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| Goldene Kamera |
Goldene KameraDie Goldene Kamera ist ein Medienpreis, der seit 1965 jedes Jahr in nicht festgelegten Kategorien von der Redaktion der Fernsehzeitschrift HÖRZU verliehen wird. Die Preisvergabe ist nicht nur auf Fernseh- und Filmschaffende begrenzt, auch wenn diese den Schwerpunkt der Ausgezeichneten bilden.
Den Preis schuf der Berliner Künstler Wolfram Beck: Das Kameramodell ist 25 cm hoch, wiegt etwa 600 Gramm und besteht aus vergoldetem Silber. Anfänglich wurde dieser Kritikerpreis nur im kleinen Rahmen verliehen. Mittlerweile wird der Preis auch unter Beteiligung der HÖRZU-Leser in einer großen Fernseh-Gala vergeben.
Preisträger 2005
Verleihung am 9. Februar 2005, Fernsehübertragung am 13. Februar 2005 im ZDF.
Veranstaltung in der Ullstein-Halle im Verlagshaus der Axel Springer AG in Berlin.
Moderation: Thomas Gottschalk.
- Beste deutsche Schauspielerin: Alexandra Maria Lara
- Bester deutscher Schauspieler: Herbert Knaup
- Lilli Palmer & Curd Jürgens Gedächtniskamera für die beste Nachwuchsschauspielerin: Jasmin Schwiers
- Bester deutscher Film: Die Patriarchin
- Film International: Bruce Willis
- Comedy: Michael Herbig
- TV-Entertainment: Hape Kerkeling
- TV-Journalismus: Stefan Aust
- Pop national: Sarah Connor
- Pop International: Tina Turner
- Pop International: Bryan Adams
- Sport Spezial: Vitali und Wladimir Klitschko
- Sport International: Roger Federer
- 40 Jahre Filmschaffen International: Goldie Hawn
- Bester Testimonial-Werbespot: Dustin Hoffman
- HÖRZU-Leserwahl "Beste deutsche Kultserie": Das Großstadtrevier
- Ehrenpreis: Jerry Lewis
Preisträger 2004
Verleihung am 4. Februar 2004, Fernsehübertragung am 6. Februar 2004 im ZDF.
Veranstaltung im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin.
Moderation: Thomas Gottschalk.
- Beste deutsche Schauspielerin: Nicolette Krebitz
- Bester deutscher Schauspieler: Michael Mendl
- Lilli Palmer & Curd Jürgens Gedächtniskamera für den besten Nachwuchsschauspieler: Louis Klamroth
- Bester deutscher Fernsehfilm: Das Wunder von Lengede
- Bester TV-Entertainer: Stefan Raab
- TV Jubiläum: Iris Berben
- TV Dokumentation: Prof. Dr. Guido Knopp
- Film International: Jack Nicholson
- Film International: Sylvester Stallone
- Pop National: Jeanette Biedermann
- Pop International: Craig David
- Bester Testimonial-TV-Spot: Naomi Campbell
- HÖRZU-Leserwahl "Beste Kindersendung - die Klassiker": Augsburger Puppenkiste
- Ehrenpreis: Tony Curtis
Liste der Preisträger
siehe Liste der Preisträger der Goldenen Kamera
Siehe auch
- Fernsehpreis
- Filmpreis
Weblinks
- [http://www.goldenekamera.de/ www.goldenekamera.de]
Kategorie:Fernsehpreis
Kategorie:Geschichte des Fernsehens
Kategorie:1965
1965
Jahreswidmungen
- 1965 ist „Internationales Jahr der Kooperation“
Politik und Weltgeschehen
- 1. Januar: Hans-Peter Tschudi wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die Zollsenkung um 10 % innerhalb der EWG tritt in Kraft
- 1. Januar: Wehrdienstleistende erhalten ab sofort 2,70 DM anstelle von 2,30 DM Sold pro Tag
- 1. Januar: Die beschlossene Lohnsteuersenkung tritt in Deutschland in Kraft
- 2. Januar: In Pakistan gewinnt Ayub Khan die Präsidentschaftswahlen
- 2. Januar: Erste offene Schlacht zwischen Südvietnam und Vietcong
- 2. Januar: In Syrien werden über 100 Industrieunternehmen verstaatlicht
- 6. Januar: Hindi wird offizielle Staatssprache Indiens.
- 30. Januar: Investitionsschutzabkommen zwischen Taiwan und Deutschland
- 10. Februar: Malta wird Mitglied in der UNESCO
- 18. Februar: Gambia wird unabhängig
- 21. Februar: Malcolm X wird in New York City von Black-Muslims ermordet
- 26. Februar: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Niedersachsen
- 6. März: Commander J. R. Willford flog mit seinem Hubschrauber Sikorsky SH-3 A 3.388 km: Weltrekord
- 11. März: Portugal wird Mitglied in der UNESCO
- 18. März: Der Kosmonaut Alexei Archipowitsch Leonow verlässt als erster Mensch eine Raumkapsel im Weltraum
- 22. März: Nicolae Ceauşescu wird Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Rumäniens.
- 29. März: Mit der Schließung der Grube Georg in Willroth endeten der über 2000 Jahre lang betriebene Erzbergbau im Siegerland.
- 6. April: Der erste kommerzielle Nachrichtensatellit Early Bird wird gestartet.
- 23. April: Der erste Fernsehsatellit der Sowjetunion, Molnija-1, erreicht seine Umlaufbahn.
- 13. Mai: Ägypten bricht die Beziehungen zur Bundesrepublik Deutschland ab.
- 3. Juni: Erste Amerikanische EVA durch Edward H. White an Bord von Gemini 4.
- 19. Juni: Das bisherige Oberhaupt Algeriens, Ahmad Ben Bella wird vom Militär gestürzt. Oberst Houari Boumedienne übernimmt die Macht. Er verstaatlicht die meisten ausländischen Montangesellschaften und startet eine Agrarreform.
- 24. Juni: Die Ergänzung des Grundgesetzes um eine Notstandsverfassung scheitert im Deutschen Bundestag an der nötigen Zweidrittel-Mehrheit.
- 26. Juni: Auf der Strecke München-Augsburg wird erstmals mit einem fahrplanmäßigen Schnellzug mit über Tempo 200 km/h der Eisenbahnbetrieb in Deutschland aufgenommen.
- 15. Juli: Die Entlassung des Ministerpräsidenten Georgios Papandreou durch König Konstantin von Griechenland löst blutige Demonstrationen im Lande aus.
- 19. Juli: Der Mont-Blanc-Tunnel, mit 11,6 km der längste Straßentunnel der Welt, wird eröffnet.
- 26. Juli: Die Malediven werden unabhängig.
- 4. August: Die Cookinseln erhalten die Autonomie, bleiben jedoch mit Neuseeland assoziiert, das die Außen- und Verteidigungspolitik übernimmt.
- 9. August: Singapur wird unabhängig durch Ausscheiden aus der Malayischen Föderation.
- 19. September: Bundestagswahlen in der Bundesrepublik Deutschland: CDU/CSU 47,6 % (245 Mandate), SPD 39,3 % (202), FDP 9,5 % (49); West-Berliner Abgeordnete: 15 SPD, 6 CDU, 1 FDP
- 21. September: Singapur, Malediven und Gambia werden Mitglieder der Vereinten Nationen.
- 22. September: Unter Einschaltung der UNO wird ein Waffenstillstand im Krieg zwischen Indien und Pakistan unterzeichnet.
- 30. September: Umsturzversuch in Indonesien durch Oberstleutnant Untung; General Suharto gelingt es, den Putsch zu unterdrücken. In den folgenden Monaten kommt es zu zahlreichen Ausschreitungen, denen zwischen 100.000 und 500.000 Menschen (hauptsächlich Kommunisten) zum Opfer fallen.
- 3. Oktober: Auf Kuba wird die Einheitspartei PURS (Partei der sozialen Revolution) in Kommunistische Partei Kubas (PCC) umbenannt.
- 13. Oktober: Im Kongo erzwingen Präsident Joseph Kasavubu und Armeechef Mobutu Sese Seko den Rücktritt des Ministerpräsidenten Moise Tschombé.
- 15. Oktober: DDR-Bürgern im Rentenalter wird es von ihrer Regierung gestattet, auch in nichtsozialistische Staaten zu reisen.
- 22. Oktober: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Portugal. In Kraft seit dem 29. Dezember 1966
- 26. Oktober: Vereidigung des neuen Kabinetts unter Bundeskanzler Ludwig Erhard
- 27. Oktober: In Hessen erklärt der Staatsgerichtshof das Schulgebet für generell unzulässig.
- 29. Oktober: In Paris wird der marokkanische Oppositionspolitiker Mehdi Ben Barka unter Mitwirkung der französischen Polizei entführt und soll am 29./30. Oktober ermordet worden sein.
- 2. November: Die Ruhr-Universität in Bochum nimmt ihren Lehrbetrieb auf.
- 9. November: Um 17.45 Uhr ereignet sich ein Stromausfall im Nordosten der USA und in weiten Teilen Kanadas. Etwa 30 Millionen Menschen sind davon betroffen.
- 11. November: Rhodesien erklärt unter Ian Smith einseitig seine Unabhängigkeit von Großbritannien, will aber weiter loyal zur Königin Elisabeth II. stehen.
- 12. November: Der UNO-Sicherheitsrat verurteilt die einseitige Unabhängigkeitserklärung Rhodesiens vom 11.11. als rechtswidrig und fordert Großbritannien zum Eingreifen auf.
- 20. November: Grundsteinlegung für die neue Universität Regensburg
- 25. November: Mobutu Sese Seko übernimmt nach einem Staatstreich (siehe 13.10.) die Macht im Kongo.
- 26. November: Frankreich startet von Hammaguir in Algerien mit einer Rakete vom Typ „Diamant A“ den Satelliten Asterix. Dies ist der erste Satellitenstart ohne Beteiligung der USA oder der ehemaligen UdSSR.
- November: Grenzzwischenfälle zwischen Argentinien und Chile in der patagonischen Kordillere
- November: In Dahomé wird der Präsident M. Apithy gestürzt (siehe 22.12.).
- 16. Dezember: König Taufa’ahau Tupou IV. wird Staatsoberhaupt von Tonga.
- 19. Dezember: In Frankreich wird General Charles de Gaulle in einer Stichwahl mit 55,2 % der Stimmen zum zweiten Mal zum Staatspräsidenten für weitere sieben Jahre gewählt.
- 22. Dezember: In Dahomé übernimmt die Armee unter der Führung von General Ch. Soglo die Macht, das Parlament wird aufgelöst und die Parteien werden verboten.
- Internationale Rot-Kreuz-Konferenz in Wien; Beschluss der bis heute gültigen Grundsätze des Roten Kreuzes (Menschlicheit: Unparteilichkeit: Neutralität: Unabhängigkeit: Freiwilligkeit: Einheit: Universalität)
- Die Antibabypille kommt in der DDR auf den Markt
- Wolf Biermann wird in der DDR erstmals mit Auftrittsverbot bestraft
- Entwicklung des Sailwing, des ersten Gleitschirms. Erste Flüge damit im September 1965
Kultur
- 7. April: Uraufführung der komischen Oper Der junge Lord von Hans Werner Henze in Berlin
- 2. November: Uraufführung der Oper Jacobowsky und der Oberst von Giselher Klebe an der Hamburgischen Staatsoper
- 30. November: Uraufführung der Oper Das Wundertheater von Hans Werner Henze in Frankfurt am Main
- 22. Dezember: Der Film Doktor Schiwago wird in New York uraufgeführt
- Der Wiederaufbau des Bergdorfes Bardou wird begonnen
- Erstaustrahlung der Sendung aspekte
- Artur Fischer erfindet Fischertechnik
Katastrophen
- 6. Februar: Anden, Chile. Eine chilenische DC.6B der Chilean Linea Area Nacionale stürzt in den Anden ab. Alle Passagiere sterben.
- 30. März: Saigon, Südvietnam. Bei einem Bombenanschlag auf die US-Botschaft sterben 22 Menschen.
- 20. Mai: Kairo, Ägypten. Absturz einer pakistanischen Boeing 707 der PIA. Alle 124 Menschen an Bord starben
- 2. Juni: Pakistan.Ein Wirbelsturm fordert im Osten des Landes ca. 30.000 Menschenleben.
- 25. Juni: El Toro, Kalifornien, USA. Absturz einer C-135 der U.S. Air Force
- 8. Juli: British Columbia, Kanada. Kollision einer Douglas DC-6B der Canadian Pacific Airlines, wahrscheinlich ausgelöst durch Sabotage. Alle 52 Menschen an Bord starben
- 8. November: Cincinnati, USA. Eine Boeing 727 der American Airlines stürzte während der Landung ab. 58 Menschen starben, 4 wurden gerettet
- 11. November: In Salt Lake City, Utah, USA, musste eine Boeing 727 notlanden. 91 Menschen überlebten die Notlandung. Trotzdem starben 43 Menschen durch Rauch und Feuer, weil sie nicht schnell genug das Flugzeug verlassen konnten. 48 Menschen wurden gerettet
- 7. Dezember: Bei Santa Cruz auf Teneriffa prallte eine Douglas DC-3 der Spantax nach dem Start aus unbekannten Gründen gegen einen Berg. Alle 32 Insassen starben.
Sport
- 25. Mai Lewiston (Maine), USA. Muhammad Ali verteidigt seinen Titel als Boxweltmeister im Schwergewicht gegen Sonny Liston.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 3. Januar: Aiman Abdallah, TV-Moderator
- 3. Januar: Jens Albinus, dänischer Schauspieler ("Der Adler")
- 4. Januar: Julia Ormond, britische Schauspielerin
- 4. Januar: Guy Forget, ehemaliger französischer Tennisspieler
- 4. Januar: Cait O'Riordan, englische Sängerin
- 4. Januar: Beth Gibbons, Sängerin der englischen Trip Hop-Gruppe Portishead
- 5. Januar: Patrik Sjöberg, ehemaliger schwedischer Leichtathlet
- 6. Januar: Christine Wachtel, deutsche Leichtathletin
- 7. Januar: Dieter Thomas Kuhn, deutscher Musiker
- 9. Januar: Joely Richardson, englische Schauspielerin
- 9. Januar: Haddaway, Sänger aus Trinidad und Tobago
- 10. Januar: Oliver Johanndrees, Zeichner für Perry Rhodan-Romane
- 12. Januar: Maybrit Illner, deutsche Fernsehmoderatorin
- 12. Januar: Marina Kiehl, deutsche Skirennläuferin
- 14. Januar: Michael Hennrich, deutscher Politiker
- 15. Januar: Markus Ferber, deutscher Politiker
- 15. Januar: Adam Jones, Gitarrist der progressiven Rockband Tool
- 15. Januar: Maurizio Fondriest, italienischer Radrennfahrer
- 18. Januar: Viktor Gernot, österreichischer Kabarettist, Schauspieler, TV-Moderator und Sänger
- 20. Januar: Sophie Helen Rhys-Jones, Ehefrau von Prince Edward, Earl of Wessex
- 20. Januar: John Michael Montgomery, US-amerikanischer Country-Sänger
- 22. Januar: Diane Lane, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. Januar: Gerald Jatzek, österreichischer Autor und Musiker
- 26. Januar: Gernot Klemm, Berliner Politiker
- 28. Januar: Nadia Bonfini, italienische Skirennläuferin
- 29. Januar: Julia Stemberger, österreichische Schauspielerin
- 29. Januar: Dominik Hašek, tschechischer NHL-Torhüter
- 1. Februar: Tobias Pflüger, deutscher Politikwissenschaftler und Friedensforscher
- 1. Februar: Stéphanie von Monaco, Kind von Fürst Rainier III. von Monaco und Gracia Patricia von Monaco
- 1. Februar: Sherilyn Fenn, US-amerikanische Schauspielerin
- 1. Februar: Adam Benzwi, US-amerikanischer Pianist
- 1. Februar: Brandon Lee, US-amerikanischer Schauspieler; Sohn von Bruce Lee († 1993)
- 4. Februar: Haimo Hieronymus, Künstler und Autor
- 5. Februar: Gheorghe Hagi, ehemaliger rumänischer Fußballspieler
- 6. Februar: Jan Svěrák, tschechischer Filmregisseur, Schauspieler und Drehbuchautor
- 7. Februar: Chris Rock, US-amerikanischer Filmschauspieler und Komiker
- 8. Februar: Astrid Harzbecker, deutsche Komponistin, Texterin und Sängerin
- 8. Februar: Mathilda May, französische Schriftstellerin
- 9. Februar: Dieter Baumann, deutscher Langstreckenläufer
- 9. Februar: Christian Schenk, deutscher Leichtathlet
- 10. Februar: Dana Winner, belgische Sängerinn
- 13. Februar: Sven Demandt, ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer
- 13. Februar: Ida Ladstätter, österreichische Skirennläuferin
- 17. Februar: Thomas Forsberg, schwedischer Musiker († 2004)
- 18. Februar: Rainer Schmidt (Tischtennisspieler), deutscher Tischtennisspieler
- 18. Februar: Dr. Dre, US-amerikanischer Rapper und Musikproduzent
- 19. Februar: Michael Westphal, deutscher Tennisspieler († 1991)
- 20. Februar: Silvius von Kessel, Domorganist
- 20. Februar: Dirk Schulz, Zeichner
- 23. Februar: Tim Mudde, Rechtsextremist in den Niederlanden
- 23. Februar: Helena Suková, tschechoslowakische Tennisspielerin
- 23. Februar: Michael Dell, Unternehmer
- 24. Februar: Susanne Kronzucker, deutsche Journalistin und Moderatorin
- 24. Februar: Hans-Dieter Flick, deutscher Fußballspieler
- 24. Februar: Kristin Davis, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. Februar: Sylvie Guillem, französische Tänzerin
- 27. Februar: Oliver Reck, deutscher Fußballtorhüter und Torwarttrainer
- 2. März: Marco Schädler, Komponist
- 3. März: Dragan Stojković, ehemaliger serbischer Fußballspieler
- 4. März: WestBam, deutscher DJ
- 4. März: Paul W. S. Anderson, Film-Regisseur
- 7. März: Jesper Parnevik, schwedischer Golfpro
- 9. März: Elías Antonio Saca González, Präsidenten von El Salvador
- 11. März: Eric Jelen, ehemaliger deutscher Tennisspieler
- 14. März: Aamir Khan, indischer Schauspieler
- 19. März: Florian Lahnstein, deutscher Manager (Investmentbank)
- 21. März: Oliver Rohrbeck, deutscher Synchronsprecher
- 21. März: Xavier Bertrand, französischer Politiker
- 22. März: Stefan Glowacz, deutscher Profi-Bergsteiger, Extrem-Kletterer
- 23. März: Richard Grieco, US-amerikanischer Schauspieler
- 24. März: Mark Calaway, US-amerikanischer Wrestler
- 25. März: Stefka Kostadinowa, bulgarische Hochspringerin
- 25. März: Frank Ordenewitz, ehemaliger Fußballspieler
- 25. März: Sarah Jessica Parker, US-amerikanische Schauspielerin
- 26. März: Violeta Szekely, rumänische Leichtathletin und Olympionikin
- 29. März: Paraskevi Patoulidou, griechische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 29. März: Lara Wendel, Schauspielerin
- 30. März: Piers Morgan, britischer Reporter
- 30. März: Paul Harather, österreichischer Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor
- 30. März: Juliet Landau, US-amerikanische Schauspielerin
- 31. März: Tom Barrasso, US-amerikanischer Eishockeyspieler
- 2. April: Rodney King, afroamerikanischer US-Bürger, Opfer von Polizeiwillkür
- 2. April: Dawid Gamkrelidse, georgischer Oppositionsführer
- 4. April: Robert Downey Jr., US-amerikanischer Schauspieler
- 5. April: Florian Scheuba, österreichischer Schauspieler, Kabarettist und Moderator
- 6. April: Theresia Bauer, baden-württembergische Politikerin
- 6. April: Frank Black, US-amerikanischer Musiker
- 10. April: Bernd Schneider (Schach), deutscher Schachspieler
- 11. April: Birgit Homburger, deutsche Politikerin
- 11. April: Simone Thomalla, Fernsehschauspielerin
- 12. April: Kim Bodnia, dänischer Filmschauspieler
- 14. April: Roland Dieckmann, deutscher Politiker
- 14. April: Meta Merz, österreichische Schriftstellerin († 1989)
- 15. April: Claudia Leistner, deutsche Eiskunstläuferin
- 15. April: Brigit Herdejürgen, deutsche Politikerin
- 15. April: Soichi Noguchi, japanischer Astronaut
- 16. April: Martin Lawrence, US-amerikanischer Schauspieler und Comedian
- 17. April: William Mapother, US-amerikanischer Schauspieler
- 19. April: Melitta Rühn, rumänische Turnerin
- 19. April: Suge Knight, Unternehmer in der Hip Hop-Branche
- 21. April: Gerit Kling, deutsche Schauspielerin
- 21. April: Thomas Helmer, deutscher Fußballspieler
- 21. April: Ed Belfour, Eishockeytormann, der NHL bei den Toronto Maple Leafs
- 25. April: Jens Adler, deutscher Fußballspieler
- 26. April: Kevin James, US-amerikanischer Schauspieler
- 28. April: Eva Twardokens, US-amerikanische Skirennläuferin
- 30. April: Joachim Schultze, deutscher Krebsforscher
- 30. April: Gundula Gause, Nachrichtensprecherin beim ZDF
- 1. Mai: Booker T, US-amerikanischer Wrestler
- 5. Mai: Mark Keller, Schauspieler
- 7. Mai: Owen Hart, Wrestler († 1999)
- 8. Mai: Antonio Ananiev, BulgareFußballspieler
- 9. Mai: Steve Yzerman, kanadischer Eishockeyspieler
- 10. Mai: Linda Evangelista, kanadisches Mannequin und Fotomodell
- 13. Mai: Lari White, US-amerikanische Country-Sängerin und Songwriterin
- 15. Mai: Eoin Colfer, irischer Schriftsteller
- 15. Mai: Carlos Castaño Gil, kolumbianischer Paramilitär
- 16. Mai: Krist Novoselic, US-amerikanischer Musiker
- 17. Mai: Trent Reznor, Der Gründer und Bandleader der Band Nine Inch Nails
- 20. Mai: Hans-Peter Liese, deutscher Europaabgeordneter
- 20. Mai: Roberta Brunet, italienische Leichtathletin und Olympionikin
- 20. Mai: Kristina Andersson, schwedische Skirennläuferin
- 23. Mai: Tom Tykwer, deutscher Filmregisseur und Filmproduzent
- 23. Mai: Manuel Sanchis, ehemaliger spanischer Fußballspieler
- 24. Mai: John C. Reilly, US-amerikanischer Schauspieler
- 25. Mai: Yahya Jammeh, Staatspräsident von Gambia
- 27. Mai: Pat Cash, Tennisspieler
- 28. Mai: André Trulsen, deutscher Fußballspieler
- 28. Mai: Michael Thalheimer, deutscher Regisseur
- 28. Mai: Knacki Deuser, Dt. Moderator und Comedian
- 31. Mai: Brooke Shields, Schauspielerin
- 1. Juni: Nigel Short, englischer Schach-Großmeister
- 1. Juni: Olga Nasarowa, weißrussische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 2. Juni: Jens-Peter Herold, deutscher Leichtathlet
- 3. Juni: Thomas Ohrner, deutscher TV-Moderator und Schauspieler
- 4. Juni: Andrea Jaeger, ehemalige US-amerikanische Tennisspielerin
- 4. Juni: Mick Doohan, ehemaliger australischer Motorradrennfahrer
- 6. Juni: Ogata Megumi, japanische Seiyu- und J-Pop-Sängerin
- 7. Juni: Mick Foley, ehemaliger US-amerikanischer Profiwrestler und Autor
- 8. Juni: Rob Pilatus, niederländischer Sänger († 1998)
- 10. Juni: Elizabeth Hurley, britische Schauspielerin
- 10. Juni: Veronica Ferres, deutsche Schauspielerin
- 12. Juni: Karin Thaler, deutsche Schauspielerin
- 12. Juni: Gwen Torrence, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 17. Juni: Ralf Lübke, deutscher Leichtathlet
- 19. Juni: Sabine Braun, deutsche Leichtathletin und Olympionikin
- 19. Juni: Christine Lambrecht, deutsche Politikerin
- 21. Juni: Yang Liwei, erster chinesischer Taikonaut
- 21. Juni: Ruperta Lichtenecker, österreichische Politikerin und Bundesrat
- 23. Juni: Paul Arthurs, Gründungsmitglied der Britpopikonen Oasis
- 23. Juni: Manuel Andrack, TV-Redakteur, Autor und Sidekick der Harald Schmidt Show
- 24. Juni: Uwe Krupp, deutscher Eishockeyspieler, jetzt Trainer
- 2. Juli: Norbert Röttgen, deutscher Politiker und MdB, Jurist
- 3. Juli: Connie Nielsen, dänische Schauspielerin
- 3. Juli: Hans Dorfner, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 6. Juli: Jens Müller, deutscher Rennrodler und dreifacher Olympiasieger
- 6. Juli: Hannes Zehentner, deutscher Skirennläufer
- 8. Juli: John Shackley, englischer Schauspieler
- 11. Juli: Andreas Fröhlich, Schauspieler, Synchronregisseur und Dialogbuchautor
- 13. Juli: Arnd Schmitt, deutscher Fechter
- 16. Juli: Claude Lemieux, kanadischer Eishockeyspieler
- 18. Juli: Vesselina Kasarova, bulgarische Sopranistin
- 18. Juli: Petra Müller, deutsche Leichtathletin und Olympionikin
- 18. Juli: Eva Ionesco, französische Schauspielerin
- 19. Juli: Claus-Dieter Wollitz, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 22. Juli: Karl Koch, deutscher Hacker († 1989)
- 22. Juli: Shawn Michaels, US-amerikanischer Wrestler
- 23. Juli: Jörg Stübner, deutscher Fußballer
- 23. Juli: Saul Hudson, Gitarrist der Rock-Band Guns N' Roses
- 24. Juli: Doug Liman, US-amerikanischer Regisseur und Produzent
- 25. Juli: Dagmar Trodler, deutsche Schriftstellerin
- 25. Juli: Illeana Douglas, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. Juli: Marty Brown, US-amerikanischer Country-Sänger
- 26. Juli: Jeremy Piven, US-amerikanischer Schauspieler
- 27. Juli: José Luis Chilavert, paraguayischer Fußballtorwart
- 28. Juli: Daniela Mercury, brasilianische Sängerin
- 28. Juli: Lori Loughlin, US-amerikanische Schauspielerin
- 29. Juli: Chang-Rae Lee, US-amerikanischer Schriftsteller
- 31. Juli: Joanne K. Rowling, britische Schriftstellerin, Autorin von Harry Potter
- 1. August: Sam Mendes, britischer Regisseur
- 3. August: Beatrice Weder di Mauro, Schweizer Ökonomin
- 4. August: Michael Skibbe, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 6. August: Juliane Köhler (Schauspielerin), deutsche Schauspielerin
- 6. August: Cherno Jobatey, deutscher TV-Moderator
- 6. August: Stephane Peterhansel, französischer Rallyepilot
- 6. August: Luc Alphand, französischer Skirennläufer und Motorsportler
- 6. August: Yuki Kajiura, japanische Komponistin
- 6. August: David Robinson, US-amerikanischer Basketball-Spieler
- 6. August: Greg Poss, US-amerikanischer Eishockeytrainer
- 6. August: Ravi Coltrane, US-amerikanischer Jazzsaxophonist
- 7. August: Bernd Truntschka, ehemaliger deutscher Eishockeyspieler
- 8. August: Oliver Breitenstein, deutscher Maler
- 8. August: Marion Mitterhammer, österreichische Schauspielerin
- 10. August: Claudia Christian, eine US-amerikanische Schauspielerin, Regisseurin, Sängerin und Musikerin
- 12. August: Peter Krause, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- 14. August: Emmanuelle Béart, französische Schauspielerin
- 15. August: Rob Thomas (Fernsehproduzent), US-amerikanischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Fernsehproduzent
- 16. August: Ercan Durmaz, deutscher Schauspieler türkischer Abstammung
- 22. August: David Reimer, kanadischer Staatsbürger († 2004)
- 22. August: Mats Wilander, schwedischer Tennisspieler
- 23. August: Roger Avary, US-amerikanischer Filmregisseur und Autor
- 24. August: Sylvia Eder, österreichische Skirennläuferin
- 24. August: Pavel Telička, tschechischer Politiker und EU-Kommissar
- 24. August: Marlee Matlin, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. August: Reggie Miller, US-amerikanischer Basketballspieler
- 27. August: Thomas Dörflinger, deutscher Politiker
- 28. August: Amanda Tapping, britische Schauspielerin
- 28. August: Shania Twain, kanadische Sängerin in der Country- und Popmusik
- 29. August: Gerhard Rodax, österreichischer Fußballspieler
- 2. September: Anja Schüte, deutsche Schauspielerin
- 2. September: Lennox Lewis, ehemaliger britischer Profiboxer
- 3. September: Charlie Sheen, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. September: Daddy Freddy, jamaikanischer Musiker
- 7. September: Jörg Pilawa, deutscher TV-Moderator
- 7. September: Andreas Thom, ehemaliger Fußballspieler und heute Trainer
- 7. September: Darko Pančev, ehemaliger jugoslawischer und mazedonischer Fußballspieler
- 7. September: Uta Pippig, Leichtathletin und Marathonläuferin
- 7. September: Angela Gheorghiu, rumänische Opernsängerin
- 11. September: Baschar al-Assad, Präsident von Syrien
- 11. September: Moby, Produzent und DJ im Bereich der elektronischen Musik
- 12. September: Oliver Kalkofe, deutscher Komiker, Kolumnist und Schauspieler
- 13. September: Zak Starkey, britischer Musiker
- 14. September: Andrea Händler, österreichische Kabarettistin und Schauspielerin
- 15. September: Thomas Stangassinger, österreichischer Skirennläufer
- 16. September: Karlheinz Riedle, deutscher Fußballspieler
- 17. September: Bryan Singer, US-amerikanischer Regisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor
- 19. September: Carsten Linke, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 19. September: Helen Duval, Pornodarstellerin
- 21. September: David Wenham, australischer Schauspieler
- 21. September: Frédéric Beigbeder, französischer Schriftsteller
- 22. September: Manfred Binz, deutscher Fußballspieler
- 22. September: Jörg Sievers, deutscher Fußballspieler
- 22. September: Tony Drago, maltesischer Snookerspieler
- 22. September: Ernesto Bertarelli, Unternehmer, Segler
- 24. September: Hans-Werner Moser, deutscher Fussballprofi
- 25. September: Martin Vázquez, ehemaliger spanischer Fußballspieler
- 25. September: Scottie Pippen, US-amerikanischer Basketballspieler
- 26. September: Lene Espersen, dänische Ökonomin und Politikerin
- 26. September: Petro Poroschenko, ukrainischer Politiker
- 27. September: Maria Schrader, deutsche Schauspielerin
- 27. September: Atze Schröder, deutscher Komiker
- 28. September: Jürgen Herget, deutscher Geograph
- 28. September: Ginger Fish, Musiker
- 29. September: Oliver Däumler, deutscher Rollhockey-Spieler
- 1. Oktober: Dirk Bremser, deutscher Fußballtrainer
- 2. Oktober: Michael Breuer, deutscher Politiker
- 3. Oktober: Adriana Calcanhotto, brasilianische Sängerin
- 3. Oktober: Jan-Ove Waldner, schwedischer Tischtennisspieler
- 5. Oktober: Axel-Springer-Verlag verbunden. Heute erscheint sie freitags in einer Auflage von rund 1,5 Millionen Exemplaren.
Vorgeschichte
Siehe auch: Nachkriegsdeutschland
Bereits im Sommer 1945 wurde der Rundfunkbetrieb in Deutschland wieder aufgenommen, und neben lizensierten Tageszeitungen wurde auch der Verlag von Programmzeitschriften genehmigt. Der 33-jährige Axel Springer plante zusammen mit John Jahr und Max Schmeling den Einstieg in das Verlagsgeschäft und erhielt von den Alliierten, nicht zuletzt aufgrund seiner fehlenden NSDAP-Mitgliedschaft, am 11. Dezember 1945 eine Verlagslizenz. Diese galt für den Altonaer Verlag Hammerich & Lesser, in dem Springer gemeinsam mit seinem Vater Hinrich Kalender und Unterhaltungsromane verlegte.
Nachdem mehrere Lizenzanträge, zum Beispiel für die Tageszeitung Hamburger Telegraph oder das Programmblatt Das hört die Welt abgelehnt oder zurückgezogen wurden, gelang Springer die Übernahme eines rundfunknahen Verlagsprojekts. Die Besatzer, namentlich der Chief Controller Hugh C. Greene, wollten ausgewählte Rundfunkbeiträge zusätzlich in gedruckter Form vertreiben. Dies wollten sie lieber in die Hände eines unabhängigen Verlegers geben, als es den Rundfunkanstalten selbst zu überlassen. So begann Springer im April 1946 mit der Herausgabe der Nordwestdeutschen Hefte, die Berichte aus dem Programm des NWDR abdruckten.
Lizenzantrag und Erstausgabe
Im Frühjahr 1946 stellte Springer den Antrag an die die britische Press Section, eine Programmzeitschrift herauszugeben. Er argumentierte:
:„Über die Notwendigkeit der Veröffentlichung der Programme aus politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und vielen anderen Gründen besteht kein Zweifel. Die Rundfunksender wünschen, wie auch die Bevölkerung, eine Programm-Zeitschrift. Der heutige Zustand der Durchgabe des Programms (B.B.C.-London fordert beispielsweise allwöchentlich seine Hörer auf, mit Bleistift und Papier das Programm der Woche zu notieren) kann nur eine Notlösung sein, die hauptsächlich auf den heutigen Papiermangel zurückzuführen ist. Wir glauben darauf hinweisen zu dürfen, daß das Erscheinen einer Rundfunk-Zeitschrift zu den vordringlichsten Aufgaben der Publikation gehört.“ [http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/seegers_hoerzu/seegers_hoerzu.html]
Daneben wies er auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem NWDR bei den Nordwestdeutschen Heften und auf die langjährige Erfahrung des Verlags hin. Im Juni 1946 erhielt er die Lizenz für die Herausgabe einer Programmzeitschrift mit dem Arbeitstitel Radio-Post, und in den folgenden Vertragsverhandlungen mit dem NWDR ließ er sich das ausschließliche Recht zusichern, die Programme vollständig abzudrucken. Neben der kurzfristigen Programmvorschau in den Tageszeitungen sollte der NWDR keinen anderen Programmzeitschriften den Abdruck genehmigen.
Am 11. Dezember 1946, ein Jahr nach Erteilung der Verlagslizenz, erschien somit die erste Ausgabe von Hör zu!. Die Druckauflage der zwölfseitigen Zeitschrift war auf 250.000 Exemplare beschränkt, der Copypreis betrug 0,30 Reichsmark. Der Chefredakteur Eduard Rhein wandte sich in einem Grußwort an die Leser:
:„HÖR ZU! will nicht eine Illustrierte ersetzen, nicht eine Gartenlaube mit Häkelmuster und Rundfunkprogramm sein, nicht mit der Bühne und dem Film kokettieren. [...] HÖR ZU! hält den Rundfunk nur für eine Vorstufe des farbigen, plastischen Fernsehrundfunks.“ [http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/seegers_hoerzu/seegers_hoerzu.html]
Inhaltlich boten die ersten Ausgaben der Hör zu! Berichte über den NWDR, Neuigkeiten aus der Rundfunk- und Fernsehtechnik, Porträts der Kommentatoren und den obligatorischen Technischen Fragekasten, der Lesern bei der Reparatur ihrer Rundfunkempfänger half.
In enger redaktioneller Zusammenarbeit mit den Redakteuren des NWDR wurden neue Sendereihen und Hörspiele vorgestellt, Umfragen und Gewinnspiele durchgeführt. Im vollständigen Programmteil war jedem Wochentag eine Seite gewidmet, die Sendezeit von 20–22 Uhr durch einen Kasten hervorgehoben. Neben dem Programm des NWDR wurde das Programm der übrigen deutschen Rundfunksender, der BBC, von Paris und Paris Nationale abgedruckt.
Abgerundet wurde das Heft durch eine Leserbriefrubrik, ein kleines Kreuzworträtsel und Witze.
Neustrukturierung
Als mit Hilfe des European Recovery Programs die Papierknappheit und die damit verbundene Beschränkung der Druckauflage ein Ende hatte, setzte sich der deutsche Zeitschriftenmarkt in Bewegung. Die Währungsreform von 1948 sorgte für mehr Sparsamkeit in den deutschen Haushalten, und viele Zeitungen und Zeitschriften standen vor dem wirtschaftlichen Aus.
Durch den Wegfall der Lizenzpflicht öffnete sich der Markt für unpolitische, leserorientierte Produkte. Die Illustrierten lieferten ihren Lesern nicht nur Berichte, sondern auch bunte Bilder. Quick und Revue vervielfachten ihre Auflagen.
Gleichzeitig wurde die bisherige redaktionelle Zusammenarbeit mit dem NWDR immer geringer. Der Rundfunksender gestattete auch anderen Programmzeitschriften den Abdruck seines Hörfunkprogramms, und eine Neuorientierung und -strukturierung sollte für das wirtschaftliche Überleben der Hör zu! der einzige Ausweg sein.
Ab 1949 erweiterte die Hör zu! die bisherige Heftstruktur um Elemente aus den Publikumszeitschriften, zum Beispiel Rezepte und Fortsetzungsromane, und strich die technische Berichterstattung. Kinofilme und -stars wurden Teil der Berichterstattung, und mit Klatsch und Tratsch näherte man sich den Illustrierten weiter an. Die Zeitschrift versuchte, eine "Heile Welt" für ihre Leser zu schaffen, und die Titelbilder der 50er und 60er trugen Illustrationen des Malers Kurt Ard, die "typische" Familiensituationen darstellten.
Ein Igel als Markenzeichen
Mit der Ausgabe 49/1949 hatte die Hör zu! ein Redaktions-Maskottchen: den Igel Mecki. Basierend auf Werbematerial zum Trickfilm Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel (1937) sollte Mecki redaktionelle Themen kommentieren und über mögliche Mißstände im Rundfunk "meckern".
Da er bei den Lesern jedoch sehr schnell beliebt wurde, erschien ab Herbst 1951 ein zweiwöchentlicher Comic mit Mecki und seinen Freunden Charly Pinguin und Schrat. Er wurde zum Markenzeichen und zentralen Werbeträger der Hör zu!.
Generationenwechsel
Neben einem Einbruch der Auflage 1962 wirkte die Hör zu! unter der Feder des inzwischen über 60-jährigen Eduard Rhein bei weitem nicht mehr so frisch und ungezwungen wie in den Anfangsjahren, sondern gesetzt und altbacken. 1965 wechselte der Bild-am-Sonntag-Chefredakteur Hans Bluhm an die Spitze der Redaktion. Bluhm schaffte es ohne eine wesentliche Änderung des familiären Charakters, die Zeitschrift an den Markt der späten 60er anzupassen und dem neuen Unterhaltungsmedium Fernsehen gerecht zu werden.
So verleiht die Hör zu! seit 1965 jährlich die „Goldene Kamera“ und konzentriere sich nicht länger nur auf Film-, sondern auf Fernseh-Schauspieler. Die Überschriften und Fotos wurden größer, die Zeitschrift noch visueller und großzügiger gestaltet.
HÖRZU heute
2005 zeigt sich die HÖRZU, inzwischen Springer-typisch in Versalien benannt, in einem fast unveränderten Format. Neben der altbewährten Programm-Berichterstattung sind Interviews und harmlose Klatsch-Nachrichten über Fernsehstars und -persönlichkeiten das zentrale Element, abgerundet durch Rezepte, Rätsel und Witze.
Weiterer, fester Bestandteil ist ein vierseitiges Feature, das das Thema einer aktuellen Fernsehdokumentation aufgreift. Häufig finden sich Tipps und Ratgeber zu Reisezielen, Recht und Gesundheit. Seit 1995 zeichnet der Cartoonist Wolf-Rüdiger Marunde jede Woche einen zynischen Blick auf das Leben auf dem Lande.
Neben der HÖRZU verlegt die Axel Springer AG die Programmzeitschriften TVneu, Funk Uhr, Bildwoche und TV digital, die sich inhaltlich mit der HÖRZU geringfügig überschneiden. In Bereichen, die bei der Produktion Synergiepotential aufweisen, zum Beispiel der Fotoredaktion, dem Layout, der Schlussredaktion und dem Marketing, wird eng zusammengearbeitet oder eine Zusammenarbeit geplant. Das Fernseh- und Radioprogramm wird in einer eigenen Redaktion für alle Zeitschriften produziert.
Chefredakteure
1946–65: Eduard Rhein –
1965–74: Hans Bluhm –
1974–85: Peter Bachér –
1985–87: Felix Schmidt –
1987–89: Helmut Reinke –
1989–97: Klaus Stampfuss –
1997–99: Andreas Petzold –
1999–2001: Michael Lohmann –
2001–03: Jörg Walberer –
seit 2003: Dr. Thomas Garms
Siehe auch
- Geschichte der Axel Springer AG, Mecki, NWDR, Eduard Rhein
Literatur
- Lu Seegers (2001): Hör zu! Eduard Rhein und die Rundfunkprogrammzeitschriften (1931–1965). Potsdam: Verlag für Berlin-Brandenburg.
- Lu Seegers (2004): Fernsehstars und „freie Liebe“. Zur Karriere der Programmzeitschrift „HÖR ZU“ (1965–1974). In: Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History, Heft 2/2004 ("Mediengeschichte(n)"), Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen.
Weblinks
- [http://www.hoerzu.de Offizielle Webseite der Hörzu]
- [http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/seegers_hoerzu/seegers_hoerzu.html Lu Seegers: Die Erfolgsgeschichte von HÖR ZU! 1946-1965]
- [http://www.zuschauerpost.de Leserbriefe, Kommentare und Fernsehkritiken aus der Hörzu]
Kategorie:Zeitschrift
9. Februar
Der 9. Februar ist der 40. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 325 Tage bis zum Jahresende (326 Tage in Schaltjahren).
Ereignisse
- 1354 - Anna von Schweidnitz wird in Aachen zur deutschen Königin gekrönt.
- 1534 - In Münster wird von Wiedertäufern unter Jan van Leyden unter Mitarbeit von Jan Matthys das Täuferreich errichtet.
- 1567 - Lord Darnley, zweiter Ehemann von Maria Stuart wird nahe Edinburgh ermordet, vermutlich durch den Earl of Bothwell.
- 1801 - Der Friede von Lunéville beendete den Krieg der 2. Koalition gegen Frankreich (Koalitionskriege).
- 1827 - Die Münzstätte in Karlsruhe nimmt im Beisein des Großherzogs Ludwig von Baden ihren Betrieb auf.
- 1861 - Jefferson Davis wird zum Präsidenten der amerikanischen Südstaaten gewählt.
- 1904 - Beginn des Russisch-Japanischen Krieges mit dem Angriff auf Port Arthur und das Kriegsschiff Warjag
- 1920 - Nach dem Svalbard-Vertrag (Svalbård) werden die vorher selbständigen Inseln Spitzbergen an Norwegen übertragen.
- 1973 - Großbritannien und Frankreich nehmen diplomatische Beziehungen zur DDR auf.
- 1993 - Die Slowakei wird Mitglied in der UNESCO.
- 1998 - Georgien. Zweites Attentat auf Eduard Schewardnadse
- 1999 - Offene Kämpfe zwischen Eritrea und Äthiopien.
- 2002 - Großbritannien. Tod von Prinzessin Margaret.
- 2003 - Präsident Wladimir Putin, Russland, und Bundespräsident Johannes Rau, Deutschland, eröffnen die deutsch-russischen Kulturtage in Berlin
Wissenschaft, Technik
- 1996 - Forscher der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt geben die Entdeckung des Ununbiums bekannt.
Kultur
- 1711 - Uraufführung der Oper Henrico IV. von Johann Mattheson in Hamburg.
- 1751 - Uraufführung der Oper Ifigenia in Aulide von Niccolò Jommelli am Teatro Apollo in Rom.
- 1829 - Uraufführung der Oper Pierre et Catérine von Adolphe Adam an der Opéra-Comique in Paris.
- 1893 - Die lyrische Komödie "Falstaff" von Giuseppe Verdi wird in der Mailänder Skala uraufgeführt.
- 1923 - Uraufführung der Operette Die gelbe Jacke von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien.
- 1929 - Uraufführung der komischen Oper Der Tenor von Ernst von Dohnányi in Budapest.
- 1964 - Erster Auftritt der Beatles im US-Fernsehen ("The Ed Sullivan Show"), wodurch sie einem Millionenpublikum bekannt werden.
- 1972 - Die Wings spielen ihr erstes Konzert an der Universität von Nottingham.
- 1995 - Die Internationalen Filmfestspiele Berlin werden eröffnet.
- 2000 - Die Internationalen Filmfestspiele Berlin werden eröffnet.
Religion
- 1119 - Kalixt II. wird im französischen Vienne inthronisiert.
- 1621 - Alessandro Ludovisi wird zum Papst Gregor XV. gewählt.
Katastrophen
- 1945 - Das deutsche Passagierschiff "General von Steuben" wird mit über 4000 Flüchtlingen an Bord vor der pommerschen Ostseeküste von einem sowjetischen U-Boot torpediert und sinkt. Dabei kommen etwa 3500 Menschen ums Leben.
- 1975 - Deutschland. Ein Transportflugzeug der Deutschen Luftwaffe stürzt auf der Insel Kreta, Griechenland ab. Es gibt 42 Tote.
- 1992 - Nahe Diouloulou, Senegal. stürzt eine aus Dakar kommende Convair CV 640 der Gambcrest beim Landeanflug ab, wobei 31 der 59 Menschen an Bord umkommen.
Sport
- Eintragungen von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1441 - Nisamaddin Alischer Nawoi, usbekischer Dichter, Künstler und Politiker
- 1645 - Johann Aegidius Bach, deutscher Bratschist
- 1700 - Daniel Bernoulli, schweizer Mathematiker
- 1741 - Ferdinand Franz Maria Bouget, deutscher Oberst
- 1761 - Johann Ladislaus Dussek, Klavierspieler und Komponist
- 1763 - Ludwig I. Wilhelm August von Baden, Großherzog von Baden
- 1773 - William H. Harrison, US-amerikanischer General und der 9. Präsident der USA
- 1775 - Farkas Wolfgang Bolyai, ungarischer Mathematiker
- 1777 - Louise Brachmann, deutsche Schriftstellerin
- 1778 - Hammamizade Ismail Dede Efendi, osmanischer Komponist
- 1789 - Franz Xaver Gabelsberger, deutscher Erfinder der Stenografie
- 1802 - Josef František Hunke, böhmischer Komponist
- 1830 - Abd ul Asis (Abdülaziz), 32. Sultan der Osmanen
- 1834 - Felix Dahn, deutscher Schriftsteller
- 1834 - Gustav Ritter von Meyer, Justizrat und Ehrenbürger von Bayreuth
- 1845 - Ludwig Forrer, schweizer Politiker
- 1846 - Wilhelm Maybach, deutscher Autokonstrukteur und Unternehmer
- 1853 - Leander Starr Jameson, britischer Arzt und Politiker
- 1863 - Anthony Hope, englischer Rechtsanwalt und Autor
- 1865 - Erich Dagobert von Drygalski, deutscher Geograph und Geophysiker, Leiter der Südpolexpedition 1901
- 1866 - Alexandre-François-Louis Cailler, schweizer Unternehmer der Schokoladenindustrie
- 1866 - Eduard Thöny, österreichischer Zeichner und Karikaturist ("Simplicissimus")
- 1874 - Amy Lowell, US-amerikanische Lyrikerin (Pulitzer Preis 1926)
- 1879 - Natanael Berg, schwedischer Komponist
- 1880 - Leopold Fejér, ungarischer Mathematiker
- 1885 - Alban Berg, österreichischer Komponist
- 1886 - Ivo Hauptmann, deutscher Maler
- 1886 - Wilhelm Vocke, deutscher Finanzfachmann und Bankier
- 1888 - Cas Ruffelse, niederländischer Fußballspieler
- 1890 - Jacobus Johannes Pieter Oud, niederländischer Architekt und Stadtplaner
- 1891 - Ronald Colman, britischer Schauspieler
- 1891 - Pietro Nenni, italienischer Politiker
- 1892 - Robert Geritzmann, deutscher Politiker
- 1895 - Hermann Brill, deutscher Politiker, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
- 1895 - Max Valier, südtiroler Schriftsteller, Astronom und Raketenbau-Pionier.
- 1896 - Alberto Vargas, berühmt für seine Pin-Up Zeichnungen geworden
- 1902 - Gertrud Scholtz-Klink, Reichsfrauenführerin im Dritten Reich
- 1905 - David Burghley, britischer Leichtathlet und langjähriger IAAF-Präsident
- 1906 - André Kostolany, US-amerikanischer Finanzexperte, Journalist, Schriftsteller
- 1907 - H. M. S. Coxeter, britisch-kanadischer Mathematiker
- 1909 - Dean Rusk, US-amerikanischer Politiker, Außenminister
- 1909 - Harald Genzmer, deutscher Komponist
- 1910 - István Arató, ungarischer Komponist
- 1910 - Jacques Monod, französischer Biochemiker (Medizinnobelpreis 1965)
- 1913 - Astrid Krebsbach, deutsche Tischtennisspielerin
- 1914 - Ernest Tubb, US-amerikanischer Sänger
- 1923 - Brendan Behan, war Schriftsteller, Journalist, IRA-Aktivist und Dramatiker
- 1923 - Heinz Drache, deutscher Schauspieler
- 1925 - Burkhard Heim, deutscher Sprengstofftechniker, Physiker und Gelehrter
- 1927 - David Wheeler, britischer Computerpionier
- 1928 - Rinus Michels, niederländischer Fußballtrainer
- 1930 - Paul Levi, deutscher Politiker
- 1931 - Philipp Harnoncourt (Philipp Graf de la Fontaine und d'Harnoncourt-Unverzagt), deutscher katholischer Theologe und Priester
- 1931 - Robert Morris, US-amerikanischer Künstler
- 1931 - Thomas Bernhard, österreichischer Schriftsteller
- 1932 - Gerhard Richter, deutscher Maler und Grafiker
- 1934 - Manfred von Richthofen (Sport), deutscher Sportler, Unternehmer und Sportfunktionär
- 1936 - Georg Sterzinsky, deutscher Kardinal und Erzbischof
- 1937 - Fritz Ewert, deutscher Fußballspieler
- 1939 - Barry Mann, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1939 - Janet Suzman, südafrikanische Schauspielerin
- 1940 - Brian Bennett, britischer Musiker
- 1940 - Hubert Burda, Kunsthistoriker und Verleger
- 1940 - John M. Coetzee, südafrikanischer Schriftsteller
- 1942 - Carole King, amerikanische Rock-/Pop-Musikerin
- 1942 - Mark Mathis, US-amerikanischer Sänger
- 1943 - Joe Pesci, US-amerikanischer Schauspieler
- 1943 - Joseph E. Stiglitz, US-amerikanischer Ökonom
- 1944 - Alice Walker, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1944 - Barbara Lewis, US-amerikanische Sängerin
- 1945 - Mia Farrow, US-amerikanische Schauspielerin
- 1947 - Carla Del Ponte, schweizerische Juristin, Chefanklägerin beim UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag
- 1947 - Joe Ely, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1949 - Konrad Elmer, deutscher Politiker
- 1954 - Ulrich Walter, deutscher Physiker und Astronaut
- 1955 - Charles Shaugnessy, englischer Schauspieler
- 1960 - Holly Johnson, britischer Sänger
- 1963 - Travis Tritt, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1965 - Dieter Baumann, deutscher Langstreckenläufer
- 1966 - Christoph Maria Herbst, deutscher Schauspieler, Komödiant
- 1966 - Ellen van Langen, niederländische Leichtathletin
- 1967 - Edson Cordeiro, brasilianischer Sänger
- 1976 - Ionela Tirlea-Manolache, rumänische Leichtathletin und Olympionikin
- 1977 - Björn Weikl, deutscher Fußballspieler
- 1979 - Mena Suvari, US-amerikanische Schauspielerin
- 1979 - Irina Slutskaya, russische Eiskunstläuferin
- 1980 - Angelos Charisteas, griechischer Fußballspieler
- 1985 - David Gallagher, US-amerikanischer Schauspieler
Gestorben
- 1185 - Dietrich von Landsberg, Markgraf
- 1199 - Minamoto no Yoritomo, 1. Shogun Japans
- 1450 - Agnès Sorel, Maitresse des französischen Königs Karl VII.
- 1670 - Friedrich III. (Dänemark), König von Dänemark und Norwegen
- 1740 - Vincent Lübeck, Komponist des Barock
- 1796 - Qianlong, Chinesischer Kaiser des Qing-Dynastie
- 1812 - Franz Anton Hoffmeister, deutscher Komponist
- 1824 - Anna Katharina Emmerick, Ordensschwester des Augustinerordens und Mystikerin
- 1846 - Johann Friedrich Erdmann, deutscher Mediziner
- 1861 - Francis Danby, irischer Maler
- 1874 - Jules Michelet, französischer Historiker
- 1880 - Adolphe Crémieux, Rechtsanwalt, Politiker und Journalist
- 1881 - Fjodor Dostojewski, russischer Schriftsteller
- 1881 - Fjodor Michailowitsch Dostojewski, russischer Schriftsteller
- 1886 - Winfield Scott Hancock, US-amerikanischer General
- 1891 - Johan Barthold Jongkind, niederländischer Maler
- 1905 - Adolph von Menzel Maler, Zeichner und Illustrator
- 1906 - Paul Laurence Dunbar, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1917 - Károly Hornig, Erzbischof von Veszprém und Kardinal
- 1929 - Walter Gramatté, deutscher Maler des magischen Realismus
- 1930 - Paul Levi, deutscher Rechtsanwalt und Politiker
- 1932 - Paul Neumann, österreichischer Schwimmer
- 1941 - Elizabeth von Arnim, Schriftstellerin
- 1943 - Johann Wilhelm Trollmann, deutscher Boxer
- 1944 - Myra Brooks, US-amerikanische Schauspielerin
- 1948 - Karl Valentin, bayerischer Komiker, Kabarettist, Autor und Filmproduzent
- 1960 - Arthur Schütz, österreichischer Ingenieur und Schriftsteller
- 1960 - Ernst von Dohnányi, ungarischer Pianist und Komponist
- 1964 - Ary Barroso, brasilianischer Komponist und Sänger
- 1972 - Artur Wypochowicz, Antifaschist und Kommunalpolitiker
- 1976 - Percy Faith, US-amerikanischer Orchesterleiter
- 1977 - Sergei Wladimirowitsch Iljuschin, russischer Flugzeugkonstrukteur
- 1978 - Hans Stuck, deutsch-österreichischer Rennfahrer
- 1981 - Bill Haley, US-amerikanischer Rock'n Roll-Musiker
- 1984 - Juri Wladimirowitsch Andropow, Generalsekretär des Zentralkomitees der KPdSU
- 1987 - Costante Girardengo, italienischer Radrennfahrer
- 1989 - Hermann Conring (Bundestagsabgeordneter), deutscher Politiker und MdB
- 1994 - Howard M. Temin, US-amerikanischer Biologe, Nobelpreisträger
- 1995 - Eugen Loderer, deutscher Gewerkschaftsfunktionär
- 1995 - James William Fulbright, US-amerikanischer Politiker
- 1996 - Adolf Galland, deutscher Luftwaffenoffizier und Jagdflieger
- 1996 - August Kühn, deutscher Schriftsteller
- 1998 - Halldór Laxness, isländischer Schriftsteller
- 2000 - Hans Platschek, deutscher Maler und Publizist
- 2001 - Herbert Simon, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Nobelpreisträger
- 2002 - Princess Margaret, britische Prinzessin
- 2003 - Herma Bauma, österreichische Leichtathletin und Handballerin
- 2003 - Miquel Batllori, spanischer Historiker und Philosoph
- 2004 - Gerhard Riedmann, österreichischer Schauspieler
- 2005 - Heribert Klein, deutscher Journalist und Organist
- 2005 - Jimmy Smith, US-amerikanischer Jazz- und Bluesorganist
- 2005 - Sylvia Rafael, israelische Agentin
- 2005 - Ursula Schröder-Feinen, deutsche Opernsängerin
Feier- und Gedenktage
- Namenstage: Katharina
- Sankt Apollonia, Schutzpatronin gegen Zahnschmerzen
- katholischer Gedenktag für Alto, Anna Katharina Emmerick, Ansbert von Rouen, Gottschalk von Siloë, Julian von Speyer, Lambert von Neuwerk, Michael Febres Cordero
- evangelischer Gedenktag für John Hooper
- orthodoxer Gedenktag für Nikephoros, Petrus von Damaskus
- koptischer Gedenktag für Paphnutius von Ägypten
Siehe auch
- 8. Februar - 10. Februar
- 9. Januar - 9. März
- Februar - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0209
ja:2月9日
ko:2월 9일
simple:February 9
th:9 กุมภาพันธ์
2005
Jahreswidmungen
- 2005 ist „Internationales Jahr der Physik“ (UN) und Einsteinjahr (in Deutschland; anlässlich des 100. Geburtstags der Relativitätstheorie, 50. Todestag von Einstein)
- Deutsch-Polnisches Jahr (2005/2006)
- 2005 ist „Internationales Jahr des Sports“ (UN)
- 2005 ist „Internationales Jahr der Kleinstkredite“ (UN)
- 2005 ist „Internationales Hans Christian Andersen-Jahr“ (anlässlich seines 200. Geburtstages)
- 2005 ist in Deutschland „Schillerjahr (anlässlich seines 200. Todestages)
- Der Uhu (Bubo bubo) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Wetterstern (Astraeus hygrometricus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Die Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Brandknabenkraut (Orchis ustulata) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Braunbär (Ursus arctos) ist Wildtier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Das Windröschen (Anemone) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)
- Die Schwarzerde ist Boden des Jahres (Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft)
- 2005 ist Koreajahr der Botschaft der Republik Korea in Deutschland und des deutschen Auswärtigen Amtes
- 2005 ist „Jubiläumsjahr“ in Österreich (60 Jahre Unabhängigkeit vom Deutschen Reich, 50 Jahre Staatsvertrag, 10 Jahre EU-Beitritt)
- 2005 ist George-Enescu-Jahr (UNESCO)
- Jahreslosung: „Jesus Christus spricht: Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.“ (Lk 22,32)
Politik
Januar
- 1. Januar: Die 3. Stufe der deutschen Steuerreform 2000 tritt in Kraft
- 1. Januar: Luxemburg übernimmt den Vorsitz im Europäischen Rat
- 1. Januar: Samuel Schmid wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Start der Einführung des Arbeitslosengeldes II (siehe Agenda 2010, Hartz-Konzept)
- 1. Januar: Start der Lkw-Maut in Deutschland in eingeschränktem Umfang (in vollem Umfang zum 1. Januar 2006)
- 3. Januar: 20. Todestag von Edmund Jäger, Begründer der deutschen Bewegung für mehr Ausbildungsplätze
- 20. Januar: George W. Bush wurde für seine zweite und letzte Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Die Sicherheitsvorkehrungen der Veranstaltung waren immens
- 22. Januar: Die WASG wird als Partei gegründet
- 26. Januar: Das Bundesverfassungsgericht kippt das bundesweite Verbot von Studiengebühren in Deutschland mit der Begründung, dass ein solches Verbot in die Länderhoheit in Bildungsangelegenheiten eingreife
- 30. Januar: Erste freie | | |