Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Giovanni Pierluigi Da Palestrina

Giovanni Pierluigi da Palestrina

Giovanni Pietro Aloisio Sante da Palestrina, mit dem Familiennamen Sante, nach seinem Geburtsort, der Stadt Palestrina (lateinisch Praenestinus) genannt, wurde wahrscheinlich am 2. oder 3. Februar 1514 oder 1515 (nach anderen Quellen erst 1524, 1525 oder 1529) geboren, gest. 2. Februar 1594 in Rom; italienischer Komponist und Erneuerer der Kirchenmusik.

Name

Der zweite Vorname Pierluigi ist die heute geläufige (Kurz-) Form von Pietro Aloisio (lateinisch: Petrus Aloisius); Sante (lateinisch: Sanctis) ist der Familienname, da Palestrina bezeichnet die Herkunft. Heute ist es in der deutschen Musikwissenschaft üblich, kurz von Palestrina zu sprechen, obwohl das nicht korrekt ist; eigentlich müsste man (wie im Fall von Leonardo da Vinci) von Giovanni Pierluigi sprechen. Der komplette lateinische Name lautet: Johannes Petrus Aloisius Sanctis.

Biographie

Palestrina kam 1540 nach Rom, wo er in der Schule von Claude Goudimel seine Ausbildung erhielt, war 1544-51 Organist an der Hauptkirche seiner Vaterstadt und wurde 1551 zum Magister puerorum (Lehrer der Singknaben) an der Peterskirche in Rom ernannt und noch in demselben Jahr zum Kapellmeister befördert. In dieser Stellung erfreute er sich sowohl der besondern Gunst des Papstes Julius III., der ihn 1555 in das Sängerkollegium der Sixtinischen Kapelle berief, als auch der des Papstes Marcellus II.. Da aber dessen Nachfolger Paul IV. Anstoß daran nahm, dass Palestrina nicht dem geistlichen Stand angehörte und sogar verheiratet war, musste er seinen Posten verlassen; doch er erhielt im Monat darauf die Kapellmeisterstelle an San Giovanni im Lateran und 1561 die besser besoldete an Santa Maria Maggiore. In diese Zeit fallen seine achtstimmig für zwei Chöre geschriebenen Improperien, die 1560 am Karfreitag zum erstenmal aufgeführt wurden und einen so tiefen Eindruck machten, dass der Papst Pius IV. eine Abschrift davon für die päpstliche Kapelle verlangte. Mit diesem Werk beginnt Palestrina, der sich bis dahin streng an die ältern Meister angeschlossen hatte, seinen eignen Weg zu gehen, und sein Beruf zum Reformator auf dem Gebiet der Kirchenmusik kündigte sich jetzt so deutlich an, dass die beim Konzil von Trient versammelte Behörde zur Verbesserung der Kirchenmusik ihn von allen lebenden Tonkünstlern für den fähigsten hielt, die Frage zu lösen, ob die polyphone Musik der kirchlichen Erbauung förderlich oder nachteilig und in letzterm Fall aus der Kirche zu verbannen sei. Konzil von Trient In ihrem Auftrag schrieb Palestrina drei Messen, in denen (besonders in der dritten, welche er in dankbarer Erinnerung an seinen Gönner, den Papst Marcellus II., "Missa Papae Marcelli" benannte) neben kunstvollster Stimmenverflechtung die Hauptbedingungen einer wirkungsvollen Vokalmusik, Deutlichkeit der Melodie und Verständlichkeit der Textesworte, so vollständig erfüllt waren, dass die Beibehaltung der Kunstmusik in der Kirche von seiten des Konzils einstimmig beschlossen wurde. Durch diese Messen, deren erste Ausführung am 19. Juni 1565 stattfand, war den Italienern ein ihnen eigentümlicher Kirchenstil geschaffen, der in seiner edlen Einfachheit und Erhabenheit das Prädikat "klassisch" mit Recht beanspruchen darf und später unter dem Namen Palestrina-Stil -- als hohe Stufe kontrapunktischer Satzkunst -- für alle weitern Arbeiten dieser Gattung mustergültig wurde. Welches Ansehen Palestrina genoss, zeigt seine Zusammenarbeit mit dem mantovanischen Herzog Guglielmo Gonzaga. Dieser wollte einen gegenreformatorischen Mittelpunkt in Italien bilden und baute deshalb seine Schlosskirche Basilica Palatina di S. Barbara; dafür bestellte er bei Palestrina 10 Choral-Messen nach der Gonzaga-Liturgie: am Ende des 1. Bauabschnittes 1568 komponierte Palestrina seine Missa Mantovana 1, nach Abschluss des Erweiterungsbaues 1578 seine weiteren Misse Mantovane. 1571 wurde Palestrina zum Komponisten der päpstlichen Kapelle, (nach dem Tod Giovanni Animuccias) auch zum Kapellmeister der Peterskirche ernannt. In demselben Jahr übernahm er an dessen Stelle die Leitung des Gesanges bei den Andachtsübungen im Oratorium des heiligen Philipp Neri und eröffnete mit Panini eine Musikschule, die im Gegensatz zur ältern des Goudimel die "neuere römische Schule" genannt wurde und bald zu großer Berühmtheit gelangte. So als ausübender wie als schaffender Musiker rastlos sich betätigend, wurde er 2. Februar 1594 vom Tod ereilt. Sein Leichnam ward in der Peterskirche beigesetzt und sein Grab durch die Inschrift Musicae princeps (Fürst der Musik) gekennzeichnet. Siehe auch: Portal:Musik, Musik des 16. Jahrhunderts, Alte Musik, Kirchenmusik, Oratorium

Werk

Palestrinas zahlreiche Werke, mit Ausschluss zweier Bücher Madrigale sämtlich für die Kirche geschrieben, erschienen zu seinen Lebzeiten nur teilweise im Druck und der damaligen Sitte gemäß nur in Stimmenausgaben.
- 1581: Il primo libro de madrigali a cinque voci;
- 1594: Delli Madrigali Spirituali a cinque. In neuerer Zeit, nachdem sie zuerst durch Luigi Cherubini in weitere Kreise eingeführt worden, erschienen sie auch in Partitur (von Alfieri, einzelne Werke in Proskes "Musica divina"). Eine auf 30 Bände berechnete kritische Gesamtausgabe der Werke erscheint seit 1862 in Leipzig (Bd. 1-6 von Espagne redigiert, Fortsetzung 1879 von Haberl übernommen). Vgl. Baini, Memorie storico critiche della vita e delle opere di Giovanni Pierluigi da Palestrina (Rom 1828, 2 Bde.; deutsch von Kandler und Kiesewetter, Leipzig 1834); Bäumker,P., eine biographische Skizze (Freiburg i. Br. 1877).

Geistliche Werke


- 102 Messen,
- 375 Motetten,
- 35 Magnificatvertonungen,
- 68 Offertorien,
- 45 Hymnen sowie
- verschiedene weitere Kompositionen.

Weltliche Werke


- rund 140 Madrigale.

Zitate über Palestrina

Römer war Palestrina in der heroischen Strenge seiner Grundsätze, Italiener in seiner reinen Vokalität und in der beglückenden Harmonie der Proportionen; Katholik in der fraglosen Hingegebenheit an den Dienst Gottes und der Heiligen. (Hans Joachim Moser)

Literatur


- Reinhold Schlötterer: Der Komponist Palestrina. Grundlagen, Erscheinungsweisen und Bedeutung seiner Musik. Wißner-Verlag, ISBN 3-89639-343-X.

Weblinks


- [http://www.cantate-online.de/artikel/0004-2.htm Annett Reischert-Bruckmann: Giovanni Pierluigi da Palestrina] (Komponistenporträt);
- [http://www.cantate-online.de/artikel/0304-2.htm Johanna Japs: Wieder entdeckt - Unerhört: Nicht gehört!]
-
- [http://w3.rz-berlin.mpg.de/cmp/palestrina.html Classical Music Pages Homepage: Giovanni Pierluigi da Palestrina] (englischsprachig) Palestrina, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Giovanni Pierluigi da ja:ジョヴァンニ・ダ・パレストリーナ

Latein

Als Latein bzw. Lateinisch (lat. lingua Latina: „lateinische Sprache“) bezeichnet man die Sprache, die ursprünglich vom Volksstamm der Latiner gesprochen wurde, der Bewohner von Latium mit Rom als Zentrum. Innerhalb der indogermanischen Sprachen gehört Latein zur Gruppe der italischen Sprachen. Es bildete die Grundlage für alle heutigen romanischen Sprachen.

Entwicklung

romanischen Sprachen Ursprünglich in Rom und dem umliegenden Gebiet (Latium) gesprochen, wurde Latein später an humanistischen Gymnasien unterrichtet. Neben Griechisch war Latein die Amtssprache des römischen Reiches. Wegen der kulturellen Überlegenheit des Ostens verlor es dabei zeitweise in Nordafrika und selbst in Rom seine Vorrangstellung. So war die Liturgiesprache der römischen Christen bis um 300 das Griechische. In dieser Zeit drangen viele griechische Lehnwörter ins Lateinische ein. Während der Spätantike begannen sich verschiedene Volkssprachen, aus denen im Mittelalter die romanischen Sprachen entstehen sollten, phonetisch und grammatikalisch von der lateinischen Hochsprache wegzuentwickeln. Doch noch im 6. Jahrhundert entstanden hochsprachliche lateinische Werke. Im Oströmischen Reich war Latein bis ins frühe 7. Jahrhundert neben Griechisch eine der beiden Amtssprachen. Im Westen übernahmen die Germanen mit den Grundelementen der spätrömischen Verwaltung auch die lateinische Sprache, die in der Administration bis in die frühe Neuzeit vorherrschend blieb. Seit der Völkerwanderung und der Christianisierung der (zunächst zumeist arianischen) Germanenvölker wurde Latein im Westen des früheren Römischen Reiches und in den römisch-katholischen Folgestaaten die Sprache des Klerus (Kirchenlatein), der Rechtswissenschaft (Glossatoren) und der sich bildenden Hochschulen (studia generalia). Es bildete somit die Schriftsprache, vor allem für das kirchliche und weltliche Urkundenwesen (Diplomatik) im frühen Europa. In völkerrechtlichen Verträgen (z. B. im Westfälischen Frieden von 1648) dominierte Latein bis in das 17. Jahrhundert hinein. Es bildet noch bis ins 20. Jahrhundert den Affixvorrat für die Fachterminologie in den Wissenschaften und verliert durch die fortschreitende Absorption in die englische und andere Sprachen lediglich an direkter, nicht jedoch an indirekter Bedeutung. Es wird noch an vielen Schulen unterrichtet.

Antike

Antike Schreibweise

Die lateinische Sprache wurde ursprünglich als scriptio continua, d. h. als zusammenhängender Fluss von Zeichen ohne Zwischenräume geschrieben. Auch Satzzeichen und Kleinbuchstaben wurden in der Antike nicht verwendet. Auf Wachstafeln war nämlich wenig Platz zum Schreiben, und Papyrus war teuer. Die antiken lateinischen Texte sind für uns heute daher schwer zu lesen. Vergleiche folgendes Beispiel: Alte Schreibweise: AVREAPRIMASATAESTAETASQVAEVINDICENVLLO SPONTESVASINELEGEFIDEMRECTVMQVECOLEBAT POENAMETVSQVEABERANTNECVERBAMINANTIAFIXO AERELEGEBANTVRNECSVPPLEXTVRBATIMEBAT IVDICISORASVISEDERANTSINEVINDICETVTI NONDVMCAESASVISPEREGRINVMVTVISERETORBEM MONTIBVSINLIQVIDASPINVSDESCENDERATVNDAS NVLLAQVEMORTALESPRAETERSVALITORANORANT NONDVMPRAECIPITESCINGEBANTOPPIDAFOSSAE NONTVBADIRECTINONAERISCORNVAFLEXI NONGALEAENONENSISERANTSINEMILITISVSV MOLLIASECVRAEPERAGEBANTOTIAGENTES Heutige Schreibweise: Aurea prima sata est aetas, quae vindice nullo, sponte sua, sine lege fidem rectumque colebat. poena metusque aberant nec verba minantia fixo aere legebantur, nec supplex turba timebat iudicis ora sui, sed erant sine vindice tuti. nondum caesa suis, peregrinum ut viseret orbem, montibus in liquidas pinus descenderat undas, nullaque mortales praeter sua litora norant. nondum praecipites cingebant oppida fossae, non tuba directi, non aeris cornua flexi, non galeae, non ensis erant: sine militis usu mollia securae peragebant otia gentes. Auszug aus Ovids Metamorphosen: Die Schöpfung (Das goldene Zeitalter) Details zu den verwendeten Buchstaben finden sich in dem Artikel Lateinisches Alphabet. Siehe zu diesem Thema auch: Paläografie (dort Lateinische Paläografie), Capitalis, Versalschrift und Majuskel.

Antike Aussprache

Auf die antike Aussprache der lateinischen Sprache wird im Artikel Lateinische Aussprache eingegangen.

Literatur

Mit Antiker Literatur des Lateinischen beschäftigt sich u. a. der Artikel Lateinische Literatur.

Gegenwart

Auch heute ist Latein noch an vielen Gymnasien aller Fachrichtungen zu finden. Etwa ein Drittel aller Gymnasiasten im deutschen Sprachraum lernt Latein als erste, zweite oder dritte Fremdsprache. An humanistischen Gymnasien wird dem Lateinischen, neben dem Griechischen, noch eine herausgehobene Bedeutung zugemessen, was früher auf eine aktive Beherrschung des Lateinischen zielte. Tatsächlich werden auch heute noch für zahlreiche Studiengänge das Latinum oder Lateinkenntnisse gefordert, insbesondere in zahlreichen geisteswissenschaftlichen Fächern. Das Latinum ist als Studienvoraussetzung für die Fächer Medizin und Jura weitestgehend abgeschafft, häufig aber nicht in Fächern wie Anglistik, Philosophie oder sogar Musikwissenschaften. Unabhängig von den Studienanforderungen wird von Befürwortern des Lateins betont, dass das Erlernen der lateinischen Sprache weiterhin Basis für die korrekte Verwendung von Fremdwörtern sei, das Erlernen anderer romanischer Sprachen wesentlich erleichtere und erhebliche Transfer-Effekte für die Denkschulung aufträten. Das Übersetzen lateinischer Texte fördere auf Grund der erheblichen Komplexität vieler lateinischer Sätze auch das logische Denken. Von den Gegnern ist hingegen zu hören, dass die Auseinandersetzung mit jeder Art von Grammatik, egal welcher Sprache, das strukturierte Denken fördere, und dass das Erlernen moderner romanischer Sprachen, welche im Gegensatz zu Latein noch gebraucht werden, mindestens ebenso gut dazu geeignet sei, die zahlreichen lateinischen Lehnwörter im Deutschen korrekt zu verwenden und andere romanische Sprachen zu erlernen. In der Tat sind viele gesamtromanische, also in allen romanischen Sprachen auftretende Wörter nicht im klassischen Latein vorhanden und müssen dann neu gelernt werden: guerra „Krieg“, testa „Kopf“, cavallo „Pferd“, mangiare/manger „essen“, andare
-
„gehen“ , boc(c)a/bouche „Mund“, blanco/blanc „weiß“, die Himmelsrichtungen etc. Viele dieser Wörter erklären sich nämlich aus dem umgangssprachlichen oder dem späten Latein oder stammen aus der Soldatensprache, also aus Varietäten, die nicht in der Schule gelehrt werden. Aus deutschen und US-amerikanischen Untersuchungen geht hervor, dass zwischen absolviertem Lateinunterricht und der Beherrschung der englischen Sprache in Schrift und vor allem Wort eine signifikante Korrelation besteht. Ein kausaler Zusammenhang ist allerdings nicht nachgewiesen worden – möglicherweise macht eine hohe sprachliche Begabung eines Kindes die Wahl des als schwierig geltenden Latein wahrscheinlicher. Da auch im modernen Lateinunterricht die Sprachproduktion eindeutig der Rezeption (Leseverstehen) untergeordnet ist, glauben viele, Latein falle Menschen mit ausgeprägter Begabung für Mathematik und formelle Denkvorgänge generell leichter als andere Fremdsprachen, wohingegen Menschen mit ausgeprägter Begabung für intuitives Erlernen von Sprachen andere Fremdsprachen leichter fänden. Dieser Zusammenhang lässt sich allerdings nicht häufig verifizieren: Die Erfahrung zeigt, dass die Schülerleistungen in Latein überwiegend Hand in Hand mit denen in der Muttersprache und anderen Fremdsprachen gehen.

Modernes Latein

Auch heute werden deutsch-lateinische Lexika aufgrund neulateinischen Wortgutes herausgegeben, z. B. das „lexicon auxiliare“ oder das vom Vatikan herausgegebene „lexicon recentis latinitatis“, welches erst im Jahre 2004 eine Neubearbeitung erfuhr. Der finnische Rundfunksender YLE (Yleisradio) verbreitet Wochennachrichten in neulateinischer Sprache. Radio Bremen veröffentlicht regelmäßig die Nuntii Latini in schriftlicher und gesprochener Version. Seit April 2004 veröffentlicht auch die deutschsprachige Redaktion bei Radio Vatikan Nachrichten auf Lateinisch. Dabei handelt es sich um ursprünglich deutsche Meldungen. Gero P. Weishaupt übersetzt sie für die Redaktion ins Lateinische. Sehr beliebt ist auch die lateinische Fassung der Asterix-Comics, die der deutsche Altphilologe Graf v. Rothenburg (Rubricastellanus) verfasst hat. Der Autor Nikolaus Groß, beruflich seit zehn Jahren Deutsch-Lektor in der südkoreanischen Hauptstadt, hat 2004 eine komplett latinisierte Übertragung von Patrick Süskinds Das Parfum im Brüsseler Verlag der Fundatio Melissa, einem überregionalen Verein zur Pflege des gesprochenen Lateins, veröffentlicht. Dem Buch ist mit dem „Glossarium Fragrantiae“ eine größere Liste aktualisierter Neuschöpfungen beigegeben. Vom selben Wortartisten existiert des weiteren ein Buch über den Baron Mynchusanus (Münchhausen). 2003 erschien bereits der erste Teil der Harry Potter-Bücher von J. K. Rowling auf Latein (Harrius Potter et Philosophi Lapis). Daneben gibt es noch viele weitere Übersetzungen „klassischer“ Werke ins Lateinische, so zum Beispiel Karl Mays Winnetou III, oder Der kleine Prinz (Regulus) von St. Exupéry. Durch das Internet ist die Verfügbarkeit alter lateinischer Texte sowie das Entstehen neuer lateinischer Texte erheblich begünstigt worden. Inzwischen gibt es sogar lateinische Fassungen von Popsongs. Daneben entstehen auch neue Popsongs in lateinischer Sprache, etwa Cursum Perficio, gesungen von Enya, Liberatio, eines von vielen lateinischen Musikstücken der Gruppe „Krypteria“, oder bei Gruppen der Dark Wave bzw. Gothic (Jugendkultur). Roma Ryan hat neben Cursum Perficio für Enya noch weitere Songs in lateinischer Sprache verfasst. In Internetforen wie Grex Latine Loquentium kommunizieren Teilnehmer aus vielen Ländern ausschließlich in Latein. In der klassischen beziehungsweise neoklassischen Musik findet Latein ebenfalls Verwendung. So hat etwa der niederländische Komponist Nicholas Lens auf seinem Werk Flamma Flamma ein lateinisches Libretto vertont, für sein Werk Terra Terra hat Lens selbst ein Libretto in lateinischer Sprache verfasst. Nicht zu vergessen sind auch die zahlreichen Vertonungen lateinischer Gedichte wie z. B. von Jan Novák. Carl Orff unterlegte mehreren seiner Vokal-Kompositionen Texte in Latein oder Griechisch. Igor Strawinski ließ das nach Sophokles von Jean Cocteau in französischen Versen verfasste Libretto zu Ödipus Rex“ von Jean Daniélou ins Lateinische übersetzen. Das Lehrbuch Lingua Latina per se illustrata des dänischen Autors Hans H. Ørberg hat die bisher hauptsächlich für den Unterricht in modernen Sprachen eingesetzte einsprachige Lehrmethode auf den altsprachlichen Unterricht übertragen. Das Lehrbuch erfreut sich in verschiedenen Ländern einer steigenden Beliebtheit.

Latein in den Wissenschaften

In der Biologie erfolgt die Namensbildung der wissenschaftlichen Namen lateinisch und griechisch, wobei neuere Vorschläge vorsehen, die Regeln nur aus der lateinischen Sprache zu entnehmen. In der Medizin sind die anatomischen Fachbegriffe lateinisch, für die einzelnen Organe wird zusätzlich auch latinisiertes Griechisch verwendet. Die Krankheitsbezeichnungen leiten sich aus dem Griechischen ab. Zahlreiche Sprichwörter haben einen lateinischen Ursprung und sind teilweise auch in der deutschen Übersetzung zu geflügelten Worten geworden. In den Rechtswissenschaften existieren verschiedene lateinische Lehrsätze und Fachbegriffe (Latein im Recht). Auch in der Geschichtswissenschaft spielt vor allem Latein weiterhin eine große Rolle. In der Meteorologie werden lateinische Begriffe in der Wolkenklassifikation eingesetzt.

Latein in der katholischen Kirche

Latein ist neben Italienisch die Amtssprache des Vatikanstaats. Die katholische Kirche veröffentlicht alle amtlichen Texte von weltkirchlicher Bedeutung in Latein. Das gilt für die liturgischen Bücher, den Katechismus, den Codex des kanonischen Rechts sowie die päpstlichen Rechtsvorschriften (canones, decretales) und Rundschreiben (Enzykliken). Bis zum zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) war Latein die offizielle Gottesdienstsprache und ist dies (laut Sacrosanctum Concilium) offiziell noch heute, wobei andere Sprachen jedoch gleichfalls erlaubt sind. Tatsächlich werden nur noch sehr wenige Gottesdienste in Latein gehalten. Der gegenwärtig amtierende Papst Benedikt XVI. bevorzugt bei seinen Messen aber das Lateinische vor dem Italienischen. Siehe auch: Lateinische Kirche

Referenzlisten


- Lateinische Präpositionen
- Liste lateinischer Ortsnamen
- Liste lateinischer Präfixe
- Liste lateinischer Redewendungen
- Liste lateinischer Suffixe
- Liste von lateinischen Palindromen
- Lateinische Zahlwörter

Siehe auch


- Grammatik des Lateinischen
- Lateinische Aussprache
- Lateinische Sprichwörter
- Küchenlatein
- Vulgärlatein
- Mittellatein
- Lateinische Literatur
- Sprachen im Römischen Reich
- Jägerlatein
- Panlatinismus

Weblinks


- [http://www.commtec.de/wb/ Wörterbuch Latein-Deutsch-Latein auxilium online (mit Download-Möglichkeit)]
- [http://www.latein-pagina.de/iexplorer/stil.htm Lateinische Stilblüten]
- [http://www.thelatinlibrary.com/ The Latin Library – klassische Texte im Original]
- [http://www.albertmartin.de/latein/ Latein-Deutsch-, Deutsch-Latein-Wörterbuch mit hilfreichen Extras]
- [http://www.radiobremen.de/online/latein/ Nuntii latini bei Radio Bremen]
- [http://www.latein-pagina.de/ Latein-Pagina]
- [http://www.antikeundeuropa.de/Alte_Sprachen_heute/alte_sprachen_heute.html Alte Sprachen heute]
- [http://www.fh-augsburg.de/~harsch/a_chron.html Sammlung lateinischer Texte/bibliotheca Augustana]
- [http://www.music.indiana.edu/tml/ Lateinische Musiktraktate im Original]
- [http://www.lateinservice.de/index.htm Die deutsche Latein-Seite]
- [http://www.alcuinus.net/GLL/ Grex Latine Loquentium (Internetforum in lateinischer Sprache)]
- [http://www.kreienbuehl.ch/lat/ Latein und Altgriechisch Site]
- [http://www.latein24.de/ Übersetzungen vieler klassischer lateinischer Texte bei Latein24.de] Kategorie:Einzelsprache
-
als:Latein ja:ラテン語 ko:라틴어 simple:Latin language th:ภาษาละติน zh-min-nan:Latin-gí

3. Februar

Der 3. Februar ist der 34. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit verbleiben 331 Tage (in Schaltjahren 332 Tage) bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1830 - Griechenland wird unabhängig, (Londoner Protokoll)
- 1913 - Rudolf Steiner gründet in Berlin die Anthroposophische Gesellschaft.
- 1945 - Bei einem schweren Bombenangriff der amerikanischen Luftwaffe auf Berlin sterben ca. 20000 Menschen.
- 1952 - Grundsteinlegung für die ersten neuen Wohngebäude an der Stalinallee in Ost-Berlin.
- 1955 - Die tschechoslowakische Regierung erklärt den Kriegszustand zu Deutschland offiziell für beendet.
- 1955 - Die Volksrepublik China, führt die allgemeine Wehrpflicht ein.
- 1958 - Der Benelux-Vertrag (Union Économique Benelux) wird von Belgien, Luxemburg und den Niederlanden unterzeichnet (Inkrafttreten 1960)
- 1959 - "Der Tag an dem die Musik starb", Buddy Holly, Richie Valens und The Big Bopper sterben gemeinsam bei einem Flugzeugabsturz.
- 1962 - US-Präsident John F. Kennedy verhängt ein totales Handelsembargo gegen Kuba.
- 1969 - Al-Fatah-Chef setzt sich an die Spitze der PLO.
- 1977 - Äthiopien. General Benti wird hingerichtet
- 1983 - Die Republik Niger wird Mitglied in der ANAD (Accord de Nonaggression et d'Assistance en matière de Défense)
- 1989 - Umsturz in Paraguay. Absetzung des Diktators Alfredo Stroessner (seither im Exil in Brasilien)
- 1990 - Bulgarien. Andrej Lukanov wird Ministerpräsident
- 1997 - Pakistan. Erneute Auflösung des Parlaments
- 1998 - Armenien. Staatspräsident Lewon Ter-Petrosjan tritt zurück.
- 1999 - Bosnien und Herzegowina. Haris Silajdzic und Svetozar Mihajlovic werden beide Regierungschefs im wöchentlichen Wechsel.
- 2002 - Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Costa Rica
- 2002 - Erste freie Gemeindewahlen in Kambodscha

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik


- 1966 - Die Mondsonde Luna 9 der UdSSR landet auf der Mondoberfläche und überträgt Bilder vom Meer der Stürme.

Kultur


- 1625 - Uraufführung der Oper La liberazione di Ruggiero dall'isola d'Alcina (Die Befreiung Ruggieros von der Insel Alcinas) von Francesca Caccini in der Villa Poggio Imperiale in Florenz.
- 1823 - Uraufführung der Oper Semiramide (Semiramis) von Gioacchino Rossini am Teatro La Fenice in Venedig.
- 1846 - Uraufführung der komischen Oper Les Mousquetaires de la reine von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1909 - Uraufführung des Dramas Il principe di Zilah von Franco Alfano am Teatro Carlo Felice in Genua.
- 1933 - Uraufführung der Oper Gevatterin Tod von Rudolf Karel am Landestheater in Brünn (Brno).

Religion


- 993 - Bischof Ulrich von Augsburg wird in Rom heilig gesprochen.

Katastrophen


- 1959 - New York, USA. Ein Turboprop Verkehrsflugzeug Typ Lockheed L-188 Electra stürzt während der Landung am Ende der Landebahn des Flughafens LaGuardia in den East River. Viele überleben anfänglich die Katastrophe, ertrinken aber dann im eiskalten Wasser. 65 Personen sterben, 8 Menschen überleben.
- 1959 - Varese, Italien. Eine Super Constellation der TWA, auf dem planmäßigen Flug nach Paris, Frankreich, wird etwa 15 Minuten nach dem Start vom Flughafen Mailand-Malpensa von einem Blitz getroffen. Anschließend explodieren die Treibstoff-Tanks. Alle 68 Menschen an Bord sterben.
- 1996 - In Yunnan Sheng, nahe Lijiang, Volksrepublik China ereignet sich ein Erdbeben der Stärke 7,0 und fordert etwa 300 Todesopfer.
- 1998 - Ein US-Militärflugzeug kappt im Tiefflug das Kabel einer Seilbahn in Cavalese in den Dolomiten. 20 Menschen, davon 5 Deutsche, sterben.
- 2002 - Ein Erdbeben der Stärke 6,5 im Westen der Türkei. 44 Tote
- 2002 - Afghanistan, Erdbeben der Stärke 7,2, etwa 200 Tote

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1972 - Im japanischen Sapporo beginnen die Olympische Winterspiele.
- 1980 - Larry Holmes gewinnt den Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Lorenzo Zanon im Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA, durch KO

Geboren


- 1721 - Friedrich Wilhelm von Seydlitz, preußischer Offizier
- 1735 - Ignatius Krasicki, polnischer Geistlicher und Schriftsteller
- 1736 - Johann Georg Albrechtsberger, österreichischer Komponist und Musiktheoretiker
- 1790 - Gideon Mantell, englischer Arzt, Geologe und Paläontologe, "Entdecker" der Suarier
- 1795 - Antonio José de Sucre, südamerikanischer Freiheitsheld
- 1805 - Otto Theodor von Manteuffel, preußischer Politiker
- 1807 - Arthur Wellesley, 2. Duke of Wellington, britischer General und der zweite Herzog von Wellington
- 1807 - Joseph E. Johnston, Südstaaten-General im amerikanischen Bürgerkrieg
- 1809 - Felix Mendelssohn Bartholdy, deutscher Komponist
- 1821 - Elizabeth Blackwell, US-amerikanische Ärztin
- 1843 - William Cornelius Van Horne, US-amerikanischer, später kanadischer, Eisenbahnpionier und Unternehmer
- 1845 - Ernst von Wildenbruch, deutscher Dichter und Dramatiker
- 1849 - Ilse Frapan, deutsche Schriftstellerin
- 1859 - Hugo Junkers, deutscher Ingenieur und Unternehmer
- 1870 - Annette Kolb, deutsche Schriftstellerin
- 1873 - Karl Jatho, deutscher Flugpionier des Motorflugs
- 1874 - Gertrude Stein, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1879 - Harry Fuld, deutscher Industrieller
- 1887 - Georg Trakl, österreichischer Lyriker
- 1887 - Max Josef Metzger, katholischer Priester
- 1889 - Carl Theodor Dreyer, dänischer Regisseur
- 1890 - Paul Scherrer, Schweizer Physiker
- 1893 - Gaston Julia, französischer Mathematiker
- 1894 - Norman Rockwell, US-amerikanischer Maler und Illustrator
- 1897 - Else Reventlow, deutsche Lehrerin, Frauenrechtlerin, Sozialdemokratin, Redakteurin
- 1898 - Alvar Aalto, finnischer Architekt und Designer († 11. Mai 1976)
- 1898 - Heinrich Auge, deutscher Politiker und MdB
- 1899 - Lao She, chinesischer Schriftsteller
- 1901 - Rosamond Lehmann, englische Schriftstellerin
- 1904 - Luigi Dallapiccola, italienischer Komponist
- 1907 - James Michener, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1909 - Simone Weil, französische Philosophin
- 1911 - Jehan Alain, französischer Komponist
- 1913 - Paula Acker, SED-Funktionärin
- 1915 - Ingeborg Hunzinger, deutsche Bildhauerin
- 1916 - Jean Margéot, emeritierter Bischof von Port-Louis und Kardinal
- 1918 - Gerhard Bassarak, evangelischer Theologe
- 1918 - Joey Bishop, US-amerikanischer Schauspieler (The Rat Pack)
- 1918 - Maxine Andrews, US-amerikanische Sängerin (Andrews Sisters)
- 1921 - Herbert Baack, deutscher Politiker und MdB
- 1921 - Joseph Wang Dian Duo, Bischof der Diözese Heze in der Volksrepublik China
- 1924 - Bully Buhlan, deutscher Musiker
- 1924 - Robert Schlienz, deutscher Fußball-Nationalspieler
- 1925 - Leon Schlumpf, schweizerischer Politiker
- 1926 - Hans Jochen Vogel, deutscher Politiker
- 1928 - Andrzej Szczypiorski, polnischer Schriftsteller
- 1928 - Frankie Vaughn, britischer Sänger
- 1929 - Camilo Torres, kolumbianischer Priester und Befreiungs-Theologe
- 1929 - Russell Arms, US-amerikanischer Sänger
- 1933 - Paul S. Sarbanes, US-Senator des Bundesstaates Maryland
- 1934 - Johannes Kühn, deutscher Schriftsteller
- 1935 - Johnny Guitar Watson, US-amerikanischer Musiker
- 1937 - Jacques Barrot, französischer Politiker und EU-Kommissar
- 1938 - Tony Marshall, deutscher Schlagersänger
- 1940 - Angelo D'Aleo, US-amerikanischer Sänger
- 1946 - Ernst Christoph, deutscher Lehrer und Theologe
- 1946 - Stan Webb, britischer Top-Gitarrist des Bluesrock
- 1947 - Paul Auster, US-amerikanischer Schriftsteller und Regisseur
- 1947 - Dave Davis, britischer Musiker
- 1947 - Georg Jarzembowski, deutscher Politiker
- 1947 - Melanie Safka, US-amerikanischer Sängerin
- 1947 - Asmus Tietchens, deutscher Komponist
- 1948 - Carlos Filipe Ximenes Belo, Bischof und Nobelpreisträger
- 1948 - Henning Mankell, schwedischer Theaterregisseur, -intendant und Autor
- 1949 - Hennie Kuiper, niederländischer Radrennfahrer
- 1949 - Jim Lockhart, irischer Musiker
- 1951 - Blaise Compaoré, burkinischer Politiker (Präsident von Burkina Faso)
- 1955 - Bruno Pezzey, österreichischer Fußball-Nationalspieler
- 1957 - Ulrich Karger, Autor und Religionslehrer
- 1958 - Nicholas Gregory Mankiw, US-amerikanischer Ökonom
- 1958 - Piotr Sobociński, polnischer Kameramann
- 1960 - Joachim Löw, deutscher Fußballtrainer
- 1963 - Jörn Andersen, norwegischer Fußballspieler
- 1964 - Michael Rummenigge, deutscher Fußballspieler
- 1968 - Mary Onyali, nigerianische Leichtathletin und Olympionikin
- 1971 - Sarah Kane, britische Schriftstellerin und Regisseurin
- 1977 - Tammy Crow, US-amerikanische Synchronschwimmerin im Olympia-Team von 2004

Gestorben


- 619 - Laurentius von Canterbury, Zweite Erzbischof von Canterbury
- 1014 - Sven I. Gabelbart, dänischer König
- 1142 - Yo-Fei, Chinesischer Feldherr der Song-Dynastie
- 1290 - Heinrich XIII., Herzog von Niederbayern
- 1468 - Johannes Gutenberg, Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Metall-Lettern
- 1602 - Paul Melissus, deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Komponist
- 1679 - Jan Steen, holländischer Maler
- 1736 - Tommaso Ceva, italienischer Dichter und Mathematiker
- 1752 - Sophie Sabina Apitzsch, Hochstaplerin
- 1790 - Johann Bernhard Hermann, Intellektueller des 18. Jahrhunderts
- 1811 - Johann Beckmann, Landwirt und Technologe
- 1832 - Karl Viktor von Bonstetten, Schweizer Schriftsteller
- 1846 - Otto von Kotzebue, russischer Marineoffizier und Entdecker
- 1853 - August Kopisch, deutscher Maler und Schriftsteller ("Die Heinzelmännchen von Köln")
- 1862 - Jean Baptiste Biot, französischer Physiker und Mathematiker
- 1867 - Maximilian zu Wied, deutscher Naturforscher und Ethnograph
- 1868 - Karl Mathy, deutscher Bankier und Staatsminister in Baden
- 1869 - Heinrich Ritter, deutscher Philosoph
- 1874 - John Prince-Smith, Volkswirt und Manchesterliberaler in Deutschland
- 1881 - John Gould, britischer Ornithologe
- 1884 - Josefine Gallmeyer, österreichische Schauspielerin
- 1889 - Belle Starr, Räuberbraut
- 1890 - Christoph Buys-Ballot, niederländischer Wissenschaftler und Admiral
- 1919 - Edward Charles Pickering, US-amerikanischer Astronom und Physiker
- 1920 - Otto Bütschli, deutscher Zoologe
- 1924 - Thomas Woodrow Wilson, 28. US-Präsident und Friedensnobelpreisträger
- 1925 - Oliver Heaviside, britischer Mathematiker und Physiker
- 1929 - Agner Krarup Erlang, dänischer Mathematiker
- 1935 - Hugo Junkers, deutscher Ingenieur und Unternehmer
- 1935 - Quincas Laranjeiras, Gitarrist und Komponist
- 1936 - Johann Georg Eschenburg, Advokat und Notar in Lübeck, Senatssekretär, Bürgermeister
- 1945 - Roland Freisler, deutscher Richter und Präsident des Volksgerichtshofs
- 1948 - Franz Xaver Müller, österreichischer Komponist, Priester und Domkapellmeister
- 1950 - Karl Seitz, österreichischer Staatspräsident
- 1951 - August Horch, Gründer der Automobilbauunternehmen Horch und Audi
- 1956 - Eilhard Alfred Mitscherlich, deutscher Bodenkundler und Agrarwissenschaftler
- 1956 - Émile Borel, französischer Mathematiker und Politiker
- 1959 - Buddy Holly, US-amerikanischer Rock'n'Roll Musiker und Komponist
- 1959 - Ritchie Valens, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Musiker
- 1959 - The Big Bopper, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Musiker
- 1967 - Joe Meek, britischer Produzent
- 1969 - Al Taliaferro, US-amerikanischer Comiczeichner
- 1974 - Erhart Kästner, deutscher Schriftsteller
- 1975 - Umm Kultum, Ägyptische Sängerin
- 1979 - Fritz Berg, erster Präsident des BDI nach 1945
- 1983 - Antonio Samorè, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1983 - Tullio Campagnolo, italienischer Radsportler und Gründer der Firma Campagnolo
- 1984 - Hubert Ney, deutscher Politiker
- 1986 - Alfred Vohrer, deutscher Filmregisseur und Drehhbuchautor
- 1988 - Radamés Gnattali, brasilianischer Musiker und Komponist
- 1989 - John Cassavetes, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1992 - Otto Arndt, SED-Funktionär und Minister für Verkehrswesen der DDR
- 1997 - Bohumil Hrabal, tschechischer Schriftsteller
- 1998 - Gabriel Laub, tschechisch- und deutschsprachiger Journalist, Satiriker und Aphoristiker
- 1999 - Juan Amenábar, chilenischer Komponist
- 2002 - Hans Paetsch, deutscher Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher
- 2003 - João César Monteiro, portugiesischer Regisseur
- 2005 - Corrado Bafile, römisch-katholischer Theologe, Diplomat und Kirchenfunktionär
- 2005 - Ernst Mayr, Deutsch-US-amerikanischer Biologe
- 2005 - Joseph Anthony De Palma, Bischof von De Aar
- 2005 - Surab Schwania, Premierminister Georgiens

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage:
  - Hl. Ansgar (katholisch, evangelisch, anglikanisch, orthodox)
  - Hl. Blasius von Sebaste (katholisch)
  - Prophetin Hanna (orthodox)
- Schlenggeltag

Siehe auch


- 2. Februar - 4. Februar
- 3. Januar - 3. März
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0203 ja:2月3日 ko:2월 3일 simple:February 3 th:3 กุมภาพันธ์

1515

Ereignisse


- Errichtung des St.-Annen-Kloster Lübeck
- Das erste Nashorn in Europa (Château d’If)

Politik und Weltgeschehen


- 14. März: Hermann V. von Wied wird Erzbischof von Köln
- 22. Juli: Wiener Doppelhochzeit
- Franz I. wird französischer König
- Johann Schöner veröffentlicht seinen Globus mit der Terra Australis.
- Die Franzosen unter Franz I. siegen über die Schweizer in der Schlacht von Marignano in Norditalien. Daraufhin erklärt sich die Schweiz am 14. September „auf ewig“ für neutral
- Mülhausen wird zugewandter Ort der Schweizer Eidgenossenschaft
- Markgraf Christoph I. (Baden) teilt das Land unter seine drei Söhne auf. Erst 1771 wird die Markgrafschaft Baden wieder per Erbschaftsvertrag unter Markgraf Karl Friedrich (Baden) vereinigt
- An der Wupper und an Bächen im Gebiet von Solingen existieren erste Schleifkotten: die Grundlage der weltberühmten Besteck-, Klingen-, Messer- und Schwert-Industrie; erste strenge Arbeitsteilung, Vorläufer heutiger industrieller Workflows
- Portugal beginnt mit der Erforschung Brasiliens

Geboren


- 18. Februar: Valerius Cordus, deutscher Botaniker, Arzt, Pharmakologe und Naturforscher († 1544)
- 12. März: Caspar Othmayr, deutscher Priester, Theologe und Komponist († 1553)
- 28. März: Theresa von Ávila, spanische Nonne und Kirchenlehrerin, Heilige († 1582)
- 4. April: Ambrosius Lobwasser, deutscher Schriftsteller († 1585)
- 12. Mai: Christoph, Herzog von Württemberg († 1568)
- 22. Juli: Philipp Neri, römischer Heiliger, Gründer des Oratoriums
- 22. September: Anna von Kleve, Ehefrau König Heinrich VIII. († 1557)
- 4. Oktober: Lucas Cranach der Jüngere, deutscher Maler und Graphiker († 1586)

Gestorben


- 1. Januar: Ludwig XII. (Frankreich), König von Frankreich 1498–1515 (
- 1462)
- 5. Februar: Aldus Manutius, venezianischer Buchdrucker und Verleger (
- 1449)
- 5. November: Mariotto Albertinelli, italienischer Maler (
- 1474)
- 11. November: Dietrich Coelde, niederländischer Schriftsteller (
- um 1435)
- 16. Dezember: Alfonso de Albuquerque „Alfonso der Große“, portugiesischer Militär, Politiker, Seefahrer und zweiter Gouverneur von Indien (
- 1453)
- Alonso de Hojeda, spanischer Entdecker (
- um 1470) ko:1515년 simple:1515

1524

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- 13. Juli: „Fürstenpredigt“ Thomas Müntzers

Geboren


- 10. Februar: Albrecht Giese, Danziger Ratsherr und Diplomat und stammte aus der berühmten Danziger Patrizier-Familie Giese († 1580)
- Thomas Erastus, Theologe

Gestorben


- 5. Februar: Hans Holbein der Ältere, deutscher Maler (
- 1470)
- 19. April: Petrus Mosellanus, Philologe, Theologe und Kirchenlehrer (
- 1493)
- 27. April: Anton Tucher, deutscher Kaufmann und Mäzen (
- 1458)
- 20. Juli: Claude de France, Prinzessin von Frankreich, Frau von König Franz I. (
- 1499)
- 5. Oktober: Joachim Patinir, niederländischer Maler und Zeichner (
- um 14751480)
- 24. Dezember: Vasco da Gama, portugiesischer Seefahrer und Entdecker des Seewegs nach Indien (
- 1469)
- Niccolò Leoniceno, italienischer Mediziner (
- 1428)
- Johannes von Staupitz, Theologe (
- 1465) ko:1524년 simple:1524

1525

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- 24. Februar: Habsburgische Truppen besiegen die Franzosen in der Schlacht bei Pavia. Der französische König Franz I. gerät in Gefangenschaft
- 4. April: Schlacht bei Leipheim, Niederlage des „Baltringer Haufens“ (Deutscher Bauernkrieg)
- 16. April: Weinsberger Bluttat, Tötung des Grafen Ludwig von Helfenstein durch aufständische Bauern vor Weinsberg (Deutscher Bauernkrieg)
- 17. April: Vertrag von Weingarten, Auflösung des „Seehaufens“ und des „Allgäuer Haufens“ (Deutscher Bauernkrieg)
- 16. Mai: Trujillo wird als erste Hauptstadt Honduras gegründet
- 4. Juni: Schlacht bei Würzburg, Vernichtung des „Hellen Lichten Haufen“ (Deutscher Bauernkrieg)
- 13. Juni: Martin Luther heiratet in Wittenberg Katharina von Bora, eine ehemalige Nonne
- Auswanderung der Jenischen Volksgruppe aus der Schweiz

Geboren


- 19. März: Caspar Cruciger der Jüngere, lutherischer Theologe
- 6. Mai: Matthias Waibel, Priester in Schwaben (Anhänger der Reformation) († 1606, erhängt)
- 11. September: Johann Georg, von 1571 bis zu seinem Tode Kurfürst von Brandenburg († 1598)
- Friedrich Dedekind, deutscher Schriftsteller und Theologe († 1598)

Gestorben


- 28. Februar: Cuáutemoc, Letzte aztekische Herrscher von Tenochtitlán. (
- 1495 oder 1502)
- 5. Mai: Friedrich der Weise, Kurfürst von Sachsen (
- 1463)
- 20. oder 21. Mai: Jäcklein Rohrbach, Bauernführer (
- Ende 15. Jh.?)
- 27. Mai: Thomas Müntzer evangelischer Theologe und Revolutionär (
- um 1486 oder 1489/1490)
- 10. Juni: Florian Geyer, deutscher Ritter, Diplomat und Bauernführer im Deutschen Bauernkrieg 1525 (
- um 1490)
- 20. Dezember: Jakob Fugger, „der Reiche“, deutscher Kaufmann (
- 1459) ko:1525년

2. Februar

Der 2. Februar (auch Lichtmess genannt) ist der 33. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 332 Tage bis zum Jahresende (333 Tage in Schaltjahren).

Ereignisse


- 962 - Otto I. durch Papst Johannes XII. in Rom zum Kaiser gekrönt. Begründung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
- 1303 - Hanau erhält die Stadtrechte.
- 1421 - Der chinesische Kaiser Zhu Di weiht die Verbotene Stadt als Herrschaftszentrum ein
- 1653 - Neu Amsterdam erhält die Stadtrechte.
- 1709 - Vom unbewohnten Eiland "Isla Mas a Tierra" wird der schottische Seemann Alexander Selkirk geborgen. Sein Schicksal liefert Stoff für Daniel Defoes Roman "Robinson Crusoe".
- 1848 - Ende des mexikanisch-amerikanischen Krieges um Texas mit dem Friedensvertrag von Guadalupe Hidalgo.
- 1852 - Der Priester Merino versucht, Königin Isabella von Spanien zu ermorden.
- 1899 - Die Australische Gründerkonferenz in Melbourne ist damit einverstanden, dass Australiens Hauptstadt (Canberra) zwischen Sydney und Melbourne liegen sollte.
- 1913 - Die Grand Central Station in New York wird eröffnet.
- 1920 - Estland. Die Unabhängigkeit wird nach einem erfolglosen Krieg von Russland anerkannt.
- 1943 - Die deutsche 6. Armee kapituliert in Stalingrad. Rund 90.000 Soldaten gehen in sowjetische Gefangenschaft
- 1951 - Abkommen zum gewerblichen Rechtsschutz zwischen Deutschland und Schweden
- 1952 - In Dortmund wird die Westfalenhalle, mit 13.500 Plätzen die größte Sporthalle Europas, eingeweiht.
- 1959 - Großbritannien hebt die Verfassung von Malta auf und setzt einen Gouverneur ein.
- 1959 - Indira Gandhi wird Vorsitzende der indischen Kogresspartei.
- 1960 - Guinea wird Mitglied in der UNESCO.
- 1971 - Unterzeichnung der Ramsar-Konvention zum weltweiten Schutz der Feuchtgebiete.
- 1978 - Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den Komoren und Deutschland
- 1979 - Iran. Imam Khomeini kommt aus dem Exil zurück.
- 1990 - UdSSR: Das ZK der KPdSU gibt das Machtmonopol der Partei auf.
- 1997 - Frankreich. Mehrere Bombenanschläge ereignen sich auf Korsika.
- 1999 - Hugo Rafael Chávez Frías wird Staatspräsident von Venezuela
- 2001 - José Maria Neves wird Premierminister von Kap Verde
- 2003 - Erneute Verfassungsänderung in Kirgisistan

Wissenschaft, Technik


- 1964 - Die US-Sonde "Ranger VI" schlägt auf dem Mond auf.

Kultur


- 1786 - Uraufführung der Operette Die treuen Köhler von Justin Heinrich Knecht in Biberach.
- 1787 - Uraufführung der komischen Oper Die Entführung aus dem Serail von Justin Heinrich Knecht in Biberach.
- 1788 - Uraufführung der Oper Andromeda von Johann Friedrich Reichardt an der Königlichen Oper in Berlin.
- 1878 - Das Neue Hoftheater in Dresden wird eingeweiht.

Religion


- 1119 - Guido, Sohn des Grafen Wilhelms von Burgund, wird als Papst Calixtus II. zum Nachfolger von Papst Gelasius II. gewählt.

Katastrophen


- 1970 - Argentinien. Nähe Buenos Aires stoßen zwei Personenzüge zusammen. Über 300 Tote, mehr als 500 Verletzte.
- 1990 - Deutschland. In der Nähe von Rüsselsheim ereignet sich eines der schwersten Zugunglücke Deutschlands. Bei dem Zusammenstoß zweier Züge der S-Bahn Rhein-Main sterben 17 Menschen.
- 1997 - Angola. Eine CASA 212 der Angolanischen Luftwaffe verunglückt auf einem Inlandsflug, wobei alle 37 Insassen sterben.
- 1999 - Luanda, Angola. Eine Antonow An-12-Frachtmaschine stürzt kurz nach dem Start in bewohntes Gebiet. 30 Personen sterben.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1208 - Jakob I. (Aragón),
- 1522 - Lodovico Ferrari, italienischer Mathematiker
- 1614 - William Forbes, Soldat und Söldner
- 1634 - Alfonso IV. d'Este, Sohn des Herzogs Francesco I. d'Este
- 1649 - Benedikt XIII., Papst
- 1700 - Johann Christoph Gottsched, deutscher Gelehrter und Schriftsteller
- 1714 - Gottfried August Homilius, deutscher Komponist, Kantor und Organist
- 1754 - Charles Maurice de Talleyrand, französischer Politiker
- 1762 - Girolamo Crescentini, italienischer Sänger (Kastrat) und Komponist
- 1767 - Heinrich Friedrich Link, Botaniker
- 1789 - Carl Alexander Heideloff, deutscher Architekt und Denkmalpfleger
- 1805 - Johann Baptist Sonderland, deutscher Maler und Radierer
- 1827 - Ludwig Eichrodt, deutscher Schriftsteller
- 1829 - Alfred Edmund Brehm, deutscher Zoologe und Schriftsteller
- 1840 - Louis-Albert Bourgault-Ducoudray, französischer Komponist
- 1844 - Marie Hankel, deutsceh Esperanto-Dichterin (erste weltweit)
- 1849 - Pavol Országh Hviezdoslav, slowakischer Dichter
- 1866 - Hellmut von Gerlach, deutscher Politiker und Publizist
- 1870 - Annette Kolb, deutsche Schriftstellerin und Pazifistin
- 1873 - Konstantin Freiherr von Neurath, deutscher Politiker, Außenminister und Reichsprotektor
- 1881 - Orval Overall, US-amerikanischer Baseballspieler
- 1882 - James Joyce, irischer Schriftsteller
- 1887 - Ernst Hanfstaengel, Pressechef der NSDAP
- 1892 - Cuno Hoffmeister, deutscher Astronom und Geophysiker
- 1896 - Kazimierz Kuratowski, polnischer Mathematiker
- 1897 - Ossi Oswalda, deutsche Schauspielerin
- 1901 - Jascha Heifetz, US-amerikanisch-russischer Musiker
- 1903 - Bartel Leendert van der Waerden, niederländischer Mathematiker
- 1903 - Eugen Kogon, Publizist, Soziologe und Politikwissenschaftler
- 1903 - Karl Duncker, Vertreter der Gestalttheorie
- 1905 - Ayn Rand, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1905 - Joan Morgan, Stummfilm-Schauspielerin und Drehbuch Autorin
- 1906 - Felix Lützkendorf, hat die deutsche Filmgeschichte der fünfziger und sechziger Jahre mitgeprägt
- 1910 - August Berlin, deutscher Politiker und MdB
- 1911 - Jussi Björling, schwedischer Opernsänger
- 1912 - Hans Leussink, Bundesminister für Bildung und Wissenschaft
- 1915 - Abba Eban, jüdischer Politiker und Diplomat
- 1919 - Lisa della Casa, schweizerische Sopranistin
- 1920 - George Hardwick, englischer Fußballspieler und Trainer
- 1924 - Elfi von Dassanowsky, österreichische Sängerin, Pianistin und Filmproduzentin
- 1926 - David Whitfield, britischer Sänger
- 1926 - Valéry Giscard d'Estaing, französischer Politiker und Staatspräsident
- 1926 - Miguel Obando Bravo, Erzbischof von Managua und ein Kardinal
- 1927 - Stan Getz, US-amerikanischer Tenorsaxophonist
- 1929 - Reiner Bredemeyer, deutscher Komponist
- 1929 - Vera Chytilová, tschechische Regisseurin
- 1930 - Rainer Süß, deutscher Kammersänger
- 1932 - Franz Kamphaus, Bischof der Diözese Limburg
- 1933 - Than Shwe, birmanischer Politiker und Staatschef
- 1934 - Otar Iosseliani, georgisch-französischer Filmregisseur
- 1934 - Skip Battin, US-amerikanischer Musiker
- 1940 - Alan Caddy, britischer Musiker
- 1942 - Graham Nash, britischer Musiker und Songschreiber
- 1943 - Peter Macbeth, britischer Musiker
- 1943 - Wanda Rutkiewicz, polnische Bergsteigerin
- 1945 - Robert Atzorn, deutscher Schauspieler
- 1946 - Billy Moeller, britischer Musiker
- 1946 - Isayas Afewerki, Staatspräsident und Regierungschef von Eritrea
- 1947 - Alan McKay, US-amerikanischer Musiker
- 1947 - Mike Brant, französischer Sänger
- 1947 - Patrick Weathers, britischer Musiker
- 1949 - Brent Spiner, US-amerikanischer Schauspieler
- 1950 - Barbara Sukowa, deutsche Schauspielerin
- 1952 - Reinhard Häfner, deutscher Fußballspieler
- 1954 - Hansi Hinterseer, österreichischer Schirennläufer und Schlagersänger
- 1959 - Heidi Urban, deutsche Schriftstellerin
- 1959 - Hella von Sinnen, deutsche TV-Entertainerin und Komikerin
- 1961 - Lauren Lane, US-amerikanische Schauspielerin
- 1962 - Michael T. Weiss, US-amerikanischer Schauspieler
- 1963 - Eva Cassidy, US-amerikanische Sängerin
- 1969 - Michael Sheen, britischer (walisischer) Schauspieler
- 1972 - Dana International, israelische Popsängerin
- 1977 - Jessica Wahls, deutsche Pop-Sängerin
- 1977 - Sandy Mölling, deutsche Pop-Sängerin
- 1977 - Shakira, kolumbianische Pop-Sängerin
- 1979 - Sandy Casar, französischer Radrennsportler
- 1979 - Fani Halkia, griechische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1979 - Daniel Bierofka, deutscher Fußballspieler
- 1983 - Carolina Klüft, schwedische Siebenkämpferin
- 1985 - Massoud Azizi, afghanischer Leichtathlet

Gestorben


- 1124 - Bořivoj II., böhmischer Herzog
- 1211 - Adelheid von Meißen, Ehefrau des Königs Ottokar I.
- 1516 - Juan Díaz de Solís, spanischer Seefahrer und Entdecker
- 1587 - François de Beaumont, französischer Protestantenführer
- 1592 - Ana de Mendoza y de la Cerda, spanisch-portugiesische Hofdame und Politikerin
- 1597 - Lucas van Valckenborch, belgischer Maler
- 1660 - Jean-Baptiste Gaston, Herzog von Orléans, Herzog von Orléans
- 1704 - Guillaume Francois Antoine l'Hospital, französischer Mathematiker
- 1750 - Johann Graf, deutscher Komponist
- 1754 - Tilmann Joseph Godesberg, deutscher Priester und Offizial im Erzbistum Köln
- 1769 - Carlo della Torre Rezzonico, Papst von 1758 bis 1769
- 1776 - Francis Hayman, britischer Maler
- 1789 - Armand-Louis Couperin, französischer Komponist und Musiker
- 1826 - Jean Anthelme Brillat-Savarin, französischer Schriftsteller, Philosoph und Gastronomiekritiker
- 1837 - Georg Ludwig Hartig, deutscher Forstwissenschaftler
- 1875 - Ludwig Droste, Architekt, Stadtbaumeister, Vertreter des hannoverschen Rundbogenstils
- 1884 - Julius Köbner, Baptistenpastor, Mitbegründer der deutschen Baptistengemeinden
- 1886 - Edmund Heusinger von Waldegg, deutscher Maschinenbau Ingenieur und Eisenbahnpionier
- 1892 - Ludwig Eichrodt, deutscher Schriftsteller
- 1907 - Dmitri Iwanowitsch Mendelejew, russischer Chemiker
- 1909 - Adolf Stoecker, deutscher evangelischer Theologe und Politiker
- 1919 - Xavier Leroux, französischer Komponist
- 1920 - Pál Szinyei Merse, ungarischer Maler
- 1926 - Karl von Weizsäcker, deutscher Politiker
- 1930 - Carl Miller, deutscher Kommunalpolitiker in Magdeburg
- 1934 - Konrad Kain, kanadischer Bergsteiger
- 1938 - Friedrich Adler, tschechischer Politiker
- 1942 - Daniil Charms, russischer Schriftsteller
- 1945 - Alfred Delp, deutscher Jesuit und Widerstandskämpfer
- 1945 - Carl Friedrich Goerdeler, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer
- 1945 - Gerhard Korte, Bergwerksbetreiber, Kaufmann und Vorsitzender des Deutschen Kalisyndikats
- 1945 - Friedrich Schirmer, Bürgermeister von Bunzlau und Oberbürgermeister von Wittenberg
- 1945 - Johannes Popitz, preußischer Finanzminister und Widerstandskämpfer
- 1945 - Joseph Hunt, US-amerikanischer Tennisspieler
- 1948 - Bevil Rudd, südafrikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1953 - Gustav Strube, US-amerikanischer Komponist
- 1955 - Oswald Avery, kanadischer Arzt und Begründer der Molekulargenetik
- 1958 - Kurt Hickethier, deutscher Arzt
- 1959 - Alexander Rueb, erster Präsident des Weltschachbundes FIDE
- 1968 - Tullio Serafin, italienischer Dirigent
- 1969 - Boris Karloff, englischer Filmschauspieler
- 1970 - Bertrand Russell, Mathematiker (Logiker) und Philosoph
- 1973 - Max Brauer, deutscher Politiker
- 1974 - Imre Lakatos, Mathematiker, Physiker und Wissenschaftphilosoph
- 1974 - Marieluise Fleißer, deutsche Schriftstellerin
- 1975 - Karl Maron, Minister des Inneren der DDR
- 1975 - Paul Bromme, deutscher Politiker
- 1979 - Sid Vicious, britischer Punk-Musiker, Bassist
- 1981 - Richard Muckermann, deutscher Politiker
- 1987 - Alistair MacLean, schottischer Schriftsteller
- 1988 - Solomon, englischer Pianist
- 1990 - Mel Lewis, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 1993 - Helmut Schoeck, österreichischer Soziologe
- 1994 - Marija Gimbutas, Archäologin
- 1995 - Donald Pleasence, britischer Schauspieler
- 1995 - Fred Perry, britischer Tischtennis- und Tennisspieler
- 1996 - Gene Kelly, US-amerikanischer Schauspieler und Tänzer
- 1997 - Martin Mußgnug, deutscher Politiker
- 1999 - August Neuburger, deutscher Politiker
- 2003 - Lou Harrison, US-amerikanischer Komponist
- 2004 - Alan Bullock, britischer Historiker
- 2005 - Eike Reuter, deutscher Kirchenmusiker, Landeskirchenmusikdirektor von Thüringen
- 2005 - Georg W. Költzsch, Museumsdirektor des Essener Folkwang Museums
- 2005 - Max Schmeling, deutscher Schwergewichtsboxer
- 2005 - Wulf-Paul Werner, deutscher Lokalpolitiker und Bürgermeister
- 2005 - Yvon DesRochers, kanadischer Sportfunktionär

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage
  - Darstellung des Herrn, auch "Maria Lichtmess" genannt (katholisch, evangelisch, anglikanisch, orthodox)
- Weltliche Gedenktage
  - Welttag der Feuchtgebiete, World Wetlands Day, anläßlich der Unterzeichnung der Konvention zum Schutz der Feuchtgebiete (Ramsar-Konvention) am 2. Februar 1971 in Ramsar, vermutlich ausgerufen vom Ramsar Convention Secretariat
  - Tag des Waldmurmeltiers, Groundhog Day (Murmeltiertag) (USA)

Siehe auch


- 1. Februar - 3. Februar
- 2. Januar - 2. März
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0202 ja:2月2日 ko:2월 2일 simple:February 2 th:2 กุมภาพันธ์

Italien

Italien (italienisch Italia) ist ein Staat in Europa am Mittelmeer. Angrenzende Staaten sind Frankreich, Schweiz, Österreich, Slowenien, sowie die Enklaven San Marino und die Vatikanstadt (in Rom). Zu Italien gehören die Mittelmeer-Inseln Sizilien, Sardinien und Elba. Italien ist unter anderem bekannt für seine Küche, Mode- und Designerartikel, Bekleidungsindustrie, Architektur, Kunst, Musik und Touristenziele.

Geografie

Die Form des Landes erinnert an die eines Stiefels. Diese Halbinsel wird vom einem Gebirgszug, dem Appenin, in der Längsachse durchzogen. Im Norden gehört ein Teil der Alpen zu Italien. Entlang der Westküste Italiens ziehen sich von Norden in Richtung Süden u. a. die Italienische Riviera in Ligurien, die Etruskische Riviera in der Toskana sowie der Golf von Neapel in Kampanien. Die Ostküste wird von Triest im Norden bis zum Gargano im Norden Apuliens (nach anderen Darstellungen: bis zur Straße von Otranto) als die Italienische Adriaküste bezeichnet. Siehe auch Riviera. Die längsten Flüsse sind Po, Etsch, Arno und Tiber. Zu den größten italienischen Seen zählen der Gardasee, der Lago Maggiore und der Comer See in Oberitalien sowie der Lago di Bolsena und der Lago Trasimeno in Mittelitalien. Neben dem Vesuv auf dem italienischen Festland stehen auf italienischen Inseln gleich zwei weitere bekannte Vulkane: der Ätna und der Stromboli (und weitere kleinere um Sizilien herum). Neben der Hauptstadt Rom sind die bedeutendsten Städte Mailand, Neapel, Genua, Turin, Venedig, Bologna, Florenz, Bari, Catania und Palermo. Der höchster Berg Italiens ist der Mont Blanc de Courmayeur 4.748 m.

Bevölkerung

Italien hat eine Einwohnerzahl von 58.462.375 Einwohnern und rangiert in der Weltrangliste auf Platz 22, innerhalb der Europäischen Union liegt das Land auf dem 4. Rang hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Stadt- und Landbevölkerung

Rund 67% der Einwohner Italiens, vornehmlich im Norden, leben in Städten. Vor allem von 1950 bis 1960 herrschte eine starke Abwanderung aus den unterentwickelten Landregionen in die Städte (Landflucht). Seit den 1980er Jahren hat sich dieser Trend zu Gunsten der Vororte und Kleinstädte umgekehrt.

Größte Städte

(Einwohner 31. Dezember 2004)

- Rom - 2.553.873
- Mailand - 1.299.439
- Neapel - 995.171
-