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Golfkooperationsrat
Der Golf-Kooperationsrat (engl. Gulf Cooperation Council, GCC) wurde am 25. Mai 1981 in Abu Dhabi durch Kuwait, Bahrain, Saudi-Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate und Oman gegründet. Der Jemen hat die Mitgliedschaft im GCC beantragt.
Ziel der Organisation ist die Zusammenarbeit in der Außen- und Sicherheitspolitik sowie die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen den Mitgliedern zu fördern, wozu 1982 im Rahmen des Unified Economic Agreement der Warenverkehr liberalisiert wurde. Für 2005 wurde eine Zollunion beschlossen, die schließlich auf das Jahr 2003 vorgezogen wurde. Bis 2010 ist eine gemeinsame Währung geplant. Unterschiedliche politische Ziele und eine Reihe trennender Fragen behindern jedoch die Integrationsbemühungen.
Die Mitglieder sind zu gegenseitigem Beistand im Verteidigungsfall verpflichtet. Der GCC unterhält eine gemeinsame Verteidigungstruppe, die allerdings nur 5.000 Mann umfasst. Daher musste der GCC eng mit den USA kooperieren, um gegen den von den USA aufgerüsteten Irak und den Iran geschützt zu sein.
Für die Europäische Union ist die GCC-Region von strategischer Bedeutung. Der GCC ist der wichtigste Handelspartner der Union in der arabischen Welt. Auf ihn entfielen etwa die Hälfte des gesamten Handels mit den arabischen Staaten und etwa 4 Prozent der Gesamtausfuhr der Europäischen Union in Drittländer.
Organe
Der Sitz der Organisation ist in Riad. Als oberstes Gremium der Organisation tagt zweimal jährlich der Oberste Rat (Supreme Council), in dem die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten vertreten sind. Darüber hinaus gibt es ein Komitee zur wirtschaftlichen Kooperation (Economic Cooperation Committee), in dem sich regelmäßig die Finanzminister der Mitgliedstaaten treffen.
Zur Vorbereitung der Währungsunion wurde ein Komitee der monetären Behörden und der Zentralbank-Gouverneure (Committee of Monetary Agencies and Central Bank Governors) gebildet, in dem aktuelle Fragen der Geld- und Währungspolitik diskutiert werden.
Währungsunion
Die Zielsetzung, bis 2010 eine Währungsunion zu errichten, ist eingebettet in einen allgemeinen ökonomischen Integrationsprozess. Die erstmalige Formulierung des Ziels erfolgte bereits 1982. Konkrete Schritte hierzu wurden erst ab dem Jahr 2000 durchgeführt, als der Oberste Rat das Geldkomitee und die Gruppe der Finanzminister ermächtigte, einen Zeitplan für die Einführung einer gemeinsamen Währung zu erarbeiten.
Im Frühjahr 2001 entschlossen sich die beiden letztgenannten Organe, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die die Anforderungen zur Gründung einer Währungsunion ausarbeiten sollte. Erste Ergebnisse wurden beim Treffen der Staats- und Regierungschefs in Muskat (Dezember 2001) präsentiert. Der Oberste Rat einigte sich dort auf folgendes Vorgehen:
# Bis Ende 2002 sollten alle nationalen Währungen an den US-Dollar gekoppelt sein.
# Bis Ende 2005 soll sich das Monetäre Komitee mit den Finanzministern auf Konvergenzkriterien zum Beitritt eines Mitgliedstaates zur Währungsunion einigen.
# Zwischen 2005 und 2010 sollen die Kriterien von den beitrittswilligen Staaten erfüllt werden.
# Zum Jahreswechsel 2009/2010 soll die neue Währung eingeführt werden.
Verglichen mit anderen monetären Integrationsbemühungen ist das Vorhaben des GCC das ambitionierteste und am weitesten fortgeschrittene. Die Aussichten für die Währungsunion erscheinen gut - sowohl reale als auch monetäre Konvergenz sind weit fortgeschritten und im Gegensatz zu anderen Integrationsräumen (beispielsweise dem Mercosur) wurden die gesteckten Ziele bisher auch erreicht.
Gemessen an seiner wirtschaftlichen Bedeutung wäre der Golf-Währungsraum die zweitbedeutendste supranationale Währungsintegration nach dem Euroraum.
Literatur
- Braun, Ursula: Der Kooperationsrat arabischer Staaten am Golf - Eine neue Kraft? ISBN 3-7890-1290-4
- Rinawi, Nadia; Hausarbeit Der Golf Kooperationsrat (2002), erreichbar unter [http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/wii/21307.html Webseite]
- Sandwick, John A.: The Gulf Cooperation Council. American-Arab Affaires Council, Westview Press (1987)
- Sturm, Michael; Siegfried, Nikolaus (2005): Regional Monetary Integration in the Member States of the Gulf Cooperation Council, ECB Occasional Paper Series, Nr. 31
Weblinks
- [http://gcc-sg.org/ Cooperation Council for the Arab States of the Gulf Secretariat General]
- [http://www.gcc-sg.org/CHARTER.html Englische Übersetzung der Charta]
- [http://www.gcc-sg.org/Economic.html GCC Trade Exchange]
- [http://www.crwflags.com/fotw/images/i/int-gcc.gif The Cooperation Council for the Arab States of the Gulf's flag]
Kategorie:Internationale Wirtschaftsorganisation
1981
Jahreswidmungen
- 1981 ist „Internationales Jahr der Behinderten“ von den Vereinten Nationen
- Der Schwarzspecht (lat. Dryocopus martius) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Kurt Furgler wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Das Steuerentlastungsgesetz tritt in Deutschland in Kraft
- 1. Januar: Der ECU (European Currency Unit) als einzige EG-Verrechnungseinheit in der Europäischen Gemeinschaft eingeführt
- 1. Januar: Griechenland wird EG-Mitglied
- 1. Januar: Abdou Diouf wird Präsident des Senegal
- 20. Januar: Ronald Reagan wird als 40. Präsident der USA vereidigt
- 29. Januar: Spanien. Ministerpräsident Adolfo Suárez tritt zurück
- 30. Januar: Großdemonstration gegen Atomkraftwerke in der BRD in Brokdorf nahe Itzehoe
- 23. Februar: Spanien. Putschversuch von Teilen der Guardia Civil und des Offizierskorps
- 27. Februar: Spanien. Leopoldo Calvo Sotelo wird neuer Ministerpräsident
- 30. März: Attentat auf US-Präsident Ronald Reagan in Washington, D. C.
- 3. April: Samoa wird Mitglied in der UNESCO
- 12. April: erster Start eines Space Shuttle
- 23. April: Bahamas wird Mitglied in der UNESCO
- 1. Mai: Der Wiener Stadtrat Heinz Nittel wird von einem Palästinenser erschossen
- 10. Mai: Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin. Klarer Sieger wird die CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Richard von Weizsäcker. Damit ist nach dem Scheitern des Senats von Dietrich Stobbe (SPD) auch sein Nachfolger Hans-Jochen Vogel (SPD) gescheitert
- 13. Mai: Attentat auf Papst Johannes Paul II.
- 25. Mai: Kuwait. Gründung des Golfkooperationsrates (GCC) gemeinsam mit Saudi-Arabien, Oman, Bahrain, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten
- 30. Mai: Bangladesch. Ziaur Rahman, Nachfolger von Mujibur Rahman wurde ermordet
- 7. Juni: Israelischer Luftangriff auf Osirak
- 15. Juni: Abkommen über wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit zwischen Portugal und Deutschland
- 17. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Kanada
- 29. Juli: Hochzeit von Prinz Charles und Lady Diana Spencer (Prinzessin Diana)
- 19. August: Das Bundesgesundheitsamt verbietet das Stärkungsmittel „Frauengold“, da es möglicherweise krebsfördente Substanzen (Aristolochiasäuren) enthält
- 25. August: Die amerikanische Raumsonde Voyager 2 fliegt an Saturn vorbei und liefert viele Fotos von Saturn, seinen Ringen und Monden
- 15. September: Vanuatu wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. September: Belize wird unabhängig
- 21. September: Deutschland erkennt Belize als unabhängigen Staat an
- 22. September: Einweihung des Hochgeschwindigkeitszuges TGV durch François Mitterrand
- 25. September: Belize wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 6. Oktober: Ägypten Ermordung Anwar as-Sadats.Übergang der Macht auf Vize-Präsident Mohamed Hosni Mubarak
- 26. Oktober: Deutschland schließt ein Abkommen über die Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie mit Ägypten
- 1. November: Antigua und Barbuda erhält seine Unabhängigkeit
- 11. November: Antigua und Barbuda wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 17. November: Luftverkehrsabkommen zwischen Taiwan und Deutschland
- 13. Dezember: (bis 22. Juli 1983: in Warschau verhängt Wojciech Jaruzelski, der neue Partei- und Staatschef in Polen, das Kriegsrecht. Die Gewerkschaft "Solidarität" wird verboten
- 31. Dezember: Ghana. Revolutionsregierung unter Jerry Rawlings
Kultur
- Eröffnung des Neubaus der Neuen Pinakothek München.
Katastrophen
- 27. Januar: Beim Untergang des Fährschiffs „Tamponas 2“ (Indonesien) nördlich von Java sterben 512 Menschen
- 11. Juni: Erdbeben der Stärke 6,9 im Iran, ca. 3.000 Tote
- 28. Juli: Erdbeben der Stärke 7,3 im Iran, ca. 1.500 Tote
- 30. August: Gas-Kohle-Ausbruch im Bergwerk Ibbenbüren mit 8 verunglückten Kumpel
- 19. September: Das Flußpassagierschiff „Sobral Santor“ (Brasilien) kentert auf dem Amazonas. 300 Menschen sterben
- 6. Oktober: Nahe Rotterdam, Niederlande Eine Fokker F-28 der niederländischen NLM Cityhopper geriet in einen Tornado und stürzte ab, nachdem die rechte Tragfläche abgerissen war. Alle 17 Personen starben
- 1. Dezember: Ajaccio, Korsika, Frankreich. Eine McDonnell Douglas MD-80 der jugoslawischen Inex Adria Aviopromet prallte während des Landeanflugs gegen einen Berg. Alle 178 Personen an Bord starben
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 2. Januar: Im Dreiecksflug stellt der Deutsche Hans-Werner Grosse mit 1.306 km einen neuen Weltrekord im Segelfliegen auf
- März: Die deutschen Meister im Eiskunstlauf Tina Riegel und Andreas Nischwitz gewinnen bei der Weltmeisterschaft im Paarlauf in Hartford/Connecticut die Bronezemedaille. Später holen sie in Innsbruck den Europameistertitel
- 11. April: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Trevor Berbick im Ceasars Palace, Las Vegas, Nevada, USA, durch Sieg nach Punkten
- 12. Juni: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Leon Spinks in der Joe Louis Arena, Detroit, USA, durch technischen K. o.
- 13. Juni: der FC Bayern München wird Deutscher Fußballmeister
- 6. November: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Renaldo Snipes in der Civic Arena, Pittsburgh, Pennsylvania, USA, durch technischen K. o.
- 1. Januar: Zsolt Baumgartner, ungarischer Formel 1-Fahrer
- 2. Januar: Maximiliano Rodríguez, argentinischer Fußballspieler
- 2. Januar: Hanno Balitsch, deutscher Fußballspieler
- 3. Januar: Eli Manning, US-amerikanischer Footballspieler
- 9. Januar: Euzebiusz Smolarek, polnischer Fußballspieler
- 11. Januar: Benjamin Auer, deutscher Fußballspieler
- 15. Januar: El Hadji Diouf, senegalesischer Fußballspieler
- 15. Januar: Howie Day, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 18. Januar: Alicia Molik, australische Tennisspielerin
- 19. Januar: Asier Del Horno, spanischer Fußballspieler
- 20. Januar: Owen Hargreaves, kanadischer Fußballspieler mit englischem Pass
- 21. Januar: Dany Heatley, Eishockeyspieler
- 21. Januar: Marko Babić, kroatischer Fußballspieler
- 22. Januar: Denise la Bouche, Pornodarstellerin
- 22. Januar: Beverley Mitchell, US-amerikanische Schauspielerin
- 22. Januar: Ben Moody, US-amerikanischer Songwriter, Produzent und Gitarrist
- 25. Januar: Alicia Keys, US-amerikanische Soulsängerin
- 26. Januar: Nina Ritter, deutsche Eishockeyspielerin
- 28. Januar: André Muff, Schweizer Fußballspieler
- 28. Januar: Elijah Wood, US-amerikanischer Schauspieler
- 29. Januar: Jonny Lang, Musiker aus dem Bereich des Blues und Bluesrock
- 30. Januar: Dimitar Berbatow, bulgarischer Fußball-Stürmer
- 31. Januar: Justin Timberlake, US-amerikanischer Popstar
- 11. Februar: Kelly Rowland, eine US-amerikanische R&B-Sängerin
- 16. Februar: Susanna Kallur, schwedische Leichtathletin
- 16. Februar: Jenny Kallur, schwedische Leichtathletin
- 17. Februar: Paris Hilton, Fotomodell, Unternehmerin und Entertainerin
- 17. Februar: Bernhard Eisel, österreichischer Radrennfahrer
- 18. Februar: Peng Bo, chinesischer Wasserspringer
- 22. Februar: Jeanette Biedermann, deutsche Sängerin und Schauspielerin
- 24. Februar: Lleyton Hewitt, australischer Tennisspieler
- 24. Februar: Georg Späth, deutscher Skispringer
- 25. Februar: Maik Wagefeld, deutscher Profifußballspieler
- 27. Februar: Stefanie Böhler, deutsche Skilangläuferin
- 27. Februar: Josh Groban, US-amerikanischer Popstar mit klassisch ausgebildeter Stimme (Bariton)
- 28. Februar: Anke Kühn, deutsche Hockeynationalspielerin
- 2. März: Bryce Dallas Howard, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. März: Arash Miresmaeili, iranischer Judoka
- 4. März: Maike von Bremen, deutsche Fernsehschauspielerin
- 5. März: Christian Knees, deutscher Profi-Radrennfahrer
- 8. März: Timo Boll, deutscher Tischtennisspieler
- 8. März: Pirjo Manninen, finnische Skilangläuferin
- 8. März: Joost Posthuma, niederländischer Radrennfahrer
- 8. März: David Kreiner, österreichischer Nordischer Kombinierer
- 9. März: Nikki Blond, ungarische Pornodarstellerin
- 10. März: Samuel Eto'o Fils, Fußballspieler
- 11. März: Matthias Schweighöfer, deutscher Schauspieler
- 12. März: Alexander Anatoljewitsch Kerschakow, russischer Fußball-Nationalspieler
- 13. März: Stephen Maguire, schottischer Snookerspieler
- 14. März: Judith Lefeber, deutsche Sängerin
- 15. März: Brice Guyart, französischer Florettfechter
- 15. März: Mikael Forssell, Fußballspieler
- 15. März: Young Buck, US-amerikanischer Rapper
- 18. März: Tom Starke, deutscher Fußballspieler
- 18. März: Lina Andersson, schwedische Skilangläuferin
- 18. März: Fabian Cancellara, Schweizer Radrennfahrer
- 19. März: Bastian Steger, spielt für den Tischtennisbundesligisten Borussia Düsseldorf
- 20. März: Celso Esquivel, Fußballspieler aus Paraguay
- 22. März: Imre Szabics, ungarischer Fußballspieler
- 24. März: Gary Paffet, englischer Rennfahrer
- 26. März: Maxi Arland, deutscher Musiker und Moderator
- 27. März: Claudemir Jeronimo Barreto, brasilianischer Fußballspieler
- 28. März: Julia Stiles, US-amerikanische Schauspielerin
- 30. März: Alen Skoro, bosnischer Profifußballspieler
- 31. März: Pa Dembo Tourray, gambischer Fußballspieler
- 1. April: Bjørn Einar Romøren, norwegischer Skispringer
- 5. April: Thomas Blaschek, deutscher Hürdensprinter
- 11. April: Alessandra Ambrosio, brasilianisches Topmodel
- 13. April: Martin Pohl, deutscher Fußballspieler
- 17. April: Luca Denicola, Schweizer Fußballspieler
- 18. April: Maxim Iglinski, kasachischer Radrennfahrer
- 19. April: Catalina Sandino Moreno, kolumbianische Schauspielerin
- 20. April: Michel Abdollahi, Jüdischer Schriftsteller
- 25. April: Anja Pärson, schwedische Skirennläuferin
- 26. April: Mathieu Delpierre, französischer Fußballspieler
- 27. April: Sandy Mölling, deutsche Popsängerin
- 28. April: Jessica Alba, US-amerikanische Schauspielerin
- 30. April: Kristin Størmer Steira, norwegische Skilangläuferin
- 1. Mai: Alexander Hleb, weißrussischer Fußballspieler
- 2. Mai: Tiago, portugiesischer Fußballspieler
- 10. Mai: Arkadiusz Gołaś, polnischer Volleyballspieler († 2005)
- 11. Mai: Austin O'Brien, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 14. Mai: Júlia Sebestyén, ungarische Eiskunstläuferin
- 15. Mai: Ben (Sänger), deutscher Sänger
- 17. Mai: Cosma Shiva Hagen, deutsche Schauspielerin
- 17. Mai: Shiri Maimon, eine israelische Sängerin
- 19. Mai: Luciano Figueroa, argentinischer Fußballspieler
- 19. Mai: Sina Schielke, deutsche Leichtathletin
- 20. Mai: Iker Casillas, spanischer Fußballspieler
- 21. Mai: Maximilian Mutzke, deutscher Sänger und Schlagzeuger
- 21. Mai: Anna Rogowska, polnische Leichathletin
- 21. Mai: Belladonna (Pornodarstellerin), US-amerikanische Pornodarstellerin
- 22. Mai: Jürgen Melzer, österreichischer Tennisspieler
- 26. Mai: Eda-Ines Etti, estnische Sängerin
- 27. Mai: Stefan Heythausen, deutscher Eisschnellläufer
- 27. Mai: Alina Cojocaru, Solistin beim Royal Ballet
- 28. Mai: Adam Green, US-amerikanischer Sänger und Songwriter
- 31. Mai: Marlies Schild, österreichische Skirennläuferin
- 1. Juni: Thorben Marx, deutscher Fußballspieler
- 6. Juni: Anja Juliette Laval, Pornodarstellerin
- 7. Juni: Anna Sergejewna Kurnikowa, russische Profi-Tennisspielerin
- 9. Juni: Natalie Portman, US-amerikanische Schauspielerin
- 12. Juni: Nora Tschirner, deutsche Schauspielerin und Moderatorin
- 12. Juni: Klemen Lavrič, slowenischer Fußballspieler
- 13. Juni: Chris Evans, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. Juni: Ameli Neureuther, deutsche Modestylistin
- 18. Juni: Marco Streller, Schweizer Fußballspieler
- 21. Juni: Michael Hackert, deutscher Eishockeyspieler
- 23. Juni: Björn Schlicke, deutscher Fußballspieler
- 25. Juni: Simon Ammann, Schweizer Skispringer
- 26. Juni: Natalja Nikolajewna Antjuch, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 2. Juli: Alex Koroknay-Palicz, US-amerikanischer Aktivist für die Rechte der Jugend
- 3. Juli: Silvia Fuhrmann, österreichische Politikerin
- 4. Juli: Christoph Preuß, deutscher Fußballspieler
- 7. Juli: Omar Naber, slowenischer Popsänger
- 8. Juli: Anastasija Andrejewna Myskina, russische Tennisspielerin
- 9. Juli: Marco Stark, deutscher Fußballspieler
- 9. Juli: Rutger Smith, niederländischer Leichtathlet
- 14. Juli: Matti Hautamäki, finnischer Skispringer
- 18. Juli: Esther Vergeer, niederländische Rollstuhltennisspielerin
- 21. Juli: Stefan Schumacher, deutscher Profi-Radfahrer
- 21. Juli: Joaquín Sánchez Rodríguez, spanischer Fußballspieler
- 22. Juli: Fritzi Eichhorn, deutsche Schauspielerin
- 22. Juli: Floriane Eichhorn, deutsche Schauspielerin
- 23. Juli: Jarkko Nieminen, finnischer Tennisspieler
- 1. August: Christofer Heimeroth, deutscher Fußballtorhüter (Schalke 04)
- 3. August: Pablo Ibáñez, spanischer Fußballspieler
- 4. August: Florian Silbereisen, deutscher Fernsehmoderator und Sänger
- 4. August: Benjamin Lauth, deutscher Fußballspieler
- 5. August: Rachel Scott, Opfer des Schulmassakers von Littleton († 1999)
- 6. August: Vitantonio Liuzzi, italienischer Automobilrennfahrer
- 8. August: Vanessa Amorosi, australische Popsängerin
- 8. August: Roger Federer, Schweizer Tennisspieler
- 9. August: Li Jia Wei, Tischtennisspielerin aus Singapur
- 10. August: Taufik Hidayat, indonesischer Badminton-Spieler
- 12. August: Djibril Cissé, französischer Fußballer
- 15. August: Silvan Zurbriggen, Schweizer Skirennfahrer
- 16. August: Roque Santa Cruz, Fußballspieler aus Paraguay
- 18. August: César Delgado, argentinischer Fußballspieler
- 22. August: Christina Obergföll, deutsche Leichtathletin (Speerwurf)
- 23. August: Stephan Loboué, Fußballspieler
- 24. August: Chad Michael Murray, US-amerikanischer Schauspieler
- 25. August: Rachel Bilson, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. August: Agata Wróbel, polnische Gewichtheberin
- 28. August: Martin Erat, tschechischer Eishockeyspieler
- 30. August: André Niklaus, deutscher Leichtathlet
- 1. September: Michael Maze, dänischer Tischtennisspieler
- 4. September: Beyoncé Knowles, US-amerikanischer Sängerin (Destiny's Child)
- 6. September: Søren Larsen, dänischer Fußballspieler
- 8. September: Jonathan Taylor Thomas, US-amerikanischer Schauspieler
- 9. September: Filippo Pozzato, italienischer Radrennfahrer
- 12. September: Dirk Reichl, deutscher Radsportler († 2005)
- 14. September: Stefan Reisinger, deutscher Fußballspieler
- 14. September: Miyavi, japanischer Musiker
- 16. September: Alexis Bledel, US-amerikanische Schauspielerin und Fotomodell
- 18. September: Andrea Caracciolo, italienischer Fußballspieler
- 19. September: Damiano Cunego, italienischer Radrennfahrer
- 22. September: Janne Drücker, deutsche Schauspielerin
- 26. September: Otar Chisaneischwili, georgischer Fußballspieler
- 26. September: Akira Sasaki, japanischer Skirennläufer
- 26. September: Serena Williams, Profi-Tennisspielerin
- 26. September: Christina Milian, US-amerikanische Sängerin, Songschreiberinin und Schauspielerin
- 27. September: Mirjam Weichselbraun, österreichische Fernsehmoderatorin
- 27. September: Cytherea (Pornodarstellerin), US-amerikanische Pornodarstellerin
- 3. Oktober: Zlatan Ibrahimović, schwedischer Fußballspieler
- 5. Oktober: Zhang Yining, chinesische Tischtennisspielerin
- 6. Oktober: Lutz Altepost, deutscher Kanurennsportler
- 6. Oktober: Udomporn Polsak, thailändische Gewichtheberin
- 9. Oktober: Zachery Ty Bryan, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. Oktober: Jelena Wjatscheslawowna Dementjewa, russische Tennisspielerin
- 17. Oktober: Burcu Dal, deutsche Schauspielerin
- 17. Oktober: Timo Ochs, deutscher Fußballspieler
- 25. Oktober: Shaun Wright-Phillips, englischer Fußballer
- 27. Oktober: Jenni Dahlman-Räikkönen, Ehefrau des Formel-Eins-Rennfahrers Kimi Räikkönen
- 28. Oktober: Milan Baroš, tschechischer Fußballspieler
- 29. Oktober: Amanda Beard, US-amerikanische Schwimmerin
- 30. Oktober: Muna Lee, US-amerikanische Leichtathletin
- 2. November: Tatjana Iwanowna Totmjanina, Eiskunstläufer
- 3. November: Navina Omilade, deutsche Fußballspielerin
- 3. November: Jermaine Jones, Profi-Fußballspieler
- 8. November: Joe Cole, englischer Fußballspieler
- 11. November: Nike Wessel, Sprecherin der Grünen Jugend
- 12. November: Annika Becker, deutsche Leichtathletin
- 14. November: Janin Reinhardt, deutsche TV-Moderatorin
- 15. November: Xabi Alonso, spanischer Fußballspieler
- 21. November: Tim Pauwels, belgischer Querfeldeinfahrer († 2004)
- 22. November: Ben Adams, britischer Sänger
- 22. November: Stefan Mücke, deutscher Rennfahrer
- 25. November: Mauricio Rua, brasilianischer Kampfsportler
- 26. November: Natasha Bedingfield, britische Sängerin
- 26. November: Aurora Snow, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 30. November: Eduardo Goncalves, brasilianischer Fußballspieler
- 2. Dezember: Britney Spears, eine US-amerikanische Popsängerin
- 2. Dezember: Thomas Pöck, österreichischer Eishockeyspieler
- 3. Dezember: Ioannis Amanatidis, griechischer Fußballspieler
- 3. Dezember: Choi Heung-chul, koreanischer Skispringer
- 3. Dezember: Jesse Jane, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 11. Dezember: Mohamed Zidan, ägyptischer Fußballspieler
- 11. Dezember: Javier Saviola, argentinischer Fußballspieler
- 13. Dezember: Johann Grugger, österreichischer Skirennläufer
- 15. Dezember: Thomas Herrion, US-amerikanischer American Footballspieler († 2005)
- 16. Dezember: Reanna Solomon, nauruische Gewichtheberin
- 17. Dezember: Tim Wiese, deutscher Fußballspieler (Torwart)
- 25. Dezember: Mario Santana, argentinischer Fußballnationalspieler
- 27. Dezember: Lise Darly, französische Sängerin
- 27. Dezember: Emilie de Ravin, Schauspielerin
- 28. Dezember: Sienna Miller, US-amerikanische Schauspielerin
- 29. Dezember: Shizuka Arakawa, japanische Eiskunstläuferin
- 31. Dezember: Tobias Rau, deutscher Fußballspieler
- 31. Dezember: Margaret Simpson, Leichtathletin (Siebenkampf) aus Ghana
- 4. Januar: Friedrich Werber, deutscher Politiker ( - 1901)
- 5. Januar: Lanza del Vasto, italienischer Philosoph und Dichter, Theoretiker ( - 1901)
- 8. Januar: Alexander Alexandrowitsch Kotow, russischer Schachspieler und -autor ( - 1913)
- 9. Januar: José Ardévol, kubanischer Komponist spanischer Herkunft ( - 1911)
- 9. Januar: A. J. Cronin, schottischer Arzt und Schriftsteller ( - 1896)
- 9. Januar: Kazimierz Serocki, polnischer Komponist ( - 1922)
- 16. Januar: Bernard Lee, britischer Schauspieler ( - 1908)
- 17. Januar: Hugo Aufderbeck, Theologe und Bischof ( - 1909)
- 19. Januar: Francesca Woodman, Fotografin ( - 1958)
- 23. Januar: Liselott Baumgarten, deutsche Schauspielerin ( - 1906)
- 23. Januar: Roland Hampe, deutscher Archäologe und Übersetzer ( - 1908)
- 23. Januar: Roman Andrejewitsch Rudenko, sowjetische Hauptankläger bei den Nürnberger Prozessen ( - 1907)
- 23. Januar: Samuel Barber, US-amerikanischer Komponist ( - 1910)
- 24. Januar: Hans Lauscher, deutscher Politiker ( - 1904)
- 27. Januar: Helmut Bertram, deutscher Politiker ( - 1910)
- 1. Februar: Ernst Pepping, deutscher Komponist ( - 1901)
- 1. Februar: Geirr Tveitt, norwegischer Komponist und Pianist ( - 1908)
- 1. Februar: Donald Wills Douglas, US-amerikanischer Flugzeugbauer ( - 1892)
- 2. Februar: Richard Muckermann, deutscher Politiker
- 3. Februar: Gisela Praetorius, deutsche Politikerin ( - 1902)
- 6. Februar: Heinz Benthien, deutscher Tischtennisspieler ( - 1917)
- 6. Februar: Friederike von Hannover, Königin der Hellenen ( - 1917)
- 7. Februar: Paul Mattick, deutscher Kommunist und politischer Schriftsteller ( - 1904)
- 7. Februar: Hermann Esser, Funktionär der NSDAP ( - 1900)
- 8. Februar: Jakob Bender, deutscher Fußballspieler ( - 1910)
- 8. Februar: Konrad Wittmann, deutscher Politiker
- 14. Februar: Esteban Canal, peruanischer Schach-Großmeister ( - 1896)
- 14. Februar: Hilde Sperling, deutsche Tennisspielerin ( - 1908)
- 15. Februar: Karl Richter, Chorleiter, Dirigent, Organist und Cembalist ( - 1926)
- 21. Februar: Ron Grainer, australischer Komponist ( - 1922)
- 22. Februar: Guy Butler, britischer Leichtathlet und Olympiasieger ( - 1899)
- 25. Februar: Ulrich Scheuner, Staatsrechtler ( - 1903)
- 25. Februar: Gunichi Mikawa, Vizeadmiral der japanischen, kaiserlichen Flotte ( - 1888)
- 26. Februar: Howard Hanson, US-amerikanischer Pianist und Komponist ( - 1896)
- 1. März: Roberto Francisco Chiari Remón, 31. Präsident von Panama ( - 1905)
- 2. März: Fridolin Stier, deutscher Bibelübersetzer ( - 1902)
- 5. März: Paul Hörbiger, österreichischer Schauspieler ( - 1894)
- 8. März: Augustine Teissier, älteste Frau der Welt vom 22. Januar 1981 bis zu ihrem Tod ( - 1869)
- 9. März: Max Delbrück, deutsch-US-amerikanischer Genetiker und Biophysiker ( - 1906)
- 19. März: Tampa Red, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist ( - 1904)
- 23. März: Mike Hailwood, britischer Motorradrennfahrer, ( - 1940)
- 24. März: Walther Bringolf, Schweizer Politiker ( - 1895)
- 25. März: Edward Lasker, US-amerikanischer Schach- und Go-Spieler ( - 1885)
- 27. März: Margarete Berger-Heise, deutsche Politikerin ( - 1911)
- 2. April: Karl Bechert, deutscher Politiker ( - 1901)
- 3. April: Leo Kanner, austro-amerikanischerischer Kinder- und Jugendpsychiater ( - 1896)
- 4. April: Carl Ludwig Siegel, deutscher Mathematiker ( - 1896)
- 7. April: Norman Taurog, US-amerikanischer Filmregisseur ( - 1899)
- 8. April: Omar Bradley, US-amerikanischer Fünf-Sterne-General ( - 1893)
- 10. April: Christa Johannsen, deutsche Schriftstellerin ( - 1914)
- 10. April: Gerhard Grüneberg, SED-Funktionär ( - 1921)
- 12. April: Matthias Domaschk, Bürgerrechtler in der DDR ( - 1957)
- 12. April: Joe Louis, Boxer ( - 1914)
- 12. April: Hendrik Andriessen, niederländischer Komponist und Professor ( - 1892)
- 12. April: Hans Chemin-Petit, deutscher Komponist und Dirigent ( - 1902)
- 16. April: Sigurd Debus, inhaftierter deutscher RAF-Terrorist, zuletzt im Hungerstreik
- 20. April: Hans Söhnker, deutscher Schauspieler ( - 1903)
- 26. April: Jim Davis (Schauspieler)
Abu Dhabi
Stadt Abu Dhabi
Abu Dhabi (oder Abu Zabi; arabisch: ابوظبي Vater der Gazelle) ist die Hauptstadt des gleichnamigen Emirats und der Vereinigten Arabischen Emirate.
Mit etwa einer Million Einwohner, von denen etwa 80% Einwanderer sind, ist es die einwohnerreichste Stadt des Landes. Die Stadt selbst befindet sich auf einer Insel, die durch die Mussafah- und Al-Maqtaa-Brücke mit dem Festland verbunden ist.
An der zum Meer zugewandten Seite befindet sich die Corniche, an der seit 2003 weiter Land gewonnen wird. Am Nordende der Corniche befindet sich ein ca. 1 km breiter Streifen, den man als Stadtzentrum betrachten kann, da sich dort die Hauptbüros der Unternehmen und Einkaufsgebäude befinden.
Bis in die 1960er Jahre bestand die Stadt noch aus einfachen Bauten, teilweise ohne Elektrizität und Kanalisation. Der Beginn der Förderung des Erdöls änderte diese Umstände schlagartig, Abu Dhabi wurde zu einer modernen Metropole. Die Stadt Abu Dhabi versucht ihren internationalen Bekanntheitsgrad auszubauen. Als Antwort auf das Hotel Burj Al Arab in Dubai, wurde ein 5-Sterne-de-luxe-Hotel Ende 2004 eröffnet, das Emirates Palace Hotel. Außerdem wurden die Autobahnwegweiser um den Hinweis "Abu Dhabi - Hauptstadt der VAE" ergänzt.
Die Stadt Abu Dhabi hat 1981 einen neuen internationalen Flughafen, den Abu Dhabi International Airport eröffnet. Er befindet sich 30 km außerhalb der Stadt auf dem Festland an der Hauptautobahn zwischen Abu Dhabi und Dubai. Die gleichen Architekten, die für das Design des Pariser Charles-de-Gaulle-Flughafen verantwortlich waren, haben den Flughafen entworfen. Der bis dahin genutzte Al-Bateen-Flughafen, der sich auf der Abu-Dhabi-Insel befindet, wird heute ausschließlich durch das Militär genutzt. Das Emirat selbst hat noch einen weiteren internationalen Flughafen in der Oasenstadt Al Ain.
Emirat Abu Dhabi
Nach verlässlichen Schätzungen besitzt das Emirat 5% der Weltgas- und 10% der Weltrohölreserven. Sein wirtschaftliches Einkommen ist für die nächsten Jahrzehnte gesichert, und weitere Projekte für Devisenzufluss, wie beispielsweise Tourismus oder Freihandel, werden nur langsam vorangetrieben.
Die Autobahnen sind gut ausgebaut (2-4 spurig pro Fahrtrichtung), nachts nahezu vollständig beleuchtet und durch Dattelpalmen und Sträucher begrünt.
Dies ist deshalb bemerkenswert, da dafür riesige Mengen an Trinkwasser aus Meerwasser (Desalinationsprozess) gewonnen werden müssen. Das Emirat besteht, mit Ausnahme der Städte, vollständig aus Sandwüste.
Die anderen Emirate, wie Dubai, legen außerhalb der Stadt keinen Wert auf diesen Luxus. Es existiert kein Verbundnetz der Kraftwerke mit den anderen Emiraten (Inselnetz), dennoch ist die Stromversorgungssicherheit im Emirat Abu Dhabi sehr hoch. Derzeit befindet sich ein Stromverbund der Länder Kuwait, Saudi Arabien, Katar und den VAE im Bau bzw. in Planung. Die Leitungsführung erfolgt entlang der Golfküste.
Die meisten Kraftwerke sind kombinierte GuD-Kraftwerke mit Auskoppelung des Prozessdampfes an eine Entsalzungsanlage zur Trinkwassergewinnung. Allerdings macht man sich in letzter Zeit Gedanken darüber, dass durch die hohe Anzahl der Entsalzungsanlagen die Salzkonzentration des Persischen Golfes in etwa 10 Jahren soweit steigen könnte, dass keine Trinkwassergewinnung mehr möglich sein wird.
Weitere wichtige Ortschaften und Städte im Emirat sind :
- Al Ain
- Liwa Oase
- Ghuwaifat
- Halbinsel Jebal Dhanna
- Ruwais
- Sila
- Tariff
Geschichte von Abu Dhabi
Das Emirat wurde 1791 als Siedlung nahe einer Süßwasserquelle vom Beduinenstamm der Bani Yas unter Shakhbut bin Dhiyab gegründet, nachdem sie von seinem Vater Dhiyab bin Isa entdeckt worden war. Sie verlegten ihren Hauptsitz nach Abu Dhabi. Grund war die zunehmende Expansion der Wahabiten aus dem Nadschd, die sich auch gegen die Beduinen an der Golfküste richtete. 1833 löste sich Dubai unter dem Clan der Al Maktoum vom Emirat Abu Dhabi.
Unter Scheich Zayad ibn Chalifa (1855-1908) begann der Aufstieg des Emirats. Ihm gelang die Wahrung der Souveränität gegenüber dem britischen Machtanspruch. Abu Dhabi entwickelte sich zu einem bedeutenden Zentrum des Perlenhandels. Die nach seinem Tod ausbrechenden Machtkämpfe wurden erst unter Scheich Shakhbout (1928-1966) beendet. Allerdings brach 1930 mit der Einführung der japanischen Zuchtperlen die Perlenfischerei als wichtiges wirtschaftliches Standbein für das Land zusammen. Erst mit Beginn der Erdölförderung und der Ablösung Shakhbouts durch seinen Bruder Scheich Said (1966-2004) konnte sich die Wirtschaft des Emirates wieder entwickeln.
Herrscher
- Dhiyab I. 1761-1793
- Shakhbut I. 1793-1816
- Muhammad 1816-1818
- Shakhbut II. 1818-1833
- Tahnun I. 1818-1833
- Khalifa I. 1833-1845
- Sultan I. 1833-1845
- Isa Juli-September 1845
- Dhiyab II. September-Dezember 1845
- Sa'id 1845-1855
- Zayed I. 1855-1909
- Tahnun II. 1909-1912
- Hamdan 1912-1922
- Sultan II. 1922-1926
- Saqr 1926-1928
- Shakhbut III. 1928-1966, † 1989
- Zayed II. 1966-2004
- Khalifa II. seit 2004
Weblinks
- [http://www.abu-dhabi-fotos.de Abu Dhabi Fotos]
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ja:アブダビ
Kuwait
Der Staat Kuwait ( al-Kuwait, deutsch auch: Kuweit) liegt in Vorderasien. Er grenzt an den Irak, Saudi-Arabien und den Persischen Golf.
Geographie
Kuwait besteht zum größten Teil aus Wüste mit geringem Höhenunterschied. Zu Kuwait gehören neun Inseln. Die größte Insel, die Bubiyan heißt, ist durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Nach der Befreiung im Jahre 1991 wurde die Insel in eine Militärbasis umgewandelt. Zivilisten haben zur Zeit keinen Zugang zu der Insel. Die neun Inseln heißen: Auha, Bubiyan, Failaka, Kubbar, Miskan, Qaruh, Umm al-Maradim, Umm an-Namil und Warba.
Kuwait wird als eines der fünfzehn Länder betrachtet, welches die "Wiege der Menschheit" miteinschließt. Im Sommer ist es in Kuwait heiß und trocken. Im Winter dagegen ist es kühl. Natürliche Ressourcen sind Petroleum, Fisch, Garnelen und Erdgas. Kuwait hat eine 499 km lange Küste.
Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Dschalib asch-Schuyuh 166.497 Einwohner, as-Salimiyya 147.649 Einwohner, Subbah as-Salim 139.163 Einwohner und al-Qurain 128.772 Einwohner. Die Hauptstadt Kuwait-Stadt ist mit 60.064 Einwohnern nur die elftgrößte Stadt des Landes. Insgesamt konzentrieren sich 94 Prozent der Menschen Kuwaits in der Agglomeration Kuwait-Stadt.
- Siehe auch: Liste der Städte in Kuwait
Persisch wird in Kuwait als zweite Sprache gesprochen .
Bevölkerung
Von den rund zwei Millionen Einwohnern sind nur etwa 45 % Kuwaiter. Die übrigen 55 % sind aus dem Iran, Indien, Pakistan, Palästina und vielen anderen – hauptsächlich arabischen – Ländern zugewandert. Die Zuwanderer sind den Einheimischen gegenüber gesellschaftlich benachteiligt. Das Bevölkerungswachstum beträgt etwa 3,5 % pro Jahr. Die Bevölkerung ist überwiegend muslimisch, wovon 65 % sunnitisch und 35 % schiitisch sind.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Kuwaits
Das britische Protektorat (seit 1899) wurde 1961 unabhängig. 1967 nahm Kuwait am Krieg gegen Israel teil. 1990 marschierten irakische Truppen in Kuwait ein und annektierten das Land; unter Führung der USA wurden im Zweiten Golfkrieg von 17. Januar bis 27. Februar 1991 die alten Machtverhältnisse wiederhergestellt.
Politik
Bis 1991 war Kuwait eine undemokratische Monarchie, besser Clanherrschaft des Sabah-Clans, die von den USA, einem der Hauptabnehmer kuwaitischen Öls, diplomatisch, militärisch und mit Waffenlieferungen unterstützt wurde. Erst zwischen 1991 und 1996 wurde ein Parlament gebildet. Ob sich an der Clan-Vorherrschaft dadurch etwas änderte, wird als fraglich angesehen. Seit 1991 konstitutionelle Erbmonarchie.
Wahlrecht
Am 16. Mai 2005 beschloss das Parlament mit 35:23 Stimmen bei einer Enthaltung, dass Frauen ab 2007 das aktive und passive Wahlrecht erhalten. „Ich will, dass unsere Frauen uns beim Bau unseres Landes und unserer Zukunft helfen.“ sagte Ministerpräsident Scheich Sabah al-Ahmad as-Sabah.
Verwaltungsgliederung
Kuwait gliedert sich in sechs Gouvernorate: al-Ahmadi, al-Asima, al-Farwaniyya, al-Dschahra, Hawalli und Mubarak al-Kabir.
Wirtschaft
Der Reichtum des Landes basiert auf der Erdölförderung (seit 1946). Kuwait ist Mitglied der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC). Der Import kommt größtenteils aus Japan, den USA, Deutschland und Saudi-Arabien. Kuwaits Export besteht zu 90 % aus
Erdöl und -produkten.
Weblinks
- [http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/ku.html Kuweit im CIA World Factbook (engl.)]
Literatur
Christian Koch: Interessengruppen und politische Entwicklung in einem arabischen Golfstaat : Das Emirat Kuwait. Berlin (2000). ISBN 3879972850
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Bahrain
Bahrain ( al-Bahrain) ist ein Inselstaat auf einem Archipel im Persischen Golf, östlich von Saudi-Arabien. Der Name Bahrain bedeutet "Zwei Meere". Die Insel besitzt buchstäblich zwei Meere: das Meer, welches die Insel umgibt, und ein Meer von Grundwasser.
- Nationalfeiertag: 16. Dezember
- Religion: Muslimisch, davon die Mehrheit Schiiten
- Sprachen: Arabisch, Englisch, Persisch
Geographie
Der arabische Inselstaat Bahrain besteht aus 33 Inseln, darunter der gleichnamigen Hauptinsel und den vorgelagerten Inseln Muharraq, Sitra, Hawar und Umm Nasan. Die Inselgruppe besteht hauptsächlich aus Kalkstein.
Der höchste Berg der Hauptinsel ist mit 135 m der Dschabal ad-Duchan. Im Süden erstrecken sich Sanddünen und Salzsümpfe. Nur im Norden ist auf einem schmalen Küstenstreifen Landwirtschaft möglich. Das Wasser kommt aus artesischen Brunnen und Karstquellen.
Die anderen Inseln sind meist felsig und ragen kaum über den Meeresspiegel hinaus.
Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Manama 147.074 Einwohner, al-Muharraq 97.458 Einwohner, ar-Rifa al-Gharbi 94.344 Einwohner, Madinat Hamad 65.466 Einwohner und Ali 55.052 Einwohner.
Siehe auch: Liste der Städte in Bahrain
Geschichte
- Siehe auch: Geschichte Bahrains
Unter dem Namen Dilmun existierte schon im 3. Jahrtausend v. Chr. eine blühende Kultur. Damals entstand die Stadt Qalaʿat al-Bahrain. Um 2000 v. Chr. verliefen hier die Handelswege der Sumerer und Babylonier nach Indien.
Um 650 v. Chr. eroberten die Assyrer das Land, und im 4. Jh. gliederten es die Sassaniden in das persische Reich ein. Damit verbunden war eine starke persische Einwanderung. Vom 7. Jh. an wurde das Land von den Arabern und anderen Eroberern beherrscht. Der Islam wurde die vorherrschende Religion. Im 13. Jh. kamen die Perser wieder ins Land und blieben (bis auf ein portugiesisches Intermezzo 1521-1602) bis 1783.
1783 errang Bahrain unter der Führung der heute noch herrschenden Familie Al Chalifa seine Selbstständigkeit. Zwar geriet es 1820 durch einen Schutzvertrag mit der britischen Ostindienkompanie wieder in Abhängigkeit; jedoch gaben die Briten dem Land innere Autonomie und Schutz vor persischen und osmanischen Angriffen.
Seit 1867 war Bahrain britisches Protektorat.
Im Jahre 1932 begann die BAPCO (Bahrain Petroleum Company) mit der Erdölförderung und brachte dem Land immensen Wohlstand.
15. August 1971 Unabhängigkeit
1973 Verfassung und Parlamentswahlen
1975 Suspendierung der Verfassung und Auflösung des Parlaments
1993 Einsetzung der Beratenden Versammlung (Shura Council)
Im Dezember 1998 flogen amerikanische Bomberflugzeuge vom Typ B-1 von dem Luftwaffenstützpunkt "Scheich Isa" Luftangriffe gegen den Irak.
März 1999 Tod des Emirs Scheich Isa und Übernahme des Amtes durch Scheich Hamad
14./15. Februar 2001 Referendum über Nationale Charta
14. Februar 2002 Umwandlung in Königreich Bahrain, Reaktivierung der Verfassung (mit Änderung Stichwort: demokratische Reformen). Im Zuge der Reformen wurde ein Zwei-Kammern-Parlament gebildet, eine Abgeordnetenversammlung und ein Oberhaus (Beratende Versammlung). Beide Kammern haben jeweils 40 Mitglieder.
Wirtschaft
Landwirtschaft
Auf den wenigen nutzbaren Flächen werden Datteln, Zitrusfrüchte und Gemüse angebaut. Es werden Rinder, Ziegen und Schafe gehalten. Zu immer größerer Bedeutung gelangt die Fischereiwirtschaft.
Bodenschätze
Die intensiv genutzten Erdöl- und Erdgasvorkommen werden voraussichtlich im Jahre 2015 erschöpft sein.
Kultur
Sport
Seit 2004 findet in Bahrain das Formel-1-Rennen Großer Preis von Bahrain statt. 2004 gewann Michael Schumacher mit Ferrari. Das Formel-1-Rennen 2005 gewann Alonso mit Renault.
Die bahrainische Fußballnationalmannschaft ist (für seine Größe) eine sehr erfolgreiche Fußballelf. Bei der letzten Asienmeisterschaft 2004 in China erreichte man den vierten Platz nach einer 2:4 Niederlage gegen den Iran. Zuvor war man im Halbfinale unglücklich gegen Japan gescheitert. Dass entscheidende Tor zum 4:3 fiel erst in der Verlängerung. Trotz dem konnte man sich über eine goldene Trophäe freuen: A'ala Hubail, Star und Torschützenkönig der Inselkicker, gewann zusammen mit dem Iraner Ali Karimi den goldenen Schuh des besten Torschützen. Er erzielte fünf Tore. In der Wahl zu Asiens Spieler des Jahres schnappte Karimi ihm dann auch noch den Titel weg. Der zweite Hoffnungsträger der Bahrainer ist A'alas Bruder Mohamed Hubail. Beide spielen auch im Verein zusammen.
Außerdem hoffen die Bahrainer noch, sich für die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zu qualifizieren. Nachdem im ersten Spiel gegen Usbekistan die Kicker aus dem GUS-Staat 1:0 gewonnen hatten, wurde das Spiel wegen eines schweren Schiedsrichterfehlers annulliert (dieser gab einen indirekten Freistoß statt einer Elfmeter-Wiederholung). Am 8. Okt. 2005 gab es in Taschkent eine Neuansetzung, die 1:1 endetet. Das Rückspiel am 12. Okt. in Manama endete 0:0 und somit konnte sich Bahrain aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore für zwei weitere Playoff-Spiele gegen Trinidad und Tobago qualifizieren. Das Hinspiel wird in Port-of-Spain, das Rückspiel in Bahrain ausgetragen. Im Hinspiel trennten sich die beiden Mannschaften 1:1 unentschieden, im Rückspiel verlor Bahrain 0:1. Weil ihnen ein Tor in der Nachspielzeit aberkannt wurde, legten sie sofort Protest bei der FIFA ein, der aber zurückgewiesen wurde. Mit diesem Tor wäre es zu einer Verlängerung gekommen.
Weblinks
- Die Zeit: [http://www.zeit.de/2005/03/Bahrein Im Laboratorium der arabischen Demokratie]
- [http://www.bahrain.gov.bh/English/ Bahrain Government Homepage(englisch)]
- [http://mahmood.tv/ Weblog eines bahrainischen Bloggers (englisch)]
Kategorie:Insel (Asien)
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Saudi-Arabien
Das große Königreich Saudi-Arabien , ist eine Monarchie in Vorderasien. Saudi-Arabien liegt auf der Arabischen Halbinsel und grenzt an den Irak, Jordanien, Kuwait, Oman, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, den Jemen, das Rote Meer und den Persischen Golf.
Geographie
Die Arabische Halbinsel besteht größtenteils aus einem ausgedehntem Hochland. Im Westen bildet das Plateau einen steilen Randabbruch, der parallel zur Küste des Roten Meeres verläuft. Im Nordwesten gibt es praktisch keine Küstenebene. Die höchsten Gipfel liegen im Südwesten im Asir-Gebirge.
Östlich des Randabbruchs fällt das unwirtliche Hochland allmählich bis zu den flachen Wassern des Persischen Golfes ab, dessen Küste von Sümpfen und Salzflächen gesäumt wird. Das Hochland wird überwiegend von Sandwüste mit einigen Gebieten von nacktem vulkanischen Gestein bedeckt. Ein breites Wüstenband, "das leere Viertel" Rub al-Chali, erstreckt sich über den gesamten Süden des Landes. Der höchste Berg ist der Dschabal Sauda mit 3.133 m Höhe.
Es herrscht vorwiegend heißes und trockenes Klima. Das kontinentale Klima im Landesinneren weist zum Teil beträchtliche Temperaturunterschiede, vor allem zwischen Tag und Nacht auf. Im Sommer sind tagsüber Maximalwerte von 40 °C möglich, im Winter kann nachts der Gefrierpunkt unterschritten werden. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 28 °C. Der größte Teil der spärlichen Jahresniederschlagsmenge fällt zwischen November und Januar.
In den meisten Teilen des Landes ist die Vegetation auf niedrige Gräser und kleine Sträucher beschränkt. In verstreuten Oasen wachsen Dattelpalmen. Die arabische Oryxantilope sowie weitere Antilopenarten wurden durch die Jagd in Freiheit ausgerottet, heute lebt sie aufgrund von Auswilderungsprogrammen wieder in geringer Zahl in Freiheit. Auch einige Singvögel sind vom Aussterben bedroht.
Verbreitet sind Wildkatzen, in der Wüste lebende Flughühner, höhlenbauende Nagetiere sowie Wüstenratten und diverse Reptilien und Insekten.
Die in Syrien vor wenigen Jahren wiederentdeckten Waldrappen ziehen wohl auch nach Saudi-Arabien.
Der Halsbandsittich ist als Neozoon in vielen Siedlungen zu finden.
In den Küstengewässern des Roten Meeres wimmelt es von Meerestieren, besonders in den Korallenriffen.
Landesgrenzen
Saudi-Arabien hat folgende Länder als Nachbarländer: Jordanien, Irak, Kuwait, Vereinigte Arabische Emirate (VAE), Bahrain, Katar, Oman und Jemen. Auffällig am Grenzverlauf ist, dass er besonders im Norden sehr gradlinig ist und keine großen Ausbuchtungen hat, weil er von den Kolonialmächten festgelegt wurde.
Im Norden, Nordosten und Süden wird das Land durch Nachbarländer eingegrenzt. Im Osten und Westen stellen die Küsten des Landes, am Roten Meer und am Arabischen Golf, die Grenzen dar. Insgesamt hat Saudi-Arabien 4.415 km Grenzen, die längste davon zum Irak.
Die Grenze zum Jemen wurde in den Jahren 2003 und 2004 durch Sperranlagen gesichert, was zu diplomatischen Schwierigkeiten führte.
Bevölkerung
Die Bevölkerung konzentriert sich auf die Städte und wenige Oasen.
Die ursprüngliche Bevölkerung setzt sich fast nur aus Arabern zusammen.
Das Land wird von etwa 400 Stämmen bewohnt, von denen heute noch einige als Nomaden leben.
Noch über ein Zehntel der Einwohner leben nomadisch oder halbnomadisch.
Über 5 Millionen Gastarbeiter sind in Saudi-Arabien beschäftigt.
Die soziale Absicherung ist gut, die medizinische Versorgung, die allen Einwohnern in den Städten kostenlos zur Verfügung steht, ist sehr gut.
Saudi-Arabien hat eine Bevölkerungsgröße von 20,723 Millionen Menschen. Davon sind 6 Millionen legal im Land lebende Ausländer.
Zusammensetzung der Bevölkerung
90 % der Bevölkerung sind arabischer Herkunft, entweder einheimische Saudis oder Menschen aus dem arabischen Raum, vornehmlich Ägypter, Jordanier und Palästinenser. Der Rest der in Saudi-Arabien lebenden Menschen sind nicht-arabischstämmige Ausländer, die meist als Gastarbeiter im Königreich tätig sind.
Die Bevölkerung ist mit 85 % mehrheitlich sunnitisch, 15 % sind Schiiten. Die Mehrheit der Ausländer kommt aus dem vorderasiatischen und schwarzafrikanischen Raum. Länder, aus denen die Arbeiter zumeist kommen, sind: Indien, Pakistan, Iran, Philippinen, Indonesien und Sudan. Die Arbeitsmigranten arbeiten vor allem in Bereichen, in denen Saudis nicht arbeiten wollen. Während und nach der Mekkawallfahrt im Monat Hadsch kommt es immer wieder zu illegaler Arbeitsaufnahme durch ausländische Pilger. Nach den Anschlägen vom 11. September und den daraus folgenden US-Militäraktionen ist der Zustrom von afghanischen Bauarbeitern, überwiegend Paschtunen, zu beobachten.
Der Wüstenstaat hat eine Bevölkerungsdichte von 10 Einwohnern pro km². 86 % der Menschen in Saudi-Arabien leben in den Städten des Landes, die restlichen 14 % leben auf dem Land oder in den Wüsten des Landes. Im Durchschnitt haben die Menschen im Lande eine Lebenserwartung von 68,4 Jahre, die Frauen werden im Schnitt 70,2 Jahre alt, die Männer 66,7 Jahre. Im Durchschnitt gebärt eine saudi-arabische Frau 5,5 Kinder im Laufe ihres Lebens.
Pro 1.000 Geburten gibt es 50 Kind-Sterbefälle, sowie eine Müttersterblichkeit von 23 auf 100.000 Geburten. Damit wächst die saudi-arabische Bevölkerung jährlich um 3,27 Prozent. Damit hat das Land eine der größten Bevölkerungswachstumsraten der Welt überhaupt. Fast zwei Drittel der saudischen Bevölkerung sind unter 25 Jahre alt. Die Ansteckung durch HIV ist trotz der Nähe zu Afrika und den dadurch resultierenden Einflüssen mit 0,01 % als sehr gering einzustufen. In Deutschland zum Vergleich liegt sie bei 0,1 %, im Sudan bei 2,6 %.
Der Alphabetisierungsgrad der arabischen Bevölkerung ist mit insgesamt 93,6 % fast so hoch wie der bei 99 % liegende Alphabetisierungsgrad in Deutschland. Dabei sind die saudi-arabischen Frauen mit 91,2 % fast ebenso des Lesens und Schreibens mächtig wie die Männer, die einen Alphabetisierungsgrad von 95,9 % erreichen. In Saudi-Arabien kommen auf 1.000 Menschen aus der Bevölkerung im Durchschnitt 1,7 Ärzte sowie 2,3 Betten in einem staatlichen Krankenhaus. Hocharabisch ist die Amtssprache, Englisch gilt als Sprache des Handels, nebenbei werden noch ein paar Dialekte des Arabischen gesprochen, die aber im offiziellen Gebrauch kaum Anwendung finden.
Religion
Im Hedschas, der in Saudi-Arabien liegt, befinden sich die zwei wichtigsten heiligen Stätten des Islam. Die Hauptreligion ist der zum sunnitischen Islam gehörende wahabitische Islam, dem 73 % der Bevölkerung, vor allem im Nadschd und im Norden, angehören. Andere Sunniten stellen 12 % der Bevölkerung, Schiiten etwa 5 %. Andere Religionen als der Islam sind in Saudi-Arabien verboten. Das heißt für Gastarbeiter und Diplomaten ist es bei Strafe verboten etwa einen Gottesdienst zu feiern, eine Taufe oder eine letzte Ölung zu empfangen. Kirchen gibt es keine und die Errichtung von Kirchen ist verboten. Auf Missionierung zu anderen Bekenntnissen als dem Islam und den Abfall vom Islam steht die Todesstrafe, die auch vollstreckt wird.
Die beiden heiligsten Stätten des Islam, die Kaaba in Mekka und die Ruhestätte des Propheten Mohammed in Medina liegen in Saudi-Arabien, sodass das Land jährlich das Ziel von Hunderttausenden Pilgern wird, vor allem während des Hadsch.
Hadsch
Die größten Städte
- Größte Städte: Riad, Dschidda, Mekka, Medina, Taif
In Saudi-Arabien gibt es drei Städte mit über einer Million Einwohnern. Eine davon ist Riad, Hauptstadt und Regierungssitz des Landes, mit rund 4,1 Mio. Einwohnern. Die Stadt liegt ca. 150 km südlich des nördlichen Wendekreises zwischen den beiden größten Wüsten des Landes relativ zentral im östlichen Teil der Landesmitte.
Riad ist seit der Unabhängigkeit Saudi-Arabiens im Jahre 1932 Hauptstadt des Landes. Auch historisch ist Riad ein sehr wichtiger Durchreiseort des arabischen Raums, der Pilgerwege nach Mekka und Medina, die wichtigsten Pilgerstätten des Islam. In Riad befindet sich der Hauptpalast des Königshauses Saud, das seit 1824 in der Stadt residiert. Riad, auch Er-Riad genannt, war ursprünglich eine Oase, die sich nach und nach zur Metropole entwickelte, besonders nach dem Ölboom in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts.
Die nächstgrößere Stadt in Saudi-Arabien ist die Hafenstadt Dschidda am Roten Meer in der Nähe von Medina. Dschidda hat 2,8 Millionen Einwohner und ist der wichtigste Exporthafen für Erdölprodukte und Vieh (Ziegen, Schafe und Kamele) aus Saudi-Arabien. Seit 1947 hat die Stadt eine gigantische Entwicklung durchlebt: Damals hatte sie ca. 30.000 Einwohner und war auf eine kleine Fläche innerhalb ihrer Stadtmauern begrenzt. Heute kann man die Ausmaße der Stadt am besten an ihrer Prachtstraße festmachen, der „Corniche“, die von Hotels und Palästen gesäumt 60 km an der Küste des Roten Meeres entlang führt. Die Stadt ist eingebettet zwischen Meer und dem Asir-Gebirge. Dschidda ist ca. 300 Jahre alt, hier ist der Hafen besonders hervorzuheben.
Als nächstes in der Liste der großen Städte des Landes ist Mekka zu nennen, die wichtigste Stadt des Islam. In Mekka leben dauerhaft rund 1,3 Mio. Menschen, zur Zeit der Hadsch, der pflichtgemäßen Pilgerfahrt der Moslems nach Mekka, befinden sich jedoch hunderttausende Pilger in der Stadt. Sie werden oft in Zeltstädten untergebracht und von der saudischen Regierung mit Essen und Trinken versorgt . Mekka hat historisch eine große Bedeutung als Handelsstadt, da sie Knotenpunkt vieler Karawanenrouten aus Asien und Afrika nach Europa war.
Die größere Bedeutung in Mekka ist jedoch der Religion zuzumessen. In der Stadt befindet sich das wichtigste Heiligtum des Islam, die Kaaba, die sich im Zentrum der Stadt befindet und Ziel der islamischen Pilgerreisen ist. Alle Muslime in der Welt richten ihre Position beim Gebet Richtung Kaaba. Mekka befindet sich in der Nähe Dschiddas im Landesinneren ungefähr 200 km südlich des nördlichen Wendekreises im mittleren Westen des Landes. Durch die besondere religiöse Position der Stadt wechselte die Herrschaft über die Stadt in der Geschichte regelmäßig, je nachdem welche muslimische Macht gerade den größten Einfluss hatte.
Die kleinste Großstadt Saudi-Arabiens ist mit 919.000 Einwohnern Medina. Medina liegt in der Mitte des Landes im westlichen Teil auf der Höhe von Riad. Die Stadt hat ebenfalls eine sehr große Bedeutung für den Islam. Sie ist die zweitheiligste Stadt der Moslems. Medina ist so wichtig, da in der Stadt der Prophet Mohammed begraben ist und damit ein wichtiger Pilgerort ist. Medina tat sich ebenfalls als Karawanenstadt hervor und war ein wichtiges Handelszentrum. 1932 wurde Medina von den Truppen des saudischen Königs von der Herrschaft der Haschimiten befreit und dem Königreich einverleibt.
Nicht-Muslimen ist das Betreten der heiligen Städte untersagt.
Siehe: Liste der Städte in Saudi-Arabien
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Saudi-Arabiens
Seit Beginn der historischen Überlieferung war die Arabische Halbinsel von Semiten bewohnt. Wegen des Wüstenklimas war die Nomadenwirtschaft vorherrschend. Immer wieder drangen sie auch aus der Wüste in die fruchtbaren Gebiete Mesopotamiens und Syriens ein (Akkader, Amoriter, Aramäer). Die größte dieser Bewegungen wurde aber durch die Verbreitung des Islams durch den Propheten Muhammad im 7. Jahrhundert ausgelöst. Innerhalb weniger Jahrzehnte eroberten die Muslime ein Reich zwischen Spanien und Indien.
Durch die Verlagerung des Reichszentrums verlor Arabien aber bald wieder seine politische Bedeutung. Nur die Heiligen Stätten Mekka und Medina im Hedschas wurden jährlich von muslimischen Pilgern besucht. Seit dem 18. Jahrhundert verbündete sich die Dynastie der Saud mit der fundamentalistischen islamischen Reformbewegung der Wahhabiten, um auf diese Weise die arabischen Beduinenstämme zu einigen und zu unterwerfen.
Ein erster größerer Expansionsversuch unter Emir Saud I. (1803-1814) provozierte jedoch im Auftrag des ohnmächtigen osmanischen Sultans eine vernichtende Militärintervention des osmanischen Vizekönigs von Ägypten, Muhammad Ali, dessen Truppen Sauds Sohn Abdallah I. 1818 vernichtend schlugen. Zweimal - 1818-1822 und nochmals 1838-1843 - wurde das saudische Herrschaftsgebiet im Nedschd von ägyptischen Truppen besetzt. Nach diesen gewaltigen Rückschlägen gerieten die erheblich geschwächten Saudis unter die Oberherrschaft anderer, osmanentreuer arabischer Stammesfürsten.
Erst Emir Abd-al-Aziz II. ibn Saud (regierend ab 1902), der spätere Gründer von Saudi-Arabien (1932), befreite seine Dynastie und deren Stamm von dieser Unterordnung und konnte den wahabbitischen Fundamentalismus erneut für eine siegreiche militärische Expansion in Arabien nutzen.
Entscheidend war hier der militärische Sieg über die konkurrierende Dynastie der Haschemiten, der ibn-Saud 1925 ihr Stamm-Königreich Hedschas (mit den heiligen Städten Mekka und Medina) nehmen konnte.
Nach weiteren Eroberungen wurden die unterschiedlichen Gebiete 1932 zum neuen Einheitsstaat Saudi-Arabien vereinigt. Durch die reichen Erdölvorkommen erlangte Saudi-Arabien Wohlstand und große Bedeutung für die Wirtschaft der Industrienationen.
Politik
Saudi-Arabien ist eine islamische absolute Monarchie. Bis 1. August 2005 regierte den wahhabitischen Staat König Fahd ibn Abd al-Aziz Al Saud, der gleichzeitig Premierminister war. Auch der Rest der königlichen Familie hat wichtige Regierungsämter inne. Die Regierungsgeschäfte werden bereits seit einigen Jahren vom Kronprinzen und designierten neuen König Abdullah bin Abdelaziz geführt, da König Fahd aufgrund einer schweren Krankheit seit 1995 dazu nicht mehr in der Lage war.
Seit der saudischen Staatsgründung von 1932 herrschten fünf Könige über das Reich, alle aus dem Hause der Al Saud. Muss ein neuer König ernannt werden, so tritt der Rat der Ältesten aus dem Königshaus zusammen, um ihn zu bestimmen. Dem König untersteht ein Ministerrat, der erst 1993 eingerichtet wurde. Er hat jeweils 120 Mitglieder, die vier Jahre diese Position bekleiden. Alle Mitglieder dieses Rates werden vom König persönlich ernannt. Der Rat hat aber keine Verfügungsgewalt über den Staatshaushalt oder über Gesetzesbeschlüsse, er berät lediglich den König. Alle Schlüsselministerien, wie Inneres, Äußeres, Verteidigung und Wirtschaft sind mit Prinzen aus dem Königshaus in ihren Spitzenpositionen besetzt. Großen Einfluss auf das Volk haben die Ulema, die Religionsgelehrten, die in den Moscheen des Landes predigen.
Das Land ist seit 1993 in dreizehn Regierungsbezirke aufgeteilt, die einem vom König ernannten Gouverneur unterstehen. Die kleinen Städte und Dörfer werden in der Regel von einem Dorf- oder Ältestenrat regiert. Die Verfassung des Landes besteht in schriftlicher Form erst seit 1992. In diesem Jahr wurde das 83 Punkte starke Dokument verfasst, das auf der Schari'a, dem islamischen Recht, basiert. Weiterhin orientiert sich das Gesetz am Koran und der Sunna. Diese Regeln werden strikt ausgelegt und vor allem auch durchgesetzt. Im Staat gibt es weder eine legale Opposition noch eine Regierungspartei. Gewerkschaften sind vom König offiziell verboten.
Frauen haben keine politischen Rechte. Bis 2001 durften sie noch nicht einmal einen eigenen Pass besitzen. Daher bekleiden sie auch in der Regierung, die mehrheitlich von Mitgliedern des Königshauses gestellt wird, keine Positionen. Viele Berufe sind ihnen nicht zugänglich. Sie dürfen das Land ohne Erlaubnis ihres Ehemanns oder eines anderen männlichen Vormunds nicht verlassen.
Trotz der nicht demokratischen Herrschaftsform war Saudi-Arabien bislang ein enger Verbündeter der USA. Die US-Armee unterhält seit dem Zweiten Golfkrieg mehrere wichtige Stützpunkte in Saudi-Arabien (zum Beispiel Al Kharj, südlich von Riad).
Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York hat sich das Verhältnis zwischen den beiden Staaten jedoch abgekühlt.
15 der 19 Attentäter waren saudische Staatsangehörige, was von offizieller Seite zunächst dementiert wurde. Für den zweiten Golfkrieg gegen den Irak (Insgesamt der dritte Golfkrieg also) durften die saudischen Stützpunkte nur teilweise genutzt werden. Zudem sind wegen der World-Trade-Center-Anschläge eine Reihe von Schadensersatzklagen in Multi-Milliarden-Dollar-Höhe vor allem gegen Saudi-Arabien in den USA anhängig. Dieser Aspekt sorgt für zusätzliche Spannungen zwischen den beiden Staaten.
Saudi-Arabien ist Mitglied des Golf-Kooperationsrats (Gulf Cooperation Council, GCC)
Siehe auch: Politisches System Saudi-Arabiens
Das Königshaus
Seit der Staatsgründung 1932 durch Ibn Saud wurde das Königreich von sechs Monarchen in folgender Reihenfolge regiert:
- Abd al-Aziz al Saud, (1932-1953)
- Saud, (1953-1964), Sohn von König Abd al-Aziz
- Faisal, (1964-1975), Sohn von Abd al-Aziz
- Chalid, (1975-1982), Sohn von Abd al-Aziz
- Fahd, (1982-2005), Sohn von Abd al-Aziz
- Abdullah, (seit 2005), Sohn von Abd al-Aziz
König Fahd, war seit 1982 im Amt und führte maßgebliche Reformen im Land durch. Alle stammen von König Abd al-Aziz ab. Er und seine männlichen Nachkommen zeugten mindestens 5.000 Prinzen, die zum Großteil Funktionen in den Ministerien des Staates innehaben. Die Zahl seiner männlichen Nachkommen in direkter Linie steigt beständig stark an. Das verdeutlicht wie allgegenwärtig das Königshaus im Lande ist.
Saudi-Arabien ist ein religiös legitimierter Staat. Der König bezeichnet sich seit 1986 als Hüter der heiligen Stätten von Mekka und Medina (arab. خادم الحرمين), was ihn und das Königshaus in der islamischen Welt aufwerten sollte. Deshalb legt das Königshaus großen Wert darauf, die Politik nicht von der Religion zu trennen, wie es zum Beispiel in der Türkei strikt getan wird. Insbesondere die langjährige Verbundenheit der Dynastie der Saud mit dem wahabitischen Klerus und umgekehrt trägt zur Verankerung der Monarch | | |