Staaten entstanden 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der britischen Kolonien in Amerika und gewannen durch starke Industrialisierung und massive Immigration aus Europa im 19. Jahrhundert rasch an Einfluss. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren sie nach der Überwindung des totalitären Faschismus (im 2. Weltkrieg) und Kommunismus (im Kalten Krieg), zu der sie wesentlich beitrugen, die einzige verbliebene Supermacht. Seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts sind die USA weltweit die weltpolitisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich, (populär)kulturell und militärisch führende Macht. In all diesen Gebieten prägen sie die Gegenwart in einem Maße wie kein anderes Land der Welt.

Geographie

Hauptartikel: Geographie der USA Das Kernland der USA besteht aus 48 Bundesstaaten und dem District of Columbia (D.C.), die innerhalb einer gemeinsamen Grenze liegen. Inklusive der beiden Bundesstaaten Alaska und Hawaii, die außerhalb dieses Kernlandes liegen, zählen die USA 50 Bundesstaaten. Das Landschaftsbild ist sehr vielfältig: es gibt Waldgebiete und Mittelgebirge an der Ostküste, Mangrovenwälder im subtropischen Florida, die Flusssysteme von Mississippi und Missouri, weite Ebe