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| Geschichte Der Zentralafrikanischen Republik |
Geschichte der Zentralafrikanischen Republik 20. Jahrhundert
1900
1900 wurde das Gebiet von Ubangi-Schari, heute die Zentralafrikanische Republik, französisches Militärterritorium.
Am 25. Januar 1910 wurde das Territorium zur eigenständigen Kolonie innerhalb von Französisch Äquatorialafrika.
Teile im Westen des Landes mit den Orten Nola, Mbaiki, Berbérati, Carnot und Bouar wurden durch das Marokko-Kongo-Abkommen vom 4. November 1911 an die deutsche Kolonie Kamerun (Neukamerun) angeschlossen und fielen erst mit den Versailler Vertrag 1919 an Französisch-Äquatorialafrika zurück.
1940
Seit 1946 war die Kolonie in der französischen Nationalversammlung vertreten. Abgeordneter wurde
Barthélemy Boganda (1910-1959), der 1949 die Partei Mouvement d’Évolution Sociale de l’Afrique Noire (MESAN) gründete.
1950
Am 31. März 1957 gewann in den Wahlen zum Landesparlament der MESAN sämtliche Sitze.
Am 1. Dezember 1958 erhielt Zentralafrika die innere Autonomie. Boganda wurde am 8. Dezember 1958 Premierminister.
1960
Das Land wurde am 13. August 1960 als „Zentralafrikanische Republik“ in die Unabhängigkeit entlassen. David Dacko wurde erster Präsident.
Von 1962 bis 1964 wurde der MESAN sukzessive zur höchsten Instanz innerhalb des Staates ausgebaut, was unter anderem die obligatorische Mitgliedschaft für alle Bürger zur Folge hatte.
Am 1.1. 1966 putschte sich Armeechef Bokassa Jean Bedel (1921-1996), ein Neffe Bogandas, an die Macht. Der gestürzte Präsident David Dacko wurde unter Hausarrest gestellt.
1970
Bokassa sicherte sich seine Macht durch landesweiten Terror, Folter und Ausschaltung jeglicher Opposition. Französische Truppen standen ihm dabei zur Seite. 1972 wurde Bokassa zum Präsident auf Lebenszeit ernannt.
Am 4. Dezember 1976 ließ sich Jean Bédel Bokassa zum Kaiser krönen (Bokassa I.). Zentralafrika wurde Monarchie.
Im Januar 1979 kam es zu heftigen Schüler- und Studentenunruhen, die mit Hilfe aus Zaire unterdrückt wurden. Es kam zu Verhaftungen, Folterungen und Hinrichtungen zahlreicher Jugendlicher und Oppositioneller, bei denen Bokassa eine direkte Mitbeteiligung vorgeworfen wird.
Am 21. September 1979 nutzte David Dacko die Abwesenheit des Kaisers, der sich zu einem Besuch in Libyen aufhielt, zu einem Putsch. Kaiser Bokassa wurde abgesetzt, es folgte die Wiedereinführung der Republik.
1980
Im Januar 1981 gewann David Dacko die Parlamentswahlen.
Er wurde jedoch am 1. September 1981 ducrh einen Putsch des Generals André Kolingba mit Zustimmung Frankreichs aus dem Amt gedrängt.
Am 23. Oktober 1986 kehrte Ex-Kaiser Bokassa zurück. Er wurde verhaftet und zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde 1988 in Zwangsarbeit umgewandelt. Bokassa starb am 3. November 1996 in Bangui.
1990
Am 4. Juli 1991 wurden auf ausländischen Druck politische Parteien wieder zugelassen.
Am 1. September 1993 erließ Kolingba eine Generalamnestie. Auch Ex-Kaiser Bokassa wurde freigelassen.
Am 19. September 1993 wurde Ange-Félix Patassé neuer Präsident.
Von 1996 bis 1997 fanden Militärrevolten und Umsturzversuche gegen die Regierung Patassé statt.
1999 kam es zu schweren Zusammenstöße zwischen Oppositionellen und Regierungsanhängern. Die Wiederwahl von Präsident Patassé erfolgte am 22. Oktober.
2000
Am 15. Februar 2000 endete das Mandat der UN-Friedenstruppen nach rund zweijährigem Einsatz.
Präsident Patassé wurde am 15. März 2003 durch François Bozizé gestürzt.
Die Präsidentschaftswahlen 2005 gewann Bozizé im zweiten Wahlgang am 24. Mai 2005 mit 64,6% der Stimmen.
Weblinks
- [http://africanelections.tripod.com/cf.html Statistiken zu allen Wahlen seit 1959] (englisch)
Kategorie:Zentralafrikanische Republik
Kategorie:Geschichte (Zentralafrikanische Republik)
1900
Bewegende Ereignisse
- 4. Januar: In der russischen Region um Tiflis zerstört ein Erdbeben zehn Dörfer. Dabei kommen etwa 1.000 Menschen ums Leben
- 8. März: Das 1860 unter Ludwig XIV. gegründete französische Nationaltheater Comédie-Francaise brennt bis auf die Außenmauern nieder. Unter den Todesopfern befindet sich auch die 22-jährige Schauspielerin Jane Henriot. Am 29. Dezember wird das Gebäude neu eröffnet
- 28. Mai: In Portugal, Spanien, Algerien und in Teilen der USA kann eine totale Sonnenfinsternis beobachtet werden
- 8. September: Ein Stufe-4-Hurrikan vernichtet die texanische Küstenstadt Galveston und reißt 8000 Menschen in den Tod
- 29. Oktober: Bei einer Explosion in einer New Yorker Chemiefabrik kommen fast 200 Menschen ums Leben
- 16. Dezember: Das deutsche Schulschiff „Gneisenau“ sinkt im Hafen von Málaga. 41 Menschen ertrinken
Politik und Wirtschaft
- 1. Januar: Im Deutschen Reich treten das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und das Handelsgesetzbuch (HGB) in Kraft
- 1. Januar: Walter Hauser löst Eduard Müller als Bundespräsident der Schweiz ab. Hauser wird nach 1892 zum zweiten Mal Bundespräsident
- 1. Januar: In Österreich-Ungarn wird die Österreichische Krone ausschließliches Zahlungsmittel. Die neue Goldwährung ersetzt den Gulden, der seit 1892 langsam aus dem Verkehr gezogen wurde
- 1. Januar: Das Personenstandsgesetz tritt auf Helgoland in Kraft. Ehen müssen ab sofort vor einem Standesbeamten geschlossen werden
- 1. Januar: Das Invalidenversicherungsgesetz tritt im Deutschen Reich in Kraft
- 1. Januar: Italien, König Umberto I. erlässt eine Amnestie
- 1. Januar: Jahrhundertfeier im Zeughaus Berlin, veranstaltet von Kaiser Wilhelm II.
- 2. Januar: In Wien erscheint die Österreichische Kronen-Zeitung. Herausgeber der neuen Tagesgazette ist Gustav Davis
- 3. Januar: Der französische Staatsgerichtshof in Paris verurteilt den Dichter und Politiker Paul Déroulède wegen Hochverrats zu zehn Jahren Verbannung
- 4. Januar: In Böhmen und in Mähren gehen etwa 70000 Bergbauarbeiter in den Streik. Sie verlangen eine Arbeitszeitverkürzung und eine Lohnerhöhung von 20 %. Im Februar schließen sich tausende weitere Bergmänner im ganzen Reich an. Die schlechte Organisation und finanzielle Notlagen lassen den Streik im März ohne Erfolge scheitern
- Zweite Tirpitzsche Flottenvorlage für die Aufrüstung der Deutschen Marine gegen die britische Seeherrschaft
- 7. Februar: Das britische Unterhaus lehnt mit großer Mehrheit einen Antrag der irischen Nationalisten auf Beendigung des Burenkrieges ab
- 12. Februar: Lenin kehrt nach 3 Jahren aus sibirischer Verbannung zurück
- 17. Februar: Kaiser Wilhelm II. erklärt die Samoa-Inseln zu deutschem Schutzgebiet
- 26. Februar: Vor dem Unterhaus gibt der britische Kriegsminister Bodrick bekannt, dass im Burenkrieg auch Frauen und Kinder „zu ihrem Schutz“ in Konzentrationslagern festgehalten wurden. Die Ernährungslage in diesen Lagern wird als „schwierig“ bezeichnet
- 27. Februar: Gründung des Labour Representation Committee als Vorläufer der britischen Labour Party
- 6. März – In Bremen wird Wilhelm II. bei einem Attentat durch den Arbeiter Dietrich Weiland schwer am Kopf verletzt
- 14. März: US-Präsident William McKinley unterzeichnet das Goldstandard-Gesetz. Diese festgeschriebene Deckung der Geldwährung durch Gold wird 71 Jahre später durch Richard Nixon aufgehoben
- 31. März: Tomáš Garrigue Masaryk gründet die Tschechische Volkspartei: als tschechische Unabhängikeitsbewegung und als Absage an den Panslawismus
- 4. April: Auf dem Brüsseler Hauptbahnhof wird auf Albert Eduard, Prince of Wales, ein misslungenes Attentat verübt. Der Täter, ein 16-jähriger Klempner, begründete seine Tat mit der britischen Unterdrückungspolitik im Burenkrieg. Die britische Presse macht am Folgetag die Hetzpolitik der kontinentaleuropäischen Staaten gegen den Burenkrieg für das Attentat verantwortlich. Am 5. Juli wird der Täter wegen Unzurechnungsfähigkeit freigesprochen
- 14. April: Der französische Staatspräsident Emile Loubet eröffnet die Pariser Weltausstellung
- 15. April: Die Deutsche Ostafrika-Linie nimmt den regelmäßigen Schiffsverkehr nach Kapstadt auf
- 5. Mai: Nach schweren Unruhen und Massenkundgebungen in Barcelona, Madrid, Valladolid, Burgos und Saragossa gegen die neuen Steuergesetze verhängt die spanische Regierung den Belagerungszustand über Barcelona. Spanien geriet seit 1898 durch den Kampf gegen den Aufstand in Kuba und den Krieg gegen die USA in eine desolate Haushaltslage
- 22. Mai: Der Deutsche Reichstag nimmt den umstrittenen Gesetzesentwurf über Sittlichkeitsdelikte (Lex Heinze) in seiner Kompromißfassung an
- 12. Juni: Der Reichstag verabschiedet das 2. Flottengesetz, das das Wettrüsten mit Großbritannien zur See vorantreibt (Tirpitzsche Flottenvorlage)
- 14. Juni: Einmarsch der „Boxer“ in Peking
- 14. Juni: Hawaii wird ein von den USA annektiertes Territorium und 1959 zum 50. Bundesstaat
- 19. Juni: Während der Unruhen im Zuge des Boxeraufstands wird der deutsche Gesandte von Ketteler auf offener Strasse erschossen
- 19. Juli: Die erste Pariser Metro-Strecke wird in Betrieb genommen. Der 10,6 km lange Tunnel verbindet die Stationen Porte Maillot und Porte de Vincenne
- 27. Juli: Kaiser Wilhelm II. hält in Bremerhaven die sogenannte „Hunnenrede“ vor den nach Ostasien abkommandierten Truppen. Es folgen internationale Proteste
- 29. Juli: König Umberto I. von Italien wird bei einem Attentat des Anarchisten Gaetano Bresci in Monza getötet, ihm folgt Viktor Emanuel III. auf dem Throne
- 1. August: Lenin verlässt Russland in seine 5 Jahre andauernde Genfer Emigration
- 2. August: In Paris wird auf den Schah von Persien, Muzaffar ad-Din, ein erfolgloses Attentat verübt. Der Schah überraschte den bewaffneten 25-jährigen Attentäter mit einem Schlag auf das Handgelenk
- 6. August: Zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich wird der Fernsprechverkehr eröffnet
- 14. August: Große Teile der Brüsseler Weltausstellung werden durch ein Feuer zerstört
- 15. August: Ein Expeditionscorps der westlichen Mächte erobert Peking (siehe Boxeraufstand)
- 31. August: Aufnahme des direkten Telegraphenverkehrs zwischen Deutschland und den USA mittels Überseekabel. Die Strecke geht von Borkum nach New York City
- 1. September: Großbritannien teilt die Annexion von Transvaal in Südafrika mit
- 19. September: Der britische Feldmarschall Frederick Sleigh Roberts erklärt den Burenkrieg für beendet
- 23. September: Der deutsche Feldmarschall Alfred Graf von Waldersee erhält den Oberbefehl über die alliierten Truppen im Boxerkrieg
- 1. Oktober: Bei einer Brandkatastrophe in Baku werden 97 Bohrtürme und ca. 8.000 t Erdöl vernichtet
- 16. Oktober: Jangtse-Abkommen zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich
- 17. Oktober: Bernhard von Bülow wird neuer deutscher Reichskanzler
- 6. November: William McKinley wird als Präsident der USA wiedergewählt; sein Vizepräsident ist Theodore Roosevelt
- 12. November: Die Weltausstellung in Paris geht zu Ende. Die Veranstalter zählten in den sieben Monaten rund 47 Millionen Besucher
- 13. November: In Frankreich werden Frauen ab sofort als Rechtsanwältinnen zugelassen
Wissenschaft und Technik
- 10. Januar: Auf der Vulkan-Werft in Stettin findet in Gegenwart von Kaiser Wilhelm II. der Stapellauf des Doppelschraubendampfers Deutschland der HAPAG statt. Die Deutschland ist das bis dahin größte, stärkste und schnellste deutsche Schiff und erhält am 5. Juli das Blaue Band für die schnellste Atlantik-Überquerung
- 21. Februar: Der in in Ulm geborene Physiker Albert Einstein wird in Zürich eingebürgert
- 25. März: In Guide Bridge bei Manchester wird der erste Zweitakt-Dieselmotor getestet
- 27. März: Der schwedische Wissenschaftler und Asienforscher Sven Hedin entdeckt in China die Ruinenstadt Loulan
- 2. Juli: Das Starrluftschiff LZ I unternimmt in Friedrichshafen am Bodensee erfolgreich seine erste Versuchsfahrt
- 27. August: Erster regelmäßiger Langstreckenverkehr von Autobussen (London: Leeds)
- 19. Oktober: Max Planck gibt vor der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin seine Entdeckung des Strahlungsgesetzes bekannt
- 14. Dezember: Max Planck trägt die theoretische Deutung des Strahlungsgesetzes vor, wobei er fand, dass die Strahlungsenergie nur in bestimmten Portionen (Energiequanten) abgegeben werden kann (Geburtsstunde der Quantentheorie)
Kultur
- Die Erzählung „Lieutenant Gustl“ von Arthur Schnitzler erscheint
- Der Roman „Im Schlaraffenland“ von Heinrich Mann erscheint
- 6. Januar: Carl Hauptmanns Drama Ephraims Breite in Breslau uraufgeführt
- 14. Januar: Uraufführung der Oper Tosca von Giacomo Puccini am Teatro Costanzi in Rom
- 26. Januar: In Stuttgart wird das Schauspiel Wenn wir Toten erwachen von Henrik Ibsen uraufgeführt
- 9. März: In Frankfurt am Main wird August Strindbergs Passionsdrama Ostern uraufgeführt
- 13. März: Uraufführung der Oper Das stille Dorf von Alexander von Fielitz in Hamburg
- 3. November: Uraufführung der Oper Das Märchen vom Zaren Saltan von Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow an der Solodownikow-Privatoper in Moskau
Sport
- 28. Januar: In Leipzig wird der Deutsche Fußball-Bund gegründet
- 6. Februar: Auf dem Csobaer See (Hohe Tatra) findet erstmals eine Europameisterschaft im Eisschnellauf statt
- 9. Februar: Der 20-jährige US-amerikanische Tennisspieler Dwight F. Davis stiftet den nach ihm benannten Davis Cup. Erster Gewinner des Davis-Cups werden die USA mit einem 3:0 Sieg über Großbritannien
- 10. Februar: Der 23-jährige norwegische Eisschnellläufer Peder Östlund stellt in Davos innerhalb von zwei Tagen fünf neue Weltrekorde auf
- 27. Februar: Gründung des Fußballvereins FC Bayern München
- 18. März: Gründung des Fußballvereins Ajax Amsterdam
- 4. Mai: Gründung des Fußballvereins 1. FC Nürnberg
- 11. Mai: Der US-Amerikaner James J. Jeffries gewinnt in Coney Island gegen seinen Landsmann James J. Corbett die Boxweltmeisterschaft im Schwergewicht
- 14. Mai: Eröffnung der II. Sommerolympiade in Paris: als Beiprogramm der laufenden Weltausstellung
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 2. Januar: Gustav Fuchs, deutscher Politiker der CSU († 1969)
- 5. Januar: Yves Tanguy, französischer Maler des Surrealismus († 1955)
- 9. Januar: Rudolf Hindemith, deutscher Komponist und Dirigent († 1974)
- 12. Januar: Vaino Hannikainen, finnischer Komponist († 1960)
- 15. Januar: William Heinesen, Bedeutendste Dichter der Färöer († 1991)
- 18. Januar: François de Menthon, († 1984)
- 19. Januar: Heinrich Hohl, deutscher Politiker († 1968)
- 21. Januar: Bernhard Rensch, deutscher Evolutionsbiologe († 1990)
- 21. Januar: Werner Schwarz, deutscher Politiker († 1982)
- 22. Januar: Ernst Busch, deutscher Sänger, Schauspieler und Regisseur († 1980)
- 24. Januar: René Guillot, französischer Jugendschriftsteller († 1969)
- 25. Januar: Theodosius Dobzhansky, russisch-amerikanischer Genetiker and Evolutionsbiologe († 1975)
- 28. Januar: Hermann Kesten, deutscher Schriftsteller († 1996)
- 28. Januar: Jan Hendrik Oort, niederländischer Astronom († 1992)
- 30. Januar: Isaak Dunajewski, ukrainischer Musiker und Komponist († 1955)
- 31. Januar: Lisa Korspeter, deutsche Politikerin († 1992)
- 4. Februar: Jacques Prévert, französischer Autor, Dichter und Chansonnier († 1977)
- 5. Februar: Adlai Stevenson, US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei († 1965)
- 5. Februar: Karl Blessing, deutscher Bundesbankpräsident († 1971)
- 11. Februar: Hans-Georg Gadamer, deutscher Philosoph († 2002)
- 12. Februar: Pink Anderson, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1974)
- 16. Februar: Nasrollah Entezam, iranischer Politiker († 1980)
- 22. Februar: Luis Buñuel, Filmemacher († 1983)
- 22. Februar: Sean O'Faolain, irischer Schriftsteller († 1991)
- 25. Februar: Alois Hundhammer, deutscher Minister († 1974)
- 26. Februar: Fritz Wiessner, deutsch-amerikanischer Bergsteiger († 1988)
- 2. März: Bruno Heusinger, zweiter Präsident des Bundesgerichtshofs († 1987)
- 2. März: Kurt Weill, deutscher Komponist († 1950)
- 3. März: Fritz Rotter, österreichischer Autor und Komponist († 1984)
- 5. März: Lilli Jahn, deutsche Ärztin und Briefautorin († 1944)
- 7. März: Evald Aav, estnischer Sänger, Komponist und Chorleiter († 1939)
- 7. März: Herbert Blumer, US-amerikanischer Soziologe († 1987)
- 8. März: Otto Peltzer, deutscher Leichtathlet und Trainer († 1970)
- 9. März: Howard Hathaway Aiken, US-amerikanischer Computerpionier († 1973)
- 13. März: Giorgos Seferis, griechischer Schriftsteller, Literatur-Nobelpreisträger († 1971)
- 15. März: Ernst Neufert, Architekt, Bauhauslehrer, Autor der 'Bauentwurfslehre' († 1986)
- 15. März: Gilberto Freyre, brasilianischer Soziologe und Anthropologe († 1987)
- 15. März: Wolfgang Schadewaldt, deutschen Altphilologen, Literaturwissenschaftler, Autor und Übersetzer († 1974)
- 16. März: Werner Eggerath, deutscher Politiker († 1977)
- 18. März: Alfred Poell, Wiener Kammersänger († 1968)
- 18. März: Johannes Sobek, deutscher Fußballspieler († 1989)
- 19. März: Frédéric Joliot-Curie, französischer Physiker († 1958)
- 23. März: Erich Fromm, deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe († 1980)
- 23. März: Hassan Fathy, ägyptischer Architekt († 1989)
- 23. März: Werner Schütz, deutscher Politiker, Kultusminister in Nordrhein-Westfalen († 1975)
- 25. März: Hans Luckey, baptistischer Theologe († 1976)
- 28. März: Ernst Brüche, deutscher Physiker († 1985)
- 29. März: Otto Kaufmann, Heimatforscher († 1985)
- 29. März: Roman Lampl, deutscher Politiker († 1965)
- 30. März: Ted Heath, britischer Posaunist und Bandleader († 1969)
- 31. März: Bernhard Bauknecht, Deutscher Politiker und MdB († 1985)
- 2. April: Roberto Arlt, argentinischer Erzähler, Dramatiker und Journalist († 1942)
- 3. April: Franz Carl Weiskopf, deutschsprachiger Schriftsteller († 1955)
- 5. April: Herbert Bayer, österreichischer Grafikdesigner, Typograph, Maler († 1985)
- 5. April: Jorge González von Marées, chilenischer Politiker († 1962)
- 5. April: Spencer Tracy, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1967)
- 11. April: Sándor Márai, ungarischer Schriftsteller († 1989)
- 15. April: Wilhelm Wagenfeld, deutscher Gebrauchs-Designer († 1990)
- 17. April: Gebhard Müller, Ministerpräsident von Baden-Württemberg († 1990)
- 19. April: Richard Hughes, britischer Hörspielautor († 1976)
- 20. April: John Jahr, deutscher Verleger († 1991)
- 21. April: Hans Fritzsche, deutscher Nazi-Funktionär und Journalist († 1953)
- 24. April: Franz Stein, Oberbürgermeister der Stadt Mainz († 1967)
- 24. April: Leon Klepper, rumänischer Komponist
- 25. April: Gladwyn Jebb, britischer Politiker, 1. Generalsekretär der Vereinten Nationen († 1996)
- 25. April: Wolfgang Pauli, österreichischer Physiker und Nobelpreisträger († 1958)
- 26. April: Charles Francis Richter, US-amerikanischer Seismologe († 1985)
- 26. April: Douglas Sirk, Bühnenregisseur und Filmregisseur der UFA († 1987)
- 28. April: Bruno Apitz, deutscher Schriftsteller († 1979)
- 29. April: Otto Jaag, Schweizer Hydrobiologe († 1978)
- 1. Mai: Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller († 1978)
- 10. Mai: Adolf Jobst, Restaurator und Maler († 1974)
- 10. Mai: Karl Ernst Krafft, Schweizer Statistiker, Charakterologe und Wirtschaftsberater († 1945)
- 11. Mai: Elinor Hubert, deutsche Politikerin († 1973)
- 11. Mai: Pridi Banomyong, Premierminister von Thailand († 1983)
- 12. Mai: Helene Weigel, deutsche Schauspielerin († 1971)
- 12. Mai: Karl von Appen, deutscher Bühnenbildner († 1981)
- 13. Mai: Hans Reinerth, deutscher Archäologe († 1990)
- 13. Mai: Jewgeni Gwaladse, georgischer Widerstandskämpfer († 1937)
- 14. Mai: Harold Glen Borland, US-amerikanischer Schriftsteller († 1978)
- 14. Mai: Leo Smit, niederländischer Komponist und Pianist († 1943)
- 17. Mai: Nikolai Berezowski, russischer Komponist († 1953)
- 20. Mai: Erika Cremer, deutsche Professorin der Physik († 1996)
- 23. Mai: Hans Frank, nationalsozialistischer deutscher Politiker († 1946)
- 28. Mai: Heinrich Müller, Chef der Gestapo im Reichssicherheitshauptamt († 1945)
- 3. Juni: Konstantin Andrejewitsch Werschinin, sowjetischer Pilot und Generaloberst. († 1973)
- 5. Juni: Dennis Gábor, ungarischer Physiker († 1979)
- 7. Juni: Frederick Terman, US-amerikanischer Ingenieur († 1982)
- 15. Juni: Ernst Ising, deutscher Mathematiker und Physiker († 1998)
- 15. Juni: Gotthard Günther, deutscher Philosoph († 1984)
- 15. Juni: Otto Luening, US-amerikanischer Komponist († 1996)
- 17. Juni: Hermann Reutter, Deutscher Komponist und Musiker († 1985)
- 17. Juni: Hubert Jedin, deutscher Kirchenhistoriker († 1980)
- 17. Juni: Martin Bormann, Leiter der Parteikanzlei der NSDAP († 1945)
- 22. Juni: Oskar Fischinger, deutscher Filmemacher, Pionier des abstrakten Films († 1967)
- 24. Juni: Raphael Lemkin, Jurist und Friedensforscher († 1959)
- 25. Juni: Louis Mountbatten, britischer Admiral und Staatsmann († 1979)
- 27. Juni: Albert Jütz, Schweizer Volksmusikant († 1925)
- 28. Juni: Heinrich Busch, deutscher Pianist und Komponist († 1929)
- 29. Juni: Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller und Flieger († 1944)
- 29. Juni: Antoine Marie Roger de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller und Flieger († 1944)
- 29. Juni: Friedrich Wührer, deutsch-österreichischer Pianist († 1975)
- 29. Juni: Richard Oelze, deutscher Maler († 1980)
- 1. Juli: Kurt Fischer, Politiker SED († 1950)
- 4. Juli: Alfred Rust, deutscher Archäologe († 1983)
- 4. Juli: Louis Armstrong, US-amerikanischer Jazztrompeter und -sänger († 1971)
- 4. Juli: Robert Desnos, französischer Dichter, Schriftsteller und Journalist († 1945)
- 4. Juli: Walther Kiaulehn, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1968)
- 5. Juli: Bernard Jan Alfrink, Erzbischof emeritus von Utrecht († 1987)
- 7. Juli: Conrad Fink, deutscher Politiker († 1981)
- 8. Juli: George Antheil, US-amerikanischer Pianist, Komponist, Erfinder († 1959)
- 9. Juli: Ida Ehre, österreichisch-deutsche Schauspielerin und Regisseurin († 1989)
- 16. Juli: Robert Stamm, deutscher Politiker und Opfer des NS-Regimes († 1937)
- 18. Juli: Nathalie Sarraute, Rechtsanwältin und Schriftstellerin († 1999)
- 19. Juli: Arno Breker, deutscher Bildhauer († 1991)
- 20. Juli: Friedrich Holzapfel, deutscher Politiker († 1969)
- 26. Juli: Karl Berbuer, deutscher Schlagersänger († 1977)
- 27. Juli: Ernst Fritz Fürbringer, deutscher Filmschauspieler und Synchronsprecher († 1988)
- 27. Juli: Hans Haug, schweizer Komponist († 1967)
- 28. Juli: Hanns Otto Münsterer, deutscher Mediziner, Schriftsteller und Volkskundler († 1974)
- 29. Juli: Eyvind Johnson, schwedischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger 1974 († 1976)
- 29. Juli: Hermann Esser, Funktionär der NSDAP († 1981)
- 3. August: John Thomas Scopes, US-amerikanischer Lehrer († 1970)
- 4. August: Elizabeth Bowes-Lyon, Queen Mum († 2002)
- 8. August: Robert Siodmak, deutscher Filmregisseur († 1973)
- 8. August: Victor Young, US-amerikanischer Komponist, Violinist und Dirigent († 1956)
- 10. August: Jean Mantelet, Gründer der Firma Moulinex († 1991)
- 10. August: René Crevel, französischer Schriftsteller († 1935)
- 14. August: Margret Boveri, deutsche Journalistin († 1975)
- 18. August: Heinrich Germer, SED-Politiker der DDR in Magdeburg († 1952)
- 18. August: Imre Reiner, ungarischer Maler, Grafiker und Typograf († 1987)
- 18. August: Vijaya Lakshmi Pandit, indische Politikerin und UNO-Diplomatin († 1990)
- 23. August: Eduard Rhein, Erfinder, Publizist und Schriftsteller († 1993)
- 23. August: Ernst Krenek, österreichischer Komponist († 1991)
- 24. August: Josef Felder, deutscher Politiker († 2000)
- 24. August: Leonardo Conti, Chef der Reichsärztekammer († 1945)
- 25. August: Hans Adolf Krebs, deutsch-britischer Mediziner und Biochemiker († 1981)
- 26. August: Hellmuth Walter, Techniker, Unternehmer († 1980)
- 29. August: Semjon A. Lawotschkin, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur († 1960)
- 2. September: Georg Diederichs, Sozialminister und niedersächsischer Ministerpräsident († 1983)
- 3. September: Urho Kaleva Kekkonen, finnischer Politiker und Premierminister († 1986)
- 6. September: Julien Green, französischer Schriftsteller († 1998)
- 7. September: Taylor Caldwell, Schriftstellerin und Journalistin († 1985)
- 11. September: Semjon Alexejewitsch Lawotschkin, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur († 1960)
- 12. September: Haskell Brooks Curry, Logiker († 1982)
- 14. September: Robert Florey, französisch-US-amerikanischer Regisseur, Autor und Schauspieler († 1979)
- 18. September: Walther Wenck, Oberbefehlshaber der 12. Armee im Zweiten Weltkrieg († 1982)
- 20. September: Humberto Castelo Branco, Präsident Brasiliens († 1967)
- 20. September: Joachim Jeremias, Theologe und Orientalist († 1979)
- 25. September: Fritz Kolbe, Deutscher Spion und Widerstandskämpfer († 1971)
- 26. September: Gertrud Luckner, christliche Widerstandskämpferin, Pazifistin († 1995)
- 28. September: Otto Braun, deutscher Schriftsteller und KPD-Funktionär († 1974)
- 29. September: Arthur Hoffmann, deutscher Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg († 1945)
- 3. Oktober: Friedrich Funk, deutscher Politiker († 1963)
- 3. Oktober: Hans Heinrich Nieland, Oberbürgermeister der Stadt Dresden (1940–1945)
- 3. Oktober: Johanna Haarer, NS-Erziehungsideologin († 1988)
- 3. Oktober: Thomas Wolfe, US-amerikanischer Schriftsteller († 1938)
- 5. Oktober: Otto Reindl, deutscher Politiker (WAV, DP) († 1994)
- 6. Oktober: Willy Merkl, deutscher Bergsteiger († 1934)
- 7. Oktober: Heinrich Himmler, deutscher Politiker in der Zeit des Nationalsozialismus († 1945)
- 9. Oktober: Alastair Sim, britischer Schauspieler († 1976)
- 10. Oktober: Karl Kaufmann, NS-Gauleiter in Hamburg († 1969)
- 10. Oktober: Walter Stahlecker, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei († 1942)
- 14. Oktober: William Edward Deming, US-amerikanischer Wirtschaftspionier († 1993)
- 15. Oktober: Mervyn LeRoy, US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent († 1987)
- 17. Oktober: Jean Arthur, US-amerikanische Schauspielerin († 1991)
- 18. Oktober: Walther Hasemann, deutscher Politiker († 1976)
- 19. Oktober: Erna Berger, deutschen Sopranistin († 1990)
- 22. Oktober: Karl Walz, deutscher Politiker († 1990)
- 26. Oktober: Karin Boye, schwedische Schriftstellerin († 1941)
- 3. November: Adolf Dassler, deutscher Unternehmer († 1978)
- 3. November: Kurt Mothes, deutscher Botaniker († 1983)
- afrika.
Sie grenzt (im Uhrzeigersinn von Norden) an den Tschad, den Sudan, die Demokratische Republik Kongo, die Republik Kongo und Kamerun.
Geographie
Das Land liegt hauptsächlich auf dem Plateau der Nordäquatorialschwelle (bis 1.420 m ü. NN). Im Norden herrscht eher wüstenähnliches Klima, im Süden Äquatorialklima mit einer Regenzeit von März bis Oktober.
Flora und Fauna
Der dichte Tropische Regenwald im Süden ist eine der letzten Zufluchtsstätten für Flachlandgorillas und Waldelefanten. Der größte Teil des Landes besteht aber aus Grassavanne (Feuchtsavanne) und lichtem Wald. Zum Tierbestand zählen Elefanten, Affen, Antilopen, Büffel, seltene Vögel, sowie Warane und Flusspferde in den Gewässern.
Bevölkerung
Die ursprüngliche Bevölkerungsgruppe, die Pygmäen, sind fast ausgelöscht worden. Im Süden dominieren Bantu der Ngalagruppe (Gbakka, Lissongo). Hinzu kommen im Norden Sara und nilotide Runga sowie im Osten Azande-Völker, in der Urwaldregion auch Pygmäen. Einige tausend Europäer, zumeist Franzosen, leben in den Städten. Während die Regenwaldgebiete und die Trockensavanne fast menschenleer sind, ist der größte Teil der Bevölkerung entlang den wichtigsten Wasserwegen des Landes angesiedelt.
Azande
Mehr als die Hälfte der Einwohner hängt indigenen Religionen an, ein gutes Viertel dem Christentum (Katholiken) und der Rest (15 %) dem Islam.
Trotz Schulpflicht liegt die Analphabetenrate noch über 60 %. Seit 1970 besitzt das Land in Bangui eine Universität.
Sprachen
- Französisch (Amtssprache), verschiedene Ubangi-Sprachen (z. B. Ngbandi, Sangho oder Sango), und Fulfulde, die Sprache der Fulbe.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte der Zentralafrikanischen Republik
Nach dem durch den vom Sudan betriebenen Sklavenhandel siedelten hier später Bantu und Azande. Ausgebeutet während der französischen Kolonialherrschaft, erlangte das Land 1960 seine volle Unabhängigkeit.
Verwaltungsgliederung
Der Staat gliedert sich in 14 Provinzen, 2 Präfekturen und den Hauptstadtdistrikt.
Siehe auch: Liste der Städte in der Zentralafrikanischen Republik
Infrastruktur
Der Ubangi-Fluss ist der wichtigste Transportweg, da das Straßennetz in der Regenzeit häufig überflutet ist.
Eine soziale Versorgung gibt es kaum, das Gesundheitswesen ist der Schlafkrankheit, Malaria, der Lepra, Aids und anderen Krankheiten nicht gewachsen, Schulbildung ist kostenlos, aber nur einer Minderheit zugänglich, die Medien unterliegen einer staatlichen Zensur.
Wirtschaft
Weniger als ein Drittel des Landes werden für die Landwirtschaft genutzt, die fast ausschließlich der örtlichen Ernährung dient.
Exportiert werden Erdnüsse, Baumwolle, Kaffee und Palmfrüchte.
Grundnahrungsmittel sind Reis, Hirse und Maniok.
Wichtigster Bodenschatz sind Diamanten, die zwar auch exportiert werden, zum größten Teil aber geschmuggelt werden.
Weblinks
- [http://www.kodro.net/ Offizielle Homepage]
- [http://www.pygmies.info/ Afrikanische Pygmäen] Kultur und Musik der ersten Einwohner von Zentralafrikanische Republik
- [http://www.yangada.cf// www.yangada.cf (Linkseite)]
Kategorie:Staat
!
ja:中央アフリカ
ko:중앙 아프리카 공화국
ms:Republik Afrika Tengah
th:สาธารณรัฐแอฟริกากลาง
zh-min-nan:Tiong-hui Kiōng-hô-kok
25. JanuarDer 25. Januar (in Österreich: 25. Jänner) ist der 25. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 340 Tage (in Schaltjahren 341 Tage) bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 750 - die Umayyaden werden in der Schlacht am Großen Zab (seit dem 16. Januar) entscheidend geschlagen
- 1442 - Nürtinger Vertrag zur Teilung des Landes Württemberg zwischen Ludwig I. und seinem Bruder Ulrich V.
- 1774 - London. David Low eröffnet das erste Hotel der Welt
- 1890 - Der Deutsche Reichstag lehnt mit 167 zu 98 Stimmen eine Regierungsvorlage zur Verlängerung des Sozialistengesetzes auf unbestimmte Zeit ab.
- 1952 - Island. Tod von Staatspräsident Sveinn Bjørnsson.
- 1955 - UdSSR beendet Kriegszustand mit Deutschland mit dem "Erlaß des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR"
- 1971 - Putsch in Uganda
- 1974 - UN-Truppen rücken in die von den Israelis frei gemachten Stellungen am Sueskanal ein.
- 1987 - Bei der Bundestagswahl in Deutschland wird die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP in ihrem Amt bestätigt
- 1993 - Offizieller Besuch von Bundeskanzler Helmut Kohl in den Niederlanden
- 1995 - Albanien unterzeichnet mit der NATO ein individuelles Partnerschaftsabkommen.
- 1995 - Bulgarien. Shan Videnov wird Ministerpräsident.
- 1996 - Deutschlands Bundespräsident Roman Herzog auf Staatsbesuch in Äthiopien.
- 2001 - Armenien und Aserbaidschan werden Mitglieder des Europarats.
- 2002 - In Kabul findet ein Treffen zwischen dem UN-Generalsekretär Kofi Annan und dem afghanischen Regierungschef Hamid Karzai statt.
- 2002 - Indien testet eine atomare Kurzstreckenrakete mit einer Reichweite bis 700 km.
- 2004 - Georgien. Micheil Saakaschwili wird Staatspräsident
Wirtschaft
- 1949 - UdSSR, Bulgarien, Polen, Rumänien, Tschechoslowakei und Ungarn gründen die Wirtschaftsgemeinschaft COMECON (Council for Mutual Economic Assistance).
- 1984 - Der Apple Macintosh wird vorgestellt.
Wissenschaft und Technik
- 1977 - Frankreich. In den Pyrenäen geht weltweit das erste Solarkraftwerk in Betrieb.
- 2004 - Landung der Sonde Opportunity auf dem Planeten Mars.
Kultur
- 1694 - Uraufführung der Oper Xerse von Giovanni Bononcini im Tordinona in Rom.
- 1782 - Uraufführung der Oper Armida abbandonata von Luigi Cherubini in Florenz.
- 1861 - Uraufführung der Operette Les Musiciens d'orchestre von Léo Delibes am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.
- 1884 - Uraufführung der Operette Gasparone von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien.
- 2002 - Magnus Manske-Tag, Einführung der Wikipedia Software Version 2.
Religion
Katastrophen
- 1939 - Erdbeben der Stärke 8,3 in Chillan (Chile) fordert rund 28.000 Todesopfer.
- 1990 - New York, USA. Einer Boeing 707 der Luftfahrtgesellschaft Avianca geht beim Anflug auf den John F. Kennedy International Airport der Treibstoff aus. Beim Absturz sterben 73 Menschen, 74 werden gerettet.
- 1999 - Erdbeben der Stärke 6,2 in Kolumbien, 1.185 Tote
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1997 - In Stuttgart gewinnen die Brüder Vitali und Wladimir Klitschko ihre Boxkämpfe gegen Mike Acklie bzw. Troy Weida jewils vorzeitig durch KO.
Geboren
- 1459 - Paul Hofhaimer, österreichischer Komponist
- 1477 - Anne de Bretagne, Königin von Frankreich
Anne de Bretagne
- 1488 - Georg Truchsess von Waldburg-Zeil, deutscher Heerführer
- 1526 - Adolf I., Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf
- 1540 - Edmund Campion, Mönch im Jesuitenorden und Märtyrer der katholischen Kirche
- 1615 - Govert Flink, holländischer Maler
- 1627 - Robert Boyle, irischer Chemiker und Naturwissenschaftler
- 1630 - Ludwig VI. (Hessen-Darmstadt), Landgraf von Hessen-Darmstadt
- 1635 - Daniel Casper von Lohenstein, deutscher Dichter
- 1695 - Franz Ernst von Hessen-Darmstadt, deutscher Adliger
- 1708 - Pompeo Batoni, italienischer Maler
- 1723 - Mademoiselle Clairon, französische Tragödin
- 1736 - Joseph-Louis Lagrange, italienischer Mathematiker und Astronom
- 1743 - Friedrich Heinrich Jacobi, deutscher Philosoph und Schriftsteller
- 1750 - Johann Gottfried Vierling, deutscher Organist und Komponist
- 1752 - Friedrich Valentin, deutscher Bildhauer
- 1759 - Robert Burns, schottischer Schriftsteller und Poet
- 1776 - Joseph Görres, deutscher Publizist
- 1777 - Karoline Jagemann, deutsche Sängerin
- 1820 - Adalbert Heinrich Graf von Baudissin, deutscher Schriftsteller
- 1825 - George Edward Picket, Major-General in der Armee der Konföderierten Staaten von Amerika
- 1832 - Paul Bronsart von Schellendorff, preußischer General und Kriegsminister
- 1841 - John Arbuthnot Fisher, als 1. Seelord und Admiral prägte er die Royal Navy.
- 1843 - Hermann Amandus Schwarz, deutscher Mathematiker
- 1851 - Jan Blockx, belgischer Komponist
- 1855 - Eduard Meyer, deutscher Althistoriker
- 1866 - Emile Vandervelde, belgischer Politiker
- 1869 - Max Hoffmann, deutscher General
- 1870 - Helge von Koch, schwedischer Mathematiker
Helge von Koch
- 1874 - William Somerset Maugham, englischer Dramatiker, und Schriftsteller
- 1875 - Karl August Nerger, Fregattenkapitän und Träger des Ordens Pour-le-Mérite
- 1876 - Herbert Eulenberg, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1880 - Arthur Schütz, österreichischer Ingenieur und Schriftsteller
- 1880 - Bernhard Raestrup, deutscher Politiker
- 1881 - Elly Heuss-Knapp, deutsche Politikerin, Gründerin des Müttergenesungswerks
- 1881 - Emil Ludwig, deutscher Schriftsteller
- 1882 - Virginia Woolf, britische Schriftstellerin und Idol der Frauenbewegung
- 1886 - Wilhelm Furtwängler, deutscher Dirigent und Komponist
- 1892 - Takeo Takagi, Vizeadmiral der kaiserlich japanischen Marine
- 1894 - Micheil Tschiaureli, georgischer Filmregisseur
- 1895 - Heinrich Landahl, Hamburger Schulsenator
- 1895 - Paolo Marella, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1898 - Anton Diel, deutscher Politiker und MdB
- 1899 - Paul-Henri Spaak, belgischer Politiker und Staatsmann
- 1899 - Sleepy John Estes, US-amerikanischer Musiker
- 1900 - Theodosius Dobzhansky, russisch-amerikanischer Genetiker and Evolutionsbiologe
- 1904 - Géza Fried, ungarischer Pianist und Komponist
- 1909 - Reinhold Münzenberg, deutscher Fußballspieler
- 1910 - Henri Louveau, französischer Rennfahrer
- 1913 - Jürgen Aschoff, deutscher Biologe
- 1913 - Witold Lutosławski, polnischer Komponist und Dirigent
- 1916 - Hans Coppi, Mitglied der Widerstandsgruppe Rote Kapelle
- 1917 - Ilya Prigogine, russisch-belgischer Physikochemiker
- 1917 - Jânio Quadros, Staatspräsident von Brasilien
- 1922 - Luigi Luca Cavalli-Sforza, italienischer Biologe, Genetiker
- 1923 - Eva Zeller, deutsche Schriftstellerin
- 1925 - Paul Pörtner, deutscher Dramatiker und Lyriker
- 1926 - Youssef Chahine, ägyptischer Filmregisseur
- 1927 - Antônio Carlos Jobim, brasilianischer Sänger und Komponist
Antônio Carlos Jobim
- 1928 - Eduard Schewardnadse, Außenminister der Sowjetunion und Präsident Georgiens
- 1929 - Benny Golson, US-amerikanischer Jazz-Tenorsaxophonist, Komponist und Arrangeur
- 1929 - Michael Mitchai Kitbunchu, Erzbischof von Bangkok und Kardinal
- 1929 - Robert Faurisson, französischer Professor für Literatur, Revisionist (Holocaustleugner)
- 1930 - Hans-Günther Toetemeyer, deutscher Politiker und MdB
- 1930 - Raymund Schmitt, Präsident des Bezirkstages von Unterfranken
- 1931 - Günter Biermann, deutscher Politiker und MdB
- 1932 - Jochen Brauer, deutscher Musiker
- 1933 - Corazon Aquino, philippinische Staatspräsidentin
- 1935 - António Ramalho Eanes, Präsident von Portugal
- 1937 - Werner Schneyder, österreichischer Kabarettist
- 1938 - Etta James, US-amerikanischer Sängerin
- 1938 - Wladimir Semjonowitsch Wyssozki, russischer Schauspieler, Dicher und Sänger
- 1939 - Otto Wesendonck (Bildhauer), deutscher Bildhauer
- 1940 - Wolfgang Paul (Fußballspieler), deutscher Fußballspieler
- 1942 - Eusébio, portugiesischer Fußballspieler
- 1942 - Martin Dolde, Ingenieur und Kirchenpolitiker
- 1943 - Dagmar Berghoff, deutsche Hörfunk- und Fernsehmoderatorin
- 1943 - Norbert Königshofen, deutscher Politiker und MdB
- 1943 - Roy Black, deutscher Schlagersänger und Schauspieler
- 1944 - Tom Koenigs, deutscher Politiker
- 1945 - Jason Dark, deutscher Trivialautor
- 1946 - Ronnie Brandon, US-amerikanischer Musiker
- 1947 - Anton Mang, Motorradrennfahrer
- 1949 - Paul M. Nurse, britischer Mediziner und Nobelpreisträger
- 1951 - Bill Viola, US-amerikanischer Video- und Installationskünstler
- 1951 - Hans-Jürgen Dörner (Fußballspieler), deutscher Fußballtrainer und -spieler (DDR)
- 1952 - Malan Marnersdóttir, erste feministische färöische Literaturwissenschaftlerin
- 1954 - Richard Finch, US-amerikanischer Musiker
- 1955 - Jürgen Renfordt, deutscher Schlagesänger
- 1955 - Olivier Assayas, französischer Regisseur und Drehbuchautor
- 1955 - Petra Gerster, deutsche Fernsehjournalistin und Moderatorin
- 1957 - Luis Alfredo Garavito Cubillos, kolumbianischer Serienmörder
- 1958 - Alessandro Baricco, italienischer Schriftsteller
- 1958 - Harti Weirather, österreichischer Skirennläufer
- 1958 - Jürgen Hingsen, deutscher Zehnkämpfer
- 1958 - Paulus Manker, österreichischer Schauspieler und Regisseur
- 1962 - Chris Chelios, US-amerikanischer Eishockeyspieler
- 1972 - Pauli Jaks, Schweizer Eishockeyspieler
- 1972 - Silke Rottenberg, deutsche Fußballspielerin
- 1974 - Marek Mastic, slowakischer Eishockeyspieler
- 1975 - Martin Laciga, Schweizer Beachvolleyballspieler
- 1977 - Lidia Chojecka, polnische Leichtathletin
- 1978 - Denis Nikolajewitsch Menschow, russischer Radrennfahrer
- 1980 - Christian Olsson, schwedischer Leichtathlet
- 1981 - Alicia Keys, US-amerikanische Pop- und Soulsängerin
- 1983 - Sarah Günther, deutsche Fußballspielerin
- 1984 - Stefan Kießling, deutscher Fußballspieler
Gestorben
Stefan Kießling
- 390 - Gregor von Nazianz, Bischof und Kirchenlehrer
- 840 - Gregor IV., Papst
- 1138 - Anaklet II. (Gegenpapst), Gegenpapst zu Papst Innozenz II.
- 1138 - Pietro Pierleoni, Gegenpapst zu Papst Innozenz II.
- 1366 - Heinrich Seuse, mittelalterlicher Mystiker
- 1494 - Ferdinand I. (Neapel), König von Neapel
- 1559 - Christian II. (Dänemark), König von Dänemark
- 1586 - Lucas Cranach der Jüngere, deutscher Maler und Graphiker
- 1640 - Robert Burton, englischer Schriftsteller und anglikanischer Geistlicher
- 1681 - Petronio Franceschini, italienischer Komponist
- 1821 - Maciej Kamieński, polnischer Komponist
- 1831 - Ernst August Friedrich Klingemann, deutscher Schriftsteller der Romantik
- 1844 - Jean-Baptiste Drouet d'Erlon, französischer General und Marschall von Frankreich
Jean-Baptiste Drouet d'Erlon
- 1870 - Victor de Broglie, französischer Staatsmann und Diplomat
- 1871 - Wilhelm Weitling, Frühsozialist
- 1884 - Johann Gottfried Piefke, Militärmusiker und Komponist
- 1885 - Alois Emanuel Biedermann, reformierter Theologe aus der Schweiz
- 1907 - René Pottier, französischer Radrennfahrer
- 1908 - Michail Iwanowitsch Tschigorin, russischer Schachspieler
Michail Iwanowitsch Tschigorin
- 1908 - Michail Tschigorin, russischer Schachspieler
- 1912 - Karl Junker, deutscher Maler, Bildhauer und Architekt
- 1936 - Titus Maria Horten, katholischer Priester und Heiliger
- 1947 - Al Capone, legendärer Chicagoer Mafioso während der Prohibition
- 1952 - Sveinn Björnsson, erster Präsident Islands
- 1960 - Ernst Gehrcke, deutscher Physiker
- 1963 - Robert Leibbrand, deutscher KPD-Politiker
- 1972 - Erhard Milch, deutscher Generalfeldmarschall im Dritten Reich
- 1972 - Ludwig Tügel, deutscher Schriftsteller
- 1973 - Elinor Hubert, deutsche SPD-Politikerin
- 1975 - Gottlob Berger, deutscher General. SA- und SS-Mitglied
- 1975 - Yvonne Georgi, deutsche Ballett-Tänzerin und Choreographin
- 1976 - Chris Kenner, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1976 - Erwin Schoettle, deutscher Politiker
- 1990 - Ava Gardner, US-amerikanische Schauspielerin
- 1992 - Raban Adelmann, MdR
- 1992 - Raban Graf Adelmann, deutscher Politiker und MdB
- 1993 - Robert Jacobsen, dänischer Bildhauer
- 1995 - Fritz Dorls, deutscher Politiker
- 1996 - Ruth Berghaus, deutsche Regisseurin des Musiktheaters
- 1996 - Siegfried Sommer, deutscher Schriftsteller
- 1999 - Rudi Glöckner, deutscher Fußballschiedsrichter
- 2004 - Fanny Blankers-Koen, niederländische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 2004 - Miklós Fehér, ungarischer Fußballnationalspieler
- 2005 - Dieter Zehentmayr, österreichischer Karikaturist
- 2005 - Lothar Löffler, deutscher SPD-Politiker und MdB
- 2005 - Max Velthuijs, niederländischer Autor und Zeichner
- 2005 - Netty Witziers-Timmer, niederländische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 2005 - Philip Johnson, US-amerikanischer Architekt
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Bekehrung des Hl. Apostels Paulus (katholisch, evangelisch, anglikanisch)
- Sel. Heinrich Seuse, Mönch, Mystiker (katholisch, evangelisch) Im deutschen Sprachgebiet wird der katholische Gedenktag verlegt auf den 23. Januar
- Hl. Gregor von Nazianz, Bischof, Kirchenlehrer (orthodox)
- Namenstage: Adelviva, Amarin, Paul
- Burns Supper zu Ehren des Dichters Robert Burns.
Siehe auch
- 24. Januar - 26. Januar
- 25. Dezember - 25. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0125
ja:1月25日
ko:1월 25일
simple:January 25
th:25 มกราคม
Kolonie
Die Kolonie ist ein auswärtiges abhängiges Gebiet eines Staates ohne eigene politische und wirtschaftliche Macht. Die Bildung von Kolonien ist ein wesentliches Instrument der Machtausdehnung imperialistischer Staaten.
Kolonien im ursprünglichen Sinn gab es schon in der Antike. So wurden besonders von den Griechen etliche Kolonien im Mittelmeerraum und im Gebiet des Schwarzen Meeres gegründet, die über Handelsbeziehungen eng mit den Mutterstädten in Griechenland verbunden blieben. Auch die Römer kannten dieses Prinzip - bei ihnen waren es die aus dem Militärdienst ausgeschiedenen Soldaten, die in den eroberten Gebieten Land zur Bewirtschaftung erhielten und Kolonien gründeten. So leitet sich etwa der Name der Stadt Köln direkt vom lateinischen colonia ab.
Kolonien wurden und werden traditionell wegen ihres natürlichen Reichtums an Bodenschätzen, fruchtbarem Boden (Ackerbau) und Menschen (Sklaverei) oder ihrer geostrategisch günstigen Lage (Gibraltar) etabliert.
Der Reichtum und die Position von Kolonien soll vor allem den Bewohnern oder der Elite des Mutterlandes nutzen, daher haben die Bewohner von Kolonien oft gar keine oder nur verminderte Bürgerrechte. Die Kolonie wird administrativ von einer dünnen Elite aus Bewohnern der Kolonialmacht beherrscht; oft ist statt der einheimischen Sprache eine Kolonialsprache Amtssprache. Die Kolonialmächte setzten so genannte Kolonialregierungen ein, die mit der Verwaltung einer Kolonie bedacht wurden.
Diese systematische Unterdrückung einheimischer Völker und die Ausbeutung natürlicher Reichtümer hat vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg wachsende Unzufriedenheit geschürt und schließlich zur Unabhängigkeit der meisten Kolonien auf der Welt geführt.
Kolonien heißen heute nicht mehr Kolonien
Ob ein Gebiet eine Kolonie oder nur eine „beliebige“ Provinz des Mutterlandes ist, hängt stark vom Standpunkt ab. Tendenziell werden abhängige Gebiete demokratischer Staaten nicht so deutlich als Kolonien wahrgenommen wie abhängige Gebiete nicht-westlicher Staaten.
Da der Begriff Kolonie eine negative Konnotation bekam, haben vor allem seit den 1970er Jahren praktisch alle noch bestehenden Kolonialmächte ihren Kolonien andere Namen gegeben, z. B. die DOMs und TOMs von Frankreich, die „inkorporierten Territorien“ der USA oder die Sonderverwaltungszonen und Autonomen Gebiete Chinas. Auch bekamen die Einheimischen in der Regel heute die vollen Bürgerrechte des Mutterlandes.
Die Umbenennung einer Kolonie und das Verleihen von Bürgerrechten macht aber aus ihr noch keinen Teil des Mutterlandes. Inhaltlich bleiben die meisten Kolonien weiterhin Kolonien: Der natürliche Reichtum wird abgeschöpft, so dass das Durchschnittseinkommen in den Kolonien viel geringer als im Mutterland ist, die Elite vor Ort sind oft direkt aus dem Mutterland versetzte Bürokraten und Amtssprache ist die Kolonialsprache.
Andererseits geht es vielen heutigen Kolonien wirtschaftlich oft viel besser als Nachbargebieten, die schon lange unabhängige Staaten sind, so Französisch-Guayana in Südamerika oder Puerto Rico (USA) in der Karibik.
In der radikalsten Sichtweise sind alle Gebiete Kolonien, deren Bewohner sich aufgrund oft kultureller Unterschiede vom Mutterland lösen wollen. So ist Schottland für nationalistische Schotten eine englische Kolonie genauso wie nationalistische Bretonen die Loslösung der Bretagne von der Kolonialmacht Frankreich fordern.
Siehe auch
- Kolonialismus – Das Herrschaftsprinzip
- Kolonisation – Gründung und Entwicklung von Kolonien.
- Kolonialzeit – Die Blütezeit, von der Entdeckung Amerikas bis zum Ende des 2. Weltkriegs
- Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg – Krieg der amerikanischen Kolonien gegen die Kolonialmacht England
- Dekolonisation – Auflösung der Kolonien, vorwiegend nach dem 2. Weltkrieg
- Entwicklungspolitik – Umgang mit Entwicklungsländern, häufig früheren Kolonien
- Neokolonialismus – Abwertende Bezeichnung für den heutigen Umgang mancher Industrieländer mit Entwicklungsländern
Kategorie:Abhängiges Gebiet
ja:植民地
zh-min-nan:Si̍t-bîn-tē
MbaikiMbaïki (auch Mbaki oder M'Baiki) ist die Hauptstadt der Präfektur Lobaye. Die auf Kaffee- und Holzindustrie gestützte Stadt liegt im Südwesten der Zentralafrikanischen Republik.
Die Gegend um Mbaïki wird hauptsächlich von Lobayern und Pygmäen bewohnt.
Geschichte
Mbaïki, damals auf ca. 4000 Einwohner geschätzt, wurde durch das Marokko-Kongo-Abkommen vom 4. November 1911 als Teil von Neukamerun Bestandteil der deutschen Kolonie Kamerun und Verwaltungssitz des Bezirks Mittel-Sanga-Lobaye. Die Übernahme durch die 6. Kompanie der deutschen Schutztruppe erfolgte am 1. Februar 1913. Anfang März des gleichen Jahres wurde die Militärstation durch Brandstiftung weitgehend zerstört, der Ausbruch von Unruhen aber im Keim erstickt.
Im Ersten Weltkrieg von französischen Truppen besetzt, fiel Mbaiki durch den Versailler Vertrag zurück an Französisch-Äquatorialafrika.
Kategorie:Ort in der Zentralafrikanischen Republik
BerbératiBerbérati ist die zweitgrößte Stadt der Zentralafrikanischen Republik. Der Ort liegt auf 600 Metern im Westen des Landes, nahe der Grenze zu Kamerun.
Berbérati besitzt einen kleinen Provinzflughafen, sowie ein Krankenhaus.
Kategorie: Ort in der Zentralafrikanischen Republik
BouarBouar ist eine knapp 30.000 Einwohner große Stadt in der Zentralafrikanischen Republik.
Bouar liegt auf knapp 950 m Höhe im Westen der Zentralafrikanischen Republik an der Hauptverbindungsstraße von Bangui nach Kamerun, wozu Bouar früher gehörte.
Kategorie:Ort in der Zentralafrikanischen Republik
4. NovemberDer 4. November ist der 308. Tag des | | |