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Geschwader

Geschwader

Als Geschwader, auch Schwadron, bezeichnet man eine kleine bis mittelgroße Gruppe militärischer Einheiten. Je nach Einsatz und Waffengattung beträgt die Größe eines Geschwaders zwischen drei und 20 Einheiten. Bei der Luftwaffe werden mit Geschwader in der Regel fliegende Verbände bezeichnet. Hierarchisch sind sie den Regimentern des Heeres vergleichbar und werden von einem Geschwaderkommodore im Rang eines Oberst geführt. Die Untereinheiten eines Geschwaders sind Staffeln, vergleichbar mit Kompanien, die von einem Staffelkapitän im Rang eines Major geführt werden. Die Art und Anzahl der Staffeln kann nach Art des Geschwaders variieren. Früher gab es bei der Marine Großverbände unter der Bezeichnung Geschwader. Sie wurden u. U. in Divisionen unterteilt. Spätere Bezeichnungen für Geschwader sind Flotte, Task Force und auch Flottille. In Frankreich und Italien heißt der deutsche Dienstgrad Vizeadmiral noch heute „Vice-Amiral d'Escadre“ bzw. „Ammiraglio di Squadra“ (wörtlich: „Geschwaderadmiral“). Kategorie:Militärischer Verband Kategorie:Militärische Luftfahrt

Militär

Als Streitkräfte oder Militär (von frz. militaire, was auf das lat. militaris (den Kriegsdienst betreffend) zurückgeht, das wiederum von lat. miles (Soldat) kommt) bezeichnet man die bewaffneten Verbände eines Staates oder eines Bündnisses, die dieser zur Verteidigung gegen einen Angriff von außen, oder eben um einen solchen Angriff nach außen zu führen, aufstellt. Meist haben sie aber auch den Auftrag zur Gewährleistung der inneren Sicherheit eines Staates. Zweck des Militärs ist nicht ausschließlich die Führung von Kriegen, sondern heute zunehmend die Führung von multinationalen Operationen zur Friedenssicherung und -erhaltung wie beispielsweise in Afghanistan oder Bosnien. Wobei in Afghanistan der Frieden durch die Amerikaner ursprünglich erzwungen wurde. Heute wird das Militär in die drei Teilstreitkräfte Landstreitkräfte (Heer), Seestreitkräfte (Marine) und Luftstreitkräfte (Luftwaffe) unterteilt. Manche Nationen ergänzen ihre Streitkäfte durch weitere Teilstreitkräfte. Die deutsche Bundeswehr, die neben den drei genannten noch den Zentralen Sanitätsdienst und die Streitkräftebasis ausweist, bezeichnet diese jedoch als Organisationsbereich. Diese sind damit wie die Nationalgarde in den USA ausdrücklich keine eigenen Teilstreitkräfte. In demokratisch organisierten Gesellschaften wird heute zwischen der Rolle des Militärs und der der innerstaatlichen Sicherheitskräfte (Polizei) unterschieden. Dagegen sind in vielen Diktaturen diese beiden Funktionen vermischt, und das Militär übernimmt innenpolitische Aufgaben (oft mit dem Ziel der Repression). Ausdruck für diesen Dualismus ist die Miliz, die für Militär und Polizei steht (der Begriff steht auch für Miliz (Volksheer), dem Gegenteil einer Berufsarmee). Ein anderer Ausdruck hierfür ist auch Gendarmerie. Gendarmen sind ebenfalls häufig Teil der Streitkräfte wie in Frankreich oder unterstanden historisch einmal dem Verteidigungsresort wie die frühere Bundesgendarmerie in Österreich. Verfassungsrechtliche und verwaltungsrechtliche Normen stellen dabei sicher, dass solche Einheiten im Frieden dem Innen- bzw. dem Justizresort unterstehen. Militärische Organisationen zeichnen sich durch eine hierarchische Struktur mit einer Befehlsgewalt der Militärführung aus. Mitglieder einer militärischen Organisation verzichten auf einen Teil ihrer Freiheiten und Grundrechte. Alle Militärapparate reproduzieren ihren inneren Zusammenhalt durch die periodische Veranstaltung verschiedener Militärrituale. Werden letztere als öffentliches Zeremoniell veranstaltet, dann dienen sie darüberhinaus der symbolischen Unterstreichung der Bedeutung von Militär im nicht-militärischen Teil der Gesellschaft und sind daher oft umstritten. So genannte paramilitärische Organisationen, die in vielen nicht als Krieg bezeichneten bewaffneten Konflikten (etwa Bürgerkriegen) teilnehmen, gelten nicht als Militär und werden nach internationalen Konventionen auch anders behandelt. Die Militärtechnik hat traditionell eine wichtige Vorreiter- und Schrittmacherrolle bei der allgemeinen technischen Entwicklung inne. So wurden beispielsweise das Fernsehen, das Internet oder GPS ursprünglich im militärischen Auftrag entwickelt und anfangs nur vom Militär genutzt. Alle Streitkräfte müssen
- sich unter einem einheitlichen Kommando befinden, das dem Staat gegenüber für die Führung der Unterstellten verantwortlich ist,
- sich durch Uniformen, Abzeichen, Zeichen oder andere aus der Ferne erkennbare äußere Merkmale von der Zivilbevölkerung unterscheiden,
- einem internen Disziplinarsystem unterliegen, das im Einsatzfall auch die Regeln der Kriegsführung durchsetzt,
- die Waffen offen führen.

Umgangssprache

Umgangssprachlich bezeichnet man mit ein Militär auch ein führendes Mitglied im Militär, in einer Junta oder in einer Militärdiktatur.

Siehe auch


- Portal:Militär
- Atomstreitkräfte
- Militärbasen im Ausland
- Armeegruppe
- Militärischer Befehl
- Preußische Armee
- Bundeswehr
- Schweizer Armee
- Österreichisches Bundesheer
- NVA
- US-Armee
- Fremdenlegion
- Kindersoldat
- Milizen
- Söldner
- Krieg
- Kriegsgefangene
- Haager Landkriegsordnung
- Neutralität

Literatur


- Friedrich Engels: Armee in: The New American Cyclopædia, 1857: http://www.mlwerke.de/me/me14/me14_005.htm ja:軍隊 simple:Military zh-cn:武装力量 Kategorie:Militärwesen

Regiment

Der Begriff Regiment bezeichnet eigentlich Herrschaft, Regierung. Heutzutage ist normalerweise eine mittelgroße militärische Formation gemeint. Ein Regiment besteht aus zwei bis vier Bataillonen oder aus mehreren Kompanien, die in der Regel zur selben Waffengattung gehören. Kommandeur ist meist ein Oberst. Das taktische Zeichen auf der NATO-Signatur sind drei senkrechte Striche. Bis 1945 war das Regiment der wichtigste mittlere Truppenverband des deutschen Heeres. In der Bundeswehr hatte das Regiment zunächst nur mehr administrative Aufgaben, die Bataillone wurden taktisch unabhängig von einander eingesetzt und letztlich grundsätzlich direkt den Brigaden unterstellt. Regimenter existieren aber weiterhin in der Logistiktruppe, wo ihnen direkt zehn und mehr Kompanien unterstellt sind. Die Schweizer Armee schaffte mit der Reform Armee XXI per Beginn 2004 die Stufe Regiment ab. Neu sind die Bataillone wie bei der Bundeswehr direkt den Brigaden unterstellt. Die übergeordnete Einheit eines Regiments ist die Division, die untergeordnete Einheit das Bataillon oder die Kompanie. In vielen Armeen, in denen die Regimenter eigentlich abgeschafft sind, existieren sie dennoch weiter, um im Frieden Batallione gleicher Gattung die ansonsten gemischten Brigaden unterstellt sind zusammenzufassen. Dies betrifft im besonderes die Britische Armee und die US Armee. In der Britischen Armee haben Adlige dann oft den Posten des Regimentcheffes inne, der aber ein rein repräsentativer ist. Auch haben die Regimenter der Britischen Armee eher die Aufgabe der Traditionspflege. Die Regimenter der US Armee stellen demgegenüber eher eine alternative, gattungsreine Organsition der Batallione dar, die aber hierarsch nicht unbedingt anderen Divisionen unterstehen. Disziplinarisch unstehen die Batallione auch hier direkt den den Brigaden.

Historie

Mit dem Niedergang der klassischen Feudalheere und der zunehmenden Kommerzialisierung der Kriegsführung entwickelte sich zum Ende des 16. Jahrhunderts das Regiment als ein neuer Verbandstyp. Ihre Chefs waren Kriegsunternehmer, die im Auftrag der kriegführenden Fürsten auf eigene Rechnung Söldner warben, bewaffneten, ausrüsteten und bezahlten, um sie unter ihrem Kommando dann dem Auftraggeber gegen Geld zur Verfügnung zu stellen. Der Regimentschef stellte in der Regel auch die Versorgung seines Regiments auf eigene Rechnung sicher, der Preis für Verpflegung und die (ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts übliche) Uniformierung wurde dann den Soldaten vom Sold abgezogen. Durch Großeinkauf oder eigene Herstellung dieser Güter konnte der Regimentschef erhebliche Preisvorteile erreichen und somit beträchtliche Gewinne erzielen. Prototyp eines solchen Unternehmers war Wallenstein, der böhmische Feldherr und kaiserliche Generalissimus im Dreissigjährigen Krieg, der für den Kaiser sogar ein Heer von 20.000 Mann nach diesem Muster organisierte. Mit dem Übergang zu den stehenden Heeren verfestigte sich diese Regimentswirtschaft, auch wenn der Regimentschef nunmehr primär ein Offizier seines Fürsten war. Auf Kompaniebene wirtschafteten die Hauptleute als Subunternehmer des Regimentschefs, den man bezeichnenderweise auch Regimentsinhaber nannte. Stieg ein Oberst in den Generalsrang auf, so behielt er in der Regel die Inhaberschaft seines Regiments, da die daraus erzielten Einkünfte nicht selten den Generalssold überstiegen. Das Regiment wurde dann von einem Oberstleutnant kommandiert. Die Inhaberstellen wurden zunehmend auch zivilen Angehörigen der Fürstenhäuser oder ausländischen Monarchen ehrenhalber übertragen, manchmal waren mit dieser Stellung als Ehrenoberst auch die Einkünfte aus dem Regiment verbunden. Früher waren Regimenter eine selbständige, aus Bataillonen (Fußtruppen), Eskadrons (Kavallerie) bzw. Batterien (Artillerie) bestehende Truppenabteilung. Die Infanterieregimenter hatten meist 3 Bataillone, die Kavallerieregimenter 4 bis 6 (im 18. und 19. Jahrhundert bis zu 10) Eskadrons, die Fuß- und Festungsartillerieregimenter 2 Bataillone, die Feldartillerieregimenter 2 bis 4 Abteilungen zu je 2 bis 4 Batterien. Kategorie:Militärischer Verband Kategorie:Allgemeine Truppenkunde ja:連隊

Oberst

Oberst ist der fünfthöchste Offiziersdienstgrad bei der Teilstreitkraft Heer und Luftwaffe. Er ist der höchste Dienstgrad der Dienstgradgruppe Stabsoffiziere. Bei der Marine bildet Kapitän zur See den äquivalenten Dienstgrad.

Historisches

Der Begriff Oberst wird vom Titel Obrist abgeleitet. Im 18. Jahrhundert wurde die Bezeichnung in Preußen und Österreich modernisiert. Ursprünglich formte sich diese Bezeichnung im 16. Jahrhundert durch die Zunahme der Heeresbestände und Waffengattungen aus damaligem Titel Oberster Hauptmann. Ab dem 17. Jahrhundert war er nicht nur militärischer Vorgesetzter, sondern auch der Besitzer des von ihm bezahlten Regiments von Söldnern, der seine Dienste den Herrschern gegen entsprechende Bezahlung anbot.

Dienstgrad, Dienstgradgruppe und Laufbahngruppe nebst Besoldungwesen der Bundeswehr

SöldnerDer Oberst (keine Abkürzung, Listenschreibweise: O) bezeichnet in Deutschland einen Soldaten im fünfthöchsten Offiziersdienstgrad bei Heer und Luftwaffe. Bei der Marine heißt der entsprechende Dienstgrad Kapitän zur See. Im Sanitätswesen der Bundeswehr sind ranggleich Oberstarzt/Flottenarzt, Oberstapotheker/Flottenapotheker, Oberstveterinär. Bis 1945 wurde die Bezeichnung Oberst üblicherweise mit Obst. abgekürzt. Soldaten in diesem Dienstgrad können innerhalb der durch die Vorgesetztenverordnung (VorgV) gesetzten Grenzen Mannschaften, Unteroffizieren ohne Portepee, Unteroffizieren mit Portepee, Leutnants und Hauptleuten Befehle erteilen. Der Oberst ist ein Angehöriger der Laufbahngruppe Offiziere und gehört da der obersten Dienstgradgruppe Stabsoffiziere an, deren höchsten Dienstgrad er hat. Er wird besoldet nach der Bundesbesoldungsordnung mit A16; dagegen in herausgehobenen Verwendungen (z.B. Referatsleiter im Verteidigungsministerium) ist eine B3 Besoldung die Regel. Nächstniedrigerer Dienstgrad ist Oberstleutnant und nächsthöherer Brigadegeneral. Der Oberst trägt auf seinen Dienstgradabzeichen einen silbernen Eichenlaubbogen mit drei silbernen Sternen. Siehe auch: Dienstgrade in der Bundeswehr

Besonderheiten des Dienstgrades

Der Oberst wird zumeist als Regimentskommandeur oder als stellvertretender Brigadekommandeur bis hin zu den verschiedensten Stabsoffizierverwendungen in allen Führungsgrundgebieten auf allen Führungsebenen (Brigade, Division, Korps, bei NATO, Ministerium oder internationalen Stäben und Hauptquartieren) eingesetzt. Offiziere, die als Stabsoffiziere den Generalstabslehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg besucht haben und auf einem entsprechenden Dienstposten verwendet werden, führen im Generalstabsdienst (i.G.) in der Dienstbezeichnung. Sobald sie einen Generalsrang erreicht haben, gelten besondere Ruhestandsregelungen, welche nicht (anders als z.B. bei Stabsoffizieren) an ein bestimmtes Alter geknüpft sind.

Andere Armeen

# In der NATO hat der Oberst den "Rankcode" OF-5 # Die englische und französische Bezeichnung lautet Colonel. Kategorie:Dienstgrad (Bundeswehr) Kategorie:Militär (Österreich) Kategorie:Bundesheer Kategorie:Militär (Schweiz) Kategorie:Dienstgrad (NVA) Kategorie:Offiziersdienstgrad ja:大佐

Major

Ein Major ist der Träger eines militärischen Dienstgrads.

Historisches

Major heißt Vorsteher, Oberer. Im 16. Jahrhundert aus dem Spanischen "mayor": "größer, höher". Seinerseits abgeleitet aus dem Lateinischen "maior" oder "maius": "größer", "stärker", "bedeutender". In der preußischen Armee wurden Hauptleute, die es nicht zum Stabsoffizier brachten, sich ansonsten bewährt hatten, mit dem "Charakter eines Majors" ("Charaktermajor") verabschiedet, d.h. sie erhielten das Ruhegehalt eines Hauptmannes, durften sich aber Major nennen. Der Major war ursprünglich der "Regimentsmaier". Er hatte wie der Wachtmeister bei der Kompanie für den Wachtdienst und die Verpflegung des Regiments zu sorgen. Zuerst wurde er deshalb auch mit "Obristwachtmeister" bzw. "Oberstwachtmeister" betitelt. Als die Infantrieregimenter in Bataillone unterteilt wurden, war der Major meist Kommandeur eines Bataillons. In Deutschland wird der Major zumeist als stellvertretender Bataillonskommandeur (S3) oder Staffelführer in fliegenden Einheiten bis hin zu den verschiedensten Stabsoffizierverwendungen in allen Führungsgrundgebieten auf allen Führungsebenen (Brigade, Division, Korps, Amt, Ministerium oder in internationalen Stäben und Hauptquartieren) eingesetzt.

Dienstgrad, Laufbahn und Besoldung in der Bundeswehr

Der Major bezeichnet in Deutschland einen Soldaten im siebthöchsten Offiziersdienstgrad im Heer und bei der Luftwaffe. Bei der Deutschen Marine heißt dieser Dienstgrad Korvettenkapitän. Im Sanitätsdienst der Bundeswehr sind ranggleich Oberstabsarzt, Oberstabsapotheker und Oberstabsveterinär. Soldaten in diesem Dienstgrad können innerhalb der durch die Vorgesetztenverordnung (VorgV) gesetzten Grenzen Mannschaften, Unteroffizieren ohne Portepee, Unteroffizieren mit Portepee, Leutnanten und Hauptleuten Befehle erteilen. Der Major ist Angehöriger der Laufbahngruppe Offizier und gehört der Dienstgradgruppe Stabsoffizier an, deren niedrigster Dienstgrad er ist. Er wird nach der Bundesbesoldungsordnung mit A13 besoldet. Nächstniedrigster Dienstgrad ist Stabshauptmann
- bzw. Hauptmann und der nächsthöhere Oberstleutnant. (
- Der Dienstgrad des Stabshauptmannes ist keine Regelbeförderung in der Offizierslaufbahn.) Er trägt silbernes Eichenlaub mit einem silbernen Stern und ist i.d.R. Akademiker. Für die Beförderung zum Major ist die erfolgreiche Absolvierung des Stabsoffizierlehrgangs an der Führungsakademie der Bundeswehr notwendig.

Österreich

Der Major ist Angehöriger der Laufbahngruppe der Offiziere. Abzeichen: zweidrittel goldenes Geflecht der fünfeckigen Kragenspiegel mit einem sechszackigen silbernen Stern.

Schweiz

Der Major ist der unterste Grad in der Gruppe der Stabsoffiziere. Majore haben einen Sold von CHF 18.00 pro Tag. Außerdem ist es ab dem Majorsgrad möglich, im Generalstab zu sein. Major kann nur werden, wer bereits seit mindestens acht Jahren Offizier ist. Major Hans von Dach Schweizer Offizier und Autor der Buchreihe "Der Totale Widerstand". Diese Buchreihe ist in der Bundesrepublik Deutschland beschlagnahmt. Jedoch führen einige Universitätsbibliotheken sowie die Deutsche Bibliothek und die Deutsche Bücherheit diesen Reihe in Deutschland. Buchtitel der Reihe: Der totale Widerstand

Andere Armeen


- In der NATO hat der Major den "Rankcode" OF-3
- Die englische Bezeichnung lautet Major
- Die französische Bezeichnung lautet "Commandant" oder "Chef de Bataillon"/ "Chef d'Escadron". :Den Dienstgrad "Major" gibt es allerdings auch, er entspricht dem Oberstabsfeldwebel der Bundeswehr.

Siehe auch


- Stabsoffiziersdienstgrade bei der Bundeswehr (Deutschland) Kategorie:Dienstgrad (Bundeswehr) Kategorie:Militär (Österreich) Kategorie:Bundesheer Kategorie:Militär (Schweiz) Kategorie:Dienstgrad (NVA) Kategorie:Offiziersdienstgrad ja:少佐

Flotte

Der Ausdruck Flotte bezeichnet #in der Marine die Gesamtheit aller Schiffseinheiten; siehe Flotte (Marine). #die Gesamtheit der Flugzeuge eines Flugunternehmens; siehe Luftflotte. #die Gesamtheit der Fahrzeuge (LKWs und PKWs) eines Unternehmens; siehe Fahrzeugflotte. #eine Bearbeitungsflüssigkeit in der Textilproduktion; siehe Flotte (Flüssigkeit).

Siehe auch:


- Flotte Lotte

Task Force

Task Force ist ursprünglich ein Begriff aus der englischen Militärsprache und hat heutzutage als Anglizismus auch Eingang in den deutschen Sprachraum gefunden. # Allgemeine Bedeutung im Militär siehe: Task Force (Militär) oder Einsatzkommando # Maritime Einsatzkräfte/Kampfgruppen der USA im Pazifikkrieg siehe: Task Force (Pazifikkrieg) # Task Force im Sinne von Arbeitsgruppe, Projektgruppe

Frankreich

Frankreich (franz.: La France) ist ein demokratischer, noch immer stark zentralistischer Einheitsstaat im Westen Europas. Es grenzt an Belgien, Luxemburg, Deutschland, die Schweiz, Italien, Monaco, Spanien, Andorra, an den Atlantik mit dem Ärmelkanal und an das Mittelmeer. Neben dem Territorium in Europa gehören zu Frankreich Überseegebiete in der Karibik (u. a. Saint-Martin, das eine Landgrenze mit dem niederländischen Sint Marteen aufweist), Südamerika (Französisch-Guayana, das Landgrenzen zu Brasilien und Surinam hat), vor der Küste Nordamerikas, im Indischen Ozean und in Ozeanien.

Geographie

Hauptartikel: Geographie Frankreichs Insgesamt hat das „französische Mutterland” in Europa eine Fläche von 543.965 km². Frankreichs Landschaftsbild prägen überwiegend Ebenen oder sanfte Hügel im Norden und Westen. Der Rest ist gebirgig, Hauptgebirge sind die Pyrenäen im Südwesten, das Zentralmassiv und die Alpen im Südosten. Der höchste Berg Frankreichs und höchster Berg Europas ist der Mont Blanc (4.808 Meter). Aufgrund seiner Form wird Frankreich auch als l'Hexagone (Sechseck) bezeichnet. Mit Abstand wichtigste und größte Stadt in Frankreich ist die Hauptstadt Paris mit rund 12 Millionen Einwohnern im Großraum Paris (Region Île-de-France). Die Großräume um Marseille, Lille und Lyon haben ebenfalls mehr als eine Million Einwohner. Siehe auch: Städte in Frankreich, Nationalparks in Frankreich

Geschichte

Nationalparks in Frankreich Hauptartikel: Geschichte Frankreichs Durch die Französische Revolution 1789 wurde die mehr als 1.200 Jahre währende Monarchie gestürzt. So begann eine Periode des Umbruchs, in der wechselnd republikanische, napoleonisch-imperiale und monarchistische Staatsformen herrschten. Seit der Niederlage Napoleons III. 1870 ist Frankreich endgültig Republik. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg war Frankreich einer der Hauptgegner Deutschlands. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor Frankreich seine größten Kolonien, Vietnam und Algerien, nach kriegerischen Auseinandersetzungen. Seit 1958 (Fünfte Republik) hat der Präsident umfassende Exekutivgewalt. Beim europäischen Einigungsprozess spielt Frankreich heute gemeinsam mit Deutschland eine tragende Rolle.

Politik

Politisches System

Frankreich ist eine zentralistisch organisierte Demokratie mit einem semi-präsidentiellen Regierungssystem. In der Verfassung der V. Republik nimmt der direkt durchs Volk gewählte Staatspräsident eine starke Stellung ein. Er ernennt den Premierminister und das Kabinett, hat gegenüber Gesetzbeschlüssen des Parlaments ein Veto-Recht und kann die Nationalversammlung auflösen. Das Parlament besteht aus zwei Kammern, der Nationalversammlung (Assemblée Nationale) mit 577 vom Volk gewählten Abgeordneten und dem indirekt gewählten Senat mit 331 Mitgliedern. Siehe auch: Politisches System Frankreichs, französische Regierung, Francophonie, französische Präsidenten, französische Premierminister, Cohabitation, Finanzministerium

Aktuelle politische Lage

Finanzministerium Momentan stellt die Partei UMP unter Führung des früheren Wirtschaftsministers und aktuellen Innenministers Nicolas Sarkozy mit 363 Sitzen die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung. Am 29. Mai 2005 wurde die neue EU-Verfassung mit 54,87% Gegenstimmen von der Bevölkerung abgelehnt. Darauf trat die Regierung des seit 2002 amtierenden Premierministers Jean-Pierre Raffarin zurück. Als neuer Premierminister wurde Dominique de Villepin eingesetzt. Seit dem 27. Oktober 2005 wird Frankreich von einer Welle gewalttätiger Ausschreitungen heimgesucht. Angefangen in der Pariser Banlieue, griffen die Unruhen inzwischen auf viele, über das gesamte Land verteilte, Großstädte wie Lille, Rouen, Nizza oder Marseille über. Auslöser war der Tod zweier Jugendlicher im Pariser Vorort Clichy-sous-Bois, welche sich vor der Polizei in einem Starkstromhaus verstecken wollten. Die Regierung hat zwischenzeitlich den Notstand ausgerufen und es somit den Präfekten der Départements ermöglicht, in besonders stark betroffenen Gebieten Ausgangssperren zu verhängen. Bisher haben die Ausschreitungen einem Menschen das Leben gekostet und viele Schwerverletzte hervorgebracht.

Außen- und Sicherheitspolitik

Frankreich war 1949 Gründungsmitglied des Nordatlantikvertrages (NATO) und erhielt militärischen Schutz durch die USA. Mit der Machtübernahme von de Gaulle 1958 änderten sich die Beziehungen zu den USA und zu der von den USA dominierten NATO. Unter de Gaulles Führung entwickelte sich Frankreich 1960 zu einer Atommacht und verfügte ab 1965 mit der Force de Frappe über Atomstreitkräfte, die zunächst 50 mit Atombomben (Kernwaffen) ausgestattete Flugzeuge in Dienst stellte. 1968 hatte Frankreich bereits 18 Abschussrampen für Mittelstreckenraketen aufgestellt, die 1970 und 1971 mit Atomsprengköpfen ausgestattet wurden. 1968 verlässt Frankreich den militärischen Teil der NATO, bleibt aber im politischen Teil des Bündnisses integriert. In den 1970er Jahren erweiterte Frankreich ihre Atommacht auch auf See. Vier Atom-U-Boote verfügten über jeweils 16 atomar bestückten Mittelstreckenraketen. In der aktuellen Außenpolitik bemüht sich Frankreich um ein gutes Verhältnis zu seinem Nachbarn Deutschland (siehe auch „Kerneuropa“) und steht mit diesem gemeinsam der Vormachtstellung der USA mit einer gewissen Skepsis gegenüber. Dies führte zu einem Austritt Frankreichs aus der militärischen Organisation der NATO und vielen Eigeninitiativen Frankreichs in weltpolitischen Entscheidungen. Hinzu kommt ein Engagement auch nach Ende der Kolonialherrschaften in Afrika, wo Frankreich bis heute in vielen Ländern die bestimmende Ordnungsmacht geblieben ist. Frankreich ist zudem ständiges Mitglied im UNO-Sicherheitsrat mit Vetorecht. Die Todesstrafe wurde in Frankreich 1981 abgeschafft. Siehe auch: Fremdenlegion, Gendarmerie Nationale

Administrative Gliederung

Frankreich ist in 26 Regionen aufgeteilt, welche sich ihrerseits in 100 Départements untergliedern. Zweiundzwanzig dieser Regionen befinden sich im europäischen Kernland (France métropolitaine), darunter auch die Mittelmeerinsel Korsika, welche allerdings als collectivité territoriale einen Sonderstatus hat. Die übrigen vier Regionen bestehen aus jeweils nur einem Département und werden daher Départements et régions d'outre-mer (D.R.O.M.) genannt (bis zur Verfassungsänderung 2003 Départements d'outre-mer, Abk. D.O.M.). Im Deutschen spricht man von Überseedépartements. Im Einzelnen handelt es sich dabei um Guadeloupe (971), Martinique (972), Französisch-Guayana (973) und La Réunion (974). Abgesehen davon gibt es
- die Départementskörperschaft (Collectivité départementale, Abk. C.D.) Mayotte (976)
- die Gebietskörperschaft (Collectivité territoriale, Abk. C.T.) Saint-Pierre und Miquelon (SPM)
- die vier Überseeterritorien (Territoires d'outre-mer, Abk. T.O.M.) Französisch Polynesien (P), Neukaledonien (NC), Wallis und Futuna (WF) und die Französischen Süd- und Antarktisgebiete (Terres australes et antarctiques françaises, T.A.A.F.)
- die Îles éparses und die Insel Clipperton Die D.R.O.M. sind wie das französische Kernland Teil der EU, für die T.O.M. gilt das nicht. Auch in Frankreich erlassene Gesetze gelten in den TOM nur, wenn dies ausdrücklich erwähnt ist. Siehe auch: Liste der französischen Regionen, Liste der französischen Départements (nach Regionen geordnet)

Demographie

Zum 1. Januar 2004 wurde die Bevölkerung, einschließlich der Menschen in den Überseegebieten, auf 61,9 Millionen geschätzt. Nach Deutschland nimmt Frankreich in der EU den zweiten Platz bei der Bevölkerungszahl ein. Innerhalb der EU hat Frankreich einen Bevölkerungsanteil von 13 %. Im Jahre 2003 kamen auf 792.600 Geburten 560.300 Sterbefälle, das entspricht einem Überschuss von 232.300 Personen. 2004 betrug die Geburtenrate 1,9. Am Stichtag 1. Januar 2004 waren 16,2 % der Bevölkerung älter als 65 Jahre, gegenüber 14,6 % im Jahre 1994. Im selben Zeitraum ist der Anteil der unter 20-Jährigen von 26,7 % auf 25,3 % gesunken. 2003 wurden 280.300 Ehen geschlossen, das sind 6.000 (-2,1 %) weniger als 2002, wobei das Durchschnittsalter bei den Männern 30,4 Jahre und bei den Frauen 28,3 Jahre betrug. Die Kindersterblichkeit beträgt zur Zeit 4,28 ‰. Der durchschnittliche männliche französische Staatsbürger hat eine Lebenserwartung von 76,7 Jahren, während die Frauen auf 83,8 Jahre kommen.

Ethnische Gruppen


- Franzosen
- Bretonen
- Basken
- Italiener (einschließlich Korsen)
- Elsässer/Alemannen, Rheinfranken/Franken
- Flamen (Niederfranken)
- 4,5 Millionen Araber
- Katalanen
- Flamen
- Polen
- andere Ausländer

Sprachen

Neben der (einzigen) Amtssprache Französisch gibt es zahlreiche Minderheitssprachen, über deren Sprecherzahlen aber keine auch nur halbwegs gesicherten Daten vorliegen:
- Bretonisch,
- Deutsch in den Dialekten
  - Elsässisch (Elsass)
  - Rheinfränkisch bzw. Lothringisch (nördliches und östliches Lothringen),
- Niederfränkisch bzw. Flämisch (Flandern, an der Grenze zu Belgien),
- Baskisch (in den zentralen und östlichen Pyrenäen),
- Katalanisch (im Roussillon),
- Korsisch,
- Italienisch (an der französischen Riviera),
- Okzitanisch (in Südfrankreich) mit dem Dialekt
  - Provenzalisch (nur noch wenige Sprecher)
- Polnisch Daneben existieren in Nordfrankreich mehrere enger mit dem Französischen verwandte romanische Oïl-Sprachen, die teilweise als französische Dialekte angesehen werden: Picard, Normannisch, Gallo, Poitevin-Saintongeais, Champanois und Morvandiau.

Religionen

Frankreich ist offiziell ein laizistischer Staat, das heißt, Staat und Religionsgemeinschaften sind vollkommen voneinander getrennt. Da von staatlicher Seite keine Daten über die Religionszugehörigkeit der Einwohner erhoben werden, beruhen alle Angaben über die konfessionelle Zusammensetzung der Bevölkerung auf Schätzungen oder den Angaben der Religionsgemeinschaften selbst und weichen deshalb oft erheblich voneinander ab, weshalb auch die folgenden Zahlen mit Vorsicht zu behandeln sind. 85 % der Franzosen sind katholisch (also etwa 51 Mio.) und etwa 8 % Muslime (etwa 4,8 Mio.). Daneben gibt es protestantische und jüdische Minderheiten, die zusammen etwa 3 % ausmachen. 4 % gehören keiner Religion an, Tendenz davon steigend. Das sind jedoch Schätzungen.

Bildungswesen

Wie in fast allen europäischen Staaten (Ausnahme: z. B. Deutschland) herrscht eine Bildungspflicht, die im Ggs. zur Schulpflicht auch durch Hausunterricht (Homeschooling) oder durch selbstständiges Lernen abgegolten werden kann. Die Zahl der unbeschulten Kinder und Jugendlichen wird gegenwärtig auf etwa 10.000 geschätzt. Der Staat bietet folgende Schulformen an: Lernen
- Vorschule: Maternelle
- Grundschule: école élémentaire
- weiterführende Schulen: collège (das mit dem brevet abgeschlossen wird), gefolgt von
  - lycée
  - lycée professionnel
  - oder CFA für Auszubildende in Betrieben
- Hochschulreife:
  - baccalauréat nach insgesamt 12 Schuljahren; nach elf Schuljahren wird je nach Schulzweig (naturwissenschaftlich, wirtschaftlich oder literarisch) schon ein Teil der Prüfungen bewältigt
  - baccalauréat professionnel nach 13 Schuljahren für Abgänger des lycée professionnel oder des CFA
- Studium (1. und 2. Jahr):
  - Normalweg: DEUG
  - Eliteweg: classe préparatoire (zur Vorbereitung auf Grande école)
- Studium (3. und 4. Jahr):
  - Normalweg: licence und maîtrise oder école d'ingenieur oder école de commerce
  - Eliteweg: Grande école (ENS, ENA etc.)
- Studium (5. Jahr):
  - DESS oder DEA. Letzteres dient auch zur Auswahl für eine eventuell sich anschließende Doktorarbeit (thèse) Im Zuge der europaweiten Harmonisierung der Studienabschlüsse im Rahmen des Bologna-Prozess wird auch an französischen Hochschulen das System LMD eingeführt. LMD bedeutet, dass nacheinander die Licence bzw. Bachelor (nach 3 Jahren), der Master (nach 5 Jahren) und das Doktorat (nach 8 Jahren) erworben werden können. Die bisherigen nationalen Diplome (DEUG, Maîtrise, DEA/DESS) werden an manchen Universitäten übergangsweise noch bescheinigt, fallen ab Ende 2006 aber weg. Siehe auch: Schulsystem in Frankreich, Liste der Bildungsminister von Frankreich, Liste der Universitäten in Frankreich, École Polytechnique (Paris), Kindergeld

Wirtschaft

Traditionell ist in Frankreich die Wirtschaftspolitik von vergleichsweise starken staatlichen Eingriffen gelenkt. Hier spielt die historische Rolle des Merkantilismus – im Speziellen des Colbertismus – im Land eine Rolle. Frankreich ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Die Schlüsselindustrien, besonders Energiewirtschaft, sind bislang unter staatlicher Kontrolle; Frankreich ist ein bedeutender Produzent von Atomstrom, und Deutschland sein wichtigster Kunde. In Frankreich wird ca. 80 Prozent der Elektrizität mit Atomkraftwerken produziert. Damit hat Frankreich neben Litauen momentan (Anfang 2005) den höchsten Prozentsatz an Atomstromproduktion der Welt. (Siehe auch: Liste der Kernkraftanlagen) Wein steht in der französischen Ausfuhrliste an fünfter Stelle: nach Autos, Flugzeugen, pharmazeutischen Produkten und Elektronik. (Siehe auch: Weinbaugebiete in Frankreich)
- Tourismus (z. B. Logis de France) Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im 1. Quartal 2004 um 0,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im 4. Quartal 2003 waren es 0,6 Prozentpunkte. Die Erwerbstätigenstruktur hat sich gegenüber früher grundlegend gewandelt, so arbeiteten 2003 nur mehr 4 % der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft und Fischerei, in der Industrie waren es 24 %, wohingegen 72 % im Dienstleistungsbereich tätig waren. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Frankreichs (2003): Es exportiert 14,9 % seines Exportvolumens nach Deutschland, das seinerseits am Import mit 19,1 % beteiligt ist. Die Inflationsrate betrug 2,1 % (2004). Die Arbeitslosenzahl belief sich im Januar 2005 auf 10 %, das sind 2.716.000 Erwerbslose.

Die größten französischen Unternehmen 2003 (ohne Banken und Versicherungen)

# Total – Umsatz 104,7 Mrd. € – 11.000 Beschäftigte # Carrefour – Umsatz 70,5 Mrd. € – 419.000 Beschäftigte # PSA Peugeot Citroën – Umsatz 54,2 Mrd. € – 200.000 Beschäftigte # France Télécom – Umsatz 46,1 Mrd. € – 222.000 Beschäftigte # EDF – Umsatz 44,9 Mrd. € – 167.000 Beschäftigte # Suez – Umsatz 39,6 Mrd. € – 171.000 Beschäftigte # Les Mousquetaires – Umsatz 38,4 Mrd. € – 112.000 Beschäftigte # Renault – Umsatz 37,5 Mrd. € – 140.000 Beschäftigte # Publicis Groupe – Umsatz 32,2 Mrd. € – 35.000 Beschäftigte # Saint-Gobain – Umsatz 29,6 Mrd. € – 172.000 Beschäftigte # Groupe Auchan – Umsatz 28,7 Mrd. € – 156.000 Beschäftigte # Veolia Environnement – Umsatz 28,6 Mrd. € – 257.000 Beschäftigte # Centres Leclerc – Umsatz 27,2 Mrd. € – 84.000 Beschäftigte

Kultur

Frankreich leitet seinen Rang in Europa und der Welt auch aus den Eigenheiten seiner Kultur ab, die sich insbesondere über die Sprache definiert (Sprachschutz- und -pflegegesetzgebung). In der Medienpolitik wird die eigene Kultur und Sprache durch Quoten für Filme und Musik gefördert. Frankreich verfolgt in der Europäischen Union, der UNESCO und der WTO mit Nachdruck seine Konzeption der Verteidigung der kulturellen Vielfalt („diversité culturelle“): Kultur ist keine Ware, die schrankenlos frei gehandelt werden kann. Landesweite Pflege und Erhalt des reichen materiellen kulturellen Erbes wird als Aufgabe von nationalem Rang angesehen. Dieses Verständnis wird durch staatlich organisierte oder geförderte Maßnahmen, die zur Bildung eines nationalen kulturellen Bewusstseins beitragen, wirksam in die Öffentlichkeit transportiert. Im jährlichen Kulturkalender fest verankerte Tage des nationalen Erbes, der Musik oder des Kinos beispielsweise finden lebhaften Zuspruch in der Bevölkerung. Großzügig zugeschnittene kulturelle Veranstaltungen entsprechen dem Selbstverständnis Frankreichs als Kulturnation und von Paris als Kulturmetropole. Die Förderung eines kulturellen Profils der regionalen Zentren in der Provinz wird verstetigt. Siehe auch: Liste französischer Schriftsteller, Liste französischer Komponisten, Burgen und Schlösser in Frankreich

Nationalparks

Die heutigen Nationalparks haben eine Gesamtfläche von 992.000 ha. Die Kernbereiche, die rund 371.000 ha ausmachen, stehen unter strengem Schutz. Es gibt 30 regionale Naturparks, die eine Fläche von 5.020.000 ha haben.
- Naturreservat Cap Sizun
- Regionalpark Armorique
- Naturreservat Les Sept lles
- Naturreservat Cap Frehel
- Naturreservat Pointe d' Arcay
- Naturreservat Golfe du Morbihan
- Regionalpark Briere
- Naturreservat Baie de Bourgneuf
- Naturreservat St. Denis-du-Payre
- Naturreservat Baie de l' Aiguillon
- Naturreservat Banc d' Arguin
- Vogel-Naturreservat Marquenterre
- Naturreservat Vallee de La Grande Pierre et de Vitain
- Naturreservat Le Lac de La Foret d'Orient
- Pyrenäen -Nationalpark
- Regionalpark Vosges du Nord
- Regionalpark Volcans d'Auvergne
- Nationalpark Cevennen
- Naturreservat und Vogelschutzpark Villars-les-Dombes
- Regionalpark Pilat
- Regionalpark Vercors
- Naturreservat Aiguilles Rouges
- Naturreservat Marais du Bout du Lac d' Annecy
- Nationalpark Vanoise
- Nationalpark Ecrins
- Regionalpark Luberon
- Nationalpark Mercantour
- Naturreservat und Regionalpark Camargue
- Nationalpark Port-Cros
- Korsischer Regionalpark
- Scandola Naturreservat
- Korsischer Nationalpark

Sport

Die populärste Sportart Frankreichs ist der Fußball. Als identitätsstiftendes Band gerade zwischen den verschiedenen sozialen und ethnischen Gruppen Frankreichs gilt die französische Fußball-Nationalmannschaft, die so genannte équipe tricolore (siehe auch: Fußball in Frankreich). Aktuell stellt Lyon den französischen Fussballmeister. Weitere populäre Sportarten sind der Radsport (insbesondere im Juli, während der dreiwöchigen Tour de France), Rugby, Leichtathletik, Formel 1 (Großer Preis von Frankreich in Magny Cours) und Tennis (French Open in Paris). In Frankreich fanden bereits mehrmals Olympische Spiele statt: Sommerspiele 1900 und 1924 in Paris, Winterspiele in Chamonix 1924, Grenoble 1968 und Albertville 1992. Siehe auch: Skigebiete in Frankreich

Medien

Die wichtigsten französischen Printmedien sind die nationalen Tageszeitungen:
- Le Monde und Libération (linksorientiert, Druckauflage 2003 ca. 500.000 bzw. 200.000 Exemplare)
- Le Figaro (konservativ, Auflage: 450.000 Exemplare)
- Les Echos, La Tribune (Wirtschaft, 180.000 bzw. 125.000 Exemplare)
- L'Humanité (kommunistisch, 74.000 Exemplare)
- La Croix (katholisch, 114.000 Exemplare)
- L'Equipe (Sport, 485.000 Exemplare und damit die meistgelesene Zeitung überhaupt mit sieben Lesern pro Ausgabe) Die wichtigsten Nachrichtenmagazine in Frankreich:
- Le Nouvel Observateur (400.000 Exemplare)
- L'Express (400.000 Exemplare)
- Le Point (400.000 Exemplare)
- L'événement du Jeudi Größte Regionalzeitung ist die Ouest France mit einer Druckauflage von 900.000 Exemplaren. Bedeutend ist auch das jeweils mittwochs erscheinende Investigations- und Satireblatt Le Canard enchaîné mit einer Auflage von 550.000 Exemplaren.

Feiertage

Militär

Frankreich hat eine Berufsarmee mit 300.000 Soldaten.

Siehe auch


- Chronologie französischsprachiger Zeitungen und Zeitschriften
- Französische Küche
- Nachrichtendienste Frankreichs
- Liste bedeutender Franzosen
- Liste der Präsidenten Frankreichs
- Die schönsten Dörfer Frankreichs
- Weinbaugebiete in Frankreich

Literatur


- Alfred Pletsch: Länderkunde Frankreich. Darmstadt (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), 2. Auflage 2003, ISBN 3534116917
- Wilfried Loth: Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, 1995 ISBN 3-596-10860-8
- Bernhard Schmidt, Jürgen Doll, Walther Fekl, Siegfried Loewe und Fritz Taubert: Frankreich-Lexikon. Schlüsselbegriffe zu Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Geschichte, Kultur, Presse- und Bildungswesen. 2. überarbeitete Auflage 2005, 1224 Seiten, ISBN 3-503-06184-3
- Ralf Nestmeyer: Französische Dichter und ihre Häuser. Insel Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-458-34793-3

Weblinks

20px Portal:Frankreich
- [http://www.diplomatie.gouv.fr/index.de.html Website des französischen Außenministeriums]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=46 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.frankreich-forum.de/ Frankreich Forum]
- [http://www.lesvilles.de/ Lokalportal für alle französischen Regionen und Städte]
- [http://www.tu-dresden.de/sulcifra/romanistik/ Romanistik im Internet: Kultur, Literatur und Politik]
Kategorie:Staat !Frankreich Kategorie:Land in der EU Kategorie:Mittelmeer als:Frankreich fiu-vro:Prantsusmaa ja:フランス ko:프랑스 ms:Perancis simple:France th:ประเทศฝรั่งเศส zh-min-nan:Hoat-kok

Dienstgrad

Mit dem Dienstgrad wird das Rangverhältnis von Personen speziell beim Militär sowie bei bestimmten Behörden zueinander festgelegt. Üblicherweise wird der Dienstgrad durch Abzeichen oder Kennzeichen an der Uniform oder der Kopfbedeckung gezeigt. Auch andere Uniformierungsmerkmale können über den Dienstgrad Aufschluss geben. Kopfbedeckung Ein höherer Dienstgrad bedingt nicht unbedingt auch ein Unterstellungsverhältnis. Dieses wird vielmehr durch die Dienststellung begründet. Es ist also möglich, wenn auch sehr unüblich, dass ein Untergebener einen höheren Dienstgrad hat, als sein Vorgesetzter. Typische Dienststellungen sind zum Beispiel Kompaniechef, Bataillonskommandeur oder Kommandierender General. Kommandierender General] Dienstgradabzeichen können sich am Revers, am Ärmel (Ärmeltressen) oder auf der Schulter (Schulterklappen) wiederfinden. Sie können angenäht (Stoffabzeichen), angeknöpft oder eingeschlauft werden. Daneben geben Laufbahngruppenabzeichen (beispielsweise eine Mützenlitze), Soldgruppenabzeichen (bei den amerikanischen Streitkräfte am Ärmel getragen) und Funktionsabzeichen (wie „OvWa“ (Offizier vom Wachdienst), „Einsatzleitung“ oder Ähnliches als Ansteckschild, Armbinde oder Rückenbeschriftung) Auskunft über Dienstgrad, dienstliche Stellung und Aufgabe eines Uniformträgers.

Militärische Dienstgrade

Der militärische Dienstgrad steht jedem Kombattanten zu, insbesondere Angehörigen regulärer Streitkräfte. Er erleichtert die Einordnung des einzelnen Soldaten in die militärische Hierarchie. Über den militärischen Dienstgrad werden auch Befehl und Gehorsam, Grußpflicht und teilweise der Verantwortungsbereich geregelt. Jedem Dienstgrad ist – in der Bundeswehr – eine Besoldung zugeordnet – diese kann je nach Aufgabenbereich noch differenziert sein (beispielsweise für einen Oberst in der Regel A16, für einen Oberst als Brigadekommandeur B3). Der Aufstieg ergibt sich nach Qualifikation (Bestehen von Laufbahnlehrgängen) oder Anciennität. Die typische Einteilung der Dienstgrade beim Militär wird in Laufbahngruppen zusammengefasst. Üblicherweise gibt es drei Laufbahngruppen: Mannschaften, Unteroffiziere und Offiziere. Innerhalb der Laufbahngruppen der Offiziere und Unteroffiziere sind die Dienstgrade noch einmal in Dienstgradgruppen aufgeteilt.
- In der Laufbahngruppe der Unteroffiziere gibt es die Unteroffiziere ohne Portepee und die Unteroffiziere mit Portepee.
- In der Laufbahngruppe der Offiziere gibt es die Dienstgradgruppen der Leutnante, Hauptleute, Stabsoffiziere und Generale/Admirale.

Dienstgradübersichten


- Militär:
  - Dienstgrade in der Bundeswehr (Deutschland)
  - Dienstgrade im Bundesheer (Österreich)
  - Dienstgrade in der Schweizer Armee
  - Dienstgrade in der französischen Armee
  - Dienstgrade in der US-Armee
  - Dienstgrade des US Marine Corps
- Militär (historisch):
  - Dienstgrade im Heer des Deutschen Kaiserreichs
  - Dienstgrade der Kaiserlichen Marine
  - Dienstgrade in der NVA (DDR)
  - Dienstgrade in der Wehrmacht
- Polizei:
  - Dienstgrade bei der österreichischen Bundespolizei
  - Dienstgrade bei der Police Nationale
  - Dienstgrade bei den Carabinieri
  - Dienstgrade bei der deutschen Polizei
  - Dienstgrade im Bundesgrenzschutz bzw. in der Bundespolizei (Deutschland)
- Andere Organisationen mit Dienstgraden:
  - Dienstbezeichnungen der deutschen Zollverwaltung
  - Dienstränge der Deutschen Reichsbahn
  - Dienstgrade bei den Feuerwehren

Weblinks


- http://www.grosser-generalstab.de/lexikon/dienstgrad.html
- http://www.soko110.de/ – internationale Dienstgradabzeichen der Polizei
- http://www.uniforminsignia.net/ – World Rank Insignia (englisch) Kategorie:Allgemeine Truppenkunde Kategorie:Beamtenrecht Kategorie:Beruf

Vizeadmiral

Admiral ist der höchste militärische Dienstgrad in der Marine, entsprechend dem General des Heeres und der Luftwaffe. Die Bezeichnung leitet sich ab vom arabischen amīr al-bahr امير البحر – Befehlshaber zur See; siehe Emir. Die Admirale werden auch als Flaggoffiziere bezeichnet. Ursprünglich wurde der Führer einer Flotte als Admiral bezeichnet. Im Laufe der Zeit haben sich mehrere Admiralsdienstgrade entwickelt. So wurde es üblich, den Vertreter des Admirals als Vizeadmiral zu bezeichnen. Für die Nachhut gab es einen weiteren Admiral, der im englischen als rear admiral (=rückwärtiger Admiral) bezeichnet (s.u.), ein Dienstgrad, der in anderen Marinen als Konteradmiral bezeichnet wird. Er stand in der Hierarchie niedriger als der Vizeadmiral. In anderen Ländern gab es andere Bezeichnungen für die verschiedenen Admirale, so heißt z.B. in der niederländischen Marine der Konteradmiral ":nl:Schout-bij-nacht", was etwa mit Nachtwächter übersetzt werden kann. Um die Ränge in internationalen Organisationen wie etwa der NATO vergleichen zu können, bezeichnet man sie mit Sternen, wobei in Friedenszeiten der Vier-Sterne-Admiral der höchste Admiral ist.

Deutsche Marine

In der Deutschen Marine (Bundesmarine) gibt es vier Admiralsdienstgrade (in absteigender Reihenfolge) : Im Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr lauten die entsprechenden Admiralsdienstgrade „Admiralarzt“ bzw. „Admiralapotheker“ (Flottillenadmiral), „Admiralstabsarzt“ (Konteradmiral) und „Admiraloberstabsarzt“ (Vizeadmiral). Innerhalb der Deutschen Marine gibt es keinen Dienstposten für einen 4-Sterne-Admiral. Den Dienstgrad „Admiral“ können Marineoffiziere nur in Verwendungen wie Generalinspekteur der Bundeswehr oder in der militärischen Organisation der NATO erlangen. „Vizeadmiral“ sind der Inspekteur der Marine und der Befehlshaber der Flotte. Außerdem können Marineoffiziere in anderen Bereichen der militärischen Organisation, z.B. als der Stellvertreter des Generalinspekteurs oder auf Dienstposten der NATO, Vizeadmiral sein. Auch der Inspekteur des Sanitätsdienstes kann ein Marineoffizier sein, was mit Admiraloberstabsarzt Dr. Karsten Ocker auch momentan der Fall ist. Siehe auch: Großadmiral, Generaladmiral

Königlich-britische Marine (Royal Navy)

Der erste englische Admiral war William de Leyburn, der 1297 von König Edward I. zum Admiral of the sea of the King of England ernannt wurde. Der Admiral als Marineoffizier darf nicht verwechselt werden mit dem Amt des Admiral of England oder Lord High Admiral, dessen Inhaber die Verantwortung für die gesamte Marine hatte, also im heutigen Sinne ein Marineminister war. In der Royal Navy gab es seit dem 16. Jahrhundert die Funktion der Vize- und Konteradmirale (Vice- beziehungsweise Rear-Admirals), die ursprünglich Stellvertreter des kommandierenden Admirals waren. Ein kommandierender Admiral konnte seine Flotte von der Spitze oder von der Mitte aus führen. Befand er sich auf einem Schiff in der Mitte der Flotte, hatte er in der Spitze einen Stellvertreter, den Vizeadmiral. Einen weiteren Stellvertreter hatte er im hinteren, der Spitze entgegengesetzten Bereich, den Konter- oder Rear-Admiral (von lateinisch contra, gegen, beziehungsweise englisch rear für hinten). Im elisabethanischen Zeitalter wurde die Flotte so groß, dass sie in Geschwader (squadrons) unterteilt werden musste. Das Geschwader des Admirals führte eine rote Flagge, das des Vizeadmirals eine weiße und das des Konteradmirals eine blaue. Nachdem auch diese Geschwader immer mehr angewachsen waren, wurde jedes davon von einem Admiral, mit jeweils einem Vize- und Konteradmiral, geführt. Die Bezeichnung für die Befehlshaber lautete dann Admiral of the White, Admiral of the Blue usw. Die Rangfolge der Flotten, und damit auch ihrer Admirale, war in absteigender Folge: Rot, Weiß, Blau. Die Beförderung zum Admiral erfolgte in Abhängigkeit vom Dienstalter als Kapitän und galt auf Lebenszeit, das heißt man konnte erst dann weiterbefördert werden, wenn der Inhaber des höheren Ranges gestorben war oder seinen Abschied genommen hatte. Eine andere Möglichkeit war, einen unfähigen Admiral ohne Kommando zu befördern. Man bezeichnete diese Praxis als Yellowing und den auf diese Weise aus dem Weg Geräumten als "Yellow Admiral".

Die Rangfolge der Admirale

# Admiral of the Fleet (ursprünglich Admiral of the Red) # Admiral of the White # Admiral of the Blue # Vice Admiral of the Red # Vice Admiral of the White # Vice Admiral of the Blue # Rear Admiral of the Red # Rear Admiral of the White # Rear Admiral of the Blue Als Lord Nelson starb, war er nur Vice Admiral of the White. Im 18. Jahrhundert begann man damit, die ursprünglich neun Dienststellungen mit mehreren Inhabern zu besetzen – mit Ausnahme des Admiral of the Red, der zum Admiral of the Fleet wurde. 1864 wurde die Unterteilung der Flotte in verschiedenfarbige Divisons ganz aufgegeben. Die rote Flagge wurde der Handelsmarine zugewiesen, die weiße der Kriegsmarine und die blaue der Reserve und den Hilfsschiffen. Heute sind die Dienstgrade der Flaggoffiziere der Royal Navy der Rear Admiral, Vice Admiral, Admiral und Admiral of the Fleet. Seit 1996 wird der Dienstgrad Admiral of the Fleet in Friedenszeiten nicht mehr vergeben. Ausnahmen von dieser Regel werden nur für Mitglieder der königlichen Familie gemacht. Die vor diesem Termin ernannten Flottenadmirale behalten aber ihren Rang auf Lebenszeit.

US-amerikanische Marine (United States Navy)

Die United States Navy hatte bis 1862 überhaupt keine Admirale, obwohl die Einrichtung dieses Dienstpostens immer wieder gefordert wurde, unter anderem auch von John Paul Jones, der die Meinung vertrat, dass die kommandierenden Marineoffiziere mit dem Armeegeneralen auf einer Stufe stehen sollten. Außerdem hielt er höherrangige Offiziere für nötig, um Streitigkeiten zwischen den rangälteren Kapitänen zu vermeiden oder zu schlichten. Die verschiedenen Marineminister schlugen dem Kongress wiederholt vor, den Rang eines Admirals zu schaffen, um eine Gleichstellung mit den Marinen anderer Staaten herzustellen, weil die höheren Offiziere der US Navy immer wieder in protokollarische Schwierigkeiten mit Offizieren anderer Nationen gerieten. Schließlich stimmte der Kongress am 16. Juli 1862 zu, neun Konteradmirale (Rear Admirals) zu ernennen, was aber wohl weniger mit der Anpassung an internationale Erfordernisse zu tun hatte als vielmehr mit der schnell anwachsenden Stärke der Marine im amerikanischen Bürgerkrieg. Zwei Jahre später erlaubte der Kongress, einen der neuen Konteradmirale, David Farragut, zum Vizeadmiral zu ernennen. Im Juli 1866 autorisierte er Präsident Johnson Farragut zum Admiral und David Dixon Porter zum Vizeadmiral zu ernennen. Als Farragut 1870 starb, wurde Porter Admiral und Stephen C. Rowan Vizeadmiral. Nach dem Tod der beiden ranghöchsten Admirale wurden keine weiteren Beförderungen mehr bewilligt, so dass es bis 1915 keinen Admiral oder Vizeadmiral mehr gab, bis der Kongress zustimmte, je einen Admiral und Vizeadmiral für die Atlantikflotte, die Pazifikflotte und die Asiatische Flotte zu ernennen. Trotzdem gab es in der Zwischenzeit einen höherrangigen Admiral. 1899 würdigte der Kongress George Deweys Verdienste im spanisch-amerikanischen Krieg, indem er Präsident McKinley ermächtigte, ihn zum Admiral of the Navy zu ernennen, was er bis zu seinem Tode 1917 blieb. Dewey war bis heute der einzige US-amerikanische Marineoffizer mit diesem Rang. 1944 genehmigte der Kongress den Rang des Flottenadmirals (Admiral of the Fleet). Die ersten und bisher einzigen Inhaber dieses Dienstgrads waren Ernest J. King, William D. Leahy, Chester W. Nimitz (alle im Dezember 1944) und William F. Halsey, der seinen fünften Stern im Dezember 1945 erhielt. Aktuell existieren in der amerikanischen Marine die folgenden Dienstgrade mit dem angegebenen Rang bei der NATO: # Admiral (Vier Sterne) # Vice Admiral (Drei Sterne) # Rear Admiral (Zwei Sterne) # Rear Admiral (Lower Half/LH) (Ein Stern) Kategorie:Dienstgrad ja:海軍大将

Kategorie:Militärische Luftfahrt

Kategorie:Luftfahrt Luftfahrt

Homokszentgyörgy

Homokszentgyörgy: község Somogy megyében, a Barcsi kistérségben.

Fekvése

Története

Nevezetességei

Külső hivatkozások


- [http://www.vendegvaro.hu/5-1047 Homokszentgyörgy a Vendégvárón]

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