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Gorch Fock (Segelschulschiff)

Gorch Fock (Segelschulschiff)

Gorch Fock ist der Name von zwei weitgehend baugleichen Schiffen. Sie wurden nach dem Schriftsteller Gorch Fock benannt. Die angehängten Nummern (1) und (2) gehören nicht zum Schiffsnamen, sondern dienen hier nur zur Unterscheidung.

Segelschulschiff "Gorch Fock" (1)

Geschichte

Gorch Fock Gorch Fock Gorch Fock Gorch Fock Gorch Fock Die erste "Gorch Fock" hatte ihren Stapellauf am 3. Mai 1933 bei der Werft Blohm & Voss in Hamburg. Auftraggeber war die deutsche Reichsmarine, die einen Ersatz für das am 26. Juli 1932 durch eine Gewitterböe gekenterte Schulschiff "Niobe" suchte. Unter der Nummer 495 wurde der Bau am 2. Dezember 1932 bei Blohm & Voss in Auftrag gegeben. Für den Bau hatten der "Flottenbund Deutscher Frauen" und der "Deutsche Flottenverein" eine "Volksspende NIOBE" angeregt, die für den Bau verwendet wurde. Die Bauzeit betrug 100 Tage. Am 3. Mai 1933 lief das Schiff vom Stapel und wurde auf den Namen des Hamburger Seeschifffahrtsdichters Gorch Fock getauft. Taufpatin war die Vorsitzende des "Flottenbundes Deutscher Frauen" Marie Fröhlich aus Plauen (Vogtland), die Taufrede hielt der Chef der Marineleitung Admiral Dr. h.c. Erich Raeder. Am 27. Juni 1933 wurde die "Gorch Fock" in Dienst gestellt. Erster Kommandant des Schiffes war Kapitän zur See Raul Mewes. Neun Offiziere und 56 Mann Besatzung bildeten die Stammbesatzung, 198 Seekadetten bot das Schiff Platz. Diverse Ausbildungsfahrten führten das Schiff auch ins Ausland. Eine Abordnung der "Gorch Fock" nahm u.a. am 13. August 1934 an der Gedenkfeier für die im November 1917 gefallene deutsche U-Boot-Besatzung von UC 57 teil. Auf der finnischen Insel Hamnskär fand dazu eine Feier mit Enthüllung eines Gedenksteines statt. Im März 1935 übernahm Korvettenkapitän August Thiele das Kommando über das Schiff. Am 2. Mai 1935 wurde die deutsche Reichs- in Kriegsmarine umbenannt, ab 7. November 1935 fuhr die "Gorch Fock" unter der Reichskriegsflagge. Heimathafen wurde Stralsund. Auf der Grundlage der mit der "Gorch Fock" gemachten Erfahrungen gab die Kriegsmarine 1935 den Auftrag für den Bau weiterer zwei Segelschiffe an die Werft Blohm & Voss. Die beiden Schwesterschiffe "Horst Wessel" (20. September 1936) und "Albert Leo Schlageter" (14. Februar 1938) wurden in Dienst gestellt. Im Dezember 1936 wechselte die Schiffsführung zu Korvettenkapitän Bernhard Rogge, im März 1938 zu Fregattenkapitän Otto Kähler, der das Schiff bis zum Kriegsausbruch führte. Mit Kriegsausbruch wurden die Segelschulschiffe vor allem als stationäre Wohnschiffe und nur noch wechselnd als Ausbildungsschiffe genutzt. So lag die "Gorch Fock" 1942 in Swinemünde und im April 1944 in Kiel als Wohnschiff. Am 24. April 1944 wurde die "Gorch Fock" von Kiel im Schlepp zur Insel Rügen überführt. Vor Lauterbach wurde der Anker geworfen. Kommandant des Schiffes, auf dem nun wieder die Ausbildung begonnen wurde, war Kapitänleutnant Wilhelm Kahle. Das Schiff unterstand dem 1. Schiffstammregiment in Stralsund. Die beiden Schwesterschiffe befuhren zu Ausbildungszwecken die Ostsee und den Greifswalder Bodden. Am 1. Oktober 1944 wurde die "Gorch Fock" in den Stralsunder Hafen verholt; wegen der schlechten Heizmöglichkeiten wurde das Schiff zuerst von einer Dampfprahn und später von einer Lokomotive beheizt. Im Frühjahr 1945 näherten sich die Truppen der Sowjetarmee Stralsund. Die Segelbark wurde am 9. März 1945 aus dem Hafen zu einem Liegeplatz vor der Halbinsel Drigge geschleppt. Ungeklärt ist bis heute, warum das Schiff nicht zur Evakuierung von Soldaten in Richtung Westen eingesetzt wurde. Am 27. April 1945 wurde das Schiff befehlsgemäß außer Dienst gestellt und teilweise abgetakelt. Die Ausrüstung wurde im Bootsschuppen auf dem Dänholm eingelagert. An Bord des Schiffes blieb nur eine kleine Mannschaft unter Führung von Oberbootsmannsmaat Karl Köhnke. Wahrscheinlich auf einer Lagebesprechung am 29. April 1945, auf der das Näherkommen der Roten Armee und chaotische Zustände in Stralsund und auf allen Zufahrtsstraßen festgestellt wurden, beschloss die Führung die Versenkung der "Gorch Fock", um sie nicht der Sowjetarmee zu überlassen. Bereits am 30. April 1945 stand eine Vorausabteilung der Sowjetarmee vor Devin, in Sichtweite der "Gorch Fock". Als gegen 12:30 Uhr dieses Tages eine Motorschute längsseits der "Gorch Fock" festmachte, erfolgte ein Beschuss durch die auf Höhe Devin liegenden sowjetischen Panzer. Die Gorch Fock erhielt während des 45-minütigen Beschusses drei Granattreffer, wobei die Takelage und der Rumpf leicht beschädigt wurden. Von deutscher Seite aus war am selben Tag Sprengstoff an Bord gebracht worden. Dieser wurde mittels Zündschnüren gezündet, die Versenkung erfolgte um 14 Uhr. Die "Gorch Fock" lag nun auf Position 54° 17,28 N und 13° 08,22 O im Strelasund, mit stehenden Masten noch gut sichtbar. Im Rahmen der Potsdamer Konferenz wurde die "Gorch Fock" der Sowjetunion zugesprochen. Den Auftrag zur Schiffshebung erhielt die Stralsunder Firma B. Staude Schiffsbergung, die Bergungskosten wurden mit 450.000 Reichsmark (RM) veranschlagt. Das Schiff sollte entgegen bisheriger Gepflogenheiten mit stehenden Masten geborgen werden. Im März 1947 begann man mit den Arbeiten. Da die kleine Stralsunder Firma den Aufgaben nicht gewachsen war, gründete man am 12. Mai 1947 eigens das Bergungskontor als Landesgesellschaft in Stralsund. Im Juni 1947 konnte das Schiff endlich gehoben werden. Es wurde nach Stralsund gebracht und gereinigt, wobei das Inventar "abhanden kam" bzw. an Bord einer Schute gebracht und später im Greifswalder Bodden versenkt wurde. Die Gesamtkosten für Bergung und Reinigung betrugen letztlich 800.000 RM. Im Herbst 1947 wurde das Schiff in die Neptunwerft Rostock überführt. Dort sowie in Wismar erfolgte die Reparatur. In Wismar erhielt das Schiff im September 1949 den Namen Towarisch. Am 15. Juni 1951 wurde sie als Segelschulschiff für die sowjetische Marine mit Heimathafen Cherson am Schwarzen Meer in Dienst gestellt. Nach der Auflösung der Sowjetunion ging das Schiff in den Besitz der Ukraine über. Ende der 1990er Jahre war die Towarisch in beklagenswertem Zustand zur Reparatur in Großbritannien. Weil die Ukraine jedoch die Reparaturkosten nicht aufbringen konnte, wurde das Schiff mit Unterstützung des deutschen Vereins "Tall Ship Friends" nach Wilhelmshaven gebracht, wo es als Flaggschiff der Expo 2000 am Meer diente. 2003 wurde die GORCH FOCK (1) vom Verein Tall-Ship Friends gekauft und hat ein Liegeplatzangebot in Stralsund angenommen. Am 29. November 2003 wurde im Beisein eines Enkels des Namensgebers und tausender begeisterter Stralsunder das Schiff wieder auf ihren alten Namen getauft. Ob die alte Dame allerdings wieder in See stechen oder stationär im Hafen (an der sog. Ballastkiste) bleiben wird, ist noch unklar. Der Eignerverein Tall-Ship Friends geht von einem finanziellen Bedarf von mehreren Millionen Euro aus, ist aber zuversichtlich, dieses Geld durch Spenden zusammenzubringen. An Bord des Großseglers konnte Ende November 2004 der 70.000. Besucher begrüßt werden.

Schwesterschiffe


- Sagres II, ehem. Albert Leo Schlageter
- Eagle, ehem. Horst Wessel
- Mircea
- Herbert Norkus
- Gorch Fock (2)

Segelschulschiff "Gorch Fock" (2)

Herbert Norkus Für die neu entstandene Bundesmarine wurde 1958 wiederum bei Blohm + Voss eine neue Gorch Fock gebaut, die noch immer als Segelschulschiff in der Deutschen Marine dient. Ihr Heimathafen ist Kiel. Gorch Fock (2) ist nach den gleichen Plänen gebaut wie die nachfolgenden Schwesterschiffe der Gorch Fock (1), die etwas größer ausfielen. Allerdings wurden nach dem Untergang der Pamir 1957 die Sicherheitsstandards deutlich verbessert. Alle angehenden Offiziere der Deutschen Marine werden hier ausgebildet, ebenso verschiedene Unteroffiziere. Außerdem dient "der weiße Schwan der Ostsee" während der langen Fahrten in alle Teile der Welt als "Botschafter" für die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Marine. Sie war beispielsweise das erste deutsche Kriegsschiff - und somit der erste Truppenteil der Bundeswehr - das 1974 mit Danzig in Polen ein Land des damaligen Warschauer Pakts besuchte. Das Bild der Gorch Fock zierte die Rückseite des alten 10-DM-Scheins.

Technische Daten


- Dreimastbark
- Wasserverdrängung: 2.006 t
- Länge: 89,4 m
- Breite: 12 m
- Tiefgang: 4,90 m
- Besatzung: 77 Stammbesatzung und max. 160 Lehrgangsteilnehmer
- Segelfläche: 1.964 m²
- Baukosten: 8,5 Millionen DM
- Höhe Großmast: 45,5 m (38 m davon begehbar)
- Größte Rahlänge: 24 m
- Leistung: 1.240 kW (1.690 PS)
- Geschwindigkeit
  - unter Motor: max 12 kn
  - unter Segel: max 16 kn

Geschichte der Galionsfigur der Gorch Fock (2)

Dreimastbark Dreimastbark Wohl nur wenige Schiffe haben ihre Galionsfigur so oft gewechselt wie die Gorch Fock (2). Dabei blieb die Form der Figur, ein Albatros, bis auf Details jedoch gleich. Zuletzt ist sie sogar innerhalb eines Jahres (2002/2003) zweimal auf See verloren gegangen.
- Der erste Albatros von 1958 riss nach wenigen Jahren ab.
- Die Ersatzfigur (zweiter Albatros) war wie die erste auch aus Holz.
- 1969 wurde die Holzfigur aus Gewichtsgründen gegen den dritten Albatros ausgetauscht, der diesmal aus Polyester war. Die alte Figur kam ins Museum.
- Von 2000 bis 2001 wurde die Gorch Fock (2) in der Werft überholt. Als man versuchte, die Figur abzuschrauben, brach sie ab. Der nachfolgende vierte Albatros war ebenfalls aus Polyester.
- In der Nacht zum 11. Dezember 2002 im Ärmelkanal ging die Galionsfigur in schwerer See verloren. Der fünfte Albatros wurde aus Eschenholz gefertigt.
- Am 5. Dezember 2003, also ein knappes Jahr später, verlor die Gorch Fock ihre Galionsfigur etwa 100 Seemeilen westlich der französischen Küste, in der stürmischen Biskaya. Der sechste Albatros ist diesmal aus Kohlefaser.

Weblinks


- [http://www.marine.de/GorchFock www.marine.de/GorchFock: Das Segelschulschiff GORCH FOCK der Deutschen Marine]
- [http://www.gorch-fock-1.de/ Homepage der Gorch Fock I von Tall-Ship Friends e.V.]
- [http://www.esys.org/gofo/ Homepage der Gorch Fock II beim Europäischen Segel-Informationssystem]
- [http://www.gorchfock.de/ Private Homepage eines ehemaligen Gorch-Fock-Fahrers] Kategorie:Segelschiff Kategorie:Schulschiff Kategorie:Militärschiff (Deutschland) Kategorie:Stralsund

Gorch Fock (Schriftsteller)

Gorch Fock, eigentlich Johann Wilhelm Kinau (
- 22. August 1880 in Finkenwerder, † 31. Mai 1916 in der Seeschlacht am Skagerrak) war ein deutscher Dichter. Nach ihm wurden zwei Segelschiffe der deutschen Marine benannt, siehe Gorch Fock (Segelschulschiff). Weitere Pseudonyme des Autors sind Jakob Holst und Giorgio Focco. Gorch Fock wird als ältestes von sechs Kindern des Hochseefischers Heinrich Wilhelm Kinau und dessen Ehefrau Metta Holst auf der Elbinsel Finkenwerder geboren, wo er auch zur Schule geht. 1895 beginnt er eine kaufmännische Lehre bei seinem Onkel August Kinau in Geestemünde (heute Teil von Bremerhaven), 1897 bis 1898 absolviert er die Handelsschule in Bremerhaven. Seit 1899 hat er kurzzeitig verschiedene Stellen als Buchhalter und Kontorist in Meiningen, Bremen und Halle (Saale) inne. 1904 kehrt er nach Hamburg zurück und arbeitet bei der Zentraleinkaufsgesellschaft deutscher Kolonialwarenhändler, bis er 1907 Buchhalter bei der Hamburg-Amerika-Linie wird. Seit 1904 veröffentlicht er verschiedene, meist in seiner Muttersprache Plattdeutsch verfasste Gedichte und Erzählungen unter den Pseudonymen Gorch Fock, Jakob Holst und Giorgio Focco. 1908 heiratet er Rosa Elisabeth Reich, mit der er drei Kinder hat. (Zitat: Des Mannes bester Kamerad ist die Kameradin.) Seit 1910 verfasst er zahlreiche platt- und hochdeutsche Geschichten und Gedichte, 1913 erscheint sein bekanntestes Werk, der hochdeutsche Roman mit plattdeutschem Dialog "Seefahrt ist not", in dem das Leben der Hochseefischer auf Finkenwerder in heroisierender Weise beschrieben wird. Bis zum Zweiten Weltkrieg kam in Norddeutschland praktisch kein lesender Junge an diesem Buch vorbei. (Die verborgene Abhängigkeit von dessen Leitmotiven mit dem Schimmelreiter von Theodor Storm wurde von Robert Wohlleben aufgedeckt.) Im Ersten Weltkrieg wird Fock 1915 eingezogen und kämpft als Infanterist in Serbien und Russland, später dann bei Verdun. Im März 1916 kommt er auf eigenen Wunsch vom Heer zur Marine und tut Dienst als Ausguck auf dem vorderen Mast des Kleinen Kreuzers SMS Wiesbaden. In der Seeschlacht am Skagerrak geht er mit dem Kreuzer unter. Seine Leiche wird Mittsommer 1916 bei Väderöbod nahe Fjällbacka (nördlich von Göteborg) an Land getrieben und auf der schwedischen Insel Stensholmen bei Kalvö zusammen mit weiteren deutschen und englischen Seeleuten bestattet. Die spätere Einvernahme seiner Werke durch die Nationalsozialisten führte dazu, dass der Autor Gorch Fock einseitig als Kriegsverherrlicher und Wegbereiter des Nationalsozialismus wahrgenommen wurde. Gorch Focks Brüder Jakob Kinau und vor allem Rudolf Kinau haben in seiner Nachfolge eine eigene Bedeutung als plattdeutsche Autoren und Heimatdichter gewonnen.

Werke


- 1910 Schullengrieper un Tungenkrieper
- 1911 Hein Godenwind
- 1913 Hamborger Janmaten
- 1913 Seefahrt ist not! (Neuauflage: Rowohlt, Reinbek, 1986, ISBN 3499141485. [http://gutenberg.spiegel.de/fock/seefahrt/seefahrt.htm Online-E-Text] beim Projekt Gutenberg-DE)
- 1914 Fahrensleute
- 1914 Cilli Cohrs (Schauspiel)
- 1914 Doggerbank (Schauspiel)
- 1914-15 Plattdeutsche Kriegsgedichte
- 1918 Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte. (posthum)

Weblinks


-
- Birgit Esser: [http://www.fulgura.de/etc/kapitel2.htm Biographie Gorch Fock]
- [http://gutenberg.spiegel.de/autoren/fock.htm Gorch Fock] beim Projekt Gutenberg-DE
- http://www.hum.vxu.se/publ/humanetten/nummer1/art9717.html - Peter Danielsson: Skagerakschlacht, Stensholmen
- http://www.gorch-fock-schule.de/ - Webseite der Gorch-Fock-Schule in Hamburg-Blankenese Fock, Gorch Fock, Gorch Fock, Gorch Fock, Gorch Fock, Gorch Fock, Gorch Fock, Gorch Fock, Gorch Fock, Gorch Fock, Gorch

3. Mai

Der 3. Mai ist der 123. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 124. in Schaltjahren) - somit bleiben 242 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse

Schaltjahren
- 1494 - Christoph Kolumbus entdeckt Jamaika.
- 1660 - Der Vertrag von Oliva, der den Schwedisch-Polnischen Krieg beendet, festigt Schwedens Status als Großmacht und bestätigt die Unabhängigkeit des Herzogtums Preußen von Polen.
- 1791 - Der Sejm der "Republik Polen beider Nationen" - Polen und Litauen - verabschiedet das erste Grundgesetz in Europa.
- 1815 - Österreichische Truppen unter Graf Adam Albert von Neipperg schlagen in der Schlacht von Tolentino die Armee von König Joachim Murat von Neapel, dem Schwager Napoleons. (Murat muss fliehen, die vertriebenen Bourbonen kehren nach Neapel zurück.)
- 1945 - Die Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe fordert ca. 7.000 Tote.
- 1945 - Britische Streitkräfte besetzen kampflos Hamburg.
- 1946 - Die Tokioter Prozesse gegen japanische Militärs und ehemalige Regierungsmitglieder beginnen.
- 1947 - Japan Eine neue Verfassung tritt in Kraft, der Tennō wird sich nur noch um repräsentative Aufgaben kümmern.
- 1957 - Der deutsche Bundestag verabschiedet das Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau.
- 1971 - Walter Ulbricht tritt als Generalsekretär des Zentralkomitees der SED zurück.
- 1971 - In Hamm-Uentrop wurde mit dem Bau des neuen Atomreaktors vom Typ THTR 300 begonnen.
- 1979 - Margaret Thatcher wird erste weibliche Premierministerin Großbritanniens.
- 1980 - Atomkraftgegner besetzen das Gelände des Endlagers bei Gorleben und gründen als symbolischen Akt die Republik Freies Wendland.
- 1991 - Die UNESCO verabschiedet die Deklaration von Windhoek.
- 2000 - Frankreich. Gesetz zur Gleichstellung der Frau in der Politik.

Wirtschaft


- 1960 - Die Stockholmer Konvention zur Gründung der EFTA tritt in Kraft.

Wissenschaft, Technik

Kultur


- 1825 - Uraufführung der Oper Der Maurer von Daniel-François-Esprit Auber an der Opéra-Comique in Paris.
- 1979 - Der teuerste deutsche Spielfilm der 70er-Jahre, "Die Blechtrommel" von Volker Schlöndorff nach einem Roman von Günter Grass gelangt zur Erstaufführung.
- 1995 - Uraufführung der Oper I was looking at the ceiling and then I saw the sky von John Adams an der University of California, Berkeley.

Religion


- 1728 - In Herrnhut wird zum ersten Mal eine "Losung" für den folgenden Tag in den damals 32 Häuser des Ortes verteilt. In der Folge wird 1731 das erste "Herrnhuter Losungsbuch" herausgegeben und danach bis heute ununterbrochen veröffentlicht werden.

Katastrophen


- 1887 - Bei einem Grubenunglück in Nanaimo (Britisch-Kolumbien) sterben 150 Bergleute, nur sieben überleben.
- 1968 - Dawson, Texas. Bei der Explosion einer Lockheed L-188 Electra in der Luft kommen alle 88 Menschen an Bord ums Leben.
- 2001 - Nach sintflutartigen Regenfällen kommt es zu einem Jahrhunderthochwasser im Oberbergischen Kreis, Deutschland: Die Flüsse Wiehl und Agger waren stark betroffen.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1905 - Der DSC Arminia Bielefeld wird unter dem damaligen Namen 1. Bielefelder FC Arminia gegründet.
- 2004 - Die Snooker-WM in Großbritannien, Sheffield, gewinnt Ronnie O'Sullivan im Finale gegen den Schotten Graeme Dott.

Geboren

Graeme Dott
- 1455 - Johann II. (Portugal), König von Portugal
- 1469 - Niccolò Machiavelli, italienischer Politiker, Geschichtsschreiber und Dichter
- 1535 - Alessandro Allori, italienischer Maler
- 1620 - Boguslaw Radziwill, polnischer Fürst
- 1662 - Matthäus Daniel Pöppelmann, deutscher Baumeister
- 1761 - August von Kotzebue, deutscher Dramatiker
- 1773 - Giuseppe Acerbi, italienischer Naturforscher
- 1810 - Carl Wilhelm Otto Koch, deutscher Jurist, Bürgermeister von Leipzig Carl Wilhelm Otto Koch
- 1826 - Karl XV. (Schweden), König von Schweden und Norwegen
- 1826 - Robert Zünd, schweizerischer Maler
- 1848 - Otto Bütschli, deutscher Zoologe
- 1849 - Bernhard von Bülow, deutscher Politiker, Reichskanzler
- 1849 - Bertha Benz, Ehefrau von Carl Benz
- 1860 - John Scott Haldane, englischer Physiologe
- 1860 - Vito Volterra, italienischer Mathematiker und Physiker
- 1869 - Johann Christian Eberle, Persönlichkeit in der Geschichte der deutschen Sparkassen
- 1886 - Marcel Dupré, französischer Komponist, Organist, Verleger und Schriftsteller
- 1888 - Alfred Braun, Pionier des deutschen Rundfunks
- 1889 - Gottfried Fuchs, deutscher Fußballspieler
- 1892 - George Paget Thomson, englischer Physiker
- 1893 - Konstantin Gamsachurdia, georgischer Schriftsteller
- 1898 - Golda Meïr, israelische Politikerin
- 1902 - Alfred Kastler, französischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1903 - Bing Crosby, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
- 1904 - Bill Brandt, deutscher Fotograf
- 1906 - Mary Astor, US-amerikanische Schauspielerin
- 1908 - William Glock, britischer Musikförderer, Leiter von BBC Radio 3
- 1908 - Peter Lühr, deutscher Schauspieler
- 1909 - Karl Gruber, österreichischer ÖVP-Politiker und Außenminister
- 1913 - Heinz Kohut, US-amerikanischer Psychoanalytiker und Begründer der Selbstpsychologie
- 1919 - Pete Seeger, US-amerikanischer Folk-Musiker
- 1921 - Karl Heinz Spilker, deutscher Politiker, Obersturmführer
- 1921 - Sugar Ray Robinson, US-amerikanischer Boxer
- 1921 - Alida Valli, italienische Filmschauspielerin
- 1924 - Joe Ames, US-amerikanischer Sänger
- 1928 - Dave Dudley, US-amerikanischer Musiker
- 1928 - James Brown, US-amerikanischer Sänger
- 1929 - Hans Stadlmair, Dirigent und Komponist
- 1930 - Horst Völz, Physiker und Informationswissenschaftler
- 1931 - Aldo Rossi, italienischer Architekt
- 1933 - James Brown, afro-amerikanischer Musiker
- 1933 - Steven Weinberg, US-amerikanischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1979
- 1934 - Georges Moustaki, Komponist und Sänger französischer Chansons
- 1937 - Frankie Valli, US-amerikanischer Sänger
- 1937 - Hans Cieslarczyk, deutscher Fußballspieler
- 1941 - Nona Gaprindaschwili, georgische Schachspielerin
- 1944 - Gernot Erler, deutscher Politiker und MdB
- 1944 - Renate Blume, deutsche Schauspielerin
- 1944 - Peter Staples, britischer Musiker
- 1947 - Götz Aly, deutscher Journalist, Historiker und Sozialwissenschaftler
- 1947 - John Richardson, britischer Schlagzeuger
- 1951 - Christopher Cross, US-amerikanischer Sänger
- 1951 - Jan Bielecki, polnischer Politiker und Ministerpräsident
- 1952 - Allan Wells, britischer Leichtathlet
- 1955 - Steve Jones, britischer Musiker
- 1956 - Bernd Förster, deutscher Fußballspieler
- 1958 - Kevin Kilner, US-amerikanischer Schauspieler
- 1959 - Andrea Spatzek, Österreichische Schauspielerin
- 1960 - May Ayim, deutsche Dichterin, Pädagogin und Aktivistin der afrodeutschen Bewegung
- 1960 - Kathy Cook, britische Leichtathletin und OlympionikinKathy Cook
- 1961 - Leyla Zana, kurdische Politikerin und Menschenrechtsaktivistin
- 1966 - Agnès Desarthe, französische Schriftstellerin
- 1966 - Jamiri, deutscher Designer und Comic-Zeichner
- 1968 - Deborah Caprioglio, Italienische Schauspielerin
- 1973 - Rea Michael Garvey, irischer Sänger der deutschen Band Reamonn
- 1979 - Simone Denkinger, deutsche Biathletin

Gestorben

Simone Denkinger Simone Denkinger
- 1122 - Berthold III. von Zähringen, Gründer von Freiburg im Breisgau
- 1160 - Petrus Lombardus, Scholastiker und Bischof
- 1410 - Alexander V., Gegenpapst zu Gregor XII. seit 1409
- 1481 - Mehmed II.
- 1588 - Joachim Mynsinger von Frundeck, Jurist der Humanistenzeit
- 1589 - Julius, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg,Fürst von Braunschweig-Wolfenbüttel
- 1616 - William Shakespeare, englischer Dichter und Dramatiker
- 1704 - Heinrich Biber, böhmischer Geiger und Komponist
- 1741 - Joseph Munggenast, österreichischer Barockbaumeister
- 1754 - Joachim Daniel von Jauch, deutscher Ingenieuroffizier und Architekt
- 1770 - François Boucher, Maler, Zeichner, Kupferstecher
- 1774 - Johann Nikolaus Tischer, deutscher Organist und Komponist
- 1805 - Heinrich Zimmermann, deutscher Reisender und Reiseschriftsteller
- 1856 - Adolphe Charles Adam, französischer Opern- und Ballettkomponist
- 1881 - António José de Ávila, portugiesischer Politiker
- 1907 - Hermann Tietz, Kaufmann, Begründer einer Kaufhauskette
- 1925 - Clement Ader, französischer Flugpionier
- 1926 - Johan Gustav Knut Wicksell, schwedischer Ökonom
- 1932 - Anton Wildgans, österreichischer Dramatiker und Lyriker
- 1939 - Wilhelm Groener, deutscher Militär und Politiker
- 1945 - Ernst Lehmann (Widerstand), deutscher Politiker und NS-Widerstandskämpfer
- 1955 - Garoto, Musiker, Komponist
- 1955 - Rudolf Schlichter, deutscher Künstler
- 1957 - Otto Lenz, deutscher CDU-Politiker
- 1961 - Maurice Merleau-Ponty, französischer Philosoph
- 1961 - Eugen Nesper, deutscher Hochfrequenztechniker
- 1967 - Ernst Wollweber, Minister für Staatssicherheit
- 1967 - Hans Orlowski, Maler und Holzschneider
- 1971 - Cuno Raabe, deutscher Zentrums- und CDU-Politiker, NS-Widerstandskämpfer
- 1972 - Dan Blocker, US-amerikanischer Schauspieler
- 1972 - Les Harvey, britischer Musiker
- 1975 - Richard Gölz, Kirchenmusiker und Theologe
- 1975 - Samuel Alexandre Gonard, schweizerischer Offizier, IKRK-Präsident
- 1977 - Helmut Koelln, deutscher Musiker
- 1987 - Dalida, ägyptisch-französische Schlagersängerin
- 1991 - Jerzy Kosinski, polnischer Schriftsteller
- 1994 - Hermann Mathias Görgen, deutscher CVP-Politiker und MdB
- 1996 - Hermann Kesten, deutscher Schriftsteller
- 1996 - Patsy Montana, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1997 - Narciso Yepes, klassischer Gitarrist
- 2003 - Suzy Parker, US-amerikanische Schauspielerin
- 2004 - Andrew Cavendish, 11th Duke of Devonshire
- 2005 - Youhanna Fouad El-Hage, maronitischer libanesischer Bischof

Feier- und Gedenktage


- Nationalfeiertag in Polen (Tag der Verfassung von 1791)
- Internationaler Tag der Pressefreiheit (UNO)
- Kirchliche Gedenktage
  - Hl. Philippus, Apostel, Märtyrer (katholisch, evangelisch)
  - Hl. Jakobus, der Sohn des Alphäus bzw. Jakobus, der Bruder des Herrn, Apostel, Märtyrer (katholisch, evangelisch)

Siehe auch


- 2. Mai - 4. Mai
- 3. April - 3. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0503 ja:5月3日 ko:5월 3일 simple:May 3 th:3 พฤษภาคม

1933

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: das politische Kabarett Die Pfeffermühle wird in München eröffnet
- 1. Januar: Edmund Schulthess wird zum vierten Mal Bundespräsident der Schweiz
- 2. Januar: Ende der Besetzung Nicaraguas durch US-amerikanisches Militär
- 4. Januar: Adolf Hitler, Kurt Freiherr von Schröder und Franz von Papen (Zentrumspartei) vereinbaren im Düsseldorfer Bankhaus J. H. Stein Vorbereitungen für eine Regierungsübernahme
- 30. Januar: Machtübertragung an Adolf Hitler in Deutschland (Machtergreifung); Hitler bildet eine so genannte Nationale Regierung aus Deutschnationalen und Nationalsozialisten
- 3. Februar: Hitlers erste Ansprache vor Befehlshabern der Reichswehr (Ziel der Außenpolitik: Lebensraum im Osten und dessen rücksichtslose Germanisierung)
- 4. Februar: Die letzte Ausgabe des SPD-Blattes „Vorwärts“ erscheint
- 27. Februar: in der Nacht zum 28. Februar brennt das Reichstagsgebäude in Berlin: Marinus van der Lubbe wird zum Schuldigen erklärt. Repressalien und Verhaftungen sind die Folge; Grundrechte werden aufgehoben
- 28. Februar: Notverordnung „Zum Schutz von Volk und Staat“ erlassen (Reichsbrandverordnung)
- 3. März: Ernst Thälmann verhaftet
- 4. März: In Österreich kommt es aufgrund einer verfahrenstechnischen Unachtsamkeit zur Beschlussunfähigkeit des Parlaments, die Engelbert Dollfuß für einen Staatsstreich nutzt, indem er diese als „Selbstausschaltung des Parlaments“ bezeichnet
- 5. März: Reichstagswahlen. Ergebnis: NSDAP 43,9 %, SPD 18,3 %, KPD 12,3 %, Zentrumspartei 11,2 %, DNVP 8 %
- 15. März: In Wien wird der Nationalrat von der austrofaschistischen Bundesregierung mit Polizeigewalt am Zusammentreten gehindert
- 21. März: Tag von Potsdam. Staatsakt in der Garnisonkirche
- 23. März: Der Deutsche Reichstag verabschiedet das Ermächtigungsgesetz
- 31. März: Das erste Hamburger Konzentrationslager wird im Wittmoor in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt eröffnet
- 31. März: In Österreich verbietet die Dollfuß-Regierung den Republikanischen Schutzbund
- 1. April: Durch die Nationalsozialisten organisierter Boykott jüdischer Geschäfte, Anwaltskanzleien und Arztpraxen
- 10. April: Adolf Hitler erklärte den 1. Mai als „Feiertag der nationalen Arbeit“ zum Staatsfeiertag
- 1. Mai: Der Maifeiertag wird von den Nationalsozialisten eingeführt
- 2. Mai: Gewerkschaften in Deutschland verboten. SA besetzt Gewerkschaftshäuser und verhaftet Mitglieder
- 10. Mai: die Nationalsozialisten verbrennen auf dem Opernplatz in Berlin 20.000 Bücher missliebiger Autoren (Bücherverbrennung)
- 26. Mai: die Kommunistische Partei Österreichs wird von den Austrofaschisten verboten
- 15. Juli: Italien, Deutsches Reich, Frankreich und Großbritannien unterzeichnen Viermächtepakt
- 20. Juli: Der Heilige Stuhl und Deutschland schließen das Reichskonkordat
- 13. August: Le Corbusier verkündet die Charta von Athen
- 19. Oktober: Deutschland tritt aus dem Völkerbund aus
- 29. Oktober: in Teatro de la Comedia in Madrid wird die faschistische Falange Española gegründet
- 11. November: In Österreich wird die 1920 abgeschaffte Todesstrafe für Mord, Brandstiftung und “öffentliche Gewalttätigkeit durch boshafte Beschädigung fremden Eigentums“ wieder eingeführt
- 17. November - US-Regierung unter Franklin Delano Roosevelt erkennt die seit Ende 1922 existierende Sowjetunion völkerrechtlich an.
- 15. Dezember: Zwangsvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zum Deutschen Gemeindetag

Kultur


- 2. Januar: Uraufführung der Komödie Design for Living in Cleveland, Ohio
- 3. Februar: Uraufführung der Oper Gevatterin Tod von Rudolf Karel am Landestheater in Brünn (Brno)
- 20. Mai: Uraufführung der Oper Merry Mount von Howard Hansen in Ann Arbor
- 24. Mai: Uraufführung des musikalischen Lustspiels Bezauberndes Fräulein! von Ralph Benatzky im Deutschen Volkstheater in Wien
- 30. September: Uraufführung der Operette Zwei Herzen im Dreivierteltakt von Robert Stolz in Zürich
- 23. Dezember: Uraufführung der Operette Clivia von Nico Dostal am Theater am Nollendorfplatz in Berlin

Katastrophen


- 10. Februar: Gasometerexplosion in Neunkirchen/Saar. Das Unglück fordert 68 Tote und 190 Verletzte
- 2. März: Erdbeben der Stärke 8,4 in Sanriku, Japan, 2.990 Tote
- 11. März: Erdbeben unbekannter Stärke in Long Beach, Kalifornien, USA, 115 Tote
- 4. April: New Jersey, USA. Ein US-amerikanisches Luftschiff kam in einen Sturm und stürzte ab. 73 Tote
- 25. August: Erdbeben der Stärke 7,4 in der Republik China, ca. 10.000 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verliert ihr Länderspiel gegen Italien in Bologna mit 1:3
- 11. Juni: Fortuna Düsseldorf gewinnt die deutsche Meisterschaft gegen FC Schalke 04 mit 3:0: Deutscher Meister (Fußball) 1932/33

Geboren


- 1. Januar: Joe Orton, britischer Dramatiker († 1967)
- 2. Januar: Peter Ulmer, deutscher Jurist
- 2. Januar: Eva Kerbler, österreichische Schauspielerin
- 3. Januar: Maxie Wander, deutsche Fotografin, Journalistin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin († 1977)
- 4. Januar: Ilia II., georgisch-orthodoxer Patriarch
- 5. Januar: Dalida, Schlagersängerin und Schauspielerin († 1987)
- 6. Januar: Emil Steinberger, Schweizer Kabarettist, Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler
- 8. Januar: Juan Marsé, spanischer Schriftsteller
- 9. Januar: Wilbur Smith, britischer Schriftsteller
- 9. Januar: Helmut Schäfer (Politiker), deutscher Politiker
- 10. Januar: Akira Miyoshi, japanischer Komponist
- 16. Januar: Susan Sontag, US-amerikanische Schriftstellerin, Essayistin und Publizistin († 2004)
- 18. Januar: John Boorman, britischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent
- 18. Januar: Jean Vuarnet, ehemaliger französischer Skirennläufer
- 20. Januar: Don Thompson, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 20. Januar: Earl Grant, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist († 1970)
- 23. Januar: Chita Rivera, US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin
- 24. Januar: Johannes Fischer (Musiker), deutscher Kirchenmusiker und Komponist († 2005)
- 24. Januar: Erwin Waldner, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: Corazon Aquino, Präsidentin der Philippinen
- 26. Januar: Javier Lozano Barragán, Bischof von Zacatecas und Kardinal
- 29. Januar: Sacha Distel, französischer Chansonnier und Komponist († 2004)
- 31. Januar: Joachim Herrmann (Rechtswissenschaftler), deutscher Rechtswissenschaftler
- 1. Februar: Buddhadev Das Gupta, Meister im Spielen der Nordindischen Klassischen Musik
- 2. Februar: Than Shwe, Staatschef von Myanmar
- 3. Februar: Miloš Milutinović, ehemaliger jugoslawischer Fußballspieler und Trainer († 2003)
- 3. Februar: Heinrich Übleis, österreichischer Jurist und Politiker (SPÖ)
- 3. Februar: Varetta Dillard, US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin († 1993)
- 3. Februar: John Edmondson, US-amerikanischer Komponist
- 3. Februar: Paul S. Sarbanes, US-Senator des Bundesstaates Maryland
- 5. Februar: Claude King, US-amerikanischer Country-Sänger
- 8. Februar: Josef Taus, österreichischer Wirtschaftsjurist, Manager und Politiker
- 10. Februar: Gottfried Arnold (Politiker), ehemaliger CDU Bundestagsabgeordneter
- 12. Februar: Carlos Alberto Peronace, argentinischer Schachproblemkomponist († 1990)
- 13. Februar: Constantin Costa-Gavras, griechischer Regisseur
- 13. Februar: Paul Biya, Präsident von Kamerun
- 13. Februar: Kim Novak, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 14. Februar: Helmut Leherbauer, österreichischer Maler († 1997)
- 14. Februar: Míla Myslíková, tschechische Schauspielerin († 2005)
- 14. Februar: Robert Shea, US-amerikanischer Schriftsteller († 1994)
- 15. Februar: Günter Schluckebier, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages († 2002)
- 18. Februar: Yoko Ono, japanisch-amerikanische Künstlerin und Sängerin
- 18. Februar: Gerhard Frey, rechtsextremer Politiker
- 21. Februar: Nina Simone, Jazz- und Bluessängerin, Pianistin und Songschreiberin († 2003)
- 21. Februar: Bob Rafelson, US-amerikanischer Filmregisseur
- 22. Februar: Peter Rohland, deutscher Liedermacher und Sänger († 1966)
- 26. Februar: Brigitte Grothum, deutsche Schauspielerin, und Regisseurin
- 27. Februar: Albert Caspers, Aufsichtsratsvorsitzender der Ford-Werke GmbH
- 27. Februar: Edward Lucie-Smith, Dichter, Journalist und Kunsthistoriker
- 1. März: Dietrich Sperling, deutscher Politiker
- 1. März: Jakob M. Mierscheid, fiktiver deutscher Bundestagsabgeordneter der SPD
- 2. März: Nobuyoshi Tamura, Aikido--Großmeister
- 3. März: Gerhard Mayer-Vorfelder, Präsident des deutscher Fußball-Bund|Deutschen Fußball-Bunds
- 5. März: Walter Kasper, deutscher Kardinal
- 7. März: Hannelore Kohl, Frau des deutschen Bundeskanzlers a.D. Helmut Kohl († 2001)
- 9. März: Reinhard Lettmann, Bischof von Münster
- 9. März: William Francis McBeth, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 11. März: Jesús Gil y Gil, spanischer Politiker, Unternehmer und Fußballfunktionär († 2004)
- 13. März: Leiber/Stoller, Duo der 1950er und 1960er Jahre
- 13. März: Hans Katschthaler, Landeshauptmann von Salzburg
- 14. März: Michael Caine, britischer Schauspieler
- 14. März: Cornelius Weiss, deutscher Wissenschaftler und Politiker
- 14. März: René Felber, Schweizer Politiker
- 14. März: Quincy Jones, US-amerikanischer Musik-, Fernseh- und Filmproduzent und Musiker
- 15. März: Philippe de Broca, französischer Filmregisseur († 2004)
- 16. März: Dieter Wellershoff (Bundeswehr), Generalinspekteur der deutschen Bundeswehr († 2005)
- 17. März: Heather Armitage, britische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 18. März: Severino Poletto, Erzbischof und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 19. März: Philip Roth, US-amerikanischer Schriftsteller
- 20. März: Michael Pfleghar, deutscher Regisseur († 1991)
- 20. März: Henryk Muszyński, polnischer Erzbischof
- 21. März: Fritz Wittmann, deutscher Politiker
- 21. März: Adi Furler, Sportjournalist († 2000)
- 22. März: Florian Kuntner, Bischof († 1994)
- 22. März: Michel Hidalgo, ehemaliger französischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 22. März: Eveline Hasler, Schweizer Schriftstellerin
- 23. März: Ceija Stojka, Schriftstellerin und Künstlerin
- 23. März: Philip Zimbardo, US-amerikanischer Sozialpsychologe
- 26. März: Rosemarie Nitribitt, Frankfurter Prostituierte († 1957)
- 26. März: Tinto Brass, italienischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor
- 28. März: Juan Sandoval Iñiguez, Erzbischof von Guadalajara und Kardinal
- 29. März: Hermann von Berg, deutscher Publizist und war Geheimdiplomat der DDR
- 29. März: Samora Machel, Staatspräsident von Mosambik ab 1975 († 1986)
- 31. März: Gerhard Ruhbach, deutscher Theologe und Kirchengeschichtler
- 31. März: Anita Carter, US-amerikanische Country- und Folk-Sängerin († 1999)
- 1. April: Bengt Holbek, dänischer Folklorist († 1992) ebenda
- 1. April: Claude Cohen-Tannoudji, französischer Physiker
- 1. April: Dan Flavin, US-amerikanischer Künstler
- 2. April: György Konrád, ungarischer Schriftsteller
- 3. April: Horst Ludwig Riemer, deutscher Politiker
- 4. April: Frits Bolkestein, niederländischer Politiker
- 8. April: Fred Ebb, US-amerikanischer Songschreiber († 2004)
- 9. April: Jean-Paul Belmondo, französischer Film- und Theaterschauspieler
- 9. April: Gian Maria Volonte, Schauspieler († 1994)
- 9. April: René Burri, Schweizer Fotograf
- 12. April: Montserrat Caballé, spanische Sängerin (Sopran)
- 14. April: Kurt Huemer, österreichischer Sänger und Schauspieler († 2005)
- 14. April: Diane Schöler, Tischtennisspielerin
- 15. April: David Hamilton, Künstlerische Kunstfotograf aus Großbritannien
- 15. April: Elizabeth Montgomery, US-amerikanische Filmschauspielerin († 1995)
- 16. April: Ludwig Haas, deutscher Schauspieler
- 16. April: Karl Blecha, österreichischer Politiker
- 17. April: Joachim Kroll, deutscher Serienmörder († 1991)
- 24. April: Helmuth Lohner, österreichischer Schauspieler, Regisseur
- 26. April: Arno Penzias, US-amerikanischer Physiker
- 30. April: Adriana Asti, italienische Schauspielerin
- 30. April: Willie Nelson, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 2. Mai: Harry Woolf, Lord Chief Justice of England and Wales (2000–2005)
- 3. Mai: James Brown, US-amerikanischer Musiker
- 3. Mai: Steven Weinberg, US-amerikanischer Physiker
- 7. Mai: Axel Corti, österreichischer Regisseur († 1993)
- 11. Mai: Louis Farrakhan, Afro-amerikanischer Führer der Bewegung Nation of Islam
- 11. Mai: Joe Hembus, Filmkritiker († 1985)
- 14. Mai: Michael Chevalier, Schauspieler und Synchronsprecher
- 15. Mai: Marianne Hold, deutsche Schauspielerin († 1994)
- 15. Mai: Juzo Itami, japanischer Schauspieler und Filmregisseur. († 1997)
- 18. Mai: Deve Gowda, Premierminister Indiens
- 21. Mai: Maurice André, französischer Trompeter
- 23. Mai: Joan Collins, britische Schauspielerin, Fotomodell und Autorin
- 25. Mai: Lo Man Kam, Wing Chun-Kämpfer und Lehrer
- 26. Mai: Jean Graczyk, französischer Radsportler († 2004)
- 26. Mai: Eldar Schengelaja, georgischer Filmproduzent
- 26. Mai: Rudi Falkenhagen, niederländischer Schauspieler. († 2005)
- 29. Mai: Helmuth Rilling, Dirigent und Pädagoge
- 30. Mai: Winfried Zehetmeier, freischaffender Künstler und bayerischer Kommunalpolitiker
- 30. Mai: Sergio Citti, italienischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. († 2005)
- 4. Juni: Godfried Danneels, Erzbischof von Mechelen-Brüssel undKardinal
- 4. Juni: Carlota Alfaro, puertoricanische Modedesignerin
- 5. Juni: Velimir Bata Živojinović, serbischer Schauspieler, Kabarettist und Theaterschauspieler
- 6. Juni: Heinrich Rohrer, Schweizer Physiker
- 7. Juni: Jon Laxdal, Schauspieler, Regisseur († 2005)
- 11. Juni: Josef Paul Kleihues, deutscher Architekt († 2004)
- 11. Juni: Walther Zügel, deutscher Bankmanager
- 11. Juni: Harald Szeemann, Schweizer Kurator, Leiter der Berner Kunsthalle († 2005)
- 11. Juni: Gene Wilder, US-amerikanischer Schauspieler
- 12. Juni: Eddie Adams, US-amerikanischer Fotojournalist († 2004)
- 13. Juni: Peter Bickhardt, Vertreter der kirchlichen Oppositionsbewegung in der DDR
- 14. Juni: Svetlin Russev, bulgarischer Maler
- 15. Juni: Thomas Lenk (Bildhauer), deutscher Bildhauer
- 16. Juni: Willy Weber (Künstler), Schweizer Bildhauer
- 17. Juni: Maurice Stokes, US-amerikanischer Basketballspieler († 1970)
- 17. Juni: Roderick Paige, US-amerikanischer Bildungspolitiker
- 18. Juni: Nossrat Peseschkian, Neurologe, Psychiater und Mediziner
- 18. Juni: Jerzy Kosiński, US-amerikanischer Autor († 1991)
- 19. Juni: Otto Barić, ehemaliger kroatischer und österreichicher Fußball-Nationaltrainer
- 19. Juni: Wiktor Iwanowitsch Pazajew, sowjetischer Kosmonaut († 1971)
- 20. Juni: Lorenz Niegel, deutscher Politiker und MdB
- 20. Juni: Danny Aiello, Schauspieler
- 22. Juni: Libor Pešek, tschechischer Dirigent
- 23. Juni: Dianne Feinstein, US-Senatorin aus Kalifornien der Demokratischen Partei
- 25. Juni: Álvaro Siza, portugiesischer Architekt
- 26. Juni: Peter Michel Ladiges, deutscher Hörspielregisseur († 2004)
- 29. Juni: Peter Kafka, deutscher Physiker († 2000)
- 5. Juli: Michael Heltau, Schauspieler und Chansonnier
- 7. Juli: Gerhard Franke, deutscher Fußballspieler
- 7. Juli: Murray Halberg, neuseeländischer Leichtathlet
- 7. Juli: Toon Brusselers, niederländischer Fußballspieler († 2005)
- 8. Juli: Marty Feldman, britisch-US-amerikanischer Autor, Schauspieler und Regisseur († 1982)
- 9. Juli: Arnfrid Astel, deutscher Lyriker
- 9. Juli: José Libertella, italienisch-französischer Bandoneonspieler, Komponist und Arrangeur († 2004)
- 9. Juli: Werner Noorda, niederländischer Maler und Dichter des Expressionismus
- 9. Juli: Oliver Sacks, US-amerikanischer Neurologe, Autor populärwissenschaftlicher Bücher
- 10. Juli: Peter Jankowitsch, österreichischer Politiker und Diplomat
- 13. Juli: Piero Manzoni, italienischer Künstler, gilt als Wegbereiter der Konzeptkunst († 1963)
- 14. Juli: Albrecht von Bayern, Chef des Hauses Wittelsbach († 1996)
- 14. Juli: Franz von Bayern, Oberhaupt des Hauses Wittelsbach
- 15. Juli: Julian Bream, britischer Gitarrist
- 16. Juli: Gerd Hammes, deutscher Komponist und Posaunist
- 16. Juli: Heinz Dürr, deutscher Unternehmer und Manager
- 18. Juli: Jean Yanne, französischer Schauspieler († 2003)
- 19. Juli: Günter Gerstmann, Publizist und Autor
- 20. Juli: José Vicente Asuar, chilenischer Komponist
- 20. Juli: Cormac McCarthy, US-amerikanischer Roman-Autor
- 21. Juli: Brigitte Reimann, deutsche Schriftstellerin († 1973)
- 23. Juli: Richard Rogers, Architekt
- 27. Juli: Marlene Ahrens, chilenische Leichtathletin und Olympionikin
- 30. Juli: Irene Ruttmann, deutsche Schriftstellerin
- 31. Juli: Cees Nooteboom, niederländischer Schriftsteller
- 4. August: Lothar Knörzer, deutscher Leichtathlet
- 6. August: Ulrich Biesinger, deutscher Fußballspieler
- 6. August: Suchinda Kraprayoon, Premierminister von Thailand
- 11. August: Jerzy Grotowski, polnischer Regisseur († 1999)
- 12. August: Anita Gradin, schwedische Politikerin
- 16. August: Reiner Kunze, deutscher Schriftsteller
- 16. August: Reiulf Steen, norwegischer Politiker
- 17. August: Gene Kranz, NASA-Flugdirektor für das Gemini- und Apollo-Programm
- 17. August: Thomas Courtney, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 18. August: Just Fontaine, ehemaliger französischer Fußballspieler
- 18. August: Roman Polański, polnischer Filmregisseur und Schauspieler
- 18. August: Franz Buggle, Psychologe und Religionskritiker
- 19. August: Debra Paget, US-amerikanische Schauspielerin
- 21. August: Janet Baker, englische Mezzo-Sopranistin
- 22. August: Irmtraud Morgner, deutsche Schriftstellerin († 1990)
- 22. August: Michael von Albrecht, klassischer Philologe
- 23. August: Manfred Donike, deutscher Chemiker († 1995)
- 23. August: Robert F. Curl, US-amerikanischer Chemiker
- 23. August: Pete Wilson, US-amerikanischer Politiker aus Kalifornien
- 25. August: Roberto de Simone, italienischer Komponist, Theatermann, Autor
- 25. August: Wayne Shorter, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist und -Komponist
- 26. August: Rainer Erler, deutscher Autor, Regisseur und Filmproduzent
- 26. August: Ida Gotkovsky, französische Komponistin und Pianistin
- 27. August: Kerstin Ekman, schwedische Schriftstellerin
- 29. August: Alan Stacey, Formel-1-Rennfahrer († 1960)
- 29. August: Arnold Koller, Schweizer Politiker (CVP)
- 31. August: Kirsten Walther, dänische Schauspielerin († 1987)
- 1. September: Conway Twitty, US-amerikanischer Sänger († 1993)
- 2. September: Mathieu Kérékou, Präsident von Benin
- 3. September: Roland Kayn, deutscher Komponist
- 5. September: Francisco Javier Errázuriz Ossa, chilenischer Erzbischof, römisch-katholischer Kardinal
- 8. September: Michael Frayn, englischer Schriftsteller
- 10. September: Jewgeni Wassiljewitsch Chrunow, sowjetischer Kosmonaut
- 11. September: Nicola Pietrangeli, ehemaliger italienischer Tennisspieler
- 14. September: Beppo Mauhart, österreichischer Industrieller
- 15. September: Rafael Frühbeck de Burgos, spanischer Dirigent
- 17. September: Chuck Grassley, republikanischer Senator
- 18. September: Scotty Bowman, ehemaliger Eishockeytrainer
- 21. September: Lona Rietschel, deutsche Comiczeichnerin
- 22. September: Jesco von Puttkamer (NASA), deutscher Wissenschaftler und Buchautor
- 23. September: Lina Medina, gebar im Alter von fünf Jahren ihren ersten Sohn
- 25. September: Maxl Graf, deutscher Schauspieler und Sänger der volkstümlichen Musik († 1996)
- 25. September: Ian Tyson, kanadischer Country- und Folk-Sänger
- 25. September: Hubie Brown, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 28. September: Robert Schul, US-amerikanischer Leichtathlet
- 3. Oktober: Neale Fraser, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 6. Oktober: Louis Begley, US-amerikanischer Schriftsteller
- 9. Oktober: Peter Mansfield, britischer Physiker und Nobelpreisträger
- 12. Oktober: Klaus Frühauf, deutscher Sci-Fi-Autoren
- 12. Oktober: Guido Molinari, kanadischer Maler und Grafiker († 2004)
- 13. Oktober: Thomas Henry Bingham, Lord Chief Justice of England and Wales (1996–2000)
- 14. Oktober: Wilfried Dietrich, deutscher Ringer († 1992)
- 15. Oktober: Harry Ott, Botschafter der DDR, Vertreter bei der UN und stellvertretender Außenminister
- 17. Oktober: William Alison Anders, ein US-amerikanischer Luftwaffenoffizier und Astronaut
- 17. Oktober: Jerry H. Bilik, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 17. Oktober: Sœur Sourire, Zeichenlehrering, Ordensschwester und Chansonnière († 1985)
- 19. Oktober: Geraldo Majella Agnelo, Erzbischof von San Salvador da Bahia und Kardinal
- 21. Oktober: Francisco Gento, ehemaliger spanischer Fußballspieler
- 24. Oktober: Rainer Stadelmann, deutscher Ägyptologe
- 25. Oktober: Eberhard Esche, deutscher Schauspieler
- 25. Oktober: Wiktor Arsenjewitsch Kapitonow, russischer Radsportler († 2005)
- 27. Oktober: Floyd Cramer, Pianist und Komponist, Vertreter der Country-Musik († 1997)
- 28. Oktober: Garrincha, brasilianischer Fußballer († 1983)
- 30. Oktober: Johanna von Koczian, deutsche Schauspielerin
- 1. November: Huub Oosterhuis, niederländischer Theologe und Dichter
- 1. November: Helmut Moritz, österreichischer Geodät
- 3. November: John Barry, britischer Komponist
- 3. November: Amartya Sen, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 1998
- 3. November: Mildred Singleton, US-amerikanische Leichtathletin und Basketballspielerin († 2004)
- 3. November: Michael Dukakis, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Massachusetts
- 4. November: Chukwuemeka Odumegwu, nigerianischer Offizier und Politiker
- 7. November: Vladimir Volkoff, französischer Schriftsteller († 2005)
- 8. November: Lothar Fischer, deutscher Bildhauer († 2004)
- 9. November: Lucian Pintilie, rumänischer Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor
- 11. November: Elem Germanowitsch Klimow, russischer Filmregisseur († 2003)
- 12. November: Bruno Sacco, Konstrukteur und Designer („Stilist“) bei Mercedes-Benz
- 13. November: Karl-Otto Alberty, deutscher Schauspieler
- 13. November: Peter Härtling, deutscher Schriftsteller
- 14. November: Fred Haise, US-amerikanischer Astronaut
- 19. November: Larry King, Journalist, Talk Show Ikone
- 20. November: Hermann Freiherr von Richthofen, deutscher Diplomat
- 20. November: Per Wästberg, schwedischer Schriftsteller
- 22. November: Klaus Dörner,
- 23. November: Gerhard Roth (Politiker), deutscher Politiker
- 23. November: Krzysztof Penderecki, Führenden Komponisten der polnischen Avantgarde
- 23. November: Kurt Falk, Zeitungsherausgeber († 2005)
- 25. November: Roland Wabra, deutscher Fußballspieler († 1994)
- 25. November: Jürgen Kromphardt, deutscher Wirtschaftsweiser
- 27. November: Klaus Höpcke, deutscher Politiker
- 29. November: Horst Assmy, deutscher Fußballspieler († 1972)
- 29. November: John Mayall, Vater des englischen Blues-Revival Anfang des 1960er Jahre
- 1. Dezember: Horst Eylmann, deutscher Politiker
- 1. Dezember: James Wolfensohn, Neunter Präsident der Weltbank
- 2. Dezember: Gotthold Hasenhüttl, Priester, Kirchenkritiker
- 2. Dezember: Michael Larrabee, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 2003)
- 3. Dezember: Paul Josef Crutzen, niederländischer Meteorologe, Nobelpreisträger
- 4. Dezember: Horst Buchholz, deutscher Scha

Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg (niederdeutsch Hamborg, lateinisch Hammonia) ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland und zweitgrößte Stadt Deutschlands sowie sechstgrößte der Europäischen Union. Hamburg ist Mittelpunkt der Europäischen Metropolregion Hamburg, eine von insgesamt elf Europäischen Metropolregionen in Deutschland.

Geografie

Europäischen Metropolregionen Hamburg liegt in Norddeutschland an der Mündung von Alster und Bille in die Elbe, die 110 km weiter nordwestlich in die Nordsee fließt. Der natürliche Tidehafen erstreckt sich über die ganze Breite der Elbe, hauptsächlich auf das Südufer der Norderelbe gegenüber den Stadtteilen St. Pauli und Altona. Die beiden Ufer sind durch Brücken im Osten sowie durch den Alten und Neuen Elbtunnel verbunden. Das Land südlich und nördlich des Flusses ist Geest, höher gelegene Flächen, die durch die Sand- und Geröllablagerungen der Gletscher während der Eiszeiten entstanden sind. Die unmittelbar am Fluss liegenden Marschen wurden auf beiden Seiten der Elbe über Jahrhunderte vom Flutwasser der Nordsee überschwemmt und dabei wurden Sand und Schlick abgeladen. Inzwischen ist die Elbe aber beidseitig eingedeicht. Alte Deichanlagen erinnern in den Außenorten noch an die Zeit, als bei Hochwasser ganze Viertel unter Wasser standen. Die Alster ist ein Fluss, der in der Stadtmitte aufgestaut wird, wodurch eine Art Binnensee in der Innenstadt entsteht. Dieser „See“ ist in zwei Teile geteilt, die jedoch miteinander verbunden sind – Binnen- und Außenalster. Sie werden durch zahlreiche Kanäle gespeist, die von großen Parkanlagen gesäumt sind. Die unzähligen Fleete, Flüsschen und Kanäle werden von mehr als 2.300 Brücken überspannt. Hamburg ist damit die brückenreichste Stadt Europas und hat mehr als Venedig (400) und Amsterdam (1.200) zusammen. Eine Übersicht der geografischen und urbanen Merkmale findet sich auf dem Satellitenbild des Artikels TM_Hamburg. Die heutigen Grenzen der Stadt Hamburg bestehen erst seit dem Groß-Hamburg-Gesetz, das mit Wirkung vom 1. April 1938 in Kraft trat. Die Stadt ist nach Berlin sowohl von der Fläche als auch von der Einwohnerzahl zweitgrößte Stadt Deutschlands. Hamburg grenzt nördlich der Elbe an Schleswig-Holstein und südlich der Elbe an Niedersachsen. Die in der Elbemündung in der Nordsee gelegenen Inseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn sowie der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer gehören auch zum Hamburger Stadtgebiet.

Flüsse


- Alster
- Bille
- Dove Elbe
- Düpenau
- Eilbek
- Elbe
- Este
- Flottbek
- Isebek
- Gose Elbe
- Wandse

Erhebungen

Höchste Erhebung ist mit 116,1 m ü. NN eine (namenlose) Erhebung in den Harburger Bergen. Siehe Liste der Erhebungen in Hamburg.

Angrenzende Städte und Gemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Hamburg; sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordwesten genannt:
- in Schleswig-Holstein:
  - im Kreis Pinneberg: Wedel, Appen, Pinneberg, Schenefeld, Halstenbek, Rellingen sowie Ellerbek und Bönningstedt (beide Amt Bönningstedt)
  - im Kreis Segeberg: Norderstedt
  - im Kreis Stormarn: Tangstedt, Jersbek (Amt Bargteheide-Land), Ammersbek, Ahrensburg, Stapelfeld (Amt Siek), Barsbüttel, Oststeinbek und Reinbek
  - im Kreis He