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Geschichte des Vereinigten KönigreichesVorhergehende Geschichte Großbritanniens: Geschichte des Königreiches Großbritannien
Mit dem Act of Union 1800 entstand das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland. Am 1. Januar 1801 wurde die rechtliche Einheit von Großbritannien und Irland vollzogen. Irland entsandte rund 100 Abgeordnete in das House of Commons und 28 Peers in das House of Lords.
Irland im Vereinigten Königreich
Im Act of Union 1800 war die Gleichberechtigung der Katholiken vorgesehen gewesen. Doch König Georg III. wehrte sich zunächst erfolgreich dagegen. Eine durch Daniel O'Connell angeführte Kampagne führte 1829 schließlich zur Aufhebung der diskriminierenden Gesetze und Katholiken war es nun erlaubt, ins Parlament gewählt zu werden. Seine Anstrengungen, die Act of Union aufzulösen, waren hingegen erfolglos.
In der Zeit von 1846 bis 1851 kam es in Irland aufgrund schlechter Kartoffelernten zur Großen Hungersnot. In dieser Zeit verhungerten etwa 500 000 Menschen und etwa 1 Million wanderten aus. 1858 wurde die erste Untergrundarmee gebildet, die einen bewaffneten Aufstand plante. Die Iren mochten sich allerdings noch nicht so recht für die Unabhängigkeit begeistern.
Stattdessen begannen mehrere Gruppen, sich für Selbstverwaltung einzusetzen. Zwei "Home Rule"-Gesetze wurden durch die Regierung von William Ewart Gladstone ausgearbeitet, scheiterten aber 1886 und 1893 jeweils im Parlament. Die Meinungen in Irland waren geteilt, vor allem die protestantische Mehrheit in Ulster war dagegen.
Ein weiteres "Home Rule"-Gesetz wude 1912 vom Unterhaus genehmigt, scheiterte aber im Oberhaus. Das Oberhaus hatte aber in der Zwischenzeit sein Vetorecht verloren und konnte das Gesetz nur um zwei Jahre verzögern. In Irland bildeten sich zwei feindlich gesinnte Untergrundarmeen, die mit großem Eifer Waffen importierten. Auf der einen Seite standen die katholischen Nationalisten, auf der anderen Seite die protestantischen Unionisten. Der erste Weltkrieg ließ die Irlandfrage für einige Jahre in den Hintergrund rücken.
1916 wurde in Dublin die Irische Republik ausgerufen, 1919 wurde ein selbsternanntes irisches Parlament gebildet. Der Englisch-Irische Krieg dauerte von Januar 1919 bis Juni 1921. Im Englisch-Irischen Frieden von 1921 wurde die Bildung des Irischen Freistaats vereinbart. Nach und nach wurden sämtliche verfassungsrechtliche Bindungen zu Großbritannien aufgelöst, bis dann 1949 die Republik Irland gegründet wurde. Sechs Grafschaften in Ulster, die mehrheitlich protestantisch waren, blieben bei Großbritannien. Damit wurde aus dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland. Die offizielle Namensänderung erfolgte allerdings erst 1927.
sieh: Hauptartikel Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland
Nordirland
Die protestantischen Nordiren, die stets gegen die Unabhängigkeit Nordirlands gewesen waren, fuhren mit der Unterdrückung der katholischen Minderheit fort. Die Grenzen der Wahlkreise wurden so gezogen, dass die Katholiken fast keine Vertreter in die Stadtverwaltungen entsenden konnten.
In den 1960ern versuchte der Erste Minister Terence O'Neill das diskriminerende System zu reformieren, stieß jedoch auf erbitterten Widerstand der fundamentalistischen Protestanten unter der Führung von Ian Paisley. Verschiedene gewalttätige Ausschreitungen führten zur Entsendung von britischen Truppen durch Innenminister James Callaghan. Der Schutz durch die Truppen wurde von der katholischen Bevölkerung zunächst begrüßt. Als jedoch am Blutsonntag in Derry dreizehn unbewaffnete Demonstranten durch Fallschirmtruppen getötet wurden, radikalisierte sich die katholische Minderheit. Dies war der Beginn des Nordirland-Konflikts.
Für 25 Jahre versank Nordirland in einen bürgerkriegsähnlichen Zustand, die IRA und verschiedene protestantische Untergrundbewegungen terrorisierten die Bevölkerung. Erst mit dem Karfreitagsabkommen von 1998 wurden die bewaffneten Auseinandersetzungen beendet. Doch die grundlegenden Gegensätze konnten bis heute nicht überwunden werden und der Konflikt könnte leicht wieder außer Kontrolle geraten.
Britisches Imperium und Commonwealth
Hauptartikel: Britisches Imperium
Auf seinem Höhepunkt umfasste das British Empire fast zwei Fünftel der Erdoberfläche. Die Siedlerkolonien Australien, Neuseeland, Neufundland und Südafrika, wohin Millionen von Briten und Iren ausgewandert waren, konnten sich einen immer größeren Grad an Selbständigkeit sichern und wurden schließlich unabhängig. Nach der Unabhängigkeit von Indien und Pakistan (1947) wurde das Riesenreiches innerhalb weniger Jahre aufgelöst. Es wurde durch das lockere Commonwealth ersetzt, dem die meisten ehemaligen Kolonien angehören. 13 ehemalige Kolonien haben sich dazu entschlossen, bei Großbritannien zu bleiben und den Status eines Überseegebiets anzunehmen. Dazu zählen u.a. Gibraltar, die Falklandinseln und Bermuda.
Nachkriegszeit (1945 - 1951)
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Vereinigte Königreich zur Großmacht zweiter Ordnung und verlor nach und nach nicht nur sein Empire, sondern auch seine Vormachtstellung im Commonwealth.
Trotz des militärischen Sieges wurden die Konservativen 1945 abgewählt und
Clement Attlee wurde Premier. Er begann einige Verstaatlichungen (Zivilluftfahrt-Gesellschaft, Bank von England, Kohlebergbau, Transportwesen, Gas- und Stromversorgung und - besonders umstritten - Eisen- und Stahlindustrie) und führte 1946 eine umfassende Sozialversicherungsgesetzgebung und den staatlichen Gesundheitsdienst (National Health Service) ein.
1947 schied Indien aus dem Empire aus und das Vereinigte Königreich trat auf Drängen der USA dem GATT bei. Ab 1948 erhielt es dann Hilfe aus dem Marshallplan. Im selben Jahr gab es die Verwaltung des Mandatsgebietes Palästina ab und gab Ceylon und Birma, heute Myanmar, die Unabhängigkeit. Ebenfalls 1948 wurde das Prinzip one man one vote eingeführt und das Doppelwahlrecht für Eigentümer und Akademiker, die Möglichkeit in zwei verschiedenen Wahlkreisen zu wählen, abgeschafft.
Konservative Regierungen (1951 – 1964)
Als die Konservativen mit Winston Churchill wieder den Premier stellten, ließen sie die Sozialgesetzgebung unangetastet und nahmen nur die Verstaatlichung der Eisen- und Stahlindustrie zurück. Es folgten Jahre wirtschaftlichen Aufschwungs mit hohen Wachstumsraten im Wohnungsbau. Die Krönungsfeierlichkeiten für Elisabeth II. 1953 standen für die Überwindung der Einschränkungen der Nachkriegszeit, die auf der Insel etwa bei der Lebensmittelrationierung länger angedauert hatten als im Verliererstaat Bundesrepublik Deutschland.
Premier Sir Anthony Eden ließ sich 1956 zusammen mit Frankreich wie in alten Zeiten des Empire auf das Abenteuer einer Besetzung des Sueskanalgeländes ein, doch zeigte sich, dass keine Politik mehr gegen den gemeinsamen Druck von Sowjetunion und USA möglich war. So kam es zu Edens Rücktritt. Sein Nachfolger Harold Macmillan führte das Vereinigte Königreich 1960 in die EFTA und entließ eine ganze Reihe von Kolonien in die Unabhängigkeit (Ghana, Nigeria, Somalia, Tansania, Sierra Leone, Uganda, Kenia, Malaysia, Zypern und Jamaika). 1961 stellte er einen Beitrittsantrag in die EG (heute EU), der 1963 auf Drängen Charles de Gaulles abgelehnt wurde. MacMillans Nachfolger Sir Alec Douglas-Home unterlag bei den Unterhauswahlen 1964 knapp dem Führer der Labour Party Harold Wilson.
Von der Inflation zum Winter of Discontent (1964 – 1979)
Wilson wurde bald mit einer erheblichen Inflation und einer daraus resultierenden andauernden Schwäche des Pfund Sterling und einer Zunahme der Arbeitslosigkeit konfrontiert, die er weder durch Preisbeobachtung noch durch Einschränkung der Einwanderung aus Commonwealth-Staaten in den Griff bekam. Trotz internationaler Stützungsaktionen der Zentralbanken war er schließlich doch zu einer Abwertung des Pfundes um 14,3% gezwungen, die den Währungsspekulanten Recht gab.
Andererseits gelangen ihm mit der Abschaffung der Todesstrafe, der Reform des Oberhauses und Gesetzen gegen Rassendiskriminierung auch dauerhafte Reformschritte.
Überlegungen zur Einschränkung der Macht der Gewerkschaften musste unter deren Druck angesichts ihres hohen Einflusses auf die Labour Party aufgeben. Unruhen in Nordirland veranlassten ihn zu militärischem Eingreifen.
Der Regierungswechsel zu den Konservativen unter Edward Heath brachte keine Entspannung. So wurde am 3.8. 1971 der Notstand ausgerufen. Die Freigabe des Wechselkurses des Pfundes führte zu einer Abwertung um etwa 20%. Die Mitgliedschaft in der EG ab 1973 brachte keine unmittelbare Erleichterung. Die Übernahme der Regierungsverantwortung für Nordirland erforderte weiteres Krisenmanagement. Als im Januar die Energieversorgung in Schwierigkeiten geriet, musste zeitweise allgemein die Drei-Tage-Woche eingeführt werden. Weitere Schwierigkeiten brachte der Regierung der Bergarbeiterstreik durch die NUM, so dass sich Heath entschloss, das Unterhaus aufzulösen. Die Wahlen brachten aber keine klaren Mehrheitsverhältnisse, schließlich bildete wieder Harold Wilson ein Labourkabinett, aber als Minderheitsregierung.
Doch weder er noch sein Nachfolger James Callaghan konnten mit Preis- und Lohnkontrollen die Probleme lösen. Außerdem stieg die Arbeitslosigkeit 1977 mit 1,3 Mill. auf ihren Höchststand seit 1939. Der darauf folgende Streikwinter (Winter of Discontent) führte zur Abwahl Callaghans.
Die Ära Thatcher (1979 – 1990)
Winter of Discontent
Margaret Thatcher, der erste weibliche Premier des Vereinigten Königreiches, orientierte sich in ihrer Wirtschaftspolitik an USA-Präsident Ronald Reagan mit einer sehr unternehmerfreundlichen Wirtschaftspolitik und bekämpfte konsequent die Macht der Gewerkschaften. Nach dem Sieg im Falklandkrieg 1982 hatte sie dann auch genügend Rückhalt im Parlament und in der Bevölkerung, um einen einjährigen Bergarbeiterstreik unter dem Führer Arthur Scargill am 3.3. 1985 siegreich zu beenden und danach die Rechte der Gewerkschaften durch eine scharfe Gesetzgebung erheblich zu beschneiden. Mit der Einführung eines neuen Kommunalsteuersystems, der poll tax überbeanspruchte Thatcher aber auch die Loyalität ihrer Parteiangehörigen und musste am 22. 11. 1990 zurücktreten. Damit beendete sie nach elf Jahren die längste fortlaufende Regierungszeit eines Premierministers von Großbritannien seit den Napoleonischen Kriegen.
Ihr konservativer Nachfolger John Major blieb trotz solider Arbeit in ihrem Schatten, war zeitweise aufgrund Inflation und Arbeitslosigkeit der unbeliebteste Premier der Nachkriegszeit (14% in Umfrageergebnissen) und erlitt aufgrund einer Reformentwicklung der Labour Party - unter Neil Kinnock, John Smith und Tony Blair - zu New Labour am 1.5.1997 eine schwere Wahlniederlage.
New Labour (ab 1997)
New Labour
Tony Blair führte zwar einerseits Arbeitsbeschaffungsprogramme und Mindestlöhne ein, doch betrieb er daneben auch industriefreundliche Deregulierung, so auch eine größere Unabhängigkeit der Bank of England. Populär machte er sich auch durch seine rasche Reaktion auf den Tod der beliebten Prinzessin Diana, der queen of hearts, besonders da die königliche Familie dem Volk befremdliche Zurückhaltung übte.
Erfolge waren auch seine Einführung von Regionalparlamenten in Schottland und Wales 1999 und das Nordirlandabkommen vom 10.4. 1998. Dass dies kein dauerhafter Erfolg war, sondern am 11.2. 2000 wieder die direkte Herrschaft der Londoner Regierung eingeführt werden musste, tat seiner Popularität allerdings weniger Abbruch als seine bedingungslose Zustimmung zum zweiten Golfkrieg, der von US-Präsidenten George W. Bush als Anti-Terrorkrieg ausgerufen wurde. Denn die Bevölkerungsmehrheit war eindeutig gegen den Krieg eingestellt. Dennoch konnte er sich sowohl bei nationalen Wahlen wie auch gegen seine innenparteilichen Konkurrenten weiterhin durchsetzen.
Weblinks
- [http://www.british-history.ac.uk Gesellschaft für britische Geschichte]
- [http://dspace.dial.pipex.com/town/terrace/adw03/peel/ireland/1801act.htm Text der Act of Union 1800]
- [http://www.actofunion.ac.uk/ Virtuelle Bibliothek der Act of Union]
- [http://janeden.org/6438 Britische Geschichte im 17. und 18. Jahrhundert]
Geschichte
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ja:イギリスの歴史
Geschichte des Königreiches GroßbritannienVorhergehende Geschichte Großbritanniens: Geschichte Englands
Königreich Großbritannien (1707 - 1800)
Königreich Großbritannien
Nach dem Tod Wilhelms von Oranien (1702) übernahm dessen Tochter Anne wieder die Herrschaft in Personalunion. Daraufhin wurde Schottland 1706 eine vollständige politische Union mit England angeboten. Die Angst vor schlechteren Bedingungen im Fall der Weigerung führte zur Annahme des Angebots durch das schottische Parlament. England und Schottland wurden gemäß dem Act of Union 1707 zum Königreich Großbritannien vereinigt. Anne wurde erste "britische" Königin, das Parlament Englands wurde in das Parlament Großbritanniens umgewandelt und um 45 schottische Abgeordnete erweitert. An der Grenze zwischen den beiden Staaten wurden keine Zölle mehr erhoben. Allerdings wurde das englische Recht nicht auf Schottland übertragen und einige schottische Institutionen nicht mit ihrem englischen Gegenstück fusioniert; dazu zählen die Bank of Scotland und die Church of Scotland
Königin Anne (1702-1714) wurde bald in den Spanischen Erbfolgekrieg verwickelt, der nach dem Wahlsieg der Tories dann 1713 beendet wurde. Durch den Act of Settlement war 1701 die protestantische Thronfolge festgelegt worden, so dass nach Annes Tod die Krone an Georg I. aus dem Haus Hannover (Welfen) fiel. Robert Walpole, der erste leitende Premierminister, trat 1742 während der Regierungszeit Georgs II. 1727-1760) zurück. Großbritannien griff unter dem Premierminister William Pitt, dem Jüngeren in den Siebenjährigen Krieg (1756-1763) ein. Es gewann darin die französischen Kolonien in Nordamerika.
Der Verlust der überseeischen Kolonien
Doch dies erwies sich bald als Verlust. Als Georg III. (1760-1820) die hohen Kriegskosten durch Steuererhöhungen in den Überseekolonien auszugleichen suchte, kam es zum Aufstand der nordamerikanischen Kolonien im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1775 - 1783). Nach dessen Ende wurde William Pitt der Jüngere im Alter von nur 24 Jahren Premierminister.
Für die Stellung Großbritanniens in Europa erwies sich der Verlust der amerikanischen Kolonien freilich als Vorteil. Während der Kontinent von der Französischen Revolution in Atem gehalten wurde, ging in Großbritannien die Industrielle Revolution voran.
Großbritannien im napoleonischem Zeitalter
In der Folge beschloss die Regierung unter William Pitt dem Jüngeren, die formelle Unabhängigkeit Irlands endgültig zu beenden. So wurde Irland mit dem Act of Union 1800 dem Königreich Großbritannien angeschlossen. Die rechtliche Einheit von Großbritannien und Irland wurde am 1. Januar 1801 vollzogen. Es entstand das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland. Irland entsandte rund 100 Abgeordnete in das House of Commons und 28 Peers in das House of Lords.
Fortsetzung der Geschichte Großbritanniens: Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Irland
Kategorie:Britische Geschichte
Act of Union 1800Der Act of Union im Jahr 1800 war die Vereinigung des Königreiches Großbritannien (selbst eine Vereinigung vom England mit Schottland durch den Act of Union 1707) mit Irland zum Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland am 1. Januar 1801.
Der Vertrag erlaubte es Irland 100 der 658 Abgeordneten in das britische Parlament im Palace of Westminster zu entsenden, das waren weniger Abgeordnete, als der irischen Bevölkerung proportional zustanden, da zu diesem Zeitpunkt etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung Irlands und des Vereinigten Königreich Englands aus Irland kamen. Teil des Vertrages war war auch die Katholikenemanzipation, obwohl sie nicht im Text des Act eingeschlossen war, da größere Proteste der irischen protestantischen Opposition befürchtet wurden. Wegen des Glaubens Königs George III. wurde allerdings keine weiteren Schritte diesbezüglich unternommen, da es seinen bei der Krönung abgelegten Eid verletzt hätte.
Die Flagge nach der Vereinigung von Großbritannien und Irland blieb im Großen und Ganzen die Flagge des United Kingdom, bekannt als der Union Jack: Das geradlinige rote Kreuz (St. George's Cross) repräsentiert England, der blaue Hintergrund mit dem weißen Andreaskreuz repräsentiert Schottland und das diagonale rote X (St. Patrick's Cross) repräsentiert Irland.
Bild:Uk flag 1606.png|Der Union Jack von 1707 bis 1800 (mit Unterbrechungen seit 1606)
Bild:St Patrick's saltire.png|St. Patrick's Cross
Bild:Flag of the United Kingdom.png|Der Union Jack ab 1801
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Kategorie:Irische Geschichte
1. JanuarDer 1. Januar (in Österreich: 1. Jänner) ist der 1. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 364 Tage (in Schaltjahren 365 Tage) bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 153 v. Chr. - die römischen Konsuln beginnen ihre Amtszeit erstmals am 1. Januar statt am 1. März; daher ist der 1. Januar heutzutage der Jahresanfang.
- 1438 - Albrecht II. von Habsburg wird König von Ungarn.
- 1651 - Karl II. wird zum König von Schottland gekrönt.
- 1683 - Gründung der kurbrandenburgischen Kolonie Groß Friedrichsburg.
- 1700 - Zar Peter der Große ersetzt die bis dahin in Russland geltenden byzantinische Jahreszählung ab Erschaffung der Welt durch den julianischen Kalender mit Jahreszählung ab der Geburt Christi.
- 1707 - Johann V. wird König von Portugal.
- 1801 - Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland zusammengeschlossen.
- 1806 - Bayern und Württemberg werden zu Königreichen.
- 1814 - Rheinüberquerung des preußischen Generalfeldmarschalls Blücher bei Kaub
- 1824 - In Preußen werden die ersten öffentlichen Briefkästen aufgestellt.
- 1834 - Der Deutsche Zollverein als Zusammenschluss der deutschen Bundesstaaten tritt in Kraft, er ist eine Vorstufe des Deutschen Reichs.
- 1842 - In Köln wird die Rheinische Zeitung als Blatt des bürgerlichen Liberalismus gegründet.
- 1858 - Nach Auflösung der Ostindien-Kompanie übt die britische Regierung in Indien die Macht nun direkt aus.
- 1863 - Mit dem Inkrafttreten der von Abraham Lincoln unterzeichneten Emanzipationsakte erhalten die Schwarzen in den USA die rechtliche Freiheit.
- 1872 - Ein einheitliches Strafgesetzbuch für alle deutschen Bundesstaaten tritt in Kraft.
- 1877 - Königin Victoria von Großbritannien wird Kaiserin von Indien.
- 1885 - Die Brüder Montgolfier überqueren den Ärmelkanal in einem Heißluftballon.
- 1891 - Deutsch-Ostafrika wird deutsche Kolonie.
- 1891 - Die erste Ausgabe des sozialdemokratischen Parteiblatts Vorwärts seit dem Verbot von 1878 erscheint in einer Auflage von 10.000 Exemplaren.
- 1893 - In Zürich werden elf umliegende Gemeinden eingemeindet.
- 1899 - Ende der spanischen Herrschaft auf Kuba.
- 1900 - In Deutschland tritt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) in Kraft
- 1900 - Das Personenstandsgesetz tritt auf Helgoland in Kraft. Ehen müssen ab sofort vor einem Standesbeamten geschlossen werden.
- 1900 - Das Invalidenversicherungsgesetz tritt im Deutschen Reich in Kraft.
- 1900 - Jahrhundertfeier im Berliner Zeughaus, veranstaltet von Kaiser Wilhelm II..
- 1900 - In Österreich-Ungarn wird die Österreichische Krone ausschließliches Zahlungsmittel. Die neue Goldwährung ersetzt den Gulden, der seit 1892 langsam aus dem Verkehr gezogen wird.
- 1900 - Italiens König Umberto I. erlässt eine Amnestie.
- 1901 - Das deutsche Urheberrechtsgesetz tritt in Kraft.
- 1901 - Das Commonwealth of Australia wird als bundesstaatliche parlamentarische Monarchie mit der britischen Königin als Staatsoberhaupt gegründet. parlamentarische Monarchie
- 1903 - König Eduard VII., König von Großbritannien und Irland, wird Kaiser von Indien.
- 1903 - Die neue Rechtschreibreform im Deutschen Reich, Österreich und in der Schweiz tritt in Kraft.
- 1904 - Ein erstes Staatsministerium für Verkehrsangelegenheiten wird in Bayern eingerichtet.
- 1904 - Das „Büro für Sozialpolitik“ wird in Berlin eröffnet.
- 1904 - Leistungsänderung auf 26 Wochen Leistung im Krankenversicherungsgesetz tritt in Kraft.
- 1905 - Die deutsche Kolonie Togoland wird in Togo umbenannt.
- 1905 - Paul Freiherr Gautsch von Frankenthurn wird neuer österreichischer Ministerpräsident.
- 1906 - Helmuth Johannes Ludwig von Moltke wird als Nachfolger von Alfred Graf von Schlieffen der Chef des Generalstabs der Armee.
- 1907 - Das Rentenzuschussgesetz tritt in Frankreich in Kraft.
- 1919 - Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands.
- 1928 - Die Visumpflicht zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien wird aufgehoben.
- 1928 - In Sierra Leone wird die Sklaverei per Gesetz abgeschafft.
- 1929 - José María Moncada wird neuer Staatspräsident von Nicaragua.
- 1929 - Der in München aufgelegte Völkische Beobachter erscheint erstmals als Berliner Ausgabe.
- 1930 - Die kommunistische Zeitung Daily Worker erscheint erstmals in Großbritannien.
- 1931 - Die NSDAP-Reichsleitung zieht um in das Braune Haus in München.
- 1934 - Gauleiter Friedrich Hildebrandt wird neuer Reichsstatthalter für Mecklenburg und Lübeck.
- 1934 - Das Land Mecklenburg wird aus den Ländern Mecklenburg-Strelitz und Mecklenburg-Schwerin gegründet
- 1934 - Neuer Lordsiegelbewahrer in Großbritannien wird Anthony Eden.
- 1934 - Das Sterilisierungsgesetz, bereits am 14. Juli 1933 verabschiedet, tritt in Deutschland in Kraft. Es sieht vor, dass Menschen, die an so genannten Erbkrankheiten leiden, durch einen chirurgischen Eingriff auch gegen ihren eigenen Willen unfruchtbar gemacht werden können.
- 1934 - Alcatraz wird zu einem Bundesgefängnis der USA umfunktioniert.
- 1935 - Tripolitanien und Cyrenaika, Italiens nordafrikanische Kolonien, werden zur Kolonie Libia zusammengeschlossen.
- 1937 - Um den Bedarf der Rüstungsindustrie zu decken wird im Deutschen Reich die Verwendung von Edelstahl für andere Artikel verboten.
- 1937 - in China wird General Chang Hsüeh-liang wegen angeblicher Anstiftung zum Aufstand in der Provinz Xian von einem Militärgericht zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.
- 1937 - Anastasio Somoza Garcia wird Präsident von Nicaragua.
- 1937 – Die japanische Komponistin Keiko Abe wird in Tokio geboren.
- 1938 - Juden im Deutschen Reich wird das Betreiben von Einzelhandelsgeschäften und Handwerksbetrieben, das Anbieten von Waren und Dienstleistungen untersagt.
- 1938 - Alle nach den Nürnberger Gesetzen jüdischen Ärzte werden aus der Ersatzkassenpraxis im Deutschen Reich ausgeschlossen.
- 1938 - Aufgrund der steigenden Zahl von Verkehrsopfern wird das Gesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen geändert. Dazu gehört vor allem das unbedingte Rechtsfahrgebot auf allen Straßen.
- 1938 - Der chinesische Ministerpräsident Chiang Kai-shek legt sein Amt nieder.
- 1938 - Durch eine Änderung des dänischen Erbgesetzes werden uneheliche Kinder ehelichen Kindern gleichgestellt.
- 1939 - Die Namensänderungsverordnung für Juden im Dritten Reich tritt in Kraft.
- 1939 - Das im Vorjahr eingeführte Pflichtjahr für arbeitslose ledige weibliche Jugendliche unter 25 Jahren gilt ab sofort für alle.
- 1939 - Das am 30. April 1938 beschlossene Jugendschutzgesetz und die Arbeitszeitverordnung treten in Kraft.
- 1940 - Die Studentische Dienstpflicht tritt im Deutschen Reich in Kraft.
- 1941 - Änderung des Bürgerrechts in der Schweiz. Eine Aberkennung der Bürgerrechte ist jetzt möglich.
- 1942 - Der weitere Ausbau der Reichsautobahn wird eingestellt. Nahezu 4000 km wurden fertiggstellt.
- 1942 - In Schweden werden Textilien ab sofort rationiert - Einführung der Kleiderkarte.
- 1942 - Die diplomatischen Beziehungen Venezuelas zu Italien, Japan und dem Deutschen Reich werden abgebrochen.
- 1942 - Unterzeichnung der Gründungserklärung der Vereinten Nationen durch 26 Staaten in Washington, D.C..
- 1943 - Auf Vorschlag des Deutschen Normenausschusses beginnt die Woche in Deutschland jeweils sonntags um 0.00 Uhr und endet am darauf folgenden Samstag um 24.00 Uhr. Erst 1976 wird der Wochenbeginn auf Montag umgestellt.
- 1943 - Die erste Panzerarmee an der Ostfront beginnt mit ihrem Rückzug aus dem Kaukasus.
- 1943 - Die Gemeinden Frýdek und Místek werden mit umliegenden Orten zur gemeinsamen Bezirksstadt Frýdek-Místek zusammengeschlossen.
- 1944 - Im Deutschen Reich werden die Postleitzahlen durch das Reichspostministerium eingeführt.
- 1944 - Endgültige Unabhängigkeit für den Libanon und Syrien.
- 1944 - Neuer Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B wird Generalfeldmarschall Erwin Rommel.
- 1946 - Der neuerbaute Flughafen Heathrow Nähe London wird eröffnet.
- 1946 - Die letzten US-amerikanischen Besatzungstruppen werden aus dem Iran abgezogen.
- 1946 - Unterzeichnung des Friedensvertrags zwischen Indien, Großbritannien und Thailand in Bangkok.
- 1947 - Inkrafttreten des Vertrages über die Vereinigung der britischen und amerikanischen Besatzungszone Deutschlands zur Bizone.
- 1948 - Enrico De Nicola wird erster italienischer Staatspräsident.
- 1948 - Neuer Generaldirektor bei VW (Wolfsburger Volkswagenwerk) wird Heinrich Nordhoff.
- 1948 - Verstaatlichung der Eisenbahnen in Großbritannien.
- 1948 - Das Zollabkommen zwischen den Benelux-Staaten Belgien, Niederlande und Luxemburg tritt in Kraft.
- 1948 - Die zuvor beschlossene republikanische Verfassung tritt in Kraft und macht Italien zur Republik.
- 1949 - Thailand wird Mitglied in der UNESCO.
- 1949 - Die vom Wirtschaftsrat erlassene Kraftfahrzeug-Benutzungsverordnung tritt in Kraft, womit Ausflugs- und Vergnügungsfahrten verboten sind.
- 1949 - Österreich erhält von Großbritannien die Kontrolle über die Grenze zu Italien zurück.
- 1949 - Juan Manuel Gálvez tritt sein Amt als Staatspräsident von Honduras an.
- 1949 - Indien und Pakistan vereinbaren einen Waffenstillstand zur Beilegung des Konflikts über Kaschmir.
- 1951 - Beginn des ersten 5-Jahresplans der DDR.
- 1951 - Vorstellung der deutschen Nationalhymne durch Bundespräsident Theodor Heuss.
- 1951 - Als erster Staat erklärt Indien den Kriegszustand mit Deutschland offiziell für beendet.
- 1952 - Die neue Verfassung Griechenlands tritt in Kraft und regelt die Verteilung von Grundbesitz neu.
- 1953 - Ausrufung der Republik Malediven.
- 1953 - Die Sowjetunion gibt China die Tschangtschun-Eisenbahn zurück.
- 1953 - Die DDR erklärt das neue Jahr offiziell zum Karl-Marx-Jahr.
- 1956 - Der Sudan erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien und Ägypten
- 1957 - Frankreich gibt das Saarland zurück an Deutschland.
- 1957 - Eine neue Straßenverkehrsordnung tritt in der DDR in Kraft.
- 1957 - In Deutschland werden die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung von 3 auf 2 % gesenkt.
- 1958 - Die Römischen Verträge zur Gründung der EG treten in Kraft.
- 1959 - Mit der Flucht des Diktators Fulgencio Batista kommt Fidel Castro in Kuba an die Macht.
- 1960 - Das Atomgesetz zur friedlichen Kernenergieverwendung tritt in Deutschland in Kraft.
- 1960 - Das erste US-amerikanische Atom-U-Boot, das mit Mittelstreckenraketen bestückt ist, wird in den Dienst gestellt.
- 1960 - Kamerun wird unabhängig von Frankreich.
- 1962 - Samoa wird unabhängig von Neuseeland.
- 1962 - Seine Hoheit Malietoa Tanumafili II. wird Staatsoberhaupt in Sambia.
- 1964 - Guinea erhält von Spanien die volle innere Autonomie.
- 1964 - Singhalesisch wird auf Ceylon alleinige Amtssprache.
- 1965 - Wehrdienstleistende erhalten ab sofort 2,70 DM anstelle von 2,30 DM Sold pro Tag.
- 1966 - Syrien wird Mitglied im UPU (Weltpostverein).
- 1966 - Militärputsch in der Zentralafrikanischen Republik, Jean Bedel Bokassa übernimmt die Regierung.
- 1967 - Die Kommune 1 um Fritz Teufel, Dieter Kunzelmann, Rainer Langhans u.a. entsteht durch die Besetzung der Wohnung des Schriftstellers Uwe Johnson in der Berliner Niedstraße 14 im Stadtteil Friedenau.
- 1968 - In der Angestelltenversicherung wird die Versicherungspflichtgrenze in Deutschland aufgehoben.
- 1970 - Über die zugefrorene Elbe gelingt einer achtköpfigen Familie die Flucht aus der DDR nach Niedersachsen.
- 1970 - In Kongo (Brazzaville) wird die Volksrepublik ausgerufen.
- 1971 - Zigarettenwerbung im Fernsehen der Vereinigten Staaten wird verboten.
- 1972 - Indonesiens Präsident [Hadji Mohamed Suharto[]] erlässt eine Teil-Amnestie für die Putschisten von 1965.
- 1972 - Polen und DDR führen den Pass- und Visa-freien Grenzverkehr ein.
- 1972 - Der Österreicher Kurt Waldheim wird Generalsekretär der Vereinten Nationen
- 1973 - Großbritannien, Dänemark und Irland werden Mitglieder der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG).
- 1973 - In Baden-Württemberg tritt die Kreisreform in Kraft: Die Zahl der Landkreise wird von 63 auf 35 reduziert; die 9 Stadtkreise bleiben erhalten.
- 1973 - Dänemark wird Mitglied der Europäischen Gemeinschaft
- 1973 - Der Grundwehrdienst in Deutschland wird von 18 auf 15 Monate verkürzt.
- 1973 - Angola, Mosambique, Kap Verde, Timor, São Tomé, Príncipe und Macao erhalten von Portugal die innere Autonomie.
- 1974 - Die Elternversicherung tritt in Schweden in Kraft.
- 1974 - Finnland: Freihandelsabkommen mit der EG
- 1975 - Die Grenze zur Volljährigkeit wird in Deutschland auf 18 Jahre gesenkt.
- 1975 - Die Verkehrsgemeinschaft Westfalen-Süd wird gegründet.
- 1975 - In Nordrhein-Westfalen tritt das Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Köln (Köln-Gesetz) in Kraft.
- 1975 - In Baden-Württemberg werden die ersten 1000 Polizeibeamten mit der sogenannten Chemischen Keule ausgestattet.
- 1975 - In Österreich wird die Fristenlösung bei Schwangerschaftsabbruch eingeführt.
- 1975 - Verfassungsänderung in Schweden. Der König übernimmt nur noch repräsentative Aufgaben
- 1976 - Port Said, Ägypten, am Sueskanal wird zur Freihandelszone.
- 1976 - In der Bundesrepublik Deutschland wird die Gurtpflicht auf Vordersitzen von PKW eingeführt.
- 1977 - Die Bürgerrechtsgruppe Charta 77 wird in Prag gegründet.
- 1978 - Großbritannien, Irland und Dänemark werden Vollmitglieder der Europäischen Gemeinschaft.
- 1979 - Österreich und Ungarn heben die Visapflicht im Reiseverkehr auf.
- 1979 - Eintritt des Kantons Jura in die Schweizerische Eidgenossenschaft.
- 1979 - Die USA brechen die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan ab und erkennen stattdessen die Volksrepublik China an.
- 1980 - Eine Neuregelung der elterlichen Sorgfaltspflicht tritt in Deutschland in Kraft.
- 1980 - Die DDR wird für zwei Jahre Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.
- 1981 - Griechenland wird EG-Mitglied
- 1981 - Abdou Diouf wird Premierminister in Senegal
- 1982 - Javier Pérez de Cuéllar tritt sein Amt als Generalsekretär der Vereinten Nationen an.
- 1983 - Beat Raaflaub übernimmt die Leitung der Knabenkantorei Basel
- 1984 - Start des Privatfernsehens in Deutschland; PKS nimmt seinen Sendebetrieb aus einem Kellerstudio in Ludwigshafen am Rhein auf (ab 1985 unter dem Namen SAT1).
- 1984 - Brunei erhält seine volle Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1984 - Nach einem Militärputsch in Lagos wird Mohammed Buhari neuer Regierungschef Nigerias.
- 1985 - Die Schweiz führt die Autobahngebühr für PKW ein.
- 1985 - Die DDR vergrößert ihr See-Territorium von drei auf zwölf Seemeilen.
- 1985 - In den meisten EU-Mitgliedsstaaten werden die ersten europäischen Pässe ausgestellt.
- 1986 - Portugal und Spanien treten der Europäischen Gemeinschaft bei.
- 1987 - Radio Moskau sendet in Russland die Neujahrsansprache des US-Präsidenten Ronald Reagan an das sowjetische Volk.
- 1989 - Der Privatsender ProSieben beginnt den Sendebetrieb; Vorläufer war Eureka TV.
- 1992 - Boutros Boutros-Ghali wird neuer Generalsekretär der Vereinten Nationen.
- 1992 - Das Stasi-Unterlagen-Gesetz tritt in Kraft.
- 1993 - Aus der Tschechoslowakei entstehen die Tschechische und die Slowakische Republik.
- 1993 - Abkommen zwischen Neuseeland und Australien über engere Zusammenarbeit
- 1994 - Mexiko: Aufstand in Chiapas
- 1994 - Norwegen und die EU unterzeichen das Abkommen über den europäischen Wirtschaftsraum EWR
- 1995 - Finnland, Österreich und Schweden werden Mitglieder der Europäischen Union.
- 1996 - Slowenien wird Mitglied in der CEFTA (Mitteleuropäisches Freihandelsabkommen)
- 1998 - Maledivens neue Verfassung tritt in Kraft
- 1998 - Kooperationsabkommen zwischen Mazedonien und der EU
- 1999 - Finnland wird Mitglied der Europäischen Währungsunion
- 1999 - Polen reduziert die Regionen (Woiwodschaften) von 49 auf 16 im Rahmen einer Verwaltungsreform.
- 2000 - Die neue Bundesverfassung in der Schweiz tritt in Kraft
- 2000 - Turkmenistan schafft die Todesstrafe ab.
- 2001 - Griechenland tritt der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion bei.
- 2002 - In Afghanistan übernimmt Hamid Karzai die Übergangsregierung.
- 2002 - In Argentinien wird Eduardo Duhalde wird zum Staatspräsidenten gewählt.
- 2002 - Die EU hebt die Visapflicht für Rumänien auf.
- 2003 - Angola gehört als nichtständiges Mitglied für zwei Jahre dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen an.
- 2003 - Luiz Inácio Lula da Silva wird Staatspräsident von Brasilien.
- 2004 - Der niederländische Außenminister Jaap de Hoop Scheffer wird NATO-Generalsekretär
Wirtschaft
- 1876 - Die Mark wird als Einheitswährung in allen deutschen Bundesstaaten eingeführt.
- 1900 - In Österreich-Ungarn wird die Krone ausschließliches Zahlungsmittel. Die neue Goldwährung ersetzt den Gulden, der seit 1892 langsam aus dem Verkehr gezogen wurde.
- 1904 - Das Kinderschutzgesetz tritt in Deutschland in Kraft. Es verbietet die Arbeit von Kindern unter zwölf Jahren in allen gewerblichen Betrieben.
- 1906 - Die Arbeit von Kindern unter zehn Jahren wird im Deutschen Reich in Familienbetrieben erlaubt.
- 1912 - Das Fernsprechwesen in Großbritannien wird verstaatlicht.
- 1914 - Der Ullstein-Verlag übernimmt die Vossische Zeitung.
- 1925 - In Dortmund werden die Vereinigten Elektrizitätswerke Westfalen GmbH (VEW) gegründet.
- 1927 - Ungarn führt als neue Währung den Pengö ein.
- 1930 - Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung wird im Deutschen Reich von 3 auf 3,5 % angehoben.
- 1931 - Die Schweizer Luftfahrtgesellschaft Swissair wird durch Fusion zweier anderer Luftfahrtgesellschaften gegründet.
- 1939 - Kleinbetriebe im Deutschen Reich sind ab sofort zur ordentlichen Buchführung verpflichtet.
- 1946 - Die Bank von Frankreich wird verstaatlicht, die bisherigen Aktionäre werden abgefunden.
- 1946 - Die Magirus-Werke erhalten von den Besatzungsmächten die Erlaubnis zur Wiederaufnahme der LKW-Produktion.
- 1947 - Die Bergwerke in Großbritannien werden verstaatlicht.
- 1960 - Mit der Währungsreform in Frankreich hat 1 Franc nun den Wert von 100 alten Franc.
- 1963 - Die Verstaatlichung der Energiequellen tritt in Italien in Kraft.
- 1965 - Die Zollsenkung um 10 % innerhalb der EWG tritt in Kraft.
- 1966 - Australien löst das Pfund Sterling durch den Australischen Dollar als Währung ab.
- 1968 - Die Mehrwertsteuer wird in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Sie beträgt 10 %, ist aber für bestimmte Produkte (Nahrungsmittel, Druckerzeugnisse, ...) auf 5 % ermäßigt.
- 1969 - Die Westdeutsche Landesbank Girozentrale (WestLB) entsteht. Sie ist an ihrem Gründungstag das größte bundesdeutsche Kreditinstitut.
- 1970 - In Deutschland werden Arbeiter den Angestellten gleichgestellt und erhalten nun ebenfalls Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
- 1974 - Deutschland hebt die Preisbindung für Markenartikel auf.
- 1976 - In Venezuela wird die gesamte Erdölindustrie verstaatlicht.
- 1981 - Die European Currency Unit (ECU) löst in der Europäischen Gemeinschaft die Europäische Rechnungseinheit (ERE) als gemeinsame Bezugsgröße für die Einzelwährungen ab.
- 1989 - Das zwischen den USA und Kanada geschlossene Freihandelsabkommen tritt in Kraft.
- 1991 - Das Stromeinspeisungsgesetz für Erneuerbare Energien (StrEG) tritt in Kraft und fördert entscheidend die Stromerzeugung durch regenerative Energien in Deutschland.
- 1991 - Das westdeutsche Steuerrecht wird in Ostdeutschland übernommen.
- 1994 - Die Deutsche Bahn AG wird gegründet
- 1994 - Aserbaidschan. Die eigene Währung, der Manat, wird einzige Landeswährung (früher war auch der Rubel gesetzliches Zahlungsmittel).
- 1994 - Freihandelsabkommen zwischen Mexiko, USA und Kanada (NAFTA).
- 1995 - Die Deutsche Telekom AG wird gegründet
- 1995 - Das Freihandelsabkommen zwischen Litauen und der EU tritt in Kraft.
- 1995 - Die Freihandelszone zwischen Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay tritt in Kraft
- 1995 - Freihandelsabkommen zwischen Costa Rica und Mexiko
- 1995 - Das internationale Dienstleistungsabkommen GATS wird unterzeichnet.
- 1996 - Die Türkei tritt der EU-Zollunion bei.
- 1999 - Beginn der dritten Stufe der Europäischen Währungsunion. Der Euro wird als Buchgeld in elf Ländern der EU eingeführt.
- 2001 - Die Axel Springer Verlag AG übernimmt mit 75,1 % die Mehrheit am Wilhelm Heyne Verlag.
- 2002 - Der Euro wird in allen Ländern der Europäischen Währungsunion als Bargeld eingeführt und löst die bisherigen Währungen der jeweiligen Länder ab.
- 2003 - Das so genannte Dosenpfand wird in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt.
- 2005 - Die Währungsreform in der Türkei tritt in Kraft.
- 2005 - Betreiber „Toll Collect“ startet die Autobahn-Maut für LKWs in Deutschland.
Wissenschaft und Technik
- 1739 - Jean-Baptiste Charles Bouvet de Lozier entdeckt die nach ihm benannte Bouvetinsel im Südatlantik.
- 1801 - Giuseppe Piazzi entdeckt mit Ceres den ersten Asteroiden.
- 1921 - Die NC-5, ein US-Marineflugzeug hergestellt von der Naval Aircraft Factory nach den Plänen von Curtiss, fliegt mit fünf Passagieren an Bord eine Strecke von 702 Meilen (1129,5 km) in einer Rekordzeit von 9 Stunden 15 Minuten, also mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 123,44 km/h.
- 1925 - Auf der jetzt elektrifizierten Bahnlinie München-Garmisch-Partenkirchen wird die erste Probefahrt durchgeführt.
- 1925 - In Opponitz wird das erste Wiener Wasserkraftwerk in Betrieb genommen.
- 1957 - Österreich startet die regelmäßige Fernsehausstrahlung.
- 1958 - Die Schweiz nimmt die reguläre Fernsehausstrahlung auf.
- 1962 - Der Deutschlandfunk nimmt seinen regulären Sendebetrieb auf.
- 1970 - Beginn der Unix-Zeitrechnung (Epoch).
- 1983 - Im Arpanet, dem Vorläufer des Internet, wird das Protokoll NCP gegen das heute noch verwendete TCP/IP ausgetauscht.
- 1995 - Auf der norwegischen Ölbohrplattform Draupner-E in der Nordsee meldet die automatische Wellenmessanlage in einem Sturm mit 12 m hohen Wellen eine einzelne Welle mit 26 m Höhe - der erste eindeutige wissenschaftliche Beweis für die Existenz von Monsterwellen (Kaventsmännern).
Kultur
- 1788 - Die von John Walter im Jahr 1785 in London als „The Daily Universal Register“ gegründete Tageszeitung wird nun als The Times herausgegeben.
- 1858 - Uraufführung der Oper Halka von Stanislaw Moniuszko in Warschau.
- 1861 - Uraufführung der Oper Verbum nobile von Stanislaw Moniuszko in Warschau.
- 1896 - Die erste Auflage der international hochbeachteten und einflussreichen Kunstzeitschrift „Jugend. Münchener Illustrierte Wochenschrift für Kunst & Leben“ erscheint.
- 1899 - Uraufführung der Oper Eva von Josef Bohuslav Foerster am Nationaltheater Prag.
- 1905 - Gabriel Fauré wird neuer Direktor des Conservatoire de Paris.
- 1905 - Der Bund für Mutterschutz wird in Berlin gegründet.
- 1908 - Neuer Dirigent der Metropolitan Opera in New York wird der österreichische Komponist Gustav Mahler.
- 1914 - Neujahrspremiere in Europas Theatern. Nach Ablauf der 30jährigen Urheberschutzzeit hat Bayreuth nicht mehr das Monopol auf den Parsifal von Richard Wagner.
- 1924 - Uraufführung des Films Menschen und Masken in Berlin.
- 1924 - Die Krolloper in Berlin wird eröffnet.
- 1928 - In Wien wird die Jazzoper Johnny spielt auf von Ernst Krenek erstmals aufgeführt.
- 1933 - Das politische Kabarett „Die Pfeffermühle“ wird in München eröffnet.
- 1941 - Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker findet erstmals am Neujahrstag statt.
- 1944 - Uraufführung des Spielfilms „Destination Tokio“ in den USA.
- 1957 - Im
1801
- 1. Januar: England, Schottland, Wales und Irland vereinigen sich zum Vereinigten Königreich
- 1. Januar: Giuseppe Piazzi entdeckt mit Ceres den ersten Asteroiden
- 18. Januar: Georgien. Der russische Zar Paul I. macht Georgien zur russischen Provinz
- 9. Februar: Zwischen Frankreich und Oesterreich wird der Friede von Campoformio im Frieden von Lunéville bekräftigt; Frankreich erringt die Vorherrschaft in Italien
- 18. März: Gründung des Königreichs Etrurien durch Spanien und Frankreich auf dem Gebiet des Großherzogtums Toskana; Ludwig, der Erbprinz von Parma wird König Etruriens
- 18. März: Frieden von Florenz
- 2. April: Durch Kanonade von Kopenhagen und Vernichtung der im Hafen liegenden dänischen Flotte zwingt England Dänemark zum Austritt aus der Liga der „bewaffneten Neutralität“, was deren Zerfall nach sich zieht
- Der Name Afghanistan ist offiziell zum ersten Mal schriftlich in einem Vertrag verankert
Kultur
- 21. Januar: Uraufführung der Oper Le Grand Deuil von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris
- 27. Februar: Uraufführung der Oper Flaminius à Corinthe von Rodolphe Kreutzer in Paris
- 9. März: Uraufführung des Liederspiels Frohsinn und Schwärmerey von Friedrich Heinrich Himmel an der Hofoper in Berlin
- 14. Juni: Urraufführung Maria Stuart von Friedrich Schiller in Weimar
- 14. Januar: Adolphe Theodore Brongniart, französischer Botaniker († 1876)
- 18. Januar: James Evans, kanadischer Methodist und Amateur-Linguist († 1846)
- 1. Februar: Adolf Fredrik Lindblad, schwedischer Komponist († 1878)
- 17. Februar: August von Voit, deutscher Architekt († 1870)
- 21. Februar: Johann Wenzel Kalliwoda, böhmischer Komponist († 1866)
- 21. Februar: John Henry Newman, Pfarrer und Professor der Theologie in der Kirche von England († 1890)
- 1. März: Henriette Davidis, deutsche Kochbuchautorin, Köchin († 1876)
- 2. März: Andreas Peter Berggreen, dänischer Komponist († 1880)
- 29. März: Georg Christian Friedrich Lisch, mecklenburgischer Altertumsforscher († 1883)
- 10. April: Paul Devaux, belgischer Staatsmann († 1880)
- 12. April: Joseph Lanner, österreichischer Komponist und Violinist († 1843)
- 19. April: Gustav Theodor Fechner, deutscher Physiker und Philosoph († 1887)
- 6. Mai: José Joaquín Pérez Mascayano, chilenischer Politiker († 1889)
- 15. Mai: Joseph Ludwig Raabe, schweizer Mathematiker († 1859)
- 16. Mai: William H. Seward, amerikanischer Politiker und Außenminister der USA († 1872)
- 31. Mai: Johann Georg Baiter, schweizerischer Theologe und Textkritiker († 1877)
- 1. Juni: Brigham Young, Prophet der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage („Mormonen“)
- 5. Juni: Armand Marrast, französischer Journalist († 1852)
- 16. Juni: Julius Plücker, deutscher Mathematiker und Physiker († 1868)
- 30. Juni: Claude Frédéric Bastiat, Französischer Ökonom und Journalist († 1850)
- 30. Juni: Frédéric Bastiat, französischer Ökonom und Journalist († 1850)
- 4. Juli: Elisabeth Maria, portugiesische Prinzessin, Regentin von Portugal († 1876)
- 5. Juli: David Glasgow Farragut, US-amerikanischen Marineoffizier († 1870)
- 14. Juli: Johannes Peter Müller, deutscher Physiologe und vergleichender Anatom († 1858)
- 23. Juli: Michail Pawlowitsch Bestuschew-Rjumin, russischer Anführer des Dekabristenaufstandes († 1826)
- 27. Juli: George Biddell Airy, englischer Astronom († 1892)
- 29. Juli: Karl von Preußen, Sohn Friedrich Wilhelms III. und Königin Luise († 1883)
- 30. Juli: Napoléon Lannes de Montebello, französischer Staatsmann und Diplomat († 1874)
- 12. August: Carl August von Steinheil, deutscher Physiker († 1870)
- 17. August: Fredrika Bremer, schwedische Schriftstellerin und Führerin der Frauenbewegung († 1865)
- 28. August: Antoine Augustin Cournot, französischer Mathematiker und Wirtschaftstheoretiker († 1877)
- 7. Oktober: Adolf Müller, österreichisch-ungarischer Schauspieler und Komponist († 1886)
- 7. Oktober: Therese Krones, österreichische Schauspielerin († 1830)
- 12. Oktober: Friedrich Frey-Herosé, Schweizer Politiker († 1873)
- 14. Oktober: Joseph Antoine Ferdinand Plateau, Physiker († 1883)
- 18. Oktober: Justo José de Urquiza, Mitglied der argentinischen Oligarchie und vom († 1870)
- 20. Oktober: Melchior Berri, schweizerischer Architekt († 1854)
- 23. Oktober: Albert Lortzing, deutscher Komponist († 1851)
- 25. Oktober: Richard Parkes Bonington, Englischer Maler († 1828)
- 3. November: Joseph Höger, Landschaftsmaler, Aquarellist, Radierer und Lithograph († 1877)
- 3. November: Karl Baedeker, deutscher Verleger († 1859)
- 3. November: Vincenzo Bellini, italienischer Komponist († 1835)
- 4. November: Jacob Ludwig Theodor Reh, deutscher Politiker († 1868)
- 10. November: Samuel Gridley Howe, Gründer der Perkins School for the Blind († 1876)
- 13. November: Amalie Auguste, Königin von Sachsen († 1877)
- 13. November: Elisabeth Ludovika (Bayern), die Tochter des Königs († 1873)
- 24. November: Ludwig Bechstein, deutscher Schriftsteller, Bibliothekar und Archivar († 1860)
- 7. Dezember: Johann Nestroy, österreichischer Dramatiker und Satiriker († 1862)
- 11. Dezember: Christian Dietrich Grabbe, Deutscher Dramatiker († 1836)
- 12. Dezember: Johann I. (Sachsen), Politiker († 1873)
- Torgeir Augundsson, norwegischer Komponist, († 1872)
- 2. Januar: Johann Caspar Lavater, philosophisch-theologischer Schriftsteller und war Pfarrer in Zürich ( - 1741)
- 11. Januar: Domenico Cimarosa, italienischer Komponist klassischer Musik ( - 1749)
- 7. Februar: Daniel Chodowiecki, war der populärste deutsche Grafiker und Illustrator des ( - 1726)
- 16. Februar: Philippine Charlotte von Preußen, das vierte Kind Königs Friedrich Wilhelm I. und dessen Gattin Sophie Dorothea
- 12. März: Paul I., Zar von Russland von 1796 bis 1801 ( - 1754)
- 14. März: Ignatius Krasicki, polnischer Geistlicher und Schriftsteller ( - 1735)
- 21. März: Andrea Luchesi, italienischer Komponist ( - 1741)
- 25. März: Novalis, deutscher Dichter der Frühromantik ( - 1772)
- 13. April: Antoine de Rivarol, französischer Schriftsteller ( - 1753)
- 6. Mai: Franz Troglauer, Räuberhauptmann und Wilderer in Nordbayern ( - 1754)
- 14. Juni: Benedict Arnold, Rebell und später General in der Kontinental-Armee nordamerikanischen Ostküste ( - 1741)
- 28. Juni: Martin Johann Schmidt, österreichischer Barockmaler ( - 1718)
- 28. Juni: Francis Wheatley, britischer Maler ( - 1747)
- 26. Juli: Maximilian Franz von Österreich, Erzherzog von Österreich und Erzbischof von Köln ( - 1756)
- 31. August: Nicola Sala, italienischer Komponist ( - 1713)
- 15. Oktober: Karl Klemens Serol, tschechischer Philosoph ( - 1740)
- 23. Oktober: Johann Gottlieb Naumann, deutscher Komponist ( - 1741)
- 9. November: Carl Stamitz, deutscher Violinist und Komponist ( - 1745)
- 24. November: Franz Moritz Graf von Lacy, österreichischer Feldherr ( - 1725)
- 26. November: Deodat de Dolomieu, Geologe und Mineraloge ( - 1750)
ko:1801년
House of Commons (Großbritannien)
Das britische House of Commons ist das Unterhaus des Parlaments des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland.
Das House of Commons ist neben dem House of Lords die zweite Kammer des englischen Parlaments. Es hat die Entscheidung über Gesetzgebung und Staatshaushalt; ihm ist die Regierung verantwortlich. Die Legislaturperiode beträgt fünf Jahre; doch kann der Premierminister das House of Commons jederzeit vorzeitig durch die Krone auflösen lassen. Präsident des House of Commons ist der Speaker.
Geschichte
Ein Vorläufer des House of Commons trat erstmals am 20. Januar 1265 in Leicester zusammen, nachdem Simon V. von Montfort den englischen König Heinrich III. gezwungen hatte, ein solches Parliament einzuberufen, dem erstmals auch Bürgerliche angehörten.
Als besondere Kammer des Parlaments besteht das Unterhaus seit dem 14. Jahrhundert. Das englische Parlament gilt daher als das erste Zweikammerparlament der Moderne. Gegenüber der ersten Kammer, dem Oberhaus, hat es seit dem 17. Jahrhundert ständig an Gewicht gewonnen; heute hat das Oberhaus nur noch geringe Rechte. Immer mehr Menschen bekamen das Wahlrecht zum Unterhaus, seit 1832 wurde ihre Anzahl durch mehrere Reformgesetze immer mehr erweitert; 1918 erhielten auch die Frauen das Wahlrecht. Im 20. Jahrhundert hat sich die Regel herausgebildet, dass der Premierminister Mitglied des Unterhauses sein muss.
Siehe auch
- Politisches System Großbritanniens und Nordirlands
- Britische Unterhauswahlen 2005
Kategorie:Politik (Großbritannien)
House of LordsDas britische Oberhaus ist die aus speziellen Wahlen hervorgegangene erste Kammer des Zweikammerparlaments und wird englisch House of Lords genannt. Daneben war das House of Lords bis Ende 2005 auch das oberste Gericht des Vereinigten Königreichs.
Zusammensetzung
Als Teil der Legislative
Dem britischen Oberhaus gehörten an:
über 700 erbliche oder – heute bei weitem in der Überzahl – auf Lebenszeit ernannte Peers, d. h. sämtliche Dukes (Herzöge), Marquesses (Markgrafen), Earls (Grafen), Viscounts (Vicomte) und Barons (Freiherren). Dazu kommen 26 Lords spiritual der anglikanischen Church of England (der Erzbischof von Canterbury und der Erzbischof von York, die Bischöfe von London, Durham und Winchester; die restlichen 21 Bischöfe nach Anciennität), sowie 9 auf Lebenszeit ernannte Lordrichter (Law Lords). Den Vorsitz im Oberhaus führt der Lordkanzler (Lord Chancellor); er ist zugleich Mitglied des Kabinetts und auch Mitglied des House of Lords als Gericht. Der gegenwärtige Lord Chancellor, Lord Falconer, hat jedoch erklärt, letztere Funktion nicht wahrnehmen zu wollen.
2002 und 2003 wurde per Gesetz die Zusammensetzung des House of Lords geändert. Hierdurch wurden ihm wesentliche Rechte, insbesondere in Gesetzgebungsverfahren, entzogen. Eine weitere Reform, mit der unter anderem das Amt des Lord Chancellors abgeschafft werden soll, wird zur Zeit im Parlament debattiert. In den nächsten Jahren werden laut dem Gesetz auch die wenigen noch bestehenden Erb-Peers abgeschafft und ebenfalls durch auf Lebenszeit ernannte Peers ersetzt.
Ziel der 1998 von der Labour-Regierung begonnenen Reformen ist langfristig die Abschaffung des House of Lords in seiner traditionellen Form. An seine Stelle soll eine demokratischere zweite Kammer des Parlaments treten. Hierfür liegen verschiedene Modelle vor. Das erste Modell ähnelt dem der USA mit Senat und Repräsentantenhaus. Ein zweites Modell orientiert sich am deutschen System mit Bundestag und Bundesrat. Diese weitreichenden Pläne finden jedoch sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der eigenen Partei nicht nur Zustimmung. Eine baldige Umsetzung dieses letzten Schrittes der Reform ist daher aktuell noch nicht in Sicht.
Als Gericht
Das House of Lords war traditionell nicht nur Teil der Legislative, sondern auch oberstes Berufungsgericht in Zivilsachen für das gesamte Vereinigte Königreich, in Strafsachen für England, Wales und Nordirland (Schottland hat ein eigenes oberstes Strafgericht). Jedoch war die Zusammensetzung hier eine andere: Nur die sogenannten Law Lords (Lordrichter), d.h. die obersten Richter, waren Teil des House of Lords als Gericht. Zugleich waren sie auch Mitglieder des Oberhauses in seiner Legislativfunktion.
Im Zuge der verschiedenen Verfassungsreformen unter New Labour wurde mit dem Constitutional Reform Act 2005 auch die Stellung des House of Lords als Gericht beendet. Stattdessen wurde ein gesonderter Oberster Gerichtshof des Vereinigten Königreichs (Supreme Court of the United Kingdom) geschaffen, der die Rechtssprechungsfunktion des Oberhauses übernimmt. Damit verlieren auch die Law Lords ihre Sitze im Oberhaus. Sie werden Mitglieder des neuen Supreme Court, der vom Obersten Lordrichter (Lord Chief Justice) geleitet wird. Der neue Gerichtshof wird auch oberstes Berufungsgericht für diejenigen Staaten des Commonwealth, die dies nicht durch die Schaffung eingener Oberster Gerichte ausgeschlossen haben, und tritt damit an die Stelle des Rechtssprechungssausschusses des Geheimen Staatsraates (Judicial Committe of the Privy Council).
Geschichte
Das Oberhaus bildete sich als besondere Kammer im 14. Jahrhundert heraus. Durch die so genannten Parliament Acts von 1911 und 1949 wurde das schon seit dem 16. Jahrhundert bestehende Übergewicht des Unterhauses (House of Commons) auch formell gesichert. Heute hat das Oberhaus in der Gesetzgebung nur noch ein Einspruchsrecht mit aufschiebender Wirkung.
Siehe auch
- Oberhaus, Unterhaus
- Zweikammerparlament
- Lord, Peers
- Parliament Act
Literatur
- Severin Strauch: House of Lords: Geschichte und Stellung des höchsten Gerichts im Vereinigten Königreich, Münster 2003, ISBN 3-8258-7151-7
- Frank Pakenham Longford: A history of the House of Lords, Stroud 1999, ISBN 0-7509-2191-9
- Clyve Jones (Hrsg.). A Pillar of the constitution : the House of Lords in British politics, 1640-1784, London 1989, ISBN 1-85285-007-8
- Arthur Stanley Turberville: The House of Lords in the XVIIIth century, Oxford [u.a.] 1927
Weblinks
- [http://www.parliament.uk/about_lords/about_lords.cfm house of lords] - Homepage des House of Lords
- [http://www.parliament.uk/directories/house_of_lords_information_office/analysis_by_composition.cfm] - Offizielle Zusammensetzung des House of Lords
- [http://www.parliament.uk/about_lords/the_law_lords.cfm] - Das House of Lords als Gericht: Die Law Lords
Kategorie:Politik (Großbritannien)
Kategorie:Britisches Recht
Kategorie:Gericht (Großbritannien)
Daniel O'ConnellDaniel O'Connell ( - 6. August 1775 in Carhen bei Cahirciveen, Grafschaft Kerry, Irland; † 15. Mai 1847 in Genua) war ein irischer | | |