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| Golden Globe |
Golden GlobeDie Golden Globe Awards sind jährlich vergebene Auszeichnungen für Kinofilme und Fernsehsendungen.
Die Preisverleihung wird seit 1944 von der Hollywood Foreign Press Association organisiert. Über die Vergabe bestimmt eine Gruppe von stets etwa 100 internationalen Journalisten, die in Hollywood arbeiten. In den Anfangsjahren wurden ausschließlich Leinwandproduktionen bewertet, doch angesichts der wachsenden Popularität des Fernsehens entschloss man sich 1956, das neuere Medium ebenfalls zu berücksichtigen. In diesen zwei Bereichen der amerikanischen Unterhaltungsindustrie gelten die Golden Globes nach den Academy Awards (den Oscars) bzw. den Emmys als jeweils zweitbedeutendste Auszeichnung.
Die Verleihungszeremonie erfolgt im Rahmen eines Gala-Dinners, zu dem geladen ist, wer in Hollywood Rang und Namen hat. Da die Abstimmungen für die Oscars oft nur wenige Tage danach beginnen, hoffen viele Beteiligte, durch ein erfolgreiches Abschneiden bei den Golden Globes in der Gunst der Academy-Mitglieder zu steigen.
Kategorien
Die Golden Globes werden in verschiedenen Kategorien vergeben, welche zum Teil nochmals in „Drama“ und „Musical oder Comedy“ unterteilt sind:
- Best Motion Picture – Drama
- Best Motion Picture – Musical or Comedy
- Best Director – Motion Picture
- Best Performance by an Actress in a Motion Picture – Drama
- Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Drama
- Best Performance by an Actress in a Motion Picture – Musical or Comedy
- Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Musical or Comedy
- Best Performance by an Actress in a Supporting Role in a Motion Picture
- Best Performance by an Actor in a Supporting Role in a Motion Picture
- Best Foreign Language Film
- Best Screenplay – Motion Picture
- Best Original Song – Motion Picture
- Best Original Score – Motion Picture
- Best Performance by an Actress in a Television Series – Drama
- Best Performance by an Actor in a Television Series – Drama
- Best Performance by an Actress in a Television Series – Musical or Comedy
- Best Performance by an Actor in a Television Series – Musical or Comedy
- Best Performance by an Actress in a Mini-Series or a Motion Picture Made for Television
- Best Performance by an Actor in a Mini-Series or a Motion Picture Made for Television
- Best Performance by an Actress in a Supporting Role in a Series, Mini-Series or Motion Picture Made for Television
- Best Performance by an Actor in a Supporting Role in a Series, Mini-Series or Motion Picture Made for Television
- Best Television Series – Drama
- Best Television Series – Musical Or Comedy
- Golden Globe Award/Beste/r Mini-Serie oder FernsehfilmBest Mini-Series or Motion Picture Made for Television
- Der Cecil B. DeMille Award für das Lebenswerk
Weblinks
- [http://hfpa.org/ Offizielle Homepage der Hollywood Foreign Press Association]
Kategorie:Filmpreis
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Filmpreis
Kategorie:Fernsehpreis
ja:ゴールデングローブ賞
KinofilmDer Film ist eine Kunstform, die ihren Ausdruck in der Produktion bewegter Bilder findet. In der Regel werden die Bilder mit einem Projektor auf eine Leinwand geworfen oder auf einem Bildschirm erzeugt, von wo aus sie der Betrachter wahrnimmt.
Bilder, die die Filmkunst schafft, sind nie real bewegt. Vielmehr entsteht die Illusion einer Bewegung dadurch, dass Einzelbilder (Frames) in schneller Abfolge gezeigt werden. Unterschiede in den Bildern werden aufgrund der Nachbildwirkung auf der Netzhaut des menschlichen Auges ab einer Geschwindigkeit von etwa 12 Bildern pro Sekunde als Bewegung wahrgenommen.
Bedeutungswandel des Begriffs Film
Ursprünglich verstand man unter Film (engl. film, Häutchen) eine dünne Schicht (z.B. einen Ölfilm) oder auch eine dünne Folie. Mit der Erfindung der Fotografie und dem Übergang von der Fotoplatte zu dem flexiblen Träger aus Nitrozellulose für die Fotoemulsion wurde der Begriff Film für dieses Fotomaterial verwendet. Ebenso nannte man Szenen bewegter Bilder auf derartigem Material Film und schließlich wurde die ganze Kunstform als Film bezeichnet. Ableitungen wie filmen, Filmgeschäft oder Filmindustrie sind heute üblich.
Das Wesen der Filmkunst
Die Filmkunst erfordert ein Zusammenwirken verschiedener künstlerischer Fähigkeiten, unter anderem in den Bereichen Dramaturgie, Fotografie (Lichtdesign, Einstellungsgrößen) und Tonkunst. Ein Filmregisseur arbeitet ähnlich wie ein Regisseur am Theater, er leitet ein Filmprojekt in künstlerischer Hinsicht.
Geschichte
Leitartikel: Filmgeschichte
Die Filmkunst baut in ihrer Technik grundlegend auf der Fotografie auf. Die eigentliche Filmgeschichte beginnt daher mit der Entdeckung des Stroboskopeffektes, der Tatsache, dass Einzelbilder zu einer Bewegung verschmelzen, wenn sie schnell genug abgespielt werden.
Simon Stampfer erhielt 1833 ein Patent auf seine Stroboskopischen Scheiben, Franz Uchatius stellte 1853 ein System zur Bewegtbild-Projektion vor,
Eadweard Muybridge (1830 - 1904) entwickelte 1872 die Phasenfotografie, kurz darauf das Zoopraxiskop.
Thomas Edison erhielt 1891 ein Patent für sein Kinetoskop. Die dort gezeigten Filme konnten jedoch nur von einer Person betrachtet werden. Den Gebrüdern Lumière (Auguste Lumière, Louis Lumière) gelang es, mit Hilfe einer Projektionsvorrichtung die bewegten Bilder erstmals auf eine Leinwand zu werfen. Am 22. März 1895 stellen sie ihr Cinétoscope de projection der Société d'Encouragement à l'Industrie Nationale in Paris vor. Nach weiteren Verbesserungen an ihrem Gerät, nun Cinématographe Lumière genannt, startet noch im selben Jahr das kommerzielle Kino: Am 28. Dezember 1895 zeigen sie im Salon des Grand Café in Paris mit ihrem Gerät zum ersten Mal gegen Eintrittsgeld einen Film.
1909 wird in Paris der 35-mm-Film mit der Edisonperforation normiert.
In der späten ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich mit dem Fernsehen der erste elektrisch/elektronische Ableger der bis dahin auf das Medium "Film" angewiesenen Filmkunst. In den 60er Jahren folgte die Videotechnik, die seit den 90ern durch die Entwicklungen in der Digitaltechnik wieder mit der Filmtechnologie zusammenfließt.
Technische Ausprägungsformen
Die Filmkunst tritt in drei großen Ausprägungsformen auf, wobei die Übergänge fließend sind: Hier ist zum einen die klassische Filmkunst, die mit Hilfe fotografischer Verfahren Einzelbilder von Ereignissen in schneller Abfolge auf Filmmaterial ablichtet. Diese Bilder werden durch Projektoren auf eine Leinwand geworfen, wo der Eindruck des bewegten Bildes entsteht.
Zum zweiten besteht die Möglichkeit, Bilder durch elektronische Verfahren (siehe auch: Videotechnik) aufzunehmen, dies ist der Bereich des Fernsehens und der Videokunst, die - bedingt durch andere Kameratechnik - auch eine eigene Bildsprache entwickelt haben.
Schließlich wäre zu nennen der Trickfilm, insbesondere der Zeichentrickfilm sowie seine aktuelle Fortentwicklung im Computeranimationsfilm, bei denen keine realen Vorgänge als Ganzes abgefilmt werden, sondern die Bilder einzeln durch Zeichnen, Stop-Motion, oder digitale Animation erzeugt werden. Das jüngste Sub-Genre hiervon bilden die Machinima, mittels Computerspielen erstellte Animationsfilme.
Seit dem letzten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts verschwimmen aufgrund der rasanten Entwicklung der Digitaltechnologie diese technisch bedingten Unterschiede - insbesondere bei kommerziellen Produktionen - immer mehr. Dabei ist ein Trend zur zunehmenden Digitalisierung der gesamten Herstellungskette zu beobachten: Realbilder werden zunächst vom Filmmaterial ausgehend digitalisiert oder bereits direkt mit hochauflösenden Digitalkameras aufgenommen. Damit kann die technische Produktion des Filmes (Schnitt und Postproduktion) digital ablaufen, insbesondere auch durch künstlich erzeugte Bilder oder Bildteile ergänzt werden. Schließlich eröffnet das Vorliegen eines fertigen Filmes im Digitalformat neue Formen der Vermarktung: So werden für Filme zunehmend zusätzliche Szenen vorgesehen, die nicht im Kino, jedoch auf DVDs zu sehen sind; digitale Streaming-Technologien erlauben über das Internet neue Arten des Verkaufs von Filmen. Für die klassischen Filmtheater wird der digitale Film zwar meist noch auf herkömmliches Filmmaterial umkopiert, doch sind rein optoelektronische Projektionsverfahren bereits in der Erprobung.
Literatur
- James Monaco: Film verstehen: Kunst, Technik, Sprache, Geschichte und Theorie des Films und der Medien; mit einer Einführung in Multimedia, Rowohlt 2000, 699 S., ISBN 3-499-60657-7
- Amos Vogel: Film als subversive Kunst, Rowohlt Taschenbuch, 2000, ISBN 3499606607
- Geoffrey Nowell-Smith (Hrg.): Geschichte des internationalen Films, Stuttgart: Metzler 1998, ISBN 3476015858
- Herbert Gehr: Sound & Vision: Musikvideo und Filmkunst; Ausstellung, Retrospektive, 16. Dezember 1993 - 3. April 1994, Deutsches Filmmuseum Frankfurt am Main, Frankfurt am Main, 1993, 174 S., ISBN 3-88799-043-9
- Malte Hagener, Michael Töteberg: Film - an international bibliography, Stuttgart [u.a.]: Metzler, 2002, ISBN 3-476-01523-8
- Jörg-Dieter Kogel: Europäische Filmkunst: Regisseure im Porträt, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1990, 207 S., ISBN 3-596-24490-0
Siehe auch
- Artikel zu Filmkunst in der Wikipedia im Portal: Film
- Dokumentationsfilm
- Experimentalfilm
- Filmtheorie
- Videokunst
Weblinks
- [http://dmoz.org/World/Deutsch/Kultur/Film/ DMOZ-Verzeichnis, Kategorie Film]
- [http://www.35millimeter.de/filmgeschichte/ 35Millimeter - Kompendium Filmgeschichte]
- [http://www.bender-verlag.de/lexikon/ Lexikon der Filmbegriffe]
- [http://kinofilme.by8.de/aktuelle-kinofilme.php Aktuelle Kinofilme]
Kategorie:Film
ja:映画
ko:영화
simple:Movie
th:ภาพยนตร์
FernsehsendungEine Fernsehsendung ist eine Gruppe von thematisch oder redaktionell zusammenhängenden bewegten Bildern, die von Fernsehanstalten über Antenne oder Satellit ausgestrahlt und mit Hilfe von entsprechenden Empfangsanlagen (Satelliten-Empfänger, TV-Tuner, Breitbandkabel-Anlage (Kabelfernsehen) und neuerdings auch DVB-T-Decoder) empfangen und auf einem Fernseher oder einem anderen Fernseh-Anzeigegerät wiedergegeben oder mittels eines Videorekorders aufgezeichnet werden können.
Die erste Fernsehsendung gab es bereits 1929, die die BBC regelmäßig ausstrahlte. Die NBC strahlte ab 1949 "Meet The Press" aus, die (bis heute) am längsten im Programm befindliche Fernsehsendung.
Fernsehsendungen können live, das heißt zeitgleich mit der Aufnahme der Bilder, oder zeitversetzt als aufgezeichnete Sendung übertragen werden.
Live-Sendungen sind meist die täglichen Nachrichtensendungen, Shows oder Sportereignisse. Die meisten anderen Sendungen werden aufgezeichnet.
Fernsehsendungen könnte man grob unterteilen in
- Dokumentationen und Reportagen
- Nachrichten
- Fernsehmagazine
- Spielfilme
- Fernsehspiele
- Serien
- Shows
- Talk-Shows
- Theater-Aufführungen, Opern etc.
- Sport-Sendungen
- Kultursendungen
Bekannte Sendungen siehe :Kategorie:Fernsehsendung.
Siehe auch: Fernsehen.
Kategorie:Fernsehen
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Journalist
Journalist // war ursprünglich, im 17. und 18. Jahrhundert, der Herausgeber, wenn nicht alleinige Autor eines Journals – im Falle des literarischen Journals mit der Rezension neuester wissenschaftlicher Publikationen (Literatur) befasst, im Falle des historischen oder politischen Journals der Kommentator von Zeitungsnachrichten, die zu diesem Zeitpunkt in der Regel ohne Kommentar und anonym in den Zeitungen abgedruckt wurden. Die damit einhergehende Arbeitsteilung – der Journalist konnte sich jederzeit darauf zurückziehen, er kommentiere die Nachrichten lediglich, sei für sie selbst jedoch nicht verantwortlich – trug vornehmlich dem instabilen Schutz der Meinungsäußerung Rechnung.
Mit der Einführung eines stabileren Presserechts im 19. und 20. Jahrhundert löste sich der Journalismus vom Journal. Die Analyse und der Kommentar zogen in die Zeitungen ein, die damit Plattformen öffentlicher Debatten wurden; in der Ausdifferenzierung in Berichterstattung und Kommentar lebt innerhalb der Zeitung die alte Arbeitsteilung fort. Der Journalist selbst wurde beruflich flexibel, er ist nicht länger auf das Journal beschränkt. Seine Arbeit besteht seit diesen Umschichtungen primär in der Recherche, der Aufarbeitung und dem Angebot von Information in den tagesaktuellen Medien des Drucksektors, des Radios, des Fernsehens und zunehmend des Internets.
Berufsbild
Vierte Gewalt
Aus den Erfahrungen mit dem Dritten Reich haben die Väter des Grundgesetzes den Medien, insbesondere den Journalisten, Freiheiten eingeräumt. Deutlich wird dies in der im Artikel 5 des Grundgesetzes verankerten Pressefreiheit. Die Journalisten können sich neben Priestern als einzige auf das Zeugnisverweigerungsrecht berufen, d. h. sie können vor Gericht die Aussage verweigern, wer ihnen die Informationen zu einer bestimmten Story gegeben hat.
Denn gerade dadurch, dass ein Informant so sicher sein kann, nicht genannt zu werden, kann durch Aufdeckung von beispielsweise Bestechungen eine „Kontrollfunktion“ gegenüber dem Staat ausgeübt werden. Aus diesem Grunde werden Journalisten und Medien oft als Vierte Gewalt im Staate bezeichnet.
Zudem informieren Journalisten die Öffentlichkeit über Sachverhalte oder Vorgänge, die von allgemeiner, politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Bedeutung sind. Damit tragen sie zum Prozess der politischen Meinungs- und Willensbildung bei und erfüllen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe.
In den vergangenen Jahren ist der Beruf aber durch Machtmissbrauch und Sensationsgier zunehmend in die Kritik geraten. Journalisten gelten daher mittlerweile neben Berufspolitikern als der unbeliebteste Berufsstand.
Ausbildung
Da der Begriff „Journalist“ rechtlich nicht geschützt ist, wie Arzt, Architekt oder Bäcker, kann sich jeder Journalist nennen. Eine vorgeschriebene Berufsausbildung oder Lehre für Journalisten gibt es nicht.
Üblich für die professionelle Ausübung ist eine zweijährige Ausbildung in einer oder mehreren Redaktionen als Volontariat, dem üblicherweise eine gewisse Zeit der freien journalistischen Tätigkeit vorausgehen sollte. Weitere Möglichkeiten sind der Besuch einer Journalistenschule oder ein Journalistik-Studium. Jedoch ist das Berufsfeld offen für Quereinsteiger (insbesondere mit Spezialwissen).
Voraussetzung für Beruf des Journalisten ist in erster Linie die handwerkliche Beherrschung seines Mediums, sei es Sprache, Foto oder Film. Darüber hinaus werden von einem Journalisten soziales und gesellschaftspolitisches Verantwortungsbewusstsein, logisches und analytisches Denken, Kreativität sowie Kontaktfähigkeit verlangt. Abgesehen vom Lokal-Journalisten, der ein Allrounder sein sollte, sind in den Mantel-Redaktionen bei den Print-Medien und Redaktionen von Hörfunk und Fernsehen zunehmend Fachleute gefragt.
Eine alte, aber treffende Journalisten-„Weisheit“ sagt: Man muss nicht alles wissen, nur wissen, wer als Fachmann etwas zu einem Thema sagen kann.
Tätigkeitsgebiete
Journalisten arbeiten in Printmedien wie Zeitungen, Zeitschriften und Anzeigenblätter, aber auch im Hörfunk und Fernsehen sowie Nachrichtenagenturen oder Pressebüros.
Mit dem Internetzeitalter kamen als jüngstes Tätigkeitsfeld Online-Redaktionen hinzu. Ferner sind Journalisten als Pressesprecher oder Pressereferenten in den Pressestellen (auch PR- oder Marketingabteilungen) von Wirtschaftsunternehmen, Behörden oder Organisationen tätig.
Im Bereich der Tageszeitungen arbeiten ein großer Teil als Lokaljournalist. Bei überregionalen Tageszeitungen, bei Zeitschriften und in den Bereichen Rundfunk und Fernsehen findet i. d. R. eine Spezialisierung auf bestimmte Ressorts statt, z. B. Nachrichten, Sport, Wirtschaft, Kultur, Musik, Wissenschaft.
Wer bei Presse, Hörfunk oder Nachrichtenagenturen Nachrichten bearbeitet, also redigiert, gilt als Redakteur. Dabei werden Bild- und Text-Redakteur unterschieden.
Im Gegensatz dazu arbeitet der Reporter vor Ort, etwa bei einem großen Unglück oder einer Naturkatastrophe, recherchiert also die Fakten einer Geschichte.
Ein Korrespondent ist für seine Heimatredaktion (Zeitung, Hörfunk, Fernsehen, Nachrichtenagentur) in der Bundes- oder Landeshauptstadt oder im Ausland tätig.
Neben den angestellten Journalisten gibt es auch freiberufliche Journalisten. Diese arbeiten auf Honorar-Basis oder handeln Pauschalverträge aus. Viele Moderatoren im Fernsehen sind freie Journalisten.
Darstellungsformen
In seiner Arbeit benutzt der Journalist unterschiedliche Darstellungsformen. Neben der reinen Vermittlung von Fakten (Nachricht, Bericht, Fotografie, Film und Interview) fließen in den anderen Darstellungsformen auch persönliche Wertungen ein: Reportage und Feature. Eine ausschließlich persönliche Wertung eines Sachverhaltes findet sich im Kommentar und in der Glosse.
Tätigkeitsfelder
Korrespondent – Reporter – Bildredakteur – Kolumnist – Feuilletonist – Lokaljournalist – Leitartikler – Fotojournalist – Videojournalist – Moderator
Literatur
- Walther von LaRoche: Einführung in den praktischen Journalismus, 13. Aufl. München, Leipzig 1992
- Claudia Mast (Hrsg.): ABC des Journalismus. Ein Leitfaden für die Redaktionsarbeit, 7. Aufl. Konstanz 1994
- Elisabeth Noelle-Neumann, Winfried Schulz, Jürgen Wilke (Hrsg.): Fischer Lexikon Publizistik Massenkommunikation, Frankfurt a. M. 1994
- Wolf Schneider: Deutsch für Profis. Wege zu gutem Stil (Buchtipp zum Thema sprachliche Ausdrucksfähigkeit und -sicherheit)
- Deutscher Fachjournalisten-Verband (Hrsg.): Fachjournalismus. Expertenwissen professionell vermitteln, Konstanz 2004
Siehe auch
- Portal:Wissen, Information, Kommunikation und Medien
- Liste bekannter Journalisten
- Embedded Journalist
- Journalistenschule
- Journalismus
- Investigativer Journalismus
- Wissenschaftsjournalismus
- Journalistische Darstellungsformen
- Pressefreiheit
- Musikjournalismus
Weblinks
- [http://www.djv.de Deutscher Journalisten-Verband (DJV)]
- [http://www.mediafon.net Mediafon – Dienstleistungsgewerkschaft ver.di]
- [http://www.jonet.org jonet – Diskussionsforum für Journalisten]
- [http://www.jungejournalisten.de Netzwerk von Nachwuchsjournalisten]
- [http://www.medien-frauen.de.vu Berühmte Journalistinnen]
- [http://www.dfjv.de Deutscher Fachjournalistenverband]
Kategorie:Freie Berufe
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Kategorie:Medien
ja:ジャーナリスト
Hollywood
Hollywood [] ist ein Vorort von Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien mit etwa 300.000 Einwohnern. Weltbekannt wurde Hollywood als Zentrum der amerikanischen Filmindustrie. Heute wird der Begriff „Hollywood“ oft auch als Synonym für die dort ansässige Filmindustrie benutzt. Viele Amerikaner bezeichnen Hollywood dagegen abwertend mit dem Spitznamen „Tinseltown“ (= „Stadt des Talmi bzw. des Tands“).
In den Hollywood Hills über der Stadt befindet sich das bekannte Hollywood Sign.
Das Örtchen Hollywood, das im Jahre 1888 von der Familie Wilcox gegründet wurde, begann seinen Aufstieg 1911, als David Horsley's Nestor Company hier das erste Filmstudio eröffnete. Noch im gleichen Jahr übersiedelten 15 weitere, „Independents“ genannte Firmen von New York, dem damaligen Zentrum der Filmindustrie. Es gab mehrere Gründe für diesen Umzug. Die wichtigsten waren das geeignetere Klima und die längeren Tage (zu dieser Zeit hatte man noch kein adäquates Kunstlicht, man drehte also entweder im Freien oder in einem Studio mit Glasdach o. Ä.). Mitentscheidend war zweifelsohne auch die große Entfernung zu New York, von wo aus die mächtige Motion Picture Patents Company (MPPC) alle ihr nicht angeschlossenen Firmen mit hohen Strafen und Lizenzgebühren bedrohte.
Große Hollywoodstudios heute sind: die Universal Studios und Warner Brothers.
Die Geschichte des Hollywoodkinos gliedert sich in mehrere Phasen:
- Klassische Periode
- New Hollywood
Siehe auch: Amerikanische Filmgeschichte, Walk of Fame, Bollywood, Hollywoodschaukel, Mount Hollywood, Hollywood Pictures
Söhne und Töchter der Stadt
- Beau Bridges, Schauspieler
- David Carradine, US-amerikanischer Schauspieler
- Leonardo DiCaprio, Schauspieler
- Tony Dow, Filmregisseur, Schauspieler, Filmproduzent und Drehbuchautor
- Aron Eisenberg, Schauspieler
- Leif Garrett, Schauspieler und Popsängerikanischer Musiker und Sänger
- Stefanie Powers, US-amerikanische Schauspielerin polnischer Abstammung
- Katharine Ross, US-amerikanische Schauspielerin und Kinderbuchautorin
- Noah Wyle, US-amerikanischer Schauspieler
- George Yardley, US-amerikanischer Basketballspieler
Kategorie:Ort in Kalifornien
Kategorie:Kino
Kategorie:Film-Industrie
ja:ハリウッド
UnterhaltungsindustrieUnterhaltungsindustrie bezeichnet diejenigen Medien, die sich mit dem kommerziellen Herstellen von Unterhaltungsprodukten beschäftigen. Darunter fallen beispielsweise Film, Musik, Bücher, Videospiele u.ä.
Bisweilen wird der Begriff zur Abgrenzung von der so genannten "Hochkultur"
benutzt, wobei das kommerzielle Interesse der Unterhaltungsindustrie hervorgehoben wird.
Ein relativ früher Höhepunkt der Kritik an der Unterhaltungsindustrie wird mit Theodor W. Adorno erreicht, der für Unterhaltungsindustrie den Begriff Kulturindustrie benutzt.
Kategorie:Wirtschaftszweige
Academy Award
Der Oscar (eigentlich Academy Award of Merit) ist der bedeutendste US-amerikanische Filmpreis. Er wird jährlich von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) für die besten Filme des Vorjahres verliehen.
Überblick
Die Auszeichnung, die 1927 von dem damaligen Präsidenten der MGM Studios, Louis B. Mayer, ins Leben gerufen wurde, wird in Form einer Statuette vergeben. Sie stellt einen Ritter mit einem Schwert auf einer Filmrolle dar und wurde vom damaligen Art Director der Metro-Goldwyn-Mayer (MGM), Cederic Gibbons, entworfen. Die Statuette ist 34 cm hoch und etwa 4 kg schwer.
Die nächste, 78. Oscarverleihung wird am 5. März 2006 im Kodak Theatre in Hollywood (Kalifornien) stattfinden. Die Academy verschob das ursprünglich geplante Datum um eine Woche, damit die Verleihung nicht mit den Olympischen Winterspielen in Turin konkurrieren muss. Die Oscars werden jetzt eine Woche nach der olympischen Schlusszeremonie verliehen.
Als bester Ausländischer Film geht auch ein Film aus Deutschland zur Wertung. "The Wall of Europe" - mit Björn Gamerschlag und Alice Cluse kommt mit in der 17 internationalen Vorstellungen.
Damit sich ein Spielfilm für die Oscars qualifiziert, muss er zwischen dem 1. Januar 2005 und dem 31. Dezember 2005 im Gebiet von Los Angeles County mindestens sieben Tage lang in einem öffentlichen Kino gegen Entgelt gezeigt worden sein.
Im August 2005 wurde eine neue Führung gewählt. Der Filmproduzent Sid Ganis übernimmt den Vorsitz der Akademie von Frank Pierson und wird Präsident; zu Vizepräsidenten wurden der Oscar-Preisträger Tom Hanks und der Filmkomponist Arthur Hamilton gewählt.
Geschichte
Gegen Ende der 1920er Jahre befand sich die amerikanische Filmindustrie in einer Krise. Neue Erfindungen – zum Beispiel das Radio – führten dazu, dass nicht mehr so viele Menschen in die Kinos strömten. Für die Mächtigen in den großen Studios brachen schwierige Zeiten an: Die Bildung von Gewerkschaften auch in der Filmindustrie führte dazu, dass sie sich nicht weiterhin ungehindert selbst einen Rekordlohn zahlen und die Arbeiter in ihren Studios mit einem Hungerlohn abspeisen konnten. Im Rahmen von Demonstrationen wurden mehr Lohn und die Einführung geregelter Arbeitsverhältnisse gefordert. Zudem saßen den Studios die Zensoren im Nacken. Die selbsternannten Großen hatten es nicht mehr leicht.
Der Boss der damals sehr erfolgreichen und sehr einflussreichen Metro-Goldwyn-Mayer-Studios, Louis B. Mayer, traf sich mit zwei guten Freunden, um sich mit diesem Problem auseinanderzusetzen. Zusammen mit Conrad Nagel und Fred Niblo ersann er ein Instrument, das die Kunst des Filmemachens verkörpern würde und eine zentrale Steuerung der Interessen der Filmschaffenden gewährleisten sollte: Eine Akademie schien diese Anforderungen zu erfüllen.
Am 11. Januar 1927 wurde ein Gala-Dinner veranstaltet, bei dem sich 33 einflussreiche und namhafte Filmgrößen eintrafen, um die “Academy of Motion Picture Arts and Sciences” zu gründen. Unter ihnen befanden sich Berühmtheiten wie etwa Douglas Fairbanks, Mary Pickford, Cecil B. DeMille, die Warner Brothers und andere. Beim ersten offiziellen Bankett der Akademie am 11. Mai 1927, bei dem über 250 Filmschaffende anwesend waren, feierten sich die Gründer der Akademie als Förderer von Filmkunst und Technik. Und tatsächlich schien die Idee regen Anklang zu finden: Die über 250 geladenen Gäste ließen sich nicht lange bitten und wurden sofort Mitglieder der neuen Akademie.
Man gab der Akademie Statuten. Es sollte festgeschrieben stehen, um welche Aufgaben sich die Akademie zu kümmern hatte. Von einem Preis war da noch gar nicht die Rede. Von einer Ehrung für herausragende Leistungen nur in einem Nebensatz in Absatz 7.
Anfang 1928 entschloss man sich, diesen Punkt 7 zu verwirklichen. Wie die Ehrung aussehen sollte, war bis dahin noch niemandem klar. Bis zum Jahresende nahm der Preis allerdings langsam Formen an: Mit einem goldenen Ritter, der auf einer Filmrolle stand, sollten besondere Leistungen gewürdigt werden.
Am 16. Mai 1929 wurde der Preis zum ersten Mal vergeben. Interessiert hat das damals aber kaum jemanden: Zwölf Statuen wurden bei einem geschlossenen Dinner vergeben und die Gewinner waren schon eine Woche vorher einem Zeitungsinserat zu entnehmen. Die erste “Beste Schauspielerin” der Akademie, Janet Gaynor, brachte es Jahre später auf den Punkt: “Über die Begegnung mit Douglas Fairbanks habe ich mich damals viel mehr gefreut als über den seltsamen Preis.”
Der deutsche Schauspieler Emil Jannings war der erste Schauspieler, der mit dem Academy Award ausgezeichnet wurde, als bester Hauptdarsteller im Film Der Weg allen Fleisches (1927), Regie Victor Fleming (vom Film sind heute keine Kopien mehr auffindbar und auch von der Übergabe der Auszeichnung ist kein Filmmaterial mehr zu finden). Diese Auszeichnung galt gleichzeitig auch für seinen ein Jahr später gedrehten Film Der letzte Befehl (1928), Regie Josef von Sternberg. Der Preis wurde ihm 1929 vorzeitig übergeben, da Jannings auf dem Weg zurück nach Deutschland war. Mit dieser Auszeichnung ist Jannings auch der erste und bisher einzige deutsche Schauspieler, der ihn in dieser Kategorie gewann.
Das Interesse an der familiären Preisverleihung stieg zwar ein wenig, als man sie 1930 zum ersten Mal im Radio übertrug. Doch noch immer war der “Academy Award of Merit” eine Fußnote in der amerikanischen Filmindustrie. Erst 1941 ließ sich die Akademie einen geschickten Werbetrick einfallen. Ein Film ist nur halb so interessant, wenn man schon weiß, wie er endet. Warum also sollte man die Gewinner der Statute schon im Voraus bekannt geben? Seit 1941 werden die Namen der Preisträger in versiegelten Umschlägen gehütet wie ein Schatz. Niemand außer den Notaren der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price Waterhouse (jetzt PricewaterhouseCoopers) weiß bis zur Öffnung der Umschläge, wer den Goldkerl mit nach Hause nehmen darf.
Die Rechnung ging auf. Das Interesse stieg kontinuierlich. Auch die Tatsache, dass nicht mehr nur eine Hand voll Erlesener die Gewinner bestimmte, wie es in den früheren Jahren der Akademie der Fall war, sondern dass alle Mitglieder ein Stimmrecht hatten, machte den Oscar immer bedeutender.
1953 sollte der Oscar einen weiteren Schritt hin zum Publikum machen: Zum ersten Mal wurde die Verleihung im Fernsehen übertragen. Das Fernsehen vermochte etwas, das das Medium Radio nicht konnte: Die Zuschauer konnten sich endlich selbst ein Bild machen. Die Preisträger waren nicht mehr nur Dankesreden und man konnte schließlich einen Eindruck von den Filmen anhand von Ausschnitten gewinnen. Die Zeremonie war nicht mehr nur ein familiäres Festbankett, sondern eine zuschauerwirksame Show geworden.
Geschichten, Skandale und Skandälchen verhalfen den Oscars zu immer mehr Popularität. Heute stimmen mehr als 5.500 Mitglieder der Akademie in den einzelnen Kategorien ab und die Verleihung wird weltweit übertragen und jährlich von etwa 800 Millionen Menschen verfolgt. Einen Oscar zu gewinnen, bedeutet heute für einen Film Umsatzsteigerung und für die Preisträger Prestige und Honorarsteigerung.
Die Oscar-Trophäe
Die Gründer der Academy of Motion Picture Arts and Sciences beauftragten Conrad Nagel mit dem Design des Filmpreises. Mit einem Budget von 500 $ macht sich Nagel über das Design und die Art des Preises Gedanken. Ein schlichte Urkunde wurde als zuwenig befunden. Die Idee kam auf, den Preis durch eine entsprechende Statue zu symbolisieren. Nagel beauftragte den Produktionsdesigner Cedric Gibbons mit dem Design der Oscarstatue. Er sollte dem Filmpreis eine würdige Form verleihen. Er realisierte die Vorstellungen mit dem berühmten, goldenen Schwertträger, der auf einer Filmrolle steht. Das reduzierte und fließende Design des Ritters führte zu seiner klassischen, zeitlosen Schönheit.
Der begehrte Filmpreis besteht aus einen massiven Nickel-Kupfer-Silber-Körper, der mit einer 24-karätigen, millimeterdünnen Goldhaut überzogen ist. Der massive Kern des Oscar sorgt zudem für das stattlichen Gewicht von ca. 3 kg, bei einer Größe von 34,3 cm. Der Materialwert einer Statue beträgt ca. 300 $. Die Academy läßt die Oscars heute bei der R. S. Owen Company in Chicago fertigen.
In den Sockel der Statue werden die Namen des Gewinners, die dazugehörige Oscar-Kategorie und der Titel des Film eingraviert.
Die Replikate, die in Hollywood überall als Souvenir verkauft werden, sind meist aus Plastik und halten einen Lorbeerkranz in den Händen.
Name
In den ersten Jahren der Verleihung hieß die Trophäe noch Academy Award of Merit. Wer letztendlich der Namenspate war, ist heute nicht mehr mit Bestimmtheit zu klären. Fest steht, dass der prägnantere neue Name Oscar schon im Jahr 1931 weitgehend verwendet wurde. Drei Personen werden immer wieder als Taufpate genannt. Erstens ist hier die ehemalige Bibliothekarin der Akademie, Margaret Herrick zu nennen. Sie soll beim Anblick der Statue gesagt haben: „Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar!“. In den Büchern der Akademie wird sie oft als offizielle Namensgeberin angeführt. Zweitens ist Bette Davis zu nennen, die immer wieder betont haben soll, dass die Statue sie an ihren ersten Mann Harmon "Oscar" Nelson erinnere. Als dritter im Bunde gilt der Filmkolumnist Sidney Skolsky, der felsenfest behauptete, der erste Namensgeber gewesen zu sein. Sicher ist heute nur, dass Oscar der Name des bekanntesten Filmpreises der Welt ist.
Austragungsorte
Bette Davis
Im Laufe der Jahre wurden die Academy Awards in verschiedenen Örtlichkeiten vergeben:
- The Blossom Room im Hollywood Roosevelt Hotel (1929)
- The Cocoanut Grove im Ambassador Hotel (April 1930, 1940, 1943)
- The Fiesta Room im Ambassador Hotel (November 1930, 1932, 1934)
- The Sala D’Oro im Biltmore Hotel (1931)
- The Biltmore Bowl im Biltmore Hotel (1935–1939, 1941, 1942)
- Grauman’s Chinese Theatre (1944–1946)
- The Shrine Civic Auditorium (1947, 1948, 1988, 1989, 1991, 1995, 1997, 1998, 2000, 2001)
- The Academy Award Theater (1949)
- The RKO Pantages Theatre (1950–1952, 1958–1960)
- The Santa Monica Civic Auditorium (1961–1968)
- The Dorothy Chandler Pavilion (1969–1987, 1990, 1992–1994, 1996, 1999)
- The Kodak Theatre (seit 2002)
Die 25. bis 29. Verleihung fand nicht in Los Angeles sondern in New York statt:
- NBC International Theatre (1953)
- NBC Center Theatre (1954)
- NBC Century Theatre (1956 und 1957)
Kategorien
Die Academy stellt für jede Oscarverleihung neue Regeln auf und behält sich auch die Einführung neuer Kategorien bzw. die Abschaffung von bereits existierenden Kategorien vor.
Reguläre Auszeichnungen
Academy Awards werden jedes Jahr in den folgenden Kategorien vergeben:
Besondere Auszeichnungen
Diese Preise werden zum Teil nicht jedes Jahr verliehen bzw. nur nach Bedarf.
Das Verfahren
Jeder Spielfilm, der zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember eines Jahres im Gebiet von Los Angeles County mindestens sieben Tage lang in einem öffentlichen Kino gegen Entgelt gezeigt wurde, ist für die Oscars im darauffolgenden Jahr qualifiziert. Dabei wird der Begriff "Spielfilm" definiert als ein Film, der
- mindestens eine Länge von 40 Minuten aufweist und
- als 35- oder 70-mm-Kopie oder als 24-Bilder-Digitalkinoformat (mit einer Mindestauflösung von 1280×1024 Pixeln) gezeigt wurde.
Dabei ist es unerheblich, ob der Film US-amerikanischen oder ausländischen Ursprungs ist, sodass sich auch ausländische Filme außerhalb der Kategorie für den besten fremdsprachigen Film qualifizieren können. Am Ende eines jeden Jahres stellt die Academy eine Liste der in Frage kommenden Filme zusammen.
In einem ersten Schritt wählen die Academymitglieder zunächst fünf Nominierungen aus. In dieser Phase der Wahl können nur die jeweiligen Mitglieder eines Academyzweigs für ihre jeweilige Profession stimmen, d. h. Regisseure wählen Regisseure, Schauspieler wählen Schauspieler usw. Lediglich bei den Nominierungen für den besten Film sind alle Mitglieder stimmberechtigt. Dieses erklärt auch, warum es manchmal passiert, dass ein Film als Bester Film nominiert wird, der Regisseur aber nicht auf der Liste auftaucht.
Spezielle Regeln für die Nominierung
- Für den besten fremdsprachigen Film gelten abweichende Qualifikationsregeln: Hier ist jeder Film zulässig, der in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 30. September des Jahres vor der Preisverleihung in seinem jeweiligen Land uraufgeführt wurde. Jedes Land darf dabei nur einen Film der Academy zur Nominierung vorschlagen.
- Für die Dokumentarfilm-Oscars gelten abweichende Qualifikationsregeln: Hier muss der Film entweder in Los Angeles County oder im New Yorker Stadtteil Manhattan in der Zeit vom 1. September bis zum 31. August des Jahres vor der Preisverleihung gezeigt worden sein. Zusätzlich muss der Film in vier weiteren Städten für mindestens zwei Tage öffentlich gezeigt worden sein.
- Für die Kurzfilm-Oscars gelten abweichende Qualifikationsregeln: Hier ist jeder Film zulässig, der in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 30. September des Jahres vor der Preisverleihung entweder für mindestens drei Tage in Los Angeles County gezeigt wurde oder aber auf einem in den Regeln festgelegten Filmfestival ausgezeichnet wurde.
- Die Kategorien "Animierter Spielfilm" und "Make-Up" sind fakultativ. Sollten nach Ermessen der Academy in einem Jahr zuwenig Filme gezeigt worden sein, die für einen Oscar in Frage kämen, so kann die Academy auf den Nominerungsprozess verzichten oder aber einen Sonderoscar für einen Film verleihen.
- Für folgende Kategorien gibt es spezielle Vorauswahljurys innerhalb der Academy, die über die Nominierung entscheiden: Animierter Spielfilm, Dokumentarfilm, Kurzfilm, Fremdsprachiger Film, Make-Up, Tonschnitt und Visuelle Effekte.
- Sofern ein Schauspieler für zwei verschiedene Filme in einer Kategorie (z. B. "Bester Hauptdarsteller") zweimal unter die ersten fünf Nominierten gewählt wird, so wird die Nominierung mit der geringeren Anzahl an Stimmen gestrichen. Ebenso verhält es sich, wenn er in den Kategorien für Haupt- und Nebendarsteller für denselben Film nominiert werden soll. In beiden Fällen rückt der Sechstplatzierte als Nominierter nach. Hingegen ist es möglich, dass ein Schauspieler in unterschiedlichen Kategorien für unterschiedliche Filme zweifach in einem Jahr nominiert ist.
Die jeweils ersten fünf einer Kategorie, die die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten, werden dann von der Academy offiziell als Nominierte verkündet. Im Jahr 2005 verkündete Präsident Frank Pierson gemeinsam mit Oscar-Gewinner Adrien Brody die Nominierungen.
In der zweiten Wahlphase haben die Academy-Mitglieder nun die Möglichkeit, sich im Akademie-eigenen Filmtheater alle nominierten Filme kostenlos anzusehen. Zudem werden besondere DVDs mit den Filmen versandt. Diese Praxis wird von der Academy allerdings kritisch betrachtet, da im Jahr 2003 Kopien dieser DVDs in Internettauschbörsen aufgetaucht waren. Bei der eigentlichen Oscar-Wahl sind alle Mitglieder in allen Kategorien wahlberechtigt.
Alle Stimmzettel, die spätestens eine Woche vor der Verleihung bei der Akademie eingegangen sein müssen, werden von drei vereidigten Notaren der Anwaltsfirma Price-Waterhouse & Coopers ausgezählt. Der Oscar wird an denjenigen Nominierten verliehen, der die meisten Stimmen der Academy-Mitglieder auf sich vereinen konnte. In dem Fall, dass zwei Nominierte die gleiche Stimmenanzahl erhalten, wird der Oscar an beide zu gleichen Teilen verliehen.
Höchstens zwei Ehrenpreise werden ohne vorherige Nominierung vom Board of Governors vergeben. Da aber mehr als zwei verschiedene Ehrenpreis-Kategorien existieren, werden nicht alle Ehrenpreise jedes Jahr auch vergeben.
Die Oscars für technische Verdienste werden ebenfalls ohne vorherige Nominierung durch besondere Auswahlkomitees verliehen. Diese Verleihung findet stets im Vorfeld der eigentlichen Oscar-Verleihung statt.
Spezielle Regeln für die Vergabe
- In der Kategorie "Ausstattung" wird neben dem Szenenbildner zusätzlich stets der set decorator (der Innenrequisiteur) nominiert und ausgezeichnet.
- Für den besten animierten Spielfilm wird die hauptverantwortliche Kreativperson ausgezeichnet. Das ist in den meisten Fällen der Regisseur (und maximal ein zweiter Regisseur), kann aber auch ein Produzent sein.
- In den Dokumentar- und Kurzfilm-Kategorien werden maximal zwei Oscars vergeben, darunter in jedem Fall an den Regisseur und einen weiteren Kreativen (in den meisten Fällen der Produzent).
- Der Oscar für den besten fremdsprachigen Film geht an den Film selbst, nicht an den Produzenten und nicht an den Regisseur. Letzterer nimmt den Oscar lediglich stellvertretend entgegen.
- Der Oscar für den besten Film geht an die Produzenten des Films, wobei hier nur maximal drei Produzenten nominiert und ausgezeichnet werden. Sofern mehr Produzenten im Abspann genannt werden, muss die Produktionsgesellschaft drei Produzenten benennen bzw. die Academy bestimmt drei Produzenten.
Die erfolgreichsten Filme
Lange Zeit war der Film Ben Hur (1960) der erfolgreichste Film in der Oscargeschichte. Er bekam 11 der begehrten Trophäen. Erst im Jahr 1998 konnte Titanic mit ebenfalls 11 Auszeichnungen gleichziehen. Nur sechs Jahre sollte es dauern, bis sich mit Die Rückkehr des Königs ein weiterer Film mit 11 Oscars in diese Riege einreihte. Letzterer war sogar einer der wenigen Filme, welcher alle Nominierungen auch in Auszeichnungen umsetzen konnte.
Moderation
In den Anfangstagen der Academy Awards wurden diese häufig vom jeweiligen Präsidenten der Akademie moderiert. Ende der 1950er Jahre gab es erstmals eine ganze Riege gleichberechtigter Moderatoren für eine Verleihung. Dieses wurde in den 1970er Jahren nochmals aufgegriffen. Seit Ende der 1980er Jahre führt jeweils ein Moderator durch das Programm. Unterstützt wird dieser dabei von zahlreichen Co-Hosts. In den Darstellerkategorien sind dieses im Regelfall die Gewinner des Vorjahres (jeweils beim anderen Geschlecht). So überreichte 2004 beispielsweise Nicole Kidman (beste Hauptdarstellerin im Jahr 2003) den Oscar an den besten Hauptdarsteller Sean Penn. Der ungekrönte "König" der Moderationen ist sicherlich der Entertainer Bob Hope. Er moderierte die Veranstaltung sage und schreibe 17 Mal. Billy Crystal hingegen wurde für seine Moderationen schon mehrfach mit dem Fernsehpreis Emmy ausgezeichnet. Auch die Moderationen von David Niven wurden legendär.
Skandale & Kurioses
- Barbra Streisand sorgte 1968 mit ihrem recht freizügigen Auftritt für Furore. Sie nahm den Oscar in einem transparenten Hosenanzug entgegen. Im prüden Amerika von 1968 ein Skandal.
- Marlon Brando sollte 1973 den Oscar für Der Pate bekommen. Er schickte Sacheen Littlefeather auf die Bühne, diese lehnte stellvertretend für ihn den Oscar ab und verlas eine Erklärung über die Behandlung der Indianer. Die Empörung war groß und als sich die vermeintlich diskriminierte Indianerin Sacheen als Schauspielerin Maria Cruz entpuppte, war der Skandal perfekt. Die Oscar-Trophäe nahm Roger Moore heimlich mit, musste sie später jedoch wieder abgeben.
- Jane Fonda war eine engagierte Verfechterin von ultralinken Gruppierungen und so wurde befürchtet, dass sie ihre mögliche Auszeichnung im Jahr 1971 für eine polarisierende Rede nutzen würde. Sie wurde nicht zur Verleihung eingeladen, erhielt aber dennoch den Oscar für ihre Darstellung in Klute. Den Golden Globe hatte sie vorher schon durch einen Vietnam-Veteranen abgelehnt. Eine Freundin Fondas brachte sie von dem Gedanken ab, auch den Oscar abzulehnen.
- Vanessa Redgrave nutzte ihre Auszeichnung 1978 für eine politische Rede. Sie beschimpfte die zum größten Teil jüdischen Demonstranten vor der Tür der Verleihung, die gegen Redgraves Mitwirken im Dokumentarfilm The Palestinians protestierten.
- George C. Scott lehnte seine Nominierung 1961 für den Nebendarsteller-Oscar offiziell ab. Die Academy widersprach Scott, da sie die Leistung in dem Film nominierte und nicht den Darsteller selbst, daher könne eine Nominierung nicht abgelehnt werden. Scott gewann den Oscar nicht. Scott lehnte auch die Nominierung für den Film Patton ab. Er sagte die Oscars seien eine Fleischbeschau und das Leben kein Wettstreit. George C. Scott gewann diesmal trotzdem den Oscar.
- 1942 waren in der Kategorie "Beste Haupdarstellerin" das erste Mal zwei Schwestern nominiert. Für Das goldene Tor von Mittchell Leisen ging Olivia de Havilland ins Rennen, im Hitchcock-Film Verdacht brillierte Olivias jüngere Schwester Joan Fontaine als Lina, die ihren Mann Cary Grant verdächtigt, sie ermorden zu wollen, und wurde ebenfalls für den begehrten Filmpreis nominiert. Die Boulevardpresse witterte eine gute Schlagzeile und schlachtete daraufhin eine Geschwisterfehde aus, die sich gewaschen hatte, mit glücklicherem Ausgang für die Jüngere: In der Oscarnacht am 26. Februar 1942 im Biltmore Hotel in Los Angeles, triumphierte Joan Fontaine und wurde mit dem Oscar als beste Haupdarstellerin ausgezeichnet. Als Fontaine nach vorne ging, um den Oscar in Empfang zu nehmen, wehrte sie den Versuch ihrer älteren Schwester ab, die ihr zum Sieg gratulieren wollte. De Havilland war über diese Geste verlegen und beleidigt zugleich und beide Schwestern waren ab diesem Zeitpunkt Zeit ihres Lebens zerstritten. De Havilland selbst musste noch fünf Jahre warten und war zeitweise nach einem Streit mit ihrem Filmstudio Warner Bros. gänzlich von der Kinoleinwand verschwunden, ehe sie 1947 erneut unter der Regie Leisens für die aufopferungsvolle Mutter in Mutterherz (1946) als beste Haupdarstellerin von der Academy ausgezeichnet wird. Drei Jahre später folgt für William Wylers Die Erbin ein weiterer Academy Award für de Havilland.
- 1967 waren erneut zwei Geschwister als beste Hauptdarstellerinnen des Jahres nominiert. Vanessa Redgrave die bereits für Karel Reisz Film Protest in Cannes mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet worden war, traf auf ihre jüngere Schwester Lynn, die für Silvio Narizzanos Komödie Georgy Girl den Golden Globe erhalten hatte. Wieder versuchte die Presse diesen Umstand auszunuten und eine Fehde anzuzetteln, hatte aber damit keinen Erfolg. Ebenso wenig erfolgreich waren Lynn und Vanessa Redgrave, die bei der Preisverleihung den Oscar an Elizabeth Taylor (Wer hat Angst vor Virginia Woolf?) abtreten mussten.
- Als Spencer Tracy 1938 den Oscar für Manuel entgegennahm, konnte er auf dem Sockel nicht seinen Namen lesen sondern den der Comicfigur Dick Tracy. Tracy trug es gelassen, jedoch werden seitdem nur noch blanko Oscars vergeben, welche erst hinterher mit dem Namen des Gewinners graviert werden.
- Bei der Preisverleihung im Jahr 1958 wurde der Sieg von Red Buttons als bester Nebendarsteller verkündet. Buttons war über den Gewinn des Oscars für seine Leistung für Joshua Logans Film Sayonara so aufgeregt, dass er zur Bühne rannte. Als er den Oscar entgegennahm, war er so außer Atem, dass er seine Ehrung beinahe nicht bei Bewusstsein erlebt hätte.
- Bob Opel ist der Flitzer, der 1974 über die Bühne der Oscarverleihung stürmte. Er lief nackt mit Viktory-Zeichen an David Niven vorbei. Der Brite spottete dann: „Ist es nicht faszinierend, dass der einzige Lacher, den dieser Mann in seinem Leben je ernten wird, daher rührt, dass er sich auszieht und aller Welt seine Mängel zeigt.“
- Marilyn Monroe sollte bei den Oscars 1951 den Ton-Oscar überreichen. Wenige Minuten bevor sie auf die Bühne musste, zerriss ihr Kleid; notdürftig geflickt, ging sie auf die Bühne. Marilyn schaute nur auf den Boden, nuschelte die Gratulation und verschwand von der Bühne.
- Roberto Benigni gewann bei der Verleihung 1998 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film, präsentiert von Sophia Loren. Als diese den Gewinner verkündete, kletterte Benigni vor Begeisterung auf die Stuhllehnen und musste sich an Steven Spielbergs Schulter festhalten. Daraufhin hüpfte der Gewinner durch den Gang auf die Bühne und überschüttete Sophia Loren mit Komplimenten. Damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt, hatte Billy Crystal im Folgejahr ein Riesen-Schmetterlingsnetz dabei, um ihn einzufangen.
Interessante Fakten
- Walt Disney wurde im Laufe seines Lebens insgesamt 64 mal für einen Oscar nominiert. Bekommen hat er ihn 26 mal, darunter ein Sonder-Oscar im Jahr 1932 für die Schöpfung von Micky Maus und den Irving G. Thalberg Memorial Award. Bei der Verleihung des Oscars für seinen Schneewittchen und die sieben Zwerge (Snow White and the Seven Dwarfs) (1937), den ersten animierten Lang-Zeichentrickfilm in Farbe, gab es für jeden Zwerg einen extra Mini-Oscar [http://www.oscars.org/academyawards/awards/disney.html].
- Die meistnominierte noch lebende Person ist der Komponist John Williams. Im Jahr 2005 wurde er zum 42. Mal nominiert. Er erhielt den Oscar bisher fünfmal.
- Die am häufigsten nominierte Schauspielerin ist Meryl Streep. Sie wurde 13 mal nominiert (3 mal als beste Nebendarstellerin, 10 mal als beste Hauptdarstellerin) und hat bisher 2 Auszeichnungen bekommen. Katherine Hepburn war insgesamt 12 mal als beste Hauptdarstellerin nominiert und hat 4 Oscars erhalten. Hepburn ist damit die am häufigsten ausgezeichnete Darstellerin.
- Erstmals in der Geschichte der Academy Awards wurden 1998 zwei Schauspieler für ein- und dieselbe Rolle nominiert. In James Camerons Film Titanic spielte Kate Winslet die Passagierin Rose DeWitt Bukater, während Gloria Stuart als gealterte Rose agierte. Das zweite Mal geschah dies bei der Preisverleihung 2002. Erneut wurde Kate Winslet in Richard Eyres Biopic Iris als junge Iris Murdoch für den begehrten Filmpreis nominiert, während Judi Dench die gealterte Schriftstellerin porträtierte und ebenfalls für den Oscar in Betracht gezogen wurde.
- Der am häufigsten nominierte Schauspieler ist Jack Nicholson. Er wurde bisher mit 12 Nominierungen bedacht und konnte 3 Oscars gewinnen.
- In der Geschichte der Academy Awards wurde bisher erst drei Mal eine Frau für die "Beste Regie" nominiert: Lina Wertmüller 1976 für Sieben Schönheiten, Jane Campion für Das Piano (1993) und Sofia Coppola 2004 für Lost in Translation.
- Alfred Hitchcock wurde insgesamt sechs Mal nominiert (beste Regie für: Rebecca, Lifeboat, Spellbound, Strangers on a Train, Rear Window, Psycho), bekommen hat er aber erst 1967 den Irving G. Thalberg Award, einen Ehren-Oscar.
- Frankreich hält in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" den Rekord mit 32 Nominierungen. Italien ist das Land mit den meisten Auszeichnungen in dieser Kategorie, nämlich mit 10 Oscars. Deutschland war in dieser Kategorie bisher 12 mal nominiert, zuletzt im Jahr 2005 mit dem Film Der Untergang. Gewonnen hat Deutschland erst ganze 2 mal: 1980 mit Die Blechtrommel und Caroline Links Film Nirgendwo in Afrika im Jahr 2003.
- Bisher haben es nur drei Filme geschafft, alle Preise in den so genannten Hauptkategorien (Bester Film, Regie, Hauptdarsteller, Hauptdarstellerin und Drehbuch) zu bekommen: Es geschah in einer Nacht (1934), Einer flog über das Kuckucksnest (1975) und Das Schweigen der Lämmer (1991).
- Es gibt aber auch Verlierer bei der Oscarverleihung. Einer von ihnen ist sicher der Film Die Farbe Lila von Steven Spielberg. Dieser war im Jahr 1986 11 mal nominiert und ging gänzlich leer aus. Auch das Drama Am Wendepunkt mit Anne Bancroft und Shirley MacLaine heimste 1978 zunächst 11 Nominierungen ein, musste sich aber in sämtlichen Kategorien anderen Mitstreitern geschlagen geben. Eine ähnliche Enttäuschung musste Martin Scorsese mit seinem Film Gangs of New York hinnehmen, denn er ging bei 10 Nominierungen ebenfalls leer aus.
- Ganze zwei Mal kam es bisher erst vor, dass ein Schauspieler in zwei aufeinander folgenden Jahren den Preis als bester Hauptdarsteller erhalten hat. Der erste Schauspieler war Spencer Tracy, welcher im Jahr 1937 für seine Rolle in Manuel und im Jahr darauf für seine Darstellung in Teufelskerle ausgezeichnet wurde. Der zweite Schauspieler, der dies schaffte, war Tom Hanks in den Jahren 1993 mit Philadelphia und 1994 mit Forrest Gump. Bei den Nebendarstellern gelang dieses Kunststück Jason Robards in den Jahren 1977 für Die Unbestechlichen und 1978 für Julia. Bisher gelang dies erst zwei Frauen als beste Hauptdarstellerin. In den Jahren 1937 und 1938 war es Luise Rainer und Katharine Hepburn gelang dies 1967 und 1968.
- Barry Fitzgerald ist der einzige Schauspieler in der Oscar-Geschichte, der im gleichen Jahr für die selbe Rolle zwei Oscar-Nominierungen erhielt. Diese Ehrung wurde ihm für Leo McCareys Film Der Weg zum Glück zu Teil für den er 1945 als bester Haupt- und Nebendarsteller nominiert wurde, und den Preis als bester Nebendarsteller entgegennahm. Nach dieser "Panne" änderte die Academy sofort ihre Nominierungs-Richtlinien um zu verhindern, dass so etwas in naher Zukunft nochmal geschehen könne. Die Richtlinien sind bis zum heutigen Tag unverändert und ein ähnliches Missgeschick blieb aus.
- Im Jahre 1968 verlieh die Academy wegen Stimmengleichheit gleich zwei Oscars für die beste Schauspielerin an Barbra Streisand (für Funny Girl) und Katherine Hepburn für Ein Löwe im Winter.
- Die erste farbige Person, die einen Oscar bekam, war die Schauspielerin Hattie McDaniel, die ihn als beste Nebendarstellerin in Vom Winde verweht (Gone With The Wind) 1940 bekam. Sie sah sich bei der Verleihung veranlasst zu beteuern, sich dieses Preises "ihrer Rasse" würdig zu erweisen. Die erste Auszeichnung für einen Farbigen in der Hauptdarstellerkategorie erfolgte im Jahr 1963" Sidney Poitier wurde für seine Darstellung in Lilien auf dem Felde ausgezeichnet. Die erste farbige Hauptdarstellerin wurde erst 2002 gekürt, damals gab es gleich einen Doppelschlag: Als Hauptdarstellerin wurde Halle Berry für ihre Rolle in Monster's Ball ausgezeichnet und Denzel Washington erhielt die Trophäe für seine Rolle in Training Day.
- Die älteste mit einem regulären Oscar ausgezeichnete Person war im Jahr 1989 die Schauspielerin Jessica Tandy, welche im Alter von 80 Jahren den Oscar für ihre Rolle in Miss Daisy und ihr Chauffeur (Driving Miss Daisy) entgegen nehmen konnte. Die bis dato älteste nominierte Darstellerin ist hingegen Gloria Stuart. Im Jahr 1998 war sie in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" für ihre Rolle der alten Rose in dem Film Titanic nominiert. Sie war zu dem Zeitpunkt bereits 87 Jahre alt.
- Die jüngste Person mit einem Oscar war Tatum O'Neal als beste Nebendarstellerin im Film Paper Moon. Sie war damals 10 Jahre alt. Allerdings bekam im Alter von nur sechs Jahren Shirley Temple einen Juvenile Award (eine Art Mini-Oscar) überreicht.
- Die Oscarverleihung wurden in ihre Geschichte bisher dreimal kurzfristig verschoben: Das erste Mal passierte dieses 1938, als ein Hochwasser Los Angeles überschwemmt. Die Veranstaltung fand eine Woche später statt. Im Jahr 1968 wurde die Verleihung aus Respekt vor den Trauerfeierlichkeiten von Martin Luther King (die Beisetzung war am Tag der geplanten Verleihung) um zwei Tage verschoben. 1981 wurde die Oscarverleihung aufgrund des Attentates auf Präsident Ronald Reagan um 24 Stunden verschoben.
- Seit 1989 hat die Academy darauf bestanden, dass es bei dieser Preisverleihung eigentlich keine Verlierer (und somit eigentlich auch keine Gewinner) gibt. Daher hieß es ab diesem Jahr nicht mehr And the winner is..., sondern And the Oscar goes to.... Allerdings hatten in den folgenden Jahren noch so einige damit ihre Probleme und so kam es hin und wieder zu den alten Worten. Vor einigen Jahren vergaben übrigens Michael und Kirk Douglas einen Oscar und Kirk Douglas bestand demonstrativ auf And the winner is..., ganz zur Belustigung der Gäste.
- Während des 2. Weltkriegs herrschte auch in den USA Metallmangel. In den Jahren des Weltkriegs wurden deshalb Gips-Oscars verliehen, welche nach dem Krieg wieder ausgetauscht wurden.
Siehe auch
- :Kategorie:Oscarpreisträger
- Golden Globe Award
- Deutscher Filmpreis
Literatur
- Norbert Stresau: Der Oscar. Alle preisgekrönten Filme, Regisseure und Schauspieler seit 1929. Heyne, München 1994, ISBN 3-453-07872-1
- Hans-Jürgen Kubiak: Die Oscar-Filme. Die besten Filme der Jahre 1927 - 1984. Fischer, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-596-24451-X
Weblinks
- [http://www.oscar.com Die Homepage zur aktuellen Oscarverleihung]
- [http://www.oscars.org Die Homepage der Academy of Motion Picture Arts and Sciences]
- [http://www.oscarwatch.com Interessante Homepage von Filmfans mit Spekulationen und allem wichtigen rund um den Oscar]
- [http://www.dvd-sucht.de/preisverleihungen.php DVD-Sucht: Vollständige deutschsprachige Oscar-Datenbank]
- [http://www.germanoscarwatch.de.vu Deutsche Homepage zur Oscarverleihung]
Kategorie:Filmpreis
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Kategorie:Liste (Film)
ja:アカデミー賞
ko:아카데미상
nb:Oscar
zh-min-nan:Oscar Chióng
EmmyDer Emmy ist einer der bedeutendsten Fernsehpreise der USA. Er wird seit 1949 jährlich in mittlerweile 91 verschiedenen Kategorien vergeben.
Drei Organisationen sind für die Verleihung zuständig:
- die Academy of Television Arts & Sciences (Amerikanische Fernsehakademie) in Los Angeles für Sendungen im Abendprogramm (außer Sport und Nachrichten)
- die National Academy of Television Arts & Sciences in New York für tagsüber gesendete Filme und Beiträge sowie Sport und Nachrichten
- die International Academy of Television Arts & Sciences in New York für alle nicht-US-amerikanischen Sendungen
Eine der Grundvoraussetzungen für die Nominierung einer TV-Produktion für diesen Award ist, dass der Film von einem Fernsehsender erstmals ausgestrahlt wurde.
Gewinner
2004
International
- TV Movie/Mini Series (Fernsehfilm/Miniserie): Henry VIII (Großbritannien; ITV)
- Drama Series (Krimiserie): Waking The Dead (Großbritannien; BBC)
- Documentary (Dokumentarfilm): The Boy Whose Skin Fell Off (Großbritannien; Channel 4)
- Comedy: Berlin, Berlin (Deutschland; ARD)
- Non-Scripted Entertainment (Unterhaltungssendung ohne Drehbuch): Brat Camp (Großbritannien; Channel 4)
- Children & Young People (Kinder- und Jugendsendung): The Illustrated Mum (Großbritannien; Channel 4)
- Arts Programming (Künstlerische Sendung): George Orwell: A Life in Pictures (Großbritannien; BBC)
2005
International
- Arts Programming (Künstlerische Sendung): Holocaust – A Musical Memorial Film from Auschwitz (Großbritannien; BBC)
- Children & Young People (Kinder- und Jugendsendung): Dark Oracle (Kanada; Shaftesbury Films)
- Best Perfomance by an Actor (Beste Leistung eines Schauspielers): Thierry Frémont in Dans la tête du tueur (Frankreich; GMT Productions/TFI)
- Best Perfomance by an Actress (Beste Leistung einer Schauspielerin): He Lin in Slave Mother (China; China Movie Channel)
- Comedy: The Newsroom (Kanada)
- Documentary (Dokumentarfilm): Das Drama von Dresden (Deutschland; ZDF)
- Drama Series (Krimiserie): Ørnen (Der Adler) (Dänemark; DR)
- Non-Scripted Entertainment (Unterhaltungssendung ohne Drehbuch): Top Gear (Großbritannien; BBC)
- TV Movie/Mini Series (Fernsehfilm/Miniserie): Young Andersen (Dänemark; Nordisk Film)
- Founders Award: Oprah Winfrey (USA)
Weblinks
- [http://www.emmys.org Homepage der Academy of Television Arts & Sciences]
- [http://www.emmyonline.org Homepage der National Academy of Television Arts & Sciences]
- [http://www.iemmys.tv Homepage der International Academy of Television Arts & Sciences]
Kategorie:Fernsehpreis
Kategorie:Geschichte des Fernsehens
ja:エミー賞
Academy of Motion Picture Arts and SciencesDie Academy of Motion Picture Arts and Sciences ist eine professionelle, aber ehrenamtlich arbeitende Organisation, die vor allem durch die Verleihung des Academy Awards (bekannt als Oscar) ein Begriff ist.
Der eigentliche Zweck der Akademie ist, sich für den Fortschritt im Bereich der Filmindustrie einzusetzen. Dieses geschieht zu einen durch die Unterstützung von Forschungen, aber auch durch eine Förderung des kulturellen, pädagogischen und technologischen Fortschritts. Das Tätigkeitsfeld der Akademie umfaßt nicht die ökonomischen, Arbeits- oder politischen Angelegenheiten.
Historisches
Die Akademie wurde im Mai 1927, als gemeinnützige Vereinigung gegründet. Es gab 36 Gründungsmitglieder, darunter viele Studiobosse und hohe Persönlichkeiten im damaligen Hollywood.
Der erste Präsident der Akademie war der Douglas Fairbanks, Sr.
Von seiner Gründung bis 1946, hatte die Akademie ihren Sitz in einem Gebäude in der Melrose Avenue in Hollywood. Im Dezember 1975 bezog die Akademie neue Räume in der Prachtstraße Wilshire Boulevard in Beverly Hills. Erstmals in der Geschichte der Akademie waren nun das Verzeichnis der Filmschaffenden, die Margaret Herrick-Bibliothek, das Samuel Goldwyn Theater, die administrativen Büros unter einem Dach vereint. Allerdings sollte sich innerhalb kürzester Zeit herausstellen, dass die Räumlichkeiten bald schon wieder zu klein werden würden. Vor allem das schnelle Wachstum der Bibliothek und des Filmarchivs machtes dieses deutlich.
Im Jahr 1988 wurde ein Pachtvertrag mit einer Laufdauer von 55 Jahren mit der Stadt Beverly Hills für die Umwandlung des historischen Gebäudes Waterworks im La Cienega Park geschlossen. Dieses Gebäude firmierte in den folgenden Jahren auch unter der Bezeichnung "Center for Motion Picture Study". Zu Ehren zwei der Gründer der Akademie (Douglas Fairbanks und Mary Pickford) wurde der Gebäudeteil, in dem die Herrick Bibliothek untergebracht ist, in Fairbanks Center for Motion Picture Study umbenannt und das Gebäude in der Vine Street hieß ab nun Pickford Center for Motion Picture Study.
Struktur
Mitglied der Akademie kann man nur durch Einladung des sogenannten Board of Governors werden. Diese Ehre erhalten nur ausgewähle Personen, die sich in besonderer Weise für die Filmkunst einsetzen (bzw. eingesetzt haben). Dieses können Schauspieler genauso wie Regisseure oder Kostümbildner sein. Die Akademie vereint 14 verschiedene Branchen: Schauspieler, Ausstatter, Kameraleute, Regisseure, Dokumentarfilmer, Produzenten, Mitglieder aus dem Bereich Filmschnitt, Komponisten, Personen aus dem Bereich Public Relations, Kurzfilmer und Animateure (Zeichner), sowie aus den Bereichen Ton, Visuelle Effekte und Drehbuchautoren.
Die Akademie ist bemüht darum, die genauen Zahlen, und vor allem die Namen der Mitglieder, nicht bekannt zu geben. Man kann aber davon ausgehen, dass alle wichtigen Personen des heutigen Hollywood Mitglieder der Akademie sind. Der Gewinn eines - oder gar mehrerer - Oscars ist in der Regel eine sicher Bank für eine Einladung in diesen Kreis. Zur Zeit setzt sich die Akademie wie folgt zusammen (Stand: 2002): 5803 Mitglieder
- 1.298 Schauspieler
- 465 Produzenten
- 433 leitende Persönlichkeiten
- 403 Drehbuchautoren
- 416 Tonleute
- 365 PR
- 366 Requisiteure
- 372 Regisseure
- 366 Ehrenmitglieder
- 307 Kurzfilmer
- 241 Musiker
- 239 Tricktechniker
- 222 Filmeditoren
- 182 Kameraleute
- 128 Dokumentarfilmer
Präsidenten der Akademie
- Douglas Fairbanks sen. (1927-1929)
- William deMille (1929-1931)
- M. C. Levee (1931-1932)
- Conrad Nagel (1932-1933)
- J. Theodore Reed (1933-1934)
- Frank Lloyd (1934-1935)
- Frank Capra (1935-1939)
- Walter Wanger (1939-1941)
- Bette Davis (1941)
- Walter Wanger (1941-1945)
- Jean Hersholt (1945-1949)
- Charles Brackett (1949-1955)
- George Seaton (1955-1958)
- George Stevens (1958-1959)
- B. B. Kahane (1959-1960)
- Valentine Davies (1960-1961)
- Wendell Corey (1961-1963)
- Arthur Freed (1963-1967)
- Gregory Peck (1967-1970)
- Daniel Taradash (1970-1973)
- Walter Mirisch (1973-1977)
- Howard W. Koch (1977-1979)
- Fay Kanin (1979-1983)
- Gene Allen (1983-1985)
- Robert Wise (1985-1988)
- Richard Kahn (1988-1989)
- Karl Malden (1989-1992)
- Robert Rehme (1992-1993)
- Arthur Hiller (1993-1997)
- Robert Rehme (1997-2001)
- Frank Pierson (2001-2005)
- Sid Ganis (seit September 2005)
Weblinks
- [http://www.oscars.org Offizielle Webseite der Academy]
Kategorie:US-Amerikanische Organisation
Kategorie:Film
Golden Globe Award/Bester Film - Musical oder ComedyMit dem Golden Globe Award in der Kategorie Bester Film - Musical oder Comedy werden die besten musikalischen und komödiantischen Filme einer Saison ausgezeichnet im Gegensatz zum Golden Globe Award/Bester Film - Drama. Die seit 1952 vergebenen Auszeichnungen erhalten die Produzenten des Films.
- 2005 - Sideways - Regie: Alexander Payne
- 2004 - Lost in Translation - American Zoetrope - Regie: Sofia Coppola
- 2003 - Chicago - Miramax - Regie: Rob Marshall
- 2002 - Moulin Rouge - 20th Century Fox - Regie: Baz Luhrmann
- 2001 - Almost Famous - DreamWorks - Regie: Cameron Crowe
- 2000 - Toy Story 2 - Buena Vista Pictures - Regie: Ash Brannon und John Lasseter
- 1999 - Shakespeare in Love - Miramax - Regie: John Madden
- 1998 - Besser geht's nicht - TriStar Pictures - Regie: James L. Brooks
- 1997 - Evita - Buena Vista Pictures - Regie: Alan Parker
- 1996 - Ein Schweinchen namens Babe - Universal - Regie: Chris Noonan
- 1995 - König der Löwen - Buena Vista Pictures - Regie: Roger Allers und Rob Minkoff
- 1994 - Mrs. Doubtfire - 20th Century Fox - Regie: Chris Columbus
- 1993 - The Player - Spelling Films - Regie: Robert Altman
- 1992 - Die Schöne und das Biest - Buena Vista Pictures - Regie: Gary Trousdale und Kirk Wise
- 1991 - Green Card - Touchstone Pictures - Regie: Peter Weir
- 1990 - Miss Daisy und ihr Chauffeur (Driving Miss Daisy) - Warner Bros. - Regie: Bruce Beresford
- 1989 - Die Waffen der Frauen - 20th Century Fox - Regie: Mike Nichols
- 1988 - Hope and Glory - Columbia Pictures - Regie: John Boorman
- 1987 - Hannah und ihre Schwestern - Orion Pictures - Regie: Woody Allen
- 1986 - Die Ehre der Prizzis - 20th Century Fox - Regie: John Huston
- 1985 - Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten (Romancing the Stone) - 20th Century Fox - Regie: Robert Zemeckis
- 1984 - Yentl - MGM - Regie: Barbra Streisand
- 1983 - Tootsie - Columbia Pictures - Regie: Sydney Pollack
- 1982 - Arthur - Kein Kind von Traurigkeit - Orion Pictures - Regie: Steve Gordon
- 1981 - Coal Miner's Daughter - Universal - Regie: Michael Apted
- 1980 - Breaking Away - 20th Century Fox - Regie: Peter Yates
- 1979 - Der Himmel soll warten - Paramount Pictures - Regie: Warren Beatty
- 1978 - The Goodbye Girl - Warner Bros. - Regie: Herbert Ross
- 1977 - A Star is Born - Warner Bros. - Regie: Frank Pierson
- 1976 - The Sunshine Boys - MGM - Regie: Herbert Ross
- 1975 - The Longest Yard - Paramount Pictures - Regie: Robert Aldrich
- 1974 - American Graffiti - Universal - Regie: George Lucas
- 1973 - Cabaret - Allied Artists - Regie: Bob Fosse
- 1972 - Anatevka (Fiddler on the Roof) - United Artists - Regie: Norman Jewison
- 1971 - M - A - S - H - 20th Century Fox - Regie: Robert Altman
- 1970 - The Secret of Santa Vittoria - United Artists - Regie: Stanley Kramer
- 1969 - Funny Girl - Columbia Pictures - Regie: William Wyler
- 1968 - Die Reifeprüfung - United Artists - Regie: Mike Nichols
- 1967 - Die Russen kommen! Die Russen kommen! - United Artists - Regie: Norman Jewison
- 1966 - The Sound of Music - 20th Century Fox - Regie: Robert Wise
- 1965 - My Fair Lady - Warner Bros. - Regie: George Cukor
- 1964 - Tom Jones - United Artists - Regie: Tony Richardson
Von 1959 bis 1963 gab es je einen Golden Globe in der Kategorie Komödie (K) wie auch in der Kategorie Musical (M). Erst 1964 wurden wieder beide Kategorien zusammengefasst.
- 1963 (K) - Ein Hauch von Nerz - Universal - Regie: Delbert Mann
- 1963 (M) - The Music Man - Warner Bros. - Regie: Morton DaCosta
- 1962 (K) - A Majority of One - Warner Bros. - Regie: Mervyn LeRoy
- 1962 (M) - West Side Story - United Artists - Regie: Robert Wise
- 1961 (K) - Das Apartment - United Artists - Regie: Billy Wilder
- 1961 (M) - Song Without End - Columbia Pictures - Regie: George Cukor
- 1960 (K) - Manche mögen's heiß - United Artists - Regie: Billy Wilder
- 1960 (M) - Porgy and Bess - Columbia Pictures - Regie: Otto Preminger
- 1959 (K) - Auntie Mame - Warner Bros. - Regie: Morton DaCosta
- 1959 (M) - Gigi - MGM - Regie: Vincente Minnelli
- 1958 - Les Girls - MGM - Regie: George Cukor
- 1957 - The King and I - 20th Century Fox - Regie: Walter Lang
- 1956 - Guys and Dolls - Samuel Goldwyn - Regie: Joseph L. Mankiewicz
- 1955 - Carmen Jones - 20th Century Fox - Regie: Otto Preminger
- 1954 - kein Preis vergeben
- 1953 - With a Song in my Heart - 20th Century Fox - Regie: Walter Lang
- 1952 - Ein Amerikaner in Paris - MGM - Regie: Vincente Minnelli
Kategorie:Golden Globe Award
Golden Globe Award/Beste Schauspielerin - DramaDie Beste Schauspielerin in einem Drama (Best Performance by an Actress in a Motion Picture - Drama) bei der Golden Globe Award zeichnet die beste Drama-Schauspielerin des Jahres aus. Es wird oft auch nur "Beste Schauspielerin" genannt.
Die Beste Schauspielerin in einem Drama:
- 1944 - Jennifer Jones, Das Lied der Bernadette / The Song of Bernadette
- 1945 - Ingrid Bergman, Gaslicht / Gaslight
- 1946 - Ingrid Bergman, Die Glocken von St. Marien / The Bells of St. Mary's
- 1947 - Rosalind Russell, Sister Kenny
- 1948 - Rosalind Russell, Mourning Becomes Electra
- 1949 - Jane Wyman, Johnny Belinda
- 1950 - Olivia de Havilland, Die Erbin / The Heiress
- 1951 - Gloria Swanson, Sunset Boulevard
- 1952 - Jane Wyman, The Blue Veil
- 1953 - Shirley Booth, Kehr zurück, kleine Sheba / Come Back, Little Sheba
- 1954 - Audrey Hepburn, Ein Herz und eine Krone / Roman Holiday
- 1955 - Grace Kelly, Ein Mädchen vom Lande / The Country Girl
- 1956 - Anna Magnani, Die tätowierte Rose / The Rose Tattoo
- 1957 - Ingrid Bergman, Anastasia
- 1958 - Joanne Woodward, The Three Faces of Eve
- 1959 - Susan Hayward, Laßt mich leben / I Want to Live!
- 1960 - Elizabeth Taylor, Plötzlich im letzten Sommer / Suddenly, Last Summer
- 1961 - Greer Garson, Sunrise at Campobello
- 1962 - Geraldine Page, Sommer und Rauch / Summer and Smoke
- 1963 - Geraldine Page, Süßer Vogel Jugend / Sweet Bird of Youth
- 1964 - Leslie Caron, Das indiskrete Zimmer / The L-Shaped Room
- 1965 - Anne Bancroft, The Pumpkin Eater
- 1966 - Samantha Eggar, Der Fänger / The Collector
- 1967 - Anouk Aimée, A Man and a Woman
- 1968 - Dame Edith Evans, Flüsternde Wände / The Whisperers
- 1969 - Joanne Woodward, Rachel, Rachel
- 1970 - Geneviève Bujold, Königin für tausend Tage / Anne of the Thousand Days
- 1971 - Ali MacGraw, Love Story
- 1972 - Jane Fonda, Klute
- 1973 - Liv Ullmann, The Emigrants
- 1974 - Marsha Mason, Zapfenstreich / Cinderella Liberty
- 1975 - Gena Rowlands, Eine Frau unter Einfluß / A Woman Under the Influence
- 1976 - Louise Fletcher, Einer flog über das Kuckucksnest / One Flew Over the Cuckoo's Nest
- 1977 - Faye Dunaway, Network
- 1978 - Jane Fonda, Julia
- 1979 - Jane Fonda, Coming Home - Sie kehren heim / Coming Home
- 1980 - Sally Field, Norma Rae
- 1981 - Mary Tyler Moore, Eine ganz normale Familie / Ordinary People
- 1982 - Meryl Streep, Die Geliebte des französischen Leutnants / The French Lieutenant's Woman
- 1983 - Meryl Streep, Sophies Entscheidung / Sophie's Choice
- 1984 - Shirley MacLaine, Zeit der Zärtlichkeit / Terms of Endearment
- 1985 - Sally Field, Ein Platz im Herzen / Places in the Heart
- 1986 - Whoopi Goldberg, Die Farbe Lila / The Color Purple
- 1987 - Marlee Matlin, Gottes vergessene Kinder / Children of a Lesser God
- 1988 - Sally Kirkland, Anna
- 1989 - Jodie Foster, Angeklagt / The Accused; Shirley MacLaine, Madame Sousatzka; Sigourney Weaver, Gorillas im Nebel / Gorillas in the Mist
- 1990 - Michelle Pfeiffer, Die fabelhaften Baker Boys / The Fabulous Baker Boys
- 1991 - Kathy Bates, Misery
- 1992 - Jodie Foster, Das Schweigen der Lämmer / The Silence of the Lambs
- 1993 - Emma Thompson, Wiedersehen in Howards End / Howards End
- 1994 - Holly Hunter, Das Piano / The Piano
- 1995 - Jessica Lange, Operation Blue Sky / Blue Sky
- 1996 - Sharon Stone, Casino
- 1997 - Brenda Blethyn, Secrets and Lies
- 1998 - Judi Dench, Ihre Majestät Mrs. Brown / Mrs. Brown
- 1999 - Cate Blanchett, Elizabeth
- 2000 - Hilary Swank, Boys Don't Cry
- 2001 - Julia Roberts, Erin Brockovich
- 2002 - Sissy Spacek, In the Bedroom
- 2003 - Nicole Kidman, The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit / The Hours
- 2004 - Charlize Theron, Monster
- 2005 - Hilary Swank, Million Dollar Baby
Kategorie:Golden Globe Award
Golden Globe Award/Beste Schauspielerin - Musical oder ComedyDie Beste Schauspielerin in einem Musical oder Komödie (Best Performance by an Actress in a Motion Picture - Drama) bei der Golden Globe Award zeichnet die beste Musical/Komödie-Schauspielerin des Jahres aus. Es wird oft auch nur "Beste Schauspielerin" genannt.
- 1951 - Judy Holliday, Die ist nicht von gestern / Born Yesterday
- 1952 - June Allyson, Too Young to Kiss
- 1953 - Susan Hayward, With a Song in My Heart
- 1954 - Ethel Merman, Call Me Madam
- 1955 - Judy Garland, A Star is Born
- 1956 - Jean Simmons, Schwere Jungs und leichte Mädchen / Guys and Dolls
- 1957 - Deborah Kerr, The King and I
- 1958 - Kay Kendall, Les Girls
- 1959 - Rosalind Russell, Die tolle Tante / Auntie Mame
- 1960 - Marilyn Monroe, Manche mögen's heiß / Some Like It Hot
- 1961 - Shirley MacLaine, Das Apartment / The Apartment
- 1962 - Rosalind Russell, 1000 Meilen bis Yokohama / A Majority of One
- 1963 - Rosalind Russell, Gypsy
- 1964 - | | |