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Gottlob Krause

Gottlob Krause

Gottlob Adolf Krause (
- 5. Januar 1850 in Ockrilla bei Meißen, † 1938 in Zürich) war ein Afrikareisender. Er besuchte die Thomasschule in Leipzig, die er aus Begeisterung für die Erforschung Afrikas verließ, landete in Tripolis und fand 1869 einen Dienst als Hundepfleger bei Fräulein Alexandrine Tinné, kehrte aber noch vor der Ermordung derselben durch die Touareg (1. August 1869) nach Europa zurück, weil seine Arbeitgeberin ihn nach dem Tode ihres lieblingshundes entlassen hatte. 1878 erhielt er eine Unterstützung der Afrikanischen Gesellschaft in Deutschland, um nach Wadai zu gehen, bereiste aber nur Tripolis wo er sich bis 1880 mit sprachlichen Studien beschäftigte. Anfang 1884 verließ er Europa abermals, um im Auftrag von Emil Riebeck die Gebiete des Niger, Binue und Tschad zu erforschen. Diese Expedition kam aber infolge des frühzeitigen Todes Riebecks nicht zustande, und Krause nahm nun den Wasserweg östlich von Lagos bis ins Nigergebiet auf, was er daraufhin auch bereiste. 1886 fuhr Krause den Volta aufwärts bis Kete, ging von dort zu dem großen Stapelplatz Salaga, um durch Erforschung des östlich gelegenen Hinterlandes des Togogebiets eine Verbindung zwischen diesem und Salaga herzustellen, und brach dann nach Timbuktu auf. Da Krause rein wissenschaftlich zu arbeiten bevorzugte, und nicht den kolonialpolitischen Zielen der deutschen und englischen Regierungen dienen wollte, geriet er öfters in Schwierigkeiten. Eine bemerkenswerte von ihm in Salaga erworbene und systematisch beschriebene Sammlung von 1.700 westafrikanischen Alltagsgegenständen , darunter Körbe , fand 1889 keine Belangstellung von deutschen Museen. Nur das Leidener Museum für Völkerkunde war interessiert. Viele seiner anderen wissenschaftlichen Notizen wurden mangels Belangstellung nach dem Tode des ganz heruntergekommenen Krause einfach als Müll vernichtet.

Werke


- Ein Beitrag zur Kenntnis der fulischen Sprache in Afrika. In: Mitteilungen der Riebeckschen Nigerexpedition
- Proben der Sprache von Ghat (Leipzig 1884).

Literatur


- Peter Sebald: Malam Musa, Gottlob Adolf Krause: 1850-1938. Forscher, Wissenschaftler, Humanist. Leben und Lebenswerk eines antikolonial gesinnten Afrika-Wissenschaftlers unter den Bedingungen des Kolonialismus. Akademie-Verlag, Berlin 1972.

Weblinks


- [http://www.rmv.nl/ Völkerkundemuseum Leiden (NL)] unter "Collectie" -> Afrika kann man die von Krause gesammelten Gegenstände betrachten (nl, en)
- [http://www.museumkennis.nl/lp.rmv/museumkennis/i000209.html / Ausführliche Biographie Krauses in niederländischer Sprache] ---- ---- Krause, Gottlob Krause, Gottlob Krause, Gottlob Krause, Gottlob

5. Januar

Der 5. Januar (in Österreich: 5. Jänner) ist der 5. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 360 Tage (in Schaltjahren 361 Tage) bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1919 - Gründung der Deutschen Arbeiterpartei (DAP), aus der später die NSDAP hervorgeht.
- 1919 - Beginn des Spartakusaufstands. In Berlin besetzen bewaffnete Kommunisten eine Druckerei.
- 1941 - Die europäische und US-amerikanische Form des Tanzes wird in Japan aus moralischen Gründen verboten.
- 1946 - In Nürnberg beginnt vor einem US-Militärgerichtshof der Prozess gegen 23 ehemalige KZ-Ärzte wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
- 1957 - US-Präsident Dwight D. Eisenhower verkündet eine Schutzgarantie der USA für Nahost-Staaten, die Eisenhower-Doktrin.
- 1957 - Die ersten drei Divisionen der Bundeswehr werden unter das Kommando der NATO gestellt.
- 1968 - Alexander Dubček kommt an die Macht; in der Tschechoslowakei beginnt der "Prager Frühling".
- 1973 - Gegenseitige diplomatische Anerkennung zwischen der DDR und den Niederlanden
- 1980 - Die USA verhängt wegen des Einmarsches in Afghanistan Sanktionen gegen die Sowjetunion.
- 1985 - Unter dem Verdacht, ein Juweliergeschäft überfallen zu haben, wird der frühere rheinland-pfälzische FDP-Landesvorsitzende Hans-Otto Scholl festgenommen.

Wirtschaft

Wissenschaft, Technik


- 1962 - Erster serienmäßiger Wankelmotor der Fa. NSU, Modell KKM 150, 150ccm
- 2003 - Der Transit des Saturn durch den Krebsnebel ermöglicht das Röntgen der Gashülle des Saturnmondes Titan.

Kultur


- 1648 - Uraufführung des musikalischen Dramas Giasone von Francesco Cavalli in Venedig.
- 1845 - Uraufführung der Oper Kaiser Adolph von Nassau von Heinrich Marschner in Dresden.
- 1861 - Uraufführung der Operette Le Chanson de Fortunio von Jacques Offenbach am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.
- 1866 - Uraufführung der Oper Die Brandenburger in Böhmen von Bedrich Smetana in Prag.
- 1898 - Uraufführung der Operette Der Opernball von Richard Heuberger am Theater an der Wien in Wien.
- 1919 - Deutschland. Die Universität von Köln wird wieder eröffnet.

Religion


- 274 - Papst Felix I. wird als Nachfolger von Papst Dionysius inthronisiert.
- 1527 - Felix Manz wird durch Ertränken in Zürich hingerichtet und wird damit zum Märtyrer der Täuferbewegung.

Katastrophen


- 1953 - Nutt's Corner, Belfast: Nach einem planmäßigen Flug von Northolt stürzt eine Vickers Viking neben der Landebahn ab. 30 Menschen sterben, 9 überleben das Unglück.
- 1993 - Vor den Shetland-Inseln läuft der Öltanker „Braer“ auf Grund. Danach laufen 84.500 Tonnen Rohöl aus.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1209 - Richard von Cornwall, König des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation
- 1314 - Karl IV., König von Frankreich
- 1425 - Heinrich IV. (Kastilien), König von Kastilien und León
- 1548 - Franciscus Suárez, portugiesischer Theologe und Philosoph
- 1614 - Erzherzog Leopold Wilhelm, Statthalter der spanischen Niederlande, Feldherr und Kunstmäzen
- 1639 - Otto Wilhelm Graf von Königsmarck, schwedischer General und Staatsmann
- 1642 - Philipp Jeningen, deutscher Jesuit und Missionar
- 1696 - Giuseppe Galli Bibiena, Architekt, Bühnenbildner
- 1722 - Caspar Anton von Belderbusch, Deutschordensritter und Premierminister in Kurköln
- 1759 - Jacques Cathelineau, französischer General der Vendéer
- 1762 - Constanze Mozart, Ehefrau von Wolfgang Amadeus Mozart
- 1767 - Jean-Baptiste Say, französischer Ökonom und Geschäftsmann
- 1778 - Karoline Jagemann, deutsche Schauspielerin
- 1779 - Zebulon Pike, US-amerikanischer Offizier und Entdecker
- 1786 - Friedrich Schneider, deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister
- 1797 - Eduard Vogel von Falckenstein, preußischer General
- 1804 - Carl Leverkus, erfolgreicher Chemieunternehmer
- 1805 - P. G. Berg, schwedischer Verleger
- 1808 - August Mirbach, deutscher Politiker
- 1812 - Carl Damm, katholischer Priester, Politiker und Revolutionsteilnehmer
- 1823 - Emil Palleske, deutscher Schauspieler und Schriftsteller
- 1828 - Stephan von Jovanovic, österreichischer Feldmarschallleutnant
- 1829 - Roger Tichborne, britischer Baronet
- 1835 - Richard Faltin, finnischer Komponist, Musikprofessor und Sammler von Volksmusik
- 1838 - Marie Ennemond Camille Jordan, französischer Mathematiker
- 1841 - Henryk Dobrzycki, polnischer Arzt, Philantrop und Komponist
- 1841 - Hermann Heinrich Howaldt, Bildhauer, Erzgießer und Kupfertreiber
- 1842 - Carl Engler, deutscher Chemiker
- 1846 - Rudolf Eucken, deutscher Philosoph und Nobelpreisträger
- 1850 - Gottlob Krause, Afrikareisender
- 1852 - Johann Friedrich Andreas Bollmann, bekanntes Original
- 1855 - King Camp Gilette, Erfinder, Unternehmer
- 1863 - Konstantin Sergejewitsch Stanislawski, Schauspieler, Regisseur und Theaterreformer
- 1871 - Frederick Shepherd Converse, US-amerikanischer Komponist
- 1873 - Theodor Spitta, deutscher Politiker
- 1874 - Joseph Erlanger, US-amerikanischer Neurophysiologe und Nobelpreisträger
- 1876 - Konrad Adenauer, deutscher Politiker und Bundeskanzler
- 1877 - Fritz Koch-Gotha, deutscher Illustrator und Schriftsteller
- 1880 - Harry Maasz, Gartenarchitekt und Gartenbauschriftsteller
- 1880 - Nikolai Karlowitsch Medtner, russischer Komponist
- 1881 - Nikolai Andrejewitsch Roslawez, ukrainischer Komponist
- 1883 - Döme Sztójay, ungarischer Militär und Politiker
- 1886 - Franz Kaufmann, Jurist und Widerstandskämpfer
- 1887 - Courtney Hicks Hodges, US-amerikanischer 4-Sterne-General
- 1889 - Julius Zerzer, Schriftsteller
- 1893 - Gerhard Lütkens, deutscher Politiker
- 1893 - Joost Schmidt, deutscher Typograf, Maler und Lehrer am Bauhaus
- 1893 - Paramahansa Yogananda, indischer Yogi und Guru
- 1893 - Richard Schneider, katholischer Geistlicher und im KZ Dachau inhaftiert
- 1893 - Yogananda, Yogi und Guru
- 1897 - Theo Mackeben, deutscher Pianist, Dirigent und Komponist
- 1899 - Wilhelm Hagemann, deutscher Schachproblemkomponist
- 1900 - Yves Tanguy, französischer Maler des Surrealismus
- 1901 - Klaus Bonhoeffer, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1901 - Walter Lüthi, reformierter Pfarrer
- 1904 - Otto Niebergall, deutscher Politiker
- 1905 - Josef Holaubek, Polizeipräsident in Wien
- 1910 - John Lovelock, neuseeländischer Leichtathlet und Olympiasieger und Mediziner
- 1913 - César Marcelak, französischer Radrennfahrer
- 1913 - Pierre Veuillot, Erzbischof von Paris und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1914 - Heinz Berggruen, deutscher Kunsthändler
- 1915 - Fritz Holthoff, deutscher Politiker, Kultusminister Nordrhein-Westfalens
- 1915 - Humberto Teixeira, Musiker und Komponist
- 1917 - Fred Wander, österreichischer Schriftsteller
- 1917 - Wieland Wagner, deutscher Opernregisseur und Bühnenbildner
- 1920 - André Simon, Formel-1-Rennfahrer
- 1920 - Arturo Benedetti Michelangeli, italienischer Pianist
- 1921 - Friedrich Dürrenmatt, Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler
- 1921 - Jean, Großherzog, Graf und Fürst von Luxemburg
- 1922 - Celestino Piatti, Schweizer Grafiker und Buchgestalter
- 1923 - Sam Phillips, US-amerikanischer Musikproduzent
- 1925 - Lou Carnesecca, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 1925 - Rudolf Wassermann, Jurist
- 1926 - Walther Leisler Kiep, deutscher Politiker
- 1928 - Walter Mondale, US-amerikanischer Politiker, 42. Vizepräsident der USA
- 1928 - Zulfikar Ali Bhutto, Staatspräsident und Premierminister von Pakistan
- 1931 - Alfred Brendel, österreichischer Pianist und Schriftsteller
- 1931 - Robert Duvall, US-amerikanischer Schauspieler
- 1932 - Raissa Maximowna Gorbatschowa, russische Soziologin, Ehefrau von Michail Gorbatschow
- 1932 - Umberto Eco, italienischer Schriftsteller, Medienwissenschaftler und Semiotiker
- 1933 - Dalida, Schlagersängerin und Schauspielerin
- 1938 - Juan Carlos I., als Juan Carlos I. König von Spanien
- 1938 - Ngugi wa Thiong'o, kenianischer Schriftsteller und Kulturwissenschaftler
- 1939 - Rustam Ibrahimbekov, aserbaidschanischer Filmautor
- 1940 - Athol Guy, australischer Musiker
- 1940 - Phil Trim, spanischer Musiker
- 1941 - Chuck McKinley, US-amerikanischer Tennisspieler. Wimbledon-Sieger
- 1941 - Hayao Miyazaki, japanischer Zeichentrickfilmregisseur
- 1941 - Miyazaki Hayao, japanischer Zeichentrickfilmregisseur
- 1941 - Yumi Kayama, japanischer Zeichentrickfilmregisseur
- 1942 - Ernst Meincke, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1942 - Maurizio Pollini, italienischer Pianist und Dirigent
- 1943 - Christine Wodetzky, deutsche Schauspielerin
- 1943 - Günther Maria Halmer, deutscher Schauspieler
- 1943 - Ignace van Swieten, niederländischer Fußballschiedsrichter
- 1943 - Ramón Sampedro, Tetraplegiker und Befürworter der Sterbehilfe
- 1944 - Edward Rendell, Gouverneur von Pennsylvania
- 1945 - Roger Spottiswoode, kanadischer Regisseur
- 1946 - Diane Keaton, US-amerikanische Schauspielerin, Produzentin und Regisseurin
- 1946 - Jewgeni Anatoljewitsch Popow, russischer Prosa-Schriftsteller
- 1947 - Joachim Vobbe, deutscher Alt-katholischer Bischof
- 1947 - Jörg Swoboda, Pastor des Bund evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden
- 1947 - Rita Kühne, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1948 - František Václav Lobkowicz, tschechischer Weihbischof
- 1948 - Giuseppe Impastato, italienischer Politiker und Anti-Mafia-Kämpfer
- 1949 - Erich Buck, deutscher Eiskunstläufer
- 1949 - Gerd Puls, deutscher Schriftsteller, Maler und Grafiker
- 1949 - Klaus-Dieter Bieler, deutscher Leichtathlet
- 1950 - Chris Stein, Gitarrist und Mitbegründer der Band Blondie
- 1952 - Ulrich Hoeneß, deutscher Fußballspieler und Manager
- 1953 - George Tenet, Direktor der CIA
- 1954 - Pamela Sue Martin, US-amerikanische Schauspielerin
- 1954 - Peter Seiffert, deutscher Sänger
- 1956 - Frank-Walter Steinmeier, deutscher Politiker und Jurist
- 1957 - Karl Allgöwer, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 1959 - Clancy Brown, US-amerikanischer Schauspieler
- 1960 - Bettina Tietjen, deutsche Fernsehmoderatorin
- 1960 - Hans Stangassinger, deutscher Rennrodler
- 1963 - Ralf Loose, deutscher Fußballtrainer
- 1963 - Vitalij Grossmann, deutsch-kasachischer Eishockeyspieler
- 1965 - Patrik Sjöberg, schwedischer Leichtathlet
- 1965 - Vinnie Jones, walisischer Fußballprofi und Schauspieler
- 1967 - Joe Flanigan, US-amerikanischer Schauspieler
- 1967 - Markus Söder, Generalsekretär der CSU
- 1968 - DJ Bobo, Schweizer DJ und Popmusiker
- 1968 - Giorgi Baramidse, georgischer Staatsminister
- 1969 - Brian Hugh Warner, Musiker
- 1969 - Marilyn Manson, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1969 - Petra Behle, deutsche Biathletin
- 1969 - Petra Schaaf, deutsche Biathletin
- 1970 - Elfi Eder, ehemalige österreichische Skirennläuferin
- 1970 - Jens Todt, deutscher Fußballspieler und Journalist
- 1970 - Ylva Nowen, schwedische Skirennläuferin
- 1971 - Iou Kuroda, japanischer Manga-Zeichner
- 1972 - Nikki Nova, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 1972 - Sakis Rouvas, griechischer Sänger
- 1972 - Sasha, deutscher Popsänger
- 1975 - Kader Loth, deutsche Entertainerin und Sängerin
- 1976 - Patrick Boinet, deutscher Schlagersänger
- 1978 - Emilia Rydberg, schwedische Sängerin, äthiopischer Abstammung
- 1978 - Franck Montagny, französischer Rennfahrer der Formel 1
- 1979 - Giuseppe Gibilisco, italienischer Leichtathlet
- 1979 - Havard Klemetsen, norwegischer Nordisch Kombinierer
- 1980 - Sebastian Deisler, deutscher Fußballspieler
- 1982 - Janica Kostelić, kroatische Ski Alpinfahrerin
- 1984 - Jytte Merle Böhrnsen, deutsche Schauspielerin
- 1988 - Emiliano Molina, argentinischer Fußballspieler

Gestorben


- 919 - Salomo III., deutscher Reichskanzler, Bischof von Konstanz
- 1066 - Eduard der Bekenner, König von England
- 1173 - Boleslaw IV., Herzog von Masowien und Polen
- 1332 - Heinrich II. von Virneburg, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1467 - Charles d'Orléans, französischer Dichter
- 1477 - Karl der Kühne, Herzog von Burgund
- 1524 - Joachim Patinier, belgischer Maler
- 1589 - Katharina von Medici, Königin von Frankreich
- 1674 - Ebba Brahe, schwedische Hofdame und Geschäftsfrau
- 1740 - Antonio Lotti, italienischer Komponist
- 1789 - Christian Andreas Cothenius, deutscher Arzt
- 1816 - Sir George Prevost, britischer General und Gouverneur von Kanada
- 1827 - Friedrich August York und Albany, Fürstbischof von Osnabrück
- 1845 - Louis-Léopold Boilly, französischer Maler und Lithograph
- 1852 - Gabriel Ferry, Schriftsteller
- 1858 - Josef Graf Radetzky, österreichischer Heerführer
- 1860 - Johannes Nepomuk Neumann, Bischof von Philadelphia
- 1875 - Hermann Wilhelm Bödeker, evangelischer Pastor
- 1884 - Eduard Lasker, Politiker und Jurist
- 1885 - Adolf Carl Daniel Fürst von Auersperg, Ministerpräsident von Österreich-Ungarn
- 1891 - Emma Abbott, US-amerikanische Opernsängerin
- 1892 - Fritz Eunicke, Ehrenbürger Wittenberg
- 1896 - Anton Philipp Reclam, deutscher Verleger und Buchhändler
- 1910 - Léon Walras, französischer Volkswirt
- 1913 - Louis Paul Cailletet, französischer Physiker
- 1922 - Ernest Henry Shackleton, britischer Polarforscher irischer Abstammung
- 1924 - Wilhelm Steinhausen, deutscher Maler
- 1925 - Conradine Stinde, deutsche Autorin
- 1930 - Arnold Middendorf, Offizial in Köln und Dompropst
- 1933 - Calvin Coolidge, US-Vizepräsident und 30. US-Präsident
- 1936 - Ramón del Valle-Inclán, spanischer Schriftsteller
- 1938 - Karl Scharfenberg, deutscher Eisenbahningenieur
- 1941 - Amy Johnson, britische Pilotin
- 1942 - Wilhelm Teudt, völkischer Laienforscher
- 1945 - Hans Christiansen, deutscher Maler und Kunsthandwerker
- 1945 - Julius Leber, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer
- 1950 - Oswald Bumke, deutscher Psychiater und Neurologe
- 1951 - Andrei Platonowitsch Platonow, russischer Schriftsteller
- 1962 - Ernst Arnold, österreichischer Komponist und Sänger
- 1963 - Hermann Heimerich, Politiker
- 1970 - Max Born, deutscher Mathematiker und Nobelpreisträger für Physik
- 1970 - Roberto Gerhard, Schweizer Komponist
- 1973 - Paul Alexandre Arnoux, französischer Schriftsteller
- 1976 - Mal Evans, Roadmanager der Beatles
- 1976 - Gustav Geierhaas, deutscher Komponist
- 1979 - Charles Mingus, US-amerikanischer Jazz-Musiker (Bassist)
- 1981 - Jean Eustache, französischer Filmregisseur (Suizid)
- 1981 - Lanza del Vasto, italienischer Philosoph und Dichter
- 1983 - Anton Sabel, deutscher Politiker und MdB
- 1986 - Ilmari Salminen, finnischer Leichtathlet
- 1987 - Jesco von Puttkamer, deutscher Politiker und Diplomat
- 1988 - Pete Maravich, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1990 - Arthur Kennedy, US-amerikanischer Schauspieler
- 1997 - André Franquin, belgischer Comiczeichner
- 1998 - Sonny Bono, amerikanischer Sänger, Schauspieler, Politiker
- 2000 - Bernhard Wicki, österreichischer Schauspieler und Filmregisseur
- 2000 - Diether Krebs, deutscher Schauspieler und Kabarettist
- 2003 - Massimo Girotti, italienischer Schauspieler
- 2003 - Roy Jenkins, britischer Politiker
- 2005 - Alfred Freiherr von Oppenheim, deutscher Privatbankier
- 2005 - Danny Sugerman, US-amerikanischer Musiker-Manager

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage
  - Hl. Johannes Nepomuk Neumann, Bischof, Glaubensbote in den USA (katholisch)

Siehe auch


- 4. Januar - 6. Januar
- 5. Dezember - 5. Februar
- Januar - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0105 ja:1月5日 ko:1월 5일 simple:January 5

1938

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Der chinesische Ministerpräsident Chiang Kai-shek legt sein Amt nieder
- 1. Januar: Änderung des dänischen Erbgesetzes. Uneheliche Kinder werden ehelichen Kindern gleichgestellt
- 1. Januar: Johannes Baumann wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Aufgrund der steigenden Zahl von Verkehrsopfern treten neue Verkehrsregeln in Kraft. Dazu gehört vor allem das unbedingte Rechtsfahrgebot auf allen Straßen
- 1. Januar: Alle nach den Nürnberger Gesetzen jüdischen Ärzte werden aus der Ersatzkassenpraxis im Deutschen Reich ausgeschlossen
- 1. Januar: Juden im Deutschen Reich wurde das Betreiben von Einzelhandelsgeschäften und Handwerksbetrieben, das Anbieten von Waren und Dienstleistungen untersagt
- 20. Februar: Rätoromanisch wird vierte Landessprache der Schweiz
- 12. März: Hitler lässt reichsdeutsche Wehrmachtstruppen in Österreich einmarschieren und vollzieht damit den ersten Schritt für den Anschluss an das Deutsche Reich (Großdeutsches Reich)
- 26. Mai: Grundsteinlegung für die Stadt Wolfsburg und des Volkswagen-Werkes
- 28. Mai: Hitler befiehlt den Ausbau des vor 1937 begonnenen Westwalls zu Frankreich
- 6. Juli bis 15. Juli: Konferenz von Evian
- 15. Juli: Es kommt zum japanisch-russischen Grenzkonflikt
- 29. September: Münchener Abkommen. Die Tschechoslowakei wird gezwungen die Sudetengebiete an das Deutsche Reich abzutreten
- 1. Oktober: Einmarsch der Wehrmachtstruppen in das Sudetenland
- 9. November auf 10. NovemberReichskristallnacht“: Pogrom gegen die Juden im Deutschen Reich
- 12. November: Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben; Abschluss der Arisierung
- 23. November: Die deutschen Feuerwehren werden reichsweit der Polizei unterstellt. Es wird festgelegt, dass alle Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn zu kennzeichnen sind
- Ungarns Reichsverweser Miklós Horthy in Berlin

Wissenschaft und Technik


- 20. Juni: Karl Bode flog mit seinem Hubschrauber Focke-Wulf Fw 61 230,3 km: Weltrekord
- 6. Juli: Seth Barnes Nicholson entdeckt den Jupitermond Lysithea (Jupiter X)
- 14. Dezember: Otto Hahn und Fritz Straßmann führen zufällig die erste Kernspaltung herbei
- Konrad Zuse stellt die Zuse Z1 fertig

Kultur


- 13. Februar: Uraufführung der Operette Les Petites Cardinal von Arthur Honegger am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris
- 21. April: „Furcht und Elend des Dritten Reiches“, ein Theaterstück des deutschen Dramatikers Bertolt Brecht, wird in einigen Szenen in Paris uraufgeführt
- 28. Mai: Uraufführung der Oper Mathis der Maler von Paul Hindemith am Stadttheater in Zürich
- 24. November: Uraufführung der Oper Peer Gynt von Werner Egk an der Staatsoper unter den Linden in Berlin
- In den USA erscheint das erste Superman-Comic

Katastrophen


- 24. Juli: Bogota, Kolumbien. Eine kolumbianische Militärmaschine stürzte während einer Kunstflug-Vorführung ab. 1 Toter
- 21. September: Ein großer Hurrikan trifft von Nordost Long Island(bei NY), 600 Todesopfer

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 28. Januar: Auf dem Autobahnabschnitt Frankfurt/Main: Darmstadt: Heidelberg kommt der Rennfahrer Bernd Rosemeyer bei Weltrekordversuchen in einem Auto-Union Rennwagen ums Leben
- 4. Juni bis 19. Juni: Italien gewinnt die Fußball-Weltmeisterschaft 1938 in Frankreich
- 21. Juli bis 24. Juli Erstbegehung der Eigernordwand durch Heinrich_Harrer und Fritz Kasparek (Österreich), Anderl Heckmair und Ludwig Vörg (Deutsches Reich)

Geboren

1. Halbjahr


- 2. Januar: Hans Herbjørnsrud, norwegischer Autor von Erzählungen und Kurzgeschichten
- 2. Januar: Goh Kun, südkoreanischer Politiker
- 5. Januar: Ngugi wa Thiong'o, kenianischer Schriftsteller und Kulturwissenschaftler
- 5. Januar: Juan Carlos I. (Spanien), Staatsoberhaupt, König
- 6. Januar: Karl-Heinz Kunde, ehemaliger deutscher Radrennfahrer
- 6. Januar: Jozef Golonka, ehemaliger slowakischer Eishockeyspieler und -trainer
- 6. Januar: Adriano Celentano, italienischer Sänger und Schauspieler
- 7. Januar: Christfried Berger, deutscher evangelischer Theologe († 2003)
- 7. Januar: Patrick John, dominicanischer Politiker und Ministerpräsident von Dominica
- 7. Januar: Roland Topor, französischer Autor, Schauspieler und Maler († 1997)
- 10. Januar: Renate Schostack, deutsche Journalistin und Schriftstellerin
- 10. Januar: Donald Ervin Knuth, emeritierter Professor für Informatik an der Stanford University
- 11. Januar: Arthur Scargill, gründer der Socialist Labour Party
- 11. Januar: Fischer Black, Wirtschaftswissenschaftler († 1995)
- 13. Januar: Richard Anthony, französischer Sänger
- 13. Januar: Shiv Kumar Sharma, indischer Santurvirtuose
- 14. Januar: Jack Jones, US-amerikanischer Sänger
- 16. Januar: Hermann Seimetz, deutscher Politiker und MdL
- 18. Januar: Anthony Giddens, britischer Soziologe
- 18. Januar: Werner Olk, ehemaliger deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 19. Januar: Hartwig Henze, Richter am Bundesgerichtshof
- 19. Januar: Manfred Osten, deutscher Autor und Kulturhistoriker
- 21. Januar: Wolfman Jack, US-amerikanischer Discjockey († 1995)
- 23. Januar: Georg Baselitz, deutscher Maler und Bildhauer
- 23. Januar: Theo-Ben Gurirab, Premierminister der Republik Namibia
- 24. Januar: Arndt von Bohlen und Halbach, letzter Spross der Krupp-Dynastie († 1986)
- 25. Januar: Leiji Matsumoto, japanischer Mangaka
- 25. Januar: Vladimir Vysotzkij, russischer Sänger, Poet und Schauspieler († 1980)
- 25. Januar: Wladimir Semjonowitsch Wyssozki, russischer Schauspieler, Dichter und Sänger († 1980)
- 25. Januar: Etta James, US-amerikanische R&B, Blues und Gospel Sängerin
- 28. Januar: William Voltz, deutscher Schriftsteller († 1984)
- 29. Januar: James Jamerson, US-amerikanischer Bassist († 1983)
- 31. Januar: Eike Reuter, deutscher Kirchenmusiker, Landeskirchenmusikdirektor von Thüringen († 2005)
- 31. Januar: Beatrix (Niederlande), Königin der Niederlande
- 1. Februar: Edith Mathis, Schweizer Sopranistin
- 2. Februar: Sergio Ortega, chilenischer Komponist und Pianist († 2003)
- 2. Februar: Ian Brady, ging als Moormörder in die englische Kriminalgeschichte ein
- 3. Februar: Tony Marshall, deutscher Schlagersänger
- 5. Februar: John Guare, US-amerikanischer Bühnenautor
- 7. Februar: Friedrich Karl Barth, Pfarrer und Liedautor
- 11. Februar: Mohamed Gammoudi, tunesischer Leichtathlet
- 13. Februar: Oliver Reed, britischer Schauspieler († 1999)
- 13. Februar: Carmela Corren, israelische Schlagersängerin
- 16. Februar: John Corigliano, US-amerikanischer Komponist
- 18. Februar: Elke Erb, deutsche Lyrikerin und Schriftstellerin
- 18. Februar: Louis-Marie Billé, Erzbischof von Lyon und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 2002)
- 18. Februar: István Szabó, Filmregisseur
- 19. Februar: Josef Duchač, deutscher Politiker
- 20. Februar: Inge Lønning, norwegischer Theologe und konservativer Politiker
- 20. Februar: Richard Beymer, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. Februar: Lester Bird, antiguanischer Politiker
- 22. Februar: Christa Luft, deutsche Politikerin, Wirtschaftsministerin
- 22. Februar: Predrag Ostojić, jugoslawischer Schachmeister († 1996)
- 23. Februar: Paul Eich, deutscher Fußballspieler
- 23. Februar: Paul Morrissey, US-amerikanischer Filmregisseur
- 24. Februar: Philip Knight, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Nike Inc
- 25. Februar: Herb Elliott, australischer Mittelstreckenläufer
- 25. Februar: Reinhold Wosab, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 26. Februar: Hans Haid, österreichischer Volkskundler, Bergbauer und Mundartdichter
- 28. Februar: Klaus Staeck, politischer Graphiker
- 1. März: Adi Rinner, österreichischer Komponist und Dirigent
- 2. März: Egon Matzner, österreichischer Volkswirtschaftler und Finanzwissenschaftler († 2003)
- 2. März: Ricardo Lagos, Präsident von Chile
- 3. März: Bruno Bozzetto, italienischer Cartoonanimator
- 4. März: Werner Jacob, deutscher Organist und Komponist
- 4. März: Adam Daniel Rotfeld, polnischer Politiker
- 4. März: Kito Lorenc, sorbisch-deutscher Schriftsteller, Lyriker und Übersetzer
- 7. März: David Baltimore, US-amerikanischer Mikrobiologe
- 8. März: Friedrich Laux, deutscher Prähistoriker
- 11. März: Christian Wolff (Schauspieler), deutscher Schauspieler
- 13. März: Hans-Joachim Hespos, deutscher Komponist und Verleger
- 14. März: Glauber Rocha, brasilianischer Filmregisseur († 1981)
- 14. März: Günter Harder, deutscher Mathematiker
- 15. März: Jürgen Schweinebraden, Galerist und Publizist
- 15. März: Dieter Hömig, seit 1995 Richter am Bundesverfassungsgericht
- 17. März: Rudolf Chametowitsch Nurejew, Ballett-Tänzer († 1993)
- 17. März: Keith Michael Patrick O'Brien, Erzbischof von St. Andrews und Edinburgh und Kardinal
- 18. März: Álfrún Gunnlaugsdóttir, Schriftstellerin
- 18. März: Charley Pride, US-amerikanischer Country-Sänger
- 23. März: Federica de Cesco, Schweizer Schriftstellerin
- 24. März: David Irving, britischer Historiker und Holocaustleugner
- 25. März: Dietrich Stobbe, deutscher Politiker, Regierender Bürgermeister von Berlin
- 25. März: Daniel Buren, französischer Maler und Bildhauer
- 25. März: Hoyt Axton, US-amerikanischer Country-Musiker († 1999)
- 26. März: Anthony James Leggett, Professor für Physik und Nobelpreisträger
- 27. März: Hansjörg Schneider, Schweizer Schriftsteller und Dramatiker
- 30. März: Klaus Schwab, Schweizer Wirtschaftswissenschaftler, Gründer des Weltwirtschaftsforums
- 31. März: Dietmar Schlee, deutscher Politiker († 2002)
- 1. April: Ali MacGraw, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. April: Ralf Petersen, deutscher Komponist
- 2. April: Hans-Michael Rehberg, deutscher Schauspieler und Regisseur
- 2. April: Martine Franck, Fotografin
- 7. April: Freddie Hubbard, US-amerikanischer Jazz-Trompeter
- 7. April: Spencer Dryden, US-amerikanischer Schlagzeuger († 2005)
- 8. April: Kofi Annan, Generalsekretär der Vereinten Nationen, Friedensnobelpreisträger
- 8. April: Thomas Langhoff, Theaterregisseur
- 9. April: Wiktor Tschernomyrdin, ist ein russischer Politiker
- 11. April: Kurt Moll, deutscher Opernsänger
- 11. April: Eckart Kuhlwein, deutscher Politiker
- 11. April: Franz Nuscheler, deutscher Politologe
- 12. April: Norman Paech, deutscher Völkerrechtler, Professor und MdB
- 13. April: Klaus Lehnertz, deutscher Leichtathlet
- 14. April: Bruce Alberts, US-amerikanischer Biochemiker und Präsident der National Academy of Sciences
- 15. April: Manfred Zucker, deutscher Schachproblemkomponist
- 15. April: Walter Scholz, deutscher Trompeter (volkstümliche Musik)
- 17. April: Teddy Parker, deutscher Sänger und Rundfunkmoderator
- 18. April: Hannes Androsch, Politiker, Unternehmer
- 20. April: Betty Cuthbert, australische Leichtathletin
- 20. April: Manfred Kinder, deutscher Leichtathlet
- 24. April: Michael Koser, deutscher Schriftsteller
- 26. April: Ellen Schlüchter, deutsche Rechtswissenschaftlerin († 2000)
- 26. April: Heinz Strehl, ehemaliger Fußballspieler († 1986)
- 26. April: Duane Eddy, US-amerikanischer Gitarrist
- 27. April: Reinhard von Schorlemer, deutscher Politiker
- 29. April: Klaus Voormann, deutscher Musiker und Grafiker
- 30. April: Jürgen Schmidt, deutscher Schauspieler († 2004)
- 30. April: Larry Niven, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller
- 1. Mai: Renate Köhler, Rechtsextreme Politikerin (DVU)
- 2. Mai: Moshoeshoe II., ehemaliger König von Lesotho († 1996)
- 8. Mai: Jean Giraud, Franko-belgischer Comic-Zeichner
- 10. Mai: Manuel Santana, ehemaliger spanischer Tennisspieler
- 10. Mai: Marina Vlady, französische Schauspielerin
- 11. Mai: Carla Bley, US-amerikanische Musikerin und Komponistin
- 13. Mai: Horst Tappe, deutscher Fotograf († 2005)
- 15. Mai: Mireille Darc, französische Schauspielerin
- 16. Mai: Albrecht Müller, deutscher Politiker und MdB
- 16. Mai: Monique Laederach, Schweizer Schriftstellerin und Literaturkritikerin († 2004)
- 16. Mai: Ivan Sutherland, US-amerikanischer Pionier der Computergrafik
- 18. Mai: Erich Arndt, deutscher Tischtennisspieler
- 18. Mai: Ole Haldrup, ein Limerickautor
- 18. Mai: Giuliano Amato, italienischer Politiker; Ministerpräsident
- 20. Mai: Astrid Kirchherr, Fotografin und Künstlerin
- 21. Mai: Urs Widmer, Schweizer Schriftsteller
- 23. Mai: Gisela Babel, deutsche Politikerin und MdB
- 24. Mai: Kai Simons, finnischer Mediziner & Biochemiker
- 24. Mai: Tommy Chong, Schauspieler und Musiker
- 25. Mai: John Davies, neuseeländischer Leichtathlet, Olympiamedaillengewinner († 2003)
- 25. Mai: Raymond Carver, US-amerikanischer Autor von Kurzgeschichten und Gedichten († 1988)
- 26. Mai: Teresa Stratas, kanadische Sopranistin griechischer Abstammung
- 26. Mai: William Bolcom, US-amerikanischer Komponist
- 28. Mai: Prince Buster, jamaikanischer Ska-Musiker
- 28. Mai: Jerry West, US-amerikanischer Basketballspieler
- 30. Mai: Hanns-Ekkehard Plöger, deutscher Rechtsanwalt und Notar († 2005)
- 31. Mai: John Prescott, britischer Politiker, stellvertretender Premierminister
- 5. Juni: Karin Balzer, deutsche (DDR) Leichtathletin
- 7. Juni: Joel Blahnik, US-amerikanischer Komponist und Lehrer
- 9. Juni: Charles Wuorinen, US-amerikanischer Komponist
- 10. Juni: Alexander von Stahl, deutscher Jurist
- 11. Juni: Peter Eigen (Jurist), deutscher Jurist
- 16. Juni: Joyce Carol Oates, US-amerikanische Schriftstellerin
- 19. Juni: Karl Moik, österreichischer Fernsehmoderator und Entertainer
- 22. Juni: Peter Griese, deutscher Science-Fiction-Autor († 1996)
- 27. Juni: Konrad Kujau, Fälscher der Hitler-Tagebücher († 2000)
- 28. Juni: Gerhard Dickel, Kirchenmusikdirektor, Kantor, Organist und Musikprofessor († 2003)
- 29. Juni: Rolf Peffekoven, deutscher Finanzwissenschaftler
- 30. Juni: William Mills, ehemaliger Leichtathlet aus den USA

2. Halbjahr


- 2. Juli: Hauke Strübing, deutscher Radiomoderator und Herausgeber
- 2. Juli: David Owen, britischer Außenminister, EU-Sonderbeauftragter für den Balkan
- 2. Juli: Alexander von Schlippenbach, Jazzpianist und Komponist
- 3. Juli: Bolo Yeung, chinesischer Filmschauspieler
- 4. Juli: Bill Withers, Sänger und Songschreiber
- 4. Juli: Jerry Rubin, US-amerikanischer Sozial-Aktivist († 1994)
- 8. Juli: Günter Lüttge, deutscher Politiker
- 9. Juli: Sanjeev Kumar, indischer Filmschauspieler († 1985)
- 9. Juli: Brian Dennehy, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. Juli: Christoph Lindert, deutscher Schauspieler († 2005)
- 13. Juli: Michael Verhoeven, deutscher Filmregisseur
- 13. Juli: Helga Königsdorf, thüringische Mathematikerin und Schriftstellerin
- 15. Juli: Enrique Figuerola, kubanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 16. Juli: Frank Hoffmann, Schauspieler
- 17. Juli: Hartmut Bagger, deutscher General und Generalinspekteur der Bundeswehr
- 17. Juli: Franz Alt (Journalist), deutscher Journalist und Buchautor
- 18. Juli: Ian Stewart (Musiker), britischer Pianist († 1985)
- 18. Juli: Paul Verhoeven (Niederlande), niederländischer Filmregisseur
- 19. Juli: Dom Moraes, indischer Schriftsteller, Poet und Journalist († 2004)
- 19. Juli: Richard Jordan, US-amerikanischer Schauspieler († 1993)
- 19. Juli: Kurt van Haaren, Vorsitzender der Deutschen Postgewerkschaft († 2005)
- 20. Juli: Aslan Abaschidse, adscharischer Staatspräsident
- 20. Juli: Diana Rigg, britische Schauspielerin
- 20. Juli: Dennis Budimir, Jazzgitarrist
- 20. Juli: Natalie Wood, US-amerikanische Schauspielerin († 1981)
- 21. Juli: Hermann Schulz, deutscher Schriftsteller und Verleger
- 21. Juli: Francesco Gioia, Erzbischof der römisch-katholischen Kirche
- 21. Juli: Les Aspin, US-Politiker und -Verteidigungsminister († 1995)
- 23. Juli: Götz George, deutscher Schauspieler
- 23. Juli: Juliet Anderson, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 26. Juli: Lothar Böhme, deutscher Maler
- 27. Juli: Gary Gygax, Erfinder des Fantasy-Rollenspiels Dungeons and Dragons
- 27. Juli: Jerry Juhl, US-amerikanischer Drehbuchautor († 2005)
- 28. Juli: Alberto Fujimori, peruanischer Politiker und Präsident Perus (1990–2000)
- 28. Juli: Chuan Leekpai, thailändischer Staatsmann, Premierminister
- 29. Juli: Klaus Töpfer, deutscher Politiker
- 29. Juli: Enzo G. Castellari, italienischer Regisseur
- 29. Juli: Peter Jennings, US-amerikanischer Journalist († 2005)
- 2. August: Brunhilde Hendrix, deutsche Leichtathletin
- 2. August: Friedhelm Konietzka, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 3. August: Ingrid Caven, deutsche Chanson-Sängerin und Schauspielerin
- 4. August: Bernd Wiesemann, deutscher Komponist, Pianist, Musikpädagoge und Konzeptkünstler
- 7. August: Giorgio Giugiaro, italienischer Industriedesigner
- 9. August: Robert Zollitsch, 14. Erzbischof der Erzdiözese Freiburg
- 9. August: Otto Rehhagel, deutscher Fußballtrainer und -spieler
- 9. August: Rod Laver, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 9. August: Leonid Kutschma, ukrainischer Politiker
- 10. August: Grit Boettcher, deutsche Schauspielerin
- 10. August: Grit Böttcher, deutsche Schauspielerin
- 10. August: Lars Amble, schwedischer Schauspieler und Theaterregisseur
- 16. August: Rocco Granata, Unterhaltungskünstler und Schlagersänger
- 17. August: Hubert Markl, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft (MPG)
- 21. August: Nicolás Ardito Barleta Vallarino, 39. Staatspräsident von Panama
- 21. August: Kenny Rogers, US-amerikanischer Countrysänger und Schauspieler
- 21. August: Wolfgang Wiltschko, Zoologe und Verhaltensforscher
- 24. August: Elmar Altvater, deutscher Politikwissenschaftler
- 25. August: Frederick Forsyth, britischer Schriftsteller
- 28. August: Paul Martin (Politiker), kanadischer Politiker, Premierminister
- 28. August: Hans-Peter Kirchhof, Richter am Bundesgerichtshof
- 29. August: Elliott Gould, US-amerikanischer Schauspieler
- 31. August: Martin Bell (Politiker), ehemaliger britischer Nachrichtensprecher und Politiker
- 2. September: Ursula Lillig, deutsche Schauspielerin († 2004)
- 3. September: Caryl Churchill, englische Autorin von Dramen
- 5. September: Piotr Lachert, polnischer Komponist, Pianist sowie Dichter
- 8. September: Wibke Bruhns, deutsche Journalistin
- 8. September: Wolfgang Bötsch, deutscher Politiker
- 9. September: Henri-Claude Fantapié, französischer Dirigent
- 10. September: Karl Lagerfeld, Modeschöpfer, Designer und Fotografen
- 13. September: John Smith (Politiker), britischer Politiker († 1994)
- 13. September: Janusz Głowacki, polnischer Schriftsteller
- 15. September: Rafael Osuna, mexikanischer Tennisspieler († 1969)
- 22. September: Dean Reed, US-amerikanischer Schauspieler, Rock-'n'-Roll-Star und Countrysänger († 1986)
- 23. September: Maria Perschy, österreichische Filmschauspielerin († 2004)
- 26. September: Egon Eigenthaler, Werbegrafiker und Politiker
- 27. September: Günter Brus, österreichischer Aktionskünstler und Maler
- 28. September: Mjetschyslau Hryb, Präsident von Weißrussland
- 28. September: Ben E. King, schwarzer Soulsänger
- 29. September: Michael Stürmer, deutscher Historiker
- 29. September: Wim Kok, niederländischer Politiker, 1994–2002 Ministerpräsident
- 30. September: Dieter Hundt, deutscher Unternehmer
- 30. September: Gerd Aberle, deutscher Wirtschaftswissenschaftler
- 30. September: Kees Vlak, niederländischer Komponist und Musiker
- 1. Oktober: Gerhard Schwenzer, deutscher Theologe
- 1. Oktober: Stella Stevens, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. Oktober: Günther Storck, katholischer Priester und sedisvakantistischer Bischof († 1993)
- 3. Oktober: Eddie Cochran, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Star († 1960)
- 4. Oktober: Willi Schulz, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 4. Oktober: Kurt Wüthrich, Schweizer Chemiker
- 6. Oktober: Peter Gosse, deutscher Lyriker, Prosaautor und Essayist
- 7. Oktober: Ann Haydon-Jones, britische Tennis- und Tischtennisspielerin
- 8. Oktober: Fred Stolle, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 9. Oktober: Arno Wyzniewski, deutscher Schauspieler († 1997)
- 9. Oktober: Heinz Fischer, österreichischer Bundespräsident
- 10. Oktober: Horst Rehberger, deutscher Politiker
- 10. Oktober: Daidō Moriyama, japanischer Fotograf
- 13. Oktober: Christiane Hörbiger, österreichische Schauspielerin
- 14. Oktober: John Dean, Rechtsberater von Richard Nixon
- 14. Oktober: Melba Montgomery, US-amerikanischere Country-Musikerin
- 16. Oktober: Christa Päffgen, deutsches Model und Sängerin († 1988)
- 17. Oktober: Evel Knievel, US-amerikanischer Motorradstuntman
- 18. Oktober: Guy Roux, ehemaliger französischer Fußballtrainer
- 19. Oktober: Renata Adler, US-amerikanische Journalistin und Schrifstellerin
- 22. Oktober: Claus Hipp, deutscher Unternehmer
- 22. Oktober: Christopher Lloyd, US-amerikanischer Schauspieler
- 23. Oktober: Henry John Heinz III, US-amerikanischer Senator († 1991)
- 25. Oktober: Michael Buselmeier, deutscher Schriftsteller
- 25. Oktober: Basile Georges Casmoussa, irakischer katholischer Erzbischof
- 26. Oktober: Wolfgang Behrendt (Politiker), deutscher Politiker, MdB
- 26. Oktober: Bernadette Lafont, französische Theater- und Filmschauspielerin
- 27. Oktober: Edda Moser, deutsche Sängerin
- 27. Oktober: Elliot del Borgo, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 28. Oktober: Jan-Jürgen Wasmuth, deutscher Komponist und Kirchenmusiker
- 28. Oktober: Peter Krassa, österreichischer Autor († 2005)
- 29. Oktober: Gerhard Neuser, ehemaliger deutscher Fußballspieler († 1993)
- 29. Oktober: Ralph Bakshi, US-amerikanischer Filmregisseur
- 30. Oktober: Werner Lensing, deutscher Politiker und MdB
- 31. Oktober: Henning Scherf, Bremer Politiker
- 2. November: Sophia von Griechenland, Königin von Spanien
- 2. November: Lutz von Rosenstiel, Professor für Organisations- und Wirtschaftspsychologie
- 2. November: Pat Buchanan, US-Politiker, Journalist
- 3. November: Wolfgang Gerber, Richter am Bundesgerichtshof
- 5. November: Joe Dassin, französischer Sänger († 1980)
- 6. November: Joachim Starck, deutscher Richter am Bundesgerichtshof
- 7. November: Barry Newman, US-amerikanischer Schauspieler
- 8. November: Murtala Mohammed, Militärdiktator und Staatspräsident von Nigeria († 1976)
- 10. November: Fethullah Gülen, moderner Denker aus der Türkei
- 10. November: Eberhard Rinne, Richter am Bundesgerichtshof von 1986 bis 2003
- 12. November: Richard May, britischer Jurist und Politiker. Internationaler Strafgerichtshof († 2004)
- 12. November: Benjamin William Mkapa, tansanischer Politiker
- 13. November: Jean Seberg, US-amerikanische Schauspielerin († 1979)
- 14. November: Karla Schneider, deutsche Schriftstellerin
- 16. November: Robert Nozick, US-amerikanischer Philosoph († 2002)
- 17. November: Gordon Lightfoot, kanadischer Folk-Musiker
- 18. November: Karl Schranz, österreichischer Skirennläufer
- 22. November: Eleanor Rosch, US-amerikanische Psychologin
- 23. November: Herbert Achternbusch, deutscher Schriftsteller
- 24. November: Francisco Rodríguez, 42. Staatspräsident von Panama
- 24. November: Oscar Robertson, US-amerikanischer Basketballspieler
- 24. November: Charles Starkweather, US-amerikanischer Serienmörder († 1959)
- 25. November: Hans Brenner, österreichischer Schauspieler († 1998)
- 26. November: Hans Georg Wagner, deutscher Politiker
- 26. November: Rich Little, kanadischer Komiker
- 26. November: Porter Johnston Goss, US-amerikanischer Politiker
- 29. November: Eberhard Hertel, deutscher Sänger
- 30. November: Jean Eustache, französischer Filmregisseur († 1981)
- Leipzig ist die größte Stadt in Sachsen sowie eines der sechs Oberzentren dieses Bundeslandes. Zusammen mit Halle bildet Leipzig den Ballungsraum Leipzig-Halle. Leipzig ist Bestandteil der „Metropolregion Sachsendreieck“. Der Name der Stadt leitet sich vom slawischen Lipsk (Linden-Ort) - so die bis heute im Sorbischen übliche Bezeichnung - ab. Poetisch spricht man seit Goethe von „Klein-Paris“ oder auch „Pleiß-Athen“ (nach dem Fluss Pleiße). Im Jahre 1165 verlieh Markgraf Otto der Reiche von Meißen Leipzig das Stadtrecht und das Marktprivileg. Heute hat Leipzig den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz eines der drei Regierungsbezirke des Freistaates Sachsen. Nächstgrößere Städte sind Berlin, etwa 145 km nordöstlich; Prag, etwa 195 km südöstlich und Frankfurt am Main, etwa 295 km südwestlich von Leipzig. Die Einwohnerzahl Leipzigs überschritt etwa 1870 die Grenze von 100.000, wodurch sie offiziell zur Großstadt wurde. Heute hat Leipzig knapp eine halbe Million Einwohner.

Geografie

Großstadt Leipzig liegt im Zentrum der Leipziger Tieflandsbucht einem Teil der Norddeutschen Tiefebene und fast im Schwerpunkt der drei benachbarten Landeshauptstädte Dresden, Magdeburg und Erfurt. Durch die Stadt fließt die Weiße Elster, in die hier die Pleiße, die Luppe und die Parthe münden. Mit Leipzig wird vor allem die Pleiße in Verbindung gebracht, die unmittelbar am Stadtzentrum vorbeifließt. Anfang der 1950er Jahre wurden die Pleiße und ein Teil des Elstermühlgrabens wegen der Wasserverschmutzung durch die Braunkohleverarbeitung südlich von Leipzig verrohrt und teilweise auch zugeschüttet, sodass Leipzig seinen Charakter als Flussstadt verlor. Seit den 1990er Jahren werden die Flussläufe nach und nach wieder freigelegt. Die höchsten Erhebungen sind der Monarchenhügel (159 m), der Fockeberg (153 m) sowie der Galgenberg (163 m, knapp außerhalb der Stadtgrenze). Leipzig zählt aktuell nach umfangreichen Eingemeindungen (Ende der 1990er Jahre) zu den flächengrößten Städten Deutschlands. Vorher war es, im Gegensatz dazu, eine der kompaktesten Großstädte. Die heutige Bevölkerungszahl hatte Leipzig bereits vor 1914 erreicht; vor Beginn des Zweiten Weltkriegs sogar über 700.000. Nach kriegsbedingtem Rückgang hat Leipzig vor allem seit Ende der 1980er Jahre erheblichen Bevölkerungsschwund zu verzeichnen, sodass heute die halbe Million Einwohner knapp unterschritten wurde, obwohl die kürzlichen Eingemeindungen die Fläche der Stadt etwa verdoppelten und mehrere große Industriegemeinden hinzukamen. Momentan steigt die Einwohnerzahl Leipzigs aber wieder langsam an.

Natur

Entlang der Flüsse zieht sich ein ausgedehntes Auwaldgebiet mitten durch die Stadt. Durch den Braunkohlentagebau wurde südlich von Leipzig ein Teil davon zerstört. Nach 1989 wurde der weitere Abbau gestoppt und mit der Rekultivierung der Tagebaurestlöcher begonnen. Inzwischen sind aus den gefluteten Tagebauen mehrere Seen als Leipziger Neuseenland entstanden, die eine gute Wasserqualität haben und der Naherholung dienen. Weitere Tagebaue befinden sich noch in der Flutung. Der Cospudener See liegt dem Leipziger Stadtzentrum am nächsten und dient schon gegenwärtig als Naherholungsgebiet.

Nachbargemeinden

Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Stadt Leipzig. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt:
- im Muldentalkreis (MTL): Borsdorf, Stadt Brandis und Stadt Naunhof
- im Leipziger Landkreis (L): Großpösna, Stadt Markkleeberg, Stadt Zwenkau, Kitzen und Stadt Markranstädt
- im Landkreis Delitzsch (DZ): Stadt Schkeuditz, Rackwitz, Krostitz, Jesewitz und Stadt Taucha

Stadtgliederung

Leipzig besteht aus 10 Stadtbezirken mit 63 Ortsteilen, siehe Liste der Ortsteile Leipzigs.

Stadtökologie

Die zu DDR-Zeiten betriebene Energiepolitik setzte sehr stark auf Braunkohle – so bezog Leipzig über 75% seines Stromverbrauchs aus dem „braunen Gold“. Als Teil der mitteldeutschen Straße der Braunkohle gab es gerade im Süden von Leipzig viele Tagebaue, der Grundwasserspiegel wurde abgesenkt und Biotope wurden zerstört. Doch auch die Fabrikabwässer hatten eine verheerende Wirkung für die Leipziger Umwelt. So wurde die Pleiße in den 1950er Jahren quasi für „tot“ erklärt, wenngleich heutzutage eine leichte Wiederbelebung des Flusses festzustellen ist. Doch dies waren nicht die einzigen Gründe dafür, dass die Region Leipzig-Halle zu den schmutzigsten Regionen der ehemaligen DDR gehörte. Die Altindustrie führte ebenso wie die Braunkohlekraftwerke zu einer enorm hohen Luftverschmutzung. Unsanierte Altbauwohnungen schluckten Energie ohne Ende und auch die Fernheizsysteme waren energetisch nicht sonderlich effektiv. Altlasten beeinflussten die Bodenqualität negativ - auch gab es wenige geordnete Mülldeponien. Das Grünfläche-je-Einwohner-Verhältnis ist 1990 sehr gering, ebenso wie der Pflegegrad der Wälder. Es gab kaum Nachpflanzungen für abgeholzte Bäume und großflächige Bodenversiegelungen vertrieben ganze Tierarten. Nach der Wende entstanden große Einkaufsparks auf der grünen Wiese und der Autoverkehr nahm stark zu. Doch auch die Arbeitslosigkeit stieg stark an, wobei die vielen Fabrikschließungen der Umwelt eine kleine Erholung gönnten. Ebenso wirkten sich die Abwanderungen in den Westen und die Umstellung von Kohle auf Erdgas positiv aus. Die Leipziger Wirtschaft stellt sich von Industrie auf Handel und Dienstleistung um, was wiederum zu einem Bauboom, gerade in der Innenstadt, führt. Die Verkehrsnetze werden ausgebaut, die Bodenversiegelung nimmt zu und auch die Lärmbelästigung steigt an. Dennoch kehren einige Tierarten zurück, so wurden 2001 bspw. 175 Käferarten in der Innenstadt entdeckt. Auch die grünen Innenhöfe der Großsiedlungen bilden wieder wichtige Stadtbiotope, da sie den Tieren Wärme und Futter bieten. Das Kleinklima der Stadt sollte aber auch durch Gebäudebegrünungen verbessert werden – jedoch machten die neuen Parkplatzmassen viele Erfolge wieder kaputt. Da bleibt es fast unnötig zu sagen, dass trotzdem 50 % der Stadtfläche Grünflächen sind. Allerdings ist ein Drittel auf Kleingartenvereine zurückzuführen (ca. 26% waren als Mitglied in einem Kleingartenverein aktiv). In den letzten Jahren setzt auch Leipzig verstärkt auf erneuerbare Energien – Schulen haben Solaranlagen auf dem Dach und Bauern stellen sich Windräder aufs Feld.

Geschichte und Religionen in Leipzig

Hauptartikel: Geschichte Leipzigs Als Gründungsjahr des Ortes an der Kreuzung der Via Imperii und der Via Regia gilt das Jahr 1165.

Wappen

Das Wappen der Stadt Leipzig zeigt in gespaltenem Schild, vorn in Gold einen rot gezungten und bewehrten schwarzen Löwen; hinten in Gold zwei blaue Pfähle. Der Löwe der Markgrafen zu Meißen und die sogenannten "Landsberger Pfähle" des Grafen von Landsberg sind alte wettinische Wappenbilder, die auf die Einbindung der Stadt Leipzig ins mittelalterliche Kursachsen verweisen. Nachweisen lässt sich das heutige Wappen erstmals 1468 als Siegel, auf denen vorher (um 1287) nur eine Burg bzw. eine Burg mit dem Löwen der Markgrafen zu sehen war. Der Unterschied zum Dresdner Wappen besteht lediglich in der Tingierung der Landsberger Pfähle, der zum Chemnitzer und DelitzscherWappen in der Anordnung der Schilde - beim Wappen des Leipziger Lands wurde dem Leipziger Wappen noch ein Fluss hinzugefügt. Die Stadtfarben sind blau-gelb.

Namensentwicklung

Einwohnerentwicklung

¹ Quelle: [http://www.statistik.sachsen.de/ Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen]

Politik

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das zunächst als Stadtverordnetenversammlung, nunmehr als Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums war zunächst der Stadtpräsident: (1990-1994) Friedrich Magirius (parteilos). Seit 1994 ist der Oberbürgermeister Vorsitzender des Stadtrats. Der Stadtrat wählte anfangs auch den Oberbürgermeister. Seit 1994 wird der Oberbürgermeister jedoch direkt vom Volk gewählt. In den letzten Jahren wurde die Leipziger Kommunalpolitik von einer informellen Koalition der großen Parteien CDU und SPD geprägt, in die fallweise auch die PDS einbezogen wurde (so genanntes Leipziger Modell). Dadurch wurde die Kontrollfunktion des gewählten Stadtrats weitgehend ausgehebelt. Es kam deshalb zum überraschenden Konkurs städtischer Unternehmen und verschiedenen Korruptionsfällen, die 2004 zur Beurlaubung des Stadtkämmerers und 2005 zur Beurlaubung eines beigeordneten Bürgermeisters führten.

Ergebnis der Stadtratswahl vom 13. Juni 2004