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| Gladbecker Geiseldrama |
Gladbecker GeiseldramaAls das Gladbecker Geiseldrama wird ein Verbrechen bezeichnet, das im August 1988 in einer Gladbecker Bank begann und dem 3 Menschen zum Opfer fielen. Nach einem gescheiterten Banküberfall nahmen die beiden Täter an verschiedenen Orten Deutschlands Geiseln, um ihre Flucht fortzusetzen. Das Geiseldrama erregte in der Öffentlichkeit viel Aufsehen, da einige Journalisten die Geiselnehmer wie Medienstars behandelten.
Chronik der Ereignisse
16. August
Am Morgen des 16. August 1988 überfielen die beiden vermummten und mit einer Colt M1911 A1 und einem Smith & Wesson Revolver bewaffneten Täter Dieter Degowski (32) und Hans-Jürgen Rösner (31) eine Filiale der Deutschen Bank in Gladbeck in Nordrhein-Westfalen. Sie nahmen zwei Bankangestellte als Geiseln und forderten einen Fluchtwagen und Lösegeld.
Bereits hier gaben sie, um ihre Forderungen zu unterstreichen, die ersten Schüsse ab. Ein Rundfunksender bekam das erste Interview.
Sie erhielten nach stundenlangen Verhandlungen 300.000 DM (ca. 150.000 Euro) und einen Fluchtwagen. Um 21.45 Uhr fuhren sie mit den Geiseln los. Noch in Gladbeck stieg Marion Löblich zu, die Freundin Rösners.
17. August
Sie fuhren über die Autobahn nach Bremen, wo sie im Ortsteil Huckelriede am 17. August um 19.00 Uhr einen Linienbus mit 32 Fahrgästen in ihre Gewalt brachten und kaltblütig der Presse Rede und Antwort standen. Unter den Fahrgästen waren auch Silke Bischoff und Ines Voitle, zwei befreundete junge Frauen aus Bremen.
Nachdem sie fünf der Geiseln freigelassen hatten, fuhren sie mit 27 Geiseln wieder auf die Autobahn, diesmal bis zur Raststätte Grundbergsee. Dort wurden die beiden Bankangestellten freigelassen.
Der Polizei gelang es, Marion Löblich vorübergehend festzunehmen. Als Reaktion darauf erschoss Degowski den 15jährigen Italiener Emanuele de Georgi, da es den Polizisten nicht rechtzeitig gelang, Löblich freizulassen. Der Bus fuhr dann weiter in die Niederlande. Bei der Verfolgung verunglückte ein Polizist tödlich, ein weiterer wurde schwer verletzt.
18. August
Am Morgen des 18. August, um 2.30 Uhr, überquerte der Bus die Grenze. Um 5.15 Uhr wurden zwei Frauen und drei Kinder freigelassen. Dafür bekamen die beiden Täter um 6.30 Uhr ein neues Fluchtauto. Als die Geiseln versuchten zu fliehen, wurden der Busfahrer und Marion Löblich verletzt.
Mit den zwei verbliebenen Geiseln aus Bremen, Silke Bischoff und Ines Voitle, fuhren sie ins Rheinland nach Köln.
Dort sprachen sie um 11.00 Uhr mit Journalisten und Passanten. Um 12.00 Uhr fuhren sie auf der A3 weiter in Richtung Frankfurt am Main. Zwischen Köln und der Raststätte Siegburg fuhr der Journalist Udo Röbel im Fluchtwagen mit.
In Höhe von Bad Honnef kurz vor überschreiten der Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz griff ein Spezialkommando der nordrhein-Westfälischen Polizei mit einem dramatischen Ramm-Manöver und Waffengewalt ein. Silke Bischoff wurde von Rösner erschossen, ihre Freundin durch einen Streifschuss am Rücken verletzt, als sie während des Zugriffs aus dem noch fahrenden Auto sprang.
Das Innenministerium von Rheinland-Pfalz hatte bereits den Bundesgrenzschutz um Übernahme der Aktion gebeten, und Beamte der GSG-9 standen hinter der Grenze zum Zugriff bereit.
Gerichtsverfahren
Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski wurden am 22. März 1991 vom Landgericht Essen zu lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt. Sie kamen in nordrhein-westfälische Gefängnisse. Marion Löblich bekam eine neunjährige Haftstrafe, die sie vollständig verbüßte.
2002 lehnt das Oberlandesgericht Hamm wegen der besonderen Schwere der Schuld eine vorzeitige Haftentlassung von Degowski ab. Die Haftdauer wurde auf mindestens 24 Jahre festgelegt, so dass er frühestens im Januar 2013 entlassen werden kann.
Rösners Gesuch nach vorzeitiger Entlassung lehnte das Oberlandesgericht Hamm im Januar 2004 ab. Ebenfalls abgelehnt wurde eine Haftverkürzung, so dass Rösner seine Haft bis Februar 2016 verbüßen muss. Da zusätzlich Sicherheitsverwahrung angeordnet wurde, wird er auch nach dem Verbüßen seiner Haftstrafe nicht aus dem Gefängnis kommen.
Politische Kontroversen entstanden, als Degowski Freigänge durch die Stadt Werl bekam. Diese Stadt, in der die Haftanstalt liegt, durfte er unauffällig gefesselt in Begleitung zweier bewaffneter Beamter besuchen.
Öffentliches Interesse
Durch Live-Berichte und Interviews machte das Fernsehen die beiden Verbrecher, den 32jährigen Dieter Degowski und den 31jährigen Hans-Jürgen Rösner zu Medienstars. Das sensationshungrige Verhalten der Presse rief in der Öffentlichkeit Empörung hervor. Auch die Taktik der Polizei wurde heftig angegriffen. Ihr wurden Organisationsfehler und psychologisches Ungeschick vorgeworfen. Der Bremer Innensenator Bernd Meyer trat wegen polizeilicher Fehler zurück.
Künstlerische Verarbeitung
Nach Silke Bischoff benannte sich eine Dark Wave-Gruppe, heute nennt sie sich aus rechtlichen Gründen 18 Summers, was sich auf das Alter von Silke Bischoff zum Zeitpunkt ihrer Ermordung bezieht. Der Film Terror 2000 von Christoph Schlingensief entstand in Anlehnung an das Gladbecker Geiseldrama.
Der von ARTE und ZDF 1999 ausgestrahlte Fernsehfilm "Ein großes Ding" (von Bernd Schadewald) stellte in einer Mischung aus Reality und Drama die Ereignisse der Geiselnahme dar.
Weblinks
[http://www.medienstudent.de/studi/gladbeck.htm "Die Geiselnahme von Gladbeck als Medienereignis" (Studienarbeit)]
Kategorie:Geiselnahme
Gladbecker Geiseldrama
VerbrechenDer Begriff Verbrechen wird umgangssprachlich für eine besonders schwer wiegende kriminelle Handlung (Straftat) verwendet. Dennoch gilt: Was ein Verbrechen ist, wissen wir und wissens nicht! (Hans Magnus Enzensberger). In der Kriminologie gilt der Term Verbrechen als einer der umstrittensten Begriffe (Hermann Mannheim).
Historische Einordnung
Die Differenzierung zwischen der Schwere der strafbaren Handlung geht weit in die Rechtsgeschichte hinein. Schon in der Constitutio Criminalis Carolina wird zwischen causae maiores und causae minores getrennt; diese Trennung war für die Form der Bestrafung ausschlaggebend: Lebens-, Leibes- und Ehrenstrafen oder Geldbuße und kurzzeitiges Gefängnis.
Das deutsche Reichsstrafgesetzbuch (RStGB) von 1871 unterschied zwischen 3 Stufen der Schwere der Straftat: Verbrechen, Vergehen und Übertretung. Dabei orientierte es sich an dem französischen Code Pénal (crime, délit, contravention). Dabei hatte diese Differenzierung wiederum Einfluss auf die Strafarten; für Verbrechen konnten u.U. auf Todesstrafe oder Zuchthaus erkannt werden, für Vergehen Gefängnis und für Übertretungen in der Regel nur Geldstrafen oder mit kurzer Haft.
Mit der Strafrechtsreform von 1975 in Deutschland ging die Trichotomie (Dreiteilung) in die Dichotomie (Zweiteilung) auf; fortan gab es nur noch Verbrechen und Vergehen als Straftaten. Die Übertretungen wurden abgeschafft und das Ordnungswidrigkeitenrecht wurde als teilweiser Ersatz geschaffen. Strafen wie Zuchthaus oder Gefängnis wurden ebenfalls abgeschafft und eine einheitliche Freiheitsstrafe wurde geschaffen, so dass die Bedeutung der Zweiteilung stark abgenommen hat. Auch Verbrechen können nun durch Geldstrafen gesühnt werden.
Die Aufrechterhaltung der Zweiteilung ist daher umstritten. Die praktische Bedeutung ist gering.
Formeller Verbrechensbegriff in Deutschland
Im deutschen Strafgesetzbuch (§ 12) werden als Verbrechen alle die gesetzlich normierten Delikte bewertet, bei denen eine Strafandrohung von mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe besteht (z.B. Raub, Körperverletzung mit Todesfolge, schwere Brandstiftung).
Delikte mit Androhung einer geringeren Mindeststrafe werden als Vergehen bezeichnet.
Der Unterschied wirkt sich auch bei der Strafbarkeit eines Tatversuchs aus. Der Versuch ist bei einem Verbrechen immer strafbar, bei einem Vergehen nur dann, wenn das im Gesetz ausdrücklich festgelegt wird (versuchter Hausfriedensbruch ist danach z.B. nicht strafbar). Ein andere Bedeutung besteht im Straftatsbestand der Bedrohung, denn dieser kann nur mit dem Drohen eines Verbrechens erfüllt werden. Auch ist die versuchte Anstiftung zu einem Vergehen generell nicht strafbar, die zu einem Verbrechen jedoch schon. Der Verlust von Amtsfähigkeit und Wählbarkeit richtet sich ebenfalls nach der Unterscheidung zwischen Verbrechen und Vergehen. Ist ein Vergehen in besonderen Fällen mit höherer Strafe bedroht, sodass eine Mindeststrafe von über einem Jahr vorgesehen ist, bleibt die Tat dennoch ein Vergehen - gleiches gilt auch umgekehrt (§ 12 Abs. 3 StGB).
Ein Angeklagter, dem ein Verbrechen vorgeworfen wird, hat nach § 140 Nr. 2 der Strafprozessordnung (StPO) Anspruch auf die Bestellung eines Pflichtverteidigers, wenn er selbst keinen Rechtsanwalt als Verteidiger beauftragt. Des Weiteren spielt im Prozessrecht die Zweiteilung (Dichotomie) zwischen Verbrechen und Vergehen eine Rolle für die Bestimmung der sachlichen Zuständigkeit der Gerichte. Der Strafbefehl ist nur für Vergehen vorgesehen (§ 407 StPO) und eine Einstellung des Verfahrens nach §§ 153, 153a, 154d StPO kommt ebenfalls nicht für Verbrechen in Frage.
Formeller Verbrechensbegriff in Österreich
Die Unterschiede zwischen der deutschen und der österreichischen Definition erschöpfen sich darin, dass in Österreich auch der Versuch eines Vergehens strafbar ist. Weiters ist die Zuständigkeit der Gerichte anders geregelt.
Materieller Verbrechensbegriff
Der materielle Verbrechensbegriff löst sich vom normativen Begriff des Strafrechts. Er ist weniger scharf als der formelle Verbrechensbegriff. So wird unterschieden zwischen
naturrechtlichem Verbrechensgehalt
Im Naturrecht wird eine Trennung der moralisch verwerflichen Delikte (mala delicta per se) und schlicht verbotene Delikte (mala prohibita) vorgenommen. Dieser natürliche Verbrechensbegriff spielt im strafrechtlichen Bereich des Common Law noch heute eine Rolle. Der "natürliche" Verbrechensbegriff ist jedoch wegen der Tendenz zur Willkür und der immanenten Subjektivität umstritten.
Lehre vom Rechtsgut
Die juristische Lehre vom Rechtsgut bezeichnet Verbrechen als diejenigen Handlungen, die geeignet sind, in strafwürdiger Weise Rechtsgüter zu verletzen. Rechtsgüter sind dabei die rechtlich individuell geschützten Interessen der Teilnehmer am Rechtsverkehr. Dieser "rechtsgutsbezogene" Verbrechensbegriff ist enger als der natürliche Verbrechensbegriff und knüpft an die normativen Grundlagen einer Gesellschaft an. Er ist daher in der Nähe zum formellen Verbrechensbegriff zu sehen.
Lehre vom sozialschädlichen Verhalten
Aus den Sozialwissenschaften stammt der Begriff des antisozialen Verhaltens, dass sich in der Nähe zum abweichenden Verhalten (Devianz) bewegt. Dieser Verbrechensbegriff kommt dem Wissenschaftsverständnis sehr nah, benötigt jedoch auch eine normative Basis.
Literatur
- Bernd-Dieter Meier: Kriminologie. C.H. Beck, München 2003
- Hans Magnus Enzensberger: Politik und Verbrechen. Suhrkamp, Frankfurt/Main 1964
- Hermann Mannheim: Vergleichende Kriminologie. Enke, Stuttgart 1966
Weblinks
- [http://www.criminologia.de/downloads/repressives_verbrechen.pdf Zur Entstehung des Rechts und Differenzierung zwischen repressiven und revoltierenden Verbrechen]
- [http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/stgb/__12.html § 12 StGB]
- [http://www.polizei.propk.de/ ProPK-Online - Das Vorbeugungsprogramm Ihrer Polizei]
- [http://www.der-serienmoerder.de - Schwerpunkt Serientötung]
Siehe auch: Mord, Kriminologie, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Völkermord, Verbrechen kommunistischer Regierungen, Verbrechen im Namen der Religion
Kategorie:Straftat
ja:犯罪
simple:Crime
1988
Jahreswidmung:
- Der Wendehals (lat. Jynx torquilla) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
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- 1. Januar: Otto Stich wird Bundespräsident der Schweiz
- 7. März: Der SAS erschießt drei Mitglieder der IRA in Gibraltar
- 16. März: Irakischer Giftgasangriff auf die nordirakische Kurdenstadt Halabdscha
- 18. März: Eine totale Sonnenfinsternis im Westpazifik
- 22. April: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Simbabwe
- 15. Mai: Die UdSSR beginnt mit dem Rückzug aus Afghanistan
- 25. Juni: Eine gemeinsame Erklärung über die Aufnahme offizieller Beziehungen zwischen der Europäischen Gemeinschaft (EG) und dem Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) wird unterzeichnet
- 23. Juli: Mit Radio Dreyeckland wird in Freiburg im Breisgau das erste deutsche freie Radio legalisiert, nachdem eine juristische Verfolgung des Piratenradios aussichtslos wurde
- 5. August: Waffenstillstand zwischen Angola, Kuba und Südafrika
- 16. August: Gladbecker Geiseldrama
- 20. August: Ende des Ersten Golfkriegs zwischen dem Iran und dem Irak
- September: Der letzte Porsche 924 S läuft vom Band
- 18. September: Blutige Zerschlagung der Demokratiebewegung in Myanmar
- 19. September: Israel startet mit der Shavit-Rakete den Satelliten Ofeq 1
- 5. Oktober: Algerien Volksaufstand für Reformen
- 5. Oktober: Demokratische Verfassung in Brasilien
- 21. Oktober: Erster Start einer MMR06-M-Rakete auf der Halbinsel Zingst
- 8. November: George H. W. Bush wird zum 41. Präsidenten der USA gewählt
- 14. November: Portugal und Spanien werden Mitglieder der WEU
- 15. November: Proklamation des Staates „Palästina“
- 16. November - Benazir Bhutto übernimmt die Regierungsgewalt in Pakistan. Sie ist die erste gewählte Frau an der Spitze eines islamischen Staates.
- Südafrika erklärt sich im Rahmen eines UNO-Friedensvertrages dazu bereit, die Besatzung Namibias aufzugeben
Kultur
- 16. April: Uraufführung der Oper Beatrice Cenci von Berthold Goldschmidt in London
- 27. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kamerun. In Kraft seit dem 14. Februar 1989
- 28. September: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Indonesien. In Kraft seit dem 2. April 1990
- 29. September: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Somalia. In Kraft seit dem 15. März 1990
- 10. November: Kulturabkommen zwischen Deutschland und der Zentralafrikanischen Republik. In Kraft seit dem 2. Januar 1991
Katastrophen
- 8. Februar: Mülheim an der Ruhr, Deutschland, eine Turboprop-Maschine vom Typ Swearingen Metro der NFD (Nürnberger Flugdienst) wurde beim Landeanflug auf Düsseldorf vom Blitz getroffen und stürzte ab. Alle 21 Insassen starben
- 8. März: Zwei Hubschrauber der United States Army stoßen in Fort Campbell, Kentucky zusammen. 17 Personen werden getötet
- 1. Juni: Bei einem Grubenunglück im Stadtteil Stolzenbach, Borken (Hessen), finden 51 Bergleute den Tod, nur 6 Überlebende können Tage später gerettet werden
- 3. Juli: Persischer Golf, Straße von Hormuz ein Airbus A300 der Fluggesellschaft Iran Air wird versehentlich durch das US-amerikanische Kriegsschiff USS Vincennes (CG-49) abgeschossen. 290 Tote
- 20. August: Bei einem Erdbeben der Stärke 6,6 sterben in Nepal und Indien ca. 1.450 Menschen
- 28. August: Beim Flugtags-Unglück, dem Zusammenstoß zweier Flugzeuge der italienischen Kunstflugstaffel Frecce Tricolori während einer Flugschau auf der Ramstein Airbase sterben 70 Menschen, 345 werden verletzt
- 7. Dezember: In Armenien gibt es durch ein Erdbeben der Stärke 6,9 (nach Richterskala) ca. 25.000 Todesopfer, 15.000 Verletzte und 400.000 Obdachlose
- 8. Dezember: Über der Remscheider Innenstadt stürzt ein US-Bodenangriffsflugzeug vom Typ A-10 Thunderbolt II ab. 6 Menschen werden getötet und ca. 50 teilweise schwer verletzt
- 21. Dezember: Aufgrund einer Bombenexplosion an Bord des Fluges Pan Am 103 stürzte die Boeing 747 über Lockerbie/Schottland ab. Alle 259 Menschen an Bord sowie 11 Einwohner von Lockerbie verloren ihr Leben. Erst am 16. August 2003 übernahm Libyen die Verantwortung für diesen Terroranschlag und zahlte 2,7 Milliarden Dollar an die Hinterbliebenen
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 22. Januar: Mike Tyson gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Larry Holmes in der Convention Hall, Atlantic City, New Jersey, USA, durch technischen KO
- 21. März: Mike Tyson gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Tony Tubbs im Tokyo Dome, Tokyo, Japan, durch technischen KO
- 18. Mai: Bayer Leverkusen gewann den UEFA-Cup gegen Espanyol Barcelona nachdem das 0:3 in Barcelona ausgeglichen und das Elfmeterschießen mit 3:2 gewonnen wurde
- 27. Juni: Mike Tyson gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Michael Spinks in der Convention Hall, Atlantic City, New Jersey, USA, durch KO
- 10. Dezember: Jan Boklöv gewinnt in Lake Placid als erster Skispringer im V-Stil und läutet so eine Revolution im Skispringen ein
- 16. bis 18. Dezember: Deutschland (mit Boris Becker, Charlie Steeb) gewinnt das Davis Cup-Finale gegen Schweden
- XV. Olympische Winterspiele in Calgary
- XXIV. Olympische Sommerspiele in Seoul/Südkorea
- Steffi Graf gewinnt im Tennis alle vier Grand Slam-Turniere des Jahres und auch das Olympia-Turnier. Diese Leistung wird daraufhin Golden Slam genannt
- Sepp Gschwendtner führt den ersten dokumentierten Streckenflug eines Gleitschirmpiloten in Deutschland durch. Die erreichten 14 km gelten damals als Sensation
- 5. Januar: Emiliano Molina, argentinischer Fußballer († 2005)
- 21. Januar: Vanessa Hessler, deutsches Fotomodell
- 4. Februar: Carly Patterson, US-amerikanische Turnerin
- 5. Februar: Natalie Geisenberger, deutsche Rennrodlerin
- 8. Februar: Arik Braun, deutscher Schachspieler
- 18. Februar: Rihanna, US-amerikanische R&B-Sängerin
- 22. Februar: Sebastian Tyrala, deutscher Fußballer
- 23. Februar: Inga Stöckel, deutsche Feldhockeyspielerin
- 10. April: Haley Joel Osment, US-amerikanischer Schauspieler
- 16. April: Peter Liebers, deutscher Eiskunstläufer
- 5. Mai: Skye Sweetnam, kanadische Rocksängerin
- 22. Juni: Valentine, deutsche Musikerin
- 14. Juli: James Vaughan, englischer Fußballer
- 29. Juli: Levent Tuncat, türlischstämmiger Taekwondo-Sportler
- 5. August: Federica Pellegrini, italienische Schwimmerin
- 8. August: Beatrice, Prinzessin von York
- 8. August: Jeffrey Weise, US-amerikanischer Amokläufer († 2005)
- 24. August: Rupert Grint, britischer Schauspieler
- 26. August: Prinzessin Maria-Laura von Belgien, Tochter von Prinzessin Astrid von Belgien und Erzherzog Prinz Lorenz von Österreich-Este
- 27. August: Alexa Vega, US-amerikanische Schauspielerin
- 5. September: Nuri Şahin, türkischer Fußballer
- 27. September: David Baramidze, deutscher Schachgroßmeister
- 14. Oktober: Robert Höller, deutscher Schauspieler
- 17. Oktober: Mansoor Bedal Ali, kenianischer-bahrainischer Leichtathlet
- 30. November: Julie Zangenberg, dänische Schauspielerin
- 1. Januar: Rolf Presthus, norwegischer konservativer Politiker und Jurist ( - 1936)
- 3. Januar: Gaston Eyskens, belgischer Staatsmann und mehrfach Premierminister ( - 1905)
- 4. Januar: Friedrich Joloff, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher ( - 1908)
- 4. Januar: Lilly Laskine, Harfenistin ( - 1893)
- 5. Januar: Pete Maravich, US-amerikanischer Basketballspieler ( - 1947)
- 7. Januar: Trevor Howard, englischer Theater- und Filmschauspieler ( - 1916)
- 10. Januar: Hilde Bussmann, deutsche Tischtennisspielerin ( - 1914)
- 11. Januar: Isidor Isaac Rabi, US-amerikanischer Physiker ( - 1898)
- 12. Januar: Piero Taruffi, Auto- und Motorradrennfahrer ( - 1906)
- 14. Januar: Pi Scheffer, niederländischer Komponist und Dirigent ( - 1909)
- 14. Januar: Georgi Maximilianowitsch Malenkow, sowjetischer Politiker ( - 1902)
- 15. Januar: Seán MacBride, irischer Politiker und Friedensnobelpreisträger ( - 1904)
- 19. Januar: Jewgeni Alexandrowitsch Mrawinski, russischer Dirigent ( - 1903)
- 26. Januar: Stephan Koren, österreichischer Politiker ( - 1919)
- 28. Januar: Klaus Fuchs, deutsch-britischer Kernphysiker, sowjetischer „Atomspion“ ( - 1911)
- 29. Januar: Seth Neddermeyer, US-amerikanischer Physiker ( - 1907)
- 1. Februar: Johannes Bours, römisch-katholischer Theologe und Schriftsteller ( - 1913)
- 1. Februar: Heather O'Rourke, US-amerikanische Filmschauspielerin ( - 1975)
- 2. Februar: Solomon, englischer Pianist ( - 1902)
- 3. Februar: Radamés Gnattali, brasilianischer Musiker und Komponist ( - 1906)
- 4. Februar: Willi Kollo, deutscher Komponist ( - 1904)
- 5. Februar: Stefan Dittrich, deutscher Politiker ( - 1912)
- 10. Februar: Lothar Malskat, Maler und Kunstfälscher ( - 1913)
- 12. Februar: Adolf Bieringer, deutscher Politiker und MdB ( - 1928)
- 14. Februar: Frederick Loewe, US-amerikanischer Komponist ( - 1904)
- 15. Februar: Richard Feynman, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger ( - 1918)
- 15. Februar: Neil R. Jones, Science-Fiction-Autor ( - 1909)
- 17. Februar: Alain Savary, französischer BildungsPolitiker und Résistant ( - 1918)
- 19. Februar: René Char, französischer Dichter ( - 1907)
- 19. Februar: André Frédéric Cournand, französisch-amerikanischer Mediziner ( - 1895)
- 24. Februar: Memphis Slim, US-amerikanischer Bluessänger und -pianist ( - 1915)
- 24. Februar: Bljuma Wulfowna Seigarnik, russische Psychologin ( - 1900)
- 25. Februar: Helmut Echternach, Pastor, protestantischer Theologe (Dogmatiker) und Bischof ( - 1907)
- 1. März: Joe Besser, US-amerikanischer Komiker ( - 1907)
- 3. März: Sewall Wright, US-amerikanischer Biologe, Genetiker ( - 1889)
- 9. März: Kurt Georg Kiesinger, deutscher Politiker, 1966–1969 Bundeskanzler der BRD ( - 1904)
- 13. März: John Holmes, US-amerikanischer Pornodarsteller ( - 1944)
- 14. März: Reinhold Ebertin, deutscher Astrologe, Kosmobiologe und Esoteriker ( - 1901)
- 14. März: Rudolf Gramlich, deutscher Fußballspieler ( - 1908)
- 14. März: Bruno Balz, deutscher Text- und Schlagerdichter ( - 1902)
- 15. März: Peter Lühr, deutscher Schauspieler ( - 1908)
- 20. März: Gil Evans, kanadischer Jazzmusiker ( - 1912)
- 21. März: Hans Fronius, österreichischer Maler und Illustrator ( - 1903)
- 22. März: Albert Benz (Komponist), Schweizer Komponist und Dirigent ( - 1927)
- 24. März: Heinrich Aigner, CSU-Bundestagsabgeordneter ( - 1924)
- 30. März: Edgar Faure, französischer Politiker ( - 1908)
- 31. März: William McMahon, australischer Politiker und Premierminister ( - 1908)
- 1. April: Oliver Hassencamp, deutscher Kabarettist, Schauspieler und Autor ( - 1921)
- 3. April: Dieter Mauritz, deutscher Tischtennisspieler ( - 1918)
- 3. April: Martin Wagenschein, Pädagoge, Didaktiker, Physiker, Mathematiker ( - 1896)
- 4. April: Herbert Heinicke, Schachspieler ( - 1905)
- 7. April: Cesar Bresgen, österreichischer Komponist ( - 1913)
- 9. April: Brook Benton, US-amerikanischer Soul-Sänger und Songschreiber ( - 1931)
- 12. April: Alan Stewart Paton, südafrikanischer Schriftsteller und Apartheid-Gegner ( - 1903)
- 15. April: Kenneth Williams, britischer Schauspieler und Komiker ( - 1926)
- 17. April: Patrick Mphephu, erster Präsident des Homelands Venda ( - 1924)
- 18. April: Pierre Desproges, französischer Humorist, Autor und Fernseh-Kabarettist ( - 1939)
- 21. April: I. A. L. Diamond, US-amerikanischer Drehbuchautor ( - 1920)
- 22. April: Ulrich Leman, deutscher Maler ( - 1885)
- 25. April: Clifford Simak, Journalist und Autor ( - 1904)
- 26. April: Valerie Solanas, US-amerikanische Feministin ( - 1936)
- 2. Mai: Berthold Koch, deutscher Schachspieler ( - 1899)
- 4. Mai: Stanley William Hayter, britischer Maler und Grafiker ( - 1901)
- 7. Mai: Conny Freundorfer, deutscher Tischtennisspieler ( - 1936)
- 9. Mai: Georg Moser, katholischer Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart ( - 1923)
- 9. Mai: Robert A. Heinlein, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller ( - 1907)
- 13. Mai: Chet Baker, US-amerikanischer Jazzmusiker, Sänger und Komponist ( - 1929)
- 13. Mai: Willem Drees, niederländischer Politiker ( - 1886)
- 25. Mai: Karl A. Wittfogel, deutscher Soziologe, Philosoph und Sinologe ( - 1896)
- 27. Mai: Vladimír Menšík, tschechischer Film- und Theater- und Fernsehschauspieler ( - 1929)
- 27. Mai: Ernst Ruska, deutscher Elektrotechniker und Erfinder des Elektronenmikroskops ( - 1906)
- 29. Mai: Siaka Stevens, ehemaliger Präsident von Sierra Leone ( - 1905)
- 1. Juni: Herbert Feigl, österreichsich-amerikanischer Philosoph ( - 1902)
- 9. Juni: Willy Bartsch, deutscher Politiker ( - 1905)
- 9. Juni: Willy Seiler, deutscher Rundfunk- und Fernsehmoderator ( - 1930)
- 12. Juni: Marcel Poot, belgischer Komponist und Professor ( - 1901)
- 13. Juni: Heinrich Lützeler, Professor der Philosophie, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft ( - 1902)
- 18. Juni: Archie Cochrane, britischer Epidemiologe und Begründer der Evidenzbasierten Medizin ( - 1909)
- 23. Juni: Martin Gregor-Dellin, deutscher Schriftsteller ( - 1926)
- 25. Juni: Hillel Slovak, US-amerikanischer Musiker ( - 1962)
- 25. Juni: Mildred Elizabeth Sisk Gillars, US-amerikanische Radiomoderatorin ( - 1900)
- 26. Juni: Hans Urs von Balthasar, Schweizer katholischer Theologe und Kardinal ( - 1905)
- 1. Juli: Anton Leader, US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent ( - 1913)
- 1. Juli: Hermann Volk, von 1962 bis 1983 Bischof von Mainz ( - 1903)
- 2. Juli: Johann Baptist Gradl, deutscher Politiker ( - 1904)
- 2. Juli: Eddie „Cleanhead“ Vinson, US-amerikanischer Jazzmusiker ( - 1917)
- 3. Juli: Fritz Wiessner, Bergsteiger ( - 1900)
- 7. Juli: Paula Mollenhauer, deutsche Leichtathletin ( - 1908)
- 8. Juli: Raymond Barbuti, American Football-Spieler, Leichtathlet und Olympiasieger ( - 1905)
- 12. Juli: Michael Jary, deutscher Komponist ( - 1906)
- 12. Juli: Joshua Logan, US-amerikanischer Film- und Theaterregisseur ( - 1908)
- 18. Juli: Christa Päffgen, deutsches Model und Sängerin ( - 1938)
- 21. Juli: Walter Hollitscher, österreicher Philosoph, Marxist und Psychoanalytiker ( - 1911)
- 27. Juli: Brigitte Horney, deutsche Schauspielerin ( - 1911)
- 1. August: Louis-Jean Guyot, Erzbischof von Toulouse und Kardinal der römisch-katholischen Kirche ( - 1905)
- 2. August: Raymond Carver, US-amerikanischer Autor von Kurzgeschichten und Gedichten ( - 1938)
- 6. August: Henri Frenay, Résistancemitglied ( - 1905)
- 7. August: David L. Hoggan, nationalsozialistischer Geschichtsrevisionist ( - 1923)
- 9. August: Paul Ruegger, Schweizer Anwalt ( - 1897)
- 9. August: Giacinto Scelsi, italienischer Komponist ( - 1905)
- 10. August: Arnulfo Arias, Präsident Panamas ( - 1901)
- 11. August: Jean-Pierre Ponnelle, französischer Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner ( - 1932)
- 11. August: Alfred Kelbassa, deutscher Fußballspieler ( - 1925)
- 11. August: Pauline Lafont, französische Filmschauspielerin ( - 1963)
- 12. August: Jean-Michel Basquiat, US-amerikanischer Graffitikünstler, Maler und Zeichner ( - 1960)
- 14. August: Hans-Werner von Massow, deutscher Schachfunktionär ( - 1912)
- 14. August: Enzo Ferrari, italienischer Rennfahrer und Gründer des Rennwagenherstellers Ferrari ( - 1898)
- 14. August: Roy Buchanan, US-amerikanischer Bluesrock-Gitarrist ( - 1939)
- 14. August: Robert Calvert, britischer Allroundkünstler, Dichter, Schauspieler und Musiker ( - 1945)
- 17. August: Mohammed Zia ul-Haq, pakistanischer General und Staatspräsident von Pakistan ( - 1924)
- 17. August: Bruno Mathsson, Architekt und Designer ( - 1907)
- 18. August: Ernst Simon (Philosoph), deutsch-jüdischer Pädagoge und Religionsphilosoph ( - 1899)
- 18. August: Frederick Ashton, Ballett-Tänzer und Choreograph ( - 1904)
- 21. August: Ray Eames, Designerin und Namensgeberin für Klubsessel „Eames Lounge Chair“ ( - 1912)
- 24. August: Kurt Zips, österreichischer Schauspieler und Synchronsprecher ( - 1922)
- 1. September: Luis Walter Alvarez, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger ( - 1911)
- 4. September: Oda Schaefer, deutsche Schriftstellerin ( - 1900)
- 5. September: Ann-Charlott Settgast, deutsche Schriftstellerin ( - 1921)
- 5. September: Gert Fröbe, deutscher Schauspieler ( - 1913)
- 6. September: Axel von Ambesser, Filmregisseur ( - 1910)
- 7. September: Werner Felfe, Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der DDR ( - 1928)
- 13. September: Gerd Hornberger, deutscher Leichtathlet ( - 1910)
- 17. September: Hilde Güden, österreichische Koloratursopranistin und Kammersängerin ( - 1917)
- 21. September: Henry Koster, deutscher Filmregisseur ( - 1905)
- 21. September: Walter Vogt, Schriftsteller ( - 1927)
- 23. September: Wilhelm Jost, Physikochemiker ( - 1903)
- 26. September: Branko Zebec, jugoslawischer Fußballspieler ( - 1929)
- 3. Oktober: Franz Josef Strauß, deutscher Politiker ( - 1915)
- 4. Oktober: Geoffrey Household, Autor ( - 1900)
- 7. Oktober: Otto Arnholz, Politiker ( - 1894)
- 7. Oktober: Heinrich Maria Janssen, deutscher Bischof ( - 1907)
- 8. Oktober: Ernst Hermann Meyer, deutscher Komponist, Musikwissenschaftler und Musiksoziologe ( - 1905)
- 9. Oktober: Felix Wankel, deutscher Maschinenbauer und Erfinder des Wankelmotors ( - 1902)
- 10. Oktober: Reinhart Wolf, deutscher Fotograf ( - 1930)
- 11. Oktober: Max Imdahl, deutscher Kunsthistoriker ( - 1925)
- 16. Oktober: Christian Matras, färöischer Linguist und Dichter ( - 1900)
- 19. Oktober: Son House, US-amerikanischer Blues-Musiker ( - 1902)
- 20. Oktober: Sheila Scott, eine englische Pilotin ( - 1922)
- 27. Oktober: Curt Herzstark, Erfinder und Büromaschinenmechaniker ( - 1902)
- 27. Oktober: Charles Hawtrey, britischer Schauspieler ( - 1914)
- 28. Oktober: Pietro Annigoni, italienischer Maler ( - 1910)
- 29. Oktober: Thomas Benjamin Cooray, Erzbischof von Colombo und Kardinal ( - 1901)
- 30. Oktober: Heinz Heckhausen, deutscher Psychologe ( - 1926)
- 30. Oktober: Ernst Fritz Fürbringer, deutscher Schauspieler, Filmschauspieler und Synchronsprecher ( - 1900)
- 31. Oktober: George Eugene Uhlenbeck, US-amerikanischer Physiker ( - 1900)
- 4. November: Hermann Graf, deutscher Jagdflieger ( - 1912)
- 9. November: Mario Nasalli Rocca di Corneliano, Kardinal der römisch-katholischen Kirche ( - 1903)
- 9. November: John N. Mitchell, US-Justizminister ( - 1913)
- 12. November: Tomasz Sikorski, polnischer Komponist ( - 1939)
- 13. November: Antal Doráti, ungarisch-US-amerikanischer Dirigent ( - 1906)
- 14. November: Takeo Miki, 66. Premierminister von Japan ( - 1907)
- 22. November: Erich Fried, österreichischer, in erster Linie Lyriker, Übersetzer und Essayist ( - 1921)
- 23. November: Wieland Herzfelde, deutscher Publizist, Autor und Verleger ( - 1896)
- 24. November: Joachim Fernau, preußischer Schriftsteller und Maler ( - 1909)
- 25. November: Alphaeus Philemon Cole, US-amerikanischer Künstler, Graveur, Illustrator, Radierer ( - 1876)
- 25. November: Bernhard Winkelheide, deutscher Politiker, Mitglied des Wirtschaftsrates der Bizone ( - 1908)
- 27. November: John Carradine, US-amerikanischer Schauspieler ( - 1906)
- 27. November: Johannes Hendrikus Donner, niederländischer Schachgroßmeister ( - 1927)
- 29. November: Hans Scholz, deutscher Schriftsteller, Journalist und Maler ( - 1911)
- 30. November: Pannonica de Koenigswarter, Jazzmäzenin ( - 1913)
- 2. Dezember: Klaus-Joachim Zülch, deutscher Neurowissenschaftler ( - 1910)
- 3. Dezember: Thawal Thamrong Navaswadhi, thailändischer Politiker und Premierminister ( - 1901)
- 5. Dezember: August Lenz, deutscher Fußballspieler ( - 1910)
- 6. Dezember: Roy Orbison, US-amerikanischer Country- und Rock-Sänger ( - 1936)
- 13. Dezember: Robert Urquhart, britischer Offizier ( - 1901)
- 16. Dezember: Sylvester James, US-amerikanischer Musiker ( - 1947)
- 20. Dezember: Anni Schaad, Gründerin der Modeschmuckwerkstatt Langani ( - 1911)
- 21. Dezember: Nikolaas Tinbergen, niederländischer Verhaltensbiologe ( - 1907)
- 22. Dezember: Chico Mendes, brasilianischer Kautschukzapfer; Gründer der Kautschukzapfergewerkschaft ( - 1944)
- 23. Dezember: Hermann Heimpel, deutscher Historiker ( - 1901)
- 23. Dezember: Georg Kurlbaum, deutscher Politiker ( - 1902)
- 25. Dezember: Jewgeni Kirillowitsch Golubew, russischer Komponist ( - 1910)
- 27. Dezember: Hal Ashby, US-amerikanischer Filmregisseur ( - 1929)
- 28. Dezember: Karlfried Graf Dürckheim, deutscher Diplomat, Psychotherapeut und Zen-Meister ( - 1896)
- 30. Dezember: Isamu Noguchi, US-amerikanischer Bildhauer ( - 1904)
Nobelpreise
- Physik: Leon Max Lederman, Melvin Schwartz und Jack Steinberger
- Chemie: Johann Deisenhofer, Robert Huber und Hartmut Michel
- Medizin: James W. Black, Gertrude B. Elion und George H. Hitchings
- Literatur: Naguib Mahfouz
- Friedensnobelpreis: Friedenstruppen der Vereinten Nationen
- Wirtschaftswissenschaft: Maurice Allais
Musik
- Januar: Die Rockband AC/DC veröffentlicht ihr 13. Internationales Album: „Blow up your video“
- 9. Juli: Die Punkband Die Ärzte gibt ihr Abschiedskonzert auf Sylt
Siehe auch: Liste der Nummer-Eins-Hits in Deutschland (1988)
Weblinks
- http://www.dhm.de/lemo/html/1988/ (Lebendiges virtuelles Museum Online)
als:1988
ja:1988年
ko:1988년
nb:1988
simple:1988
th:พ.ศ. 2531
Gladbeck
Gladbeck ist eine Stadt im Ruhrgebiet, Kreis Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen.
Geografie
Geografische Lage
Gladbeck liegt am Südrand des Naturparks Hohe Mark. Außerdem gehört Gladbeck zur sogenannten "Emscherzone", die vergleichsweise spät vom Bergbau erfasst wurde. Die Stadt ist Bestandteil der Metropolregion Ruhr.
Einwohner
(jeweils zum 31. Dezember)
- 1998 - 78.357
- 1999 - 78.269
- 2000 - 77.789
- 2001 - 77.460
- 2002 - 77.397
- 2003 - 77.166
- 2004 - 77.086
Geschichte
Seitdem in den 1870ern Kohle gefunden wurde, wuchs die kleine Dorfgemeinde zu einer mittelgroßen Industrieansiedlung, die im Juli 1919 die Stadtrechte erhielt (als "jüngste Stadt Neu-Deutschlands", wie das Lokalblatt schrieb). Die 1920er Jahre haben etwas von einer kleinen Blütephase an sich, in der trotz aller Schwierigkeiten bedeutende Bauvorhaben realisiert werden konnten, etwa das Freibad und die Neuanlage des Wasserschlosses Wittringen. Wie alle deutschen Städte wurde Gladbeck nach 1933 gleichgeschaltet, unter dem bereits vorher gewählten parteilosen Bürgermeister. Wie viele deutschen Städte wurde auch Gladbeck im Krieg stark zerstört, im Innenstadtbereich zu 80 Prozent.
Bis in die 1960er Jahre steigerte sich die Einwohnerzahl auf bis zu 82.000 und liegt nun bei ungefähr 78.000. Die letzte Zeche wurde 1971 geschlossen, seitdem kämpft Gladbeck mit Strukturwandel und Arbeitslosigkeit.
Bei der Kommunalen Neuordnung in Nordrhein-Westfalen (1975) kam die kreisfreie Stadt Gladbeck zusammen mit Kirchhellen zur Nachbarstadt Bottrop (siehe Glabotki). Gegner der Neuordnung waren unzufrieden mit einer längeren Anfahrt zum (Bottroper) Rathaus, bemängelten die geringe Siedlungsgeschlossenheit an der Grenze zwischen Gladbeck und Bottrop und führten an, dass Bottrop nur wenig größer war als Gladbeck. Der Slogan dieser Gegner hieß: "Glabotki is nich".
Bereits 1976 gelang es Gladbeck allerdings, Bottrop zu verlassen und sich dem Kreis Recklinghausen anzuschließen. Grund war das sogenannte Nikolausurteil vom 6. Dezember 1975. Das Oberverwaltungsgericht Münster, das vom ehemaligen Gladbecker Oberstadtdirektor angerufen worden war, befand, dass Bürgernähe und höhere Verwaltungseffizienz durch die Neuordnung nicht gegeben waren. Dieses aber war die Begründung für die Neuordnung gewesen.
Stadtteile
Die Stadt Gladbeck hat acht Stadtteile
- Mitte
- Rentfort
- Zweckel
- Schultendorf
- Ellinghorst
- Butendorf
- Brauck
- Rosenhügel
Im Norden wird der zum Stadtgebiet gehörende Weiler Breiker Höfe von den Nachbarstädten Bottrop, Dorsten und Gelsenkirchen umgeben.
Politik
Gladbeck bildet zusammen mit Bottrop einen Bundestagswahlkreis (126: Bottrop - Recklinghausen III). Der direkt gewählte Abgeordnete heißt Dieter Grasedieck (SPD). Im Landtag von NRW wird Gladbeck von Wolfgang Röken (SPD) vertreten.
Stadtrat
Der Rat der Stadt besteht aus 44 Ratsfrauen und Ratsherren.
- SPD 18 Sitze
- Grüne 3 Sitze
- CDU 16 Sitze
- FDP 1 Sitz
- BIG 3 Sitze
- DKP 2 Sitze
- SWG 1 Sitz
(Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004)
Bürgermeister
Nach jahrelanger Herrschaft der Sozialdemokraten, auch mit absoluter Mehrheit, wurde 1994 der Christdemokrat Eckhard Schwerhoff vom Rat zum (hauptamtlichen) Bürgermeister gewählt; dieses neugestaltete Amt ohne gleichzeitigen Stadtdirektor war durch eine NRW-Wahlreform vorzeitig möglich geworden. Bei den damaligen Wahlen hatten die regierenden Sozialdemokraten mit dem noch ehrenamtlichen Bürgermeister Wolfgang Röken die absolute Mehrheit nur sehr knapp verfehlt. Da der hauptamtliche Bürgermeister kraft Amtes auch eine Stimme im Rat hat, hätte ein sozialdemokratischer Bürgermeister eine Pattsituation im Rat bedeutet. Daher entschlossen sich die Grünen und die damals neue Wählervereinigung "Bürger in Gladbeck" dazu, zusammen mit der CDU den Verwaltungsangestellten Schwerhoff zu wählen. Schwerhoff war zwar bereits CDU-Mitglied, war aber nicht aktiv in der Stadtpolitik in Erscheinung getreten.
Bei der Kommunalwahl 1999, als in NRW die Direktwahl der Bürgermeister flächendeckend eingeführt wurde, gelang Schwerhoff die Wiederwahl.
In der Stichwahl vom 10. Oktober 2004 wurde Ulrich Roland (SPD) zum Bürgermeister gewählt.
Wappen
Das Gladbecker Stadtwappen, in Schwarz-Rot-Gold gehalten, hat eine rote Mauerzinne als Zeichen des gerade erworbenen Stadtstatus. Auf der linken Seite (vom Betrachter aus) sieht man ein schwarzes Feld, das die Kohle symbolisiert, darauf Hammer und Schlägel für den Bergbau (sie sollten weiß, also heraldisch "Silber" sein, erscheinen oft aber gelb). Die schwarzen Haken auf der anderen Seiten sind Wolfsangeln, die dem Wappen der Herren von Brabeck entliehen sind, welche im ausgehenden 14. Jahrhundert Besitzer von Haus Wittringen waren.
Städtepartnerschaften
- Alanya (Türkei)
- Enfield (England)
- Fushun (Volksrepublik China)
- Marcq-en-Baroeul (Frankreich)
- Schwechat (Österreich)
- Wodzislaw (Loslau) (Polen)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Polen
Im Wasserschloss Wittringen ist das Museum der Stadt Gladbeck beheimatet. Hier sind die Sammlungen und die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte Gladbecks und Umgebung untergebracht.
Die Sammlungen umfassen außerdem naturkundliche Gegenstände aus den Bereichen Geologie, Mineralogie, Paläontologie.
Die Dauerausstellung zeichnet die Entwicklung der Region von den naturkundlichen Grundlagen des Bergbaus (Steinkohle, Blei- und Zinkerze) über die Besiedlungsgeschichte und Stadtgeschichte bis zur Gegenwart nach.
- Der wichtigste Fund ist ein Waldwisent aus dem Gladbecker Stadtteil Brauck, eines der wenigen fast vollständig erhaltenen Skelette in Europa. Das Museum zeigt eine Kopie.
- Mit einem Blockmodell wird die Lagerung der Steinkohle im nördlichen Ruhrgebiet erläutert, die zur Entstehung der Zechen auf Gladbecker Boden führte.
- Nennenswert aus der vor- und frühgeschichtlichen Zeit sind ferner ein bronzezeitliches sogenanntes Typusbeil und ein Themenbereich zum Urnenfeld, das in Gladbeck-Ellinghorst gefunden wurde.
- Die Geld- und Münzsammlung ist in der Dauerausstellung mit römischen Münzen vertreten.
- Besonders lokaltypisch sind die Räume zur Geschichte der Zechenzeit, die für Gladbeck von 1873 bis 1971 dauerte. Ein nachgebauter Stollen sowie die Einrichtung einer Bergmannswohnung gehören dazu.
- Ferner sammelt das Museum moderne Kunst, darunter zur Computerkunst seit 1986. Vertreten sind unter anderem Joseph Beuys und Timm Ulrichs.
Das Museum hat auch ein museumspädagogisches Angebot: alle Themenbereiche der Sammlungen und Dauerausstellung werden für Schulklassen und Gruppen angeboten, beispielsweise zur Ritterzeit, da das Wasserschloss Wittringen ein Rittersitz war.
Bauwerke
Gladbeck hat eine Stadthalle, eine Stadtbücherei, eine Volkshochschule und ein Hallenbad. Herausragendes Industriedenkmal ist die schlossartige Maschinenhalle der Zeche Zweckel mit ihren zwei Fördergerüsten.
Theater & Musik
Gladbeck liegt in einer der interessantesten und farbigsten Kulturlandschaften Europas. Mit dem Jazzival und zahlreichen anderen Kulturveranstaltungen (z.B. in der Maschinenhalle Zeche Zweckel im Rahmen der RuhrTriennale ) setzt Gladbeck eigene Akzente im Kulturgebiet zwischen Rhein und Ruhr.
Literaturbüro
Das Literaturbüro NRW-Ruhrgebiet e.V. ist seit 1986 in Gladbeck ansässig und vergibt in jedem Herbst den vom Regionalverband Ruhr gestifteten LITERATURPREIS RUHRGEBIET. Insgesamt 15.110 € erhalten die Preisträger für poetische Texte, die Bezug nehmen auf die Wirklichkeit und den Kunst-Stoff im Ruhrgebiet .
Grünanlagen
Im Stadtgebiet werden ca. 600 ha öffentlich nutzbare Erholungsflächen angeboten. Davon sind rd. 180 ha intensiv gestaltete Parks und Spielplätze, rd. 200 ha städtischer Wald und 200 ha rekultivierte mit Wegen erschlossene Halden des Steinkohlebergbaus.
Insgesamt gibt es im Stadtgebiet 62 Kinderspielplätze und zahlreiche Spielstationen in der Fußgängerzone in der Innenstadt.
Zur Freizeitqualität tragen 34,7 ha Kleingärten und die Stadtgärten Johowstraße und Frochtwinkel/Schulstraße mit 12,5 ha Fläche bei. Zwei Stadtgartenhäuser können für private Feiern angemietet werden.
Wirtschaft und Infrastruktur
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
Stand 31. Dezember 2002
Flächennutzung
Stand: 31. Dezember 2003, Angaben in Hektar
Verkehr
Gladbeck ist über die nachfolgend aufgeführten Autobahnen und Anschlusstellen an das Fernstraßennetz angebunden.
Zugverbindungen
S-Bahn Rhein-Ruhr
S9 (Wuppertal - Essen - Bottrop - Gladbeck - Haltern am See)
RegionalExpress (Borkener)
RE 14 (Essen - Bottrop - Gladbeck - Borken)
RegionalBahn
RB 43 (Dortmund - Herne - Marl - Gelsenkirchen - Gladbeck - Dorsten)
RB 44 (Oberhausen - Bottrop - Gladbeck - Dorsten)
IC-Haltepunkt Essen mit überregionaler Anbindung an das Fernstreckennetz der Deutschen Bahn in direkter Nachbarschaft.
Die Busverbindungen innerhalb Gladbecks und in die Nachbarstädte gehören zum Netz der Vestischen Straßenbahnen. Gladbeck ist über den Kreis Recklinghausen dem VRR-Tarifgebiet angeschlossen. Seit Mitte 2005 gilt für Verbindungen außerhalb des VRR-Tarifgebiet und innerhalb von NRW der NRW-Tarif .
Sie liegt an der Hamm-Osterfelder Bahn, der Niederländisch-Westfälische Eisenbahn und der Eisenbahnstrecke Dorsten – Wanne-Eickel nebst Verbindungslinie zwischen diesen beiden Strecken von Gladbeck-Zweckel nach Gladbeck West, außerdem ist hier der Zechenbahnbetrieb der Ruhrkohle AG beheimatet.
Fahrradwache
Fahrradstation am Bahnhof West - Hansemannstr. 10
Medien
Die örtlichen Tageszeitungen sind die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) und die Ruhrnachrichten, mit Lokalredaktionen in Gladbeck. Der Stadtspiegel Gladbeck ist ein Anzeigenblatt.
Der Lokalsender Radio Emscher Lippe berichtet über alle Neuigkeiten aus den Nachbarstädten Bottrop und Gelsenkirchen sowie natürlich aus Gladbeck.
Bildung
Gladbeck zeichnet sich durch ein profiliertes Bildungs- und Weiterbildungssystem mit freier Waldorfschule und städtischer Musikschule und Volkshochschule aus. Die Fachhochschule Gelsenkirchen in Gelsenkirchen-Buer, die Universität Duisburg-Essen (kurz Uni DuE) und die Ruhr Uni Bochum in unmittelbarer Nachbarschaft vervollständigen das Bildungsangebot.
In Gladbeck gibt es:
- 4 Schulkindergärten
- 15 Grundschulen
- 4 Hauptschulen
- 1 Gesamtschule
- 3 Realschulen
- 3 Gymnasien
- 2 Berufskollegs (davon ein privates in Trägerschaft eines caritasangehörigen Vereins)
- 1 Freie Waldorfschule
- 2 Schulen für Lernbehinderte
- 1 Schule für Geistigbehinderte
Im Schulzentrum Brauck sind als Ganztagseinrichtung eine Haupt- und eine Realschule untergebracht.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Johann Heinrich Riesener, Möbelkünstler am französischen Hof im 18. Jahrhundert, dem ein Gymnasium, ein Brunnen vor dem Rathaus und eine Straße gewidmet sind. Die Möbelstücke, die vor allem für den Französischen Königshof vor der Revolution 1789 geschaffen wurden, sind heute in den größten Museen der Welt verstreut : Jean Paul Getty-Museum, Los Angeles, Waddesdon Manor, London, Schloss Versailles in Paris etc. (Auskunft : museum@stadt-gladbeck.de).
- Hermann Nattkämper ( - 4. Oktober 1911; † 2. April 2005), Fußballspieler
- Claudia Lux ( - 24. März 1950), Generaldirektorin
- Armin Rohde ( - 4. April 1955), Schauspieler
- Heiko Waßer ( - 3. Oktober 1957), Sportjournalist und Formel 1-Kommentator
Siehe auch: Gladbecker Geiseldrama.
Weblinks
- [http://www.gladbeck.de/ Website der Stadt Gladbeck]
Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen
16. AugustDer 16. August ist der 228. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 229. in Schaltjahren) – somit bleiben noch 137 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
Schaltjahren
- 1809 - Auf Initiative Wilhelm von Humboldts wird die Berliner Humboldt-Universität gegründet.
- 1896 - Am Klondike River in Kanadas Yukon-Territorium wird Gold gefunden, die Nachricht löst einen Goldrausch aus.
- 1908 – Nach seiner Begnadigung durch Kaiser Wilhelm II. wird der als „Hauptmann von Köpenick“ bekannt gewordene Wilhelm Voigt aus der Haft entlassen.
- 1924 – In London wird der Dawes-Plan unterzeichnet, der die Reparationszahlungen des Deutschen Reichs auf eine neue Grundlage stellen sollte.
- 1945 - Polen tritt in Moskau der Sowjetunion etwa 46 Prozent seines früheren Staatsgebietes ab.
- 1946 – Von Vertretern der „kurdischen Intelligenz“ und dem städtischen Kleinbürgertum wird die Kurdische Demokratische Partei (KDP) gegründet. Molla Mustafa Barzani wird, trotz Abwesenheit, zum Vorsitzenden gewählt.
- 1960 – Zypern erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1984 – Bei der deutschen Lufthansa droht ein Arbeitskampf, nachdem der Vermittlungsversuch des ehemaligen „Superministers“ Karl Schiller von 80 Prozent der Belegschaft abgelehnt wurde. Die Lage gilt als kompliziert, da das Bodenpersonal, vertreten durch die ÖTV, eine diametrale Position zum fliegenden Personal, dargestellt von der DAG, einnimmt.
- 1986 – Salvador Jorge Blanco wird Staatspräsident der Dominikanischen Republik.
- 1996 – Leonel Fernández Reyna wird Staatspräsident der Dominikanischen Republik.
- 2000 – Hipólito Mejía wird Staatspräsident der Dominikanischen Republik.
Katastrophen
- 1906 – Ein Erdbeben der Stärke 8,2 erschüttert Valparaíso, Chile ca. 20.000 Tote
- 1976 – Ein Erdbeben der Stärke 7,9 fordert in Mindanao auf den Philippinen etwa 8.000 Menschenleben.
- 1987 – In Detroit im US-Bundesstaat Michigan stürzt ein Passagierflugzeug kurz nach dem Start auf eine belebte Straße. 156 Menschen sterben, ein Kind wird gerettet.
- 1991 – Imphal, Indien. Beim Anflug prallt eine aus Kalkutta kommende Boeing 737 der Indian Airlines gegen einen Hügel, weil der Pilot vom Landekurs abgewichen ist. Keiner der 69 Menschen überlebt.
- 2005 - Bei einem Flugzeugabsturz in Venezuela sind alle 160 Insassen des Passagierjets ums Leben gekommen. Der Fluggesellschaft West Caribbean Airlines zufolge zerschellte die McDonnell Douglas MD-82 in der Umgebung von Machiques im westvenezolanischen Staat Zulia.
Verbrechen
- 1988 – In Gladbeck beginnt in einer Filiale der Deutschen Bank eine Geiselnahme, die erst 54 Stunden später auf der Autobahn zwischen Köln und Frankfurt am Main beendet wird. Zwei Geiseln und ein Polizist sterben.
- 2005 – In Taizé wird der Klostergründer Frère Roger von einer - wahrscheinlich geistig gestörten - Frau beim Abendgebet durch 3 Messerstiche ermordet.
- 2005 - Der Computerwurm Zotob befällt den Fernsehrsender CNN. Es wird "live" übertragen.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1, siehe: Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1984 – Die 4. Skatweltmeisterschaft wird in der Dortmunder Westfalenhalle vom Schirmherr, NRW-Ministerpräsident Johannes Rau, eröffnet.
- 2004 – Michael Ballack löst Oliver Kahn als Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft ab.
Kultur
- 1876 - Im Bayreuther Festspielhaus Uraufführung der Oper "Siegfried" von Richard Wagner
- 1977 – Im Landesmuseum in Hannover ausgestellte Bilder von Martin Luther und seiner Frau Katharina von Bora, gemalt von Lucas Cranach, fallen einem Säureattentat zum Opfer.
Wissenschaft
- 2004 – Die Raumsonde Cassini-Huygens entdeckt zwei Saturnmonde.
Geboren
- 1397 – Albrecht II., Römisch-deutscher König, König von Ungarn und Böhmen, Herzog von Österreich
- 1603 – Adam Olearius, Diplomat und Schriftsteller
- 1604 – Bernhard von Sachsen-Weimar, Feldherr
- 1645 – Jean de La Bruyère, französischer Schriftsteller
- 1650 – Vincenzo Coronelli, italienischer Kartograf und Globenbauer
- 1706 – Florian Bahr, deutscher Jesuit und China-Missionar
- 1761 – Jewstignei Ipatowitsch Fomin, russischer Komponist
- 1763 – Friedrich August, Herzog von York und Albany, Fürstbischof von Osnabrück und britischer Feldmarschall und Heerführer
- 1795 – Heinrich Marschner, deutscher Opernkomponist
- 1802 – Moritz Wilhelm Drobisch, deutscher Mathematiker und Philosoph
- 1815 – Johannes Bosco, italienischer Priester und Ordensgründer
- 1821 – Arthur Cayley, englischer Mathematiker
- 1832 – Wilhelm Wundt, deutscher Philosoph und Psychologe
- 1845 – Gabriel Lippmann, luxemburgischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1852 – Adolf Schlatter, evangelischer Schweizer Theologe
- 1858 – Arthur Achleitner, deutscher Schriftsteller
- 1863 – Gabriel Pierné , französischer Komponist
- 1865 – Ettore Tolomei, italienischer Nationalist
- 1865 – Denis Joseph Dougherty, Erzbischoff von Philadelphia
- 1866 – Rudolf Greinz, österreichischer Schriftsteller
- 1871 – Sachari Paliaschwili, georgischer Komponist
- 1872 – Siegmund von Hausegger, Komponist und Dirigent
- 1877 – Augusto Giacometti, Schweizer Maler
- 1884 – Hugo Gernsback, Verleger und Schriftsteller
- 1893 – Hans Koch, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1895 – Albert Cohen, schweizer Schriftsteller
- 1895 – Liane Haid, österreichische Schauspielerin und Sängerin
- 1896 – Tina Modotti, Schauspielerin und Fotografin
- 1902 – Georgette Heyer, britische Schriftstellerin
- 1904 – Wendell Meredith Stanley, US-amerikanischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1905 – Marian Rejewski, polnischer Mathematiker und Kryptologe
- 1906 – Franz Josef II., Fürst von Liechtenstein
- 1907 – Alexander Uriah Boscovich, israelischer Komponist
- 1911 – Ernst Friedrich Schumacher, britischer Ökonom
- 1913 – Menachem Begin, israelischer Politiker
- 1914 – Gudrun Genest, deutsche Schauspielerin
- 1914 – Pawel Stepanowitsch Kutachow, sowjetischer Pilot
- 1915 – Al Hibbler, US-amerikanischer Sänger
- 1916 – Kurt Fichtner, Minister für Erzbergbau und Metallurgie in der DDR
- 1920 – Charles Bukowski, US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller
- 1921 – Max Thurian, schweizer Theologe
- 1924 – Ralf Bendix, deutscher Schlagersänger
- 1927 – Fess Parker, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1927 – Herbert Schäfer, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 1928 – Ara Güler, türkischer Fotograf
- 1929 – Bill Evans, US-amerikanischer Musiker
- 1929 – Helmut Rahn, deutscher Fußballspieler
- 1930 – Tony Trabert, ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler
- 1930 – Wolfgang Völz, deutscher Fernseh- und Filmschauspieler
- 1931 – Eydie Gormé, US-amerikanische Sängerin
- 1933 – Reiner Kunze, deutscher Schriftsteller
- 1934 – Gottfried Müller, Minister für Medienpolitik der DDR
- 1934 – Pierre Richard, französischer Schauspieler
- 1938 – Rocco Granata, italienischer Sänger
- 1940 – Bruce Beresford, australischer Filmregisseur
- 1942 – Barbara George, US-amerikanische Sängerin
- 1942 – Reinhard Klimmt, deutscher Politiker, Ministerpräsident im Saarland und Bundesminister
- 1944 – Bernd Zamulo, deutscher Musiker
- 1944 – Karin Schubert, deutsche Politikerin
- 1944 – Kevin Ayers, britischer Musiker
- 1944 – Shel Shapiro, britischer Musiker und Songschreiber
- 1945 – Gary Loizzo, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1945 – Gordon Fleet, australischer Musiker
- 1946 – Lesley Ann Warren, US-amerikanische Schauspielerin
- 1948 – Annemarie Huber-Hotz, schweizerische Bundeskanzlerin
- 1948 – Barry Hay, niederländischer Musiker und Sänger
- 1950 – Wiltrud Drexel, österreichische Skirennläuferin
- 1950 – Jack Unterweger, österreichischer Krimineller und Schriftsteller
- 1954 – James Cameron, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1958 – Angela Bassett, US-amerikanische Schauspielerin
- 1958 – Madonna, US-amerikanische Pop-Sängerin, Songschreiberin und Schauspielerin
- 1960 – Franz Welser-Möst, österreichischer Dirigent
- 1960 – Timothy Hutton, US-amerikanischer Schauspieler
- 1963 – Andreas Dresen, deutscher Filmregisseur
- 1968 – Mateja Svet, slowenische Skirennläuferin
- 1968 - Enrique Ortíz de Landázuri, spanischer Komponist und Sänger
- 1971 – Stefan Klos, deutscher Fußballspieler (Torwart)
- 1974 – Didier Cuche, Schweizer Skirennläufer
- 1974 – Krisztina Egerszegi, ungarische Schwimmerin
- 1980 – Robert Byron Hardy, Musiker
- 1981 – Roque Santa Cruz, Fußballspieler aus Paraguay
- 1982 – Julia Schruff, deutsche Tennisspielerin
- 1983 – Poom Jensen, Enkel des thailändischen Königs Rama IX.
Gestorben
- 1190 – Dedo V. der Feiste, Erbe mehrerer Markgrafen
- 1291 – Friedrich Tuta, Regent der Markgrafschaft Meißen
- 1327 – Rochus von Montpellier, französischer Heiliger
- 1339 – Azzo Visconti, italienischer (Mailändischer) Fürst
- 1358 – Albrecht II., Herzog von Österreich
- 1419 – Wenzel, römisch-deutscher König, König von Böhmen, Kurfürst von Brandenburg
- 1445 – Margaret Stuart, Tochter von Jakob I. (Schottland), Ehefrau von Ludwig XI. (Frankreich)
- 1518 – Loyset Compère, flämischer Komponist, Sänger und Kleriker
- 1532 – Johann von Sachsen, Kurfürst von Sachsen
- 1678 – Andrew Marvell, englischer Dichter und Politiker
- 1689 – Dorothea Sophie von Brandenburg, Kurfürstin von Brandenburg
- 1705 – Jakob Bernoulli, Sc | | |