Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Ghana

Ghana

---Sidenote START---
Ghana (früher Goldküste), liegt in Westafrika und grenzt an Côte d'Ivoire, Burkina Faso, Togo sowie im Süden an den Golf von Guinea (Atlantik). Der Volta-See ist der größte Binnensee Ghanas.

Geographie

Die 540 Kilometer lange Küste ist wenig gegliedert. Von der Küstenniederung steigt das Land zum Hochland von Ashanti an (300 – 800 m. ü. M.). Nordöstlich schließt das Voltabecken an. Das Land entwässert größtenteils über den Volta, der in seinem Unterlauf durch den Akosombo-Staudamm zum größten Stausee der Erde aufgestaut wird. Die nördlichen Gebiete zählen bereits zur Großlandschaft Sudan. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt im Norden um 1.000 mm, im westlichen Küstenabschnitt bis zu 2.200 mm. Bei Accra erreicht sie kaum 800 mm. Nur im feuchtheißen Südwesten wächst Regenwald, der in regengrünen Feuchtwald übergeht. Die Waldbestände sind durch die fortschreitende Rodung bedroht. Landeinwärts folgen Feuchtsavanne und Trockensavanne.

Städte

Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005):
- Accra 1.963.460 Einwohner
- Kumasi 1.468.797 Einwohner
- Tamale 360.644 Einwohner und
- Tema 353.556 Einwohner. Siehe auch: Liste der Städte in Ghana

Vegetation

In Ghana überwiegen drei verschiedene Vegetationszonen. Der tropische Regenwald und der Feuchtwald befinden sich im Südwesten des Landes, der Norden und der mittlere Teil des Landes sind von der Feuchtsavanne gezeichnet, die in Baum- und Grasssavanne unterteilt wird. Ausserdem besteht ein schmaler Streifen der Küste auch noch als Küstensavanne. Im immergrünen tropischen Regenwald findet man die üppigste Vegetation des Landes. Er ist sehr artenreich, und die durch das ganze Jahr konstante Temperatur und die hohe Luftfeuchtigkeit fördern das Pflanzenwachstum sehr. Die Fläche an tropischem Regenwald betrug ursprünglich 85'000 km², innerhalb von 50 Jahren schrumpfte diese ansehnliche Zahl um mehr als die Hälfte auf 40'000 km².

Bevölkerung

Die wichtigsten ethnischen Gruppen Ghanas sind Akan, Moshi-Dagomba, Ga-Adangme, Gurma, Ewe und Yoruba. In Ghana herrscht eine große Sprachvielfalt mit ungefähr 46 Sprachen; die Amtssprache ist Englisch. siehe Sprachen Ghanas
Die Mehrheit der Bevölkerung, rund 60%, hat den christlichen Glauben. Daneben existieren vor allem im Norden Minderheiten von Muslimen (über 23% der Bevölkerung) und Anhängern indigener Religionen (etwa 16% der Bevölkerung). Die Lebenserwartung lag 2002 bei Männern bei 55,3 Jahren und bei Frauen bei 57,9 Jahren. Das Pro-Kopf-Einkommen (BSP) lag bei etwa 300 Euro.

Soziale Situation

Die vorherrschende Gesellschaftsstruktur ist die Großfamilie, die einerseits für jeden Hilfe und Unterstützung bereithält und ihn bei Problemen „auffängt“, andererseits aber auch ihren „Zoll“ verlangt, und viele müssen bis zur Hälfte ihres Lohnes an die Familie abtreten. Diese Strukturen weichen allerdings in den Städten immer mehr auf und oft findet man schon Kinder, die von ihren Eltern nicht mehr versorgt werden. Im ganzen Land ist eine starke Wanderung Richtung Süden zu spüren. Jugendliche aus der Zentralregion Ghanas ziehen nach Accra und Tema, um dort Arbeit zu finden, während Jugendliche aus den nördlichen Gebieten Zuflucht in Städten wie Kumasi und Sunyani suchen. Da ihr Ausbildungsstand meistens gering und das Arbeitsangebot begrenzt ist, landen sehr viele dieser Jugendlichen auf der Straße. Der Ausbildungsstand der Bevölkerung ist insgesamt relativ niedrig. Es besteht eine 8-järige Schulpflicht, dennoch sind immer noch um die 9,5 % der Bevölkerung Analphabeten.

Geschichte

Der moderne Staat Ghana hat seinen Namen vom alten Reich Ghana, das geographisch einige tausend Kilometer nordwestlich gelegen war und in keiner historischen Kontinuität zum modernen Staat Ghana steht. Auf dem Gebiet des heutigen Staates Ghana bestanden in vorkolonialer Zeit mehrere große Reiche bzw. Föderationen, z.B. das Ashantireich in Zentral-Westghana, das erst Anfang des 20. Jahrhunderts endgültig von den britischen Kolonialherren bezwungen wurde, das Königreich der Dagomba in Nordghana und die Föderation der Fanti im Süden. Fanti An der Goldküste genannten Küste Ghanas reihten sich seit dem 17. Jahrhundert die befestigten Niederlassungen europäischer Mächte (Portugiesen, Engländer, Niederländer, Brandenburger, Schweden, Dänen) in einer Dichte aneinander, wie in keinem anderen Gebiet Afrikas. Groß Friedrichsburg in Princess Town z.B. war im 17. Jahrhundert eine brandenburgisch-preußische Kolonie bzw. befestigte Niederlassung. Um 1820 übernahm das Colonial Office die britischen Handelsposten an der Goldküste. Es gab Abkommen mit dem Volk der Fanti, die gegen die Ashanti aus dem Binnenland verteidigt wurden. Im Jahr 1874 erklärten die Briten den Küstenstreifen zur Kronkolonie. Das Ashantiland im Innern des Landes und auch die Nordterritorien nördlich davon wurden endgültig 1901 annektiert und vom Gouverneur, dessen Residenz in Accra war, direkt verwaltet. In manchen Küstenstädten wurden bereits Mitte des 19. Jahrhunderts indigene Gemeinderäte zugestanden. 1925 kam es unter Gouverneur Gordon Guggisberg zu einer Verfassungsreform. Im Ashantiland und in den Nordterritorien wurde die 'Indirect Rule' eingeführt. Die dortigen Häuptlinge waren dem Gouverneur in Accra direkt unterstellt. In der eigentlichen 'Colony' an der Küste wurde ein Legislativrat mit 29 Mitgliedern eingeführt, in welchem erstmals neun Afrikaner vertreten waren. Im Zweiten Weltkrieg nahmen über 40.000 Soldaten aus der Goldküste auf der Seite des British Empire teil. Der Großteil davon wurde in Südostasien eingesetzt. Durch die sogenannte 'Burns-Constitution' wurden 1946 den Nordterritorien und dem Ashantiland Sitze im Legislativrat zugesprochen. Die Stellung der Häuptlinge wurde dadurch weiter gestärkt. 1947 bildete sich die 'United Gold Coast Convention', zu deren Sekretär Kwame Nkrumah ernannt wurde. Dieser und weitere Führer der UGCC werden ein Jahr später nach Unruhen in Accra vorübergehend inhaftiert. Dieses Jahr kann als Wendepunkt in der ghanaischen Geschichte angesehen werden. Die von Großbritannien eingerichtete 'Coussey-Kommission' schlug vor, eine von der Bevölkerung gewählte Kammer einzurichten, um den Weg zur Selbstverwaltung zu ebnen. In den folgenden zwei Jahren machte vor allem die Nationalbewegung um Kwame Nkrumah - der sich inzwischen von der UGCC getrennt und die 'Convention People's Party' (CPP) gegründet hatte - von sich reden. Sie organisierte Boykotte, Streiks und forderte in von Großbritannien 'Self-Government Now!'. 1950 wurde Nkrumah von den Briten inhaftiert. Dennoch konnte die CPP bei den anstehenden Wahlen einen großen Sieg erringen. 1951 gewann sie die Wahlen mit überwältigender Mehrheit. Nkrumah wurde von Gouverneur Arden-Clarke (1949-57) freigelassen und umgehend in die Regierung aufgenommen. Seit 1952 war er Premierminister. Der Weg in die Unabhängigkeit sechs Jahre später war geebnet. 1954 wurden die Nord-Territorien der Kolonie Goldküste einverleibt. Am 6. März 1957 wurden die Goldküste und das Aschantiland als Ghana unter Premierminister Nkrumah unabhängig. Nach einer Volksabstimmung trat das britische Mandatsgebiet Britisch-Togoland, also der seit dem Ende des Ersten Weltkriegs unter britischer Verwaltung stehende Teil der ehemaligen deutschen Kolonie Togo, dem neuen Staat bei. Die Verbindungen nach Großbritannien wurden jedoch nicht gekappt. Als erstes schwarzafrikanisches Land wurde es volles Mitglied im Commonwealth of Nations. Der Staatsmonopolismus führte indes zu wirtschaftlichen Problemen und Korruption. 1966, 1972, 1978 und 1979 kam es jeweils zu einem Militärputsch, auch diese Regierungen wurden den Schwierigkeiten nicht Herr. 1981 putschte der Fliegerleutenant Jerry Rawlings, nachdem er zwischenzeitlich die Macht an eine demokratisch gewählte Regierung zurückgegeben hatte, ein zweites Mal und herrschte zunächst autokratisch-diktatorisch. Während seiner Herrschaft verhalf er Ghana u.a. mit Hilfe der Weltbank wieder zu wirtschaftlicher Stabilität. 1992 gab er Ghana eine demokratische Verfassung, in der freie Wahlen, Meinungs- und Pressefreiheit, das Recht auf körperliche Unversehrtheit und die Gleichheit vor dem Gesetz garantiert werden. Die von der UNO festgeschriebenen Menschenrechte werden ebenso anerkannt. Nach den Wahlen 1993 und 1996 herrschte Rawlings als gewählter Präsident weiter. Nachdem er nach der Verfassung bei den Wahlen 2000 nicht ein drittes Mal antreten durfte, gewann John Agyekum Kufuor die Wahl gegen den früheren Vizepräsidenten Atta Mills. Kufour wurde bei den letzten Wahlen im Dezember 2004 im Amt bestätigt.

Flagge

Sie wurde 1957 eingeführt und am 28. Februar 1966 (nachdem sie ausgesetzt wurde) wiederhergestellt. Die Farbe Rot erinnert an das im Freiheitskampf vergossene Blut, Gelb an die Bodenschätze, Grün steht für die Wälder und Felder. Der schwarze Stern gilt als Leitstern der afrikanischen Freiheit.

Wirtschaft

Das Bruttosozialprodukt hatte im Jahr 2002 eine Höhe von 4,7 Mrd. Euro. Es wuchs im Jahr 2003 real um 5,2 % bei einer Inflationsrate von 23,6 %. Die wirtschaftliche Gesamtsituation hat sich seit dem Jahr 2001 etwas stabilisiert. Die Regierung schloss sich dem Entschuldungsprogramm der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die am höchsten verschuldeten Länder an. Die Wirtschaftspolitik gilt als schlüssig. Ghana ist weltweit der zweitgrößte Produzent von Kakao.

Kultur

Die ghanaische ist ein sehr harmonieorientierte Gesellschaft, welche Konfliktvermeidung betont. Aggressionen sind unüblich. Das Christentum spielt eine bedeutende Rolle. Die politische Kultur ist durch einen diplomatischen Habitus geprägt. Politiker übernehmen vor allem eine moralisch predigende Rolle und starten zahlreiche Projekte zur Verbesserung des Entwicklungsstandes. Wirtschaftlich führend sind vor allen Dingen libanesische Immigranten. In Ghana gibt es eine Vielfalt verschiedener Sprachen (siehe Sprachen Ghanas).

Verwaltungsgliederung

Ghana gliedert sich in zehn Regionen. Diese sind (in Klammern die Hauptstadt): Ashanti (Kumasi), Brong Ahafo (Sunyani), Central (Cape Coast), Eastern (Koforidua), Greater Accra (Accra), Northern (Tamale), Upper East (Bolgatanga), Upper West (Wa), Volta (Ho) und Western (Takoradi).

Literatur


- Austin, Dennis: Politics in Ghana 1946-1960. Oxford 1964.
- Mansergh, Nicholas: The Commonwealth Experience. London 1969.
- McIntyre, William David: The Commonwealth of nations. Origins and impact 1869 – 1971. Minneapolis 1977.

Weblinks


- [http://www.lonelyplanet.com/mapshells/africa/ghana/ghana.htm Karte Ghanas]
- [http://www.ghanareise.de Ghana Reise-Links]
- [http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/gh.html World Factbook: Ghana]
- [http://www.ghanaairforce.com/ Ghana Air Force]
Kategorie:Staat ja:ガーナ ko:가나 공화국 ms:Ghana simple:Ghana th:ประเทศกานา zh-min-nan:Ghana

Westafrika

Unter Westafrika versteht man im allgemeinen den westlichen Teil des Afrikanischen Kontinents, nordwärts bis etwa zur Zentralsahara, im Süden durch den Atlantischen Ozean begrenzt.

Westafrikanische Staaten

In Westafrika befinden sich die folgenden Staaten:
- Benin (Hauptstadt Porto-Novo / Regierungssitz Cotonou)
- Burkina Faso (Hauptstadt Ouagadougou)
- Côte d'Ivoire (Hauptstadt Yamoussoukro / Regierungssitz Abidjan)
- Gambia (Hauptstadt Banjul)
- Ghana (Hauptstadt Accra)
- Guinea (Hauptstadt Conakry)
- Guinea-Bissau (Hauptstadt Bissau)
- Kamerun (Hauptstadt Yaounde)
- Kap Verde (Hauptstadt Praia)
- Liberia (Hauptstadt Monrovia)
- Mali (Hauptstadt Bamako)
- Mauretanien (Hauptstadt Nouakchott)
- Niger (Hauptstadt Niamey)
- Nigeria (Hauptstadt Abuja)
- São Tomé und Príncipe (Hauptstadt São Tomé)
- Senegal (Hauptstadt Dakar)
- Sierra Leone (Hauptstadt Freetown)
- Togo (Hauptstadt Lomé)

Kultur

Lomé In Westafrika werden über die Hälfte der afrikanischen Sprachen gesprochen. Es dominieren die niger-kordofanische Sprachgruppe und die afro-asiatische Sprachgruppe.

Siehe auch


- Economic Community of West African States ja:西アフリカ ko:서아프리카

Côte d'Ivoire

Die Elfenbeinküste, die sich offiziell Republik Côte d'Ivoire nennt, ist ein Staat in Westafrika. Sie grenzt an Liberia, Guinea, Mali, Burkina Faso und Ghana und im Süden an den Atlantik. Seit 1983 ist Yamoussoukro die offizielle Hauptstadt, die frühere Hauptstadt Abidjan stellt aber weiterhin das wirtschaftliche Zentrum der Elfenbeinküste dar. Nationalfeiertag ist der Unabhängigkeitstag am 7. August, an dem die Unabhängigkeit von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich gefeiert wird.

Name des Landes

Côte d'Ivoire [] ist französisch und bedeutet auf deutsch wörtlich „Elfenbeinküste“. Im deutschsprachigen Raum ist die Bezeichnung „Elfenbeinküste“ im Sprachgebrauch und in den Medien verbreitet. Im offiziellen Verkehr beispielsweise der deutschen Bundesregierung wird jedoch der offizielle Name Côte d'Ivoire verwendet. Im Lande selbst ist die Benutzung einer anderen als der offiziellen Bezeichnung unter Strafe verboten. Auch wörtliche Übersetzungen des Namens in andere Sprachen fallen unter dieses Verbot. Präsident Houphouët-Boigny (1905–1993) verfügte 1985, dass die „Elfenbeinküste“, so benannt nach ihrem einst wichtigsten Exportprodukt, nur noch mit dem französischen Kolonialnamen Côte d'Ivoire geführt und nicht übersetzt werden darf. Im Gegensatz zu anderen Staaten, die sich unter anderem durch Namensänderung ihres kolonialen Erbes entledigten und mit Bezeichnungen aus der eigenen Historie ihre Identität wiederfanden, hielt Côte d'Ivoire auch nach der Erlangung der Unabhängigkeit im Jahr 1960 an den engen Verbindungen zu Frankreich fest.

Geographie

Die Elfenbeinküste ist von Süden nach Norden bestimmt durch die in Westafrika typischen Vegetationszonen, mit zunehmender Aridität (Trockenheit): an der Küste im Süden des Landes zunächst die tropische Regenwaldzone, nach Norden gefolgt von einer Übergangs- und schließlich der Savannenzone: zunächst die Guinea-Savanne, die schließlich im äußersten Norden des Landes in die Sudan-Savanne übergeht. Der Norden des Landes wird auch von einem Teil der Oberguineaschwelle durchzogen. Im Westen der Elfenbeinküste bzw. genau auf der Grenze zu Guinea befindet sich der Mount Nimba, der mit 1.752 m ü. NN der höchste Berg beider Staaten ist. NN Im Land befinden sich mehrere Nationalparks und andere Schutzgebiete, unter anderem Taї (im Südwesten des Landes), Comoé National Park (im Nordosten). Das Klima ist tropisch entlang der Küste, semiarid (halbtrocken) im Norden. Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005):
- Abidjan 3.692.570 Einwohner
- Bouaké 572.149 Einwohner
- Daloa 217.876 Einwohner
- Yamoussoukro 200.659 Einwohner Siehe auch: Liste der Städte in der Elfenbeinküste

Bevölkerung

Die Staatsangehörigen der Elfenbeinküste werden - gemäß StAGN - als Ivorer bzw. Ivorerinnen bezeichnet. Die Bevölkerung besteht aus ca. 60 Ethnien, die lange Zeit friedlich zusammenlebten. Eheschließungen zwischen verschiedenen Ethnien sind vor allem in den Städten keine Seltenheit. Die bekanntesten Gruppen sind:
- Akan (Baoulé 23% der Bevölkerung, Agni;etwa 40% der Gesamtbevölkerung) im Zentrum
- Mande-Gruppe:Malinké / Dioula 5,5% der Bevölkerung, Dan (5% der Bevölkerung) & Yacouba im Westen
- Voltaic:Senufo (etwa 15% der Gesamtbevölkerung) im Norden
- Kru-Gruppe:(Bété,Kru; etwa 16% der Bevölkerung) hauptsächlich im Süden sowie
- . Aufgrund der Landflucht und der zunehmenden Verstädterung findet man in den Städten praktisch alle Ethnien. Vor allem in den kleineren Städten gibt es eine gewisse Tendenz, in eigenen Vierteln zusammen zu leben. Zuwanderer aus den nördlichen Nachbarstaaten stellen etwa ein Viertel der Bevölkerung. Die Zuwanderer sowie die Einwohner des Nordens sind überwiegend Muslime (mehr als 50% der Gesamtbevölkerung), während die Bewohner des Südens überwiegend Christen (ein Fünftel der Gesamtbevölkerung; vor allem Katholiken) sind oder indigenen Religionen (ca. ein Viertel der Bevölkerung) angehören.

Geschichte

Die "Elfenbeinküste", das Gebiet der heutigen Republik Côte d'Ivoire, wies bis zur Kolonialzeit keine Staatenbildung auf. Die Portugiesen trieben seit dem 15. Jahrhundert Handel mit den Küstenstämmen, wurden aber seit dem 17. Jahrhundert von den Franzosen verdrängt, die 1843 den Marinestützpunkt Grand-Bassam errichteten und das Gebiet 1893 zur Kolonie Côte d´ Ivoire erklärten. Die Niederschlagung von Aufständen, besonders des Stammeshäuptlings Samory Toure, nahm allerdings noch mehrere Jahre in Anspruch. 1895 wurde Côte d'Ivoire ein Teil Französisch-Westafrikas, 1956 erhielt es innere Selbstverwaltung und wurde 1958 autonome Republik innerhalb der französischen Gemeinschaft. Am 7. August 1960 erhielt Côte d´ Ivoire die volle Unabhängigkeit unter Felix Houphouet-Boigny, der bis zu seinem Tode 1993 Staatspräsident (bis 1990 auch Regierungschef) war. Houphouet-Boigny, der Gründer der Einheitspartei "Parti Democratique de Côte d'Ivoire" (PDCI), verfolgte eine prowestliche Politik. Er verfügte auch, dass die "Elfenbeinküste", so benannt nach ihrem einst wichtigsten Exportprodukt, seit Ende der 1980er Jahre nur noch mit dem französischen Kolonialnamen Côte d'Ivoire bezeichnet werden darf. Unruhen unter der Bevölkerung führten dazu, dass 1990 ein Mehrparteiensystem sowie das Amt des Ministerpräsidenten eingeführt wurden. Die prowestliche und marktwirtschaftlich orientierte Politik des Präsidenten Felix Houphouet-Boigny machte aus Côte d'Ivoire einen der reichsten Staaten Westafrikas und führte zu politischer Stabilität. Nachfolger Houphouet-Boignys wurde 1993 Henri Konan Bédié (PDCI). Die von der Opposition boykottierten Wahlen im Oktober 1995 bestätigten Bédié im Präsidentenamt. Eine Änderung der präsidialen Verfassung von 1960 verlängerte 1998 die Amtszeit des Präsidenten von fünf auf sieben Jahre und stärkte seine exekutiven Befugnisse. Der Verfall der Kakaopreise führte 1999 zu wirtschaftlichen Krisenerscheinungen. Im Dezember 1999 wurde Bédié, der oppositionelle Kreise zunehmend unterdrückt hatte, in einem unblutigen Putsch vom Militär unter Führung von General Robert Guei gestürzt. Das Land fiel damit in eine tiefe Krise. Unter dem Schlagwort „Ivoirite“ kam es zu xenophoben Tendenzen und zur Diskriminierung der im Norden des Landes ansässigen Ethnien. Im Jahre 2000 gewann Laurent Gbagbo Präsidentschaftswahlen, von denen der wichtigste Oppositionskandidat (Alassane Ouattara) ausgeschlossen worden war. Dies wurde damit begründet, dass Ouattaras Eltern aus dem Nachbarland Burkina Faso stammen. Der andauernde Streit darum, wer ein wahrer „Ivorer“ sei und wer nicht, führte schließlich 2002 zu einem bewaffneten Aufstand gegen Gbagbo und zu der aktuellen Krise.

Aktueller Konflikt

Im September 2002 erhob sich ein Teil der Armee gegen die Regierung und brachte die nördliche Hälfte des Staates unter ihre Kontrolle. Sie halten auch die zweitgrößte Stadt des Landes, Bouaké. Diese Entwicklung hat ihren Hintergrund auch in ethnischen Spannungen, in Côte d'Ivoire leben viele aus den angrenzenden Staaten eingewanderte Menschen. Es ist aber auch ein Konflikt um den Zugang zu Ressourcen. Unter Vermittlung Frankreichs wurde eine „Regierung der nationalen Versöhnung“ gebildet. Diese stellte sich jedoch als brüchig heraus und wurde von den Vertretern des Nordens im September 2003 wieder verlassen. Am 26. März 2004 erklärte die Opposition nach blutigen Auseinandersetzungen am Vortag ihren Rückzug aus der Regierung der nationalen Einheit. Eine im Rahmen des Friedensprozesses geplante Entwaffnung kam nicht zustande. Im Auftrag der UNO wurden zur Trennung der Rebellen im Norden und dem südlichen Landesteil mehr als 6.300 Blauhelme im Land stationiert. Zusätzlich sind etwa 4.500 französische Soldaten im Land. Letztere agieren ebenfalls im Auftrag der UNO, waren aber schon vor der Krise in Côte d'Ivoire stationiert. Frankreich hat in diesem Land seinen größten afrikanischen Stützpunkt. Anfang November 2004 eskalierte die Situation neuerlich. Am 4. November begannen die Regierungstruppen Luftangriffe auf Ziele im Norden des Landes. Gleichzeitig wurden in Abidjan Büros von Oppositionsparteien und unabhängigen Zeitungen verwüstet. Am dritten Tag der Luftangriffe kamen neun französische Soldaten ums Leben. Als Reaktion darauf wurde von den französischen Streitkräften die gesamte Luftwaffe (2 Kampfflugzeuge, 5 Kampfhubschrauber) Côte d'Ivoires binnen eines Tages vernichtet. Letzteres wurde von der UNO nachträglich für gerechtfertigt erklärt. Mitte November 2004 hatte Frankreich bereits 5.200 Soldaten im Land. Weitere Verstärkungen sind im Anmarsch. Zu diesem Zeitpunkt sind bereits rund 1.600 französische Zivilisten (zum Teil mit zwei Staatsbürgerschaften) evakuiert worden. Sie berichteten von Dutzenden von Plünderungen und Vergewaltigungen durch einen entfesselten Mob. Todesopfer gab es unter den Zivilisten keine. Allerdings werden noch zwei Personen vermisst. Die Angaben über Opfer unter den schwarzen Bürgern Côte d'Ivoires schwanken zwischen 25 und 70 Toten sowie mehr als 1.000 Verletzten. Diese Personen wurden meist Opfer der Luftangriffe der Regierungstruppen oder wurden bei Auseinandersetzungen mit der französischen Armee - die sich selbst und die Ausländer schützte - im Rahmen von Massendemonstrationen oder Plünderungen in Mitleidenschaft gezogen. Die „Rebellen“ im Norden halten zwar weiterhin still, der Friedensplan ist aber dennoch in einer schweren Krise. So sollte ihm zufolge die Entwaffnung der Truppen des Nordens bereits im Gange sein. Tatsächlich ist dem aber nicht so. Letztlich ist wohl ein Ursprung der neuerlichen Eskalation genau darin zu sehen. Dem südlichen Landesteil unter Gbagbo wiederum wird vorgeworfen, die Teilung der Macht nicht wirklich zu wollen. Gbagbo destabilisiere die Lage seit längerem unter anderem mit Aufrufen zu Hass und Gewalt über TV und Radio. Bis 15. November wurden rund 6.000 Ausländer via Luftbrücke evakuiert. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am 15. November 2004 ein Waffenembargo gegen Côte d'Ivoire verhängt. Davon sind sowohl der südliche als auch der nördliche Landesteil betroffen. Außerdem wurde ein Reiseverbot über die Mitglieder der jeweiligen Führungen beider Landesteile verhängt und deren Auslandskonten eingefroren. Das Waffenembargo trat am gleichen Tag in Kraft, die anderen Maßnahmen erst am 15. Dezember, und nur dann, wenn bis dahin der Waffenstillstand nicht vollständig wiederhergestellt ist. Alle Maßnahmen sind vorerst auf 13 Monate befristet. Armee und Rebellen einigten sich am 9. Juli auf ein Entwaffnungsabkommen. Dieses soll den Weg freimachen zu Präsidentschaftswahlen am 30. Oktober 2005. An den Verhandlungen nahmen auch die UNO, Frankreich und Südafrika teil. Bereits in dem Friedensabkommen, das die Konfliktparteien im April 2005 unter südafrikanischer Vermittlung unterzeichneten, war das Niederlegen der Waffen vereinbart worden. Dies wurde jedoch (einmal mehr) nicht umgesetzt.

Bisherige Präsidenten


- Felix Houphouet-Boigny (7. August 19607. Dezember 1993)
- Henri Konan Bédié (7. Dezember 199324. Dezember 1999)
- Robert Guéï (24. Dezember 199926. Oktober 2000)
- Laurent Gbagbo (seit 26. Oktober 2000)

Verwaltungsgliederung

Côte d'Ivoire ist seit 12. Juli 2000 in 19 Regionen aufgeteilt. Diese sind (in Klammern die Hauptstadt):

Wirtschaft

Côte d'Ivoire ist größter Kakaoproduzent der Welt. Zudem werden insbesondere Kaffee, Ananas, Baumwolle und Holz exportiert. Im Küstengebiet gibt es Erdölvorkommen, die gefördert werden.

Sport

Der wichtigste und meist betriebene Sport in der Republik Côte d'Ivoire ist der Fußball. Die Ivorische Fußballnationalmannschaft ist derzeit eine der zehn erfolgreichsten Nationalmannschaften Afrikas. Die größten Erfolge bei internationalen Turnieren waren bisher ein vierter Platz beim Konföderationen-Pokal 1992, das Erreichen der ersten Runde beim Afrika-Cup 2000 und das Erreichen der zweiten Runde bei der Qualifikation zur WM 2002. Am 8. Oktober qualifizierte sich die Mannschaft, neben der Mannschaft Togos, Ghanas und Angolas für die Fußballweltmeisterschaft 2006. Dies ist somit der größte Erfolg der Ivorer in der Fußballgeschichte überhaupt. Als Trainingsstätte im Rahmen der Fußball-WM in Deutschland hat sich die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste die sachsen-anhaltinische Landeshauptstadt Magdeburg ausgesucht, in der gerade der Neubau eines modernen 25.000 Zuschauer fassenden Stadions erfolgt. Die 30 Millionen Euro teure Arena wird bis zur WM aber noch nicht komplett fertiggestellt sein. Der Trainingsbetrieb sei allerdings gesichert.

Weblinks


- [http://www.jungewelt.de/2005/11-09/009.php Legionärsrecht, Julio Godoy] Übergriffe der französischen Truppen in Côte d’Ivoire. Einseitige Unterstützung für Rebellen im Norden (junge Welt, 9. November 2005)
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=34 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,CIV,00.html SPIEGEL-Jahrbuch Elfenbeinküste]
- [http://de.geocities.com/lvng_shadow/CdI/ Webquest über die Côte d'Ivoire]
- [http://allafrica.com/cotedivoire/ Aktuelle Nachrichten aus Côte d'Ivoire (englisch)]
Kategorie:Staat ja:コートジボワール ko:코트디부아르 ms:Côte d'Ivoire simple:Côte d'Ivoire zh-min-nan:Côte d'Ivoire

Togo

---Sidenote START---
Togo ist ein Staat in Westafrika und grenzt an Ghana im Westen, Benin im Osten und Burkina Faso im Norden. Togo liegt am Golf von Guinea.

Geographie

Golf von GuineaDas Land ist in die fünf Regionen Centre, Kara, Maritime, Plateaux und Savanes aufgeteilt. Die Landesgrenze hat eine Länge von 1.647 km. Davon entfallen 644 km auf die Grenze zu Benin, 126 km auf die Grenze zu Burkina Faso und 877 km auf die Grenze zu Ghana. Der Staat Togo liegt bei acht Grad nördlicher Breite und einem Grad und zehn Bogenminuten östlicher Länge in Westafrika. Togo hat eine Landesfläche von 56.785 km² (Weltrang 123) mit einer Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung von etwa 550 km und in West-Ost-Richtung von 50 bis 140 km. Davon sind 16 % bewaldet, 25 % Ackerland und 3,5 % Weideland. Von den palmengesäumten Lagunen und Sandstränden der 56 km langen Küste erstreckt sich das Ouatchi-Plateau bis ins höhere Tafelland. Das im Südwesten des Landesinneren bewaldete Togo-Gebirge verläuft nordostwärts bis nach Benin. In den niederen Lagen im Norden und Süden herrscht eine Savanne mit Antilopen und Elefanten vor. Der höchste Berg in Togo ist der Mont Agou mit 968 m Höhe über NN. Der längste Fluss ist der Mono mit rund 400 km Länge. Er verläuft von Nord nach Süd und ist auf 50 km als Wasserstraße nutzbar. Die Tagestemperaturen schwanken zwischen 23 und 27 °C, im Mittel ca. 26 °C. Die Niederschläge erreichen in manchen Gegenden bis 900 mm im gesamten Jahr. Die größten Städte Togos sind (Stand 1. Januar 2005): Lomé 729.258 Einwohner, Sokodé 117.811 Einwohner, Kara 104.207 Einwohner, Kpalimé 95.974 Einwohner und Atakpamé 80.683 Einwohner.
- Siehe auch: Liste der Städte in Togo

Bevölkerung

Ethnische Zusammensetzung


- Ewe-Adja 40,1 %
- Temba-Kabre 23,1 %
- Gurma 19,2 %
- Kebu-Akposso 6,7 %
- Ana-Ife 3,8 %
- Nicht-Afrikaner 9,9 %
- andere 6,0 %

Soziales


- Lebenserwartung Mann/Frau 52/56 Jahre
- Alphabetisierungsrate Mann/Frau 75,4 %/46,9 % (2003)
- Bevölkerungswachstum beträgt 2,7 % (2005)
- 4,61 Kinder/Frau (2005)

Sprachen

Neben Ewe, Kabyé und verschiedenen Kwa- und Gur-Sprachen wird auch die Amtssprache Französisch gesprochen.

Religion

Naturreligionen werden von 50 % der Bevölkerung praktiziert, 30 % leben nach christlichen Grundsätzen (22 % Katholiken, 18 % Protestanten), 20 % sind muslimisch (sunnitische Richtung).

Geschichte

Siehe Hauptartikel: Geschichte Togos Vom 13. Januar 1967 bis Anfang Februar 2005 beherrschte Präsident Gnassingbé Eyadéma das Land. Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen haben viele Menschen ins Exil gezwungen. Nach dem Tod von Gnassingbé Eyadéma am 5. Februar 2005 ernannte die Armee des Landes seinen Sohn Faure Gnassingbé, bis dahin Minister für Telekommunikation, zum neuen Präsidenten. Die Afrikanische Union spricht von einem verfassungswidrigen Militärputsch. Die westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS suspendierte am 19. Februar als Reaktion auf die verfassungswidrige Machtergreifung die Mitgliedschaft Togos. Neben weiteren Sanktionen verhängte die ECOWAS unter anderem auch ein Waffenembargo. Am 25. Februar trat Faure Gnassingbé aufgrund des internationalen Druckes und des Widerstandes der Opposition zurück. Die ECOWAS hob daraufhin die Sanktionen auf. Interimistisch wurde der Parlamentspräsident Abass Bonfoh Staatspräsident. Der neue Staatschef sollte innerhalb von 2 Monaten gewählt werden, was am 24. April geschah. Die Opposition (Spitzenkandidat war der 74-jährige Emmanuel Bob-Akitani) warnte jedoch bereits vor dem Wahltag vor organisiertem Betrug und bezeichnete die Wahlen - unter anderem mit Verweis auf Unregelmäßigkeiten bei der Ausstellung von Wahlscheinen - deswegen schon am 23. April als nichtig. Auch ausländische Wahlbeobachter berichteten von massiven Unregelmäßigkeiten. Wahlurnen wurden vernichtet, Wahlbeobachtern die Überwachung der Auszählung verwehrt und anderes mehr. Am 26. April wurde Faure Gnassingbé mit angeblich 60,22 % der Stimmen zum Wahlsieger erklärt. Auch der Oppositionskandidat Emmanuel Bob-Akitani rief sich aber zum Wahlsieger aus und erkannte das Wahlergebnis nicht an. Vorwürfe wegen Wahlbetrugs erhob auch der Oppositionsführer Gilchrist Olympio, der nicht zur Wahl antreten durfte. In den der Wahl folgenden Tagen kam es zu Straßenkämpfen mit bis zu etwa 500 Toten und zahlreichen Verletzten. Um die 35.000 Menschen flohen in den folgenden Wochen vor allem in die Nachbarländer Benin und Ghana. Im Verlauf der Unruhen wurde am 29. April 2005 auch das Goethe-Institut in Lomé nach einer Vorankündigung von (vermutlich regierungsnahen) Personen beschossen, gestürmt und teilweise in Brand gesteckt. Niemand wurde verletzt. Die Regierung von Togo wirft Deutschland vor, auf der Seite der Oppositon zu stehen. Das deutsche Auswärtige Amt verurteilte den Anschlag. Bundesaußenminister Fischer forderte ein Ende der "antideutschen Hetze". Am 30. April 2005 folgten die ersten Deutschen dem Aufruf des Auswärtigen Amtes, Togo zu verlassen. Am 10. Juni 2005 ernannte Präsident Faure Gnassingbé, der wegen seiner umstrittenen Wahl bis heute von der EU nicht anerkannt wird, den Anführer der gemäßigten Oppositionspartei "Patriotic Pan-African Party" Edem Kodjo zum Premierminister. Kodjo war bereits unter Gnassingbes Vater von 1994 bis 1996 Premierminister, davor von 1978 bis 1984 Generalsekretär der damaligen Organisation für Afrikanische Einheit (OAU), heute Afrikanische Union. Vor der Wahl hatte Kodjo die Einrichtung einer Wahrheits- und Versöhnungskommission nach dem Modell Südafrikas vorgeschlagen.

Infrastruktur

Das Schienennetz Togos ist auf derzeit 517 km, das Straßennetz auf 7250 km, davon 2376 km befestigt, ausgebaut. Vor wenigen Jahren wurde der Bahnverkehr eingestellt. Internationale Flughäfen sind in Niamtougou und Lomé, das auch den einzigen Hochseehafen des Landes besitzt, über den fast der gesamte Im- und Export abgewickelt wird. Togo verfügt über zwei internationale Flughäfen: Lomé-Tokoin, IATA-Code LFW und Niamtougou/Lama Kara, IATA-Code LRL.
- Mobiltelefonnetz: GSM 900 in städtischen Gebieten.
- Netzbetreiber: [http://www.togotel.net.tg Togo Cellulaire]
- Internet/E-Mail: [http://www.cybercom.tg Cybercom]. Internetcafés sind landesweit vorhanden.

Wirtschaft

Togo ist hauptsächlich ein tropisches, regenabhängiges Agrarland. Zu den angebauten Grundnahrungsmitteln zählen Yams, Maniok, Mais, Hirse und Sorgho. Die Landwirtschaft trägt 38,6 % zum BSP bei. Das BSP liegt bei 225 Euro pro Kopf und die Auslandsschulden belaufen sich auf 1,318 Mrd. Euro (beides geschätzt 2003). Der Phosphatabbau, der 1985 noch 8,4 % zum BSP beigetragen hat, kam 2001 nur noch auf einen Anteil von 2,2 %. Importiert werden Industriegüter, Maschinen, Fahrzeuge, Nahrungsmittel und Brennstoffe. Zu den wichtigsten Exportgütern zählen Kalziumphosphate, Zement, Kakao, Kaffee sowie Baumwolle. Weitere wirtschaftliche Anreize wurden durch die Schaffung einer Freihandelszone gegeben. Siehe Togo-Freihandelszone.

Weblinks


- [http://allafrica.com/togo/ Aktuelle Nachrichten aus Togo (englisch)]
- [http://derstandard.at/?ressort=afrikathema Afrika-Nachrichten der Zeitung Standard (Österreich)]
- [http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19621/1.html Telepolis: Keine Besserung in Togo]
- [http://freie-radios.info/portal/content.php?id=07249 Querfunk: Halbstündige Sendung über die Situation des Landes und der Flüchtlinge]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=10&land_id=170 Länderinfo Togo des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland]
- [http://www.netzwerk-afrika-deutschland.de/laender/togo/info/index.shtml Togo-Seite des "Netzwerk Afrika"]
- [http://www.assafo.com Galerie Assafo (Lomé)]
- [http://www.galerie-ekoi.com/index.htm Galerie Ekoi (Lomé)]
- [http://www.harmattan-megeve.com/ Galerie l’Harmattan (Megève-France)]
- [http://www.arts.uwa.edu.au/AFLIT/CountryTogoFR.html Littérature togolaise]
- [http://www.afrology.com/ Afrology Website]
- [http://www.ccf.tg.refer.org/ Centre Culturel français (Lomé)]

Konsulate


- [http://togo.consul.cc Konsulat von Togo in der Schweiz]
- [http://www.togo.de Honorarkonsulat der Republik Togo in Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen] Kategorie:Staat ja:トーゴ ko:토고 ms:Togo zh-min-nan:Togo

Atlantik

Der bis 9.219 m tiefe Atlantische Ozean bzw. Atlantik (umgangssprachlich in Deutschland Großer Teich genannt) bedeckt mit 106,57 Mio. km² Fläche etwa ein Fünftel der gesamten Erdoberfläche und ist damit der zweitgrößte Ozean der Erde.

Geografie

Der Atlantik, der sich bis auf seinen äußersten Nordostteil und seinen Südostteil auf der Westhalbkugel der Erde befindet, liegt zwischen der Arktis im Norden, Europa im Nordosten, Afrika im Südosten, der Antarktis im Süden, Südamerika im Südwesten und Nordamerika im Nordwesten. Im Norden grenzt er an das Nordpolarmeer, im Süden an das Südpolarmeer.

Daten

Ohne Nebenmeere, wie zum Beispiel Karibik, Mittelmeer und Nordsee beträgt die Fläche des 106,57 Mio. km² großen Atlantiks "nur" noch 83,4 Mio. km². Seine Wassermassen umfassen diesbezüglich ein Volumen von 354,7 Mio. km³ (bzw. 323,6 Mio. km³). Während seine mittlere Tiefe dementsprechend 3.926 m (bzw. 3.332 m) beträgt, liegt seine tiefste Stelle bei 9.219 m unter NN (s.u.).

Namensherkunft

Der Name des Atlantiks entstammt der griechischen Mythologie und bedeutet Meer des Atlas.

Meeresboden

Innerhalb des Atlantiks bzw. auf dessen Meeresboden befindet sich ein hoher und sehr langgestreckter Mittelozeanischer Rücken, viele niedrigere Schwellen, Tiefseebecken, Tiefseerinnen und verschiedene Meerestiefs. Zu den Mittelozeanischen Rücken gehört der Mittelatlantische Rücken, der sich ungefähr in der Mitte des Atlantiks von Nord nach Süd durch den Ozean zieht. Er stellt eine divergierende Plattengrenze dar. Der Ozeanboden wird immer älter, je weiter er vom Mittelozeanischen Rücken entfernt ist. Durch die ständig aus dem Mittelozeanischen Rücken hervorquellende Lava verbreitert sich der Atlantik und schiebt die Kontinente auseinander. Zu den Tiefseerinnen bzw. Meerestiefs gehört der Puerto-Rico-Graben mit seiner 9.219 m unter NN liegenden Milwaukeetief, welche die tiefste Stelle des Atlantiks darstellt. Man kann den Atlantik in Nord-, Zentral- und Südatlantik einteilen. Hierbei weisen die Böden des Zentralatlantiks das größte Alter auf - hier öffnete sich der Ozean zuerst.

Nebenmeere

Inseln

Einige der größten Inseln der Erde liegen im Atlantischen Ozean, so beispielsweise Grönland, Island, Großbritannien, Irland und Neufundland. Inselgruppen im Atlantik sind die Kanaren, die Azoren, die Bahamas, die Antillen, die Kapverden und die Falklandinseln. Kleinere, isolierte Inseln sind Madeira, Ascension, St. Helena und Tristan da Cunha.

Literatur


- Holger Afflerbach (2001): Das entfesselte Meer. Die Geschichte des Atlantik, ISBN 3492239897

Siehe auch


- Globales Förderband
- Meerestief
- Meerestiefe
- Tiefseebecken
- Tiefseerinne
- Wasser Kategorie:Ozean als:Atlantik ja:大西洋 ko:대서양 simple:Atlantic Ocean th:มหาสมุทรแอตแลนติก zh-min-nan:Tāi-se-iûⁿ

Akosombo-Staudamm

Der Akosombo-Staudamm (auch Akosomba genannt) steht bei Akosombo im südöstlichen Ghana (Afrika). Dort wurde er ungefähr 60 km nordöstlich der Hauptstadt Accra errichtet. Neben einigen anderen Fließgewässern staut er insbesondere den Volta (Schwarzer (Mouhoun), Roter (Nazinon) und Weißer (Nakanbe) Volta) zum Volta-Stausee auf. Der Staudamm, dessen Volumen 7.991.000 m³ beträgt, wurde von 1961 bis 1966 als Hauptteil des "Volta River Project" gebaut, denn am Volta gibt es außerdem noch den Kpong-Staudamm. Der 660 m lange (andere Angaben verweisen auf 671 m Kronenlänge) und 114 m hohe Felsschüttdamm, der bis zur Gründungssohle sogar 134 m hoch ist, dient nicht nur der Stromerzeugung aus Wasserkraft sondern auch dem Hochwasserschutz. Das Wasserkraftwerk hat 6 Turbinen, wovon vier mit zusammen 588 MW im Jahr 1965 und die restlichen zwei mit 324 MW erst 1972 eingebaut wurden. Zusammen leisten sie 912 MW (einschließlich 15% Reservekapazität). Während der produzierte Strom früher hauptsächlich für Aluminiumverhüttung verwendet wurde, ist der allgemeine Strombedarf Ghanas heutzutage so hoch, dass weitere Kraftwerke gebaut werden mussten, um nicht nur den Bedarf des Landes zu decken - der Strom wird auch in die umliegenden afrikanischen Länder exportiert (Accra-Tema-Region).

Weblinks


- [http://www.ghanaweb.com/GhanaHomePage/tourism/akosombo.html Touristische Informationen aus Ghana]
- [http://www.thewaxconspiracy.com/deep/theakosombodamadventure.php The Akosombo Dam Adventure] Kategorie:Staudamm Kategorie:Geographie (Ghana) ja:アコソンボダム

Stausee

] Ein Stausee ist ein künstlich angelegter Wasserspeicher, der sich in einem Tal hinter einem Absperrbauwerk - zum Beispiel einer Talsperre oder Staustufe bzw. einem Wehr - befindet. Ein kleiner Stausee wird auch als Staubecken bezeichnet. Ein Stausee ist ein Teil einer Stauanlage.
Als Stausee wird teils auch ein auf natürliche Weise entstandener See hinter einem Bergsturz, einer Gletscherzunge oder einem Lavastrom bezeichnet.

Allgemeines

Beide zuvor genannte Arten - künstlich oder natürlich - hindern das Wasser von Fließgewässern und den direkt auf die Wasseroberfläche auftreffenden Niederschlag am Weiterfließen, bis es wegen Hochwasser bzw. zum Zweck der Elektrizitätsgewinnung an der Talsperre abgelassen werden muss oder auf natürliche Weise zum Beispiel über den Lavastrom überläuft. Während eine Talsperre mit ihrem Kraftwerk zum Zweck der Energieerzeugung errichtet wird, dient der Speicherraum eines Stausees dem Hochwasserschutz sowie der Trink- und Brauchwassergewinnung. Der eigentliche Stausee ist meist als Freizeit- und Erholungsgebiet ausgewiesen, so dass Wassersport der verschiedensten Art betrieben werden kann. Auch die Umgebung vieler Stauseen - Berge, Wälder und Orte - dient oft solchen Zwecken.

Siehe auch


- Liste der größten Stauseen der Erde
- Liste der Stauseen in Österreich
- Liste der Speicherseen in der Schweiz
- Liste der größten Talsperren der Erde
- Liste von Talsperren in Deutschland
- Liste der Talsperren der Welt ! Kategorie:Stausee

Accra

Accra ist die Hauptstadt und mit 1.963.460 Einwohnern (Stand 1. Januar 2005) die größte Stadt von Ghana sowie dessen administratives und wirtschaftliches Zentrum. Hauptsächlich werden Nahrung, Sperrholz, Textilien und Chemikalien hergestellt.

Geschichte

Das heutige Accra entwickelte sich aus Forts der Briten und Holländer, die im 17. Jahrhundert gebaut wurden. 1877 wurde die Hauptstadt der damaligen britischen Kolonie "Goldküste" von Cape Coast nach Accra verlegt. Nachdem eine Eisenbahnverbindung und Minen gebaut wurden und die Umgebung als Ackerfläche genutzt wurde, entwickelte sich Accra zum wirtschaftlichen Zentrum Ghanas.

Öffentliche Einrichtungen

In Accra befindet sich das Nationalmuseum, die ghanaeische Akademie der Künste und Wissenschaften, die Universität von Ghana und Ghanas Zentralbibliothek. In Accras Vorort Korle Bu befindet sich die Medizinische Universitätsklinik, das Korle Bu Teaching Hospital. Es zählt zu den modernsten Kliniken Westafrikas. Hier befinden sich neben der Inneren Medizin, Chirurgie und den üblichen Kliniken das einzige Zentrum für Brandwunden und eine der wenigen Radiotherapie-Einrichtungen des westlichen Afrikas. Erwähnenswert ist auch Schloss Christiansborg, das im 17. Jahrhundert von den Dänen erbaut wurde und heute als Regierungssitz dient.

Söhne und Töchter der Stadt


- Nana Abrokwa, bekannt unter seinem Künstlernamen Nana oder Darkman Nana, ist ein deutscher Rapper und DJ
- Godfried Aduobe, Fussballprofi
- Charles Akonnor, ghanaischer und deutscher Fußballspieler
- Marcel Desailly, französischer Fußballspieler
- Anthony Tieku, ghanaischer Fußballspieler
- Aziz Zakari, ghanaischer Leichtathlet

Weblinks


-
- [http://www.ug.edu.gh/ University of Ghana] (in Legon, Vorort von Accra) Kategorie:Hauptstadt in Afrika Kategorie:Ort in Ghana Kategorie:Ort mit Seehafen ja:アクラ ko:아크라

Regenwald

Mit dem häufig gebrauchten Wort Regenwald definiert man die Zone, die einen naturbelassenen Wald mit einem feucht-heißen Klima von mehr als 2000 mm Niederschlag im Jahresmittel beherbergt. Man unterscheidet zwischen dem immergrünen Regenwald und dem gemäßigten Regenwald. Man nennt einen immergrünen Regenwald auch tropischen Regenwald, da es dort – im Gegensatz zu einem gemäßigtem Regenwald – mehr als neuneinhalb feuchte Monate im Jahr gibt. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass immergrüne Regenwälder eine deutlich größere Artenvielfalt besitzen, sie sind die Gebiete mit den meisten Arten auf der Erde.

Geografische Verbreitung

Artenvielfalt Immergrüne Regenwälder finden sich auf allen Kontinenten entlang des Äquators im Tageszeitenklima (ohne Jahreszeiten). Die größte zusammenhängende Fläche (mehr als die Hälfte der Gesamtfläche aller Regenwälder) beherbergt das Amazonasbecken. Gemäßigter Regenwald kommt vor allem an der Westküste Nordamerikas, in Chile sowie auf Tasmanien und Neuseeland vor.

Böden und Nährstoffkreislauf

Beiden Regenwaldtypen ist gemeinsam, dass der Boden relativ nährstoffarm ist und sich nur bedingt zum Ackerbau eignet. Nach etwa 10 Jahren sind die Böden soweit ausgelaugt, dass sie nicht mehr nutzbar sind. Immergrüne tropische Regenwälder konnten aufgrund der ganzjährigen Vegetationszeit ohne Jahreszeiten einen (fast) perfekten Kreislauf entwickeln. Sämtliche ehemals im Boden vorhandenen Nährstoffe sind in die lebende Biomasse überführt worden, die Wälder stehen auf dem blanken Quarz uralter Böden (im Gegensatz zu durch Eiszeiten bedingten, jungen und nährstoffreichen Böden oder den borealen Nadelwäldern mit zunehmender Festlegung der Nährstoffe in toter Biomasse, die erst wieder durch Brände im nennenswerten Umfang mobilisiert werden). Die herunterfallenden Blätter und Zweige sowie Tierkadaver werden durch das Klima sehr schnell wieder dem Nährstoffkreislauf zugeführt. Die Wurzeln der oft riesigen Urwaldbäume und anderer Pflanzen sind in Bodennähe angesiedelt, um die dort anfallenden Nährstoffe wieder aufzunehmen. Die Rodung von tropischen Regenwäldern führt zur irreversiblen Zerstörung. Durch Ausschwemmung geht der überwiegende Teil der Nährstoffe verloren. Auch werden fast mit jedem gefällten Baum unwiderruflich Pflanzen- und Tierarten ausgerottet (siehe Artenvielfalt). Dass der Kreislauf nur beinahe perfekt ist, zeigt sich an der natürlichen Degeneration von Regenwäldern im westlichen Südamerika (Kolumbien). Dort kommt es zum kreisförmigen Absterben des primären Regenwaldes mit der Ausbildung von Waldgesellschaften, die mit den Sekundärwäldern nach Rodung vergleichbar sind.

Artenvielfalt

Unter anderem durch die weitläufige Verteilung der einzelnen Baumarten entstand im immergrünen Regenwald ein auf der Erde einzigartiges Phänomen, das der größten Artenvielfalt. Nach Schätzungen befinden sich in immergrünen Regenwäldern 40-60 % aller auf der Erde lebenden Arten.

Gefährdung

Bereits heute sind über 50 % aller Regenwälder verschwunden. Beispielsweise ist der Regenwald Brasiliens durch Brandrodung bedroht, was zu einem Großteil der von diesem Land erzeugten Treibhausgase führt. Allein von August 2003 bis August 2004 wurden in Brasilien 26.130 km² Regenwald vernichtet. Das entspricht fast der Fläche Brandenburgs. Aufgrund fortgesetzten Raubbaus an den noch bestehenden tropischen Regenwäldern zum Zwecke der schnellen Gewinnung von billigem durch Brandrodung aschegedüngten Ackerland oder Tropenhölzern ist der Fortbestand einer ungewissen Anzahl von biologischen Arten akut gefährdet, es besteht die Gefahr des Artensterbens. Jede Art des Holzfällens bringt den Bau von Straßen durch den Wald mit sich, durch den bisher unerschlossene Gebiete zugänglich werden. Das führt zu weiteren Eingriffen etwa wie Wanderfeldbau. Wanderfeldbau zählt durch Brandrodungen, mit denen Ackerland erschlossen wird, neben dem Holzeinschlag zu den stärksten Zerstörern des Regenwaldes. Da der Boden eines immergrünen Regenwaldes sehr nährstoffarm ist, reicht eine Ackerfläche nur für wenige Erntezyklen, danach muss eine neue Fläche erschlossen werden

Selektiver Einschlag

Mit selektivem Einschlag wird das gezielte Fällen einzelner Bäume bezeichnet. Diese Form des Holzfällens soll eine Verarmung der Böden an Nährstoffen im immergrünen Regenwald entgegenwirken. Idealerweise wird die den Nutzbaum umgebende Fauna nicht dauerhaft in Mitleidenschaft gezogen. Oft wird jedoch für den Abtransport der in der Regel sehr großen Bäume eine Schneise geschlagen, die dann an einer Straße endet. Wanderfeldbau

Verwendung der Holzarten

Mahagoni und Teakhölzer werden häufig im Außenbereich verwendet, da sie sehr witterungsbeständig sind. Für Musikinstrumente wird häufig Mahagoni, Palisander und Ebenholz verbaut (siehe auch Klangholz). Die Hölzer sind außerdem beliebt, weil sie aufgrund des Tageszeitenklimas keine Jahresringe haben. Weitere Einsatzbereiche sind Küchenbrettchen, Einwegessstäbchen, Gartenmöbel, und vor allem Papier.

Siehe auch

Regenwald

Weblinks


- [http://www.faszination-regenwald.de www.faszination-regenwald.de] - Faszination Regenwald e.V.
- [http://www.umsu.de/regaus/ www.umsu.de] - Der Tropische Regenwald - Eine Online-Ausstellung
- [http://www.umweltkids.de/schwerpunkte/regenwald/ www.umweltkids.de] - "Kids für die Umwelt": Einführung in die Regenwaldproblematik und weiterführende Informationen
- [http://www.regenwald.org www.regenwald.org] - Webseite von "Rettet den Regenwald e.V."
- [http://www.poema-deutschland.de www.poema-deutschland.de] - POEMA - Armut und Umwelt in Amazonien
- [http://www.tropica-verde.de www.tropica-verde.de] - Regenwaldschutz in Costa Rica
- [http://www.regenwald-peru.de www.regenwald-peru.de] - Ökologischer Landbau als Regenwaldschutz
- [http://info.greenpeace.ch/de/arten/amazonas/index info.greenpeace.ch] - Links zu Firmen, die Holz mit dem FSC-Siegel verkaufen
- [http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,380798,00.html Regenwald wird schneller abgeholzt als vermutet]
- [http://www.oew.org/de/aktuellesartikel.php?id=439 Manipulation der öffentlichen Meinung in den USA (über den Regenwald)] Quelle:OEW Kategorie:Wald Kategorie:Klimazonen und Vegetation ja:%E7%86%B1%E5%B8%AF%E9%9B%A8%E6%9E%97

Feuchtsavanne

Als Savanne werden Gebiete definiert, welche aus Graslandschaften mit einzelnen Bäumen oder Baumgruppen bestehen und in einem Gürtel der äquatornäher als die Steppe der gemäßigten Zonen verläuft. Savanne beziehungsweise savana/sabana bedeutet so viel wie „weite Ebene“.

Der Savannenbegriff

Obwohl die Begriffe „Savanne“ und „Steppe“ zur Bezeichnung bestimmter Vegetationstypen eingeführt wurden, wurde die Bezeichnung ab den 1970er Jahren von Geographen mehr für bestimmte Klimazonen verwendet. Carl Troll hat zunächst vorgeschlagen, in den Tropen alle hygrophilen Pflanzengesellschaften als Savannen zu bezeichnen, ganz gleichgültig, um was für eine Vegetation es sich handelt. Da jedoch hygrophil und xerophil relative und schwer definierbare Begriffe sind, hat Jaeger dem Begriff der Savanne einen klimatischen Sinn gegeben, der nichts mehr mit der zonalen Vegetation zu tun hatte. Die Savanne ist eine Vegetationszone der Tropen, die durch ihren offenen Bewuchs (Grasland) und in relativ regelmäßigen Abständen stehende Bäume charakterisiert ist. Sie treten im Übergangsbereich zwischen der ariden Passatwindzone und dem tropischen Regenwaldklima auf. Entsprechend liegt die Vegetationszone der Savannen zwischen den Vegetationszonen Wüste und tropischem Regenwald. Der die Vegetation beherrschende Faktor ist hier der Wassermangel. Typische Werte liegen zwischen 500 und 1500 mm Jahresniederschlag (das heißt 500 bis 1500 Liter Wasser pro m² und Jahr). Dieser Wassermangel führt zur für Savannen typischen regelmäßigen Verteilung der Bäume, denn jeder Baum verhindert durch seinen Wasserkonsum einen Gehölz-Neubewuchs in seiner näheren Umgebung. In der Savanne gibt es wie in allen anderen Klimazonen Tierarten, die sich einerseits der Vegetation dieses Lebensraumes angepasst haben und andereseits die angepaßten Tierarten als Beute schlagen oder als Aas verzehren. Dazu zählen beispielsweise: Gepard, Gazelle, Gnu, Zebra, Elefant, Löwe, Wildschwein und Giraffe. Es gibt drei verschiedene Arten von Savannen: Feucht-, Trocken- und Dornsavanne: Anpassungsmerkmale an das Klima: Feucht-, Trocken- und Dornsavanne: Laubabwerfend in der Trockenzeit, mit zunehmender Trockenheit abnehmender Baumwuchs und zunehmender Wuchs wasserspeichernder Pflanzen und andere Anpassungen an die Trockenheit. Savannen sind insbesondere in Afrika stark verbreitet, treten aber auch in Indien, Australien und im nördlichen Teil Südamerikas auf. Savannen sind zu unterscheiden von den ebenfalls ariden Graslandschaften gemäßigter Breiten, den Steppen und Prärien und den baumlosen Pampas Südamerikas. Kategorie:Klimazonen und Vegetation Kategorie:Ökosystem Kategorie:Steppe Kategorie:Gras ja:サバナ

Trockensavanne

Als Savanne werden Gebiete definiert, welche aus Graslandschaften mit einzelnen Bäumen oder Baumgruppen bestehen und in einem Gürtel der äquatornäher als die Steppe der gemäßigten Zonen verläuft. Savanne beziehungsweise savana/sabana bedeutet so viel wie „weite Ebene“.

Der Savannenbegriff

Obwohl die Begriffe „Savanne“ und „Steppe“ zur Bezeichnung bestimmter Vegetationstypen eingeführt wurden, wurde die Bezeichnung ab den 1970er Jahren von Geographen mehr für bestimmte Klimazonen verwendet. Carl Troll hat zunächst vorgeschlagen, in den Tropen alle hygrophilen Pflanzengesellschaften als Savannen zu bezeichnen, ganz gleichgültig, um was für eine Vegetation es sich handelt. Da jedoch hygrophil und xerophil relative und schwer definierbare Begriffe sind, hat Jaeger dem Begriff der Savanne einen klimatischen Sinn gegeben, der nichts mehr mit der zonalen Vegetation zu tun hatte. Die Savanne ist eine Vegetationszone der Tropen, die durch ihren offenen Bewuchs (Grasland) und in relativ regelmäßigen Abständen stehende Bäume charakterisiert ist. Sie treten im Übergangsbereich zwischen der ariden Passatwindzone und dem tropischen Regenwaldklima auf. Entsprechend liegt die Vegetationszone der Savannen zwischen den Vegetationszonen Wüste und tropischem Regenwald. Der die Vegetation beherrschende Faktor ist hier der Wassermangel. Typische Werte liegen zwischen 500 und 1500 mm Jahresniederschlag (das heißt 500 bis 1500 Liter Wasser pro m² und Jahr). Dieser Wassermangel führt zur für Savannen typischen regelmäßigen Verteilung der Bäume, denn jeder Baum verhindert durch seinen Wasserkonsum einen Gehölz-Neubewuchs in seiner näheren Umgebung. In der Savanne gibt es wie in allen anderen Klimazonen Tierarten, die sich einerseits der Vegetation dieses Lebensraumes angepasst haben und andereseits die angepaßten Tierarten als Beute schlagen oder als Aas verzehren. Dazu zählen beispielsweise: Gepard, Gazelle, Gnu, Zebra, Elefant, Löwe, Wildschwein und Giraffe. Es gibt drei verschiedene Arten von Savannen: Feucht-, Trocken- und Dornsavanne: Anpassungsmerkmale an das Klima: Feucht-, Trocken- und Dornsavanne: Laubabwerfend in der Trockenzeit, mit zunehmender Trockenheit abnehmender Baumwuchs und zunehmender Wuchs wasserspeichernder Pflanzen und andere Anpassungen an die Trockenheit. Savannen sind insbesondere in Afrika stark verbreitet, treten aber auch in Indien, Australien und im nördlichen Teil Südamerikas auf. Savannen sind zu unterscheiden von den ebenfalls ariden Graslandschaften gemäßigter Breiten, den Steppen und Prärien und den baumlosen Pampas Südamerikas. Kategorie:Klimazonen und Vegetation Kategorie:Ökosystem Kategorie:Steppe Kategorie:Gras ja:サバナ

Kumasi

Kumasi ist eine Stadt in der Ashanti-Region in Ghana und mit 1.468.797 Einwohnern (Stand 1. Januar 2005) die zweitgrößte Stadt des Landes. Zieht man den Radius etwa 30 bis 35 Kilometer um die Stadt, dann wohnen in der Region 2,5 Millionen Menschen. Sie liegt am Fluss Busumtwe, der im Atlantischen Ozean mündet. Südlich zentral gelegen ist sie von verschiedenen Dschungelgebieten umgeben. Sie wird auch auf Grund ihrer bunten und vielfältigen Pflanzenwelt als Garten-Stadt bezeichnet. Kumasi ist eine Studentenstadt und besitzt eine Universität für Wissenschaft und Technologie. 80% der Menschen sind Christen, 20% Muslime. Handel, Konsumgüter, Landwirtschaft und Bergbau sind die führenden Wirtschaftzweige von Kumasi, hier findet sich auch der größte Markt Westafrikas. Stolz sind die sportenthusiastischen Einwohner auf ihren Fußballklub Kumasi Asante Kotoko. Das Team hat mehrere nationale und kontinentale Titel erringen können.

Geschichte

Die Stadt wurde im frühen 19. Jahrhundert von König Osei Tutu, Herrscher des Ashanti-Königreichs, gegründet. Er benannte sie nach dem Kum-Baum, den er symbolisch nach der Befreiung vom britischen Empire pflanzte. Als reichster König von Westafrika residierte er in Kumasi, so dass der Palast heute eine der größten Sehenswürdigkeiten ist. Kumasi gilt als Schattenhauptstadt von Ghana. Vor allem die Bevölkerungsgruppe der aristokratischen Ashanti sieht in Kumasi seinen Mittelpunkt.

Städtepartnerschaft

Die Partnerstadt in den USA ist Charlotte.

Söhne und Töchter der Stadt


- Kofi Annan, Generalsekretär der Vereinten Nationen, Friedensnobelpreisträger
- Samuel Osei Kuffour, Fußballspieler
- John Agyekum Kufuor, Präsident von Ghana

Weblinks


- [http://www.knust.edu.gh Universität von Kumasi] Kategorie:Ort in Ghana

Tamale

Tamale ist die Hauptstadt der "Northern Region" in Ghana. Der Großteil der 360.644 Einwohner (Stand 1. Januar 2005) gehört zu der Sprachgruppe der Mole-Dagomba. Tamale hat eine kleine Universität, die "University of Development Studies". Kategorie:Ort in Ghana Siehe auch: http://www.tamale.de

Liste der Städte in Ghana

Dies ist eine Liste der Städte in Ghana. Die größte Agglomeration in Ghana ist Accra mit einer Einwohnerzahl von 3.260.438 (Stand 1. Januar 2005). Damit konzentriert sich 16 Prozent der Bevölkerung des Landes in der Hauptstadtregion. In der folgenden Tabelle sind die Städte über 30.000 Einwohner, die Ergebnisse der Volkszählungen (Zensus) vom 18. März 1984 und 26. März 2000, eine Berechnung für den 1. Januar 2005 sowie die Region, zu der die Stadt gehört, aufgeführt. Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf die jeweilige städtische Siedlung im engeren Sinne, nicht auf die Stadt oder Gemeinde im politischen Sinne.

Siehe auch


- Liste der Städtelisten nach Ländern

Weblinks


- [http://www.ghana.gov.gh/index.php Ghana Government]
- [http://gazetteer.de/ World Gazetteer - Aktuelle Einwohnerzahlen der Städte in Ghana]
- [http://www.citypopulation.de/Ghana_d.html City Population - Historische Einwohnerzahlen der Städte in Ghana] Ghana, Liste der Städte in !Liste der Städte in Ghana

Akan

Die Akan sind eine westafrikanische ethnische Gruppe mit mehreren Untergruppen, am bekanntesten unter ihnen sind die Ashanti, die Fante sowie die Nzema. Eine kleinere Ethnie aus der Gruppe der Akan sind die Ahanta. Die Akanvölker leben im südlichen Ghana und in der zentralen und östlichen Côte d'Ivoire.

Kultur

Die akanische Sprache gehört zur Kwa-Sprachfamilie. Auch sie besteht aus einer Gruppe eng verwandter Sprachen. Zu den zwölf Dialekten gehören Ashanti (Sprache: Twi), Fante, Akuapem, Nzema, Akyem, Ahanta, Kwahu und Brong. siehe auch: Sankofa

Geschichte

Die Geschichte der Akan geht bis zu 3000 Jahre zurück. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war insbesondere das Königreich der Ashanti eines der stärksten und politisch bedeutsamsten Königreiche Afrikas, das anfangs vor allem durch den Goldhandel gedieh. Mit der steigenden Nachfrage nach Sklaven durch die Europäer und – im Zwischenhandel – arabische Händler fand der Wohlstand ein neues Fundament im Sklavenhandel. Nach dessen zunehmender Abschaffung in der Mitte des 19. Jahrhunderts zerfiel das Reich allmählich. Kategorie:Afrikanische Ethnie Kategorie:Ethnie in Ghana

Mossi

Die Mossi, auch Mosi genannt, sind die bevölkerungsreichste Ethnie innerhalb Burkina Fasos. Sie bevölkern das Zentrum dieses Landes rund um die Hauptstadt Ouagadougou und die Stadt Ouahigouya und siedeln teilweise auch in Nord-Ghana. Ihre Sprache ist das Mòoré und viele von ihnen sind Muslime. Daneben gibt es jedoch auch noch viele Anhänger indigener Religionen. Der Islam fand bei den Mossi wesentlich später Eingang als bei den meisten Völkern des Sahels. Rund fünf Millionen Menschen umfasst diese afrikanische Volksgruppe. Die Mossi bildeten in der Vergangenheit eine Reihe von Königreichen und sind bekannt durch ihre hochentwickelte Handwerkskunst.

bekannte Mossi


- Bernard Lédéa Ouedraogo

Weblinks


- http://www.kaufraum.de/basar/exit-list/item_cat.cat_id-69/von-1/bis-20/Mossi.html
- http://www.uiowa.edu/~africart/toc/people/Mossi.html Kategorie:Afrikanische Ethnie Kategorie:Ethnie in Burkina Faso

Ewe

Das Wort Ewe bezeichnet
- ein westafrikanisches Volk, siehe Ewe (Volk)
- ihre Sprache, Ewe (Sprache)
- ein Unternehmen im Bereich Energie und Telekommunikation, siehe EWE AG
- EWE TEL GmbH, ein Tocherunternehmen der EWE AG

Englische Sprache

Die englische Sprache (Englisch) ist eine germanische Sprache. Sie gehört, wie auch das Deutsche und das Niederländische, dem westlichen Zweig der germanischen Sprachen an. In einem eigenen Artikel gibt es mehr zur Geschichte der englischen Sprache. Englisch ist heute die am weitesten verbreitete Sprache der Welt, während es sich bei Mandarin-Chinesisch um die meistgesprochene Sprache handelt. Die englische Sprache wird in sehr vielen Ländern als erste Fremdsprache in den Schulen gelehrt (siehe Englisch (Schule)) und ist offizielle Sprache der meisten internationalen Organisationen. Viele dieser Organisationen haben daneben noch andere offizielle Sprachen. Englisch gilt als Weltsprache. Heute wird Englisch weltweit von etwa 340 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, das heißt, etwa 340 Millionen Menschen sind anglophon. Zählt man die Zweitsprachler hinzu, kommt man auf etwa 510 Millionen Sprecher.

Verbreitung

Amtssprache

Englisch ist Amtssprache in den folgenden Staaten, wobei die Zahlen die ungefähre Zahl der Muttersprachler angeben, soweit bekannt: Englisch ist zudem Amtssprache bei der Europäischen Union, bei der Afrikanischen Union, der Organisation Amerikanischer Staaten und bei den Vereinten Nationen.

Sonstige Verwendung

Die englische Sprache dient zudem als Verkehrssprache in folgenden Ländern und Regionen:
- Gibraltar
- Hongkong
- Israel
- Malaysia
- St. Martin
- Somalia
- Zypern

Sprachwissenschaftliche Einordnung

Das Englische gehört zu den indogermanischen Sprachen, die ursprünglich sehr stark flektierende Merkmale aufwiesen. Alle indogermanischen Sprachen weisen diese Charakteristik bis heute mehr oder minder auf. Es besteht jedoch in allen diesen Sprachen eine Tendenz weg von flektierenden und hin zu isolierenden Formen. Im Englischen ist diese Tendenz besonders ausgeprägt gewesen, so dass es sich im Laufe seiner Entwicklung im Wesen stark gewandelt hat. Heute trägt die englische Sprache überwiegend isolierende Züge und ähnelt strukturell teilweise stärker isolierenden Sprachen wie dem Chinesischen als den genetisch eng verwandten Sprachen wie dem Deutschen. Zudem hat sich die Sprache heute durch die weite Verbreitung in viele Dialekte aufgeteilt. Viele europäische Sprachen bilden auch völlig neue Begriffe auf Basis der englischen Sprache (Anglizismen). Auch in einigen Fachsprachen werden die Termini von Anglizismen geprägt, z.B. in den Bereichen Informatik und Wirtschaft. Der Language Code ist en beziehungsweise eng (nach ISO 639); der Code für Altenglisch (etwa 450 bis 1100) ist ang und der Code für Mittelenglisch (etwa 1100 bis 1500) ist enm.

Sprachvarianten der englischen Sprache

Durch die weltweite Verbreitung der englischen Sprache hat diese in verschiedenen Gegenden zahlreiche Varianten entwickelt. Nach der bekanntesten und fremdartigsten Variante des Englischen spricht man oft auch von einer Pidginisierung, wenn eine Sprache sich durch ihre weite Verbreitung in mehrere Sprachen aufzuteilen beginnt, die untereinander kaum noch kompatibel sind. Folgende Sprachvarianten werden unterschieden:
- Siehe auch: Internationale Klassifizierungen (Englische Sprache) Eine Reihe von Pidginsprachen und Kreolsprachen haben sich auf englischem Substrat entwickelt. Das Eindringen von Anglizismen in andere Sprachen wird manchmal mit abwertenden Namen wie "Denglisch" (Deutsch und Englisch) oder "Franglais" (Französisch und Englisch) versehen. Dabei handelt es sich nicht um Varianten des Englischen, sondern um Erscheinungen in anderen Sprachen.
- Siehe auch: Englische Sprache in anderen Sprachen Der scherzhafte Begriff "Engrish" bezeichnet ebenfalls keine Variante der englischen Sprache, sondern bezieht sich auf das unbeholfene Englisch, das gelegentlich in asiatischen Ländern anzutreffen ist, hier insbesondere bei Japanern, die den Lateral "l", der im Japanischen nicht vorkommt, durch "r" ersetzen.

Ähnliche/Verwandte Wörter

Deutsch und Niederländisch

Überraschend sind die sehr zahlreichen englischen Wörter, bei denen die Verwandtschaft mit dem Deutschen und dem Niederländischen durch Bedeutungsverschiebung oder -verengung oft nicht ins Auge fällt.

Dänisch

Französisch

Textsammlungen

Beim Project Gutenberg stehen zahlreiche Texte frei zur Verfügung.

Siehe auch


- Englische Grammatik
- Ghoti
- Liste englischer Redensarten
- Englische Phonetik
- Englische Sprache in der Werbung
- Liste von Sprachen nach der Zahl ihrer Muttersprachler
- Chronologie englischsprachiger Medien

Literatur


- Wolfgang Viereck, Heinrich Ramisch, Karin Viereck: dtv Atlas Englische Sprache. dtv, 2002. ISBN 3423032391
- J. C. Wells: Accents of English. Volume I: An Introduction. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521297192
- J. C. Wells: Accents of English. Volume II: The British Isles. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521285402
- J. C. Wells: Accents of English. Volume III: Beyond the British Isles. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521285410
- Michael McCarthy, Felicity O'Dell: English Vocabulary in Use. upper-intermediate and advanced. Cambridge University Press, 1994
- Raymond Murphy: English Grammar in Use. Cambridge University Press, 1985
- Robert Phillipson: Linguistic Imperialism. Oxford University Press, 2000. ISBN 0194371468

Weblinks


- http://dict.leo.org/ – umfangreiches und ständig erweitertes Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Online-Wörterbuch
- http://www.odge.de/ - Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Wörterbuch mit über 420.000 Übersetzungen (auch ungewöhnliches)
- http://www.dict.cc/ – Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Wörterbuch mit mittlerweile über 400.000 Übersetzungen
- http://www.dict.org/ – greift auf mehrere Wörterbücher zu, die das dict-Protokoll benutzen
- http://www.EnglishTensesWithCartoons.com Englishe Zeiten
- http://www.phon.ucl.ac.uk/home/estuary/index.html - Estuary English
- http://www.wordorigins.org/ – Die Herkunft einiger hundert englischer Wörter
- http://www.etymonline.com/ – Online Etymology Dictionary, Erklärungen zur Herkunft einiger tausend englischer Wörter
- http://www.englisch-hilfen.de/ – kostenlose Nachhilfe mit Erklärungen und Übungen
- http://www.ego4u.de/ – Englische Grammatik Online
- http://www.sprachschule-lbt.de/index.php?sprachschulen=englischkurse-5-spaltensystem&englisch-lernen=lernhilfen – kostenloses Grammatiksystem der englischen Sprache zum Selbstlernen
- http://www.quickdic.de/ – Wörterbuch zum Herunterladen
- http://www.phrasen.com/ – Wörterbuch der englischen Redewendungen
- http://www.urbandictionary.com - Slang Dictionary
- http://www.woerterbuch.info/ – Deutsch-Englisch Wörterbuch mit 600.000 Übersetzungen und 125.000 Synonymen
- http://www.alt-usage-english.org/audio_archive.shtml - Sprachfiles für Indisch-, Britisch-, Austrailienenglish und noch vieles mehr Kategorie:Einzelsprache Kategorie:Englische Sprache Kategorie:Anglistik als:Englische Sprache ja:英語 ko:영어 ms:Bahasa Inggeris simple:English language th:ภาษาอังกฤษ zh-min-nan:Eng-gí

Christentum

Buchstaben Alpha und Omega ]] Das Christentum (auch Christenheit genannt) ist mit etwa 2,0 Milliarden Anhängern vor dem Islam (ca. 1,2 Milliarden) und dem Hinduismus (ca. 900 Millionen) die größte Religion der Erde und eine der fünf Weltreligionen. Der Begriff Christentum (v. griech. christianismós) wird erstmals in einem Brief des syrischen Bischofs Ignatius von Antiochia erwähnt. Die Anhänger des Christentums nennen sich selbst Christen, nach Jesus Christus. Die Apostelgeschichte erzählt, dass die Nachfolger Christi den Namen Christen zuerst von den Ungläubigen der syrischen Stadt Antiochia erhielten, in welche sie nach den ersten Verfolgungen in Palästina geflohen waren. Das Christentum ist eine monotheistische, gestiftete und missionierende Religion. Ihre Wurzeln liegen im Judentum des zweiten Tempels, in Palästina, zur Zeit der römischen Herrschaft vor circa 2.000 Jahren. Das Christentum geht zurück auf die Anhänger eines jüdischen Wanderpredigers namens Jesus von Nazaret. Jesus wird von den Christen als der Christus (der Gesalbte), also der jüdische Messias, verehrt sowie als der Mensch gewordene Sohn Gottes. Der Kern der christlichen Religion rührt nach ihrem Selbstverständnis aus einer Zuwendung Gottes an den Menschen. In dieser Zuwendung, bei der sich Gott offenbart bzw. sich selbst erschließt, wird die Beziehung Mensch-Welt-Gott geklärt. Wie alle Religionen mit Exklusivitätsanspruch versteht sich das Christentum selbst entweder als der alleinige Ort, an dem sich Gott den Menschen zugewandt hat oder zumindest als der Ort, an dem er dies in angemessenster, geklärtester und unüberholbarer Weise getan hat. Nach der ersten Position werden alle anderen Religionen als unzulässige und unmögliche Versuche des Menschen angesehen, mit seinen Anstrengungen und „Werken“ Gott, oder das, was er dafür hält, zu gefallen und sich ihm zu nahen; die andere sieht diese Versuche als unzureichend geklärte an. Diese Klärung, die in Gottes Offenbarung geschieht, ist jedoch für beide dieser Positionen ein Geschenk (Gnade) Gottes, kein aktives Tun des Menschen. Mehrheitlich herrscht im Christentum der Glaube vor, dass Gott sich in Jesus Christus der sündigen Menschheit zugewandt hat. Der Tod Jesu Christi am Kreuz wird dabei als dienende Erlösertat Gottes angesehen. In Jesus sei somit die Schuld und Sünde der gesamten Menschheit aufgehoben. Als Initialzündung des christlichen Glaubens gilt die Erschließung dieser Gewissheit an Ostern, dem dritten Tag nach Jesu Kreuzigung, an dem Gott an Jesus die Auferstehung bzw. Auferweckung als erstem von allen Menschen gewirkt und somit die Botschaft dieses Jesus von Nazareth bestätigt haben soll. Durch diesen Oster- bzw. Auferstehungsglauben entstand die christliche Gemeinschaft („Kirche“). Ein weiteres Kennzeichen des Christentums ist das Bekennen von Jesus von Nazareth als „Christus“, „Sohn Gottes“ etc. (Hoheitstitel). Diesen Glauben versuchte man, zusammen mit der Erinnerung an Jesus von Nazareth als dem Initiator der Gemeinschaft und dem Glauben an Jesus Christus, als dem Verkünder der Botschaft Gottes, im historisch gewachsenen und in mehreren Konsensbewegungen festgelegten neutestamentlichen Kanon authentisch festzuhalten und zu bewahren (Weiterführendes siehe „Christliche Lehre“). „Christliche Lehre“

Verbreitung

„Christliche Lehre“ Die christliche Religion, alle Glaubensrichtungen zusammengenommen, ist die zahlenmäßig bedeutendste Weltreligion; es wird geschätzt, dass ungefähr ein Drittel aller Menschen auf der Welt einer der christlichen Kirchen angehören. Diese Zahlen beruhen jedoch nur auf Schätzungen, da die Definitionen, wer als Christ mitzuzählen sei und wer nicht, auseinandergehen. Die meisten staatlichen Statistiken werden auf Selbstbezeichnungen der einzelnen Staatsbürger oder Hochrechnungen zurückzuführen sein, manchmal auch auf amtliche Listen. Inwieweit andere Christen aufgrund dieser Merkmale in den dort gezählten Personen Christen sehen, kann auf statistischer Basis nicht geschätzt werden, da es meistens auf sehr individuelle Geisteshaltungen geprägt wird. In vielen Ländern der Erde werden Christen auch heute verfolgt, so dass von dort auch nur sehr ungewisse Zahlen vorliegen.

Christentum weltweit in Zahlen (2000)

Bevölkerungszahlen der UNO von 1998. Zahlen über Religionszugehörigkeit aus Gebet für die Welt, Ausgabe 2003 (siehe unten). Die Daten stammen aus den Jahren 1998-2000. Die Wachstumsraten betreffen das durchschnittliche Wachstum von 1995-2000, beruhen jedoch zum Teil auf einem Wechsel der Datenbasis.

Zusammenhalt, Organisation und Richtungen


- Chronologie der christlichen Kirchen, Konfessionen und Sondergruppen
- Liste der christlichen Konfessionen
- Ekklesiologie Die gesamte Christenheit wird als „die Kirche“ angesehen, als Leib Christi mit Christus als Kirchenoberhaupt und jeder einzelne Christ stellt ein Glied dieses mystischen Leibes dar. Manche christlichen Theologen unterscheiden zwischen der „unsichtbaren Kirche“, die alle gläubigen Christen aller Konfessionen umfasst, und der oder den sichtbaren Kirchen, deren Mitglieder mehr oder weniger gläubig sein können. Alle christlichen Kirchen und Gemeinden fühlen sich dem Leib Christi zugehörig. Die Meinungen darüber, wer außer der spezifischen Kirche auch noch dem Leib Christi zugehört, sind jedoch sehr unterschiedlich: das Spektrum geht von „alle getauften Mitglieder aller christlichen Kirchen“ über „wir wissen es nicht“ bis zu „nur wer so wie wir glaubt und in unserer Gemeinschaft getauft ist“. Viele Kirchen sind in einer mehr oder weniger lockeren Gemeinschaft mit anderen Kirchen, die in beiderseits anerkannten Lehren begründet ist, ohne deshalb ihre spezifischen Lehren und Bräuche aufzugeben. Beispiele für solche Gemeinschaften sind der Ökumenische Rat der Kirchen, die Evangelische Allianz, die Leuenberger Konkordie. Daneben gibt es auch Kirchengemeinschaften, die die vollständige gegenseitige Anerkennung von Sakramenten, Kirchenmitgliedschaft und Ämtern beinhalten. Beispiele für solche Kirchengemeinschaften sind die anglikanische Kommunion oder die östlich-orthodoxen Kirche oder die evangelischen Unierten Kirchen. Innerhalb des Christentums entstanden bald mehrere Gruppierungen bzw. Strömungen, manchmal durch politische Motive oder geografische Gegebenheiten, aber auch durch abweichende Lehrmeinungen. Grob lassen sich diese Richtungen nach ihren Merkmalen in Konfessionen einteilen. Zu einer Konfession gehören eine oder mehrere Kirchen oder Gemeinden. Der einzelne Christ ist Mitglied einer bestimmten Kirche oder Gemeinde. Neben den Konfessionen gibt es heute auch konfessionsübergreifende theologische Richtungen, beispielsweise liberal, evangelikal, oder charismatisch.

Historische Entwicklung

In der antiken Welt gab es fünf christliche Patriarchate, denen jeweils die lokalen Metropoliten, Erzbischöfe und Bischöfe unterstellt waren: Rom, Konstantinopel, Alexandria, Antiochia und Jerusalem. War über wesentliche Lehrfragen zu entscheiden, wurde ein Konzil (eine Versammlung von Bischöfen) einberufen. Das höchste Ansehen genossen die ökumenischen Konzile, in denen Bischöfe aus allen Patriarchaten zusammenkamen; allerdings hatten auch diese nicht „das letzte Wort“, denn mehreren Konzilen, die sich selbst als „ökumenisch“ betrachteten, wurde dieser Status wegen mangelnder Zustimmung der Bevölkerung später aberkannt. Insgesamt gab es zwischen 321 und 787 sieben ökumenische Konzile, die bis heute von östlich-orthodoxen, katholischen und den meisten evangelischen Kirchen anerkannt werden; viele evangelische Kirchen erkennen allerdings das siebte Konzil nicht an wegen seiner Ikonenlehre. Zu einer ersten Spaltung kam es 451 nach dem ökumenischen Konzil von Chalcedon, das die Natur Christi als sowohl menschlich als auch göttlich definierte. Die Patriarchate einschließlich Rom akzeptierten den Konzilsentscheid. Die henophysitischen Kirchen haben dagegen eine Auslegung gewählt, die nicht mit der des Konzils vereinbar ist. Die Koptische Kirche hält Jesus für fleischgewordenes Wort, d.h. er ist göttlich, jedoch in vollkommen fleischlicher Gestalt. Beide spalteten sich von ihren jeweiligen Patriarchaten Antiochia und Alexandria ab. Die Assyrische Kirche des Ostens vertrat eine dem Henophysitismus entgegengesetzte Position. In den folgenden Jahrhunderten vertiefte sich in der Reichskirche die Entfremdung zwischen der östlichen und westlichen Tradition bis zum definitiven Bruch. Die westliche Tradition entwickelte sich in der Spätantike und im frühen Mittelalter im west-römischen Reich, während die östliche Tradition in Konstantinopel, Kleinasien, Syrien und Ägypten entstand. Die eigentlich dogmatischen Unterschiede bleiben zwar bis heute gering, aber die römische Kirche hatte in dieser Zeit Lehren entwickelt, die nicht von ökumenischen Konzilen abgesegnet worden waren, z.B. bezüglich Primat des Papsttums und Filioque und forderte Jurisdiktion über die übrigen Patriarchate, was diese verweigerten. Weitere Unterschiede bestanden seit langem bezüglich politischer Umgebung, Sprache und theologischen Ansätzen. Die Situation eskalierte und 1054 kam es zu einer gegenseitigen Exkommunikation zwischen dem Papst und dem Patriarchen von Konstantinopel. Auf diesen Anlass wird üblicherweise das Morgenländische Schisma zwischen östlich-orthodoxen Kirchen und der römisch-katholischen Kirche datiert. Trotz einiger Versöhnungsversuche blieben die Traditionen von da an getrennt. Die westliche Tradition (Römisch-katholische Kirche ohne unierte Ostkirchen) erfuhr durch die Reformation des 16. J