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Gouverneur (USA)Der Gouverneur in den USA ist der Regerungsvorsitzende eines US-Bundesstaates, vergleichbar den deutschen Ministerpräsident oder den österreichischen Landeshauptmann.
Die aktuelle Parteizugehörigkeit der 50 Gouverneure der US-Bundesstaaten
- 28 Republikaner
- 22 Demokraten
Liste gegenwärtiger US-Gouverneure
Gouverneure von US-Territorien:
Kategorie:USA
Kategorie:Liste (Personen)
Ministerpräsident Allgemein
Als Ministerpräsident bezeichnet man allgemein das politische Amt des Regierungschefs in parlamentarischen oder semi-präsidentiellen Demokratien.
Die Bezeichnungen Ministerpräsident und Premierminister werden als Übersetzung für die entsprechenden Ämter in nicht deutschsprachigen Ländern in der Regel synonym verwendet, wobei Premierminister eher dann vorherrscht, wenn bereits die Ausgangssprache eine entsprechende Wortbildung verwendet. So wird der britische Prime Minister in der Regel im Deutschen als Premierminister bezeichnet, während die Regierungschefs Spaniens (presidente del gobierno) und Italiens (Presidente del Consiglio [dei Ministri]) in der Regel als Ministerpräsidenten bezeichnet werden. Im französischen Falle (premier ministre) halten sich im Deutschen beide Formen in der Verwendung die Waage.
In parlamentarischen Demokratien wird der Ministerpräsident durch das Parlament gewählt (z.B. in den deutschen Ländern, in Großbritannien, Spanien, Italien), in semi-präsidentiellen Demokratien wie Frankreich oder Russland wird er durch den Präsidenten bestimmt.
Die weibliche Form wäre Ministerpräsidentin und Premierministerin. Die Anredeformel für Frauen ist "Frau Ministerpräsidentin" beziehungsweise für Männer "Herr Ministerpräsident".
Deutschland
In der föderalen Bundesrepublik Deutschland sind die Länder als eigenständige, teilsouveräne Staaten mit parlamentarischem Regierungssystem verfasst. Der in der Regel als Ministerpräsident bezeichnete Regierungschef (mit Ausnahme der Stadtstaaten: Der Bremer Regierungschef heißt offiziell Senatspräsident, zusammen mit einem weiteren Mitglied des Bremischen Senats trägt er den Titel "Bürgermeister"; der Hamburgische Senatspräsident trägt den Titel "Erster Bürgermeister"; der Regierungschef des Landes Berlin ist der "Regierende Bürgermeister") wird folgerichtig vom Landesparlament (Landtag) für die Dauer einer Legislaturperiode gewählt. Er bestimmt die Minister seines Kabinetts, das in einigen Ländern anschließend vom Landtag bestätigt werden muss, und bestimmt die Leitlinien der Regierungsarbeit. Neben dieser eigentlichen Regierungstätigkeit nimmt er regelmäßig die Vertretung seines Landes im Bundesrat wahr und übt dadurch starken Einfluss auf die Bundespolitik in Deutschland aus.
Das dem Ministerpräsidenten auf Bundesebene entsprechende Amt ist das des Bundeskanzlers.
Siehe auch
- Liste der Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer
Kategorie:Politischer Begriff
simple:Prime Minister
LandeshauptmannDer Landeshauptmann (Plural: Landeshauptmänner oder Landeshauptleute) ist in Österreich und Südtirol der Vorsitzende der Landesregierung.
Ursprünge
In der frühen Neuzeit war der Landeshauptmann ein Vertreter des Kaisers oder eines Landesfürsten. Die Befugnisse der Landeshauptleute wiesen von Land zu Land gewisse Unterschiede auf. Im Allgemeinen waren sie mit Aufgaben in der Finanzverwaltung befasst. Deshalb waren sie nicht nur dem Landesherren, sondern auch den Landständen gegenüber zur Rechenschaft verpflichtet. Später wurden neben den Landeshauptleuten Statthalter oder Gouverneure als rein kaiserliche Beamte berufen. Das Amt der Landeshauptmannschaft gab es nicht nur in den österreichischen Alpenländern, sondern zum Beispiel auch in Schlesien in der Ober- und Niederlausitz.
In Preußen war der Landeshauptmann (oder Landesdirektor) der höchste Beamte eines Provinzialverbandes als einem höheren Kommunalverband, der dem staatlichen Oberpräsidenten der jeweiligen Provinz unterstand.
In Österreich gibt es den Begriff Landeshauptmann in seiner heutigen Bedeutung erst seit der Gründung der Ersten Republik 1918. Die österreichische Bundesverfassung räumt dem Landeshauptmann eine besondere Stellung ein. Demnach ist er der wichtigste Vertreter des Staates (auch des Bundes) auf Landesebene.
Österreich
Der Landeshauptmann wird vom Landtag gewählt und vom Bundespräsidenten angelobt. In seiner Eigenschaft als Träger der mittelbaren Bundesverwaltung ist er der Bundesregierung verantwortlich. In der Ausübung der mittelbaren Bundesverwaltung wird er in der Regel aber durch das mit dem jeweiligen Ressort betraute Mitglied der Landesregierung (Landesrat) vertreten. In Wien ist der Bürgermeister gleichzeitig Landeshauptmann.
Zu den Aufgaben des Landeshauptmannes gehören:
- Vertretung des Landes nach außen, gegenüber der Bundesregierung, gegenüber den anderen Ländern und gegenüber Privaten
- Vorsitz der Landesregierung, Einberufung und Leitung der Sitzungen der Landesregierung
- Angelobung der Mitglieder der Landesregierung (Landesräte)
- Kundmachung der Gesetzesbeschlüsse im Landesgesetzblatt
- Ausübung der Bundesverwaltung auf Landesebene als gegenüber dem jeweiligen Bundesminister weisungsgebundenes Organ (mittelbare Bundesverwaltung), dazu gehören u. a. Gewerbe-, Wasser- und Forstrecht.
- in Krisenfällen Koordinator sämtlicher Behörden im Landesgebiet, einschließlich der Sicherheits- und Militärbehörden
- Vertretung des Landes in internationalen Belangen (z. B. Ausschuss der Regionen im Rahmen der EU bzw. ARGE Alpe-Adria)
In Österreich nicht gesetzlich verankert, aber realpolitisch einflussreich ist die Landeshauptleutekonferenz, in der der Landeshauptmann sein Bundesland vertritt. Weiters vertritt er in der Integrationskonferenz der Länder gemeinsam mit dem Landtagspräsidenten sein Bundesland.
Sein Stellvertreter ist der Landeshauptmannstellvertreter. In Vorarlberg wird dieser als Landesstatthalter bezeichnet.
-mann oder -frau?
Ob weibliche Landeshauptleute als Landeshauptmann oder Landeshauptfrau zu bezeichnen sind, ist immer noch Gegenstand öffentlicher Debatten. Diese Frage stellte sich erstmals mit dem Amtsantritt von Waltraud Klasnic (ÖVP) in der Steiermark am 23. Jänner 1996, die sich als Frau Klasnic oder Frau Landeshauptmann ansprechen ließ. Gabi Burgstaller (SPÖ), seit 7. März 2004 Amtsinhaberin in Salzburg, bevorzugt hingegen den Titel Landeshauptfrau.
Die österreichische Verfassung sieht zu dieser Frage seit 1. Juli 1988 vor, dass Amtsbezeichnungen in geschlechtsspezifischer Form verwendet werden können (Artikel 7 Absatz 3 B-VG). Die Verwendung der Bezeichnung Landeshauptfrau ist also jedenfalls durch die Verfassung gedeckt.
Dieselbe Frage stellt sich beispielsweise auch für die Amtsbezeichnung Bezirkshauptmann, den militärischen Dienstgrad Hauptmann und den Feuerwehrmann.
Entsprechend den österreichischen Gepflogenheiten wird manchmal die Gattin eines männlichen Amtsinhabers mit Frau Landeshauptmann angeredet. Die umgekehrte Form – Herr Landeshauptfrau – ist dagegen nicht üblich. Auch die Stellvertreter der Salzburger Landeshauptfrau bevorzugen bislang die Bezeichnung Landeshauptmannstellvertreter.
Siehe auch
- Liste der österreichischen Landeshauptleute
Südtirol
In Südtirol ist der Landeshauptmann Vorsitzender der Landesregierung. Er vertritt das Land nach außen und darf am Ministerrat in Rom teilnehmen, soweit Fragen des Landes Südtirol betroffen sind. Ihm werden zwei Stellvertreter zur Seite gestellt, von denen jeweils einer der deutschen und einer der italienischen Sprachgruppe angehören muss. Der Landeshauptmann wird vom Landtag gewählt. Die Wahlgesetzgebung fällt in die Zuständigkeit des Landes.
!Landeshauptmann
Republikanische Partei
Die Republikanische Partei (engl. Republican Party, auch als Republicans, oder Grand Old Party, GOP bezeichnet) ist eine der beiden großen Parteien der USA, neben der Demokratischen Partei. Derzeit gilt sie als die konservativere der beiden Parteien. Der aktuelle Präsident der USA, George W. Bush, wird von der Republikanischen Partei gestellt. Obwohl Bush auf den politischen Kurs der Partei am meisten Einfluss hat, ist nicht er, sondern Ken Mehlman Vorsitzender der Republican National Committee (seit Januar 2005). Die Republikaner kontrollieren auch das Legislative auf Bundesebene mit Mehrheiten im Senat und im Repräsentantenhaus. Ihr Wappentier ist der Elefant, und die inoffizielle Farbe (die bei Fernsehübertragungen von Wahlergebnissen auf der Landkarte erscheint) ist rot.
Geschichte
Die Republikanische Partei wurde am 28. Februar 1854 in Ripon, Wisconsin als Partei gegen die Ausbreitung der Sklaverei gegründet. Sie hatte nichts mit der namensähnlichen Demokratisch-Republikanischen Partei von Thomas Jefferson, mit denen sie häufig verwechselt wird und aus der die Demokratische Partei hervorging, zu tun. Die National-Republikanische Partei von Henry Clay kann auch nur indirekt als ihre Vorgängerin betrachtet werden, zumal viele in dieser Partei später bei den Whigs gearbeitet haben. Eine große Zahl des nördlichen Teils der Whig Party fand sich dann nach der republikanischen Parteigründung in der neuen Partei wieder, und brachte auch Bestandteile ihres früheren Parteiprogramms ein. Spätestens nach dem Ausbruch des US-Bürgerkriegs wechselten auch viele Demokraten der Nordstaaten (vor allem aus dem ländlichen Raum in Gegenden mit fruchtbarem Boden und wenig Landverpachtung), wegen der zunehmenden Dominanz des Südens in ihrer Partei, zu den Republikanern. Der erste Konvent der Partei fand am 6. Juli 1854 in Jackson, Michigan statt. Neben Mitgliedern der Whig-Partei kamen auch Teil der Free Soil Party und der American Party dazu.
In den Auseinandersetzungen um die Sklaverei sammelten sich deren Gegner bei den Republikanern, die 1860 auch die Wahl Abraham Lincolns (der 1846 für die Whigs schon in den Kongress gewählt worden war) zum ersten republikanischen Präsidenten durchsetzten. Sie behaupteten ihre Herrschaft im Weißen Haus bis 1884, als Grover Cleveland für die Demokraten wieder Präsident wurde. Seit ihrer Gründung stellten die Republikaner die überwiegende Mehrheit der US-Präsidenten.
Ursprünglich waren die Hauptbastionen der Republikaner der Nordosten, der mittlere Westen und die Westküste, während die Demokraten im Süden (wo die Republikaner als verhasste Yankees galten) in dem dünner besiedelten Teil des Westens (sofern das Gebiet als Staat dem Bund beigetreten war) dominierten. Heute hat sich dieses Verhältnis größtenteils umgekehrt.
Ideologie und Klientel der Republikanischen Partei
Die Republikaner sind, wie auch die Demokraten, eine Koalition verschiedener Interessengruppen, da die Koalitionsbildung in einem Mehrheitswahlsystem anders als beim Verhältniswahlsystem innerhalb der Parteien und nicht zwischen den Parteien stattfinden muss. Neben christlich-fundamentalistischen Kräften, die derzeit im Zentrum des Medieninteresses stehen, finden die Republikaner auch Unterstützung von Leuten, die für die Liberalisierung und Deregulierung der Wirtschaft eintreten, sowie für eine Politik der Aufrüstung und der selbstbewussten Verfolgung von nationalen Interessen, auch wenn diese innerhalb der UNO keinen Konsens finden. Traditionell erhalten sie viele Spenden nicht nur von Rüstungs- sondern auch von Tabakkonzernen und Ölfirmen. Umweltorganisationen und Firmen in den Neuen Medien bleiben ihr eher fern, aber seit den Kartellprozessen der Clinton-Regierung gegen Microsoft hat diese Firma, im Gegensatz zu ihren potentiellen Konkurrentinnen, ihre Spendentätigkeit deutlich erhöht. Mit Ausnahme der Gegenden mit reichen Vororten, wo die Partei eher für Steuersenkungen auftritt, nimmt sie ein starkes Profil gegen Abtreibung, homosexuelle Lebensgemeinschaften und Restriktionen beim Waffenbesitz ein. In den Auseinandersetzungen um die Gesundheitspolitik stehen Ärzte, Pharmafirmen, und Versicherungen eher den Republikanern näher, während Anwälte, denen ein Kostentreiben durch Klagen wegen Kunstfehler nachgesagt wird, eher auf Seite der Demokraten stehen. Weiter stehen die Republikaner für eine schnellere Exekutierung nach Verhängung der Todesstrafe.
Die Republikanische Partei rekrutiert ihre Wählerschaft tendenziell eher in den ländlichen Gebieten und in den Südstaaten der USA, während in den Küstenregionen und den größeren Städten (vor allem im Norden) eher demokratisch gewählt wird.
Präsidenten der Republikanischen Partei
- Abraham Lincoln, 1861–1865
- Ulysses Grant, 1869–1877
- Rutherford Hayes, 1877–1881
- James Garfield, 1881
- Chester Arthur, 1881–1885
- Benjamin Harrison, 1889–1893
- William McKinley, 1897–1901
- Theodore Roosevelt, 1901–1909
- William Taft, 1909–1913
- Warren G. Harding, 1921–1923
- Calvin Coolidge, 1923–1929
- Herbert Hoover, 1929–1933
- Dwight Eisenhower, 1953–1961
- Richard Nixon, 1969–1974
- Gerald Ford, 1974–1977
- Ronald Reagan, 1981–1989
- George H. W. Bush, 1989–1993
- George W. Bush, seit 2001
Siehe auch:
- Demokratische Partei
- Demokratisch-Republikanische Partei
- Liste der politischen Parteien in den USA
Weblinks
- [http://www.gop.com/ Republican National Committee]
Kategorie:US-amerikanische Partei
ja:共和党
ko:공화당 (미국)
simple:United States Republican Party
Kategorie:USA
Usa
ja:Category:アメリカ合衆国
ko:분류:미국
zh-min-nan:Category:Bí-kok Espaço em branco
Espaço em branco, conhecido também como apenas espaço, geralmente se refere ao caractere que inserimos entre duas palavras, frases ou união de letras.
Em um teclado eletrônico, utilizamos a chamada Barra de Espaço para gerar esse caractere.
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