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Gottfried Wilhelm Leibniz

Gottfried Wilhelm Leibniz

Gottfried Wilhelm Leibniz (
- 1. Juli 1646 in Leipzig; † 14. November 1716 in Hannover) war ein deutscher Philosoph und Wissenschaftler, Mathematiker, Diplomat, Physiker, Historiker, Bibliothekar und Doktor des weltlichen und des Kirchenrechts. Er gilt als der universale Geist des 17. Jahrhunderts.

Leben

17. Jahrhundert] Leibniz studierte von 1661-1666 Philosophie und Jura in Leipzig und Jena und promovierte 1666 in Altdorf an der Universität Altdorf. Anschließend stand er bis 1672 im Dienst des Mainzer Erzbischof Johann Philipp von Schönborn. Von 1672-1676 hielt er sich in diplomatischer Mission in Paris auf, wo er vergeblich versuchte Ludwig XIV. zu einem Angriff auf das osmanische Ägypten zu bewegen, um die Aufmerksamkeit der Türken von Europa abzulenken. Zurück in Deutschland wurde er 1676 Hofrat und Hofbibliothekar in Hannover und 1691 auch Bibliothekar der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel. Im Jahre 1700 gründete er die Akademie der Wissenschaften in Berlin und wurde auch deren Präsident. Außerdem war er Mitglied der Royal Society.

Universalgelehrter

Als Jurist, Naturwissenschaftler, Politiker, Philosoph, Historiker, Theologe und Diplomat konnte Leibniz über sich selbst sagen: "Beim Erwachen hatte ich schon so viele Einfälle, dass der Tag nicht ausreichte, um sie niederzuschreiben." Er mag übertrieben haben, aber seine Umtriebigkeit lässt Leibniz zu einem der letzten Universalgelehrten werden. Geboren am 21. Juni (alten Stils; neuen Stils 1. Juli) 1646 in Leipzig, wurde durch seine Eltern schon früh sein Interesse für juristische und philosophische Probleme beeinflusst. Sein Vater war Jurist und Professor für Moralphilosophie (Ethik) und seine Mutter Tochter eines Rechtswissenschaftlers. Leibniz wuchs in die Zeit der Aufklärung hinein.

Aufklärung

Leibniz zählt zu den Frühaufklärern, die den Grundstein für die Bewegung der Aufklärung, "den Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit" (Immanuel Kant), gelegt haben. Er hatte einen starken Einfluss auf die Aufklärung, die klassische deutsche Philosophie, den deutschen Idealismus und die Literatur der Klassik. Leibniz formuliert schon früh die Verstandesmäßigkeit der Bewegung. Zitat: "Jeder Mensch besitzt Fähigkeiten zur vernünftigen Lebensführung." Wenn Religion und Vernunft in genauer Übereinstimmung sind, entsteht nach Leibniz die wahre Religion. Er postulierte, alle Gaben können den Menschen verderben, nur die echte Vernunft sei ihm unbedingt heilsam, aber an ihr werde erst dann kein Zweifel mehr haften, wenn sie sich überall gleich klar und gewiss, wie die Arithmetik, erweisen könne. Das heißt, wenn man Vernunft mit Zahlen ausdrücken könnte, wäre der Einwand widerlegt: "Woher weißt du, dass deine Vernunft besser ist als meine? Welches Kriterium hast du für die Wahrheit?" Die Aufklärung selbst ist eine rationalistische Emanzipationsbewegung des Bürgertums. Grundlage dafür sind die Erkenntnisse des Humanismus, der Reformation und der rationalistischen Philosophie. Dabei wird die Vernunft zur Grundlage aller Erkenntnisse und zum Maßstab allen menschlichen Handelns. Die Aufklärung übt starke Kritik am Gottesgnadentum und der Alleinherrschaft des Monarchen. Sie fordert die Menschenrechte ein und bezieht eine Gegenposition gegenüber der christlichen Kirche. Die Aufklärer fordern die Wiederherstellung unverformter natürlicher Lebensweisen, die Gewaltenteilung und Mitspracherechte insbesondere für das Bürgertum. Ein so genannter Gesellschaftsvertrag und Verfassungen sollen diese Rechte absichern. Der achtjährige Leibniz erlernt anhand der umfangreichen väterlichen Bibliothek, autodidaktisch, die lateinische Sprache. Zwölfjährig entwickelt er beim Durchdenken logischer Fragestellungen die Anfänge einer mathematischen Zeichensprache. 1661, mit 15 Jahren, schreibt er sich an der Leipziger Universität ein, um dort bei dem Theologen Adam Scherzer und dem Philosophietheoretiker Jakob Thomasius philosophische Studien zu betreiben. 1663 wechselt er an die Universität Jena, um sich dort unter Anleitung des Mathematikers, Physikers und Astronoms Erhard Weigel pythagoreischen Gedanken zu öffnen.

Pythagoras

Leibniz nahm bei der Ergründung der pythagoreischen Gedanken auf, dass sich in den Zahlen die tiefsten Geheimnisse verbergen und setzte diese Gedanken später um.

Rechtswesen

1667 veröffentlichte er eine kleine Schrift zur Reform des Rechtswesens. Darin fordert er eine Vereinheitlichung der Gesetzeswerke der christlichen Nationen. Er versuchte, in jeder Religion etwas Wahres zu finden und dies in eine große Harmonie, in eine allumfassende allgemeine Religion einzuordnen. Mit diesen Bemühungen begab er sich auf die Ebene eines „Erasmus von Rotterdam“, der ein ähnliches Ziel hatte, nämlich eine Gelehrtenrepublik zu erschaffen, in der antike und christliche Elemente verbunden werden und zu Toleranz und Humanität führen sollten. Leibniz bemühte sich Zeit Lebens um den Frieden. Deswegen versuchte er 1670 zu einer Reunion von Katholiken und Protestanten beizutragen. Zwischen 1679 und 1702 führte er ergebnislose Verhandlungen mit den Bischöfen Spinola und Bossuet. Bis 1706 bemühte er sich um einen Zusammenschluss wenigstens der evangelischen Konfessionen, wiederum ergebnislos. Diesen Bemühungen zu Grunde lag seine Erkenntnis, dass die Glaubensgemeinschaft eine unerlässliche Voraussetzung für die Bewahrung der abendländischen Kultur ist. Alle seine Anstrengungen scheiterten am Egoismus der zu tief von einander getrennten Länder. Dabei strebte Leibniz „nur“ nach Synthese und Harmonie.

Harmonie

Synthese bedeutet die Vereinigung von Teilen zu einem ganzen, die Verbindung gegensätzlicher Dinge zu etwas neuem. Harmonie ist ein prägender Begriff von Leibniz´ Philosophie. Er beschreibt Harmonie als Summe von unendlich vielen unendlich kleinen Krafteinheiten, sogenannte Monaden.(s. Exkurs Philosophie) Das sind die Urbestandteile der Weltsubstanz. Diese Krafteinheiten, die durch Gott vereint wurden, halten die Welt zusammen. Darüber hinaus ging Leibniz davon aus, dass Gott alles aus dem Nichts geschaffen hat und alles was Gott geschaffen hat, gut ist. Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung, dass überall eine wunderbare Ordnung zu finden ist. Als Beispiel nennt er die Zahlen, da dort keine Veränderungen vorgenommen wurden. Dies ist ein überzeugendes Sinnbild des christlichen Glaubens, das Leibniz sogar zur Heidenbekehrung einsetzen wollte. „Alles weltliche Übel entsteht aus dem endlichen Wesen der Natur.“ Doch die Erkenntnis, dass die Welt in ihrer Unvollkommenheit ein notwendiges Teilübel und dadurch die bestmögliche aller Welten ist, macht den Vorwurf an das Gotteswerk Natur wieder wett. Diese Wissenschaft nennt man Theodizee, dieser Begriff kommt aus dem Griechischen und bedeutet die Rechtfertigung Gottes gegenüber dem Vorwurf seiner Verantwortlichkeit für die Übel in der Welt.

Kritik an seiner Philosophie

Monadenlehre: Leibniz greift den Monadenbegriff aus der neuplatonischen Tradition auf. Der Begriff Monade, "Einheit", stammt aus der Stoicheiosis theologike des spätantiken Philosophen Proklos. Wenn man die unendliche Substanz Baruch de Spinozas und des Mathematikers Blaise Pascal in unzähligen Punkten repräsentiert findet, deren jeder das Universum enthält, dann hat man ein Bild für das Bewußtsein, das in seinem Ichpunkt das ganze All umfaßt: dann hat man die Leibnizschen Monaden. Weiter betont Leibniz, dass Monaden Individuen seien: Es gebe keine zwei gleiche Monaden mit gleicher Perspektive und Wachheit, denn jede Monade sei ein punktuelles Bewusstsein, und so sei jede Monade ohne Wechselwirkung mit den unzähligen anderen Monaden, obwohl sie alle einander enthielten. Damit gibt er eine deutliche Beschreibung der Privatheit der Empfindung, d.h. der Unmöglichkeit (jedes Nicht-Telepathen), Empfindungen eines anderen einsehen zu können. Monaden sind demnach eher als Bewußtseins-Einheiten denn als Materien aufzufassen.

Weltbild

Prästabilierte Harmonie: Es gibt nur die Monaden und ihre Vorstellungen, sonst nichts. Also auch keine Wechselwirkungen zwischen den Monaden. Die Monaden haben aufeinander keinerlei Wirkung. Jede existiert für sich und aus sich. Warum wirken dann aber die Monaden im Weltganzen auf so offensichtliche Weise zusammen? Wieso bilden sie das harmonische Ganze der Welt? Antwort: Gott hat zu Beginn der Welt die Monaden, die aus der Urmonade Gott hervorgegangen sind, so geschaffen, daß sie, wenn jede einzelne nur ihren eigenen Gesetzen folgt, sie alle so zusammenwirken, als ob sie eine Wirkung aufeinander hätten. Die Harmonie war also von vornherein festgelegt. Theodizee: Bei dieser prästabilierten Harmonie, in der ja nichts gegen den göttlichen Willen geschieht, stellt sich nun die Frage, wie das Böse in die Welt kommt. Beste aller möglichen Welten: Zuerst einmal sagt Leibniz, Gott habe unter allen möglich Welten die beste geschaffen. Da Gott allmächtig, allwissend und allgütig sei, könne dies gar nicht anders sein. Leibniz unterscheidet dann zwischen drei Übeln: 1. Metaphysisches Übel: Das metaphysische Elend besteht in der Endlichkeit der Welt. Diese war nicht zu vermeiden, wenn Gott eine Welt schaffen wollte. (Siehe Platon) 2. Physisches Übel: Leiden und Schmerzen gehen mit Notwendigkeit aus dem metaphysischen Übel hervor, da geschaffene Wesen zwangsläufig unvollkommen sind. 3. Moralisches Übel: Ein geschaffenes Wesen muß notwendig fehlen und sündigen, besonders wenn Gott ihm die Gabe der Freiheit verliehen hat. Besonders zu beachten sei der Widerspruch des Moralischen Übels mit der Prästabilierten Harmonie: Alle Monaden sind von vornherein festgelegt (eine übrigens deterministische Ansicht). Wie kommt er also auf "die Gabe der Freiheit"? Außerdem, fragt Leibniz, woher wissen wir denn, dass die Glückseligkeit des Menschen der alleinige oder Hauptzweck der Welt ist? Voltaires Novelle "Candide" ist ein Spott auf Leibniz' "beste aller Welten". Interessant in diesem Zusammenhang ist Spinozas Vorstellung von der Polarität gut-böse. 1672 reist Leibniz als Diplomat nach Paris. Dort unterbreitet er dem "Sonnenkönig" Ludwig XIV. einen Plan für einen kreuzzugähnlichen Eroberungsfeldzug gegen Ägypten, um ihn von den geplanten Eroberungskriegen in Europa abzubringen. Ludwig lehnt diesen Plan ab, aber Napoleon Bonaparte greift ihn fast 2 Jahrhunderte später wieder auf. 1672/73 vollendet Leibniz sein für die Nachwelt wohl bedeutendstes Werk, eine Rechenmaschine für die vier Grundrechenarten. Daraufhin wird er 1673 Mitglied der Londoner „Royal Society“ Ab 1685 reist Leibniz im Auftrag des Welfenhauses durch Europa, um eine Geschichte der Welfen zu schreiben. Dadurch hat er 1688 die Gelegenheit zu einer Audienz beim Kaiser Leopold I. in Wien. Dabei trägt Leibniz seine Pläne für eine Münzreform, zum Geld-, Handels- und Manufakturwesen, zu der Finanzierung der Eroberungskriege gegen die Türken, zum Aufbau eines Reichsarchives und vieles andere vor. Doch es wird ihm nur wohlwollende Aufmerksamkeit zu Teil. 1700, nach mehreren Verhandlungen mit dem brandenburgischen Kurfürst Friedrich III., werden seine Pläne für eine Akademie der Wissenschaften nach englischen und französischen Vorbild in die Tat umgesetzt. Die Akademie wurde in Berlin gegründet, Leibniz wird erster Präsident. Diesen Erfolg will er ausdehnen, deswegen führt er 1704 Verhandlungen in Dresden über die Gründung einer sächsischen Akademie. Leibniz reist während seines ganzen Lebens quer durch Europa und knüpft dabei Kontakte zu anderen Wissenschaftlern. Er lernt dabei wichtige Politiker kennen und erkennt dadurch politische Probleme schnell und entwickelt Reformpläne, die aber oft auf taube Ohren stoßen.

Philosophie, Religion und Zahl

Leibniz betrachtete die Wissenschaft als eine Einheit. Die von ihm gewonnen Erkenntnisse – wie die Integralrechnung, die Theorie der unendlichen Reihen, seine neuartige Geometrie, seine Theorien der Kombinatorik, seine Vorstellung über die Grundlagen der Mathematik und die Wahrscheinlichkeitsrechnung – entwickelten sich sowohl in enger Verbindung miteinander als auch im untrennbaren Zusammenhang mit seinen philosophischen Ansichten. Das gleiche trifft auf seine Erkenntnisse der Dynamik, auf seine biologischen und geologischen Konzeptionen sowie auf seine Forschungen im Bereich der praktischen Politik und der theoretischen Geschichtswissenschaft zu. Das philosophische Schaffen von Leibniz gruppiert sich um drei große Problemkreise: die Monadentheorie, die Determinationskonzeption und den erkenntnistheoretisch-logischen Ansichten. Eine ausführliche Abhandlung aller drei Problemkreise würde den Rahmen sprengen, daher wird nur die Monadentheorie erläutert, da diese am leichtesten verständlich ist. Die Philosophen des 17. Jh. arbeiteten in der Regel entweder eine neue Substanztheorie aus, oder sie entwickelten die Atomtheorie nach neuzeitlichen Maßstäben weiter. Leibniz befriedigte keine dieser Auffassungen. Er nennt die Philosophie der Atomisten eine „faule“ Philosophie, da diese Auffassung, welche die Atome als letzte Bausteine ansieht, die lebendige, sich verändernde Welt nicht tiefgründig genug analysiere. Entgegen atomistischer Zeit- und Raumauffassungen, die diese Existenzformen der Materie mit einem leeren Gefäß vergleichen, vertritt Leibniz eine dialektische Konzeption, in der Raum und Zeit Ordnungsbeziehungen in der materiellen Welt sind. Der Raum ist die Ordnung der zur gleichen Zeit existierenden Dinge, während die Zeit ihre Abfolge darstellt.

Monadentheorie

Da Leibniz die Grundfrage der Philosophie idealistisch löst und die Materie für ihn nur ein „Anderssein der Seele“ ist, leugnet er den objektiven Charakter von Raum und Zeit. Die Theorie der Substanz von Leibniz schließt die Möglichkeiten der allseitigen Entwicklungen ein. Obwohl die Monaden in ihren Keimen identisch sind, entwickeln sie sich verschieden. Entwicklung bedeutet nach Leibniz nicht das Entstehen von grundsätzlich Neuem, sondern nur die Entfaltung des Vorhandenen. Körper, Seele und Geist sind nicht grundsätzlich verschieden, sie sind bloß unterschiedlich entwickelt. Leibniz löst das Problem der Verbindung von Körper und Seele, indem er darlegt, dass alle Monaden, obwohl sie keinen gegenseitigen Einfluss auf ihre innere Struktur ausüben, koordiniert wirken. Er behauptet, dass Gott beim Schaffen der Monaden ihre Einheit und koordinierte Wirkung gesichert habe. Er kennzeichnet diesen Zustand mit dem Begriff der „prästabilierten Harmonie“. Trotz dieses idealistisch - teleologischen Wesens dieser Anschauung ist das Bemühen zu spüren, die Einheit der Welt nachzuweisen und die in ihr wirkenden Gesetzmäßigkeiten aufzudecken.

Entwicklung eines Zahlenwerkes aus der Religion

Durch die geistige Auseinandersetzung mit der Religion, insbesondere mit dem Yijing-Orakel, das besagt, dass das Universum, die Erde und das All, alle nach Gewicht, Maß und Zahl gezeugt sind, ist es Leibniz möglich ein neues Zahlensystem zu entwickeln. Die Zahl in ihrer metaphysischen Grundgestalt und die Arithmetik als Statik des Universums enthüllen die Kräfte aller Dinge. Für Leibniz gilt die Devise: „Ohne Gott ist nichts.“. Deshalb setzt er für Gott die Eins und für das Nichts die Null. Gleichzeitig untersucht er die Sprache und stellt fest, dass sie ständig Fehler zulässt. Dadurch entstehen enorme Verständigungsprobleme die über kurz oder lang zu Konflikten führen. Leibniz setzte als Ziel seiner Forschungen die Minimierung und Ausrottung dieser Konflikte. Er meinte erkannt zu haben, dass unser Denken eigentlich ein Rechenvorgang sein müsste, damit schließt sich der Kreis zur Religiosität und der von Gott und Nichts, von 1 und 0. Er versuchte eine sichere logische Symbolsprache zu entwickeln. Dadurch entsteht das Dualzahlensystem, welches in der Natur und Philosophie kein besseres Vorbild hat. Es ist die Voraussetzung für die moderne Computertechnik. Außerdem erkannte Leibniz, dass man jedem Gegenstand eine charakteristische Zahl beilegen kann, gleichbedeutend wie arithmetische Zeichen für Zahlen. Damit, so Leibniz, wollte Gott Bedeutend machen, dass unser Verstand noch ein weit tieferes Geheimnis birgt, von dem Arithmetik nur ein Schattenbild ist.

Zusammenfassung

Der am 21. Juni 1646 geborene Leibniz war der letzte Universalgelehrte, der diesen Titel verdient. Mit 14 Jahren schrieb er sich an der Universität ein. Mit 20 will er zum Doktor der Rechte promovieren, doch die Leipziger Professoren lehnen ihn als zu jung ab. Deshalb geht er nach Nürnberg um dort das ihm Verwehrte nachzuholen. Hier einige seiner Forschungsergebnisse und Initiativen:
- Pläne für Unterseeboot
- Verbesserung der Technik von Türschlössern
- Gerät zur Bestimmung der Windgeschwindigkeit
- Riet Ärzten zu regelmäßiger Fiebermessung
- Gründung einer Witwen- und Waisenkasse
- Brachte lange vor Sigmund Freud den Beweis für das Unbewusste des Menschen
- Infinitesimalrechnung (Integralrechnung oder Differentialrechnung)
- Matrizen und Determinanten Der Universalgelehrte litt an Minderwertigkeitskomplexen und war auch nicht in der Lage, seine wissenschaftlichen Errungenschaften in bare Münze zu verwandeln. Sein sächsischer Akzent und sein offenkundiger Sprachfehler schwächten sein Selbstvertrauen. Dazu kamen optisch etwas ungünstige Körpermaße, die Hände und Füße zu lang und zu dünn erschienen ließen. In seinen letzten Lebensjahren litt er an Gicht. Leibniz starb am 14. November 1716 in Hannover.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Unabhängig von Isaac Newton formulierte er die Infinitesimalrechnung (Differentialrechnung, Integralrechnung). Von ihm stammt auch die immer noch gebräuchliche Notation \frac in Differentialschreibweise und das Integralzeichen \int dx. Darüberhinaus beschäftigte er sich auch mit Folgen und Reihen und fand das nach ihm benannte Konvergenzkriterium unendlicher alternierender Reihen. Leibniz entwickelte auch die Dyadik (Dualsystem) mit den Ziffern 0 und 1 (Dualzahlen), welche für die moderne Computertechnik von grundlegender Bedeutung ist. Sein philosophischer Beitrag zur Metaphysik basiert auf der "Monadologie" (1714). Eine Monade - der zentrale Begriff der Leibnizschen Welterklärung - ist eine einfache, nicht ausgedehnte und daher unteilbare Substanz, die äußeren mechanischen Einwirkungen unzugänglich ist. Das gesamte Universum bildet sich in den von den Monaden spontan gebildeten Wahrnehmungen (Perzeptionen) ab. Sie sind eine Art spirituelle Atome, ewig, unzerlegbar, einzigartig. Die Idee der Monade löst das Problem der Wechselwirkung von Geist und Materie, welches dem System René Descartes' entspringt. Ebenso löst sie das Problem der Vereinzelung, welches im System Baruch Spinozas problematisch erscheint. Dort werden einzelne Lebewesen als bloß zufällige Veränderungen der einzigen Substanz beschrieben. Ein Beispiel: Eine Substanz kann ohne Denken existieren, aber das Denken nicht ohne Substanz Auch das Problem der "Essai de Théodicée" (1710) erscheint bei Leibniz gelöst. Die bestehende Welt ist die beste aller möglichen, sie besitzt einen maximalen Reichtum von Momenten und in diesem Sinne die größtmögliche Mannigfaltigkeit. Der berühmte Satz von der "besten aller möglichen Welten" ist oft missverstanden worden, unter anderem hat ihm Voltaire mit dem Candide einen ganzen Spottroman gewidmet. Die Idee der "besten aller möglichen Welten" soll nicht in naiver Weise tatsächliches und großes Übel in der Welt leugnen oder schönreden. Vielmehr wird von Leibniz auf einen (in seinen Augen notwendigen) Zusammenhang zwischen Gutem und Übeln hingewiesen. Es gibt Gutes, das nur zum Preis der Existenz von Übel zu haben ist. Die wirkliche Welt ist die beste u. a. in dem Sinne, dass das Gute in ihr auch von Gott nicht mit einem geringen Maß an Übel verwirklicht werden kann. Außerdem ist die "beste aller möglichen Welten" dynamisch gedacht: Nicht der derzeitige Zustand der Welt ist der bestmögliche, sondern die Welt mit ihrem Entwicklungspotential ist die beste aller möglichen Welten. Gerade dieses Entwicklungspotential ermöglicht es, den derzeitigen Zustand zu verbessern, nicht hin auf einen utopischen Endpunkt, sondern immer weiter, in einem nicht endenden Prozess der ständigen sich überbietenden Entwicklung. In seiner Begriffslehre geht Leibniz davon aus, dass sich alle Begriffe auf einfache, atomare Konzepte zurückführen lassen. Er beschäftigte sich damit, wie man diesen Konzepten Zeichen zuordnen könnte und so dann wiederum alle Begriffe ableiten könnte. So ließe sich eine ideale Sprache aufbauen. Russell und Wittgenstein haben diese Vorstellung aufgegriffen. Auch viele bedeutende Erfindungen stammen von Leibniz, z. B. eine Rechenmaschine sowie Erfindungen zur Nutzung des Windes bei der Grubenentwässerung im Harzbergbau. Leibniz war einer der wichtigsten interdisziplinären Gelehrten seiner Epoche. Ein großer Teil seines Wirkens ist in Briefen dokumentiert. Aus der Zeit zwischen 1663 und 1716 sind über 20000 Briefe an Leibniz überliefert, die er von rund 1100 Korrespondenten aus 16 Ländern erhalten hat. Im Leibniz-Archiv sind rund 15000 Briefe dokumentiert.

Werke


- Die beste aller möglichen Welten (1710)
- Monadologie (1714)
- Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand (1704)
- [http://www.leibniz-edition.de Sämtliche Schriften und Briefe] [Akademieausgabe] online. (wird ergänzt)
- Frühe Schriften zum Naturrecht, lat./dt., Phil.Bibl.Bd.543 (ISBN 3-7873-1622-1)

Siehe auch

prästabilierte Harmonie, Characteristica universalis, Leibniz-Kriterium, Leibniz-Reihe, Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz, Leibniz Kolleg, Vernunftwahrheiten und Tatsachenwahrheiten, Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis

Literatur


- Kurt Müller, Gisela Krönert: Leben und Werk von Gottfried Wilhelm Leibniz. Eine Chronik. Klostermann, Frankfurt am Main 1969 (Veröffentlichungen des Leibniz-Archivs, 2)
- Reinhard Finster, Gerd van den Heuvel: Gottfried Wilhelm Leibniz. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 4. Auflage. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2000 (Rowohlts Monographien, 50481), ISBN 3-499-50481-2
- Eike Christian Hirsch: Der berühmte Herr Leibniz. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2000, ISBN 3-406-45268-X
- Werner Schüßler: Leibniz' Auffassung des menschlichen Verstandes (intellectus). Eine Untersuchung zum Standpunktwechsel zwischen "système commun" und "système nouveau" und dem Versuch ihrer Vermittlung. Walter de Gruyter, Berlin 1992, ISBN 3-11-013645-7
- Neal Stephenson: Quicksilver Goldmann, 2004, ISBN 3-442-54568-4 (Historischer Roman)
- Hans Poser: Gottfried Wilhelm Leibniz zur Einführung, Hamburg: Junius 2005, ISBN 3-88506-613-0

Weblinks


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-
- [http://12koerbe.de/phosphoros/leibniz.htm Monadologie, frz./dt.]
- [http://www.nlb-hannover.de/Leibniz/Leibnizarchiv/Leben_und_Werk/ Leben und Werk] Leibniz-Archiv, Hannover
- [http://194.95.154.20/abacus/leib.htm Leibniz-Bibliographie online] Datenbank der Niedersächsischen Landesbibliothek
- Sämtliche Werke in Originalsprache bei [http://gallica.bnf.fr/scripts/catalog.php?Mod=i&Titre=&FondsTout=on&FondsTxt=on&FondsImp=on&FondsPer=on&FondsImg=on&FondsAud=on&FondsMan=on&Auteur=Leibniz&Sujet=&RPT= http://gallica.bnf.fr]
- [http://echo.mpiwg-berlin.mpg.de/content/scientific_revolution/leibniz Physikalische Schriften]
- [http://www.fh-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/17Jh/Leibniz/lei_intr.html Kleine Auswahl in der Biblioteca Augustana]
- [http://www.genealogy.ams.org/html/id.phtml?id=60985 Eintrag im Mathematikerstammbaum]
- [http://www.kubkou.se/pdf/mh/leibniz84.pdf G.G.L. Nova Methodus Pro Maximis & minimis, itemque tangentibus, ...], acta eruditorum, 1684, download als .pdf-datei.
- [http://www.leseditionsdeminuit.fr/titres/2003/pli.htm Gilles Deleuze] Le pli. Leibniz et le baroque Leibniz, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gottfried Wilhelm ja:ゴットフリート・ライプニッツ th:กอทท์ฟรีด วิลเฮล์ม ไลบ์นิซ

1. Juli

Der 1. Juli ist der 182. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 183. in Schaltjahren) - somit bleiben 183 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1650 - In Leipzig erscheinen erstmals die als erste moderne Tageszeitung geltenden Einkommenden Zeitungen.
- 1835 - In Gütersloh gründet Carl Bertelsmann den C. Bertelsmann Verlag.
- 1863 - Die Schlacht um Gettysburg während des amerikanischen Bürgerkriegs beginnt.
- 1863 - Aufhebung der Sklaverei in der niederländischen Kronkolonie Suriname und Gewährung einer Verwaltungs-Autonomie.
- 1877 - Das deutsche Patentgesetz tritt in Kraft (siehe Patent).
- 1889 - Grundsteinlegung für das Kircherl auf dem Wendelstein
- 1890 - Erste politische Wahlen in Japan.
- 1890 - Vertreter des Deutschen Reichs und Großbritanniens unterzeichnen in Berlin den Vertrag über die Kolonien und Helgoland.
- 1916 - Beginn der Somme-Schlacht, zugleich der verlustreichste Tag in der britischen Militärgeschichte.
- 1917 - Kaiserreich China. Pu Yi wird zum 2. Mal zum Kaiser gekrönt.
- 1920 - Die Vereinigung des Freistaats Coburg, Teil des vormaligen Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha, mit dem Freistaat Bayern wird vollzogen.
- 1937 - Irland erklärt sich zur Republik.
- 1945 - Einführung der Volkspolizei in der sowjetischen Besatzungszone.
- 1959 - Bei der Bundespräsidentenwahl wird Heinrich Lübke neuer Präsident.
- 1960 - Das am 26. Juni in die Unabhängigkeit entlassene Britisch-Somaliland und das UN-Treuhandgebiet Italienisch-Somaliland vereinigen sich zu Somalia.
- 1960 - Ghana. Kwame Nkurmah wird Staatspräsident.
- 1962 - Ruanda wird von Belgien unabhängig.
- 1966 - Dominikanische Republik. Joaquín Balaguer Ricardo wird Staatspräsident. Er wird in den nächsten 12 Jahren zwei mal wiedergewählt.
- 1967 - El Salvador. Oberst Fidel Sánchez Hernándes wird Staatspräsident.
- 1968 - Der Atomwaffensperrvertrag wird von den USA, der Sowjetunion und Großbritannien unterzeichnet.
- 1970 - Guatemala. Carlos Arana Osorio wird Staatspräsident.
- 1972 - Die Terroristen Andreas Baader, Jan-Carl Raspe und Holger Meins werden in Frankfurt verhaftet.
- 1974 - Argentinien. María Estela Martínez de Perón wird Staatspräsidentin.
- 1974 - Deutschland. Walter Scheel tritt sein Amt als Bundespräsident an.
- 1974 - Guatemala. General Kjell Eugenio Laugerud García wird durch Wahlbetrug neuer Staatspräsident.
- 1976 - Spanien: Adolfo Suárez wird Ministerpräsident.
- 1977 - El Salvador. Der Ausnahmezustand wird verhängt.General Carlos Humberto Romero Mena wird Staats- und Regierungschef.
- 1978 - Guatemala. General Romeo Lucas García wird, ebenfalls wie sein Vorgänger durch Wahlbetrug, neuer Staatspräsident.
- 1979 - Sony bringt den Walkman heraus.
- 1980 - Deutschland und Kiribati nehmen diplomatische Beziehungen auf.
- 1980 - Einführung des Videotext in Deutschland
- 1984 - In Liechtenstein entscheiden sich die männlichen Wahlberechtigten knapp für das Stimm- und Wahlrecht für Frauen.
- 1984 - Deutschland. Richard von Weizsäcker tritt sein Amt als Bundespräsident an.
- 1986 - Schweiz. Verbot für phosphathaltige Textilwaschmittel
- 1987 - Einheitliche Europäische Akte zur Schaffung des europäischen Binnenmarkts tritt in Kraft.
- 1987 - Island. Thorsteinn Pálsson wird neuer Regierungschef.
- 1988 - Deutschland. Verteidigungsminister Manfred Wörner wird als erster Deutscher Generalsekretär der NATO.
- 1990 - In der DDR löst mit Inkrafttreten der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion der beiden deutschen Staaten die D-Mark die Mark der DDR als gesetzliches Zahlungsmittel ab.
- 1990 - Aufhebung der Beschränkung des Warenverkehrs zwischen Australien und Neuseeland.
- 1991 - Auflösung des Warschauer Vertrages.
- 1992 - Dänemark. Die Mehrwertsteuer wird von 22 auf 25 % erhöht.
- 1993 - Einführung der fünfstelligen Postleitzahlen.
- 1993 - Bildung einer Übergangsregierung in Kambodscha.
- 1994 - Deutschland. Roman Herzog tritt sein Amt als Bundespräsident an.
- 1997 - Großbritannien gibt Hongkong an die Volksrepublik China zurück.
- 1997 - Großbritannien wird wieder Mitglied in der UNESCO.
- 1997 - Albanien. Vorgezogene Neuwahlen.
- 1997 - Volksrepublik China. Etwa 4.000 schwerbewaffnete chinesische Soldaten marschieren in die Kasernen in Hongkong ein.
- 1997 - Deutschland. Eine Gesetzesreform beendet die rechtlichen Unterschiede zwischen ehelichen und nichtehelichen Kindern.
- 1997 - Deutschland. Ein neues, abgasabhängiges, KFZ-Steuer-Gesetz tritt in Kraft.
- 1997 - Großbritannien. Ein neues Waffengesetz tritt in Kraft.
- 1997 - Hongkong, Volksrepublik China. Tung Chee Hwa wird erster chinesischer Verwaltungschef.
- 1998 - Deutschland. Gesetzesänderungen im Eheschließungsrecht treten in Kraft.
- 1999 - Deutschland. Johannes Rau tritt sein Amt als Bundespräsident an.
- 1999 - Das Kooperationsabkommen zwischen dem Jemen und EG tritt in Kraft.
- 1999 - Die Partnerschafts- und Kooperationsabkommens zwischen der EU und Kasachstan sowie Kirgisistan treten in Kraft.
- 1999 - Simbabwe: Tod von Vizepräsident Joshua Nkomo.
- 1999 - Algerien. Etwa 5.000 islamische Extremisten in Gefängnissen werden begnadigt.
- 1999 - Partnerschafts- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und Armenien.
- 1999 - Bulgarien. Währungsreform. 1.000 Lew sind jetzt 1 Lew.
- 1999 - Der Grenzvertrag zwischen Chile und Argentinien tritt in Kraft.
- 1999 - Edinburgh, Schottland, Großbritannien. Königin Elizabeth II. eröffnet das erste regionale Parlament.
- 1999 - Kirgisistan. Das mit der Europäischen Union abgeschlossene Partnerschafts- und Kooperationsabkommen tritt in Kraft.
- 2000 - Die Öresundbrücke - eine 16 Kilometer lange Verbindung von Kopenhagen nach Malmö - wird durch Königin Margrethe II. von Dänemark und König Carl Gustaf XVI. von Schweden eröffnet.
- 2000 - Australien. Die Steuerreform tritt in Kraft.
- 2000 - Kenia. Aufgrund der großen Dürre wird die Wasserversorgung rationalisiert.
- 2001 - Aserbaidschan. Kredit des IWF über 100 Millionen USD.
- 2001 - Belgien übernimmt die Präsidentschaft der EU.
- 2001 - São Paulo, Brasilien. 140.000 kg Rauschgift werden verbrannt.
- 2001 - Frankreich. Die Wehrpflicht wird endgültig abgeschafft.
- 2002 - Das internationale Völkerstrafrecht der Vereinten Nationen tritt in Kraft (siehe auch römisches Statut und internationaler Strafgerichtshof).
- 2002 - Santiago de Chile. Das Oberste Gericht erklärt den Ex-Diktator Augusto Pinochet Ugarte für verhandlungsunfähig.
- 2002 - Dänemark übernimmt die Ratspräsidentschaft der EU von Spanien.
- 2002 - Das deutsche Völkerstrafgesetzbuch tritt in Kraft.
- 2004 - Horst Köhler übernimmt das Amt vom scheidenden Bundespräsidenten Johannes Rau.
- 2004 - In Neuwagen sind Dreipunktgurte zwingend vorgeschrieben.
- 2005 - Bundeskanzler Gerhard Schröder verliert, wie geplant, die Vertrauensfrage im Bundestag.
- 2005 - Deutschland: Umbenennung des Bundesgrenzschutzes in Bundespolizei.
- 2005 - Österreich: Zusammenlegung der österreichischen Bundesgendarmerie mit dem Bundessicherheitswachekorps und dem Kriminalbeamtenkorps zur Bundespolizei.

Wirtschaft


- 1614 - Die Handelsgesellschaft der Welser ist bankrott.
- 1970 - Naurus wichtigste Firma, die Nauruische Phosphatgesellschaft, wird gegründet.
- 1993 - T-Mobile Deutschland startet als wirtschaftlich selbstständiges Unternehmen das operative Geschäft (unter dem Namen DeTeMobil Deutsche Telekom Mobilfunk GmbH).
- 2004 - Die US-amerikanische Sportartikelfirma K2 Inc. übernimmt für einen Kaufpreis von 160 Mio Euro den Sportartikelhersteller Völkl, die zuletzt einen Weltmarktanteil von 10% bei den Skis hatte.

Wissenschaft, Technik


- 1957 - Beginn des Internationalen Geophysikalischen Jahres (IGY) (Ende: 31. Dezember 1958)
- 2004 - Die Raumsonde Cassini-Huygens von NASA und ESA tritt nach 7-jähriger Reise in eine Umlaufbahn um den Planeten Saturn ein.

Kultur


- 1794 - Uraufführung der Komödie Agricol Viala ou Le Héros de la Durance von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris.
- 1989 - In Berlin findet die erste Love Parade statt.

Religion

Katastrophen


- 1942 - Bei der Versenkung des japanischen Passagier- und Frachtschiffs "Montevideo Maru" durch ein amerikanisches U-Boot sterben 1.053 überwiegend australische Kriegsgefangene und Zivilinternierte.
- 1990 - Schwere Unwetter mit grossen Hagelschäden in der Oststeiermark (Raum Hartberg)
- 1993 - Indonesien. Beim Endanflug auf Sorong, (West-Papua) stürzte eine in Ambon (Molukken) gestartete Fokker F-28 der Merpati Airlines ab. Von 43 Insassen überlebten nur zwei.
- 1994 - Tidjikja, Mauretanien. Eine in Nouakchott gestartete Fokker F-28 der Air Mauretanie machte im Sandsturm eine Bruchlandung. Dabei ging die Maschine in Flammen auf. 80 Menschen starben, 13 konnten mit schweren Verletzungen gerettet werden.
- 2002 - Ein russisches Passagierflugzeug vom Typ Tupolew Tu-154 und eine Frachtmaschine der DHL vom Typ Boeing 757 stießen in 11.000 m Höhe über dem Bodensee bei Überlingen zusammen und stürzten ab. Es gab 71 Tote. Als Ursache wurde ein Fehler der zuständigen schweizerischen Luftüberwachung Skyguide angegeben. Es war das schwerste Flugzeugunglück über Deutschland in neuerer Zeit.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1903 - In Villeneuve-Saint-Georges starten 60 Fahrer zur ersten Tour de France.
- 1904 - Beginn der Olympischen Sommerspiele in St. Louis, Missouri.
- 1966 - Der Spanier Manuel Santana wird Wimbledonsieger.
- 1985 - Tennisrekorde: Bei den Wimbledon Championships kommt es in der ersten Runde des Turniers im Herrendoppel beim Spiel Gunnarson/Mortensen gegen Frawley/Pecci zum bis dato längsten Tie-Break der Tennisgeschichte – er endet 26:24.

Geboren


- 1481 - Christian II., König von Dänemark
- 1534 - Friedrich II. (Dänemark), König von Dänemark und Norwegen von 1559 bis 1588
- 1646 - Gottfried Wilhelm Leibniz, deutscher Philosoph und Universalgelehrter
- 1725 - Jean-Baptiste-Donatien de Vimeur, comte de Rochambeau, französischer General, Marschall von Frankreich
- 1742 - Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Schriftsteller
- 1769 - Giovanni Salucci, italienischer Architekt
- 1780 - Carl von Clausewitz, preußischer Militärtheoretiker und General
- 1788 - Jean Victor Poncelet, französischer Mathematiker
- 1804 - George Sand, französische Schriftstellerin
- 1818 - Ignaz Semmelweis, österreichischer Arzt und Hygiene-Pionier
- 1835 - Carl Friedrich Koepe, deutscher Pionier der Bergbautechnik
- 1842 - Julius Falkenstein, deutscher Arzt und Afrikareisender
- 1844 - Verney Lovett Cameron, berühmter Afrikareisender
- 1845 - Arthur Freiherr von Seckendorff-Gudent, Förster bzw
- 1870 - Léonard Misonne, Fotograf
- 1872 - Louis Blériot, französischer Luftfahrtpionier
- 1878 - Ernst Gehrcke, Deutscher Physiker
- 1879 - Léon Jouhaux, französischer Gewerkschaftler und Nobelpreisträger
- 1888 - Alberto Magnelli, Künstler
- 1889 - Hans Peter von Heydebreck, deutscher Freikorps- und SA-Führer, Reichstagsabgeordneter und Nationalsozialist
- 1892 - James M. Cain, US-amerikanischer Journalund Autor von Kriminalromanen
- 1894 - Isaak Babel, russischer Journalist jüdischer Herkunft
- 1899 - Charles Laughton, britischer Filmschauspieler
- 1899 - Thomas Andrew Dorsey, Blues- und Gospel-Sänger und Pianist
- 1900 - Kurt Fischer, Politiker SED
- 1902 - Maria Probst, deutsche Politikerin
- 1902 - William Wyler, US-amerikanischer Regisseur, 3 Oscars
- 1903 - Amy Johnson, britische Pilotin
- 1905 - Peter Tobaben, deutscher Politiker und MdB
- 1907 - Fabian von Schlabrendorff, deutscher Offizier und Widerstandskämpfer gegen Hitler
- 1908 - Peter Anders, deutscher Sänger
- 1909 - Juan Carlos Onetti, Uruguayischer Schriftsteller
- 1912 - Inge von Wangenheim, deutsche Schriftstellerin und Schauspielerin
- 1914 - Christl Cranz, deutsche Skirennläuferin
- 1915 - Hermann Vetters, österreichischer Archäologe
- 1915 - Willie Dixon, bedeutender US-amerikanischer Bluesmusiker
- 1916 - Olivia de Havilland, US-amerikanische Schauspielerin
- 1919 - Hans Bender (Schriftsteller), deutscher Schriftsteller und Herausgeber der Zeitschrift Konturen
- 1921 - Seretse Khama, erster Präsident von Botswana
- 1921 - Jerzy Stefan Stawiński, polnischer Schriftsteller und Drehbuchautor
- 1925 - Franca Magnani, italienische Journalistin, langjährige ARD-Korrespondentin in Rom
- 1925 - Heinrich Wiesner, Schweizer Schriftsteller
- 1926 - Hans Werner Henze, deutscher Komponist
- 1926 - Robert Fogel, US-amerikanischer Ökonom
- 1927 - Chandra Shekhar, Premierminister Indiens
- 1928 - Gunnar Möller, deutscher Schauspieler
- 1928 - Hans-Joachim Rüscher, Wirtschaftsfunktionär der SED in der DDR
- 1929 - Gerald M. Edelman, amerikanischer Mediziner
- 1930 - Gonzalo Sánchez de Lozada, Präsident von Bolivien
- 1931 - Leslie Caron, französische Schauspielerin
- 1934 - Claude Berri, französischer Regisseur
- 1934 - Sydney Pollack, US-amerikanischer Filmregisseur, Produzent und Schauspieler
- 1935 - David Prowse, britischer Schauspieler und Fitnesstrainer
- 1935 - James Cotton, US-amerikanischer Musiker
- 1937 - Claus-Wilhelm Canaris, deutscher Zivilrechtler und Rechtsphilosoph
- 1939 - Delaney Bramlett, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1939 - Karen Black, US-amerikanische Schauspielerin
- 1939 - Muhammad Baqir al-Hakim, irakischer Geistlicher und Oppositionsführer
- 1941 - Myron Scholes, US-amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger
- 1941 - Twyla Tharp, berühmte Choreografin und Ballettmeisterin
- 1942 - Geneviève Bujold, franko-kanadische Filmschauspielerin
- 1943 - Marian Glinka, polnischer Schauspieler
- 1943 - Martin Lüttge, deutscher Schauspieler und Regisseur
- 1945 - Deborah Harry, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 1945 - Jack Grunsky, österreichischer Musiker
- 1945 - Michael Sowa, deutscher Maler und Zeichner
- 1946 - Alceu Valença, bekannter Karnevalsmusiker in Olinda
- 1946 - June Monteiro, jamaikanische Sängerin
- 1946 - Mireya Elisa Moscoso Rodríguez de Arias, panamesische Präsidentin
- 1946 - Mireya Moscoso, Staatspräsidentin von Panama
- 1946 - Stefan Aust, Chefredakteur des Nachrichten-Magazins Der Spiegel
- 1947 - Albert H. Keil, Pfälzer Mundartdichter und Buchautor
- 1947 - Helga Kühn-Mengel, deutsche Diplom-Psychologin, Politikerin und MdB
- 1947 - Marc Benno, US-amerikanischer Musiker, Songschreiber und Sänger
- 1948 - John Ford (Musiker), britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1949 - Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Robert Bosch GmbH
- 1952 - Dan Aykroyd, kanadischer Filmschauspieler
- 1952 - Leon Chancler, US-amerikanischer Musiker
- 1953 - Jadranka Kosor, kroatische Politikerin und Journalistin
- 1953 - Lawrence Gonzi, Premierminister von Malta
- 1953 - Peter Baumgartner, ist ein Professor für Wirtschaftspädagogik
- 1954 - Eva Lichtenberger, österreichische Politikerin, Mitglied des EU-Parlaments
- 1954 - Herbert Zimmermann (Fußballspieler), deutscher Fußballspieler
- 1960 - Evelyn King, US-amerikanische Sängerin
- 1960 - Lynn Jennings, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 1960 - Marie-Luce Waldmeier, ehemalige französische Skirennläuferin
- 1961 - Carl Lewis, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1961 - Diana Spencer, Princess of Wales (Lady Di)
- 1966 - Dominic Keating, Britischer Schauspieler
- 1966 - Zita Funkenhauser, deutsche Florettfechterin
- 1967 - Pamela Anderson, kanadische Schauspielerin
- 1972 - Bruno Kernen, Schweizer Skirennläufer
- 1972 - Claire Forlani, britische Schauspielerin
- 1974 - Jefferson Pérez, ecuadorianischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1975 - Tatjana Tomaschowa, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 1976 - Patrick Kluivert, niederländischer Fußballspieler
- 1976 - Ruud van Nistelrooy, niederländischer Fußballspieler
- 1976 - Szymon Ziolkowski, polnischer Leichtathlet
- 1977 - Liv Tyler, US-amerikanische Schauspielerin
- 1982 - Rezgar, Musiker
- 1983 - Lynsey Bartilson, US-amerikanische Schauspielerin

Gestorben


- 1137 - Hugo von Sponheim, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1523 - Hendrik Vos, erster Märtyrer der Reformation
- 1614 - Isaac Casaubon, Gelehrter Protestant, Humanist
- 1637 - Christoph von Dohna, Politiker und Gelehrter zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges
- 1736 - Ahmed III., Sultan des Osmanischen Reiches
- 1742 - Bohuslav Matej Černohorský, böhmischer Komponist
- 1772 - Charles Watson-Wentworth, britischer Premierminister
- 1784 - Georg Daniel Auberlen, deutscher Schulmeister, Musiker und Komponist
- 1784 - Wilhelm Friedemann Bach, deutscher Komponist
- 1797 - Johan Christian Wentzinger, Bildhauer, Maler und Architekt
- 1797 - Johann Friedrich Flattich, evangelischer Pfarrer und Erzieher
- 1798 - Johann Friedrich Mende, deutscher Maschinenbauer
- 1839 - Mahmud II., 1808 bis 1839 Sultan des Osmanischen Reiches
- 1847 - Georg Friedrich Kersting, deutscher Maler
- 1860 - Charles Goodyear, US-amerikanischer Chemiker und Ingenieur
- 1876 - Giuseppe Ferrari, italienischer Historiker, Philosoph und Politiker
- 1876 - Michail Alexandrowitsch Bakunin, russischer Anarchist und Sozialrevolutionär
- 1877 - Carl Friedrich Deneke, deutscher Politiker und Industrieller
- 1881 - Henri Etienne Sainte-Claire Deville, französischer Chemiker
- 1884 - Allan Pinkerton, Gründer der Privatdetektei Pinkerton
- 1889 - José Joaquín Pérez Mascayano, chilenischer Politiker
- 1891 - Mihail Kogalniceanu, rumänischer Staatsmann, Historiker und Publizist
- 1896 - Harriet Beecher Stowe, US-amerikanische Schriftstellerin (Onkel Toms Hütte)
- 1910 - Max Honsell, Wasserbauingenieur und Professor in Karlsruhe
- 1912 - Harriet Quimby, US-amerikanische Pilotin
- 1917 - Julius Falkenstein, deutscher Arzt und Afrikareisender
- 1925 - Eric Satie, französischer Komponist und Pianist
- 1928 - Frankie Yale, italienischer Ganganführer in New York
- 1934 - Ernst Röhm, führender Nationalsozialist und langjähriger Führer der SA
- 1940 - Ben Turpin, amerikanischer Stummfilm-Komiker
- 1941 - Heinz Kapelle, Führer des KJVD (Kommunistischer Jugendverband Deutschlands)
- 1950 - Emil Jaques-Dalcroze, Komponist und Musikpädagoge
- 1954 - Thea von Harbou, deutsche Schauspielerin und Autorin
- 1957 - August Euler, deutscher Flugpionier
- 1957 - Fritz Gils, deutscher Zeichenlehrer und Künstler
- 1961 - Louis-Ferdinand Céline, französischer Schriftsteller und Arzt
- 1964 - Pierre Monteux, französisch-amerikanischer Dirigent
- 1968 - Alexander Georgijewitsch Iwtschenko, sowjetischer Flugmotorenkonstrukteur
- 1968 - Fritz Bauer, deutscher Richter und Staatsanwalt
- 1971 - Sir William Lawrence Bragg, britischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1974 - Juan Perón, argentinischer Soldat, Politiker und zweimaliger Präsident des Landes
- 1980 - Charles Percy Snow, englischer Wissenschaftler und Schriftsteller
- 1981 - Marcel Breuer, ungarischer Architekt und Designer
- 1983 - Buckminster Fuller, US-amerikanischer Architekt, Konstrukteur, Designer und Schriftsteller
- 1983 - Erich Juskowiak, deutscher Fußballspieler
- 1983 - Richard Buckminster Fuller, US-amerikanischer Architekt, Designer und Schriftsteller
- 1984 - Moshé Feldenkrais, entwickelte die Feldenkrais-Methode, jüdischer Judolehrer
- 1987 - Philip Charles Lithman, britischer Rockgitarrist
- 1988 - Hermann Volk, von 1962 bis 1983 Bischof von Mainz
- 1991 - Joachim Kroll, deutscher Serienmörder
- 1991 - Michael Landon, US-amerikanischer Schauspieler
- 1995 - Nikolai Iwanowitsch Peiko, russischer Komponist
- 1997 - Robert Mitchum, US-amerikanischer Schauspieler
- 1997 - Gerd Wiltfang, deutscher Springreiter, WM-Sieger 1978
- 1999 - Edward Dmytryk, US-amerikanischer Filmregisseur
- 2000 - Walter Matthau, US-amerikanischer Schauspieler
- 2001 - Nikolai Gennadijewitsch Bassow, russischer Physiker
- 2002 - Sid Avery, US-amerikanischer Fotograf
- 2003 - Herbie Mann, US-Amerikanischer Jazzflötist
- 2003 - Khieu Ponnary, erste Frau von Pol Pot
- 2003 - N!xau, namibischer Buschmann und Schauspieler
- 2003 - Reinhart Baumgart, deutscher Literaturwissenschaftler
- 2004 - Ettore Cella, Schweizer Schauspieler und Regisseur
- 2004 - Marlon Brando, US-amerikanischer Schauspieler
- 2004 - Richard George May, britischer Jurist und Politiker. Internationaler Strafgerichtshof
- 2005 - Luther Vandross, US-amerikanischer R&B-Sänger

Feier- und Gedenktage


- Namenstage: Dietrich, Theoderich, Aaron, Theobald, Rumbold, Regina, Eckart
- Nationalfeiertag in Kanada
- Nationalfeiertag in Ruanda
- Nationalfeiertag in Somalia
- Intact Day: Gedenktag gegen Genitalverstümmelung von Kindern

Siehe auch


- 30. Juni - 2. Juli
- 1. Juni - 1. August
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0701 ja:7月1日 ko:7월 1일 th:1 กรกฎาคม

1646

Ereignisse


- Nach dem Kampf gegen die Schweden im Dreißigjährigen Krieg wird Bremen zur Freien Reichsstadt erklärt

Geboren


- 4. Februar: Hans Aßmann Freiherr von Abschatz, deutscher Barocklyriker († 1699)
- 15. April: Christian V., König von Dänemark und Norwegen 1670–1699 († 1699)
- 16. April: Jules Hardouin-Mansart, französischer Architekt († 1708)
- 22. Juni: Maria Francisca Elisabeth von Savoyen, Königin von Portugal († 1683)
- 1. Juli: Gottfried Wilhelm Leibniz, deutscher Philosoph und Wissenschaftler, Mathematiker, Diplomat und Doktor des weltlichen und des Kirchenrechts († 1716)
- 8. August: Godfrey Kneller, Hofmaler mehrerer britischer Monarchen († 1723)
- 19. August: John Flamsteed, englischer Astronom
- Andreas Faistenberger: Maler und Bildhauer
- Glikl bas Judah Leib: deutsche Kauffrau, auch bekannt als Glückel von Hameln († 1724)
- Philipp van Almonde, war ein niederländischer Vizeadmiral († 1717)
- Juan de Araujo, peruanischer Komponist († 1717)

Gestorben


- 6. Januar: Elias Holl, war der bedeutendste Baumeister des deutschen Frühbarock (
- 1573)
- 19. August: Alexander Henderson, schottischer Theologe (
- 1583?)
- 11. September: Odoardo I. Farnese, Herzog von Parma (
- 1612)
- William Dobson, englischer Maler ko:1646년

14. November

Der 14. November ist der 318. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 319. in Schaltjahren) - somit bleiben 47 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1633 - Dreißigjähriger Krieg: Unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar erobert die protestantische Union Regensburg.
- 1805 - Koalitionskriege: Einen Tag nach der kampflosen Einnahme Wiens durch seine Truppen bezieht Napoléon im Schloss Schönbrunn Quartier.
- 1898 - Besetzung der Kiautschoubucht durch deutsche Marineinfanterie.
- 1908 - Einen Tag vor ihrem eigenen Tod vergiftet Kaiserinwitwe Cixi Kaiser Guangxu.
- 1918 - Als letzte deutsche Einheit im 1. Weltkrieg ergibt sich die ostafrikanische Schutztruppe unter General Paul von Lettow-Vorbeck.
- 1918 - Józef Piłsudski zum Staatschef von unabhängigem Polen ernannt.
- 1918 - Tomas Mazaryk von tschechischer Nationalversammlung zum Präsident gewählt.
- 1922 - In London nimmt der Radiosender BBC seinen Betrieb auf.
- 1940 - Schwere Flächenbombardements der deutschen Luftwaffe zerstören die historische Altstadt von Coventry.
- 1961 - Zum ersten Mal in der deutschen Geschichte wird eine Frau Minister: Die CDU-Abgeordnete Elisabeth Schwarzhaupt wird Gesundheitsministerin.
- 1963 - Südlich von Island erhebt sich die Insel Surtsey aus dem Meer.
- 1970 - Die SPD verabschiedet einen Abgrenzungsbeschluss gegenüber den Kommunisten.
- 1973 - Die britische Prinzessin Anne heiratet den bürgerlichen Artilleriehauptmann Mark Phillips
- 1980 - Bei einem Putsch in Guinea-Bissau übernimmt der bisherige Ministerpräsident João Bernardo Vieira an der Spitze eines Revolutionsrates die Macht. Der bisherige Staatspräsident Luís de Almeida Cabral wird unter Hausarrest gestellt.
- 1988 - Portugal und Spanien werden Mitglieder der WEU
- 1990 - In Warschau wird der die Oder-Neiße-Grenze bestätigende Deutsch-Polnische Grenzvertrag unterzeichnet.
- 1993 - In Berlin wird die Neue Wache als zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft eingeweiht.
- 1994 - Der Eurotunnel zwischen Calais (Frankreich) und Folkestone (England) wird für den Personenverkehr freigegeben.
- 1999 - Wiederwahl von Leonid Kutschma als Staatspräsident der Ukraine

Wirtschaft


- 1998 - Die 4. UN-Klimakonferenz verabschiedet den Aktionsplan von Buenos Aires, der sich mit der Senkung der Treibhausgase beschäftigt.

Wissenschaft, Technik


- 1901 - Der Wiener Arzt Karl Landsteiner gibt die Entdeckung der drei Blutgruppen A, B und 0 bekannt.

Kultur


- 1899 - Uraufführung der Oper "Der Sarazene" von César Cui am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg.
- 1908 - Uraufführung der Operette "Der tapfere Soldat" von Oscar Straus am Theater an der Wien in Wien.
- 1927 - Uraufführung des Musicals "Funny Face" von George Gershwin am Alvin Theatre in New York.
- 1946 - Hermann Hesse bekommt den Nobelpreis für Literatur zugesprochen.

Religion


- 1305 - In Lyon erfolgt die Papstkrönung Clemens V.

Katastrophen


- 1990 - In Weiach im Kanton Zürich stürzt eine Douglas DC-9 der Alitalia während des Landeanflugs ab. Alle 46 Menschen an Bord sterben.
- 1994 - Ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf Mindoro, Philippinen forderte 78 Tote.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1966 - Cassius Clay verteidigt seinen Box-WM-Titel gegen Cleveland Williams durch einen K.O.-Sieg.

Geboren


- 1650 - Wilhelm III. von Oranien, König von England
- 1668 - Johann Lucas von Hildebrandt, italienischer Barockbaumeister
- 1719 - Leopold Mozart, österreichischer Komponist
- 1723 - Johann Ludwig Aberli, Schweizer Maler
- 1765 - Robert Fulton, US-amerikanischer Schiffbauer
- 1775 - Paul Johann Anselm Ritter von Feuerbach dt. Rechtsgelehrter und Begründer der modernen dt. Strafrechtslehre
- 1778 - Johann Nepomuk Hummel, österreichischer Komponist und Pianist
- 1779 - Adam Oehlenschläger, dänischer Schriftsteller
- 1788 - Michail Petrowitsch Lasarew, russischer Marineoffizier und Admiral
- 1797 - Charles Lyell, britischer Geologe
- 1799 - Carl Heinrich Behn, Königlich Dänischer Etatsrat
- 1804 - Heinrich Dorn, deutscher Komponist der Romantik
- 1805 - Fanny Hensel geb. Mendelssohn, deutsche Komponistin
- 1807 - Auguste Laurent, französischer Chemiker
- 1824 - Anton Burger, deutscher Maler, Zeichner und Radierer
- 1826 - Heinrich Lang, deutscher Theologe
- 1828 - Andreas Andresen, deutscher Kunstbuchautor
- 1829 - Karl Wilhelm von Kupffer, deutscher Mediziner
- 1830 - Conrad Bursian, deutscher Philologe und Archäologe
- 1837 - Franz Klüsner, methodistischer Prediger
- 1840 - Claude Monet, französischer Maler des Impressionismus
- 1845 - Ernst Perabo, US-amerikanischer Pianist und Komponist
- 1852 - Alfred Lichtwark, deutscher Kunsthistoriker, Museumsleiter und Kunstpädagoge
- 1863 - Leo Hendrik Baekeland, belgisch-amerikanischer Chemiker
- 1867 - Ottilie Pohl, deutsche Politikerin
- 1868 - Konrad Biesalski, deutscher Orthopäde
- 1874 - Johann Schober, österreichischer Jurist, Beamter und Politiker
- 1875 - Bruno H. Bürgel, Astronom und Schriftsteller
- 1878 - Elisabeth Tombrock Ordensgründerin
- 1881 - Nicholas Schenck, Filmbranchengründer
- 1885 - Sonia Delaunay-Terk, französische Malerin
- 1889 - Jawaharlal Nehru, Erster Indischer Premierminister
- 1889 - Taha Hussein, arabischer Schriftsteller
- 1891 - Frederick Banting, britischer Mediziner und Nobelpreisträger
- 1891 - Josef Magnus Wehner, deutscher Schriftsteller und Bühnenautor
- 1891 - Ted Meredith, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1896 - Mamie Eisenhower, ehemalige First Lady der USA
- 1900 - Aaron Copland, US-amerikanischer Komponist
- 1904 - Dick Powell, US-amerikanischer Schauspieler
- 1905 - John Henry Barbee, US-amerikanischer Musiker
- 1906 - Louise Brooks, US-amerikanische Schauspielerin
- 1907 - Astrid Lindgren, schwedische Kinderbuchautorin
- 1907 - Pedro Arrupe, spanischer Ordensgeneral
- 1907 - William Steig, US-amerikanischer Cartoonzeichner
- 1908 - Joseph McCarthy, amerikanischer Senator
- 1910 - Eric Malpass, britischer Schriftsteller
- 1910 - Silvio Angelo Pio Oddi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1915 - Martha Tilton, US-amerikanische Sängerin
- 1919 - Günther Eckerland, deutscher Politiker und MdB
- 1919 - Ludwig Mecklinger, Minister für Gesundheitswesen der DDR
- 1919 - Veronica Lake, Hollywood-Schauspielerin
- 1922 - Boutros Boutros-Ghali, ägyptischer Politiker und UN-Generalsekretär
- 1923 - Herbert Zand, österreichischer Erzähler, Lyriker, Essayist und Übersetzer
- 1924 - Rolf Schimpf, deutscher Schauspieler
- 1926 - Günter Fromm, Autor zur Thüringer Eisenbahngeschichte
- 1927 - Narciso Yepes, klassischer Gitarrist
- 1929 - Horst Janssen, deutscher Zeichner
- 1929 - McLean Stevenson, US-amerikanischer Schauspieler
- 1930 - Edward H. White, US-amerikanischer Astronaut
- 1930 - Janis Pujats, Erzbischof von Riga und Kardinal
- 1930 - Jörg Jannings, deutscher Regisseur und ehemaliger Hörspielleiter des RIAS
- 1932 - Gunter Sachs, deutscher Playboy
- 1934 - Carlo de Benedetti, italienischer Großindustrieller
- 1935 - Hussain II., König von Jordanien
- 1938 - Karla Schneider, deutsche Schriftstellerin
- 1939 - Rudolf Thome, deutscher Regisseur
- 1939 - Wendy Carlos, US-amerikanische Musikerin
- 1940 - Freddie Garrity, britischer Sänger und Songschreiber
- 1942 - Klaus Beer, Leichtahlet des Sportclubs Dynamo Berlin
- 1943 - Jim Cantalupo, Chef von McDonalds
- 1943 - Peter Norton, US-amerikanischer Software-Entwickler und Unternehmer
- 1947 - Marvin Harris, südafrikanischer Musiker
- 1947 - Roger Hills, britischer Musiker
- 1948 - Charles Mountbatten-Windsor, Prince of Wales, Thronfolger des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland
- 1948 - Hartwig Fischer, deutscher Politiker
- 1949 - James Young, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1949 - Pierre Buyoya, Staatspräsident von Burundi
- 1951 - Barry Brandt, US-amerikanischer Musiker
- 1951 - Stephen Bishop, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1952 - Maria Kliegel, deutsche Cellistin
- 1954 - Bernard Hinault, französischer Radrennfahrer
- 1954 - Condoleezza Rice, US-amerikanische Politikerin und Außenministerin
- 1954 - Fritz Rudolf Körper, Deutscher Politiker
- 1955 - Frankie Banali, US-amerikanischer Musiker
- 1955 - Matthias Herget, deutscher Fußballspieler
- 1956 - Kenneth Dwane Bowersox, Oberst der US-Luftwaffe und Astronaut der NASA
- 1957 - Nicholas Lens, belgischer Komponist
- 1957 - Wolfgang Hoppe, Bobfahrer
- 1958 - Ingrida Udre, EU-Kommissarin für Steuern und Zollunion
- 1958 - Terezija Stoisits, österreichische Politikerin
- 1960 - Elias Bierdel, Vorsitzender der Hilfsorganisation Cap Anamur/Deutsche Notärzte e.V.
- 1962 - Laura San Giacomo, US-amerikanische Schauspielerin
- 1964 - Joseph Simmons, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1965 - Alexander Petritz, österreichischer Architekt und Stadtplaner
- 1966 - Petra Roßner, deutsche Meisterin im Straßenrennen Frauen/Elite, zweifach WM-Silber, Olympiasiegerin und Radsport-Weltmeisterin.
- 1966 - Thomas Hachtmann,
- 1972 - Edyta Gorniak, polnische Sängerin
- 1975 - Gabriela Szabo, rumänische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1975 - Travis Barker, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 1975 - Frédéric Covili, französischer Skirennläufer
- 1976 - Dietmar Maicz, österreichischer Unternehmer
- 1976 - Ingo Beckmann, Glösinger Schützenbruder
- 1978 - Sergio García, spanisch-schweizerisches Sexsymbol und Lebenskünstler
- 1979 - Mavie Hörbiger, deutsche Schauspielerin
- 1980 - Randall Bal, US-amerikanischer Schwimmer
- 1981 - Janin Reinhardt, deutsche TV-Moderatorin
- 1986 - Marie Sann, Mangazeichnerin

Gestorben

Marie Sann Marie Sann Marie Sann
- 565 - Justinian I., (ost-)römischer Kaiser
- 784 - Alberich von Utrecht, deutscher Benediktiner und katholischer Heiliger (
- 710)
- 976 - Song Taizu, Chinesischer Kaiser und Gründer der Song-Dynastie
- 1263 - Alexander Newski, russischer Heiliger
- 1391 - Nikolaus Tavelic, Franziskaner und katholischer Heiliger
- 1542 - Peter Henlein, deutscher Schlosser und Uhrmacher, fertigte erste Taschenuhr
- 1589 - Philipp Apianus, deutscher Geograph und Mathematiker (
- 1531)
- 1672 - Franciscus Sylvius, französisch-niederländischer Anatom und Chemiker (
- 1614)
- 1716 - Gottfried Wilhelm Leibniz, deutscher Philosoph und Universalgelehrter
- 1800 - François-Claude-Amour de Bouillé, französischer General
- 1825 - Jean Paul (Johann Paul Friedrich Richter), deutscher Schriftsteller
- 1831 - Georg Wilhelm Friedrich Hegel, deutscher Philosoph
- 1832 - Rasmus Rask, dänischer Sprachforscher
- 1841 - Lord Thomas Bruce, 7. Earl of Elgin, britischer Diplomat und Archäologe
- 1844 - Flora Tristan, französische Schriftstellerin
- 1848 - Ludwig Schwanthaler, deutscher Barockbildhauer (
- 1802)
- 1853 - Johann August Zeune, Pädagoge, Geograph, Germanist
- 1897 - Giuseppina Strepponi, italienische Sängerin und Lebensgefährtin Giuseppe Verdis (
- 1815)
- 1908 - Guangxu, chinesischer Kaiser
- 1916 - Hector Hugh Munro, ("Saki"), britischer Schriftsteller
- 1922 - Carl Michael Ziehrer, österreichischer Komponist
- 1929 - Karl Scheurer, Schweizer Politiker
- 1934 - Walther Bensemann, deutscher Fußballpionier
- 1944 - Walter Cramer, deutscher Unternehmer, Beteiligter am Attentat vom 20. Juli 1944
- 1946 - Manuel de Falla, spanischer Komponist (
- 1876)
- 1947 - Verena Conzett-Knecht, Schweizer Gewerkschafterin und Frauenrechtlerin
- 1960 - Anne Bonnet, belgische Malerin (
- 1908)
- 1961 - Fritz Stein, deutscher Dirigent, Musikwissenschaftler und Organist (
- 1879)
- 1962 - Manuel Gálvez, argentinischer Schriftsteller (
- 1882)
- 1964 - Heinrich von Brentano, deutscher Politiker und Jurist (
- 1904)
- 1969 - Fanny Rosenfeld, kanadische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1971 - Paul Klinger, deutscher Schauspieler (
- 1907)
- 1976 - Keith Relf, britischer Sänger und Songschreiber (The Yardbirds)
- 1977 - Richard Addinsell, britischer Komponist
- 1982 -