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Gordon Cooper

Gordon Cooper

Leroy Gordon Cooper, genannt Gordo, (
- 6. März 1927 in Shawnee, Oklahoma; † 4. Oktober 2004 in Ventura, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Astronaut, der mit Mercury-Atlas 9 und Gemini 5 ins Weltall flog.

Militär

Nach der High School verpflichtete sich Cooper 1945 beim United States Marine Corps, der Zweite Weltkrieg war jedoch zu Ende, bevor er die Kriegsgebiete im Pazifik erreichte. Nachdem er 1946 aus dem Marine Corps ausschied, zog er nach Hawaii, wo seine Eltern inzwischen lebten, und studierte an der dortigen Universität. Im Jahre 1947 heiratete er. 1949 ging Cooper zur US-Luftwaffe und wurde in Texas und Arizona zum Piloten ausgebildet. 1950 wurde er nach Deutschland versetzt, wo er verschiedene Typen von Jets steuerte. 1954 kehrte er in die USA zurück und studierte am Air Force Institute of Technology in Ohio, wo er 1956 einen Abschluss in Luftfahrttechnik erhielt. Nach einem weiteren Jahr Ausbildung an der Edwards Air Force Base in Kalifornien arbeitete er dort als Testpilot.

Mercury

Cooper war einer der 110 Testpiloten, die in die engere Auswahl für die erste Astronautengruppe des Mercury-Programms kamen. Während der Tests bei der NASA hatte er den Eindruck, dass er ziemlich gut abgeschnitten hatte, und war überzeugt davon, dass er ausgewählt würde, so dass er bereits nach seiner Rückkehr zum Luftwaffenstützpunkt Vorbereitungen für seinen Abschied und seinen Umzug traf. So war er keineswegs überrascht, als er erfuhr, dass er tatsächlich zu den sieben ersten Astronauten (Mercury Seven) der NASA gehörte. Am 9. April 1959 wurde er mit den sechs anderen Astronauten der Öffentlichkeit vorgestellt. Jeder der Astronauten bekam eine Spezialaufgabe, und Cooper sollte sich dabei um die Redstone-Rakete kümmern, die an die Mercury-Kapsel angepasst werden musste. Außerdem war er damit beschäftigt, ein Mehrzweckmesser zu entwerfen, das die Astronauten im Falle einer Notlandung oder -wasserung gebrauchen konnten. Während der ersten beiden Mercuryflüge in der Erdumlaufbahn im Frühling 1962 (Mercury-Atlas 6 und Mercury-Atlas 7) arbeitete Cooper als Verbindungssprecher (Capcom) in der Flugleitung. Am 27. Juni 1962 wurde er dann für den nächsten Flug, Mercury-Atlas 8 mit Walter Schirra, als Ersatzpilot nominiert. Dieser Flug fand am 3. Oktober statt. Cooper, der als einziger der sieben Astronauten noch auf seinen Einsatz wartete (Deke Slayton war aufgrund von Herzproblemen nicht mehr flugtauglich), wurde am 13. November als Pilot der letzten Mercury-Kapsel nominiert. Während sich fünf seiner Kollegen neuen Aufgaben im Bereich von Gemini und Apollo zuwandten, konzentrierten sich Cooper und sein Ersatzpilot Alan Shepard auf die letzte Phase von Mercury. Am 15. Mai 1963 startete Cooper dann mit Mercury-Atlas 9 zu seinem ersten Weltraumflug. Die Raumkapsel hatte er Faith 7 genannt. Er umkreiste die Erde 22 Mal und verbrachte damit mehr Zeit im All als seine fünf Vorgänger zusammen. Er war der erste Amerikaner, der in der Erdumlaufbahn schlief. Nacheinander fielen jedoch verschiedene Systeme aus, und Cooper musste die Bremsraketen manuell zünden. 34 Stunden und 19 Minuten nach dem Start wasserte er im Pazifischen Ozean und schloss damit das Mercury-Programm ab. Ein weiterer Langzeitflug, mit Alan Shepard als Astronaut und Cooper als Ersatzmann, war zwar noch in der Diskussion, wurde aber nicht mehr durchgeführt, um sich ganz auf das Gemini-Programm konzentrieren zu können.

Gemini

Im Rahmen des Gemini-Projekts mit Zwei-Mann-Raumkapseln wurde Cooper das Kommando über Gemini 5 übertragen. Sein Pilot war Charles Conrad. Dieser Flug wurde vom 21. August bis zum 29. August 1965 durchgeführt und bedeutete mit 190 Stunden einen neuen Langzeitrekord. Cooper war der erste Astronaut, der zwei Mal in Erdumlaufbahnen war, und summierte damit seine Weltraumerfahrung auf 225 Stunden. Für den abschließenden Flug des Gemini-Programms, Gemini 12 im November 1966, wurde Cooper noch einmal als Ersatzkommandant eingeteilt, kam aber nicht zum Einsatz.

Apollo

Im Apollo-Programm diente Cooper als Ersatz-Kommandant für Apollo 10, das im Mai 1969 die Generalprobe für die Mondlandung durchführte. Cooper hatte gute Chancen, als Kommandant von Apollo 13 als fünfter Mensch den Mond zu betreten. Als sich aber Alan Shepard nach langer gesundheitlich bedingter Fluguntauglichkeit zurückmeldete, ging das Kommando von Apollo 13 an ihn. Später wurde Shepards Mannschaft zu Apollo 14 eingeteilt, um Shepard mehr Zeit zur Vorbereitung zu geben. Das Kommando von Apollo 13 wurde dann jedoch Jim Lovell übertragen. Jim Lovell

Nach der NASA

Cooper verließ die NASA und auch die Luftwaffe 1970. Er wurde Geschäftsmann und war im Vorstand und Aufsichtsrat verschiedener Firmen unterschiedlicher Branchen tätig. Zusätzlich beschäftigte er sich mit dem UFO-Phänomen. Am 4. Oktober 2004 starb Gordon Cooper in seinem Haus in Ventura, Kalifornien. Er hinterlässt vier Töchter aus zwei Ehen.

Weblinks


- [http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/cooper-lg.html NASA: Biographie] (engl.)
- [http://history.nasa.gov/40thmerc7/cooper.htm NASA: ausführlichere Biographie] (engl.) Siehe auch: Liste der Raumfahrer Cooper, Gordon Cooper, Gordon Cooper, Gordon Cooper, Gordon Cooper, Gordon Cooper, Gordon Cooper, Gordon Cooper, Gordon Cooper, Gordon

Wikipedia:Formatvorlage Raumfahrer

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Name

Bei russischen Personen ist es üblich, den Artikel unter dem Lemma "Vorname Vatername Familienname" anzulegen, und hierauf eine Weiterleitung von "Vorname Nachname" zu setzen. Amerikanische Personen haben oft mehrere Vornamen, dazu manchmal auch einen Rufnamen, z.B. Virgil Ivan "Gus" Grissom. Derzeit gibt es keine verbindlichen Regeln, unter welchem Lemma der Artikel angelegt werden soll, und welche Weiterleitungen gesetzt werden sollen. In der ersten Zeile des Artikels sollen aber alle Namen angegeben werden.

Landeszugehörigkeit

Hier soll die Nationalität des Raumfahrers zur Zeit seines Raumflugs vermerkt werden, ebenso die Zugehörigkeit zu einer Raumfahrtbehörde. Wechseln diese im Lauf der Karriere, so sollen alle zutreffenden aufgeführt werden.

Raumflüge

Hier sollen die einzelnen Raumflüge des Raumfahrers stehen. Im Allgemeinen wird das der Name des Raumschiffs sein, z.B. Wostok 1 oder Gemini 3. Bei Raumstations-Besatzungen kommt es aber vor, dass Hinflug und Rückflug mit zwei verschiedenen Raumschiffen erfolgen. Dann können entweder beide Raumschiffe in einer Zeile aufgeführt werden, oder aber der Missionsname. Für Franz Viehböck also entweder Sojus TM-13/Sojus TM-12 (1991) oder Austromir 91 (1991).

Kategorien

Wie bei allen Personen üblich sollte der Raumfahrer nach Geschlecht und Nationalität, evtl. auch nach Geburts- und Sterbejahr kategorisiert werden. Zusätzlich soll der Raumfahrer auch in den passenden Unterkategorien von :Kategorie:Raumfahrer einsortiert werden. In der Hauptkategorie :Kategorie:Raumfahrer sollen nur Raumfahrer stehen, die an Raumfahrtprogrammen teilgenommen haben, zu denen es keine Unterkategorie gibt. Raumfahrer

1927

Ereignisse


- 1. Januar: Giuseppe Motta wird zum dritten Mal Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Ungarn führt als neue Währung den Pengő ein
- 14. April: Der erste Volvo verlässt das Werk auf der Insel Hisingen
- 14. Mai: Stapellauf der Cap Arcona
- 20./21. Mai: Charles Lindbergh fliegt nonstop von New York nach Paris
- 1. Juni: Der Hindenburgdamm, der die Insel Sylt mit dem Festland verbindet, wird eröffnet
- 15. Juli: In Wien wird im Zuge der so genannten Julirevolte der Justizpalast nach einem Skandalurteil gestürmt und in Brand gesteckt
- 23. August: Sacco und Vanzetti auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet
- Abschaffung der Lanze als offizielle Gefechtswaffe in der britischen Armee

Wissenschaft und Technik


- Juni: Werner Heisenberg veröffentlicht seine Arbeit zur Unschärferelation
- Rundfunksender Nürnberg-Kleinreuth wird errichtet
- Clinton Joseph Davisson und George Paget Thomson führen ihr Experiment zum Nachweis der Elektronenstreuung an Festkörpern, (in: Nature 119 (1927), 558; Physical Review 30 (1927), 705)

Luftfahrt


- März: Erstflug der Fokker F.VIII
- März: Erstflug der Lockheed Vega

Kultur


- 8. Januar: Uraufführung der Oper Penthesilea von Othmar Schoeck an der Staatsoper in Dresden
- 28. Januar: Uraufführung der Oper Angélique von Jacques Ibert in Paris
- 17. Februar: Uraufführung der Oper Hanneles Himmelfahrt von Paul Graener in Dresden
- 21. Februar: Uraufführung der Operette Der Zarewitsch von Franz Lehár am Deutschen Künstler-Theater in Berlin
- 26. Mai: Uraufführung der Operette Märchen im Schnee von Robert Stolz am Johann Strauß Theater in Wien
- 7. Oktober: Uraufführung der Oper Das Wunder der Heliane von Erich Wolfgang Korngold in Hamburg
- 14. November: Uraufführung des Musicals Funny Face von George Gershwin am Alvin Theatre in New York
- 18. November: Uraufführung der Oper La Campana sommersa (Die versunkene Glocke) von Ottorino Respighi an der Hamburgischen Staatsoper
- 25. Dezember: Uraufführung der Operette Die blonde Liselott von Eduard Künneke in Altenburg
- 28. Dezember: Uraufführung der Oper Antigone von Arthur Honegger am Théâtre de la Monnaie in Brüssel

Katastrophen


- 7. März: Erdbeben der Stärke 7,6 in Tango, Japan, mehr als 3.000 Tote
- 22. Mai: Erdbeben der Stärke 7,9 in Tsinghai, Republik China, etwa 200.000 Tote
- 1. Juni: Drei Tornados beschädigen oder zerstören in mehreren niedersächsischen Ortschaften insgesamt über 200 Häuser. 2 Menschen werden getötet und dutzende verletzt
- 8./9. Juli: Eine Hochwasserkatastrophe trifft die Flusstäler im Osterzgebirge und richtet insbesondere in den Tälern der Müglitz (Fluss) und Gottleuba gewaltige Schäden an. Den Fluten fallen insgesamt 145 Menschen zum Opfer, darunter allein 88 in Berggießhübel
- 25. August: Der Torpedobootzerstörer „Warabi“ sinkt nach einer Kollision mit dem Leichten Kreuzer „Jindsu“ (beide Japan) vor Bungo-Suido. 102 Tote
- 30. Oktober: New Brunswick, USA. Ein Flugzeug der Colonial Air Transport Fairchild stürzte ab. 4 Tote
- 17. Dezember: Untergang des U-Bootes S 4 vor Provincetown (Massachusetts) nach einer Kollision mit dem Coast Guard-Zerstörer „Paulding“ (beide USA). Eine Bergung von 7 Eingeschlossenen scheitert, alle 39 Besatzungsmitglieder des U-Bootes kommen ums Leben

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Der Internationale Lawn-Tennisverband nimmt das Deutsche Reich als Mitglied auf

Geboren


- 1. Januar: Maurice Béjart, französischer Choreograf und Leiter des Béjart Ballets
- 1. Januar: Vernon L. Smith, Professor für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
- 2. Januar: Herbert Sczepan, Baptistenpastor und Evangelist († 2004)
- 4. Januar: Claus Jacobi (Journalist), deutscher Journalist
- 4. Januar: Hans Bentzien, SED-Funktionär und Minister für Kultur der DDR
- 6. Januar: Alfred Sirven, französischer Topmanager († 2005)
- 7. Januar: Achille Maramotti, italienischer Unternehmer der Modebranche und Jurist († 2005)
- 8. Januar: Karlheinz Eber, Generalsekretär des CVJM-Landesverband Bayern († 2004)
- 9. Januar: Adolfo Antonio Suárez Rivera, emeritierter Erzbischof von Monterrey und Kardinal
- 10. Januar: Otto Stich, Schweizer Politiker
- 10. Januar: Johnnie Ray, US-amerikanischer Sänger
- 12. Januar: Leslie Orgel, britischer Chemiker
- 12. Januar: Ignatz Bubis, eh. Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland († 1999)
- 13. Januar: Sydney Brenner, britischer Biologe und Nobelpreisträger
- 17. Januar: Eartha Kitt, Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin
- 18. Januar: Werner Liebrich, deutscher Fußballspieler und Trainer († 1995)
- 18. Januar: Rudolf Schlott, deutscher Fußballtrainer
- 19. Januar: Lothar Dräger, deutscher Autor
- 20. Januar: Wolfgang Kasack, deutscher Slawist († 2003)
- 22. Januar: Ernst Huberty, deutscher Sportjournalist und Fernsehmoderator
- 25. Januar: Antônio Carlos Jobim, brasilianischer Sänger und Komponist († 1994)
- 26. Januar: Hans Bardens, deutscher Politiker, MdB († 2003)
- 26. Januar: Erni Mangold, österreichische Schauspielerin
- 27. Januar: Diether Ritzert, Maler und Graphiker († 1987)
- 27. Januar: Arnold Zellner, US-amerikanischer Ökonom
- 28. Januar: Hans Stefan Seifriz, Politiker, MdB
- 30. Januar: Olof Palme, schwedischer Politiker und zweimaliger Premierminister († 1986)
- 1. Februar: Günter Guillaume, DDR-Spion im Bundeskanzleramt 1970–1974 († 1995)
- 1. Februar: Hans Gmür, Schweizer Autor († 2004)
- 2. Februar: Stan Getz, US-amerikanischer Tenorsaxophon († 1991)
- 3. Februar: Kenneth Anger, Filmemacher und Autor
- 4. Februar: Horst Ehmke, deutscher Politiker
- 4. Februar: Rolf Landauer, deutsch-US-amerikanischer Physiker und Informationswissenschaftler († 1999)
- 4. Februar: Arthur Cohn, Schweizer Filmproduzent
- 7. Februar: Laurie Johnson, englischer Komponist
- 7. Februar: Juliette Gréco, französische Chansonsängerin und Schauspielerin
- 7. Februar: Wolodymyr Kuz, Leichtathlet aus der Sowjetunion († 1975)
- 9. Februar: David Wheeler, britischer Computerpionier († 2004)
- 11. Februar: Johannes Menskes, deutscher Chorleiter und Komponist
- 12. Februar: Paul Bühlmann, Schweizer Volksschauspieler († 2000)
- 14. Februar: Lois Maxwell, kanadische Schauspielerin (Miss Moneypenny in James Bond-Filmen)
- 14. Februar: Hans Kann, österreichischer Pianist und Komponist († 2005)
- 15. Februar: Carlo Maria Martini, Erzbischof von Mailand (Italien), Kardinal
- 16. Februar: Botho Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, deutscher Politiker
- 16. Februar: Ludwig Averkamp, Theologe und Alterzbischof von Hamburg
- 17. Februar: Juan Almeida, Revolutionär und Politiker
- 19. Februar: Rolf Wilhelm, Film- und Fernsehkomponist
- 19. Februar: Hugo Portisch, österreichischer Journalist
- 20. Februar: Ibrahim Ferrer, kubanischer Musiker († 2005)
- 20. Februar: Carl Damm (Bundestagsabgeordneter), deutscher Politiker und MdB († 1993)
- 21. Februar: Paul Raabe, deutscher Literaturwissenschaftler und Bibliotheksfachmann
- 22. Februar: Florencio Campomanes, philippinischer Schachspieler und -funktionär
- 23. Februar: Robert N. Bellah, US-amerikanischer Soziologe
- 25. Februar: Dieter Ertel, deutscher Journalist und Redakteur
- 26. Februar: Hans Heinz Holz, deutscher marxistischer Philosoph
- 1. März: Rudi Arndt, deutscher Politiker († 2004)
- 1. März: Claude Gensac, französische Schauspielerin
- 1. März: George Ogden Abell, US-amerikanischer Astronom († 1983)
- 1. März: Harry Belafonte, US-amerikanischer Sänger, Schauspieler, Entertainer und Bürgerrechtler
- 2. März: Roger Walkowiak, französischer Radrennfahrer
- 3. März: Pierre Aubert, Schweizer Politiker
- 4. März: Dick Savitt, US-amerikanischer Tennisspieler
- 5. März: Jack Cassidy, US-amerikanischer Schauspieler, Sänger († 1976)
- 6. März: Gordon Cooper, US-amerikanischer Astronaut († 2004)
- 8. März: Harry Thürk, deutscher Schriftsteller
- 8. März: Stanisław Kania, polnischer Politiker, Parteichef von Polen von 1980 bis 1981
- 9. März: Bezerra da Silva, brasilianischer Liedermacher († 2005)
- 9. März: Klaus Dieter Arndt, deutscher Politiker († 1974)
- 9. März: Johannes Hanselmann, Landesbischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern († 1999)
- 10. März: Josef Derwall, deutscher Fußballtrainer und -spieler
- 10. März: Paul Wunderlich, deutscher Maler und Zeichner
- 11. März: Joachim Fuchsberger, deutscher Schauspieler und Entertainer
- 11. März: Freda Meissner-Blau, österreichische Politikerin
- 12. März: Raúl Alfonsín, ehemaliger Staatspräsident von Argentinien
- 14. März: Wolfgang Grönebaum, deutscher Schauspieler († 1998)
- 15. März: Rüdiger Klessmann, deutscher Kunsthistoriker
- 15. März: Hanns Joachim Friedrichs, deutscher TV-Moderator († 1995)
- 15. März: Carl Smith, US-amerikanischer Country-Sänger
- 16. März: Wladimir Michailowitsch Komarow, sowjetischer Kosmonaut († 1967)
- 18. März: George Plimpton, US-amerikanischer Schriftsteller und Förderer junger Schriftsteller († 2003)
- 19. März: John Kander, US-amerikanischer Komponist
- 21. März: Hans-Dietrich Genscher, deutscher Politiker, Innenminister und Außenminister
- 21. März: Robert-Alexander Bohnke, Pianist († 2004)
- 21. März: Halton Arp, US-amerikanischer Astronom
- 24. März: Martin Walser, deutscher Schriftsteller
- 25. März: Herbert Fux, österreichischer Schauspieler und Politiker
- 27. März: François Furet, französischer Historiker († 1997)
- 27. März: Mstislaw Leopoldowitsch Rostropowitsch, russischer Cellist und Dirigent
- 28. März: Harry Tisch, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und Vorsitzender des FDGB in der DDR († 1995)
- 28. März: Marianne Fredriksson, schwedische Schriftstellerin
- 29. März: John Robert Vane, britischer Biochemiker († 2004)
- 29. März: Martin Fleischmann, Chemiker
- 29. März: Alfred Neven DuMont, deutscher Verleger
- 31. März: Erich Kirste, deutscher Physiker († 2002)
- 31. März: César Chávez, Gründer der US-amerikanischen Landarbeitergewerkschaft United Farm Workers († 1993)
- 31. März: Eduardo Martínez Somalo, Kardinal
- 31. März: Wladimir Sergejewitsch Iljuschin, sowjetischer Testpilot
- 31. März: Ludwig Polsterer, Zeitungsherausgeber († 1979)
- 1. April: Thomas Holtzmann, deutscher Schauspieler
- 2. April: Ladislav Alster, tschechoslowakischer Schachspieler und Schachjournalist († 1991)
- 2. April: Ferenc Puskás, ungarischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 5. April: Ida Krottendorf, österreichische Schauspielerin († 1998)
- 5. April: Tanin Kraivixien, Premierminister von Thailand
- 6. April: Gerry Mulligan, US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist († 1996)
- 7. April: Wolfgang Mattheuer, deutscher Maler, Graphiker und Bildhauer († 2004)
- 7. April: Herbert Pilch, deutscher Sprachwissenschaftler, Keltologe und Politiker
- 11. April: Klaus Harpprecht, deutscher Journalist
- 11. April: Dieter Thoma (Moderator), deutscher Journalist und Moderator
- 14. April: Hans Helmut Dickow, deutscher Schauspieler († 1989)
- 14. April: Alan MacDiarmid, neuseeländischer Chemiker, Nobelpreisträger
- 15. April: Robert L. Mills, US-amerikanischer Physiker († 1999)
- 16. April: Benedikt XVI., 265. Papst, Bischof von Rom, Staatsoberhaupt des Vatikans
- 16. April: Rolf Schult, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 16. April: Claus Arndt, Politiker (SPD)
- 17. April: Margot Honecker, deutsche Politikerin und Ministerin für Volksbildung der DDR
- 18. April: Tadeusz Mazowiecki, ehemaliger Ministerpräsident Polens
- 18. April: Samuel Huntington, US-amerikanischer Politikwissenschaftler
- 19. April: Ernst Lange, deutscher protestantischer Theologe und Kirchenreformer
- 20. April: Phil Hill, ehemaliger US-amerikanischer Rennfahrer
- 20. April: Karl Alex Müller, Schweizer Physiker
- 23. April: Werner Koch (Sachverständiger), Wertermittlungs-Experte († 1993)
- 24. April: Josy Barthel, luxemburger Leichtathlet und Olympiasieger († 1992)
- 25. April: Rosemarie Fendel, deutsche Schauspielerin
- 25. April: Siegfried Palm, deutscher Cellist († 2005)
- 25. April: Werner Jarowinsky, deutscher Politiker († 1990)
- 25. April: Frances Hyland, kanadische Schauspielerin († 2004)
- 25. April: Albert Uderzo, Zeichner der bekannten Comic-Serie Asterix
- 26. April: Roswitha Verhülsdonk, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages
- 28. April: Guy Duijck, belgischer Komponist und Professor
- 29. April: Walter Thirring, österreichischer Physiker
- 1. Mai: Horst Drinda, deutscher Regisseur und Schauspieler († 2005)
- 1. Mai: Gary Bertini, israelischer Dirigent und Komponist († 2005)
- 1. Mai: Walter Zeman, österreichischer Fußballspieler († 1991)
- 2. Mai: Michael Broadbent, britischer Weinkommentator und -kritiker
- 4. Mai: Trude Herr, deutsche Schauspielerin († 1991)
- 4. Mai: Peter Boenisch, deutscher Journalist († 2005)
- 5. Mai: Charles Rosen, US-amerikanischer Pianist und Musiktheoretiker
- 8. Mai: László Paskai, emeritierter Erzbischof von Esztergom-Budapest
- 9. Mai: Manfred Eigen, deutscher Biophysiker
- 9. Mai: Wim Thoelke, deutscher Fernsehmoderator († 1995)
- 13. Mai: Rudolf Marić, Schachmeister und Schachbuchautor aus Jugoslawien († 1990)
- 13. Mai: Herbert Ross, US-amerikanischer Choreograph und Filmregisseur († 2001)
- 14. Mai: Walter E. Richartz, deutscher Chemiker und Schriftsteller († 1980)
- 14. Mai: Herbert W. Franke, deutschsprachiger Science Fiction-Autor
- 16. Mai: Nilton Santos, brasilianischer Fußballspieler
- 17. Mai: Heinz Frieler, deutscher Politiker († 1990)
- 17. Mai: Winnie Jakob, Karikaturistin und Publizistin
- 17. Mai: Hans Koch (DDR), Kulturwissenschaftler und Kulturfunktionär der DDR († 1986)
- 18. Mai: Egon Monk, deutscher Schauspieler, Regisseur, Dramaturg und Autor
- 19. Mai: Varkey Vithayathil, römisch-kath. Erzbischof und Kardinal
- 19. Mai: Serge Lang, US-amerikanischer Mathematiker († 2005)
- 20. Mai: Franciszek Macharski, Erzbischof von Krakau und Kardinal
- 22. Mai: Hubert Luthe, Bischof von Essen
- 22. Mai: Richard Hundhammer, deutscher Politiker
- 22. Mai: Ernst-Otto Czempiel, deutscher Politikwissenschaftler
- 23. Mai: Dieter Hildebrandt, deutscher Kabarettist
- 25. Mai: Robert Ludlum, US-amerikanischer Schriftsteller, Schauspieler und Produzent († 2001)
- 26. Mai: Christian Graf von Krockow, deutscher Politikwissenschaftler, Historiker und Schriftsteller († 2002)
- 27. Mai: Peter Zvi Malkin, israelischer Geheimagent († 2005)
- 30. Mai: Tino Schwierzina, deutscher Politiker († 2003)
- 1. Juni: Herbert Schnoor, deutscher Politiker
- 1. Juni: Willem Scholten, niederländischer Politiker († 2005)
- 3. Juni: Oscar Schneider, deutscher Politiker
- 3. Juni: Manfred Flegel, mehrfacher Minister der DDR
- 4. Juni: Willy Hagara, österreichischer Schlagersänger und Schauspieler
- 6. Juni: Ursula Böttcher, deutsche Dompteuse
- 6. Juni: Herbert Lichtenfeld, deutscher Fernsehautor († 2001)
- 8. Juni: Wolfgang Schieren, deutscher Manager und Vorstandsvorsitzender der Allianz AG († 1996)
- 8. Juni: Jerry Stiller, US-amerikanischer Schauspieler
- 9. Juni: Waltraut Haas, österreichische Schauspielerin und Sängerin
- 9. Juni: Helmut Zilk, österreichischer Journalist, Politiker und Bürgermeister von Wien
- 10. Juni: Eugene N. Parker, US-amerikanischer Astrophysiker
- 13. Juni: Slim Dusty, australischer Sänger und Songwriter († 2003)
- 15. Juni: Hugo Pratt, italienischer Comic-Autor († 1995)
- 17. Juni: Martin Böttcher, deutscher Filmkomponist und Dirigent
- 17. Juni: Lucio Fulci, italienischer Filmregisseur und Produzent († 1996)
- 18. Juni: Lutz Jahoda, deutscher Schauspieler, Entertainer, Sänger und Autor
- 18. Juni: Hans Berentzen, deutscher Spirituosenfabrikant († 2005)
- 20. Juni: Josef Posipal, deutscher Fußballspieler († 1997)
- 22. Juni: Herbert Hisel, fränkischer Humorist
- 23. Juni: Herbert MacKay-Fraser, Rennfahrer († 1957)
- 23. Juni: Bob Fosse, US-amerikanischer Filmregisseur († 1987)
- 24. Juni: Martin L. Perl, US-amerikanischer Physiker
- 26. Juni: Klaus Hornung, deutscher Politikwissenschaftler
- 27. Juni: Otto Herbert Hajek, ungegenständlicher Bildhauer († 2005)
- 28. Juni: Frank Sherwood Rowland, US-amerikanischer Chemiker
- 29. Juni: Henry Jaeger, deutscher Schriftsteller († 2000)
- 29. Juni: Piero Dorazio, italienischer Maler († 2005)
- 30. Juni: Shirley Fry, ehemalige Tennisspielerin
- 1. Juli: Chandra Shekhar, Premierminister Indiens
- 2. Juli: Ruth Berghaus, deutsche Regisseurin des Musiktheaters († 1996)
- 2. Juli: Gerhard Gawliczek, deutscher Fußballspieler
- 2. Juli: Brock Peters, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger († 2005)
- 3. Juli: Ken Russell, Regisseur
- 4. Juli: Watts S. Humphrey, Informatiker
- 4. Juli: Gina Lollobrigida, italienische Schauspielerin
- 4. Juli: Neil Simon, US-amerikanischer Dramatiker und Drehbuchautor
- 5. Juli: Hans Gottfried Bernrath, deutscher Politiker
- 5. Juli: Walter Matthias Diggelmann, Schweizer Schriftsteller († 1979)
- 6. Juli: Georg Gallus, deutscher Politiker
- 6. Juli: Johannes Hendrikus Donner, niederländischer Schachgroßmeister († 1988)
- 7. Juli: Doc Severinsen, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 8. Juli: Alexander May, deutscher Schauspieler
- 8. Juli: John Ashbery, US-amerikanischer Dichter
- 9. Juli: Red Kelly, ehem. Eishockeyspieler und -trainer
- 10. Juli: Paul Wühr, deutscher Schriftsteller
- 11. Juli: Herbert Blomstedt, US-amerikanischer (schwedischer) Dirigent
- 11. Juli: Theodore Maiman, US-amerikanischer Physiker
- 13. Juli: Simone Veil, französische Politikerin und Präsidentin des EU-Parlamentes
- 14. Juli: Fritz Harkort, deutscher Volkskundler und Erzählforscher († 1972)
- 16. Juli: Thomas Ellwein, deutscher Politologe († 1998)
- 16. Juli: Serge Baudo, französischer Dirigent
- 18. Juli: Kurt Masur, deutscher Dirigent
- 18. Juli: Ludwig Harig, deutscher Schriftsteller
- 20. Juli: Michael Gielen, Dirigent und Komponist
- 21. Juli: Willy Moese, deutscher Comiczeichner und Karikaturist
- 21. Juli: Michael Janisch, österreichischer Schauspieler († 2004)
- 23. Juli: Elliott See, US-amerikanischer Astronaut des Gemini-Projekts († 1966)
- 24. Juli: Alex Katz, US-amerikanischer Maler
- 25. Juli: Arminio Rothstein, akademischer Maler, Puppenmacher und Puppenspieler († 1994)
- 25. Juli: Bert Breit, Komponist, Journalist, Filmemacher, Zeichner († 2004)
- 26. Juli: Janet Leigh, US-amerikanische FilmSchauspielerin († 2004)
- 27. Juli: Heinz Wewers, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 27. Juli: Georg Stollenwerk, ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer
- 27. Juli: Dawid Rubinowicz, Tagebuch-Verfasser († 1942)
- 28. Juli: Hans Bauer, deutscher Fußballspieler († 1997)
- 29. Juli: Harry Mulisch, niederländischer Schriftsteller
- 30. Juli: Harri Czepuck, deutscher Journalist, ehem. Vorsitzender des Journalistenverbandes der DDR
- 31. Juli: Walter Vogt, Schriftsteller († 1988)
- 1. August: André Cools, belgischer sozialistischer Politiker († 1991)
- 1. August: Gerhard Woitzik, deutscher Politiker
- 2. August: Fredrik Bull-Hansen, norwegischer Offizier und Diplomat
- 9. August: Marvin Minsky, US-amerikanischer Forscher auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz
- 12. August: Porter Wagoner, ist US-amerikanischer Country-Sänger
- 15. August: John Cranko, britischer Tänzer und Choreograf († 1973)
- 15. August: Albin Sättler, deutscher Künstler
- 16. August: Herbert Schäfer, deutscher Fußballtrainer († 1991)
- 23. August: Walter Giller, deutscher Schauspieler
- 23. August: Dick Bruna, niederländischer Autor, Zeichner und Grafikdesigner
- 23. August: Allan Kaprow, US-amerikanischer Künstler und Kunsttheoretiker
- 24. August: Harry M. Markowitz, Ökonom, Nobelpreisträger
- 25. August: Althea Gibson, US-amerikanische Tennisspielerin († 2003)
- 27. August: Liselott Linsenhoff, deutsche Dressurreiterin († 1999)
- 1. September: Joyce King, australische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1. September: Wolfgang Klafki, Pädagoge
- 4. September: Ulrich Finckh, evangelischer Pfarrer
- 4. September: John McCarthy, US-amerikanischer Informatiker, Erfinder der Programmiersprache Lisp
- 5. September: Dionys Jobst, deutscher Politiker und MdB
- 9. September: Eugen Helmlé, deutscher Schriftsteller und literarischer Übersetzer († 2000)
- 9. September: Elvin Jones, US-amerikanischer Musiker († 2004)
- 10. September: Gerhard Jahn, deutscher Politiker († 1998)
- 10. September: Johnny Keating, ehemaliger schottischer Jazzmusiker und Orchesterleiter
- 10. September: Yma Sumac, peruanische Sängerin
- 10. September: Albert Benz (Komponist), Schweizer Komponist und Dirigent († 1988)
- 14. September: Markus Egen, ehem. deutscher Eishockeyspieler
- 14. September: Edmund Casimir Szoka, emeritierter Erzbischof von Detroit
- 15. September: Erika Köth, deutsche Kammersängerin und Sopranistin († 1989)
- 15. September: Eberhard Stüber, österreichischer Biologe
- 16. September: Sadako Ogata, japanische UN-Diplomatin und Hoher Flüchtlingskommissarin
- 16. September: Peter Falk, US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent und Maler
- 17. September: Hein & Oss, deutsche Liedermacher und Sänger
- 20. September: Peter Borgelt, deutscher TV- und Theaterschauspieler († 1994)
- 21. September: Michael Kehlmann, österreichischer Regisseur und Schauspieler
- 22. September: Herwig Blankertz, Pädagoge († 1983)
- 25. September: Colin Davis, britischer Dirigent
- 26. September: Wilhelm Gustav Illbruck, deutscher Unternehmer und Hochseesegler († 2004)
- 27. September: Adhemar Ferreira da Silva, brasilianischer Leichtathlet († 2001)
- 27. September: Werner Fuchs (Archäologe), deutscher Archäologe
- 27. September: Romano Scarpa, italienischer Comiczeichner und -texter († 2005)
- 28. September: Robert Thomas, französischer Schriftsteller († 1989)
- 29. September: Karl Ravens, deutscher Politiker
- 1. Oktober: Sivaji Ganesan, indischer Filmschauspieler († 2001)
- 2. Oktober: Francis Matthews, britischer Theater-, Film- und Fernsehschauspieler
- 2. Oktober: Margot Leonard, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin († )
- 2. Oktober: Uta Ranke-Heinemann, katholische Theologin und Autorin
- 4. Oktober: Karlheinz Blaschke, deutscher Archivar und Historiker
- 4. Oktober: Wolfgang Schmidt-Futterer, Zivilrichter am Landgericht Mannheim († 1978)
- 5. Oktober: Rolf Herricht, deutscher Schauspieler und Komiker († 1981)
- 6. Oktober: Paul Badura-Skoda, österreichischer Pianist
- 7. Oktober: Ronald D. Laing, britischer Psychiater († 1989)
- 7. Oktober: Juan Benet, spanischer Schriftsteller († 1993)
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Oklahoma

Oklahoma ist ein
US-Bundesstaat im zentralen Süden der USA, nördlich von Texas. Das Wort Oklahoma stammt aus der Choctaw-Sprache: "okla", der Mensch und "humma", rot und bedeutet in seiner Ursprungssprache so viel wie "Das Land des roten Mannes" Die Hauptstadt Oklahomas ist Oklahoma City. Oklahoma umfasst ein Gebiet von 181.186 km2, in dem etwa 3,35 Mio. Menschen leben.

Die Geschichte Oklahomas

Innerhalb der USA nimmt Oklahoma eine Sonderstellung ein. Das Gebiet fiel im Rahmen des Louisiana Purchase 1803 an die USA. Diese erkannten allerdings keinen Wert in diesem Gebiet und wiesen es zwischen 1817 und 1830 den Indianerstämmen der Creek, der Seminolen, der Cherokee, der Choctaw und der Chickasaw zu, die aus den östlichen Staaten vertrieben wurden. Etwa 50.000 Menschen wurden nach Oklahoma getrieben, wo sie auf bereits ansässige andere Indianerstämme trafen. Diese Umsiedlung ging als “Trail of Tears” in die Geschichte ein. 1834 wurde das Gebiet zum Indianerterritorium deklariert. Noch heute haben viele Indianerstämme ihren politischen Hauptsitz in Oklahoma. Obwohl die Regierung 1880 offiziell eine Besiedelung des Landes durch die Weißen untersagte, kam es seitens der Bevölkerung immer wieder zu Übertretungen der Grenzen. Im Jahr 1885 wurden schließlich Verhandlungen mit den Creek und den Seminolen aufgenommen, die dazu führten, dass am 22. April 1889 zwei Millionen Morgen Land für Siedler freigegeben wurden. Die Folge war der "Oklahoma Land Run", bei dem innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Siedler in das Land strömten und quasi über Nacht Oklahoma City entstand. Bereits im Vorfeld hatten viele der neuen Siedler, die sogenannten "Sooners" (engl. "soon", von "früh"), ihre Claims abgesteckt, was dem Staat den Beinamen "Sooner State" einbrachte. 1890 wurde Oklahoma als Territorium organisiert und bis 1906 kam es zu einer beständigen Ausweitung des Siedlungsgebiets, bevor Oklahoma am 16. November 1907 der Union der Vereinigten Staaten beitrat. Nach wechselnden wirtschaftlichen Wachstums- und Krisenzeiten bescherte die Entdeckung reicher Erdöl- und Erdgasfunde im Jahre 1928 dem Land Aufschwung und Wohlstand. Gleichwohl wurde Oklahoma wiederholt von Dürreperioden und Sandstürmen heimgesucht, was einen Exodus der Landbevölkerung über die legendäre Route 66 in die westlichen Bundesstaaten zur Folge hatte. Nachzulesen unter anderem auch in John Steinbecks “Früchte des Zorns”, der den Auszug aus der “Dust Bowl”, der “Staubschüssel”, literarisch verewigt hat. Liste der Gouverneure von Oklahoma

Die Geographie Oklahomas

Liste der Gouverneure von Oklahoma Oklahoma liegt weitgehend im Bereich der Inneren Ebenen. Das Zentrale Tiefland wird von den Osage Plains eingenommen, einer sanft gewellten Ebene, die nur an wenigen Stellen von Hügelland unterbrochen wird. Die Tieflandregion geht nach Osten in Hochland über. Im Nordosten handelt es sich dabei um die Ausläufer des Ozarkplateaus. In dieses Kalksteinmassiv haben Flüsse tiefe Schluchten gegraben. Südlich dieses Plateaus befinden sich die aus Sandstein aufgebauten Ouachita-Berge. Im äußersten Südosten hat der Bundesstaat Anteil an der Golfküstenebene. Nach Westen geht das Zentrale Tiefland in die Great Plains über. Der Nordosten des Bundesstaates wird vom Arkansas Valley, welches das Flusstal des Arkansas River und die umliegenden Ebenen umfasst, durchzogen. Dieses Gebiet ist sehr fruchtbar, und es ist eine der wichtigsten Agrarregionen des Staates.

Das Klima

Das Klima Oklahomas ist im Südosten subtropisch-feucht, im Westen kontinental-trocken. Große Temperaturschwankungen im Tagesverlauf sind typisch. Die Sommer sind heiß, die Winter häufig recht mild. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt zwischen 14 °C im Westen und 19 °C im Südosten. Die bisher ermittelten Extremwerte lagen bei -32 °C (1930) und 49 °C (1943). Weite Teile des Bundesstaates werden regelmäßig von Tornados heimgesucht. Besonders schwere Verwüstungen richtete eine Serie von Tornados im Mai 1999 an. Die Höchstgeschwindigkeit des heftigsten Tornados bei Oklahoma City betrug 517 Kilometer in der Stunde.

Flora und Fauna

Wälder bedecken etwa 16 Prozent der Gesamtfläche. Die vorherrschenden Baumarten sind Kiefern, Walnussbäume, Pekannussbäume, Hickorybäume, Ulmen, Eschen, Eichen, Wacholder, Amerikanischer Judasbäume und Pappeln. Rotwild, Otter, Waschbär, Nerz und Eichhörnchen sind in den Waldgebieten heimisch. Kaninchen, Ziesel, Präriehund und Kojote leben in den Graslandregionen. Die Vogelwelt ist überaus artenreich. Die häufigsten Vogelarten sind Wiesenstärling, Spottdrossel, Wanderdrossel, Blauhäher, Krähe und Sperling. In den Großen Salzebenen im Norden des Staates sind wild lebende Enten verbreitet.

Bevölkerung

Oklahoma hat eine Einwohnerzahl von etwa 3,35 Millionen; Die Bevölkerungsdichte liegt bei 17 Einwohnern pro Quadratkilometer. Der Großteil der Bevölkerung konzentriert sich im östlichen Teil des Staates. Der Anteil der Weißen beträgt 82 Prozent, Schwarze stellen 7 Prozent der Gesamtbevölkerung. In Oklahoma sind indianische Volksgruppen mit etwa 250 000 Angehörigen (etwa 8 Prozent der Bevölkerung) weitaus stärker vertreten als in den meisten anderen Bundesstaaten. Die größten indianischen Gruppen sind Cherokee, Chickasaw, Choctaw, Creek und Seminolen. Außerdem leben in Oklahoma asiatische Volksgruppen (unter anderem Vietnamesen, Chinesen und Koreaner).

Wirtschaft

Oklahoma hat verschiedene wichtige Wirtschaftszweige.
- Einer der Wirtschaftszweige ist die Landwirtschaft. Sie umfasst hauptsächlich Weizenanbau vor allem im Westen, und Anbau von Mais, Hirse, Hafer, Gerste und Baumwolle im Südwesten.
- Ein weiterer Wirtschaftszweig ist der Bergbau. Gefördert werden vor allem Erdöl und Erdgas, daneben sind Gips und Iod bedeutende Rohstoffe. Außerdem werden Kohle, Granit und Kalkstein abgebaut.
- In der Viehzucht dominiert die Rinderhaltung.

Größte Städte

Liste der Städte in Oklahoma
Liste der Countys in Oklahoma Kategorie:US-Bundesstaat ja:オクラホマ州 ko:오클라호마 주 th:มลรัฐโอคลาโฮมา

2004

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 2004 ist „Internationales Jahr zum Gedenken an den Kampf gegen die Sklaverei und an ihre Abschaffung“ (UNESCO)
- 2004 ist „Internationales Jahr des Reis“ (UNO)
- 2004 ist „Internationales Jahr der Technik
- 2004 ist „Internationales Jahr der Erziehung durch Sport
- Ewe ist Afrikanischer Stamm des Jahres (Ghana, Togo, Benin) (Internationale Stämme Mission)
- Jahreslosung: „Jesus Christus spricht: Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen.“ (Markus 13:31)
- Das Alpenglöckchen (Soldanella alpina) ist Blume des Jahres (Stiftung Naturschutz Hamburg/Deutschland)
- Der Zaunkönig (Troglodytes troglodytes) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Echte Hausschwamm (Serpula lacrymans) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Die Weißtanne (Abies alba) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Grüne Hohlzunge (Coeloglossum viride) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Siebenschläfer (Myoxus glis) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Der Storchschnabel (Geranium) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)

Natur


- 19. April: Partielle Sonnenfinsternis (südliches Afrika)
- 4. Mai: Totale Mondfinsternis
- 8. Juni: Der erste Venustransit (Sonnendurchgang) seit 1882 ist in Mitteleuropa von 7:20 Uhr bis 13:23 MESZ zu beobachten
- 5. Oktober: In Deutschland wird mit 27,25 °C der wärmste 5. Oktober seit 125 Jahren gemessen
- 11. Oktober: Am frühen Morgenhimmel ist die Venus dem Mond besonders nahe und gut zu beobachten
- 14. Oktober: Partielle Sonnenfinsternis (Nordost-Asien, Nord-Pazifik)
- 28. Oktober: Totale Mondfinsternis
- 5. Dezember: Ein Erdbeben mit Epizentrum in der Gemarkung Waldkirch erschüttert den gesamten südwestdeutschen Raum. Trotz einer Stärke von 5,4 auf der Richterskala kam es nur zu kleineren Sachschäden
- 26. Dezember: Seebeben im Indischen Ozean und Tsunami-Flutwelle. Verheerende Schäden in den Küstenregionen im Golf von Bengalen, Südasien und Südostasien. Siehe Erdbeben im Indischen Ozean 2004

Politik

Januar


- 1. Januar: Joseph Deiss wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Irland übernimmt von Italien die Präsidentschaft im europäischen Rat
- 1. Januar: Die Mehrwertsteuer wird in Kap Verde eingeführt
- 1. Januar: Der niederländische Außenminister Jaap de Hoop Scheffer wird NATO-Generalsekretär
- 13. Januar: Helmut Kohl erhält den Internationalen Adalbertpreis
- 14. Januar: Óscar Berger Perdomo wird Staatspräsident von Guatemala
- 15. Januar bis 21. Januar: Weltsozialforum im Mumbai, (Indien)
- 16. Januar: Die Außenminister Joschka Fischer (Deutschland), Dominique de Villepin (Frankreich) und Włodzimierz Cimoszewicz (Polen) treffen sich im Rahmen des Weimarer Dreiecks
- 19. Januar: Erste Vorwahl der demokratischen Partei in Iowa, (USA)
- 20. Januar: Mazedonien beschließt per Gesetz die Gründung einer staatlichen Universität in Tetovo
- 21. Januar: Das auswärtige Amt finanziert zwei Justizaufbauprojekte des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht (Heidelberg) in Afghanistan
- 24. Januar: Entlassung des Vorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit Florian Gerster nach Misstrauensvotum
- 25. Januar: Georgien: Michail Saakaschwili wird Staatspräsident

Februar


- 2. Februar: Brunei: Karl XVI. Gustaf von Schweden löst durch sein Lob des Sultans eine außenpolitische Krise seiner Heimat aus
- 5. Februar: Lettland: Ministerpräsident Einars Repse tritt zurück
- 6. Februar: Bundeskanzler Gerhard Schröder erklärt seinen Rücktritt vom Parteivorsitz der SPD zu Gunsten von Franz Müntefering
- 8. Februar: Volksabstimmungen in der Schweiz, unter anderem wird die zweite Tunnelröhre durch den Gotthard in der Innerschweiz deutlich abgelehnt
- 13. Februar: Präsident Blaise Compaoré von Burkina Faso trifft auf Einladung von Bundespräsident Johannes Rau in Deutschland ein
- 19. Februar: Bundesminister Joschka Fischer nimmt in Brüssel, Belgien an einem EU-Seminar gegen Antisemitismus teil
- 20. Februar: Parlamentswahlen im Iran, viele liberale Kandidataten wurden ausgeschlossen, die Wahlbeteiligung sank auf etwa 50 Prozent
- 26. Februar: Staatspräsident Boris Trajkovski von Mazedonien stirbt bei einem Flugzeugabsturz
- 29. Februar: Bürgerschaftswahlen in Hamburg, die CDU erhält die absolute Mehrheit, Ole von Beust bleibt 1. Bürgermeister

März


- 1. März: Internationale Friedenstruppen treffen in Haiti ein
- 2. März: Eröffnung der neuen Botschaft der Niederlande in Berlin durch Königin Beatrix
- 7. März: Landtagswahlen in Kärnten und Salzburg, Gemeinderatswahlen Tirol
- 9. März: Lettland: Indulis Emsis wird neuer Ministerpräsident
- 10. März: Griechenland: Kostas Karamanlis wird Ministerpräsident
- 14. März: Wladimir Putin wird als Präsident Russlands in seinem Amt bestätigt
- 14. März: Michail Jefimowitsch Fradkow wird Vorsitzender der Regierung in Russland
- 14. März: Parlamentswahlen in Spanien
- 18. März: In Ottawa findet der EU-Kanada-Gipfel statt
- 22. März: Mazedonien stellt Antrag auf Mitgliedschaft in der NATO und der EU
- 23. März: Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht Warschau, Polen
- 27. März: Kommunalwahlen in Nigeria
- 28. März: Präsidentschaftswahlen in Guinea-Bissau
- 29. März: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowakei und Slowenien werden Mitglied der NATO
- 30. März: Kerstin Müller, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, trifft die afghanische Frauenministerin Habiba Sorabi zu einem Gespräch im Auswärtigen Amt
- 30. März: Bundesaußenminister Joschka Fischer trifft mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai zu einem Gedankenaustausch zusammen

April


- 2. April: Bulgarien wird Mitglied der NATO
- 2. April: Lettland wird in die NATO aufgenommen
- 3. April: Etwa 500.000 Menschen demonstrieren in Berlin, Köln und Stuttgart gegen den Reformkurs der deutschen Bundesregierung
- 3. April und 17. April: Präsidentenwahl in der Slowakei
- 5. April: Das Auswärtige Amt unterstützt das Minensuchhunde-Zentrum (MDC) in Afghanistan mit 1,9 Million Euro
- 14. April: Parlamentswahlen in Südafrika
- 15. April: Niederlande: Offizieller Besuch von Bundeskanzler Gerhard Schröder in Rotterdam und Den Haag
- 17. April: Ivan Gašparovič wird neuer Staatspräsident der Slowakei
- 17. April: José Luis Zapatero wird Ministerpräsident in Spanien
- 19. April: Bundesaußenminister Joschka Fischer reist nach Afghanistan
- 22. April: Gründung eines Goethe-Instituts in Ljubljana, Slowenien
- 25. April: Parlaments- und Kommunalwahlen in Äquatorialguinea
- 25. April: Heinz Fischer wird bei der Wahl zum Bundespräsidenten in Österreich gewählt
- 26. April: Giftgas-Attentat in Jordanien vereitelt, es hätten 80.000 Menschen sterben können
- 27. April: Thabo Mbeki wird als Präsident von Südafrika vereidigt
- 28. April: Branko Crvenkovski wird Staatspräsident in Mazedonien
- 29. April: Regierungsumbildung in Mali
- 30. April: Der Skandal um Misshandlungen irakischer Häftlinge im Bagdader US-Militärgefängnis Abu Ghraib wird publik

Mai


- 1. Mai: Die europäische Union wird um zehn Mitglieder erweitert: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern (siehe EU-Osterweiterung)
- 1. Mai: In Polen gilt für Investitionen ab sofort das EU-Recht
- 2. Mai: Parlamentswahlen in Panama
- 7. Mai: Surya Bahadur Thapa tritt als Premierminister von Nepal zurück
- 7. Mai: Verfassungsänderungen in der Türkei zur EU-Anpassung
- 16. Mai: Volksabstimmung in der Schweiz
- 22. Mai: Manmohan Singh wird Premierminister in Indien
- 23. Mai: Horst Köhler wird von der Bundesversammlung im ersten Wahlgang zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Ergebnis: Horst Köhler 604 Stimmen, Gesine Schwan 589 Stimmen
- 25. Mai: Der 49. Eurovision Songcontest findet in Istanbul, Türkei statt
- 27. Mai: USA und Bahrain unterzeichen ein Freihandelsabkommen
- 29. Mai: Estland wird Vollmitglied in der NATO

Juni


- 1. Juni: Im Irak nominiert der Übergangsrat den künftigen Staatspräsidenten Ghazi al Jawar. Der designierte Ministerpräsident Ijad Allawi stellt die 26 Mitglieder seines Kabinetts vor, dem die USA am 30. Juni die Macht übergeben werden
- 1. Juni: Lic. Elías Antonio Saca González wird Staatspräsident von El Salvador
- 4. Juni bis 13. Juni: Europride in Hamburg
- 6. Juni: 60. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie. Erstmals nimmt mit Gerhard Schröder ein deutscher Bundeskanzler an den Gedenkfeiern in der Normandie teil (siehe D-Day)
- 7. Juni: In Marokko tritt ein neues Arbeitsgesetz in Kraft
- 8. Juni bis 10. Juni: G8-Gipfeltreffen in Sea Island (Georgia), USA
- 9. Juni: Das Bundesverfassungsgericht lehnt eine Verfassungsklage gegen das Ladenschlussgesetz ab
- 13. Juni: Wahlen zum Europaparlament
- 13. Juni: Landtagswahl in Thüringen
- 13. Juni: Kommunalwahlen in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt
- 21. Juni: Fünfter Ostseegipfel in Estland
- 22. Juni: In Nauru wird Präsident René Harris bei einem Misstrauensvotum abgesetzt und durch Ludwig Scotty ersetzt
- 24. Juni: Deutschland. Bundesaußenminister Joschka Fischer trifft den Premierminister von Armenien, Andranik Markarjan
- 27. Juni: Kommunalwahl in Thüringen, die SPD verliert, die PDS gewinnt Stimmen hinzu
- 28. Juni: Im Irak erfolgt die Machtübergabe von der Koalitions-Übergangsverwaltung an die Irakische Übergangsregierung

Juli


- 1. Juli: Amtsantritt des neuen deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler
- 1. Juli: Gegen den irakischen Ex-Diktator Saddam Hussein wird Anklage erhoben
- 8. Juli: Angelobung des österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer
- 9. Juli: Pawel Chlebnikow wird in Moskau von Unbekannten erschossen
- 15. Juli: Antrittsbesuch des neuen deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler in Polen, anschließend Besuch in Frankreich

August


- 1. August: 60. Jahrestag des Beginns des Warschauer Aufstands: Bundeskanzler Gerhard Schröder nimmt als erster deutscher Bundeskanzler als Ehrengast an den Feierlichkeiten teil
- 2. August: In Deutschland tritt die Sondersteuer auf Alkopops in Kraft, die handelsübliche 275-Milliliter-Flaschen um 85 Cent verteuert (zuzüglich Mehrwertsteuer) und die Getränke für Jugendliche unattraktiver machen soll
- 9. August: In Deutschland, vor allem in Ostdeutschland, demonstrieren etwa 50.000 Menschen gegen die Hartz IV-Gesetze
- 16. August: In Deutschland, vor allem in Ostdeutschland, demonstrieren etwa 85.000 Menschen gegen die Hartz IV-Gesetze
- 16. August: Präsident Hugo Chávez in Venezuela gewinnt das Referendum über seine Amtsenthebung. etwa 58 % der Wähler stimmen für ihn (Wahlbeteiligung etwa 95 %)
- 19. August: Erneut demonstrieren in Erfurt und Brandenburg knapp 10.000 Menschen gegen die Hartz IV-Gesetze
- 22. August: Norwegen: Der Schrei, ein Bild des norwegischen Malers Edvard Munch, wird von maskierten Tätern aus dem Osloer Munch-Museum entwendet
- 23. August: Auf den Montagsdemonstrationen demonstrieren mindestens 70.000 Menschen gegen die Hartz IV-Gesetze
- 29. August: Etwa 300.000 Menschen demonstrieren in New York City gegen die Politik von Präsident George W. Bush
- 29. August: Scharif al-Misri wird als führendes Mitglied der Terrorgruppe Al-Qaida in Qetta (Pakistan) zusammen mit einem mutmaßlichen Komplizen verhaftet
- 30. August: Auf den Montagsdemonstrationen demonstrieren erneut mindestens 70.000 Menschen gegen die Hartz IV-Gesetze
- 31.Eröfnung der RIMS Reihn-Main-International-Montessori-Schule

September


- [[5. September]]: Bei den Landtags[[wahlen im Saarland
ist die SPD mit knapp 14 % Verlust auf 30,8 % die einzige Verliererin. Die Wahlbeteiligung sinkt von 69 % (1999) auf 56 % (2004)
- 6. September: In Deutschland, vor allem in Ostdeutschland, demonstrieren Zehntausende (ARD: 50.000, ZDF/RTL: deutlich weniger als in der Vorwoche, SAT1/N-TV: 75.000) gegen die Hartz IV-Gesetze
- 10. September: Polen Das polnische Parlament, der Sejm, hat ohne Gegenstimme die Regierung in Warschau aufgefordert, angemessene Maßnahmen in der Angelegenheit von Reparationen gegenüber Deutschland zu ergreifen
- 12. September: Zehntausende von Israelis demonstrierten in Jerusalem gegen die beabsichtigte Räumung von Siedlungen im Gazastreifen
- 13. September: Bundespräsident Horst Köhler hält unterschiedliche Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland für unvermeidlich
- 13. September: In Deutschland, vor allem in Ostdeutschland, demonstrieren Zehntausende, allerdings deutlich weniger als in der Vorwoche, gegen die Hartz IV-Gesetze
- 14. September: Die OECD stellt in ihrer Vergleichsstudie „Bildung auf einen Blick“ erneut Mängel im deutschen Bildungssystem fest
- 19. September: Bei der Landtagswahl in Brandenburg verlieren SPD und CDU mehr 7 %, die PDS gewinnt 5 % und die DVU ist erneut im Landtag vertreten
- 19. September: Bei der Landtagswahl in Sachsen verliert die CDU fast 16 %, die SPD rutscht unter die 10 % Marke und die NPD bekommt etwas mehr als 9 %. Auch Grüne und FDP kommen in den Landtag
- 19. September: Bei der Landtagswahl in Vorarlberg erreicht die ÖVP die absolute Mehrheit
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