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Good Vibrations

Good Vibrations

Good Vibrations ist ein Musikstück, das im November 1966 von der US-amerikanischen Popgruppe The Beach Boys auf einer Single gemeinsam mit dem Instrumentaltitel Let's go away for a while vom Album Pet Sounds veröffentlicht wurde. Es handelte sich nach I get around und Help me Rhonda um den dritten Nummer-1-Hit der Band, der 1966 sowohl die amerikanischen Billboard-Charts als auch die britische Hitliste anführte. Viele sehen in "Good Vibrations" den Höhepunkt (oder auch das Ende) des musikalischen Werdegangs Wilsons und der Beach Boys. Das Lied erreichte bereits zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung weitläufige Anerkennung als Meilenstein und wird nach seinem großen Erfolg noch heute von vielen als eine der wichtigsten und einflussreichsten Pop-Singles überhaupt angesehen. Fraglos kann man von einer der technisch aufwändigsten und der teuersten amerikanischen Single-Produktion seiner Zeit reden.

Komposition und Produktion

Brian Wilson, damaliger Komponist und Produzent der Beach Boys, beschrieb Good Vibrations als eine "Hosentaschensymphonie". In der Tat weist das Stück in seiner Struktur symphonischen Charakter auf. Dazu tragen die Unterteilung in Sätze, die mehrschichtige Instrumentation und nicht zuletzt die Verwendung ungewöhnlicher Instrumente wie Cello und Theremingerät bei. "Good Vibrations" baut auf einem vielschichtigen Produktionsansatz auf, den Wilson bereits zur Anfertigung von Pet Sounds gewählt hatte, und stellt damit in Stil und Form erneut einen deutlichen Kontrastpunkt zu den simpel gestrickten Popsongs dar, welche die Band in den Vorjahren bevorzugt hatte. Wilson widmete der Arbeit an diesem Einzelstück mehrere Monate, in denen er unter anderem neue Studiotechniken und Aufnahmemethoden entwickelte, um die Musik so festhalten zu können, wie sie sich in seinem Kopf abspielte. Die Produktion des Stücks soll siebzehn Aufnahmesitzungen in vier verschiedenen Tonstudios umfasst haben, mit einem Ertrag von neunzig Stunden Tonmaterial und einem Gesamtbudget von $50.000. Wilson wird ein erheblicher Beitrag zur Etablierung des Tonstudios als eigenständiges Musikinstrumentarium zugerechnet: Gemeinsam mit den übrigen Beach Boys und dutzenden hochkarätigen Studiomusikern, darunter Mitglieder der Wrecking Crew, wurden unzählige Musikschnipsel eingespielt, die es zu schneiden, bearbeiten und zu einem knapp vierminütigen Pop-Kleinod anzurühren galt. Begeistert vom Erfolg des Stücks und der positiven Reaktionen auf Pet Sounds, außerdem angespornt von der Konkurrenz durch die jüngste Beatles-Veröffentlichung Revolver, wandte sich Wilson einem neuen Projekt namens Smile zu, das als komplettes Album im Stil der Kompositions- und Produktionstechnik von "Good Vibrations" geplant war. Als Texter holte er sich Van Dyke Parks in seine Mannschaft. Das ambitionierte Projekt scheiterte an Wilsons zunehmendem Hang zu Paranoia und Depressionen; einige Tracks wurden mit Hilfe der übrigen Mitglieder neu eingespielt und schafften es in stark beschnittenen Versionen auf das folgende Album Smiley Smile, darunter die erste Album-Version von "Good Vibrations". Im Jahr 2004 präsentierten Brian Wilson und Van Dyke Parks mit den Wondermints als Begleitband ein gänzlich aufpoliertes Smile.

Der Text

Den Text zur Single-Version von 1966 hat Beach Boy Mike Love geschrieben, der bei Live-Darbietungen außerdem das Theremin bediente. Auf einigen früheren Aufnahmen sind andere Lyrics zu hören, die der Pet Sounds-Texter Tony Asher verfasst hatte. Im Zuge der Kreativarbeiten an Smile bat Wilson Parks, den Text ein weiteres Mal neu zu gestalten, dieser riet ihm jedoch von dieser Idee ab. Auf der 2004er-Veröffentlichung Smile ist wieder der ursprüngliche Text von Asher zu hören.

Preise und Auszeichnungen

"Good Vibrations" brachte den Beach Boys eine Grammy-Nominierung für die beste Performance einer Gesangsgruppe des Jahres 1966 ein. Die Aufnahme des Stückes in die Grammy-Hall-of-Fame erfolgte 1994. In vielen Top-100-aller-Zeiten-Hitlisten findet es Erwähnung auf den oberen Plätzen, z. B. in den Mojo Top 100 Records of All Time von 1997. Das Stück ist außerdem Teil des Soundtracks zum Film Vanilla Sky.

Weblinks


- [http://www.surfermoon.com/ Cabin Essence: Web Page for Brian Wilson] Kategorie:Popmusik Kategorie:1966 Kategorie:Lied

November

Der November ist der elfte Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender. Er hat 30 Tage. Alte deutsche Namen für den November sind Windmond (eingeführt von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert) und Nebelung. In den Niederlanden wurde der Monat auch Schlachtmond oder Schlachtemonat genannt, da zu dieser Zeit das Einschlachten der Schweine üblich war. Im römischen Kalender war der November ursprünglich der neunte Monat (lat. novem = neun). Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn allerdings um zwei Monate vorverlegt, so dass die direkte Namens- und Zählbeziehung entfiel. Im Kirchenjahr gilt der November als ein Monat der Besinnung und des Gedenkens. An Allerheiligen gedenkt die römisch-katholische Kirche aller ihrer Heiligen, dieser Gedenktag wird immer am 1. November gegangen. Darauf folgt am 2. November Allerseelen, an dem die römisch-katholische Kirche der Verstorbenen gedenkt. Der 11. November ist der sog. Martinstag, ein Festtag der römisch-katholischen Kirche zu Ehren ihres Heiligen Martin von Tours. Ebenfalls 11.11. um 11:11:11 Uhr wird die neue Kampagne im Karneval ausgerufen. Der Volkstrauertag wird immer zwei Sonntage vor dem 1. Advent begangen und ist der Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten der beiden Weltkriege. Am Mittwoch zwischen Volkstrauertag und Totensonntag liegt der Buß- und Bettag, ein Feiertag der evangelischen Kirche an welchem man sich wieder mehr Gott zuwenden soll. Einen Sonntag vor dem 1. Advent liegt der Totensonntag, an dem die evangelische Kirche der Verstorbenen gedenkt. Der 1. Advent, also der erste Adventssonntag, liegt in vier von sieben Fällen als Sonntag immer im November. Mit dem 1. Advent beginnt die Adventszeit und das Warten auf Weihnachten. Der Sonntag vor dem 1. Advent bildet auch den letzten Sonntag des Kirchenjahres. Der letzte Tag im Kirchenjahr jedoch liegt, gemäß der kirchlichen Wochendefinition (abweichend von der DIN-Norm), am darauffolgenden Samstag; dieser kann damit spätestens am 2. Dezember liegen, in 5 von 7 Fällen liegt er aber im November. Der November beginnt mit dem selben Wochentag wie der März und außer in Schaltjahren auch wie der Februar. Im November dominiert das Tierkreiszeichen bzw. Sternzeichen des Skorpion (24.10. bis 22.11.), gegen Ende des Monats geht es zum Schütze (23.11. bis 21.12.) über.

Siehe auch


- bewegliche Feiertage
- bewegliche Gedenktage

Weblinks


- http://www.feste-der-religionen.de/Kalender/November.html !11 Kategorie:Kalender als:November ja:11月 ko:11월 ms:November simple:November th:พฤศจิกายน

1966

Ereignisse


- 1. Januar: Militärputsch in der Zentralafrikanischen Republik, Oberst Jean Bedel Bokassa übernimmt die Regierung
- 1. Januar: Syrien wird Mitglied im UPU (Weltpostverein)
- 1. Januar: in Australien wird das Pfund Sterling durch den Australischen Dollar als Währung abgelöst
- 15. Januar: in Nigeria bricht eine Rebellion von Truppenteilen aus, in deren Verlauf Premierminister Tafawa Balewa ermordet wird; die Macht übernimmt Generalmajor Johnson Aguiyi-Ironsi, der die Parteien auflöst und die Verfassung aufhebt
- 10. Februar: Die jamaikanische Reggaelegende Bob Marley heiratet seine kubanische Freundin Rita Anderson
- 23. Februar: in Syrien übernehmen Angehörige des linken Flügels der Baath-Partei durch einen Militärputsch die Macht und stürzen den Bath-Gründer Salah ad-Din al-Bitar: Regierungschef wird S. Dschedid (Jedid), Staatspräsident wird N. el Atassi
- 10. März Amsterdam: Trauung von Kronprinzessin Beatrix der Niederlande mit Claus von Amsberg
- 12. Juni: in Elazig (Türkei) wird der Grundstein für den Euphrat-Staudamm gelegt, Kredite hierfür kamen von der EWG, den USA und der Weltbank
- 11. November: erstmals wird im Bundesstaat Mississippi ein Weißer wegen Vergewaltigung einer Schwarzen verurteilt; die gesetzlich vorgeschriebene Todesstrafe wird in lebenslänglich umgewandelt
- 12. November: Ein 18-jähriger Schüler erschießt in Arizona, USA, fünf Frauen und ein Mädchen. Bei seiner Festnahme gibt er als Grund an, er habe bekannt werden wollen
- Beginn der chinesischen Kulturrevolution
- In New York City wird die ISKCON gegründet

Politik


- 1. Januar: Hans Schaffner wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Syrien wird Mitglied im UPU (Weltpostverein)
- 10. Januar: Unterzeichnung der Deklaration von Taschkent, mit der Indien (Lal Bahadur Shastri) und Pakistan (Ayub Khan) ihre Streitigkeiten beilegen wollen. Shastri stirbt am Tag darauf noch in Taschkent
- 18. Januar: In Indien wählt die Kongresspartei Informationsministerin Indira Gandhi zu ihrer Fraktionsvorsitzenden und damit zur indischen Ministerpräsidentin
- 20. Januar: Sir R. Gordon Menzies tritt nach 16 Jahren als Premierminister von Australien zurück, nachfolger wird sein Parteifreund Harold Holt
- 1. Februar: in Frankreich tritt ein Gesetz über die volle juristische Gleichberechtigung der Frauen in Kraft
- 4. Februar: In Belgien erklärt Pierre Harmel seinen Rücktritt als Ministerpräsident, den der König nicht annimmt (siehe 11. Februar)
- 8. Februar: Präsident Lyndon B. Johnson trifft sich in Honolulu mit Vertretern Südvietnams und unterzeichnet eine Erklärung, nach der „die kommunistische Aggression zurückgewiesen und für das Volk in Südvietnam die Voraussetzungen für eine bessere Zukunft geschaffen werden sollen“
- 11. Februar: Pierre Harmel wiederholt sein Rücktrittsgesuch vom 4. Februar
- 24. Februar: Putsch in Ghana: Präsident Kwame Nkrumah wird abgesetzt, während er sich auf einer Auslandsreise befindet
- im Februar: Unruhen im ostbelgischen Kohlenrevier wegen der drohenden Schließung von Kohlenzechen
- 10. März: in Luxemburg fordert die Abgeordnetenkammer Entschädigungen von der Bundesrepublik Deutschland für während des 2. Weltkriegs zwangsrekrutierte Luxemburger (siehe 23. März)
- 23. März: Der Bundesparteitag der CDU wählt Ludwig Erhard zum neuen Parteivorsitzenden
- 23. März: das Außenministerium in Bonn beantwortet eine Entschließung des Parlaments in Luxemburg auf erneute Entschädigung negativ, da die Ansprüche Luxemburgs bereits durch den Vertrag vom 11. Juli 1959 abgedeckt seien
- 24. März: Debatte im Deutschen Bundestag über den Einsatz des Kampfflugzeugs Starfighter, der bis dahin 27 Piloten das Leben gekostet hat bei 51 Totalschäden
- 31. März: die Parlamentswahlen in Großbritannien enden mit einem deutlichen Sieg der Labour Party
- 8. April: Das Zentralkomitee der KPdSU wählt Leonid Breschnew einstimmig zum Generalsekretär
- 9. April: UNO ermächtigt Großbritannien zur Blockade Rhodesiens
- 18. April: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Griechenland
- 22. April: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Japan
- 16. Mai: Ausbruch schwerer Streiks in der englischen Handelsmarine, der schwere wirtschaftliche Schäden nach sich zieht (Ende: 1.7.)
- 26. Mai: Unabhängigkeit von Guyana
- 29. Mai: die USA und Thailand unterzeichnen einen neuen Freundschaftsvertrag, 20.000 US-Soldaten stehen wegen des Vietnamkriegs im Land
- 30. Mai/1. Juni: Gespräche zwischen Indonesien und Malaysia in Bangkok (Thailand) führen zu einer Entspannung zwischen beiden Nachbarn und zu einem Abflauen der Kämpfe im Grenzgebiet
- 5. Juni: Willy Brandt wird zum Vorsitzenden der SPD gewählt
- 26. Juni: Der schweizer Kanton Basel-Stadt führt das Frauenwahlrecht ein
- 27. Juni: Mit einem unblutigen Staatsstreich übernimmt das Militär in Argentinien die Macht
- 6. Juli: in Malawi tritt eine neue Verfassung in Kraft, nach der das Land eine Republik innerhalb des Commonwealths wird; Premierminister H. Banda wird Präsident
- 19. Juli das Bundesverfassungsgericht erklärt die bislang geltende Parteienfinanzierung aus dem Bundeshaushalt für unzulässig; nur angemessene Wahlkampfkosten dürfen erstattet werden
- 1. August: in Nigeria übernimmt Generalstabschef Yakubu Gowon nach einem Militärputsch die Macht
- 10. September: Guyana. Aufnahme in die Vereinten Nationen
- 20. September: Guyana wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- im Sommer: Bildung der Roten Garde, die den Kampf der chinesischen Kulturrevolution führen soll
- 30. September: der südafrikanische Staat Botswana erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien
- 4. Oktober: Lesotho wird unabhängig
- 17. Oktober: Botswana und Lesotho werden Mitglieder der Vereinten Nationen
- 27. Oktober: Die Vereinten Nationen entziehen Südafrika das Mandat über Namibia
- 27. Oktober: Die Bonner Regierungskoalition zwischen CDU/CSU und FDP zerbricht an verschiedenen Ansichten zur Besserung der Finanzlage des Bundes
- 8. November: Ronald Reagan wird zum Gouverneur von Kalifornien gewählt
- 20. November: Der Schweizer Kanton Zürich stimmt in einer Volksabstimmung gegen das Frauenwahlrecht
- 28. November: die Dominikanische Republik gibt sich eine Verfassung
- 30. November: Barbados wird von Großbritannien unabhängig
- 30. November: Bundeskanzler Ludwig Erhard reicht den Rücktritt ein

Technik und Wissenschaft


- 3. Februar: Die Mondsonde der UdSSR Luna 9 landet auf der Mondoberfläche und überträgt Bilder vom Meer der Stürme
- 1. März: Die Weltraumsonde Venus 3 der UDSSR erreicht als erster irdischer Flugkörper nach dreimonatigem Flug die Venus
- 16. März: Die beiden amerikanischen Astronauten Neil Armstrong und David Scott schaffen das erste Kopplungsmanöver im Weltall
- 3. April: Sowjetische Luna 10 tritt als erster Satellit in Kreisbahn des Mondes
- 7. April: R. G. Ferry flog mit seinem Hubschrauber Hughes OH-6 A einen neuen Langstrecken-Weltrekord von 3.561 km
- 26. November: In Frankreich wird das weltweit erste Gezeitenkraftwerk eingeweiht
- Gasfeld Urengoi, das größte Gasfeld der Welt wird entdeckt

Kultur


- 20. Januar: Uraufführung des Schauspiels „Der Meteor“ von Friedrich Dürrenmatt in Zürich
- 14. Februar: Eröffnung der Universität Düsseldorf
- 2. Juni: Uraufführung der scherzhaften Oper Siebzehn Tage und vier Minuten von Werner Egk am Staatstheater Stuttgart
- 21. Juni: Eröffnung der Universität Konstanz
- 19. Juli: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Tunesien. In Kraft seit dem 13. März 1967
- 4. August: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Bolivien. In Kraft seit dem 21. September 1970
- 6. August: Uraufführung der Oper The Bassarids von Hans Werner Henze an den Salzburger Festspielen
- 18. August: Beginn der 'Großen Proletarischen Kulturrevolution' in der Volksrepublik China
- 29. August: Letzter gemeinsamer Auftritt der Beatles in San Francisco
- 8. September: Uraufführung der Oper Hero und Leander von Günter Bialas im Nationaltheater Mannheim
- 16. September: Uraufführung der Oper Antony and Cleopatra von Samuel Barber an der Metropolitan Opera in New York
- 15. November: Uraufführung der Oper Puntila von Paul Dessau an der Deutschen Oper Berlin

Religion


- 15. Februar: Präses Kurt Scharf wird neuer evangelischer Bischof von Berlin (und damit Nachfolger von Otto Dibelius)
- 22. März-24. März: Michael Ramsay, der Erzbischof von Canterbury, stattet Papst Paul VI. einen Besuch ab, die erste Begegnung des Primas von England mit einem Papst seit der Abtrennung der Anglikanischen Kirche im Jahr 1536
- 14. Juni: Die römische Kurie hebt den seit 1559 geführten und 500 Seiten starken „Index der verbotenen Bücher“ auf (letzte amtliche Neuausgabe: 1948)

Katastrophen


- 17. Januar: Südspanien entgeht einer atomaren Katastrophe, als über Palomares ein B-52-Bomber der US-Luftwaffe mit einem Tankflugzeug kollidiert. Vier Plutoniumbomben fallen vom Himmel und werden in aufwändiger Suche geborgen, das Absturzgebiet ist durch freigesetzte Strahlung verseucht
- 24. Januar In den Alpen kommen sämtliche 177 Insassen einer Boeing 707 der Air India ums Leben, als die Maschine an einem Felsmassiv des Mont Blanc zerschellt
- 29. Januar: Bremen, Deutschland. Eine Convair CV-440 der deutschen Lufthansa verunglückte beim Landeanflug wegen Schlechtwetter und geringer Sichtweite. Alle 46 Menschen an Bord starben
- 4. Februar: Tokio, Japan. Absturz einer Boeing 727 der Nippon Airways kurz vor der Küste. Alle 133 Menschen starben
- 16. Februar: Eine Schlagwetterexplosion auf der Steinkohlenzeche Rossenray in Kamp-Lintfort fordert 16 Todesopfer
- 23. Februar: Schwere Unwetter richten in weiten Teilen Spaniens und Portugals schwere Schäden an
- 4. März: Tokio, Japan. Eine Douglas DC-8 der Canadian Pacific verunglückte während des Landeanflugs auf der Landebahn. 64 Menschen starben, 8 wurden gerettet
- 5. März: Tokio, Japan. Eine Boeing 707 der BOAC prallt gegen den Berg Fuji. Alle 124 Menschen sterben
- 8. April: Durch ein Feuer im Maschinenraum brennt das norwegische Passagierschiff Viking Express mit 494 Personen an Bord in der Karibik aus. 2 Tote
- 26. April: Ein Erdbeben richtet starke Zerstörungen in der usbekischen Hauptstadt Taschkent an
- 25. Juli: Bei einem Busunfall in der Nähe von Limburg an der Lahn kommen 28 Kinder und 8 Erwachsene ums Leben
- 6. August: Nähe Falls City, Nebraska, USA. Eine BAC-111 der Braniff International Airways, auf dem planmäßigen Flug nach Omaha, wurde von starken Windböen erfasst, die rechte Tragfläche wurde geknickt und der darin befindliche Treibstoff explodierte. Alle 42 Personen an Bord starben
- 19. August: Erdbeben bei Varto, Ost-Türkei, fast 2.520 Tote
- 15. September: Beim Untergang des U-Bootes „Hai“ der Bundesmarine sterben 20 Seeleute
- 22. September: Winton, Australien. Absturz einer Vickers Viscount 832 nachdem eine Maschine Feuer gefangen hatte. Alle 24 Personen an Bord starben
- 3. November: Wirbelstürme im Golf von Bengalen fordern mehr als 1000 Todesopfer
- 24. November: Bratislava, Slowakei, damals noch Tschechoslowakei. Eine bulgarische Ilyushin-18 der TABSO Bulgarian stürzte kurz nach dem Start in einem Schneesturm in dem umliegenden Gebirge ab. Alle 82 Personen starben
- 8. Dezember: 229 Menschen sterben beim Untergang der griechischen Fähre „Heraklion“ auf der Fahrt von Kreta nach Piräus
- 24. Dezember: Binh Thai, Süd-Vietnam. Eine Militärmaschine vom Typ C-44 stürzt in eine Ortschaft. 129 Menschen starben. Die meisten waren Einwohner des Ortes

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 20. Januar: Fußball: Gründung des 1.FC Union Berlin, als endgültiger Nachfolger von Union 06 Oberschöneweide
- 23. Februar: Fußball: Deutschland unterliegt England in London mit 1:0
- 23. März: Fußball: Deutschland gewinnt in Rotterdam gegen die Niederlande mit 4:2
- 29. März: Boxen:: Cassius Clay verteidigt seinen WM-Titel im Schwergewicht gegen George Chuvalo
- 26. April: Das Internationale Olympische Komitee (IOC)vergibt die Austragung der Olympischen Sommerspiele 1972 nach München
- 4. Mai: Fußball: Deutschland gewinnt in Dublin gegen Irland mit 4:0
- 5. Mai: Als erste deutsche Mannschaft gewinnt Borussia Dortmund einen Fußball-Europapokal. Das Team gewinnt in Glasgow mit 2:1 gegen den FC Liverpool und sichert sich so den Cup der Pokalsieger
- 21. Mai: Cassius Clay verteidigt in London seinen Box-WM-Titel gegen Henry Cooper
- 28. Mai: Der TSV 1860 München wird deutscher Fußballmeister
- 1. Juni: Fußball: Deutschland gewinnt in Ludwigshafen gegen Rumänien mit 1:0
- 9. Juni: Gianni Motta gewinnt den Giro d'Italia
- 11. Juni: Tommie Smith läuft einen neuen Weltrekord über 200 Meter (20,0 Sekunden)
- 23. Juni: Fußball: Deutschland gewinnt gegen Jugoslawien mit 2:0
- 1. Juli: Der Spanier Manuel Santana wird Wimbledonsieger
- 2. Juli: Billie Jean King (USA) gewinnt das Damenfinale in Wimbleon
- 14. Juli: Lucien Aimargewinnt die Tour de France
- 30. Juli: England wird durch einen 4:2-Sieg nach Verlängerung in einem dramatischen Endspiel (Wembley-Tor) gegen Deutschland erstmals Fußball-Weltmeister
- 6. August: Cassius Clay verteidigt seinen Box-WM-Titel gegen Brian London durch K. o.
- 28. August: Rudi Altig wird Straßenweltmeister der Radprofis
- 4. September: Der Australier Jack Brabham steht bereits drei Rennen vor Saisonschluss als Formel 1-Weltmeister fest
- 10. September: Cassius Clay, USA, verteidigt in Frankfurt am Main seinen Box-WM-Titel gegen Karl Mildenberger, Deutschland
- 12. Oktober: Fußball: Deutschland gewinnt in der Türkei mit 2:0
- 14. November: Cassius Clay verteidigt seinen Box-WM-Titel gegen Cleveland Williams durch K. o.
- 19. November: Fußball: Deutschland gewinnt in Köln gegen Norwegen mit 3:0

Geboren


- 1. Januar: Heike Hänsel, deutsche Politikerin
- 2. Januar: Katrin Stotz, deutsche Skirennläuferin
- 2. Januar: Jörg Eickhoff, deutscher Theologe und Berater
- 4. Januar: Deana Carter, US-amerikanische Country-Sängerin
- 7. Januar: Corrie Sanders, südafrikanischer Boxen
- 11. Januar: Edyta Bartosiewicz, polnische Sängerin, Komponistin und Songwriterin
- 12. Januar: Rob Zombie, US-amerikanischer Sänger
- 18. Januar: Alexander Walerjewitsch Chalifman, russischer Schachspieler
- 18. Januar: Dave Batista, US-amerikanischer Profi-Wrestler
- 19. Januar: Stefan Edberg, ehemaliger schwedischer Profi-Tennisspieler
- 25. Januar: Mahmut Caliskan, türkischer Fußballspieler
- 29. Januar: Serap Çileli, deutsche Schriftstellerin türkischer Abstammung
- 29. Januar: Maxim Dlugy, US-amerikanischer Schachspieler
- 31. Januar: Christopher Truswell, australischer Schauspieler und Sprecher
- 31. Januar: Brian Mikkelsen, dänischer Politiker der Konservativen Volkspartei
- 31. Januar: Rolf Järmann, ehemaliger Schweizer Profiradfahrer
- 31. Januar: JJ Lehto, finnischer Rennfahrer, zweifacher Sieger des 24-Stunden-Rennen von Le Mans
- 1. Februar: Laurent Garnier, französischer Technoproduzent und DJ
- 4. Februar: Wjatscheslaw Wladimirowitsch Jekimow, russischer Straßenradrennrahrer
- 5. Februar: Rok Petrović, slowenischer Skirennläufer († 1993)
- 5. Februar: Jonathan Morgan, US-amerikanischer Pornofilmregisseur
- 6. Februar: Rick Astley, britischer Sänger
- 7. Februar: Monika Weber (Florettfechterin), deutsche Florettfechterin
- 7. Februar: Claudia Nolte, deutsche Politikerin
- 7. Februar: Ute Geweniger, frühere Schwimmsportlerin der DDR, Olympiasiegerin
- 7. Februar: Kristin Otto, Sportlerin, Olympiasiegerin, Journalistin
- 8. Februar: Christo Stoitschkow, bulgarischer Fußballspieler
- 8. Februar: Mathias Gutmann, deutscher Biologe und Philosoph
- 8. Februar: Bruno Labbadia, Fußballspieler und Trainer
- 9. Februar: Satoshi Urushihara, berühmter Mangaka
- 9. Februar: Heiner Garg, deutscher Politiker
- 9. Februar: Christoph Maria Herbst, deutscher Schauspieler, Komödiant
- 9. Februar: Ellen van Langen, niederländische Leichtathletin
- 10. Februar: Renata Przemyk, polnische Liedermacherin
- 11. Februar: Patrik Kühnen, deutscher Tennisspieler
- 12. Februar: Jörg Ahmann, deutscher Volleyballspieler
- 16. Februar: Peter Neustädter, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 16. Februar: Niklas Zennström, Entwickler von KaZaA und Skype
- 17. Februar: Atle Skårdal, norwegischer Skirennläufer
- 18. Februar: Dmitri Borissowitsch Konyschew, russischer Radsportprofi
- 19. Februar: Harald Blüchel, deutscher Musikproduzent
- 19. Februar: Paul Haarhuis, niederländischer Tennisspieler
- 19. Februar: Adelheid Gapp, österreichische Skirennläuferin
- 20. Februar: Rudolf Nierlich, österreichischer Skirennläufer († 1991)
- 20. Februar: Dennis Mitchell, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 21. Februar: Michaela Marzola, italienische Skirennläuferin
- 22. Februar: Téa Leoni, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. Februar: Andreas Helmer, deutscher Fußballspieler
- 25. Februar: Alexis Denisof, US-amerikanischer Schauspieler
- 26. Februar: Urs Kälin, ehemaliger Schweizer Skirennläufer
- 26. Februar: Marc Fortier, kanadischer Eishockeytrainer und ehemaliger -spieler
- 2. März: Frank Steffel, deutscher Politiker
- 6. März: Maurice Ashley, US-amerikanischer Schach-Spieler
- 10. März: Edie Brickell, US-amerikanische Sängerin und Liedermacherin
- 13. März: Markus Karp, deutscher Politiker
- 16. März: Dirk von Petersdorff, deutscher Literaturwissenschaftler und Schriftsteller
- 18. März: Anne Will, deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin
- 18. März: Jerry Cantrell, US-amerikanischer Rockmusiker
- 19. März: Olaf Marschall, ehemaliger Fußballspieler
- 21. März: Hauke Fuhlbrügge, deutscher Leichtathlet
- 22. März: Katharina Gutensohn, ehemalige österreichische- deutsche Ski-Rennläuferin
- 25. März: Tatjana Patitz, deutsches Fotomodell
- 25. März: Jeff Healey, kanadischer Rockgitarrist, Trompeter und Sänger
- 28. März: Høgni Hoydal, führender färöischer Politiker
- 29. März: Krassimir Balakow, bulgarischer Fußballspieler
- 29. März: Sigrid Kirchmann, österreichische Leichtathletin
- 30. März: Sieglinde Winkler, Skirennläuferin
- 31. März: Roger Black, britischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 31. März: Edith Thys, ehemalige Skirennläuferin aus den USA
- 2. April: Teddy Sheringham, englischer Fußballspieler (Stürmer)
- 2. April: Mara Kayser, Sängerin volkstümlicher Musik
- 3. April: Michael Mittermeier, deutscher Komiker
- 4. April: Stefan Mappus, Baden-württembergischer Politiker
- 4. April: Ann-Kathrin Kramer, deutsche Schauspielerin
- 4. April: Finn Christian Jagge, ehemaliger norwegischer Skirennläufer
- 5. April: Hans Martin Bury, deutscher Politiker, Staatsminister im Bundeskanzleramt
- 7. April: Michela Figini, Schweizer Skirennläuferin
- 8. April: Robin Wright Penn, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 9. April: Thomas Doll, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 9. April: Patrick Elias, Schweizer Schauspieler
- 9. April: Cynthia Nixon, US-amerikanische Schauspielerin
- 10. April: Heinz Barwich, Kernphysiker der DDR
- 11. April: Andreas Brucker, deutscher Schauspieler
- 11. April: Peter Stöger, österreichischer Fußballspieler
- 15. April: Samantha Fox, britische Sängerin und Fotomodell
- 16. April: Kai Wiesinger, deutscher Schauspieler
- 16. April: Ovo Maltine, Polit-Tunte, Kabarett-Tunte und Aids-Aktivistin († 2005)
- 18. April: Trine Hattestad, norwegische Leichtathletin
- 19. April: Julia Neigel, deutsche Musikerin und Sängerin
- 19. April: Oliver Welke, Dt. Comedian und Fernsehmoderator
- 20. April: Michaela Christ, deutsche Sängerin
- 21. April: Jorgo Chatzimarkakis, deutscher Europaabgeordneter
- 23. April: Franco Foda, Fußballspieler
- 24. April: David Usher, kanadischer Rocksänger und Songschreiber
- 25. April: Francis Fulton-Smith, deutscher Schauspieler
- 26. April: Thomas Carell, deutscher Chemiker
- 26. April: Ralf Geilenkirchen, deutscher Fußballspieler
- 27. April: Yoshihiro Togashi, Mangaka
- 28. April: Jean-Luc Cretier, französischer Skirennläufer
- 28. April: John Daly (Golfspieler), US-amerikanischer Golfspieler
- 29. April: Michael Alig, Partyveranstalter in der Clubszene von Manhattan
- 30. April: Roman Hagara, Segler (Olympiasieger)
- 1. Mai: Olaf Thon, deutscher Fußballspieler
- 2. Mai: Belinda Stronach, kanadische Geschäftsfrau und Politikerin
- 3. Mai: Katrin Göring-Eckardt, deutsche Politikerin
- 3. Mai: Jamiri, deutscher Designer und Comic-Zeichner
- 3. Mai: Agnès Desarthe, französische Schriftstellerin
- 4. Mai: Dirk Becker, deutscher Politiker
- 4. Mai: Doris Eisenburger, Kinderbuchillustratorin
- 5. Mai: Axel Fischer, deutscher Politiker
- 7. Mai: Andrea Tafi, italienischer Radrennfahrer
- 8. Mai: Claudio Taffarel, brasilianischer Fußballspieler
- 10. Mai: Jonathan David Edwards, britischer Dreispringer
- 11. Mai: Christoph Schneider, Schlagzeuger der Band Rammstein
- 12. Mai: Bebel Gilberto, brasilianische Sängerin und Liedermacherin
- 14. Mai: Fab Morvan, französischer Sänger
- 15. Mai: Greg Wise, britischer Schauspieler
- 16. Mai: Janet Jackson, US-amerikanische Sängerin
- 17. Mai: Henrik Larsen, dänischer Fußballer
- 19. Mai: Polly Walker, britische Filmschauspielerin
- 21. Mai: Tatjana Ledowskaja, weißrussische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 22. Mai: Thomas Zereske, deutscher Kanurennsportler (Canadier) († 2004)
- 24. Mai: Manfred Bender, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 24. Mai: Eric Cantona, französischer Fußballer und heutiger Schauspieler
- 25. Mai: Laurentien von Oranien-Nassau, Ehefrau von Prinz Constantijn von Oranien-Nassau
- 26. Mai: Helena Bonham Carter, britische Schauspielerin
- 26. Mai: Andreas Becker, deutscher Politiker
- 26. Mai: Zola Budd, südafrikanische Leichtathletin
- 27. Mai: Detlef Irrgang, deutscher Fußballspieler
- 28. Mai: Sina (Sängerin), Schweizer Mundart Rocksängerin
- 30. Mai: Thomas Häßler, deutscher Fußballspieler
- 31. Mai: Thomas Kastenmaier, ehemaliger Fußballspieler
- 31. Mai: Frank Goosen, Kabarettist und Romanautor
- 2. Juni: Martina Eickhoff, Diplom-Ingenieurin und Politikerin
- 2. Juni: Candace Gingrich, Menschenrechtlerin
- 3. Juni: Wumpscut, deutscher Disc Jockey und Industrial-Musiker
- 4. Juni: Annett Hesselbarth, deutsche Leichtathletin
- 4. Juni: Cecilia Bartoli, italienische Mezzosopranistin
- 6. Juni: André Parker, deutscher Musiker
- 6. Juni: Anthony Yeboah, ehemaliger ghanaischer Fußballspieler
- 6. Juni: Thomas Doss, österreichischer Komponist und Dirigent
- 6. Juni: Faure Gnassingbé, Staatspräsident von Republik Togo
- 11. Juni: Dragomir Josifov, bulgarischer Komponist, Dirigent und Pianist
- 13. Juni: Annette Widmann-Mauz, deutsche Politikerin
- 13. Juni: Grigori Jakowlewitsch Perelman, russischer Mathematiker
- 15. Juni: Andreas Müller (Comedy), deutsche Comedy-Star
- 16. Juni: Jan Železný, tschechischer Leichtathlet
- 17. Juni: Martin „Kleinti“ Simon, deutscher Liedermacher († 2000)
- 17. Juni: Christy Canyon, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 22. Juni: Michael Park, war britischer Co-Pilot im Rallyesport († 2005)
- 23. Juni: Oliver-Sven Buder, deutscher Leichtathlet
- 27. Juni: Aigars Kalvītis, Ministerpräsident Lettlands
- 27. Juni: J. J. Abrams, US-amerikanischer Film- und Fernsehproduzent
- 28. Juni: Mary Stuart Masterson, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. Juni: John Cusack, US-amerikanischer Schauspieler
- 29. Juni: Saut Situmorang, indonesischer Schriftsteller
- 30. Juni: Marie-Theres Relin, deutsche Schauspielerin
- 30. Juni: Mike Tyson, Schwergewichts-Boxweltmeister
- 1. Juli: Dominic Keating, britischer Schauspieler
- 1. Juli: Zita Funkenhauser, deutsche Florettfechterin
- 3. Juli: Daniel Plaza, spanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 5. Juli: Robert Diggs, US-amerikanischer Rap-Musiker
- 5. Juli: Kai U. Jürgens, deutscher Publizist und Künstler
- 5. Juli: Gianfranco Zola, italienischer Fußballspieler
- 7. Juli: Lars Büchel, Filmregisseur
- 7. Juli:

The Beach Boys

The Beach Boys sind eine der erfolgreichsten
Pop-Bands der USA. Sie war die erste Band, die die Beatles nach Beginn der Beatlemania wieder von Platz 1 der US-amerikanischen Charts verdrängen konnte.

Die frühen Jahre

Die US-amerikanische Popgruppe The Beach Boys formierte sich 1961 in Hawthorne bei Los Angeles in Kalifornien. Gründungsmitglieder waren Brian Wilson (
- 20. Juni 1942), seine Brüder Dennis (
- 4. Dezember 1944, † 23. Dezember 1983) und Carl (
- 21. Dezember 1946, † 6. Februar 1998) sowie ihr Cousin Mike Love (
- 15. März 1941) und Brians Schulfreund Alan Jardine (
- 3. September 1942), der 1962 und 1963 vorübergehend durch David Lee Marks (
- 22. August 1948) ersetzt wurde. Die Gründung der Band, die sich zunächst The Pendletones nannte, geht auf Dennis Wilson zurück. Dennis war ein leidenschaftlicher Surfer und versuchte, seine Gefühle für das Surfen in Lieder auszudrücken. Da er seine Gedanken nicht in Songform bündeln konnte, versuchte er, seinem älteren Bruder Brian zu beschreiben, wie es sich anfühle, auf einer Welle zu reiten. Brian Wilson liebte die Harmonien der Four Freshmen und die Arrangements von Phil Spector. Carl Wilson war ein Rock'n'Roller und begeisterte sich für Chuck Berrys Gitarren-Riffs. Diese drei Einflüsse waren entscheidend dafür, dass der „Kalifornische Sound“ geboren wurde. Im November 1961 wurde der von Brian Wilson und Mike Love verfasste Titel Surfin' von Candix Records, einer lokalen Plattenfirma, veröffentlicht. Die Plattenfirma bestand aber darauf, dass sich die Band „The Beach Boys“ nannte. Die Platte wurde ein regionaler Hit (in Kalifornien in den Top 5) und landete in den US-Billboard-Charts auf Platz 76. Durch Vermittlung von Vater Murry Wilson bekam die Band wenig später einen langfristigen Vertrag bei Capitol Records und wurde von deren Star-Produzenten Nick Venet betreut. Den Angaben auf den Platten-Covern zufolge produzierte dieser die ersten beiden Alben, obwohl ein erheblicher Teil der Produktionsarbeit von Brian Wilson geleistet wurde. Ab dem dritten Album nahm Brian dann auch offiziell auf dem Produzentensessel Platz. Ihre erste Capitol-Single Surfin' Safari machte die Band über Nacht US-weit zu Stars. In den nächsten Jahren (1963–-1965) hatten die Beach Boys zwanzig Top-40-Singles in den Hitparaden. Ihr Live-Album Beach Boys' Concert war vier Wochen lang auf Platz 1 und somit das erste Live-Album überhaupt, das zu einem Hit wurde. 1965 kündigte Brian Wilson, der bisher fast alle Songs geschrieben und bis auf die ersten beiden alle Alben produziert hatte, seinen Rücktritt vom Tourleben an, um nur noch zu komponieren und im Studio zu produzieren. Zunächst trat auf Tourneen Glen Campbell (
- 22. April 1936) an seine Stelle, im April 1965 wurde mit Bruce Johnston (
- 27. Juni 1942) ein endgültiger Ersatz gefunden. Ohne den Tourstress produzierte Brian seine bis zu diesem Zeitpunkt besten Alben „The Beach Boys Today“ und „Summer Days (And Summer Nights!!)“; letzteres enthielt Songs wie „California Girls“ und „Help me, Rhonda“ (zweiter Nr.1-Hit für die Band, und dies auf dem Höhepunkt der Beatlemania). Völlig überraschend gelangte Anfang 1966 die Single „Barbara Ann“, die eigentlich nur zum Spaß aufgenommen worden war und ohne Wissen der Band als Single veröffentlicht worden war, sowohl in den USA als auch in England auf Platz 2.

Mitte der 1960er: Beach Boys sind ganz oben

Brian Wilson hatte viel erreicht, er wollte jedoch mehr. Ende 1965, motiviert durch das Album „Rubber Soul“ der Beatles, schwor er im Alter von 23 Jahren, er werde das größte Rock-Album machen, das es jemals auf dieser Welt geben werde. Er arbeitete mit Texter Tony Asher ein halbes Jahr an diesem Projekt, das er Pet Sounds nannte. Pet Sounds hatte mit den üblichen Themen der Beach Boys - Surfen, Sonne, Mädchen, Autos - nichts zu tun, weswegen die Plattenfirma die Arbeiten an diesem Album sabotierte und sich weigerte, das Album zu veröffentlichen. Nach unzähligen Diskussionen vertrieb die Plattenfirma "Brians größtes Album" zunächst als limitierte Edition, was dazu führte, dass Pet Sounds 4 Wochen nach seiner Veröffentlichung bereits als Sammlerstück galt. Da das Album in den USA kaum beworben wurde, war es kommerziell relativ erfolglos und erreichte nur Platz 10 in den US-Billboard-Charts. Die „Beach Boys“ waren ihrer Zeit mit diesem Album um Jahre voraus, fanden aber in den USA keine Anerkennung. Im Rest der Welt, besonders in England, wurden sie durch Pet Sounds wirkliche „Megastars“. 1999, 33 Jahre später, sollten die „Beach Boys“ für ihr Meisterwerk schließlich den Grammy für das "Album des Milleniums" verliehen bekommen. Die Band lehnte allerdings die Auszeichnung ab und protestierte so gegen die späte Entscheidung der Juroren. Das Album Pet Sounds gilt in Fachkreisen als eines der bedeutendsten Alben der Musikgeschichte. Für ihre nächste Single „Good Vibrations“ unternahm die Band über sechs Monate hinweg unzählige Aufnahmen in vier Studios. Als die Single im Oktober 1966 herauskam, hatte die Band einen weiteren „million seller“. Good Vibrations war in nahezu jedem Land der Welt auf Platz 1 und gilt heute noch für viele als „beste Single aller Zeiten“. Brian Wilson, kreativer Geist hinter den Beach Boys, wollte mehr und arbeitete mit Van Dyke Parks als Texter an einem neuen Projekt namens „Smile“ (siehe Smiley Smile und Brian Wilson presents Smile), das Pet Sounds noch um Welten übertreffen sollte. Brian und Van Dyke arbeiteten an etwa 30 Songs, von denen viele vollständig aufgenommen wurden, andere nur in Fragmenten. Es gab zahlreiche Probleme: Viele Aufnahmesitzungen wurden kurzfristig wieder abgesagt oder blieben ergebnislos, da Brian nicht die richtige Stimmung spürte. Auch von seinen Bandmitgliedern entfremdete er sich zusehends, da diese die ausgefallenen Texte von Van Dyke Parks und Brian Wilsons Produktionsmethoden nicht mehr nachvollziehen konnten. Dazu gab es Streitigkeiten mit der Plattenfirma. Es ging hierbei um die Verlängerung des auslaufenden Plattenvertrages und um ausstehende Tantiemenzahlungen. Als die Streitigkeiten endlich beigelegt werden konnten und Capitol zu einer Veröffentlichung von Smile bereit war, fürchtete Wilson, dass Smile im Sog der psychedelischen Welle untergehen könne. Also gab er sein Projekt auf. Lange Jahre hielten sich die Gerüchte, Wilson habe die fertigen Smile-Aufnahmen zerstört, um einer ungewollten Veröffentlichung zuvorzukommen. Allerdings wollte dieser nur den hartnäckigen Fragen der Presse und der Plattenfirma ausweichen. Brian Wilson war so enttäuscht über die Beendigung des Projektes, dass er sich aus dem Musikbusiness schrittweise zurückzog, in tiefe Depressionen verfiel und letztendlich die Zeit von 1969 - 1974 zum größten Teil zu Hause in seinem Bett liegend verbrachte (zutreffend beschrieben in dem 1992er Song Brian Wilson der Barenaked Ladies). Fragmente von Smile, seiner „Teenage Symphony To God“, erschienen aber in den nächsten Jahren auf den Alben Smiley Smile (Heroes And Villains, Vegetables (ohne das „Mama Says“-Teilstück), Wind Chimes, Wonderful, She's Going Bald), Wild Honey (Mama Says), 20/20 (Our Prayer, Cabinessence), Sunflower (der mittlere Teil von Cool, Cool Water) und Surf's Up (Surf's Up). Die Alben und Singles, die die Band in den Jahren 1967-1969 veröffenlichte, waren in den USA kommerzielle Flops, in Europa - vor allem in England und den Niederlanden - ging der Stern der Beach Boys in dieser Periode erst richtig auf. Die Alben sind über die wiederverwerteten Smile-Fragmente hinaus gespickt mit einigen vergessenen Perlen. Noch wichtiger - in dieser Zeit emanzipierte sich der Rest der Band und übernahm schrittweise die Produktions- und auch Kompositionsaufgaben von Brian. Auf ihrem letzten Album der 1960er Jahre, das den Titel 20/20 trug, ist zum ersten Mal Brian Wilson nicht mehr auf dem Cover abgebildet. Dieses Album enthielt mit "Do it again" den letzten Top 20 Hit des Jahrzehnts in den USA. In England erreichte dieser Titel Platz 1, drei weitere Singleauskopplungen schafften es in die Top 10.

1970er - heute: Musik mit Herz und zahlreiche Comebacks

Die Verkaufszahlen in den USA waren Ende der 60er eingebrochen. Die Band galt in ihrer Heimat als langweilig und unmodern, also gingen sie immer wieder auf Europa-Tournee, wo sie zahlreiche Fans und große Erfolge hatten. Der Plattenvertrag mit Capitol Records wurde nicht mehr verlängert. Die Beach Boys wollten ihr neues Material für ihre eigene Plattenfirma Brother Records erstellen und über einen Partner vertreiben. Allerdings hatte keine führende Plattenfirma daran Interesse, sie mit diesen Bedingungen unter Vertrag zu nehmen. Schließlich erhielten sie, durch Vermittlung von Van Dyke Parks, einen gut dotierten Vertrag bei Warner Bros., der über acht Alben laufen sollte. Das von den Kritiken sehr gelobte erste Album "Sunflower" (England Rang 29), kam in den USA über Platz 151 der Billboard Charts nicht hinaus und ist Sinnbild dafür, wie unbedeutend die Gruppe in den USA geworden war. Die Beach Boys versuchten deshalb einen Imagewandel herbeizuführen, indem sie mit ihrer Musik Probleme der Umwelt und des Kapitalismus ansprachen. 1972 verstärkte sich die Band mit den beiden südafrikanischen Musiker Blondie Chaplin (Gitarre) und Ricky Fataar (Drums), die zuvor der Gruppe „The Flames“ angehört hatten. Die Neuaufnahme der Mitglieder war deshalb notwendig geworden, da Bruce Johnston von der Band gefeuert worden war und sich Schlagzeuger Dennis Wilson eine schwere Verletzung an seiner Hand zugefügt hatte. Dennis spielte in den Jahren 1972–1974 das Piano und kehrte nach Fataars Rückzug aus der Band wieder an die Drums zurück. 1973 verbrachten die Beach Boys sechs Monate in den Niederlanden, um dort ihr Album „Holland“ einzuspielen, welches zu den besten Beach-Boys-Alben ohne Brian Wilson zählt. Mit diesem Album konnte die Band auch in den USA viele Käufer überzeugen, weswegen dieses Album gerne als "erstes Comebackalbum" betitelt wird. Durch diesen Erfolg ermutigt, beschlossen die Beach Boys, neue Veröffentlichungen zurückzustellen, um durch die USA zu touren. Sie versuchten so, ihre Fangemeinde zurückzugewinnen. In der Mitte der 70er erreichte das Album „Endless Summer“ – eine Art „Best of“ mit frühen Beach-Boys-Nummern – in den USA Platz 1 der Billboard-Charts. Die Gruppe wurde vom Rolling Stone Magazin zur „Band des Jahres 1974“ gewählt. Brian Wilson gab ein Comeback. Er und die Beach Boys brachten mit Chuck Berrys „Rock and Roll Music“ eine neue Single auf Platz 5, auch das dazugehörende Comeback-Album „15 Big Ones“ landete in den Top 10 der Charts. 1977 begannen die Verkaufszahlen wieder zu sinken, aber die „Boys“ brachten es jedes Jahr zumindest auf eine Chartnotierung (z.B Lady Lynda, UK Nr.6). 1979 wechselten sie abermals die Plattenfirma und unterschrieben einen neuen Vertrag bei Caribou Records. 1980 nahmen sie mit Keepin' The Summer Alive das letzte Album als „originale“ Beach Boys auf. 1983 verstarb Dennis Wilson bei einem Tauchunfall im Pazifischen Ozean, den er über alles liebte. Die „Beach Boys“ spielten am 4. Juli 1984, getragen von einer Nostalgiewelle, vor über 700.000 Menschen am Washington Monument. Mit „Getcha Back“ und „Wipe Out“ (mit den Fat Boys) landeten sie 1985 und 1987 in den USA Top-20-Hits. Zu dem Zeitpunkt, als Brian Wilson seinen endgültigen Rückzug bekannt gab, hatten sie mit „Kokomo“ einen unerwarteten Nr.-1-Hit und mit „Still Cruisin'“ ein neues Top-50-Album. Die Band beschränkte sich fortan darauf, zu einer reisenden Oldies-Band zu werden, und wurden zu ihrer eigenen Revival-Show. Das letzte Studioalbum „Summer In Paradise“, das sie 1992 aufnahmen, verschwand nach kurzer Zeit wieder aus den Verkaufsregalen, ohne besondere Beachtung gefunden zu haben. Danach versammelten sie sich nur noch einmal im Studio, um „Stars And Stripes Vol. 1“ einzuspielen – ein Album, auf dem sie selbst nur im Background sangen, während diverse Country-Größen (Willie Nelson, Kathy Troccoli, James House, Lorrie Morgan u.a.) den Lead-Gesang übernahmen. 1996 wollten die Beach Boys ein neues Studioalbum unter der Regie von Brian Wilson aufnehmen. Wilson schrieb dazu mit Mike Love und mit seinem Freund Andy Paley einige neue Songs, die von den anderen Beach Boys allerdings für zu schwach befunden wurden. Einige dieser Titel landeten später auf dem 2004er Brian-Wilson-Soloalbum Gettin In Over My Head und bewiesen die Charttauglichkeit des Materials. 1998 verlor Carl Wilson den Kampf gegen seine Krebserkrankung. Dies war das inoffizielle Ende der „Beach Boys“. Ohne einen einzigen Wilson-Bruder stieg auch Alan Jardine aus der Band aus. Die Beach Boys bestehen heute nur noch aus Mike Love und Bruce Johnston, die noch immer durch die Welt touren und etwa 150 Konzerte pro Jahr spielen. Mike Love plant für 2005 ein Soloalbum. Alan Jardine tourt unter dem Namen Al Jardine's Endless Summer Band (mit seinen Söhnen Matt und Adam, Brian Wilsons Töchtern Carny und Wendy Wilson und einigen langjährigen Beach-Boys-Tour- bzw. -Session-Musikern wie Ed Carter). Brian Wilson tourt unter dem Namen Brian Wilson & the Wondermints durch die Welt und veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen neues Material – zuletzt 2004 „Gettin In Over My Head“ (US-Charts Platz 100, UK Platz 53) und eine Neuaufnahme von „Smile“ (US Platz 13, UK Platz 7). Für Oktober 2005 hat er ein Weihnachtsalbum mit dem Titel „What I Really Want For Christmas“ angekündigt.

Nachhaltige Auswirkungen der Beach Boys


- Die Beach Boys waren die erste Band, die sich selber produzierten. Damit ebneten sie den Weg für Generationen von Musikern und Bands. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Bands immer einem Produzenten unterstellt, den die Plattenfirma der Band zuwies.
- Die Beach Boys waren die erste Band, die nicht das Studio ihrer Plattenfirma für ihre Aufnahmen benutzte. Die Band bevorzugte die Western Studios in Los Angeles. Selbst die Beatles nahmen nur die hauseigenen EMI-Studios in Anspruch.
- Das Beach Boys Album Concert war das erste Live-Album, das Platz 1 der US-Billboard-Charts erreichte.
- Mit dem Album Pet Sounds bestritten die Beach Boys neue Wege in Aufnahmetechnik und Klang. Das Album war das erste in der Reihe der „großen Rock Alben“ und war ein Wegweiser für Musiker und Produzenten, die sich nach der Veröffentlichung von Pet Sounds berechtigt fühlten, auch ihren kreativen Geist spielen zu lassen. Paul McCartney und George Martin wiesen in Interviews häufiger auf diese besondere Rolle des Pet Sounds Albums hin. "Without Pet Sounds, Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band wouldn't have happenned...Pepper was an attempt to equal Pet Sounds" (Sir George Martin, Producer of the Beatles).
- 1966 veröffentlichten die Beach Boys das Stück "God Only Knows". Dies war das erste Mal, dass das Wort "Gott" im Titel eines Popsongs vorkam. Vor allem das konservative Amerika reagierte entsetzt und einige Radiosender weigerten sich, den Titel zu spielen.
- 1966 gründeten die Beach Boys ihre eigene Plattenfirma Brother Records. Auch hier waren sie Vorreiter. Ursprünglich war mit dieser Plattenfirma geplant, musikalische Experimente veröffentlichen zu können, ab den 1970er Jahren vertrieben sie ihre Musik über ihr Label.
- Das Album Smile, das für eine Veröffentlichung 1967 vorgesehen war, sollte das erste Konzeptalbum in der Popmusik werden.
- Die Beach Boys waren 1968 die erste westliche Band die in der Tschechoslowakei spielte. Siehe auch: Mitglieder der Beach Boys.

Chronologische Diskografie


- Surfin' Safari (1. Oktober 1962)
- Surfin' U.S.A. (27. März 1963)
- Surfer Girl (16. September 1963)
- Little Deuce Coupe (7. Oktober 1963)
- Shut Down Vol. 2 (2. März 1964)
- All Summer Long (1. Juli 1964)
- Christmas Album (September 1964)
- Beach Boys' Concert (19. Oktober 1964)
- The Beach Boys Today (8. März 1965)
- Summer Days (And Summer Nights!!) (5. Juli 1965)
- Beach Boys' Party (8. November 1965)
- Pet Sounds (16. Mai 1966)
- Smiley Smile (18. September 1967)
- Wild Honey (18. Dezember 1967)
- Friends (24. Juni 1968)
- Stack O' Tracks (August 1968) – „Greatest Hits“ in Form von Instrumental-Tracks ohne Gesangsspuren, die erste (?) Karaoke-LP der Geschichte
- 20/20 (3. Februar 1969)
- Live In London (Mai 1970)
- Sunflower (31. August 1970)
- Surf's Up (30. August 1971)
- Carl And The Passions – So Tough (15. Mai 1972)
- Holland (8. Januar 1973)
- The Beach Boys In Concert (19. November 1973)
- 15 Big Ones (5. Juli 1976)
- The Beach Boys Love You (11. April 1977)
- M.I.U. Album (25. September 1978)
- L.A. Light Album (16. März 1979)
- Keepin' The Summer Alive (17. März 1980)
- The Beach Boys (1985)
- Still Cruisin' (September 1989)
- Summer In Paradise (Dezember 1992)
- Stars And Stripes Vol. 1 (Oktober 1996) Ab etwa 1990 wurden die bis 1985 erschienenen LPs der Gruppe auf CD wiederveröffentlicht, zumeist als „Twofer“, also als Kombination von zwei LPs auf einer CD, meist auch noch um (großenteils bis dahin unveröffentlichte) Bonus-Tracks ergänzt.

Singles, die nicht auf den Original-Alben erschienen


- The Little Girl I Once Knew (1965, Brian Wilson)
- Break Away (B. Wilson/R. Dunbar) b/w Celebrate The News (D. Wilson/G. Jakobson) (1969)
- Child Of Winter (1976, B. Wilson/Steve Kalinich)
- It's A Beautiful Day (1980, Alan Jardine/Mike Love)
- Chasin' The Sky (1983, R. Bishop)
- East Meets West mit den Four Seasons (1984, Bob Crewe/Bob Gaudio)
- Rock 'n' Roll To The Rescue (1986, Terry Melcher/Mike Love)
- California Dreamin' (1986, John Phillips/M. Gilliam)
- Happy Endings mit Little Richard (1987, Bruce Johnston/Terry Melcher)
- Problem Child (1990, Terry Melcher)
- Crocodile Rock (1991, Elton John/Bernie Taupin)

Raritäten, Compilations, Alternativ-Aufnahmen, Live, Neuaufnahmen


- Live At Knebworth 1980 (2003) – veröffentlicht auf DVD und CD
- The Lost Concert, 1964 (2002) – Veröffentlichung eines Live-Mitschnitts
- Salute To Nascar (1998) – Mike Love, Bruce Johnston und David Lee Marks
- Symphonic Sounds Of The Beach Boys (1998)
- Endless Summer (1974 – 20 Hits aus den 60er Jahren
- Spirit Of America (1975) – weitere 20 Hits aus den 60er Jahren, überschneidungsfrei zu Endless Summer
- 20 Golden Greats (1976)
- Endless Harmony Soundtrack (Oktober 1998)
- 10 Years Of Harmony (1982) – 29 Songs aus den Jahren zwischen 1970 und 1980, davon 13 Raritäten (v.a. Filmmusiken, Alternativ-Abmischungen)
- Rarities (November 1983) – 13mal Unveröffentlichtes und Seltenes, dazu drei Medleys mit bekannten Stücken
- Made In The U.S.A. (1986) – eigentlich ein typisches „Best Of“-Album, enthält aber neben 23 Hits auch zwei neue Stücke
- Lost & Found 1961-1962 (1991)
- Good Vibrations - 30 Years of The Beach Boys (August 1993) – Dieses Box-Set mit sechs (in einigen Ländern: fünf) CDs bietet neben einer umfänglichen Werkschau der bekanntesten Titel auch 55 unveröffentlichte Titel und Abmischungen, darunter eine halbe Stunde mit Aufnahmen aus dem bis dahin unveröffentlichten „Smile“-Projekt.
- The Beach Boys' Instrumental Hits (1994) – Bis 1969 enthielten fast alle LPs der Gruppe mindestens einen Instrumental-Titel. Hier sind alle 19 Instrumentals versammelt, dazu das unter dem Namen The Survivors (ein Capitol-Act, den Brian Wilson mit drei Freunden gegründet hatte) veröffentlichte After The Game.
- The Pet Sounds Sessions (1996) – ein Versuch, das wohl berühmteste Beach-Boys-Album so vollständig wie möglich zu dokumentieren. Auf vier CDs gibt's neben einem Remix des Original-Albums nach 30 Jahren erstmals auch einen Stereo-Mix, ferner jeden Song nur als Vokal- und nur als Instrumentalspur und einige Alternativ-Versionen.
- Ultimate Christmas (November 1998) – das Christmas Album von 1964, ergänzt um einige Alternativ-Abmischungen und um acht Aufnahmen, die 1977 für ein zweites Weihnachtsalbum aufgenommen wurden, das nie erschien.
- Hawthorne, CA – Birthplace Of A Musical Legacy (Januar 2001) – 57 bis dato unveröffentlichte Archiv-Ausgrabungen.

#1-Charterfolge (Singles & Alben)

Singles


- Surfin Safari (1962) (Kanada, Schweden)
- I Get Around (1964) (USA)
- Help Me, Rhonda (1965) (USA)
- Sloop John B. (1965) (Australien, Neuseeland, Niederlande, Deutschland)
- Barbara Ann (1966) (Norwegen)
- Good Vibrations (1966) (USA, UK u.a.)
- Do It Again (1968) (UK, Australien)
- Cottonfields (1970) (Niederlande, Schweden, Norwegen, Australien, Kanada)
- Kokomo (1988) (USA, Australien)

Alben


- Beach Boys' Concert (1964) (USA)
- Endless Summer (1974) (USA)
- 20 Golden Greats (1976) (UK)
- The Very Best Of The Beach Boys (1983) (UK)

Weblinks


- [http://www.mountvernonandfairway.de/ Fansite (deutsch)]
- [http://thebeachboys.com/ Fansite (engl.)]
- [http://www.beachboys.com/ Beach Boys Fansite (engl.)]
- [http://users.utu.fi/lausto/dennis/dennis.html Dennis Wilson Homepage]
- [http://www.brianwilson.com/ Brian Wilson Homepage]
- [http://www.aljardine.com Alan Jardine Homepage]
- [http://www.vghf.com/Inductees/beach_boys.htm Beach Boys in der „Vocal Group Hall of Fame“]
- [http://www.rockhall.com/hof/inductee.asp?id=65 Beach Boys in der „Rock Hall of Fame“]

Literatur


- Badmann, Keith: The Beach Boys, Zürich 2005 ISBN 3-283-00503-6
- Priore, Domenic: Listen! Look! Vibrate! Smile! , San Francisco 1995 ISBN 0-86719-417-0
- Elliott, Brad: Surf´s Up , London 2004 ISBN 1-900924-79-X Beach Boys, The Beach Boys, The Beach Boys, The Beach Boys, The Beach Boys, The ja:ザ・ビーチ・ボーイズ

Single (Musik)

In der Musikindustrie wird unter einer Single ein Tonträger verstanden, der im Gegensatz zu einem Album nur eines oder wenige Stücke eines Komponisten, eines Interpreten oder einer Musikgruppe enthält. Die Variante zwischen Album und Single heißt EP. Die erste Single-Auskopplung eines Albumtitels wird heute vor dem Verkaufsstart des eigentlichen Albums veröffentlicht, um den Albumverkauf zu fördern. Nach der Veröffentlichung des Albums erfolgen meist noch weitere Auskopplungen. Neben der Single-Auskopplung des Albums enthalten die Tonträger in der Regel weiterhin Remixe des Titelstücks oder unveröffentlichtes Songmaterial, das nicht für das Album verwendete wurde. Singles gibt es sowohl als Vinylschallplatte als auch als CD, wobei sich auf dem Massenmarkt im Zuge der Markteinführung der CD die Single-CD als alleiniges Single-Medium durchsetzte.

Vinyl-Singles

7"-Single

Singles hatten in ihrer ursprünglichen Form als Schallplatten einen Durchmesser von 7" (Zoll, etwa 17,7 cm) und wurden im Gegensatz zur Langspielplatte statt mit 33 1/3 mit 45 Umdrehungen pro Minute abgespielt. Das Mittelloch einer herkömmlichen Vinyl-Single ist größer als das einer LP, sodass zum Abspielen ein zusätzliches Adapterstück, der genannte Puck, notwendig ist. Diese Singles wurden auch in Jukeboxen eingesetzt. Eine Vinyl-Single hat wie andere Schallplatten in der Regel auch zwei bespielte Seiten, die A- und die B-Seite. Auf der A-Seite befindet sich das Hauptstück, auf der Rückseite wie oben beschrieben ein zusätzliches Stück. In seltenen Fällen war die B-Seite populärer als die A-Seite. Befinden sich auf einer Vinyl-Single zwei gleichwertige Musikstücke auf Vorder- und Rückseite, dann spricht man auch von einer Doppel-A-Seite.

Single-Formate mit erweiterter Spielzeit

10"-Single

Neben der herkömmlichen 7"-Single bestehen mit der 10"-Single und der 12"-Single weitere Vinylsingle-Formate. Aufgrund der begrenzten Spielzeit pro Seite und steigenden Songlängen wurde die 10"-Single (25 cm Durchmesser) mit erweiterter Laufzeit eingeführt. Dieses Format konnte die kompaktere 7"-Single allerdings nie vollständig ablösen.

Maxi-Single

Mit der Maxi-Single oder 12"-Single wurde Mitte der 1970er Jahre ein weiteres Single-Format auf den Markt gebracht. Das 12"-Format mit dem Durchmesser einer herkömmlichen Langspielplatte (30 cm), das mit 45 RPM abgespielt wird, bietet eine nochmals erhöhte Laufzeit. Durch die im Vergleich zu herkömmlichen Singles und LPs wesentlich breitere Rille, die ein größeres Klangspektrum aufnehmen kann, wird eine höhere Grundlautstärke sowie ein deutlich besserer Dynamikumfang (ausgeprägtere Bässe und Höhen) erreicht. Die Entwicklung der 12"-Single ist im Wesentlichen auf den Bedarf von langen, tanzbaren sogenannten Diskoversionen bekannter Hits für Diskotheken (heute nur noch Remix genannt) zurückzuführen. Außerdem bewirkt die höhere Grundlautstärke ein besseres Signal-Rausch-Verhältnis, so dass bei - in Diskotheken nötiger - höherer Abspiellautstärke die Klangqualität verbessert wurde. Anfangs wurden 12"-Singles nur als Promo-Kopien an DJs vertrieben. Die erste kommerzielle 12"-Single wurde 1976 mit „Ten Percent“ von Double Exposure auf dem New Yorker Discolabel Salsoul Records veröffentlicht.

Heutige Bedeutung von Vinyl-Singles

Herkömmliche Vinyl-Singles sind auch heute noch zu finden, besonders bei Reggae- und Dub-Veröffentlichungen erfreuen sie sich in letzter Zeit wieder größerer Beliebtheit. Auch 10"-Singles begegnet man hin und wieder bei Independent-Veröffentlichungen. Die Maxi-Single ist besonders im Hip-Hop und in der elektronischen Musik bis heute sehr beliebt und zählt zur Grundausstattung des DJs. Vinyl-Singles haben trotz ihrer eigentlich technischen Veraltung bis heute überlebt und verzeichnen in bestimmten Bereichen sogar wieder Wachstumsraten. Gründe dafür sind der Vinylbedarf von DJs und die im Vergleich zu einer CD-Single wesentlich günstigeren Produktionskosten in Verbindung mit dem größeren Hörerlebnischarakter einer Vinylplatte, die diese Medien insbesondere für kleine Auflagen auch als Endprodukt für unabhängige kleine Labels attraktiv machen.

CD-Single

Die Einführung der CD hat auch auf dem Single-Markt zu Veränderungen geführt. Als Nachfolgerin der Vinyl-Singles wurden Ende der 1980er Jahre die CD-Single und die CD-Maxi-Single eingeführt, anfangs in kleinen Auflagen und je nach Plattenfirma im 3"- (sogenannte Mini-CD) oder 5"-Format. Das ursprünglich auch für Musik-Singles vorgesehene Mini-CD-Format (3"-Format), das weniger als ein Drittel des Speicherplatzes einer herkömmlichen CD aufweist, setzte sich nicht durch. Wesentliche Argumente hierfür: Das Einsparpotenzial in den Kalkulationen der Plattenfirmen war aufgrund der vergleichbaren Produktionskosten verschwindend gering. Zumal bietet die Mini-CD im Gegensatz zur normalen CD noch weniger Präsentationsfläche für das für den Verkauf wichtige Cover. Auch für Presswerke war die Produktion von 3"-Singles nicht interessant, da 5"-Single und CD-Album technisch völlig identisch sind. Die Massenproduktion eines zweiten CD-Formates hätte sich negativ auf Flexibilität der Fertigung (insb. durch die nötig werdenden Umrüstungen) und damit auf die Wirtschaftlichkeit einer Produktionsstrecke ausgewirkt. Ein weiterer Punkt war, dass anfangs nicht alle erhältlichen CD-Spieler das kleinere Format unterstützten und wie bei 7"-Vinyl-Singles Adapter nötig wurden. Ab Beginn der 1990er Jahre führte die Musikindustrie auf dem damals als besonders finanzstark geltenden deutschen Markt die 5"-CD-Maxi im Slimcase (preislich entsprechend der 12-Zoll-Vinyl-Maxi) ein, die bis heute das Standardformat auf dem deutschen Single-Markt darstellt. Sie enthält im Gegensatz zur normalen Single, bei der nur zwei Titel gebräuchlich sind, häufig drei oder vier Titel. Im europäischen Ausland hingegen setzte sich von Anfang an die ebenfalls 5" große CD-Single (preislich entsprechend der 7"-Vinylsingle) im Pappcover durch. Die Entscheidung für das Maxi-Single-Format in Deutschland hatte Auswirkungen auf das Konsumverhalten: Wie schon zu Vinylzeiten waren Maxis insbesondere im Disco-Bereich interessant, so dass diese Musikrichtung in Deutschland überdurchschnittlich hohe Verkaufszahlen verbuchen konnte, während der Umsatz im Rock/Pop-Bereich einbrach. Die Rock/Pop-Konsumenten hatten nur wenig Interesse an meist unattraktiven oder gar qualitativ minderwertigen Remixen und B-Seiten. Das von der Musikindustrie gesetzte, kaum begründbare hohe Preisgefüge (mit damals bis zu 12 DM etwa das Doppelte einer früheren Vinyl-Single) führte dazu, dass viele Kunden auf den Kauf von Maxi-Singles verzichteten und stattdessen gleich zum Album griffen. Seit Anfang der 1990er werden in den Single-Charts auch Airplay-Einsätze berücksichtigt, so dass weiterhin Rock- und Popmusik in den Charts vertreten ist. Diese Kompensierung des eigentlichen Käuferverhaltens wird insbesondere deswegen vorgenommen, weil die Single-Charts nach wie vor eine wesentlich höhere Bedeutung für die Musikvermarktung als die Album-Charts besitzen. Jedoch ist zu beobachten, dass Singles auf dem deutschen Markt schon lange nicht mehr ihre eigentliche Funktion erfüllen. Single-Erfolge und Albumverkäufe klaffen oft weit auseinander. Musiker, deren Alben sich sehr gut verkaufen, finden sich immer seltener auf vorderen Plätzen in den Single-Charts wieder. Erst Anfang der 2000er Jahre reagierte die Musikindustrie Jahre auf den vermehrten Kundenwunsch, wieder CD-Singles zu günstigeren Preisen anzubieten. Gründe hierfür sind insbesondere der durch das MP3-Format ausgelöste erhöhte Preisdruck und die damit verbundenen stetig zurückgehenden CD-Verkäufe, die deutliche höhere Gewinnspannen versprechen. Die auf dem deutschen Markt als limitierte „2-Track-CD“ im Slimcase erscheinenden Tonträger sind von der Titelauswahl meist mit den im Ausland erhältlichen CD-Singles identisch. Die limitierte Stückzahl hat jedoch zur Folge, dass von einigen Titeln der aus Radio oder Fernsehen bekannte Single Mix nur kurze Zeit erhältlich ist (Beispiele hierfür waren unter anderem Produktionen von Pet Shop Boys („Miracles“, „Flamboyant“) oder Depeche Mode („Enjoy The Silence '04“, „Precious“). Dieser Schritt konnte den Einbruch des CD-Single-Marktes jedoch kaum verhindern. In einer Zeit, in der der Musikkonsument jeden Titel eines Albums einzeln als MP3 im Internet erwerben kann, besitzt die Single als Tonträger im Massenmarkt, abgesehen von der Bedeutung für Sammler, keine nennenswerte Attraktivität mehr.

Siehe auch


- Split-Single Kategorie:Tonträger

Pet Sounds

Pet Sounds ist ein Album der Rockband The Beach Boys. Es gilt als das musikalisch beste Album der kalifornischen Band. Produziert wurde es von Brian Wilson. 1999 sollte Pet Sounds mit dem Grammy für das "Album des Millenniums" ausgezeichnet werden. Die Beach Boys lehnten allerdings ab. In Fachkreisen gilt Pet Sounds als eines der wertvollsten, wichtigsten und einflussreichsten Alben der Rock-Geschichte. Pet Sounds wurde am 16. Mai 1966 veröffentlicht. Es wurde in einer für diese Zeit untypischen Art und Weise von Brian Wilson produziert. Da 1966 die Studiotechnik bei weitem noch nicht ausgereift war, verwendete Wilson Waldhörner, Piccolos, klappernde Löffel, Cola-Dosen, Plastikflaschen, Fahrradklingeln, Aufnahmen von vorbeifahrenden Zügen, bellenden Hunden und Kirchenorgeln, die die Standardinstrumenten des Rocks ergänzten. Noch nie hatte eine Band eine derartiger Fülle von ungewöhnlichen Effekten für ihre Aufnahmen verwendet. Diese Produktionsweise ebnete neue musikalische Wege für viele Musiker. Brian Wilson hatte 1966 die Vision, ein Album zu komponieren, zu arrangieren und zu produzieren, wie es vor ihm und nach ihm nie wieder jemand machen würde.

Die Geschichte des Albums

Brian Wilson hatte im Alter von 25 Jahren erklärt, dass er das größte Rock Album aller Zeiten komponieren und produzieren wolle. Er wollte beweisen, dass er der beste Songwriter aller Zeiten ist. Seinen kreativen Impuls hatten zum einen Drogen verursacht, aber auch neue Freunde. Viele dieser neuen Freunde waren ebenfalls Musiker, Songwriter oder hatten andere Rollen in der Musikbranche. Zwei seiner neuen Weggefährten waren David Enderle und Van Dyke Parks, die Brian davon überzeugten, dass Ehrgeiz nicht gleich Wahnsinn ist. Der erste Schritt für se