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| Giulio Natta |
Giulio NattaGiulio Natta ( - 26. Februar 1903 in Imperia; † 2. Mai 1979 in Bergamo) war ein italienischer Chemiker. Er entdeckte die stereospezifische Polymerisation von Olefinen und Ethinverbindungen sowie die asymmetrische Synthese optisch aktiver Polymere, wofür er mit Karl Ziegler im Jahre 1963 den Nobelpreis für Chemie erhielt.
Die Ziegler-Natta-Katalysatoren sind nach diesen Nobelpreisträgern benannt, es sind Metallkomplexkatalysatoren, die bei der Reduktion von bestimmten Übergangsmetallverbindungen (wie Titan(III)-chlorid) mit geeigneten metallorganischen Verbindungen (beispielsweise Diethylaluminiumchlorid) entstehen und die eine stereospezifische Polymerisation von Olefinen bei Normaldruck erzwingen.
Giulio Natta war 1933 bis 1935 Professor für Chemie an der Universität in Pavia, 1936 bis 1938 Direktor des Instituts für industrielle Chemie am Polytechnikum in Turin, ab 1938 Direktor des Instituts für industrielle Chemie am Polytechnikum in Mailand.
Weblinks
-
- http://www.nobel.se/chemistry/laureates/1963/natta-bio.html
Natta, Giulio
Natta, Giulio
Natta, Giulio
26. FebruarDer 26. Februar ist der 57. Tag des Gregorianischen Kalenders.
Ereignisse
- 1797 - Die Bank von England wird von ihrer Verpflichtung befreit, ihre Banknoten gegen Gold einzutauschen; Beginn der bank-restriction (bis 1821)
- 1815 - Napoleon flieht von seinem Exil auf Elba.
- 1848 - Die zweite französische Republik wird proklamiert.
- 1848 - Karl Marx veröffentlicht Das Kommunistische Manifest.
- 1924 - München, Deutschland. Beginn des Hochverratsprozesses gegen Adolf Hitler und Erich Ludendorff.
- 1936 - Japan: Misslungener Militärputsch junger Offiziere, siehe Putschversuch vom 26. Februar 1936.
- 1948 - Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. wird als Nachfolgeorganisation der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft gegründet.
- 1965 - Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Niedersachsen
- 1989 - Ägypten. Taba-Abkommen
- 1991 - Tim Berners-Lee stellt WorldWideWeb vor, den ersten Web Browser.
- 1993 - Bombenanschlag auf das World Trade Center in New York
- 1997 - Volksrepublik China. Die Trauerfeier von Deng Xiaoping mit etwa 10.000 geladenen Gästen wird im ganzen Land übertragen.
- 1999 - Iran. Erste Kommunalwahlen
- 2000 - Frankreich. Ministerpräsident Lionel Jospin zu Besuch in Jerusalem, Israel.
- 2001 - Der Vertrag von Nizza, die Erweiterung der EU betreffend, wird unterzeichnet.
- 2001 - Kenia. Die Knochen eines etwa 3,5 Millionen Jahre alten Urmenschen werden am Turkana-See ausgegraben.
- 2002 - In Kabul, Afghanistan, beginnt eine neuer Radiosender mit dem Namen "Guten Morgen Afghanistan" mit seinen Übertragungen.
- 2003 - Rolandas Paksas wird als Staatspräsident Litauens vereidigt.
- 2004 - Staatspräsident Boris Trajkovski von Mazedonien stirbt bei einem Flugzeugabsturz.
Kultur
- 1784 - Uraufführung der Oper Armida von Joseph Haydn in Esterház.
- 1794 - Uraufführung der Oper Le Congrès des rois von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris.
- 1869 - Uraufführung der Oper William Ratcliff von César Cui am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg.
- 1899 - Uraufführung der Oper Der Pfeifertag von Max von Schillings am Hoftheater in Schwerin.
- 1948 - Gründer Walter Oehmichen veranstaltet die erste Aufführung der Augsburger Puppenkiste und legt den Grundstein für ihren späteren Erfolg.
- 1959 - Auf das Gemälde "Der Höllensturz der Verdammten" von Peter Paul Rubens in der Alten Pinakothek in München wird ein Säureattentat verübt.
- 1996 - Der chinesisch-amerikanische Regisseur Ang Lee gewinnt bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin den Goldenen Bären.
Katastrophen
- 1972 - Der Buffalo-Creek-Dammbruch in West Virginia, USA verursacht bis zu 125 Todesopfer.
Sport
- Eintragungen von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1361 - Wenzel von Luxemburg, deutscher König, König von Böhmen
- 1416 - Christoph III. von Dänemark, König von Dänemark, Schweden und Norwegen
- 1590 - Johann Wilhelm Lauremberg, niederdeutscher Schriftsteller
- 1637 - Hieronymus Bauhin, schweizerischer Arzt mit französischen Vorfahren
- 1663 - Thomas Newcomen, englischer Schmied (Erfinder der athmosphärischen Dampfmaschine)
- 1671 - Anthony Cooper, englischer Philosoph
- 1677 - Nicola Fago, italienischer Komponist
- 1754 - Josef Karel Ambrož, tschechischer Komponist
- 1756 - Christian Frederik Hansen, dänischer Baumeister/Architekt
- 1770 - Anton Reicha, Komponist
- 1780 - August Thieme, deutscher Dichter
- 1786 - Dominique Francois Jean Arago, französischer Physiker
- 1802 - Victor Hugo, französischer Schriftsteller
- 1808 - Honoré Daumier, französischer Maler
- 1816 - Franz Krenn, österreichischer Komponist
- 1825 - Jan Balatka, US-amerikanischer Komponist
- 1829 - Levi Strauss, deutsch-amerikanischer Industrieller und Erfinder der Jeans
- 1842 - Hugo Bußmeyer, deutscher Komponist
- 1842 - Camille Flammarion, französischer Astronom und Autor populärwissenschaftlicher Schriften
- 1845 - Alexander III., russischer Zar
- 1846 - Buffalo Bill, US-amerikanischer Pionier
- 1857 - Émile Coué, französischer Apotheker und Autor, Begründer der modernen, bewussten Autosuggestion
- 1869 - Nadescha Krupskaja, russische Revolutionärin und Ehefrau Lenins
- 1873 - Johann Schütte, deutscher Luftschiffpionier
- 1875 - Hans Böckler, deutscher Gewerkschafter
- 1875 - Alexander Borissowitsch Goldenweiser, russischer Pianist und Komponist
- 1875 - Erich Koch-Weser, deutscher Politiker
- 1884 - Francesco Borgongini Duca, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1885 - Aleksandras Stulginskis, der zweite Präsident Litauens
- 1894 - Wilhelm Bittrich, deutscher General und SS-Obergruppenführer
- 1899 - Max Petitpierre, Schweizer Politiker
- 1900 - Fritz Wiessner, bekannter Bergsteiger
- 1900 - Jean Negulesco, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1901 - Leslie Munro, Botschafter von Neuseeland in den USA
- 1903 - Giulio Natta, italienischer Chemiker
- 1904 - Curth Georg Becker, deutscher Maler
- 1904 - Hans-Joachim Fricke, deutscher Politiker
- 1908 - Jean-Pierre Wimille, französischer Rennfahrer
- 1908 - Tex Avery, amerikanischer Zeichentrickpionier
- 1912 - Hans Sachs, deutscher Jurist, Träger des Ordens Wider den tierischen Ernst, Mitglied im TV-Quiz Was bin ich?
- 1913 - Hermann Lenz, deutscher Schriftsteller
- 1916 - Jackie Gleason, US-amerikanischer Orchesterchef
- 1916 - Mordecai Seter, israelischer Komponist
- 1918 - Theodore Sturgeon, Science-Fiction-Autor
- 1920 - Tony Randall, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- 1921 - Betty Hutton, US-amerikanische Sängerin
- 1924 - Erwin Hegemann, deutscher Künstler
- 1927 - Hans Heinz Holz, marxistischer Philosoph
- 1928 - Anatoli Wassiljewitsch Filiptschenko, sowjetischer Kosmonaut
- 1928 - Fats Domino, US-amerikanischer Rhythm and Blues-Musiker
- 1928 - Odo Marquard, deutscher Philosoph
- 1929 - August Lang, deutscher Politiker
- 1930 - Chic Hetti, US-amerikanische Sängerin
- 1931 - Francisco Kröpfl, argentinischer Komponist
- 1932 - Johnny Cash, US-amerikanischer Sänger
- 1933 - Ljubomyr Husar, Großerzbischof der mit Rom unierten griechisch-katholischen Kirche der Ukraine und Kardinal
- 1936 - José da Cruz Policarpo, Patriarch von Lissabon und Kardinal
- 1937 - Horst-Dieter Tietz, deutscher Rektor und Professor
- 1938 - Hans Haid, österreichischer Volkskundler, Bergbauer und Mundartdichter
- 1942 - Franz Romer, deutscher Politiker und MdB
- 1943 - Paul Cotton, US-amerikanischer Musiker
- 1945 - Bob Hite, US-amerikanischer Bandleader
- 1946 - Ahmed H. Zewail, ägyptischer Chemiker, Nobelpreisträger
- 1947 - Sandie Shaw, britische Sängerin
- 1949 - Emma Kirkby, englische Sopranistin
- 1950 - Helen Clark, neuseeländische Politikerin und Premierministerin
- 1953 - Jim Crichton, kanadischer Musiker
- 1954 - Ernst August Prinz von Hannover, Urenkel von Wilhelm II.
- 1954 - Leon de Winter, niederländischer Schriftsteller
- 1954 - Recep Tayyip Erdogan, türkischer Politiker
- 1954 - Wolf Rüdiger Marunde, deutscher Zeichner und Cartoonist
- 1954 - Michael Bolton, US-amerikanischer Pop-Musiker
- 1955 - Udo Corts, deutscher Politiker
- 1955 - Andreas Maislinger, Gründer des Österreichischen Gedenkdienstes
- 1956 - Pia Findeiß, deutsche Lokalpolitikerin
- 1958 - Michel Houellebecq, französischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
- 1959 - Klaus Riegert, deutscher Politiker und MdB
- 1961 - John Jon, britischer Sänger
- 1963 - Christianne Carafano, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1966 - Urs Kälin, Schweizer Skirennläufer
- 1968 - Hennes Bender, deutscher Kabarettist
- 1973 - André Tanneberger, deutscher Musiker (ATB)
- 1973 - Jenny Thompson, US-amerikanische Schwimmerin
- 1974 - Sébastien Loeb, französischer Rallye-Fahrer
- 1975 - Frank Busemann, deutscher Zehnkämpfer
- 1976 - Andreas Nauroth, deutscher Fußballspieler
- 1985 - Sanya Richards, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
Gestorben
- 1154 - Roger II. (Sizilien), Graf von Sizilien und König von Sizilien, Kalabrien und Apulien
- 1577 - Erik XIV. (Schweden), König von Schweden
- 1630 - William Brade, dänischer Komponist
- 1664 - Anna Silvia Carretto, Ehefrau des Markgrafen Leopold Wilhelm von Baden
- 1710 - Thomas de Choisy, französischer Politiker
- 1726 - Maximilian II. Emanuel, Kurfürst von Bayern von 1679-1706 und von 1714-1726
- 1770 - Giuseppe Tartini, italienischer Violinist und Komponist
- 1834 - Alois Senefelder, österreichischer Schauspieler und Theaterschriftsteller
- 1855 - Emil Ernst Gottfried von Herder, königlicher bayerischer Forst- und Regierungsrat
- 1861 - Taras Schewtschenko, ukrainischer Dichter
- 1879 - Franz Leopold Sonnenschein, Chemiker
- 1879 - Otto Blau, deutscher Orientalist
- 1882 - Moritz Daniel Oppenheim, deutscher Porträt- und Historienmaler
- 1884 - Johann Daniel Eschenburg, Senator der Freien und Hansestadt Lübeck
- 1889 - Carl Davidoff, russischer Komponist und Dirigent
- 1900 - Leopold Grützmacher, deutscher Cellist und Komponist
- 1908 - August Ritter, Professor für Mechanik und Astrophysiker
- 1909 - Hermann Ebbinghaus, deutscher Psychologe
- 1911 - Ludwig Gottsleben, war Österreichischer Schauspieler und Schriftsteller in Wien
- 1928 - Johannes Chrzaszcz, schlesischer Priester
- 1930 - Rafael Merry del Val y Zulueta, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1931 - Otto Wallach, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger
- 1940 - Michael Hainisch, österreichischer Bundespräsident
- 1943 - Theodor Eicke, deutscher Nationalsozialist
- 1945 - József Balassa, ungarischer Philologe
- 1945 - Max Geißler, deutscher Redakteur und Schriftsteller; Literaturwissenschaftler
- 1947 - Heinrich Häberlin, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1961 - Karl Albiker, Bildhauer und Schüler von Auguste Rodin
- 1962 - Carl Ehrenberg, deutscher Komponist
- 1962 - Arno Hennig, deutscher Politiker
- 1963 - Rajendra Prasad, indischer Politiker und 1. Staatspräsident
- 1967 - Max Taut, deutscher Architekt
- 1969 - Josef Ivar Müller, Schweizer Komponist
- 1969 - Karl Jaspers, deutscher Philosoph und Psychiater
- 1969 - Levi Eschkol, Ministerpräsident Israels
- 1971 - Fernandel, französischer Schauspieler
- 1971 - Theodor Svedberg, schwedischer Chemiker, Nobelpreisträger
- 1985 - Gerd Böttcher, deutscher Sänger
- 1989 - Jupp Schlaf, deutscher Tischtennisfunktionär und -spieler
- 1991 - Joseph Schoiswohl, österreichischer Bischof
- 1994 - Leopold Kohr, österreichischer Ökonom und Philosoph
- 1996 - Mieczysław Weinberg, russischer Komponist
- 2000 - Franz Fuchs, Briefbombenattentäter
- 2001 - Arturo Uslar Pietri, Venezolanischer Schriftsteller, Diplomat und Politiker
- 2002 - Hans Bernhard Meyer, deutscher Theologe
- 2003 - Gerhard Czerwensky, Wirtschaftsjournalist und Ökonom
- 2003 - Piero Scanziani, schweizerischer Schriftsteller
- 2004 - Boris Trajkovski, mazedonischer Politiker
- 2005 - Henry Grunwald, US-amerikanischer Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „TIME“
- 2005 - Jef Raskin, Mediendesigner und Philosoph
Feier- und Gedenktage
Siehe auch
:25. Februar - 27. Februar
:26. Januar - 26. März
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
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ja:2月26日
ko:2월 26일
simple:February 26
th:26 กุมภาพันธ์
Imperia (Stadt)
Imperia ist eine Hafenstadt in Ligurien und Hauptstadt der Provinz Imperia.
Die Stadt entstand am 21. Oktober 1923 aus der Verschmelzung der beiden ehemals unabhängigen Gemeinden Oneglia und Porto Maurizio und einiger umliegender Dörfer (Caramagna Ligure, Castelvecchio di Santa Maria Maggiore, Borgo S. Agata, Costa d’Oneglia, Poggi, Piani, Torrazza, Montegrazie, Moltedo Superiore).
Oneglia (alter Dialektname Ineja) ist mit seinem Wirtschaftshafen der modernere Stadteil.
Das uralte Porto Maurizio mit seinem Yachthafen im Westen Oneglias ist ähnlich verwinkelt wie das nahe gelegene San Remo und weist einige monumentale historische Gebäude auf. Geteilt werden diese beiden Stadtteile durch den Fluss Impero, Namensgeber der heutigen Stadt.
Obwohl sehr reizvoll, ist Imperia keine Touristenstadt, sondern eine authentische, leicht schmutzige Hafenstadt, die auch über Industrie verfügt (besonders Verarbeitung von Olivenöl).
Geschichte der beiden Ortsteile Oneglia ('0.') und Porto Maurizio ('PM.')
- 11. Jh.: O. gerät unter die Herrschaft der Bischöfe von Albenga. PM. wird unter Olderico Manfredi, Herrscher der Marca Turin, und seiner Tochter Adelaide zum Lehen des Benediktinerordens.
- 1091: Die Grafen von Clavesana, Erben Adelaide Manfredis, übernehmen die Herrschaft über PM. und proklamieren eine Republik (mit San Maurizio, San Giorgio di Torrazza und San Tommaso di Dolcedo). San Maurizio wird Schutzheiliger.
- 1184: Genua unterwirft PM. gegen den fortgesetzten Widerstand seiner Bewohner
- 1200: Krieg zwischen PM. und O.; Republik Genua interveniert; der Impero wird zum Grenzfluss und gehört fortan zu PM.
- 1241: PM. wird genuesischer Vikarssitz für die Ponente.
- 30.1.1298: Bischöfe von Albenga verkaufen O. für 11.000 Lire an die Genuesen Nicolò und Federico Doria.
- 1576: Emanuele Filiberto von Savoyen kauft O. den Doria ab und macht es zum Brückenkopf Savoyens gegen das genuesische PM.
- 17. Jh.: O. wird von Spanien belagert und erobert.
- 1745: PM. wird durch Frankreich besetzt.
- 1746: PM. wird durch Piemont besetzt.
- 1794: O. wird durch die französische Revolutionsarmee geplündert.
- 1805: PM. fällt an Frankreich.
- 1815: O. fällt an Königreich Savoyen und wird Provinzhauptstadt. PM. fällt an Königreich Sardinien.
- 1841: O. erhält Titel "città fedelissima" des Königreichs Savoyen
- 1860: PM. wird Provinzhauptstadt (bis 1923)
- 1861: O. und PM. werden mit ganz Ligurien Bestandteile des Königreichs Italien unter Vittorio Emanuele II. von Savoyen
Sehenswürdigkeiten
Porto Maurizio:
- Klassizistischer Dom San Maurizio, errichtet 1781 bis 1832, Architekt Gaetano Cantoni. Größte Kirche Liguriens.
- Altstadt auf dem Hügel Parasio (=palazzo)
- Klosta Santa Chiara. Gegründet 1365, heutiger Bau von 1741
Oneglia:
- Museo dell' Olivo (alles zum Thema Oliven, Eintritt frei)
- Kirche S. Giovanni Battista, errichtet 1739-1762, Fassade 1832-1838, Architekt Gaetano Amoretti
Weblinks
- [http://www.comune.imperia.it Website der Stadt (ital.)]
- [http://www.museodellolivo.com/de/index.htm Museo dell' Olivo (dt.)]
Kategorie:Ort in Ligurien
ja:インペリア
1979
Jahreswidmungen
- 1979 ist „Internationales Jahr des Kindes“ (Vereinte Nationen)
- Die Rauchschwalbe (lat. Hirundo rustica) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Die USA und die Volksrepublik China nehmen diplomatische Beziehungen auf
- 1. Januar: Hans Hürlimann wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Österreich und Ungarn heben die Visapflicht im Reiseverkehr auf
- 1. Januar: Die USA brechen die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan ab: Anerkennung der Volksrepublik China durch die USA
- 1. Januar: Eintritt des Kantons Jura in die Schweizerische Eidgenossenschaft
- 7. Januar: Die vietnamesische Armee nimmt die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh ein und beendet damit die Herrschaft der Roten Khmer
- 9. Januar: Dominica wird Mitglied in der UNESCO
- 16. Januar: Der Schah Mohammad Reza Pahlavi verlässt den Iran
- 17. Januar: Zum ersten Mal wird in Deutschland Smogalarm ausgelöst. In mehreren Ruhrgebietsstädten liegt der Schwefeldioxid-Gehalt der Luft länger als drei Stunden über 0,8 mg
- 1. Februar: Der Ayatollah Khomeini kehrt nach 15 Jahren im Exil wieder in den Iran zurück
- 7. Februar: Freundschaftsvertrag zwischen Tuvalu und den USA
- 11. Februar: Iran. Sturz der Regierung
- 17. Februar: China greift Vietnam an
- 20. Februar: Die Cassis-de-Dijon-Entscheidung wird vom Europäischen Gerichtshof verkündet
- 27. Februar: Geburt Ismail Koyun II
- 2. März: Albanien. Die Regierung erklärt den Ausnahmezustand
- 5. März: Die amerikanische Raumsonde Voyager 1 fliegt am Jupiter vorbei und liefert viele Fotos von Jupiter und seinen Monden
- 13. März: Das Europäische Währungssystem (EWS) tritt in Kraft
- 26. März: Unterzeichnung des Israelisch-Ägyptischen Friedensvertrages (Camp David I)
- 28. März: Erster schwerer Unfall eines Atomkraftwerks auf Three Mile Island bei Harrisburg, USA
- 31. März: Abzug der letzten britischen Truppen von Malta
- 1. April: Ayatollah Khomeini ruft die Islamische Republik Iran aus
- 4. April: Seeverkehrsvertrag zwischen Deutschland und Brasilien
- 11. April: Deutschland schließt Wirtschaftsabkommen mit Ägypten
- 1. Mai: Dänemark entlässt Grönland in die Selbstverwaltung
- 23. Mai: Karl Carstens (CDU) wird zum Bundespräsidenten gewählt
- 28. Mai: Der Beitrittsvertrag mit Griechenland zur europäischen Gemeinschaft (EG) wird unterzeichnet
- Im Juni erste allgemeine Wahlen der 410 Mitglieder zum Europäischen Parlament
- 18. Juni: Unterzeichnung der SALT II Verträge durch Jimmy Carter und Leonid Breschnew in Wien
- 26. Juni: Deutschland und Tuvalu nehmen diplomatische Beziehungen auf
- 3. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Elfenbeinküste
- 3. Juli: Franz Josef Strauß wird Kanzlerkandidat der CDU/CSU für die Bundestagswahl 1980. Er setzt sich in einer Fraktionsabstimmung gegen Ernst Albrecht mit 135 zu 102 Stimmen durch
- 3. Juli: Der Deutsche Bundestag beschließt, bei Mord und Völkermord die Verjährung endgültig aufzuheben
- 9. Juli: Die amerikanische Raumsonde Voyager 2 fliegt am Jupiter vorbei und liefert viele Fotos von Jupiter und seinen Monden
- 11. Juli: Die Raumstation Skylab verglüht in der Atmosphäre
- 12. Juli: Kiribati wird unabhängig von Großbritannien
- 16. Juli: Der irakische Präsident Ahmad Hasan al-Bakr tritt zurück und Saddam Hussein wird sein Nachfolger
- 19. Juli: Nicaraguanische Revolution
- 3. August: Äquatorialguinea Militärputsch, Verurteilung und Hinrichtung des gestürzten Präsidenten
- 13. August: Die Cap Anamur erreicht das Südchinesische Meer und nimmt die ersten vietnamesischen Flüchtlinge auf. Es ist der Beginn einer 7-jährigen Rettungsaktion, bei der über 11000 Flüchtlinge vor dem Ertrinken und dem Hungertod gerettet werden
- 23. August: Die iranische Armee fängt mit der Bombardierung kurdischer Städte an. Am 23. August wird Sakez, am 1. September Bokan, am 2. September Piranschar, am 3. September Mahabad und am 6. September Sardascht angegriffen
- 1. September: Die Raumsonde Pioneer 11 fliegt an Saturn vorbei
- 13. September: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Sri Lanka
- 14. September: Afghanistan. Amin stürzt Präsident Taraki
- 16. September: Der afghanische Staatschef Nur Muhammad Taraki tritt zurück
- 18. September: St. Lucia wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 29. September: Ungeklärte Atomexplosion südlich Afrikas
- 25. Oktober: Die spanischen Regionen Katalonien und das Baskenland werden eingeschränkt autonom
- 25. Oktober: Der letzte aus Holz gebaute Sendeturm der DDR in Golm wird wegen Baufälligkeit gesprengt
- 4. November: Geiselnahme in der US-amerikanischen Botschaft in Teheran. Gefordert wird die Auslieferung des ehemalige Schahs an den Iran
- 22. November: Abkommen über technische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Ruanda
- 12. Dezember: NATO-Doppelbeschluss zur Nachrüstung von Atomwaffen
- 18. Dezember: Die Vereinten Nationen verabschieden das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau
- 24. Dezember: Sowjetische Invasion in Afghanistan. Präsident Amin wird ermordet und Babrak Karmal neuer Präsident
- Lukasischer Lehrstuhl der Universität Cambridge wird mit dem Physiker Stephen Hawking besetzt
- Offizielle Untersuchung der Bleigehalte von Milchzähnen der Bleikinder
Kultur
- 8. März: Uraufführung der Kammeroper „Jakob Lenz“ von Wolfgang Rihm an der Staatsoper in Hamburg
- 29. August: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Costa Rica. In Kraft seit dem 21. Mai 1981
- 29. August: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Jordanien. In Kraft seit dem 5. Februar 1981
- 2. Oktober: Uraufführung der Oper „Der Aufstand“ von Helmut Eder in Linz
- 24. Oktober: Kulturabkommen zwischen Deutschland und China. In Kraft seit dem 29. August 1980
- 19. November: Eckart Witzigmanns Aubergine erhält - als erstes Restaurant Deutschlands - drei Sterne im Guide Michelin.
- 24. November: Uraufführung des Lustspiels „Leonce und Lena“ von Paul Dessau in Ost-Berlin
- Erstausgabe der Zeitschrift „Art: Das Kunstmagazin“ erscheint
- Beginn des Aufbaus des Fränkischen Freilandmuseums Bad Windsheim
- Eröffnung des Wilhelm-Hack-Museums Ludwigshafen
Katastrophen
- 26. März: Nürnberg, Bayern, Deutschland. Beim im Bau befindlichen Rhein-Main-Donau-Kanal brach der Damm eines bereits gefluteten Teilstücks. Der Nürnberger Stadtteil Katzwang wurde überflutetet, es entstand Sachschaden in Höhe von 12 Millionen €, ein zwölfjähriges Mädchen starb
- 25. Mai: Chicago, Illinois, USA. Ein Verkehrsflugzeug vom Typ McDonnell Douglas DC-10 der American Airlines verlor während des Starts vom O'Hare International Airport ein Triebwerk und stürzte 30 Sekunden später ab. Alle 271 Menschen an Bord sowie zwei am Boden starben
- 31. Juli: Nähe Sumburgh (Shetlandinseln), Großbritannien. Eine Hawker Siddeley HS 748 der britischen Dan Air Services schoss über die Landebahn hinaus und stürzte ins Meer. 17 Menschen starben, 30 wurden gerettet
- 7. Oktober: Athen, Griechenland. Eine Douglas DC-8 der Swissair schoss bei starkem Regen und Aquaplaning über die Landebahn hinaus. 14 Menschen starben
- 31. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko. Eine McDonnell Douglas DC-10 der Western Air Lines kollidierte auf einer gesperrten Landebahn mit einem LKW, krachte in Flughafengebäude und fing Feuer. 72 Menschen starben, 17 wurden gerettet
- 26. November: Jidda, Saudi-Arabien. Eine Boeing 707 der Pakistan International Airlines, voll besetzt mit Pilgern aus Mekka, stürzte kurz nach dem Start ab. Alle 156 Menschen starben
- 28. November: Mount Erebus, Antarktis. Eine neuseeländische McDonnell Douglas DC-10 prallt gegen den Mount Erebus. Alle 257 Menschen starben
- Erdbeben in Montenegro, Jugoslawien, über 100 Tote
- Erdbeben zerstört die Stadt Tabas im Iran, 129 Tote
- Hurrikan verwüstet Karibische Staaten, ca. 1.400 Tote
- Erdbeben im Iran. ca. 1.000 Tote
- Erdbeben in Nord-Ost-Iran, ca. 300 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 23. März: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Ossie Ocasio im Hilton Hotel, Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen KO
- 9. Juni: Der Hamburger Sportverein wird deutscher Fußballmeister
- 22. Juni: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Mike Weaver im Madison Square Garden, New York, USA, durch technischen KO
- 28. September: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Earnie Shavers im Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen KO
- 4. Januar: Bilica, BrasilianerFußballspieler
- 5. Januar: Giuseppe Gibilisco, italienischer Leichtathlet
- 5. Januar: Havard Klemetsen, norwegischer Nordisch Kombinierer
- 7. Januar: Christian Lindner, deutscher Politiker
- 9. Januar: Sarah Polley, kanadische Schauspielerin
- 9. Januar: Peter Zonta, slowenischer Skispringer
- 12. Januar: David Zabriskie, US-amerikanischer Profi-Radfahrer
- 13. Januar: Mirosław Spiżak, polnischer Fußballspieler
- 15. Januar: Michael Neumayer, deutscher Skispringer
- 16. Januar: Aaliyah, US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin († 2001)
- 17. Januar: Ricardo Cabanas, Schweizer Fußballprofi
- 18. Januar: Paulo Ferreira, portugiesischer Fußballspieler
- 20. Januar: Will Young, britischer Sänger
- 21. Januar: Sebastian Schindzielorz, deutscher Fußballspieler
- 22. Januar: Andrea Brunner, ehem. Vorsitzende der ÖH an der Universität Wien
- 23. Januar: Benjamín Noval, spanischer Radsportler
- 24. Januar: Tatyana Ali, US-amerikanischene Schauspielerin und Sängerin
- 27. Januar: Rosamund Pike, junge Schauspielerin (Bond-Girl)
- 28. Januar: Ali Boulala, professioneller Skateboarder
- 29. Januar: Sarah Kuttner, deutsche Fernsehmoderatorin
- 30. Januar: Raphael Schäfer, deutscher Profifußballspieler beim 1. FC Nürnberg
- 31. Januar: Felix Sturm, ein deutscher Profiboxer
- 1. Februar: Juan (Fußballspieler), brasilianer Fußballspieler
- 1. Februar: Aino Kaisa Saarinen, finnische Skilangläuferin
- 2. Februar: Sandy Casar, französischer Radrennsportler
- 2. Februar: Fani Halkia, griechische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 3. Februar: Marie Zielcke, deutsche Schauspielerin
- 5. Februar: Mirko Hrgovic, bosnischer Fußballspieler
- 6. Februar: Wolodymyr Bileka, ukrainischer Radrennfahrer
- 7. Februar: Daniel Bierofka, deutscher Fußballspieler
- 7. Februar: Florian Eckert, deutscher Skirennläufer
- 9. Februar: Zhang Ziyi, chinesische Filmschauspielerin
- 9. Februar: David Gray (Snookerspieler), englischer Snookerspieler
- 9. Februar: Irina Sluzkaja, russische Eiskunstläuferin
- 9. Februar: Mena Suvari, US-amerikanische Schauspielerin
- 11. Februar: Brandy Norwood, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin
- 12. Februar: Rafael Márquez, mexikanischer Fußballspieler
- 14. Februar: Michael Jurack, deutscher Judoka
- 16. Februar: Valentino Rossi, italienischer Motorradrennfahrer und mehrfacher Weltmeister
- 17. Februar: Alexander Naumann, deutscher Schachspieler
- 17. Februar: Cara Black, professionelle Tennisspielerin aus Zimbabwe
- 19. Februar: Steven Cherundolo, US-amerikanischer Fußballspieler
- 21. Februar: Jennifer Love Hewitt, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 21. Februar: Carly Colon, WWE-Wrestler
- 22. Februar: Brett Emerton, australischer Fußballspieler
- 28. Februar: Stefan Wessels, deutscher Fußballspieler
- 28. Februar: Primož Peterka, slowenischer Skispringer
- 2. März: Damien Duff, irischer Fußballer
- 3. März: Anton Weste, Roman- und Spieleautor
- 5. März: Gonghong Tang, Gewichtheberin
- 5. März: Youssef Mokhtari, marokkanischer Fußballspieler
- 8. März: Quincy Detenamo, nauruischer Gewichtheber
- 10. März: Alexander Khuon, Schauspieler
- 12. März: Tim Wieskötter, deutscher Kanurennsportler
- 13. März: Jens Filbrich, deutscher Skilangläufer
- 14. März: Nicolas Anelka, Fußballspieler
- 16. März: Edison Méndez, Ecuadorianischer Fußballspieler (Mittelfeld)
- 17. März: Millon Wolde, äthiopischer Leichtathlet und Langstreckenläufer
- 19. März: Ivan Ljubičić, kroatischer Tennisspieler
- 22. März: Silvano Beltrametti, Schweizer Skirennfahrer
- 25. März: Muriel Hurtis, französische Leichtathletin und Olympionikin
- 26. März: Nacho Novo, spanischer Fußballspieler
- 30. März: Thierry Gueorgiou, französischer Orientierungsläufer
- 30. März: Norah Jones, US-amerikanische Sängerin
- 31. März: Johan Santana, Baseball-Spieler
- 31. März: Jonna Mendes, US-amerikanische Skirennläuferin
- 1. April: Alex Antor, andorranischer Skirennläufer
- 1. April: Ivano Balić, kroatischer Handballspieler
- 4. April: Heath Ledger, australischer Schauspieler
- 5. April: Julio César da Rosa, brasilianischer Fußballspieler
- 5. April: Timo Hildebrand, deutscher Fußballspieler
- 6. April: Britta Kamrau, deutsche Schwimmerin
- 8. April: Alexi Laiho, finnischer Musiker
- 9. April: Ben Silverstone, britischer Schauspieler
- 9. April: Katsumi, französische Pornodarstellerin
- 9. April: Mario Matt, österreichischer Skirennläuferin
- 10. April: Sophie Ellis-Bextor, britische Sängerin
- 11. April: Michel Riesen, Schweizer Eishockeyspieler
- 12. April: Claire Danes, US-amerikanische Schauspielerin
- 13. April: Meghann Shaughnessy, US-amerikanische Tennisspielerin
- 16. April: Lars Börgeling, deutscher Stabhochspringer
- 16. April: Christijan Albers, niederländischer Automobilrennfahrer
- 16. April: Rudi-Marek Dutschke, Sohn des Rudi Dutschke; deutscher Politiker
- 19. April: Antoaneta Stefanowa, bulgarische Schachspielerin
- 19. April: Kate Hudson, US-amerikanische Schauspielerin
- 20. April: Jussi Hautamäki, finnischer Skispringer und Musiker
- 21. April: Nino Garris, Basketballspieler
- 23. April: Samppa Lajunen, deutscher Nordischer Kombinierer
- 23. April: Nicolas Portal, Radrennfahrer
- 26. April: Ferydoon Zandi, Fußballspieler
- 28. April: Darmen Sadwakasow, kasachischer Schachmeister
- 28. April: Jorge Garcia, US-amerikanischer Schauspieler
- 29. April: Zsolt Lőw, ungarischer Fußballnationalspieler
- 1. Mai: Lars Berger, norwegischer Biathlet
- 3. Mai: Simone Denkinger, deutsche Biathletin
- 5. Mai: Shane Filan, irischer Popsänger
- 5. Mai: Cedric van der Gun, niederländischer Fußballspieler
- 6. Mai: Gerd Kanter, estnischer Leichtathlet
- 9. Mai: Andrew W. K., Rockmusiker
- 9. Mai: Rubens Bertogliati, Schweizer Radrennfahrer
- 10. Mai: Wiradech Kothny, thailändisch-deutscher Fechter
- 12. Mai: Joaquim Rodríguez, spanischer Radrennfahrer
- 13. Mai: Lauren Phoenix, anglokanadisches Starlet
- 14. Mai: Oliver Jonas, deutscher Eishockeytorwart
- 15. Mai: Renato, brasilianischer Fußballspieler
- 16. Mai: Matthias Kessler, deutscher Radrennfahrer
- 19. Mai: Andrea Pirlo, italienischer Fußballspieler
- 20. Mai: Jana Pallaske, deutsche Schauspielerin
- 21. Mai: Marion Reiff, eine österreichische Wasserspringerin
- 21. Mai: Mauricio Ardila, kolumbianischer Radsportler
- 24. Mai: Tracy McGrady, US-amerikanischer Basketballspieler
- 25. Mai: Elli Erl, deutsche Sängerin
- 29. Mai: Arne Friedrich, deutscher Fußballspieler und Nationalspieler
- 30. Mai: Fabian Ernst, deutscher Fußballspieler
- 31. Mai: Tanja Mairhofer, österreichische Fernsehmoderatorin und Schauspielerin
- 3. Juni: Florian Hartleb, deutscher Politologe
- 4. Juni: Naohiro Takahara, japanischer Fußball-Stürmer
- 5. Juni: Cristiano de Lima, brasilianischer Profi-Fußballspieler († 2004)
- 5. Juni: Antonio di Salvo, italienischer Fußballspieler
- 7. Juni: Kevin Hofland, niederländischer Fußballspieler
- 10. Juni: Hasse Pavia Lind, dänischer Bogenschütze
- 14. Juni: Paradorn Srichaphan, thailändischer Tennisspieler
- 15. Juni: Demond Greene, deutscher Basketballspieler
- 15. Juni: Christian Rahn, deutscher Fußballspieler
- 15. Juni: Julia Nesterenko, weißrussische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 18. Juni: Andrew Sinkala, Sambischer Fußballspieler
- 21. Juni: Chris Pratt, US-amerikanischer Schauspieler
- 22. Juni: Thomas Voeckler, französischer Radsportler
- 25. Juni: Daniel Jensen, dänischer Fußballspieler
- 25. Juni: Martina Ittenbach, deutsche Schauspielerin
- 25. Juni: Jan Gustafsson, deutscher Schachspieler
- 27. Juni: Ehud Vaks, israelischer Judoka
- 27. Juni: Fabrizio Miccoli, italienischer Fußballspieler
- 28. Juni: Christian Werner, Radrennfahrer
- 29. Juni: Silvio Schröter, deutscher Fußballspieler
- 30. Juni: Sylvain Chavanel, französischer Profi-Radrennfahrer
- 1. Juli: Sylvain Calzati, französischer Radsportler
- 2. Juli: Joe Thornton, kanadischer Eishockeyspieler
- 3. Juli: Ludivine Sagnier, französische Schauspielerin
- 5. Juli: Amélie Mauresmo, französische Tennisspielerin
- 7. Juli: Loudy Tourky, australische Wasserspringerin und Olympiamedaillengewinnerin
- 10. Juli: Tobias Unger, deutscher Leichtathlet
- 14. Juli: Axel Teichmann, deutscher Skilangläufer
- 15. Juli: Travis Fimmel, australisches Fotomodell und Filmschauspieler
- 15. Juli: Boubacar Diarra, malischer Fußballspieler
- 15. Juli: Alexander Frei, Schweizer Fußballer
- 17. Juli: Robin Szolkowy, deutscher Eiskunstläufer
- 19. Juli: Ellen Rocche, brasilianisches Modell
- 19. Juli: Zvonimir Vukić, serbisch-montenegrinischer Fußballspieler
- 20. Juli: Miklós Fehér, ungarischer Fußballnationalspieler († 2004)
- 25. Juli: Stefanie Hertel, deutsche Sängerin
- 25. Juli: Ariane Hingst, Physiotherapeutin und deutsche Fußballspielerin
- 26. Juli: Paul Freier, deutscher Fußballspieler
- 26. Juli: Ronny Ziesmer, deutscher Turner
- 28. Juli: Birgitta Haukdal, isländische Popsängerin
- 31. Juli: Carlos Marchena, spanischer Fußballspieler
- 1. August: Sascha Bäcker, deutscher Fußballspieler
- 1. August: Joseph Jason Namakaeha Momoa, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. August: Reuben Kosgei, kenianischer Mittel- und Langstreckenläufer
- 3. August: Vivian Lindt, deutsche Schlagersängerin
- 3. August: Evangeline Lilly, kanadische Schauspielerin
- 4. August: Natasha Lyonne, US-amerikanische Schauspielerin
- 5. August: David Healy, nordirischer Fußballspieler
- 9. August: Tore Ruud Hofstad, norwegischer Skilangläufer
- 9. August: Helge Payer, österreichischer Fußballspieler
- 11. August: Nemanja Vučićević, serbischer Fußballspieler
- 12. August: Austra Skujytė, litauische Leichathletin
- 19. August: Oumar Kondé, Schweizer Fußballspieler
- 22. August: Jennifer Finnigan, kanadische Schauspielerin
- 22. August: Mia Audina, niederländische Badmintonspielerin
- 25. August: Philipp Mißfelder, Bundesvorsitzender der Jungen Union
- 25. August: Nedžad Botonjič, slowenischer Fußballspieler († 2005)
- 28. August: Robert Hoyzer, ehemaliger deutscher Fußballschiedsrichter
- 28. August: Markus Pröll, Profifußballer
- 28. August: Jörg Abderhalden, Schwingerkönig der Schweiz in den Jahren 1998 und 2004
- 29. August: Kristjan Rahnu, estnischer Leichtathlet
- 4. September: Kerstin Garefrekes, Stadtinspektorin und deutsche Fußballspielerin
- 5. September: John Carew, norwegischer Fußballspieler
- 6. September: Christian Pampel, deutscher Volleyball-Nationalspieler
- 7. September: Corinne Imlig, ehemalige Schweizer Skirennläuferin
- 8. September: Péter Lékó, ungarischer Schachspieler
- 8. September: Pink (Sängerin), US-amerikanische Sängerin
- 13. September: Linda Tjørhom, norwegische Biathletin
- 13. September: Warteres Warteressowitsch Samurgaschew, russischer Ringer
- 15. September: Marcel Gebhardt, deutscher Fußballspieler
- 15. September: Sebastian Lang, deutscher Radrennfahrer
- 15. September: Lorenzo Bernucci, italienischer Radrennfahrer
- 19. September: Yvonne Cernota, deutsche Bobfahrerin († 2004)
- 20. September: Alena Sidko, russische Skilangläuferin
- 21. September: Martina Glagow, deutsche Biathletin
- 24. September: Katja Kassin, deutsche Erotik- und Pornodarstellerin
- 27. September: Michael Mutzel, deutscher Fußballspieler
- 28. September: Bam Margera, Skateboarder und Darsteller in mehreren Shows
- 3. Oktober: Antonio Dos Santos, brasilianischer Fußballspieler
- 4. Oktober: Dirk Schiefen, deutscher Trompeter (Volkstümliche Musik)
- 4. Oktober: Rachael Leigh Cook, US-amerikanische Schauspielerin und Fotomodell
- 8. Oktober: Kristanna Loken, US-amerikanische Schauspielerin und Model
- 10. Oktober: Nicolás Massú, chilenischer Tennisspieler
- 10. Oktober: Philipp Schoch, Schweizer Snowboarder
- 15. Oktober: Paul Robinson, englischer Fußballspieler
- 15. Oktober: Māris Verpakovskis, lettischer Fußballspieler
- 17. Oktober: Kimi Räikkönen, Formel-1-Rennfahrer
- 18. Oktober: Florian Toncar, deutscher Politiker und MdB
- 20. Oktober: Katharina Schüttler, deutsche Schauspielerin
- 23. Oktober: Vanessa Petruo, deutsche Popsängerin
- 24. Oktober: Renee Pornero, österreichische Erotik- und Pornodarstellerin
- 27. Oktober: Heydi Nunez Gomez, in Deutschland lebendes dominikanisches Model
- 27. Oktober: Joana Zimmer, Sängerin
- 28. Oktober: Isabella Ochichi, kenianische Leichtathletin und Olympionikin
- 30. Oktober: Simão, portugiesischer Fußballspieler
- 2. November: Silvio Smalun, deutscher Eiskunstläufer
- 3. November: Pablo César Aimar, argentinischer Profifußballspieler
- 5. November: Patrick Owomoyela, deutscher Fußballspieler
- 13. November: Ron Artest, US-amerikanischer Profi-Basketballspieler
- 14. November: Mavie Hörbiger, deutsche Schauspielerin
- 14. November: Osleidys Menéndez, kubanische Leichtathletin
- 15. November: Brett Lancaster, australischer Radrennfahrer
- 17. November: Mikel Astarloza, spanischer Radsportler
- 18. November: Peer Kriesel, deutscher Maler
- 21. November: Vincenzo Iaquinta, italienischer Fußballspieler
- 23. November: Ivica Kostelić, kroatischer Skirennläufer
- 23. November: Nihat Kahveci, türkischer Fußballspieler
- 24. November: Eva Konrad, österreichische Politikerin
- 27. November: Aleksandar Vasoski, mazedonischer Fußballspieler
- 27. November: Hilary Hahn, US-amerikanische Violinistin
- 28. November: Tobias Kromer, australischer Fußballspieler
- 28. November: Fabian Gerber, deutscher Fußballspieler
- 2. Dezember: Yvonne Catterfeld, deutsche Popsängerin und Schauspielerin
- 2. Dezember: Angelina Grün, deutsche Volleyball-Nationalspielerin
- 3. Dezember: Rainbow Sun Francks, kanadischer Schauspieler
- 4. Dezember: Philipp Lukas, österr. Mittelstürmer (Eishockey)
- 5. Dezember: Robert Schulz, deutscher Politikwissenschaftler
- 5. Dezember: Nick Stahl, US-amerikanischer Schauspieler
- 5. Dezember: Rustam Kasimjanov, usbekischer Schachgroßmeister
- 6. Dezember: Tim Cahill, australischer Fußballer
- 6. Dezember: Simone Hanselmann, deutsche Schauspielerin
- 6. Dezember: Michael Gruber, österreichischer Nordischer Kombinierer
- 13. Dezember: Jurica Puljiz, kroatischer Fußballspieler
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Bergamo
Bergamo ist eine Stadt in der italienischen Region Lombardei und Hauptort der Provinz Bergamo. Sie liegt etwa 50 km östlich von Mailand äußerst malerisch am Fuß der Alpen an der Grenze zur Poebene und hat ungefähr 113.000 Einwohner. Die alte Oberstadt (Città Alta) liegt 380 m ü. M. auf einem Hügel, der zu den letzten Ausläufern der Alpen gehört, bevor diese in die fruchtbare Poebene übergehen. Die neue Unterstadt (Città Bassa, auch Città Borghi) und einige Vorstädte erstrecken sich um den Altstadthügel, sowohl in der Ebene als auch über angrenzende Hügel.
Sehenswürdigkeiten
Die Altstadt, die heute ganz unter Denkmalschutz steht, zieht sich wie ein Amphitheater an einer Anhöhe empor und ist vollständig mit einer fünf Kilometer langen Stadtmauer umgeben. Die heutigen Mauern stammen aus dem 16. Jahrhundert und beinhalten mehrere Bastionen. In der Mitte der Altstadt liegt die Piazza Vecchia, an der die wichtigsten Gebäude der Altstadt liegen: das mittelalterliche Rathaus Palazzo Vecchio (della Ragione) mit dem Stadtturm, dahinter der Dom (ursprünglich von Ant. Filarete erbaut, im 17. Jahrhundert gänzlich umgestaltet) mit Kuppel, die Kirche Santa Maria Maggiore, ein schöner romanischer Bau (von 1173) mit den Denkmälern und Gräbern der Musiker Gaetano Donizetti und Simon Mayr, und die darangebaute prachtvolle Cappella Colleoni mit den Grabmälern des Generals Bartolomeo Colleoni und seiner Tochter Medea.
Im östlichen Bereich von Ober-Bergamo liegen die kleine reizende Kirche S. Michele al Pozzo Bianco, berühmt wegen der Fresken des Lorenzo Lotto und heute gerne als Hochzeitskapelle genutzt sowie die Kirche des Augustinerklosters (Ex Chiesa di S. Agostino), des einzigen gotischen Kirchenbaus in der Città Alta.
Lorenzo Lotto
Vom alten Kastell auf dem Hügel San Vigilio nordwestlich über der Altstadt genießt man eine ausgedehnte Fernsicht.
In der unteren Stadt liegen die Accademia Carrara, eine Gemäldesammlung mit Werken von Botticelli, Rubens, Raffael, Pisanello und weiteren, und die so genannte Fiera, ein großes Steingebäude mit 540 Buden und einem großen Saal in jeder Ecke, in dem jährlich die berühmte Bartholomäusmesse abgehalten wird.
Die beiden Stadtteile sind durch die Viale Vittorio Emanuele sowie seit 1887 durch die Standseilbahn der Città Alta verbunden.
Ab 1880 suchte die Stadt nach einer verkehrstechnischen Lösung, um die auf Hügeln gelegenen Altstadt aus ihrer Isolation und kommerziellen Krise zu befreien, die nach der Ausdehnung und Entwicklung der modernen, sich immer weiter ausbreitenden Unterstadt eingetreten war. Auch die Stadtverwaltung zog in die Zone Sentierone der Unterstadt um. Nach langer Diskussion wurde der Vorschlag des Ingenieurs Alessandro Ferretti angenommen. Dieser wurde beauftragt, eine Standseilbahn zu bauen, die die Viale Vittorio Emanuele am nördlichen Rand der Unterstadt mit dem Piazza Mercato delle Scarpe der südlichen alten Oberstadt verbinden sollte.
Standseilbahn
Die Jungfernfahrt der Seilbahn mit dem Namen Città Alta erfolgte am 20. September 1887. Die Seilbahn überwindet auf ihrem Weg von der Unterstadt (271 m) in die Oberstadt (356 m) einen Höhenunterschied von 85 m, wobei das höchste Gefälle 52% beträgt. Die Wegstrecke für die eine Kabine misst 236 m, für die zweite 240 m. Jeder der beiden Waggons fasst bis zu 50 Personen. Der Ingenieur Ferretti, der auch die Direktion der Pferdebahn der Unterstadt innhatte, verwaltete sie bis 1907, als die Leitung der Anlage durch eine Volksabstimmung an die Stadtverwaltung überging. Im Jahr 1921 wurde die Anlage komplett erneuert, indem zwei Seilbahnen ersetzt und die zwei Stationen völlig umgebaut wurden. Renovierungen erfolgten 1954, 1963/64 sowie 1987, genau 100 Jahre nach ihrer Einweihung. Heute ist die Seilbahn beliebtes und schnelles Verbindungsmittel für Einheimische und Touristen zwischen der Unter- und Oberstadt. Der Fahrpreis, einfache Fahrt, beträgt im September 2005 für einen Ewachsenen 1,- €.
Eine zweite Standseilbahn fährt innerhalb der nordwestlichen Oberstadt zum Hügel San Vigilio. Sie wurde am 27. August 1912 mit einem 55 Plätze fassenden Waggon in Betrieb genommen und überwindet auf ihrer 630 m langen Strecke von 369 m auf 459 m einen Höhenunterschied von 90 m. Das höchste Gefälle beträgt 22 %. Die verwaltende Firma befand sich bald in finanziellen Schwierigkeiten, so dass 1918 die Verbindung ebenfalls von den städtischen Verkehrsbetrieben übernommen wurde. Nach der Stilllegung zwischen 1976 und 1984 wurde die Seilbahn von 1987 bis 1991 grundlegend erneuert und dient heute in erster Linie Touristen dazu, die 496 m hoch gelegene Burg zu erreichen, von wo man einen überwältigenden Blick auf die Altstadt, die Unterstadt sowie das weite Umland hat. Außerdem kann man hier Teile eines Verteidigungssystems besichtigen, das von 1550 bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf bestehenden mittelalterlichen Strukturen umgebaut und erweitert wurde. Einer der berühmtesten Fahrgäste war Hermann Hesse im Jahr 1913.
Kulinarisches
Bergamo ist für seine Polenta bekannt. Taleggio ist ein Weichkäse aus einem nahe gelegenen Bergtal. Die Torta Donizetti wird zu Ehren eines der berühmtesten Söhne der Stadt, des Komponisten Gaetano Donizetti gemacht.
Wirtschaft
Schon früh haben sich die Bergamasker durch gewerbliche Tätigkeit ausgezeichnet: sie haben zuerst die Seidenraupenzucht in Oberitalien eingeführt, erlangten durch Schafzucht weiten Ruf, lieferten den besten Eisendraht und leisteten auch im Orgelbau Ungewöhnliches.
Geschichte
Orgelbau]
Die erste Siedlung wurde um 1200 vor Christus von einem Stamm von Ligurern gegründet und hieß Barra. Um 600 v. Chr. wurde sie von den Etruskern besetzt und vermutlich zum ersten Mal befestigt. Die Gallier fielen um 550 v. Chr. zum ersten Mal ein und nannten die Stadt keltisch Berghem, von Berg für Berg und Hem für Heim. Noch heute nennen die Bergamasker ihre Stadt im Dialekt Berghem.
Von den Römern wurde der Ort 196 v. Chr. nach einigen Versuchen endgültig erobert und Bergomum genannt. Nach der Unterwerfung durch die Römer wurde Bergomum Municipium mit einem beträchtlichen Territorium. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches blieb die Geschichte sehr wechselvoll: nach verschiedenen Einfällen durch die Goten, der Zerstörung durch die Hunnen unter Attila (450), weiteren Angriffe von Vandalen und Alaunen, Besetzung durch die Byzantiner wurde Bergomum Residenz eines langobardischen Herzogtums.
774 geriet die Stadt unter die Herrschaft der Franken. Ab 904 regierten Bischöfe, deren Herrschaft ab 1098 durch eine Bürgergerichtsbarkeit abgelöst wurde. 1128 begannen die Feindseligkeiten mit der nahe gelegenen Stadt Brescia, die viele Jahre andauerte. 1165 lehnten sich die Bergamasker gegen Kaiser Barbarossa auf und verbündeten sich mit den Veronesern. 1183 wurde auf dem Konstanzer Frieden diese Auflehnung wieder beendet.
Im Mittelalter ghibellinisch gesinnt, hielt die Stadt zu Como, wurde aber 1332 nach schweren Parteikämpfen von Azzo Visconti mit Mailand verbunden. 1402 wurde der herzogliche Vikar von den Guelfen vertrieben und Roger Suardi zum Statthalter erwählt, welcher Bergamo an Pandolfo Malatesta verkaufte (1407), unter dessen Regierung die Stadt rasch aufblühte.
1419 kam sie wieder an Filippo Maria Visconti von Mailand und nach dessen Tod 1428 an die Venezianer. Nach mehrmaligen Eroberungen durch die Franzosen und die Spanier, bei denen den Venezianern jeweils die Rückeroberung gelang, befestigten die Venezianer ab 1561 insbesondere die Oberstadt stark und hielten sie bis 1796. 1797 wurde Bergamo im Rahmen der Auflösung der Republik Venedig im Frieden von Campo Formio österreichisch und teilte das Schicksal des lombardisch-venezianischen Königreichs. Die weitere Geschichte der Stadt hängt mit dem Risorgimento zusammen, wobei Bergamo den größten Anteil an Garibaldini (Zug der Tausend) stellte. Als Teil des Königreichs Sardinien wurde sie 1859 Provinzhauptstadt des Königreiches Italien und später des neugeschaffenen italienischen Staates.
Die Stadt hatte 1881 23.819, mit den Borghi 33.977 Einwohner.
Bis in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bestand eine Bauverordnung, die jedem Bewohner der Unterstadt den ungestörten Blick auf Bergamo Alto garantierte.
Papst Johannes XXIII. stammte aus der Provinz Bergamo und war Rektor im Priesterseminar in Ober-Bergamo. Außderdem befinden sich heute noch in der Città Alta das Humanistische Gymnasium, die große Stadtbibliothek sowie die Fakultät für moderne Sprachen (Università di Lingue) der Mailänder Bocconi-Universität.
Verkehr
Bergamo ist leicht über die Autobahn erreichbar.
Mit der Bahn beträgt die Fahrzeit ab Mailand etwa 50 Minuten.
Am südöstlichen Stadtrand liegt der Flughafen Orio al Serio (IATA-Code BGY). Er wird von Low-Cost-Airlines u.a. von Frankfurt-Hahn angeflogen. Die Busfahrt mit regulären Stadtbussen ins Zentrum dauert etwa 15 Minuten.
Söhne und Töchter der Stadt
- Evaristo Baschenis, italienischer Barockmaler
- Walter Bonatti, italienischer Alpinist und Bildreporter
- Carlo Emilio Bonferroni, italienischer Mathematiker
- Gaëtano Donizetti, italienischer Komponist
- Pietro Locatelli, italienischer Violinenvirtuose und Komponist
- Antonio Lolli, Violinvirtuose und Komponist
- Giacomo Manzù, italienischer Bildhauer, Grafiker und Zeichner
- Eddy Mazzoleni, italienischer Radrennfahrer
- Ermanno Olmi, Regisseur
- Aloisius Palazzolo, Ordensgründer und Seliger der römisch-katholischen Kirche
- Giorgio Pasotti, Schauspieler
Literatur
Reiseführer
Bergamo schritt für schritt ISBN 8872010160
Bergamo in der Literatur
"Die Pest in Bergamo", 1882 geschriebene Novelle von Hans Peter Jacobsen
Zitate zu Bergamo
"Die verehrungswürdige Unbekannte", von Le Corbusier
Weblinks
- [http://www.comune.bergamo.it Stadtverwaltung Bergamo (nur ital.)]
- [http://www.orioaeroporto.it Flughafen Orio al Serio]
- [http://www.flylc.com/to/de/ap-bgy.htm Billigflüge nach dem Flughafen Bergamo (Orio al Serio) ]
- [http://www.apt.bergamo.it Touristeninformation Bergamo (ital./deutsch)]
Kategorie:Ort in der Lombardei
ja:ベルガモ
ChemikerChemiker sind Naturwissenschaftler, die sich mit Chemie befassen.
Ausbildung zum Chemiker in Deutschland
In der Bundesrepublik Deutschland ist an etwa 50 Hochschulen das Studium der Chemie möglich. Es beginnt mit einem viersemestrigen Grundstudium, das mit der nicht berufsqualifizierenden Vordiplom-Prüfung abgeschlossen wird. Nach dem Hauptstudium folgen die meist mündlichen Diplomprüfungen und die sechs- bis neunmonatige Diplomarbeit. Danach ist eine - meistens mehrere Jahre dauernde - Promotion zum Doktor der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) möglich und wird derzeit von ca. 87% aller in einem Absolventenjahrgang in Deutschland diplomierten Chemiker begonnen.
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GdCh), die Fachorganisation der Chemiker in Deutschland, hat knapp 27.000 Mitglieder.
Bedeutende Chemiker aus der ganzen Welt
Chemie ist eine der fünf Disziplinen in denen seit 1901 der Nobelpreis vergeben wird. Zu den Nobelpreisträgern für Chemie zählen unter anderem Marie Curie, Ernest Rutherford und Otto Hahn .
Sortierte Listen bedeutender Chemiker
- Bedeutende Chemiker chronologisch nach Geburtsdatum sortiert
- Bedeutende Chemiker alphabetisch sortiert
- Bedeutende Chemiker nach Fachgebieten geordnet und alphabetisch sortiert
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ja:化学者
PolymerisationDie Polymerisation ist eine chemische Reaktion, bei der Monomere, meist ungesättigte organische Verbindungen, unter Einfluss von Katalysatoren und bei Auflösung der Mehrfachbindung zu Polymeren (Moleküle mit langen Ketten, bestehend aus miteinander verbundenen Monomeren) reagieren. Dabei unterscheidet man zwischen | | |