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Giovanni Bellini

Giovanni Bellini

, nach 1501]] Giovanni Bellini (
- ca. 1430 in Venedig; 29. November 1516) war ein venezianischer Maler. Der Sohn einer venezianischen Malerfamilie (Vater: Jacopo Bellini) lernte unter anderem sein Handwerk durch seinen Schwager Andrea Mantegna in Padua. In den Frühwerken Bellinis lässt sich deutlich der Einfluss seines Vorbilds Mantegna erkennen. Er zählte zu den herausragenden Meistern der Frührenaissance im oberitalienischen Kulturraum. An die Stelle der zeichnerischen Härte der Frührenaissance tritt nun die malerische Weichheit, und die Farben erhalten Wärme und Leuchtkraft. Aus der Schule Giovanni Bellinis gingen viele weitere berühmte Künstler hervor, unter anderem: Giorgione und Tizian. Das Hauptwerk ist wahrscheinlich die "Thronende Madonna" (1505), welches Albrecht Dürer zu seinem 'Vier Apostel' anregte.

Weblinks


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- http://www.kfki.hu/~arthp/html/b/bellini/giovanni/
- [http://www.malarze.walhalla.pl/galeria.php5?art=37 Art Gallery - Giovanni Bellini] Bellini, Giovanni Bellini, Giovanni Bellini, Giovanni Bellini, Giovanni Bellini, Giovanni Bellini, Giovanni ja:ジョヴァンニ・ベリーニ

Venedig

Venedig [] (ital. Venezia []) ist eine Stadt im Nordosten Italiens an der adriatischen Küste, Hauptstadt der Region Venetien und der Provinz Venedig. Die Stadt ist eines der beliebtesten touristischen Ziele in Europa und ist auch für ihren Karneval bekannt. Auf der UNESCO-Liste der schützenswerten Kulturdenkmäler des Kontinents liegt Venedig auf Platz 1 - vor Český Krumlov in Südböhmen.

Lage und Stadtgliederung

Das historische Zentrum Venedigs liegt auf mehreren Inseln inmitten der Lagune von Venedig einige Kilometer nördlich der Mündung des Po. Am wichtigsten sind dabei die durch den Canal Grande (auf italienischen Karten oft auch als Canale Grande bezeichnet) in zwei Teile getrennte Hauptinsel und die durch den Canale della Giudecca von der Hauptinsel getrennte Giudecca. Auf dem Festland gehören die "hässlichen Schwestern" Mestre und Marghera dazu. Rund um die Lagune finden sich weitere Städte, unter anderem die Fischerstadt Chioggia, die auch den Übernamen "das kleine Venedig" trägt. Der Lido gehört politisch zur Stadt Venedig, ebenso Inseln wie Torcello, Murano, Burano, San Erasmo und Vignole. Vignole Vignole Das historische Zentrum der Stadt ist traditionell aufgeteilt in sechs Stadtteile: Cannaregio, San Polo, Dorsoduro (mit der Insel Giudecca), Santa Croce, San Marco and Castello (mit San Pietro di Castello und Santa Elena).

Geschichte

Zur Geschichte der Republik siehe den Hauptartikel Republik Venedig. Republik Venedig Was heute Venedig ist, entwickelte sich schon seit der späten Antike in Form verstreuter Siedlungen auf den Inseln der entstehenden Lagune. Der Name Venedig zeugt vom Volk der Veneter,das hier ansässig gewesen war. Die Stadt wurde durch Flüchtlinge aus Oberitalien besiedelt, die sich vor der Invasion der Hunnen 452 und später der Langobarden 568 in den Sümpfen und auf den zahllosen Inseln der Brenta-Mündung verbargen. Die vor den Hunnen Flüchtenden sollen sich mit der Losung Veni etiam (etwa: "Auch ich bin (hierher) gekommen") gegrüßt haben. Von dieser Losung soll sich nach einer anderen gängigen Erklärung der Name Venedig ableiten. Venedig trat die politische Nachfolge der Laguneninsel Torcello an, die als bedeutende Bischofsstadt aus noch unbekannten Gründen (Malaria?) von ihren Bewohnern in Richtung Venedig verlassen wurde und dabei eine Abgegangene wurde. Als Außenposten des Byzantinischen Reiches, gelang es den Venezianern, im Gegensatz zu den übrigen oberitalienischen Städten, ihre Selbstständigkeit gegenüber dem Fränkischen bzw. dem Heiligen Römischen Reich zu bewahren. Außerdem profitierten sie davon, dass Byzanz angesichts der Invasionen von Langobarden, Franken, Slawen, Awaren, Persern und Arabern nicht in der Lage war, diesen Außenposten wirklich zu beherrschen. Im Gegenteil gelang es Venedig sehr erfolgreich zwischen den Kaiserreichen zu lavieren und äußerst günstige Handelsverträge zu erwirken, die ihm eine jahrhundertelange Monopolstellung im Handel zwischen Westeuropa und Byzanz sicherten. Schon früh unter Führung eines Dogen und seiner verschiedenen Ratsgremien, wie etwa des Kleinen und des Großen Rates, erreichte der venezianische Stadtadel eine Stabilisierung seiner Vorherrschaft in der Stadt durch Handelsprivilegien, Abschließung gegen aufsteigende Familien (1297) und die Einführung von Überwachungsgremien mit fast unbeschränkter Vollmacht (wie etwa dem Rat der Zehn). Es bildete sich die Republik Venedig heraus, die sich im Lauf des 14. Jahrhunderts auch auf das Festland ausdehnte. Bereits im 10. Jahrhundert unterstützte die Stadt ihre einstige Herrin Byzanz gegen die in Süditalien eingefallenen Muslime. Der byzantinische Einfluss in der Stadt ist auch an vielen Bauten erkennbar, wie beispielsweise am Markusdom. Markusdom Im 9. Jahrhundert wurde der heilige Markus zum Schutzpatron erkoren, er gesellte sich zum heiligen Theodor. Die Säulen der beiden Heiligen befinden sich noch heute auf der Piazzetta, dem zum Meer weisenden Nebenplatz des Markusplatzes. In San Marco werden die Gebeine des heiligen Markus aufbewahrt, die der Legende zufolge aus Alexandria gestohlen wurden. Dieser Akt zeugt bereits von einem gestiegenen Selbstbewusstsein. Durch ihre Beziehungen zu Byzanz konnte die Stadt in diesem Raum enorme wirtschaftliche Vorteile gewinnen. Seit sie ihre Flotte gegen die seldschukischen Türken eingesetzt hatte, gestand ihr Kaiser Alexios I. 1081 ein Handelsabkommen zu, das ihr das De-Facto-Monopol im Byzantinischen Reich gab. Im Zuge der ersten Kreuzzüge und bedingt durch diese Handelsprivilegien, die sich auch in einem Kaufmannsviertel in der Hauptstadt niederschlugen, nahmen die Feindseligkeiten zwischen Venezianern und Byzantinern zu. Anlässlich des Vierten Kreuzzuges nützte der Doge Enrico Dandolo die Gelegenheit, sich des reichen Konstantinopel zu bemächtigen, und "dirigierte" ihn um. 1204 wurde Konstantinopel erobert und geplündert; das neu entstandene Lateinische Kaiserreich wurde von Venedig dominiert - die Stadt hatte den ersten Höhepunkt ihrer Macht erreicht. Zahllose geplünderte Kunstschätze gelangten von Byzanz in den Westen, so auch die bronzene Quadriga der Markuskirche. Aus diesem 'Coup' - der die Hauptursache für das bis heute andauernde misstrauische Verhältnis der orthodoxen Völker Osteuropas, insbesondere der Russen, gegenüber dem Westen war - folgte allerdings auch ein endloser Konflikt mit Genua, der Ursache für vier verheerende Kriege war. Im letzten Krieg eroberten die Genuesen 1381 das am Südrand der Lagune gelegene Chioggia, aber letztlich mussten sie erfolglos abziehen. Während Genua den Handel über das Schwarze Meer zunehmend dominierte, herrschte Venedig im Levantehandel vor. Durch die Heirat von Caterina Cornaro mit dem letzten König von Zypern fiel die Insel nach dem Tod des Königs und auch des Thronfolgers an Venedig. Zypern Seit dem Fall von Konstantinopel 1453 musste Venedig seine Positionen im östlichen Mittelmeer nach und nach den Osmanen überlassen, seine Bedeutung nahm auch infolge der Verlagerung des Weltverkehrs auf den Atlantik immer mehr ab. Portugal findet den Seeweg um Afrika nach Indien (Vasco da Gama), das Monopol Venedigs auf den Gewürzhandel mit den Gebieten der Levante geht verloren. Nach dem Verlust von Zypern an das Osmanische Reich 1571 wird das Osmanische Reich von der Heilige Liga, bestehend aus Papst, Spanien und Venedig zwar besiegt Seeschlacht von Lepanto, doch der Sieg kann den Verlust Zyperns sowie den weiteren machtpolitischen Niedergang Venedigs nicht aufhalten. Insel um Insel in der Ägäis geht an die Osmanen verloren, die Republik zieht sich mehr und mehr in die Lagune zurück. Mit dem Aufblühen der Länder Portugal, Spanien und schließlich England sowie Holland als neue Seemächte und der einhergehenden Entdeckung und Ausbeutung Amerikas, sind die Tage Venedigs als dominierende See- und Handelsmacht gezählt. In der Folge übernahm die Luxusindustrie (vor allem die Glasbearbeitung) die Rolle des Levantehandels, ebenso der Tourismus. Venedig und Florenz waren die ersten Orte, die zum größeren Teil vom Tourismus lebten. Venedig konnte Dalmatien und zeitweilig den Peloponnes (unter dem Namen Morea) sowie einige griechische Inseln unter seiner Hoheit halten. Der Niedergang der Stadt im 18. Jahrhundert, zumal der ökonomische, wird in der jüngsten Forschung generell zumeist als Mythos behandelt; politisch war sie seitdem unbedeutender als vorher. 1797 verlor die Republik Venedig durch Napoleon ihre Selbstständigkeit und wurde 1815 ein Teil des Lombardo-Venezischen Königreiches, das unter österreichischer Oberhoheit stand. Im Revolutionsjahr 1848 (vgl. Märzrevolution#Italienische Staaten) wurde nach verschiedenen Aufständen in weiten Teilen der ganzen Lombardei am 23. März 1848 unter Daniele Manin erneut eine Republik in Venedig ausgerufen, die über ein Jahr ihre Unabhängigkeit von Österreich behaupten konnte. Am 24. August 1849 wurde die Stadtrepublik von österreichischen Truppen blutig niedergeschlagen, nachdem davor in zwei kurzen Revolutionskriegen zwischen Österreich und Sardinien-Piemont auch die anderen revolutionären Unabhängigkeitsbewegungen in ganz Oberitalien erfolgreich unterdrückt worden waren. In Folge der Niederlage Österreichs gegen Preußen im Deutschen Krieg von 1866, in dem das 1861 neu gegründete Königreich Italien Verbündeter Preußens war, kam Venedig gemäß dem Wiener Friedensvertrag vom 3. Oktober 1866 an Italien (vgl. auch Risorgimento). Risorgimento Kunsthistorisch ist Venedig zur Zeit der Renaissance und des Barock von höchster Bedeutung: es war der "Gegenpol" zu Florenz und beherbergte viele Künstler wie Correggio, Giorgione, Giovanni Bellini, Tizian und später Tintoretto und Giovanni Battista Tiepolo. Der venezianische Stil ist dem Florentiner komplementär: während in Florenz mehr Wert auf Zeichnung und Komposition eines Bildes gelegt wurde, dominierten in Venedig Licht und Farbe. Man kommt allerdings nicht umhin zu konstatieren, dass das Seicento, also das 17. Jahrhundert, in Bezug auf die Kunst in Venedig eine weniger glückliche Zeit war. 17. Jahrhundert Die Kunst, einen Gegenstand durch Farbe und Lichteffekte plastisch erscheinen zu lassen, wurde hier erfunden. So wurde auch ein großer Reichtum in der Farbpalette entwickelt. Dieser "Widerstreit" zwischen Florenz und Venedig lässt sich durch die ganze spätere abendländische Kunstgeschichte bis 1900 weiterverfolgen.

Hochwasser

1900 Die Gebäude Venedigs sind auf Holzpfählen erbaut, die in verschiedene Schichten von Ton und Sand eingerammt sind. Die Technik der "palificazione" hat sich, abgesehen von einer Mechanisierung, bis heute im Wesentlichen nicht geändert. Venedig ist oft von Hochwasser (Acqua Alta) bedroht. Auf dem Markusplatz steht im Schnitt inzwischen an etwa 100 Tagen im Jahr das Wasser. 1966 ereignete sich eine große Sturmflut. Der Meeresspiegel in der Lagune liegt heute 23 cm höher als noch zu Beginn des 20. Jhdts., teils wegen der inzwischen gestoppten Absenkung des Lagunenbodens durch Wasserentnahme und durch den allgemeinen Anstieg des Meeresspiegels. Diese Entwicklung bedroht die historische Bausubstanz der Stadt. Ein Schleusensystem an den Hafeneinfahrten soll die Stadt vor den wiederkehrenden Hochwassern schützen. Das seit Ende 2004 in Bau befindliche Projekt MOSE (modulo sperimentale elettromeccanico) besteht aus 79 Schleusentoren auf dem Meeresgrund, die ab einem Hochwasser von 110 cm über dem Normalpegel durch Druckluft aufgerichtet werden sollen. Die Fertigstellung ist für 2011 vorgesehen. 2011 Kritiker führen gegen das Projekt an, dass der Meeresspiegel durch die weltweite Klimaerwärmung noch weiter steigen könnte und die Ökologie in der Lagunenstadt durch die Schleusen beeinträchtigt wird. In der Tat sind die zur Befriedigung der Bedürfnisse der Erdölindustrie (Industriehafen Porto Marghera) und des Fremdenverkehrs (Kreuzfahrtschiffe) immer weiter vertieften Hafeneinfahrten, darunter namentlich die nördliche bei Punta Sabbioni, das Hauptproblem.

Verkehr

Neben den Landverkehrswegen in der Altstadt in Form von Gassen (Calle, pl. Calli) bilden für den Warentransport noch immer die rund 180 Kanäle das Rückgrat. Wasserbusse (vaporetti) wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt. Für ihren Betrieb zeichnet heute die städtische Verkehrsgesellschaft ACTV (Azienda del Consorzio Trasporti Veneziano) verantwortlich. Über die 3,6km lange, sog Ponte della Libertà (Brücke der Freiheit) für KFZ und Eisenbahn ist die Altstadt an das Festland angebunden. Es bestehen zwei Hauptbahnhöfe: Venezia Santa Lucia als Kopfbahnhof auf der Insel sowie der Knotenbahnhof Venezia Mestre im gleichnamigen Festlandsstadtteil, dem sich westlich ein stillgelegter, aber noch für den örtlichen Güterverkehr benützter Rangierbahnhof anschliesst. Unter Bürgermeister Paolo Costa wurde zuletzt die Schaffung einer U-Bahn-Linie mit direktem Ausstieg auf dem Markusplatz und Murano forciert. Costas seit April 2005 amtierender Nachfolger, der Philosoph Massimo Cacciari, mißt dem Projekt hingegen keine hohe Priorität bei, so daß mittelfristig nicht mit dem Bau einer Metro zu rechnen ist. Venedig verfügt über zwei Flughäfen: Flughafen Venedig (Marco Polo) und den von Billigfluggesellschaften angeflogenen Flughafen Venedig (Treviso).

Kultur

Architektur

Profanbauten

Ein Palast wird im allgemeinen in Venedig als Casa (abgekürzt Ca′) bezeichnet. In der öffentlichen Wahrnehmung gab es nur drei Paläste, die als solche bezeichnet wurden: den Dogenpalast (Palazzo Ducale), den Bischofspalast sowie die Residenz des Patriarchen von Grado. Von den sogenannten byzantinischen Palästen gibt es heute nur noch wenige, und diese sind im 19. Jahrhundert weitgehend verändert worden. Viel alte Substanz ist noch an der Ca' da Mosto (am Canal Grande nordwestlich der Rialtobrücke) erhalten. Die dekorativen Details des Komplexes Loredan und Farsetti, heute Rathaus und Kommunalverwaltung, entstammt weitgehend dem 19. Jahrhundert. Dennoch lässt sich die Fassadenkomposition einer typischen "casa-fondaco" noch klar ablesen: eine Arkadenreihe im Erdgeschoss, welche zum Ein- und Ausladen von Waren geeignet war und ein ebenfalls durchgehend aufgerissener Piano Nobile. Im Grundriss äußert sich dies in einem zentralen Saal, der sich zur Fassade T-förmig erweitert. Im Verlaufe der Gotik wurden die Saalproportionen steiler, und der T-förmige Grundriss wurde zugunsten eines leicht L-artigen, später nur noch geraden durchgehenden Saales aufgegeben. Der sogenannte "gotico fiorito" (keine Übersetzung sinnvoll) verwendet im 15. Jahrhundert an manchen Architekturen am Canal Grande Maßwerk, welches sich vom Dogenpalast herleitet. Der größenmäßig bedeutendeste Bau ist die Ca' Foscari an der ersten Biegung des Canal Grande. Für die Ca'd'Oro ("Goldenes Haus") wurde kürzlich eine farbige Bemalung in Blau und Gold nachgewiesen. Bilder, insbesondere von Vittore Carpaccio und Gentile Bellini, lassen eine intensive Polychromie der gotischen Architektur erkennen. Gentile Bellini] Bedeutende Häuser des 16. Jahrhunderts sind vor allem die beiden Paläste Mauro Codussis, die Ca' Vendramin und der Pal. Corner Spinelli, ersterer mit einem Rückgriff auf einen T-förmigen Saal. Was den Profanbau angeht, so konnte, ganz im Gegensatz zum Sakralbau, Andrea Palladio in Venedig nie Fuß fassen. In seinen "Quattro Libri" sind zwar Entwürfe für die Ca'Corner della Ca' Granda und den Palazzo Grimani überliefert, doch war die konservative Haltung der Venezianer in Bezug auf die architektonische Gestaltung Ihrer Heimatstadt hier nicht zu überwinden. Eben die nach Entwurf von Jacopo Sansovino entstandene Ca' Corner, ein am Canal Grande gelegener Palast der Familie Cornaro, ist ein epochemachender Bau der Hoch-Renaissance mit einen quadratischen Innenhof nach römischem Vorbild. Ein anderer bedeutender Architekt des Cinquecento (also des 16. Jahrhunderts), Sebastiano Serlio, konnte manche seiner Vorstellungen in Kooperation mit dem Patrizier Francesco Zeno bei dessen neu zu errichtendem Palazzo verwirklichen. Bis ins 18. Jahrhundert bleibt man der tradierten dreigeteilten Gebäudetypologie des Palastbaus weitgehend treu. Die letzten Großbauten, heute allesamt museal genutzt und zu diesem Zwecke nicht immer sorgfältig genug umgebaut, sind die Ca'Pesaro, die Ca'Rezzonico und der Palazzo Grassi. Neben dem opulenten Barock des Architekten Baldassare Longhena, der sich in den erstgenannten Gebäuden niederschlug, sind auch neoklassische, "antibarocke" Tendenzen unter Antonio Diedo und dem Architekten Andrea Tirali festzustellen.

Musik und Theater

Seit der Barockzeit ist Venedig eines der wichtigsten Zentren der abendländischen Musik, der Oper und des Theaters. Im nach Brandkatastrophen mehrfach wiederaufgebauten barocken Teatro La Fenice finden ganzjährig Symphoniekonzerte statt, die Opernsaison dauert von Dezember bis Juni.

Biennale

Die Biennale von Venedig gilt als eine der wichtigsten internationalen Kunstausstellungen und wird seit 1895 alle zwei Jahre - bei mehrjährigen Unterbrechungen in den Kriegsjahren - zwischen Juni und November veranstaltet. Mittlerweile findet eine Unterteilung in Kunst, Musik, Tanz, Theater, Film und Architektur statt. Die Kunstbiennale findet in den ungeraden, die Architekturbiennale in den geraden Jahre statt. Die Filmfestspiele sowie das Festival für Musik, Tanz und Theater finden jählrich statt. Die seit 1932 Ende August/Anfang September stattfindenden Filmfestspiele gelten als das älteste und, neben dem Filmfestival Cannes und der Berlinale, als eines der drei bedeutendsten Filmfestivals weltweit.

Bildung

Von den zahlreichen Bildungseinrichtungen der Stadt ist besonders die Universität Venedig erwähnenswert.

Persönlichkeiten

Universität Venedig
- Tomaso Albinoni, Komponist
- Giovanni Bellini, Maler
- Bernardo Bellotto, Maler
- Lord Byron, englischer Dichter
- Giovanni Antonio Canale, genannt Canaletto, Maler
- Rosalba Carriera, Malerin
- Giacomo Casanova, Reisender, Gelehrter, Schriftsteller und Liebhaber
- Francesco Cavalli, Komponist
- Gasparo Contarini, Theologe, Kardinal und Diplomat
- Vincenzo Maria Coronelli, Kartograph
- Andrea Gabrieli, Komponist
- Antonio Caldara, Komponist
- Giorgione, Maler
- Baldassare Galuppi, Opernkomponist
- Carlo Goldoni, Komödiendichter
- Donna Leon, US-amerikanische Schriftstellerin
- Lorenzo Lotto, Maler
- Bruno Maderna, Komponist und Dirigent
- Gian Francesco Malipiero, Komponist
- Daniele Manin, radikaldemokratischer Revolutionär
- Claudio Monteverdi, Komponist
- Luigi Nono, Komponist
- Marco Polo, Forschungsreisender
- Paolo Sarpi, Theologe und Historiker
- Giovanni Battista Tiepolo, Maler
- Jacopo Tintoretto, Maler
- Tiziano Vecellio, Maler
- Antonio Vivaldi, Komponist
- Richard Wagner, deutscher Komponist
- Ermanno Wolf-Ferrari, deutsch-italienischer Komponist

Galerie

Image:Lightmatter_gondolas_in_venice.jpg|...Postkarten-Motiv Image:IMG_0230.JPG|Blick über die Dächer Venedigs, von einer Dachterrasse am Campo Santa Margherita Image:Venice1-2004.jpg|Venedig, Canal Grande Image:venice2-2004.jpg|Venedig, San Giorgio Maggiore Image:venice3-2004.jpg|Venedig, Canal Grande Image:venice-12.jpg|Venedig Image:venice2004-12.jpg|Venedig Image:Venedig11.jpg|Venedig Siehe auch: Galerie im Artikel über Canaletto

Literatur

Galerie im Artikel über Canaletto
- Peter Feldbauer und John Morrissey: Weltmacht mit Ruder und Segel. Venedig 800-1600, Essen 2004. ISBN 3-88400-419-0
- Richard Goy: Stadt in der Lagune. Leben und Bauen in Venedig, Stuttgart 1998. ISBN 3-89660-030-3
- Norbert Huse: Venedig. Von der Kunst, eine Stadt im Wasser zu bauen, München 2005. ISBN 3-40652-746-9
- Lothar Müller: Casanovas Venedig. Ein Reiselesebuch. Berlin 1998. - ISBN 3-80311-170-6
- Gerhard Rösch: Venedig. Geschichte einer Seerepublik, Stuttgart 2000. ISBN 3-17-014547-9
- Wolfgang Wolters: Architektur und Ornament, München 2000. ISBN 3-406-45906-4

Weblinks


- [http://english.comune.venezia.it/ Offizielle Seite der Stadt, englisch und italienisch]
- [http://www.jc-r.net/venezia/palazzi/indexd.html Architektur in Venedig: Paläste]
- [http://library.ucsc.edu/slides/decou/venice1.html Branson De Cou: Handkolorierte Glas-Dias von Venedig 1920 bis 1941]
(The De Cou Archive, University of California, Santa Cruz)
- [http://gutenberg.spiegel.de/goethe/italien/ital142.htm Tagebucheinträge Goethes über seinen Aufenthalt in Venedig] (aus Johann Wolfgang von Goethes "Italienische Reise")
- Kategorie:Ort im Veneto Kategorie:Weltkulturerbe Kategorie:Hauptstadt in Italien ! Kategorie:Ort mit Seehafen Kategorie:Byzantinische Geschichte ja:ヴェネツィア ko:베네치아 simple:Venice

1516

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- Gründung der Fuggerei in Augsburg durch Jakob Fugger
- Das Tessin fällt endgültig an die Schweizer
- 23. April: Erlass des bayerischen Reinheitsgebotes für Bier
- 19. Dezember: Franz I. und Leo X. schließen das Konkordat von Bologna

Geboren


- 18. Februar: Maria I. (England) (Maria Tudor, Bloody Mary), Königin von England († 1558)
- 26. März: Conrad Gesner, schweizerischer Arzt, Naturforscher und Altphilologe († 1565)
- 23. April: Georg Fabricius, Protestantischer deutscher Dichter, Historiker und Archäologe († 1571)
- 29. Juni: Rembert Dodoens, flämischer Botaniker und Physiker († 1585)

Gestorben


- 23. Januar: Ferdinand II., König von Aragonien und als Ferdinand V. König der vereinigten spanischen Monarchie (
- 1452)
- 2. Februar: Juan Díaz de Solís, spanischer Seefahrer und Entdecker (
- 1470)
- 29. November: Giovanni Bellini, italienischer Maler (
- um 1430)
- 13. Dezember: Johannes Trithemius, war Abt im Kloster Sponheim, vielseitiger Gelehrter und Mystiker (
- 1462)
- Johann Scheyring, Rektor der Universität Leipzig, Domherr in Magdeburg (
- 1454) ko:1516년 simple:1516

Andrea Mantegna

Andrea Mantegna (
- 1431 vermutlich in Isola di Cartura bei Vicenza, † 1506 in Mantua) war ein italienischer Maler und Kupferstecher. Mantua] Neben Bellini war er als Schüler Squarciones der bedeutendste Maler der oberitalienischen Frührenaissance. Er interessierte sich bereits früh für die Bildwerke der Antike, doch für seinen späteren Werdegang war die Zusammenarbeit mit Pizzolo, einem Gehilfen Donatellos an den Fresken der Eremitanikirche in Padua (1448-57) bedeutender. 1460 wurde Mantegna von Luigi III. Gonzaga nach Mantua berufen, in dessen Diensten er blieb, ungeachtet seiner Tätigkeit in Florenz, Pisa und Rom 1488/89. Mantegna gilt als der eigentliche Vollender des von der Florentiner Schule aufgestellten Kunstideals: die Figuren sind monumental, streng, voller Ernst und Würde; die Gegenstände und Raumbegrenzungen sind in scharfer Zeichnung und mit bewusst angewandten perspektivischen Mitteln (auch oft übertrieben) dargestellt. Die Farben sind oft hart aneinander gesetzt, das Körperliche in seiner Plastik stark herausgearbeitet, wobei besonders die Anatomie des nackten Körpers ausführlich dargelegt wird. Die Bindung an die Antike zeigt sich besonders stark in der statuarischen Gelassenheit der Figuren, auch findet man Darstellungen antiker Bildteile oder Architekturen in seinen Werken. Außer den Fresken in der Eremitanikirche in Padua, mit Darstellungen aus dem Leben des Heiligen Jakobus und der Himmelfahrt Mariä, gehört zu seinen Hauptwerken der Hochalter von San Zeno in Verona (1456-59), wo zum ersten Mal in der oberitalienischen Kunst des Bildtypus der Sacra Conversazione dargestellt wurde. Sein Hauptwerk aus seiner Zeit in Mantua ist die Ausmalung der Camera degli Sposi im Schloss: diese ist die erste illusionistische Raumdekoration mit einem Deckenbild, das einen Durchblick in einen freien Raum vortäuscht. Auch schuf Mantegna hier das erste Gruppenportrait. Die Beweinung Christi (Mailand) ist ein ungewöhnlich kühnes Werk in der Verkürzung, Anatomie und Farbgebung. Ein Werk seiner Spätzeit ist die Madonna della Vittoria (1495/96, Louvre Paris) mit Francesco Gonzaga als Stifter.

Literatur

Thieme-Becker; Tietze-Conrat, Andrea Mantegna, 1956; R. Cipriani, Andrea Mantegna, 1956; Giorgio Vasiari, Viten

Weblinks


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- [http://www.wga.hu/frames-e.html?/html/m/mantegna/ Bilder von Andrea Mantegna in der Web Gallery of Art] Mantegna, Andrea Mantegna, Andrea Mantegna, Andrea Mantegna, Andrea Mantegna, Andrea Mantegna, Andrea Mantegna, Andrea ja:アンドレア・マンテーニャ

Tizian

Tizian (
- 1477 in Pieve di Cadore in Venetien; † 27. August 1576 in Venedig), eigentlich Tiziano Vecellio, war der Hauptmeister der venezianischen Malerschule und Vollender einer neuen koloristischen Richtung.

Leben und Schaffen

Tizian kam schon als zehnjähriger Knabe nach Venedig, um sich dort der Malerei zu widmen. Als seine Lehrer werden der Mosaikmaler Sebastiano Zuccato, dann Gentile Bellini genannt; doch muss er später auch bei Giovanni Bellini gelernt und sich nach Giorgione weitergebildet haben. Man erfährt zuerst von seiner Tätigkeit um 1508-09, wo er neben Giorgione die jetzt verschwundenen Fresken am Fondaco dei Tedeschi in Venedig ausführte (die Fresken waren bereits im 17. Jahrhundert stark beschädigt, Fragmente haben sich im Palazzo Ducale und in der Galerie dell'Academia in Venedig erhalten). 1511 malte er Fresken in der Scuola del Santo in Padua. 1512 kehrte er nach Venedig zurück. Es entstanden einige Gemälde mit religiösen Inhalten. Padua Nachdem er einen Antrag, in die Dienste Leos X. zu treten, zurückgewiesen hatte, nahm ihn der Rat gegen Verleihung eines einträglichen Maklerpatents in seinen Dienst. In der Folge kam Tizian in intime Beziehungen zu Alfons I. von Ferrara (1516 reiste er das erste Mal dahin), für den er dessen Porträt (Verbleib unbekannt, ein Porträt von 1523? befindet sich heute in Metropolitan Museum in New York), ferner das Venusfest (1518-19) und das Bacchanal (1518-19, beide im Prado in Madrid) und Ariadne auf Naxos (in der Nationalgalerie zu London) malte. In Ferrara schloss er auch Freundschaft mit Ariost, den er mehrfach porträtierte. Auch zu Federigo von Mantua trat er um 1523 in nahe Beziehungen; er malte für ihn die Grablegung (Paris, Louvre). 1516-1518 entstand eines seiner Hauptwerke, die Himmelfahrt Mariä (so genannte Assunta) jetzt in Santa Maria Gloriosa dei Frari (Venedig), zuvor in der Akademie von Venedig, 1523 das Altarbild für die Kirche San Niccolò (Madonna mit sechs männlichen Heiligen, jetzt im Vatikan) und 1519-1526 ein andres Meisterwerk dieser Periode, die Madonna des Hauses Pesaro (Santa Maria Gloriosa dei Frari, Venedig). In das Jahr 1527 fällt seine Bekanntschaft mit Pietro Aretino, dessen Porträt er für Federigo Gonzaga malte. 1530 schuf er den Märtyrertod Petri für San Giovanni e Paolo (1867 durch Feuersbrunst zerstört). Federigo Gonzaga 1532 begab er sich im Auftrag Federigo Gonzagas nach Bologna, wo gerade Kaiser Karl V. weilte; ihn malte er zweimal. Tizian wurde hierauf am 10. Mai 1533 zum Hofmaler Karls und zum Grafen des lateranischen Palastes sowie zum Ritter vom Goldenen Sporn ernannt. Der darauf folgenden Zeit entstammen die Bildnisse Franz' I. und Isabellas d'Este; etwas später folgten die der Geliebten Tizians (Wien, Schloss Belvedere), dann die von Eleonore Gonzaga und ihrem Gatten Francesco Maria (Florenz, Uffizien). Nachdem er 1537 seiner Fahrlässigkeit wegen bezüglich des versprochenen Bildes sein Maklerpatent zu Gunsten Pordenones verloren hatte, malte er in Fresko die dem Rat schon lange versprochene, nur noch in Fontanas Stich erhaltene Schlacht bei Cadore (im großen Ratssaal). 1539 nach Pordenones Tod erhielt er sein Maklerpatent zurück, 1541 wurde er nach Mailand zu Karl V. berufen. Seit 1542 bemühte sich Papst Paul III. Tizian nach Rom zu ziehen; 1545 endlich folgte der Künstler dem Ruf; er wurde in Rom glänzend aufgenommen. Damals malte er das Porträt des Papstes, dann 1545/46 die berühmte Danae (Nationalmuseum zu Neapel, ursprünglich für den Palazzo del Giardino in Parma bestimmt), von der es sehr viele Repliken und Kopien gibt. Auf der Rückreise nach Venedig besuchte er Florenz. 1548 wurde er nach Augsburg zu Karl V. berufen und malte dort Porträts (das Karls V. in Madrid, das zu München etc.). Er kehrte bald wieder nach Venedig zurück, wurde aber 1550 abermals nach Augsburg berufen, um das Porträt Philipps II. von Spanien zu malen. Für diesen war er auch nach seiner Rückkehr nach Venedig 1551 außerordentlich viel beschäftigt. 1566 wurde er in die florentinische Akademie aufgenommen. Er starb am 27. August 1576 in Venedig, fast 100 Jahre alt, an der Pest und wurde in der Kirche Santa Maria de' Frari beigesetzt.

Zu Tizians Malweise

Pest Der durch die flandrische Schulen beeinflusste koloristische Realismus der Venezianer gelangte durch Tizian auf seine Höhe. In seiner Auffassung nicht so durchgeistigt und ideal wie Raffael und Michelangelo, hat er vor den Römern und Toscanern die unvergleichliche malerische Kraft voraus und kommt Raffael in der Schönheitsfülle gleich, Michelangelo in der dramatischen Lebendigkeit der Komposition nahe. Tizian ist der größte Kolorist der Italiener - so geht etwa die Bezeichnung tizianrot auf ihn zurück - und versteht seinen Figuren zugleich den vornehmen Charakter zu geben, der seine eignen Lebensgewohnheiten und die seiner Stadtgenossen kennzeichnet. Obwohl er sich nicht an die Antike anschloss, so ist er doch zu einer verhältnismäßig ähnlichen Wirkung gelangt, indem sich die Ruhe des Daseins, die edle, in sich befriedigte Existenz in seinen Werken ebenso spiegelt. Ganz vermochte er sich übrigens nicht den Einwirkungen der anderen italienischen Schulen zu entziehen, und zwischen seinen spätesten Arbeiten, worunter die Dornenkrönung Christi in München hervorragt, und seinen früheren, deren edelstes Erzeugnis der Zinsgroschen in Dresden ist, besteht ein beträchtlicher Unterschied. Er wurde später bewegter in der Haltung der Figuren, leidenschaftlicher im Ausdruck der Köpfe, energischer im Vortrag. Seine Historienbilder tragen mehr oder weniger etwas Porträtmäßiges, freilich in großartiger Auffassung, an sich; es gibt darunter einige, die zu den edelsten und unvergänglichsten Erzeugnissen der Kunst gehören, während andere sich mit einer mehr äußerlichen Wirkung begnügen. Die höchste Befriedigung gewähren seine Bildnisse, die die vornehme Erscheinung der venezianischen Welt mit vollster Treue widerspiegeln und den vollkommensten Ausdruck des venezianischen, von höchster Prachtliebe und sinnlicher Glut erfüllten Lebens darstellen. Zugleich war er als Landschaftsmaler sehr bedeutend, die Landschaft spielt in vielen seiner Gemälde in ihrer großartig-poetischen Auffassung eine Hauptrolle. Poussin und Claude Lorrain haben sich nach seinem Vorbild entwickelt. Claude Lorrain Die Zahl seiner Schöpfungen ist außerordentlich groß, besonders aus den letzten 40 Jahren seines Lebens, wo er zahlreiche Schüler zu Hilfe nahm. Aus der ersten Periode seines Schaffens, die etwa bis 1511 reicht und seine Jugendentwickelung umfasst, sind noch zu nennen: die Kirschenmadonna in der kaiserlichen Galerie zu Wien, nebst zwei anderen Madonnen, und die irdische und himmlische Liebe, in der Galeria Borghese in Rom, Tizians schönstes allegorisches Bild, ausgezeichnet in der Behandlung des Nackten. Von hervorragenden Schöpfungen der zweiten, etwa bis 1530 reichenden Periode muss noch die Auferstehung, in der Kirche San Nazaroe Celso in Brescia (1522) erwähnt werden, die Ruhe auf der Flucht und die Madonna mit dem Kaninchen, im Louvre in Paris; das Bildnis der Isabella d'Este im Kunsthistorischen Museum in Wien; das Bildnis der Eleonora Gonzaga von Urbino im Palazzo Pitti in Florenz, weltberühmt unter dem Namen La Bella di Tiziano, das herrlichste Frauenporträt des Meisters; die so genannte Venus von Urbino, in den Uffizien in Florenz, und die so genannte Geliebte Tizians bei der Toilette, im Louvre in Paris. Zu den Hauptwerken der letzten Periode seines Schaffens zählen noch das Martyrium des heilige Laurentius, in der Jesuitenkirche in Venedig; der Tempelgang Mariä, in der dortigen Akademie; die Ausstellung Christi, in der kaiserlichen Galerie in Wien; die Dornenkrönung, im Louvre; das Abendmahl, im Escorial; Venus mit Amor, in den Uffizien in Florenz; die so genannte Madrider Venus (eine ruhende Schöne mit ihrem Geliebten); die Danae, im Museum in Neapel; Jupiter und Antiope, im Louvre; das Reiterbildnis Karls V., in der Galerie in Madrid (1548 in Augsburg begonnen); Papst Paul III. (1545, im Museum in Neapel); der Admiral Giovanni Moro, im Berliner Museum. Von Tizians Selbstbildnissen sind diejenigen in den Staatlichen Museen in Berlin (1562? ) und im Prado in Madrid (1567 ) sehr schön. Die Bildnisse seiner Tochter Lavinia sind nicht sicher auszumachen; eines hat sich möglicherweise in der Dresdener Galerie (1565) erhalten. Die "Junge Frau mit Fruchtschüssel" (um 1555, Staatliche Museen in Berlin) wurde lange Zeit für Lavinia gehalten.1553 wurde ihm der Auftrag erteilt,den Bildteppich:Noahs Geschichte-Gespräch mit Gott- zu fertigen.Außerdem malte er als Dank für die Adelsernennung ein Familienwappen des Schloßes Wawel in Krakau mit den Initialen:A-S, stehend für Sigismund August, König von Polen.

Literatur


- Cavalcaselle und Crowe, Tizian, Leben und Werke (deutsch von Jordan, Leipz. 1877, 2 Bde.); mit diesem Werk ist die ältere Literatur über Tizian überholt.
- [http://susi.e-technik.uni-ulm.de:8080/Meyers2/seite/werk/meyers/band/15/seite/0731/meyers_b15_s0731.html#Tizian Tizian, eigentlich Tiziano Vecellio], in: Meyers Konversationslexikon, 4. Aufl. 1889, Bd. 15, S. 731.
- Corrado Cagli, L'opera completa di Tiziano, Apparati critici e filologici di Francesco Valcanover, Mailand 1969 (= Classici dell'Arte. 32).

Weblinks


- Kategorie:Maler der Renaissance Kategorie:Italiener Kategorie:Mann Kategorie:Geboren 1477 Kategorie:Gestorben 1576 ja:ティツィアーノ・ヴェチェッリオ

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SciWorks

SciWorks, the Science Center and Enviromental Park of Forsyth County is a science museum in Winston-Salem, North Carolina. Although it is geared primarily towards children from preschool up to eighth grade, it has offerings for all ages. It was began in the late 1950's as the Nature Science Center of Forsyth County, started by the local Junior League; the museum was originally housed in a barn at Reynolda Village. In 1971, the Nature Science Center moved to its present location at West Hanes Mill Road, into a building that originally housed a home for the destitute and later a psychiatric hospital. In 1992 it closed and underwent a major renovation, re-opening under the SciWorks name. In 2001, the museum upgraded the facilities by doubling the space of one of the main galleries and adding an indoor eating area to the building. The museum currently consists of a building with 45,000 square feet of exhibit space, a 15-acre environmental park, and a planetarium. The exhibit galleries cover a wide range of topics such as North Carolina geography and geology, local wildlife, the human body, physics (featuring a Foucault pendulum), sound, and technology. In addition, there is a traveling exhibit gallery that features both nationally touring exhibits and exhibits created in-house. The museum also runs several education programs for elementary and middle school students, and has created an outreach program for schools in more remote areas.

External links


- [http://www.sciworks.org SciWorks, the Science Center and Environmental Park of Forsyth County] Category:Science museums Category:Winston-Salem, North Carolina

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