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Goodbye, Lenin

Goodbye, Lenin

Der Film Good bye, Lenin! ist eine deutsche Tragikomödie aus dem Jahr 2003.

Handlung

Der Film erzählt die Erlebnisse der ostdeutschen Familie Kerner. Der Film beginnt im Sommer 1978, als sich der Familienvater in den Westen absetzt und seine Frau Christiane und die beiden Kinder Alexander und Ariane in der DDR zurücklässt. Zuerst von der Politik der DDR nicht sehr begeistert , beginnt Christiane nach schweren Depressionen sich für den Sozialismus einzusetzen. Elf Jahre später, am 7. Oktober 1989, soll die Mutter anlässlich des 40. Jahrestages der DDR eine Auszeichnung erhalten. Auf dem Weg dorthin wird sie zufällig Zeugin einer Demonstration, an der sich auch Alexander beteiligt. Als sie mit ansieht, wie die Demonstration von der Volkspolizei zerschlagen und Alexander festgenommen wird, bricht sie zusammen und fällt ins Koma. Wenige Wochen später fällt die Mauer. Auch sonst ändert sich einiges für die Kerners. Alexanders Betrieb wird abgewickelt, er ist nunmehr Vertreter für Satellitenschüsseln. Außerdem verliebt er sich in die russische Krankenschwester Lara. Seine Schwester Ariane bekommt einen Job bei Burger King und verliebt sich in einen Wessi. Im Juni 1990 dann wacht die Mutter plötzlich aus dem Koma wieder auf. Da für ihren Kreislauf die kleinste Aufregung gefährlich sein kann, darf sie auf keinen Fall von den tiefgreifenden Veränderungen der letzten Monate erfahren. Dies gestaltet sich schwieriger, als es zunächst anmutet. Vor ihrem Fenster etwa wird ein riesiges Coca-Cola–Plakat angebracht. Spreewaldgurken und Rotkäppchensekt sind jetzt noch schwieriger aufzutreiben als zuvor. Und als sie auch noch Alexander dazu überreden kann, ihr einen Fernseher ans Bett zu stellen, muss er mit seinem Kumpel Denis abends falsche Aktuelle-Kamera–Berichte drehen. Als sie von ihrer Familie eines Tages mit verbundenen Augen zur Datsche gefahren wird, enthüllt sie ihre große Lebensbeichte: ihr Mann hat sie nicht – wie immer behauptet – wegen einer anderen Frau verlassen, sondern wollte, dass sie mit den Kindern später in den Westen nachkommt. Jedoch konnte sie sich damals nicht dazu durchringen. Am selben Abend muss die Mutter plötzlich ins Krankenhaus eingeliefert werden. Alexander gelingt es, seinen Vater im Westen ausfindig zu machen und bewegt ihn zu einem Besuch bei ihr. Dennis und Alex produzieren einen letzten Bericht der Aktuellen Kamera, in dem Sigmund Jähn zum Staatsratsvorsitzenden ernannt wird und die DDR sich an ihrem 41. Jahrestag mit der BRD vereinigt. Drei Tage nach der tatsächlichen deutschen Einheit stirbt die Mutter.

Fehler im Film

Als Alex Kaffee und Gurken aus dem Westen in Gläser und Dosen von DDR-Produkten umfüllt, sieht man ein Päckchen Jacobs Kaffee. Das Jacobs-Logo auf der Packung ist allerdings nicht das Logo von damals sondern eine neue Version, die nach 2000 entwickelt wurde. Das "J" im Schriftzug stellt dabei eine stilisierte Kaffeetasse dar! Denis trägt mehrmals im Film ein schwarzes T-Shirt mit hellgrünen Mustern. Unter anderem hat er es in der Szene an, als er Alex seine Hochzeits-Videos zeigt. Zweifellos ist er ein Science-Fiction-Fan (er schneidet eine Anspielung auf 2001 - Odyssee im Weltraum in ein Video ein), denn er trägt ein Matrix-T-Shirt, mit der aus dem Film bekannten grünen Laufschrift. Im Drehbuch gab es Szenen, in denen Denis geradezu visionär von seinen Filmideen erzählt. Sämtliche "Ideen" hatten mit manipulierter Realitätswahrnehmung zu tun und wurden nach 1990 realisiert (z.B. Matrix). Im fertigen Film sind diese Szenen herausgeschnitten. Übrig blieb nur das Matrix-T-Shirt, das nun als vermeintlicher Fehler wahrgenommen wird, aber eigentlich eine Anspielung auf Denis "hellseherische" Fähigkeiten war.

Erfolge und Auszeichnungen

Der Film wurde in Ost und West zu einem ungeahnten Publikumserfolg und zum erfolgreichsten deutschen Film des Jahres 2003. Er wurde von mehr als sechs Millionen Kinobesuchern gesehen. „Good bye, Lenin!“ wurde mit neun Deutschen Filmpreisen 2003 ausgezeichnet: Bester Film (mit dem Filmpreis in Gold), Daniel Brühl als Bester Hauptdarsteller, Florian Lukas als Bester Nebendarsteller, Wolfgang Becker für die Beste Regie, Weitere hervorragende Leistungen für Schnitt, Szenenbild und Musik, sowie die Publikumspreise Deutscher Kinofilm des Jahres und Daniel Brühl in der Kategorie Schauspieler/in des Jahres. Am 6. Dezember 2003 wurde dem Film als erstem deutschen Film der Europäische Filmpreis Felix als Europäischer Film des Jahres verliehen. Ebenfalls erhielt Daniel Brühl als Europäischer Schauspieler des Jahres und Bernd Lichtenberg als Europäischer Drehbuchautor des Jahres einen Felix. Schließlich gingen auch alle drei Publikumspreise an Good bye Lenin!: Wolfgang Becker für den Besten Regisseur, Daniel Brühl für den Besten Schauspieler und Katrin Sass für die Beste Schauspielerin. Bei der Verleihung des französischen Filmpreises César wurde Good bye, Lenin! 2004 als bester europäischer Film ausgezeichnet. Auch der spanische Filmpreis Goya in der Kategorie bester europäischer Film ging 2004 an Good bye, Lenin!.

Weblinks


- http://www.good-bye-lenin.de – Original-Webseite zum Film
-
- [http://www.yanntiersen.com/ Yann Tiersen, Musikkomponist (unter anderem auch "Die fabelhafte Welt der Amélie")] Kategorie:Filmtitel Kategorie:Deutscher Film ja:グッバイ、レーニン!

Tragikomödie

Tragikkomödie – ursprünglich ein Schmähwort für "mangelhafte" Tragödien, deren leitende Figuren lächerliche Züge aufweisen oder deren Plot eine glückliche Schlusswendung nimmt. In der Tagikomödie schwankt der Zuschauer zwischen Liebe und Verachtung für dieselben handelnden Personen: in einem Moment verlacht er ihre Schwächen – im nächsten kommen sie ihm wie Stärken vor, und das Lachen darüber bleibt ihm im Halse stecken. Solche Doppeldeutigkeit galt selber zunächst als Schwäche eines Plots, ist aber mit der Moderne zu seiner besonderen Stärke umgewertet worden. Bekannte Autoren von Tragikomödien sind beispielsweise Max Frisch, Samuel Beckett und Friedrich Dürrenmatt.

Beispiele für Tragikomödien

Bühnenwerke:
- Gerhart Hauptmann: Die Ratten
- Carl Zuckmayer: Der Hauptmann von Köpenick
- Plautus : Amphitruo
- Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker
- Pierre Corneille: Le Cid Filme:
- Fargo
- Forrest Gump
- American Beauty
- Einer flog über das Kuckucksnest
- Zeit der Zärtlichkeit
- Indien Kategorie:Literaturgattung Kategorie:Filmgenre !

7. Oktober

Der 7. Oktober ist der 280. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 281. in Schaltjahren).

Ereignisse


- 1571 - Schlacht von Lepanto
- 1879 - Bismarcks Bündnispolitik führt zum Abschluss eines Zweibundes zwischen Österreich-Ungarn und dem Deutschen Reich.
- 1905 - In Leipzig wird das nach Plänen von Hugo Licht errichtete Neue Rathaus eingeweiht.
- 1919 - Gründung der Koninklijke Luchtvaart Maatschappij (KLM). Sie ist die älteste, heute noch existierende Fluggesellschaft der Welt.
- 1929 - Gründung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) in Altenberg
- 1944 - Im KZ Auschwitz-Birkenau findet ein Aufstand des jüdischen Sonderkommandos (die Häftlinge, die die Gaskammern und Krematorien bedienen mussten) statt. Weibliche Gefangene hatten Sprengstoff von einer Waffenfabrik eingeschmuggelt, das Krematorium IV wurde damit teilweise zerstört.
- 1949 - In Ost-Berlin setzt die Provisorische Volkskammer die Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik in Kraft und vollzieht damit die Gründung der DDR.
- 1956 - Papst Innozenz XI. wird selig gesprochen.
- 1960 - Nigeria wird Mitglied bei den Vereinten Nationen.
- 1970 - Mit dem Nationalpark Bayerischer Wald wird der erste Nationalpark der Bundesrepublik Deutschland eröffnet.
- 1971 - Oman wird Mitglied bei den Vereinten Nationen.
- 1975 - Unterzeichnung des Vertrags zwischen DDR und UDSSR über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand
- 1977 - Die UdSSR erlässt eine neue Verfassung, 07.Oktober Tag der Vefassung.
- 1985 - Palästinensische Terroristen kapern das Kreuzfahrtschiff Achille Lauro.
- 1989 - In Schwante (Kreis Oranienburg) konstituiert sich im evangelischen Gemeindehaus die Sozialdemokratische Partei der DDR (SDP).
- 1989 - Auf der Berliner Karl-Marx-Allee findet anlässlich des 40. Jahrestages der DDR zum letzten Mal eine Ehrenparade der NVA und der Grenztruppen der DDR statt. Auf dem Alexanderplatz und vor dem Sitz der staatlichen NachrichtenAgentur ADN kommt es zu Protesten von DDR-Bürgern. In mehreren Städten der DDR (darunter in Leipzig, Magdeburg, Karl-Marx-Stadt, Plauen, Dresden, Potsdam und Arnstadt) finden Demonstrationen statt, die teilweise gewaltsam aufgelöst werden.
- 1991 - Litauen wird Mitglied in der UNESCO.
- 1991 - Zagreb, Kroatien, wird von Serbien bombardiert.
- 1992 - Georgien wird Mitglied in der UNESCO.
- 1997 - Inkrafttreten der neuen Verfassung in Polen
- 2000 - Henri, Großherzog von Luxemburg, Herzog von Nassau, wird Staatsoberhaupt in Luxemburg.
- 2000 - Vojislav Koštunica wird neuer Präsident der Bundesrepublik Jugoslawien.
- 2001 - Beginn des Krieges der USA gegen Afghanistan und die dort herrschenden Taliban, begründet als Folge der Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA.
- 2005 - Der Internationalen Atomenergieorganisation und deren Generaldirektor Mohammed el-Baradei wird der diesjährige Friedensnobelpreis zuerkannt.

Kultur


- 1600 - Uraufführung der Oper Il rapimento di Cefalo von Giulio Caccini im Palazzo Vecchio in Florenz, zur Hochzeit König Heinrichs IV. von Frankreich mit Maria von Medici.
- 1927 - Uraufführung der Oper Das Wunder der Heliane von Erich Wolfgang Korngold in Hamburg.
- 1939 - Uraufführung der Oper Die Kathrin von Erich Wolfgang Korngold an der Königlichen Oper in Stockholm.
- 2005 - Geschichte und Entwicklung der Wikipedia: Die deutschsprachige Wikipedia feiert mit dem Artikel über die Gemeine Binsenjungfer den 300.000 Artikel.

Religion


- 1518 - Martin Luther trifft in Augsburg ein, um dem päpstlichen Gesandten Thomas Cajetan Rede und Antwort zu stehen.

Katastrophen


- 1979 - Athen, Griechenland. Eine Douglas DC-8 der Swissair schießt bei starkem Regen und Aquaplaning über die Landebahn hinaus. 14 Menschen sterben.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1573 - William Laud, Erzbischof von Canterbury
- 1675 - Rosalba Carriera, venezianische Malerin
- 1697 - Giovanni Antonio Canal (Canaletto), italienischer Maler
- 1746 - William Billings, US-amerikanischer Komponist
- 1748 - Karl XIII., König von Schweden
- 1794 - Wilhelm Müller, deutscher Lyriker
- 1830 - Antonio Luigi Gaudenzio Giuseppe Cremona, italienischer Mathematiker und Politiker
- 1845 - Marie Heim-Vögtlin, erste Schweizer Ärztin
- 1847 - Nathan Zuntz, deutscher Mediziner jüdischen Glaubens
- 1862 - Otto Ernst, deutscher Schriftsteller
- 1870 - Uncle Dave Macon, US-amerikanischer Musiker
- 1871 - Georg Hermann, deutscher Schriftsteller jüdischer Herkunft
- 1880 - Paul Hausser, Schöpfer und Initiator der späteren Waffen-SS
- 1885 - Niels Bohr, dänischer Physiker und Chemiker
- 1897 - Elijah Muhammad, Gründer und langjähriger Leiter der Nation of Islam
- 1897 - Herman Nohl, Pädagoge und Philosoph
- 1900 - Heinrich Himmler, deutscher Politiker der NSDAP und oberster Chef der SS
- 1911 - Vaughn Monroe, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Bandleader
- 1916 - Walt Whitman Rostow, US-amerikanischer Ökonom und Wirtschaftshistoriker
- 1917 - June Allyson, US-amerikanische Schauspielerin
- 1919 - Georges Michel Claude Duby, französischer Historiker
- 1919 - Annemarie Renger, deutsche Politikerin (SPD)
- 1920 - Georg Leber, deutscher Politiker (SPD)
- 1925 - Fred Bertelmann, deutscher Sänger
- 1927 - Ronald D. Laing, britischer Psychiater
- 1927 - Al Martino, US-amerikanischer Sänger
- 1929 - Hans-Peter Dürr, deutscher Physiker und Autor
- 1931 - Desmond Tutu, südafrikanischer Bischof
- 1934 - Ulrike Meinhof, Mitbegründerin der Roten Armee Fraktion
- 1938 - Ann Haydon-Jones, britische Tennisspielerin
- 1939 - Harold Kroto, britischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1940 - Raimund Harmstorf, deutscher Schauspieler
- 1941 - Martin Murray, britischer Musiker
- 1941 - Tony Silvester, US-amerikanischer Sänger
- 1943 - Oliver North, US-amerikanischer Militär (Iran-Contra-Affäre)
- 1943 - Dino Valenti, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1943 - Alfred Finz, österreichischer Politiker
- 1944 - Eduard Geyer, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1945 - Kevin Godley, britischer Musiker und Songschreiber
- 1946 - Georg Danzer, österreichischer Liedermacher
- 1946 - Valeria Bufanu, rumänische Leichtathletin und Olympionikin
- 1946 - Robert Webber, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1947 - France Gall, französische Sängerin
- 1949 - David Hope, US-amerikanischer Musiker
- 1949 - Kieran Kane, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1949 - Alice Walton, US-amerikanische Milliardärin
- 1950 - David Taylor, britischer Musiker
- 1951 - Enki Bilal, Comiczeichner und Illustrator
- 1951 - John Cougar Mellencamp, US-amerikanischer Musiker
- 1952 - Wladimir Putin, russischer Politiker und Präsident Russlands
- 1953 - Cathy Carsons, US-amerikanische Sängerin
- 1953 - Tico Torres, US-amerikanischer Drummer (Bon Jovi)
- 1953 - Ronald Worm, deutscher Fußballspieler
- 1954 - Peter Schoop, Vater von Luca Schoop
- 1955 - Yo-Yo Ma, US-amerikanischer Cellist
- 1957 - Jayne Torvill, britische Eiskunstläuferin
- 1958 - Sunnyi Melles, schweizerisch-österreichische Schauspielerin
- 1959 - Steven Erikson, kanadischer Schriftsteller
- 1968 - Thom Yorke, britischer Rockmusiker (Radiohead)
- 1971 - Anna Heesch, deutsche TV-Moderatorin
- 1972 - Anja Reschke, deutsche TV-Moderatorin
- 1979 - Joshua Horn, US-amerikanischer Sänger

Gestorben


- 981 - Ohtrich, deutscher Theologe und Philosoph
- 1242 - Juntoku, 84. Kaiser von Japan
- 1290 - Margarete (Schottland), schottische Königin
- 1488 - Andrea del Verrocchio, italienischer Maler und Bildhauer
- 1612 - Menso Alting, Prediger und Theologe der Reformationszeit
- 1792 - George Mason, US-amerikanischer Politiker und "Verfassungsvater"
- 1849 - Edgar Allan Poe, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1857 - Louis McLane, US-amerikanischer Außenminister
- 1904 - Isabella Bishop, englische Reiseschriftstellerin
- 1912 - Jakob Minor, österreichischer Literaturhistoriker
- 1915 - Friedrich Hasenöhrl, Physiker
- 1919 - Alfred Deakin, australischer Premierminister
- 1926 - Emil Kraepelin, Psychiater
- 1938 - Hermann Köhl, deutscher Flugpionier und erster Überquerer des Atlantiks in Ost-West-Richtung
- 1954 - Josef Opatoschu, jüddischer Schriftsteller
- 1959 - Mario Lanza, US-amerikanischer Sänger
- 1962 - Scrapper Blackwell, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1963 - Gustaf Gründgens, deutscher Schauspieler
- 1965 - Jesse Douglas, US-amerikanischer Mathematiker
- 1966 - Johnny Kidd, britischer Sänger
- 1966 - Smiley Lewis, US-amerikanischer Sänger
- 1967 - Normann Lane Angell, britischer Schriftsteller und Politiker
- 1969 - Léon Scieu, belgischer Radrennfahrer
- 1985 - Wolfgang Kieling, deutscher Schauspieler
- 1985 - Cemal Reşid Rey, türkischer Komponist
- 1988 - Otto Arnholz, MdB der SPD
- 2003 - Eleanor Lambert, US-amerikanische Modejournalistin
- 2004 - Yogi Bhajan, indischer Kundalini-Yoga Meister, religiöser und spiritueller Führer

Feier- und Gedenktage


- Rosenkranzfest
- Nationalfeiertag der ehemaligen Deutsche Demokratische Republik (DDR)

Siehe auch

:6. Oktober - 8. Oktober :7. September - 7. November :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1007 ja:10月7日 ko:10월 7일 simple:October 7 th:7 ตุลาคม

Burger King

Burger King ist eine US-amerikanische Fast-Food-Kette, die nach dem Vorbild von McDonald's ein weltweites Filialnetz aufgebaut hat. In den USA pflegt Burger King einen wesentlich höheren Qualitäts- und Sauberkeitsstandard als McDonalds und ist auch entsprechend fast doppelt so teuer; in anderen Ländern sind die Unterschiede nicht so groß.

Eröffnung

USA
- 1954 eröffneten James W. McLamore und David Edgerton in Miami, Florida das erste Restaurant weltweit (damals noch unter 'Insta Burger King').
- Das erste Restaurant in Europa eröffnete 1975 in Madrid, Spanien und
- die erste deutsche Filiale folgte 1976 in West-Berlin.
- Die ersten 3 Filialen in Österreich (Wien und Innsbruck) wurden in den 1980er Jahren eröffnet, bald allerdings wieder geschlossen. Erst im Jahr 2000 wurde in Wien das erste Lokal wieder eröffnet.
- 2005 wurde das erste Burger-King-Restaurant in China eröffnet

Unternehmen

Das Unternehmen betreibt in Deutschland derzeit 454 Restaurants und beschäftigt rund 14.000 Mitarbeiter. In Österreich betreibt BK derzeit 22 Restaurants, in der Schweiz sind es 7 (Stand November 2006). Weltweit gibt es z.Zt. 11.220 Burger-King-Restaurants in 61 Ländern und über 360.000 Mitarbeiter. (Stand August 2004). (Siehe auch: Top 10) Burger King wurde im Jahre 1967 an Pillsbury verkauft. Im Jahre 1997 ging Pillsbury mit Guinness zusammen in der britischen Diageo PLC auf. Diageo kündigte bereits im Juni 2000 an, die Burger King Corporation aus ihrem Portfolio zu streichen und verkaufte BKC am 13. Dezember 2002 an ein US-Konsortium aus den Beteiligungsunternehmen Texas Pacific Group (Del Monte, Ducati, Continental Airlines, America West), Bain Capital sowie Goldman Sachs Capital Partners. Als Burger King im Jahr 1971 nach Australien expandiert, ist die Marke »Burger King« dort schon als Warenzeichen eingetragen, weshalb die Burger-King-Filialen in Australien »Hungry Jack's« heißen.

Top 10

Hier ist ein Ranking von Ländern mit den meisten Burger-King-Restaurants:
- USA (7956)
- Vereinigtes Königreich (666)
- Deutschland (454)
- Kanada (352)
- Spanien (343)
- Australien (300)
- Mexiko (213)
- Puerto Rico (167)
- Südkorea (113)
- Türkei (98)

Gäste

In Deutschland zählt Burger King 400.000 Gäste am Tag. Weltweit sind es sogar 15 Millionen Gäste.

Hamburger

Flaggschiff bei Burger King ist der so genannte Whopper. Burger King bietet aber auch neben vielen anderen Hamburgern fleischlose Hamburger, die sogenannten Veggie Burger, an. Weitere Standards sind Hamburger, Cheeseburger, Big King, Fish King, und Crispy Chicken. Interessant ist bei Burger King allerdings, dass sich manche Burger von Land zu Land trotz strenger Corporate Identity geringfügig unterschieden - in Deutschland findet sich z.B. im Crispy Chicken eine Tomatenscheibe, in Österreich sucht man diese vergeblich, findet allerdings eine Käsescheibe, welche im deutschen Burger extra geordert werden kann. Die Restaurants in Piding (Deutschland) und Wals-Himmelreich (Österreich) liegen beispielsweise nur etwa 4 Kilometer voneinander entfernt, natürlich sind die Burger auch dort verschieden.

Beruf

Burger King zählt zu den systemgastronomischen Betrieben und bildet diesen Beruf auch aus (Fachmann/frau für Systemgastronomie). Siehe auch: Liste der Schnellrestaurantketten

Weblinks


- [http://www.burger-king.de Deutschsprachige Webseite von Burger King]
- [http://www.burger-king.de/appgen/?cl=bk&cp=produkte&cmd=show_calc Nährwertrechner]
- [http://www.burgerking.at/ Burger King Österreich]
- [http://www.burgerking.ch/ Burger King Schweiz]
- [http://www.hungryjacks.com.au Hungry Jack's Homepage] Kategorie:Burger King Kategorie:Fast Food Kategorie:Schnellrestaurant Kategorie:Unternehmen (USA) Kategorie:Franchiser ja:バーガーキング

Wessi

Bereits vor der deutschen Wiedervereinigung existierte der Begriff Wessi als leicht abwertende Bezeichnung der Westberliner für die westdeutschen Provinzler, die nach West-Berlin zugezogen oder dort zu Besuch waren. Analog dazu nannten die Westberliner Eingeborenen die westdeutschen Bundesländer auch Wessiland, was heute immer noch so vorkommt. In der Zeit um 1989/1990 entwickelte sich der Begriff "Wessi" zu einer Bezeichnung für Personen aus der alten Bundesrepublik Deutschland (alte Bundesländer = Westdeutschland) – im Gegensatz zu ehemaligen DDR-Bürgern (im westdeutschen Volksmund auch als Bürger aus der Tätärä bezeichnet) bzw. dem heutigen Ostdeutschland, die als Ossis bezeichnet wurden. Gleichzeitig dazu entwickelten sich Wessi- und Ossi-Witze. Vor 1990 wurden in der DDR die „BRD-Bürger” auch als Bundis bezeichnet. Siehe auch: Besserwessi, Ossi, Zoni, Ösi Kategorie:Deutsche Teilung

Spreewaldgurke

Spreewälder Gurken g.g.A. sind eine namensgeschützte Spezialität aus Brandenburg. Schon in den 1870er Jahren fand Theodor Fontane, die Spreewaldgurke stehe an der Spitze der landwirtschaftlichen Produkte im Brandenburger Spreewald: Die Spreewaldprodukte haben nämlich in Lübbenau ihren vorzüglichsten Stapelplatz und gehen erst von hier aus in die Welt. Unter diesen Produkten stehen die Gurken obenan. In einem der Vorjahre wurden seitens eines einzigen Händlers 800 Schock pro Woche verkauft. Das würde nichts sagen in Hamburg oder Liverpool, wo man gewohnt ist, nach Lasten und Tonnen zu rechnen, aber jede "Stelle hat ihre Elle", was erwogen für diese 800 Schock eine gute Reputation ergibt. Im übrigen verweilt Lübbenau nicht einseitig bei dem Verkauf eines Artikels, der schließlich doch vielleicht den Spott herausfordern könnte, Kürbis und Meerrettich schließen sich ebenbürtig an ... . Spreewald Das Geheimnis des besonderen Geschmacks der Spreewaldgurke blieb auch dem Spötter Fontane verborgen. Sicher tragen auch die feuchten humusreichen Böden und das Klima im Spreewald zum guten Wachstum der Gurkenfelder bei. Der eigentliche Grund des für Kenner delikaten Geschmacks ist jedoch eher in der besonderen Art ihrer Verarbeitung zu finden. Während der Gärungsprozess in großen Fässern früher mehrere Wochen in Anspruch nahm, kommen die Gurken heute bereits nach nur eintägiger Verarbeitung in den Handel – sei es als Senf-, Gewürz- oder saure Gurken. Diese enorme Zeitersparnis gelingt durch eine Erhitzung auf siebzig Grad Celsius unter Zugabe von Ätznatronlauge. Die Zusammensetzung der weiteren Zugaben allerdings bleibt auch heute noch ein wohlgehütetes Geheimnis der ca. zwanzig Einlegereien. Diese geschmacksveredelnden Zugaben wie Basilikum, Zitronenmelisse, Wein-, Kirsch oder Nußblätter geben der Spreewaldgurke ihren besonderen saueren, würzigen Geschmack. Nach der Wende 1990 war die Spreewaldgurke eines der wenigen DDR-Produkte, die ohne Unterbrechung weiter erhältlich waren. Berühmtheit auch im Westen erlangte die Gurke im Jahr 2003 mit dem mehrfach preisgekrönten Film Good bye, Lenin von Wolfgang Becker. In dieser Tragikomödie hat Daniel Brühl schon kurz nach der Wende große Schwierigkeiten, die von seiner Mutter (Katrin Saß) heißgeliebten Spreewaldgurken aufzutreiben, die er unbedingt braucht, um seiner kranken Mutter das Fortbestehen der aus ihrer Sicht "heilen DDR-Welt" vorgaukeln zu können. Inzwischen ist die Gurke längst wieder unter ihrem Markennamen Spreewälder Gurken erhältlich, der im März 1999 EU-weit geschützt wurde. Im Jahre 2004 kündigten 50 Betriebe der Region an, eine Selbstverpflichtung einzugehen, den Spreewald zur gentechnisch freien Region zu erklären.

Orte der Gurke und Gurkenradweg

Gurkenfelder finden sich im gesamten Spreewald, dessen größter Teil seit 1990 als Biosphärenreservat Spreewald besonders geschützt ist. Folgende Orte bieten Spezielles zur Gurke und um die Gurke herum an:
- Golßen. Spreewaldkonserve Golßen - Besichtigungsmöglichkeit der Gurkenproduktion
- Leipe. Traditioneller Gemüseanbau.
- Lehde. Bauernhaus- und Gurkenmuseum.
- Schlepzig. Agrarhistorisches Museum
- Lübbenau/Spreewald. Spreewaldmuseum Spreewaldmuseum Mit ihren Verdiensten durfte die Gurke als Namensgeberin für den Gurken-Radweg dienen – das Tourenlogo zeigt eine lachende Gurke auf dem Fahrrad. Beim alljährlichen Spreewaldmarathon, der in den Disziplinen Laufen, Radfahren, Wandern, Paddeln und Feiern ausgetragen wird - heißt es beim Start "Auf die Gurke, fertig, los".

Literatur


- Theodor Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Teil 4. Spreeland. Zitiert nach der Ausgabe 1998, Frankfurt/M, Berlin.
- Nicht rumgurken, sondern reinbeissen - das echte Spreewälder Gurkenbuch, Herausgeber: [http://www.heimat-verlag-luebben.de Heimat-Verlag Lübben]

Weblinks


- [http://www.spreewald.de Tourismusverband Spreewald e.V.]
- [http://www.luebben.de Spreewaldinformation Lübben]
- [http://www.burg-spreewald-tourismus.de Touristinformation Burg]
- [http://www.niederlausitz.com Touristinformation Luckau]
- [http://www.reiseland-brandenburg.de TMB Tourismus Marketing Brandenburg GmbH]
- [http://www.spreewaldmarathon.de Spreewaldmarathon]
- [http://www.spreewald-info.com Gurkenrezepte aus dem Spreewald] Kategorie:Markenname (DDR) Kategorie:Gemüseprodukt

Aktuelle Kamera

Die Aktuelle Kamera war die Nachrichtensendung des DDR-Fernsehens. Am 21. Dezember 1952 lief die erste Sendung. Diese Sendung wurde wie alle DDR-Medien von Staat kontrolliert und war ein wichtiges Propaganda-Instrument. Inhalt der Sendung war meist eine ausführliche Berichterstattung über das Zentralkomitee oder Parteitage der SED oder Staatsbesuche. Berichtet wurde auch über Erfolge der heimischen Industrie. Es wurde nicht immer die volle Wahrheit wiedergegeben. Über Ereignisse, die die Regierung verschweigen wollte (wie z.B. Republikflucht prominenter DDR-Bürger), wurde u.U. nicht berichtet. Als Symbol für ak fungierten ein kleines a und ein k, die ineinander verwoben waren. Die wichtigste Ausstrahlung der "Aktuellen Kamera" begann jeden Tag um 19:30 Uhr und endete um 20:00 Uhr. Die Hauptausgabe wurde um 21:30 Uhr im 2. Programm und am nächsten Morgen um 09:30 Uhr im 1. Programm wiederholt. Über den Tag verteilt gab es weitere kürzere Ausgaben. Im 1. Programm wurden mit Ausnahme der Wiederholung der Hauptausgabe nur Kurznachrichten gesendet, die häufig auch von den Fernsehansagern dieses Kanals verlesen wurden. Die Wendezeit beeinflußte auch das DDR-Fernsehen und die Sendung "Aktuelle Kamera". Zunehmend gelang es der Redaktion, sich von der Kontrolle der Staatsmacht zu lösen und freier zu berichten. Am 30. Oktober 1989 startete im 2. Programm um 22:00 Uhr die neue Spätausgabe Ak Zwo. Die Sendung unterschied sich sowohl optisch als auch in der redaktionellen Gestaltung von den anderen Ausgaben der Aktuellen Kamera und war im Stil wie die Nachrichtenmagazine Tagesthemen (ARD) und heute-journal (ZDF). Es gab keinen Sprecher sondern einen Moderator, der durch die Sendung führte. Kurzmeldungen wurden weiterhin durch die gewohnten Sprecher der "Aktuellen Kamera" verlesen. Grafische Elemente, wie Logo, Vorspann, Hintergrundgrafiken und Studiodekoration waren lockerer gestaltet. Das Logo war in einer Schreibschrift gehalten und im Vorspann wurde im Hintergrund Live das Studio eingeblendet. Dadurch entstand auch gestalterisch ein gewisser Kontrast zu den anderen Ausgaben und die Sendung wirkte offener. Die Wiederholung der Hauptausgabe um 21:30 Uhr wurde aufgegeben. Die "Ak Zwo" wurde auch auf 3sat zum Sendeschluß ausgestrahlt. Als am 14. März 1990 das "Fernsehen der DDR" wieder in "Deutscher Fernsehfunk" umbenannt wird, übernehmen alle Ausgaben der "Aktuellen Kamera" das Design der Sendung "Ak Zwo". Die Hauptausgabe um 19:30 Uhr heißt fortan Ak am Abend. Es werden später auch eine Ak am Morgen und eine Ak am Mittag gestartet. Kürzere Ausgaben heißen Ak Kurznachrichten bzw. Ak Nachrichten. Am 15. Dezember 1990 wurden die beiden Programme DFF 1 und DFF 2 durch das Programm DFF Länderkette ersetzt. Damit war die Ära der Sendung beendet. Die Nachrichtensendung auf dem Sender DFF Länderkette hieß Aktuell und ihre Hauptausgabe wurde ebenfalls um 19:30 Uhr ausgestrahlt. Einige der Sprecher der "Aktuellen Kamera" waren hier weiterhin auf Sendung bis am 31. Dezember 1991 auch dieser Sender eingestellt wurde.

Mitarbeiter

Chefredaktion


- 1966 - 1978 Erich Selbmann, hat 1998 ein Buch über die Geschichte des Fernsehens der DDR verfasst.

Sprecher


- Klaus Ackermann
- Klaus Feldmann 1963 - 1989, dann Sprecher bei Cottbuser Lokalsender LTV
- Renate Krawielicki 1980er - 1990, dann Moderation und Redaktion beim WDR für Familiensendungen
- Christel Kern
- Peter Kessel
- Herbert Köfer
- Hans-Dieter Lange 1963 - 1989
- Wolfgang Lippe
- Wolfgang Meyer 1970er - 1990
- Anne-Rose Neumann
- Matthias Schliesing 1980er - 1990, dann Nachrichtensprecher in der MDR-Regionalsendung Sachsen-Anhalt Heute
- Heidrun Schulz - 1990
- Elisabeth Süncksen 1960er - 1989
- Angelika Unterlauf 1977 - 1989, dann Off-Sprecherin bei Spiegel TV und Reporterin beim SAT.1 Frühstücksfernsehen Ausschließlich bei der Nachfolgesendung Aktuell der DFF Länderkette:
- Christiane Gerboth, 1990 - 1991, dann bei Pro Sieben Nachrichten und Focus TV sowie Riverboat (MDR)
- Christine Meister 1990 - 1991, dann bei Brandenburg Aktuell (ORB/RBB) Sprecherin, später auch Moderatorin, jetzt hinter den Kulissen

Literatur und Filme


- Erich Selbmann: DFF Adlershof: Wege übers Fernsehland Edition Ost, Berlin 1998, 473 S., [http://www.berliner-lesezeichen.de/lesezei/Blz99_04/text49.htm], ISBN 3932180526
- [http://www.telepotsdam.com/filme/akzwo.htm Ak Zwo], Film von Silvia Kauffeldt, Ventana Film, D 1994, 15 min.

Verwandte Themen


- Der schwarze Kanal war eine politisch-agitatorische Sendung des DDR-Fernsehens. Kategorie:Fernsehsendung (DDR)

Datsche

Eine Datscha (russisch дача , eingedeutscht Datsche) ist ein Wochenendhaus bzw. ein Sommerhaus. Das Wort stammt aus dem Russischen und ist wie Subbotnik eines der wenigen russischen Wörter (zumindest im Vergleich zu der Vielzahl der englisch-amerikanischen Begriffe im westdeutschen Sprachgebrauch), die den Weg in die DDR-spezifische Umgangssprache gefunden haben.

Siehe auch


- Liste deutscher Wörter aus dem Russischen
- Bungalow Kategorie:Russische Sprache Kategorie:Sprache (DDR)

Sigmund Jähn

Sigmund Werner Paul Jähn (
- 13. Februar 1937 in Morgenröthe-Rautenkranz im Vogtland) war der erste Deutsche im All.

Biographie

Nach der Volksschule (bis 1951) absolvierte er bis 1955 eine Lehre als Buchdrucker. Danach leistete er seinen Militärdienst bei den Luftstreitkräften der DDR und wurde zuletzt Flugzeugführer in Dienststellen der Luftstreitkräfte der UdSSR in der DDR. Ab 1966 bis 1970 studierte er in der sowjetischen Stadt Monino an der Militärakademie der Luftstreitkräfte "J. A. Gagarin". 1970 bis 1976 arbeitete Jähn als Inspekteur für Jagdfliegerausbildung und Flugsicherheit im Stab der Luftstreitkräfte der DDR. Seit 1976 wurde er zusammen mit Eberhard Köllner als seinem Ersatzmann für einen Raumflug im Rahmen des Interkosmos-Programms im „Sternenstädtchen“ bei Moskau ausgebildet. Der später zum Generalmajor beförderte Physiker, Diplom-Militärwissenschaftler flog am 26. August 1978 als Bürger der DDR in der sowjetischen Sojus 31 zusammen mit Waleri Fjodorowitsch Bykowski zur sowjetischen Orbitalstation Saljut-6. Der Flug dauerte 7 Tage, 20 Stunden, 49 Minuten und 4 Sekunden. Während der 125 Erdumreisungen führte Jähn zahlreiche wissenschaftliche Experimente durch. Dazu zählten wissenschaftlich-technische Experimente mit der Multispektralkamera MKF 6 zur Erdfernerkundung, materialwissenschaftliche Experimente, Experimente zur Kristallisation, Formzüchtung und Rekristallisation sowie Züchtung eines Monokristalls, Medizinische Experimente, Untersuchung der Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf das Sprechvermögen, arbeitspsychologische Untersuchungen, Überprüfung der Hörempfindlichkeit der Stammbesatzung, Biologische Experimente zum Zellwachstum in der Schwerelosigkeit und zur Verbindung von Mikroorganismen mit organischen Polymeren und anorganischen Stoffen. Eine unerwartet harte Landung der Kapsel Sojus 29 (Sojus 31 blieb als Rückkehrkapsel für die Stammbesatzung an Saljut 6 angedockt) führte bei Jähn zu bleibenden Wirbelsäulenschäden. Da der Fallschirm sich nicht von der Landekapsel löste, wurde sie durch die Steppe geschleift. Jähns Weltraumflug wurde in den Medien der DDR ausgiebig behandelt und verständlicherweise gefeiert, stellte doch der kleinere deutsche Staat DDR "den ersten Deutschen im All". Die Betonung des Deutschen, wo sonst nur offiziell von der DDR die Rede war, war für die damalige Zeit bemerkenswert, stellte sie doch nach langer Zeit wieder einen gesamtdeutschen Kontext her. Nach seiner Rückkehr wurden Jähn die Auszeichnungen „Held der DDR“ und „Held der Sowjetunion“ verliehen und im Hain der Kosmonauten vor der Ost-Berliner Archenhold-Sternwarte eine Büste mit seinem Abbild enthüllt. Auch Schulen und Freizeitzentren der DDR erhielten schon ungewöhlicherweise zu Lebzeiten seinen Namen. Ein Jahr nach seinem Flug wurde in seinem Geburtsort Morgenröthe-Rautenkranz eine Ausstellung über diesen Flug eingerichtet. 1991/92 wurde diese Ausstellung stark erweitert und nennt sich seitdem [http://www.deutsche-raumfahrtausstellung.de Deutsche Raumfahrtausstellung]. 1983 promovierte er am Zentralinstitut für Physik der Erde in Potsdam auf dem Gebiet der Fernerkundung der Erde. Er ist seit 1990 im russischen Kosmonautenausbildungszentrum als freier Berater für das Astronautenzentrum der DLR und seit 1993 auch für die ESA (European Space Agency) tätig und lebt in Strausberg. Im Jahr 2001 wurde der Planetoid 1998BF14 nach ihm benannt. Im Spielfilm "Good bye, Lenin!" aus dem Jahr 2003 stellte er, anders als viele Zuschauer vermuteten, nicht sich selbst dar. Die Rolle wurde von Stefan Walz gespielt.

Zitate

Sigmund Jähn Ende der 90er für einen Rundfunksender:
- Der Mensch ist technisch weit fortgeschritten. Er kann Raumstationen bauen, sie im Weltall zusammenkoppeln und denkt an die Landung auf dem Mars, aber seine Entwicklung scheint seit der Steinzeit zu stagnieren. Sigmund Jähn in einem Interview mit SUPER ILLU 1998:
- Die Stimme des Flugleiters im Kopfhörer klang fast feierlich: 'Podjom - Aufstieg!' Es war zuerst, als würde es in weiter Ferne donnern. Das dumpfe Grollen kam schnell näher und näher. Die Rakete begann zu vibrieren, als zitterte sie, so schnell wie möglich vom Krater des Vulkans wegzukommen, auf dem sie saß. Ich sah es zwar nicht aus unserer Kapsel 50 Meter über der Erde, aber Augenzeugen berichteten mir später von diesem einmaligen Schauspiel. Es sah aus wie ein Feuer speiender Drachen, der ein Meer aus Flammen und Rauch ausstieß. Rot, gelb, blau und violett tobten die Strahlen aus den fünf Triebwerken. Ein faszinierender Anblick. Meine Pulswerte waren erhöht. Aber dieses Herzklopfen war keine Angst, eher anregend. Und was ich dann sah, war totale Glückseligkeit: Unsere Erde, in leuchtendes Blau gehüllt. Einfach traumhaft. Sigmund Jähn im DLR Vortrag 2005
- Als Pilot konnte ich dem Angebot so eine Raumkapsel zu fliegen, einfach nicht widerstehen...

Werke


- Erlebnis Weltraum. Militärverlag der DDR, Berlin 1983

Literatur


- Horst Hoffmann: Sigmund Jähn. Der fliegende Vogtländer. Das Neue Berlin, Berlin 1999 ISBN 3360008480 (autorisisierte Biographie)
- Horst Hoffmann: Die Deutschen im Weltraum. Zur Geschichte der Kosmosforschung und Raumfahrt in der DDR. Vorwort von Sigmund Jähn, Edition Ost 1998 ISBN 3932180496

Siehe auch


- Bemannte Raumfahrt
- Liste der Raumfahrer
- Liste der bemannten Raumfahrtmissionen
- Liste der Sojus-Missionen
- Sojus (Raumkapsel)
- Sojus (Rakete)
- Russische Raumfahrt

Weblinks


- [http://www.deutsche-raumfahrtausstellung.de Deutsche Raumfahrtausstellung]
- http://www.dlr.de/dlr/Presse/Specials/zeitreise/hintergrund/hi_ll_jaehn.htm
- Jahn, Sigmund Jahn, Sigmund Jahn, Sigmund Jahn, Sigmund Jahn, Sigmund Jahn, Sigmund Jahn, Sigmund ja:ジークムント・イェーン

Staatsratsvorsitzender

] Der Staatsratsvorsitzende war Vorsitzender des kollektiven Gremiums Staatsrat der DDR, geschaffen 1960 anstelle des bisherigen Amtes des Präsidenten der DDR. Staatsratsvorsitzende waren:
- Walter Ulbricht 1960-1973
- Willi Stoph 1973-1976
- Erich Honecker 1976-1989
- Egon Krenz 1989
- Manfred Gerlach 1989-1990 1990, nach den ersten freien Wahlen übernahm durch eine Verfassungsänderung die neugewählte Präsidentin der Volkskammer, Sabine Bergmann-Pohl, die Aufgaben des Staatsoberhauptes. Kategorie:DDR Kategorie:Historische Behörde

Matrix

Eine Matrix (von spätlat. matrix; Pl.: Matrizes und Matrizen) stellt eine Anordnung von Elementen in mehreren Richtungen dar. Der Ausdruck Matrix bezeichnet
- (Lineare Algebra) 2-dimensionale Anordnung von Zahlenwerten (oder anderen mathematischen Objekten) in Tabellenform. Siehe Matrix (Mathematik). Der Ausdruck Matrix wurde 1850 von dem Mathematiker James Joseph Sylvester eingeführt.
- In der Informatik entspricht eine Matrix einem n-dimensionalen Feld
- (Analytische Chemie) Die Hauptbestandteile einer Probe ergeben in ihrer Summe die Matrix. Streng genommen sind alle Bestandteile, die nicht untersucht werden, der Matrix zuzurechnen. Meist dient der Begriff Matrix dazu, die Probe grob zu charakterisieren. ::Beispiel: Bestimmung von Blei in Weizen :::Analyt: Blei :::Matrix: Weizen, aber auch Getreide, Pflanzenmaterial oder biologisches Material wäre möglich

- (Latein) Muttertier, Gebärerin, Gebärmutter, Stammmutter, der Ursprung, Zuchttier,
- (Biologie/Histologie) Bezeichnung für die Grundsubstanz von Zellorganellen wie Mitochondrien oder Chloroplasten.
  - Extrazelluläre Matrix (EZM, ECM): Gesamtheit der Makromoleküle, die sich außerhalb der Plasmamembran von Zellen in Geweben und Organen befinden.
- (Anatomie) Stelle des Fingernagels, an der er entsteht. Dort wird durch sich teilende Epithelzellen der Nagel gebildet.
- (Geologie) (Petrolik) Grundmasse in magmatischem Gestein, Bindemittel in Sedimentgestein
- (Geomantie) geoMATRIX Ansammlung einer bestimmten Anordnung von Elementen um einen Ort herum in Form von magmatischen Sedimenten, die einen Einfluss auf Lebewesen hat, wird in Fachkreisen Geomatrix genannt
- (Anzeigegerät) Muster aus Punkten die in Zeilen und Spalten angeordnet sind (Punktmatrix); Auf diese Weise kann jeder einzelne Bildpunkt angesprochen werden. Dabei lassen sich verschiedene Bilder darstellen. Die Zahl der Bildpunkte pro Flächeneinheit ist die Auflösung der Matrix. Diese Art der Darstellung ist gebräuchlich z. B. bei Bildschirmen, sowie bei heutigen Druckern.
- (Film) den deutschen Titel des Science-Fiction-Films "The Matrix" aus dem Jahr 1999.
- (Computerspiel) Titel für ein C64-Computerspiel aus dem Jahre 1983.
- (Roman) Erstes Auftreten des Begriffs Matrix als ein globales Informationsnetz, das die Existenz des Cyberspace ermöglicht, in dem Roman „Neuromancer“ aus der gleichnamigen Neuromancer-Trilogie des Autors William Gibson, aus dem Jahr 1984.
- (Roman) Von Marion Zimmer Bradley verwendet in der Romanserie über den Planeten Darkover als Begriff für Edelsteine mit verstärkender Wirkung auf Psi-Kräfte
- (Unterhaltung) seit 1994 in Berlin auf 2.000 m² in 12 symmetrischen Kellergewölben des 1902 von Siemens als U-Bahn-Endstation errichteten Hoch- und Sackbahnhofes Warschauer Straße bestehende Großdiskothek mit wöchentlich rund 5.000 Besuchern
- (Faserverbundwerkstoff) In der Faserverbundbauweise leitet die Matrix die äußeren Kräfte in die Verstärkungsfasern und hält sie beisammen. Siehe Matrix (Faserverbundwerkstoff).
- Matrixdrucker - meist ein Nadeldrucker
- matrix - computer & neue medien Radiosendung im Programm Ö1 über Computer, Netzpolitik und neue Medien MATRIX als Abkürzung von Multistate Anti-Terrorism Information Exchange (umstrittenes Datenbanksystem, inzwischen eingestellt) Siehe auch: Matrize Matrix [die; Mz.Matrizen;lat."Mutterboden"],Begriff der höheren Arithmetik.Das Rechnen mit Matrizen,ist von Heisenberg eingeführt worden ( Matrizenmechanik ).

Deutscher Filmpreis

Der Deutsche Filmpreis gilt als die renommierteste Auszeichnung für den deutschen Film. Er löst den bis 1999 existierenden Bundesfilmpreis ab. Der Deutsche Filmpreis ist das Kernstück der Filmförderung der Bundesregierung und wird seit der Umbennenung 1999 von dem/der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien vergeben. Mit insgesamt fast drei Millionen Euro Preisgeld ist er der höchstdotierte deutsche Kulturpreis. Die Preisträger wurden bis 2004 von einer Kommission, seit 2005 von den Mitgliedern der Deutschen Filmakademie gewählt. Als Trophäe wird seit 1999 eine Statuette in Form einer Frauenfigur vergeben. In Anlehnung an Marlene Dietrichs Rolle in Der blaue Engel und den gleichnamigen Film von Rainer Werner Fassbinder trägt diese den Namen Lola. Parallelen zum Oscar, dem bedeutendsten US-amerikanischen Filmpreis und zum französischen César, sind nicht zufällig. In Hinblick auf das US-amerikanische Vorbild, das von einer Akademie verliehen wird, hat man 2003 eine Deutsche Filmakademie gegründet. Sie ersetzt die wegen Proporz-Denkens häufig kritisierte Jury, in der auch Politiker und Kirchenvertreter saßen.

Kategorien

Proporz 2005 wird der Deutsche Filmpreis in folgenden Kategorien verliehen:
- Bester Spielfilm
- Bester Dokumentarfilm
- Bester Kinder- und Jugendfilm
- Beste Regie
- Bestes Drehbuch
- Beste weibliche Hauptrolle
- Beste männliche Hauptrolle
- Beste weibliche Nebenrolle
- Beste männliche Nebenrolle
- Beste Kamera
- Bester Schnitt
- Beste Kostüme
- Beste Ausstattung
- Bester Ton
- Beste Musik
- Herausragende Verdienste um den deutschen Film
- Publikumspreis: Deutscher Kinofilm des Jahres

Änderungen ab 2005


- Bis 2004 waren die technischen Kategorien Kamera, Schnitt, Szenenbild/Ausstattung und Filmmusik zusammengefasst und wurden als "Hervorragende Einzelleistung" gewürdigt.
- Die "Hervorragende Einzelleistung" im Bereich Drehbuch konnte bis dahin sowohl an ein unverfilmtes wie ein verfilmtes Skript verliehen werden.
- Es gab einen Ehrenpreis für den besten ausländischen Film
- Ein zweiter Publikumspreis würdigte den/ die beste "Schauspieler(in) des Jahres"

Siehe auch


- Bundesfilmpreis
- Filmfestival
- Bayerischer Filmpreis
- Bremer Filmpreis

Weblinks


- [http://german.imdb.com/Sections/Awards/German_Film_Awards/ Deutscher Filmpreis in der Internet Movie Database]
- [http://www.deutscherfilmpreis.de/ offizielle Homepage]
- [http://www.filmfoerderung-bkm.de/ Filmförderung der Bundesregierung]
- [http://www.film-zeit.de/home.php?action=archiv&static=preise_festivals Nominierungen und Preise 2005 auf film-zeit.de] Kategorie:Filmpreis ! Deutscher Filmpreis

Daniel Brühl

(2004)]] Daniel Brühl (
- 16. Juni 1978 in Barcelona, Spanien als Daniel César Martín Brühl González Domingo) ist ein deutscher Schauspieler.

Biografie

Brühl ist der Sohn des deutschen Regisseurs Hanno Brühl und einer Katalanin. Er spricht daher auch fließend Spanisch. International bekannt wurde er durch die Hauptrolle in dem Kinofilm Good bye, Lenin, für die er mit Preisen überhäuft wurde. Bisher lockte der Film bereits sechs Millionen Zuschauer weltweit ins Kino. Bei den Dreharbeiten zu Nichts bereuen lernte er die Schauspielerin Jessica Schwarz kennen. Die beiden sind mittlerweile verlobt und leben gemeinsam in Berlin. Daniel Brühl besticht in seinen Rollen durch seine naive Einfachheit, die dennoch große Präsenz hat. Er sagt von sich selbst, der Erfolg komme ihm fast zu schnell.

Filmografie


- Merry Christmas (2005) - Regie: Christian Carion (mit Diane Krüger und Benno Fürmann)
- Farland (2004) - Regie: Michael Klier (mit Fabian Busch)
- Ladies In Lavender (2004) - Regie: Charles Dance (mit Judi Dench, Maggie Smith und Natascha McElhone)
- Der Letzte Flug (2003) als Jagdflieger Barthel - Kurzfilm von Roger Moench
- Die Fetten Jahre Sind Vorbei (2003) als Jan
- Was Nützt Die Liebe In Gedanken (2004)
- Good Bye, Lenin! (2003)
- Vaya Con Dios (2002) als Arbo - Regie: Zoltan Spirandelli (mit Michael Gwisdek und Traugott Buhre)
- Elefantenherz (2002) als Marko Stemper - Regie: Züli Aladag (mit Manfred Zapatka)
- Nichts Bereuen (2001) als Daniel
- Honolulu (2001) als Marek
- Das Weisse Rauschen (2001) als Lukas
- Schule (2000) als Markus Baasweiler
- Stundenhotel (2000)
- Eine Hand Voll Gras (2000) - Regie: Roland Suso Richter (mit Oliver Korittke, Jürgen Hentsch und Michael Gwisdek)
- Schlaraffenland (1999) als Checo

Auszeichnungen


- Bayerischer Filmpreis Bester Nachwuchsdarsteller 2003
- Deutscher Filmpreis Bester Hauptdarsteller 2003 in Good Bye, Lenin
- Berlinale Shooting Star of the Year 2003
- Preis des Deutschen Filmkritikerverbandes 2003
- Bambi Film National 2003
- Max-Ophüls-Preis 2001
- Europäischer Filmpreis Felix:
  - Europäischer Schauspieler des Jahres und Publikumspreis für den besten Schauspieler 2003 in Good Bye, Lenin
  - Publikumspreis als bester Schauspieler 2004 in Was nützt die Liebe in Gedanken

Weblinks


-
- Brühl, Daniel Brühl, Daniel Brühl, Daniel Bruhl, Daniel ja:ダニエル・ブリュール

Kategorie

Die Kategorie (griechisch κατηγορία - [An-]Klage, Beschuldigung, auch Kategorie, Klasse) kann mehrere Bedeutungen haben: #Das Ergebnis der Klassifizierung von Dingen, siehe Kategorie (Klassifikation) und Wikipedia:Kategorien #in der Philosophie: Kategorie (Philosophie). #in der Mathematik als Thema der Kategorientheorie und als Baire-Kategorie #in der Psychologie die vom Individuum bei der Kategorisierung der Umwelt verwendeten Einheiten Siehe auch: Genre, Prototyp, Systematik ja:カテゴリ

6. Dezember

Der 6. Dezember ist der 340. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 341. in Schaltjahren) - somit bleiben 25 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1197 - Vladislav Heinrich wird zum ersten mährischen Markgraf gewählt.
- 1240 - Mongolische Reiterscharen unter Batu Khan erobern Kiew und zerstören die Stadt.
- 1856 - Der Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen wird durch die K.D.St.V. Aenania München und die K.D.St.V. Winfridia Breslau gegründet.
- 1904 - US-Präsident Theodore Roosevelt proklamiert das Recht der USA auf polizeiliche Intervention in Südamerika für den Fall, dass dies durch internationale Konflikte nötig sein sollte.
- 1905 - Nach der Nationalversammlung (am 3. Juli) stimmt auch Frankreichs Senat (mit 179 zu 103 Stimmen) für ein Gesetzesvorhaben zur Trennung von Kirche und Staat.
- 1917 - In Helsinki erklärt der Landtag die Unabhängigkeit Finnlands von Russland.
- 1921 - England gewährt Irland innere Autonomie, behält aber Nordirland.
- 1988 - Die Europäische Gesellschaft für den Schutz des Bodens wird in Trier gegründet.
- 1989 - Neugründung des ersten thüringischen Zweigvereins des Rhönklubs in Oberalba nach der Wende Rhönklub Zweigverein Oberalba e.V.
- 1992 - Schweiz: Die Stimmbürger lehnen mit 50,3% Nein-Stimmen den Beitritt der Schweiz zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ab.
- 1992 - Slowenien: Der parteilose Milan Kucan wird mit knapp 64 Prozent für weitere fünf Jahre im Amt des slowenischen Staatspräsidenten bestätigt.
- 1998 - El Hadi Omar Bongo Ondimba wird nach demokratischen Wahlen erneut Staatspräsident von Gabun
- 2000 - Serbien und Montenegro wird Mitglied in der United Nations Industrial Development Organization (UNIDO)
- 2004 - Bei einem Anschlag auf das Konsulat der USA in Dschidda werden zwölf Menschen getötet.

Wirtschaft

Wissenschaft, Technik


- 1946 - Willard Frank Libby stellt erstmals die Atomuhr vor.
- 1957 - Der erste Startversuch eines US-Satelliten schlägt fehl, die Vanguard-Rakete explodiert auf der Startrampe.
- 1965 - Beim fünften Versuch, eine Sonde weich auf dem Mond zu landen, scheitert die sowjetische „Lunik 8“ im „Meer der Stürme“.
- 1998 - Astronauten der Raumfähre Endeavour verbinden die ersten Teile der Internationalen Raumstation ISS.

Kultur


- 1779 - Uraufführung der Oper "L'isola disabitata" ("Die unbewohnte Insel") von Joseph Haydn in Esterház.
- 1782 - Uraufführung der Oper "Orlando Paladino" ("Der Ritter Roland") von Joseph Haydn in Esterház.
- 1846 - Uraufführung der Oper "La Damnation de Faust" ("Fausts Verdammnis") von Hector Berlioz an der Opéra-Comique in Paris.
- 1860 - Uraufführung der Oper "Bianca or The Bravo's Bride" von Michael William Balfe im Covent Garden in London.
- 1876 - Uraufführung der Oper "Wakula der Schmied" (zweite Fassung als "Die Pantöffelchen", Orig.: "Tscherewitschki Wakula") von Pjotr Iljitsch Tschaikowski an der Hofoper in Sankt Petersburg.
- 1882 - Uraufführung der Operette "Der Bettelstudent" von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien.
- 1936 - Uraufführung der Oper "Schwarzer Peter" von Norbert Schultze in Hamburg.
- 1956 - Der Verleger und Mexiko-Emigrant Walter Janka wird in der DDR unter Anklage der „konterrevolutionären Verschwörung“ verhaftet und in Folge zu fünf Jahren Zuchthaus mit verschärfter Einzelhaft verurteilt.
- 1980 - Im ORF wird die erste Folge des Stegreif-Fernsehspiels "Die liebe Familie" ausgestrahlt.
- 1983 - Das Evangeliar Heinrichs des Löwen wird für 32,5 Millionen D-Mark als bis dahin teuerstes Buch der Welt in London ersteigert und kehrt nach Deutschland zurück.

Religion

Katastrophen


- 1917 - Der französische Sprengstofffrachter Mont Blanc explodiert im Hafen von Halifax (Kanada). Über 2.000 Menschen sterben. Halifax-Explosion (engl.)
- 1952 - Bermuda. Eine kubanische Douglas DC-4 stürzte direkt nach dem Start in Kindley Fields ins Meer. Alle 37 Menschen starben.
- 2000 - Ein Erdbeben der Stärke 7,0 in Turkmenistan fordert elf Menschenleben.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1997 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Jerry (Wimpy) Halstead in Offenbach, Deutschland, durch technischen K.O.
- 2003 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Kirk Johnson im Madison Square Garden, New York, USA, durch technischen K.O.

Geboren

USA USA
- 1421 - Heinrich VI., König von England
- 1478 - Baldassare Castiglione, italienischer Autor und Diplomat
- 1609 - David Mevius, deutscher Jurist, Greifswald
- 1730 - Sophie von La Roche, deutsche Schriftstellerin
- 1732 - Warren Hastings, englischer Politiker
- 1775 - Nicolas Isouard, maltesischer Komponist
- 1778 - Joseph Louis Gay-Lussac, französischer Chemiker und Physiker
- 1802 - Paul-Emile Botta, französischer Archäologe und Konsul
- 1804 - Wilhelmine Schröder-Devrient, deutsche Sängerin
- 1849 - August von Mackensen, deutscher General im Ersten Weltkrieg
- 1857 - Adalbert Matkowsky, Berliner Schauspieler
- 1884 - Izhak Ben Zwi, israelischer Staatspräsident
- 1892 - Lina Carstens, deutsche Schauspielerin
- 1895 - Henriëtte Bosmans, niederländische Komponistin
- 1896 - Ira Gershwin, US-amerikanischer Komponist und Liedtexter
- 1898 - Alfred Eisenstaedt, US-amerikanischer Fotograf
- 1898 - Gunnar Myrdal, schwedischer Nationalökonom
- 1904 - Eve Curie, Schriftstellerin und Beraterin des Generalsekretärs der NATO
- 1908 - Pierre Graber, schweizer Politiker
- 1919 - Gideon Klein, tschechischer Komponist
- 1919 - Paul de Man, belgischer Literaturtheoretiker
- 1920 - Dave Brubeck, US-amerikanischer Jazzpianist
- 1920 - George Porter, britischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1921 - Marcel Callo, französischer Jugendarbeiter und NS-Opfer
- 1922 - Guy Thys, belgischer Fußball-Nationaltrainer
- 1927 - Sergio Corbucci, italienischer Filmregisseur
- 1928 - Jan Hendriks, deutscher Schauspieler
- 1929 - Nikolaus Harnoncourt, österreichischer Violoncellist und Dirigent
- 1930 - Rolf Hoppe, deutscher Schauspieler
- 1933 - Henryk Górecki, polnischer Komponist
- 1940 - Steve Alaimo, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Bruce Nauman, US-amerikanischer Künstler
- 1941 - Helen Cornelius, US-amerikanische Country-Musikerin
- 1942 - Peter Handke, österreichischer Schriftsteller
- 1944 - Jonathan King, britischer Musikproduzent, Sänger und Songschreiber
- 1945 - Rafał Wojaczek, polnischer Dichter
- 1946 - Fred Breinersdorfer, deutscher Krimi-Schriftsteller
- 1947 - Kim Simmonds, britischer Musiker und Songschreiber
- 1947 - Miroslav Vitous, tschechischer Musiker
- 1947 - Geoffrey Hinton, britischer Wissenschaftler
- 1948 - Marius Müller-Westernhagen, deutscher Musiker und Schauspieler
- 1948 - Keke Rosberg, finnischer Formel 1-Rennfahrer
- 1950 - Joe Dube, US-amerikanischer Musiker
- 1950 - Jeff Grob, US-amerikanischer Musiker
- 1950 - Guy Drut, französischer Leichtathlet
- 1955 - Rick Buckler, britischer Musiker
- 1955 - Eddie Tenpole, britischer Sänger und Songschreiber
- 1956 - Peter Buck, US-amerikanischer Musiker, Gitarrist der Alternative-Rock-Band R.E.M.
- 1956 - Randy Rhoads, US-amerikanischer Gitarrist von Ozzy Osbourne
- 1958 - Nick Park, britischer Trickfilmer
- 1962 - Ben Watt, britischer Musiker und Songschreiber
- 1966 - Natascha Badmann, Schweizer Triathletin
- 1968 - Olaf Lubaszenko, polnischer Schauspieler und Regisseur
- 1971 - Richard Krajicek, niederländischer Tennisspieler
- 1978 - Mijailo Mijailovic, Mörder der schwedischen Außenministerin Anna Lindh
- 1995 - Joy Gruttmann, deutscher Kinderstar (Sängerin von Schnappi, das kleine Krokodil)

Gestorben


- 1352 - Klemens VI., Papst
- 1779 - Jean-Baptiste-Siméon Chardin, französischer Maler
- 1868 - August Schleicher, deutscher Sprachwissenschaftler
- 1882 - Louis Blanc, französischer Sozialist
- 1889 - Jefferson Davis, US-amerikanischer Politiker
- 1892 - Werner von Siemens, deutscher Erfinder
- 1915 - Rudolf Lavant, deutscher Schriftsteller
- 1926 - Claude Monet, französischer Maler
- 1936 - Emil Adamič, slowenischer Komponist
- 1936 - Leylâ Saz, türkische Komponistin
- 1936 - Alexandre-François-Louis Cailler, schweizer Unternehmer der Schokoladenindustrie
- 1945 - Leonhard Ragaz, Schweizer Theologe
- 1949 - Leadbelly, US-amerikanischer Musiker
- 1952 - Karl Lautenschlager, Ehrenbürger und Oberbürgermeister von Stuttgart
- 1956 - Bhimrao Ramji Ambedkar, indischer Politiker
- 1978 - João Goulart, brasilianischer Staatspräsident
- 1988 - Roy Orbison, US-amerikanischer Sänger
- 1991 - Richard Stone, britischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger
- 1993 - Wolfgang Paul, deutscher Physiker
- 1993 - Don Ameche, US-amerikanischer Schauspieler
- 1994 - Gian Maria Volonté, italienischer Schauspieler
- 2001 - Carla Hansen, dänische Kinderbuchautorin
- 2002 - Gerhard Löwenthal, deutscher Journalist
- 2002 - Phillip Berrigan, US-amerikanischer Bürgerrechtler
- 2003 - Hans Hotter, deutscher Opernsänger
- 2003 - Carlos Arana Osorio, guatemaltekischer Politiker
- 2004 - Raymond Goethals, belgischer Fussballtrainer
- 2004 - Effi Biedrzynski, deutsche Lektorin und Publizistin
- 2004 - Christine Wodetzky, deutsche Schauspielerin

Feier- und Gedenktage


- Nikolaustag
- Nationalfeiertag in Finnland (Unabhängigkeitstag von 1917)
- Tag der Verfassung in Spanien (Unterzeichnung der Verfassung im Jahre 1978)

Siehe auch


- 5. Dezember - 7. Dezember
- 6. November - 6. Januar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1206 ja:12月6日 ko:12월 6일 simple:December 6 th:6 ธันวาคม

2003

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 2003 ist „Das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderung
- 2003 ist „Internationales Jahr der Chemie
- 2003 ist „Jahr des Süßwassers“ (UNESCO)
- 2003 ist „Jahr der Bibel
- Der Papageigrüne Saftling (Hygrocybe psittacina) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Mauersegler (Apus apus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Schwarzerle (Alnus glutinosa) Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Wolf (Canis lupus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Die Salbei (Salvia) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)

Politik

Januar


- 1. Januar: Pascal Couchepin wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Angola und Deutschland gehörten als nichtständige Mitglieder für zwei Jahre dem UN-Sicherheitsrat an
- 1. Januar: Luiz Inácio Lula da Silva wird Staatspräsident von Brasilien
- 15. Januar: Ecuador. Lucio Gutiérrez Borbúa wird Staatspräsident
- 19. Januar: Kuba. Dritte Direktwahlen zur Nationalversammlung
- 22. Januar: Parlamentswahl in den Niederlanden

Februar


- 2. Februar: Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen mit jeweils deutlichen Siegen der CDU
- 2. Februar: Verfassungsänderung in Kirgisistan
- 4. Februar: Durch Parlamentsbeschluss erfolgte die Umbenennung von Jugoslawien in Serbien und Montenegro
- 5. Februar: Armenien tritt der WTO bei
- 9. Februar: Präsident Wladimir Putin, Russland, und Bundespräsident Johannes Rau, Deutschland, eröffneten die deutsch-russischen Kulturtage in Berlin
- 10. Februar: Deutschland und die Niederlande übernahmen in Afghanistan die Führung der ISAF (Sicherheitsunterstützungstruppe)
- 11. Februar: Bolivien. Aufstand der Polizei: als Folge davon kam es zu Massenunruhen mit mehreren Toten und Hunderten Verletzter
- 21. Februar: Kroatien stellte in Athen, Griechenland, den Antrag auf Mitgliedschaft in der EU
- 26. Februar: Rolandas Paksas wird als Staatspräsident Litauens vereidigt
- 27. Februar: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Tadschikistan
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