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| Geschwindigkeitsfilter |
GeschwindigkeitsfilterEin Geschwindigkeitsfilter, auch als Wienfilter bekannt, dient zur Bestimmung beziehungsweise Präparation der Geschwindigkeit eines geladenen Teilchens. Dabei wird das Teilchen durch einen Plattenkondensator geschickt, der in einem (senkrecht zur Flächennormalen der Kondensatorplatten stehenden = gekreuztes E- und B-Feld) homogenen Magnetfeld liegt.
Durch die Kombination von elektrostatischer und Lorentzkraft bleiben nur die Teilchen einer bestimmten Geschwindigkeit auf einer geradlinigen Bahn durch den Filter, alle anderen Teilchen werden abgelenkt und lassen sich durch eine Blende am Ausgang abfangen.
Es gilt als Bedingung für nicht abgelenkte Teilchen:
B : magnetische Flussdichte,
E : Elektrische Feldstärke,
q : Ladung,
v : Geschwindigkeit,
:
und da Geschwindigkeit, elektrisches und Magnetfeld jeweils senkrecht zueinander sind:
:
Um Teilchen einer bestimmten Geschwindigkeit herauszufiltern, müssen also entsprechend das magnetische und das elektrische Feld angepasst werden. Masse und Ladung der Teilchen spielen keine Rolle, wie aus den Formeln ersichtlich.
Geschwindigkeitsfilter werden sehr häufig in Teilchenbeschleunigern eingesetzt, zusammen mit anderen elektrostatischen und magnetischen Filtern bilden sie ein oft recht komplexes System zur Auswahl von Teilchen bestimmter Masse, Ladung und Geschwindigkeit.
Das Wienfilter wurde von Wilhelm Wien entwickelt.
Kategorie:Spektroskopie
Kategorie:Elektrodynamik
KondensatorDer Begriff Kondensator wird verwendet in
#der Elektrotechnik, siehe auch Kondensator (Elektrotechnik)
#der Klimatechnik, siehe auch Kondensator (Klimaanlage) und Kühlschrank
#Dampfmaschinen und Dampfturbinen, siehe auch Kondensator (Dampfturbine)
MagnetfeldMagnetismus ist ein fundamentales physikalisches Phänomen, das sich als anziehende und abstoßende Kraft zwischen Magneten, magnetisierbaren Gegenständen und stromdurchflossenen Leitern äußert. Alle Erscheinungsformen von Magnetismus können letztlich auf die Bewegung von elektrischen Ladungen oder den Spin von Elementarteilchen zurückgeführt werden. Der Magnetismus gehört zum Elektromagnetismus, welche eine der vier Grundkräfte der Physik ist.
:Dieser Artikel erklärt derzeit (per Weiterleitung) auch die Begriffe Magnetfeld, Magnetisierung. Ergänzende Informationen finden sich im Artikel Magnet. Der Elektromagnetismus wird derzeit im Artikel Elektrodynamik abgehandelt.
Überblick
Magnetismus als fundamentale Naturkraft
Magnetismus ist zu unterscheiden von anderen Naturkräften wie der Massenanziehung (Gravitation) und der Anziehung oder Abstoßung zwischen elektrisch geladenen Körpern (Elektrostatik). Während die Gravitation zwischen allen (massebehafteten) Körpern und die elektrische Anziehung oder Abstoßung zwischen allen geladenen Körpern wirkt, ist der Magnetismus in der Hauptsache auf einige wenige Materialien, wie insbesondere Eisen, Kobalt und Nickel, beschränkt (Ferromagnetismus); der schwache Magnetismus der meisten übrigen Materialien (Diamagnetismus, Paramagnetismus) ist nur mit empfindlichen Messgeräten nachweisbar.
Neben dem statischen Magnetismus aufgrund von Materialeigenschaften gibt es auch die dynamischen magnetischen Effekte (Elektrodynamik) im (Induktionsfeld) oder (Nahfeld) stromdurchflossener Leiter oder im (Strahlungsfeld) oder (Fernfeld) elektrischer Antennen. Dabei treten elektrische und magnetische Wechselfelder immer gleichzeitig auf.
Ein tieferer Unterschied zwischen der Gravitation auf der einen Seite und den elektrischen und magnetischen Kräften auf der anderen Seite besteht darin, dass sich Massen stets gegenseitig anziehen, wohingegen sich elektrische Ladungen und magnetische Pole sowohl anziehen als auch abstoßen können, was man durch ein Vorzeichen zum Ausdruck bringt (positive und negative Ladungen; magnetischer Süd- und Nordpol). Der grundlegende Unterschied zwischen elektrischen und magnetischen Kräften besteht darin, dass man elektrische Ladungen räumlich trennen kann (Monopole als Quellen und Senken von Feldlinien), wohingegen auch der kleinste Magnet stets zwei Pole aufweist (Dipol).
Magnetismus als Fernwirkung
Magnetismus ist eine Wechselwirkung zwischen räumlich getrennten Körpern, also eine Fernwirkung. In der physikalischen Theorie arbeitet man mit der Vorstellung, dass Fernwirkungen über Felder vermittelt werden.
Felder
Felder
Richtung und Stärke magnetischer Kräfte kann man durch Feldlinien anschaulich darstellen. Ein Magnet ruft ein magnetisches Feld (=Magnetfeld) hervor und wird von diesem durchströmt; seine Pole sind die Oberflächenbereiche, in denen der überwiegende Teil des Magnetfeldes ein- beziehungsweise austritt. Die Berechnung von Feldlinien in der Umgebung eines Magneten ist Aufgabe der Magnetostatik.
Außer durch magnetische Materialien werden Magnetfelder durch elektrische Ströme verursacht; umgekehrt erfahren stromdurchflossene Leiter im Magnetfeld Kräfte. Dieser Elektromagnetismus wird unter anderem in Elektromagneten, Transformatoren, Motoren, Generatoren sowie bei der Datenspeicherung technisch ausgenutzt.
Darüberhinaus können sich oszillierende elektromagnetische Felder von Materie ablösen und als Wellen im Raum ausbreiten: Zu diesen elektromagnetischen Wellen zählen Rundfunksignale, Mikrowellen, UV- und Röntgenstrahlung ebenso wie sichtbares Licht.
Magnetfelder
Feldlinien
Magnetische Feldlinien können durch die Ausrichtung von Eisenfeilspänen sichtbar gemacht werden; für dreidimensionale Demonstrationen kann man die Eisenfeilspäne zum Beispiel in Silikonöl suspendieren.
suspendieren
In der Elektrostatik verlaufen Feldlinien von positiven zu negativen Ladungen. In der Magnetostatik hingegen gibt es keine Ladungen (magnetische Monopole sind mathematisch denkbar; alle experimentellen Tatsachen sprechen aber gegen ihre Existenz). Somit ist das Magnetfeld «quellenfrei»; magnetische Feldlinien haben keinen Anfang und kein Ende, sondern verlaufen als geschlossene Bahnen.
Die Richtung der Feldlinien stimmt in jedem Punkt mit der Richtung des Magnetfeldes überein. Der Abstand zwischen benachbarten Feldlinien ist ein Anhaltspunkt für die Stärke des Magnetfeldes: je dichter die Feldlinien, desto stärker das Feld.
Magnetische Kraftwirkung
In der Elektrostatik ist die Wirkung des Feldes leicht zu verstehen: eine positive Probeladung (eine sehr kleine Ladung, die die Wirkung eines Feldes erfährt, ohne dieses selbst nennenswert zu verändern) wird in Richtung der Feldlinie beschleunigt, unabhängig davon, ob die Probeladung vorher in Ruhe war oder nicht.
Das magnetische Feld hingegen wirkt nicht auf ruhende, sondern nur auf bewegte Ladungen (Lorentzkraft) oder auf Magnete und magnetisierbare Körper. Im einfachsten Fall kann man diese Probekörper als Dipole beschreiben (siehe magnetischer Dipol). Das Magnetfeld übt auf den Probekörper ein Drehmoment aus und richtet ihn parallel zu den Feldlinien aus. Dieser Effekt wird zum Beispiel beim magnetischen Kompass ausgenutzt, in dem sich die Kompassnadel, ein magnetischer Dipol, nach dem Erdmagnetfeld ausrichtet.
Die Anziehung zwischen zwei Stabmagneten ist hingegen ein komplizierterer Effekt, der durch den Gradienten des Magnetfeldes verursacht wird: zwei entgegengesetzte Pole ziehen sich an, weil in ihrer Nähe die Feldlinien dichter sind als an den entgegengesetzten Polen.
Größen und Einheiten
Die Stärke eines Magnetfeldes kann durch zwei verschiedene physikalische Größen ausgedrückt werden, die magnetische Feldstärke (Einheit: A/m) und die magnetische Flussdichte (Einheit Tesla). Während die magnetische Feldstärke bei Berechnungen mit elektrischen Strömen von Vorteil ist, verwendet man die magnetische Flussdichte zum Berechnen von induzierten Spannungen oder der Lorentzkraft. Die beiden Feldgrößen sind über einen materialabhängigen Umrechnungsfaktor, der Permeabilität genannt wird, miteinander verknüpft. Im Vakuum ist dies eine Konstante, die sich aus der Wahl des Einheitensystems ergibt.
Elektromagnetismus
Magnetische Kräfte werden durch die Bewegung elektrischer Ladungen erzeugt. Die Geschwindigkeit (in Betrag und Richtung), sowie die Größe (Betrag und Vorzeichen) der bewegten Ladungen bestimmen die Stärke und Richtung der magnetischen Kräfte. Für eine abstraktere Darstellung des Elektromagnetismus siehe den Artikel Elektrodynamik.
Elektrodynamik
Eine konstante Bewegung von Ladungsträgern bewirkt ein magnetisches Feld, das folgenden Regeln folgt:
- Für einen elektrischen Strom, der durch einen Draht fließt, lässt sich die Richtung des Magnetfelds mit Hilfe der Rechte-Hand-Regel bestimmen: Der Leiter wird so umfasst, dass der abgespreizte Daumen die konventionelle/technische Stromrichtung (entgegen dem Elektronenfluss) anzeigt, dann zeigen die Finger die Richtung des entstehenden Magnetfeldes an.
- Für einen Kreisstrom gilt: Wenn die Finger der rechten Hand in Richtung des Elektronenflusses gekrümmt sind, zeigt der Daumen in Richtung des magnetischen Nordpols.
- Eine andere Regel hierzu ist die so genannte Rechtsschraubenregel.
- Messung von magnetischen Feldern ist u.a. mit Hallsonden möglich.
In elektrischen Leitern, die sich durch ein magnetisches Feld bewegen, wird eine Spannung und gegebenenfalls ein Stromfluss induziert.
Zeitlich veränderliche Bewegung von Ladungsträgern resultiert in einer differenzialen Veränderung im elektrostatischen und magnetischen Feld ihrer Umgebung. Man spricht von elektromagnetischen Wellen wenn die Frequenz der Veränderung sich in gegebenen Medien ausbreitet. Licht (egal ob sichtbar oder unsichtbar) und Rundfunk sind die bekanntesten Formen dieses Prinzipes. Aber auch in der Metallverarbeitung (Induktionsöfen) und zum Erhitzen von sogar nichtleitenden Substanzen kommt diese Form des Elektromagnetismus zur Anwendung (Mikrowellenherd).
Magnetismus in Materie
Der Magnetismus von Festkörpern hat seinen Ursprung im Magnetismus der Atome/Ionen und Elektronen, aus denen er aufgebaut ist. Im engeren Sinne spricht man nur dann von einem magnetischen Material, wenn die elementaren magnetischen Momente so ausgerichtet sind, dass sie sich zumindest nicht vollständig gegenseitig kompensieren, der Stoff also eine makroskopische Magnetisierung aufweist. Bekannte Beispiele sind die ferromagnetischen Metalle Nickel und Kobalt oder auch das Mineral Magnetit. Aber auch wenn ein Stoff keine makroskopische Magnetisierung aufweist, kann er von Magnetfeldern beeinflusst werden; solche Effekte sind in der Regel jedoch viel zu schwach, um sie im Alltag beobachten zu können. Die Magnetochemie, ein Teilbereich der Physikalischen Chemie untersucht die magnetischen Eigenschaften von Substanzen.
Magnetisches Moment von Elementarteilchen
Elementarteilchen besitzen ein jeweils charakteristisches Magnetisches Moment .
Magnetisches Moment von Atomen
Das magnetische Moment eines Atoms setzt sich zusammen aus dem Beitrag der Elektronenhülle (Hüllenmoment), und dem im allgemeinen viel schwächeren Kernbeitrag (Kernmoment).
Zum Hüllenmoment tragen das Bahnmoment, das mit dem Bahndrehimpuls der Elektronen verknüpft ist, und das durch den Elektronenspin bestimmte
Spinmoment bei. Die Summe der magnetischen Momente der Elektronen einer voll gefüllten (Sub-)Schale ergibt jeweils null, sodass Atome, die keine teilgefüllten Schalen besitzen, kein permanentes Hüllenmoment aufweisen. Im äußeren Magnetfeld wird jedoch ein magnetisches Moment induziert, das seiner Entstehung entgegenwirkt (abstoßende Kraft im inhomogenen Magnetfeld). Atome mit dieser Eigenschaft nennt man diamagnetisch. Atome mit teilgefüllten Schalen weisen hingegen ein permanentes Hüllenmoment auf. Solche Atome heißen paramagnetisch. Auch wenn das Kernmoment sehr klein ist, lässt es sich nicht nur nachweisen (NMR, "Nuclear Magnetic Resonance" = Kernmagnetische Resonanz), sondern auch praktisch anwenden (z.B. Kernspintomografie).
Magnetismus von Festkörpern
Beim Magnetismus von Festkörpern handelt es sich um ein kooperatives Phänomen. Selbst wenn die Bausteine (Atome, Ionen, quasifreie Elektronen), aus denen der Festkörper aufgebaut ist, nichtverschwindende magnetische Momente tragen, weisen nur wenige Materialien eine makroskopische Magnetisierung auf. In der Regel sind die elementaren magnetischen Momente so ausgerichtet, dass sie sich gegenseitig kompensieren.
Der Grund dafür ist, dass die Valenzelektronen, die die magnetischen Eigenschaften der Atome bestimmen, nun zur chemischen Bindung beitragen. Bei der Verteilung der Elektronen auf die neuen Bindungszustände wird die gegenseitige Orientierung der Elektronen durch die Austauschwechselwirkung bestimmt. Diese ist in der Regel für eine parallele Ausrichtung der magnetischen Momente energetisch ungünstig. Eine Ausnahme davon stellen z.B. die Übergangsmetalle Eisen, Nickel und Kobalt dar. Solche Stoffe nennt man ferromagnetisch (von lat. ferrum, Eisen). Ab einer bestimmten Temperatur, der sog. Curie-Temperatur (nach Pierre Curie und Marie Curie, Nobelpreis Physik 1903), überwiegt die thermische Energie die Energie der Austauschwechselwirkung, und die ferromagnetische Ordnung wird aufgebrochen. Der Festkörper geht dann in die paramagnetische Phase über. Zu Domänen im Ferromagneten siehe auch Ferromagnetismus.
Die ferromagnetische Ordnung ist ein Spezialfall der magnetischen Ordnung. Neben dem ungeordneten Zustand gibt es noch andere Formen der magnetischen Ordnung, darunter Antiferromagnetismus und Spindichtewellen.
Eine graphische Darstellung des Austauschintegrals ist durch die Bethe-Slater-Kurve gegeben. In dieser graphischen Darstellung kann man erkennen, welche Stoffe ferromagnetisch, antiferromagnetisch oder paramagnetisch sind.
Magnetismus in der Biologie
Magnetische Wechselfelder können über Induktion elektrische Ströme im Gewebe auslösen und können so einen (schwachen) Einfluß auf das Nervensystem haben. Beispielsweise sind bei entsprechenden Feldern sogenannte Magnetophosphene, gemeint sind optische Sinneswahrnehmungen, zu beobachten. Auch der motorische Cortex (Großhirn) kann derartig mit Hilfe der Transkraniellen Magnetstimulation (TMS) stimuliert werden, daß es zu unwillkürlichen Muskelkontraktionen kommt. Des weiteren ist seit langem bekannt, daß magnetische Wechselfelder die Sekretion von Hormonen (Beispiel Melatonin) beeinflussen können.
Hier fehlt z.B. ein Verweis auf die Orientierung von Vögeln mittels des Erdmagnetfelds. Siehe dazu den Artikel Erdmagnetfeld
Der Arzt Franz Anton Mesmer entwickelte eine Theorie, die 1784 von der französischen Akademie der Wissenschaften geprüft und verworfen wurde, nach der ein Fluid, das Mesmer als Magnetismus animalis bezeichnete, von Mensch zu Mensch übertragbar sei und bei der Hypnose und bestimmten Heilverfahren (Mesmersche Streichungen) eine Rolle spielen sollte.
Magnetismus als Metapher
Umgangssprachlich wird der Begriff Magnetismus auch für menschliche Verhaltensweisen gebraucht. Man spricht davon, dass jemand von einer Person oder Sache magnetisch angezogen wird. Ein "Zuschauermagnet" ist eine Sache, bei der die Leute stehen bleiben und sie sich ansehen. Wenn jemand eine Person liebt und immer zu ihr hin will, sagt man auch: "Sie/Er zieht ihn/sie magnetisch an".
Siehe auch
- Durchflutung
- Johann Ulrich Wirth
- Elementarmagnet
Weblinks
- [http://www.mineralienatlas.de/phpwiki/index.php/Magnetismus Mineralienatlas (Magnetismus)]
- [http://www.physik.uni-muenchen.de/leifiphysik/web_ph07_g8/materialseiten/05_magnetismus.htm Versuche und Aufgaben zum Magnetismus]
- [http://www.physik.uni-muenchen.de/leifiphysik/web_ph12/materialseiten/m02_magnetik.htm Versuche und Aufgaben zum Magnetfeld]
Kategorie:Theoretische Elektrotechnik
Kategorie:Mineralogie
Kategorie:Physik
Kategorie:Magnetismus
ja:磁性
LorentzkraftDie Lorentzkraft (nach Hendrik Antoon Lorentz) ist die Kraft, die auf elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt. Häufig wird auch nur der vom Magnetfeld verursachte Teil der Kraft als Lorentzkraft bezeichnet.
Sie beträgt:
:
- Kraft
- Elektrische Ladung
- Elektrisches Feld
- Geschwindigkeit der Ladung
- Magnetische Induktion
- Vektorielles Kreuzprodukt
Lorentzkraft auf eine bewegte Ladung in Abwesenheit eines elektrischen Feldes
Die vom Magnetfeld verursachte Lorentzkraft ist sowohl zu den magnetischen Feldlinien als auch zur Bewegungsrichtung senkrecht und lenkt die betroffene Ladung ab, ohne den Betrag ihrer Geschwindigkeit zu verändern.
Wenn sich ein geladenes, frei bewegliches Teilchen senkrecht zum Magnetfeld bewegt, lässt sich der Betrag der Lorentzkraft besonders einfach berechnen: Ist B die magnetische Flussdichte, Q die elektrische Ladung des Teilchens und v seine Geschwindigkeit, so gilt:
:
Wenn die Bewegung des Teilchens nicht senkrecht zu den magnetischen Feldlinien erfolgt, benötigt man zur Berechnung des Kraftvektors das Kreuzprodukt (Vektorprodukt):
:
Hier muss bei der Ladung q das Vorzeichen berücksichtigt werden; ist q negativ, so hat die Lorentzkraft die umgekehrte Richtung wie bei einer positiven Ladung.
Die entsprechende Betragsgleichung (mit als Winkel zwischen und ) lautet:
:
Winkel
Die Lorentzkraft ist senkrecht zum Magnetfeld und zur Bewegungsrichtung gerichtet. Nun gibt es aber zwei entgegengesetzte Richtungen (Orientierungen), die diese Bedingung erfüllen. Zur Entscheidung, welche dieser beiden Richtungen korrekt ist, kann man die Rechte-Hand-Regel heranziehen. Wie oben bereits gesagt, ist jedoch das Vorzeichen der Ladung zu beachten. Falls die bewegte Ladung negativ sein sollte, was in den meisten Praxisfällen zutrifft (z.B. Stromfluss in metallischen Leitern, Elektronenstrahl in Bildröhren, Elektronenmikroskop), muss man die linke Hand zur Bestimmung der korrekten Richtung der Lorentzkraft verwenden.
Lorentzkraft auf einen stromdurchflossenen Leiter
Ein elektrischer Strom in einem Leiter besteht aus bewegten elektrischen Ladungen. Befindet sich der Leiter in einem Magnetfeld, so wird auf ihn daher eine Kraft ausgeübt.
Hat der Leiter die Länge l und fließt in ihm ein Strom der Stromstärke I, so erhält man im speziellen Fall eines Leiters, der senkrecht zum Magnetfeld verläuft, die Formel
:
Das Enthalten der Länge l und der Stromstärke I in der Formel lässt sich relativ gut begründen: Die Lorentz-Kraft wirkt nur auf bewegte Elektronen. Maßgebend ist dabei nicht die Geschwindigkeit der Elektronen sondern wie viele Elektronen pro Zeiteinheit an einem bestimmten Punkt vorbeikommen. Also kommt es auf die Stromstärke I und nicht auf den Querschnitt des Leiters an.
Wenn man die Länge l bei gleicher Stromstärke I verdoppelt, so sind auch doppelt so viele Elektronen dem Magnetfeld ausgesetzt und somit ist die Lorentzkraft doppelt so groß. (Vorausgesetzt das Magnetfeld B ist auf der ganzen Länge hinreichend homogen.)
Zur Begründung setzt man und in die
oben genannte Formel für F ein.
Allgemeiner gilt
:
wobei für den Winkel zwischen Leiter und Magnetfeld steht.
:bild:Lorentzkraft.PNG
Theorie der Lorentzkraft
Die Lorentzkraft kann als Axiom aufgefasst oder aus der Lagrangeschen Formulierung der Elektrodynamik hergeleitet werden. Das elektromagnetische Feld ist durch das Viererpotential
:
gegeben. Für die Lagrangefunktion eines geladenes Teilchen mit Ladung und Masse gilt
:
Hierbei ist die Vierergeschwindigkeit gegeben durch die Ableitung der Koordinaten nach der Eigenzeit :
:
mit dem Zusammenhang zwischen Eigenzeit und Zeit im Inertialsystems des Beobachters
mit . Das Prinzip von Hamilton verlangt die Stationarität der Wirkung
:
und das führt auf die Euler-Lagrange-Gleichungen
:
Einsetzen unserer Lagrangefunktion für ein geladenes Teilchen im EM-Feld liefert die Bewegungsgleichung
:
Hierbei sind die Felder durch
:
:
definiert und der Impuls lautet
Beispiele
Technisch angewendet wird die Lorentzkraft
- im Elektromotor bzw. -generator
- im Ablenkmagnet zur Fokussierung von Elektronenstrahlen (z. B. in der Kathodenstrahlröhre und im Synchrotron)
- im Wienfilter
- im Hallsensor (siehe auch Hall-Effekt) und Drehspulmesswerk
- im Sektorfeldmassenspektrometer
Auch die Ablenkung des Sonnenwinds durch die Magnetfelder der Erde und anderer Planeten ist auf die Lorentzkraft zurückzuführen.
Weblinks
- [http://www.walter-fendt.de/ph14d/lorentzkraft.htm Java-Applet zum Experimentieren mit der Lorentzkraft]
- [http://lectureonline.cl.msu.edu/~mmp/kap21/cd533capp.htm Ein weiteres Modell, bei dem q, v und B variiert werden können]
- [http://www.physik.uni-muenchen.de/leifiphysik/web_ph10/materialseiten/m10_lorentzkraft.htm Versuche und Aufgaben zur Lorentzkraft]
- [http://www.activeart.de/dim-shops/training/quiz/EF0189Q Quiz zur Lorentzkraft] (mit interaktiv bedienbarer Darstellung der Leiterschaukel)
Siehe auch: Induktionsgesetz - das ist quasi der umgekehrte Weg (Erzeugung von Strom durch Bewegung von Leitern in einem Magnetfeld).
Kategorie:Theoretische Elektrotechnik
Kategorie:Magnetismus
ja:ローレンツ力
TeilchenbeschleunigerEin Teilchenbeschleuniger ist ein Gerät, in dem geladene Teilchen (z.B. Elementarteilchen, Atomkerne oder ionisierte Atome, Moleküle und Molekülbruchstücke) durch elektrische Felder auf hohe Geschwindigkeiten beschleunigt werden. Im Europäischen Forschungsinstitut CERN bei Genf stehen einige der größten Beschleuniger.
Beschleuniger werden häufig eingesetzt, um mit den dabei beschleunigten, hoch energetischen Teilchen Wechselwirkungen mit Materie zu erzeugen, die im Target (Ziel) dem Teilchenstrom ausgesetzt werden. Bei dem Zusammenstoß geben die Teilchen ihre Energie an die Materie ab, wobei die Teilchen gestreut oder neue Teilchen oder sogar neue Elemente erzeugt werden. Mit Teilchendetektoren können die Veränderungen gemessen werden.
Arten von Teilchenbeschleunigern
- mit geradliniger Beschleunigung
- Linearbeschleuniger
- Van-de-Graaff
- Cockcroft-Walton
- Dynamitron
- mit zyklischer Beschleunigung (Beschleunigung auf einer geschlossenen kreisförmigen Bahn)
- Betatron
- Bevatron
- Zyklotron
- Mikrotron
- Synchrotron
- Speicherring
Anwendungsgebiete von Teilchenbeschleunigern
- Chemie: Massenspektrometer
- Physik: Kernphysik, Teilchenphysik, Kosmologie, Synchrotronstrahlung
- Medizin: Strahlentherapie
- Materialuntersuchung: Werkstoffprüfung
Nebenprodukte der Beschleuniger
Ein „Abfallprodukt“ der Beschleuniger, die Synchrotronstrahlung wird z.B. im HASYLAB beim DESY in der Materialforschung, zur medizinischen Diagnostik und anderem eingesetzt.
Ein Sonderfall der Synchrotronstrahlung ist der Freie-Elektronen-Laser.
Ein ganz anderes Nebenprodukt ist die Sprache html und damit das Web, welches erstmals von Teilchenphysikern zur Kommunikation eingesetzt wurde.
Siehe auch
- Beschleunigungsspannung
- Luminosität
- Schwerionenbeschleuniger
- Zyklotron
Weblinks
- http://reinhold.kainhofer.com/Physics/DESY/ - Moderne Beschleuniger- und Detektortechnik am Beispiel des Deutschen Elektronen-Synchrotrons
Kategorie:Kernphysik
Kategorie:Beschleunigerphysik
ja:加速器
ko:입자 가속기
Wilhelm WienWilhelm Carl Werner Otto Fritz Franz Wien ( - 13. Januar 1864 in Gaffken bei Fischhausen (Ostpreußen); † 30. August 1928 in München) war ein deutscher Physiker.
Leben
Wien wurde als Sohn des Rittergutsbesitzers Carl Wien geboren. 1866 zog seine Familie nach Drachstein, in Rastenburg, Ostpreußen. 1879 ging er in Rastenburg zur Schule und von 1880–1892 besuchte er das Gymnasium in Heidelberg. Im Jahr 1882 studierte er an der Universität Göttingen und der Universität Berlin.
Von 1883–1885 arbeitete er am Laboratorium von Hermann von Helmholtz und erlangte seinen Doktortitel im Jahr 1886.
Er wurde 1896 Dozent am Lehrstuhl von Adolf Wüllner an der RWTH Aachen und 1899 als ordentlicher Professor an die Universität Gießen berufen, trat aber schon 1900 an der Würzburger Universität die Nachfolge Wilhelm Conrad Röntgens an. Ende 1919 ging Wien nach München um wiederum die Nachfolge Röntgens anzutreten. Wien starb 1928 mit 64 Jahren.
Sein Vetter Max Wien (1866–1938) war einer der Pioniere der Hochfrequenztechnik.
Werk
Er entwickelte 1893/94 das Wiensche Verschiebungsgesetz, 1896 das Wiensche Strahlungsgesetz. Wien erhielt 1911 den Nobelpreis für Physik für die Arbeiten zur Wärmestrahlung.
Weblinks
-
-
Wien, Wilhelm
Wien, Wilhelm
Wien, Wilhelm
Wien, Wilhelm
Wien, Wilhelm
ja:ヴィルヘルム・ヴィーン
Kategorie:SpektroskopieDie Kategorie Spektroskopie umfasst alle Methoden der Physik, Energieniveaus und Struktur von Nukleonen, Atomen, Molekülen und kondensierter Materie (z.B. weiche Materie und Festkörper) auszumessen.
Insbesondere sind hier die Methoden aufzunehmen, die sich auf viele Teilgebiete anwenden lassen.
Kategorie:Physik
Mohan Lal (actor)Mohanlal Viswanathan Nair (born May 21, 1960), simply known by the stage name Mohanlal, is an Indian actor of mainly Malayalam movies. He is widely regarded as one of the greatest actors of his generation. He is enormously popular in the state of Kerala and, along with Mammootty, has had striking success in both mainstream and parallel cinema.
Biography
Mammootty
Mohanlal was born in the Pathanamthitta district of Kerala state in India to Sri. Viswanathan Nair and Smt. Santhakumari. He did his schooling and graduation (B.Com from M. G. College) in Thiruvananthapuram. He is married to Suchitra and has two children, Pranav and Vismaya.
Career
While in college, he teamed up with his friends to establish a company called Bharath Cine Group and began shooting his first film titled Thiranottam, in which he played the role of a mentally retarded servant. But the film ran into trouble with the Censor Board and was never released.
His first major breakthrough came in the film Manjil Virinja Pookal (1980), in which he played a villain. The film was a major hit, and Mohanlal followed it up with more roles as a villain, most notably in Uyarangalil.
In the meantime, he ventured into comedies as well, playing a role in his director-friend Priyadarshan's debut, Poochakkoru Mookkuthi, now a cult screwball classic.
Awards
He has won four State Awards and five Filmfare Awards to date. He won the National Special Jury Award for He also won the National Best Actor Award twice - for Bharatham (1991) and Vaanaprastham (1999). Vaanaprastham was showcased at the Cannes Film Festival.
Criticism
Although largely unnoticed outside Kerala, Malayalam film critics and enthusiasts regard his work in the 80s and 90s to be among the very best in cinema. At its peak, his art was noted for its versatility, understated intensity, emotional depth, comedic timing, and the ability to portray characters that embodied the Malayali ethos.
Mohanlal is often considered to be one of the most natural actors in India. At his best, he seems to take to heart Oscar Wilde's prescription: "To reveal art and conceal the artist is art's aim."
His best work spans a wide range. They include:
- Comedies (Sanmanassullavarkku Samadhanam, Nadodikkattu, Pattana Pravesham, Kilukkam, Poochakkoru Mookkuthi, Vellanakalude Naadu, TP Balagopalan MA, Gandhinagar Second Street, Mukundetta Sumithra Vilikkunnu and numerous others)
- Dramas
- As a romantic hero (Thoovana Thumbikal, Chithram and numerous others)
- As an intense villain (Manjil Virinja Pookkal, Uyarangalil)
- As an iconic antihero (Rajavinte Makan, Irupatham Noottandu, Devasuram)
- In parallel cinema (Vaastuhara, Vaanaprastham, Guru, Aham)
- In crossover cinema (Iruvar, Kaala Paani )
- Tragedies (Sadayam, Kireedam, Chenkol, Ulsavappittennu, Kanmadam, Dasharatham)
- Musicals (His Highness Abdullah, Bharatam)
- Artistic Genre (Rajasilpi, Kamaladalam )
- Thrillers (Thazhvaram, Manichitrathazhu, Season, Kariyilakkattu Pole, Mukham, Nirnayam,Yodha)
In the past few years, Mohanlal has been criticized for often playing larger-than-life characters, which do no justice to his talent.
Productions
Mohanlal has also produced films under his Pranavam Arts banner (Pranav is his son's name). Some films produced by Mohanlal: His Highness Abdullah, Bharatham, Kala Pani, Vaanaprastham.
He also acted in Iruvar in Tamil, directed by famous Director Mani Ratnam and Company (in Hindi) directed by Ram Gopal Varma.
Awards and Achievements
- 2001 Padma Shri
National Awards
- 1989 Jury's Special Award - Kireedam
- 1991 Best Actor - Bharatham
- 1999 Best Actor - Vaanaprastham
- 1999 Producer of Best Film - Vaanaprastham
State Awards
- 1986 Best Actor - T .P. Balagopalan M.A.
- 1991 Best Actor - Ulladakkam, Kilukkam, Abhimanyu
- 1995 Best Actor - Kalapani, Spadikam
- 1999 Best Actor - Vaanaprastham
International Indian Film Academy Awards (IIFA)
- 2003 Best supporting Actor - Company
Critics Award
- 1988 Padamudra, Chitram
- 1991 Bharatam, Ulladakkam
- 1999 Vaanaprastham
FilmFare Awards
- 1986 Sanmasullavarkku Samadhaanam
- 1988 Padamudra
- 1993 Devasuram
- 1994 Pavitram
- 1995 Sphadikam
National Film Academy
- 2000 Best Actor - Narasimham, Life is beautiful
Important films starring Mohanlal
# Naran (2005)
# Narasimham (2000)
# Vaanaprastham (1999)
# Ayal Kadhayezhuthukayaanu (1998)
# Kalapani (1996)
# Sphadikam (1995)
# Thenmavin Kombathu (1994)
# Manichitrathazhu (1993)
# Rajashilpi (1992)
# Bharatham (1991)
# Ulladakkam (1991)
# No: 20 Madras Mail (1990)
# Akkare akkare akkare (1990)
# His Highness Abdullah (1990)
# Dasaradham (1989)
# Kireedam (1989)
# Vandanam (1989)
# Chithram (1988)
# Kilukkam (1988)
# Mukundetta Sumitra Vilikkunnu (1988)
# Irupatham Nootandu (1987)
# Nadodikkattu (1987)
# Thoovanathumbikal (1987)
# Rajavinte Makan (1986)
# T.P. Balagoplan M.A. (1986)
# Gandhinagar Second Street (1986)
# Namukku Parkkan Munthiri Thoppukal (1986)
# Thalavattam (1986)
# Boeing Boeing (1985)
# Poochakkoru Mookuthi (1984)
# Manjil Virinja Pookkal (1980
(all the movies are in malayalam language, except indicated otherwise).
Complete list of Mohanlal films
External links
- [http://www.lalsnaran.com A community website for Mohanlal's film NARAN]
- [http://www.12kerala.com/movies/naran.htm Mohanlals new film Naran]
- [http://www.12kerala.com/movies/thanmathra.htm Mohanlals new film Thanmathra]
- [http://www.vadakkumnathan.com/ Mohanlals new film website]
- [http://www.udayon.com/ Mohanlals new film Udayon]
-
- [http://www.bharatmohanlal.com/ Official Mohanlal website]
- [http://www.mohanlalonline.com/ Mohanlal Online - Community website dedicated to Mohanlal]
- [http://movies.bizhat.com/actors/mohanlal_gallery.php BizHat.com - Photo Gallery of Mohanlal]
- [http://www.keralapals.com/gallery/films.php?gallery=./mohanlal&lang=en_us Photo Gallery of Mohanlal]
- [http://www.theprinceofkerala.com/ The Prince of Kerala - All about Mohanlal]
- [http://www.geocities.com/meenakshivarier/Movies.html Jyothish on MohanLal's 25 years in movies]
Mohanlal
Category:Film actors
Category:Indian actors
Category:Padma Shri awardees
Category:Malayali people
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Josip Brkić
Dr. Josip Brkić (Škabrnja, 7. veljače 1887. - Split, 11. travnja 1959.), hrvatski političar, gradonačelnik Splita
Rođen je u Škabrnji, 7. veljače 1887., od oca Petra Brkića i majke Šimice Rogić.
Kako je u Škabrnji
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Spermaceti organ
Spermacet je supstanca koja svojom konzistencijom podsjeća na vosak a nalazi se u istoimenom organu u glavi kita ulješure .
U šupljini glave ulješure nalaze se dvije tone te supstance. Na temperaturi ispod 30°C spermacet je krut, a iznad toga postaje tekuć. U krutom stanju ima veću gustoću nego u tekućem, pa ulješura grijanjem (dovođenjem veće količine krvi u organ ) ili njenim hlađenjem (udisanjem zraka) može mijenjati svoju BiH formirana nakon Daytonskog sporazuma od jednog dijela prijeratne općine Gradačac (koja i danas postoji pod starim imenom). Nalazi se u Bosanskoj Posavini. Općina se sastoji od osam mjesnih zajednica, a površina je 178 km². Prema posljednjim podacima u općini živi 7.865 stanovnika.
Zemljopis
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Petrovac
Petrovac je općina u zapadnom dijelu Bosne i Hercegovine u Bosanskoj krajini, a nastala je od malog dijela prijeratne općine Bosanski Petrovac, koji je prema Daytonskog sporazumu pripao Republici Srpskoj.
Zemljopis
Stanovništvo
Uprava
Povijest
Gospodarstvo
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Petrovo
Petrovo je općina u sjevernom dijelu Bosne i Hercegovine, u blizini Doboja i Gračanice. Općina, formirana nakon Daytonskog sporazuma, pripada Republici Srpskoj.
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Povijest
Gospodarstvo
Slavni ljudi
Spomenici i znamenitosti
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