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Golf Von Mexiko

Golf von Mexiko

Der bis 4.375 m tiefe Golf von Mexiko ist als Randmeer des Atlantiks und als nordwestlicher Teil des Amerikanischen Mittelmeers nahezu von Nordamerika eingeschlossen. Die östliche, nördliche und nordwestliche Küste liegt in den Vereinigten Staaten (in den Staaten Florida, Alabama, Mississippi, Louisiana und Texas), die südwestliche und südliche in Mexiko (in den Staaten Tamaulipas, Veracruz, Tabasco, Campeche, Yucatán und Quintana Roo), im Südosten grenzt der Golf an Kuba. Er ist über die Florida Straits zwischen den USA und Kuba mit dem Atlantischen Ozean und über den Yukatan-Kanal zwischen Mexiko und Kuba mit der Karibischen See verbunden. Die Gesamtoberfläche des Golfs von Mexiko, der in seinem Zentrum im Mexikanisches Becken bis 4.375 m tief ist, beträgt etwa 1.600.000 km², von denen das südliche Drittel in den Tropen liegt. Der Ursprung des Golfstroms, eines warmen Atlantikstroms und eines der stärksten bekannten Ströme, liegt im Golf von Mexiko. Der Golf wurde viele Male durch mächtige atlantische Hurrikans heimgesucht, einige von ihnen kosteten viele Menschenleben und verursachten große Zerstörung.

Die Bucht von Campeche

Die Bucht von Campeche in Mexiko ist ein bedeutender Arm des Golfs von Mexiko. Außerdem ist die Küstenlinie des Golfs durch zahlreiche Buchten eingesäumt. Einige Flüsse münden in den Golf, der größte davon ist der Mississippi. Das Land an der Küste des Golfs, einschließlich vieler langer, schmaler barrier islands, ist nahezu durchgehend flach und durch Feuchtwiesen, Sümpfe und Sandstrände bestimmt.

Asphaltvulkanismus

Bei der Suche nach Methanhydrat wurde im Jahr 2003 auf dem Meeresgrund in 3000 m Tiefe untermeerische Salzdome von bis zu 800 m Höhe entdeckt. Asphalt quillt aus den zentralen Schloten dieser Erhebungen, die aus Salz bestehen, das durch die Kräfte der Salztektonik aus den tiefen Schichten nach oben dringt, rinnt wie Lava die Hänge herab und bedeckt großflächig den umgebenden Meeresboden. Aufgrund dieser Ähnlichkeit mit vulkanischer Tätigkeit wurden diese Campeche Knolls genannten Hügel von ihren Entdeckern als Asphaltvulkane bezeichnet. Etwas Vergleichbares ist bisher noch von keiner anderen Stelle der Welt bekannt geworden, zudem wird mehrheitlich angenommen, dass die dazu notwendigen geologischen Voraussetzungen nur in dieser Bucht gegeben sind. Bemerkenswert und bisher ebenfalls einzigartig ist auch das Ökosystem, dass sich um die Asphaltquellen entwickelt hat. Vergleichbar mit der Lebewelt der Black Smoker genannten hydrothermalen Quellen an den Mittelozeanischen Rücken hat sich hier eine Gemeinschaft hochspezialisierter Organismen etabliert, die ihren Energiebedarf ebenfalls chemosynthetisch aus den freigesetzten chemischen Verbindungen deckt. Es ist jedoch noch ungeklärt, um welche Stoffe es sich dabei genau handelt, denn die von den Hydrothermalquellen freigesetzten Verbindungen, die dort die Lebensgrundlage bilden, sind in Asphalt nicht enthalten.

Der Schelfbereich

Der Festlandsockel ist an den meisten Punkten entlang der Küste ziemlich breit. Die Ölvorkommen der Untiefen werden durch Bohrinseln ausgebeutet, die vor allem im westlichen Golf stehen. Eine weitere bedeutende kommerzielle Nutzung liegt im Fischfang; der Fang besteht hauptsächlich aus verschiedenen Fischen sowie Garnelen und Krabben. In vielen Buchten und Meerengen werden im großen Stil Austern geerntet. Andere wichtige Industrien entlang der Küste sind der Seetransport, petrochemische Verarbeitung und Lagerung, Papierherstellung und Tourismus.

Menschliche Besiedlung

Bedeutende Küstenstädte sind Tampa, Saint Petersburg, Pensacola, Mobile, New Orleans, Beaumont und Houston (alle in den USA), Veracruz Llave und Mérida (in Mexiko) und Havanna (in Kuba). Die Küstengebiete des Golfs wurden zuerst durch Gruppen amerikanischer Indianer besiedelt, einschließlich solcher, die verschiedene der fortgeschrittenen mexikanischen Kulturen repräsentieren. Während der Zeit europäischer Ausbeutung und Kolonialisierung wurde die gesamte Region ein umkämpftes Gebiet zwischen Spaniern, Franzosen und Engländern. Die heutige Kultur der Küstenregion ist vor allem hispano-amerikanisch (Mexiko, Kuba) und anglo-amerikanisch (USA). Kategorie:Meer ja:メキシコ湾 ko:멕시코 만

Randmeer

Randmeere sind Nebenmeere, die am Rand der Kontinente bzw. Ozeane liegen und nur durch Inselketten, im Meer liegende Schwellen und Rücken und Tiefseerinnen - also nur unvollständig - vom freien Ozean getrennt sind. Von den Randmeeren sind Binnenmeere, die mit dem Weltmeer nur durch eine sehr schmale Meerenge (Meeresstraße mit Sichtverbindung zum gegenüberliegenden Ufer) verbunden sind, und die großen Mittelmeere, die zum Beispiel durch Festland-Flächen und Festland-Halbinseln oder/und Inselketten deutlich vom Weltmeer abgetrennt sind, zu unterscheiden. Teils wird der Ausdruck Randmeer als Synonym zu dessen Oberbegriff Nebenmeer benutzt und umkehrt.

Beispiele für Randmeere

Dies sind die Randmeere der Ozeane (alphabetisch sortiert):

Arktischer Ozean


- Barentssee
- Beaufort See
- Europäisches Nordmeer
- Grönlandsee
- Karasee
- Laptewsee
- Ostsibirische See
- Tschuktschensee
- Weißes Meer

Atlantischer Ozean


- Baffinbai
- Europäisches Nordmeer
- Golf von Guinea
- Golf von Mexiko
- Karibik
- Labradorsee
- Nordsee

Indischer Ozean


- Andamanensee
- Arabisches Meer
- Golf von Bengalen
- Timorsee

Pazifischer Ozean


- Beringmeer
- Celebes See
- Gelbes Meer
- Golf von Alaska
- Golf von Kalifornien
- Japanisches Meer
- Korallensee
- Ochotskisches Meer
- Ostchinesisches Meer
- Südchinesisches Meer
- Tasmansee

Südlicher Ozean


- Amundsensee
- Bellingshausen Meer
- Rossmeer
- Weddelmeer

Siehe auch

Nebenmeer (= Oberbegriff für):
- Binnenmeer
- Binnensee
- Mittelmeer
- Randmeer Kategorie:Meer

Atlantik

Der bis 9.219 m tiefe Atlantische Ozean bzw. Atlantik (umgangssprachlich in Deutschland Großer Teich genannt) bedeckt mit 106,57 Mio. km² Fläche etwa ein Fünftel der gesamten Erdoberfläche und ist damit der zweitgrößte Ozean der Erde.

Geografie

Der Atlantik, der sich bis auf seinen äußersten Nordostteil und seinen Südostteil auf der Westhalbkugel der Erde befindet, liegt zwischen der Arktis im Norden, Europa im Nordosten, Afrika im Südosten, der Antarktis im Süden, Südamerika im Südwesten und Nordamerika im Nordwesten. Im Norden grenzt er an das Nordpolarmeer, im Süden an das Südpolarmeer.

Daten

Ohne Nebenmeere, wie zum Beispiel Karibik, Mittelmeer und Nordsee beträgt die Fläche des 106,57 Mio. km² großen Atlantiks "nur" noch 83,4 Mio. km². Seine Wassermassen umfassen diesbezüglich ein Volumen von 354,7 Mio. km³ (bzw. 323,6 Mio. km³). Während seine mittlere Tiefe dementsprechend 3.926 m (bzw. 3.332 m) beträgt, liegt seine tiefste Stelle bei 9.219 m unter NN (s.u.).

Namensherkunft

Der Name des Atlantiks entstammt der griechischen Mythologie und bedeutet Meer des Atlas.

Meeresboden

Innerhalb des Atlantiks bzw. auf dessen Meeresboden befindet sich ein hoher und sehr langgestreckter Mittelozeanischer Rücken, viele niedrigere Schwellen, Tiefseebecken, Tiefseerinnen und verschiedene Meerestiefs. Zu den Mittelozeanischen Rücken gehört der Mittelatlantische Rücken, der sich ungefähr in der Mitte des Atlantiks von Nord nach Süd durch den Ozean zieht. Er stellt eine divergierende Plattengrenze dar. Der Ozeanboden wird immer älter, je weiter er vom Mittelozeanischen Rücken entfernt ist. Durch die ständig aus dem Mittelozeanischen Rücken hervorquellende Lava verbreitert sich der Atlantik und schiebt die Kontinente auseinander. Zu den Tiefseerinnen bzw. Meerestiefs gehört der Puerto-Rico-Graben mit seiner 9.219 m unter NN liegenden Milwaukeetief, welche die tiefste Stelle des Atlantiks darstellt. Man kann den Atlantik in Nord-, Zentral- und Südatlantik einteilen. Hierbei weisen die Böden des Zentralatlantiks das größte Alter auf - hier öffnete sich der Ozean zuerst.

Nebenmeere

Inseln

Einige der größten Inseln der Erde liegen im Atlantischen Ozean, so beispielsweise Grönland, Island, Großbritannien, Irland und Neufundland. Inselgruppen im Atlantik sind die Kanaren, die Azoren, die Bahamas, die Antillen, die Kapverden und die Falklandinseln. Kleinere, isolierte Inseln sind Madeira, Ascension, St. Helena und Tristan da Cunha.

Literatur


- Holger Afflerbach (2001): Das entfesselte Meer. Die Geschichte des Atlantik, ISBN 3492239897

Siehe auch


- Globales Förderband
- Meerestief
- Meerestiefe
- Tiefseebecken
- Tiefseerinne
- Wasser Kategorie:Ozean als:Atlantik ja:大西洋 ko:대서양 simple:Atlantic Ocean th:มหาสมุทรแอตแลนติก zh-min-nan:Tāi-se-iûⁿ

Amerikanisches Mittelmeer

n, dem Golf von Mexiko (Nordwesten) und der Karibik (Südosten)]] Das Amerikanische Mittelmeer, das bis 7.680 m tief ist und 4,354 Mio. km² Fläche bedeckt, ist ein westliches Mittelmeer des Atlantischen Ozeans.

Geographie

Das Amerikanische Mittelmeer, das aus dem Karibischen Meer (südöstlicher Teil) und dem Golf von Mexiko (nordwestlicher Teil) besteht und zu den Intrakontinentalen Mittelmeeren gehört, liegt "innerhalb" Amerikas im Mittelamerikanischen Raum zwischen Nord- und Südamerika. Dort grenzt es (u.a.) an die USA, die an den Golf von Mexiko stößt, Kuba, das an den Golf von Mexiko und an die Karibik grenzt, die an die Karibik grenzenden oder innerhalb dieser liegenden Staaten Jamaika, Haiti, Dominikanische Republik, Puerto Rico (von den USA abhängig), Venezuela, Kolumbien, Panama, Costa Rica, Nicaragua, Honduras, Guatemala und Belize sowie das an den Golf von Mexiko und die Karibik stoßende Mexiko; all dies sind die größten Staaten im Bereich des Amerikanischen Mittelmeeres. Zu diesem großflächigen Mittelmeer, das zu den ozeanischen Nebenmeeren gezählt wird, gehören neben zahlreichen kleinen Inseln, großen und kleinen Inselgruppen und Eilanden die großen Inseln Kuba, das an den Golf von Mexiko und an die Karibik grenzt, und die innerhalb oder am Rand der Karibik liegenden Inseln Jamaika, Hispaniola, und Puerto Rico; all diese Inseln gehören zu den Westindischen Inseln, die das Amerikanische Mittelmeer vom Atlantik abtrennen. Zwischen den Inseln ist das Amerikanische Mittelmeer unter anderen über die Floridastraße, die Passage der Winde (Paso de los Vientos; Windward-Passage), die Mona-Passage (Canal de la Mona), die Anegada-Passage, die Guadeloupe-Passage, die Dominica-Passage, die Martinique-Passage, den St. Lucia-Kanal und die St. Vincent-Passage mit dem eigentlichen Atlantik verbunden. Innerhalb dieses Mittelmeeres verbindet die Straße von Yucatán den Golf von Mexiko mit der Karibik. Über den von Menschen errichteten Panamakanal besteht eine Verbindung zum Pazifik.

Daten

Das Amerikanische Mittelmeer bedeckt mit seinen zwei Teilmeeren (Karibik 2,754 Mio. km² + Golf von Mexiko 1,6 Mio. km²) 4,354 Mio. km² Fläche. Seine tiefste Stelle liegt 7.680 m unter NN (hierzu und für weitere Daten siehe nachfolgend unter Meeresboden).

Meeresboden

Innerhalb des Amerikanischen Mittelmeeres bzw. auf dessen Meeresboden befinden sich Schwellen, Tiefseebecken und eine Tiefseerinne: Zu den Tiefseebecken gehört das bis 4.375 m tiefe Mexikanische Becken, das im zentralen Golf von Mexiko liegt, das bis 5.649 m tiefe Karibische Becken, das den Südostteil der Karibik darstellt, und das bis 4.901 m tiefe Yucatanbecken, das im Nordwesten des Karibischen Meeres liegt. Die Tiefseerinne ist der bis 7.680 m tiefe Kaimangraben, welcher sich im Nordwesten der Karibik südlich der Kaimaninseln zwischen den Inseln Kuba im Norden, Hispaniola im Osten und Jamaika im Süden sowie dem Golf von Honduras im Südwesten befindet und den tiefsten Bereich des Amerikanischen Mittelmeeres darstellt.

Nebenmeere, Golfe & Meeresstraßen

Neben- bzw. Teilmeere, Golfe und/oder große Meeresstraßen des Amerikanischen Mittelmeeres sind:
- Golf von Mexiko:
  - Bahía de Campeche
  - Floridastraße
  - Golf von Gonâve
- Karibik:
  - Golfo de Batabanó
  - Golf von Darién
  - Golf von Honduras
  - Golf von Venezuela
  - Maracaibosee
- Passage der Winde (Paso de los Vientos; Windward-Passage)
- Straße von Yucatán (verbindet den Golf von Mexiko mit der Karibik)

Inselgruppen und Inseln

Die größten Inselgruppen und die größten Inseln im Amerikanischen Mittelmeer sind (im Uhrzeigersinn):
- Westindische Inseln:
  - Große Antillen:
    - Kuba u.a. mit Insel der Jugend - (Golf von Mexiko & Karibik)
    - Jamaika - (Karibik)
    - Hispaniola - (Karibik)
    - Puerto Rico - (Karibik)
  - Kleine Antillen:
    - Inseln über dem Winde - (Karibik)
    - Inseln unter dem Winde - (Karibik)

Staaten & Abhängige Gebiete

Das Amerikanische Mittelmeer abgrenzende oder darin liegende Staaten und von anderen Staaten abhängige Gebiete sind (im Uhrzeigersinn):
- USA - (Golf von Mexiko)
- Bahamas - (im Atlantik nordöstlich an Karibik angrenzend)
- Kuba - (Golf von Mexiko und Karibik)
- Kaimaninseln - (Großbritannien und Nordirland) - Karibik
- Jamaika - (Karibik)
- Haiti - (Karibik)
- Dominikanische Republik - (Karibik)
- Puerto Rico - (USA) - Karibik
- Amerikanische Jungferninseln - (USA) - (Karibik)
- Britische Jungferninseln - (Großbritannien und Nordirland) - Karibik
- Anguilla - (Großbritannien und Nordirland) - Karibik
- St. Kitts und Nevis - (Karibik)
- Antigua und Barbuda - (Karibik)
- Montserrat - (Großbritannien und Nordirland) - Karibik
- Guadeloupe - (Frankreich) - Karibik
- Dominica - (Karibik)
- Martinique - (Frankreich) - Karibik
- St. Lucia - (Karibik)
- St. Vincent und die Grenadinen - (Karibik)
- Barbados - (im Atlantik östlich an Karibik angrenzend)
- Grenada - (Karibik)
- Turks- und Caicosinseln (Großbritannien und Nordirland) - (im Atlantik östlich der Bahamas an Karibik angrenzend)
- Venezuela - (Karibik)
- Niederländische Antillen - (Niederlande) - Karibik
- Aruba - (Niederlande) - Karibik
- Kolumbien - (Karibik)
- Panama - (Karibik)
- Costa Rica - (Karibik)
- Nicaragua - (Karibik)
- Honduras - (Karibik)
- Guatemala - (Karibik)
- Belize - (Karibik)
- Mexiko - (Karibik und Golf von Mexiko)

Siehe auch

Nebenmeer (= Oberbegriff für):
- Binnenmeer
- Binnensee
- Mittelmeer
- Randmeer Kategorie:Meer

Küste

] Mit Küste bezeichnet man die Zone, die sich see- und landwärts entlang der Berührungslinie (Küstenlinie) von Land und Wasser eines Meeres oder Ozeans erstreckt. Der landwärtige Teil der Küste heißt Ufer, ist er flach, spricht man von einem Strand. Bei Flüssen und Seen wird die Kontaktzone von Wasser und Land als Ufer bezeichnet. Der Küstenverlauf ändert sich durch die Wirkung der Tide, globale (eustatische) Meeresspiegelschwankungen, Mündungsdeltas der Flüsse, durch die erosive Kraft der Meeresbrandung, der Gletscher und des Windes und nicht zuletzt durch tektonische Prozesse (Landhebung und -senkung). Man unterscheidet die Küstenform an hervorstechenden Merkmalen, wie zum Beispiel Flach- und Steilküste (je nach Querprofil), Hebungs- und Senkungsküsten (je nach Schwankung des Meeresspiegels), Längs- und Querküsten (je nach geologischer Struktur) oder glatte und gebuchtete Küsten (je nach Verlauf). Die Entstehung des jeweiligen Landschaftsraumes führt zu spezifischen Küstentypen, die sich aus den genannten Hauptgruppen ableiten lassen: Ausgleichsküsten, Boddenküsten, Schärenküsten und Fjordküsten. Die Küsten sind geologisch gesehen nur Momentaufnahmen. Durch die Schwankungen des Meeresspiegels sind sie ständig im Wandel. Küsten werden anthropogen beeinflusst durch Häfen, Seeverkehr sowie die wirtschaftliche Nutzung der Küsteregion für Fischfang und Fremdenverkehr. Die Küste lässt sich entsprechend ihrer Nutzung in eine küstenferne und in eine küstennahe Zone sowie das küstenferne Festland gliedern. Entfernt von der Küste im Schelf findet Bergbau, Ölförderung, Fischfang, Sandgewinnung, Entsorgung von Abwasser statt, an Korallenriffen wird Kalk abgebaut, Fischfang betrieben und Tourismus findet statt. Zudem wird die küstenferne Zone durch Bebauung zum Schutz der Küste verwendet. Die küstennahen Zonen, in denen Sand- oder Kiesstrände anzutreffen sind, werden zur Erholung, zum Sand- und Kiesabbau genutz, meist ist eine Infrastruktur für den Tourismus vorhanden, Strandsiedlugen und Küstenschutz. In Watt- und Marschgebieten sind Aquakulturen und Naturschutzgebiete zu finden. In den Dünen findet Erholung, Camping, Sport (Golfplätze) statt. Es sind Gebäude, Naturreservate, Manövergebiete und Anlagen zur Wassergewinnung vorhanden. Im küstenferneren Festland befinden sich Häfen, Industrieanlagen, Wohnsiedlungen, Tourismusgebiete, Agrarland. Folgende verschiedene Küstentypen werden unterschieden:
- aus Sand, siehe: Strand
- aus Felsen, siehe: Klippe, Felsenküste
- aus Wiesen und flachen Landschaften, siehe: Küstenebene

Küstenformen der Ostsee

Die Küstenformen der Ostsee sind ein Resultat eiszeitlicher Gletscherbewegungen und nach-eiszeitlicher Geländehebung im nördlichen und -absenkung im südlichen Bereich der Ostsee, die bis heute fortdauern. Des Weiteren werden die Küsten durch die Lage in der Westwindzone beeinflusst, wodurch von Westen her beständig Sedimente angeschwemmt werden. Folgende Erscheinungsformen werden unterschieden:

Fjordküste

Auch an der Ostsee finden sich Fjorde: Sie kommen vor allem an den Küsten des Kattegats, das heißt in Dänemark und Südwestschweden vor. Im Unterschied zu den norwegischen Fjorden sind sie weniger tief eingegraben, da die Eisdecke hier nicht so mächtig war.

Schärenküste

Die schwedische und finnische Küste in der zentralen, nördlichen und östlichen Ostsee ist fast ausschließlich eine Schärenküste; ab und zu findet man noch vereinzelte Fjorde (Fjord-Schären-Küste). Schären sind der Küste vorgelagerte, kleine und kleinste felsige Inseln, die durch den Abschleifeffekt der Gletscher eine charakteristische Kuppenform aufweisen. Da die Ostsee nur sehr geringe Gezeiten aufweist, sind sie über die letzten Jahrtausende praktisch unverändert geblieben. Das flach abfallende Gelände wurde beim Abschmelzen des Eispanzers überflutet und die Kuppen ragten fortan als Inseln heraus; durch die Geländehebung sind mit der Zeit weitere, vorgelagerte Schären entstanden.

Kliffküste

In einigen Fällen, zum Beispiel auf Gotland oder Bornholm, haben sich Kliffküsten gebildet. Diese ragen als Steilküsten schroff hervor und markieren Geländebrüche im geologischen Untergrund. Kliffkanten finden sich auch unterhalb des Meeresspiegels. Auch die Nordküste Estlands zum Finnischen Meerbusen hin ist durch solch eine Bruchlinie geprägt. Von West nach Ost rückt dieses Kliff immer näher an die aktuelle Küstenlinie heran und erreicht bei Sillamäe immerhin knapp 60 Meter.

Fördenküste

In Schleswig-Holstein, etwa von Flensburg bis Lübeck, ist der Küstenabschnitt durch Förden gekennzeichnet.Förden sind die Flensburger Förde, die Schlei, die Eckernförder Bucht und die Kieler Förde. Diese sind bei der Entstehung der Ostsee durch den Anstieg des Meeresspiegels "vollgelaufene" ehemalige Gletschertäler. Der Unterschied zu Fjorden besteht darin, dass die Gletscher sich nicht vom Land zur See bewegten, sondern umgekehrt der Eispanzer über der heutigen Ostsee Gletscher vorantrieb, die nach dem Abschmelzen eine Rinne übrig ließen, die sich mit Seewasser füllte.Die Schleswig-Holsteinischen Förden werden von den Landschaften Angeln, Schwansen und Dänischer Wohld getrennt. Zwischen der Kieler Förde und der ihr vorgelagerten Kieler Bucht einerseits und der Lübecker Bucht als Teil der Mecklenburger Bucht andererseits liegt die Probstei und die Halbinsel Wagrien mit der Insel Fehmarn. Der Hemmelsdorfer See bei Timmendorfer Strand ist ebenfalls eine alte Förde. Er ist wesentlich tiefer als die durch eine eiszeitliche Landbarriere abgeschnittene, davorliegende "Lübecker Bucht".

Boddenküste

Die vorpommersche Küste ist durch Boddenlandschaften geprägt. Bodden sind dadurch entstanden, dass vormalige Inseln durch stetige Zuführung von Material, hauptsächlich Sand, durch schmale Brücken miteinander verbunden worden sind. Die rückwärtigen Gewässer, die Bodden, sind dadurch größtenteils von der Ostsee abgetrennt worden und mit ihr nur noch durch Rinnen verbunden.

Ausgleichsküste

Diese Küstenform bestimmt die Küstenlinie Polens von Stettin bis kurz vor Danzig und die lettische Küste. Hier sind die typischen reich gegliederten glazialen Küstenformen durch die Anströmung und den Sedimenttransport von Westen her ausgeglichen worden, so dass der Verlauf fast gerade ist. Dies ist möglich geworden, weil die von der Nordsee hereinströmenden Wassermassen auf eine Küstenlinie treffen, die von Südwest nach Nordost verläuft und dadurch alles Transportmaterial anlagert.

Haffküste

Die Haff- oder Nehrungsküste ist im Küstenabschnitt zwischen Danzig und Klaipėda entstanden. Außerdem wird das Stettiner Haff ebenfalls hinzu gezählt. Haffs entstehen vor Flussmündungen als Brackwasserreservoire, die durch schmale Landzungen, die Nehrungen, von der übrigen Ostsee größtenteils abgetrennt wurden. Durch die ständige Zufuhr von Flusswasser schließen sich die Nehrungen nicht, sondern bleiben als langgestreckte Halbinseln bestehen, die eine Rinne zum Meer offen lassen. Bekannteste Haffe sind das Kurische und das Frische Haff. Eine (unvollständige) Nehrung bildet auch der Haken von Hela bei Zoppot.

Vergleiche


- Küstengewässer
- Riviera
- Ostseeküste
- Nordseeküste
- Elfenbeinküste Kategorie:Ökosystem Kategorie:Geographischer Begriff Kategorie:Geologie Kategorie:Ozeanologie ja:海岸

Florida

Florida ist ein Staat im Südosten der USA. Er ist bekannt als der Sunshine State (dt. Sonnenschein-Staat). "Florida" kommt aus dem Spanischen und bedeutet "voll von Blumen". Der Staat wurde von den spanischen Entdeckern während der Osterzeit entdeckt. Ostern auf Spanisch heißt Pascua Florida. Die Abkürzung für Florida lautet FL. Das Wappentier von Florida ist der Weißkopfseeadler. Die Hauptstadt des beliebten Ferienziels ist Tallahasse. Florida hat eine Inselkette die "Keys"(dt. Schlüssel).Die letzte Insel ist Key West,von wo man nur 90 Meilen nach Kuba braucht. Es ist dort auch der südlichste Punkt der USA.

Geschichte

Archäologische Funde lassen darauf schließen, dass Florida vor der Entdeckung durch die europäischen Siedler, schon seit mehreren tausend Jahren bewohnt war. Die Spanier entdeckten Florida 1513 und nahmen es für die spanische Krone in Anspruch. Teile von Florida wurden danach zwischenzeitlich von Spaniern, Briten und Amerikanern kontrolliert. 1763 musste Spanien nach Ende des Siebenjährigen Krieges Florida an Großbritannien abtreten. Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, in dem Spanien auf Seiten Frankreichs gegen die Briten kämpfte, gewann es 1781 die Kontrolle über West-Florida zurück, im Frieden von Paris 1783 wurde Spanien ganz Florida wieder zugesprochen. 1819 trat Spanien Florida an die Vereinigten Staaten ab. Es wird als Notverkauf anzusehen sein, denn im englisch-amerikanischen Krieg von 1812 - 1814 hatten amerikanische Truppen das Land besetzt und es nach Kriegsende nicht mehr verlassen. Am 3. März 1845 wurde Florida der 27. Bundesstaat der USA. Heute ist Florida einer der bekanntesten Staaten Amerikas. nickname:ELSAK.

Geographie

Florida ist eine Halbinsel. An der Ostküste liegt der Atlantische Ozean, an der West- und an der Südküste der Golf von Mexiko. Im Norden liegen die US-Bundesstaaten Georgia und Alabama. Es liegt in der Nähe von Kuba, Haiti und anderen Ländern der Karibik.Nach Hawaii ist es der südlichste Staat der USA.

Bevölkerung

Florida hat 17.019.068 Einwohner (Stand: 2003), davon 65,4 % Weiße, 16,8 % Hispanics, 14,6 % Dunkelhäutige und Afro-Amerikaner, 1,7 % Asiaten, 0,3 % Indianer. Im Jahr 2000 betrug die Einwohnerzahl noch 15.982.378 und nimmt seitdem stetig zu. Es gibt 6.337.929 Haushalte und das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2002 26.646 US-Dollar.

Politik

Florida hat ein Zwei-Kammern-System mit einem 40-köpfigen Senat und einem House mit 120 Mitgliedern. Der derzeitige (2003) Gouverneur von Florida ist der Republikaner Jeb Bush, Bruder des US-Präsidenten George W. Bush. Obwohl Florida traditionell eher den Demokraten zugewandt war, kam es durch den Bevölkerungszuwachs der letzten Jahre zu einem Umschwenken der politischen Meinung in Richtung der Republikaner. Momentan ist das Verhältnis Republikaner zu Demokraten etwa 1:1. Deshalb und wegen seiner großen Einwohnerzahl und der damit verbundenen Wahlmänner-Stimmen, wird Florida von Wahlforschern als ein entscheidender Staat für die Wahl zum Amerikanischen Präsidenten angesehen. In Miami konkurrieren die liberalen Demokraten mit den reichen Exil-Kubanern, die eher den Republikanern zugewandt sind. Tampa war früher das Zentrum der Demokratischen Partei, hat sich aber in den letzten Jahren zu einem Pro-Republikaner-Zentrum entwickelt.

Wirtschaft

Floridas Klima und die vielen Strände machen es zu einem interessanten Freizeitort für Urlauber aus aller Welt. Auch die diversen Vergnügungsparks wie Disneyland, Universal Studios/Island of Adventure und der Movie Park Movie Park in der Nähe von Orlando sind große Anziehungspunkte für Touristen. Daneben konzentriert sich die Wirtschaft auf den Anbau von Zitrusfrüchten (50% des Verbrauchs der USA) inkl. Saftproduktion, es gibt zahlreiche Banken und es wird Phosphat abgebaut.

Größte Städte

¹ Bildung der Stadt am 20. Februar 2003

Andere bekannte Orte


- Key West
- Panama City
- Everglades National Park
- Cap Canaveral
- Naples

Siehe auch


- Portal:Geographie
- Liste der Städte in Florida
- Liste der Kleinstädte und Dörfer in Florida
- Liste der Countys in Florida
- Liste der Gouverneure von Florida
Kategorie:US-Bundesstaat ja:フロリダ州 ko:플로리다 주 ms:Florida simple:Florida th:มลรัฐฟลอริดา

Alabama (Bundesstaat)

Alabama [] ist ein Bundesstaat der USA, der zu den Südstaaten zählt. Der Name Alabama stammt vom Indianerstamm der Alibamu, einem Stamm aus der Muskogee-Sprachfamilie. Alibamu bedeutet übersetzt Hier wohnen wir. Alabama hat die Beinamen Cotton State und Heart of Dixie.

Geographie

Alabama ist mit 135 293 km² der neunundzwanzigst-größte Bundesstaat der USA. Es grenzt im Norden an Tennessee, im Osten an Georgia, im Westen an Mississippi und im Südosten an Florida. Im Nordosten befinden sich die steinigen Appalachen, und zwischen Coosa River und Auburn die Piedmont Hügeln (Hochebene), mit rotem, eisenhaltigem Lehmboden; im Süden und Westen ist die überwiegend sandige Küstenebene des Golfs von Mexiko. Der Bereich um Montgomery und Selma hat einen besonders fruchtbaren, dunklen Schwemmlandboden. Ein Großteil der Fläche des Staats ist von Wald bedeckt. Im Süden liegt der Golf von Mexiko, in dem der Hauptfluss Alabama River mündet. Alabama ist in 67 Landkreise (Countys) unterteilt. Siehe auch: Liste der Städte in Alabama, Liste der Countys in Alabama

Bevölkerung

Mit 4.530.000 Einwohnern (Stand: 2004) ist Alabama der dreiundzwanzigstgrößte Staat der USA. 71,1 % Weiße, 26 % der Bevölkerung sind Schwarze oder Afro-Amerikaner, 1,7 % Hispanics, 0,7 % Asiaten und 0,5 % Indianer. Es gibt 2.014.536 Haushalte.

Größte Städte

Wirtschaft

Vor allem an der Flussebene des Alabama Rivers wird Ackerbau betrieben, vor allem Baumwolle, Mais, Zuckerrohr, Tabak, Kartoffeln und Futterpflanzen. Im Bereich der Tierzucht werden überwiegend Rinder und Schweine gehalten. Alabama besteht zu 50 Prozent aus Kiefer- und Laubwäldern, weshalb Alabama auch eine große Forst- und Holzwirtschaft besitzt. Der industrielle Anteil der Wirtschaft des Staates war im 19. und 20. Jht. vornehmlich auf der Textilindustrie (überwiegend Baumwolle), sowie Zement aufgebaut, und in der Gegend um Birmingham (mit Vororten Bessemer und Irondale), wo Eisenerz verstärkt vorkommt, auch eine Eisen- und Stahlindustrie. Inzwischen spielen Autobau (DaimlerChrysler Werk in Tuscaloosa, Honda Werk in Lincoln und Hyundai in Montgomery) und Technologie (NASA in Huntsville) eine zunehmende Rolle. Pro-Kopf-Einkommen: 22.624 US-Dollar (Stand: 2002)

Geschichte

Pro-Kopf-Einkommen Vor etwa 8000 bis 9000 Jahren kamen die ersten Indianer in das heutige Gebiet Alabamas. Bis die ersten Europäer nach Alabama kamen, lebten im Norden vor allem die Cherokee und die Chickasaw Indianer. Im Süden lebten die Choctaw und die Creek Indianer. 1519 landete der spanische Entdecker Alonso Alvarez am „Mobile Bay“. 1541 kam der Spanier Hernando de Soto von den Appalachen nach Alabama. 1699 kamen die Franzosen aus dem Süden und gründeten die erste Kolonie und 1702 die Stadt Fort Louis, die bis zum Jahr 1722 Hauptstadt der französischen Kolonie Louisiana war. Im Jahre 1711 wurde die Stadt Mobile gegründet. 1763 eroberten die Engländer Alabama und 1779 die Spanier den südlichen Teil Alabamas. Im Jahr 1798 bildete Alabama, mit Ausnahme der Küste mit der Stadt Mobile, die noch zum spanischen Florida gehörte, ein Teil des Mississippi Territoriums. Nach dem Seminole Krieg 1813 wurde auch Mobile Teil des Territoriums. Vier Jahre später, im Jahr 1817, trat Mississippi als Bundesstaat in den heutigen Grenzen dem Bund bei, und das verbliebene Territorium wurde als "Alabama Territory" organisiert. Am 14. Dezember 1819 wurde Alabama schließlich 22. Bundesstaat der USA. Bis zum US-Bürgerkrieg, bei dem Alabama auf der Seite der Südstaaten teilnahm, war die Politik des Staates von den Spannungen zwischen den ärmeren Bauern der Mittelgebirge im Nordosten und den reichen Plantagenbesitzern in der Küstenebene, insbesonders in dem so genannten Black Belt um Selma und Montgomery, mit seinem besonders fruchtbaren schwarzen Böden und guten Transportwegen an den Flüssen, geprägt. Während der Confederacy, diente Montgomery einige Jahre als Hauptstadt der Confederate States of America. Nach dem Bürgerkrieg kam die Ära der Reconstruction, die Militärbesetzung des Südens durch den Norden. Die Animositäten gegenüber dem Norden der USA hielten sich bis ins späte 20. Jahrhundert. Während der Wirtschaftskrise der 1930er Jahre war Alabama eine Hochburg der Unterstützung für die Politik von Franklin Roosevelt. Die traditionelle Loyalität gegenüber der Demokraten, die aus der Reconstruction-Ära andauerte, mischte sich mit der Armut von breiten Teilen des Landes, um den New Deal besonders populär zu machen. Der Staat profitierte auch sehr von öffentlichen Investitionen, z.B. durch die Tennessee Valley Authority, da sowohl Konstruktion als auch Betrieb der Staudämme am Tennessee River im Norden des Staates Arbeitsplätze schaffte und die Rural Electrification Act (REA) war für einen ländlichen Staat wie Alabama ebenfalls besonders wichtig. Nach dem Zweiten Weltkrieg fing eine Zeit der Transformation der Politik und Gesellschaft Alabamas an. Hier wurden erbitterte Kämpfe um die Segregation ausgefochten, und der zunehmende Einfluss von Bürgerrechtlern auf die Demokratische Partei sowie der zunehmende Einfluss von Christlicher Fundamentalismus auf die Republikanische Partei (USA) führten zwischen 1955 und 1985 zu einem Wandel Alabamas von einer Hochburg der einen Partei zu einer Bastion der anderen. Martin Luther King und Rosa Parks wohnten beide in Montgomery. Der Gouverneur George Wallace war als Integrationsgegner ebenfalls weit über die Grenzen Alabamas bekannt. Wirtschaftlich begann eine Modernisierung, und auch mit der zunehmenden Klimatisierung von Innenräumen begann ein Bevölkerungszuzug aus den Nordstaaten. Am 12. September 1979 wurde die Küstenregion von Alabama durch den Hurrikan Fredric schwer in Mitleidenschaft gezogen. Am 4. Oktober 1995 wurde die Küstenregion von Alabama durch den Hurrikan Opal schwer in Mitleidenschaft gezogen. Am 16. September 2004 wurde die Küstenregion von Alabama durch den Hurrikan Ivan schwer in Mitleidenschaft gezogen. Am 29. August 2005 wurde die Küstenregion von Alabama durch den Hurrikan Katrina schwer in Mitleidenschaft gezogen.
Liste der Gouverneure von Alabama

Siehe auch


- Alabama-Paradoxon
- CSS Alabama, ein Militärschiff aus dem Jahr 1862

Weblinks


- [http://www.alabama.gov/ Offizielle Seite]
- [http://www.touralabama.org/ Fremdenverkehrsamt]
Kategorie:US-Bundesstaat ja:アラバマ州 ko:앨라배마 주 simple:Alabama th:มลรัฐแอละแบมา

Mississippi (Bundesstaat)

Mississippi ist ein Bundesstaat im Süden der Vereinigten Staaten von Amerika. Er hat eine Bevölkerungszahl von rund 2,6 Millionen und eine Fläche von etwa 125.000 km². Die Hauptstadt ist Jackson.

Geographie

Er liegt östlich des gleichnamigen Flusses an dessen Unterlauf. Das Gebiet ist größtenteils flach mit einigen niedrigen Erhebungen im äußersten Nordosten. Im Süden hat der Staat eine schmale Küste zum Golf von Mexiko. Mississippi grenzt an die US-Bundesstaaten Tennessee im Norden, Alabama im Osten, und auf der westlichen Seite des Flusses Mississippi liegen Arkansas und Louisiana. Das Staatsgebiet setzt sich aus zwei Ebenen (der Flussebene des Mississippi River und dem Delta im Golf von Mexiko) sowie aus einer Hügellandschaft im Nordosten des Staates zusammen. Neben dem dominierenden Fluss, dem Mississippi, ist auch noch sein Nebenfluss, der Yazoo River, von gewisser Bedeutung. Größte Städte (Einwohner 1. Juli 2004)
- Jackson - 179.298
- Gulfport - 71.851
- Biloxi - 50.115
- Hattiesburg - 46.442
- Greenville - 38.979
- Meridian - 38.833
- Southaven - 36.244
- Tupelo - 35.418
- Olive Branch - 26.516
- Pascagoula - 25.873
- Vicksburg - 25.776
- Columbus - 24.791
- Clinton - 24.392
- Pearl - 23.039
- Starkville - 21.964
- Horn Lake - 21.764
- Ridgeland - 21.577 Liste der Städte in Mississippi

Geschichte

Liste der Städte in Mississippi Traditionell wurde das Gebiet des heutigen Mississippi von Natchez, Caddo und Chickasaw bewohnt. Die ersten Europäer, die das Gebiet betraten, waren die Expeditionsteilnehmer mit Hernando de Soto. Die erste europäische Ansiedlung war französisch und in der Gegend von Biloxi.

18. Jahrhundert

Ausgehend von New Orleans stießen die französischen Kolonisten weiter ins Territorium des heutigen Staates vor. Dabei kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Natchez. 1729 schließlich kam es zu einer militärischen Konfrontation, in deren Folge die Natchez fast ausgerottet wurden, die Franzosen aber das Staatsgebiet ebenfalls verließen. 1763 kam das Gebiet östlich des Mississippi River an Großbritannien. Die südliche Gegend profitierte ökonomisch noch stark von den Franzosen in New Orleans. Sie brachten ebenso die Holzindustrie in die Gegend wie Viehzucht, viele Früchte, Reis, Tabak, Indigo und eine bestimmte wertvolle Baumwollart, die ursprünglich aus Siam stammte. Mit den Franzosen kam ebenfalls das Plantagensystem mit Sklavenarbeit, das diese aus ihren karibischen Kolonien übernahmen. Größere Siedlerzahlen kamen aber erst mit den Briten nach Mississippi. Zuerst bekamen Veteranen des Franzosen- und Indianerkriegs dort Land zugesprochen. Es handelte sich also von Anfang um eine Migration aus wirtschaftlichen Gründen von Menschen mit einem größtenteils mittelständischen Hintergrund. Die Siedler gründeten als erste Stadt Natchez. In Folge des von den Siedlern in Mississippi größtenteils abgelehnten Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges fiel das Gebiet an Spanien. Um sich dort zu halten, gewährte die spanische Krone den Siedlern der Gegend viele Privilegien - Steuerfreiheit, einen festen hohen Preis für den dort angebauten Tabak und eine großzügige Landvergabe an Neusiedler. Die Siedler reagierten darauf, indem sie erstmals nenneswerte Mengen an Sklaven anschafften, und sich gleichzeitig im Vertrauen auf die hohen Tabakpreise verschuldeten. Als die Tabaksubventionen schließlich eingestellt wurden, sahen sich die meisten Siedler von plötzlicher Armut bedroht. Erst nach diversen Experimenten kamen sie darauf, im großen Stil Baumwolle anzubauen, welche schließlich zur bestimmenden Ertragsbasis der Südstaatenökonomie werden sollte. Begünstigt wurde der Erfolg zum einen durch die Erfindung der Cotton Gin durch Eli Whitney, zum anderen durch schwere Sklavenaufstände und Rassenunruhen, die den primären Produzenten der damaligen Zeit, Santo Domingo lähmten. Um 1800 hatten die meisten Plantagen im südlichen Mississippi auf Baumwolle umgestellt. Präsident Andrew Jackson vertrieb die Creek, die Chickasaw und die Choctaw, die noch im Staat leben. Auch im Norden und Osten Mississippis wurden auf diese Weise große Flächen zur Besiedlung durch Europäer frei. Fast alle Siedler waren bereits vorher in den USA angesiedelt ; sie hofften hier auf ein wirtschaftliches Weiterkommen durch freies sehr fruchtbares Land im Staat und die Anbindung an den Mississippi River und damit an die europäischen Märkte.

19. Jahrhundert

Der Staat Mississippi wurde am 10. Dezember 1817 als 20. Staat in die Union aufgenommen. Vor dem Bürgerkrieg war Mississippi der größte Produzent von Baumwolle in den USA. Am 9. Januar 1861 sagte es sich als zweiter Staat nach South Carolina von der Union los. Jefferson Davis, der Präsident der Konföderierten Staaten von Amerika, war Bürger Mississippis. Bis heute spielt dieser Teil der Geschichte eine wichtige Rolle in der Selbstwahrnehmung. Die Staatsflagge enthält (obwohl dies von vielen kritisiert wird) die alte Kriegsflagge der Konföderierten Staaten; obwohl rechtlich abgeschafft lässt sich in vielen Landesteilen weiterhin praktisch eine Segregation beobachten.

20. Jahrhundert

1966 war der Staat der letzte, welcher die Prohibition in den USA widerrief. Am 17. August 1969 traf der Hurrican Camille auf die Küste Mississippis; er hinterließ 248 Tote und 1,5 Mrd. US-$ (damaliger Wert) Schaden.

21. Jahrhundert

Ende August 2005 löste der Hurrikan Katrina enorme Zerstörungen aus, die noch über viele Jahre Folgen haben werden. Siehe auch: Liste der Gouverneure von Mississippi, Champion-Hill

Kultur

Viele der bekanntesten Blues- und Rock 'n' Roll-Künstler stammen ursprünglich aus dem südlichen Teil Mississippis. Oft gelangen sie von dort in die direkt hinter der Staatsgrenze zu Louisiana liegenden Städte New Orleans oder Memphis. Bekanntester Interpret des Staates ist Elvis Presley. Der Staat selbst ist sehr ländlich geprägt, Kirchen (insbesondere fundamenalistisch-baptistische) spielen in der Fläche eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Kultur. Mississippi ist die Heimat des Literatur-Nobelpreisträgers William Faulkner . Viele seiner Romane spielen in einem fiktiven Yoknapatawpha County , das im Hügelland von Mississippi liegt.
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Louisiana

Louisiana (Abkürzung: LA), auch "Pelican State" genannt, ist ein Bundesstaat in den Vereinigten Staaten von Amerika. Louisiana liegt im Süden der USA, an der Mündung des Mississippi in den Golf von Mexiko und hat eine Größe von 112.836 km2.

Geschichte

Golf von Mexiko Der Name wurde zu Ehren von König Ludwig XIV. von Frankreich gewählt. Louisiana wurde früh entdeckt; bereits der Spanier Hernando de Soto erforschte 1539-1542 das Mississippigebiet, der Franzose de la Salle setzte diese Forschungen 1681 fort, woraufhin Frankreich das Gebiet für sich beanspruchte und 1699 erstmals dauerhaft besiedelte. [siehe Louisiana (Kolonie)]

18. Jhdt.

Die Besitzverhältnisse änderten sich im Laufe der Jahre mehrmals: Auf Grund der Übereinkünfte im Pariser Frieden, kam der westliche Teil 1762 an Spanien, der östliche ein Jahr später an Großbritannien, das ihn 1783 an die USA abgeben musste. 1800 erwarb Napoleon I. den spanischen Anteil zurück.

19. Jhdt.

Am 30. April 1803 kaufte US-Präsident Thomas Jefferson Louisiana von
Napoleon I. für 15 Mio $ ab (Louisiana Purchase). Die USA verdoppelten damit ihr Staatsgebiet auf einen Schlag, denn das damalige "Louisiana" umfasste noch große Gebiete des Mittleren Westen der USA. Louisiana wurde am 10. März 1804 in einer förmlichen Zeremonie an die USA übergeben, wurde aber erst am 30. April 1812 zum 18. Bundesstaat der USA. Während des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861-1865) gehörte das Land der Südstaaten-Union der Konföderierten Staaten von Amerika an. Hauptstadt von Louisiana ist Baton Rouge, größte und bekannteste Stadt ist New Orleans.

21. Jhdt.

Im August 2005 wurde der Südosten des Staates vom Hurrikan Katrina heimgesucht. Die Stadt New Orleans und umliegende Regionen erlitten dabei schwerste Schäden.
- Liste der Gouverneure von Louisiana

Kultur

Das Leben in Louisiana ist von zahlreichen Kulturen, Sitten und Gebräuchen geprägt, beispielsweise auch dem Voodoo-Kult. Noch heute ist der französische Einfluss spürbar. Eine weitere Besonderheit ist, dass in Louisiana als einzigem US-Bundesstaat das römische Bürgerliche Recht als Basis des Rechtssystems benutzt wird, nicht das angelsächsische Gemeine Recht.

Bevölkerung

Louisiana hat keine offizielle Amtssprache. Aufgrund der starken Präsenz des Französischen wurden bis zum Amerikanischen Bürgerkrieg offizielle Dokumente sowohl auf Englisch als auch auf Französisch herausgegeben. Die Verfassung von 1845 und ein Gesetz von 1847 sicherten die Zweisprachigkeit. Eine weitere sprachliche Minderheit bilden die Islenos, welche im 18. Jahrhundert von den Kanarischen Inseln nach Louisiana auswanderten. Louisiana hat 4.496.334 Einwohner (Stand: Juli 2003). Davon sind 62,5 % Weiße (darunter 16 % französischer Herkunft und 7 % deutschstämmig), 32,5 % Afro-Amerikaner, 2,4 % Hispanics, 1,2 % Asiaten (hauptsächlich Vietnamesen), 0,6 % Amerikanische Ureinwohner. Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2002: 22.910 US-Dollar.

Wirtschaft

Neben der Landwirtschaft (Baumwolle, Reis und Zuckerrohr), Salz- und Schwefelförderung ist seit Ende des 20. Jahrhunderts Louisiana zweitgrößter Erdöl- und Erdgasproduzenten der USA. Daneben ist noch der Hafen und der Tourismus in New Orleans von größerer Bedeutung.

Größte Städte

:
- Liste der Städte in Louisiana :
- Liste der Parishes in Louisiana

Siehe auch


- Französisch in Louisiana
- Cajuns
- Cajun (Sprache)
- Französisch in den USA
- German Coast (Louisiana)

Weblinks


- [http://www.louisiana.gov/wps/portal/ Offizielle Homepage von Louisiana] Kategorie:US-Bundesstaat ja:ルイジアナ州 ko:루이지애나 주 simple:Louisiana

Mexiko

Die Vereinigten Mexikanischen Staaten (Estados Unidos Mexicanos) oder einfach nur Mexiko (México) sind ein Staat in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an die USA und im Süden an Belize und Guatemala. Westlich liegt der Pazifik, im Osten der Golf von Mexiko sowie das Karibische Meer, beides Randmeere des Atlantiks.

Geographie

Mexiko ist mehr als 5½mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland und liegt auf dem nordamerikanischen Kontinent.
- Fläche komplett: 1.972.540 km², davon
- Land: 1.923.046 km²
- Wasser: 49.176 km² Mexiko grenzt im Norden an die USA und im Südosten an Guatemala und Belize. Es besitzt zudem 12.540 km Meeresküste, davon
- 8.300 km Küstenland am Pazifik
- 3.200 km Küstenland am Atlantik Mexiko besitzt auf 200 Seemeilen (370 km) exklusive Nutzungsrechte. Die größten Städte Mexikos sind Mexiko-Stadt, Ecatepec de Morelos, Guadalajara, Puebla, Ciudad Juárez, Tijuana, Ciudad Nezahualcóyotl, Monterrey und León. Siehe: Liste der Städte in Mexiko

Klima

Liste der Städte in Mexiko Mexiko ist ein klimatisch vielgestaltiges Land, das sowohl über subtropisches und alpines Klima als auch über Wüstenklima verfügt. Es gehört somit in den Übergangsbereich der sommerfeuchten äußeren Tropen mit 8–10 humiden Monaten im Südosten des Landes über die ganzjährig ariden Subtropen im Bereich des Wendekreises, bis zum Winterregenklima Kaliforniens, das im äußersten Westen (Baja California) gerade noch wirksam wird.

Räumliche Gliederung

Kalifornien Der größte Teil Mexikos besteht aus einem Hochlandblock, der an markanten Bruchlinien im Osten und Westen herausgehoben wurde. Die Randgebirge sind sehr unterschiedlich gestaltet: die Sierra Madre Oriental im Osten setzt sich aus parallel streichenden Faltenzügen und steil aufragenden Schichtrippen der Jura- und Kreideformation zusammen. Dagegen baut sich die Sierra Madre Occidental im Westen aus flach lagernden vulkanischen Decken des Tertiärs auf. Beide erscheinen von den hügeligen Küstentiefländern aus als hohe Gebirgsmauern. Tertiär Das Hochland ist in weite Beckenlandschaften gegliedert. Diese erreichen an der Grenze zu den USA 1.200 m Meereshöhe. An die Sierra Madre Occidental schließt sich südlich die Cordilliera Neo Volcanica an, die aus vulkanischen Ablagerungen aus der Zeit des Pliozän bis Quartär besteht und nicht nur durch Riesenvulkane, sondern zusätzlich durch eine Vielzahl von vulkanischen Kegeln und Kratern geprägt ist. Sie bildet den Südrand des Hochlandblocks, der in einer Bruchstufenzone rund 1.000 m tief zur Senke des Río Balsas abbricht. Im Süden befindet sich die Sierra Madre del Sur westlich der Sierra Madre de Chiapas. Nordöstlich vorgelagert ist die Halbinsel Yucatán. Sie besteht aus einer Kalksteintafel, die seit dem Tertiär aus dem Meer herausgehoben wurde. Die höchsten Vulkane des Landes sind der Citlaltépetl (auch Pico de Orizaba genannt), der mit 5.700 m gleichzeitig der höchste Berg in Mexiko ist, der derzeit aktive Popocatépetl mit 5.452 m und der Iztaccíhuatl mit 5.286 m.

Name

Der Staat ist nach seiner Hauptstadt benannt, deren Name auf ihre aztekischen Vorläuferin »Mexico-Tenochtitlan« zurückgeht. Dabei stammt der Teil »Mexi« vom Kriegsgott »Mexitli«, dessen Name sich wiederum aus »metztli« (Mond) und »xictli« (Nabel) zusammensetzt (»Mondkind«). Das »co« bzw. »ko« im Deutschen ist einfach ein Ortssuffix. Alle diese Wörter sowie viele weitere geographische Namen basieren in ihrer lateinischen Schreibweise auf der (kastilischen) Transkription der Spanier, der ersten Europäer dort. Sie schrieben den -Laut (deutsch: sch) der Nahuatl-Sprache wie damals bei ihnen üblich als x. Seither hat sich die Aussprache des Spanischen allerdings gewandelt und das alte x wird (deutsch: ch (nach a, o, u)) ausgesprochen – ebenso wie j und g (vor e, i), die einstmals (französisch: j) lauteten. In der Folge werden nun alle diese Worte mit j oder g geschrieben (z. B. Don Quixote -> Don Quijote) und x klingt ähnlich wie im Deutschen. Namen wurden allerdings wie auch bei anderen vergleichbaren Vorgängen anderswo nur teilweise (vgl. z. B. Celle) an die neue Buchstaben-Laut-Zuordnung angepasst. Trotzdem findet sich in spanischen Texten auch die Schreibweise Méjico statt México. In Mexiko selbst wird meist Wert auf die Schreibung mit x gelegt, da sie als eigene, nicht koloniale Schreibung gilt. Die königlich-spanische Akademie (Real Academia Española), die für die Festlegung der spanischen Orthographie zuständig ist, lässt beide Schreibweisen zu. Daneben wird das x teilweise, etwa in »Xochimilco«, als ausgesprochen (etwa »Schotschimilko«). Auf deutsch müsste es vom Original (heute: Mexihco, ) her also eher »Meschiko«, »Meeschiko« oder »Mehschiko« und von der aktuellen Aussprache eher »Mechiko« (oder »Mehchiko«) heißen, obwohl im Deutschen ch nach e üblicherweise gesprochen wird. Beide spanischen Schreibweisen (México und Méjico) erfordern von den meisten nicht spanischsprachigen Lesern zusätzliches Wissen zur Aussprache, da x und j in den meisten Sprachen für andere Laute stehen.

Bevölkerung

Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus 75 % Mestizen, indigenen Völkern (unter anderem Maya, Azteken) und Europäischstämmigen (meist Spanier). Ein Teil der Mexikaner hat auch afrikanische Vorfahren, allerdings zu einem sehr geringen Prozentsatz. Die Mehrheit der schwarzen Mexikaner ging in den letzten 200 Jahren innerhalb der Mestizenbevölkerung auf. Im Bundesstaat Veracruz und an der Westküste sind jedoch noch einige von ihnen zu finden. Das einzige auf mexikanischem Boden gesprochene Kreol ist das Gullah. Es wird von den Angehörigen der Schwarzen Seminolen in der kleinen Gemeinde Nacimiento de los Negros (in der Nähe von Muzquiz, Coahuila) gesprochen.

Religion

90 % der Mexikaner sind Katholiken. Daneben gibt es eine wachsende protestantische Minderheit (7 %) sowie Anhänger traditioneller Religionen (3 %). Im Gegensatz zu den meisten europäischen Ländern, spielt die Religion in Mexiko und in anderen Lateinamerikanischen Ländern noch eine große Rolle.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Mexikos In den Jahren 1507 und 1574 erreichen die ersten spanischen Expeditionen unter Francisco Hernández de Córdova und Juan de Grijalva die Halbinsel Yucatán. Die neu „entdeckten“ Hochkulturen und die reichlichen Goldgegenstände machen die tierra firme, das Festland, für die Spanier interessant. In den Jahren 1519 bis 1521 gelingt es Hernán Cortés, das so genannte Azteken-Reich mit Hilfe zahlreicher indigener Verbündeter zu stürzen. Das heutige Mexiko wird zum Vizekönigreich Neuspanien. Im Jahre 1815 wurde die Unabhängigkeit von Spanien erklärt, die einen langen Krieg nach sich zog, der 1821 zur endgültigen Unabhängigkeit führte. Danach verlor das mexikanische Gebiet an Größe, durch Verkauf an und durch die Invasion der USA (siehe auch Mexikanisch-Amerikanischer Krieg). Mexikanisch-Amerikanischer Krieg In den 1860ern stand das Land unter der Besetzung durch Frankreich, das in dieser Zeit den Kaiser Maximilian von Mexiko einsetzte. Der von den Franzosen vertriebene Präsident Benito Juarez beendete die Kaiserzeit durch die Hinrichtung Maximilians. Die lange Diktatur Porfirio Díaz' führte 1911 zur Mexikanischen Revolution. Die revolutionären Kräfte besiegten die Armee, verloren sich aber in internen Streitereien, die das Land zwanzig Jahre lang in ständiger Unruhe hielten. Am Ende der Revolution kontrollierte die Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) das Land bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Siehe auch: Liste der Präsidenten Mexikos

Politik

Mexiko ist seit 1917 eine präsidiale Bundesrepublik. Die Verfassung von 1917 wurde zuletzt im Jahr 1994 geändert. Der Präsident steht im Mittelpunkt des mexikanischen Institutionensystems und wird für eine einzige Amtszeit von sechs Jahren, sexenio genannt, direkt gewählt. Das Parlament (Congreso de la Unión) besteht aus Abgeordnetenhaus (Cámara Federal de Diputados) (500 Mitglieder) und Senat (Senado) (128 Mitglieder). Die Wahl erfolgt alle drei beziehungsweise sechs Jahre. Mexiko wurde von 1929 bis 2000 von ein und der selben Partei regiert: der Partido Revolucionario Institucional (PRI). Seit Dezember 2000 ist Vicente Fox Quesada (PAN) Präsident von Mexiko. Während der Regierungszeit der PRI bestand lange Zeit keine klare Trennung zwischen den Institutionen des Staates und jenen der “offiziellen Partei”, das heißt der PRI. So unterstand etwa auch die Organisation von Wahlen der PRI. Dies führte zu zahlreichen Berichten über Unregelmäßigkeiten bei der Wahl wie beispielsweise Fälschung von Wahllisten, mehrfacher Stimmabgabe, Stimmenkauf, Kontrollen der Stimmabgabe, Wahlurnenraub und unkorrekter Stimmenauszählung. Seit 1990 ist das überparteiliche Instituto Federal Electoral (IFE) für die Vorbereitung und Durchführung von Wahlen zuständig. Im Land werden Demokratiedefizite beklagt. So finden Maßnahmen gegen die Opposition statt. Als Beispiel sei die Aufhebung der Immunität (im Zuge eines fragwürdigen Amtsmissbrauchsverfahrens) des populären Bürgermeisters von Mexiko-Stadt Andrés Manuel López Obrador im April 2005 genannt, womit nicht zuletzt seine Präsidentschaftskandidatur verhindert werden sollte. Erst unter dem Druck von Massenprotesten wurde die Anklage fallen gelassen. Mexiko erlangte während des Faschismus in Europa große Bedeutung als Exilland [http://www.literaturepochen.at/exil/multimedia/pdf/mexikoveranstchronikpatka.pdf].

Grenzpolitik

Der Grenzübergang zwischen Mexiko und den USA steht aufgrund des Wohlstandsgefälles zwischen den beiden Staaten im besonderen Blickpunkt der Behörden. Bei einem Treffen zwischen Präsident Vicente Fox und dem US-Präsidenten George W. Bush am 7. März 2004 wurde vereinbart, dass Mexikaner, die häufig in die USA reisen, von den strengen Grenzkontrollen (Fingerabdrücke, Fotografien) bei der Einreise in die USA teilweise ausgenommen werden. Diese Bestimmungen wurden von Washington vor allem zum Schutz vor terroristischen Anschlägen eingerichtet. Die USA kämpfen seit langem gegen illegal im Land lebende Mexikaner. Ein weiterer Streitpunkt mit den USA ist die Auslieferung von Gefangenen: die mexikanische Verfassung nennt in ihrem Artikel 18 als zulässigen Zweck von Bestrafung einzig die Rehabilitation von Kriminellen. Der mexikanische oberste Gerichtshof hat daher die Auslieferung von Gefangenen an Länder verboten, in denen ihnen die Todesstrafe oder eine lebenslängliche Haft ohne Aussicht auf Freilassung droht. Dies ist in den meisten Bundesstaaten der USA der Fall, wodurch der alte „Brauch“ von in den USA gesuchten Verbrechern, nach Mexiko zu fliehen, einen neuen Auftrieb erhalten hat. Karte Mexikos

Bundesstaaten

Karte Mexikos Mexiko besteht aus 31 Bundesstaaten (Estados) und einem Bundesdistrikt (Distrito Federal), der die Hauptstadt umfasst: Siehe auch: Liste mexikanischer Staaten nach Einwohnerzahl und Fläche

Wirtschaft

Mexikos Wirtschaft wurde in den letzten Jahren stark dereguliert und privatisiert. Die Dominanz privater Firmen wächst ständig und die Privatisierung von Eisenbahn, See- und Flughäfen geht ihrem Ende entgegen, ebenso wie die weitere Privatisierung der Banken. Die Liberalisierung des Energiesektors schreitet weiter voran. In den Bereichen Telekommunikation und Petrochemie stehen noch Reformen aus. Mexiko ist das wirtschaftlich stärkste Land Lateinamerikas und belegt momentan Rang 8 der Export-Weltrangliste. Mittlerweile hat Mexiko zwölf Freihandelsabkommen mit über 40 Ländern, unter anderem mit der EU (seit 2000), Japan, Guatemala, Honduras und El Salvador. Seit dem 1. Januar 1994 ist Mexiko Mitglied des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA). In den ersten Jahren nach dessen Inkrafttreten hatte sich die wirtschaftliche Situation des Landes nur unwesentlich verbessert. Seit Beginn des Freihandels sind die Ausfuhren bis heute um das Dreifache gestiegen, so entfallen mittlerweile 90 % der Exporte auf Freihandelsabkommen. Der höchste Zuwachs wird bei den Erdölausfuhren verzeichnet. Bedingt durch die stark gestiegenen Ölpreise konnte ein Wachstum von 27,3 % verzeichnet werden. Die Haushaltslage ist fast ausgeglichen und die Verschuldung konstant. Der Außenhandel weist ein Defizit von ca. 7,1 Mrd. Euro auf. Das wirtschaftliche Wachstum liegt bei 4,9 % (BIP 2004) und die Arbeitslosenquote bei 4,3 %. Es besteht jedoch eine starke Unausgewogenheit in der Reallohn-Verteilung. So leben ca. 40 % (2003) der Bevölkerung unter der Armutsgrenze und die Inflationsrate beträgt 4,0 % (2004). Inflationsrate Das Bruttoinlandsprodukt (571 Milliarden Euro, bei 37,73 Millionen Beschäftigten im Jahr 2004) teilt sich auf in:
- Landwirtschaft: 4 % des BSP werden erwirtschaftet durch 18 % der Beschäftigten
- Industrie: 27,2 % des BSP werden erwirtschaftet durch 24 % der Beschäftigten
- Dienstleistung: 68,9 % des BSP werden erwirtschaftet durch 58 % der Beschäftigten Quelle: http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/mx.html#Econ http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=111

Kultur

Essen und Trinken

Hauptartikel: Mexikanische Küche Die mexikanische Küche zeichnet sich durch die Synthese von aztekischen und spanisch-kolonialen, im Süden auch Maya-Traditionen aus. Regional gibt es in Mexiko große Unterschiede zwischen Küste und zentralem Hochland, chiliverliebtem Süden und rindfleischorientiertem Norden. Die wichtigste Mahlzeit am Tag ist das Mittagessen, entsprechend lang ist auch die Mittagspause eines üblichen Arbeitstages. Abends wird dann meist nur noch ein kleiner Imbiss verzehrt, ein paar Früchte, ein Taco oder ähnliches. In einem heißen, tropischen Land mit großenteils üppiger Vegetation spielen Früchte und bestimmte Gemüsesorten eine dominante Rolle. Das Trinkwasser wird in Wasserflaschen oder Kanistern verkauft, da das Wasser aus den Wasserleitungen verschmutzt ist. Gerne getrunken wird die von den Spaniern eingeführte Horchata, ein süßliches Reis/Zimt-Getränk, das gekühlt serviert wird. Die üblichen alkoholischen Getränke sind Bier, Tequila, Mezcal und Pulque.

Feiertage


- Día de los Muertos
- Día de la Independencia
- Guadalupana
- Día de la Revolución Mexicana

Literatur


- Octavio Paz
- Juan Rulfo
- Carlos Fuentes
- Alfonso Reyes
- José Vasconcelos
- Angeles Mastretta
- Laura Esquivel
- Mariano Azuela
- Paco Ignacio Taibo II

Malerei


- Diego Rivera (muralismo)
- Frida Kahlo
- Jesús de la Helguera
- Rufino Tamayo (muralismo)
- José Clemente Orozco (muralismo)
- David Alfaro Siqueiros (muralismo)
- José Luis Cuevas
- Dr. Atl
- Juan O'Gorman

Musik


- Mariachi
- Danzón
- Carlos Santana
- El Tri
- Lila Downs
- Lhasa de Sela
- Maná
- Molotov
- Control Machete
- Luis Miguel
- Cristian Castro
- Vicente Fernández
- Alejandro Fernández
- Thalia
- Paulina Rubio
- Café Tacuba
- Panteón Rococó
- Julieta Venegas
- Cri Cri
- Jorge Negrete
- Juan Gabriel
- José José
- Los Panchos
- Silvestre Revueltas
- Manuel M. Ponce
- Pablo Moncayo
- Diego Torres

Nationalhelden


- Emiliano Zapata
- Benito Juárez
- Miguel Hidalgo
- Francisco "Pancho" Villa
- Francisco I. Madero
- José María Morelos y Pavón
- Ignacio Zaragoza

Schauspieler


- Jay Hernandez
- Salma Hayek
- Anthony Quinn
- Diego Luna
- Gael García Bernal
- Cantinflas
- Pedro Infante
- Ricardo Montalban
- Rosita Quintana
- Jorge Negrete
- Germán Valdés Tin-Tan
- Verónica Castro
- Victoria Rufo
- Maria Félix
- Dolores del Rio
- Victor Pereira Ucha

Weitere Themen


- Desert Cultures
- Piñata

Literatur


- Dario/Kanzleiter, Boris (Hrsg.): Nach Norden. Mexikanische ArbeitsmigrantInnen zwischen neoliberaler Umstrukturierung, Militarisierung der US-Grenze und dem amerikanischen Traum. Verlag: Schwarze Risse, 1999, ISBN 3-924737-47-9
- John Ross: Mexiko. Geschichte-Gesellschaft-Kultur. Unrast, ISBN 3-89771-018-8 [http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,140,4.html]
- Hans W. Tobler: Die mexikanische Revolution. Aktualisierte Taschenbuchausgabe. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3518384880
- William Prescott: Die Eroberung von Mexiko. Parkland Verlag, ISBN 3-88059-993-9

Weblinks


- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=111 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.mexiko-lexikon.de Mexiko-Lexikon] (Umfangreiches Lexikon basierend auf Wikimedia, auf Mexiko spezialisiert)
- [http://www.mexico-mexiko.com Mexico Community] (Diskussionsforum und Informationsplattform)
- [http://www.mexiko-mexico.de Mexico-Portal] (Mexiko-Portal von Oliver Koch, von Reisen bis Wirtschaft)
- [http://www.mexiko-lindo.de Mexiko Lindo y Querido] (Homepage von Jürgen Fröhler, umfassendes Angebot)
- [http://www.mexico-info.de Mexico-Info] (Deutschsprachige Homepage von Monika Horvat, mit Schwerpunkt Reise und Kultur)
- [http://www.willgoto.com/categories.aspx?Destination=329&Langue=3 Mexiko] Reiseführer und Reiseverzeichnis
- [http://www.femexfut.org.mx Mexikanischer Fußballbund]
Kategorie:Staat ! ja:メキシコ ko:멕시코 ms:Mexico simple:Mexico th:ประเทศเม็กซิโก zh-min-nan:México

Veracruz (Bundesstaat)

Veracruz ist ein Bundesstaat an der Ostküste Mexikos, er hat 71.699 km² und ca. 7,3 Mio. Einwohner. Seine Hauptstadt ist nicht Veracruz Llave, die größte Stadt und traditionell der wichtigste Hafen, sondern das klimatisch günstigere Xalapa. Der Bundesstaat ist langgezogen und hat Anteil an der Küstenebene sowie an den Ostabhängen des Hochlandes von Mexiko. Der wichtigste Wirtschaftszweig ist die Erdölförderung. Traditionelle Exportgüter der Region sind Kaffee, Gummi, Kakao, Vanille und Baumwolle. Das südliche Veracruz gehörte 1200 bis 400 v. Chr. zum Kulturbereich der Olmeken. Ihre Zentren in dieser Region waren San Lorenzo und Tres Zapotes, von denen man Artefakte im anthropologischen Museum von Xalapa findet. 300 bis 900 n. Chr. blühte im Mittelteil des Staates die „Veracruz-Klassik“, die von Teotihuacán beeinflusst ist, aber eine deutlich eigene Handschrift hat. Berühmt sind die kuriosen „Nischenpyramiden“ in El Tajín. Nach der Aufgabe El Tajíns dominierten Tolteken und teilweise auch die Azteken die Gegend und unterwarfen die einheimischen Totonaken und Huaxteken, von denen die Spanier (ähnlich wie in Tlaxcala) anfangs als hochwillkommene Verbündete begrüßt wurden. Neben diesen (heute noch bestehenden) Gruppen ist Veracruz - dank seiner Offenheit zur Karibik hin - der einzige Bundesstaat mit signifikantem Anteil afrikanischstämmiger Bevölkerung.

Weblinks


- [http://www.veracruz.gob.mx offizielle Seite des Bundesstaates] (spanisch)
Kategorie:Mexikanischer Bundesstaat

Tabasco

Tabasco ist der Name für # einen mexikanischen Bundesstaat, siehe Tabasco (Mexiko) # einer Sorte des Chili, siehe Tabasco (Pflanze) # eine scharfe Würzsauce, siehe Tabascosauce

Yucatán (Bundesstaat)

Yucatán ist ein mexikanischer Bundesstaat, der den nordwestlichen Teil der gleichnamigen Halbinsel einnimmt. Im Süden grenzt er an Campeche, im Norden an den Golf von Mexiko und im Osten an Quintana Roo. Er umfasst 38.402 km² und hat ca. 1,7 Mio. Einwohner. Hauptstadt ist Mérida. In ihm befinden sich einige der bedeutendsten Maya-Ruinenstätten wie Chichén Itzá oder Uxmal.

Weblinks


- [http://www.yucatan.gob.mx Homepage des Bundesstaates] (spanisch)
Kategorie:Mexikanischer Bundesstaat

Quintana Roo

Quintana Roo ist ein Bundesstaat Mexikos (seit 1974). Er hat eine Fläche 50.212 km² und ca. 875.000 Einwohner (2000). Seine Hauptstadt ist Chetumal. Er wurde benannt nach Andrés Quintana Roo, einem Freiheitsdichter . Quintana Roo liegt langgestreckt an der Karibikküste auf der Halbinsel Yucatán. Im Süden grenzt er an Belize, im Westen an die Bundesstaaten Yucatán und Campeche. Das Land ist flach und größtenteils mit Regenwäldern bedeckt, deren Dichte nach Süden hin zunimmt. Quintana Roo war bis 1902 ein Teil von Yucatán und teilt daher dessen Geschichte. Die indigene Bevölkerung wird von Mayas gebildet, die auch die (touristisch, nicht künstlerisch) bedeutende Ruinenstätte Tulúm hinterlassen haben. Der Krieg der Kasten schwelte in diesem Teil der Halbinsel bis ins 20. Jahrhundert, sein Zentrum war die Stadt Chan Santa Cruz, heute Felipe Carillo Puerto. In einem Haus befand sich ein Kreuz, das von Maya-Priestern gehütet wurde und ihnen angeblich Befehle erteilte (Cruz Parlante, „Sprechendes Kreuz“) und sie im Krieg anführte. Dank seiner Lage an der Karibikküste ist der Tourismus sehr bedeutend, die Gegend wird als Riviera Maya vermarktet. Neben älteren Tourismuszentren, wie die Insel Cozumel, sind heutzutage vor allem Cancún, Playa del Carmen und die Isla Mujeres bedeutsam. Bis zur Gründung Cancúns in den 70er Jahren war Quintana Roo der bevölkerungsärmste Bundesstaat Mexikos, heute ist er derjenige mit der höchsten Zuwachsrate der Einwohner.

Weblinks


- [http://www.quintanaroo.gob.mx Homepage des Bundesstaates] (spanisch)
Kategorie:Mexikanischer Bundesstaat ja:キンタナ・ロー州

Kuba

Kuba (span.: Cuba) ist ein Inselstaat in der Karibik. Im Nordwesten hat die Insel einen Küstenstreifen zum Golf von Mexiko, die gesamte Nordküste liegt jedoch am Atlantischen Ozean. Im Südosten der Insel befindet sich der Marinestützpunkt der US-Navy Guantanamo Bay. Diese Exklave ist von einer früheren vorrevolutionären kubanischen Regierung de facto auf unbegrenzte Zeit an die USA verpachtet worden. De iure sah der Pachtvertrag aus dem Jahre 1902 ursprünglich nur eine Laufzeit von 99 Jahren vor - also bis 2001 -, allerdings beinhaltet er ebenso ei