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Grahamland

Grahamland

Grahamland ist der nördliche Teil der Antarktischen Halbinsel und mit 383.000 km² das größte der drei Teilgebiete des britischen Antarktis-Territoriums. Die vorgelagerten Inseln wurde am 21. Februar 1832 von einer englischen Antarktis-Expedition unter John Biscoe entdeckt. Benannt ist das Land nach dem Admiral der Royal Navy, James Robert George Graham. Es wurde 1908 zum britischen Hoheitsgebiet erklärt. 1936 setzten das erste Mal Menschen einen Fuß auf dieses Gebiet. Die "British Graham Land Expedition" unter Leitung von John Rymill hatte zum Ziel diese Gegend - die sich während dieser Expedition als Teil der Antarktischen Halbinsel herausstellte - genauer zu erforschen. Neben Großbritannien erhebt auch Argentinien Anspruch auf Grahamland und stützt seine Behauptungen auf den wissenschaftlichen Nachweis, dass Grahamland und die umliegenden Inseln die natürliche Fortsetzung des südamerikanischen Festlands darstellen und Argentinien das nächstgelegene Land ist. Chile erhebt aus denselben Gründen Anspruch auf entsprechende Teile der Antarktis. Großbritannien unterhält in der Graham-Region mehrere Ganzjahres-Forschungsstationen. Kategorie:Antarktis Kategorie:Antarktische Halbinsel

Antarktische Halbinsel

Die Antarktische Halbinsel ist der nördlichste Teil des antarktischen Festlands und der einzige Teil dieses Kontinentes, der über den südlichen Polarkreis hinausragt. Sie liegt in der westlichen Hemisphäre gegenüber von Südamerika.

Bezeichnung

Lange Zeit wetteiferten die britische Bezeichnung Grahamland und der amerikanische Name Palmerland miteinander. Heute gilt Grahamland für den Teil der Halbinsel der nördlich einer Linie zwischen Kap Jeremy und Kap Agassiz liegt und Palmerland für den Teil südlich von dieser Linie. Zusätzlich gibt es noch die spanischen Bezeichnungen San Martín-Halbinsel (in Argentinien) und O'Higgins-Halbinsel (in Chile), die sich jedoch auf die gesamte Halbinsel beziehen.

Geografie und Klima

Die Halbinsel ist im hohen Grade gebirgig und steigt bis auf 2800 Meter an. Dieses Gebirge wird als Fortsetzung der südamerikanischen Anden betrachtet. Da die Halbinsel das mildeste Klima der Antarktis aufweist (Temperaturen im Sommer an der Küste 0°-3° Grad Celsius, im Winter -10° bis -20°) findet man hier und auf den vielen nahe gelegenen Inseln die höchste Konzentration von Forschungsstationen des antarktischen Kontinents. Hope Bay, 63º23' S 57º00' W, ist der nördlichste Teil der Halbinsel.

Politische Eingliederung

Die Halbinsel wird von Argentinien, Chile und Großbritannien beansprucht und in ihre jeweiligen Antarktisterritorien eingegliedert. Sie fällt jedoch wie der Rest der Antarktis unter den Antarktisvertrag. Kategorie:Antarktis Kategorie:Antarktische Halbinsel ja:南極半島

Britisches Antarktis-Territorium

Das Britische Antarktis-Territorium (engl. British Antarctic Territory) ist ein britisches Überseegebiet im Südatlantik. Es umfasst laut der EU das Gebiet der Falklandinseln sowie Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln. Weiterhin beansprucht Großbritannien ein Gebiet der Antarktis. Es umfasst die Antarktische Halbinsel, die Südlichen Orkneyinseln, die Südlichen Shetlandinseln und einen Sektor des Festlandes bis zum Südpol. Das Territorium wird, wie alle Ansprüche auf dem antarktischen Gebiet südlich des 60. Breitengrades, international nicht anerkannt, da es unter den Antarktisvertrag fällt, der eine Souveränität von Seiten eines Staates in der Antarktis verbietet. Bis auf mehrere Forschungsstationen verschiedener Nationen ist das Gebiet unbewohnt. Das gesamte Gebiet, insbesondere die Antarktische Halbinsel, wird ebenfalls in Teilen von Argentinien und Chile beansprucht (siehe dazu: Argentinisches Antarktisterritorium, Chilenisches Antarktisterritorium). Kategorie:Abhängiges Gebiet (Großbritannien) Kategorie:Antarktis ja:イギリス領南極地域

1832

Ereignisse


- 21. Februar: Entdeckung von Grahamland
- 27. Mai: Hambacher Fest
- 26. November: In New York geht die erste Straßenbahn der Welt, eine Pferdebahn, in Betrieb.
- Grundgesetze der Elektrolyse, später als Faradaysche Gesetze bezeichnet, werden entdeckt

Kultur


- 7. Februar: Uraufführung der Oper I Normanni a Parigi von Saverio Mercadante in Turin
- 16. Februar: Uraufführung der Oper Der Lastträger an der Themse von Conradin Kreutzer in Prag
- 16. März: Uraufführung der Oper Beatrice di Tenda von Vincenzo Bellini am Teatro la Fenice in Venedig
- 12. Mai: Uraufführung der Oper L'elisir d'amore (Der Liebestrank) von Gaetano Donizetti am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 1. Oktober: Uraufführung des Militärschauspiels His First Campaign von Adolphe Adam im Covent Garden in London
- 5. November: Uraufführung des historischen Melodrams The Dark Diamond von Adolphe Adam im Covent Garden in London

Geboren


- 6. Januar: Gustave Doré, französischer Maler und Graphiker († 1883)
- 13. Januar: Horatio Alger, US-amerikanischer Autor († 1899)
- 23. Januar: Édouard Manet, französischer Maler († 1883)
- 25. Januar: Paul Bronsart von Schellendorff, preußischer General und Kriegsminister († 1891)
- 27. Januar: Lewis Carroll, britischer Schriftsteller, Mathematiker und Fotograf († 1898)
- 28. Januar: Franz Wüllner, deutscher Komponist und Dirigent († 1902)
- 15. Februar: Nicolás Ruiz Espadero, kubanischer Pianist und Komponist († 1890)
- 18. Februar: Octave Chanute, amerikanischer Eisenbahningenieur und Luftfahrt-Pionier († 1910)
- 22. Februar: Alexander Meyer, deutscher Journalist, Liberaler und Freihändler
- 1. März: Ludwig Franzius, Baudirektor für Weserkorrektion († 1903)
- 1. März: Friedrich Grützmacher, deutscher Komponist und Cellist († 1903)
- 1. März: Josef Matras, österreichischer Schauspieler und Sänger († 1887)
- 12. März: Charles Cunningham Boycott, britischer Gutsverwalter in Irland († 1897)
- 12. März: Charles Friedel, französischer Chemiker († 1899)
- 18. März: Wenzel Lustkandl, österreichischer Politiker und Jurist († 1906)
- 4. April: Fedor Alexis Flinzer, deutscher Autor und Pädagoge († 1911)
- 8. April: Alfred Graf von Waldersee, Generalfeldmarschall Preußens († 1904)
- 14. April: Herbert Viktor Anton Pernice, Jurist († 1875)
- 15. April: Wilhelm Busch, deutscher Dichter, Maler und Zeichner († 1908)
- 5. Mai: Lazarus Immanuel Fuchs, deutscher Mathematiker († 1902)
- 20. Mai: Garretson W. Gibson, ehemaliger Präsident Liberias († 1910)
- 21. Mai: Hudson Taylor, christlicher Missionar in China († 1905)
- 25. Mai: Jules Blanchard, französischer Bildhauer († 1916)
- 14. Juni: Nikolaus Otto, deutscher Maschinenbauer und Erfinder des Ottomotors († 1891)
- 17. Juni: William Crookes, englischer Physiker, Chemiker und Wissenschaftsjournalist († 1919)
- 6. Juli: Maximilian von Mexiko, Kaiser von Mexiko († 1867)
- 12. Juli: Ernst Gebhardt, deutscher Liederdichter und Methodistenprediger († 1899)
- 29. Juli: Josef Schöffel, österreichischer Journalist und Politiker († 1910)
- 2. August: Carl Justi, deutscher Philosoph und Kunsthistoriker († 1912)
- 2. August: Henry Steel Olcott, Mitbegründer der Theosophischen Gesellschaft († 1907)
- 3. August: Ivan Zajc, kroatischer Komponist und Dirigent († 1914)
- 8. August: Georg I. (Sachsen), Thronfolger von Albert I. (Sachsen) († 1904)
- 12. August: Peter Soemer, deutscher Theologe und Dichter († 1902)
- 16. August: Wilhelm Wundt, deutscher Philosoph und Psychologe († 1920)
- 17. September: Wendelin Boeheim, Waffentechniker, Offizier, Journalist und Museumsbedienster († 1900)
- 20. September: Johann Joseph Abert, tschechischer Komponist († 1915)
- 21. September: Louis Paul Cailletet, französischer Physiker († 1913)
- 2. Oktober: Edward Tylor, britischer Anthropologe († 1917)
- 2. Oktober: Julius Sachs, deutscher Botaniker († 1897)
- 15. Oktober: Isabella Bishop, britische Reiseschriftstellerin († 1904)
- 20. Oktober: Anton Romako, österreichischer Maler († 1889)
- 21. Oktober: Gustav Langenscheidt, deutscher Sprachlehrer und Verlagsbuchhändler († 1895)
- 1. November: Richard B. Hubbard, 17. Gouverneur von Texas († 1901)
- 16. November: Paul Cérésole, Schweizer Politiker († 1905)
- 18. November: Adolf Erik Nordenskiöld, finnland-schwedischer Polarforscher († 1901)
- 29. November: Louisa May Alcott, US-amerikanische Schriftstellerin († 1888)
- 1. Dezember: Friedrich Helbig, deutscher Jurist und Schriftsteller († 1896)
- 8. Dezember: Bjørnstjerne Bjørnson, norwegischer Dichter und Politiker († 1910)
- 8. Dezember: Friedrich Junge, deutscher Biologe († 1905)
- 15. Dezember: Alexandre Gustave Eiffel, französischer Ingenieur († 1923)
- 15. Dezember: Gustave Eiffel, französischer Ingenieur († 1923)
- 16. Dezember: Wilhelm Foerster, deutscher Astronom († 1921)
- 16. Dezember: Wilhelm Julius Foerster, deutscher Astronom († 1921)

Gestorben


- 9. Januar: Karl von Kügelgen, Landschafts- und Historienmaler, russischer Hof- und Kabinettmaler (
- 1772)
- 3. Februar: Karl Viktor von Bonstetten, Schweizer Schriftsteller (
- 1745)
- 4. März: Jean-François Champollion, französischer Sprachwissenschaftler (
- 1790)
- 10. März: Muzio Clementi, klassischer Komponist (
- 1752)
- 12. März: Friedrich Kuhlau, deutscher Komponist (
- 1786)
- 22. März: Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (
- 1749)
- 24. April: Francis de Rottenburg, britischer General und Militärschriftsteller deutsch-polnischer Herkunft (
- 1757)
- 13. Mai: Georges Cuvier, französischer Naturforscher (
- 1769)
- 15. Mai: Carl Friedrich Zelter, deutscher Musiker (
- 1758)
- 31. Mai: Evariste Galois, französischer Mathematiker (
- 1811)
- 6. Juni: Jeremy Bentham, britischer Jurist und Philosoph (
- 1748)
- 28. Juni: Joseph Schreyvogel, österreichischer Schriftsteller (
- 1768)
- 8. Juli: Henry Raeburn, britischer Maler (
- 1756)
- 20. Juli: Karl Julius Weber, deutscher Schriftsteller und Satiriker (
- 1767)
- 22. Juli: Napoleon II., Sohn des Napoleon I. (
- 1811)
- 24. August: Nicolas Léonard Sadi Carnot, französischer Physiker (
- 1796)
- 31. August: Antoine-Léonard de Chézy, französischer Orientalist und Mitbegründer der Indologie (
- 1773)
- 2. September: Franz Xaver von Zach, deutsch-Österreichischer Astronom (
- 1754)
- 9. September: Bernhard Klein, deutscher Komponist (
- 1793)
- 21. September: Walter Scott, britischer Schriftsteller (
- 1771)
- 27. September: Karl Christian Friedrich Krause, deutscher Philosoph (
- 1781)
- 1. November: Julius von Voß, deutscher Schriftsteller (
- 1768)
- 14. November: Charles Carroll, letzter überlebender Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung der USA (
- 1737)
- 14. November: Rasmus Rask, dänischer Sprachforscher (
- 1787)
- 15. November: Jean-Baptiste Say, französischer Ökonom und Geschäftsmann (
- 1767)
- 18. Dezember: Philip Freneau, US-amerikanischer Dichter (
- 1752)
- 28. Dezember: Charles-Malo-François de Lameth, französischer General (
- 1757)
- 29. Dezember: Johann Friedrich Cotta, deutscher Verleger (
- 1764)
- 30. Dezember: Ludwig Devrient, deutscher Schauspieler (
- 1784) ko:1832년

John Biscoe

John Biscoe (
- 28. Juni 1794 in Middlesex; † 1843 auf See) war ein englischer Schiffskapitän und Entdecker. Er unternahm im Auftrag des englischen Handelshauses Enderby mit seinen Schiffen Tula und Lively von 1830 - 1832 eine Antarktis-Expedition zur Auffindung neuer Robbenfangplätze und entdeckte dabei Enderbyland, Grahamland und die Adelaide-Biscoe Islands im Südpolarmeer. Biscoe, John Biscoe, John Biscoe, John Biscoe, John Biscoe, John Biscoe, John

Royal Navy

Die Royal Navy ist die Kriegsmarine Großbritanniens. Bedingt durch die Insellage hat die britische Kriegsmarine in der Geschichte des Landes immer eine große Rolle gespielt. Das gilt sowohl bei der Verteidigung als auch für Imperialistische Expansion im Rahmen des British Empire. Die Royal Navy umfasste im Januar 2005 101 Kriegsschiffe sowie 76 Hilfs- und Versorgungsschiffe. Sie ist damit die drittgrößte Marine der Welt hinter den USA und Russland. Russland]

Präfix der Schiffe

Alle Kriegsschiffe der Royal Navy tragen als Namensbestandteil (ship prefix) HMS = Her (bzw. His) Majesty's Ship. Die Hilfsschiffe bilden den Royal Fleet Auxiliary Service und führen das Präfix RFA. Zusätzlich gibt es den Royal Marine Auxilliary Service, der ähnliche Aufgaben wie die RFA wahrnimmt, jedoch vorwiegend innerhalb der britischen Hoheitsgewässer aktiv ist. Diese Schiffe tragen den Zusatz RMAS.

Die 4 Truppenteile der Royal Navy

Die Surface Fleet

Die Surface Fleet besteht aus den Überwasserverbänden der Royal Navy. Sie bildet den größten Teil der britischen Marine. Insgesamt enthält die Surface Fleet etwa 80 Schiffe. Dazu gehören Flugzeugträger, Amphibische Landungsschiffe, Zerstörer, Fregatten, Patrouillenschiffe, Forschungsschiffe und Minensuchboote.

Submarine Service

Der Submarine Service umfasst die U-Boote der Royal Navy. Großbritannien setzt hierbei komplett auf atomgetriebene U-Boote. Aktuell sind 11 SSN und 4 SSBN U-Boote im Dienst. Eine Unterabteilung ist der Submarine Rescue Service (SRS). Dieser ist für die Rettung bzw. Bergung von verunglückten U-Booten zuständig und gilt neben den USA als weltweit führend auf diesem Gebiet. Der SRS ist mit mehreren LR5 Rettungs-U-Booten sowie ferngesteuerten Tauchrobotern des Typs Scorpio ausgestattet.

Der Fleet Air Arm

Der Fleet Air Arm besteht aus den Flugzeugen und Hubschraubern der Royal Navy. Die Anzahl der Luftfahrzeuge wurde seit Mitte der 1990er stark reduziert, da viele Flugzeuge und Hubschrauber den anderen Waffengattungen, Royal Air Force und British Army, zugeordnet wurden. Der Fleet Air Arm umfasst 2005:
- 26 Sea Harrier FA2 Kampfflugzeuge
- 12 Hawk T1 Kampfflugzeuge
- 9 Jetstream Trainingsflugzeuge
- 44 Merlin EH-101 Helikopter
- 60 Sea King Helikopter
- 48 Sea Lynx Helikopter
- 6 Super Lynx Helikopter
- 9 Gazelle Helikopter

Royal Marines (RM)

Hauptartikel: Royal Marines Die Royal Marines sind die britische Marineinfanterie. Sie bestehen aus ca. 7.000 Soldaten. Ihre Aufgabe liegt insbesondere in der Vorbereitung und Durchführung von Landoperationen. Hierzu stehen den Royal Marines Landungsboote und Hubschrauber zur Verfügung. Zusätzlich gehören sie zu den wenigen Einheiten weltweit die über Landungshovercrafts verfügen. Nach ihrem Vorbild bauten die USA die US-Marines auf, mit denen die Royal Marines bis heute eng verbunden sind. Spezielle Ableger der Royal Marines existieren zudem in den Niederlanden und Australien. Diese können im Kriegsfall dem britischen Militär unterstellt werden. Zu den Royal Marines gehört auch die Spezialeinheit Special Boat Service (SBS). Der SBS wurde während des 2. Weltkriegs gemeinsam mit dem, der Armee unterstellten, Special Air Service gegründet. Die Hauptaufgaben liegen im Operieren hinter den feindlichen Linien, dem Vorbereiten von Landeoperationen sowie der Sabotage. Auch im Anti-Terrorkampf wird der SBS eingesetzt. Aufgrund seiner geheimem Aktivitäten wurde die Existenz des SBS bis in 1990er Jahre vom britischen Verteidigungsministerium bestritten. Noch heute werden keine offiziellen Angaben über SBS Einsätze und Soldaten gemacht.

Häfen der Royal Navy


- Portsmouth in Südengland ist der wichtigste Hafen der Royal Navy. Hier sind alle britischen Flugzeugträger, Zerstörer und Minensuchboote sowie ein Teil der Fregatten stationiert. Auch das Antarktisforschungsschiff HMS Endurance und mehrere Patrouillienboote sind in Portsmouth beheimatet. Zudem befindet sich hier das Hauptquartier der Royal Navy sowie das U-Boot Trainingszentrum Gosport.
- Devonport bei Plymouth beheimatet u.a. den Großteil der Fregatten, den Hubschrauberträger HMS Ocean und die neuen Landungsschiffe der Albion-Klasse. Auch die U-Boote der Trafalgar-Klasse sind in Devonport stationiert. Flächenmäßig ist Devonport die größte Marinebasis Europas.
- Faslane-on-Clyde in Schottland ist das Hauptquartier der strategischen Streitkräfte und der größte U-Boot Hafen Europas. Hier sind die britischen U-Boote der Vanguard-Klasse sowie der Swiftsure-Klasse stationiert. Im an die Basis grenzenden Stützpunkt Coulport werden die britischen Atomraketen, sowie ein Großteil der konventionellen Waffen gelagert.
- Rosyth bei Edinburgh ist der wichtigste britische Stützpunkt für die Wartung, Reparatur und Modernisierung von Kriegsschiffen. Außerdem werden dort alle ausgemusterten britischen Atom-U-Boote entsorgt. Im Zuge der Kostenreduzierung wird die Basis seit den 1990ern von der privaten Firma Babcock BES betrieben, ist jedoch weiterhin offizieller Marinestützpunkt. Als Wartungseinrichtung verfügt Rosyth nicht über eine permanente Flotte. Generell sind auf Basis jedoch mehrere Patrouillienboote zur Überwachung der schottischen Küstengewässer stationiert. Die Royal Navy unterhält zudem kleinere Flottenstützpunkte in der Kronkolonie Gibraltar, auf den Falklandinseln und in Brunei. Der britische Stützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean wird gemeinsam mit den USA genutzt. Auch auf Zypern bestehen zwei britische Stützpunkte, die von der Marine genutzt werden, Akrotiri und Dhekelia.

Luftwaffenstützpunkte der Royal Navy


- Yeovilton in Somerset ist Basis für die Sea Harrier der Royal Navy sowie die Hubschrauber vom Typ Sea Lynx . Die Royal Navy hält hier gemeinsam mit der British Army Luftstreitkräfte für den Einsatz auf Hubschrauber- und Flugzeugträgern bereit. Zusätzlich trainiert die Navy hier Nachwuchspiloten und führt regelmäßige Manöver mit den anderen Teilstreitkräften durch. Außerdem trainieren hier sämtliche Hubschrauberbesatzungen der britischen Streitkräfte den Absturz über dem Meer, in einem europaweit einzigartigen Unterwassersimulator.
- Culdrose ist Stützpunkt für Hubschrauber zur U-Boot Abwehr sowie Luft- und Seeüberwachung. Auch Sea King Helikopter für Seerettungseinsätze (SAR) sind hier stationiert. Nimrod Seeaufklärer unterstützen zudem die Hubschraubereinsätze. Auch Trainingseinrichtungen sind auf dem Stützpunkt vorhanden. Die Royal Navy nutzt zudem im Rahmen des Joint Helicopter Command und des Joint Harrier Command Stützpunkte der Royal Air Force, auch außerhalb der Britischen Inseln.

Standing Naval Forces

Standing Naval Forces (SNF) sind kleine Flottenverbände die kontinuierlich in einem begrenzten Bereich Überwachungs- und Kontrollaufgaben wahrnehmen. Großbritannien setzt diese sowohl zum Schutz seiner überseeischen Territorien wie auch im Auftrag von NATO und UNO ein. In aller Regel umfasst eine einzelne britische Standing Naval Force 2 bis 5 Schiffe, darunter Fregatten, Zerstörer, Patrouillenboote und Versorgungsschiffe. In manchen Fällen kommen noch U-Boote sowie Flugzeug- oder Hubschrauberträger hinzu. Die Schiffe und Besatzungen wechseln normalerweise alle 6 Monate, gelegentlich können die Einsätze aber auch auf 12 Monate verlängert werden. Im Januar 2005 bestanden Standing Naval Forces im Nord- und Südatlantik, der Karibik, dem Mittelmeer, dem Persischen Golf, im Indischen Ozean sowie auf den Falklandinseln. Die vormals zahlenmäßig größte SNF, die sog. Ocean Wave Fleet im Pazifik, wurde mit der Rückgabe Hongkongs an die Volksrepublik China 1997 weitgehend aufgegeben. Sie umfasste bis zu 20 Schiffe, die vor allem zwischen China, Korea und Indonesien im Einsatz waren. Großbritannien nimmt diese Aufgaben nur noch sporadisch wahr. Die Royal Navy wird dort heute meist durch Kriegsschiffe Australiens und der USA ersetzt.

Bekannte Schiffe der Royal Navy


- HMS Ark Royal - Flaggschiff bei der Versenkung der Schlachtschiffs Bismarck
- HMS Victory - Admiral Nelson's Flaggschiff.
- HMS Bounty
- HMS Endurance der Eisbrecher der Royal Navy (Bez.: A171)
- HMS Hood - wurde vom deutschen Schlachtschiff Bismarck zerstört
- HMS Beagle - transportierte Charles Darwin auf seiner Reise.
- HMS Dreadnought - Das erste moderne Schlachtschiff der Welt
- HMS Resolution - Das erste U-Boot der Resolution-Klasse
- HMS Warrior
- HMS Hercules
- HMS Nelson
- HMS Duke of York - Beteiligt an der Versenkung der Scharnhorst
- HMS Exeter - der schwerer Kreuzer war an der Schlacht am Rio de la Plata beteiligt.
- HMS Prince of Wales
- HMS Courageous
- HMS Royal Oak - das Schlachtschiff wurde von U-47 in Scapa Flow durch Torpedos Versenkt.

Siehe auch:


- Schlacht von Trafalgar
- Erster Weltkrieg
- Zweiter Weltkrieg

Weblinks


- http://www.royal-navy.mod.uk Website der Royal Navy
- [http://www.royalmagazine.net/ Women in the armed forces]
- [http://www.royalmagazine.net/ WOMEN'S POWER MAGAZINE] Kategorie:Militär (Großbritannien) Kategorie:Marine ja:イギリス海軍

Großbritannien und Nordirland

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland (engl. United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland - meist verkürzt zu United Kingdom oder UK) ist eine konstitutionelle Monarchie im Nordwesten Europas. Der größte Inselstaat Europas besteht aus den Landesteilen England, Wales und Schottland auf der Insel Großbritannien und Nordirland auf der Insel Irland. __TOC__ Im deutschen Sprachraum wird der Name oft auf Vereinigtes Königreich, entsprechend den amtlichen Kurzformen verkürzt. Die Bezeichnung Großbritannien wird ugs. oft als Synonym verwendet, bezeichnet aber nur Teile der britischen Inseln, nämlich nur die Insel, auf der England, Wales und Schottland liegen, und nicht noch das benachbarte Nordirland. Die Bezeichnung England schränkt das Vereinigte Königreich noch mehr ein. Zwar ist England der größte und nach wie vor beherrschende Landesteil, aber eben nur ein Teil des Landes und der Insel. So würde sich ein Schotte oder Nordire selbst nicht als Engländer bezeichnen. Woher das „Groß“ in „Großbritannien“ stammt, wird im Französischen klar: „Großbritannien“ ist die „Grande-Bretagne“, im Unterschied zu der auch im Deutschen so genannten „Bretagne“. Die Bezeichnung Britannia hingegen stammt aus der Spätantike, nämlich aus dem Wortschatz der Urengländer, dem keltischen Brith, was buntfarbig oder gefleckt bedeutet. Offenbar war es dort einst Sitte, sich zu bemalen.

Geographie

Bretagne Der größte Teil Englands besteht aus flachen Ebenen. Eine imaginäre Linie zwischen den Flüssen Tees (bei Middlesbrough) und Exe (bei Exeter) unterteilt England in einen sehr flachen und in einen eher hügeligen Teil. Die wichtigsten Hügelzüge (Gebirgsketten) von Nord nach Süd sind die Cumbrian Mountains, die Pennines, der Peak District, die Cotswolds und die Chilterns. Die wichtigsten Flüsse sind Themse, Severn, Trent, Great Ouse und Humber. Die größten Städte sind London, Birmingham, Manchester, Sheffield, Liverpool, Leeds, Bristol und Newcastle-upon-Tyne. Wales ist abgesehen von einer flachen Ebene im Süden äußerst hügelig. Der höchste Berg, der Snowdon, ist 1.085 Meter hoch. Nördlich des Festlandes liegt die Insel Anglesey. Die größte Stadt ist Cardiff an der Südküste. Die Geographie Schottlands ist sehr unterschiedlich, mit den flachen Lowlands im Süden und Osten sowie den teils gebirgigen Highlands im Norden und Westen. Der Ben Nevis (1.344 Meter) ist der höchste Berg Großbritanniens. Es gibt zahlreiche lange und tiefe Meeresarme, Firths und Lochs. An der Nord- und Westküste gibt es eine stattliche Anzahl von Inseln, darunter die Hebriden, die Orkney- und die Shetlandinseln. Die größten Städte sind Edinburgh, Glasgow und Aberdeen. Nordirland umfasst den nordöstlichen Teil der Insel Irland. Das Gelände ist hügelig. Ziemlich exakt in der Mitte des Territoriums liegt der Lough Neagh, der größte Binnensee der Britischen Inseln. Die wichtigsten Städte sind Belfast und Derry. Siehe auch: Liste der Seen in Großbritannien, Liste der Berge in Großbritannien

Klima und Vegetation

Das Klima von Großbritannien und Nordirland variiert, ist jedoch gemäßigt. Es ist aufgrund des Golfstroms markant wärmer als in anderen Gebieten auf den gleichen Breitengraden (wie z. B. Polen). Allgemein ist das Klima im Süden wärmer und trockener als im Norden. Der Wind bläst hauptsächlich von Südwesten, vom Atlantischen Ozean her. Während mehr als der Hälfte des Jahres ist der Himmel bewölkt. Das Land ist relativ selten von Naturkatastrophen betroffen, vor allem im Winter können jedoch starke Sturmwinde und Überschwemmungen auftreten. Die Regenmenge beträgt im Norden durchschnittlich 1.000 mm pro Jahr, im Süden 700 mm. Die Grafschaft Essex ist die trockenste Gegend des Landes. Die jährliche Regenmenge beträgt hier nur 600 mm, obwohl an über 100 Tagen im Jahr Regen fällt. In manchen Jahren kann die Regenmenge nur 450 mm betragen, weniger als z. B. in Jerusalem oder Beirut. Der früher weit verbreitete Laub- und Mischwald ist wegen Raubbau und Landwirtschaft auf 8 % zurückgedrängt worden. Jetzt versucht man die Wälder wieder aufzuforsten. Die Gebirge sind mit Mooren und Heiden bedeckt.

Bevölkerung

Das Vereinigte Königreich hatte bei der letzten Volkszählung im Jahre 2004 60.294.000 Einwohner. Sie gliedert sich in Engländer (83,6 %), Schotten (8,6 %), Iren (2,9 %), Waliser (4,9 %) und Andere 7,9 %.

Sprachen

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland hat keine offizielle Amtssprache. Englisch ist jedoch de facto offizielle Sprache und wird von 95 % der Bevölkerung als einzige Sprache gesprochen. Als „Hochsprache“ gilt die so genannte Aussprachevariante der Received Pronunciation. Dieses Englisch wird auch in den meisten Schulen Deutschlands unterrichtet. Allerdings haben zwei Teilstaaten offizielle Sprachen: In Wales sind sowohl Englisch als auch Walisisch offizielle Sprachen. In Nordirland sind dies Englisch, Irisch und Ulster Scots. Zusätzlich wird in den Äußeren Hebriden die Schottisch-Gälische Sprache anerkannt. Daneben gibt es in Großbritannien diverse lokale Dialekte des Englischen, die aber keinen offiziellen Status haben und meist rein mündlicher Natur sind. Noch bis in die jüngste Vergangenheit hinein empfand man Dialekte und dialektal gefärbte Aussprache im klassenbewussten Königreich als sozialen Makel. Die Minderheitensprachen sind durch die Europäische Charta für Regional- und Minderheitensprachen anerkannt und geschützt. Walisisch genießt in Wales Gleichberechtigung mit Englisch; in Schottland ist dies Scots, in Cornwall die Kornische Sprache, in Nordirland das Ulster Scots. Die Gehörlosen verwenden die British Sign Language. Laut der Volkszählung von 2001 wird Walisisch von rund 20 % der Bevölkerung in Wales gesprochen (ca. 600.000 Menschen), schottisches Gälisch von rund 60.000 Menschen, Irisch von rund 20.000 Menschen (7 % der Bevölkerung Nordirlands) und Kornisch von 3.500 Menschen (etwa 0,6 % der Bevölkerung von Cornwall). Schreibweise des Landesnamens in den offiziell anerkannten Sprachen:
- United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland (Englisch)
- Teyrnas Unedig Prydain Fawr a Gogledd Iwerddon (Walisisch)
- An Rìoghachd Aonaichte na Breatainn Mhòr agus Eirinn a Tuath (schottisches Gälisch)
- Ríocht Aontaithe na Breataine Móire agus Thuaisceart Éireann (Irisch)
- An Rywvaneth Unys a Vreten Veur hag Iwerdhon Glédh (Kornisch)
- Unitit Kinrick o Great Breetain an Northren Ireland (Scots)

Minderheiten

Es gibt mehrere ethnische Minderheiten im Vereinigten Königreich, die ca. 7,9 % der Bevölkerung ausmachen. Zu über 50 % sind ihre Angehörigen im Vereinigten Königreich selbst geboren worden. Der relativ große Anteil dieser Minderheiten erklärt sich aus der Einwanderung einer großen Anzahl von Bewohnern ehemaliger britischer Kolonien in der Karibik und des indischen Subkontinents, vor allem in den 1950ern und den 1960ern. Es gibt folgende Hauptminderheiten: Karibischer oder afrikanischer Abstammung („Black Caribbean“ bzw. „Black African“ - über 1,1 Millionen) Der Großteil der eingewanderten Westinder kam in den 1950ern, in der Hoffnung auf Arbeit und um der schlechten Lebensqualität in ihren Heimatländern zu entfliehen. Die meisten kamen aus Jamaika, Trinidad und Tobago und Dominica. Bei der letzten Volkszählung 2001 wurden 1.148.738 Menschen gezählt (davon 565.876 aus dem karibischen Raum und 485.277 aus Afrika), was etwa 2,1 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Inder (über 1 Million - 2001) Die Inder stellen die größte Einwanderergruppe aus einem einzigen Land. Ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt 1,8 %. Bei der letzten Volkszählung (2001) wurden 1.053.411 Menschen gezählt. Obwohl sie als eine einzige Minderheitengruppe zusammengefasst werden, gibt es weitere Unterschiede innerhalb derselben. 45 % der britischen Inder sind Hindus, die Sikhs folgen mit 29 % und an dritter Stelle die indischen Moslems mit 13 %. Diverse Gründe haben die Inder dazu veranlasst, nach Großbritannien auszuwandern; neben wirtschaftlichen Gründen wie Armut, Arbeitssuche oder dem Wunsch nach einem höheren Lebensstandard spielt auch politische Verfolgung eine Rolle. Pakistaner (747.285 - 2001) Pakistaner sind die zweitgrößte südasiatische Minderheit in Großbritannien. Sie kamen mit Seefahrern nach Großbritannien und suchten dort für kurze Zeit Arbeit, um Geld für ihre Familien zu verdienen, und fuhren dann wieder zurück nach Pakistan. Viele von ihnen aber blieben in Großbritannien. Der größte Teil der Pakistaner sind Anhänger des Islam. Bengalen (283.063 - 2001) Die Bengalen gehören ebenso wie die Inder und Pakistaner zu den sogenannten „Asian or Asian British People“. Die Gründe für ihre Einwanderung waren der Bürgerkrieg und die Abspaltung Bangladeschs von Pakistan 1971 ebenso wie die der Suche nach Arbeit und die Hoffnung auf einen höheren Lebensstandard. Die meisten Bengalen sind ebenfalls Muslime. Chinesen (247.403 - 2001) Ein Großteil der chinesischen Einwanderer in Großbritannien wanderte nach dem Zweiten Weltkrieg ein, vor allem aufgrund des Preisverfalls von Reis in Hongkong. Im Jahre 2001 lebten 247.403 Chinesen in Großbritannien, was 0,4 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Heutzutage gehören die Chinesen zu den bestverdienenden und bestausgebildeten Einwohnern Großbritanniens. Sinti & Roma (ca. 120.000) Unter dem englischen Begriff „Gypsy“ oder „Traveller“ versteht man eine Vielzahl ethnischer Minderheiten. Die Minderheit, die den traditionellen „Zigeunern“ in ihrer Lebensweise am nächsten kommt, sind die Roma, deren Ursprung in Nordindien liegt. Heutzutage werden aber auch Einwanderer aus Osteuropa, etwa aus Polen, Rumänien, Tschechien und der Slowakei dazugezählt. Die Hauptprobleme der Roma und auch der relativ wenigen britischen Sinti sind Diskriminierung, Armut und eine hohe Kindersterblichkeitsrate. Nach Schätzungen der UNO leben in Großbritannien mehrere hunderttausend Menschen polnischer Herkunft.

Religion

Die Mehrzahl der Einwohner des Vereinigten Königreichs (ca. 74 %) versteht sich als Christen. Bei der letzten Volkszählung 2001 beantworteten 92 % der Einwohner die freiwillige Frage nach der Religion. Wie in anderen Ländern auch ist die Kirchenmitgliedschaft nicht mit der Religionszugehörigkeit gleichzusetzen. Genaue Statistiken der Kirchenmitgliedschaft sind schwer zu erstellen, da man in Großbritannien gewöhnlich nur dann offiziell Mitglied einer Kirche wird, wenn man sich über den gelegentlichen Gottesdienstbesuch hinaus am Gemeindeleben beteiligen will. 1995 waren nur 14 % der Bevölkerung solche Mitglieder von Kirchen. Laut Umfragen aus dem Jahr 1995 fühlen sich noch ca. 27 Millionen (45 %) der anglikanischen Kirche zugehörig, 11 Millionen (19 %) anderen protestantischen Kirchen im weitesten Sinne und knapp 6 Millionen (10 %) der katholischen Kirche. Katholiken wurden früher oft als kuriose Minderheit empfunden (vgl. z. B. Evelyn Waughs Wiedersehen in Brideshead), sind heute aber etwas relativ normales geworden. Zu den großen Kirchen (grob nach Größe und Einfluss geordnet) zählen in
- England die
  - Church of England (Anglikanisch)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - Methodistische Kirche
  - United Reformed Church (Reformiert)
- Schottland die
  - Church of Scotland (Reformiert/Presbyterianisch)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - United Reformed Church (Reformiert) (in Schottland entstanden aus der Congregational Union bzw. Church und anderen reformierten Gemeinden)
  - Methodistische Kirche
- Wales die
  - Church in Wales (Anglikanisch)
  - United Reformed Church (Reformiert)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - Methodistische Kirche
- Nordirland die
  - Church of Ireland (Anglikanisch)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - Verschiedene Presbyterianische Kirchen Über 9 Millionen Einwohner gehören keiner Religion an (Agnostiker, Atheisten und Heiden). Daneben sind auch Islam, Hinduismus, Sikhismus und andere Religionen verbreitet:

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Britischen Inseln, Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland In der Antike waren weite Teile der Insel Großbritannien, abgesehen vom Gebiet des heutigen Schottlands, für rund 350 Jahre von den Römern besetzt. Als diese sich zurückzogen, bildeten sich mehrere kleine Königreiche, die von den eingewanderten Angeln und Sachsen (Angelsachsen) und später auch von den Wikingern beherrscht wurden. Die keltische Urbevölkerung wurde in die westlichen Randgebiete verdrängt. Im 10. Jahrhundert entstanden die voneinander unabhängigen Königreiche Schottland und England. 1066 eroberten die Normannen, französisierte Wikinger aus der Normandie, die Insel und prägten sie für die folgenden Jahrhunderte. Wales, das seit 1284 unter der Kontrolle Englands war, wurde mit der Act of Union 1536 Teil des Englischen Königreichs. Mit der Act of Union 1707 wurden die Königreiche Schottland und England zum Königreich Großbritannien vereinigt; beide Staaten hatten seit 1603 durch Personalunion denselben Monarchen. Die Act of Union 1800 vereinigte das Königreich Großbritannien mit dem Königreich Irland, das von 1169 bis 1603 mehr und mehr unter englische Kontrolle geraten war. Durch diese Verschmelzung entstand das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland. 1922 bildeten 26 irische Grafschaften den Irischen Freistaat (ab 1937 Éire, ab 1949 Republik Irland). Die restlichen 6 Grafschaften in der Provinz Ulster verblieben beim Vereinigten Königreich. Der heutige Staatsname Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland wird seit 1927 verwendet. Das Vereinigte Königreich, die dominierende Industrie- und Seefahrtsnation im 19. Jahrhundert, spielte eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung der parlamentarischen Monarchie, bei Literatur und Wissenschaft. Unter dem außenpolitischen Prinzip der Balance of Power trat Großbritannien über viele Jahrhunderte für ein Mächtegleichgewicht auf dem europäischen Kontinent ein und schloss dafür wechselnde Bündnisse. Auf seinem Höhepunkt umfasste das Britische Imperium zwei Fünftel der Landfläche der Erde, die in vielen Kriegen erobert worden waren. Durch die beiden Weltkriege verlor das Land seine Weltmachtstellung, obwohl es beide Male auf der Siegerseite stand. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Imperium bis auf einige kleine Reste aufgelöst. Großbritannien war gezwungen, sich mehr Europa (Kontinentaleuropa) zuzuwenden, hält sich aber bis heute bei der Integration zurück. Das Land ist zwar Mitglied der Europäischen Union, hat aber den Euro wegen innenpolitischer Widerstände nicht eingeführt. Im Zuge einer Verfassungsreform erhielten Schottland, Wales und Nordirland im Jahre 1999 eigene Parlamente. Siehe auch: Geschichte des Vereinigten Königreiches, Geschichte Englands, Geschichte Irlands, Geschichte Nordirlands, Geschichte Schottlands, Geschichte von Wales, Britisches Imperium, Commonwealth of Nations, Britische Unterhauswahlen 2005

Politik

Hauptartikel: Politisches System Großbritanniens und Nordirlands, Britische Monarchie Das Vereinigte Königreich ist eine konstitutionelle Monarchie (Staatsoberhaupt ist Königin Elisabeth II.), Premierminister ist Tony Blair. Hort der Souveränität ist das Parlament, das aus Oberhaus (House of Lords: Adel, heute größtenteils nichterblicher Verdienstadel, und einige anglikanische Bischöfe) und Unterhaus (House of Commons: nach Mehrheitswahlrecht gewählte Abgeordnete) besteht. Der Landesteil England ist in Europa das Land mit der ältesten ununterbrochenen parlamentarischen Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht (Magna Charta). Eine geschriebene Verfassung gibt es nicht, es gibt allerdings Gesetze mit Verfassungsrang. Schottland und Wales haben seit den 1990er Jahren eigene Landesparlamente und -regierungen. In Schottland und Wales gilt schon die Europäische Menschenrechtserklärung, in England steht sie vor der Einführung. Das Vereinigte Königreich ist eines der Gründungsmitglieder der NATO und des Commonwealth of the Nations. Es ist außerdem ständiges Mitglied des UNO-Sicherheitsrates sowie Teil der Europäischen Union.

Militär

Das Vereinigte Königreich hat die höchsten Rüstungsausgaben in Europa und ist dessen wichtigste Militärnation. Traditionell konzentriert sich das britische Militär mehr auf die Kriegsmarine, Royal Navy, und die Luftwaffe, Royal Air Force, als auf das Heer, die British Army. Das Vereinigte Königreich besitzt seit 1952 Atomwaffen, deren Bestand in den vergangenen Jahren zwar deutlich reduziert wurde, jedoch ständig modernisiert wird. Das Vereinigte Königreich unterhält zudem etliche Militärbasen im Ausland. Hierzu gehören mehrere Basen in Deutschland mit insgesamt 27.000 Soldaten sowie zwei britische Hoheitsgebiete auf Zypern mit etwa 7.000 Soldaten. Außer den USA hat kein Staat mehr Soldaten im Ausland stationiert als Großbritannien. Aktuell sind 67.000 britische Soldaten im Ausland stationiert, darunter 8.900 im Irak.

Verwaltungsgliederung

Hauptartikel: Verwaltungsgliederung Großbritanniens und Nordirlands Das Vereinigte Königreich besteht aus den vier Landesteilen: England (Königreich), Wales (Fürstentum), Schottland (Königreich) und Nordirland (Provinz). Wales, Schottland und Nordirland besitzen seit den 1990er Jahren eigene Landesteilparlamente und -regierungen mit einem sog. Ersten Minister als Chef (vergleichbar einem Ministerpräsidenten in Deutschland oder einem Landeshauptmann in Österreich). England besitzt, mit Ausnahme Londons (noch) keine Landesverwaltung. Eine „Northern Assembly“ (Nordenglische Versammlung) ist gegenwärtig in der Diskussion. Die Aufgaben einer Staatsspitze Englands werden von Parlament und Regierung des Vereinigten Königreiches mit wahrgenommen. Dabei ist es inzwischen üblich geworden, dass sich im Parlament die Abgeordneten der anderen Landesteile enthalten, wenn eine Entscheidung nur England betrifft (siehe auch West-Lothian Question). Die unteren Verwaltungsebenen sind seit dem späten 19. Jahrhundert mehrmals neu strukturiert worden, weitere Veränderungen sind in der Zukunft zu erwarten. Traditionell bestand England seit dem Mittelalter aus 39, Schottland aus 34, Wales aus 13 und Nordirland aus 6 Grafschaften (engl. counties). Heute (2004) gibt es in England 35 Grafschaften, 40 so genannte „Unitary Authories“, 6 Metropolitan Counties sowie Greater London mit seinem Bürgermeister Ken Livingstone (siehe hierzu auch Verwaltungsgliederung Englands). Wales besteht aus 22, Schottland aus 32 Unitary Authorities. In Nordirland gibt es 26 Bezirke (District). Die Namen der alten Grafschaften werden aber im Alltagsgebrauch aller Landesteile oft weiterhin verwendet. Abhängige Gebiete (offiziell Überseegebiete/Overseas territories of the United Kingdom):
- Anguilla
- Bermuda
- Britische Jungferninseln
- Britisches Antarktis-Territorium
- Britisches Territorium im Indischen Ozean
- Kaimaninseln
- Falklandinseln
- Gibraltar
- Montserrat
- Pitcairninseln
- St. Helena
- Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln
- Turks- und Caicosinseln Gebiete, die nur der britischen Krone unterstehen und nicht dem Vereinigten Königreich (Crown dependencies):
- Kanalinseln
- Man Beide haben eigene Legislativen und Rechtssysteme, werden jedoch im Bereich Verteidigung und internationale Beziehungen von der britischen Regierung vertreten. Der britische Monarch ist Staatsoberhaupt nicht nur des Vereinigten Königreichs, sondern auch einer ganzen Reihe weiterer, unabhängiger Commonwealth-Staaten. Siehe auch: Liste der Städte in Großbritannien und Nordirland, Kronkolonie

Infrastruktur

Der Verkehr orientiert sich in Nord-Süd-Richtung. Im Straßenverkehr wird links gefahren, im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Ländern. Kreisverkehre sind bei britischen Verkehrsplanern besonders beliebt, da es keine Rechts-vor-Links- oder Links-vor-Rechts-Regel gibt; an Kreuzungen ohne Kreisverkehr ist stets eine der Straßen als Vorfahrtsstraße markiert. Von Bedeutung sind die Autobahnen (Motorways), die das Land (insbesondere England) sehr gut erschließen. Zudem begann man in den 1990er Jahren mit dem Bau mehrspuriger Überlandstraßen, um sowohl die Autobahnen wie auch die an kleineren Straßen gelegenen Orte zu entlasten. Die Inseln Großbritannien und Irland sind durch Fähren verbunden. Das Vereinigte Königreich ist die wichtigste Drehscheibe des Weltluftverkehrs. Das gesamte Fluggastaufkommen ist mit rund 200 Mio. Passagieren pro Jahr (davon 125 Mio. auf den Londoner Flughäfen) das größte Europas. Insgesamt verfügt es über acht internationale und viele regionale Flughäfen. Heathrow im Westen Londons war mit 64 Millionen Passagieren 2003 der Flughafen mit dem größten internationalen Passagieraufkommen der Welt und zugleich auch der mit den meisten Flugbewegungen. Weitere wichtige Flughäfen sind Gatwick und Stansted bei London sowie Birmingham und Manchester. Das dichte, 1994 privatisierte, älteste Eisenbahnnetz der Welt ist in den 1960er- und 1970er-Jahren aus Rentabilitätsgründen stark geschrumpft. Durch den Eurotunnel besteht Anschluss an das Eisenbahnnetz des europäischen Kontinents. Um diese Verbindung zu verbessern, wurde 2003 der erste Teil des Channel Tunnel Rail Link in Betrieb genommen. Diese erste Hochgeschwindigkeitsstrecke Großbritanniens soll die Reisezeit deutlich verkürzen. Ende der 1990er-Jahre und zu Beginn des aktuellen Jahrzehnts kam es wiederholt zu schweren Eisenbahnunfällen, die von Fachleuten auch auf eine mangelhafte Organisation bei der Privatisierung des Schienennetzes zurückgeführt wurden. Dies war mit ein Grund dafür, dass die Schieneninfrastruktur 2002 wieder verstaatlicht wurde. Auch kommt es immer wieder zu erheblichen Verspätungen im Personenverkehr. Die offiziellen Erklärungen für die Verspätungen und Ausfälle sorgen auf der Insel immer wieder für Heiterkeit: Mal sind es „Blätter auf den Schienen“ (im Herbst), mal ist es „die falsche Sorte Schnee“ (im Winter), im Rest des Jahres sind es „Weichenprobleme“ oder „fehlende Lokführer“. Der Schienengüterverkehr in Nordirland wurde im Jahre 2004 eingestellt, während in Großbritannien in den letzten Jahren Zuwächse erzielt werden konnten. Durch die Insellage des Vereinigten Königreiches, die räumliche Trennung Nordirlands vom restlichen Staatsgebiet und die vielen vorgelagerten Inseln besitzt die Seeschifffahrt traditionell eine große Bedeutung. Die wichtigsten Häfen sind Southampton, London und Belfast. Schon seit der Antike sind regelmäßige Schiffsverbindungen zwischen den Inseln und dem (Insel-)Festland bekannt. Es war einfacher, per Schiff von einem Ort zum anderen zu kommen als über das unwegsame bergige Land.

Siehe auch


- Kfz-Kennzeichen (UK)
- Straßensystem in Großbritannien
- Liste der Autobahnen in Großbritannien
- Liste von Eisenbahngesellschaften in Großbritannien und Nordirland

Wirtschaft

Das Vereinigte Königreich zählt zu den am stärksten deregulierten und privatisierten Volkswirtschaften der Welt. Die Wirtschaft des Vereinigten Königreiches ist dienstleistungsorientiert. Wichtigste Exportgüter sind Maschinen, Computer und vor allem die Bodenschätze der Nordsee, nämlich Erdöl und Erdgas. In den vergangenen Jahren erlebten vor allem die Rüstungsindustrie und der Schiffbau einen großen Aufschwung. Auch in der Luftfahrtindustrie ist Großbritannien wieder verstärkt vertreten, u. a. im Airbus-Konsortium und durch zahlreiche Kooperationen mit Boeing und Lockheed-Martin. Großbritannien stellt zudem mehrere der größten Konzerne der Welt, darunter British Aerospace, BP, Shell und HSBC. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im 1. Quartal 2004 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,4 %. Mit 23.080 Euro liegt das BIP pro Kopf im oberen europäischen Referenzrahmen. Die Arbeitslosenquote beträgt 3,7 % (2004).

Kultur

Höchste Bauwerke


- Belmont-Sendemast, 385 Meter - höchstes Bauwerk Großbritanniens und der EU
- VLF-Sendemast Skelton, 365 Meter
- (Wolkenkratzer London Bridge Tower (London), 310 Meter - höchstes Hochhaus Europas (in Planung))
- Wolkenkratzer 1 Canada Square (London), 235 Meter
- Wolkenkratzer 8 Canada Square (London), 210 Meter
- Wolkenkratzer 25 Canada Square (London), 210 Meter

Weitere Themen


- Portal:Großbritannien
- Anglozentrismus

Weblinks

Geschichte Großbritanniens


- http://www.schottlandgeschichte.de/ – Umfangreiche Zeittafel und Informationen zu Schottland (deutsch)
- http://www.britannia.com/ – UK Travel & British History (englisch)
- http://www.historic-uk.com/ – history and heritage accommodation guide (englisch)
- http://www.woodlands-junior.kent.sch.uk/geography/unionjack.html – Union Jack: die britische Flagge (englisch)
- http://www.royal.gov.uk – Monarchy Today: Vergangenheit und Gegenwart des englischen Köngigshauses (englisch)
- http://www.britishbattles.com/ – British Battles (englisch)

Landschaft und Natur


- http://www.beautifulbritain.co.uk/ – Beautiful Britain (englisch)

Politik


- http://www.politik.uni-koeln.de/jaeger/links/britauspol – Linksammlung zur Britischen Außenpolitik
- http://www.fco.gov.uk – Britisches Außenministerium
- http://www.parliament.uk – Britisches Parlament
- http://www.number-10.gov.uk – No. 10 Downing Street (Britische Regierung)

Institutionen


- http://www.statistics.gov.uk/products/p5703.asp – Britain 2004: Das offizielle Jahrbuch über Großbritannien
- http://www.agf.org.uk – Anglo-German Foundation (Deutsch-Britische Stiftung)
- http://www.gbf.com – Deutsch-Britisches Forum
- http://www.britischebotschaft.de/ – Britische Botschaft in Berlin

Reisen


- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=189 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- http://www.nationalexpress.com – National Express: bekanntester britischer Reisebus-Service (englisch)
- http://www.schottlandportal.de/ – Schottland: Portal und Informationsseite zu Urlaub, Reisen, Land und Leute
- http://www.vereinigtes-königreich.de/ – Vereinigtes Königreich

Vermischtes


- http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,GBR,00.html – Spiegel online / Jahrbuch / Großbritannien
- http://www.career-contact.de/laenderinfos/grossbritannien/uebersicht.php – Jobs und Praktikum in Großbritannien - Das Infoportal
Kategorie:Monarchie Kategorie:Staat Kategorie:Land in der EU als:Grossbritannien und Nordirland ja:イギリス ko:영국 ms:United Kingdom simple:United Kingdom th:สหราชอาณาจักร zh-min-nan:Liân-ha̍p Ông-kok

1936

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Albert Meyer wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Ab heute werden nur noch Mitglieder der Hitler-Jugend für die Beamtenlaufbahn zugelassen
- 7. März: Deutschland kündigt die Verträge von Locarno. Truppen der Wehrmacht besetzen das entmilitarisierte Rheinland
- 17. Juli: Mit einem Militärputsch der nationalen Rechten unter General Franco in Spanisch-Marokko beginnt der bis 1939 dauernde Spanische Bürgerkrieg. Im Spanischen Bürgerkrieg fällt Mallorca in den Machtbereich der Falange
- 26. August: Hitler befiehlt, in seiner Denkschrift zum Vierjahresplan, die Armee muss in 4 Jahren „einsatzfähig“ und die Wirtschaft „kriegsfähig“ sein
- 11. November: Die Annäherung Italiens und Deutschlands wird mit der Achse Rom-Berlin vertraglich bekräftigt
- 25. November: Abschluss des Antikomintern-Paktes zwischen Deutschland und Japan
- November: Die deutsche „Legion Condor“ greift in den spanischen Bürgerkrieg ein
- 5. Dezember: Gründung der SSR Kasachstan
- 10. Dezember: Eduard VIII. verzichtet zugunsten seiner bürgerlichen Lebensgefährtin Wallis Simpson auf die britische Krone. Sein Nachfolger wird Georg VI.

Wissenschaft und Technik


- 11. Mai: Die Reichsbahn stellt mit einer Lok der Baureihe 05 einen Geschwindigkeitsweltrekord für Dampfloks auf. Die Lok erreicht eine Geschwindigkeit von 200,4 km/h
- 5. Oktober: Der Rügendamm zwischen Stralsund und der Insel Rügen wird eröffnet
- 24. November: Maurice Claisse, Frankreich erreichte mit einem Bréguet Koaxialhubschrauber „Gyroplane“ eine Flughöhe von 158 Meter: Weltrekord
- Emil Lumbeck entwickelt das nach ihm benannte handwerkliche Verfahren zur Klebebindung von Büchern und wird damit zum Wegbereiter des Taschenbuchs
- Die Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose wird von dem Schweizer Guido Fanconi entdeckt

Kultur


- 2. Januar: Uraufführung der Operette Die große Sünderin von Eduard Künneke in der Berliner Staatsoper
- 22. Februar: Uraufführung der Oper Judith von Natanael Berg am Kungliga Teatern in Stockholm
- 28. Februar: Uraufführung der Oper Bloud (Das Tor) von Josef Bohuslav Foerster am Nationaltheater Prag
- 27. März: Uraufführung der Oper Rossini in Neapel von Bernhard Paumgartner in Zürich
- 26. Mai: Uraufführung der Oper Doktor Johannes Faust von Hermann Reutter in Frankfurt am Main
- 15. November: Uraufführung der Oper Enoch Arden oder der Möwenschrei von Ottmar Gerster in Düsseldorf
- 23. November - Das US-Magazin "Life" erscheint.
- 6. Dezember: Uraufführung der Oper Schwarzer Peter von Norbert Schultze in Hamburg
- Der Roman „Absalom, Absalom“ von William Faulkner erscheint

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Die neue große Olympia-Schanze in Garmisch-Partenkirchen wird trotz Schneemangels mit einem internationalen Skispringen eingeweiht
- 1. August: Eröffnung der XI. Olympische Spiele in Berlin, Deutschland
- Weltweit erstes Karate Dojo wird in Zoshigaya, Japan eröffnet

Geboren


- 2. Januar: Josef Huchler, deutscher Politiker und Unternehmer
- 2. Januar: Roger Miller, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter († 1992)
- 3. Januar: Georgina Spelvin, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 6. Januar: Darlene Hard, ehemalige US-amerikanische Tennisspielerin
- 6. Januar: Julio María Sanguinetti, Journalist, Politiker und Staatspsäsident von Uruguay
- 8. Januar: Robert May, australischer Physiker, Zoologe und Präsident der Royal Society
- 8. Januar: Jayonto N. Dixit, indischer Politiker und Außenminister († 2005)
- 9. Januar: Georg Bamberg, deutscher Politiker und MdB
- 9. Januar: Klaus-Dieter Uelhoff, deutscher Politiker und MdB
- 10. Januar: Robert Woodrow Wilson, US-amerikanischer Physiker
- 12. Januar: Raimond Pauls, lettischer Komponisten
- 12. Januar: Émile Lahoud, libanesischer Staatspräsident
- 14. Januar: Reiner Klimke, deutscher Dressurreiter und Politiker († 1999)
- 14. Januar: H. G. Francis, deutscher Science Fiction-Autor
- 16. Januar: Tinus Bosselaar, niederländischer Fußballspieler
- 19. Januar: Willie Smith (Bluesmusiker), US-amerikanischer Blues-Musiker
- 20. Januar: Frances Shand Kydd, Mutter von Diana Spencer, Prinzessin von Wales († 2004)
- 22. Januar: Alan J. Heeger, US-amerikanischer Chemiker und Physiker
- 23. Januar: Horst Mahler, deutscher Rechtsanwalt und Gründungsmitglied der RAF
- 27. Januar: Ursula Schröder-Feinen, deutsche Opernsängerin († 2005)
- 27. Januar: Manfred Molzberger, deutscher Leichtathlet († 2003)
- 27. Januar: Wolfgang Böhmer, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt
- 27. Januar: Samuel Chao Chung Ting, US-amerikanischer Physiker
- 28. Januar: Ismail Kadare, albanischer Schriftsteller
- 28. Januar: Alan Alda, US-amerikanischer Schauspieler
- 29. Januar: Patrick Caulfield, britischer Pop-Art Künstler († 2005)
- 30. Januar: Horst Jankowski, deutscher Jazzpianist und Bandleader († 1998)
- 31. Januar: Hiroshi Hoshina, japanischer Komponist und Dirigent
- 2. Februar: Benjamin Ben Eliezer, israelischer Politiker und Brigade-General
- 2. Februar: Wolfgang Wiester, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 5. Februar: Norma Thrower, australische Leichtathletin und Olympionikin
- 6. Februar: Jun Kondo, japanischer Physiker
- 8. Februar: Elisabeth Orth, österreichische Schauspielerin
- 9. Februar: Georg Sterzinsky, deutscher Kardinal und Erzbischof
- 11. Februar: Burt Reynolds, US-amerikanischer Schauspieler
- 12. Februar: Fang Lizhi, Professor für Astrophysik
- 12. Februar: Joe Don Baker, US-amerikanischer Schauspieler
- 14. Februar: David Yonggi Cho, koreanischer christlicher Evangelist
- 15. Februar: Hansjürgen Verweyen, Fundamentaltheologe († )
- 16. Februar: Pino Solanas, argentinischer Filmemacher
- 16. Februar: Eliahu Inbal, israelischer Dirigent
- 17. Februar: Jim Brown, US-amerikanischer Footballspieler
- 18. Februar: Jean M. Auel, US-amerikanische Schriftstellerin
- 19. Februar: Jürgen Voß, deutscher Chemiker
- 20. Februar: Larry Hovis, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger († 2003)
- 22. Februar: Martin Mußgnug, deutscher Politiker († 1997)
- 22. Februar: Ernie K-Doe, ein US-amerikanischer Sänger († 2001)
- 22. Februar: John Michael Bishop, US-amerikanischer Virologe
- 26. Februar: José da Cruz Policarpo, Patriarch von Lissabon, Kardinal
- 27. Februar: Johannes Kaiser, deutscher Leichtathlet
- 27. Februar: Günther Jansen, deutscher Politiker
- 27. Februar: Peter Krause (Rechtswissenschaftler), deutscher Rechtswissenschaftler
- 27. Februar: Roger Michael Mahony, Erzbischof von Los Angeles und Kardinal
- 29. Februar: Henri Richard, kanadischer Eishockeyspieler
- 4. März: Aribert Reimann, deutscher Komponist und Pianist
- 5. März: Manfred Lepa, deutscher Richter am Bundesgerichtshof von 1982 bis 2001
- 5. März: Canaan Banana, methodistischer Priester und erster Präsident von Simbabwe. († 2003)
- 7. März: Julio Terrazas Sandoval, Erzbischof von Santa Cruz de la Sierra und Kardinal
- 7. März: Georges Perec, französischer Schriftsteller († 1982)
- 8. März: Martin Scharfe, deutscher Volkskundler
- 9. März: Mickey Gilley, US-amerikanischer Country-Sänger und Pianist
- 10. März: Johanna Lüttge, deutsche Leichtathletin
- 10. März: Joseph S. Blatter, Präsident des Weltfussballverbandes FIFA
- 10. März: Karl-Bernhard Schmitz, Richter am Bundesgerichtshof
- 11. März: Antonin Scalia, US-amerikanischer Jurist und beisitzender Richter am Supreme Court
- 12. März: Eddie Sutton, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 13. März: Lothar Ahrendt, Minister des Inneren der DDR
- 15. März: Francisco Ibáñez, spanischer Comiczeichner
- 17. März: Klaus Lohmann, deutscher Politiker
- 17. März: Jürgen Hentsch, deutscher Schauspieler
- 17. März: Ladislav Kupkovič, slowakischer Komponist, Dirigent und Hochschulprofessor
- 17. März: Thomas K. Mattingly, US-amerikanischer Astronaut
- 18. März: Frederik Willem de Klerk, südafrikanischer Politiker, Präsident
- 19. März: Heinrich Neisser, österreichischer Politiker
- 19. März: Ursula Andress, Schweizer Schauspielerin
- 19. März: Eduard Gufeld, ukrainischer Schachspieler († 2002)
- 20. März: Lee Perry, Musikproduzent
- 22. März: Roger Whittaker, britischer Sänger und Liedermacher
- 22. März: Hans Burghart, deutscher Arzt
- 23. März: Wolfgang Fritz Haug, deutscher Philosoph
- 24. März: Alex Olmedo, peruanischer Tennisspieler
- 25. März: Carl Kaufmann, deutscher Leichtathlet
- 26. März: Giora Feidman, argentinischer Klarinettist
- 26. März: Jürgen Meyer, deutscher Politiker, MdB, Universitätsprofessor und Rechtsanwalt
- 27. März: Otmar Issing, deutscher Ökonom
- 28. März: Mario Vargas Llosa, peruanische Schriftsteller
- 28. März: Amancio Ortega, spanischer Textilunternehmer
- 29. März: Renato Arlati, Schweizer Schriftsteller († 2005)
- 31. März: Aung Thwin, myanmarischer Bildhauer
- 31. März: Marge Piercy, US-amerikanische Schriftstellerin und Feministin
- 1. April: Jean-Pascal Delamuraz, Schweizer Politiker (FDP) († 1998)
- 4. April: Hans Grodotzki, deutscher Leichtathlet
- 6. April: Manfred Schoof, deutscher Jazztrompeter
- 6. April: Jean-Pierre Changeux, Professor für molekulare Neurobiologie
- 8. April: Klaus Löwitsch, deutscher Schauspieler († 2002)
- 9. April: Valerie Solanas, US-amerikanische Feministin († 1988)
- 14. April: Ivan Dias, Erzbischof von Bombay und Kardinal
- 15. April: Albert Darboven, deutscher Unternehmer
- 15. April: Raymond Poulidor, französischer Radrennfahrer
- 20. April: Heinz Schleußer, deutscher Gewerkschafter und Politiker († 2000)
- 22. April: Michael Höltzel, deutscher Hornist und Musikprofessor
- 22. April: Dieter Kronzucker, deutscher Journalist und Moderator
- 22. April: Glen Campbell, US-amerikanischer Country-Sänger
- 23. April: Adelheid Duvanel, Schweizer Schriftsteller († 1996)
- 23. April: Roy Orbison, US-amerikanischer Country- und Rock-Sänger († 1988)
- 24. April: Akwasi Afrifa, ehemaliger Staatschef von Ghana († 1979)
- 24. April: Jill Ireland, Schauspielern und Produzentin († 1990)
- 26. April: Heinz Vollmar, deutscher Fußballspieler († 1987)
- 26. April: Carson Parks, Sänger und Texter († 2005)
- 29. April: Alejandra Pizarnik, argentinische Dichterin († 1972)
- 29. April: Zubin Mehta, indischer Dirigent
- 29. April: April Stevens, US-amerikanische Sängerin
- 29. April: Lane Smith, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 2. Mai: Engelbert (Sänger), britisch-US-amerikanischer Schlagersänger
- 2. Mai: Helga Brauer, deutsche Schlagersängerin († 1991)
- 3. Mai: Jon Idigoras, Gründer der baskischen Separatisten-Partei Herri Batasuna († 2005)
- 7. Mai: Jürgen Höhne, deutscher Laiendarsteller
- 8. Mai: Henning Frederichs, deutscher Komponist, Dirigent und Musikpädagoge († 2003)
- 8. Mai: Kazuo Koike, Mangaka
- 9. Mai: Glenda Jackson, britische Schauspielerin und Politikerin
- 9. Mai: Albert Finney, britischer Schauspieler und Produzent
- 9. Mai: Ulrich Kienzle, deutscher Journalist
- 12. Mai: Klaus Doldinger, deutscher Musiker, Komponist und Saxophonist
- 12. Mai: Guillermo Endara Galimany, Jurist, Politiker und war Staatspräsident Panamas
- 12. Mai: Frank Stella, US-amerikanischer Maler und Bildhauer
- 14. Mai: Bobby Darin, US-amerikanischer Popmusiker († 1973)
- 15. Mai: Ralph Steadman, br