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Gräser

Gräser

Als Gräser werden oft Pflanzenarten aus unterschiedlichen Pflanzenfamilien bezeichnet.
- Im engeren Sinne sind es allerdings die Süßgräser (Poaceae).
- Daneben werden oft auch die Sauergräser einfach Gräser genannt.
Als Sauergräser bezeichnet man Arten aus vier Familien:
  - Riedgräser (Cyperaceae)
  - Binsengewächse (Juncaceae)
  - Dreizackgewächse Juncaginaceae
  - Blumenbinsengewächse Scheuchzeriaceae. Kategorie:Botanik Kategorie:Gras

Süßgräser

Die Süßgräser (Poaceae, alter Name Gramineae), manchmal auch einfach Gräser genannt, sind eine der Bedecktsamer. Mit etwa 9000 en in gut 650 en ist diese eine der großen Familien der Blütenpflanzen. Süßgräser sind weltweit in allen Klimazonen vertreten. Süßgräser sind sehr oft krautige Pflanzen, manchmal auch holzige Pflanzen (beispielsweise Bambus) oder Kletterpflanzen.

Wichtige Merkmale und Begriffe

Blüten und Blütenstände

Die Süßgräser zeichnen sich durch eine charakteristische Reduzierung und Anordnung der Blüten aus: Den meist zwittrigen Blüten fehlt eine Blütenhülle. Sie sind dafür aber in trockenhäutige Tragblätter, die Spelzen, eingehüllt. Jeweils eine bis mehrere Blüten bilden einen Teilblütenstand, das Ährchen. Die Ährchen wiederum sind zu Rispen, Ähren oder Scheinähren vereinigt. Um den Überblick nicht zu verlieren, wird der Aufbau der Ährchen am besten in Listenform erklärt:
- Hüllspelzen: Am Grunde jedes Ährchens sitzen zwei, selten auch ein oder mehr als zwei Spelzen, die meist das ganze Ährchen einhüllen, die Hüllspelzen. Und zwar sitzt die äußere Hüllspelze auf der Unterseite der Ährchenachse, die innere auf der Oberseite.
- Deckspelzen: Den Hüllspelzen folgend sitzen auf der Ährchenachse in zweizeiliger Anordnung die Deckspelzen, von denen jede in ihrer Blattachsel Blüten trägt. Auf dem Rücken oder an der Spitze der Deckspelzen sitzt oft eine steife Borste, die Granne.
- Vorspelzen: Jede Blüte besteht aus einer Vorspelze, dann aus zwei kleinen Schüppchen, den "Schwellkörpern" oder "Lodiculae", drei Staublättern mit langen Staubfäden und einem Fruchtknoten mit zwei federigen Narben. Alle Süßgräser sind windbestäubt. Bei allergischen Menschen bewirkt diese Art der Pollenverbreitung den Heuschnupfen.

Halme und Blätter

Heuschnupfen Den "Stängel" der Süßgräser nennt man Halm. Im Gegensatz zu dem der Sauergräser ist der Halm der Süßgräser fast stets hohl und ist rund. Er ist durch Knoten (Einzahl: Nodus, Mehrzahl: Nodien) gegliedert. Genau betrachtet ist allerdings nicht der Halm verdickt, sondern die Basis der Blattscheiden (s. u.). Die Abschnitte zwischen den Nodien heißen Internodien. Sauergräser haben keine Nodien und Internodien. Auch die Blätter der Süßgräser haben eine ganz eigene Form: Der untere Teil, die Blattscheide, umfasst den Halm der Pflanze scheidig. Der obere Teil des Blattes, die Blattspreite, ist flächig und steht vom Halm ab. Am plötzlichen Übergang von der Blattscheide zur Blattspreite sitzt bei den meisten Arten ein häutiges Anhängsel, das "Blatthäutchen" oder "Ligula".

Ökologie

Süßgräser sind der dominante Pflanzentyp in vielen trockenen oder halbtrockenen Gebieten wie Steppen oder Savannen. Durch ihr schnelles Besiedeln sind sie oft erosionshemmend. Dadurch, dass der Vegetationspunkt bei Süßgräsern tief liegt und Blätter von unten nach oben "nachgeschoben" werden, vertragen die meisten Arten das Mähen oder Abweiden gut. Man nimmt an, dass die Evolution der Süßgräser mit der der großen Weidetiere parallel ging. Es handelt sich auf jeden Fall um eine moderne Pflanzengruppe.

Nutzung

Die Früchte der Süßgräser sind einsamige Schließfrüchte, die Karyopsen, die man meist Körner nennt. Sie enthalten oft viel Stärke. Deshalb befinden sich unter den Süßgräsern auch einige der wichtigsten Nahrungspflanzen des Menschen, es sind die Getreide wie: Reis, Mais oder Weizen. Große Bedeutung haben die Süßgräser außerdem als Futtermittel für Weidevieh.

Bekannte Vertreter

: Bambus (Bambusoideae) : Gerste (Hordeum) : Hafer (Avena) : Mais (Zea) : Reis (Oryza) : Roggen (Secale) : Weizen (Triticum) : Zitronengras (Cymbopogon) : Zuckerrohr (Saccharum)

Systematik

Es gibt 747 Gattungen bei den Poaceae. Die Familie Poaceae ist in 13 n von sehr ungleicher Größe unterteilt, die noch weiter in insgesamt 46 Tribus gegliedert sind. Die Unterfamilien können vom phylogenetischen Standpunkt aus zu zwei Hauptgruppen ("BEP clade", "PACCAD clade") zusammengefasst werden. Noch vor deren Trennung haben sich drei kleine Unterfamilien vom Stammbaum der Süßgräser abgespalten.
- Unterfamilie Anomochlooideae - mit zwei Tribus und je einer Gattung:
  - Tribus Anomochloeae
    - Anomochloa
  - Tribus Streptochaeteae
    - Streptochaeta
- Unterfamilie Pharoideae - mit einem Tribus und einer Gattung und ein bis zwölf Arten:
  - Tribus Phareae
    - Pharus
- Unterfamilie Puelioideae - mit zwei Tribus und je einer Gattung und mit 14 Arten:
  - Tribus Puelieae:
    - Puelia
  - Tribus Guaduelleae:
    - Guaduella  „BEP clade“
- Unterfamilie Bambus (Bambusoideae) - mit zwei Tribus und 98 Gattungen und ca. 1200 Arten:
  - Tribus Olyreae
  - Tribus Bambuseae (Auswahl):
    - Bambusa - ca. 120 Arten
    - Guadua
    - Chusquea - ca. 120 Arten
- Unterfamilie Ehrhartoideae (= Oryzoideae) - mit vier Tribus und 19 Gattungen und ca. 120 Arten:
  - Tribus Ehrharteae - mit vier Gattungen.
  - Tribus Phyllorachideae - mit zwei Gattungen.
  - Tribus Streptogyneae - mit einer Gattung.
  - Tribus Oryzeae (Auswahl):
    - Reis (Oryza) - ca. 20 Arten
      - Reis (O. sativa)
    - Zizania
      - Wildreis (Z. aquatica) Wildreis
- Unterfamilie Pooideae - mit 15 Tribus und 202 Gattungen und ca. 3300 Arten:
  - Tribus Ampelodesmeae
  - Tribus Aveneae
    - Straußgräser (Agrostis) - ca. 220 Arten
    - Strandhafer (Ammophila) - 3 Arten
    - Fuchsschwanzgräser (Alopecurus) - ca. 25 Arten
    - Glatthafer (Arrhenatherum) - 6 Arten
      - Glatthafer (A. elatius)
    - Hafer (Avena) - ca. 25 Arten
    - Reitgräser (Calamagrostis) - ca. 230 Arten
    - Schmielen (Deschampsia) - ca. 50 Arten
    - Staudenhafer (Helictotrichon) - ca. 50 Arten
    - Honiggräser (Holcus)
    - Glanzgräser (Phalaris) - ca. 15 Arten
    - Lieschgräser (Phleum)
  - Tribus Brachyelytreae
  - Tribus Brachypodieae
  - Tribus Bromeae
    - Trespen (Bromus) - ca. 100 Arten
  - Tribus Brylkinieae
  - Tribus Diarrheneae
  - Tribus Hainardieae
  - Tribus Lygeeae
  - Tribus Meliceae
    - Schwaden (Glyceria) - ca. 15 Arten
    - Perlgräser (Melica) - ca. 75 Arten
  - Tribus Nardeae
    - Borstgräser (Nardus)
  - Tribus Phaenospermatideae
  - Tribus Poeae
    - Zittergräser (Briza) - ca. 20 Arten
    - Knäuelgräser (Dactylis) - in Deutschland 2 Arten
    - Schwingel (Festuca) - ca. 470 Arten
    - Lolch (Lolium) - 8 Arten
    - Rispengräser (Poa) - ca. 200 Arten
    - Blaugräser (Sesleria) - 30-35 Arten
  - Tribus Stipeae
    - Pfriemengräser (Stipa) - ca. 300 Arten
  - Tribus Triticeae
    - Quecken (Elymus) - ca. 150 Arten
    - Gerste (Hordeum) - ca. 20 Arten
    - Weizen (Triticum)
    - Roggen (Secale)  „PACCAD clade“
- Unterfamilie Aristidoideae - mit einem Tribus und drei Gattungen und ca. 350 Arten:
  - Tribus Aristideae:
  - Aristida - ca. 330 Arten
- Unterfamilie Danthonioideae - mit einem Tribus und 26 Gattungen und ca. 250 Arten:
  - Tribus Danthonieae
    - Pampasgräser (Cortaderia) - ca. 20 Arten
      - Pampasgras (C. selloana)
    - Danthonia - ca. 100 Arten
- Unterfamilie Arundinoideae - mit einem Tribus und 14 Gattungen und 36 bis 38 Arten:
  - Tribus Arundineae
    - Phragmites - mit zwei bis drei Arten:
      - Schilfrohr (Ph. australis)
    - Pfeifengräser (Molinia) - 2 bis 5 Arten
    - Arundo
- Unterfamilie Chloridoideae - mit fünf Tribus und 145 Gattungen und ca. 1400 Arten:
  - Tribus Cynodonteae
    - Bouteloua
      - Büffelgras (B. dactyloides)
    - Hundszahngräser (Cynodon) - 8 Arten
  - Tribus Eragrostideae
    - Eleusine
    - Liebesgräser (Eragrostis) - ca. 300 Arten
    - Muhlenbergia - ca. 160 Arten
    - Sporobolus - ca. 160 Arten
  - Tribus Leptureae
  - Tribus Orcuttieae
  - Tribus Pappophoreae
- Unterfamilie Centothecoideae - mit zwei Tribus und 13 Gattungen und ca. 45 Arten:
  - Tribus Centotheceae
  - Centotheca
  - Tribus Thysanolaeneae
- Unterfamilie Panicoideae - mit sieben Tribus und 216 Gattungen und etwa 3270 Arten:
  - Tribus Andropogoneae
    - Andropogon - ca. 100 Arten
    - Chrysopogon
      - Vetiver (Chrysopogon zizanioides)
    - Coix - 5 Arten
    - Cymbopogon - ca. 50 Arten
      - Zitronengras (C. citratus)
    - Saccharum - ca. 35 Arten
      - Zuckerrohr (S. officinarum)
    - Mohrenhirsen (Sorghum)
    - Zea
      - Mais (Z. mays)
  - Tribus Arundinelleae
  - Tribus Gynerieae
  - Tribus Hubbardieae
  - Tribus Isachneae
  - Tribus Paniceae
    - Fingerhirsen (Digitaria)
    - Hühnerhirsen (Echinochloa)
      - Japanhirse (Echinochloa frumentacea)
    - Rispenhirsen (Panicum) - ca. 500 Arten
    - Paspalum - ca. 330 Arten
    - Lampenputzergräser (Pennisetum) - ca. 80 Arten
    - Borstenhirsen (Setaria) - ca. 150 Arten
      - Grüne Borstenhirse (Setaria viridis)
      - Fuchsrote Borstenhirse (Setaria pumila)
  - Tribus Steyermarkochloeae
- ohne Einordnung in eine Unterfamilie:
  - Tribus Eriachneae - mit zwei Gattungen:
    - Eriachne
    - Pheidochloa
  - Tribus Micraireae - mit einer Gattung:
    - Micraira Siehe auch: Sauergräser, Wuchsformen von Gräsern

Weblinks


- [http://pharm1.pharmazie.uni-greifswald.de/systematik/5_famili/poaceae.htm Familienbeschreibung und Beispiele] ! ja:イネ科 th:หญ้า

Sauergräser

Sauergräser (Cyperaceae), auch Riedgrasgewächse oder Riedgräser genannt, bildeten bisher die einzige Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Sauergrasartigen (Cyperales). Neue molekularbiologische Untersuchungen stellen sie allerdings zur Ordnung der Süßgrasartigen. Die Familie ist gegliedert in 98 Gattungen mit 4350 Arten. Der Schwerpunkt ihrer Verbreitung liegt im gemäßigten bis subarktischen Bereich beider Erdhemisphären. Die Arten wachsen überwiegend auf nassen Böden und sind manchmal Torfbildner.

Beschreibung

Sauergräser sind meistens mehrjährige Pflanzen mit grasartigem Habitus. Der Halm ist massiv bzw. markig, also nicht hohl, nie mit Knoten und oft dreikantig (beachte diese Gegensätze zu den Süßgräsern). Die Blätter sind grasartig schmal, mit geschlossenen oder selten auch offenen Blattscheiden. Die Blüten sind als Windbestäuber unscheinbar und entweder zwittrig oder eingeschlechtlich. Sie stehen zu vielen bis einzeln in Ährchen. Die Ährchen sind einzeln oder zu mehreren in Ähren, Rispen oder Köpfchen angeordnet. Die Frucht ist eine Nuss.

Systematik

Gattungen der Sauergräser mit Vertretern in Mitteleuropa:
- Seggen (Carex),
- Simsen (Scirpus),
- Wollgräser (Eriophorum),
- Sumpfbinsen (Eleocharis),
- Teichbinsen (Schoenoplectus),
- Zypergras (Cyperus),
- Moorbinsen (Isolepis),
- Quellbinsen (Blysmus),
- Strandbinsen (Bolboschoenus),
- Rasenbinsen (Trichophorum),
- Schnabelried (Rhynchospora),
- Kopfried (Schoenus),
- Schneidried (Cladium),
- Nackt-/Schuppenried (Kobresia). Umgangssprachlich werden manchmal auch die Binsengewächse (Juncaceae) als Sauergräser bezeichnet. Dies ist aufgrund der eigentlich korrekten Verwendung des Begriffes "Sauergräser" nur für die Familie Cyperaceae allerdings irreführend. Richtig ist aber, dass Sauergräser und Binsen, die früher einer gemeinsamen systematischen Überordnung angehörten (Juncanae), näher verwandt sind als mit den Süßgräsern. Bild:DiversitivePool.jpg|Tümpel mit Teichbinse (Schoenoplectus lacustris), rechts Bild:CarexArenaria.jpg|Sand-Segge (Carex arenaria) Bild:EleocharisUniglumis.jpg|Einspelzige Sumpfbinse (Eleocharis uniglumis)

Weblinks

Kategorie:Sauergräser ja:カヤツリグサ科

Binsengewächse

Die Pflanzenfamilie der Binsengewächse (Juncaceae) umfasst Stauden aus 6 Gattungen und enthält etwa 430 Arten.

Gattungen


- Distichia
- Binsen (Juncus) - etwa 300 Arten
- Hainsimsen (Luzula) - etwa 115 Arten
- Marsippospermum
- Oxychloe
- Rostkovia

Weblink


- [http://www.wsl.ch/staff/ueli.graf/cx/cx_genus-de.ehtml Überblick über die Familie in der Schweiz und angrenzender Gebiete.] Kategorie:Bedecktsamer

Juncaginaceae

Die Dreizackgewächse (Juncaginaceae) sind eine innerhalb der Bedecktsamer (Magnoliophyta). Diese kleine Familie enthält 18 Arten.

Beschreibung

Die Blätter sind schmal linealisch und zweizeilig am Halm angeordnet. Die meistens zwittrigen Blüten sind dreizählig. Die Blütenhüllblätter sind grün und verwelken schnell. Die sechs Staubblätter sind fast sitzend, also fast ohne Stiel. Der Fruchtknoten ist oberständig. Dreizack hat einsamige Nussfrüchte. Einzige in Mitteleuropa sind die Dreizacke (Triglochin) mit zwei Arten:
- Sumpf-Dreizack (Triglochin palustris). Diese Art wird 10 bis 50 cm hoch und ist nicht verzweigt. Alle Blätter entspringen am Grund der krautigen Pflanze. Der Querschnitt der linealen Blätter ist halbkreisförmig. Die kleinen grünen Blüten sitzen an einer ährigen Traube. Die 8 mm langen Früchtchen springen dreizackig auf (Name!). Standorte sind Sümpfe und nasse Wege. Die Art ist holarktisch verbreitet.
- Strand-Dreizack (Triglochin maritimum). Kategorie:Bedecktsamer

Scheuchzeriaceae

Die Blumenbinsengewächse, auch Blumensimsen- oder Blasenbinsengewächse, (Scheuchzeriaceae) sind eine innerhalb der Froschlöffelartige (Alismatales) (vormals wurden sie zu den Nixenkrautartigen (Najadales) gezählt). Es handelt sich um eine monotypische Familie: Die einzige Art ist die Blumenbinse (Scheuchzeria palustris L.), die nach der Form der Frucht auch Blasenbinse genannt wird. Der wissenschaftliche Familien- und Gattungsname erinnert an den Schweizer Biologen Johann Jakob Scheuchzer. Die Blumenbinse ist eine 10 bis 30 Zentimeter hohe, urtümliche Sumpfpflanze mit linealischen, binsenartigen, halbrunden, rinnigen Blättern, die wechselständig am aufrechten, zickzackförmig verlaufenden Stängel sitzen und am Blattgrund scheidig vergrößert sind. Im unteren Bereich ist der Stängel auch mit abgestorbenen Blattscheiden umgeben. Die Pflanze bildet kurze Rhizome und lange Ausläufer. Die gelbgrünen Blüten sind als sternförmige, drei- bis sechszählige Perigone in Trauben ausgebildet. Ihre Balgfrüchtchen sind schief-eiförmig und stark aufgeblasen; sie verbreiten sich schwimmend. Da sich die nordamerikanischen Exemplare in der Fruchtform etwas unterscheiden, werden sie als Variation Scheuchzeria palustris var. americana abgetrennt. Die Spezies ist auf Zwischenmoore und Hochmoorschlenken der nördlichen Hemisphäre beschränkt; sie gilt als Charakterart der Assoziation Caricetum limosae (Schlammseggen-Gesellschaft). In Mitteleuropa ist die Blumenbinse aufgrund des drastischen Rückganges intakter Zwischen- und Hochmoore nur noch sehr selten zu finden und wird beispielsweise auf der Roten Liste Deutschlands als „stark gefährdet“ eingestuft.

Siehe auch

Der deutsche Name Blumenbinse wird umgangssprachlich – wegen der Doppeldeutigkeit aber irreführend! – auch für die Schwanenblume (Butomus umbellatus) gebraucht. Kategorie:Bedecktsamer

Kategorie:Gras

Kategorie:Lebewesen - sonstige Kategorien

UN/LOCODE:USABN

Ashburn, Georgia

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