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Giovanni Pacini

Giovanni Pacini

Giovanni Pacini (
- 17. Februar 1796 in Catania; † 6. Dezember 1867 in Pescia) war ein italienischer Opernkomponist.

Biographie

Pacini war ein Schüler von Marchesi und Mattei in Bologna und Furlanetto in Venedig, debütierte 1813 mit der Oper "Annetta e Lucindo" in Mailand, schrieb dann in den nächsten Jahrzehnten eine große Reihe anderer für die ersten Bühnen Italiens, gab aber nach einem Mißerfolg am Fenicetheater in Venedig die dramatische Komposition längere Zeit ganz auf und errichtete eine Musikschule in Viareggio, die zu großer Blüte gelangte (später in Lucca). Er starb am 6. Dezember 1867 in Pescia.

Werk

Seine besten Opern, deren er im ganzen rund 80 geschrieben hat, sind:
- "Saffo" (1841),
- "Medea" (1843),
- "La regina di Cipro" (1846) und
- "Niccolò de' Lapi" (1873 aufgeführt). Außerdem schrieb Pacini 35 Oratorien und Kantaten, viele Messen etc. und war auch als Musikschriftsteller tätig. Interessant ist seine Autobiographie: "Le mie memorie artistiche" (1865; zu Ende geführt von Cicconetti, 1875).

Quelle


- [http://susi.e-technik.uni-ulm.de:8080/meyers/servlet/showSeite?SeiteNr=0597&BandNr=12&textmode=false Meyers Konversations-Lexikon von 1888]

Weblinks


- Pacini, Giovanni Pacini, Giovanni Pacini, Giovanni Pacini, Giovanni Pacini, Giovanni

17. Februar

Der 17. Februar ist der 48. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben noch 317 Tage (in Schaltjahren 318 Tage) bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1370 - Die Litauer werden vom Deutschen Ritterorden unter Winrich von Kniprode besiegt.
- 1500 - In der Schlacht bei Hemmingstedt schlagen Dithmarscher Bauern unter Führung von Wulf Isebrand das dänische Heer.
- 1753 - Dem 17. Februar wird in Schweden der 1. März folgen, nachdem das Land den Gregorianischen Kalender einführt.
- 1820 - Das Repräsentantenhaus der USA verabschiedet den Missouri-Kompromiss.
- 1854 - Großbritannien erkennt die Unabhängigkeit des Orange Free State in Südafrika an.
- 1864 - Das amerikanische U-Boot "C.S.S. Hunley" ist das erste U-Boot der Welt, das ein gegnerisches Schiff, die "U.S.S Housatonic" versenkt. Bei der Aktion geht die Hunley jedoch verloren.
- 1865 - Columbia, die Hauptstadt von South Carolina, wird von den Konföderierten auf ihrer Flucht vor den anrückenden Kräften der Nordstaaten niedergebrannt.
- 1900 - Wilhelm II. erklärt die Samoainseln zum deutschen Schutzgebiet.
- 1923 - Die Grabkammer Tutanchamuns wird im ägyptischen Tal der Könige geöffnet.
- 1933 - Das Magazin Newsweek erscheint zum ersten Mal.
- 1933 - Der Blaine Act beendet die Prohibition in den USA.
- 1934 - Belgien. Tod von König Albert I..
- 1944 - Die Schlacht um das Eniwetok-Atoll beginnt und endet am 22. Februar mit einem Sieg der Amerikaner.
- 1947 - Die Stimme Amerikas beginnt ihre Radiosendungen in die Sowjetunion.
- 1955 - Christian Pineau wird Premierminister Frankreichs.
- 1964 - Das oberste Gericht der USA entscheidet, dass die amerikanischen Kongressdistrikte jeweils in etwa gleiche Bevölkerungszahlen haben müssen.
- 1972 - Italien. Giulio Andreotti wird neuer Regierungschef.
- 1978 - Ramón Rubial wird Präsident der ersten autonomen Regierung im Baskenland.
- 1979 - China marschiert in Vietnam ein.
- 1994 - Belgien wird durch eine Verfassungsänderung zum Bundesstaat.
- 1996 - In Philadelphia besiegt Schachweltmeister Garri Kasparow den Supercomputer "Deep Blue" in einem Schachspiel.
- 1997 - Bulgarien stellt den Antrag auf Vollmitgliedschaft in der NATO
- 1997 - Deutschland. Der jordanische König Hussein trifft in Bonn mit Bundeskanzler Helmut Kohl zusammen.
- 1999 - Dänemark. Jonathan Motzfeldt wird Regierungschef.

Wirtschaft


- 1867 - Das erste Schiff passiert den Sueskanal.
- 1935 - Der Achtstundentag wird in Deutschland als verbindliche Arbeitszeit eingeführt.
- 1972 - Der Verkauf des VW Käfer übertrifft mit 15 Millionen jenen des Ford Model-T.
- 2003 - Australien und Singapur unterzeichnen ein Freihandelsabkommen.

Wissenschaft und Technik


- 1897 - Nach eingehender Prüfung nimmt die Technische Universität München den von Rudolf Diesel in der Maschinenfabrik Augsburg entwickelten 10 PS starken Motor ab (erster Versuchs-Dieselmotor).

Kultur


- 1802 - Die Oper "Il Cid della Spagna" von Giuseppe Farinelli wird im Teatro La Fenice uraufgeführt.
- 1859 - Die Oper "Ein Maskenball" von Giuseppe Verdi wird im Apollo-Theater in Rom uraufgeführt.
- 1865 - Uraufführung der Oper "Der Deserteur" von Ferdinand Hiller in Köln.
- 1892 - Uraufführung der Oper "Winkelried" von Louis Lacombe am Grand Théâtre in Genf.
- 1904 - Uraufführung der Oper "Madama Butterfly" von Giacomo Puccini am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1913 - Die Armory Show öffnet in New York City
- 1914 - Das Schauspiel "Der Bogen des Odysseus" von Gerhart Hauptmann wird in Berlin uraufgeführt.
- 1927 - Uraufführung der Oper "Hanneles Himmelfahrt" von Paul Graener in Dresden.
- 1952 - Uraufführung des lyrischen Dramas "Boulevard Solitude" von Hans Werner Henze am Staatstheater in Hannover.

Religion

Hannover
- 1600 - Von achtjähriger Kerkerhaft körperlich gebrochen wird der 52jährige Dominikanerpater und Philosoph Giordano Bruno auf dem Campo dei Fiori in Rom als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Das Todesurteil gegen Bruno wird von Papst Johannes Paul II. am 12. März 2000 im Rahmen eines Gottesdienstes zum 'Tag der Vergebung' öffentlich bereut werden.

Katastrophen


- 1164 - Bei einer schweren Sturmflut an der deutschen Nordseeküste entsteht der Jadebusen, es gibt 20.000 Tote.
- 1962 - In der Nacht vom 16. zum 17.2 sucht eine schwere Sturmflut Norddeutschland und Hamburg heim.
- 1996 - Ein Erdbeben der Stärke 8,2 in der Region Irian Jaya, Indonesien. 166 Tote.

Sport


- Eintragungen von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1924 - In Miami (Florida) schwimmt Johnny Weissmüller mit 57,4 Sekunden einen neuen Weltrekord über 100 m Freistil.

Geboren


- 1444 - Rudolf Agricola, niederländischer Frühhumanist
- 1591 - Jusepe de Ribera, spanischer Maler
- 1602 - Pier Francesco Cavalli, italienischer Komponist
- 1653 - Arcangelo Corelli, italienischer Geiger und Komponist
- 1699 - Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, Baumeister, Maler und Architekt in Preußen
- 1717 - Adam Friedrich Oeser, deutscher Maler und Bildhauer
- 1723 - Tobias Mayer, deutscher Kartograf, Geograf, Mathematiker und Astronom
- 1740 - Horace-Bénédict de Saussure, Schweizer Naturforscher
- 1752 - Friedrich Maximilian Klinger, deutscher Schriftsteller und Dramatiker
- 1781 - René Théophile Hyacinthe Laënnec, französischer Mediziner und Erfinder des Stethoskops
- 1794Heinrich Schmieder, Theologe und Ehrenbürger Wittenbergs
- 1796 - Giovanni Pacini, italienischer Musikpädagoge und Komponist
- 1796 - Philipp Franz von Siebold, deutscher Arzt, Japan- und Naturforscher und Pflanzenjäger
- 1799 - Carl Julian von Graba, königlich dänischer Justizrat
- 1801 - August von Voit, deutscher Architekt
- 1807 - Johann Rudolf Dolder, Schweizer Politiker
- 1817 - Christoph Moufang, Bischofsverweser des Bistums Mainz
- 1820 - Henri Vieuxtemps, belgischer Komponist und einer der berühmtesten Violinisten
- 1821 - Lola Montez, irische Hochstaplerin und Tänzerin
- 1822 - Georg Weerth, deutscher Kaufmann und Schriftsteller
- 1825 - Albrecht Weber, deutscher Sanskritist und Historiker
- 1827 - Georg von Liebig, deutscher Mediziner und Klimatologe
- 1830 - Gerard Krefft, deutsch-australischer Zoologe und Paläontologe
- 1844 - Bernadette Soubirous, französisches Mädchen, der im Jahre 1858 die Mutter Gottes erschien
- 1854 - Friedrich Alfred Krupp, deutscher Unternehmer
- 1862 - Ogai Mori, japanischer Schriftsteller
- 1864 - Andrew B. Paterson, australischer Dichter
- 1865 - Ernst Troeltsch, deutscher Theologe und Politiker
- 1876 - Hans Bernoulli, Schweizer Architekt und Städtebauer
- 1877 - André Maginot, französischer Politiker
- 1885 - Romano Guardini, deutscher Theologe und Philosoph
- 1886 - Arnold Hörburger, niederländischer Fußballspieler
- 1886 - Erich Zeigner, deutscher Politiker, Ministerpräsident Sachsens
- 1887 - Joseph Bech, luxemburger Staatsmann und Politiker
- 1887 - Leevi Madetoja, finnischer Komponist
- 1888 - Otto Stern, deutsch-US-amerikanischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1943
- 1891 - Georg Britting, deutscher Schriftsteller
- 1896 - Wladimir Rudolfowitsch Vogel, russischer Komponist
- 1897 - Marian Anderson, US-amerikanische Sängerin
- 1898 - Bruno Leddin, deutscher Politiker
- 1904 - Hans Morgenthau, deutscher Jurist und Politikwissenschaftler
- 1905 - Rózsa Péter, ungarische Mathematikerin
- 1912 - Andre Norton, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1913 - René Leibowitz, französischer Dirigent, Musikpädagoge, Schriftsteller und Komponist
- 1914 - Arthur Kennedy, US-amerikanischer Schauspieler
- 1914 - Peter Mosbacher, deutscher Schauspieler
- 1916 - Raf Vallone, italienischer Schauspieler
- 1919 - Kathleen Freeman, us-amerikanische Schauspielerin
- 1922 - Tommy Edwards, US-amerikanische Sängerin
- 1929 - Graham Hill, britischer Rennfahrer
- 1930 - Ruth Rendell, britische Schriftstellerin
- 1933 - Bobby Lewis, US-amerikanischer Sänger
- 1935 - Johnny Bush, US-amerikanischer Sänger
- 1937 - Rita Süssmuth, deutsche Politikerin
- 1937 - Willi Koslowski, deutscher Fußballspieler
- 1939 - John Leyton, britischer Schauspieler und Sänger
- 1940 - Eckart Werthebach, Präsident des Kölner Bundesamtes für Verfassungsschutz
- 1940 - Winfried Hassemer, deutscher Strafrechtswissenschaftler, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts
- 1941 - Gene Pitney, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1941 - Heidi Biebl, deutsche Skirennläuferin und Olympiasiegerin
- 1942 - Heinrich Breloer, deutscher Regisseur
- 1943 - Ray Austin, britischer Sänger
- 1943 - René Préval, haitianischer Unternehmer, Staatspräsident
- 1946 - Wolfgang Wiegard, Professor für Volkswirtschaftslehre
- 1947 - Dodie Stevens, US-amerikanischer Kinderstar
- 1949 - Anne Lonnberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 1950 - Wolfgang Hofer, öster. Sänger (Wolfgang "Trödler Abraham") und Songautor/Texter
- 1951 - Roland Collombin, Schweizer Skiläufer
- 1952 - Karin Büttner-Janz, ehemalige deutsche Kunstturnerin und Klinik-Direktorin
- 1952 - Ludger Volmer, deutscher Politiker
- 1954 - Rene Russo, US-amerikanische Schauspielerin
- 1956 - Richard Karn, US-amerikanischer Schauspieler und Showmaster
- 1956 - Stephan Hilsberg, Mitglied Volkskammer der DDR
- 1961 - Ariane Ehrat, Schweizer Skirennläuferin
- 1963 - Michael Jordan, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1965 - Volker Engel, deutscher Visual Effects-Supervisor und Filmproduzent
- 1971 - Denise Richards, US-amerikanische Schauspielerin
- 1972 - Billie Joe Armstrong, US-amerikanischer Punkband Leadsänger
- 1973 - Stefan Kretzschmar, deutscher Handballspieler
- 1974 - Bryan White, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1981 - Paris Hilton, US-amerikanische Hotelerbin
- 1982 - Adriano Leite Ribeiro, brasilianischer Fußballspieler

Gestorben


- 1285 - Lukas von Padua, Franziskanermönch
- 1339 - Otto der Fröhliche, Herzog von Österreich
- 1575 - Cesare I. Gonzaga, Sohn des kaiserlichen Feldherrn Ferrante I. Gonzaga
- 1600 - Giordano Bruno, italienischer Philosoph
- 1612 - Ernst von Bayern, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1652 - Gregorio Allegri, italienischer Priester, Komponist und Tenorsänger
- 1654 - Michael Lohr, deutscher Komponist
- 1673 - Molière, französischer Komödiendichter
- 1711 - José Vaquedano, spanischer Komponist und Kapellmeister
- 1788 - Maurice-Quentin de La Tour, französischer Maler
- 1803 - Louis René Édouard de Rohan-Guéméné, letzter Fürstbischof von Straßburg und Protagonist der Halsbandaffäre
- 1807 - Johann Rudolf Dolder, Schweizer Politiker
- 1819 - Philippe-Louis-Marc-Antoine de Noailles, prince de Poix, französischer Politiker
- 1820 - Franz Regis Clet, Missionar in China
- 1827 - Johann Heinrich Pestalozzi, Schweizer Pädagoge
- 1856 - Heinrich Heine, deutscher Dichter, Schriftsteller und Journalist jüdischer Herkunft
- 1874 - Adolphe Quetelet, belgischer Mathematiker, Statistiker und Astronom
- 1875 - Friedrich Wilhelm August Argelander, deutscher Astronom
- 1877 - Salomon Hermann Mosenthal, Dramatiker und Librettist
- 1890 - Christopher Latham Sholes, US-amerikanischer Buchdrucker, Journalist und Erfinder
- 1891 - Theophil Edvard Freiherr von Hansen, dänisch-österreichischer Baumeister
- 1892 - Johan Sverdrup, norwegischer liberaler Politiker
- 1907 - Henry Steel Olcott, Mitbegründer der Theosophischen Gesellschaft
- 1909 - Geronimo, Kriegshäuptling der Apachen
- 1912 - Alois Aehrenthal, österreichischer Politiker
- 1913 - Joaquin Miller, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1915 - Francisco Giner de los Ríos, spanischer Philosoph und Pädagoge
- 1919 - Wilfrid Laurier, kanadischer Premierminister
- 1925 - Julius Hirschberg, deutscher Ophthalmologe
- 1934 - Albert I. (Belgien), König der Belgier
- 1934 - Richard Zoozmann, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1934 - Siegbert Tarrasch, deutscher Schachgroßmeister
- 1939 - Willy Hess, deutscher Violinvirtuose und -lehrer
- 1958 - Wilhelm Bahlburg, deutscher Politiker
- 1962 - Bruno Walter, US-amerikanischer Dirigent, Pianist und Komponist
- 1966 - Hans Hofmann, deutscher Maler
- 1970 - Alfred Newman, US-amerikanischer Filmkomponist
- 1970 - Samuel Agnon, hebräischer Schriftsteller
- 1971 - Karl Meitmann, deutscher Politiker
- 1980 - Graham Sutherland, britischer Maler und Graphiker
- 1980 - Oskar Paulini, deutscher Schriftsteller
- 1982 - Lee Strasberg, Mitbegründer des 'Group Theatre'
- 1982 - Thelonious Monk, US-amerikanischer Jazzpianist und komponist
- 1986 - Jiddu Krishnamurti, Philosoph
- 1989 - Johannes Sobek, deutscher Fußballspieler
- 1989 - Marguerite Roberts, US-amerikanische Drehbuchautorin
- 1990 - Keith Haring, US-amerikanischer Künstler
- 1994 - Gretchen Frazer, ehemalige US-amerikanische Skifahrerin
- 1995 - Werner Bruschke, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt
- 1996 - Hervé Bazin, französischer Schriftsteller
- 1996 - Michel Pablo, Trotzkist aus Griechenland
- 1997 - Bärbel Inhelder, schweizerische Entwicklungspsychologin
- 1997 - Darcy Ribeiro, brasilianischer Anthropologe, Politiker, und Schriftsteller
- 1998 - Ernst Jünger, deutscher Schriftsteller und Publizist
- 1998 - Nicolas Bouvier, französischer Schriftsteller, Reiseautor und Journalist
- 2002 - Heinz Kaminski, Chemie-Ingenieur und Weltraumforscher
- 2003 - Julian Bigelow, US-amerikanischer Ingenieur
- 2005 - César Marcelak, französischer Radrennfahrer
- 2005 - Dan O'Herlihy, irischer Schauspieler
- 2005 - Harald Szeemann, Schweizer Kurator
- 2005 - Jens Martin Knudsen, dänischer Astrophysiker

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage:
  - Die sieben heiligen Gründer des Servitenordens (katholisch)
  - Bonosus von Trier (katholisch)
  - Evermod von Ratzeburg (katholisch)
  - Finan von Lindisfarne (katholisch)
  - Flavian von Konstantinopel (katholisch)
  - Johann Heermann (evangelisch)
  - Lukas Belludi (katholisch)
  - Mangoldus von Isny (katholisch)
  - Mazelin von Salzburg (katholisch)
  - Silvinus von Auchy (katholisch)
  - Theodor von Euchaïta (orthodox)
- Namenstage: Lukas

Siehe auch


- 16. Februar - 18. Februar
- 17. Januar - 17. März
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0217 ja:2月17日 ko:2월 17일 simple:February 17 th:17 กุมภาพันธ์

1796

Ereignisse


- 14. Mai: der britische Landarzt Edward Jenner führt die weltweit erste Impfung durch: gegen Pocken. Am 1. Juli versucht er, den geimpften Jungen mit dem Pockenvirus zu infizieren und stellt so die Wirksamkeit des Serums fest
- 1. Juni: Beitritt Tennessees zu den USA
- 17. November: Napoleonische Kriege: In der Schlacht von Arcole (Italien) siegen die Franzosen unter Napoléon Bonaparte über die Österreicher
- 16. Dezember: Beim Untergang des französischen Linienschiff Séduisant (74 Kanonen) vor Brest sterben 680 Besatzungsmitglieder und Soldaten. Das Schiff gehört zu einer Flotte, die französische Truppen nach Irland bringen und dort eine Revolte gegen die britische Herrschaft entfachen soll
- Beginn der britischen Herrschaft über Sri Lanka

Kultur


- 26. Oktober: Uraufführung der Oper Christophe et Jérôme ou La Femme hospitalière von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris

Geboren


- 22. Januar: Karl Ernst Claus, Chemiker, der das Ruthenium entdeckte († 1864)
- 1. Februar: Abraham Emanuel Fröhlich, Schweizer Theologe und Schriftsteller († 1865)
- 5. Februar: Johannes von Geissel, Erzbischof des Erzbistums Köln († 1864)
- 17. Februar: Giovanni Pacini, Italienischer Opernkomponist († 1867)
- 17. Februar: Philipp Franz von Siebold, deutscher, Arzt und Ethnologe († 1866)
- 22. Februar: Adolphe Quetelet, belgischer Mathematiker, Statistiker und Astronom († 1874)
- 28. Februar: Eduard Pistorius, deutscher Genremaler und Radierer († 1862)
- 9. März: Peter van Bohlen, deutscher Orientalist († 1840)
- 18. März: Jakob Steiner, Schweizer Mathematiker († 1863)
- 27. März: Julius Friedrich Heinrich Abegg, deutscher Kriminalist († 1869)
- 10. April: James Bowie, nordamerikanischer Pionier und Trapper († 1836)
- 22. April: Adolphe Crémieux, Rechtsanwalt, Politiker und Journalist († 1880)
- 24. April: Carl Leberecht Immermann, deutscher Schriftsteller, Lyriker und Dramatiker († 1840)
- 28. April - Johann Nepomuk Zwerger, deutscher Bildhauer († 1868)
- 4. Mai: William Hickling Prescott, amerikanischer Historiker († 1859)
- 5. Mai: Robert Foulis, Erfinder († 1866)
- 9. Mai: August Friedrich Pauly, Philologe († 1845)
- 9. Mai: Joseph Meyer, deutscher Verleger († 1856)
- 24. Mai: Friedrich Kammerer, Erfinder des Streichholzes († 1857)
- 26. Mai: Armand Joseph Bruat, französischer Admiral († 1855)
- 1. Juni: Nicolas Léonard Sadi Carnot, französischer Physiker († 1832)
- 28. Juni: Paul Camille von Denis, Ingenieur und Eisenbahnpionier († 1872)
- 28. Juni: Peter Rigler, Wiederbegründer des Deutschen Ordens († 1873)
- 2. Juli: Michael Thonet, deutscher Industrieller, Pionier des Möbeldesigns († 1871)
- 3. Juli: Heinrich Moritz Chalybäus, deutscher Philosoph (Hegelianismus, Theismus) († 1862)
- 18. Juli: Immanuel Hermann Fichte, deutscher Theologe und Philosoph († 1879)
- 23. Juli: Franz Berwald, schwedischer Komponist und Violinist († 1868)
- 26. Juli: Jean-Baptiste Camille Corot, französischer Landschaftsmaler († 1875)
- 20. August: Armand-Jacques-Achille Leroy de Saint-Arnaud, französischer General und Staatsmann († 1854)
- 2. Oktober: David Roberts, britischer Maler († 1864)
- 4. Oktober: August Wilhelm Bach, deutscher Komponist und Organist († 1869)
- 16. Oktober: Karl Spindler, deutscher Romanschriftsteller († 1855)
- 23. Oktober: Stefano Franscini, Schweizer Statistiker und Politiker († 1857)
- 24. Oktober: August von Platen, deutscher Dichter († 1835)
- 3. November: Friedrich Lennig, Dialektdichter († 1838)
- 24. November: Stephan Ludwig Roth, siebenbürgisch-sächsischer Schriftsteller und Politiker († 1849)
- 30. November: Carl Loewe, deutscher Komponist († 1869)
- 1. Dezember: Friedrich Wilhelm Buttel, Baumeister, Oberbaurat und Hofbaumeister († 1869)
- 17. Dezember: Thomas Chandler Haliburton, kanadischer Schriftsteller († 1865)
- 23. Dezember: George Catlin, US-amerikanischer Maler, Autor und Indianerkenner († 1872)
- 24. Dezember: Fernán Caballero, spanische Schriftstellerin († 1877)
- 25. Dezember: Karl Friedrich von Steinmetz, preußischer Generalfeldmarschall (†1877)
- 29. Dezember: Johann Christian Poggendorff, deutscher Physiker († 1877)
- 30. Dezember: Nikolaus Wesselényi, ungarischer Politiker und Großgrundbesitzer († 1850)

Gestorben


- 1. Januar: Alexandre-Théophile Vandermonde, französischer Chemiker (
- 1735)
- 24. Februar: Karl Aloys von Königsegg-Aulendorf, Weihbischof in Köln (
- 1726)
- 28. Februar: Friedrich Wilhelm Rust, deutscher Komponist (
- 1739
- 8. März: William Chambers, englischer Architekt (
- um 1726)
- 16. April: Johann Friedrich Doles d. J., deutscher Komponist (
- 1746)
- 23. April: Theodor Gottlieb von Hippel, Staatsmann, Schriftsteller und Sozialkritiker (
- 1741)
- 6. Mai: Adolph Freiherr Knigge, deutscher Schriftsteller (
- 1752)
- 12. Mai: Johann Peter Uz, deutscher Dichter (
- 1720)
- 21. Juni: Richard Gridley, Britisch-amerikanischer Militäringenieur (
- 1710)
- 21. Juli: Robert Burns, britischer Dichter (
- 1759)
- 21. Juli: Philipp Carteret, englischer Seefahrer und Entdecker (
- 1733)
- 6. August: David Allen, britischer Maler und Zeichner (
- 1744)
- 1. Oktober: Johann Philipp Jakob von Horn-Goldschmidt, Generalvikar in Köln (
- 1724)
- 16. Oktober: Vittorio Amadeo III., König von Piemont-Sardinien und Herzog von Savoyen (
- 1726)
- 6. November: Katharina II. (Russland), genannt Katharina die Große (
- 1729)
- 21. November: Angelo Soliman, afrikanischer Kammerdiener (
- um 1721)
- 17. November: Katharina II., Zarin von Russland. (
- 1729)
- 15. Dezember: Anthony Wayne, US-amerikanischer General (
- 1745)
- 20. Dezember: Johann Georg Krünitz, deutscher Lexikograph und Enzyklopädist (
- 1728) ko:1796년 simple:1796 th:พ.ศ. 2339

Catania

Catania ist die zweitgrößte Stadt Siziliens und Hauptstadt der Provinz Catania in Italien.

Lage und Daten

Catania liegt an der Ostküste Siziliens am Fuße des ca. 30 km entfernten Ätna, des größten und aktivsten Vulkans Europas. Die Stadt hat 305.430 Einwohner, davon sind 144.203 Männer und 161.227 Frauen (Stand am 31. März 2005). Die Nachbargemeinden sind: Aci Castello, Belpasso, Carlentini, Gravina di Catania, Lentini, Mascalucia, Misterbianco, Motta Sant'Anastasia, San Gregorio di Catania, San Pietro Clarenza, Sant'Agata li Battiati und Tremestieri Etneo.

Geschichte

Catania wurde im 8. Jahrhundert v.Chr. von griechischen Siedlern aus Naxos gegründet. Ab 1071 begann man mit dem Bau der Kathedrale und es entstanden weitere Siedlungen um Catania. Die Stadt wurde 1669 und 1693 zu großen Teilen von Erdbeben und von Lavaströmen zerstört, die damals bis zum Meer vordrangen. Nach der Zerstörung 1693 wurde die Stadt in dem heute noch im Stadtbild ersichtlichen barocken Baustil wieder aufgebaut. Im 19. Jahrhundert wurde Catania Provinzhauptstadt der gleichnamigen Provinz.

Wirtschaft

Catania ist die bedeutendste Wirtschaftsregion Siziliens mit verschiedenen Industriezweigen, unter anderem sind bedeutende Unternehmen der Halbleiter-Industrie und aus der IT-Branche in und um Catania angesiedelt. Weiterhin wichtige Wirtschaftszweige sind die Lebensmittelindustrie, Kunststoffindustrie und der Tourismus.

Bildung und Wissenschaft

Die Università degli Studi di Catania wurde im Jahr 1434 gegründet und ist damit die älteste Universität auf Sizilien.

Sehenswürdigkeiten

Lava
- Elefantenbrunnen, im Zentrum der Stadt in der Mitte des Piazza Duomo steht der Elefantenbrunnen, das Symbol Catanias. Der Elefant ist aus Lava, auf dem Elefant steht ein Obelisk aus Granit.
- Dom, wurde zwischen 1078 und 1093 gebaut. Heute ist wenig von dem ursprünglichen Bau erhalten. So wurde die Fassade im 18. Jahrhundert im Barockstil geschaffen. Im Dom ist das Grab des in Catania geborenen Komponisten Vincenzo Bellini.
- Sant' Agata, Abtei mit einer Barockkirche.
- Castello Ursino mit dem Museo Civico, um 1240 gebaut, im 14. Jahrhundert Residenz der aragonischen Könige, heute Sitz des Museo Civico. Hier werden griechische Skulpturen gezeigt.
- Das Amphitheater war eines der größten der Antike, heute teilweise von barocken Gebäuden überbaut. Auf der Piazza Stesicoro noch sichtbar.
- Bellini-Museum an der Piazza Franceso, Geburtshaus und Museum des Komponisten Vincenzo Bellini.
- Benediktinerkloster San Nicola, großer Barockbau, die Kirche hat eine nicht vollendete Fassade.
- Via Etnea, die Hauptstraße Catanias mit vielen Geschäften und Plätzen.
- Villa Bellini, ein wunderschön angelegter Park im Herzen der Stadt mit Ätna-Panorama. Die Altstadt steht zusammen mit anderen barocken Städten im Val di Noto auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.

Verkehr

Der Flughafen von Catania (Fontanarossa) ist gemessen am Verkehrsaufkommen der viertgrößte Italiens. Die Autobahn A18/E45 und die A19 führen nach Catania. Die Bahn von Catania fährt bis Syrakus 1 Stunde 25 Minuten, bis Messina 1 Stunde 25 Minuten und bis Enna 1 Stunde und 23 Minuten (schnellste Verbindung). Bis Palermo beträgt die Fahrzeit mindestens 4 Stunden 10 Minuten, es muß in Caltanissetta umgestiegen werden.

Sport

Die beliebteste Sportart der Stadt ist das Fußballspiel. Calcio Catania, aktuell (Saison 2005 / 2006) in der Serie B, wurde im Jahre 1946 gegründet und in den letzten Jahren stiegen sie von der Serie C2 bis auf die Serie B auf. Das Stadion Angelo Massimino umfasst 21.000 Plätze.

Söhne und Töchter der Stadt


- Agatha von Catania, Heilige
- Gianni Bella, italienischer Sänger
- Marcella Bella, italienische Sängerin
- Vincenzo Bellini, italienischer Komponist
- Carmen Consoli, italienische Sängerin
- Ettore Majorana, italienischer Physiker
- Giovanni Pacini, italienischer Opernkomponist
- Giovanni Verga, Schriftsteller

Weblinks


- [http://www.italien-inseln.de/catania/ct-sehenswuerdigkeiten.html Catanias Sehenswürdigkeiten]
- [http://www.kunstundreisen.de/reisen/sizilien/catania/body_catania_01.html Viele Informationen, Eindrücke und Fotos über Stadtgeschichte, Kunst und Kultur in Catania.] Kategorie:Ort auf Sizilien Kategorie:Ionische Stadtgründung ja:カターニア

1867

Ereignisse


- Weltausstellung in Paris

Politik


- 24. Februar: Konstituierende Sitzung des Norddeutschen Reichstages
- 15. März: Vertragsunterzeichnung des österreichisch-ungarischen Ausgleichs, Gründung von Österreich-Ungarn
- 1. Juli: Kanada wird unabhängig
- In den USA wurde das 14. Amendment verabschiedet, das männlichen Afroamerikanern und Indianern unter gewissen Bedingungen das Wahlrecht zugestand. Die weißen Suffragetten waren außer sich: im ganzen Land kam es zu Protesten durch die Frauenbewegung
- Otto von Bismarck wird deutscher Reichskanzler
- Der russische Zar Alexander II. verkauft für 7,2 Millionen Dollar Alaska an die USA

Wirtschaft


- 29. März Gründung des Barmer Bankvereins, der sich später zu einer der größten deutschen Banken entwickelte

Wissenschaft


- Werner von Siemens (geadelt 1888) veröffentlicht seine Erfindung der Dynamomaschine (Hauptschlussmaschine). Charles Wheatstone hält einen Vortrag über seine Erfindung der Nebenschlussmaschine
- Der schwedische Industrielle Alfred Nobel lässt sich das Dynamit, seine Erfindung von 1866, patentieren

Kultur


- 3. April: Uraufführung der Oper La Grand' Tante von Jules Massenet an der Opéra-Comique in Paris
- 6. April: Uraufführung der Oper Dózsa György von Ferenc Erkel in Budapest
- 18. November: Uraufführung der Oper Helden (Orig.: Bogatyri) von Alexander Porfirjewitsch Borodin im Bolschoi-Theater in Moskau
- 13. Dezember: Uraufführung der Oper Malbrough s'en va-t-en guerre von Léo Delibes am Théâtre de l'Athénée in Paris
- 26. Dezember: Uraufführung der Oper La Jolie Fille de Perth (Das schöne Mädchen aus Perth) von Georges Bizet am Théâtre-Lyrique in Paris
- Goethes Faust erscheint als erster Band der Universal-Bibliothek des Reclam-Verlages

Sport


- 27. Juli: William McLaren, Großbritannien, lief die 100 Meter der Herren in elf Sekunden und stellte damit einen neuen Weltrekord auf

Geboren


- 8. Januar: Emily Greene Balch, US-amerikanische Nationalökonomin, Friedensnobelpreisträgerin († 1961)
- 12. Januar: Alfred Forke, deutscher Sinologe († 1944)
- 17. Januar: Carl Laemmle, deutsch-amerikanischer Filmproduzent († 1939)
- 21. Januar: Ludwig Thoma, deutscher Schriftsteller († 1921)
- 22. Januar: Auguste Supper, deutsche Schriftstellerin († 1951)
- 1. Februar: Conrad Ramstedt, deutscher Mediziner († 1963)
- 6. Februar: Richard Lipinski, deutscher Gewerkschafter, Politiker und Schriftsteller († 1936)
- 9. Februar: Soseki Natsume, japanischer Schriftsteller († 1916)
- 18. Februar: Hedwig Courths-Mahler, deutsche Schriftstellerin († 1950)
- 24. Februar: Karl Schönherr, österreichischer Dramatiker († 1943)
- 25. Februar: Rudolf Tarnow, niederdeutscher Schriftsteller († 1933)
- 28. Februar: Thomas Theodor Heine, Maler, Zeichner und Satiriker († 1948)
- 3. März: Gustav Strube, US-amerikanischer Komponist († 1953)
- 10. März: Hector Guimard, französischer Architekt († 1942)
- 25. März: Arturo Toscanini, italienische Dirigent († 1957)
- 25. März: John Gutzon de la Mothe Borglum, US-amerikanischer Bildhauer († 1941)
- 28. März: Ferruccio Cattelani, italienischer Komponist († 1932)
- 2. April: Eugene Sandow, Begründer des Bodybuildings († 1925)
- 4. April: Arnold Middendorf, Offizial in Köln und Dompropst († 1930)
- 9. April: Wilhelm Lütgert, deutscher protestantischer Theologe († 1938)
- 11. April: William Edwin Haesche, US-amerikanischer Komponist († 1929)
- 16. April: Wilbur Wright, US-amerikanischer Flugpionier und Flugzeugbauer († 1912)
- 19. April: James Cullen, irischer Mathematiker († 1933)
- 23. April: Johannes Fibiger, dänischer Pathologe († 1928)
- 7. Mai: Wladyslaw Reymont, polnischer Schriftsteller († 1925)
- 14. Mai: Kurt Eisner, deutscher Politiker und Schriftsteller († 1919)
- 15. Mai: Fredrik Hjalmar Johansen, norwegischer Polarforscher († 1913)
- 16. Mai: Jeanne Berta Semmig, deutsche Schriftstellerin und Dichterin († 1958)
- 17. Mai: Theodor Leipart, deutscher Gewerkschafter mit Kontakt zum Widerstand († 1947)
- 26. Mai: Maria von Teck, britische Hochadlige († 1953)
- 27. Mai: Arnold Bennett, britischer Schriftsteller († 1931)
- 8. Juni: Frank Lloyd Wright, US-amerikanischer Architekt († 1959)
- 11. Juni: Charles Fabry, französischer Physiker († 1945)
- 17. Juni: Henry Lawson, australischer Autor und Poet
- 20. Juni: Emil Hartmann (Corpsstudent), Mitbegründer des Weinheimer Alte-Herren-Vereinigung († 1933)
- 22. Juni: Eugen Diederichs, Verlagsbuchhändler in Jena († 1930)
- 28. Juni: Luigi Pirandello, italienischer Schriftsteller († 1936)
- 3. Juli: Johannes Hoffmann, bayerischer Ministerpräsident zur Zeit der Münchner Räterepublik, Mitglied der SPD
- 5. Juli: Andrew Ellicott Douglass, US-amerikanischer Astronom († 1962)
- 8. Juli: Käthe Kollwitz, deutsche Künstlerin († 1945)
- 10. Juli: Maximilian von Baden, letzter Reichskanzler des Deutschen Kaiserreiches († 1929)
- 17. Juli: Leo Jogiches, polnisch-jüdischer Politiker († 1919)
- 25. Juli: Max Dauthendey, deutscher Dichter und Maler († 1918)
- 26. Juli: Rohan Koda, japanischer Schriftsteller († 1947)
- 27. Juli: Enrique Granados, spanischer Komponist und Pianist († 1916)
- 28. Juli: Charles Dillon Perrine, in den USA geborener Astronom († 1951)
- 3. August: Stanley Baldwin, britischer Politiker und Premierminister († 1947)
- 7. August: Emil Nolde, deutscher Maler des Expressionismus († 1956)
- 12. August: Edith Hamilton, deutsch-amerikanische Schriftstellerin († 1963)
- 13. August: Arthur Eichengrün, deutscher Chemiker († 1949)
- 13. August: Rudolf Georg Binding, deutscher Schriftsteller († 1938)
- 14. August: John Galsworthy, britischer Schriftsteller († 1933)
- 15. August: Anathon Aall, norwegischer Philosoph († 1943)
- 18. August: Hans Kloepfer, österreichischer Arzt und Schriftsteller († 1944)
- 22. August: Maximilian Oskar Bircher-Benner, Schweizer Arzt und Ernährungswissenschaftler († 1939)
- 6. September: Franciszek Brzeziński, polnischer Komponist († 1944)
- 7. September: Albert Bassermann, deutscher Schauspieler († 1952)
- 25. September: Jewgeni Karlowitsch Miller, General im russischen Bürgerkrieg, († 1937)
- 27. September: Giovanni Bonzano, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1927)
- 29. September: Walther Rathenau, Industrieller und Politiker († 1922)
- 8. Oktober: Gottlieb Elster, deutscher Bildhauer († 1917)
- 13. Oktober: Pierre Bonnard, französischer Maler des Symbolismus († 1947)
- 13. Oktober: Ramón Maximiliano Valdés, Staatspräsident von Panama († 1918)
- 20. Oktober: Ludwig Fahrenkrog, deutscher Dichter und Maler († 1952)
- 28. Oktober: Hans Driesch, deutscher Biologe und Naturphilosoph († 1941)
- 29. Oktober: Isidor Isaak Sadger, österreichisch-jüdischer Arzt und Psychoanalytiker († 1942)
- 3. November: Martin Wilhelm Kutta, deutscher Mathematiker († 1944)
- 7. November: Maria Sklodowska-Curie, polnisch-französische Chemikerin und Physikerin († 1934)
- 7. November: Marie Curie, polnisch-französische Chemikerin und Physikerin († 1934)
- 14. November: Ottilie Pohl, deutsche Politikerin
- 22. November: Ernst Sachs, deutscher Erfinder († 1932)
- 22. November: Wilhelm Groener, deutscher Militär und Politiker († 1939)
- 27. November: Margaret Ruthven Lang, US-amerikanische Komponistin († 1972)
- 1. Dezember: Ignacy Moscicki, polnischer Wissenschaftler und Politiker († 1946)
- 16. Dezember: Arthur Schloßmann, Kinderarzt, Gründer der ersten Säuglingsklinik († 1932)
- 16. Dezember: Johann Radon, österreichischer Mathematiker († 1956)
- 22. Dezember: Joseph Maria Olbrich, österreichischer Architekt († 1908)
- 24. Dezember: Tevfik Fikret, türkischer Dichter († 1915)
- 25. Dezember: Alfred Kerr, deutscher Schriftsteller, Theaterkritiker und Journalist († 1948)
- 25. Dezember: Ali Jinnah, Politiker in Britisch-Indien und Gründer des Staates Pakistan († 1948)
- 26. Dezember: Julien Benda, französischer Philosoph und Schriftsteller († 1956)
- Laut dem Comiczeichner Don Rosa Dagobert Duck

Gestorben


- 8. Januar: Heinrich August Wilhelm Stolze, deutscher Stenograph (
- 1798)
- 12. Januar: Georg Merz, deutscher Optiker und Astronom (
- 1793)
- 30. Januar: Komei, 121. Kaiser von Japan (
- 1831)
- 3. Februar: Maximilian zu Wied, deutscher Naturforscher und Ethnograph (
- 1782)
- 5. Februar: Estébanez Calderón, spanischer Schriftsteller (
- 1799)
- 6. März: Peter von Cornelius, deutscher Maler (
- 1783)
- 16. März: Emil Julius Carl Keßler, deutscher Unternehmer und Gründer der Maschinenfabrik Esslingen (
- 1813)
- 25. März: Friedlieb Ferdinand Runge, deutscher Chemiker (
- 1794)
- 8. April: Emil Adolf Roßmäßler, deutscher Naturforscher und Volksschriftsteller (
- 1806)
- 12. April: Johann Christian Friedrich Tuch, deutscher Orientalist (
- 1806)
- 22. April: Jean Elias Benjamin Valz, französischer Astronom (
- 1787)
- 11. Mai: Johann Friedrich Hermann Albers, deutscher Mediziner und Pathologe (
- 1805)
- 25. Mai: Wilhelm von Kügelgen, Schriftsteller (
- 1802)
- 11. Juni: Karl Otto Weber, deutscher Chirurg und Pathologe (
- 1827)
- 19. Juni: Maximilian von Mexiko, Kaiser von Mexiko (
- 1832)
- 26. Juni: Otto I., König von Griechenland (
- 1815)
- 4. August: Fausti Soulouque, Kaiser von Haiti (
- 1782)
- 16. August: Joseph Ambrosius Geritz, Bischof von Ermland (
- 1783)
- 17. August: Maximilian Joseph von Chelius, deutscher Augenarzt und Chirurg (
- 1794)
- 25. August: Michael Faraday, englischer Physiker und Chemiker (
- 1791)
- 28. August: Carl Joseph Anton Mittermaier, deutscher Jurist und Politiker (
- 1787)
- 31. August: Charles Baudelaire, französischer Dichter der Moderne (
- 1821)
- 3. September: Heinrich Smidt, deutscher Schriftsteller (
- 1798)
- 5. September: Santiago Derqui, Präsident von Argentinien (
- 1809)
- 10. September: Simon Sechter, österreichischer Musiktheoretiker, Musikpädagoge, Organist, Dirigent und Komponist (
- 1788)
- 26. September: James Ferguson, schottischer Ingenieur und Astronom (
- 1797)
- 9. Oktober: Ignacy Feliks Dobrzyński, polnischer Komponist (
- 1807)
- 14. Oktober: Carlo Filangieri, italienischer General (
- 1784)
- 23. Oktober: Franz Bopp, deutscher Sprachwissenschaftler und Sanskritforscher (
- 1791)
- 25. November: Karl Ferdinand Sohn, Maler (
- 1805)
- 6. Dezember: Giovanni Pacini, Italienischer Opernkomponist (
- 1796)
- 9. Dezember: Johann Nikolaus von Dreyse, deutscher Erfinder, Konstrukteur und Unternehmer (
- 1787)
- 21. Dezember: Karl Friedrich Schimper, deutscher Naturwissenschaftler Botaniker und Geologe (
- 1803)
- 22. Dezember: Jean Victor Poncelet, französischer Mathematiker (
- 1788)
- 22. Dezember: Théodore Rousseau, französischer Maler und Gründer der Schule von Barbizon (
- 1812)

Staatsoberhäupter

Asien


- Japan: Mutsuhito, Kaiser (1867–1912)

Europa


- Portugal: Ludwig I., König von Portugal, (18611889)
- Schweiz: Constant Fornerod, Bundespräsident der Schweiz, (1867) ja:1867年 ko:1867년 simple:1867

Pescia

Pescia (Aussprache: Pescha) ist eine italienische Stadt in der Toskana in der Provinz Pistoia, mit 19.000 Einwöhnern.

Beschreibung

Pescia ist eine italienische Gemeinde, die für ihre Blumenmarkt und für die Abenteur von Pinocchio (Carlo Collodi) berühmt ist. Sie liegt zwischen Lucca und Florenz und hat eine Fläche von 79 km². Die Stadt liegt an den Ufern des Flusses Pescia. In der Stadt gibt es zwei Wohnzentren: das Erste für das öffentliche Leben am linken Ufer des Flusses und das Zweite für das religiöse Leben am rechten Ufer des Flusses. Im Ersten gibt es das Schloss und den Platz und im Zweiten es den Dom. Die Stadt Pescia hat auch einige kleinen Dörfer an den pesciatinischen Bergen. Jean Charle Sismondi benannte die pesciatinische Berge «Pesciatinische Schweiz», denn diese Berge ähnelten seinen schweizerischen Bergen. Alle diese Dörfer sind ähnlich: alle Dörfer haben (oder hatten) Stadtmauer, eine kleine Kirche, und einen Turm, welcher der Kirchkenturm wurde. Diese Dörfer heißen: Medicina, Fibbialla, Aramo, San Quirico, Castelvecchio, Stiappa, Pontito, Sorana, Vellano und Pietrabuona. Andere Dörfer in der Gemeinde sind Collodi, Veneri, Alberghi und Chiodo. Die wichtigste Gebäude sind der Palast Palagio, der Palast della Barba, und der Dom, der Gemeindepalast und die Bibliothek. Ein anderes wichtigstes Gebäude ist der Alte Blumenmarkt (1951) für seine moderne Architektur. Die Gemeindeaktiva sind: Blumenanbau (Nelken) und Papierherstellung. Pescia ist berühmt in der ganzen Welt für ihre Blumenherstellung und Blumenabsatz (man nennt sie «die Blumenstadt»), die Stadt hat besonders sehr gute Beziehungen mit Belgien. Papierherstellung ist sehr alt, aber viele Papierfabriken produzieren noch heute Qualitätspapier und verkaufen sie in ganzes Italien. Im Pietrabuona liegt das Museum des Papiers. Pescia ist ein wichtiges Schulzentrum in ihrer Zone. In der Stadt gibt es drei Berufschulen: eine Buchhaltungsschule, eine Agrarschule und eine graphisch-touristische Berufschule, und gibt es vier Gymnasien: ein Humanistisches, ein Mathematisch-Naturwissenschaftliches, ein Psycho–Pädagogisches und ein Neusprachgymnasium.

Geschichte der Stadt

Nach einigen archäologischen Ausgrabungen, Archäologen denken, dass die Langobarden hier die erste Ansiedlung bauten. Das Name der Stadt, Pescia, kamm aus einem langobardischen Wort, das "Fluss" bedeutete. Lucca griff Pescia an, und zerstörte sie im dreizehnten Jahrhundert, die Pesciatiner bauten wieder aber die Stadt schnell auf. Während des Mittelalters stritten Florenz und Lucca um die Stadt, weil ihr unabhängiger Staat auf den Grenzen der zwei Republiken lag. Nachdem Pisa zwecklos versuchte, sie zu besetzen, erreichte Florenz sie. Stadtaktiva waren der Maulbeerbaumanbau und die Seidenraupenzucht. Man erzählt, dass die Seidenraupe von einem pesciatinischen Mönch in Europa aus dem Fernen Osten das erste Mal gebracht wird. Am Ende des 17. Jahrhunderts benannte der Großherzog der Toskana Pescia "Stadt des Großherzogtums der Toskana". Der Durchgang von Napoleon beschädigte schwer die Stadtökonomie, weil er die Seide mit der Zuckerrübe auswechselte. Die Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs beschädigten Pescia, die Stadt erholte sich aber schnell, und der Neue Blumenmarkt wurde aufgebaut, und Blumenabsatz fing in der ganzen Welt an.

Gemeindeverwaltung


- Bürgermeister: Antonio Abenante, seit Juni 2004.

Wörter


- Einwöhner(in): Pesciatiner(in)
- Adjektiv der Stadt: Pesciatinisch

Weblinks


- [http://www.museodellacarta.org Museum des Papiers in Pietrabuona] Kategorie:Ort in der Toskana

Italien

Italien (italienisch Italia) ist ein Staat in Europa am Mittelmeer. Angrenzende Staaten sind Frankreich, Schweiz, Österreich, Slowenien, sowie die Enklaven San Marino und die Vatikanstadt (in Rom). Zu Italien gehören die Mittelmeer-Inseln Sizilien, Sardinien und Elba. Italien ist unter anderem bekannt für seine Küche, Mode- und Designerartikel, Bekleidungsindustrie, Architektur, Kunst, Musik und Touristenziele.

Geografie

Die Form des Landes erinnert an die eines Stiefels. Diese Halbinsel wird vom einem Gebirgszug, dem Appenin, in der Längsachse durchzogen. Im Norden gehört ein Teil der Alpen zu Italien. Entlang der Westküste Italiens ziehen sich von Norden in Richtung Süden u. a. die Italienische Riviera in Ligurien, die Etruskische Riviera in der Toskana sowie der Golf von Neapel in Kampanien. Die Ostküste wird von Triest im Norden bis zum Gargano im Norden Apuliens (nach anderen Darstellungen: bis zur Straße von Otranto) als die Italienische Adriaküste bezeichnet. Siehe auch Riviera. Die längsten Flüsse sind Po, Etsch, Arno und Tiber. Zu den größten italienischen Seen zählen der Gardasee, der Lago Maggiore und der Comer See in Oberitalien sowie der Lago di Bolsena und der Lago Trasimeno in Mittelitalien. Neben dem Vesuv auf dem italienischen Festland stehen auf italienischen Inseln gleich zwei weitere bekannte Vulkane: der Ätna und der Stromboli (und weitere kleinere um Sizilien herum). Neben der Hauptstadt Rom sind die bedeutendsten Städte Mailand, Neapel, Genua, Turin, Venedig, Bologna, Florenz, Bari, Catania und Palermo. Der höchster Berg Italiens ist der Mont Blanc de Courmayeur 4.748 m.

Bevölkerung

Italien hat eine Einwohnerzahl von 58.462.375 Einwohnern und rangiert in der Weltrangliste auf Platz 22, innerhalb der Europäischen Union liegt das Land auf dem 4. Rang hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Stadt- und Landbevölkerung

Rund 67% der Einwohner Italiens, vornehmlich im Norden, leben in Städten. Vor allem von 1950 bis 1960 herrschte eine starke Abwanderung aus den unterentwickelten Landregionen in die Städte (Landflucht). Seit den 1980er Jahren hat sich dieser Trend zu Gunsten der Vororte und Kleinstädte umgekehrt.

Größte Städte

(Einwohner 31. Dezember 2004)

- Rom - 2.553.873
- Mailand - 1.299.439
- Neapel - 995.171
- Turin - 902.255
- Palermo - 675.277
- Genua - 605.084
- Bologna - 374.425
- Florenz - 368.059
- Bari - 328.458
- Catania - 305.773
- Venedig - 271.251
- Verona - 259.068
- Messina - 247.592
- Padua - 210.821
- Triest - 207.069
- Tarent - 201.349 (Stand 2001)
- Brescia - 192.164
- Reggio di Calabria - 183.041
- Prato - 180.674
- Modena - 180.110
- Parma - 174.471
- Cagliari - 161.465

- Perugia - 157.842
- Livorno - 155.986
- Reggio nell'Emilia - 155.191
- Foggia - 154.780
- Ravenna - 146.989
- Salerno - 135.818
- Rimini - 134.700
- Ferrara - 131.907
- Sassari - 124.929
- Siracusa - 123.332
- Pescara - 122.577
- Monza - 122.263
- Bergamo - 116.510
- Vicenza - 113.483
- Latina - 111.946
- Forli - 111.495
- Trient - 110.142
- Terni - 108.999
- Giugliano in Campania - 105.951
- Novara - 102.746
- Ancona - 101.797

Lebenserwartung

Italien ist nach Japan das Land mit der höchsten Lebenserwartung der Welt. Sie beträgt bei Männern 78 Jahre, bei Frauen rund 83. Rund 19 % der Italiener sind älter als 65 Jahre. Die Italiener führen somit in Europa vor den Griechen und den Schweden die Liste der "langlebigsten" Bevölkerung an. Als Grund wird häufig die italienische Küche, also die mediterrane Ernährung,angeführt.

Religiöse Zugehörigkeit

Mit 83,2 % Katholiken und 16,2 % Konfessionslosen ist Italien ein katholisch geprägtes Land. Nur 0,6 % der Einwohner gehören anderen Religionen an, darunter 231.226 Zeugen Jehovas und 35.000 Juden sowie Protestanten und Muslime. Die Katholische Kirche ist traditionell sehr stark in Italien, was sich in einer hohen Zahl an Priestern (25,823) und Kardinälen (38) wiederspiegelt [http://www.nationmaster.com/red/country/it/Religion&b_cite=1].

Sprachen

Neben der Amtssprache Italienisch gibt es noch die regionalen Amtssprachen Deutsch, Französisch, Ladinisch und Slowenisch. Darüber hinaus stehen weitere Minderheitensprachen unter besonderem Schutz (durch die Verfassung und ein präzisierendes Gesetz aus dem Jahr 1999): Albanisch, Katalanisch, Griechisch, Kroatisch, Franko-Provenzalisch, Furlanisch, Okzitanisch und Sardisch. Zum Teil streben die jeweiligen Gemeinschaften einen Ausbau ihrer Sprache zur Amtssprache an.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Italiens Italien, vor allem Mittel- und Süditalien, ist schon seit der Antike ein wichtiges europäisches Kulturzentrum und war Zentrum des Römischen Reichs. Nach dem Einfall der Goten zersplitterte das Land in viele kleine Staaten und wurde so zu einem „politischen Spielball“ der umliegenden Großmächte. In der Risorgimento-Epoche, Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde Italien unter Vorherrschaft des Königreichs Piemont-Sardinien, vor allem durch die Freiwilligenverbände unter Giuseppe Garibaldi, zum Königreich Italien vereinigt. Da Italien sich zu Beginn des ersten Weltkriegs aus dem Dreibund gelöst hatte und der Entente beigetreten war, konnte das Königreich auf der Seite der Siegermächte das österreichische Südtirol annektieren. Im Oktober 1922 übernahmen Benito Mussolini und seine Fascii genannten Gefolgsleute durch den Marsch auf Rom die Macht in Italien. Schritt für Schritt wandelte Mussolini das Königreich in einen totalitären Staat um und setzte sich, ähnlich wie später Hitler, selbst als "Duce" an die Spitze von Volk und Staat. Noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges überfiel Italien Abessinien, diese völkerrechtswidrige Besetzung war Teil von Mussolinis erklärtem Ziel, das alte (antike) Römische Reich wieder aufleben zu lassen. Durch verschiedene Abkommen band sich Mussolini an das Deutsche Reich und Adolf Hitler. Schließlich trat Italien auf der Seite der Achsenmächte, nach merklichem Zögerns des Duce, in den Zweiten Weltkrieg ein. Mit dem Rückzug der italienischen Truppen vor den anrückenden Alliierten und dem Sturz der faschistischen Regierung in Rom im Herbst 1943, wechselte Italien die Fronten und erklärte nunmehr seinem vormals Verbündeten den Krieg. Der folgende Einmarsch der deutschen Wehrmacht wurde mit dem Widerstand der Resistenza beantwortet. Als sich die deutschen Verbände im Juni 1944 bis zur „Gotenlinie“ im Apennin zurückzogen und italienische Partisanen ihre Überfälle auf deutsche Soldaten verstärkten, kam es zu Massakern an der Zivilbevölkerung und weiteren schweren Kriegsverbrechen durch die deutschen Besatzer. Am 28. April 1945 kapitulierten die Wehrmachtsverbände in Italien vor den Westalliierten . Durch den Frontwechsel blieb Italien nach Kriegsende von größeren Gebietsabtretungen verschont. (Umland von Triest an Jugoslawien bzw. Slowenien und Kroatien, Dodekanes an Griechenland, kleinere Grenzberichtigungen zugunsten von Frankreich). Die jüngste Geschichte Italiens zeichnet sich durch häufige Regierungswechsel und hohe Inflation aus. Italien ist Gründungsmitglied der Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (Vorläufer der EU) und hat 2001 seine Währung „Lira” durch den Euro abgelöst.

Politik

Hauptartikel: Italienische Politik Italien ist seit 1946 eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident, das Parlament besteht aus zwei Kammern (Abgeordnetenkammer und Senat), die alle fünf Jahre gewählt werden und absolut gleichberechtigt sind. Regierungschef ist der Ministerpräsident, seit 2001 Silvio Berlusconi. Zudem ist Italien Mitglied in mehreren überstaatlichen Organisationen. Mit dem 4. April 1949 erfolgte der Eintritt in die NATO. Seit dem 14. Dezember 1955 gehört Italien den Vereinten Nationen an. Zudem ist das Land als Gründungsmitglied der Europäischen Union am 1. Januar 1958 ein bedeutender Ansprechpartner in Europa. Siehe auch: Liste der italienischen Premierminister

Schulwesen und Bildung

Hauptartikel: Schulsystem in Italien Das Schulwesen Italiens ist - vor allem im Pflichtschulbereich - durch große Einheitlichkeit gekennzeichnet. Die wesentlichen Bestimmungen für Unterricht und Erziehung sind in Mailand nicht anders als in Palermo. Unterschiede gibt es lediglich im Bereich der beruflichen Bildung, die zum Kompetenzbereich der einzelnen Regionen gehört. Das Schulsystem gliedert sich in folgende drei Bereiche: Kindergarten (scuola dell' infanzia, 3-6), Pflichtschule (scuola elementare, 6-11; scuola media 11-14) , Oberstufe (Liceo: classico, scientifico, linguistico, artistico, economico, tecnologico, musicale, delle scienze umane; 14-19). Die früheren Fachoberschulen (istituti tecnici), die auch schon früher zur allgemeinen Hochschulreife führten, werden in Gymnasien umgewandelt. Italien hat in der Fremdsprachenausbildung in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte gemacht: Englisch wird bereits in der Grundschule unterrichtet, eine zweite lebende Fremdsprache kommt in der Sekundarstufe I dazu. Die 5-jährigen Gymnasien sehen daneben i.d.R. Lateinunterricht vor, beim altsprachlichen Liceo Classico kommt noch Griechisch dazu. Die Schulpflicht ist 2004 von 9 Jahren (6-15) auf 12 Jahre (6-18) verlängert worden. Wer bereits nach der 12. Klasse das Gymnasium ohne Abitur (Diploma di Maturitá, 13. Klasse) verlässt, erhält automatisch eine Zugangsberechtigung zu einer Art Fachhochschule. Wer mit 14 nicht auf das Gymnasium gehen will, muss eine Ausbildung an einer regionalen Berufsfachschule machen (die u.U. mit einer Staatsprüfung und dem beruflichen Abitur abgeschlossen werden kann). Nach dem ersten Ausbildungsjahr kann alternativ eine betriebliche Ausbildung durchgeführt werden. Wer vor Vollendung des 18. Lebensjahres einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss erreicht, wird von der zwölfjährigen Schul- und Ausbildungspflicht freigestellt.

Gesundheit und Gesundheitssystem

Das Gesundheitssystem in Italien ist wie in GB als nationaler Gesundheitsdienst stukturiert. Die Hausärzte erhalten eine Kopfpauschale für die Patienten, die in einer