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Gnom (Mythologie)Der Gnom ist nach Paracelsus eines der Elementarwesen und wird als Erd- oder Berggeist dem Bereich der Erde zugeordnet. Die Gnome sind als daher in Wald, Berg und Fluss anzutreffen. Nach anderer Auffassung können sich die Gnomen in Gewässern allerdings nur vorübergehend aufhalten, weil ihre "feinstoffliche Form" sich bei längerem Aufenthalt auflösen würde.
Das Wort Gnom scheint griechische Wurzeln zu haben: entweder stammt es von gnome, Verstand oder aber (und dies dürfte wahrscheinlicher sein) von genomos, Erdbewohner (Lurker, 1990).
Es kann sich etwa um einen Kobold oder einen Wicht handeln. Oft werden auch die Zwerge den Gnomen gleichgesetzt, dabei handelt es sich aber um ein ganz anderes Volk.
Der König der Gnome heißt Ghob. Über ihm stehen nur noch der Gnomenkaiser und die Gnomenkaiserin.
Literatur
Erhard Bäzner, Die Naturgeister, 2004, Aquamarin Verlag (Vorsicht, Erst Fehldrucke)
Links
http://www.erdstall.de
Kategorie:Fabelwesen
Kategorie:Literarische Figur
ja:ノーム
Paracelsus
Philippus Aureolus Theophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus, wurde am Ende des Jahres 1493 in Einsiedeln (heutige Schweiz) geboren und starb nach bewegtem Leben am 24. September 1541 in Salzburg.
Das Wissen und Wirken des bedeutenden Arztes, Alchemisten, Mystikers und Philosophen Paracelsus gilt als überaus umfassend. Seine Heilungserfolge waren seinerzeit unerreicht, trugen ihm aber auch die erbitterte Gegnerschaft der etablierten Mediziner und Apotheker ein. Verschärft wurden deren Anwürfe durch zusätzliche, oftmals beißende Kritiken seitens des Paracelsus an der vorherrschenden Lehrmeinung der Viersäftelehre nach Galen und der bloßen Bücherweisheit damaliger medizinischer Gelehrter. Paracelsus hinterließ zahlreiche deutschsprachige Aufzeichnungen und Bücher medizinischen, philosophischen und theologischen Inhalts, die größtenteils erst nach seinem Tode erschienen.
Vita
Galen
Geboren wurde Paracelsus als Sohn des Arztes, Naturforschers und Alchemisten Wilhelm Bombast von Hohenheim in der Nähe des Ortes Maria-Einsiedeln in der Schweiz. Im Alter von 16 Jahren nahm er das Studium der Medizin an der Universität zu Basel auf. Es schlossen sich etwa zwölf Jahre währende Wanderjahre des jungen Theophrastus an. Nachgewiesen sind dabei Aufenthalte bei bekannten Alchemisten wie Sigmund Füger von Schwatz und Abt Bruno Graf von Spanheim. 1510 erlangte Paracelsus in Wien den Grad eines Bakkalaureus der Medizin. Nach einem kurzzeitigen Aufenthalt in Ferrara zur Erlangung der Doktorwürde im Jahr 1516 führte ihn die anschließende Arbeit als Wundarzt durch große Teile Europas. In diese Zeit fiel die Namensänderung des Theophrastus zu Paracelsus. Die ersten größeren streitbaren Auftritte im akademischen Umfeld sind um 1525 an den Universitäten zu Freiburg im Breisgau und Straßburg nachgewiesen. Die in diese Zeit fallende nachfolgende Berufung zum Consiliarius von Basel ermöglichte den regelmäßigen Umgang und Gedankenaustausch mit Humanisten wie Erasmus von Rotterdam, Wolfgang Lachner oder auch Johannes Oekolampadius. In den Jahren 1527-1528 hielt Paracelsus im Rahmen des Amtes als Baseler Stadtarztes und somit Professors der medizinischen Fakultät erstmals Vorlesungen - entgegen damaliger Gepflogenheiten ausschließlich in deutscher Sprache, denn „Die Wahrheit müsse nur deutsch gelehrt werden“. Dieser Umstand und die während seiner Lehrzeit vorgebrachten heftigen Kritiken an der Ärzte- und Apothekerschaft resultierten in Schmähschriften gegen Paracelsus bishin zu offen vorgebrachten Bedrohungen an dessen Leib und Leben. Vor einem drohenden, für Paracelsus aussichtslosem Gerichtsverfahren, floh er im Februar 1528 in das Elsaß. Es schlossen sich abermals Wanderjahre an; erste Schüler traten in das Leben des Paracelsus. 1529 stellte Paracelsus die Bücher Paramirum und Paragranum sowie eine Reihe weiterer kleinerer Schriften medizinischen Inhalts fertig, die jedoch nicht veröffentlicht wurden. Die Krönung seiner Bemühungen ist das 1537 fertiggestellte Schriftwerk Astronomia Magna (auch bekannt als Philosophia Sagax). Vermutlich durch Berufung von Fürst Ernst, Pfalzgraf zu Rhein und Herzog in Bayern, zog Paracelsus 1541 nach Salzburg, wo er am 24. September 1541 unter ungeklärten Umständen starb. Paracelsus wurde in der St.-Sebastianskirche in Salzburg beigesetzt.
Die medizinischen Lehren des Paracelsus - Grundlagen
St.-Sebastianskirche, Bayern): Paracelsus-Denkmal. In dem kleinen Ort lebte Paracelsus einige Zeit und verfasste dort 1530 auch zwei seiner Hauptwerke.]]
Die Medizin nach Paracelsus hat auf Natur- und Gotterkenntnis zu fußen. Zum Verständnis der Dinge und damit auch der Krankheiten und ihrer richtigen Behandlung seien einerseits empirische Befunde, andererseits - und weitaus wichtiger - die Betrachtung des Großen und Ganzen notwendig:
„Denn der Mensch kann nur vom Makrokosmos aus [ universalistisch ] erfaßt werden, nicht aus sich selbst heraus. Erst das Wissen um diese Übereinstimmung vollendet den Arzt“ (Opus Paramirum).
Für Paracelsus ist der materielle Körper lediglich ein Teil des für den gewöhnlichen Betrachter zu großen Teilen nicht-sichtbaren vollständigen Körpers. Wer jedoch durch stetige Arbeit an sich selbst (innere Umwandlung) der göttlichen Erleuchtung, des göttlichen Feuers teilhaftig würde, der könne die Welt mit anderen Augen, d.h. „im Lichte der Natur“ (Opus Paramirum) sehen und nur der würde auch zum Arzt taugen, denn
„Es ist verfehlt, in der Medizin sein Wissen vom Hörensagen und Lesen zu schöpfen ... Die Naturkraft im Feuer sei auch unser Lehrmeister“ und „Das Feuer aber macht sichtbar, was sonst im Dunkel ist. Nach dieser Methode soll die Wissenschaft vorgetragen werden“ (Opus Paramirum).
Zur erfolgreichen Ausübung der ärztlichen Kunst bedarf es nach Paracelsus neben der Gnade Gottes der Kenntnis und Beherrschung vierer Teildisziplinen. Dazu zählen die
- Philosophie (Wahrheitsliebe; nicht zu verwechseln mit der Philosophie der Moderne): „Einer der ein Philosoph sein und sich vor Falschem bewahren will, der muß seiner Philosophie eine solche Grundlage geben, daß er Himmel und Erde in einem Mikrokosmos zusammenfaßt“,
- Astronomie (Wissenschaft von den inneren Gestirnen; nicht zu verwechseln mit der Astronomischen Wissenschaft der Moderne): „So nun der Mensch in seiner ganzen Zusammensetzung begriffen werden soll, durch einen jeden Arzt, so wisset jetzt, daß die Astronomie der zweite Grund ist und die obere Sphäre der Philosophie darstellt“,
- Alchemie: „Denn die Natur ist so subtil und scharf in ihren Dingen, daß sie nicht ohne große Kunst angewendet werden mag. Denn sie bringt nichts an den Tag, das für sich selbst vollendet wäre, sondern der Mensch muss es vollenden. Diese Vollendung heißt Alchemia“ und
- Proprietas (Redlichkeit): „Darum soll der Arzt des Volkes Glauben besitzen, so hat er ihn auch bei Gott“
(Paragranum).
Die medizinischen Lehren des Paracelsus - Über die Ursachen der Krankheiten
Die Lehren und Ausführungen des Paracelsus zu den Ursachen der Krankheiten sprechen von fünf Hauptarten von Krankheitseinflüssen (auch als Entia bezeichnet)
- Das Ens Astorum oder Ens Astrale (die Gestirnseinflüsse),
- Das Ens Veneni (durch den Körper aufgenommenes „Gift“),
- Das Ens Naturale (Vorherbestimmung; Konstitution),
- Das Ens Spiritale (Einfluss der „Geister“),
- Das Ens Dei (Unmittelbarer Einfluss Gottes).
Nach Paracelsus läßt sich eine jede Krankheit auf eine dieser Ursachen zurückführen. Die Interpretation der Ausführungen des Paracelsus ist Gegenstand häufiger Diskussion der Vertreter von traditioneller und alternativer Medizin.
Die medizinischen Lehren des Paracelsus - Über die Behandlung und Heilung der Krankheiten
Neben der Inanspruchnahme und Verfeinerung überlieferter Heilmethoden bediente sich Paracelsus der Signaturenlehre zum Auffinden von Heilmittelträgern und alchimistischer Techniken zur Extraktion der darin enthaltenen Wirkstoffe. Die Grundlage der Signaturenlehre oder Lehre über die „Anatomie in den Dingen des Mikro- und Makrokosmos“ bildet das aus der hermetischen Philosophie stammende Prinzip der Analogiebeziehungen zwischen Mensch (dem Mikrokosmos) und Welt (dem Makrokosmos). So würden bereits gewisse äußere Eigenschaften wie Form und Farbe von Pflanzen Rückschlüsse auf deren Wirkung zulassen. Beispielsweise sollen herzförmige Blüten gegen Herzkrankheiten, höckrige Wurzeln gegen die Geschwülste des Aussatzes und stachelige Disteln gegen Stechen in der Brust wirken.
Die Heilmittel sollen den Geschlechtern entsprechend zubereitet werden. Bis auf wenige Aussagen seien Männern und Frauen daher geschlechterspezifische Arzneien zu verabreichen.
Paracelsus heute
2001 nimmt die nach Paracelsus benannte Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg ihren Betrieb auf.
Werke
Die wichtigsten alten Ausgaben im Originaltext:
- Die große Wundarzney. Ulm, 1536.
- Opus Chirurgicum, Bodenstein, Basel, 1581.
- Huser'sche Quartausgabe (medizinische und philosophische Schriften), Basel, 1589.
- Chirurgische Bücher und Schriften (Huser), Basel, 1591 und 1605.
- Straßburger Ausgabe (medizinische und philosophische Schriften), 1603.
- Opera omnia medico-chemico-chirurgica, Genevae, Vol3, 1658.
- Philosophia magna, tractus aliquot, Cöln, 1567.
- Philosophiae et Medicinae utriusque compendium, Basel, 1568.
Werke im Internet
- [http://www.digibib.tu-bs.de/category.php?cat=Pharmazie Digitale Bibliothek der Universitätsbibliothek Braunschweig, Kategorie Pharmazie]: Sämtliche Werke Abt. 1 (Medizinische, naturwissenschaftliche und philosophische Schriften)
- [http://www.paracelsus.unizh.ch/index_g.html Das Zürcher Paracelsus-Projekt] mit zwei Bänden der Huser-Edition und Paracelsus-Lexikon
- [http://www.philological.bham.ac.uk/bibliography/p.html Nachweis lateinischer Paracelsus-Werke im Internet] in der Analytic Bibliography of Online Neo-Latin Texts
Weblinks
-
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- [http://aronsson.se/adb/12/675 Artikel in der ADB]
- [http://www.paracelsus-ipg.com Internationale Paracelsus Gesellschaft]
- [http://www.nhv-theophrastus.de/paracelsus/paracelsus_erzgebirge.pdf Paracelsus unterwegs im sächsisch-böhmischen Erzgebirge] Artikel im pdf-Format
Hohenheim, Theophrast von
Hohenheim, Theophrast von
Hohenheim, Theophrast von
Hohenheim, Theophrast von
Hohenheim, Theophrast von
Hohenheim, Theophrast von
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ja:パラケルスス
Vier-Elemente-LehreNach der Vier-Elemente-Lehre besteht alles Sein aus den vier Grundelementen Feuer, Wasser, Luft und Erde.
Geschichte
Diese Theorie wird in vielen Überlieferungen auf der ganzen Welt gefunden. Die breiteste Wirkung hatte ihre Formulierungen durch den griechischen Naturphilosophen Empedokles im 5. Jahrhundert v. Chr. Dieser fasste verschiedene ähnliche Theorien zusammen.
Die Vier-Elemente-Lehre wurde von späteren griechischen Philosophen weiterentwickelt. Platon ordnete jedem der vier Elemente einen regelmäßigen Körper zu.
Aristoteles wiederum gab den vier Elementen die Eigenschaften warm/kalt und trocken/feucht. Außerdem fügte er den Äther als fünftes Element (die so genannte Quintessenz) hinzu.
Die Stoiker entwickelten die Vier-Elemente-Lehre weiter und führten das Pneuma ein. Dieses wurde als Mischung des Feuers und der Luft interpretiert und galt als das Aktive in den Elementen. Dementsprechend wurden Luft und Feuer als aktive pneuma-artige Elemente und Erde und Wasser als passive Elemente angesehen. Pneuma erfüllte viele Funktionen, die Aristoteles dem Äther zuordnete.
Die Vier-Elemente-Lehre wurde von der Astrologie übernommen. Dabei wurde jedes der Tierkreiszeichen einem der vier Elemente zugeordnet.
Elementarwesen oder Elementargeister
Nach dem maßgeblich durch Paracelsus im 16. Jahrhundert formulierten mittelalterlichen Volksglauben stehen den vier Elementen jeweils bestimmte Geistwesen vor:
- Erdgeister oder Gnomen,
- Wassergeister oder Undinen,
- Luftgeister oder Sylphen
- Feuergeister oder Salamander.
Siehe auch Naturgeister.
Übersicht
Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Elemente und die ihnen zugeordneten Körper, Eigenschaften, Tierkreiszeichen, Elementarwesen und Himmelsrichtungen.
heutige Bedeutung
Die Vier-Elemente-Lehre wurde von der Naturwissenschaft schon vor langer Zeit abgelegt, lebt aber noch in weiten Kreisen der Esoterik weiter.
In der Kunstgeschichte stößt man auf zahlreiche allegorische Darstellungen der Elemente.
verwandte Konzepte
In der chinesischen Kultur gibt es ein verwandtes Modell, die Fünf-Elemente-Lehre, nach der die fünf Grundelemente Metall, Holz, Erde, Wasser und Feuer sind.
Urelemente bezeichnen in der mathematische Mengenlehre Objekte die keine Mengen sind, auch mengen sind keine Urelemente. In diesem Zusammenhang kann man etwa an konkrete Objekte (die eben keine Mengen sind)denken. In vielen mengentheoretischen Systeme werden keine Urelemente angenommen.
Eine eher ironische Variante liefert der Film Das Fünfte Element, der die Liebe als Quintessenz einführt.
Seinen medialen Ursprung fand diese romantisch-angehauchte Variante der Fünf-Elemente-Lehre jedoch in der US-Zeichentrickserie "Captain Planet", in der fünf jugendliche Helden aus aller Welt die Elemente: Feuer, Wasser, Wind, Erde und Liebe vereinen, um den Beschützer des Planeten, nach dem die weltweit beliebte Trickserie benannt war, in den Kampf gegen die Umweltsünder zu schicken.
Siehe auch
Humoralpathologie - Pentagramm - Tarot - Naturgeister
Kategorie: Ontologie
Kategorie: Esoterik
Kategorie: Überholte Theorie
Kategorie: Geschichte der Naturwissenschaft
Kategorie: Fabelwesen
simple:Classical element
NaturgeistEin Naturgeist ist ein weder menschliches noch tierisches, aber auch nicht notwendig unkörperliches Wesen, welches in Verbindung mit einem natürlichen Zusammenhang (Pflanze, Fluss, bestimmmter Ort etc.) steht. Bekannt sind Naturgeister in der Mythologie und alten Überlieferungen.
Im Gegensatz zu den Haus- oder Herdgeistern, welche in Gebäuden leben, werden Naturgeister eher als menschenscheu, gleichwohl aber in ihrer äußeren Erscheinung oder ihrem Verhalten als menschenähnlich beschrieben. Der Rang einer Gottheit wird Naturgeistern im allgemeinen nicht beigemessen.
Zu unterscheiden sind die Naturgeister von den Totengeistern, siehe Gespenst.
Ein naturwissenschaftlicher Beweis für ihre Existenz scheidet aus.
Einteilung
Eine systematische oder gar abschließende Einteilung der Naturgeister scheitert an ihrer puren Vielfalt, die an diejenige der Natur anknüpft, an der sich menschliche Vorstellungskraft entzündet. Die Vorstellung von Naturgeistern ist im übrigen an regional oder lokal unterschiedliche Traditionen und Entwicklungen gebunden, so dass eine einheitliche Sichtweise ausscheidet. Heute entstehen durch die esoterische Anknüpfung an diverse Fantasy-Welten zudem immer neue Einzelwesen oder Unterteilungen.
Die nachstehenden Einteilungen verstehen sich daher als vorläufig:
Ein einziger Naturgeist
Im Bereich der Esoterik wird der Glaube an eine "Mutter Natur" oder an "Gaia", eine Art Muttergöttin, gepflegt. Hierbei handelt es sich wohl um die Vorstellung eines die gesamte Natur umfassenden Geistwesens, die jedoch die Existenz 'kleiner Geister' nicht ausschließt.
Elementargeister
An die klassische Vier-Elemente-Lehre (siehe dort) knüpft die Zuordnung an jeweils eines der vier Elemente an. Danach sind zu unterscheiden:
- Erdgeister oder Gnome. Zu diesen zählen die Wurzelwichte oder Wurzelgnome (während andere Wichte oder Wichtel Hausgeister sind). Daneben weden hinzugezählt die Dämmerelben, Bergmännchen, Trolle und Irrwische, aber auch die Elfen, insbesondere die Baumelfen und Waldelfen, sowie die Blumenelfen, ferner auch die Feen. Aus der griechischen Mythologie stammen die Faune und Dryaden. Ob die Zwerge zu den Gnomen gerechnet werden sollen, ist umstritten.
- Wassergeister oder Undine. In Regentropfen, Pfützen, Tümpeln, Teichen, Brunnen, Quellen, Bächen, Flüssen und Meeren lebend, zählen zu dieser Gruppe Wassermänner und Necker, Wasserfrauen, Meerjungfrauen und Nixen, womöglich auch die aus der griechischen Mythologie stammenden Nymphen, Najaden und Nereiden. Unter ihrem Schutz stehen Wasserpflanzen, Fische und andere Wassertiere. Einige meinen, dass die altern und vergänglich sind, andere sprechen insbesondere den für größere Gewässer zuständigen Wassergeistern jahrtausende dauernde Existenz zu.
- Luftgeister oder Sylphen. Sie sind die Hüter der Luft. Die Bewegung des Windes und der Wolken unterliegt ihrer Obhut. Ihre Energie zeigt sich ebenso in der kleinsten Brise wie im mächtigsten Sturm. Zur gleichen Gattung sollen die Lichtelben, Sturmgeister und Devas gehören. Bekannteste Vertreter sind der in Shakespeares Sturm auftretende Ariel sowie Oberon aus dem Sommernachtstraum.
- Feuergeister oder Salamander. Sie sind das Wesen des Feuers und aller Wärmeprozesse. Zu diesen sollen nicht nur der Feuersalamander, sondern alle Amphibien zählen, dazu auch Echsen, Schlangen und Drachen oder Lindwürmer.
Einteilung nach dem gedachten Lebensraum
In ähnlicher Weise können die Naturgeister weiter nach ihrem angenommenen "Lebensraum" unterteilt werden.
- Dabei kann es sich um eine Pflanze handeln, wie bei den Baumgeistern oder wenn manche Elfen in Blumen hausen sollen.
- Waldgeister wie die Waldschrate beschränken sich nicht auf einen einzigen Baum. Andere Schrate sind Wiesen- oder Bachschrate.
- Spezifische Naturgeister sollen aber auch einem Tier oder einem unbelebten Gegenstand anhaften können.
- Auf oder in Bergen findet man die Berggeister, unter denen Rübezahl der bekannteste Vertreter sein dürfte.
Natürlich kann man diese Einteilung auch in die vorangegangene integrieren, wenn man etwa die Berggeister zu den Erdgeistern zählt.
Bei dem Begriff "Kobold" handelt es sich um eine Sammelbezeichnung für verschiedene Haus- oder Naturgeister.
Herkunft und Eigenschaften
Naturgeister spielen in manchen Religionen eine Rolle, in vielen Volkssagen und Märchen, germanischen, keltischen und anderen Mythen und in der Esoterik. Bestimmte Ereignisse oder Erscheinungen werden diesen Geistern zugeschrieben.
Oft wird angenommen, dass Naturgeister die Natur verteidigen. Es gibt viele Geschichten, in denen sie den Menschen, die gut zur Natur sind, helfen, oder ihnen schaden, wenn sie sich oder das von ihnen geschützte Gut bedroht fühlen.
In einigen Märchen wird den Naturgeistern eine Affinität zu Menschenkindern unterstellt, welche sie gegen ihre eigenen Nachkommen nach der Geburt austauschen. Diese sogenannten Wechselbälger, die den Menschen untergeschoben wurden, zeichnen sich meist durch einen unangenehmen Charakter aus und quälen ihre Ersatzeltern durch ständiges Schreien etc.
Ein beliebtes Motiv der Romantik ist die Liebe zwischen einem Naturgeist (meist einer Nymphe oder einer Elfe) und einem Menschen, welche tragisch endet, da der jeweilige Traumpartner unerreichbar bleibt. Die Liebe zu einer Undine vermittelt dieser eine Seele.
Im allgemeinen scheint es sich bei den Naturgeistern um keine rein geistigen Wesen zu handeln. Vielmehr scheinen sie in der breiten Mehrzahl an eine feste körperliche Existenz gebunden zu sein. Hierin liegt ein Unterschied zu den Gespenstern, deren Gestalt in der Regel keine festen Strukturen aufweist.
Das schließt allerdings nicht aus, dass die Geister wechselnde äußere Gestalten annehmen, zumal sie nicht selten über Zauberkräfte verfügen.
Heutige Bedeutung
Für die Mehrzahl westlich geprägter Menschen dürfte die Beschäftigung mit Naturgeistern unterhaltenden Charakter haben, der aus spannenden oder romantischen Geschichten entsteht und zudem eine Ahnung der Vorstellungen und Ängste unserer Vorfahren vermittelt.
Einige Menschen nehmen allerdings auch heute für sich in Anspruch, Naturgeister (und andere Geister) wahrnehmen oder mit ihnen kommunizieren zu können.
Island
Auf Island ist der Umgang mit den Naturgeistern heute noch so lebendig, daß spezielle Geisterkundige, man nennt sie Feenbeauftragte, vor Baumaßnahmen mit den Naturgeistern kommunizieren, da sonst bezeugte Probleme wie Maschinenausfälle oder Unfälle beim Bau auftreten. Daher gibt es auf Island oft scheinbar unsinnige Straßenverläufe, weil die Wohnstatt von Naturgeistern umgangen werden muß. Das Verhältnis zur Geisterwelt ist in Skandinavien lebendiger als in Mitteleuropa.
Tibet
Auch in der tibetischen vorbuddhistischen Urreligion Bön spielen Naturgeister und deren Besänftigung oder Beherrschung eine bedeutende Rolle. Einzelne Elemente dieser Kultur haben Eingang in den tibetischen Buddhismus gefunden. Zur Zeit der ersten Verbreitung des Buddhismus in Tibet war die Bezwingung der tibetischen Naturgeister durch den tantrischen Meister Padmasambhava zentrale Voraussetzung für die Verbreitung des Buddhismus im Lande. Viele der durch Padmasambhava bezwungenen Naturgeister wurden unter Eidesleistung als Schützer der Lehren Buddhas (sog. Dharmapala) installiert.
Schamanismus
Der Schamanismusforscher Mircea Eliade zum Umgang der Schamanen mit Tier-Geistern:
:Es sieht so aus, als könnte diese Nachahmung von Tierbewegungen und Tierstimmen als »Besessenheit« gelten. Richtiger spräche man vielleicht von einem Besitzergreifen des Schamanen von seinen Hilfsgeistern; er selbst verwandelt sich in ein Tier, obwohl er ein ähnliches Resultat erreicht, wenn er eine Tiermaske anzieht. Man könnte auch von einer Identität des Schamanen sprechen; er wird Geistertier und »spricht«, singt oder fliegt wie ein Tier, ein Vogel. Die »Sprache der Tiere« ist nur eine Abart der »Geistersprache«, der schamanischen Geheimsprache."
(Mircea Eliade: "Schamanismus und archaische Ekstasetechnik", Seite 101, F.a.M. 1974)
Anthroposophie
Die Vorstellungen über Naturgeister aus dem alten Volksglauben werden von der Anthroposophie bestätigt sowie die Verbindung und Zusammenarbeit mit den Naturgeistern auf modernem Weg gesucht.
Esoterik und Fantasy
Der Glaube an die reale Existenz von Naturgeistern hat im Rahmen der Esoterik zugenommen. Hierbei werden die mythologischen Ansätze sehr gerne mit Einflüssen der Fantasy vermengt. Dies zeigt sich an den Suchergebnissen, welche z.B. Google bei der Suche nach den Begriffen "Naturgeist" oder "Naturgeister" liefert.
Literaturbeispiele
- Marko Pogačnik: Elementarwesen. Die Gefühlsebene der Erde, Knaur Verlag, ISBN 3-426-86083-X
- Esko Jalkanen: Der Heiler aus dem Norden, Flensburger Hefte Verlag, ISBN 3-926841-89-3
- Was die Naturgeister uns sagen - Im Interview direkt befragt, Flensburger Hefte Nr. 79, Flensburger Hefte Verlag, ISBN 3-935679-09-2
- Neue Gespräche mit den Naturgeistern, Flensburger Hefte Nr. 80, Flensburger Hefte Verlag, ISBN 3-935679-10-6
- Naturgeister 3 - Von Rauchwesen, Wiesenwesen, Torfwesen und Maschinenwesen, FH-Sonderheft Nr. 21, Flensburger Hefte Verlag, ISBN 3-935679-17-3
- Naturgeister 4 - Fragenkompendium, FH-Sonderheft Nr. 22, Flensburger Hefte Verlag, ISBN 3-935679-18-1
Weblinks
- [http://www.phinuminal.net/natgei.html Naturgeister - umfangreiche, esoterische geprägte Hausarbeit von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg]
- [http://www.sphinx-suche.de/natgeist.htm 1] Esoterisch geprägte Linkliste zu Naturgeistern
- [http://www.puramaryam.de/naturgeist.pdf 2] Esoterischer Aufsatz über Naturgeister
Kategorie:Naturreligion
Kategorie:Fabelwesen
KoboldAllgemein
Kobold ist ein Sammelbegriff, unter anderem für Haus- und Naturgeister.
Mythologisch
etymologisch: Der "Kobe" (= Haus, Hütte) "hold" (= erhaben, gut) (nach Paul Hermann, "Deutsche Mythologie").
Der Kobold ist der Hausgeist, der das Haus schützt, aber seine Bewohner gerne neckt, allerdings ohne Schaden anzurichten. Er kann zum Beispiel in Form einer Feder erscheinen, die einem auf die Nase fällt, oder als knarrende Tür, die plötzlich die Stille durchbricht.
Mythologisch gehören Kobolde zur "niederen Mythologie" und damit zu den Elben (auch: Elfen) als philologische Kategorisierung im Gegensatz zur "höheren Mythologie" der Götter.
Zu den Kobolden zählen auch die Klabautermänner, der "Kobold des Schiffes". In der Einteilung mythologischer Wesen sind auch die Nixen, Zwerge, Waldmännlein oder Landwichter (altnordisch: landvaettir) ähnlich den Kobolden elbische Geister.
Man stellte ihnen dem Volksglauben nach über Nacht eine Schale Milch oder andere Nahrung hin in dem Glauben, er würde dann die Hausarbeiten erledigen. Ursprünglich stellt die Schale mit Nahrung eine Opferhandlung an den Hausgeist dar.
Werden seine Dienste aber missbraucht oder der Kobold anderweitig verärgert, heißt es, dass er sich des Nachts dem Schlafenden auf die Brust setzt und ihm Albträume verursacht (siehe auch: Alb).
Hier überschneidet sich die Vorstellung mit den Nachtmaren (engl. nightmare) oder Alben, den mythologischen Dunkelelben oder Schwarzelben.
Zuweilen kommen in den volkskundlichen Quellen auch mythische Verschmelzungen zwischen dem Hausgeist und dem Geist des Erbauers des Hofes vor. Der Begriff des Kobolds trennt daher oft nicht genau zwischen Naturgeist und Ahnengeist.
Literarische Figur
Die Beschreibungen und Vorstellungen von Kobolden reichen von guten und fleißigen, kleinen, grünen Männchen bis hin zu bösen, hinterlistigen, spitzohrigen Bösewichten.
Oft kann man die Kobolde von den Heinzelmännchen unterscheiden, denn Kobolde sind dem Menschen gegenüber nicht immer gutwillig gestimmt und helfen ihm bei der Arbeit. Auch in der Literatur ärgern Kobolde den Menschen und zerstören seine Arbeit. Manche Kobolde, wie zum Beispiel Pumuckl von Ellis Kaut, betrachten es als schwere Beleidigung, wenn man sie als Heinzelmännchen bezeichnet.
In fast jedem Fantasy-Universum, wie zum Beispiel Dungeons & Dragons, kommen Kobolde in der einen oder anderen Art vor, meist sind sie kleine hinterlistige Spaßmacher. Wird das englische Wort Goblin verwendet, handelt es sich meist nicht um magische Wesen, die sich zum Beispiel unsichtbar machen können, sondern um kleine, bösartige Wesen mit dünnen Armen und Beinen und oft grünlicher Haut.
Literatur
Gesamtdarstellungen der germanischen Mythologie:
Wilhelm Groenbech, Religion der Germanen
Jan de Vries, Grundriß der germanischen Philologie
R.L.M. Derolez, Religion der Germanen
Paul Hermann; Deutsche Mythologie
Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens: Kobold
Weblinks
- [http://siegfried-wagner.org/html/kobold.html Siegfried Wagner: »Der Kobold« (op. 3, 1903)]
- http://www.pumucklhomepage.de/kobold.html
Siehe auch: Liste von Fabelwesen
Kategorie:Literarische Figur
Kategorie:Fantasy-Literatur
ja:コボルト
WichtEin Wichtel (der kleine Wicht), auch Wichtelmann, ist ein kleines Phantasiegeschöpf, das vor allem in nordischen Sagen Gutes tut. Der hilfreiche kleine Hausgeist ist auch zu Schabernack geneigt. Er kommt auch häufig in Bilderbüchern vor, z. B. in vielen Werken von Fritz Baumgarten. In modernerer Fantasy-Literatur sind Wichtel auch böse Geister, die Übles aushecken und Hexen dienen. Die Rolle der guten Geister fällt dabei den Heinzelmännchen zu.
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Wichteln oder Grabbelsack (oder vor Weihnachten auch Julklapp, in Österreich auch: Engerl-Bengerl-Spiel) ist ein vorweihnachtlicher Brauch, der in Jugendgruppen, Vereinen oder unter Arbeitskollegen gepflegt wird. Kern des Brauches ist das Beschenken zwischen den Teilnehmern, ohne dass der Beschenkte erfährt, von wem sein Geschenk ist. Unterschiedlich ist, ob der Schenkende (Wichtel) bereits weiß, wer sein Geschenk erhält, oder die Geschenke zufällig verteilt werden. Die Art und der Wert der Geschenke wird meist vorher festgelegt. Eine Variante: Schrottwichteln oder Horrorwichteln - hier wählt jeder Schenkende einen ihm besonders ungeliebten oder geschmacklosen Gegenstand aus seinem Hausrat als Geschenk aus.
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Weibliche Wichtel: in Deutschland und in Österreich heißen die jüngsten weiblichen Mitglieder der Pfadfinderbewegung (Mädchen von ca. 6 bis etwa 10 Jahren) ebenfalls Wichtel, in der Schweiz heißen sie Bienli - die gleichaltrigen Buben heißen Wölflinge, in der Schweiz Wölfe.
Siehe auch
- Aberglaube
- Geist
- Kobold
- Zwerg
Kategorie:Literarische Figur
Kategorie:Fabelwesen
ZwergDer Ausdruck Zwerg (von althochdt.: twerc) bezeichnet:
- im heutigen Sprachgebrauch unangemessen und von den Betroffenen als beleidigend empfunden einen kleinwüchsigen Menschen (siehe auch Kleinwüchsigkeit), durch Dystrophie und Erbgut-Schädigung oder durch ethnisch bedingte Veranlagung; siehe auch Bambutiden, Pygmäen, Negritos, Weddas, Zwergpapuas, Kai (Volk)
- ein mythologisches Wesen aus einer Sage, Fabel, einem Mythos oder einem Märchen, siehe Zwerg (Mythologie)
- eine volkstümliche, bildliche Darstellung als Gartenzwerg
- in der Astronomie einen Zwergstern
- umgangssprachlich gelegentlich ein Kind, als flapsiger Kosename
siehe auch Liliputaner; Freak; Inselverzwergung
Zwerg Nase ist ein Märchen von Wilhelm Hauff
ja:ドワーフ
Kategorie:FabelwesenKategorie:Mythologie
Kategorie:Literarische Figur
Kategorie:Fabel
ja:Category:伝説の生物
Abd al-Asis BouteflikaAbd al-Aziz Bouteflika (arab. عبد العزيز بوتفليقة cAbd al-cAzīz Būtaflīqa; - 2. März 1937 in Oujda) ist seit 1999 algerischer Präsident.
Leben
Bouteflika wurde am 2. März 1937 in Oujda geboren, schloss sich der FLN an und konnte durch die Unterstützung von Houari Boumedienne schnell Karriere machen. Ab 1962 war er als Minister für Jugend, Sport und Tourismus sowie als Außenminister tätig. Seine Kandidatur auf das Präsidentenamt nach dem Tod von Boumedienne scheiterte, da Bendjedid Chadli vom Militär unterstützt wurde. 1981 wurde er aus der FLN ausgeschlossen und ging ins Exil. 1989 kam er nach Algerien zurück und übernahm wieder Leitungspositionen in der FLN. 1999 wurde er zum Präsidenten in der Nachfolge von Liamine Zéroual gewählt.
Im Rahmen seiner Politik, eine Aussöhnung mit den Islamisten zu erreichen und den Bürgerkrieg zu beenden, wurden bald Islamisten amnestiert, die an keinen Gewalttaten beteiligt gewesen sind. Am 16. September 1999 stimmt die Bevölkerung Algeriens mit überwältigender Mehrheit für den Friedensplan des Staatspräsidenten zur Aussöhnung mit den islamistischen Extremisten. Auch wenn die Amnestie von vielen Islamisten genutzt wurde, dauerten die Terroraktionen der militanten Islamisten an. So kamen allein im Fastenmonat Ramadan des Jahres 2000 200 Menschen ums Leben.
Ein weitere Amnestie wurde 2005 von Bouteflika unterstützt.
Literatur
- Bernhard Schmid: Algerien - Frontstaat im globalen Krieg? Neoliberalismus, soziale Bewegungen und islamistische Ideologie in einem nordafrikanischen Land. ISBN 3-89771-019-6
Bouteflika, Abd al-Aziz
Bouteflika, Abd al-Aziz
Bouteflika, Abd al-Aziz
Bouteflika, Abd al-Aziz
Bouteflika, Abd al-Aziz
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Differentiation (management) was proposed for deletion. This page is an archive of the discussion about the proposed deletion. This page is no longer live. Further comments should be made on the article's talk page rather than here so that this page is preserved as an historic record. The result of the debate was DELETE
- Delete as dicdef. JamesMLane 07:45, 29 Oct 2004 (UTC)
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Wikipedia:Votes for deletion/Manual of Style (pronunciation)
Created by me in error while moving Wikipedia:Pronunciation to Wikipedia: Manual of Style (pronunciation). The latter was a headless talkpage so I merged them although the former is currently also really Talk rather than content. Joestynes 07:47, 29 Oct 2004 (UTC)
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Where Do You Go To (My Lovely)
"Where Do You Go To (My Lovely)" is a 1969 song by Peter Sarstedt. It was a #1 hit in the UK charts for 4 weeks in 1969 and was awarded the 1969 Ivor Novello Award, together with David Bowie's Space Oddity.
The song is about a poor-born girl (named Marie-Claire) who grows up in the "back streets of
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Imaginary quadratic number field
In mathematics, a quadratic field is a field extension K/Q of the form
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where d is a non-zero rational number. Such extensions run over all field extensions of the rational number field that are of degree 2 (quadratic extensions). If d > 0 this is called a real quadratic f
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