:: wikimiki.org ::
| Goldreserve |
GoldreserveIm 19. und 20. Jahrhundert hatten einige Währungen eine Deckung in durch den Staat eingelagerte Goldbestände "Goldstandard".
Heute wird Gold vorwiegend als nationale Reserve für Krisenzeiten aufbewahrt.
Prinzipiell kann der Staat durch Verkäufe des Goldes z.B. die natonale Währung kurzzeitig stützen oder unerwartete Sonderausgaben (z.B. durch Katastrophen) bestreiten.
Die Goldvorräte der USA werden z.B. in dem aus dem James Bond - Film Goldfinger bekannten Fort Knox gelagert.
Ein Teil der deutschen Goldreserve wurde in den vergangenen Jahren zum Bestreiten laufender Ausgaben bzw. Vermeidung noch höherer Neuverschuldung zweckentfremdet eingesetzt.
Goldstandard
Als Goldstandard bezeichnet man die Deckung einer Währung durch Gold. Das Umtauschverhältnis zwischen Bargeld und Gold bezeichnet man als Goldparität. Damit ist die Verpflichtung der Zentralbank verbunden, Bargeld jederzeit in eine entsprechende Menge Gold umzutauschen (Verpflichtung zur Konvertibilität). Aus dem Besitz eines Geldscheins ergibt sich somit ein direkter Anspruch auf eine bestimmte Menge Gold. Der Goldstandard stellt einen Sonderfall der Wechselkursparität dar.
Arten
Man unterscheidet:
- Goldumlaufswährung: Goldmünzen dienen als Zahlungsmittel.
- Goldkernwährung: Papiergeld läuft um und Gold wird bei der Zentralbank als Reserve für den internationalen Zahlungsverkehr gehalten.
- Golddevisenwährung: Die Zentralbankreserve kann aus den Devisen anderer Goldwährungsländer bestehen, wie dies vor dem Ende der Goldkonvertibilität des US-Dollars 1971 in der Bundesrepublik Deutschland der Fall war.
Wenn für die gesamte im Umlauf befindende Menge Geld Gold in der Zentralbank vorhanden ist, spricht man von einem vollen Goldstandard (100% Deckung).
Geschichte
Historisch wurde in den meisten Industriestaaten der Goldstandard zwischen 1871 (Deutschland) und 1900 (USA) eingeführt und löste die zuvor vorherrschenden silberbasierten Währungen ab. In Krisenzeiten (1. und 2. Weltkrieg, Weltwirtschaftskrise) rückten viele Staaten davon ab, einige führten den Goldstandard anschließend wieder ein. 1944 wurde mit dem Bretton-Woods-System ein internationales, auf dem goldhinterlegten US-Dollar basierendes Währungssystem geschaffen, das jedoch 1973 scheiterte, nachdem die US-Regierung in Folge des Vietnamkriegs international zahlungsunfähig wurde und 1971 den Goldstandard aufgab. Seitdem sind goldbasierte Währungen die Ausnahme.
Folgen
Die Verpflichtung zur Konvertibilität begrenzt die Ausgabe von Bargeld durch die Zentralbank und schränkt außerdem deren Handlungsfähigkeit ein, auf wirtschaftliche Schwankungen mit Änderung der Geldpolitik zu reagieren. Das bedeutet: es kommt bei einer Vergrößerung der gesamtwirtschaftlichen Gütermenge ohne entsprechende Vergrößerung der verfügbaren Goldmenge zwangsläufig zu einer Deflation, im umgekehrten Fall zu einer Inflation. Allerdings ist bei Einhaltung des Goldstandards eine Hyperinflation als Folge des Mißbrauchs der Seignioragefähigkeit durch die Regierung ausgeschlossen.
Befürworter des Goldstandards behaupten, dass die Aufhebung der klassischen Goldstandards Anfang des 20. Jahrhunderts (z.B. durch Großbritannien 1914) zu einer Überschwemmung der Welt mit neu geschaffenem Geld zur ungesunden Wirtschaftsaufblähung in den 20er Jahren (die «Goldenen Zwanziger») führte, und als Folge zum Börsencrash (Schwarzer Donnerstag) und zur Wirtschaftskrise in den 30er Jahren. Tatsächlich war 1995 - aufgrund der Inflation - ein U.S.-Dollar aus dem Jahre 1940 nur noch 8 U.S.-Cent wert. In diesem Zusammenhang ist bisweilen auch von einer Gold-Verschwörung die Rede.
Die meisten Wirtschaftswissenschaftler vertreten heutzutage wie schon John Maynard Keynes die These, dass die Nachteile des Goldstandards überwiegen, besonders in einer zunehmend globalisierten Wirtschaft, und dass er Wirtschaftskrisen begünstigt indem er geldmarktpolitische Eingriffe zur Stabilisierung der Wirtschaft verunmöglicht.
Weblinks
- [http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_94d/T02.HTM Die Bedeutung des Goldstandards]
Kategorie:Geld und Kredit
Kategorie:Gold
Kategorie:Währung
ja:金本位制
James BondJames Bond, auch bekannt als 007, ist ein fiktiver Geheimagent des britischen Geheimdienstes. Erfunden von dem Schriftsteller Ian Fleming wurde die Figur Bonds durch eine seit den 1960er Jahren kontinuierlich erfolgreiche Filmreihe weltbekannt. Heute gilt die Figur des James Bond als popkulturelle Ikone.
Ikone
Buch
Ian Fleming, der während des Zweiten Weltkriegs selbst dem britischen Geheimdienst angehörte, entwickelte die Figur James Bond wohl nach einer Vorlage des britischen Marineoffiziers Patrick Dalzel-Job, der im Zweiten Weltkrieg erfolgreich hinter den feindlichen Linien spionierte und den Fleming in seinen Memoiren beschrieb. Den Namen seiner Romanfigur wiederum übernahm Fleming von dem Ornithologen James Bond, auf dessen Buch "Birds of the West Indies" er gestoßen war.
Fleming schrieb 12 Romane und 2 Kurzgeschichten-Bände mit James Bond als Titelhelden, die schon vor der Filmserie sehr erfolgreich waren. Nach seinem Tod 1964 setzten andere Autoren – Kingsley Amis (unter dem Pseudonym "Robert Markham"), John Gardner (1981-1996) und Raymond Benson (1997-2002) – die Romanreihe fort. Allerdings wurden seit Gardner die Romane anhand der Filme konzipiert, nicht mehr umgekehrt. Ein Beispiel hierfür ist unter anderem das konstante Alter Bonds.
2004 hat Ian Fleming Publications (Glidrose) eine neue Buchreihe angekündigt, die das Leben Bonds als 13-jährigen am Eton-College thematisiert. Mit Silverfin hat Charlie Higson 2005 den ersten Roman dieser Serie veröffentlicht. Bereits Ende der 60er hat Arthur Calder-Marshall (unter dem Pseudonym R. D. Mascott) einen Roman verfasst, der in der Jugendzeit von James Bonds Neffen James spielt.
Während sich die Filme der 60er und 70er Jahre noch relativ eng an Flemings Romanen orientierten (Ausnahme: „Der Spion, der mich liebte“, von dem nur der Titel verwendet werden durfte), wurden in den 80ern zunächst noch die Kurzgeschichten herangezogen. Seit 1995 schließlich sind sie gänzlich ohne literarisches Vorbild konzipiert.
Die Romanfigur James Bond
Fleming gibt in seinen Romanen kaum Aufschluss über den Lebenslauf seiner Hauptfigur. Diese Lücke hat der Autor John Pearson in der fiktiven Biographie „Agent 007. Eine frei erfundene Biographie“ geschlossen, die im November 1982 erschien. Demnach wurde James Bond am 11. November 1920 als Sohn eines schottischen Ingenieurs und einer Schweizer Bergsteigerin in Wattenscheid geboren. Seine Eltern hießen Andrew und Monique Bond (geb. Delacroix). Nachdem beide bei einem Unfall in Chamonix ums Leben kamen, wuchs Bond mit seinem jüngeren Bruder Henry bei seiner Tante Charmaine Bond in Pett Bottom bei Canterbury auf. Mit 13 kam er zum Elite-Internat Eton College, von dem er mit 15 wegen eines Zwischenfalls mit einem Zimmermädchen der Schule verwiesen wurde. Er wurde daraufhin nach Fettes in Edinburgh geschickt, wo auch sein Vater studiert hatte.
Nach seiner Ausbildung ging er zur Royal Navy, um während des Zweiten Weltkriegs im Nachrichtendienst die Bewegungen der deutschen U-Boot-Flotte zu beobachten. Dazu wurde er auf der Insel Wangerooge stationiert, wo er – im Inselsand eingegraben – die nahe gelegenen U-Boot-Bunker observierte.
Bald erreichte er dort den Rang eines Navy Commanders und von dort aus war der Weg in die Doppel-Null-Abteilung nicht mehr weit.
Bibliographie der Bond-Romane
(in Klammern deutsche Titel und Erscheinungsjahr)
Ian Fleming
- Casino Royale (Casino Royale; Casino Royal - 1953)
- Live and Let Die (Leben und sterben lassen - 1954)
- Moonraker (Mondblitz; Moonraker - 1955)
- Diamonds Are Forever (Diamantenfieber - 1956)
- From Russia With Love (Liebesgrüße aus Moskau - 1957)
- Dr. No (James Bond jagt Dr. No; 007 jagt Dr. No; Dr. No - 1958)
- Goldfinger (Goldfinger; James Bond contra Goldfinger; James Bond jagt Goldfinger - 1959)
- For Your Eyes Only (1960) - Kurzgeschichtensammelband (Auflistung der Kurzgeschichten im Original - In Deutschland waren verschiedene Kurzgeschichtensammelbände auf dem Markt.)
- For Your Eyes Only (Für Sie persönlich)
- Quantum of Solance (Das Minimum an Trost; Ein Minimum an Trost)
- The Hildebrand-Rarity (Die Hildebrand-Rarität)
- From A View To A Kill (Tod im Rückspiegel)
- Risico (Riskante Geschäfte)
- Thunderball (James Bond und das Unternehmen Feuerball; Operation Feuerball; Sag niemals nie; Feuerball; Sag niemals nie oder die Aktion Feuerball - 1961)
- The Spy Who Loved Me (Der Spion der mich liebte; Der Spion, der mich liebte - 1962)
- On Her Majesty's Secret Service (Im Dienst Ihrer Majestät; Im Geheimdienst Ihrer Majestät; James Bond und sein gefährlichster Auftrag - 1963)
- You Only Live Twice (Du lebst nur zweimal; 007 James Bond reitet den Tiger - 1964)
- The Man With The Golden Gun (Der Mann mit dem goldenen Colt; 007 James Bond und der goldene Colt; Der goldene Colt - 1965)
- Octopussy (and the Living Daylights) (1966) - Kurzgeschichtensammelband (Auflistung der Kurzgeschichten im Original - In Deutschland waren verschiedene Kurzgeschichtensammelbände auf dem Markt.)
- Octopussy (Octopussy; Der stumme Zeuge)
- The Living Daylights (Der Hauch des Todes; Duell mit doppeltem Einsatz)
- The Property of a Lady (Globus - meistbietend zu versteigern (nur in späteren Versionen enthalten))
- 007 in New York (keine Übersetzung ins Deutsche (nur in späteren Versionen enthalten))
Arthur Calder-Marshall (unter dem Pseudonym R. D. Mascott)
- The Adventures of James Bond Junior: Double-O Three and a Half (003 1/2 James Bond Junior - 1967)
Kingsley Amis (unter dem Pseudonym Robert Markham)
- Colonel Sun (Liebesgrüße aus Athen; Die Spur führt nach Griechenland; 007 James Bond auf der griechischen Spur - 1968)
John Pearson
- James Bond - The Authorized Biography of 007 (Agent 007. Eine frei erfundene Biographie - 1973)
Christopher Wood
- James Bond, The Spy Who Loved Me (James Bond und sein größter Fall, Romanfassung des Drehbuchs - 1977)
- James Bond And Moonraker (Moonraker; Moonraker - Streng geheim, Romanfassung des Drehbuchs - 1979)
John Gardner
- Licence Renewed (Countdown für die Ewigkeit - 1982)
- For Special Services (Moment mal, Mr. Bond - 1982)
- Icebreaker (Operation Eisbrecher - 1983)
- Role of Honour (Die Ehre des Mr. Bond - 1984)
- Nobody Lives Forever (Niemand lebt für immer - 1986)
- No Deals Mr. Bond (Nichts geht mehr, Mr. Bond - 1987)
- Scorpius (Scorpius - 1988)
- Win, Lose or Die (Sieg oder stirb, Mr. Bond - 1989)
- Licence to Kill (Lizenz zum Töten, Romanfassung des Drehbuchs- 1989)
- Brokenclaw (Fahr zur Hölle, Mr. Bond - 1990)
- The Man From Barbarossa (keine Übersetzung ins Deutsche - 1991)
- Death is Forever (keine Übersetzung ins Deutsche - 1992)
- Never Send Flowers (keine Übersetzung ins Deutsche - 1993)
- Seafire (keine Übersetzung ins Deutsche - 1994)
- GoldenEye (Golden Eye, Romanfassung des Drehbuchs - 1995)
- Cold (keine Übersetzung ins Deutsche - 1996)
Raymond Benson
- Zero Minus Ten (Countdown! - 1997)
- Tomorrow Never Dies (Der Morgen stirbt nie, Romanfassung des Drehbuchs - 1997)
- The Facts of Death (Tod auf Zypern - 1998)
- High Time to Kill (keine Übersetzung ins Deutsche - 1999)
- The World is Not Enough (Die Welt ist nicht genug, Romanfassung des Drehbuchs - 1999)
- Doubleshot (keine Übersetzung ins Deutsche - 2000)
- Never Dream of Dying (keine Übersetzung ins Deutsche - 2001)
- Die Another Day (Stirb an einem anderen Tag, Romanfassung des Drehbuchs - 2002)
- The Man with the Red Tattoo (keine Übersetzung ins Deutsche - 2002)
Charlie Higson
- Silver Fin (Stille Wasser sind tödlich - 2005)
- Blood Fever (keine Übersetzung ins Deutsche - 2006)
Film
2006
1961 erwarben die Produzenten Harry Saltzman und Albert R. Broccoli (Spitzname: 'Cubby') die Filmrechte für die Bücher Flemings und gründeten die Produktionsgesellschaft Eon Productions Ltd.. Gemeinsam mit der Filmgesellschaft United Artists brachten sie 1962 den ersten Bond-Film mit dem Titel "Dr. No" heraus. Seitdem erscheint spätestens alle vier Jahre ein neuer "Bond" – einzig nach dem Zusammenbruch des Ostblocks 1989 gab es eine sechsjährige Unterbrechung. Damit ist die 007-Saga die zeitlich am längsten laufende und eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Filmreihe.
Seit dem Tod von Albert R. Broccoli im Jahre 1996 führen sein Stiefsohn Michael G. Wilson und seine Tochter Barbara Broccoli die Geschäfte weiter.
Die Rechte an den von Eon Productions Ltd. produzierten James-Bond-Filmen lagen bis 1975 allein bei Danjaq S.A. - einer in der Schweiz ansässigen Rechteverwertegesellschaft der beiden Produzenten Albert R. Broccoli und Harry Saltzman - und werden seit dem Verkauf des 50%igen Anteil Saltzmans an United Artists von Danjaq S.A. und United Artists kontrolliert. Seit 1981 ist Metro-Goldwyn-Mayer die Mutterfirma von United Artists und kontrolliert über diese den Verleih der Filmreihe und teilt sich ebenfalls das Copyright aller Filme. Seit der vollzogenen Übernahme von Metro-Goldwyn-Mayer (und der Tochterfirma United Artists) durch ein von Sony (und dessen Tochterunternehmen, die Sony Pictures Entertainment) geführtes Konsortium wird über den Vertrieb der bisher produzierten und den zukünftigen James-Bond-Filme verhandelt.
Filmographie
Inoffizielle Bond-Filme (von Eon Productions Ltd. weder produziert noch anerkannt):
1954 - Casino Royale (Seriensegment in einer US-TV-Show)
- Hauptdarsteller Barry Nelson (als Bond), Peter Lorre (als Le Chiffre)
1967 - Casino Royale (Parodie)
- Hauptdarsteller David Niven (als Bond), Woody Allen, Peter Sellers, Ursula Andress (später auch als Bond-Girl)
1983 - Sag niemals nie (Never Say Never Again)
- Hauptdarsteller Sean Connery
- Remake des Film Feuerball auf Basis des gleichnamigen Romans
- Produziert im Hintergrund der Warner Bros.-Studios
- Um den Roman gab es einen jahrelangen Rechtsstreit
Merkmale
Die James-Bond-Filme haben sich im Grunde ein eigenes Subgenre des Agententhrillers geschaffen. In fast allen Filmen lassen sich folgende genrekonstituierende Merkmale feststellen: Cartoonartige Superschurken versuchen mit allen Mitteln, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Schnelle Autos, üblicherweise der Marke Aston Martin (bis auf die Filme Der Spion, der mich liebte und In tödlicher Mission, in denen Bond einen zum U-Boot umbaubaren Lotus Esprit benutzte, sowie GoldenEye bis Die Welt ist nicht genug, in denen Bond Autos der Marke BMW fuhr) werden im Laufe des Films zu Schrott gefahren. Der spleenige Geheimdienst-Tüftler Q (mit Ausnahme vom ersten Film und 'Leben uns sterben lassen' gespielt von Desmond Llewelyn - Nachfolger seit Stirb an einem anderen Tag ist John Cleese) übergibt Bond ständig neue technische Spielereien, so genannte Gadgets. Außergewöhnliche Stunts bzw. Spezialeffekte sprengen teilweise den Rahmen der physikalischen Machbarkeit. Besondere, häufig wiederkehrende Elemente sind die Verfolgungsjagden auf Skiern oder mit anderen Wintersportgeräten, kombinierte Aktionen mit Motorrädern, luxuriösen Limousinen und Luftfahrzeugen, sowie in der Regel mit Kämpfen endende Unterwassersequenzen. Das Ganze kulminiert in einer Endschlacht, die teilweise einen großen Anteil an Produktionskosten verschlingt, allein schon wegen der aufwändigen Kulissen und des personellen Aufwands.
Schöne Frauen (Bond-Girls, Bondinen) dienen vor allem als amouröser Zeitvertreib für Bond, erhalten in den letzten Filmen aber zunehmend eigene Spielräume. Die Handlung springt von einem exotischen Schauplatz zum anderen und der ewige Flirt mit der Chefsekretärin Miss Moneypenny, der im Gegensatz zu den anderen Bond Girls folgenlos bleibt, darf natürlich auch nicht fehlen. Seit dem Zeitalter von Aids ist zu erkennen, dass Bond eine gewisse Treue für seine Filmpartnerinnen einhält (beginnend mit Der Hauch des Todes). Doch auch andere politische oder gesellschaftliche Auffälligkeiten tauchen in Filmen auf, wie z. B. der Afghanistan-Krieg (Der Hauch des Todes) oder der ständige Wettstreit mit sowjetischen Agenten und deren Chef, M's Gegenspieler General Gogol, auch das Rauchen wurde Bond abgewöhnt.
Bond selbst wird einerseits als ein eleganter, andererseits ironischer (vor allem bei Roger Moore) bis zynischer (Sean Connery) Macho skizziert, der von einer Aura der Unverwundbarkeit umgeben ist. Einige Zitate gehören zur Bond-Folklore, so Bonds Vorstellung als Mein Name ist Bond, James Bond und seine Bestellung Wodka Martini, geschüttelt, nicht gerührt (engl.: Shaken, not stirred). 007, der Zusatz seines Namens, ist seine numerische Identität im Geheimdienst, wobei die Doppel-Null die Lizenz zum Töten bedeutet.
Seine Waffe, eine Beretta 905B, musste Bond gleich im ersten Film gegen eine Walther PPK eintauschen, die er bis Der Morgen stirbt nie verwendete. Seitdem schießt Bond aus einer Walther P99.
Die Handlung hat nicht viel mit tatsächlicher Geheimdienstarbeit zu tun, auch wenn Fleming einige realistische Elemente beigesteuert hat, z. B. die Bezeichnung der Führungspositionen des britischen Geheimdienstes MI6 mit Buchstaben wie "M" und "Q".
Schauspieler (Tabelle)
James Bonds Verbündete
- Q ist der Kodename für den genialen Erfinder allerlei nützlicher technischer Geräte in den James-Bond-Filmen. Siehe auch: Figuren aus James-Bond-Filmen
:Zu den Erfindungen/Entwicklungen von Q gehören u. a.
: - diverse Uhren, z. B. mit Sprengfunktion, sehr starken Magneten, Laserstrahlern oder Videobildschirmen
: - diverse Geräte zum Knacken von Zahlenkombinationen für Safes
: - ein schwer bewaffneter Ein-Mann-Tragschrauber ("Little Nelly", Man lebt nur zweimal)
: - die Erweiterung verschiedener Serien-Sportwagen zu Agentenautos, die erstaunliche Dinge an Bord integriert haben, z. B. Raketenwerfer, Minen, Maschinengewehre usw. Der Lotus Esprit (Der Spion, der mich liebte) kann sogar tauchen.
: - eine venezianische Gondel, die auch als Luftkissenboot fahren kann (Moonraker)
: - ein Schnellboot, das auch auf der Straße fahren kann (Die Welt ist nicht genug)
: - ein unsichtbares Auto (Stirb an einem anderen Tag)
- M - James Bonds Vorgesetzter, später Bonds Vorgesetzte
- Felix Leiter - CIA-Agent, später bei der DEA, James Bonds Freund
- Jack Wade - CIA-Verbindungsagent
- Charles Robinson - MI6-Agent und James Bonds Freund
- General Anatol Gogol - KGB-Chef. Politisch gesehen ist er eigentlich Bonds Gegenspieler, aber beide bringen einander durch das gegenseitige Fair Play große Hochachtung entgegen. In "Der Spion der mich liebte" und Der Hauch des Todes arbeiten sie sogar zusammen.
Musik
John Barry komponierte die meisten Titel für den Soundtrack der Bond-Filme und war somit der Hauskomponist der Filmreihe. In Einzelfällen sprangen andere Komponisten ein: Monty Norman (1962 - James Bond jagt Dr. No), George Martin (1973 - Leben und sterben lassen), Marvin Hamlish (1977 - Der Spion, der mich liebte), Bill Conti (1981 - In tödlicher Mission), Michael Legrand (1984 - Sag niemals nie), Michael Kamen (1989 - Lizenz zum Töten) und Eric Serra (1995 - Goldeneye). Seit 1997 ist David Arnold für die Soundtracks verantwortlich. Das legendäre James Bond Theme (aus dem ersten Teil "Dr. No" - Monty Norman) eröffnet seit Liebesgrüße aus Moskau jeden Bond-Film mit der typischen Pistolenszene. Charakteristisch ist auch die meist permanente Verwendung des Bond-Themas und der Titelmelodie während der Filmsequenzen.
Für den Bond-Film "Sag niemals Nie" (Neuverfilmung des Stoffes aus "Thunderball") durften übrigens die typischen Musikuntermalungen (Titelthema von Monty Norman und Action-Thema "007" von John Barry) nicht verwendet werden. Auch die Eröffnungssequenz mit dem Blick durch den Pistolenlauf fiel unter den Bann der Eon Productions Ltd.
Für die Titelstücke konnten weltbekannte Solisten und Gruppen verpflichtet werden, die es bis in die Hitparaden schafften. Nur Shirley Bassey sang mehr als einen Titelsong. Nur Duran Duran erreichte mit einem Titel die Spitze der US-Charts.
Musiker die sich an der Bond Musik bedienten (CoverVersionen, Remixe, Samples):
- Alan Corb - Feuerball; Mr. Kiss Kiss Bang Bang (deutsche Cover-Versionen)
- Ann-Margret - Mr. Kiss Kiss Bang Bang
- Coldplay - You only live Twice
- Dead Prez - Psychology (Intro-Sample aus "Diamonds are forever")
- DJ's Factory - A view to a kill (1985)
- Dr. NO - James Bond Theme,
(1992 - 12" CD-MAXI, Polydor 863 165-2)
-Radio-Active-Mix, 3:59,
-Licence To Dance-Mix, 6:03
- Fausto Papetti - Goldfinger (Alt-Saxophon Instrumental)
- Geri Halliwell - Live and let die
- Gissy Andre - Man lebt nur zweimal
- Gun's 'N' Roses - Live and let die
- John 'Towner' Williams - James Bond Theme
- Kanye West - Diamonds from Sierra Leone (Rap mit Sample aus "Diamonds are forever")
- Mango Kings - Under the Mango tree
- Moby - James Bond Theme, 3:24,
(1997 - Mit Dialog von Pierce Brosnan und gesampelten Dialogen von Sean Connery und Gert Fröbe aus "Goldfinger")
- Parodi/Fair - James Bond Theme (GoldenEye Trailer Version), 2:24, (1995)
- Paul Oakenfold - James Bond Theme
- Placebo - James Bond Song (Miss Moneypenny)
- Propellerheads - On her Majesty's Secret Service
- Radiohead - Nobody does it better
- Reamonn - Be angeled (mit Sample aus "You only live twice")
- Robbie Williams - Millennium, 3:47,
(1998 - Mit nachgespielten Fragmente aus "You only live twice")
- Roy Etzel - Goldfinger (Trompeten-Instrumental)
- Ruth Berlé - Die Wolga ist weit (From Russia with love)
- Slick Rick feat. Raekwon - Frozen (mit Sample aus "Make it last all night" von Rage -> "For your eyes only")
- Sollie Nero - In Deinen Augen (For your eyes only)
- Tanja Berg - Diamanten sind für immer (Diamonds are forever)
- The Jets - Mr. Kiss Kiss Bang Bang; Thunderball
- Uwe Kröger - From Russia with love
- Wu-Tang Clan - One blood under w (mit James Bond Theme Samples)
- Zinno - What's your name (Italo-Disco 1985 - mit Samples aus "Diamonds are forever")
MEDLEYS:
-BBC Concert Orchestra
-Hank Marvin
-Johan Stengard
-Larry Washington/Christoph Bull - Diamond Shake
-Larry Washington/Christoph Bull - Diamonds R 4 Evah
-Shadows
-Swingle Singers
Siehe auch: Filmmusik
Parodien
Die Bond-Filme wurden immer wieder parodiert: Die erste Parodie war "Leise flüstern die Pistolen" mit Dean Martin von 1966. 1967 folgte Casino Royale, die aber als erste auf einem Roman von Fleming basierte, mit David Niven, Peter Sellers und Woody Allen in den Hauptrollen. Es folgten Mike Myers' Austin Powers-Filme, jüngst ist auch Rowan Atkinson mit seiner Figur Johnny English in die Reihe der Bond-Parodisten eingetreten. Zuvor war er schon einmal als Nebendarsteller (Nigel Small-Fawcett) im Bond-Film "Sag niemals Nie" aufgetreten.
Der erste James-Bond-Darsteller
... war der amerikanische Schauspieler Barry Nelson in einer von Sender CBS produzierten Live-Adaption von Flemings Debüt-Roman Casino Royale. Den Gegenpart "Le Chiffre" spielte damals Peter Lorre. Mit dem vertrauten Bild des Kino-Bonds, wie wir ihn heute kennen, hatte die Theatershow aus dem Jahr 1954 zwangsläufig nur sehr wenig gemein, zudem "James" Bond in diesem Film "Jimmy" hieß und für die CIA arbeitete.
Auch in den EON-Filmen ist es nicht Connery, der als Erster als Bond zu sehen ist: Der Stuntman Bob Simmons absolviert die Gunbarrel-Sequenz, mit der jeder (offizielle) Bond-Film startet. Erst seit Feuerball ist es der jeweils amtierende Bond-Darsteller, der in der Eingangssequenz tatsächlich schießt.
Die Bond-Filme, die es nicht geben sollte
Als Harry Saltzman und Albert R. Broccoli die Verfilmungsrechte für Ian Flemings Bond-Romane erstanden, konnten sie zwei Titel nicht sichern: Casino Royale und Feuerball.
Casino Royale wurde bereits 1954 an Gregory Ratoff verkauft, dessen Agentur diese an CBS für die Produktion einer Fernsehshow vermitteln konnte. Als Ratoff starb, verkaufte seine Frau die Rechte an Charles K. Feldman weiter.
Feldman strebte seit dem Erfolg der Bond-Filme in den 1960er-Jahren dann eine Partnerschaft mit Eon Productions Ltd. an, die aber nicht zustande kam, so dass er sich entschloss 1967 auf eigene Faust eine Bond-Parodie zu produzieren. Nach seinem Tod kaufte United Artists Feldmans Produktionsfirma an der auch Columbia Pictures Anteile durch die von CBS gesendete Fernsehshow besaß. So kam es jahrzehntelang zu einem Status Quo.
1983 kam der Bond-Film Sag niemals nie (Never Say Never Again) in die Kinos, mit dem letzten Auftritt von Sean Connery als Titelheld. EON versuchte mit allen Mitteln, die Verfilmung zu stoppen, hätte doch ein zweiter Bond-Film in einem Jahr den Erfolg der eigenen Bond-Produktion Octopussy mit Roger Moore geschmälert (was dann tatsächlich auch der Fall war).
Sag Niemals Nie hat den gleichen Handlungsaufbau zum Inhalt, wie der 1965 gedrehte Film Feuerball (Thunderball – ebenfalls mit Connery).
Die Romanvorlage von Feuerball geht auf ein geplantes Drehbuch für einen Film James Bond Secret Agent zurück, die Fleming mit dem Drehbuchautor Jack Whittingham, einem Freund namens Ivor Bryce und dem Regisseur Kevin McClory Anfang der 60er Jahre bearbeitete. Da sich das Vorhaben aber sehr in die Länge zog, verlor Fleming die Lust an der Verfilmung. Die bis dahin erarbeiteten Elemente verwendete Fleming aber 1960 für das Buch Thunderball, was sich die anderen Beteiligten an dem Projekt prompt nicht gefallen ließen und ihn verklagten. Fleming wurde der Verletzung des Urheberrechts angeklagt und für schuldig befunden.
1983 wurde auf Grundlage des Skriptes von Whittingham und McClory dann Sag niemals Nie produziert, ohne dass Eon Productions Ltd. dagegen etwas machen konnte.
Der Titel Never Say Never Again (Sag niemals Nie) stammt von Connerys Frau und ist eine bewusste Anspielung auf eine frühere Aussage von Sean Connery, nie wieder James Bond spielen zu wollen. Er selbst "bereute" allerdings später, den Film gedreht zu haben. Er war schauspielerisch so enttäuscht von "Sag niemals nie", dass er sich für 2 Jahre aus dem Schauspielgeschäft zurückzog.
1989 wurde Columbia Pictures von der Sony Corporation aufgekauft. Die 1991 umbenannte Sony Pictures Entertainment versuchte dann mit allen Mitteln, unter anderem auch eine Kooperation mit McGlory, in das Bond-Filmgeschäft einzusteigen, Das versuchte EON mit gerichtlichen Mitteln zu stoppen. Die Auseinandersetzung endete 1999 mit dem Aufkauf der restlichen Filmrechtanteile an Casino Royale durch EON.
Da Stirb an einem anderen Tag bereits in Vorproduktion gegangen ist, war klar, dass zum 40-jährigen Filmjubiläum Casino Royale nicht verfilmt werden könnte.
Ironischerweise kaufte Sony 2004 die MGM Studios (die 1981 mit United Artists fusionierte) auf, so dass die 2006 erscheinende Verfilmung von Casino Royale doch unter Sonys Flagge auftritt.
Gerüchteküche
Schon zu Connerys-Zeiten gab es immer wieder heftige Diskussionen, wer die Nachfolge als James Bond Darsteller antreten würde. Gerade die britische Regenbogenpresse trägt seit Jahr und Tag zu diesem Thema mit allen möglichen Kandidaten dazu bei, die Gerüchteküche ordentlich anzuheizen. Manchmal sogar mit geradezu lächerlichen Vorschlägen. Am Ende wurde dann zumeist ein ganz anderer, oder gar der vermeintlich abgetretene Schauspieler, vorgestellt.
Heiße Kandidaten waren:
- Nach Connerys Man lebt nur zweimal: Roger Moore, Adam West, John Richardson, Anthony Rogers, Robert Campbell, Hans de Vries, Timothy Dalton
- Nach Lazenbys Im Geheimdienst Ihrer Majestät: John Gavin, Burt Reynolds, Steve McQueen, Paul Newman, Roger Moore
- Nach Connerys Diamantenfieber: Burt Reynolds, Michael Caine, Julian Glover, Michael Billington
- Nach Moores Im Angesicht des Todes: Pierce Brosnan, Antony Hamilton, Mel Gibson, Sam Neill, Lambert Wilson, Lewis Collins, Tom Selleck
- Nach Daltons Lizenz zum Töten: Mel Gibson, Liam Neeson, Hugh Grant, Daniel Day Lewis, Ralph Fiennes, Sean Bean, Adrian Paul
- Nach Brosnans Stirb an einem anderen Tag: Pierce Brosnan, Daniel Craig, Clive Owen, Hugh Jackman, Dougray Scott, Julian McMahon, Ewan McGregor, Goran Visnjic, Alex O'Lachlan, Henry Cavill, Ewan Stewart, Steven Brand, Colin Farrell, Ioan Gruffud, Robbie Williams, Karl Urban, Jason Statham, Alexander Siddig
Zwischen tatsächlichen Kandidaten, die zum Screentest geladen wurden, und Hirngespinsten des jeweiligen Reporters kann und konnte man häufig nicht mehr unterscheiden. Nicht selten waren die Schauspieler auch vertraglich anderweitig gebunden (z. B. Roger Moore mit Simon Templar, oder Pierce Brosnan mit Remington Steele), so dass am Ende andere zum Zuge kamen.
James-Bond-Videospiele
Im Jahr 1983 erschien das aller erste James Bond Videospiel mit dem Titel James Bond 007 für mehrere Konsolen (darunter Atari 2600, Commodore 64). Das Spiel setzte sich aus den Genres Text-Adventure und Side-Scroller zusammen und wurde von dem Spielzeughersteller Parker Brothers entwickelt. 1985 erschienen zwei James Bond Spiele zeitgleich, die auf dem Film Im Angesicht des Todes basierten. James Bond 007: A View to a Kill wurde von den internationalen Publishern Mindscape Group entwickelt und A View to a Kill von den britischen Enticklern Domark. Bis Anfang der neunziger Jahre erschienen fünf weitere Spiele mit offiziellen Lizenzen (darunter James Bond 007: Goldfinger aus dem Jahr 1986 und The Spy Who Loved Me aus dem Jahr 1990). 1990 kam mit dem Spiel James Bond: The Stealth Affair ein Grafik-Adventure in Point-and-Click Manier auf den Markt. Das Spiel wurde von der französischen Spielfirma Delphine Software International entwickelt und von dem US-amerikanischen Publisher Interplay Entertainment vertrieben.
James Bond Jr., dass 1992 auf dem NES und SNES erschien, basierte nicht auf den Romanen oder Filmen, sondern auf einer Comicbuch Serie von dem Comicverlag Marvel Comics. Das Spiel setzte sich aus den beiden Genres Action und Adventure zusammen und wurde aus der Side-Scroll Perspektive gespielt.
Im September 1997 erschien mit dem Spiel GoldenEye 007 der erste Ego-Shooter im James Bond Universum. Das Spiel basierte auf dem Kinofilm GoldenEye aus dem Jahr 1995 und wurde von der britischen Kultschmiede Rareware für die Spielekonsole Nintendo 64 entwickelt.
GoldenEye 007 etablierte sich schnell als Videospiel-Klassiker, da es eine unglaubliche Spielbarkeit und eine realistische Grafik bot. Das Spiel erschien nie in Deutschland, da es kurze Zeit nach der Veröffentlichung von der BPjM indiziert wurde. Der Mehrspieler Modus (engl. Multiplayer) war bei den Spieler sehr beliebt.
Seit dem Jahr 1999 besitzt der Publisher Electronic Arts die Exklusiv-Rechte an den James Bond Romanen und Filmen. Im November 1999 erschien der Third-Person-Shooter Tomorrow Never Dies exklusiv für die Playstation. Bis ins Jahr 2004 erschienen sechs weitere Spiele für mehrere Konsolen (darunter The World Is Not Enough aus dem Jahr 2000 und Nightfire aus dem Jahr 2002).
Das Spiel 007 Racing von den Entwicklern Eutechnyx aus dem Jahr 2000 stellt eine Besonderheit bei den James Bond Spielen dar, da es ein Rennspiel ist. Dem Spieler stehen 19 lizenzierte Autos aus allen James Bond Filmen zur Auswahl (u.a. der Lotus Esprit aus dem Film Der Spion, der mich liebte). 007 Racing wird oft mit dem Spiel Spy Hunter, aus dem Jahr 1983, verglichen, da man auch Waffen und andere Gadgets benutzen kann.
Agent Under Fire, dass 2001 für drei Konsolen (GameCube, PlayStation 2, Xbox) erschien, ist das erste James Bond Spiel, dass nicht auf einem Roman von Ian Fleming oder auf den Filmen basiert.
Kürzlich erschien auch ein neues Spiel GoldenEye - Rogue Agent, das aber mit dem Film kaum etwas zu tun hat, da man hier einen Schläger Goldfingers spielt. Das Spiel lässt sich zeitlich vor den Filmen einordnen, da die Gegenspieler, sogar Dr. No, noch leben.
Das 2004 erschienene "Everithing or Nothing" von könnte schon fast als Bond-Film Nummer 20 1/2 bezeichnet werden, da es inhaltlich eine Fortsetzung des Filmes "A View to a Kill" ist, die original Schauspieler synchronisiert haben, neue Charaktere nach Schauspielern wie Willem Defoe modelliert worden und s sogar einen eigenständigen Titelsong (von Sängerin Mya) hat.
2005 erscheint der Third-Person-Shooter Liebesgrüße aus Moskau in Europa. Außerdem soll Ende 2005 ein James Bond Spiel für die Handheld-Konsole PlayStation Portable erscheinen.
Videospiel Chronologie
Siehe auch
- Figuren aus James-Bond-Filmen
Weblinks
- [http://www.jamesbond.de/ Bond... James Bond.de (dt.)]
- [http://www.the007generation.de/ James Bond-Fanseite (dt.)]
- [http://www.jamesbondfilme.de/ DER NAME IST BOND, JAMES BOND (dt.)]
- [http://www.agent-jamesbond.de/ Fan-Site mit vielen Details und Bildern zu allen Filmen und Darstellern (dt.)]
- [http://www.commanderbond.net/ Commanderbond.net, viele Details zu allen Filmen und Bond-News (engl.)]
- [http://www.mjnewton.demon.co.uk/bond/ The Bond Film Informant (engl.)]
- [http://www.jamesbond-fr.com JamesBond-fr.com (fr.)]
- [http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id_book=1748 Rezension] von Dr. Michael Drewniok zum Debütroman "Casino Royale" von Ian Fleming (Ausgabe Mai 2003, Heyne)
- [http://www.mi6.co.uk/ MI6 - sehr aktuelle Bondseite (engl.)]
Bond, James
Bond, James
ja:ジェームズ・ボンド
Fort Knox
Das Fort Knox ist ein Stützpunkt der US-Armee im Bundesstaat Kentucky. Bekannt war es als Lager für die Goldreserve des Schatzamtes.
Das Fort wurde 1862 während des Bürgerkriegs erbaut und trug damals noch den Namen Fort Duffield. Nach dem Krieg wurde es vernachlässigt. Während des Ersten Weltkriegs wurde das Fort wieder in Betrieb genommen und vergrößert. Außerdem wurde es nach Henry Knox benannt, einem General des Unabhängigkeitskrieges. Zeitweise umfasste das Fort 162 km², nach dem Krieg wurde der Betrieb jedoch wieder stark reduziert.
In den 1930er-Jahren wurde aus dem Fort ein ständiger Standort für die mechanisierten Truppen; die Vereinigten Staaten wollten gegenüber dem zu Beginn des Zweiten Weltkriegs stark mechanisierten Deutschland aufholen. Um 1943 bestand Fort Knox aus 3820 Gebäuden auf insgesamt 432 km².
Goldlager
Das US-Schatzamt errichtete 1936 das an Fort Knox angrenzende Bullion Depository (Goldbarrenlager), ein zweistöckiges Gebäude aus 495 Kubikmeter Granit, 1168 Kubikmeter Beton und 750 Tonnen verstärktem Stahl. Nach und nach wurde die Mehrheit der US-Goldreserven dorthin verfrachtet, wozu rund 500 Eisenbahnwagen nötig waren.
Heute sind 147,3 Millionen Feinunzen Gold eingelagert, mit einem Wert von 68,5 Milliarden Dollar (Feinunze 23.09.2005).
Während des Zweiten Weltkriegs wurden im Fort Knox auch Goldvorräte einiger europäischer Länder sowie die britischen Kronjuwelen und die Magna Carta aufbewahrt.
Den Eingang bildet eine 20 Tonnen schwere Türe und mit welcher Zahlenkombination sie geöffnet werden kann weiß kein einzelner Mensch. Eine nicht bekannte Anzahl Mitarbeiter muss unabhängig voneinander diverse Codes eingeben um diese zu öffnen.
In dem James-Bond-Film Goldfinger dreht sich die Handlung um das Goldlager in Fort Knox.
Kategorie:Ort in Kentucky
Kategorie:Militärische Einrichtung (USA)
[http://www.googleearthhacks.com/forums/attachment.php?attachmentid=256 GoogleEarth Koordinaten - kmz Datei]
Terrassa
Terrassa és una ciutat catalana situada a la comarca del Vallès Occidental, de la qual comparteix capitalitat amb la veïna Sabadell. La seva àrea d'influència arriba al quart de milió de persones.
L'any 2005 ha comportat per a la ciutat arribar a la xifra de 200.000 habitants, amb la qual cosa passa a ser la primera ciutat en habitants del Vallès.
Emplaçament
Terrassa es troba situada al sud del massís de Sant Llorenç del Munt sobre la riera de les Arenes, a 286 metres sobre el nivell del mar i a 41° 33' 40" latitud nord i 2° 0' 29" longitud est. El seu terme municipal, el més extens i poblat de la comarca, limita al nord amb els de Matadepera, Mura i Vacarisses; a l'est amb Sabadell i Castellar del Vallès; al sud amb Sant Quirze del Vallès, Rubí i Ullastrell, i a l'oest amb Viladecavalls i Vacarisses. Les zones forestals ocupen el sector més nord-occidental del terme; la part septentrional s'integra dins el Parc Natural de Sant Llorenç del Munt i l'Obac.
Història
Les primeres notícies de l'actual Terrassa provenen de l'època dels romans, que fundaren la ciutat d'Ègara sobre un antic poblat ibèric, Egosa, del qual s'han trobat algunes monedes. També s'han trobat algunes restes paleolítiques al voltant del torrent de Vallparadís, prop d'on actualment hi ha el conjunt de les esglésies de Sant Pere i el castell cartoixa de Vallparadís.
Durant el segle XIX Terrassa va ser una de les ciutats on la revolució industrial hi va tenir una major incidència, amb un gran nombre de fàbriques i indústries dedicades al tèxtil. Avui en dia encara perviuen molts edificis modernistes d'aquella època, com el Vapor Aymerich, Amat i Jover, actual Museu Nacional de la Ciència i la Tècnica de Catalunya (1907), la Masia Freixa (1907), la Casa Alegre de Sagrera (1911), l'edifici de l'Ajuntament (1902), l'Escola Industrial (1904), el Gran Casino (1920), el Teatre Principal (1920) i el Parc de Desinfecció (1920), per citar-ne només els més destacats.
L'1 de juliol de 1904 la ciutat de Terrassa s'annexionà part del terme del poble de Sant Pere de Terrassa (l'antiga Ègara, que tenia 4.400 habitants l'any 1900). Sabadell se n'annexionà una altra part (la Creu Alta, Ca n'Oriac...) i Rubí una altra (Castellnou).
Durant alguns períodes d'oficilitat dels topònims en castellà, ha estat anomenada «Tarrasa».
L'any 2004 el Vaticà va crear el nou bisbat de Terrassa, com a segregació del bisbat de Barcelona, i utilitza la basílica del Sant Esperit com a nova catedral. No és la primera vegada que Terrassa és seu d'un bisbat. A mitjan segle V ja hi havia el bisbat d'Ègara, on se celebrà l'any 614 el Concili d'Ègara, i que va perdurar fins a la invasió sarraïna, al segle VIII. La seu de l'antic bisbat d'Ègara era el conjunt monumental de les esglésies de Sant Pere.
Barris de Terrassa (nucli urbà i voltants)
Districte 1
- Plaça de Catalunya i Escola Industrial
- Cementiri Vell
- Centre
- Vallparadís
- Antic Poble de Sant Pere
segle VIII
segle VIII
segle VIII
segle VIII
Districte 2
- Montserrat
- Vilardell
- Torre-sana
- Ca n'Anglada
Districte 3
- Can Parellada
- Les Fonts (part del barri és dins el terme municipal de Sant Quirze del Vallès)
- Can Jofresa
- Guadalhorce
- Can Palet II
- Xúquer
- Segle XX
- Can Palet
Districte 4
- Ca n'Aurell
- La Maurina
- La Cogullada
- Roc Blanc
- Can Palet de Vista Alegre
Districte 5
- Sant Pere
- Pla del Bon Aire
- Can Roca
- Poble Nou i Zona Esportiva
- Torrent d'en Pere Parres
- Can Boada del Pi
- Can Gonteres
- Pla del Bon Aire i el Garrot
Districte 6
- Les Arenes, la Grípia i Can Montllor
- Sant Llorenç
- Sant Pere Nord
- Ègara
- Can Tusell
Govern municipal
Segons les darreres eleccions municipals (2003), la composició de l'Ajuntament és la següent:
- PSC-PM 13 regidors (34.298 vots, 43,59%)
- CiU 5 regidors (14.084 vots, 17,90%)
- ICV-EPM 3 regidors (10.091 vots, 12,82%)
- PP 3 regidors (9.713 vots, 12,34%)
- ERC-AM 3 regidors (8.517 vots, 10,82%)
Formen el govern municipal la coalició PSC-ICV-ERC i l'alcalde és Pere Navarro, del PSC.
Esports
L'esport que ha donat més renom a la ciutat és l'hoquei herba, del qual ha estat la ciutat pionera a Catalunya i Espanya. Durant els Jocs Olímpics de Barcelona de 1992, Terrassa va ser la subseu olímpica de l'hoquei herba. El gran nombre de jugadors terrasssencs d'hoquei que han participat a les diferents edicions dels Jocs Olímpics han fet que la ciutat sigui coneguda com la "[http://www.terrassa.org/terrassaalmon/esport/olimpica.htm ciutat més olímpica del món]". Actualment militen en la Divisió d'Honor del campionat espanyol de lliga els següents equips terrassencs:
- Atlètic Terrassa Hockey Club (també l'equip femení)
- Club Deportiu Terrassa (també l'equip femení)
- Club Egara
- Egara 1935
D'altres esports on hi ha participació destacada són el futbol, amb el Terrassa Futbol Club, el bàsquet, amb l'Sferic Terrassa, i el waterpolo, amb el Club Natació Terrassa.
Festa Major
La Festa Major de Terrassa se celebra el primer diumenge després de Sant Pere i dura de divendres a dimecres; el diumenge n'és el dia central, quan té lloc la diada castellera al Raval de Montserrat. Se celebra en honor dels sants patrons de la ciutat, que són sant Pere, sant Cristòfol i sant Valentí. El dilluns de Festa Major, l'endemà del primer diumenge després de Sant Pere, és festivitat local. El programa de la Festa Major s'ha anat consolidant amb els anys i sempre comença amb la baixada del drac de Sant Llorenç del Munt i acaba amb el castell de focs i la típica cantada d'havaneres i rom cremat, servit per la corporació municipal.
Més informació a [http://www.terrassa.org/cultura/cultura/3-6/3-6-1/protocols%20fm/protocols-fm.htm Origens i protocols de la Festa Major de Terrassa]
Terrassa, plaça castellera
La ciutat, tot i no tenir pertànyer a l'area castellera tradicional, compta des de 1979-80 amb dues de les colles castelleres capdavanteres del país, els Minyons de Terrassa i els Castellers de Terrassa, que rivalitzen entre elles cada any durant la diada castellera de la Festa Major.
Comunicacions
Pel que fa al transport terrestre, Terrassa està comunicada amb Barcelona a través de dues autopistes, la C-58 i la C-16 (aquesta última, de peatge). La C-16 forma part de la via europea E-9, que uneix Barcelona amb el túnel del Cadí i França.
Accessos per carretera
- Des de Barcelona:
:Autopista C-58 Barcelona-Terrassa (gratuïta)
:Autopista C-16 Barcelona-Sant Cugat-Terrassa, pels túnels de Vallvidrera (peatge)
- Des de Lleida:
:AP-2, connexió amb les autopistes AP-7 i C-58
:A-2, connexió amb la C-243 (Martorell-Terrassa)
- Des de França-la Jonquera-Girona:
:AP-7, connexió amb la C-58 (Barcelona-Terrassa)
- Des de Tarragona:
:AP-7, connexió amb la C-58 (Barcelona-Terrassa)
Ferrocarril
Respecte al ferrocarril, Terrassa disposa d'una estació de passatgers de la línia C-4 de la RENFE (molt properament s'iniciarà la construcció d'una segona estació). També hi ha l'estació terminal de la línia S1 dels Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya, amb una segona estació a la zona universitària, actualment en període de construcció; d'aquí a pocs anys la línia es perllongarà amb dues noves estacions, una que connectarà amb la RENFE i la segona que arribarà al barri de Can Roca, al nord de la ciutat).
Transport públic interior
Dins de la ciutat operen un total de tretze línies d'autobús. Actualment el servei el realitza l'empresa Transports Municipals d'Egara. Les línies actualment vigents són:
- Sant Llorenç - Rambla d'Ègara - Hospital
- les Arenes - la Grípia - Rambla d'Ègara
- les Arenes - la Grípia - la Maurina
- Can Parellada - Can Palet - Rambla d'Ègara - Can Boada
- Pla del Bon Aire - Poble Nou - Rambla d'Ègara - Can Trias
- Can Tusell - Sant Pere Nord - Rambla d'Ègara - la Cogullada
- Nord - Sud (Pla del Bon Aire - Dr. Robert - Can Jofresa)
- Avingudes (Can Jofresa - Avingudes - Rambla d'Ègara - Can Jofresa)
- Avingudes (Can Palet - Can Jofresa - Rambla d'Ègara - Avingudes - Can Palet)
- les Fonts - Dr. Robert
- Can Gonteres - Rambla d'Ègara
- Can Palet de Vista Alegre - Rambla d'Ègara
- Pla del Bon Aire - Mercat - Can Parellada
Enllaços externs
- [http://www.terrassa.org/ Pàgina web de l'Ajuntament]
- [http://www.tmesa.com/home.asp?Idioma=CA&Diseno= Transports Municipals d'Egara]
- [http://www.municat.net:8000/omunicat/owa/mun_p12.lli_ens Informació de la Generalitat de Catalunya]
- [http://www.idescat.es/servlet/BasicTerr?TC=3&V0=1&V1=08279 Informació de l'Institut d'Estadística de Catalunya]
- [http://www.infoterrassa.com Infoterrassa]
- [http://meteo.infoterrassa.com El Temps a Terrassa]
- [http://www.egaraweb.net EgaraWeb.net | El Portal de Terrassa]
- [http://www.terrassa.org/200milpersones/index.htm Terrassa arriba als 200.000 habitants]
- [http://avcanparellada.terrassa.net/index.htm Associació de Veïns de Can Parellada]
Categoria:Terrassa
[http://media.quands.com/2005/02/terrassa-hipermapa.jpg Imatge aèria]
Pozycjonowanie tablice hostel krakow wagi elektroniczne teksty
|
|
|
| :: RELATED NEWS :: |
Talleres de Córdoba
Club Atlético Talleres is a sports club from the city of Córdoba, Argentina, mostly known for its professional football team, currently in the second division.
The club was founded in 1913 as Atlético Talleres Central Córdoba, by Central Córdoba railways' workers, with support from the company. In 19
|
Joanna Hadley
Joanna Hadley was a fictional character from the short lived Fox prime time soap opera Pacific Palisades (1997). She was played by Michelle Stafford.
Joanna was a beautiful, red haired everywoman who moved to Southern California with her new husband Nick (Jarrod Emick) after he got a job as an architect, though she wasn't sure she really belonged there. Joanna kept an eye on her unstable teen sister Rachel Whittaker (Natalia Cigliuti).
As a newly wed, Joanna was somewhat insecure about her sexuality and sexual prowess. This is very apparent towards the end of the pilot when Nick undresses
|
Chronic airway obstruction
Chronic obstructive pulmonary disease (COPD) is an umbrella term for a group of respiratory tract diseases that are characterised by airflow obstruction or limitation. It is usually caused by smoking.
The principal result of the increased amount of dissolved CO2 is acidosis (respiratory acidosis when caused by impaired lung function); other effects include tachycardia (rapid heart rate) seizures, coma, respiratory arrest and death.
Conditions included in this umbrella term are:
-
|
|
Paul-Philippe Hohenzollern
Paul Philip Lambrino (self-styled as "Paul de Romania" or "Paul Hohenzolern") is the grandson of king Carol II of Romania and of Zizi Lambrino. He claims to be the rightful successor of the Romanian Royal family, although Zizi Lambrino's marriage to prince (later king) Carol was morganatic to begin with and was soon annulled by the Romanian Supreme Court.
In
|
Women in islam
Women in Muslim society have varying roles, rights and obligations depending on the particular society they live in. In many Muslim countries women have fewer rights than men with regard to marriage, divorce, civil rights, legal status, dress code, professional lives and education.
Some Muslim
|
Povarov reaction
]]
The Povarov reaction is a formal cycloaddition between an aromatic imine and an alkene. The imine in this organic rea
|
|
|