Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Giselher Klebe

Giselher Klebe

Giselher Klebe (
- 28. Juni 1925 in Mannheim) ist ein deutscher Komponist. Klebe erhält schon früh von seiner Mutter, der Geigerin Gertrud Klebe, musikalischen Unterricht. 1932 übersiedelt er nach München, wo er zunächst die Vorschule der Schönherrlschen Privatschule besucht, ab 1935 den humanistischen Gymnasialzweig desselben Institutes. Der bereits in Mannheim begonnene Violinunterricht erfährt, nunmehr durch die Schwester seiner Mutter, Melanie Michaelis, seine Fortsetzung. Ein weiterer berufsbedingter Ortswechsel seines Vaters führt ihn 1936 nach Rostock; nach der Trennung seiner Eltern erfolgt im selben Jahr die Übersiedlung mit Mutter und Schwester nach Berlin. Im Laufe des Jahres 1938 beginnt der knapp Dreizehnjährige mit der Skizzierung erster Kompositionsentwürfe; 1940 beginnt er ein von der Stadt Berlin gefördertes Musikstudiums in den Fächern Violine, Viola und Komposition. Nach Ableistung seiner Arbeitsdienstpflicht wird Klebe 1943 zum Militärdienst als Funker in einer Beobachtungsabteilung eingezogen. Nach der Kapitulation gerät er in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er bereits kurz nach Kriegsende auf Grund seines Gesundheitszustandes entlassen wird. 1950 nimmt Klebe nach längerer Rekonvaleszenz sein Kompositionsstudium wieder auf, zunächst am Internationalen Musikinstitut in Berlin bei Josef Rufer, später in der Meisterklasse Boris Blachers; zudem erhält der Komponist eine Anstellung als Bandprüfer und Programmgestalter in der Abteilung "Ernste Musik" des damaligen Berliner Rundfunks. Am 10. September 1946 heiratet Klebe die Geigerin Lore Schiller; ihre Ehe entstammen die beiden Töchter [http://www.sonjaklebe.de Sonja Katharina] und Annette Marianne. Nach Lösung seines Kontraktes mit dem Berliner Rundfunk (Ende 1948) arbeitet Klebe als freischaffender Komponist in Berlin. Im Jahre 1957 entschließt er sich erneut zur Übernahme einer festen Anstellung: Als Nachfolger Wolfgang Fortners übt er nunmehr die Tätigkeit eines Dozenten für die Fächer Komposition und Musiktheorie an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold aus; im Jahre 1962 erfolgt die Ernennung Klebes zum Professor, aus dessen Meisterklasse eine Anzahl angesehener Komponisten hervorgegangen ist. Sein Gesamtwerk umfasst bis heute mehr als 140 Kompositionen, darunter 13 Opern, 7 Symphonien, 15 Solokonzerte, Kammermusikwerke verschiedenster Besetzung, Klavierwerke und geistliche Werke. 1965 erhielt er den Westfälischen Musikpreis. Nach seiner Pensionierung 1990 blieb Klebe der [http://www.hfm-detmold.de Musikhochschule Detmold] weiterhin eng verbunden. Er lebt heute in Detmold.

Weblinks


-
- [http://www.matthies-koehn.de/german/html/klebe.html Artikel zu Giselher Klebes 80. Geburtstag, von Dr. Brigitte Schäfer] Klebe, Giselher Klebe, Giselher Klebe, Giselher

28. Juni

Der 28. Juni ist der 179. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 180. in Schaltjahren) - somit bleiben 186 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1389 - Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo Polje) (nach dem Julianischen Kalender, eigentlich: 15. Juni. Der 28. Juni ist allerdings auch nach dem Gregorianischem Kalender als Vidovdan Gedenktag in Serbien).
- 1519 - Wahl des spanischen Königs Karl I. zum römisch deutschen König Karl V. (was zur damaligen Zeit Vorstufe zur Erlangung der Kaiserwürde war) durch die Kurfürsten.
- 1762 - (nach dem Julianischen Kalender). Die zukünftige Katharina die Große stürzt ihren Gemahl, den bisherigen russischen Zaren Peter III., und übernimmt die Macht im Staate.
- 1914 - Attentat von Sarajevo: Am Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld ermordet der serbische Nationalist Gavrilo Princip den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand und löst damit den Ersten Weltkrieg aus.
- 1919 - Der Vertrag von Versailles beendet den Ersten Weltkrieg, schafft aber auch die Saat für die nächsten Konflikte.
- 1921 - Erste Verfassung des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen wird verabschiedet (Vidovdanverfassung)
- 1927 - Steglitzer Schülertragödie: Der Schüler Günther Scheller erschießt zuerst den Kochlehrling Hans Stephan und dann sich selbst. Spekulationen um das Lebensumfeld Schellers lösen eine große öffentliche Diskussion aus.
- 1939 - Eine Boeing 314 der Pan Am bringt im ersten transatlantischen Linienflug 40 Passagiere von Long Island, New York mit Zwischenstopp auf den Azoren und in Lissabon nach Marseille, Frankreich. Im September 1939 werden die Flüge aufgrund des beginnenden Zweiten Weltkrieges eingestellt.
- 1948 - Die britische Luftbrücke startet unter dem Namen "Plainfair".
- 1948 - Die Kominform Resolution führt zum Bruch zwischen Stalin und Tito.
- 1950 - Koreakrieg: Nordkoreanische Truppen besetzen Seoul.
- 1951 - Karl Du Mont wird erster Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in den Niederlanden
- 1956 - Ein Streik im polnischen Poznan wird blutig niedergeschlagen (siehe Arbeiterstreik in Posen/Posener Aufstand).
- 1968 - In der Bundesrepublik Deutschland treten die umstrittenen Notstandsgesetze in Kraft.
- 1981 - Teheran, Iran. Bombenanschlag auf die Zentrale der Islamisch-Republikanischen Partei. 75 Tote.
- 1992 - Die ersten demokratischen Wahlen in der Mongolei sehen die inzwischen demokratisierte MRVP, die schon 1924 als kommunistische Einheitspartei die Macht übernommen hat, als Sieger.
- 1992 - Syrien wird Mitglied in der ITU (Internationale Fernmeldeunion).
- 2001 - Slobodan Milošević wird von den jugoslawischen Behörden an das UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag ausgeliefert.
- 2001 - Rumänien erhält einen Beobachterstatus in der OECD.
- 2004 - Der Irak erhält von der US-Zivilverwaltung seine Souveränität zurück.

Wirtschaft

Wissenschaft, Technik


- 1903 - Der Verein Deutscher Ingenieure gründet auf seiner Hauptversammlung in München das Deutsche Museum der Naturwissenschaften und Technik.
- 2005 - Der französische Ort Cadarache wird für den Bau des Versuchs-Reaktors Iter, der durch Kernfusion die Energieversorgung für eine Zukunft nach dem Aufbrauchen der Ölreserven sichern soll, ausgewählt.

Kultur


- 1963 - Uraufführung der Oper Figaro lässt sich scheiden von Giselher Klebe an der Hamburgischen Staatsoper.
- 1846 - Der Belgier Adolphe Sax erhält in Frankreich das Patent für das Saxophon.

Religion


- 1243 - Innozenz IV. wird als Nachfolger von Coelestin IV. als Papst inthronisiert.

Katastrophen


- 1948 - Ein Erdbeben der Stärke 7,3 in Fukui, Japan, fordert 5.390 Todesopfer.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1997 - Mike Tyson beißt seinem Kontrahenten Weltmeister Evander Holyfield bei einem "Box"-WM-Kampf in Las Vegas das halbe Ohr ab, worauf ihm für unbestimmte Zeit die Boxlizenz entzogen wird.

Geboren

Las Vegas
- 1170 - Waldemar II. genannt "der Sieger", König von Dänemark.
- 1243 - Go-Fukakusa, 89. Kaiser von Japan
- 1476 - Paul IV., Papst
- 1490 - Albrecht von Brandenburg, Kurfürst von Mainz und Markgraf von Brandenburg
- 1491 - Heinrich VIII., König von England
- 1577 - Peter Paul Rubens, flämischer Maler
- 1604 - Heinrich Albert, deutscher Liederdichter und Komponist
- 1712 - Jean-Jacques Rousseau, französisch-Schweizer Philosoph
- 1719 - Étienne-François de Choiseul, französischer Staatsmannn
- 1754 - Claude François de Malet, französischer General
- 1788 - Heinrich Gottlieb Kühn, Direktor der Königlichen Porzellanmanufaktur
- 1793 - Georg Friedrich Schömann, deutscher Altphilologe
- 1794 - John Biscoe, englischer Entdecker
- 1796 - Paul Camille von Denis, deutscher Ingenieur und Eisenbahnpionier
- 1796 - Peter Rigler, Wiederbegründer des Deutschen Ordens
- 1804 - Franz Julius Ferdinand Meyen, deutscher Mediziner, Botaniker und Universitätsprofessor
- 1807 - Anton Philipp Reclam, deutscher Verleger
- 1810 - Thekla von Gumpert, deutsche Kinder- und Jugendschriftstellerin
- 1811 - Georg von Adelmann, deutscher Mediziner
- 1815 - Robert Franz, deutscher Komponist
- 1824 - Paul Broca, Französischer Anthropologe und Arzt
- 1825 - Emil Erlenmeyer, deutscher Chemiker
- 1831 - Joseph Joachim, ungarischer Violinist, Dirigent und Komponist
- 1846 - Otto Piltz, deutscher Maler
- 1851 - Robert Friedberg, deutscher Nationalökonom und Politiker
- 1851 - Waldemar Mueller, Bankier, Politiker
- 1852 - Georg Loeschcke, Archäologe und klassischer Philologe
- 1865 - Otto Julius Bierbaum, deutscher Literat
- 1867 - Luigi Pirandello, italienischer Schriftsteller, Nobelpreisträger
- 1871 - Sergei Nikolajewitsch Bulgakow, russischer Ökonom und orthodoxer Theologe
- 1873 - Alexis Carrel, französischer Chirurg und Nobelpreisträger
- 1875 - Henri Léon Lebesgue, französischer Mathematiker
- 1876 - Robert Guérin, erster Präsident des Weltfußballverbandes FIFA
- 1883 - Ferdinand Weisheitinger, deutscher Humorist aus Bayern
- 1883 - Pierre Etienne Laval, französischer Politiker
- 1885 - Berthold Viertel, österreichischer Regisseur und Schriftsteller
- 1886 - Aloïse Corbaz, Schweizer bildende Künstlerin
- 1886 - Walther Veeck, Archäologe; Spezialist für die Merowingerzeit
- 1888 - Alfons von Czibulka, österreichischer Schriftsteller und Maler
- 1893 - Hugo Scharnberg, deutscher Politiker der CDU
- 1893 - Florence Henri, US-amerikanische Malerin und Fotografin
- 1895 - Kazimierz Sikorski, polnischer Komponist
- 1900 - Heinrich Busch, deutscher Pianist und Komponist
- 1901 - Alfred Müller-Armack, deutscher Nationalökonom und Kultursoziologe
- 1902 - Bertram Eugene Warren, US-amerikanischer Kristallograph
- 1902 - Richard Rogers, US-amerikanischer Musicalkomponist
- 1905 - Kurt Ulrich, deutscher Filmproduzent
- 1906 - Maria Goeppert Mayer, US-amerikanische Physik-Nobelpreisträgerin
- 1908 - Heinz Moog, österreichischer Schauspieler
- 1909 - Eric Ambler, britischer Schriftsteller
- 1911 - Bernhard zur Lippe-Biesterfeld, Prinz und Ehemann der Königin der Niederlande
- 1912 - Carl Friedrich von Weizsäcker, deutscher Physiker und Philosoph
- 1912 - Sergiu Celibidache, rumänischer Dirigent
- 1912 - Stefan Dittrich, deutscher Politiker und MdB
- 1913 - Elton Britt, US-amerikanischer Musiker
- 1913 - Franz Antel, österreichischer Regisseur, Produzent und Autor
- 1913 - Paul Tröger, Deutscher Schachmeister
- 1914 - Lester Flatt, US-amerikanischer Musiker
- 1915 - Garoto, brasilianischer Musiker und Komponist
- 1915 - David Honeyboy Edwards, US-amerikanischer Delta-Blues-Musiker
- 1921 - P. V. Narasimha Rao, indischer Premierminister
- 1924 - George Morgan, US-amerikanischer Musiker
- 1925 - Jerome Pomus, US-amerikanischer Songschreiber
- 1925 - Giselher Klebe, deutscher Komponist
- 1926 - Mel Brooks, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1927 - F. Sherwood Rowland, US-amerikanischer Chemiker
- 1928 - Claus Biederstaedt, deutscher Schauspieler
- 1928 - John Stewart Bell, irischer Physiker
- 1928 - Hans Blix, ist ehemaliger Außenminister Schwedens sowie schwedischer Diplomat (Waffenkontrolleur im Irak)
- 1930 - Ignace Pierre VIII. Abdel-Ahad, Erzbischof der Kirchenprovinz Beirut
- 1930 - Joachim Hansen, deutscher Schauspieler
- 1931 - Jürg Federspiel, schweizerischer Schriftsteller
- 1931 - Ivan Nagel, ungarischer Theaterwissenschaftler
- 1934 - Helmut Hesse, deutscher Ökonom
- 1936 - Kurt Krenn, österreichischer Bischof
- 1938 - Gerhard Dickel, Kirchenmusikdirektor, Kantor, Organist und Musikprofessor
- 1939 - Hinrich Swieter, Landrat des Lankreises Aurich und SPD-Finanzminister der niedersächsischen Landesregierung
- 1940 - Eugen Cicero, rumänischer Musiker
- 1942 - Björn Thelin, schwedischer Musiker
- 1942 - Rupert Sheldrake, britischer Autor und Biologe
- 1942 - Chris Hani, südafrikanischer Politiker
- 1942 - Hans-Joachim Walde, deutscher Leichtathlet
- 1943 - Bobby Harrison, britischer Musiker
- 1943 - Klaus von Klitzing, deutscher Physiker und Nobelpreisträger
- 1944 - Bruce Johnston, US-amerikanischer Sänger
- 1944 - Aleksandar Ristic, Fußball-Trainer in Deutschland
- 1946 - Robert Lynn Asprin, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1948 - Kathy Bates, US-amerikanische Schauspielerin
- 1949 - Peter Gruss, Deutscher Biologe
- 1950 - Marlene Streeruwitz, österreichische Schriftstellerin
- 1952 - Pietro Mennea, italienischer Leichtathlet
- 1955 - Thomas Hampson, US-amerikanisher Sänger
- 1956 - Niki List, österreichischer Filmemacher
- 1957 - Georgi Parwanow, bulgarischer Staatspräsident
- 1966 - John Cusack, US-amerikanischer Schauspieler
- 1967 - Lars Riedel, deutscher Diskuswerfer
- 1969 - Stéphane Chapuisat, Schweizer Fußballspieler
- 1971 - Fabien Barthez, französischer Fußballspieler
- 1973 - André Lange, deutscher Bobsportler
- 1975 - Adrian Annus, ungarischer Leichtathlet

Gestorben


- 548 - Theodora I., Ehefrau des byzantinischen Kaisers Justinian I.
- 767 - Paul I., Papst seit 757, katholischer Heiliger
- 976 - Gero von Köln, zeitweise kultisch verehrter Erzbischof von Köln
- 1019 - Heimerad, deutscher Priester und Einsiedler
- 1189 - Mathilde von England, älteste Tochter von König Heinrich II.
- 1249 - Adolf I., Graf von Altena-Mark
- 1385 - Andronikos IV., byzantinischer Kaiser von 1376 bis 1379
- 1540 - Federico II. Gonzaga, Herzog von Mantua
- 1580 - Heinrich Krechting, radikaler Führer der Täuferbewegung in Deutschland
- 1632 - George Calvert Baltimore, englischer Staatsmann
- 1655 - Cyrano de Bergerac, französischer Schriftsteller
- 1768 - George Hadley, englischer Physiker und Meteorologe
- 1801 - Francis Wheatley, britischer Maler
- 1801 - Martin Johann Schmidt, österreichischer Barockmaler
- 1813 - Gerhard Johann David von Scharnhorst, preußischer General
- 1813 - Gerhard von Scharnhorst, preußischer General
- 1832 - Joseph Schreyvogel, österreichischer Schriftsteller
- 1836 - James Madison, US-amerikanischer Politiker, 4. Präsident der USA
- 1875 - Josef Misson, österreichischer Mundartdichter
- 1876 - August Wilhelm Ambros, österreichischer Musikhistoriker, Kritiker und Komponist
- 1889 - Maria Mitchell, US-amerikanische Astronomin und Frauenrechtlerin
- 1894 - Carl Faulmann, Schriftsetzer, Privatgelehrter und Stenograph
- 1914 - Franz Ferdinand von Österreich-Este, österreich-ungarischer Erzherzog und Thronfolger
- 1914 - Sophie Chotek, Reichsgräfin von Hohenberg österreich-ungarische Erzherzogin
- 1919 - Otto Techow, Architekt
- 1921 - Charles Joseph Bonaparte, US-amerikanischer Politiker
- 1922 - Welimir Chlebnikow, russischer Dichter
- 1928 - John Isaac Thornycroft, englischer Ingenieur
- 1936 - Alexander Berkman, litauischer Anarchist und Schriftsteller
- 1937 - Max Adler, österreichischer Soziologe und Vertreter des Austromarxismus
- 1940 - Italo Balbo, italienischer Politiker und General
- 1944 - Anton Breinl, österreichischer Zoologe und Mediziner
- 1944 - Philippe Henriot, französischer Politiker
- 1965 - Red Nichols, US-amerikanischer Jazzmusiker, Kornettist und Trompeter
- 1967 - Oskar Maria Graf, deutscher Schriftsteller
- 1971 - Franz Stangl, österreichischer Nationalsozialist, Leiter der Vernichtungslager Sobibor und Treblinka
- 1975 - Rod Serling, amerikanischer Drehbuch-Autor und Produzent
- 1979 - Mary Pickford, Schauspielerin der Stumm- und frühen Tonfilmzeit
- 1979 - Paul Dessau, deutscher Komponist und Dirigent
- 1980 - Yoshiro Irino, japanischer Komponist
- 1981 - Mohammed Beheschti, Ayatollah, iranischer Parteiführer
- 1981 - Peter Kreuder, deutscher Komponist, Pianist und Dirigent
- 1983 - Pietro Frua, italienischer Automobildesigner
- 1984 - Jigael Jadin, israelischer Archäologe, Politiker und 2. Generalstabschef der israelischen Armee
- 1985 - Mischa Spoliansky, deutscher Komponist
- 1988 - Kurt Raab, deutscher Schauspieler
- 1991 - Nikolas Vogel, österreichischer Kameramann
- 1992 - Michail Tal, lettischer Schachspieler
- 1993 - Boris Christoff, russisch-italienischer Opernsänger
- 1999 - Hilde Krahl, österreichische Schauspielerin
- 2000 - William Glock, britischer Musikförderer, Leiter von BBC Radio 3
- 2001 - Arno Reinfrank, deutscher Schriftsteller, Publizist und Übersetzer
- 2003 - Wim Slijkhuis, niederländischer Leichathlet
- 2004 - Marcel Jullian, französischer Autor, Publizist, Regisseur und Fernsehproduzent
- 2004 - Marie-Claire Mendes France, französische Menschenrechtlerin
- 2004 - Steve Vermaut, belgischer Radrennfahrer
- 2004 - Thomas Zereske, deutscher Kanusportler

Feier- und Gedenktage


- Heimerad
- Irenäus von Lyon

Siehe auch


- 27. Juni - 29. Juni
- 28. Mai - 28. Juli
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0628 ja:6月28日 ko:6월 28일 simple:June 28 th:28 มิถุนายน

1925

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Jean-Marie Musy wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die norwegische Hauptstadt Christiania erhält wieder ihren früheren Namen Oslo
- 1. Januar: Portugal und das Deutsche Reich beschließen die Fortsetzung des bereits 1923 geschlossenen Handelsvertrages
- 22. Januar: Albanien wird Republik. Präsident wird mit italienischer Hilfe Achmed Zogu
- 10. April: Die Stadt Zaryzin an der Wolga wird in Stalingrad umbenannt
- 25. April: Paul von Hindenburg wird zum Reichspräsidenten gewählt (Reichspräsidentenwahl 1925)
- 30. Mai: Nationale Revolution in China
- 16. Juni: Volkszählung in Deutschland: 62,5 Millionen Einwohner ohne das Saargebiet
- 17. Juni: Das Genfer Protokoll zur Ächtung von chemischen und biologischen Waffen tritt in Kraft
- 18. Juli: Adolf Hitler veröffentlicht sein Buch „Mein Kampf
- Juli/August: Die französischen und belgischen Truppen räumen das Ruhrgebiet, Duisburg, Düsseldorf, Ruhrort
- 26. August: Sein Nachfolger Paul von Hindenburg hebt das von Reichspräsident Friedrich Ebert 1921 verfügte Verbot, in der Öffentlichkeit Uniform zu tragen, auf.
- 23. September - In der Sowjetunion werden alle 19 bis 40 Jahre alten Werktätigen gesetzlich verpflichtet, eine fünfjährige Wehrpflicht abzuleisten.
- 4. November: Hitlers erste Rede in Braunschweig. In Bayern, Hamburg und Preußen sind Hitlerreden verboten
- 1. Dezember: Unterzeichnung der Verträge von Locarno als Abschluss der Verhandlungen vom 5. bis 16. Oktober. Unterzeichnung durch Reichskanzler Hans Luther. Deutschland, Belgien und Frankreich verzichten auf eine gewaltsame Revision ihrer Grenzen
- 1. Deutscher Reichskriegertag in Leipzig (wann?)

Wirtschaft


- 1. Januar: In Dortmund werden die Vereinigten Elektrizitätswerke Westfalen GmbH (VEW) gegründet

Wissenschaft und Technik


- Erstflug der Junkers G23
- Samuel Abraham Goudsmit und George Eugene Uhlenbeck führen hypothetisch den Spin als Erklärung der Feinstruktur der Spektrallinien ein
- September: Werner Heisenberg veröffentlicht seine erste Pionierarbeit zur Quantentheorie: Über quantentheoretische Umdeutung kinetischer und mechanischer Beziehungen (Zeitschrift für Physik)
- 1. Januar: In Opponitz wird das erste Wiener Wasserkraftwerk in Betrieb genommen
- 1. Januar: Erste Probefahrt auf der jetzt elektrifizierten Bahnlinie München-Garmisch-Partenkirchen
- 1. April: Die Hebräische Universität von Jerusalem wird eröffnet
- 10. August: Eröffnung der ersten deutschen Wasserfluglinie zwischen Altona/Elbe und Dresden
- 21. September: Fund des Ehringsdorfer Urmenschen, der der ur- und frühgeschichtlichen Erforschung der Herkunft des Menschen neue Impulse gibt
- Dezember: Max Born und Pascual Jordan stellen die Matrizenform der Heisenberg-Theorie vor

Kultur


- 27. Februar: Uraufführung der Oper Hassan der Schwärmer von Wilhelm Kienzl in Chemnitz
- 20. März: Uraufführung der Oper The Garden of Mystery von Charles Wakefield Cadman an der Metropolitan Opera in New York
- 3. April: Uraufführung der Oper At the Boars' Head von Gustav Holst in Manchester
- 21. Mai: Uraufführung der Oper Doktor Faust von Ferruccio Busoni am Sächsischen Staatstheater in Dresden.
- 14. Juni: In der Mannheimer Kunsthalle wird die Ausstellung „Neue Sachlichkeit“ eröffnet
- August: Uraufführung des Films „The Gold Rush“ von Charlie Chaplin im Strand Theatre, New York
- 30. Oktober: Uraufführung der Operette Paganini von Franz Lehár am Johann-Strauß-Theater in Wien.
- 14. Dezember: Uraufführung der Oper Wozzeck von Alban Berg an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin
- 21. Dezember: Uraufführung des Films Panzerkreuzer Potemkin von Sergej Eisenstein im Bolschoi Theater in Moskau
- Das 1. deutsche Rätsel in Kreuzform erscheint in der „Berliner Illustrirten“
- Das Designmuseum Die Neue Sammlung wird gegründet.

Katastrophen


- 11. Februar: Grubenunglück auf der Zeche Minister Stein in Dortmund, 136 Tote, 1 Verletzter
- 16. März: Erdbeben der Stärke 7,1 in der Provinz Yunnan, Republik China, etwa 5.000 Tote
- 18. März: Bei einem schweren Tornado in den USA gibt es 2.000 Tote und 6.500 Verletzte
- 29. Juni: Erdbeben unbekannter Stärke in Santa Barbara, Kalifornien, USA, 13 Tote
- 3. September: Ava-Ohio/USA; Das US-Marine-Starrluftschiff ZR-1 USS Shenandoah stürzt ab, 14 der 43 Besatzungsmitglieder kommen um
- 4. Oktober: Das finnische Torpedoboot S2 kentert und sinkt im Sturm im Bottnischen Meerbusen. Alle 56 Besatzungsmitglieder kommen ums Leben
- 2. November: Die beiden Talsperren Eigiau und Coedty bei Dolgarrog in Wales brechen nacheinander in einem Kaskadenbruch. Es gibt durch die Flutwelle wahrscheinlich 16 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- In Österreich wird vom der ÖFB eine Profiliga eingeführt. Österreich ist damit das erste kontinentaleuropäische Land mit einer Profifußballliga

Geboren


- 1. Januar: Mario Merz, italienischer Künstler († 2003)
- 2. Januar: Heinz te Laake, Künstler der Malerei, Kinetik und Skulptur († 2001)
- 3. Januar: Sieger Köder, Priester und Künstler
- 5. Januar: Rudolf Wassermann, Jurist
- 5. Januar: Lou Carnesecca, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 6. Januar: Regina von Habsburg, Tochter von Georg III. Herzog von Sachsen-Meinigen
- 6. Januar: John De Lorean, US-amerikanischer Sportwagenbauer († 2005)
- 7. Januar: Franz Fischer (Archäologe), Archäologe
- 8. Januar: Helmuth Hübener, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus († 1942)
- 9. Januar: Lee van Cleef, US-amerikanischer Film- und TV-Schauspieler († 1989)
- 12. Januar: Jutta Pallos-Schönauer, Malerin und Graphikerin
- 14. Januar: Mishima Yukio, japanischer Schriftsteller und politischer Aktivist († 1970)
- 15. Januar: Ernst Benda, deutscher Jurist und Politiker
- 16. Januar: Hans-Jürgen Augstein, deutscher Politiker und MdB
- 16. Januar: Germund Dahlquist, schwedischer Mathematiker († 2005)
- 17. Januar: Walter Arendt, deutscher Politiker
- 18. Januar: Gilles Deleuze, französischer Philosoph der Postmoderne († 1995)
- 19. Januar: Werner Riegel, deutscher Lyriker und Essayist († 1956)
- 19. Januar: Rudolf Wessely, österreichischer Schauspieler
- 19. Januar: Günter Spielmeyer, Richter am deutschen Bundessozialgericht
- 20. Januar: Ernesto Cardenal, Nicaraguanischer Priester, Poet und Politiker
- 20. Januar: Eugen Gomringer, Schriftsteller
- 24. Januar: Henk Mostert, Präsident des Weltfernschachbundes ICCF († 2002)
- 26. Januar: Paul Newman, US-amerikanischer Schauspieler
- 26. Januar: Ernst Haar, Vorsitzender der GdED, Mitglied des DGB-Bundesvorstands, MdB († 2004)
- 27. Januar: Juan Vitalio Acuña Núñez, kubanischer Revolutionär und Guerillero († 1967)
- 28. Januar: Raja Ramanna, Architekt des indischen Atomwaffenprogrammes († 2004)
- 29. Januar: Douglas C. Engelbart, US-amerikanischer Erfinder
- 30. Januar: Dorothy Malone, US-amerikanische Schauspielerin
- 1. Februar: Alfred Grosser, deutsch-französischer Publizist und Politikwissenschaftler
- 2. Februar: Raimondo d'Inzeo, itaienischer Springreiter
- 3. Februar: Leon Schlumpf, Schweizer Politiker
- 4. Februar: Jutta Hipp, deutsche Jazzpianistin und Malerin († 2003)
- 4. Februar: Russell Hoban, US-amerikanischer Schriftsteller
- 6. Februar: Pramoedya Ananta Toer, Indonesischer Schriftsteller
- 7. Februar: Marius Constant, französischer Komponist und Dirigent († 2004)
- 7. Februar: Herbert Eisenreich, österreichischer Schriftsteller († 1986)
- 9. Februar: Burkhard Heim, deutscher Sprengstofftechniker, Physiker und Gelehrter († 2001)
- 10. Februar: Gerhard Boeden, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz
- 11. Februar: Horst Bollmann, Schauspieler
- 13. Februar: Carlos Paredes, portugiesischer Komponist, Meister der portugiesischen Gitarre († 2004)
- 15. Februar: Kurt Jung, deutscher Politiker († 1989)
- 16. Februar: François-Xavier Ortoli, französischer Politiker, Präsident der Europäischen Kommission
- 17. Februar: Ron Goodwin, englischer Filmkomponist († 2003)
- 17. Februar: Hal Holbrook, US-amerikanischer Schauspieler
- 18. Februar: George Kennedy, US-amerikanischer Schauspieler
- 20. Februar: Heinz Kluncker, Gewerkschaftsfunktionär († 2005)
- 20. Februar: Robert Altman, US-amerikanischer Regisseur, Autorenfilmer und TV-Produzent
- 21. Februar: Sam Peckinpah, US-amerikanischer Filmregisseur († 1984)
- 22. Februar: Rupert Riedl, österreichischer Zoologe († 2005)
- 25. Februar: Edward Gorey, US-amerikanischer Autor und Illustrator († 2000)
- 27. Februar: Egidius Braun, ehemaliger Präsident des deutscher Fußball-Bund|DFB
- 1. März: Alexandre do Nascimento, Erzbischof von Luanda und Kardinal
- 2. März: Efim Geller, sowjetischer Schachspieler († 1998)
- 4. März: Paul Mauriat, französischer Orchesterleiter
- 5. März: Jacques Vergès, Anwalt und Strafverteidiger
- 6. März: Claus Hinrich Casdorff, deutscher Rundfunk- und Fernsehjournalist († 2004)
- 7. März: Willigis Jäger, deutscher Benediktinermönch und Zenmeister
- 7. März: Josef Ertl, deutscher Politiker († 2000)
- 10. März: Manolis Anagnostakis, griechischer Autor († 2005)
- 12. März: Georges Delerue, französischer Filmkomponist († 1992)
- 12. März: Louison Bobet, französischer Radrennfahrer († 1983)
- 12. März: Leo Esaki, japanischer Physiker
- 12. März: Lucius Burckhardt, Schweizer Soziologe und Nationalökonom († 2003)
- 12. März: Harry Harrison, Science-Fiction-Schriftsteller
- 13. März: Inge Müller, deutsche Schriftstellerin (DDR) († 1966)
- 13. März: Herbert Fleischmann, deutscher Film- und Fernsehschauspieler († 1984)
- 14. März: Bert Even, deutscher Politiker, Präsident des Bundesverwaltungsamtes
- 14. März: Bernhard Vossebein, deutscher Tischtennisspieler
- 16. März: Joachim Raffert, deutscher Politiker
- 17. März: Willi Steffen, Schweizer Fußballspieler († 2005)
- 18. März: Antonio José González Zumárraga, Erzbischof von Quito und Kardinal
- 20. März: John Ehrlichman, Nixons Chefberater († 1999)
- 21. März: Peter Brook, britischer Theaterregisseur
- 21. März: Hugo Koblet, Schweizer Radrennfahrer († 1964)
- 22. März: Wolfgang Bächler, deutscher Schriftsteller
- 24. März: Hans Faber, deutscher Fußballspieler
- 24. März: Gerhard Riedmann, österreichischer Schauspieler († 2004)
- 26. März: Pierre Boulez, französischer Komponist, Dirigent und Musiktheoretiker
- 26. März: Daniel Abraham Yanofsky, kanadischer Schachspieler († 2000)
- 26. März: James Moody (Saxofonist), US-amerikanischer Jazzmusiker
- 28. März: Alberto Grimaldi, italienischer Filmproduzent
- 30. März: Hans Reichelt, stellvertretender Vorsitzender des Ministerrates und Minister der DDR
- 31. März: Bernhard Heisig, deutscher Maler
- 1. April: Wojciech Has, polnischer Filmregisseur († 2000)
- 2. April: Hans Rosenthal, deutscher TV-Showmaster († 1987)
- 3. April: Tony Benn, britischer Politiker
- 4. April: Dettmar Cramer, ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer
- 4. April: Serge Dassault, französischer Verleger und Politiker
- 4. April: César Keiser, Schweizer Kabarettist
- 6. April: Helga Deen, Jüdin, Holocaust-Opfer († 1943)
- 7. April: Hans-Joachim Heusinger, Justizminister der DDR
- 8. April: Walter Uhlig, Opernsänger, Tenor
- 9. April: Heinz Nixdorf, deutscher Firmengründer und Wirtschaftsmanager († 1986)
- 9. April: David A. Huffman, US-amerikanischer Computerpionier († 1999)
- 11. April: Emil Mangelsdorff, deutscher Musiker
- 11. April: Viola Gregg Liuzzo, US-amerikanische Bürgerrechtlerin († 1965)
- 14. April: Rod Steiger, Schauspieler († 2002)
- 14. April: Gene Ammons, US-amerikanischer Tenorsaxophonist († 1974)
- 15. April: Peter Zwetkoff, bulgarischer Komponist
- 15. April: Gitta Lind, deutsche Schlagersängerin († 1974)
- 17. April: Annelie Thorndike, Dokumentaristin der deutsche Deomkratische Republik|DDR
- 18. April: Adolf Schmidt (Politiker), deutscher Politiker
- 18. April: Marcus Schmuck, österreichischer Bergsteiger († 2005)
- 21. April: Alfred Kelbassa, deutscher Fußballspieler († 1988)
- 22. April: George Cole, britischer Schauspieler
- 25. April: Sammy Drechsel, deutscher Kabarettist, Journalist und Sportreporter († 1986)
- 28. April: Otto Šimánek, tschechischer Schauspieler († 1992)
- 28. April: Henry Luce III, US-amerikanischer Verleger († 2005)
- 30. April: Johnny Horton, US-amerikanischer Country-Sänger († 1960)
- 1. Mai: Scott Carpenter, US-amerikanischer Astronaut und Aquanaut
- 3. Mai: Gottfried Kramer, deutscher Schauspieler
- 4. Mai: Heinz Eckner, deutscher Schauspieler und Komiker
- 5. Mai: Eddi Arent, deutscher Schauspieler, Komiker und Hotelier
- 5. Mai: Walter Deuss, deutscher Unternehmer
- 5. Mai: Jindřich Polák, tschechischer Filmregisseur († 2003)
- 6. Mai: Hanns Dieter Hüsch, Dt. Kabarettist, Schauspieler und Moderator
- 7. Mai: Wolf Schneider, deutscher Journalist, Sachbuchautor und Sprachkritiker
- 8. Mai: Ali Hassan Mwinyi, Präsident der Tansania
- 9. Mai: Heimrad Bäcker, österreichischer freier Schriftsteller und Herausgeber († 2003)
- 11. Mai: Max Morlock, deutscher Fußballspieler († 1994)
- 11. Mai: Günther Simon, Filmschauspieler der DDR († 1972)
- 12. Mai: Yogi Berra, Baseballspieler und Manager
- 13. Mai: Giselle Vesco, deutsche Schauspielerin
- 13. Mai: Walter Plata, deutscher Schriftsetzer und Typograf († 2005)
- 14. Mai: Heinrich Popitz, Soziologe († 2002)
- 16. Mai: Hannes Hegen, deutscher Grafiker und Comiczeichner
- 17. Mai: Michel de Certeau, ein französischer Jesuit, Soziologe, Historiker und Kulturphilosoph († 1986)
- 18. Mai: Justus Dahinden, Schweizer Architekt
- 19. Mai: Malcolm X, US-amerikanischer Führer der Schwarzenbewegung († 1965)
- 20. Mai: Caroline Muhr, deutsche Schriftstellerin
- 20. Mai: Horst Alisch, deutscher Karikaturist und Comic-Zeichner
- 22. Mai: Jean Tinguely, Schweizer Maler, Bildhauer und Experimental-Künstler († 1991)
- 23. Mai: Joshua Lederberg, US-amerikanischer Genetiker
- 24. Mai: Günther Brocker, deutscher Fußballtrainer
- 25. Mai: René Carcan, belgischer Künstler
- 25. Mai: Alexei Andrejewitsch Tupolew, russischer Flugzeugkonstrukteur († 2001)
- 25. Mai: Shehu Shagari, Staatspräsident von Nigeria (1979: 1982)
- 25. Mai: Bill Sharman, US-amerikanischer Basketballspieler und -trainer
- 28. Mai: Dietrich Fischer-Dieskau, deutscher Sänger
- 28. Mai: Heinz Reincke, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 28. Mai: Bülent Ecevit, sozialdemokratischer Politiker der Türkei
- 29. Mai: Arnold Odermatt, Schweizer Polizeifotograf
- 30. Mai: Horst Dohlus, deutscher Politiker
- 30. Mai: Rolf Illig, deutscher Schauspieler († 2005)
- 31. Mai: Frei Otto, deutscher Architekt, Architekturtheoretiker und Professor
- 3. Juni: Thomas Joseph Winning, Erzbischof von Glasgow und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 2001)
- 3. Juni: Werner H. Spross, Schweizer Unternehmer, Investor, Milliardär und Mäzen († 2004)
- 5. Juni: Boy Gobert, deutsch-österreichischer Theater- und Filmschauspieler († 1986)
- 6. Juni: Erika Weinzierl, österreichische Historikerin
- 7. Juni: Karl Weschke, deutsch-britischer Maler († 2005)
- 8. Juni: Barbara Bush, Frau von George H. W. Bush und Mutter des George W. Bush
- 10. Juni: James Salter, US-amerikanischer Schriftsteller
- 11. Juni: Elfriede Ott, österreichische Kammerschauspielerin, Sängerin und Regisseurin
- 12. Juni: Raphaël Géminiani, französischer Radsportler
- 14. Juni: Pierre Salinger, Pressesprecher von John F. Kennedy und Lyndon B. Johnson († 2004)
- 16. Juni: Otto Muehl, österreichischer Aktionskünstler, Vertreter des Wiener Aktionismus
- 20. Juni: Doris Hart, ehemalige Tennisspielerin
- 21. Juni: Giovanni Spadolini, Journalist, Historiker und italienischer Politiker († 1994)
- 21. Juni: Maureen Stapleton, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. Juni: Manfred Fuhrmann, deutscher Altphilologe († 2005)
- 25. Juni: Robert Venturi, US-amerikanischer Architekt
- 25. Juni: Clifton Chenier, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1987)
- 26. Juni: Erich Reusch, deutscher Bildhauer und Architekt
- 26. Juni: Wolfgang Unzicker, deutscher Schachspieler
- 26. Juni: Pawel Iwanowitsch Beljajew, sowjetischer Kosmonaut († 1970)
- 28. Juni: Giselher Klebe, deutscher Komponist
- 29. Juni: Wladimir Pawlowitsch Sagorowski, sowjetischer Schachspieler († 1994)
- 1. Juli: Franca Magnani, italienische Journalistin († 1996)
- 2. Juli: Patrice E. Lumumba, afrikanischer Politiker und erster Ministerpräsident des unabhängigen Kongo († 1961)
- 2. Juli: Medgar Evers, afroamerikanischer Bürgerrechtler († 1963)
- 8. Juli: Marco Cé, emeritierter Patriarch von Venedig und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 9. Juli: Peter Ludwig, deutscher Industrieller und Kunst-Mäzen († 1996)
- 9. Juli: Guru Dutt, indischer Filmregisseur, Schauspieler und Produzent († 1964)
- 11. Juli: Theodore B. Taylor, US-amerikanischer Physiker († 2004)
- 12. Juli: Roger Smith, früherer CEO von General Motors
- 14. Juli: Francisco Álvarez Martínez, Erzbischof von Toledo und Kardinal
- 17. Juli: Silviu Dimitrovici, rumänischer Diplomingenieur im Bauwesen († 1964)
- 18. Juli: Shirley Strickland, australische Leichtathletin und Olympiasiegerin († 2004)
- 18. Juli: Friedrich Zimmermann, deutscher Politiker
- 19. Juli: Michel Pfeiffer, deutscher Fußballspieler
- 20. Juli: Jacques Delors, französischer Politiker der Sozialistischen Partei
- 20. Juli: Frantz Fanon, Schriftsteller und Vordenker der Entkolonialisierung († 1961)
- 22. Juli: Joseph Sargent, US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent und Schauspieler
- 23. Juli: Quett Masire, Präsident von Botsuana
- 24. Juli: Adele Addison, ehemalige farbige US-amerikanische Sopranistin
- 25. Juli: Günter Lampe, deutscher Komponist († 2003)
- 25. Juli: Helmut Schlüter, deutscher Politiker und MdB († 1967)
- 26. Juli: Hans Bergel, deutscher Schriftsteller und Journalist
- 26. Juli: Jerzy Einhorn, Professor für Strahlentherapie und Politiker (Kristdemokrat) († 2000)
- 28. Juli: Rolf Ludwig, deutscher Schauspieler († 1999)
- 28. Juli: Baruch Samuel Blumberg, US-amerikanischer Mediziner
- 29. Juli: Mikis Theodorakis, griechischer Komponist und Politiker
- 29. Juli: Ted Lindsay, kanadischer Eishockeyspieler
- 1. August: Ernst Jandl, Dichter († 2000)
- 2. August: Jorge Rafael Videla, argentinischer General und Diktator
- 4. August: Kurt Vogelsang, deutscher Politiker
- 5. August: Albert Eschenmoser, Schweizer Chemiker
- 7. August: Armand Gaétan Razafindratandra, Erzbischof von Atananarivo undKardinal
- 8. August: Alija Izetbegović, bosnischer Politiker und islamischer Aktivist († 2003)
- 10. August: Stanislav Brebera, tschechischer Chemiker
- 11. August: Michael Argyle, englischer Sozialpsychologe († 2002)
- 12. August: Norris McWhirter, britischer Verleger und Mitbegründer des Guinness-Buch der Rekorde († 2004)
- 12. August: Thor Vilhjálmsson, Schriftsteller, Autor
- 13. August: Benny Bailey, US-amerikanischer Jazztrompeter († 2005)
- 15. August: Leonie Ossowski, deutsche Schriftstellerin
- 15. August: Oscar Peterson, kanadischer Jazzpianist
- 16. August: Houari Boumedienne, algerischer Staatschef († 1978)
- 16. August: Mal Waldron, US-amerikanischer Jazzpianist († 2002)
- 21. August: Maurice Pialat, französischer Filmregisseur und Schauspieler († 2003)
- 23. August: Sulchan Zinzadse, georgischer Komponist († 1991)
- 24. August: Karel Vrána, tschechischer katholischer Theologe und Philosoph († 2004)
- 25. August: Thea Astley, australische Schriftstellerin († 2004)
- 25. August: Maurice Binder, US-amerikanischer Filmschaffender, Designer der James Bond-Vorspänne († 1991)
- 25. August: Hilmar Hoffmann, deutscher Kulturschaffender
- 25. August: Gert von Paczensky, deutscher Journalist und Restaurantkritiker
- 27. August: Maruya Saiichi, japanischer Schriftsteller
- 29. August: Demetrio Basilio Lakas, 35. Staatspräsident von Panama
- 30. August: Johann Gansch, österreichischer Komponist für Blasmusik († 1998)
- 31. August: Vratislav Blažek, tschechischer Dramaturg und Filmszenarist, Liedertexter († 1973)
- 31. August: Marvin Davis, US-amerikanischer Multimilliardär († 2004)
- 1. September: Art Pepper, US-amerikanischer Altsaxophonist († 1982)
- 6. September: Max Imdahl, deutscher Kunsthistoriker († 1988)
- 6. September: Jimmy Reed, US-amerikanischer Blues-Sänger und -Musiker († 1976)
- 8. September: Peter Sellers, englischer Schauspieler († 1980)
- 9. September: Cliff Robertson, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. September: Boris Alexandrowitsch Tschaikowski, russischer Komponist († 1996)
- 10. September: Roy Brown, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1981)
- 13. September: Amilcar Salomón Zorilla, peruanischer Maler
- 15. September: James Coignard, französischer Maler und Graphiker
- 16. September: B. B. King, Bluesmusiker
- 18. September: Luigi Pintor, italienischer Journalist, Publizist und Politiker († 2003)
- 20. September: Heinz Wackers, ehem. deutscher Eishockey-Torwart
- 20. September: Rama VIII., König von Thailand (1935–1946) († 1946)
- 21. September: Victor Kirst, Politiker, Mitglied des Deutschen Bundestages von 1969 bis 1976 († 1997)
- 23. September: Hartmut von Hentig, deutscher Pädagoge
- 23. September: Eleonora Rossi Drago, italienische Schauspielerin
- 25. September: Hans Matthöfer, deutscher Politiker
- 25. September: Wendell Phillips (Archäologe), US-amerikanischer Archäologe († 1975)
- 26. September: Marty Robbins, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter († 1982)
- 28. September: Carl Weiss, deutscher Journalist
- 28. September: Seymour Cray, Informatiker († 1996)
- 29. September: Robert Edwards, englischer Mediziner
- 1. Oktober: Benno Pludra, deutscher Schriftsteller
- 1. Oktober: José Beyaert, französischer Radsportler († 2005)
- 1. Oktober: Finn Carling, norwegischer Schriftsteller († 2004)
- 3. Oktober: George Wein, US-amerikanischer Jazz-Musiker und Impresario
- 3. Oktober: Gore Vidal, US-amerikanischer Schriftsteller
- 5. Oktober: Roberto Juarroz, argentinischer Schriftsteller († 1995)
- 7. Oktober: Karlheinz Hoffmann, deutscher Bildhauer
- 7. Oktober: Fred Bertelmann, deutscher Schlagersänger
- 9. Oktober: Markus Kutter, Schweizer Historiker, Werber, Publizist und Politiker († 2005)
- 11. Oktober: Wander Bertoni, österreichischer Bildhauer
- 12. Oktober: Elmar Hillebrand, deutscher Bildhauer
- 13. Oktober: Margaret Thatcher, britische Politikerin
- 13. Oktober: Frank D. Gilroy, US-amerikanischer Autor und Regisseur
- 13. Oktober: Lenny Bruce, US-amerikanischer Stand-up-comedian und Satiriker († 1966)
- 16. Oktober: Oskar Koller, deutscher Maler († 2004)
- 16. Oktober: Angela Lansbury, US-amerikanische Schauspielerin britischer Herkunft
- 17. Oktober: Pierre Koenig, Architekt († 2004)
- 18. Oktober: Ramiz Alia, albanischer Politiker
- 18. Oktober: Helmut Beyer, deutscher Fußball-Funktionär
- 19. Oktober: Czesław Kiszczak, polnischer Politiker und Militär, Innenminister von Polen
-

Mannheim

Die Universitätsstadt Mannheim ist mit gut 320.000 Einwohnern nach
Stuttgart die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs. Die ehemalige Residenzstadt der historischen Kurpfalz bildet auch heute das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar-Dreieck. Von seiner rheinland-pfälzischen Nachbarstadt Ludwigshafen am Rhein ist Mannheim nur durch den Rhein getrennt. Seit 1900 Großstadt, ist Mannheim heute noch bedeutende Industriestadt und wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Frankfurt und Stuttgart, unter anderem mit dem zweitgrößten Rangierbahnhof Deutschlands und einem der bedeutendsten Binnenhäfen Europas. Viele wichtige Erfindungen stammen aus Mannheim: Hier baute Karl Drais 1817 das erste Laufrad, 1886 rollte das erste Automobil von Carl Benz über die Straßen, 1921 folgte der erste Traktor. In den letzten Jahren ist die sehr aktive Musikszene der Stadt überregional bekannt geworden. Eine thematische Sammlung der Artikel rund um die Stadt findet sich im Portal Mannheim.

Geografie

Mannheim liegt im nördlichen Oberrheingebiet am Mündungsdreieck von Rhein und Neckar. Einige Stadtteile liegen rechts des Neckars. Die Stadt liegt in der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar-Dreieck, einem 2,35 Millionen Einwohner zählenden Verdichtungsraum, der neben Teilen Südhessens und der rheinland-pfälzischen Vorderpfalz, in Baden-Württemberg die beiden Stadtkreise Mannheim und Heidelberg sowie die westlichen und südlichen Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises umfasst (siehe auch: Portal:Rhein-Neckar-Dreieck) Innerhalb der Region Rhein-Neckar-Odenwald bildet Mannheim neben Heidelberg ein Oberzentrum, von denen für ganz Baden-Württemberg nach dem Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind. Das Oberzentrum Mannheim übernimmt für die Gemeinden Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Ilvesheim und Ladenburg die Funktion eines Mittelbereichs. Ferner gibt es Verflechtungen mit Gemeinden in Hessen und Rheinland-Pfalz und den dortigen Mittelbereichen. Nächstgrößere Städte sind Frankfurt am Main, etwa 70 km nördlich, und Stuttgart, etwa 95 km südöstlich.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Mannheim ist gemäß § 22 der Hauptsatzung der Stadt Mannheim in 6 innere und 11 äußere Stadtbezirke gegliedert: Innenstadt/Jungbusch, Neckarstadt-West, Neckarstadt-Ost/Wohlgelegen, Schwetzingerstadt/Oststadt, Lindenhof, Sandhofen, Schönau, Waldhof, Neuostheim/Neuhermsheim, Seckenheim, Friedrichsfeld, Käfertal, Vogelstang, Wallstadt, Feudenheim, Neckarau und Rheinau In jedem der 17 Stadtbezirke gibt es einen Bezirksbeirat, der aus 12 im Stadtbezirk wohnenden Bürgern besteht. Die Bezirksbeiräte sind zu wichtigen, den Stadtbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt dann jedoch dem Rat der Stadt Mannheim. Die 17 Stadtbezirke sind in Stadtteile beziehungsweise statistische Bezirke untergliedert. Siehe hierzu Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Mannheim. Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Mannheim

Innenstadt: Die „Quadrate“

Siehe auch den separaten Artikel: Mannheimer Quadrate Die hufeisenförmige Innenstadt Mannheims zwischen Rhein und Neckar ist gitterförmig in rechtwinklingen Häuserblöcken angelegt, man nennt dies die „Mannheimer Quadrate“. Die Planung dieses einzigartigen Straßennetzes geht auf die Planungen des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz um 1600 zurück, sie ist bis heute erhalten geblieben. Die Innenstadt wird von zwei Hauptachsen durchzogen. Die auch als „Breite Straße“ bekannte Kurpfalzstraße verläuft vom Schloss bis zum Neckartor. Auf die Haupteinkaufsstraße, die „Planken“, trifft sie im Paradeplatz. Die Parallelstraßen der beiden Hauptachsen tragen in aller Regel keinen Namen, statt dessen werden die dazwischenliegenden Quadrate aus einer Kombination von Buchstabe und Zahl benannt.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Mannheim. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt: Lampertheim und Viernheim (beide Kreis Bergstraße in Hessen), Heddesheim, Ilvesheim, Edingen-Neckarhausen, Heidelberg, Plankstadt, Schwetzingen, Brühl (Baden) (alle mit Ausnahme der kreisfreien Stadt Heidelberg im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg) sowie Altrip, Ludwigshafen, Frankenthal (Pfalz) und Bobenheim-Roxheim (alle mit Ausnahme der kreisfreien Städte Ludwigshafen und Frankenthal im Rhein-Pfalz-Kreis in Rheinland-Pfalz).

Klima

Rhein-Pfalz-Kreis Aufgrund der durch Pfälzerwald und Odenwald geschützten Lage im Oberrheingraben herrscht in Mannheim ein sehr mildes Klima vor. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 19,9°C, der kälteste der Januar mit 1,8°C. Temperaturen über 30°C sind im Hochsommer keine Seltenheit. Der Spitzenwert wurde am 8. August 2003 mit 39,0°C gemessen (DWD, eine private Wetterstation in Mannheim-Seckenheim kam am gleichen Tag auf 40,1°C). Im Laufe eines Jahres fallen durchschnittlich 668 mm Niederschlag. Der Spitzenmonat ist wiederum der Juli. Begünstigt von Rhein und Neckar kann es insbesondere im Herbst zu Nebelbänken kommen. Die beiden Flüsse sorgen auch für eine überdurchschnittliche Luftfeuchtigkeit, die besonders im Hochsommer zu drückender Schwüle führen kann.

Geschichte

Eine ausführlichere Darstellung findet sich unter Geschichte Mannheims.

Die Anfänge

Das Dorf Mannenheim (Heim des Manno) wird im Jahre 766 erstmals im Kloster Lorsch urkundlich erwähnt. Lange Jahre ein kleines unbedeutendes Fischerdorf fiel Mannheim 1284 an den Pfalzgrafen bei Rhein aus dem Hause Wittelsbach. Durch den Sieg in der Schlacht bei Seckenheim 1462 über das Heer seiner verbündeten Gegner, des Grafen von Württemberg, des Markgrafen von Baden und des Bischofs von Metz, begründet Kurfürst Friedrich von der Pfalz "der Siegreiche" die pfälzische Vormachtstellung am mittleren Oberrhein. 1566 zählt Mannheim mit etwa 700 Einwohnern zu den größten Dörfern des Oberamts Heidelberg. Heidelberg im Jahr 1620]]

Entstehung einer Stadt

1607 erhält Mannheim die Stadtprivilegien, nachdem Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz den Grundstein zum Bau der Festung Friedrichsburg gelegt hatte. Die damalige Planung eines gitterförmigen Straßennetzes für die mit der Festung verbundene Bürgerstadt Mannheim ist bis heute erhalten geblieben, auf sie ist die Bezeichnung Quadratestadt zurückzuführen. Erstmals 1622 während des Dreißigjährigen Krieges (1618 - 1648) unter Tilly zerstört, fällt Mannheim 1689 den französischen Truppen im Pfälzischen Erbfolgekrieg erneut zum Opfer, wird aber wieder aufgebaut.

Kultureller und politischer Aufstieg der Stadt

1720 verlegt Kurfürst Karl Philipp seinen Hof von Heidelberg nach Mannheim und beginnt den Bau des Mannheimer Schlosses (1760 gemeinsam mit der Jesuitenkirche vollendet). Mannheim wird Residenzstadt der Kurpfalz, es beginnt eine kurze aber glanzvolle Prachtzeit der mittlerweile 25.000 Einwohner zählenden Stadt. Der kurpfälzische Hof fördert Kunst und Musik, Wissenschaft und Handel. Goethe, Schiller und Lessing weilen in Mannheim ebenso wie Mozart. Mit dem Verlust der Residenz 1778 beginnt ein wirtschaftlicher und kultureller Aderlass. 1795 erneut von den Franzosen besetzt und daraufhin von österreichischen Truppen zurückerobert, verliert Mannheim 1803 seine bedeutende politische Stellung: Die Kurpfalz wird im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses aufgelöst und fällt samt Mannheim an Baden. Baden

Der erneute wirtschaftliche Aufschwung

1817 wird in Mannheim mit der Draisine das erste Zweirad getestet. Geprägt vom wirtschaftlichen Aufstieg des Bürgertums beginnt eine weitere Blütezeit Mannheims. 1840 wird der Rheinhafen, sowie die erste badische Eisenbahnlinie von Mannheim nach Heidelberg eröffnet. Mannheim ist ein Mittelpunkt der politischen und revolutionären Bewegung (Märzrevolution) von 1848. 1865 gründete Friedrich Engelhorn die Badische Anilin- und Soda-Fabrik (BASF), die dann allerdings später nach Ludwigshafen verlegt wurde. Aus der Farbenfabrik wird das bis heute größte Chemieunternehmen der Welt. 1886 lässt Carl Benz sein "Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb" patentieren. Nach dem Ersten Weltkrieg stellt die Heinrich Lanz AG mit dem "Bulldog" den erste Traktor vor, in Mannheim hat somit neben dem Fahrrad und dem Auto auch die motorisierte Landwirtschaft ihren Ursprung. 1922 wurde das Großkraftwerk Mannheim in Betrieb genommen. Neben den Wasserkraftwerken am Neckar konnte nun auch die Energieversorgung sicher gestellt werden. Die Stadt zählt um 1930 gemeinsam mit Ludwigshafen, das sich aus der alten Mannheimer Rheinschanze entwickelte, 385.000 Einwohner.

Vom Dritten Reich bis heute

Während des Dritten Reichs wurden fast 2.000 Mannheimer Juden deportiert, die Stadt im Zweiten Weltkrieg durch pausenlosen Luftangriffe fast völlig zerstört und 1945 von US-Truppen besetzt. Nur mühsam setzt der Wiederaufbau der Stadt ein. Schloss und Wasserturm werden wiederaufgebaut, das Nationaltheater an neuer Stelle errichtet. Die Wohnungsnot führt zur Erschließung zahlreicher neuer Wohngebiete. 1967 wird Mannheim Universitätsstadt, 1975 bildet die Bundesgartenschau einen Glanzpunkt in Luisen- und Herzogenriedpark. Eine Reihe baulicher Maßnahmen wird umgesetzt: der Fernmeldeturm und eine zweite Rheinbrücke wird gebaut, die "Planken" werden zur Fußgängerzone, der neue Rosengarten wird eingeweiht, der Aerobus schwebt durch Mannheim. Auch in den 1980er und 1990er Jahren werden eine Reihe von Großprojekten verwirklicht: Planetarium, Kunsthallenerweiterung, neues Reiß-Museum, Stadthaus, neues Maimarktgelände, Synagoge, Moschee, Landesmuseum für Technik und Arbeit, Carl-Benz-Stadion, Fahrlachtunnel. Wirtschaftlich prägten in der jüngeren Vergangenheit die Abnahme der industriellen Arbeitsplätze Mannheim. Die Stadt versucht mit der Ausweisung von Gewerbegebieten und der Ansiedlung von Dienstleistungsunterne