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Glacier-Nationalpark (USA)
Der befindet sich in Montana und wurde am 11. Mai 1910 eingerichtet. Der Park ist 4.047 km² groß und schützt eine Gebirgs-, Wald-, und Seenlandschaft. Im Norden grenzt auf kanadischer Seite der Waterton-Lakes-Nationalpark an den Park. Beide Parks zusammen wurden 1932 als Waterton Glacier International Peace Park zu einem „Internationalen Friedenspark“ ernannt, 1976 zum Biosphärenreservat und 1995 zum Welterbe erklärt.
Geographie
Der Park enthält zahlreiche Berge, Wasserfälle, große und kleine Seen und ein paar schnell abschmelzende Gletscher. Der "Triple Divide Peak" ist ein Berg, der einen Teil der Wasserscheide zwischen dem pazifischen Ozean, der Hudson Bay und dem Golf von Mexiko bildet. Die größeren Seen des Parks sind der "Lake McDonald", der "Two Medicine Lake", "St Mary Lake" und der "Lake Sherburne". Der Nordarm des Flathead Rivers bildet die Westgrenze des Parks.
Angrenzend an den Park liegen in den USA die Indianerreservation der Blackfeet, der Flathead National Forest, die Great Bear Wilderness, der Lewis and Clark National Forest. Der Waterton-Lakes-Nationalpark, der Akamina-Kishinena Provincial Park und der Flathead Provincial Forest liegen in Kanada.
In Kanada gibt es einen Park mit dem gleichen Namen und in Alaska liegt der Glacier-Bay-Nationalpark.
Gletscher
Glacier-Bay-Nationalpark
Im Park gibt es etwa 50 kleinere Gletscher. Deren Größe reicht von 1,74km² beim Blackfoot-Gletscher bis hin zu 0,06 km² beim Gem-Glescher. Insgesamt beträgt die vergletscherte Fläche im Park 27 km². Weitere bekannte Gletscher sind der Grinnel-Gletscher, der Salamander- und der Jackson-Gletscher. 1850 gab es auf dem Gebiet des heutigen Parks noch etwa 150 Gletscher und die Größe der heute noch existierenden Gletscher ist auf etwa ein Drittel der damaligen Größe geschrumpft. Es wird angenommen, dass 2030 die Gletscher des Parks komplett abgeschmolzen sein werden.
Flora und Fauna
2003 wurden rund 10% der Waldfläche des Parkes durch Waldbrände zerstört.
Der Park ist die Heimat des Grizzlybären, des Schwarzbären sowie der Schneeziege, des Bergschafes, und Elchen.
Geschichte und Aktivitäten
Die Great Northern Railway-Gesellschaft betrieb um 1891 eine Bahnlinie südlich des heutigen Parks. 1900 wurde die Gegend als Waldschutzgebiet ausgewiesen. Bergbau war zwar noch erlaubt aber war nicht rentabel. 1910 baute die Eisenbahngesellschaft eine Reihe Hotels und Häuser im Stil der Schweizer Berghöfe, um den Tourismus anzukurbeln. Die Urlauber konnten mit Pferden zwischen den einzelnen Unterkünften hin und her reisen. Viele dieser Unterkünfte sind bis heute in Betrieb. Diese Art von Tourismusgeschäft wie sie die Great Northern Railway als „American Alps“-Projekt in dem Gebiet betrieb wurde zum Beispiel von der Northern Pacific Railroad im Yellowstone-Nationalpark und von der Atchison, Topeka, and Santa Fe Railroad am Grand Canyon betrieben.
Auf einigen der größeren Seen gibt es Touren in Holzbooten, von denen einige bis auf das Jahr 1920 zurückreichen. Die Going-to-the-sun Road von 1932 ist die einzige Straße die den Park durchquert und dabei über die kontinentale Wasserscheide ab Logan Pass führt. Auf dieser Strecke werden Bustouren angeboten.
Im Park gibt es 1.100 km Wanderwege sowie Reitwege. Einige für Fahrräder geeignete Wege sind auch vorhanden.
Siehe auch
Nationalparks in den USA
Weblinks
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- [http://whc.unesco.org/pg.cfm?cid=31&id_site=354 Eintrag] in der UNESCO-Liste des Welterbes
Kategorie:Nationalpark in den USA
Kategorie:Weltnaturerbe
ja:グレイシャー国立公園
Montana
Montana ist ein Bundesstaat im Nordwesten der USA. Der Name „Montana“ leitet sich wahrscheinlich von dem spanischen Wort montaña, vielleicht aber auch aus dem lateinischen montanus (beides zu deutsch: „Berg-“, „bergig“, „gebirgig“) her. Mit 380.700 km² ist Montana der viertgrößte Bundesstaat der USA und geringfügig größer als Deutschland aber mit rund 909.453 Einwohnern (2002) viel dünner besiedelt. Montana zählt zu den so genannten Mountain States, die von den Rocky Mountains durchzogen werden. Die Hauptstadt von Montana ist Helena. Sein Spitzname Treasure State („Staat der Schätze“) begründet sich durch die Vielzahl an Bodenschätzen und natürlichen Ressourcen (Erdöl, Kohle, Kupfer, Silber und Gold).
Politik
Helena
Der gegenwärtige Gouverneur ist Brian Schweitzer ( - 4. September 1955,Demokrat). Der Gouverneur ist das Regierungsoberhaupt, wird alle vier Jahre von den Wahlberechtigten gewählt und kann unbegrenzt oft wiedergewählt werden. Weitere durch Wahl bestimmte Posten sind die des Vizegouverneurs, der Staatsminister und des Oberstaatsanwalts. Der Senat (50 Mitglieder gewählt auf 4 Jahre) und das Abgeordnetenhaus (100 Mitglieder gewählt auf zwei Jahre) bilden zusammen das Zweikammernsystem der Legislative. Auf nationaler Ebene wird Montana durch zwei Senatoren und einen Abgeordneten des Repräsentantenhauses vertreten. Als dünnbesiedelter Bundesstaat hat Montana bei den Präsidentenwahlen nur drei Wahlmännerstimmen. Die zwei gegenwärtigen US-Senatoren aus Montana sind Max Baucus (Demokrat) und Conrad Burns (Republikaner). Am 7. November 2000 stimmen 240.178 Bürger Montanas für den Präsidentschaftskandidaten George W. Bush, während nur 137.126 Wähler Al Gore ihre Stimme gaben. Somit gingen die drei Wahlmännerstimmen Montanas an das Team von George W. Bush und Dick Cheney.
Traditionell werden in Montana bei den Präsidentschafts- und Gouverneurswahlen eher die Republikaner bevorzugt, während die Demokraten bei den Wahlen zum Kongress mehr Stimmen erhalten. Herausragende politische Persönlichkeiten aus Montana waren Michael Joseph Mansfield ( - 1903, †2001) und Jeannette Rankin ( - 1880, †1973). Michael Joseph Mansfield war von 1961 bis 1977 demokratischer Mehrheitsführer im US-Senat und später Botschafter in Japan. Jeannette Rankin war die erste Frau die in das Repräsentantenhaus gewählt wurde, dort vertrat sie konsequent ihre pazifistische Einstellung und stimmte sowohl während des Ersten als auch während des Zweiten Weltkrieges gegen den Kriegseintritt der USA.
Siehe auch:
- Gouverneure des Bundesstaates Montana (1889-heute), oder
- Gouverneure des Territoriums Montana (1864-1889)
Verwaltung und Gliederung
Gouverneure des Territoriums Montana (1864-1889)
Der Bundesstaat gliedert sich in 56 einzelne Counties (vergleichbar mit den deutschen Landkreisen). Der Kreis mit der größten Bevölkerungszahl ist mit über 129.000 Einwohnern der Yellowstone County im Süden des Staates.
Siehe: Liste der Countys in Montana
Wirtschaft
Montana ist ein Bundesstaat reich an Bodenschätzen und anderen natürliche Ressourcen. Zu den wichtigsten Vorkommen an Rohstoffen zählen Kupfer, Gold, Silber, Edelsteine, Vermiculit, Talkum, Tonerden, Antimon, Kalkstein, Phosphat, Gips, Steine, Sand und Kies. Von ebenso großer Bedeutsamkeit sind die großen Vorkommen an Erdöl, Erdgas und Kohle. So basiert der Großteil der Industrieproduktion auf der Verarbeitung der geförderten Rohstoffe (Erdöl- und Kohleprodukte, Erzverhüttung, chemische Erzeugnisse, Metallprodukte). Die Landwirtschaft ist jedoch der wichtigste Erwerbszweig. Im Nordosten und im Zentrum von Montana wird Weizen, Mais und Gerste angebaut während im Süden die Rinder- und Viehzucht betrieben wird. Die Forstwirtschaft floriert vor allem im Nordwesten des Landes, wenn sich auch große Teile der Nutzwälder in staatlicher Hand befinden.
Bevölkerung
Montana ist mit 909.453 (2002) Einwohnern einer der bevölkerungsärmsten und dünnstbesiedelten Bundesstaaten der USA. Zu 90,6 % besteht die Bevölkerung aus "Weißen" mit weitem Abstand gefolgt von den Amerikanischen Ureinwohnern (Indianern) mit 6,2 % und den Lateinamerikanern mit 2,0 %.
Die bedeutendsten Indianerstämme sind die Assiniboine, Blackfoot, Cheyenne, Absarokee, Flathead und Anishinabe. Circa zwei Drittel von ihnen leben heute in Reservaten. Zwischen 1990 und 2000 ist die Bevölkerung um insgesamt 12.9 % gewachsen.
Anishinabe
Indianerreservationen in Montana
Es gibt sechs verschiedene Indianerreservate in Montana:
- Fort-Peck-Reservation
- Northern-Cheyenne-Reservation
- Crow-Reservation
- Rocky-Boys-Reservation
- Blackfeet-Reservation
- Flathead-Reservation
Bevölkerungsentwicklung
Die Einwohnerentwicklung zwischen 1880 und 2003. Die Zahlen für die Jahre 1880 - 2000 entstammen den jeweiligen Volkszählungen. Die Zahl für das Jahr 2003 ist eine Schätzung.
Flathead-Reservation
Flathead-Reservation
Geographie
Im Norden grenzt Montana an die kanadischen Provinzen British Columbia, Alberta und Saskatchewan, im Osten liegen die US-Bundesstaaten North Dakota und South Dakota, im Süden Wyoming und im Südwesten und Westen Idaho. Der Westen Montanas besteht aus hohen, zerklüfteten Bergen (siehe Rocky Mountains), während der Osten durch weite Tiefebenen (siehe Great Plains) geprägt ist. Mit 89.847 Einwohnern ist Billings die größe Stadt in Montana. In Montana liegt der Glacier-Nationalpark sowie ein kleiner Teil des Yellowstone National Parks. Der Missouri, Milk, Flathead und Yellowstone sind die vier Hauptflüsse. Der kürzeste Fluss der Welt, der Roe River, fließt ebenfalls durch Montana.
Größte Städte
(Einwohner 1. Juli 2004)
- Billings - 96.977
- Missoula - 61.790
- Great Falls - 56.503
- Butte-Silver Bow - 32.393
- Bozeman - 32.414
- Helena - 27.196
- Kalispell - 17.381
Siehe auch: Die 25 größten Städte in Montana oder Liste der Städte und Ortschaften in Montana
Sehenswürdigkeiten
Herausragende Sehenswürdigkeiten sind vor allem die beiden Nationalparks, der Glacier National Park im Norden und der Yellowstone National Park im Süden. Andere Touristenattraktionen sind das Little Bighorn Battlefield National Museum, die frühere Hauptstadt von Montana Virginia City, die Geisterstadt Nevada City, die Grant-Kohr's Ranch National Historic Sites und das Museum für die Geschichte der Prärieindianer in Browning.
Nationalparks, Gedenkstätten und Denkmäler
- Big Hole National Battlefield
- Bighorn Canyon National Recreation Area
- Glacier National Park
- Grant-Kohrs Ranch National Historic Site
- Lewis & Clark National Historic Trail
- Little Bighorn Battlefield National Monument
- Yellowstone National Park
Geschichte
Zwischen 1864 - 1889 wurde Montana als Territorium organisiert, es entstand aus der Umbildung des größeren Idaho Territory. Im ersten Jahr als Territorium war Bannack die Hauptstadt, Bannack wurde jedoch etwas später (1865) von Virginia City als Capitol City abgelöst. 1875 wurde der Hauptstadtsitz noch einmal, in die heutige Hauptstadt Helena, verlagert. Die Aufnahme in die Vereinigten Staaten von Amerika erfolgt im Jahr 1889 - Montana wird somit 41. Bundesstaat der USA.
Zeitleiste
- 1743 Die beiden Händler Louis-Joseph und Francois Vérendrye erreichen als erste Europäer das Gebiet des heutigen Montanas
- 1803 Im Zuge des Louisiana Purchase gelangt das Gebiet des heutigen Ost-Montana in die Hände der USA
- 1805-1806 Erkundung Montanas durch die Lewis-und-Clark-Expedition
- 1846 Das heutige Nordwest-Montana wird von Großbritannien im Zuge des Oregon-Vertrages den USA überlassen
- 1861-1864 Teil des Dakota Territory
- 1862 Beginn des Goldrausches am Grasshopper Creek und später in Virginia City
- 1864 Montana wird zu einem eigenständigen US-Territorium (erste Hauptstadt: Bannack) Siehe auch: Montana Territory
- 1865-1875 Virginia City ist Hauptstadt des Montana Territory
- 1875 Helena wird neue Hauptstadt
- 1876, 25. Juni Schlacht am Little Bighorn River zwischen einem Regiment der 7. Kavallerie unter George Armstrong Custer und Indianern
- 1889 Montana wird als 41. Bundesstaat in die Vereinigten Staaten aufgenommen.
- 1910 Gründung des Glacier National Park
- 1911 Fertigstellung des State Capitol in Helena
- 1916 Die Republikanerin Jeanette Rankin zieht als erste Frau in das Repräsentantenhaus ein
- 1972 Überarbeitung der Verfassung
- 1973 Die neue Verfassung tritt in Kraft
- 1988 Dürrekatastrophe, schwerste Dürre seit den dreißiger Jahren
Siehe auch: Indianer Nordamerikas der Sioux und Cheyenne
Flagge
Die Flagge von Montana zeigt das Siegel des Bundesstaates auf blauem Grund. Sie entstand aus einer Truppenfahne, die ursprünglich von Freiwilligenverbänden im Spanisch-Amerikanischen Krieg von 1898 benutzt wurde. Die Flagge in ihrer jetzigen Form stammt aus dem Jahr 1905, der Name "Montana" wurde jedoch erst 1981 hinzugefügt.
Siehe auch: Hymne von Montana; Siegel Montanas
Persönlichkeiten
- Gary Cooper, Schauspieler und Oskarpreisträger
- A.B. Guthrie Jr., Schriftsteller
- Plenty Coups, Indianerhäuptling
- Phil Jackson, Basketballtrainer
- David Lynch, Regisseur und Drehbuchautor
- Jeannette Rankin, Politikerin und Pazifistin
- Charles M. Russell, Maler
- Evel Knievel, Stuntman
- Myrna Loy, Schauspielerin
- Mike Mansfield, Politiker
- Martha Raye, Schauspielerin
- Lester C. Thurow, Wirtschaftswissenschaftler
Weblinks
- [http://www.state.mt.us Seite des US-Bundesstaats Montana]
- [http://visitmt.com Offizielle Tourismus-Seite]
Kategorie:US-Bundesstaat
ja:モンタナ州
ko:몬태나 주
1910
- 1. Januar: Robert Comtesse wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Neue 100- und 1000-Franc-Scheine werden in Frankreich eingeführt
- 21. Februar: Ermordung des ägyptischen Ministerpräsidenten Butros Ghali: Pascha
- 14. April: Gründung der Odenwaldschule
- 23. April: Die Weltausstellung in Brüssel wird eröffnet
- 11. Mai: Gründung des Glacier-Nationalparks in Montana (USA)
- 13. Juli: Das Luftschiff „Erbslöh“ explodiert in der Luft und stürzt ab. Die Besatzung stirbt
- 22. August: Korea wird von Japan annektiert (Ilje Sidae)
- 29. August: Das bisherige Fürstentum Montenegro wird zum Königreich
- 13. September - In Danzig plädiert der Deutsche Juristentag gegen die Abschaffung der Todesstrafe.
- 5. Oktober: Ende der Monarchie in Portugal. Endgültige Trennung von Staat und Kirche
- 25. Oktober: Offizielle Gründung des ersten Kibbuz, Degania
- Demonstration gegen das Dreiklassenwahlrecht in Berlin
- Gründung des Reichsverbands Deutscher Städte
- Wyk auf der Nordseeinsel Föhr erhält die Stadtrechte
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 15. Mai: Gründung des Vereins FC St. Pauli
Kultur
- 8. Januar: Uraufführung der Operette Zigeunerliebe von Franz Lehár am Carl-Theater in Wien
- 19. Februar: Uraufführung der Oper Don Quichotte von Jules Massenet in Monte Carlo
- 27. Februar: Uraufführung der Oper Die Hauptmannstochter von César Cui am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg
- 2. April: Uraufführung der Operette Der letzte Jonas von Rudolf Dellinger am Residenztheater in Dresden
- 18. September: Uraufführung der Oper Liebelei von Franz Neumann in Frankfurt am Main
- 19. November: Uraufführung der Operette Die schöne Risette von Leo Fall in Wien
- 20. November: Uraufführung der Oper Semirama von Ottorino Respighi in Bologna
- 30. November: Uraufführung der Oper Macbeth von Ernest Bloch an der Opéra-Comique in Paris
- 10. Dezember: Uraufführung der Oper La Fanciulla del West (Das Mädchen aus dem goldenen Westen) von Giacomo Puccini an der Metropolitan Opera in New York
- 1. Januar: Alois Grillmeier, katholischer Theologe und Kardinal († 1998)
- 6. Januar: Kurt Fischer, deutscher Bürgermeister († 1969)
- 7. Januar: August Dickmann, Kriegsdienstverweigerer, Zeuge Jehovas († 1939)
- 8. Januar: Galina Ulanowa, russische Primaballerina († 1998)
- 11. Januar: Trygve Bratteli, norwegischer Politiker († 1984)
- 16. Januar: Walter Schellenberg, Chef der militärischen Geheimdienste im Dritten Reich († 1953)
- 20. Januar: Lauritz Lauritzen, deutscher Politiker († 1980)
- 23. Januar: Django Reinhardt, belgisch-französischer Jazzmusiker († 1953)
- 25. Januar: Henri Louveau, französischer Rennfahrer († 1991)
- 30. Januar: Carola Höhn, deutsche Schauspielerin († 2005)
- 31. Januar: Emmy Diemer-Nicolaus, deutsche Politikerin und MdB
- 31. Januar: Giorgio Perlasca, italienischer Faschist und Retter tausender Juden in Budapest († 1992)
- 31. Januar: Ludwig von Moos, Schweizer Politiker († 1990)
- 2. Februar: August Berlin, deutscher Politiker († 1981)
- 6. Februar: Elfriede Seppi, deutsche Politikerin und MdB († 1976)
- 6. Februar: Vera Brühne, mutmaßliche Doppelmörderin († 2001)
- 7. Februar: Elisabeth Reichelt, deutsche Kammersängerin und Koloratursopranistin († 2001)
- 7. Februar: Max Bense, deutscher Philosoph, Schriftsteller und Publizist († 1990)
- 8. Februar: Raph, französisch-argentinischer Rennfahrer († 1994)
- 9. Februar: István Arató, ungarischer Komponist († 1980)
- 9. Februar: Jacques Lucien Monod, französischer Biochemiker († 1976)
- 10. Februar: Dominique Pire, belgischer Mönch und Theologe († 1969)
- 10. Februar: Georges Pire, belgischer Mönch († 1969)
- 10. Februar: Maria Cebotari, moldawische Opernsängerin († 1949)
- 12. Februar: Gunnar Höckert, finnischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1940)
- 13. Februar: Elsa Barraine, französische Komponistin († 1999)
- 13. Februar: William Bradford Shockley, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger. († 1989)
- 16. Februar: Walter Fisch, deutscher Politiker († 1966)
- 22. Februar: Spade Cooley, US-amerikanischer Country-Musiker und Bandleader († 1969)
- 27. Februar: Joan Bennett, US-amerikanische Schauspielerin († 1990)
- 1. März: Archer John Porter Martin, britischer Chemiker und Nobelpreisträger († 2002)
- 2. März: Franz Ott, deutscher Politiker († 1998)
- 4. März: Tancredo Neves, brasilianischer Politiker († 1985)
- 5. März: Ennio Flaiano, italienischer Schriftsteller († 1972)
- 5. März: Jozef Marcinkiewicz, polnischer Mathematiker († 1940)
- 9. März: Samuel Barber, US-amerikanischer Komponist († 1981)
- 11. März: Jacinta Marto, Selige, Zeugin einer Marienerscheinung († 1920)
- 11. März: Konstantin Konstantinowitsch Kokkinaki, sowjetischer Testpilot († 1990)
- 11. März: Robert Havemann, deutscher Chemiker, Kommunist und Regimekritiker in der DDR († 1982)
- 13. März: Karl Mommer, deutscher Politiker († 1990)
- 14. März: Helmut Knochen, im Dritten Reich Kommandeur des Sicherheitsdienstes in Paris († 2003)
- 16. März: Yank Rachell, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1997)
- 18. März: Chiang Ching-kuo, taiwanesicher Premierminister († 1988)
- 20. März: Helmut Bertram, deutscher Politiker († 1981)
- 23. März: Akira Kurosawa, japanischer Regisseur († 1998)
- 23. März: Jakob Bender, deutscher Fußballspieler († 1981)
- 24. März: Jacques Chailley, französischer Musikwissenschaftler und Komponist († 1999)
- 1. April: Sergei Nikolajewitsch Anochin, sowjetischer Testpilot († 1986)
- 5. April: Effi Biedrzynski, deutsche Lektorin und Publizistin († 2004)
- 10. April - Abu-Bakr Khairat, ägyptischer Komponist († 1963)
- 11. April: António de Spínola, portugiesischer General und Politiker († 1996)
- 11. April: Klaus-Joachim Zülch, deutscher Neurowissenschaftler († 1988)
- 13. April: Walter Bargatzky, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes († 1998)
- 15. April: Miguel Najdorf, Schachgroßmeister († 1997)
- 18. April: Rudolf Lange, deutscher SS-Standartenführer und Kommandeur († 1945)
- 20. April: Brigitte Mira, deutsche Schauspielerin, Kabarettistin und Chanson-Sängerin († 2005)
- 23. April: Simone Simon, französische Schauspielerin († 2005)
- 28. April: Nicolas Rossolimo, französisch-US-amerikanischer Schachspieler († 1975)
- 29. April: Fritz Kühn, deutscher Fotograf, Bildhauer und Kunstschmied († 1967)
- 1. Mai: Roland Rainer, österreichischer Architekt († 2004)
- 5. Mai: Leo Lionni, Grafiker, Maler und Buchautor († 1999)
- 7. Mai: Heinz Winkler, Minister für Aufbau in der DDR († 1958)
- 8. Mai: Mary Lou Williams, US-amerikanische Jazz-Pianistin, -komponistin († 1981)
- 10. Mai: Eric Berne, kanadischer Arzt und Psychiater († 1970)
- 12. Mai: Dorothy Mary Hodgkin, englische Biochemikerin († 1994)
- 12. Mai: Johan Ferrier, Gouverneur und 1. Staatspräsident von Suriname
- 15. Mai: Hans Kilb, deutscher Jurist († 1984)
- 15. Mai: Wolfgang Becker, deutscher Filmregisseur († 2005)
- 16. Mai: Ernst van Aaken, deutscher Sportmediziner († 1984)
- 19. Mai: Nathuram Godse, Mörder von Mahatma Gandhi († 1949)
- 23. Mai: Artie Shaw, US-amerikanischer Jazzmusiker († 2004)
- 23. Mai: Franz Kline, US-amerikanischer Maler († 1962)
- 23. Mai: Scatman Crothers, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler († 1986)
- 24. Mai: Nils-Eric Fougstedt, finnischer Komponist und Dirigent († 1961)
- 26. Mai: Laurance Rockefeller, US-amerikanischer Milliardär († 2004)
- 30. Mai: Hermann Hilber, deutscher Arzt und Medizinprofessor († 1979)
- 30. Mai: Inge Meysel, deutsche Schauspielerin († 2004)
- 30. Mai: Ralph Metcalfe, US-amerikanischer Leichtathlet, Olympiasieger und Politiker († 1978)
- 4. Juni: Christopher Cockerell, britischer Ingenieur und Erfinder des Hovercrafts († 1999)
- 4. Juni: Sergio Pignedoli, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1980)
- 7. Juni: Maria Terwiel, Widerstandkämpferin gegen den Nationalsozialismus († 1943)
- 8. Juni: Erich Mückenberger, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR († 1998)
- 8. Juni: Johannes Caspers, deutscher Politiker und MdB († 1986)
- 9. Juni: Paul Dickopf, Präsident des Bundeskriminalamtes 1965 bis 1971 († 1973)
- 10. Juni: Howlin' Wolf, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1976)
- 10. Juni: Lady Diana Mosley, britische Faschistenwitwe († 2003)
- 11. Juni: Carmine Coppola, US-amerikanischer Musiker und Komponist († 1991)
- 11. Juni: Jacques-Yves Cousteau, französischer Meeresforscher († 1997)
- 13. Juni: Gonzalo Torrente Ballester, spanischer Schriftsteller († 1999)
- 17. Juni: Red Foley, US-amerikanischer Country-Musiker († 1968)
- 18. Juni: Günther Serres, deutscher Politiker und MdB († 1981)
- 20. Juni: Arthur Lloyd Eshbach, ist amerikanischer SF-Autor und Herausgeber († 2003)
- 21. Juni: Charles Jones, US-amerikanischer Komponist († 1997)
- 22. Juni: Axel von Ambesser, deutscher Regisseur († 1988)
- 22. Juni: Herbert Quandt, deutscher Industrieller († 1982)
- 22. Juni: Konrad Zuse, Bauingenieur und Erfinder des ersten funktionstüchtigen Computers († 1995)
- 23. Juni: Annemarie Böll, deutsche Übersetzerin († 2004)
- 23. Juni: Gordon Bitner Hinckley, 15. Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
- 23. Juni: Jean Anouilh, französischer Dramatiker († 1987)
- 23. Juni: Milton Hinton, Jazz-Musiker († 2000)
- 27. Juni: Pierre Joubert, Künstler, Pfadfinder († 2002)
- 2. Juli: C. C. Bergius, deutscher Schriftsteller († 1996)
- 2. Juli: Erich Deuser, Psysiotherapeut der deutschen Fußballnationalmannschaft († 1993)
- 4. Juli: Govan Mbeki, Führer der Anti-Apartheidsbewegung († 2001)
- 5. Juli: Robert K. Merton, amerikanischer Soziologe († 2003)
- 7. Juli: Monika Mann, deutsche Schriftstellerin († 1992)
- 11. Juli: Ludwig Stumpfegger, Nazi-Arzt († 1945)
- 14. Juli: William Hanna, US-amerikanischer Zeichentrickfilmer und Produzent († 2001)
- 27. Juli: Rajzel Zychlinski, jiddische Dichterin († 2001)
- 28. Juli: Erich Kuby, deutscher Journalist und Schriftsteller († 2005)
- 28. Juli: Gerhard Stöck, deutscher Leichtathlet und Olympiasieger († 1985)
- 1. August: Gerda Taro, deutscher Fotograf († 1937)
- 8. August: Hans Baur, deutscher Schauspieler († 1986)
- 9. August: Robert van Gulik, niederländischer Krimi-Schriftsteller († 1967)
- 12. August: Bruno Max Leuschner, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR († 1965)
- 12. August: Heinrich Sutermeister, schweizer Komponist († 1995)
- 14. August: Hermann Diebäcker, deutscher Politiker und MdB († 1982)
- 14. August: Pierre Schaeffer, französischer Komponist († 1995)
- 15. August: Josef Klaus, österreichischer Politiker († 2001)
- 20. August: Eero Saarinen, finnsischer Architekt und Designer († 1961)
- 23. August: Alfons Maria Stickler, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 23. August: Giuseppe Meazza, italienischer Fußballspieler († 1979)
- 27. August: Agnes Gonxha Bojaxhio, Mutter Theresa, Gründerin einer Hilforganisation († 1997)
- 27. August: Max Weiler, österreichischer Maler († 2001)
- 28. August: Wolfgang Kimmig, deutscher Prähistoriker († 2001)
- 1. September: Pierre Bézier, französischer Mathematiker († 1999)
- 3. September: Franz Jachym, Weihbischof von Wien († 1984)
- 3. September: Maurice Papon, französischer Politiker
- 8. September: Irmfried Eberl, Leiter verschiedener Vernichtungslager († 1948)
- 8. September: Jean-Louis Barrault, französischer Schauspieler, Pantomime und Regisseur († 1994)
- 8. September: Rudolf-Ernst Heiland, deutscher Politiker († 1965)
- 9. September: Fritz Dorls, deutscher Politiker († 1995)
- 10. September: Franz Hengsbach, Bischof von Essen († 1991)
- 11. September: Gerhard Schröder, deutscher Politiker († 1989)
- 12. September: Donald Hamish Cameron of Lochiel, Schottischer Clanchef († 2004)
- 12. September: Erich Brehm, deutscher Kabarettautor und -leiter († 1965)
- 16. September: Karl Kling, Fahrer der Silberpfeil-Ära († 2003)
- 18. September: Josef Tal, deutsch-jüdischer Komponist, Dirigent und Pianist
- 19. September: Curt Meyer-Clason, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
- 19. September: Nellie Halstead, britische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin († 1991)
- 21. September: Ilse Middendorf, Begründerin einer Atemlehre
- 21. September: Meinrad Schütter, Schweizer Komponist
- 25. September: Georg Paucker, Kurzschrifttheoretiker und -praktiker († 1979)
- 27. September: Elimar Freiherr von Fürstenberg, deutscher Politiker († 1981)
- 1. Oktober: Max Vehar, deutscher Politiker und MdB († 1992)
- 8. Oktober: Rudolf Abderhalden, Schweizer Physiologe und Pathologe († 1965)
- 11. Oktober: Albert Hößler, deutscher Widerstandskämpfer († 1942)
- 13. Oktober: Eduard Orth, deutscher Politiker der CDU († 1968)
- 14. Oktober: Erich Ehrlinger, SS-Brigadeführer († 2004)
- 14. Oktober: John Wooden, US-amerikanischer Basketballspieler und -trainer
- 15. Oktober: Sybille Schloss, deutsche Schauspielerin
- 19. Oktober: Subrahmanyan Chandrasekhar, US-amerikanischer (Astro-)Physiker († 1995)
- 22. Oktober: Maurice Zermatten, Schweizer Schriftsteller († 2001)
- 23. Oktober: Richard Mortensen, dänischer Maler († 1993)
- 25. Oktober: William Higinbotham, amerikanischer Physiker († 1994)
- 26. Oktober: Eva Hoffmann-Aleith, deutsche Pastorin und Schriftstellerin († 2002)
- 29. Oktober: Alfred Jules Ayer, britischer Philosoph († 1989)
- 29. Oktober: Aurélie Nemours, französische Malerin († 2005)
- 30. Oktober: Thyra Hamann-Hartmann, deutsche Textilkünstlerin († 2005)
- 2. November: Friedrich Brünner, deutscher Politiker († 2004)
- 3. November: Karel Zeman, tschechischer Filmregisseur († 1989)
- 6. November: Erik Ode, deutscher Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher († 1983)
- 7. November: Edmund Leach, englischer Naturwissenschaftler und Elektrotechniker († 1989)
- 7. November: Heinrich Dathe, deutscher Zoologe († 1991)
- 8. November: Elfriede Brüning, deutsche Schriftstellerin und Fernsehspielautorin
- 9. November: Schorsch Meier, deutscher Rennfahrer († 1999)
- 12. November: Kurt Hoffmann, deutscher Regisseur von Unterhaltungsfilmen († 2001)
- 14. November: Eric Malpass, englischer Schriftsteller († 1996)
- 14. November: Silvio Angelo Pio Oddi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 2001)
- 15. November: Stanislaus Kobierski, deutscher Fußballspieler († 1972)
- 16. November: Jane Tilden, österreichische Schauspielerin († 2002)
- 18. November: Friedrich Weinreb, jüdisch-chassidischer Weiser, Erzähler und Schriftsteller († 1988)
- 25. November: Willie Smith, US-amerikanischer Altsaxophonist († 1967)
- 28. November: Karl-Heinz Hoffmann, SED-Funktionär und Verteidigungsminister der DDR († 1985)
- 29. November: August Lenz, deutscher Fußballspieler († 1988)
- 1. Dezember: Alicia Markova, englische Primaballerina des klassischen Balletts († 2004)
- 4. Dezember: Hans Kies, deutscher Bildhauer und Politiker († 1984)
- 4. Dezember: Thelma White, US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
- 12. Dezember: Henri Challan, französischer Komponist († 1977)
- 12. Dezember: René Challan, französischer Komponist († 1978)
- 12. Dezember: Emanuel Nobs, ostschweizer Maler († 1985)
- 12. Dezember: Helene Mayer, deutsche Fechterin († 1953)
- 13. Dezember: Van Heflin, US-amerikanischer Schauspieler († 1971)
- 19. Dezember: Jean Genet, französischer Romanautor, Dramatiker und Poet († 1986)
- 23. Dezember: Kurt Meyer, General der Waffen-SS († 1961)
- 24. Dezember: Max Miedinger, Schweizer Grafiker und Typograf († 1980)
- 26. Dezember: Imperio Argentina, spanische Sängerin und Schauspielerin († 2003)
- 29. Dezember: Ronald Coase, britischer Wirtschaftswissenschaftler
- 30. Dezember: Paul Bowles, US-amerikanischer Schriftsteller und Komponist († 1999)
- Ruth Hughes Aarons US-amerikanische Tischtennisweltmeisterin († 1980)
- 5. Januar: Léon Walras, französischer Volkswirt ( - 1834)
- 17. Januar: Friedrich Wilhelm Georg Kohlrausch, deutscher Physiker ( - 1840)
- 29. Januar: Édouard Rod, Schweizer Schriftsteller ( - 1857)
- 1. Februar: Otto Julius Bierbaum, deutscher Autor und Schriftsteller ( - 1865)
- 7. Februar: Josef Schöffel, österreichischer Journalist und Politiker ( - 1832)
- 14. Februar: Ludwig Hartmann, Komponist und Musikkritiker ( - 1836)
- 19. Februar: Udo zu Stolberg-Wernigerode, Politiker und preußischer Staatsbeamter ( - 1840)
- 1. März: José Domingo de Obaldía, zweiter Staatspräsident von Panama ( - 1845)
- 10. März: Karl Lueger, österreichischer Politiker, Wiener Bürgermeister ( - 1844)
- 13. März: Robert Thallon, britischer Komponist und Organist ( - 1852)
- 21. März: Johannes Schilling, deutscher Bildhauer ( - 1828)
- 24. März: Joseph Maria Stowasser, österreichischer Altphilologe ( - 1854)
- 26. März: Auguste Charlois, französischer Astronom ( - 1864)
- 2. April: Friedrich von Bodelschwingh der Ältere, deutscher Pastor und Theologe, Pfarrer ( - 1831)
- 2. April: William Mactaggart, britischer Maler ( - 1835)
- 3. April: Richard Abegg, deutscher Chemiker ( - 1869)
- 6. April: Michael Rua, Generaloberer der Salesianer Don Boscos ( - 1837)
- 14. April: Julius Kühn, Begründer des Universitätsstudiums der Agrarwissenschaften ( - 1825)
- 21. April: Mark Twain, US-amerikanischer Schriftsteller ( - 1835)
- 26. April: Bjørnstjerne Bjørnson, norwegischer Dichter und Politiker ( - 1832)
- 26. April: Garretson W. Gibson, ehemaliger Präsident Liberias ( - 1832)
- 4. Mai: Adolph Woermann, Hamburger Kaufmann, Reeder und Politiker ( - 1847)
- 6. Mai: Carl Ferdinand Otto Ludwig Udo III. von Alvensleben, Rittergutsbesitzer ( - 1823)
- 6. Mai: Eduard VII., britischer König und Prince of Wales ( - 1841)
- 10. Mai: Carl Reinecke, deutscher Komponist ( - 1824)
- 12. Mai: William Huggins, britischer Astronom ( - 1824)
- 16. Mai: Henri Edmond Cross, französischer Maler ( - 1856)
- 18. Mai: Franz Skarbina, deutscher Maler ( - 1849)
- 18. Mai: Pauline Viardot-Garcia, französische Künstlerin ( - 1821)
- 22. Mai: Jules Renard, französischer Schriftsteller ( - 1864)
- 27. Mai: Robert Koch, deutscher Bakteriologe und Nobelpreisträger ( - 1843)
- 28. Mai: Emil Zuckerkandl, österreichischer Mediziner ( - 1849)
- 29. Mai: Mili Alexejewitsch Balakirew, russischer Komponist, Pianist und Dirigent ( - 1837)
- 31. Mai: Elizabeth Blackwell, erste Ärztin mit Hochschulabschluss ( - 1821)
- 2. Juni: Eduard Locher, Schweizer Ingenieur, Erfinder und freier Unternehmer ( - 1840)
- 3. Juni: Julius Wolff, deutscher Dichter und Schriftsteller ( - 1834)
- 5. Juni: O. Henry, US-amerikanischer Schriftsteller ( - 1862)
- 1. Juli: Max Honsell, Wasserbauingenieur und Professor in Karlsruhe ( - 1843)
- 4. Juli: Giovanni Schiaparelli, italienischer Astronom ( - 1835)
- 4. Juli: Louis-Albert Bourgault-Ducoudray, französischer Komponist ( - 1840)
- 10. Juli: Johann Gottfried Galle, deutscher Astronom ( - 1812)
- 12. Juli: Charles Stewart Rolls, Mitgründer des Automobil-Unternehmens Rolls-Royce ( - 1877)
- 13. Juli: Oskar Erbslöh, Luftfahrtpionier ( - 1879)
- 5. August: Julius Petersen, dänischer Mathematiker ( - 1839)
- 13. August: Florence Nightingale, englische Krankenpflegerin und Erfinderin des Kriegslazaretts ( - 1820)
- 16. August: Pedro Montt Montt, chilenischer Politiker ( - 1848)
- 20. August: Otto Piltz, deutscher Maler ( - 1846)
- 20. August: August Robert Wolff, Warschauer Verleger und Buchhändler ( - 1833)
- 26. August: William James, US-amerikanischer Psychologe und Philosoph ( - 1842)
- 2. September: Henri Rousseau, französischer Maler ( - 1844)
- 6. September: Elías Fernández Albano, chilenischer Politiker ( - 1845)
- 7. September: William Holman Hunt, britischer Maler ( - 1827)
- 20. September: Josef Kainz, österreichischer Schauspieler ( - 1858)
- 8. Oktober: Maria Konopnicka, Dichterin ( - 1842)
- 17. Oktober: Kurd Laßwitz, deutscher Schriftsteller und Philosoph ( - 1848)
- 23. Oktober: Rama V., König von Siam ( - 1853)
- 30. Oktober: Henry Dunant, Gründer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz ( - 1828)
- 15. November: Wilhelm Raabe, deutscher Erzähler ( - 1831)
- 20. November: Lew Nikolajewitsch Tolstoi, russischer Schriftsteller ( - 1828)
- 23. November: Octave Chanute, US-amerikanischer Eisenbahningenieur und Luftfahrt-Pionier ( - 1832)
- 3. Dezember: Mary Baker Eddy, US-amerikanische Autorin und Religionsgründerin ( - 1821)
- 17. Dezember: Max Wilhelm Meyer, deutscher Astronom, Naturforscher und Schriftsteller ( - 1853)
- 29. Dezember: Reginald Doherty, englischer Tennisspieler ( - 1872)
- Michail Alexandrowitsch Wrubel, russischer Maler des Symbolismus
- Édouard Colonne, französischer Dirigent ( - 1838)
Nobelpreise
- Physik: Johannes Diderik van der Waals
- Chemie: Otto Wallach
- Staat in Nordamerika. Der einzige unabhängige Nachbarstaat sind die USA, mit denen Kanada rege Wirtschaftsbeziehungen pflegt. Ferner grenzt Kanada an das zu Dänemark gehörende Grönland und an das zu Frankreich gehörende St. Pierre und Miquelon. Kanada ist ein Flächenstaat, dessen Bevölkerung zum Großteil auf wenige städtische Zentren konzentriert ist. Um die ethnische, sprachliche und kulturelle Vielfalt der einzelnen Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten, ist Kanada politisch als Föderation organisiert; ein Mosaik der Kulturen ist (im Gegensatz zum Modell des Schmelztiegels) politisch gewollt. Die Unabhängigkeitsbestrebungen Québecs, die Rechte der französischsprachigen Bevölkerungsgruppe und die Rechte der indianischen Völker prägen zentrale Konfliktlinien innerhalb der kanadischen Gesellschaft.
Geographie
Québec
Kanada ist mit einer Fläche von 9.984.670 Quadratkilometern nach Russland das zweitgrößte Land der Erde. Davon sind 9.093.507 km² Landmasse und 891.163 km² Wasserfläche. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung über Landfläche beträgt 4.634 Kilometer von Kap Columbia auf den Ellesmere-Inseln, Nunavut nach Mittelinsel auf dem Eriesee in Ontario, die größte Ost-West-Entfernung beträgt 5.514 Kilometer von Kap Spear in Neufundland und Labrador bis zur Grenze des Yukon-Territoriums mit Alaska.
Die Gesamtlänge der Grenze zwischen Kanada und den USA beträgt 8.890 Kilometer. Kanada hat mit 202.080 Kilometern die längste Küstenlinie der Welt.
Es grenzt an die USA (im Süden und im Westen (Alaska)), den Pazifischen Ozean, das Nordpolarmeer, Grönland (Seegrenze) und den Atlantischen Ozean. Die größte Insel ist die Baffininsel. Der Osten des Landes wird vom Sankt-Lorenz-Strom dominiert, der Norden von der Hudson Bay. In Mittelkanada schließen sich – als nördliche Fortsetzung des US-amerikanischen „Mittleren Westen“ – weitläufige Ebenen an. Westlich davon liegen die Rocky Mountains und die Pazifikküste. Die größte Stadt ist Toronto, gefolgt von Montréal, Vancouver und Calgary.
Der Nordteil wird vom kanadisch-arktischen Archipel geprägt. Die nördlichste Halbinsel ist Boothia.
Klima
Kanada umfasst unterschiedliche Klimazonen (vom Polarklima bis zum gemäßigten Klima). Hauptsächlich bestimmt jedoch das Boreale Klima mit langen kalten Wintern (bis zu –35 °C) und kurzen heißen Sommern (bis zu 35 °C) den überwiegenden Teil Kanadas. Aufgrund der Größe des Landes ist das Klima in den einzelnen Bundesstaaten sehr unterschiedlich. So wurden z.B. im Winter 2004 / 2005 Temperaturen von -58 °C in Burwash Landing / Yukon Territory gemessen.
An der Westküste findet man angenehmes Seeklima mit hohen Niederschlägen, da sich die feuchte vom Ozean kommende Luft am Westrand des Küstengebirges abregnet. Die Jahreszeiten sind in den Provinzen Quebec und Ontario am deutlichsten zu entdecken. Hier gibt es kalte Winter, angenehme Frühjahre und Herbstmonate und von Juli bis September den oft sehr schwül-heißen Sommer mit Durchschnittstemperaturen um 25 °C.
Bevölkerung
Die Bevölkerung Kanadas beträgt geschätzte 32 Millionen. Der letzte Census-Report von 2001 gibt die kanadische Bevölkerung mit 30.007.094 an. Das ergibt eine Bevölkerungsdichte von ca. 3,2 Einwohner/km², welche damit eine der geringsten der Welt ist.
Der Großteil der Bevölkerung lebt in den Provinzen Québec und Ontario entlang des Sankt-Lorenz-Stromes, d. h. rund um Toronto, Montréal, Québec, Ottawa, London und Hamilton.
11,4 Millionen leben in Ontario, 7,2 Millionen in Québec, 3,9 Millionen in British Columbia und 3 Millionen in Alberta. Die restlichen Provinzen und Territorien haben jeweils weniger als 1 Million Einwohner, wobei Nunavut mit knapp 27.000 Einwohnern das bevölkerungsärmste Territorium Kanadas ist.
Sprachen
Landessprachen sind Englisch und Französisch. In Nunavut ist auch Inuktitut Amtssprache.
Alle Provinzen mit Ausnahme von Québec (frz.) und Neubraunschweig (bilingual engl./frz.) sind englischsprachig, im Volksmund auch genannt English Canada. Alle Regionen haben nicht-englischsprachige Minderheiten, in der Hauptsache Nachkommen der ursprünglichen Bewohner, Inuit (im Norden) und Indianervölker (siehe auch Indianer Nordamerikas). In Neuschottland gibt es eine Minderheit, die Schottisches Gälisch spricht.
Demographische Struktur und Entwicklung
Schottisches Gälisch
Kanada ist ein klassisches Einwandererland. Große Einwanderergruppen kamen in der Vergangenheit aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, der Ukraine, Polen und aus den USA. Heutzutage wächst die Bedeutung der Einwanderer aus Fernost, vor allem aus der Volksrepublik China.
Die Geburtenrate betrug 2003 10,99 Geburten pro 1000 Einwohner, die Sterberate 7,61 Todesfälle pro 1000 Einwohner. Das Bevölkerungswachstum betrug 0,94 %.
Die durchschnittliche Lebenserwartung in Kanada liegt bei 73,6 Jahren. 26 % der Kanadier sind 19 Jahre oder jünger, 13 % 65 Jahre oder älter. Das mittlere Alter der erwerbsfähigen Bevölkerung liegt bei 42 Jahren, die Schätzung für 2011 bei 43,7.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Kanadas
Der erste Versuch einer europäischen Besiedlung erfolgte durch die Wikinger unter Leif Eriksson um 1000. Die Siedlung hatte jedoch nicht lange Bestand. Die erste dauerhafte Siedlung gründeten, mit Québec, die Franzosen 1608. Nach mehreren Kriegen zwischen Frankreich und England fielen alle nordamerikanischen Kolonien 1763 an die englische Krone.
1812 bis 1814 kam es zwischen den unabhängigen USA und Großbritanniens verbliebenen Kolonien in Kanada zu einem Krieg. 1867 erhielten die britischen Kolonien eine Verfassung und eine gewisse Eigenständigkeit gegenüber Großbritannien.
Formal erhielt Kanada erst 1982 die vollständige Unabhängigkeit.
Politik
Kanada ist eine Föderation mit zehn Provinzen und drei von der Regierung verwalteten Territorien.
Kanada ist eine repräsentative parlamentarische Demokratie mit einer symbolischen konstitutionellen Monarchie innerhalb des Britischen Commonwealth of Nations.
Das symbolische Staatsoberhaupt ist die britische Königin Elizabeth II., sie wird durch einen Generalgouverneur vertreten.
Der Premierminister ist der liberale Paul Martin.
Das Parlament besteht aus dem demokratisch gewählten Unterhaus und dem Senat, dessen Mitglieder ernannt werden. Die Legislaturperiode dauert fünf Jahre, aber der Premierminister kann das Unterhaus vorzeitig auflösen und Neuwahlen ausrufen.
Außenpolitik
Militär
Hauptartikel: Kanadische Streitkräfte
Provinzen und Territorien
Kanadische Streitkräfte
Hauptartikel: Provinzen und Territorien Kanadas
Kanada ist in 10 Provinzen und 3 Territorien gegliedert. Das sind von West nach Ost:
- Yukon-Territorium (Whitehorse), Territorium
- Nordwest-Territorien (engl. Northwest Territories, fr. Territoires du Nord-Ouest, Yellowknife), Territorium
- Nunavut (Iqaluit), Territorium
- Britisch-Kolumbien (engl. British Columbia, fr. Colombie-Britannique, Victoria)
- Alberta (Edmonton)
- Saskatchewan (Regina)
- Manitoba (Winnipeg)
- Ontario (Toronto)
- Québec (Québec)
- Neubraunschweig (engl. New Brunswick, fr. Nouveau-Brunswick, Fredericton)
- Prinz-Eduard-Insel (engl. Prince Edward Island, fr. Île-du-Prince-Édouard, Charlottetown)
- Neuschottland (engl. Nova Scotia, fr. Nouvelle-Écosse, Halifax)
- Neufundland und Labrador (engl. Newfoundland and Labrador, fr. Terre-Neuve-et-Labrador, Saint John's)
Der Unterschied zwischen kanadischen Provinzen und Territorien besteht darin, dass die Bundesregierung eine direktere Macht auf die Territorien ausübt, während die Provinzen durch eigene Provinzregierungen verwaltet werden.
Wirtschaft
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug im Jahr 2003 preisbereinigt 756,25 Mrd. Euro gegenüber 727,42 Mrd. Euro im Jahr 2002. Damit ist Kanada gemessen am BIP pro Kopf mit 23.909 Euro an achter Stelle in der Welt. Real wuchs das BIP im Jahr 2003 um 2,2 %, ein Jahr zuvor waren es noch 3,4 %. Die Inflationsrate betrug 2003 2,6 %.
Kanada ist Mitglied im NAFTA (North-American Free Trade Agreement) zwischen Kanada, den USA und Mexiko.
Kultur
Das heutige Kanada wird überwiegend durch die europäischen Einflüsse der Pioniere, Forscher, Händler und Fischer aus Großbritannien, Frankreich und Irland geprägt, die ab 1497 den nördlichen Teil des Kontinents erforscht und bald besiedelt haben. Viele ihrer Traditionen bleiben weiterhin Teil von Kanada, etwa ihre Nahrung, Sprache, Erzählungen, Geschichte, Feiertage und Sport. Viele Kanadier können ihre Wurzeln zurück zu diesen Ländern verfolgen und sind stolz auf ihre Herkunft.
Kanada und Großbritannien teilen eine gemeinsame Geschichte und arbeiten durch viele Organisationen wie den Commonwealth, die G-8 und die NATO zusammen. Die beiden Länder teilen das gleiche Staatsoberhaupt und zählen zu den ältesten parlamentarischen Demokratien in der Welt. Großbritannien ist Kanadas drittgrößter Handelspartner und nach den USA auf Platz zwei der ausländischen Touristen, die Kanada besuchen.
Vielfältig sind die kulturellen Überlieferungen der kanadischen Indianer oder der first nations, wie sie sich selbst nennen. Jedes Volk hat seine eigene Kultur, Sprache und Geschichte. Ihre Kultur wurde ausschließlich mündlich übertragen. Verschiedene Stämme schufen einzigartige Kunstwerke wie geflochtene Körbe, gemalte Abbildungen und geschnitzte Tier-Skulpturen. Eine besondere Rolle spielen die Inuit (auch Eskimos genannt) im Norden des Landes. Ihre Kultur ist in besonderem Maße von der Anpassung an die widrigen Klimaverhältnisse geprägt.
Viel dieses kulturellen Vermächtnis wird bis heute in Kanada gefeiert. Das Emblem der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver ist ein inukshuk (Steinmand'l) aus aufeinander gestapelten Steinen in menschlicher Form, als Symbol für die Inuitkultur.
Seit den 1990er Jahren sind in Kanada viele Asiaten, vorwiegend aus Hongkong, China und Korea, eingewandert. Insbesondere in Vancouver und Toronto bilden sie eine starke nationale Minderheit.
Kanada hat viele namhafte Künstler der Rock- und Popmusik hervorgebracht, z.B. Joni Mitchell, Bryan Adams, Michael Bublé, Leonard Cohen, Céline Dion, Shania Twain, Nelly Furtado, Avril Lavigne, Alanis Morissette, Nickelback, NoMeansNo, Rush, Simple Plan, Skye Sweetnam, Smashing Pumpkins, Sum 41 und Neil Young. Populäre Jazzmusiker sind u. a. Oscar Peterson und Diana Krall.
Zu den bekannten kanadischen Schauspielern gehören Keanu Reeves, Carrie-Anne Moss, Pamela Anderson, Jim Carrey, Michael J. Fox, William Shatner und Mike Myers.
Auf dem Gebiet der klassischen Musik ist der bekannteste Kanadier sicherlich Glenn Gould (1932–1982), der einer breiteren Öffentlichkeit als begnadeter Interpret vor allem der Werke Bachs bekannt ist. Berühmtheit erlangte der damals 22-Jährige im Jahr 1955 mit einer aufsehenerregenden Einspielung der Goldberg-Variationen.
Kanada verfügt über eine reiche, wenn auch junge literarische Tradition. Insbesondere seit den 1960er Jahren genießen Autoren wie Leonard Cohen, Margaret Atwood und Michael Ondaatje auch außerhalb ihrer Landesgrenzen erhebliche Bekanntheit.
Der eigentliche Nationalsport ist Lacrosse, jedoch ist in Kanada auch Eishockey sehr beliebt, was nicht nur den US-amerikanischen Mannschaften in der NHL beim Kampf um den begehrten Stanley Cup bestens bekannt sein dürfte, sondern auch weit über die Grenzen Kanadas hinaus. Außerdem erfreut sich auch Curling großer Beliebtheit.
Siehe auch: Kanadische Literatur, Liste kanadischer Schriftsteller
Umwelt
Der Kohlenstoffdioxidausstoß pro Kopf des Landes gehört zum weltweit höchsten, was an der wirtschaftlichen Ausrichtung und der Größe des Landes liegt. Zum einen wird dort viel geflogen, zum anderen baut die Wirtschaft vor allem auf Holzhandel und Fischfang auf.
Ein großes Problem stellt der Lachsfang auf dem Yukon River dar. In der Vergangenheit waren immer genügend große Lachsbestände vorhanden, mittlerweile musste jedoch der Lachsfang zum Teil schon saisonell verboten werden (Saison 2002). Schuld für das Fehlen der Fischzüge zu den Quellen des Yukon sind US-amerikanische Fischtrawler, welche vor der Mündung des Yukon River großzügig alles abfischen und somit die Rückwanderung und das Ablaichen der Lachse erschweren. Ein Einspruch der Kanadischen Regierung ist nicht zu erwarten, da gefürchtet wird, dass sonst die amerikanischen Kreuzfahrtschiffe auf dem Weg nach Alaska nicht mehr an der kanadischen Küste halt machen. Der Tourismus würde somit in den betroffenen Regionen stark geschädigt.
Ein noch nicht gelöster Konflikt zwischen Interessenvertretern von Naturschutz und Industrie ist die teilweise recht rabiate Tötung von Robben zur Fell- und Fleischgewinnung. Hier gerät Kanada einerseits unter den moralischen Druck der Weltöffentlichkeit, andererseits unter den Druck der neufundländischen Bevölkerung, für welche die Robbenjagd einen notwendigen Nebenverdienst darstellt.
In Kanada gibt es eine Reihe bekannter Nationalparks und Provinzparks (Provicial Parks, z. B. Algonquin Park, Ontario). Siehe Nationalparks in Kanada
Nach einer Studie der Simon Fraser Universität, die auf Betreiben der David Suzuki Foundation durchgeführt wurde, gehört Kanada zu jenen Industrienationen mit der schlechtesten Umweltschutz-Bilanz. So liegt Kanada auf dem 28. Platz von 30 untersuchten Staaten auf dem Gebiet der Ökonomischen Zusammenarbeit und Entwicklung. Auch teilt sich das Land den 30. Rang bei der Produktion von Atommüll und der Kohlenmonoxidemission. Außerdem nimmt man beim Wasserverbrauch den 29. Platz ein. Europäische Staaten wie Schweden, die Schweiz, Dänemark und Deutschland rangieren an der Spitze dieser Umweltbilanz, während Kanada, Belgien und die USA an derem unteren Ende stehen. „The ability of other high-income countries, such as Sweden, to achieve much lower levels of pollution shows it can be done,“ teilte einer der Wissenschaftler in einer Stellungsnahme dazu mit. „There's no excuse - all it requires is a strong commitment from government.“
Portal Kanada
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Weblinks
- [http://www.canada.ca Offizielle Homepage von Kanada]
- [http://www.kanada.de Die Kanadische Botschaft in Deutschland]
- [http://www.travel-images.com/canada.html Kanada-Bilder]
- [http://www.kanada-studien.de/ Gesellschaft für Kanada-Studien]
- [http://www.weltkarte.com/nordamerika/landkarte-kanada.htm Landkarten und Stadtpläne von Kanada]
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1932
- 1. März: Entführung und Ermordung des Säuglings von Charles und Anne Lindbergh
- 26. Oktober: In Nauru wird das erste Angam gefeiert
Politik
- 1. Januar: Giuseppe Motta wird Bundespräsident der Schweiz
- 2. Januar: Die Stadt Chinchow in der Provinz Mandschurei, Republik China, wird von japanischen Truppen besetzt
- 2. Februar bis 10. Dezember: Internationale Abrüstungskonferenz in Genf
- 25. Februar: Adolf Hitler erlangt die deutsche Staatsbürgerschaft
- 24. März: Ein unblutiger Umsturz beendet die absolutistische Monarchie in Thailand
- 10. April: Paul von Hindenburg wird im zweiten Wahlgang mit 53 % der Stimmen wieder zum Reichspräsidenten gewählt
- 17. Juli: Beim Altonaer Blutsonntag, einer Schießerei zwischen Kommunisten, Nationalsozialisten und der Polizei, kommen 18 Menschen ums Leben, 285 werden verletzt
- Mai: Irakischer König Feisal zum Staatsbesuch in Berlin
- 3. Oktober: Irak wird unabhängig von Großbritannien
- 12. Oktober: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Baden
- 18. September: Saudi-Arabien das Königreich Saudi-Arabien wird gegründet und Ibn Saud zum König ausgerufen
Wirtschaft
- 2. April: Der Barmer Bankverein und die Commerzbank AG fusionieren rückwirkend zum 1. Januar 1932
Wissenschaft und Technik
- 18. März: In Sydney wird die Hafenbrücke (Harbour Bridge), mit einer Spannweite von 495,6 m längste Bogenbrücke der Welt, eingeweiht
- 28. Mai: Die Fertigstellung des Abschlussdeichs macht die niederländische Zuidersee zum Binnengewässer
- 6. August: Der Wellandkanal zwischen Eriesee und Ontariosee wird eröffnet
- James Chadwick beweist die Existenz des Neutrons
- Sendeanlage Ismaning wird errichtet
Kultur
- 14. Februar: Uraufführung der musikalischen Tragikomödie Der gewaltige Hahnrei von Berthold Goldschmidt in Mannheim
- 16. März: Uraufführung der Oper Maria Egiziaca von Ottorino Respighi an der Carnegie Hall in New York
- 17. März: Uraufführung der Oper La Donna Serpente (Frau und Schlange) von Alfredo Casella am Teatro Reale in Rom
- 6. September: Uraufführung der Oper La favola d'Orfeo (Die Geschichte von Orpheus) von Alfredo Casella am Teatro Goldoni in Venedig
- 29. Oktober: Uraufführung der Oper Der Schmied von Gent von Franz Schreker an der Deutschen Oper Berlin
- 23. November: Uraufführung der Operette Glückliche Reise von Eduard Künneke am Theater am Kurfürstendamm in Berlin
- 10. Dezember: Uraufführung der Operette Venus in Seide von | | |