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Gil EvansGil Evans ( - 13. Mai 1912 in Toronto, Kanada; † 20. März 1988 in Cuernavaca, Mexiko). – Jazzmusiker in USA: Arrangeur und Komponist, Bandleader, Pianist). Bedeutender und einflußreicher Neuerer des konzertanten Big Band-Jazz in den '40 - 70er Jahren des sog. 20. Jahrh. – nach der Swing-Ära, ab dem ausgehenden Bebop: Cool Jazz, Modaler Jazz, Free Jazz, Jazz-Rock.
Biographie
Geboren Mai 1912 im kanadischen Toronto als Ian Ernest Gilmore Green, übernahm Gil den Familiennamen Evans von seinem Stiefvater (Bergmann) und ist nicht verwandt mit den Jazzmusikern Stump Evans (1904 - 28; tb, bs), Doc Evans (1907 - 77; cor), Herschel Evans (1909 - 39; ts, cl), William (Bill) Evans ( - 1920; ts, fl; alias Yusef Lateef), Bill Evans (1929 - 80; p), Bill Evans ( - 1958; ts) oder Sue Evans ( - 1951; perc), die 1969 - 82 auch im Gil Evans Orchestra mitwirkte.
Noch während seiner Kindheit zog die Familie nach Kalifornien/USA. Ab 1946 lebte und arbeitete er in der Jazzmetropole New York, wo er 1963 in zweiter Ehe Anita Cooper heiratete; daraus die Söhne Miles und Noah.
Gil Evans war ein hoch talentierter Autodidakt, auch wenn er sein Faible für den Jazz erst mit 15 richtig entdeckte und sein erstes eigenes Album mit 45 aufnahm. Frühe Einflüsse kamen von der "Casa Loma Band" (Detroit; s. a. Toronto, Casa Loma), den Bands von Claude Hopkins (1903 - 84; p) und Don Redman (1900 - 64; as) sowie den frühen Schallplatten von Duke Ellington (1899 - 1974; p) und Louis Armstrong (1901 - 71; t). 1933 hatte er eine erste eigene Band in Stockton, 1937 eine andere in Balboa Beach, welche er 1938 dem Sänger Skinnay Ennis überließ, während er weiter musikalischer Leiter blieb.
1941 - 42 und nach dem zweiten globalen Krieg wieder 1946 - 48 arbeitete Evans als Arrangeur aktueller Tanz- und Unterhaltungsstücke für das anspruchsvolle (sophisticated) Orchester des Pianisten Claude Thornhill (1909 - 65). Evans nutzte die von Thornhill um French Horn und Tuba erweiterte Instrumentierung zu ungewöhnlichen neuen Klangfarben (z.B. "La Paloma" auf Adios). Schon dort finden sich experimentelle Ansätze zu seinen späterhin so charakteristischen chromatisch gebrochenen Harmonien. Er trennte sich von Thornhill, als ihm dessen Orchesterklang zu düster (somber) wurde; sein Nachfolger war George Russell ( - 1923; arr, comp; "the lydian chromatic concept").
War times: Der neben dem offiziellen Swing um 1940 aufkommende schwarze Bebop protestierte gegen die 'gesellschaftsfähig' glättende, zugleich auch wirtschaftliche Vereinnahmung der 'Negermusik' Jazz durch den weissen Mainstream (typ. Glenn Miller, 1904 - 44) – und war während der US-amerikanischen Kriegsbeteiligung für Radiosender verboten.
Die Plattenstudios waren Aug. 1942 - Nov. 1944 im Streik ("record ban" der Musikergewerkschaft AFM), ausser für die sog. V-Discs ("victory discs", Platten für den Sieg) hauptsächlich weisser Orchester. Bebob gab es bis 1945 praktisch nur in Clubs.
Der farbigen Diskriminierung entsprach die gesinnungsmässige eines Mr. McCarthy (1908 - 57; politics): Die USA sind nun mal ein freies, aber sittenstrenges Land!
1946, frisch aus der siegreichen US-Army entlassen, trafen Thornhill und Evans auf ein Krisenszenario (sog. Rezession): Innerhalb kurzer Zeit mussten viele teure weisse Big Bands der Swing-Ära aufgeben, so Benny Goodman, Woody Herman, Harry James, Les Brown, Jack Teagarden, Tommy Dorsey. Die schwarzen Bands konnten sich besser halten, da ihre Musiker nur pro Auftritt bezahlt wurden.
1946 übersiedelte Evans mit dem Thornhill-Orchester nach New York, auch um dort näher am aktuellen musikalischen Geschehen zu sein. Sein äusserst schlichtes Einraum-Souterrain 'der offenen Tür', 55th Street, wurde permanenter Diskussionstreff für Musiker aus der Thornhill-Truppe und den in der Stadt arbeitenden Bebop-Gruppen: George Russell, John Carisi, Louis Mucci, Jake Koven, Lee Konitz, Miles Davis, Charlie Parker, Gerry Mulligan, Jay Jay Johnson, Bill Barber, Lewis & Al Haig, Max Roach, Kenny Clarke, John Lewis u.a.m. Evans, gut ein Jahrzehnt älter als die meisten von ihnen, war in gewisser Weise musikalischer Mentor dieser Szene, seine damalige Bleibe die 'Kreativ-Küche' der 'jungen Aufrührer'; mangels geeigneter Räumlichkeiten wurde gelegentlich im Freien geprobt.
1948 machte Miles Davis (1926 - 91; t, flh) daraus Nägel mit Köpfen – sein historisches Nonet, quasi ein verkleinertes Thornhill-Orchester – und schaffte es 1949/50, Aufnahmemöglichkeiten für ein Dutzend Single-Titel zu organisieren; Arrangements von Mulligan, Lewis, Evans ("Boplicity" unter Pseudonym Cleo Henry, " Moon Dreams") und Carisi. Die Aufnahmen fanden erst später gebührende Beachtung und zur LP Birth Of The Cool (1957) zusammen.
Cool: Der Titel ist leicht irreführend: Die Stücke von 1949 stehen tempomässig überwiegend noch dem Bebop nahe, entfernen sich allerdings in der Spielweise bereits von diesem – die gegenüber der klassischen Bebob-Besetzung (t, as, p, b, d) vergrösserte Bläsergruppe erlaubte wieder tragende und eigenständige Harmonieführungen des Ensembles.
'cool' meinte 1957 – in Abgrenzung zum 'heissen' (meist schnellen, in den Soli artistisch phrasierten) Bebop eines Charlie Parker (1920 - 55; as) oder Dizzy Gillespie (1917 - 93; t, p) – einen in der Phrasierung (Soli und Ensemble) geradlinigeren und melodischeren, keineswegs kühlen, vielmehr lyrisch-emotionalen Jazz; die Tempi variieren, bis hin zu betont getragenen Metren.
Zu den Vätern des Cool Jazz gehören neben Evans und Davis mit Gerry Mulligan (1927 - 96; bs) und John Lewis (1920 - 2001; p) im Weiteren noch die bebop-erprobten weissen Musiker Lennie Tristano (1919 - 78; p) mit Warne Marsh (1927 - 87; ts) und Billy Bauer ( - 1915; g), sowie aus der Thornhill-Crew Lee Konitz ( - 1927; as) bei Evans, Davis und Tristano.
Evans: Freiheit und Konzentration auf die Musik waren Evans zeitlebens wichtiger als Starglanz und grosses Geld. So nahm seine öffentliche und wirtschaftliche Karriere in 'God's Own Country of Big Business' einen eher durchwachsenen Verlauf.
Einhellig rühmten die Musiker seine integere und bescheidene Art, sowie seine Großzügigkeit gegenüber Anderen – solange es nicht um die musikalische Präzision ging. Seine Orchestrierungen und die in Melodie und Fluß, bei den Harmonien noch bis in die inneren Stimmenführungen subtil ausgearbeiteten Arrangements (manchmal eher Rekompositionen der Vorlagen) und seine eigenen Kompositionen gaben den Spielern immer einen idealen Raum zur solistischen und improvisatorischen Entfaltung. Bei Bedarf konnte er jedoch ebenso gut schwierigste 'Improvisationen' überzeugend notieren und wusste genau, wie ein Instrument bei einem bestimmten Spieler herüberkam – Evans war ein echter und hoch geschätzter "musicians' musician".
Mit den Traditionen bestens vertraut, hatte er darüber hinaus stets ein 'pfadfinderisch' offenes Ohr für 'neue Töne'. Die Kritik sieht ihn zu Recht im Rang wegweisender Innovatoren neben Ellington/Strayhorn oder Mingus. Zur späteren Frage, ob etwa seine meisterlichen Miles Davis-Alben mehr zur Klassik oder zum Jazz zählten, entschied er nüchtern: "Das ist ein Verkäuferproblem, nicht meines."
In den frühen 1950ern arbeitete Evans als freier Arrangeur für Radio- und TV-Shows, sowie für Sänger(innen) wie Tony Bennett, Peggy Lee, Pearl Bailey u.a., spielte eine Zeit lang auch mit Mulligan im Club Basin Street.
1956 nahm er das Album Dream Of You für Helen Merrill ( - 1930; voc) auf (arr, cond; + Art Farmer, Louis Mucci, Jimmy Cleveland, John LaPorta, Hank Jones, Oscar Pettiford, Joe Morello, Barry Galbraight, plus Horn- und String-Sektion).
Ungenannt arrangierte er für Davis' Quintett Round (About) Midnight (1956).
Ab 1957 kam es dann auch offiziell zu einer kongenialen Zusammenarbeit mit Miles Davis, in grosser Besetzung für die Columbia. Es entstanden herausragende, im doppelten Sinne 'klassische' Meisterwerke des orchestralen Jazz, welche Evans' und Davis' Namen weithin etablierten: Miles Ahead (1957, Suite) / Porgy & Bess (1958, Filmmusik) / Sketches Of Spain (1960, Impressionen, von alten Volksweisen bis Rodrigo (1901 - 99)).
1962 folgten die Aufnahmen für Quiet Nights (publ.'63): Evans/Davis-eigene Verarbeitungen spanischer Impressionen sowie der brasilianischen Bossa Nova, welche ab 1963 die USA über den Jazz (Stan Getz, Herbie Mann u.v.a.) hinaus eroberte. Schliesslich, während Davis sich 1963 auf ein neues Quintett konzentrierte, als gemeinsame Auftragsarbeit noch eine Bühnenmusik für Peter Barnes' The Time Of The Barracudas; das Stück erreichte allerdings nie den Broadway.
Ab 1957 nahm Evans auch seine eigenen Alben auf. Nach zwanzig Jahren erstmals wieder mit eigener Band "Gil Evans & Ten" (teils Thornhill-Musiker, Evans am Piano), im Herbst 1957 das Album Big Stuff (alias Gil Evans & Ten) – mit ausgewählten Stücken und einer Eigenkomposition unverkennbar das 'Präludium' einer markanten Entwicklung, welche in den folgenden Jahren mit Out Of The Cool und The Individualism zur Vollendung gelangte. Zunächst erschienen zwei Jazzanthologien: New Bottle, Old Wine (1958, mit Julian Cannonball Adderley (1928 - 75; as)) und Great Jazz Standards (1959, feat. Johnny Coles ( - 1926; t)).
Ende 1960 folgte dann Out Of The Cool (incl. "La Nevada") und 1963/64 The Individualism Of Gil Evans (incl. "Las Vegas Tango", Grammy-nominiert). Stücke von Evans und Evans/Davis, Weill-Songs und Titel von J.B. Brooks, G. Russell, B. Dorough, H. Silver, J. Lewis, W. Dixon. Die Mitspieler: Ernie Royal, Johnny Coles, Louis Mucci, Thad Jones, Jimmy Cleveland, Jimmy Knepper, Wayne Shorter, Phil Woods, Eric Dolphy, Bob Tricario, Steve Lacy, Bill Barber, Kenny Burrell, Ron Carter, Paul Chambers, Gary Peacock, Elvin Jones u.a.
Gil Evans pur: zwei fulminante und erfolgreiche Alben, auf denen bis dahin so noch nicht gehörte Farben und Texturen seiner reichen und unverwechselbaren orchestralen Handschrift als 'Neutöner' kompromißlos zur Entfaltung gelangen – in Harmonien und kompositorischer Form einzigartige und faszinierende Klangwelten des Jazz, die bis heute nichts an Substanz, Kraft und Frische verloren haben. An ihnen lässt sich auch Evans' fundamentaler originärer Anteil an den während der selben Zeit (1957 - 63) für und mit Davis geschaffenen Alben ablesen. Insgesamt betrachtet: Was zuvor schon zeitgenössische Komponisten wie Stravinsky (1882 - 1971) oder Gershwin (1898 - 1937) versuchten, legen Evans' Werke aus dieser Periode tatsächlich vor – eine echte Fusion von Klassik und modernem Jazz.
Sonstige Projekte: Im Weiteren waren Evans' Bemühungen um interessante Projekte während dieser produktiven Phase wechselnd erfolgreich.
Ein 1958 zusammen mit dem von ihm geschätzten Lester Young (1909 - 59; ts) geplantes Album war an dessen fortgeschrittenem Akoholismus und baldigem Tod gescheitert.
1961 bot Evans (cond) mit Into The Hot unter seinem Namen auch progressiven Projekten der jüngeren John Carisi (1922 - 90; t) und Cecil Taylor ( - 1929; p) eine großzügige Plattform.
1964 beim Grammy-Award besprach er mit dem ebenfalls nominierten und einem gemeinsamen Projekt nicht abgeneigten Louis Armstrong eine Album-Idee mit Schwerpunkt auf dessen kreativen frühen Jahren; die Sache scheiterte an Armstrongs Manager.
1965 nahm Evans (arr, cond) das beeindruckende Showcase Guitar Forms für Kenny Burrell ( - 1931; g) auf.
1966 folgte ein möglicherweise (wegen der beiden populären Namen) von den Verve-Managern angeregtes, gleichwohl hörbar Evans-fabriziertes 'Latin'-Album seines Orchesters mit Astrud Gilberto ( - 1940; voc) Look To The Rainbow – die 'flat voice' des 'Girl from Ipanema' hier teilweise fast instrumental eingesetzt (starker Songtext "Maria Quiet"). Man mag allerdings meinen, daß sie 1967 beim Trio des brasilianischen Hammond-Organisten Walter Wanderley musikalisch mehr 'bei sich zu Hause' war.
1968 gewann Evans die Guggenheim Fellowship in Komposition.
Ein von Evans gewünschtes Projekt mit Jimi Hendrix (1942 - 70; g, comp) – der des Pop-Rummels müde war, und den Evans einen hervorragenden Guitarristen und Songschreiber nannte – war 1970 über Davis' Vermittlung zwar auch mit dem Manager schon vorbesprochen, scheiterte jedoch an Hendrix' plötzlichem Tod in London.
Ab 1970 fand Evans mit neuen Musikern auch zur Elektronik (E-Piano, Sythesizer) und zu zunehmend freieren und improvisatorischen Formen des experimentellen Free Jazz und Jazzrock: Blues In Orbit (1969/71), Where Flamingos Fly (1971 NYC) und Svengali (1973 NYC live). 'Svengali' ist ein Anagramm (Verwürfelung) seines Namens; die teils 'wilde' Instrumentierung und Collage-Technik mancher Stücke ist noch beim New Yorker Avantgardisten John Zorn ( - 1953; sax, cl, comp) z.B. auf Spillane (1987) wiederzufinden. (Die konzertante Big Band der gelegentlich als Evans-Nachfahrin angesprochenen Komponistin Carla Bley ( - 1938; p) ging etwas andere, stilistisch formalere Wege.)
1974 in der Carnegie Hall ein großartiges Tribute-Konzert The Gil Evans Orchestra Plays The Music Of Jimi Hendrix – einige Tage danach auch im RCA-Studio eingespielt; kein blasser Krampf, sondern eine genuine Fusion von Jazz und Rock. Nachfolgende Konzerte enthielten immer wenigstens einen Hendrix-Titel, später auch solche von Charles Mingus (1922 - 79; b, p, comp). – Auf There Comes A Time (1975 NYC, RCA) verließ Evans die Pfade des relativen Wohlklangs – die Töne sind drastisch rauh. (Ein Zufall, daß, nicht bloß bei den Plattencompanies, da gerade der zweite profitsüchtige New Deal, alias Neoliberalismus, losmarschierte?)
On tour: Erst nach 1970 ging das "Gil Evans Orchestra" auf Auslands-Tourneen – nach Japan (1972, 1976) und vor allem wiederholt durch Europa. Leider verteilen sich seine Aufnahmen ab dieser Zeit auf viele verschiedene, teils kleinere lokale Labels. 1976 Synthetic Evans (live in Warschau) und Auftritte mit Sting ( - 1951; voc, g) bei den Sommer-Festivals in Perugia und Belgrad: Strange Fruit; 1978 live in Deutschland Little Wing; 1981 Europa-Tournee Lunar Eclipse; 1983 Festivals in Camden/London und Bradford The British Orchestra, mit John Surman ( - 1944; as, ss), der ihn auch in den Sommern 1986/87 begleitete.
Zwischendurch immer wieder Auftritte in New York, davon die Aufnahmen: Priestress (1977), Live At The Public Theatre (1980), Live At Sweet Basil und Farewell (1984 - 86; "Gil Evans & The Monday Night Orchestra").
Ganz ohne Big Band, nur am Piano, zwei intime Duos mit alten Gefährten: Heroes & Anti-Heroes live mit Lee Konitz (as; 1980 NYC)) und Paris Blues mit Steve Lacy ( - 1934; ss; 1987 im Pariser Studio).
Last years: Noch in seinen letzten Jahren – Photos lassen an einen stolzen alten Indianer denken – war Evans aktiv unterwegs. 1986 Europa-Tournee, daraus We Remember Jimi mit John McLaughlin ( - 1942; g) live in Ravenna, The Honey Man (live in Italien und der Schweiz). Im Juli 1987 Last Session mit Sting in Perugia. Anschliessend Collaboration, ein Studio-Remake von Dream Of You mit Helen Merrill (Aug. 1987 NYC). Im Herbst Konzerttour in Frankreich mit Laurent Cugny ( - 1955; p) und dessen "Big Band Lumière" (Gast: Andy Sheppard, ts), daraus im November die Studio-Alben Rhythm-A-Ning und Golden Hair. Im Dezember 1987 die letzte Aufnahme, Paris Blues.
Wie bei ernsthaften lebenden Künstlern nicht eben selten, musste Evans in seinen späteren Jahren teilweise von Sozialhilfe leben und erhielt derweil eine Reihe später Ehrungen. Gil Evans starb im März 1988 im mexikanischen Cuernavaca mit 75 Jahren an einer Lungenentzündung, am gleichen Ort wie neun Jahre zuvor Charles Mingus. Sein Sohn Miles Evans (t) führte das Evans Orchester fort.
Diskographie
- 1947 - Adios (Claude Thornhill Orch.; G. Evans (arr); compil. 2000 ZYX)
- 1949 - Birth Of The Cool (Miles Davis Nonet, G.E. uncredited 'musical mentor') !!
- 1956 - Dream Of You (Helen Merrill (voc), Gil Evans (arr/cond))
- 1957 - Miles Ahead (Miles Davis + 19 & Gil Evans, Studio) !!
- 1957 - Big Stuff (Gil Evans & Ten) !!
- 1958 - Porgy & Bess (Miles Davis & Gil Evans, Studio-Ens.) !!
- 1958 - New Bottle, Old Wine (The Gil Evans Orchestra, m. Cannonball Adderley)
- 1959 - Great Jazz Standards (The Gil Evans Orchestra, m. Johnny Coles)
- 1960 - Sketches Of Spain (Miles Davis & Gil Evans, Studio-Ens.) !!
- 1961 - Out Of The Cool (The Gil Evans Orchestra) !!!
- 1961 - Into The Hot (The G.E. Orch. / John Carisi, Cecil Taylor) !!
- 1963 - Quiet Nights (Miles Davis & Gil Evans & his orchestra) !!
- 1964 - The Individualism Of Gil Evans (The Gil Evans Orchestra) !!!
- 1965 - Guitar Forms (Kenny Burrell (g), Gil Evans (arr, cond)) !
- 1966 - Look To The Rainbow (Astrud Gilberto (voc), Gil Evans Orch.)!
- 1969 - Blues In Orbit ('69 & '71 NYC, Ampex)
- 1971 – Where Flamingos Fly (The Gil Evans Orchestra)
- 1972 - Masabumi Kikuchi / Gil Evans (amer./jap. Studio-Orch., Tokyo)
- 1973 - Svengali (live '73 NYC)
- 1974 - The Gil Evans Orchestra plays the Music of Jimi Hendrix (G.E.Orch.)
- 1975 - There comes a Time (Gil Evans & his Orchestra)
- 1976 - Tokyo Concert ?
- 1976 - Strange Fruit (Gil Evans Orch. & Sting, Juli '76, Perugia und Belgrad)
- 1978 - Little Wing (The G.E.O. feat. George Adams, Oct '78 live in Germany)
- 1980 - Heroes & Anti-Heroes (Gil Evans & Lee Konitz im Duo, live Jan '80 NYC, 2 CD)
- 1980 - Live At The Public Theater (Feb '80 NYC, 2 CD)
- 1981 - Lunar Eclypse (Gil Evans & his Orchestra, live in Europe)
- 1983 - Gil Evans - The British Orchestra (live Mar '83 Camden/London & Bradford, m. John Surman)
- 1984 - Live at Sweet Basil ('84..86 NYC, G.E. & the Monday Night Orch., 8 CD)
- 1986 - Farewell ('86 NYC / at Sweet Basil, wie vor)
- 1986 - The Honey Man (Gil Evans & his Orch. live in Italien und Schweiz)
- 1986 - We Remember Jimi (Gil Evans Orch. & John McLaughlin, live in Ravenna)
- 1987 - Last Session (Gil Evans Orch. & Sting, Juli '87 Perugia Jazz Festival)
- 1987 - Collaboration (Helen Merrill (voc) & Gil Evans - again!, Aug '87 NYC/studio)
- 1987 - Rhythm-A-Ning (Gil Evans & Laurent Cugny & Big Band Lumière, Nov '87 Paris/studio)
- 1987 - Golden Hair (Gil Evans & Laurent Cugny & Big Band Lumière, Nov '87 Paris/studio)
- 1987 - Paris Blues (Gil Evans & Steve Lacy im Duo, Dec '87 Paris/studio)
REM: Die Jahreszahlen links beziehen sich (nach bestem Wissen) auf das Aufnahmedatum.
Besonders nach 1970 wurden manche Aufnahmen erst verspätet oder posthum veröffentlicht.
Literatur
- Raymond Horricks Svengali, or the Orchestra Called Gil Evans (1984, Spellmount, 96 S., en)
- Laurent Cugny Las Vegas Tango – Une vie de Gil Evans. (1990, P.O.L./Coll. Birdland, 416 S., fr)
- Stephanie Stein Crease Gil Evans: Out of the Cool – His life and music. (2001, A Cappella Books, 384 S., en)
- Larry Hicock Castles Made of Sound – The Story of Gil Evans. (2002, Da Capo Press, 306 S., en)
Weblinks
- Maison du Jazz http://gilevans.free.fr (L. Cugny: Kurzbiographie + detaillierte kompl. Diskografie! – fr/en)
- Zur Big Band: http://www.bastianpusch.de/fhm/doku/geschichte.pdf#search='Count%20basie%20bigband' m. histor. Organigramm (de)
Evans, Gil
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Evans, Gil
Big Band
–
13. MaiDer 13. Mai ist der 133. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 134. in Schaltjahren) – somit bleiben 232 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1710 – Auf Befehl König Friedrichs I. wird vor dem Spandowschen Tor in Berlin mit der Errichtung eines Quarantänehauses, der späteren Charité, begonnen.
- 1787 – Captain Arthur Phillip verlässt Portsmouth (England) mit elf Schiffen voller Verurteilter, um in Australien eine Strafkolonie zu gründen.
- 1830 – In Riobamba wird die Unabhängigkeit Ecuadors von Großkolumbien ausgerufen, auch Venezuela verlässt den Staatsverband.
- 1888 – Brasilien schafft die Sklaverei ab.
- 1905 – Margareta Geertruida Zellem tritt in Paris erstmals als Tänzerin Mata Hari auf.
- 1923 – Der „Muttertag“ wird erstmals in Deutschland gefeiert.
- 1940 – Die Wehrmacht kreuzt die Meuse (Maas) und beginnt die Invasion Frankreichs. Der britische Premier Winston Churchill hält seine bekannte Blut, Schweiß und Tränen-Rede vor dem britischen Parlament.
- 1943 – Zweiter Weltkrieg: In Nordafrika kapitulieren die Achsenmächte (siehe: Afrikakorps).
- 1960 – Einem sechsköpfigen Team, darunter Kurt Diemberger, gelingt die Erstbesteigung des 8.167 m hohen Dhaulagiri.
- 1965 – Ende der Spiegel-Affäre: Der dritte Strafsenat des Bundesgerichtshofs entscheidet, kein Hauptverfahren gegen Conrad Ahlers und Rudolf Augstein zu eröffnen.
- 1965 – Deutschland. Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Israel.
- 1965 – Ägypten bricht die Beziehungen zur Bundesrepublik Deutschland ab.
- 1965 – Deutschland. Staatsbesuch von Königin Elizabeth II..
- 1978 – Komoren. Präsident Ali Soilih wird durch den ehemaligen Präsidenten Ahmed Abdallah unter Mitwirkung von Bob Denard gestürzt.
- 1980 – Wiener AKH-Skandal: AKPE-Direktor Adolf Winter wird festgenommen.
- 1981 – Der türkische Rechtsextremist Mehmet Ali Agca verübt auf dem Petersplatz in Rom ein Attentat auf Papst Johannes Paul II..
- 1996 – Eritrea und der Jemen beenden den bewaffneten Konflikt um die Hanish-Inseln im Roten Meer.
- 1998 – Indien führt weitere unterirdische Atomtests durch.
- 2001 – Mazedonien. 6. Regierungsumbildung
- 2004 – Südafrika gewährt dem ehemaligen Präsidenten von Haiti, Jean Bertrand Aristide, vorübergehend Asyl.
- 2005, Taschkent/Usbekistan Bei einem Sturm aufständischer Extremisten auf die Stadtverwaltung und ein Gefängnis im Osten des Landes im Fergana-Tal am Rande zu Kirgisien kommen rund 1000 Gefangene frei.
Wirtschaft
- 1923 – Der Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber initiiert zum ersten Mal eine Werbekampagne zum Muttertag.
Wissenschaft, Technik
- 1803 – Die Universität Heidelberg wird durch Kurfürst Karl Friedrich von Baden wieder gegründet.
- 1951 – Jacqueline Auriol durchbricht als erste Frau die Schallmauer
Kultur
- 1714 – Uraufführung des musikalischen Dramas Pisistrato von Leonardo Leo am Teatro S. Bartolomeo in Neapel.
- 1890 – Uraufführung des lyrischen Dramas Dante von Benjamin Godard an der Opéra-Comique in Paris.
- 1977 – Uraufführung der Oper Neither von Morton Feldman in Rom.
- 2000 – Die Olsen Brothers aus Dänemark gewinnen den Eurovision Song Contest. Stefan Raab landet mit "Wadde Hadde Dudde Da" auf Platz 5.
Religion
- 535 – Nach dem Tod von Johannes II. (am 8. Mai) wird Agapet I. zum neuen Papst gewählt.
- 1497 – Alexander VI. exkommuniziert Girolamo Savonarola.
- 1572 – Wahl von Papst Gregor XIII..
- 1917 – Drei Kinder haben im portugiesischen Fátima die erste von sechs Marienerscheinungen.
Katastrophen
- 1972 – Japan. Bei einem Kaufhausbrand in Osaka, sterben 119 Menschen.
- 1996 – Schwere Stürme und ein Tornado töten in Bangladesch 600 Menschen.
- 1997 – Volksrepublik China. Schwere Unwetter in den Provinzen Yunnan und Guangdong. Zusammen etwa 290 Tote.
- 2000 – 22 Menschen verlieren in Enschede bei der Explosion einer Fabrik für Feuerwerkskörper ihr Leben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1024 – Hugo von Cluny, Abt der Benediktinerabtei Cluny
- 1655 – Innozenz XIII. (Papst), unter dem Namen Innozenz XIII. Papst von 1721 bis 1724
- 1699 – Pombal, portugiesischer Staatsmann, erster Minister unter König Joseph I.
- 1708 – Maximilian Friedrich von Königsegg, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1717 – Maria Theresia, Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn und Böhmen, römisch-deutsche Kaiserin
- 1730 – Charles Watson-Wentworth, britischer Premierminister
- 1753 – Lazare Nicolas Marguerite Carnot, französischer Politiker und Wissenschaftler
- 1767 – Johann VI. (Portugal), König von Portugal und Brasilien aus dem Hause Braganza
- 1785 – Friedrich Christoph Dahlmann, deutscher Historiker und Staatsmann
- 1785 – Graf Iwan Diebitsch-Sabalkanskij, russischer Feldmarschall
- 1785 – Hans Karl von Diebitsch-Sabalkanski, russischer Feldmarschall
- 1792 – Pius IX., Papst von 1846 bis 1878
- 1827 - Josef Plachutta, deutscher Schachspieler
- 1828 – Hannes Finsen, isländischer Jurist und Gouverneur auf den Färöern
- 1839 – Franz Michael Felder,
- 1840 – Alphonse Daudet, französischer Schriftsteller
- 1842 – Arthur Sullivan, englischer Organist, Dirigent und Komponist
- 1847 – Johannes Haarklou, norwegischer Komponist
- 1853 – Adolf Hölzel, deutscher Maler
- 1856 – Reinhard Mannesmann, deutscher Industrieller
- 1857 – Ronald Ross, englischer Mediziner und Nobelpreisträger
- 1860 – Karl August Tavastjerna, finnischer Schriftsteller
- 1860 – Paul Guenther, Firmengründer
- 1864 – Emil Gött, deutscher Schriftsteller
- 1874 – Emil Fuchs, deutscher Theologe
- 1882 – Georges Braque, französischer Maler des Kubismus
- 1894 – Ásgeir Ásgeirsson, zweiter Präsident Islands
- 1900 – Hans Reinerth, deutscher Archäologe
- 1900 - Jewgeni Gwaladse, georgischer Widerstandskämpfer
- 1903 – Reinhold Schneider, deutscher Schriftsteller
- 1905 – Fakhruddin Ali Ahmed, indischer Politiker und Staatspräsident
- 1905 – Kurt Diebner, deutscher Atomphysiker
- 1905 – Walter Richter, deutscher Schauspieler
- 1907 – Daphne du Maurier, britische Schriftstellerin
- 1912 – Gil Evans, kanadischer Jazzmusiker
- 1913 – William R. Tolbert Jr., Präsident von Liberia
- 1914 – Gregor von Rezzori, deutsch-österreichischer Autor
- 1914 – Joe Louis, US-amerikanischer Boxer
- 1916 – Jack Anglin, US-amerikanischer Musiker
- 1919 – Vedat Türkali, türkischer Schriftsteller
- 1922 – Otl Aicher, deutscher Designer
- 1923 – Beatrice Arthur, US-amerikanische Schauspielerin
- 1927 – Herbert Ross, US-amerikanischer Choreograph und Filmregisseur
- 1928 – Enrique Bolaños Geyer, Präsident der Republik Nicaragua
- 1929 – Johannes Gründel, katholischer Theologe und Priester
- 1934 – Adolf Muschg, Schweizer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
- 1934 – Hans-Peter Schwarz, deutscher Historiker und Politikwissenschaftler
- 1937 – Roger Zelazny, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1938 – Eberhard Schoener, deutscher Musiker
- 1938 – Giuliano Amato, italienischer Jurist, Politiker und Regierungschef
- 1939 – Harvey Keitel, US-amerikanischer Schauspieler
- 1940 – Bruce Chatwin, britischer Schriftsteller
- 1941 – Senta Berger, Österreichische Schauspielerin und Filmproduzentin
- 1941 – Heinrich Bolleter, Bischof der evangelisch-methodistischen Kirche
- 1941 – Joe Brown, britischer Sänger
- 1941 – Imca Marina, niederländische Sängerin
- 1941 – Ritchie Valens, US-amerikanischer Sänger
- 1942 – Lothar Lechleiter, deutscher Sänger (Schobert und Black)
- 1942 – Pál Schmitt, ungarischer Fechter, Diplomat und Politiker
- 1943 – Mary Wells, US-amerikanische Sängerin
- 1944 – Armistead Maupin, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1944 – Uwe Barschel, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein
- 1944 – Wilhelm Schmidt (Niedersachsen), deutscher Politiker und MdB
- 1945 – Magic Dick, US-amerikanischer Musiker
- 1947 – Irmgard Möller, deutsche Terroristin und Mitglied der Roten_Armee_Fraktion
- 1949 – Marlon Hargis, US-amerikanischer Musiker
- 1949 – Overend Watts, britischer Musiker
- 1950 – Danny Kirwan, britischer Musiker
- 1950 – Stevie Wonder, US-amerikanischer Musiker
- 1951 – Paul Thompson, britischer Musiker
- 1954 – Georg Gafron, deutscher Journalist
- 1954 – Jean-Louis Costes, französischer Performance-Künstler
- 1954 – Johnny Logan, irischer Sänger und Komponist
- 1956 – Katalin Szili, ungarische Juristin und Politikerin
- 1957 – Andrea Klump, deutsche Ex-Terroristin
- 1959 – Kim McAuliffe, britische Musikerin
- 1960 – Benjamin Völz, Schauspieler
- 1961 – Dennis Rodman, US-amerikanischer Basketballspieler der NBA
- 1965 – Lari White, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1967 – Chuck Schuldiner, Gitarrist und Sänger
- 1967 – Melanie Thornton, deutsch-amerikanische Pop-Sängerin
- 1968 – Sonja Zietlow, deutsche Fernsehmoderatorin
- 1981 – Rebecca Liljeberg, schwedische Schauspielerin
Gestorben
- 1710 – Heinrich (Sachsen-Römhild), einziger Regent von Sachsen-Gotha-Römhild, Landgraf in Thüringen und königlich preußischer Feldzeugmeister (Generalmajor)
- 1619 – Johann von Oldenbarnevelt, niederländischer Staatsmann und Diplomat
- 1734 – James Thornhill, britischer Maler
- 1739 – Dubislav Gneomar von Natzmer, preußischer General
- 1812 – Johannes Matthias Sperger österreichischer Komponist
- 1832 – Georges Cuvier, französischer Naturforscher
- 1871 – Anselme Payen, französischer Chemiker, Physiker und Mathematiker
- 1872 – Moritz Hartmann, Journalist, Schriftsteller und Politiker jüdischer Herkunft
- 1877 – Joseph Höger, Landschaftsmaler, Aquarellist, Radierer und Lithograph
- 1878 – Joseph Henry, führender US-amerikanischer Wissenschaftler
- 1886 – Theodor Mattern, Berliner Kaufmann und Färbereibesitzer
- 1916 – Scholem Alejchem, jiddischer Schriftsteller
- 1930 – Fridtjof Nansen, norwegischer Wissenschaftler und Friedensnobelpreisträger
- 1930 – Helene Lange, Pädagogin und Frauenrechtlerin
- 1933 – Paul Ernst, deutscher Schriftsteller und Dramatiker
- 1943 – Erika von Brockdorff, deutsche Widerstandskämpferin im 2. Weltkrieg
- 1943 – Wilhelm Guddorf,
- 1945 – Wolfgang Lüth, U-Boot-Kommandant im Zweiten Weltkrieg
- 1960 – Harry Schell, Autorennfahrer
- 1961 – Gary Cooper, US-amerikanischer Schauspieler
- 1962 – Franz Kline, US-amerikanischer Maler
- 1963 – Alois Hudal, Bischof und Fluchthelfer diverser Naziverbrecher
- 1963 – Herta Gotthelf, deutsche Politikerin
- 1968 – Robert Burks, US-amerikanischer Kameramann
- 1969 – Paul Merker, SED-Funktionär in der DDR
- 1971 – Hubert von Meyerinck, deutscher Schauspieler
- 1972 – Dan Blocker, US-amerikanischer Schauspieler
- 1975 – Bob Wills, US-amerikanischer Musiker
- 1980 – Umbo, deutscher Fotograf
- 1981 – Joan Weber, US-amerikanische Sängerin
- 1981 – Josef-Ernst Fürst Fugger von Glött, deutscher Politiker und MdB
- 1981 – Odd Hassel, norwegischer Physiko-Chemiker, Nobelpreisträger
- 1984 – Julie Rösch, deutsche Politikerin
- 1984 – Stanislaw Marcin Ulam, polnischer Mathematiker
- 1985 – Alexander Alexandrowitsch Mikulin, sowjetischer Triebwerkskonstrukteur
- 1985 – Mildred Scheel, deutsche Ärztin und ehemalige First Lady
- 1988 – Chet Baker, US-amerikanischer Jazzmusiker, Sänger und Komponist
- 1988 – Willem Drees, niederländischer Politiker
- 1991 – Victor-Emanuel Preusker, deutscher Politiker
- 1992 – Gisela Elsner, deutsche Schriftstellerin
- 1994 – Duncan Hamilton, irischer Formel-1-Rennfahrer
- 2002 – Morihiro Saito, japanischer Uchideshi
- 2004 – Michael Guttenbrunner, österreichischer Dichter und Schriftsteller
- 2005 – Eddie Barclay, französischer Musikproduzent
Feier- und Gedenktage
- Eisheiliger: Servatius (Servatius von Tongern)
Siehe auch
- 12. Mai – 14. Mai
- 13. April – 13. Juni
- Mai –Historische Jahrestage – Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel – Wikipedia:Formatvorlage Tag
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Toronto
Die Stadt Toronto ist die größte Stadt Kanadas und Hauptstadt der Provinz Ontario, jedoch nicht die Hauptstadt des Landes (Ottawa). Toronto liegt im Golden Horseshoe (Goldenes Hufeisen) genannten Großraum mit 5,2 Millionen Einwohnern (2004) im Südosten des Landes. Rund ein Drittel der Bevölkerungszunahme des ganzen Landes entfiel in den letzten Jahren auf den Grossraum Toronto. Die Einwohnerzahl stieg vom Jahr 1992 von 4,1 Mio. auf über 5,2 Mio. im Jahre 2004. Die Stadt wird im Süden durch den 19.011 km² großen Lake Ontario begrenzt und bildet einen wichtigen Eisenbahnknotenpunkt.
Geschichte
Die Wyandot nannten den Ort Tarantua, was soviel bedeutet wie Treffpunkt, an dem sie Zusammenkünfte abhielten.
Im 17. Jahrhundert waren es die Pelzjäger, die den Treffpunkt recht erfolgreich für ihre Geschäfte nutzten, bis der britische Gouverneur Simcoe aus dem wirtschaftlichen Umschlagplatz ein Fort bauen ließ. Das war der Anfang von Toronto.
Die damals noch York benannte Siedlung entwickelte sich nur langsam, auch als der Regierungssitz von Oberkanada hierher verlegt wurde. Doch dann kamen die Loyalisten, mit ihnen die Wasser- und Gasversorgung, und in den Fünfzigern wurde das in Toronto umbenannte York durch die Eisenbahn mit den Märkten in den USA verbunden.
Heute ist Toronto sauber und sicher, ein New York wie von Schweizern geführt, bemerkte Sir Peter Ustinov einmal treffend.
Sehenswürdigkeiten
Sir Peter Ustinov]
Sir Peter Ustinov
- Yonge Street:
:Die Straße ist heute wie damals die Schlagader von Toronto, gedacht war sie als Nachschubslinie, spielt sich heute das wirtschaftliche und kulturelle Leben hauptsächlich entlang dieser Straße ab. Sie beginnt mehr als 1800 km im Hinterland und endet am Ontario Lake und ist damit eine der längsten Straßen Nordamerikas.
- CN Tower
:Er ist 553 m hoch und wurde 1976 fertiggestellt. Zunächst sollte er nur ein Funkturm sein, doch er wurde das höchste freistehende Gebäude der Welt, und die Top-Attraktion von Toronto. In den vier Kabinen an seiner Außenwand kann man mit 365 m pro Minute zum Drehrestaurant auf 346 m Höhe hinauffahren, wo man unter anderem durch einen Glasboden schauen kann. Die zweite Aussichtsebene, das Sky Pod, liegt in 447 m Höhe.
- Casa Loma ([http://www.trimpe.org/casaloma/ Weblink])
:Die Casa Loma, ein Schloss nach europäischem Stil von Sir Henry anfangs 1900 gebaut, ist heute ein interessantes Museum mit 98 Zimmern, Geheimgängen, antikem Schwimmbad, botanischem Wintergarten usw.
- SkyDome
:Der 1989 eröffnete SkyDome liegt zu Füßen des CN Tower. Die 54.000 Plätze fassende Arena ist die Heimat der BlueJays (Baseball) und der Argonauts (Canadian Football) und verfügt als erste Sportarena der Welt über ein komplett zurückfahrbares Dach und über die größte Videotafel der Welt. Eingebaut wurde auch das SkyDome Hotel, welches 70 zweigeschossige Suiten mit Sicht aufs Spielfeld anbieten. Des weiteren befindet sich im Gebäude eines der legendären Hard Rock Cafés, mit Ausblick auf das Spielfeld.
- Toronto Islands
:Diese vier Inseln liegen im Ontariosee direkt vor Toronto. Man gelangt mit der Fähre in etwa zehn Minuten auf diese autofreien Inseln, wo man sich beim Boot fahren, spazieren, sonnen oder im kleinen Vergnügungspark amüsieren kann.
Ontariosee
- Eaton Centre
:Das Eaton Centre ist ein vierstöckiges Kaufhaus, in das bis zu eine Million Menschen passen. Es wurde nach dem irischen Einwanderer Timothy Eaton benannt, der 1869 an dieser Stelle einen Gemischtwarenladen eröffnete.
- Royal Ontario Museum
:Das meist nur ROM genannte Royal Ontario Museum ist eines der Hauptsehenswürdigkeiten von Toronto und das größte Museum Kanadas. Es verfügt über eine umfangreiche Sammlung zu Naturwissenschaft, Archäologie sowie Kunst- und Kulturgeschichte. Durch seine Kunstsammlung aus Fernost erlangte es Weltberühmtheit. Aus vier Jahrtausenden sind hier Kunstwerke der Shang-Dynastie (um 1500 v. Chr.), der Tang-Dynastie (7. - 10. Jahrhundert n. Chr.), der Ming-Dynastie (14. - 17. Jahrhundert) bis zu den Mandschu-Kaisern des 20. Jahrhunderts zu sehen. Keramikfiguren, prächtige Vasen und diverse Meisterwerke der Tempelkunst stellen nur eine Auswahl dar. Die naturwissenschaftliche Abteilung beherbergt Saurierskelette und aufwändig hergestellte Schaukästen, welche die Biotope der Säugetiere nachbildet. Kinder haben die Möglichkeit in der Discovery Gallery kleine Experimente durchzuführen. Im zweiten Obergeschoss erhält man einen Einblick in die Kunst- und Kulturgeschichte des Mittelmeerraums. Unter anderem bekommt man hier ägyptische Mumien zu sehen.
- Hockey Hall of Fame
:Die internationale Hockey Hall of Fame (HHOF) ist ein Gebäude in Toronto und wurde gegründet, um die besten Eishockeyspieler zu ehren. Es ist mit einem Eishockeymuseum kombiniert. Darüber hinaus nennt sich das Eishockeymuseum in Augsburg "Hall of Fame Deutschland".
- Greektown
:Downtown Toronto östlich des Don Valley Parkway befindet sich Greektown. In dem Viertel mit seinen zweisprachigen Straßenschildern auf Englisch und Griechisch entlang der Danforth Avenue Ecke Pape lebt mit ca. 125.000 Griechen eine der größten griechischen Gemeinschaften außerhalb Griechenlands. Die mit griechischen und kanadischen Flaggen gesäumte Danforth Avenue mit zahlreichen griechischen Restaurants und Cafés mit typischer Küche und Musik lädt zum Flanieren ein.
Außerhalb der Stadt, aber in der Umgebung finden sich folgende Sehenswürdigkeiten:
- Niagarafälle
:Niagara bedeutet auf indianisch donnernde Wasser. Die Fälle liegen etwa 100 km von Toronto entfernt und sind ein großes Touristenspektakel. 3000 m³ Wasser in der Sekunde fließen über die 55 m hohen Klippen, welche 800 Meter breit sind. Man spricht von den Fällen, weil es die American Falls und die kanadischen Horseshoe Falls gibt.
- Algonquin Park
:Der 1893 eröffnete 7600 Quadratkilometer große Park liegt einige hundert Kilometer nördlich von Toronto und ist Kanada wie es im Bilderbuch steht. Bäume und Wasser soweit das Auge reicht und natürlich auch Bären, Elche, Biber und andere Wildtiere.
:Man kann den Park nur zu Fuß und mit dem Kanu durchqueren. Es führt nur ein einziger Highway durch den Südrand des Parks. Es gibt Zeltplätze rund um die verschiedenen Seen verteilt, auf welchen man zwei bis drei Zelte aufstellen kann. Manchmal muss man auch das Kanu und das Gepäck einige hundert Meter tragen, da nicht alle Seen miteinander verbunden sind.
Sport
Algonquin Park
- Toronto Maple Leafs (Eishockey; NHL)
- Toronto Raptors (Basketball; NBA)
- Toronto Blue Jays (Baseball; MLB)
- Toronto Argonauts (Canadian Football; CFL)
- Toronto Rock (Lacrosse;NLL)
Ökologie
Toronto hat mit dem DLWC-Projekt ein neues umweltfreundliches Verfahren für die Klimatisierung von Bürogebäuden entwickelt.
Partnerstädte
Eine Partnerstadt ist Frankfurt am Main (Hessen / Deutschland) sowie Sagamhara in Japan.
Weltjugendtag
Im Jahr 2002 fand in Toronto der XVII. Weltjugendtag mit rund 800.000 Teilnehmern aus aller Welt statt.
Söhne und Töchter der Stadt
- Maude Barlow, kanadische Schriftstellerin und Aktivistin
- Rachel Blanchard, kanadische Schauspielerin
- Nicole de Boer, kanadische Schauspielerin
- Morley Callaghan, kanadischer Schriftsteller
- John Candy, kanadischer Komiker und Schauspieler
- Kellie Casey, kanadische Skirennläuferin
- Enrico Colantoni, kanadischer Schauspieler
- John Colicos, kanadischer Schauspieler
- Myrtle Cook, kanadische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- David Cronenberg, kanadischer Regisseur
- Dick Decloe, kanadischer Eishockeyspieler
- Cory Doctorow, Science-Fiction-Autor
- Lexa Doig, kanadische Schauspielerin
- Allan Dwan, US-amerikanischer Regisseur, Produzent, Drehbuchautor
- David James Elliott, US-amerikanischer Schauspieler
- Steven Erikson, Autor aus Kanada
- Gil Evans, kanadischer Jazzmusiker
- Percy Faith, US-amerikanischer Orchesterleiter
- Timothy Findley, Schriftsteller und einer der Klassiker der kanadischen Literatur
- Rainbow Sun Francks, kanadischer Schauspieler
- Frank Gehry, kanadisch-US-amerikanischer Architekt und Designer
- Glenn Gould, bedeutender Pianist des 20. Jahrhunderts, Komponist, Musikautor
- Ed Greenwood, kanadischer Schriftsteller und Spieleautor
- Jeff Healey, kanadischer Rockgitarrist, Trompeter und Sänger
- Walter Huston, kanadischer Schauspieler
- Graham Jarvis, kanadischer Schauspieler
- Peter Jennings, US-amerikanischer Journalist
- Norman Jewison, kanadischer Filmregisseur
- Leila Josefowicz, kanadische Ausnahmegeigerin
- Brian W. Kernighan, Informatiker, der als Koautor von "Programmieren in C" bekannt wurde
- Geddy Lee, kanadischer Musiker
- Howard Lee McBain, US-amerikanischer Politologe
- Anne Michaels, kanadische Schriftstellerin
- Alannah Myles, kanadische Sängerin
- Peaches, kanadische Electroclash-Sängerin
- Lauren Phoenix, anglokanadisches Starlet der US-amerikanischen Pornoindustrie
- Mary Pickford, Schauspielerin der Stumm- und frühen Tonfilmzeit
- Christopher Plummer, kanadischer Schauspieler
- Ed Podivinsky, kanadischer Skirennläufer
- Sarah Polley, kanadische Schauspielerin
- James Randi, Bühnenzauberer, Skeptiker, und Gegner von Pseudowissenschaften
- Robbie Robertson, kanadischer Rockmusiker
- Howard Shore, kanadischer Komponist und Dirigent
- Kenneth Thomson, Unternehmer
- Linda Thorson, kanadische Schauspielerin
- Pat Travers, Blues-Rock Gitarrist
- Neil Young, kanadischer Rockmusiker
- Rubin Hurricane Carter,amerikanischer Boxer
- Tara Strong, Synchronsprecherin und Schauspielerin
Weblinks
- [http://www.city.toronto.on.ca Offizielle Website der Stadt Toronto]
- [http://www.utoronto.ca Universität von Toronto]
Kategorie:Ort in Ontario
Kategorie:Ort mit Seehafen
ja:トロント
ko:토론토
simple:Toronto, Ontario
zh-min-nan:Toronto
20. MärzDer 20. März ist der 79. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 80. in Schaltjahren) - somit bleiben 286 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1413 - Heinrich V. folgt seinem Vater Heinrich IV. auf den englischen Thron.
- 1739 - Nadir Schah erobert Delhi und plündert die Stadt und erbeutet dabei (nach einer Version) den Pfauenthron.
- 1815 - Napoléon Bonaparte kommt von der Insel Elba nach Paris zurück, um seine "Herrschaft der hundert Tage" anzutreten.
- 1848 - Ludwig I. dankt nicht zuletzt aufgrund seiner Affäre mit der Tänzerin Lola Montez zugunsten seines Sohnes Maximilian II. als König von Bayern ab.
- 1816 - Johann VI. wird nach dem Tod seiner Mutter Maria I. König von Portugal, nachdem er aufgrund derer Geisteskrankeit die Regentschaft schon seit ihrer Entmündigung 1792 innehatte.
- 1890 - Otto von Bismarcks tritt von seinem Amt als Reichskanzler zurück, nachdem es zu Kompetenzstreitigkeiten zwischen ihm und Kaiser Wilhelm II. gekommen ist.
- 1921 - Volksabstimmung in Oberschlesien: 60% stimmen für den Verbleib bei Deutschland und gegen einen Anschluss an Polen.
- 1948 - Der regierende Alliierte Kontrollrat kommt das letzte Mal zusammen. Sowjet-Marschall Sokolowski verlässt den Kontrollrat.
- 1956 - Das ehemalige Protektorat Tunesien erlangt seine Unabhängigkeit von Frankreich.
- 1986 - Jacques Chirac wird Premierminister von Frankreich.
- 1994 - Tunesien: Zine El Abidine Ben Ali wird als Staatspräsident in seinem Amt bestätigt.
- 1994 - Burkina Faso. Regierungschef Youssouf Quedraogo tritt zurück.
- 1995 - Die japanische Aum-Sekte verübt in der U-Bahn von Tokio einen Giftgasanschlag mit Sarin.
- 1999 - Die erste Nonstop-Umrundung des gesamten Erdballs in einem Ballon gelingt dem Briten Brian Jones und dem Schweizer Bertrand Piccard.
- 2002 - Im australischen Brisbane beschlagnahmen Drogenfahnder 380 kg Heroin im Wert von 60,5 Millionen Euro, das in chinesischen Nudelpackungen versteckt wurde.
- 2003 - Beginn des Dritten Golfkrieges
Wirtschaft
- 1602 - Die Niederländische Ostindien-Kompanie bietet anlässlich ihrer Gründung eine Teilhaberschaft an der Gesellschaft mittels Anteilscheinen an. Diese können als die ersten Aktien in der Wirtschaftsgeschichte bezeichnet werden.
Wissenschaft und Technik
- 1916 - Albert Einstein veröffentlicht seine Relativitätstheorie.
- 1973 - Bei Tönning wird das größte Küstenschutzbauwerk Europas, das Eidersperrwerk, eingeweiht.
Kultur
- 1852 - "Onkel Toms Hütte" (Uncle Tom's Cabin) von Harriet Beecher Stowe wird erstmals in Buchform veröffentlicht.
- 1925 - Uraufführung der Oper The Garden of Mystery von Charles Wakefield Cadman an der Metropolitan Opera in New York.
- 1953 - "Warten auf Godot" des irischen Dramatikers Samuel Beckett wird im Théâtre Babylone in Paris uraufgeführt.
- 1963 - Friedrich Dürrenmatts Komödie "Herkules und der Stall des Augias" wird im Schauspielhaus Zürich uraufgeführt.
Religion
- 1393 - Johannes von Nepomuk, der Generalvikar des Erzbischofs von Prag, wird von König Wenzel IV. von Böhmen gefangen genommen, gefoltert und schließlich in der Moldau ertränkt.
Katastrophen
- 1730 - Mit dem "Großen Feuer von Boston" werden 349 Gebäude zerstört.
- 1907 - Deutschland. Vor der niederländischen Küste läuft der deutsche Dampfer "Berlin" auf Grund und sinkt. 129 Tote.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1993 - Deutschland. Der Boxer Henry Maske aus Frankfurt an der Oder gewinnt gegen den US-Amerikaner Charles Williams die Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht.
- 2002 - Nagano, Japan. Bei der Weltmeisterschaft im Eiskunstlauf werden die Chinesen Xue Shen und Hongbo Zhao Weltmeister im Paarlaufen.
Geboren
- 43 v. Chr. - Ovid, römischer Dichter
- 1634 - Balthasar Bekker, deutsch-niederländischer Theologe und Philosoph
- 1725 - Abdülhamid I., Sultan des Osmanischen Reiches
- 1735 - Torben Olof Bergman, schwedischer Chemiker
- 1736 - Rama I., König von Siam
- 1761 - Helias Meder, reformierter Theologe Ostfrieslands
- 1770 - Friedrich Hölderlin, deutscher Dichter
- 1770 - Johann Gottfried Tulla, Begradiger des Rheins
- 1771 - Heinrich Clauren, deutscher Schriftsteller
- 1791 - Anna Maria Ellenrieder, deutsche Malerin
- 1809 - Georg Varrentrapp, deutscher Mediziner
- 1811 - Napoleon II. (Herzog von Reichstadt), Sohn des Napoleon I.
- 1820 - Alexandru Ioan Cuza, Gründer und erster Fürst von Rumänien
- 1824 - Theodor von Heughlin, deutscher Afrikaforscher und Polarforscher
- 1828 - Henrik Ibsen, norwegischer Dramatiker
- 1831 - Isabel Burton, britische Reiseschriftstellerin
- 1851 - Pietro Abbà Cornaglia, Komponist aus dem Piemont
- 1856 - Frederick Winslow Taylor, US-amerikanischer Ingenieur
- 1870 - Ernst Lejeune, Kaufmann und Münzsammler in Frankfurt am Main
- 1870 - Paul von Lettow-Vorbeck, preußischer Generalmajor und Schriftsteller
- 1872 - Karin Michaelis, dänische Schriftstellerin
- 1877 - Tiberiu Brediceanu, rumänischer Komponist
- 1879 - Emil Lueken, evangelischer Jurist, Oberbürgermeister, Politiker
- 1888 - Renée Sintenis, deutsche Bildhauerin und Graphikerin
- 1888 - Siegfried von Vegesack, deutscher Schriftsteller
- 1891 - Edmund Goulding, britische-amerikanischer Filmregisseur
- 1894 - Hans Langsdorff, deutscher Marineoffizier
- 1896 - Serge Jaroff, russischer Musiker
- 1903 - Josef Trischler, deutscher FDP-Politiker und MdB
- 1904 - Burrhus Frederic Skinner, US-amerikanischer Psychologe
- 1907 - Helmut Allardt, deutscher Diplomat
- 1908 - Michael Redgrave, britischer Schauspieler
- 1910 - Helmut Bertram, deutscher Politiker dr Zentrumspartei
- 1911 - Alfonso García Robles, mexikanischer Diplomat
- 1915 - Rudolf Kirchschläger, österreichischer Richter, Diplomat, parteiloser Politiker und Bundespräsident
- 1915 - Swjatoslaw Richter, sowjetischer Pianist
- 1916 - Pierre Messmer, französischer Politiker und Premierminister
- 1917 - Vera Lynn, britische Sängerin
- 1918 - Bernd Alois Zimmermann, deutscher Komponist
- 1919 - Ernst Topitsch, österreichischer Philosoph
- 1922 - Carl Reiner, US-Schauspieler und Regisseur
- 1923 - Ralph Giordano, deutscher Journalist, Schriftsteller und Regisseur
- 1924 - Walter Klingenbeck, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
- 1929 - Josef Reding, deutscher Schriftsteller
- 1929 - Rudi Glöckner, deutscher Fußballschiedsrichter
- 1930 - Leila Negra, deutsche Schlagersängerin und Schauspielerin
- 1930 - Thomas Stafford Williams, Erzbischof von Wellington und Kardinal
- 1932 - Jürgen Warnke, deutscher CSU-Politiker
- 1933 - Michael Pfleghar, deutscher Filmregisseur
- 1934 - Peter Berling, deutscher Buchautor und Schauspieler
- 1936 - Vaughn Meader, US-amerikanischer Komiker
- 1937 - Helmut Recknagel, deutscher Skispringer und Sprungrichter
- 1937 - Jerry Reed, US-amerikanischer Country Sänger
- 1937 - Joe Rivers, US-amerikanischer Sänger
- 1937 - Krzysztof Kowalewski, polnischer Schauspieler
- 1939 - Brian Mulroney, kanadischer Premierminister
- 1941 - Mike Settle, US-amerikanischer Sänger
- 1944 - Erwin Neher, deutscher Mediziner, Nobelpreis für Medizin 1991
- 1947 - John Boswell, US-amerikanischer Historiker
- 1947 - Samuel Kobia, kenianischer Theologe und ÖRK-Generalsekretär
- 1949 - Josip Bozanic, Erzbischof von Zagreb und Kardinal
- 1950 - Carl Palmer, britischer Musiker
- 1950 - William Hurt, US-amerikanischer Schauspieler
- 1954 - Christoph Ransmayr, österreichischer Schriftsteller
- 1956 - Fonso Martin, britischer Sänger
- 1957 - Spike Lee, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1958 - Holly Hunter, US-amerikanische Schauspielerin
- 1960 - Henning Heske, deutscher Schriftsteller
- 1961 - Ingrid Arndt-Brauer, deutsche SPD-Politikerin und MdB
- 1961 - Maja Maranow, deutsche Schauspielerin
- 1964 - Tracy Chapman, US-amerikanische Sängerin
- 1970 - Bernhard Hoëcker, deutscher Schauspieler, Comedy-Darsteller und Moderator
- 1974 - Carsten Ramelow, deutscher Fußballspieler
- 1974 - Sabine Fischmann, deutsche Chansonsängerin
- 1976 - Chester Bennington, US-amerikanischer Sänger (Linkin Park)
Gestorben
- 1239 - Hermann von Salza, Hochmeister des Deutschen Orden
- 1393 - Johann von Nepomuk, Märtyrer
- 1413 - Heinrich IV. (England), König von England seit 1399. Gründer des Hauses Lancaster
- 1439 - Thomas Peuntner, österreichischer Theologe; Verfasser mehrerer Erbauungsschriften
- 1549 - Thomas Seymour, englischer Edelmann, Heerführer, Diplomat und Politiker
- 1568 - Albrecht von Brandenburg-Preußen, erster Herzog von Preußen
- 1619 - Matthias (HRR), Kaiser des Heiligen Römischen Reichs und König von Ungarn
- 1727 - Isaac Newton, englischer Wissenschaftler
- 1751 - Friedrich Ludwig, Prinz von Wales
- 1812 - Johann Ladislaus Dussek, tschechischer Pianist und Komponist
- 1816 - Eberhard von Reck, Ritter des Schwarzen Adler-Ordens, preußischer Politiker und General
- 1818 - Johann Nikolaus Forkel, deutscher Musiker und Musikhistoriker
- 1844 - Peter Buell Porter, US-Politiker, General und Kriegsminister
- 1866 - Rikard Nordraak, norwegischer Komponist
- 1878 - Julius Robert von Mayer, deutscher Arzt und Physiker
- 1880 - Wilhelm Philipp Schimper, elsäßischer Botaniker und Paläobotaniker
- 1894 - Lajos Kossuth, ungarischer Rechtsanwalt, Politiker und Freiheitskämpfer.
- 1895 - Ludwig Schläfli, Schweizer Mathematiker
- 1898 - Karl August Tavastjerna, finnischer Schriftsteller schwedischer Sprache
- 1912 - Edward Adrian Wilson, englischer Polarforscher, Arzt und Ornithologe
- 1925 - George Nathaniel Curzon, britischer Politiker
- 1929 - Ferdinand Foch, französischer Marschall im Ersten Weltkrieg
- 1931 - Hermann Müller, deutscher Politiker
- 1940 - Alfred Ploetz, deutscher Arzt und Rassenkundler
- 1942 - Wassili Pawlowitsch Kalafati, russischer Komponist
- 1944 - Felix Woyrsch, deutscher Komponist und Musikdirektor
- 1945 - Erhard Auer, bayerischer Politiker, erster bayerischer Innenminister
- 1947 - Viktor Moritz Goldschmidt, bedeutender Geochemiker
- 1950 - Walter Eucken, deutscher Ökonom
- 1956 - Wilhelm Miklas, Politiker
- 1961 - Emil Lueken, evangelischer Jurist, Oberbürgermeister, Politiker
- 1962 - Andrew Ellicott Douglass, US-amerikanischer Astronom
- 1964 - Brendan Behan, irischer Schriftsteller, Journalist und IRA-Aktivist
- 1967 - Ludwig von Ficker, österreichischer Schriftsteller und Verleger
- 1968 - Carl Theodor Dreyer, dänischer Stummfilmregisseur
- 1978 - Robert Gilbert, deutscher Komponist, Textdichter, Sänger und Schauspieler
- 1983 - Rainer Christlein, deutscher Prähistoriker
- 1988 - Gil Evans, kanadischer Jazzmusiker
- 1992 - Georges Delerue, französischer Filmkomponist
- 1993 - Polykarp Kusch, US-amerikanischer Physiker
- 1995 - Werner Liebrich, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1997 - Tony Zale, US-amerikanischer Boxer
- 1999 - Elsa Barraine, französische Komponistin
- 2004 - Christel Boom, Ex-Gattin von Günter Guillaume
- 2004 - Juliana von Oranien-Nassau, Königin der Niederlande
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertag in Tunesien
- Haiti - Legba Zaou, Ritual zur Ehrung von Legba (Voodoo)
- katholischer Gedenktag: Johann von Nepomuk
Siehe auch
- 19. März - 21. März
- 20. Februar - 20. April
- März - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0320
ja:3月20日
ko:3월 20일
simple:March 20
th:20 มีนาคม
1988
Jahreswidmung:
- Der Wendehals (lat. Jynx torquilla) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
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- 1. Januar: Otto Stich wird Bundespräsident der Schweiz
- 7. März: Der SAS erschießt drei Mitglieder der IRA in Gibraltar
- 16. März: Irakischer Giftgasangriff auf die nordirakische Kurdenstadt Halabdscha
- 18. März: Eine totale Sonnenfinsternis im Westpazifik
- 22. April: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Simbabwe
- 15. Mai: Die UdSSR beginnt mit dem Rückzug aus Afghanistan
- 25. Juni: Eine gemeinsame Erklärung über die Aufnahme offizieller Beziehungen zwischen der Europäischen Gemeinschaft (EG) und dem Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) wird unterzeichnet
- 23. Juli: Mit Radio Dreyeckland wird in Freiburg im Breisgau das erste deutsche freie Radio legalisiert, nachdem eine juristische Verfolgung des Piratenradios aussichtslos wurde
- 5. August: Waffenstillstand zwischen Angola, Kuba und Südafrika
- 16. August: Gladbecker Geiseldrama
- 20. August: Ende des Ersten Golfkriegs zwischen dem Iran und dem Irak
- September: Der letzte Porsche 924 S läuft vom Band
- 18. September: Blutige Zerschlagung der Demokratiebewegung in Myanmar
- 19. September: Israel startet mit der Shavit-Rakete den Satelliten Ofeq 1
- 5. Oktober: Algerien Volksaufstand für Reformen
- 5. Oktober: Demokratische Verfassung in Brasilien
- 21. Oktober: Erster Start einer MMR06-M-Rakete auf der Halbinsel Zingst
- 8. November: George H. W. Bush wird zum 41. Präsidenten der USA gewählt
- 14. November: Portugal und Spanien werden Mitglieder der WEU
- 15. November: Proklamation des Staates „Palästina“
- 16. November - Benazir Bhutto übernimmt die Regierungsgewalt in Pakistan. Sie ist die erste gewählte Frau an der Spitze eines islamischen Staates.
- Südafrika erklärt sich im Rahmen eines UNO-Friedensvertrages dazu bereit, die Besatzung Namibias aufzugeben
Kultur
- 16. April: Uraufführung der Oper Beatrice Cenci von Berthold Goldschmidt in London
- 27. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kamerun. In Kraft seit dem 14. Februar 1989
- 28. September: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Indonesien. In Kraft seit dem 2. April 1990
- 29. September: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Somalia. In Kraft seit dem 15. März 1990
- 10. November: Kulturabkommen zwischen Deutschland und der Zentralafrikanischen Republik. In Kraft seit dem 2. Januar 1991
Katastrophen
- 8. Februar: Mülheim an der Ruhr, Deutschland, eine Turboprop-Maschine vom Typ Swearingen Metro der NFD (Nürnberger Flugdienst) wurde beim Landeanflug auf Düsseldorf vom Blitz getroffen und stürzte ab. Alle 21 Insassen starben
- 8. März: Zwei Hubschrauber der United States Army stoßen in Fort Campbell, Kentucky zusammen. 17 Personen werden getötet
- 1. Juni: Bei einem Grubenunglück im Stadtteil Stolzenbach, Borken (Hessen), finden 51 Bergleute den Tod, nur 6 Überlebende können Tage später gerettet werden
- 3. Juli: Persischer Golf, Straße von Hormuz ein Airbus A300 der Fluggesellschaft Iran Air wird versehentlich durch das US-amerikanische Kriegsschiff USS Vincennes (CG-49) abgeschossen. 290 Tote
- 20. August: Bei einem Erdbeben der Stärke 6,6 sterben in Nepal und Indien ca. 1.450 Menschen
- 28. August: Beim Flugtags-Unglück, dem Zusammenstoß zweier Flugzeuge der italienischen Kunstflugstaffel Frecce Tricolori während einer Flugschau auf der Ramstein Airbase sterben 70 Menschen, 345 werden verletzt
- 7. Dezember: In Armenien gibt es durch ein Erdbeben der Stärke 6,9 (nach Richterskala) ca. 25.000 Todesopfer, 15.000 Verletzte und 400.000 Obdachlose
- 8. Dezember: Über der Remscheider Innenstadt stürzt ein US-Bodenangriffsflugzeug vom Typ A-10 Thunderbolt II ab. 6 Menschen werden getötet und ca. 50 teilweise schwer verletzt
- 21. Dezember: Aufgrund einer Bombenexplosion an Bord des Fluges Pan Am 103 stürzte die Boeing 747 über Lockerbie/Schottland ab. Alle 259 Menschen an Bord sowie 11 Einwohner von Lockerbie verloren ihr Leben. Erst am 16. August 2003 übernahm Libyen die Verantwortung für diesen Terroranschlag und zahlte 2,7 Milliarden Dollar an die Hinterbliebenen
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 22. Januar: Mike Tyson gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Larry Holmes in der Convention Hall, Atlantic City, New Jersey, USA, durch technischen KO
- 21. März: Mike Tyson gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Tony Tubbs im Tokyo Dome, Tokyo, Japan, durch technischen KO
- 18. Mai: Bayer Leverkusen gewann den UEFA-Cup gegen Espanyol Barcelona nachdem das 0:3 in Barcelona ausgeglichen und das Elfmeterschießen mit 3:2 gewonnen wurde
- 27. Juni: Mike Tyson gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Michael Spinks in der Convention Hall, Atlantic City, New Jersey, USA, durch KO
- 10. Dezember: Jan Boklöv gewinnt in Lake Placid als erster Skispringer im V-Stil und läutet so eine Revolution im Skispringen ein
- 16. bis 18. Dezember: Deutschland (mit Boris Becker, Charlie Steeb) gewinnt das Davis Cup-Finale gegen Schweden
- XV. Olympische Winterspiele in Calgary
- XXIV. Olympische Sommerspiele in Seoul/Südkorea
- Steffi Graf gewinnt im Tennis alle vier Grand Slam-Turniere des Jahres und auch das Olympia-Turnier. Diese Leistung wird daraufhin Golden Slam genannt
- Sepp Gschwendtner führt den ersten dokumentierten Streckenflug eines Gleitschirmpiloten in Deutschland durch. Die erreichten 14 km gelten damals als Sensation
- 5. Januar: Emiliano Molina, argentinischer Fußballer († 2005)
- 21. Januar: Vanessa Hessler, deutsches Fotomodell
- 4. Februar: Carly Patterson, US-amerikanische Turnerin
- 5. Februar: Natalie Geisenberger, deutsche Rennrodlerin
- 8. Februar: Arik Braun, deutscher Schachspieler
- 18. Februar: Rihanna, US-amerikanische R&B-Sängerin
- 22. Februar: Sebastian Tyrala, deutscher Fußballer
- 23. Februar: Inga Stöckel, deutsche Feldhockeyspielerin
- 10. April: Haley Joel Osment, US-amerikanischer Schauspieler
- 16. April: Peter Liebers, deutscher Eiskunstläufer
- 5. Mai: Skye Sweetnam, kanadische Rocksängerin
- 22. Juni: | | |