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Giuseppe Mori

Giuseppe Mori

Giuseppe Kardinal Mori (
- 24. Januar 1850 in Loro Piceno, Italien; † 30. September 1934 in Loro Piceno) war ein Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche.

Leben

Giuseppe Mori studierte Katholische Theologie in Fermo und Rom. Im Jahre 1874 empfing er das Sakrament der Priesterweihe und wirkte anschließend in der Diözese Rom als Gemeindeseelsorger. 1880 erhielt er den Titel eines Päpstlichen Geheimkämmerers ehrenhalber. Ab 1885 nahm er verschiedene Aufgaben bei der Römischen Kurie wahr, besonders im Bereich des Rechnungswesens. 1908 wurde er Untersekretär bei der Kongregation für die Ordnung der Sakramente. 1916 erhielt er die Ernennung zum Sekretär für Rechtsfragen und 1922 wurde er als Kardinaldiakon mit der Titelkirche San Nicola in Carcere in das Kardinalskollegium aufgenommen. 1933 wurde er durch Papst Pius XI. unter Beibehaltung seiner Titelkirche zum Kardinalpriester pro hac vice erhoben. Giuseppe Mori starb am 30. September 1934 in seinem Heimatort, wo er auch beigesetzt wurde. Mori, Giuseppe Mori, Giuseppe Mori, Giuseppe Mori, Giuseppe Mori, Giuseppe

24. Januar

Der 24. Januar (in Österreich: 24. Jänner) ist der 24. Tag des Gregorianischen Kalenders.

Ereignisse


- 661 - Ali ibn Abi Talib erster Immam der Schiiten wird opfer eines atentats bei seinem gebet und stirbt.
- 1118 - Johannes von Gaeta wird zum Papst Gelasius II. gewählt.
- 1915 - Im Gefecht auf der Doggerbank zwischen der deutschen Marine und der Royal Navy sinkt der deutsche Panzerkreuzer SMS Blücher.
- 1945 - In Peenemünde wird eine geflügelte Version der A4/V2-Rakete die A4b erstmals erfolgreich gestartet. Sie soll die doppelte Reichweite der A4 erreichen, stürzt allerdings wegen eines Flügelbruchs vorzeitig ab. Es kommt zu keinem weiteren Start dieses Flugkörpers mehr.
- 1952 - Deutschland. Das Mutterschutzgesetz tritt in Kraft.
- 1953 - In Deutschland tritt das Gesetz zur Sicherung des Straßenverkehrs in Kraft.
- 1962 - Deutschland. 24 Bürger der DDR gelingt die Flucht durch einen Tunnel nach West-Berlin.
- 1970 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Pakistan
- 1986 - Voyager 2 erreicht Uranus.
- 2000 - Der Fernseh-Sender N24 nimmt den Sendebetrieb auf.
- 2000 - Razorblade Romance der Gruppe HIM, die erste CD mit Kopierschutz kommt auf den deutschen Markt.
- 2004 - Florian Gerster, der Chef der Bundesagentur für Arbeit wird aus seinem Amt entlassen. Ihm war Bestechlichkeit vorgeworfen worden.

Wirtschaft


- 1935 - In den USA bringt die Brauerei "G.Krueger Brewing.Co" in zusammenarbeit mit der "American Can Company" das erste Bier in Getränkedosen in Umlauf.
- 1945 - In Aachen erscheint mit den Aachener Nachrichten die erste deutsche Nachkriegszeitung.

Wissenschaft und Technik

Kultur


- 1639 - Uraufführung der Oper Le nozze di Teti e di Peleo von Francesco Cavalli in Venedig.
- 1835 - Uraufführung der Oper I puritani (Die Puritaner) von Vincenzo Bellini am Théâtre-Italien in Paris.
- 1906 - Uraufführung der Oper Francesca da Rimini von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow im Bolschoi-Theater in Moskau.

Religion

Katastrophen


- 1966 - In den Alpen kommen sämtliche 177 Insassen einer Boeing 707 der Air India ums Leben, als die Maschine an einem Felsmassiv des Mont Blanc zerschellt.
- 1976 - Erdbeben bei Muradiye, Türkei, ca. 3.850 Tote

Sport

Geboren


- 76 - Hadrian, römischer Kaiser
- 1444 - Galeazzo Maria Sforza, Herzog von Mailand
- 1670 - William Congreve (Autor), englischer Dramatiker und Dichter
- 1679 - Christian Wolff, deutscher Universalgelehrter und Philosoph
- 1684 - Karl Alexander (Württemberg), Herzog von Württemberg
- 1705 - Farinelli, italienischer Sänger (Kastrat) des 18. Jahrhunderts
- 1712 - Friedrich II., der Große, preußischer König
- 1732 - Pierre Augustin Caron de Beaumarchais, französischer Dramatiker
- 1733 - Benjamin Lincoln, US-amerikanischer General im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.
- 1746 - Gustav III. von Schweden, König von Schweden
- 1749 - Charles James Fox, englischer Staatsmann und Redner
- 1768 - Friedrich Erhardt von Röder, preußischer Kavalleriegeneral
- 1776 - E. T. A. Hoffmann, deutscher Schriftsteller und Maler
- 1787 - Christian Ludwig Brehm, deutscher Pfarrer und Ornithologe
- 1792 - Friedrich Wilhelm Graf von Brandenburg, preußischer General der Kavallerie und Staatsmann
- 1816 - Friedrich Wilhelm Kritzinger (Theologe), deutscher Theologe, Pädagoge
- 1816 - Wilhelm Henzen, deutscher Archäologe
- 1826 - Friedrich Heinrich Julius Bötticher, Oberbürgermeister von Magdeburg
- 1829 - William Mason, US-amerikanischer Komponist
- 1831Fritz Eunicke, Ehrenbürger Wittenberg
- 1843 - Franziska Tiburtius, deutsche Ärztin und Frauenrechtlerin
- 1844 - Franziskus von Paula Schönborn, Kardinal und Erzbischof von Prag
- 1850 - Giuseppe Mori, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1850 - Hermann Ebbinghaus, deutscher Psychologe
- 1854 - Paul Natorp, Philosoph und Pädagoge
- 1862 - Edith Wharton, US-amerikanische Romanautorin
- 1863 - Fritz Jahn, Pastor, Leiter der Züllchower Anstalten
- 1864 - Marguerite Durand, französische Journalistin, Frauenrechtlerin, gest. 1936
- 1872 - Morris William Travers, englischer Chemiker
- 1880 - Alfred Merz, österreichisch-deutscher Meereskundler
- 1885 - Christian Ingerslev Baastrup, dänischer Radiologe
- 1886 - Henry King, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1888 - Ernst Heinkel, deutscher Ingenieur und Flugzeugkonstrukteur
- 1888 - Remshalden, deutscher Ingenieur und Luftfahrtpionier
- 1888 - Vicki Baum, österreichische Harfenistin und Schriftstellerin
- 1891 - Walter Model, Generalfeldmarschall im Dritten Reich
- 1892 - Arkadi Dmitrijewitsch Schwezow, sowjetischer Triebwerkskonstrukteur
- 1892 - Konstantin Alexandrowitsch Fedin, russischer Schriftsteller und Schauspieler
- 1894 - Robert Jaffé, deutscher Politiker
- 1895 - Albin Zollinger, Schweizer Schriftsteller
- 1895 - Eugen Roth, deutscher Lyriker und Erzähler
- 1900 - René Guillot, französischer Jugendschriftsteller
- 1901 - A. M. Cassandre, Grafikdesigner, Typograf, Maler, Bühnenbildner und Lehrer
- 1901 - Willy Czernik, deutscher Operetten- und Filmkomponist
- 1902 - Oskar Morgenstern, Wirtschaftswissenschaftler
- 1903 - Louis de Wohl, deutscher Schriftsteller und Astrologe
- 1907 - Maurice Couve de Murville, französischer Politiker
- 1911 - C. L. Moore, Science Fiction und Fantasy Autorin
- 1913 - Norman Dello Joio, US-amerikanischer Komponist
- 1913 - Wolf von Niebelschütz, deutscher Schriftsteller und Historiker
- 1915 - Vitezslawa Kapralova, tschechische Komponistin, gest. 1940
- 1915 - Robert Motherwell, US-amerikanischer Maler
- 1916 - Rafael Caldera, venezolanischer Politiker und ehemaliger Staatspräsident des Landes
- 1917 - Ernest Borgnine, US-amerikanischer Schauspieler
- 1918 - Gottfried von Einem, österreichischer Komponist
- 1923 - Vlado Kristl, deutsch-kroatischer Filmkünstler
- 1924 - Maria Talchieff, US-amerikanische Tänzerin
- 1928 - Desmond Morris, Zoologe, Verhaltensforscher, Publizist und Künstler
- 1928 - Michel Serrault, französischer Schauspieler
- 1931 - Lars Valter Hörmander, schwedischer Mathematiker und Fields-Medaillenträger
- 1933 - Erwin Waldner, deutscher Fußballspieler
- 1935 - Herbert Stracke, deutscher Bauingenieur
- 1936 - Doug Kershaw, US-amerikanischer Musiker
- 1936 - Jack Scott, kanadische Sängerin
- 1938 - Arndt von Bohlen und Halbach, letzter Spross der Krupp-Dynastie
- 1939 - Jan Lichardus, deutsch-slowakischer Vorgeschichtsforscher
- 1939 - Joseph Vilsmaier, deutscher Filmregisseur
- 1939 - Karsten Schmidt, deutscher Jurist
- 1939 - Renate Garisch-Culmberger, deutsche Leichtathletin
- 1940 - Alois Glück, deutscher Politiker
- 1940 - Joachim Gauck, ist Pfarrer und Mitbegründer des Neuen Forums
- 1940 - Ray Stevens, US-amerikanische Musikerin
- 1941 - Michael Chapman, britischer Musiker
- 1941 - Neil Diamond, US-amerikanischer Sänger und Liedermacher
- 1942 - Ingo Friedrich, deutscher Politiker
- 1943 - Peter Struck, deutscher Politiker, MdB und Bundesverteidigungsminister
- 1943 - Sharon Tate, US-amerikanische Schauspielerin
- 1944 - Anita Pallenberg, italienische Schauspielerin und Modedesignerin
- 1944 - David Gerrold, US-amerikanischer Schriftsteller von Fantasy-Romanen
- 1944 - Klaus Nomi, Countertenor
- 1947 - Jim Rutledge, US-amerikanischer Sänger
- 1947 - Warren Zevon, US-amerikanischer Musiker
- 1949 - John Belushi, US-amerikanischer Sänger und Filmschauspieler
- 1950 - Daniel Auteuil, französischer Schauspieler
- 1950 - Detlef Petersen, deutscher Musiker
- 1952 - Siegmund Ehrmann, deutscher Politiker
- 1954 - Jo Gartner, österreichischer Rennfahrer
- 1957 - Klaus Fiehe, deutscher Musiker und Musikjournalist
- 1957 - Ramón Martín Huerta, mexikanischer Politiker
- 1958 - Frank Ullrich, Biathlet und Bundestrainer der deutschen Biathleten
- 1959 - Nastassja Kinski, deutsche Schauspielerin
- 1961 - Christa Kinshofer, deutscher Skirennläuferin
- 1961 - Guido Buchwald, deutscher Profi-Fußballspieler und Fußballtrainer
- 1961 - Karl-Heinz Smuda, deutscher Hörfunkjournalist
- 1961 - Wulf R. Halbach, Medien- und Kommunikationswissenschaftler
- 1962 - Zoë Haas, Schweizer Skirennläuferin
- 1964 - Carole Merle, französische Skirennläuferin
- 1968 - Mary Lou Retton, US-amerikanische Kunstturnerin und Olympiasiegerin
- 1972 - Beth Hart, Sängerin, Rock-
- 1972 - Muriel Baumeister, österreichische Schauspielerin
- 1977 - Michelle Hunziker, Schweizer Fernsehmoderatorin und Model
- 1982 - Claudia Heill, österreichische Judoka
- 1986 - Mischa Barton, englische Schauspielerin

Gestorben


- 41 - Caligula, römischer Kaiser (ermordet)
- 661 - Der Kalif Ali ibn Abi Talib ermordet
- 772 - Stephan III., Papst
- 863 - Karl, König von Burgund
- 1125 - David der Erbauer, georgischer König
- 1349 - Lucchino Visconti, Regent von Mailand Lucchino Visconti
- 1534 - Guillaume Briçonnet, Bischof
- 1595 - Ferdinand I. (Erzherzog von Österreich), Herrscher über Tirol
- 1639 - Georg Jenatsch, Schweizer Pfarrer und Politiker
- 1708 - Friedrich II., Landgraf von Hessen-Homburg
- 1791 - Etienne Falconet, französischer Bildhauer
- 1851 - Gaspare Spontini, italienischer Opernkomponist und -dirigent
- 1852 - Ján Kollár, Slowakischer Lyriker, Altertumsforscher und Sprachwissenschaftler
- 1873 - Johann Friedrich Christoph Bauer, deutscher Politiker
- 1877 - Johann Christian Poggendorff, deutscher Physiker
- 1879 - Heinrich Geißler, deutscher Physiker und Erfinder
- 1880 - Friedrich Feuerbach, Philologe und Philosoph
- 1883 - Friedrich von Flotow, deutscher Opernkomponist
- 1891 - Philipp Carl, deutscher Physiker
- 1904 - Friedrich I., Herzog von Anhalt
- 1914 - Sir David Gill, schottischer Astronom
- 1915 - Arthur Auwers, deutscher Astronom
- 1920 - Amedeo Modigliani, italienischer Maler und Bildhauer
- 1932 - Herbert Norkus, Hitlerjunge
- 1939 - Alexander Kanoldt, deutscher Maler
- 1939 - Maximilian Oskar Bircher-Benner, Schweizer Arzt und Ernährungswissenschaftler
- 1947 - Felix Timmermans, belgischer Dichter und Maler
- 1948 - Arthur Liebehenschel, deutscher Nationalsozialist
- 1948 - Maria Mandel, Wächterinn im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau
- 1956 - Oskar Karlweis, österreichischer Schauspieler
- 1960 - Edwin Fischer, Schweizer Pianist
- 1963 - Axel de Vries, deutscher Politiker
- 1965 - Winston Churchill, britischer Staatsmann und Premierminister
- 1966 - Homi Jehangir Bhabha, indischer Physiker
- 1969 - Theodor Spitta, deutscher Politiker
- 1970 - James Shepherd, US-amerikanischer Musiker
- 1971 - Hermann Matern, SED-Funktionär und Politiker der DDR
- 1971 - William Griffith Wilson, Mitbegründer der Anonyme Alkoholiker
- 1972 - Dino Buzzati, italienischer Schriftsteller
- 1972 - Gene Austin, US-amerikanischer Sänger
- 1975 - Larry Fine, US-amerikanischer Komiker und Schauspieler
- 1978 - Georges Speicher, französischer Radrennfahrer
- 1978 - Herta Oberheuser, Ärztin im KZ Ravensbrück
- 1979 - Hermann Hilber, deutscher Arzt und Medizinprofessor
- 1982 - Hans Schütz, deutscher Politiker
- 1983 - Adolf Mauk, deutscher Politiker und MdB
- 1983 - Juan Carlos Zabala, argentinischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1986 - Günther Kretzschmar, deutscher Komponist
- 1986 - Lafayette Ron Hubbard, US-amerikanischer Sektengründer
- 1986 - Leopold Szondi, ungarischer Mediziner und Psychologe
- 1989 - Siegfried Wischnewski, deutscher Schauspieler
- 1989 - Ted Bundy, US-amerikanischer Serienmörder
- 1993 - Karl Larenz, deutscher Zivilrechtler und Rechtsphilosoph
- 1993 - Thurgood Marshall, US-amerikanischer Jurist und Bürgerrechtler
- 2001 - Eduard Schütz, Baptistischer Theologe
- 2003 - Giovanni Agnelli, italienischer Unternehmer (Fiat)
- 2004 - Abd ar-Rahman Munif, arabischer Schriftsteller
- 2004 - Leonidas da Silva, brasilianischer Fußballer
- 2005 - June Bronhill, australische Opernsängerin
- 2005 - Vaclav Kubicka, ehemaliger Bundestrainer der deutschen Turner

Feier- und Gedenktage


- Namenstage: Arno, Eberhard, Franz, Vera, Milena
- Gedenktage:
  - Révolution vaudoise, Unabhängigkeit des Kanton Waadt 1798
- Kirchliche Gedenktage:
  - Hl. Franz von Sales (katholisch, anglikanisch)
  - Vera von Clermont (katholisch)

Siehe auch


- 23. Januar - 25. Januar
- 24. Dezember - 24. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0124 ja:1月24日 ko:1월 24일 simple:January 24 th:24 มกราคม

1850

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Henri Druey wird Bundespräsident der Schweiz
- 24. Juli und 25. Juli: In der Schlacht bei Idstedt sterben circa 1400 Menschen
- 29. November: Preußen und Österreich schließen die Olmützer Punktation. Preußen muß seine Unionspolitik aufgeben
- Offizielle Einführung der Brailleschrift in Frankreich an Blindenschulen
- Die zwei kroatischen Städte Gradec und Kaptol werden zur Stadt Zagreb vereint und mit der Unterstadt verbunden

Wirtschaft


- 18. März: American Express wird von Henry Wells und William Fargo gegründet
- 1. Juni: Einführung der Briefmarke in Österreich

Wissenschaft und Technik


- 11. Oktober: Die Universität von Sydney nimmt den Lehrbetrieb auf. Sie ist die älteste Hochschule auf dem Fünften Kontinent
- Es wird erstmals ein Seekabel von England nach Frankreich verlegt
- Rudolf Clausius fasst die Gedanken von Julius Robert von Mayer und Nicolas Léonard Sadi Carnot in den ersten beiden Hauptsätzen der Thermodynamik zusammen

Katastrophen


- 16. April: Einsturz der Hängebrücke von Angers (Frankreich) aufgrund der Resonanz, welche durch 730 im Gleichschritt marschierende Soldaten verursacht wurde. Dabei starben 226 Menschen

Kultur


- 25. Juni: Uraufführung der Oper Genoveva von Robert Schumann in Leipzig
- 28. August: Uraufführung der Oper Lohengrin von Richard Wagner in Weimar unter Leitung von Franz Liszt
- 28. Dezember: Uraufführung der komischen Oper La Dame de pique von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris

Geboren


- 2. Januar: Elisabeth Gnauck-Kühne, deutsche Frauenrechtlerin († 1917)
- 3. Januar: Sonja Kowalewski, russische Mathematikerin († 1891)
- 4. Januar: Paul D'Abrest, böhmischer Schriftsteller († 1893)
- 5. Januar: Gottlob Krause, Afrikareisender
- 6. Januar: Eduard Bernstein, deutscher Theoretiker und Politiker († 1932)
- 14. Januar: Pierre Loti, französischer Marineoffizier und Schriftsteller († 1923)
- 15. Januar: Mihai Eminescu, rumänischer Dichter († 1889)
- 17. Januar: Joaquim Arcoverde de Albuquerque Cavalcanti, Erzbischof von Rio de Janeiro und Kardinal († 1930)
- 22. Januar: Karl Litzmann, deutscher General der Infanterie im Ersten Weltkrieg († 1936)
- 24. Januar: Giuseppe Mori, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1934)
- 24. Januar: Hermann Ebbinghaus, deutscher Psychologe († 1909)
- 27. Januar: Edward John Smith, Kapitän der „Titanic“ († 1912)
- 27. Januar: Marie Fillunger, österreichische Sängerin († 1930)
- 17. Februar: Alexander Mell, Blindenlehrer († 1931)
- 22. Februar: Fjodor Alexandrowitsch Wassiljew, russischer Maler († 1873)
- 6. März: Victoria Benedictsson, schwedische Schriftstellerin († 1888)
- 11. März: Eduard Züblin, Pionier des Eisenbetons znd Unternehmer-Ingenieur († 1916)
- 26. März: Edward Bellamy, US-amerikanischer SF-Autor († 1898)
- 9. April: Hermann Zumpe, deutscher Dirigent († 1903)
- 16. April: Sidney Thomas, bedeutender britischer Metallurg († 1885)
- 25. April: Louise Adolpha Le Beau, deutsche Pianistin und Komponistin († 1927)
- 10. Mai: Thomas Lipton, britischer Selfmademan, Händler und Schöpfer der Lipton Tee Marke († 1931)
- 17. Mai: Antonio Scontrino, italienischer Komponist († 1922)
- 18. Mai: Oliver Heaviside, britischer Mathematiker und Physiker († 1925)
- 21. Mai: Gustav Lindenthal, Brückenbauingenieur († 1935)
- 26. Mai: Carl Klönne, Bankier († 1915)
- 5. Juni: Pat Garrett, US-amerikanischer Sheriff von Lincoln County († 1908)
- 6. Juni: Ferdinand Braun, deutscher Physiker († 1918)
- 6. Juni: Karl Ferdinand Braun, deutscher Physiker († 1918)
- 18. Juni: Richard Heuberger, österreichischer Komponist († 1914)
- 24. Juni: Horatio Herbert Kitchener, britischer General und Politiker († 1916)
- 29. Juni: Jacob Adolf Hägg, schwedischer Komponist († 1928)
- 6. Juli: Emil Kränzlein, Fabrikant und Geheimer Kommerzienrat († 1936)
- 16. Juli: Carl Roman Abt, Schweizer Maschinen-Ingenieur, Erfinder, Unternehmer († 1933)
- 19. Juli: Ferdinand Schrey, Mitbegründer der Stenografie († 1938)
- 5. August: Guy de Maupassant, französischer Schriftsteller († 1893)
- 25. August: Charles R. Richet, französischer Mediziner und Nobelpreisträger († 1935)
- 30. August: Karl Junker, Maler, Bildhauer und Architekt († 1912)
- 6. September: Léon-Adolphe Amette, Erzbischof von Paris und Kardinal († 1920)
- 11. September: Bernhard Howaldt, deutscher Unternehmer und Ingenieur († 1908)
- 16. September: Ottmar von Angerer, deutscher Mediziner († 1918)
- 17. September: Franziskus von Bettinger, Kardinal († 1917)
- 21. September: Hans Sitt, deutscher Komponist († 1922)
- 23. September: Richard Hertwig, deutscher Zoologe († 1937)
- 8. Oktober: Henry Le Chatelier, französischer Chemiker, Metallurge und Physiker († 1936)
- 12. Oktober: Pellegrino Matteucci, italienischer Afrikareisender († 1881)
- 19. Oktober: Annie Smith Peck, US-amerikanische Bergsteigerin († 1935)
- 21. Oktober: Hermann Müller (Thurgau), Schweizer Botaniker († 1905)
- 6. November: Remmer Janssen, ostfriesischer Erweckungsprediger († 1931)
- 12. November: Michail Iwanowitsch Tschigorin, russischer Schachspieler († 1908)
- 12. November: Therese von Bayern, deutsche Ethnologin, Zoologin, Botanikerin und Anthropologin († 1925)
- 13. November: Robert Louis Stevenson, schottischer Schriftsteller († 1894)
- 16. November: Federico Errázuriz Echaurren, chilenischer Politiker († 1901)
- 19. November: Hans Heinrich Julius Brendicke, Berliner Turnlehrer und Redakteur († 1925)
- 22. November: Georg Dehio, deutscher Kunsthistoriker († 1932)
- 27. November: Helene von Mülinen, Kämpferin um das schweizerische Frauenstimmrecht († 1924)
- 5. Dezember: Alexander Girardi, österreichischer Schauspieler († 1918)
- 9. Dezember: Emma Abbott, US-amerikanische Opernsängerin († 1891)
- 13. Dezember: Iver Holter, norwegischer Komponist († 1941)
- 21. Dezember: Francesco Ragonesi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1931)
- 25. Dezember: Wilhelm Viëtor, deutscher Sprachwissenschaftler und Neuphilologe († 1918)
- Leylâ Saz, türkische Komponistin († 1936)
- John Collier (Maler)

Gestorben


- 1. Januar: Heinrich Friedrich Link, deutscher Naturwissenschaftler (
- 1767)
- 20. Januar: Adam Oehlenschläger, dänischer Nationaldichter der Romantik (
- 1779)
- 22. Januar: Vinzenz Pallotti, katholischer Priester und Ordensgründer (
- 1795)
- 27. Januar: Johann Gottfried Schadow, preußischer Bildhauer und Grafiker (
- 1764)
- 20. Februar: Hermann Biow, bedeutender deutscher Fotograf des 19. Jahrhunderts (
- 1804)
- 25. Februar: Daoguang, chinesischer Kaiser (Qing-Dynastie) (
- 1782)
- 26. März: Wilhelm Ernst Weber, deutscher Pädagoge und Philologe (
- 1780)
- 27. März: Wilhelm Beer, deutscher Bankier und Astronom (
- 1797)
- 3. April: Johann Wenzel Tomaschek, Böhmischer Musiklehrer und Komponist (
- 1774)
- 9. April: William Prout, britischer Mediziner und Chemiker (
- 1785)
- 16. April: Johann David Heegewaldt, Geheimer Hofrat (
- 1773)
- 21. April: Johann Heinrich Cassebeer, Botaniker, Geologe, Landwirtschafts- und Weinbaufachmann, Politiker (
- 1784)
- 21. April: Nikolaus Wesselényi, ungarischer Politiker, Großgrundbesitzer (
- 1796)
- 23. April: William Wordsworth, britischer Dichter (
- 1770)
- 25. April: Karl Ernst Wilhelm Freiherr von Canitz und Dallwitz, preußischer General und Staatsmann (
- 1787)
- 10. Mai: Joseph Louis Gay-Lussac, französischer Chemiker und Physiker (
- 1778)
- 21. Mai: Christian Friedrich Ammon, deutscher protestantischer Theologe (
- 1766)
- 2. Juli: Robert Peel, britischer Staatsmann und Politiker (
- 1788)
- 4. Juli: William Kirby, englischer Pfarrer und Entomologe (
- 1759)
- 7. Juli: Carl Rottmann, deutscher Landschaftsmaler (
- 1797)
- 8. Juli: Adolph Friedrich, Herzog von Cambridge, britischer Feldmarschall (
- 1774)
- 9. Juli: Bab, persischer Religionsstifter, Gründer der Religion des Babismus (
- 1819)
- 9. Juli: Jean-Pierre Boyer, Präsident von Haiti (
- 1776)
- 9. Juli: Zachary Taylor, US-amerikanischer General und 12. Präsident der USA (
- 1784)
- 15. August: Johann Werner Henschel, Bildhauer (
- 1782)
- 17. August: José de San Martín, südamerikanischer Revolutionär (
- 1778)
- 18. August: Honoré de Balzac, französischer Schriftsteller (
- 1799)
- 22. August: Nikolaus Lenau, österreichischer Schriftsteller (
- 1802)
- 1. September: Karl Friedrich von Gärtner, deutscher Botaniker und Arzt (
- 1772)
- 7. September: Julius Minding, deutscher Arzt und Schriftsteller (
- 1808)
- 21. September: Friedrich Robert Fählmann, deutsch-estnischer Philologe (
- 1798)
- 22. September: Johann Heinrich von Thünen, deutscher Autor (
- 1783)
- 23. September: José Gervasio Artigas, uruguayischer Offizier und Freiheitskämpfer (
- 1764)
- 2. Oktober: Josef Madersperger, Schneidermeister und einer der Erfinder der Nähmaschine (
- 1768)
- 12. Oktober: Pedro de Sousa Holstein, portugiesischer Politiker (
- 1781)
- 4. November: Gustav Schwab, deutscher Pfarrer, Schriftsteller und Herausgeber (
- 1792)
- 5. November: Ferdinand Karl von Österreich-Este, Generalgouverneur von Galizien und Siebenbürgen (
- 1781)
- 6. November: Friedrich Wilhelm Graf von Brandenburg, preußischer General der Kavallerie und Staatsmann (
- 1792)
- 10. November: Sir Phineas Riall, britischer General (
- 1775)
- 18. November: Stephan Metz, Mainzer Bürgermeister (
- 1789)
- 22. November: Lin Zexu, Chinesischer Beamter, 1. Opiumkrieg (
- 1785)
- 24. Dezember: Claude Frédéric Bastiat, Französischer Ökonom und Journalist (
- 1801)
- 24. Dezember: Frédéric Bastiat, französischer Ökonom und Journalist (
- 1801)
- 25. Dezember: Heinrich Stephani, Pädagoge und Schulreformer (
- 1761)
- 28. Dezember: Heinrich Christian Schumacher, dänisch-deutscher Astronom (
-  1780) ko:1850년 simple:1850

Italien

Italien (italienisch Italia) ist ein Staat in Europa am Mittelmeer. Angrenzende Staaten sind Frankreich, Schweiz, Österreich, Slowenien, sowie die Enklaven San Marino und die Vatikanstadt (in Rom). Zu Italien gehören die Mittelmeer-Inseln Sizilien, Sardinien und Elba. Italien ist unter anderem bekannt für seine Küche, Mode- und Designerartikel, Bekleidungsindustrie, Architektur, Kunst, Musik und Touristenziele.

Geografie

Die Form des Landes erinnert an die eines Stiefels. Diese Halbinsel wird vom einem Gebirgszug, dem Appenin, in der Längsachse durchzogen. Im Norden gehört ein Teil der Alpen zu Italien. Entlang der Westküste Italiens ziehen sich von Norden in Richtung Süden u. a. die Italienische Riviera in Ligurien, die Etruskische Riviera in der Toskana sowie der Golf von Neapel in Kampanien. Die Ostküste wird von Triest im Norden bis zum Gargano im Norden Apuliens (nach anderen Darstellungen: bis zur Straße von Otranto) als die Italienische Adriaküste bezeichnet. Siehe auch Riviera. Die längsten Flüsse sind Po, Etsch, Arno und Tiber. Zu den größten italienischen Seen zählen der Gardasee, der Lago Maggiore und der Comer See in Oberitalien sowie der Lago di Bolsena und der Lago Trasimeno in Mittelitalien. Neben dem Vesuv auf dem italienischen Festland stehen auf italienischen Inseln gleich zwei weitere bekannte Vulkane: der Ätna und der Stromboli (und weitere kleinere um Sizilien herum). Neben der Hauptstadt Rom sind die bedeutendsten Städte Mailand, Neapel, Genua, Turin, Venedig, Bologna, Florenz, Bari, Catania und Palermo. Der höchster Berg Italiens ist der Mont Blanc de Courmayeur 4.748 m.

Bevölkerung

Italien hat eine Einwohnerzahl von 58.462.375 Einwohnern und rangiert in der Weltrangliste auf Platz 22, innerhalb der Europäischen Union liegt das Land auf dem 4. Rang hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Stadt- und Landbevölkerung

Rund 67% der Einwohner Italiens, vornehmlich im Norden, leben in Städten. Vor allem von 1950 bis 1960 herrschte eine starke Abwanderung aus den unterentwickelten Landregionen in die Städte (Landflucht). Seit den 1980er Jahren hat sich dieser Trend zu Gunsten der Vororte und Kleinstädte umgekehrt.

Größte Städte

(Einwohner 31. Dezember 2004)

- Rom - 2.553.873
- Mailand - 1.299.439
- Neapel - 995.171
- Turin - 902.255
- Palermo - 675.277
- Genua - 605.084
- Bologna - 374.425
- Florenz - 368.059
- Bari - 328.458
- Catania - 305.773
- Venedig - 271.251
- Verona - 259.068
- Messina - 247.592
- Padua - 210.821
- Triest - 207.069
- Tarent - 201.349 (Stand 2001)
- Brescia - 192.164
- Reggio di Calabria - 183.041
- Prato - 180.674
- Modena - 180.110
- Parma - 174.471
- Cagliari - 161.465

- Perugia - 157.842
- Livorno - 155.986
- Reggio nell'Emilia - 155.191
- Foggia - 154.780
- Ravenna - 146.989
- Salerno - 135.818
- Rimini - 134.700
- Ferrara - 131.907
- Sassari - 124.929
- Siracusa - 123.332
- Pescara - 122.577
- Monza - 122.263
- Bergamo - 116.510
- Vicenza - 113.483
- Latina - 111.946
- Forli - 111.495
- Trient - 110.142
- Terni - 108.999
- Giugliano in Campania - 105.951
- Novara - 102.746
- Ancona - 101.797

Lebenserwartung

Italien ist nach Japan das Land mit der höchsten Lebenserwartung der Welt. Sie beträgt bei Männern 78 Jahre, bei Frauen rund 83. Rund 19 % der Italiener sind älter als 65 Jahre. Die Italiener führen somit in Europa vor den Griechen und den Schweden die Liste der "langlebigsten" Bevölkerung an. Als Grund wird häufig die italienische Küche, also die mediterrane Ernährung,angeführt.

Religiöse Zugehörigkeit

Mit 83,2 % Katholiken und 16,2 % Konfessionslosen ist Italien ein katholisch geprägtes Land. Nur 0,6 % der Einwohner gehören anderen Religionen an, darunter 231.226 Zeugen Jehovas und 35.000 Juden sowie Protestanten und Muslime. Die Katholische Kirche ist traditionell sehr stark in Italien, was sich in einer hohen Zahl an Priestern (25,823) und Kardinälen (38) wiederspiegelt [http://www.nationmaster.com/red/country/it/Religion&b_cite=1].

Sprachen

Neben der Amtssprache Italienisch gibt es noch die regionalen Amtssprachen Deutsch, Französisch, Ladinisch und Slowenisch. Darüber hinaus stehen weitere Minderheitensprachen unter besonderem Schutz (durch die Verfassung und ein präzisierendes Gesetz aus dem Jahr 1999): Albanisch, Katalanisch, Griechisch, Kroatisch, Franko-Provenzalisch, Furlanisch, Okzitanisch und Sardisch. Zum Teil streben die jeweiligen Gemeinschaften einen Ausbau ihrer Sprache zur Amtssprache an.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Italiens Italien, vor allem Mittel- und Süditalien, ist schon seit der Antike ein wichtiges europäisches Kulturzentrum und war Zentrum des Römischen Reichs. Nach dem Einfall der Goten zersplitterte das Land in viele kleine Staaten und wurde so zu einem „politischen Spielball“ der umliegenden Großmächte. In der Risorgimento-Epoche, Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde Italien unter Vorherrschaft des Königreichs Piemont-Sardinien, vor allem durch die Freiwilligenverbände unter Giuseppe Garibaldi, zum Königreich Italien vereinigt. Da Italien sich zu Beginn des ersten Weltkriegs aus dem Dreibund gelöst hatte und der Entente beigetreten war, konnte das Königreich auf der Seite der Siegermächte das österreichische Südtirol annektieren. Im Oktober 1922 übernahmen Benito Mussolini und seine Fascii genannten Gefolgsleute durch den Marsch auf Rom die Macht in Italien. Schritt für Schritt wandelte Mussolini das Königreich in einen totalitären Staat um und setzte sich, ähnlich wie später Hitler, selbst als "Duce" an die Spitze von Volk und Staat. Noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges überfiel Italien Abessinien, diese völkerrechtswidrige Besetzung war Teil von Mussolinis erklärtem Ziel, das alte (antike) Römische Reich wieder aufleben zu lassen. Durch verschiedene Abkommen band sich Mussolini an das Deutsche Reich und Adolf Hitler. Schließlich trat Italien auf der Seite der Achsenmächte, nach merklichem Zögerns des Duce, in den Zweiten Weltkrieg ein. Mit dem Rückzug der italienischen Truppen vor den anrückenden Alliierten und dem Sturz der faschistischen Regierung in Rom im Herbst 1943, wechselte Italien die Fronten und erklärte nunmehr seinem vormals Verbündeten den Krieg. Der folgende Einmarsch der deutschen Wehrmacht wurde mit dem Widerstand der Resistenza beantwortet. Als sich die deutschen Verbände im Juni 1944 bis zur „Gotenlinie“ im Apennin zurückzogen und italienische Partisanen ihre Überfälle auf deutsche Soldaten verstärkten, kam es zu Massakern an der Zivilbevölkerung und weiteren schweren Kriegsverbrechen durch die deutschen Besatzer. Am 28. April 1945 kapitulierten die Wehrmachtsverbände in Italien vor den Westalliierten . Durch den Frontwechsel blieb Italien nach Kriegsende von größeren Gebietsabtretungen verschont. (Umland von Triest an Jugoslawien bzw. Slowenien und Kroatien, Dodekanes an Griechenland, kleinere Grenzberichtigungen zugunsten von Frankreich). Die jüngste Geschichte Italiens zeichnet sich durch häufige Regierungswechsel und hohe Inflation aus. Italien ist Gründungsmitglied der Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (Vorläufer der EU) und hat 2001 seine Währung „Lira” durch den Euro abgelöst.

Politik

Hauptartikel: Italienische Politik Italien ist seit 1946 eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident, das Parlament besteht aus zwei Kammern (Abgeordnetenkammer und Senat), die alle fünf Jahre gewählt werden und absolut gleichberechtigt sind. Regierungschef ist der Ministerpräsident, seit 2001 Silvio Berlusconi. Zudem ist Italien Mitglied in mehreren überstaatlichen Organisationen. Mit dem 4. April 1949 erfolgte der Eintritt in die NATO. Seit dem 14. Dezember 1955 gehört Italien den Vereinten Nationen an. Zudem ist das Land als Gründungsmitglied der Europäischen Union am 1. Januar 1958 ein bedeutender Ansprechpartner in Europa. Siehe auch: Liste der italienischen Premierminister

Schulwesen und Bildung

Hauptartikel: Schulsystem in Italien Das Schulwesen Italiens ist - vor allem im Pflichtschulbereich - durch große Einheitlichkeit gekennzeichnet. Die wesentlichen Bestimmungen für Unterricht und Erziehung sind in Mailand nicht anders als in Palermo. Unterschiede gibt es lediglich im Bereich der beruflichen Bildung, die zum Kompetenzbereich der einzelnen Regionen gehört. Das Schulsystem gliedert sich in folgende drei Bereiche: Kindergarten (scuola dell' infanzia, 3-6), Pflichtschule (scuola elementare, 6-11; scuola media 11-14) , Oberstufe (Liceo: classico, scientifico, linguistico, artistico, economico, tecnologico, musicale, delle scienze umane; 14-19). Die früheren Fachoberschulen (istituti tecnici), die auch schon früher zur allgemeinen Hochschulreife führten, werden in Gymnasien umgewandelt. Italien hat in der Fremdsprachenausbildung in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte gemacht: Englisch wird bereits in der Grundschule unterrichtet, eine zweite lebende Fremdsprache kommt in der Sekundarstufe I dazu. Die 5-jährigen Gymnasien sehen daneben i.d.R. Lateinunterricht vor, beim altsprachlichen Liceo Classico kommt noch Griechisch dazu. Die Schulpflicht ist 2004 von 9 Jahren (6-15) auf 12 Jahre (6-18) verlängert worden. Wer bereits nach der 12. Klasse das Gymnasium ohne Abitur (Diploma di Maturitá, 13. Klasse) verlässt, erhält automatisch eine Zugangsberechtigung zu einer Art Fachhochschule. Wer mit 14 nicht auf das Gymnasium gehen will, muss eine Ausbildung an einer regionalen Berufsfachschule machen (die u.U. mit einer Staatsprüfung und dem beruflichen Abitur abgeschlossen werden kann). Nach dem ersten Ausbildungsjahr kann alternativ eine betriebliche Ausbildung durchgeführt werden. Wer vor Vollendung des 18. Lebensjahres einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss erreicht, wird von der zwölfjährigen Schul- und Ausbildungspflicht freigestellt.

Gesundheit und Gesundheitssystem

Das Gesundheitssystem in Italien ist wie in GB als nationaler Gesundheitsdienst stukturiert. Die Hausärzte erhalten eine Kopfpauschale für die Patienten, die in einer Liste registriert wurden. Negativ wird die lange Wartezeit auf stationäre Behandlung gesehen. Trotzdem hat die WHO in einem Ranking der Gesundheitssysteme Italien nach Frankreich auf den 2. Platz gestellt. Die statistisch etwas längere Lebenserwartung wird mit einer sog. mediterranen Kost erklärt. Diese enthält z.B. viel Fisch und Olivenöl. Leider ist auch in Italien Übergewichtigkeit auf dem Vormarsch.

Politische Gliederung

WHO Italien ist politisch in 20 Regionen (regioni) mit jeweils eigener Regierung gegliedert, die allerdings weniger Kompetenzen haben als etwa die deutschen Bundesländer oder gar die Schweizer Kantone. Diese Regionen sind in insgesamt 108 Provinzen (province) und diese in Gemeinden unterteilt. Fünf Regionen haben einen Sonderstatus (statuto speciale), das ihnen eine größere Autonomie gewährt; diese sind in der folgenden Liste mit einem Stern markiert.
- Abruzzen (Abruzzo)
- Aostatal (Valle d'Aosta)
-
- Apulien (Puglia)
- Basilikata (Basilicata)
- Emilia-Romagna
- Friaul-Julisch Venetien (Friuli-Venezia Giulia)
-
- Kalabrien (Calabria)
- Kampanien (Campania)
- Latium (Lazio)
- Ligurien (Liguria)
- Lombardei (Lombardia)
- Marken (Marche)
- Molise
- Piemont (Piemonte)
- Sardinien (Sardegna)
-
- Sizilien (Sicilia)
-
- Toskana (Toscana)
- Venetien (Veneto)
- Trentino-Südtirol (Trentino-Alto Adige)
-
- Umbrien (Umbria) Siehe: Liste der italienischen Regionen, Liste der italienischen Provinzen

Wirtschaft

Italien ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Die italienische Wirtschaft ist die sechstgrößte der Welt (2003) und ist bezüglich ihres BIP mit der Frankreichs und Großbritanniens vergleichber. Italien besitzt, bis auf einige Erdgasvorkommen in der Poebene und in der Adria kaum natürliche Ressourcen wie Eisen, Kohle oder Öl. Die Stärke der italienischen Wirtschaft liegt im verarbeitenden Gewerbe, vor allen in kleinen und mittelständischen familiengeführten Unternehmen. Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinenbau, Autos, Chemie, Pharmaprodukte, elektronische Produkte, Mode und Kleidung. Seit 2002 ist der Euro in Italien gesetzliches Zahlungsmittel. Dieser löste die italienische Lira ab. Italien ist mit ca. 52 Millionen Hektolitern der zweitgrößte Weinproduzent der Welt (nach Frankreich, Stand: 2000). Siehe hierzu Weinbau in Italien Zu den wichtigsten italienischen Exportgütern zählen Maschinenbauerzeugnisse, Textilien/Bekleidung, Kraftfahrzeuge und Erzeugnisse der chemischen Industrie Italien hatte bis 1990 einige Atomkraftwerke. Ausgelöst durch die Tschernobyl-Katastrophe führte Italien ab 1987 einen schrittweisen Atomausstieg durch. 1990 wurde das letzte italienische Atomkraftwerk abgeschaltet. Heute importiert Italien seinen Strom überwiegend aus Frankreich und der Schweiz.

Nord-Süd-Gefälle

Charakteristisch für Italien ist die Zweiteilung des Landes. Der stark industrialisierte Norden mit seinen großen Wirtschaftzentren und Metropolen Mailand, Turin und Genua verfügt über einen gut entwickelten Dienstleistungssektor und ist somit wirtschaftlich mit den nördlichen Nachbarländern vergleichbar. Der Süden des Landes, auch Mezzogiorno genannt, ist eine der strukturschwächsten Regionen der EU-15 und ist noch immer stark landwirtschaftlich geprägt. Die Folge daraus sind sehr hohe Arbeitslosenraten, die für die Jugend Extreme annimmt, eine erhöhte Kriminalitätsrate und nicht zuletzt das organisierte Verbrechen, das besonders in Kalabrien und auf Sizilien die Macht über viele Wirtschaftszweige ausübt.

Kultur

Italien hat in Europa schon sehr früh eine entscheidende Rolle in Kunst und Kultur gespielt. Die römische Antike war in der Zeit des Römischen Reiches Vorbild aller Bauwerke Europas. Auch im Mittelalter und in der Zeit der Renaissance war Italien das Ausgangsland der europäischen Kunst, Kultur und Forschung. Auf dem Gebiet der Malerei, Bildhauerei und Architektur brachte Italien eine Fülle bedeutender Persönlichkeiten wie Leonardo da Vinci, Botticelli, Raphael, Fra Angelico und Michelangelo hervor. Italien ist weltbekannt für seine Kunst und Kultur, für seine Gebäude wie das Kolosseum und der schiefe Turm von Pisa, genauso wie für sein Essen (Pizza, Pasta, etc.), Wein, Lebensart, Eleganz, Design, Film, Theater, Literatur, Poesie, Malerei, Musik (insbesondere die Oper) und allgemein gesprochen, für guten Geschmack.

Bedeutende Personen Italiens

Hauptartikel: Liste berühmter Italiener

Feiertage

Medien

Italien verfügt über ein sehr großes Netz an Massenmedien. Neben der traditionellen Zeitung und dem Fernsehen setzt sich immer stärker das Internet durch. Das Mobiltelefon hat einen sehr großen Erfolg in Italien erlebt, der immer noch anhält. Dabei haben Prepaid-Karten die Überhand, da die Tarife im Vergleich mit anderen Staaten der EU, vor allem aber mit Postpaid-Tarifen billig sind. Die Organisation Freedom House stufte die italienischen Medien 2004 von "frei" auf "teilweise frei" herab. Dies lässt sich mit dem zunehmenden und großen Einfluss Silvio Berlusconis auf das italienische Fernsehen und Teile der italienischen Presse zurückführen.

Presse

Die italienische Tagespresse hat ein Angebot aus überregionalen Zeitungen und vielen regional sehr bedeutsamen Blättern. Sie unterscheiden sich weniger in ihrem Inhalt als viel mehr in ihrer Verbreitung und Prestige. Neben den großen Tageszeitungen La Repubblica aus Rom, Il Corriere della Sera aus Mailand und La Stampa aus Turin existieren viele bedeutsame Lokalzeitungen, z. B. La Nazione aus Florenz oder Il Mattino aus Neapel. Sowohl die Zeitungen regionalen als auch überregionalen Charakters haben inhaltlich Nachrichten aus In- und Ausland, regionale und lokale Geschehnisse werden ebenfalls in den großen Tageszeitungen erwähnt. Die meisten Tageszeitungen nennen sich zwar quotidiano indipendente, also "täglich unabhängig" sind jedoch mehr oder weniger von politischen und kommerziellen Interessen beeinflusst. Die Bezeichnung stammt daher, weil sie sich von den reinen Parteizeitungen wie der kommunistischen L'Unita oder der christlich-demokratischen Il Popolo unterscheiden, welche ihre Parteizugehörigkeit nicht leugnen. Die meisten Tageszeitungen sind in einer relativ anspruchsvollen Aufmachung und Gestaltung, es wird sehr bewusst nach einem qualitativen und intellektuellen Schreibstil gestrebt. Dennoch wird im europäischen Vergleich in Italien wenig Zeitung gelesen, Italien rangiert dabei relativ weit unten. Die Bandbreite der italienischen Wochenzeitschriften ist vergleichbar mit der des deutschsprachigen Raumes. Dabei kann man auch die Unterscheidung zwischen Klatschpresse und anspruchsvollen Magazinen erkennen. Doch auch populäre Wochenzeitschriften, z. B. Oggi, Gente oder La Domenica del Corriere, bemühen sich um sehr hohe Qualität. Einige Tageszeitungen geben ebenfalls Sonntagsausgaben heraus.

Rundfunk und Fernsehen

Die drei nationalen Radioprogramme sowie die Fernsehsender RAI Uno, RAI Due sowie RAI Tre sind unter der staatlich kontrollierten Organisation RAI-TV zusammengefasst. Daneben existieren eine große Menge verschiedener Privatsender, die ihre Stationen in fast jeder größeren Stadt haben. Diese finanzieren sich durch einen sehr hohen Anteil an Werbung, das Programm besteht zu großen Teilen aus Musik und Shows. Dennoch ist die Qualität der Privatanstalten sehr differenziert. Einige wenige etablierte Sender schlossen sich zu einem großen Sendernetz zusammen, andere hingegen beschränken sich auf die Ausstrahlung von Filmen, deren Qualität teilweise fraglich ist. Insgesamt existieren in Italien rund 1.700 Fernsehanstalten, die rund 30 Millionen Zuschauer erreichen. Unbestritten ist dabei der große Einfluss des amtierenden Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi auf die Medien. Seit seiner Präsidentschaft nimmt er auch zunehmend Einfluss auf die öffentlich-rechtlichen Medien, etwa auf die Organisation RAI. Weiterhin sind drei italienweit terrestrisch empfangbare Sender im Privatbesitz Berlusconis. Unter dem Namen Mediaset sind die Privatsender Canale 5, Italia 1 und Rete 4 zusammengefasst. Berlusconi hat diese Sender in den Jahren 1980-1984 aufgekauft und sie erreichen täglich ein Millionenpublikum und strahlen populäre Sendeformate wie Reality Shows und Sportübertragungen aus. In die Kritik gerieten die Sender vor allem durch die einseitige innenpolitische Berichtserstattung während der letzten Präsidentschaftswahlen in Italien.

Sport

Die beliebteste italienische Sportart ist der Fußball (
Calcio). Der italienische Fußball verfügt über sehr bekannte Fußballvereine, die bei internationalen Turnieren viele Erfolge errangen. Diese Vereine sind Juventus Turin, Inter Mailand, AC Mailand, Lazio Rom, AS Roma, AC Parma. Vor allem in den nördlichen Landesteilen, im Aostatal, im Veltlin und in Südtirol hat der Skisport große Beliebtheit erlangt. Viele Touristen verbringen ihren Urlaub in der Nähe einer dieser italienischen Skigebiete. Zwei der heutzutage bekanntesten Skifahrer bei den Herren ist Giorgio Rocca und bei den Damen Isolde Kostner. Der im Ausland vermutlich berühmteste italienische Skifahrer ist Alberto Tomba. Italien gilt als ein Radsportland. Der Giro d'Italia gilt nach der Tour de France als zweitbedeutendstes Radrennen der Welt. Wichtige Eintagesrennen, die zu den Klassikern gerechnet werden, sind Mailand-San Remo und die Lombardei-Rundfahrt. Zu den wichtigsten Radsportlern gehören unter anderem der verstorbene Marco Pantani und Mario Cipollini bzw in der Radsportgeschichte Fausto Coppi und Gino Bartali. Daneben gehören Basketball und Volleyball in Italien zu den beliebtesten Sportarten.

Weblinks

20px Wiki-Portal Italien
- [http://www.infoitalien.de/ Seite der ENIT, des Staatlichen Italienischen Fremdenverkehrsamts]
- [http://www.italien-inseln.de/italia/index.html Italien - Inseln & Regionen]
Kategorie:Staat Kategorie:Land in der EU Kategorie:Mittelmeer als:Italien fiu-vro:Itaalia ja:イタリア ko:이탈리아 ms:Itali simple:Italy th:ประเทศอิตาลี zh-min-nan:Italia


30. September

Der 30. September ist der 273. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 274. in Schaltjahren) - somit bleiben 92 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1399 - Heinrich IV. wird nach der Absetzung von Richard II. zum König von England ernannt.
- 1484 - In Ingolstadt findet das letzte große Ritterturnier auf deutschem Boden statt
- 1661 - Der Londoner Kutschenstreit liefert König Ludwig XIV. einen Anlass, die Vorherrschaft Frankreichs in der europäischen Politik zu demonstrieren.
- 1867 - Die USA übernehmen die Kontrolle über die Midwayinseln. Midwayinseln
- 1938 - Die Tschechoslowakei wird im Münchener Abkommen gezwungen die Sudetengebiete an das Deutsche Reich abzutreten.
- 1946 - In den Nürnberger Prozessen werden die Urteile gegen ehemalige Nazi-Größen gesprochen: 22 mal die Todesstrafe, 7 Haftstrafen und 3 Freisprüche.
- 1946 - Die hessische Landesversammlung verabschiedet den historischen Hessischen Verfassungskompromiss.
- 1947 - Pakistan und Jemen werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen.
- 1947 - Andrei Alexandrowitsch Schdanow hält seine berühmt gewordene Rede zur Zwei-Lager-Theorie auf der Gründungsversammlung des Kominform.
- 1949 - Im Westteil Berlins landet das letzte Versorgungsflugzeug im Rahmen der Berliner Luftbrücke.
- 1966 - Der südafrikanische Staat Botswana erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1984 - Der komorische Präsident Ahmed Abdallah wird durch Wahlen in seinem Amt bestätigt.
- 1989 - Tausenden von DDR-Flüchtlingen in den deutschen Botschaften in Prag und Warschau wird erlaubt, in die BRD auszureisen. Der deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher verkündet am Abend auf dem Balkon der deutschen Botschaft in Prag dieses Verhandlungsergebnis.
- 1992 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Bolivien.
- 1993 - Niederlage Georgiens gegen Abchasien.
- 1999 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Tschechien. In Kraft seit dem 15. Juni 2001.

Wirtschaft


- 1882 - Das erste hydroelektrische Kraftwerk der Welt wird am Fox River in Appleton, Wisconsin in Betrieb genommen und bildet damit eine Grundlage der späteren Appleton Edison Light Company.

Wissenschaft, Technik


- 1846 - Erste schmerzfreie Zahnextraktion unter Narkose durch William Thomas Green Morton an seinem Patienten Eben Frost
- 1929 - Über dem Flughafen Frankfurt-Rebstock fliegt Fritz Opel als erster Mensch mit einem raketenbetriebenen Flugzeug und stürzt ab.
- 1953 - Mit dem Tiefseetauchgerät Bathyskaph II erreichen der Schweizer Physiker Auguste Piccard und sein Sohn Jacques eine Rekordtiefe von 3150 m.
- 2004 - Erster lebender Riesenkalmar wird in seinem Lebensraum von Tsunemi Kubodera und Kyoichi Mori gefilmt. Die Aufnahmen werden am 28. September 2005 in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B veröffentlicht.

Kultur


- 1767 - Die Uraufführung von Gotthold Ephraim Lessings Lustspiel Minna von Barnhelm findet in Hamburg statt.
- 1782 - Uraufführung der Oper Cora och Alonzo von Johann Gottlieb Naumann an der Hofoper in Stockholm.
- 1791 - Uraufführung der Oper Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart am Schikaneders Theater in Wien.
- 1863 - Uraufführung der Oper Les Pêcheurs de perles (Die Perlenfischer) von Georges Bizet am Théâtre-Lyrique in Paris.
- 1933 - Uraufführung der Operette Zwei Herzen im Dreivierteltakt von Robert Stolz in Zürich.

Religion


- 1061 - Der Bischof von Lucca, Anselmo da Baggio, wird als Papst Alexander II. zum Nachfolger von Nikolaus II. gewählt und tags darauf inthronisiert.

Katastrophen


- 1911 - Die Austin-Talsperre bricht und führt zu der bis dahin zweitgrößten Flutkatastrophe in Pennsylvania, USA mit 78 Toten.
- 1999 - Ein Erdbeben der Stärke 7,5 in Oaxaca, Mexiko fordert 35 Menschenleben.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1207 - Jalal ad-Din Rumi, Gründer des Mevlevi-Derwisch-Ordens aus Konya
- 1227 - Nikolaus IV., Papst
- 1540 - Salomon Alberti, Mediziner
- 1550 - Michael Mästlin, deutscher Mathematiker
- 1605 - Johann Laurentius Bausch, deutscher Arzt und Naturforscher
- 1747 - Friedrich Justin Bertuch, deutscher Unternehmer und Mäzen
- 1811 - Augusta, preußische Königin und deutsche Kaiserin
- 1823 - Rudolf von Gottschall, deutscher Schriftsteller und Literaturkritiker
- 1833 - Ferdinand von Saar, österreichischer Schriftsteller
- 1840 - Johan Svendsen, norwegischer Komponist
- 1852 - Charles Villiers Stanford, irischer Komponist
- 1857 - Hermann Sudermann, deutscher Schriftsteller
- 1862 - Georgi Konjus, russischer Komponist
- 1863 - Reinhard Scheer, deutscher Admiral
- 1864 - Max Laeuger, deutscher Künstler
- 1870 - Jean Baptiste Perrin, französischer Physiker
- 1880 - Kurt Faber, deutscher Schriftsteller
- 1882 - Hans Geiger, deutscher Kernphysiker
- 1883 - Ernst Hellinger, deutscher Mathematiker
- 1887 - Lil Dagover, deutsche Schauspielerin
- 1893 - Otto Wernicke, deutscher Schauspieler
- 1893 - Harold Joseph Laski, britischer Politiker und Politologe
- 1895 - Lewis Milestone, US-amerikanischer Regisseur
- 1896 - Charlotte Wolff, deutsch-britische Schriftstellerin
- 1897 - Gaspar Cassadó, spanischer Cellist
- 1905 - Nevill F. Mott, englischer Physiker
- 1908 - David Oistrach, sowjetisch-ukrainischer Violinist
- 1911 - Friederike Schneider, Aufseherin in verschiedenen Konzentrationslagern
- 1917 - Park Chung-hee, koreanischer Staatspräsident
- 1917 - Buddy Rich, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
- 1920 - Zhang Ailing, chinesisch-amerikanische Schriftstellerin
- 1921 - Stanislaw Kazimierz Nagy, Kardinal der katholischen Kirche
- 1921 - Deborah Kerr, britische Filmschauspielerin
- 1922 - Joana Maria Gorvin, österreichische Schauspielerin
- 1924 - Truman Capote, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1928 - Elie Wiesel, US-amerikanischer Schriftsteller und Friedensnobelpreisträger
- 1929 - Dorothee Sölle, deutsche Theologin
- 1932 - Heinz Behrens, deutscher Schauspieler
- 1934 - Alan A'Court, britischer Fußballspieler
- 1934 - Udo Jürgens, österreichischer Schlagersänger
- 1935 - Johnny Mathis, US-amerikanischer Sänger
- 1937 - Jurek Becker, deutscher Schriftsteller
- 1937 - Johannes Grützke, deutscher Maler, Zeichner und Druckgrafiker
- 1938 - Dieter Hundt, Arbeitgeberpräsident
- 1939 - Bata Illic, serbischer Sänger
- 1939 - Jean-Marie Pierre Lehn, französischer Chemiker (Chemienobelpreis 1987)
- 1940 - Harry Jerome, kanadischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1942 - Gus Dudgeon, britischer Musikproduzent
- 1942 - Frankie Lymon, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Dewey Martin, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1943 - Johann Deisenhofer, deutscher Physiker (Chemienobelpreis 1988)
- 1943 - Marylin McCoo, US-amerikanische Sängerin
- 1945 - Mike Harrion, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1945 -