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Grammatische Kategorie

Grammatische Kategorie

Grammatische Kategorien beschreiben die Eigenschaften von Wortformen innerhalb eines Wortparadigmas. Die heute üblichen Bezeichnungen für grammatische Kategorien gehen auf die Grammatik des Lateinischen zurück:
- Person
- Genus (das Genus, Plural: Genera)
- Numerus (der Numerus, Plural: Numeri)
- Kasus (der Kasus, Plural: Kasus)
- Tempus (das Tempus, Plural: Tempora)
- Genus verbi (das Genus verbi, Plural: Genera verbi)
- Modus (der Modus, Plural: Modi) Da es sich bei dieser Einteilung noch nicht um Kategorien im engen Sinne handelt, bezeichnet man sie neuerdings auch als "grammatische Kategorisierung", also als Mengen von Kategorien. Je nach Wortart kommen für ein Wortparadigma unterschiedliche und unterschiedlich viele Kategorisierungen zum Tragen. Ein Substantiv wie Baum flektiert hinsichtlich der Kategorisierungen Kasus und Numerus, aber nicht hinsichtlich der Kategorisierung Genus. Anders beim Adjektiv, das sowohl hinsichtlich Numerus und Kasus, aber auch hinsichtlich Genus flektiert. Kategorisierungen sind daher ein gutes Mittel zur Abgrenzung der Wortarten. siehe auch Morphologische Kategorie Kategorie:Syntax

Wortform

Als Wortform oder auch finite Form (grammatikalisch bestimmte Form) bezeichnet man im Unterschied zum Lexem ein flexivisch ausdifferenziertes Wort, das durch grammatische Kategorien beschreibbar ist. Alle Wortformen eines Lexems zusammengenommen bilden ein Wortparadigma. Kategorie:Grammatik

Grammatik des Lateinischen

Die lateinische Sprache ist eine der wichtigsten der umgangssprachlich sog. „toten“ Sprachen, die noch heute gelehrt und gelernt wird. Sie hatte Einfluss auf einen Großteil der modernen indogermanischen Sprachen und bietet eine wichtige Grundlage, um sowohl die muttersprachliche Grammatik besser zu verstehen, als auch um eine der modernen romanischen Sprachen wie z.B. Spanisch oder Französisch leichter zu erlernen. Die lateinische Grammatik wird allgemein als komplex bezeichnet und gilt bei Laien fälschlicherweise als logisch aufgebaut. Natürlich kann man nicht von der Grammatik einer Sprache sprechen, die sich über viele Jahrhunderte weiterentwickelt hat, von räumlichen und sozialen Faktoren ganz zu schweigen. Das hier vorgestellte System bezieht sich auf das "klassische" Latein, eine normierte literarische Kunstsprache, die so im wesentlichen nur im ersten Jahrhundert vor Christus von den Autoren gebraucht wurde.

Die Substantive

Substantive werden im Latein in Kasus (Fall), Numerus (Anzahl) und Genus (Geschlecht) unterschieden. Adjektive sind mit dem zugehörigen Substantiv in allen diesen Punkten übereinstimmend (KNG-Kongruenz). Das lateinische kennt sieben Kasus: Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ, Vokativ, Ablativ und Lokativ, wobei der Vokativ meistens mit dem Nominativ übereinstimmt und der Lokativ nur noch bei Ortsnamen und wenigen anderen Wörtern vorkommt. Eine andere, gängige Reihenfolge lautet: Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ, Ablativ, Vokativ, so dass nach dieser Zählung der Ablativ der 5. und nicht der 6. Fall ist. Singular und Plural (die zur Kategorie Numerus gehören) sind bereits aus dem Deutschen bekannt. Auch die Geschlechter (Genera) existieren im Deutschen: Maskulinum, Femininum und Neutrum.

Die a-Deklination (1. Deklination)

Die a-Deklination umfasst feminine Substantive, die auf den Buchstaben -a enden, z.B. fēmina (Frau). Der Vokativ entspricht in der 1. Deklination dem Nominativ.

Die o-Deklination (2. Deklination)

Die o-Deklination umfasst maskuline und neutrale Substantive, die auf -us (maskulin) oder -um (neutral) enden, z.B. dominus "Herr" oder forum "Marktplatz, Forum". Die maskulinen Formen der o-Deklination unterscheiden sich auch nur im Vokativ Singular von ihrer Nominativform. Zur o-Deklination können auch Substantive mit dem Nominativ sing. auf -(e)r gehören, wie z.B. puer "Junge" oder ager "Land, Acker". Sie weichen nur im Nominativ und Vokativ Singular vom Normalschema ab. Einige Substantive können bei der Deklination ihr -e- verlieren, so z.B. ager, welches im Akk. Sg. nur noch agrum heißt.

Die konsonantische Deklination (3. Deklination, auch Mischdeklination genannt)

Die 3. Deklination ist eine sehr umfangreiche Deklination. Sie umfasst Substantive aller Genera. Im Gegensatz zur a- und o-Deklination ist es fast nicht möglich, das Genus eines Wortes aus dessen Nominativform abzuleiten. Da zu den häufig zu lesenden "Regeln" die Zahl der Ausnahmen beträchtlich ist, bleibt nichts anderes übrig, als das Genus zu jedem Substantiv eigens zu lernen. Wichtig ist weiter, dass bei sehr vielen Wörtern der Stamm des Nominativ Singular ganz anders aussieht als derjenige der restlichen Kasus. Sehr oft kann man also vom Nominativ Singular aus den Stamm der anderen Kasus nicht erraten (und umgekehrt). Die zahlreichen hierfür als "hilfreich" angegebenen Regeln stimmen jeweils nur für so kleine Gruppen von Wörtern, dass es sich auch in diesem Falle dringend empfiehlt, Nominativ Singular und Genitiv Singular zu jedem Wort zu lernen. Wie üblich sind bei den Neutra Nominativ und Akkusativ identisch. Bei bestimmten Wörtern wie z.B. bei navis (Schiff) verändert sich im Genitiv Plural die Form. Statt -um wird -ium benutzt. Eine Reihe weiterer Wörter benutzt diesen Genitiv Plural ebenfalls. Dies passiert auch bei Neutra wie z.B. mare (Meer), wo der Nominativ/Akkusativ Plural auf -ia endet und auch der Genitiv Plural auf -ium. Der Ablativ Singular endet bei diesen Fällen auf -i. Diese Substantive gehören trotzdem zur erweiterten 3. Deklination. Der i-Deklination gehören nur wenige Substantive an, darunter sind die meisten entweder feminin oder neutral. Ein bekannter Vertreter der i-Deklination ist das Wort turris (Turm, feminin). Die auf -e endenden Neutra wie z.B. mare (Meer) werden auf Grund ihrer Übereinstimmung mit den Adjektiven normalerweise zur 3. Deklination gezählt, obwohl auch hier das charakteristische i mehrmals auftaucht.

Die u-Deklination (4. Deklination)

Die meisten Substantive der 4. Deklination sind maskulin, z.B. casus "Fall". Ausnahmen sind z. B. domus, ūs, femininum (Haus) und manus, ūs, femininum (Hand).

Die e-Deklination (5. Deklination)

So gut wie alle Substantive der 5. Deklination sind feminin, z.B. rēs (Sache, Angelegenheit). Ausnahmen sind diēs, diēī, masculinum (Tag, Termin) und merīdiēs, ēī, masculinum (Mittag)

Die Adjektive

Adjektive werden im Lateinischen ebenfalls wie Substantive in Kasus, Numerus und Genus unterschieden. Sie passen sich in allen drei Eigenschaften an das Substantiv an, auf welches sie sich beziehen. Sie werden ebenfalls in allen Fällen, nach Numerus und Genus dekliniert. Adjektive der a- und o-Deklination Die Adjektive auf -us (maskulin), -a (feminin) und -um (neutral) entsprechen in ihrer Deklinationsweise jeweils den Substantiven der a und o-Deklinationen. Die Adjektive auf -(e)r verhalten sich wie die Substantive auf -(e)r. Zweiendige Adjektive der 3. Deklination Bei den zweiendigen Adjektiven in der 3. Deklination gibt es nur zwei Formen, da maskuline und feminine Formen identisch sind. Die Endung -is steht für maskulin und feminin, die Endung -e für neutral. Dreiendige Adjektive der 3. Deklination Es gibt auch dreiendige Adjektive der 3. Deklination. Sie entsprechen in allen Formen den zweiendigen Adjektiven der 3. Deklination, außer im Nominativ Singular. Hier gibt es für jedes Geschlecht eine eigene Form, wie z.B. bei acer, acris, acre (scharf). Einendige Adjektive der 3. Deklination Zudem gibt es auch noch einendige Adjektive der 3. Deklination, diese haben im Nominativ Singular nur eine Form, wie z.B. felix (glücklich). Auch hier entspricht die Deklination der der zweiendigen Adjektive. Bei der neutralen Form im Nominativ und Akkusativ Plural tritt eine Stammveränderung auf, so heißen diese felicia. Die Steigerung der Adjektive Der Komparativ Der Komparativ ist die erste Steigerungsform nach der Grundform (genannt: Positiv). Um den Komparativ zu bilden, müssen die Komparativendungen an den Wortstamm des Adjektivs angefügt werden. Für die maskulinen und femininen Formen wird -ior angehängt, für die neutralen Formen -ius. Wie z.B. beim Adjektiv dūrus (hart). Aus dem Positiv dūrus, dūra, dūrum folgt der Komparativ dūrior, dūrius (härter). Die Komparativformen werden wie die Substantive der 3. Deklination dekliniert. Der Superlativ Der Superlativ ist die höchste Steigerungsform. Um den Superlativ zu bilden, müssen die Superlativendungen an den Wortstamm des Adjektivs angefügt werden: -issimus, issima, issimum. Sie entsprechen in ihren Endungen den Adjektiven der a- und o-Deklination und werden auch genauso dekliniert: dūrissimus im Nom. Sg. m., dūrissimum im Akk. Sg. m. etc. Bei den Adjektiven auf -er muss man beachten, dass sich die Superlativendungen unterscheiden. Hier wird -rimus, -rima, -rimum an den Wortstamm des Adjektivs angefügt. Unregelmäßige Steigerungsformen von Adjektiven Wie im Deutschen kennt auch das lateinische unregelmäßige Steigerungsformen von Adjektiven. Dazu gehören u.a. Formen wie bonus, melior, optimus (gut, besser, am besten); malus, peior, pessismus (schlecht, schlechter, am schlechtesten).

Die Adverbien

Ein Adverb kann auf drei verschiedene Arten, abhängig vom Adjektiv von dem es abgeleitet wird, gebildet werden. Handelt es sich beim Adjektiv um eines der a- und o-Deklination, wie z.B. dūrus (hart), so wird das Adverb auf -ē gebildet: dūrē. Handelt es sich bei dem Adjektiv um eines der 3. Deklination, z.B. hilaris (fröhlich), so wird das Adverb auf -iter gebildet: hilariter. Und wenn der Wortstamm des Adjektivs auf -nt lautet, wie z.B. vehemens (wild; Gen. Sg. vehementis), dann wird -er verwendet: vehementer. Adverbien können nicht flektiert werden. Sie ändern ihre Form daher nicht. Die Steigerung der Adverbien Der Komparativ Der Komparativ der Adverbien wird mit der Endung -ius gebildet, die an den Wortstamm angefügt wird: dūrē (hart), dūrius (härter) oder hilariter (fröhlich), hilarius (fröhlicher). Der Superlativ Der Superlativ der Adverbien wird mit der Endung -ē gebildet, welche an den Superlativstamm des Adjektivs angefügt wird: dūrissimus (am härtesten, Adjektiv im Nom. Sg. m.) wird zu dūrissimē (am härtesten, Adverb). Dies geschieht bei den anderen Adjektivformen genauso. Unregelmäßige Steigerungsformen von Adverbien Auch bei den Adverbien gibt es unregelmäßige Steigerungsformen, wie z.B. multum, plus, plurimum (viel, mehr, am meisten). Es existieren auch Steigerungsformen von Adverbien, die es als Adjektive nicht gibt: saepe, saepius, saepissimē (regelmäßige Bildung; oft).

Die Verben

Beim Verb unterscheidet man finite und infinite Verbformen. Finite Verbformen Sie sind nach Person, Numerus, Modus, Tempus und Diathese markiert. Wie im Deutschen gibt es drei Personen, zwei Numeri (Singular und Plural), drei Modi (Indikativ, Konjunktiv und Imperativ), sechs Tempora (Präsens, Imperfekt, Futur I, Perfekt, Plusquamperfekt und Futur II) und zwei Diathesen (Aktiv und Passiv). Tempus- und Modusgebrauch weichen vom Deutschen ab; die unten gegebenen Übersetzungen haben daher nur Beispielscharakter. Gebildet werden die finiten Verbformen nach drei Schemata: 1. Präsens, Imperfekt und Futur I nach dem Schema :Präsensstamm – Tempus- oder Moduszeichen – Personalendung (Aktiv/Passiv); :z.B. ::dele-Ø-t (3. Person Singular Indikativ Präsens Aktiv von "zerstören") ::dele-ba-t (dasselbe im Indikativ Imperfekt) ::dele-ba-tur (dasselbe im Indikativ Imperfekt Passiv) ::dele-a-tur (3. Person SingularKonjunktiv Präsens Passiv ) ::dele-re-t (3. Person Singular Konjunktiv Imperfekt Aktiv ) ::dele-bi-t (3. Person Singular Indikativ Futur I Aktiv ) ::dele-bi-tur (3. Person Singular Indikativ Futur I Passiv). Beim Imperativ signalisiert die spezielle Personalendung den Modus: Im Singular dele! (zerstöre!) und im Plural dele-te! (zerstört!). Futur I ist die einzige Form im lateinischen Präsensstamm, die keinen Konjunktiv besitzt. Dies gleicht man aber durch das Partizip Futur I Aktiv (PFA) zum Teil aus. 2. die aktiven Formen von Perfekt, Plusquamperfekt und Futur II nach dem Schema :Perfektstamm (regelmäßig oder unregelmäßig aus dem Grundstamm hergeleitet) – Tempus-/Moduszeichen - Personalendung, z. B.: ::delev-i-t (3. Person Singular Indikativ Perfekt Aktiv ) ::delev-isse-t (dasselbe im Konjunktiv Plusquamperfekt) ::delev-eri-t (dasselbe im Indikativ Futur II). 3. Perfekt, Plusquamperfekt und Futur II Passiv nach dem Schema :Partizip Perfekt Passiv und Präsens-, Imperfekt- oder Futur-Form von esse "sein", z. B.: ::deletus est (3. Person Singular Indikativ Perfekt Passiv Maskulinum) ::deletus erit (dasselbe im Indikativ Futur II) ::deletus esset (dasselbe im Konjunktiv Plusquamperfekt). Futur II ist die einzige Form im lateinischen Perfektstamm, die keinen Konjunktiv besitzt. Nach dem Auslaut des Stammes unterscheidet man beim Präsens- oder Grundstamm fünf Konjugationsklassen (a-, e-, konsonantische, ĭ- und ī-Konjugation). Schaut man in ein lateinisches Wörterbuch, sieht es in etwa so aus: a: dare, do, dedi, datum, geben e: videre, video, vidi, visum, sehen i: reperire, reperio, repperi, repertum, erfinden, erfahren konsonantische: agere, ago, egi, actum, handeln, treiben kons. mit -i- im Präsensstamm: capere, capio, cepi, captum, fassen, nehmen Die erste Form gibt den Infintiv Präsens, die zweite die 1. Person Singular Indikativ Präsens Aktiv, die dritte die 1. Person Singular Indikativ Perfekt Aktiv, die vierte das PPP, also das Partizip Perfekt Passiv an. Tempus- und Moduszeichen sowie nach bestimmten Regeln auftretende Gleitvokale sind bei Schema (1) zwischen den Konjugationsklassen verschieden, z.B.: ::duc-e-t (3. Person Singular Indikativ Futur I Aktiv von ducere "führen") ::lauda-bi-t (dasselbe von laudare "loben") Ferner gibt es einige unregelmäßige Verben, z.B. ::es-t (3. Person Singular Indikativ Präsens Aktiv von esse "sein") ::s-u-nt (dasselbe im Plural). In seltenen syntaktischen Kontexten reichen die nach Schema gebildeten Verbformen nicht zur Bedeutungsklärung aus; hier treten dann umschreibende Formen (die sogenannte coniugatio periphrastica) ein. Infinite Verbformen Das sind im Lateinischen der Infinitiv, das Partizip, das Gerundium, das Gerundivum und das Supinum. Der Infinitiv tritt auf als Infinitiv der Gleichzeitigkeit (Infinitiv Präsens), der Vorzeitigkeit (Infinitiv Perfekt) und der Nachzeitigkeit (Infinitiv Futur), im Aktiv und im Passiv, z.B. delere „zerstören“, deleri „zerstört werden“, delevisse „zerstört haben“, deletum esse „zerstört worden sein“, deleturum esse „künftig zerstören“, deletum iri „künftig zerstört werden“. Das Partizip (ein Verbaladjektiv) gibt es in den Varianten Gleichzeitigkeit/Aktiv (PPA) (Signal -nt-), Vorzeitigkeit/Passiv (PPP) (Signal meist -t-) und Nachzeitigkeit/Aktiv (PFA)(Signal meist -tur-), z.B. delens (aus
- delent-s) „zerstörend“, deletus „zerstört“, deleturus „künftig zerstörend“. Das Gerundium ist ein Verbalsubstantiv, nämlich ein versubstantivierter Infinitiv; ausser im Nominativ hat es das Signal -nd-; z.B. in delendo „beim Zerstören“. Das Gerundivum (ebenfalls ein Verbaladjektiv) hat im Deutschen kein Pendant und wird mit der Endung -ndus, -a, -um gebildet und nach der a/o-Deklination gebeugt. Dabei drückt es eine Notwendigkeit, eine Empfehlung oder ein Verbot aus, ist aber oft mit dem Gerundium austauschbar z.B. in delenda Carthagine „bei der Zerstörung Karthagos“. Ferner wird das Gerundiv zur Bildung des Ablativus absolutus benötigt. Das Supinum (ebenfalls ein Verbalsubstantiv) hat ebenfalls keine Entsprechung im Deutschen. Es wird gebildet wie das Partizip Perfekt Passiv und hat die Endung -um (Supinum I) bzw. -ū (Supinum II) und stellt erstarrte Fälle mit finalem Sinn dar; z.B. deletum venio „ich komme um zu zerstören", horribile dictū „schrecklich zu sagen".

Demonstrativpronomina im Lateinischen

Die Lateinische Sprache hat eine Vielzahl von Pronomina. Darunter fallen die Demonstrativpronomina is, ea, id (dieser, diese, dieses), hic, haec, hoc (dieser, diese, dieses), ille, illa, illud (jener, jene, jenes), iste, ista, istud (dieser da, diese da,...) und ipse, ipsa, ipsum (selbst, persönlich). Sie haben eine recht regelmäßige Deklination, die im Folgenden erkennbar ist: is, ea, id hat die Funktion eines Demonstrativpronomens, wenn es vor einem Bezugswort steht, es hat die Funktion eines Personalpronomens, wenn es ohne Bezugswort in einem Satz steht. hic, haec, hoc hat die Funktion die zeitliche und räumliche Nähe zu beschreiben. ille, illa, illud die gegenteilige Funktion, die zeitliche und räumliche Ferne zu beschreiben. iste, ista, istud wird gebraucht, wenn is, ea, id zu schwach erscheint, es zieht aber ein negatives Urteil mit sich. ipse, ipsa, ipsum ist auch stärker als is, ea, id. Sie heben eine Person hervor.

Weblinks


- [http://www.telemachos.hu-berlin.de/materialien/leitfaden.pdf Heinrich Przybyla: Leitfaden der lateinischen Satzlehre]
-
Kategorie:Latein ja:ラテン語の文法

Kategorie

Die Kategorie (griechisch κατηγορία - [An-]Klage, Beschuldigung, auch Kategorie, Klasse) kann mehrere Bedeutungen haben: #Das Ergebnis der Klassifizierung von Dingen, siehe Kategorie (Klassifikation) und Wikipedia:Kategorien #in der Philosophie: Kategorie (Philosophie). #in der Mathematik als Thema der Kategorientheorie und als Baire-Kategorie #in der Psychologie die vom Individuum bei der Kategorisierung der Umwelt verwendeten Einheiten Siehe auch: Genre, Prototyp, Systematik ja:カテゴリ

Wortart

Die Wörter einer Sprache lassen sich nach verschiedenen Gesichtspunkten in Wortarten einteilen. Die Kriterien der Wortarteneinteilung sind für Einzelsprachen spezifisch, also nicht universell. Auch innerhalb der Einzelsprachen differieren die Wortarten-Gliederungen nach Anzahl der postulierten Wortarten und nach der Bezeichnung. (Vgl. im Deutschen: Substantiv vs. Nomen.) Nach seiner Funktion innerhalb eines Satzes lässt sich ein Wort einer syntaktischen Kategorie zuordnen: Adjektive stehen im Deutschen vor dem Substantiv, nach einem Artikel. Die Morphologie unterscheidet Wörter hinsichtlich der Möglichkeit, sie zu beugen: Verben werden im Deutschen konjugiert, haben also verschiedene Tempusformen, Infinitiv, Imperativ, Konjunktiv, Partizipien etc. Das Kriterium der Morphologie gilt natürlich nur für flektierende Sprachen wie eben das Deutsche, das altindische Sanskrit oder Latein. Im Englischen ist es schon problematisch, für Chinesisch, das keine Flexion hat, nicht anwendbar. Universeller sind funktionale Bestimmungen, die in jüngster Zeit formuliert wurden, etwa in der Felderlehre des Sprachpsychologen Karl Bühler, der Zeigwörter ("ich", "hier", "jetzt" u.a.) von Symbolwörtern ("schnell", "Frau", "bauen" etc.) trennt; ausgebaut wurde dieser Ansatz in der Funktionalen Pragmatik.

Klassifikation

Die Klassifikation der Wortarten ist also umstritten. So gibt es zum Beispiel die Zehn-Wortarten-Lehre der traditionellen Grammatik, die auf die Antike (Dionysios Thrax) zurückgeht, und die Fünf-Wortarten-Lehre nach Hans Glinz. Eine neuere Klassifikation für das Deutsche bieten Zifonun/Hoffmann/Strecker (siehe Literatur), sie nutzen formale und funktionale Kriterien. In verschiedenen Sprachen können unterschiedliche Wortarten auftreten oder fehlen. Die im folgenden angegebenen Klassifikationen gelten für Deutsch und gegebenenfalls ähnliche Sprachen.

Hauptwortarten


- Substantiv (Hauptwort, Namenwort): Haus, Garten, Frau
  - Konkrete Substantive (mit Sinnen wahrnehmbare Sachen)
  - Abstrakte Substantive (nur geistig wahrnehmbare Dinge)
- Verb (Zeitwort, Tätigkeitswort): lachen, laufen, lieben
  - finit (konjugiert) oder infinit (unkonjugiert)
  - in sechs verschieden Zeiten zu gebrauchen
  - Passiv oder Aktiv
  - transitiv oder intransitiv
  - Indikativ, Konjunktiv oder Imperativ
- Adjektiv (Wiewort, Eigenschaftswort): rot, schön, hoch
  - attributiver Gebrauch (Adjektiv unmittelbar vor Substantiv)
  - prädikativer Gebrauch (Adjektiv bei den Verben "sein, werden, scheinen, bleiben")
  - adverbialer Gebrauch (Adjektiv bezieht sich auf Verb)
  - substantivischer Gebrauch (Adjektiv nach Indefinitpronomen)

Begleiter und Stellvertreter des Substantivs


- Artikel (Geschlechtswort)
  - bestimmter Artikel (der, die, das)
  - unbestimmter Artikel (ein, eine)
- Adverb (Umstandswort): hier, da, dort, heute, darum, deshalb
  - Adverb des Ortes
  - Adverb der Zeit
  - Adverb der Art und Weise
  - Adverb des Grundes
  - Adverb der Frage
- Präposition (Verhältniswort): in, auf, unter, über, zwischen, mitten
  - der Unterschied zwischen Adverb und Präposition ist unscharf
- Pronomen (Fürwort): ich, du, er, sie, es; dein, mein
  - Personalpronomen (persönliches Fürwort)
  - Reflexivpronomen (rückbezügliches Fürwort)
  - Relativpronomen (bezügliches Fürwort)
  - Possessivpronomen (besitzanzeigendes Fürwort)
  - Demonstrativpronomen (hinweisendes Fürwort)
  - Indefinitpronomen (unbestimmtes Fürwort)
  - Interrogativpronomen (fragendes Fürwort)

Partikeln


- Numerale (Zahlwort): eins, zwei, drei; erster, zweiter
  - Kardinalzahlen (Grundzahlen)
  - Ordinalzahlen (Ordnungszahlen)
  - Bruchzahlen
  - Vervielfältigungszahlwörter
  - unbestimmte Zahlwörter (= Indefinitpronomen)
- Konjunktion (Bindewort): und, oder
  - beiordnend (parataktisch)
  - unterordnend (hypotaktisch)
- Interjektion (Ausrufewort): Oh! Es gibt in der Wortform veränderbare und unveränderbare Wörter:
- veränderbare Wörter nennt man flektierbar (= beugbar)
- unveränderbare Wörter nennt man unflektierbar Die Veränderung (Flexion oder Beugung) der Wortform heißt
- bei Haupt- und Eigenschaftswörtern Deklination
  - das Haus, des Hauses, dem Haus, das Haus; die Häuser, der Häuser, den Häusern, die Häuser
- bei den Verben (Tuwörtern) Konjugation
  - ich gehe, du gehst, er/sie geht, wir gehen, ihr geht, sie gehen
  - ich ging, du gingst, ... Bei Adjektiven gibt es die Vergleichsform (Steigerung, Komparation). Die Zehn-Wortarten-Lehre ist aus dem Lateinischen hervorgegangen und wurde über sehr lange Zeit erfolgreich angewandt und wird auch heute noch an vielen Schulen gelehrt. Sie erfüllt aber einige grundlegende Eigenschaften von Klassifizierungssystemen nicht. Beispielsweise ist unklar, was sie klassifiziert: Lexeme, syntaktische Wörter oder Wortformen. Die Zehn-Wortarten-Lehre betrachtet die oben angegebenen Wortarten außer dem Partizip. Beispiel: : Sie ist eine schöne Frau: "schön" ist Adjektiv. : Sie singt schön: "schön" ist Adverb.

Fünf-Wortarten-Lehre nach Hans Glinz

Bei der Fünf-Wortarten-Lehre beruht die Klassifikation auf formalen Kriterien Man unterscheidet fünf Hauptwortarten nach morphologischen Kriterien: :unflektierbar --> Partikel :flektierbar ::deklinierbar :::festes Genus --> Nomen (manchmal auch Substantiv genannt) :::ohne festes Genus ::::nicht steigerbar, eine Flexionsreihe --> Pronomen ::::steigerbar, zwei Flexionsreihen --> Adjektiv ::konjugierbar --> Verb Die Partikeln können nach ihrem syntaktischen Verhalten in vier Untergruppen unterteilt werden: #Präpositionen bestimmen den Kasus der Wortgruppen, bei denen sie stehen. #Konjunktionen, die weiter unterschieden werden als: Beiordnende Konjunktionen verbinden gleichwertige Einheiten / Nebenordnende Konjunktionen leiten Nebensätze ein. #Interjektionen stehen außerhalb des Satzes. #Die Adverbien bilden eine Restgruppe. Die Adverbien können ihrerseits auch noch weiter unterschieden werden, und zwar in Lokaladverb (Wo?), Temporaladverb (Wann?), Modaladverb (Wie?), Kausaladverb (Warum?), Interrogativadverb (Frageadverb) und Pronominaladverb (Verbindung von da-/wo-/hier- mit Präposition: dabei/wobei/hierbei). Einige Beispiele:
- Präpositionen: auf, mit, zu, an, bei, durch ...
- beiordnende Konjunktionen: und, aber, sondern, denn, nämlich, als, wie ...
- unterordnende Konjunktionen: als, dass, wenn, weil, obwohl, seit, wie...
- Interjektion: Autsch!, Ja., Nein!, bitte, hallo, miau ...
- Adverbien: unten, oft, sehr, wohl, damit, warum, deshalb ... Die Pronomen werden in der Fünf-Wortarten-Lehre in zehn Unterarten eingeteilt, die in der klassischen Wortartenlehre drei anderen Wortarten zurgerechnet werden (Artikel, Numerale, Pronomen): bestimmter Artikel (der, die, das), unbestimmter Artikel (ein, eine), bestimmtes Zahlpronomen (ein/eine, zwei, drei, vier = Kardinal-/Grundzahlen), Personalronomen (Fürwort: ich, du, er, sie, es; dein, mein), Reflexivpronomen (rückbezügliches Fürwort), Relativpronomen (bezügliches Fürwort), Possessivpronomen (besitzanzeigendes Fürwort), Demonstrativpronomen (hinweisendes Fürwort), Indefinitpronomen (unbestimmtes Fürwort, hierzu gehören auch die unbestimmte Zahlwörter: einige, viele, wenige), Interrogativpronomen (fragendes Fürwort) Bei der Bestimmung der Wortarten bestimmte man Lexeme, und keine Wortformen. Das bedeutet, dass in den Sätzen "er sieht ein schönes Haus" und "er zeichnet schön" die beiden unterschiedlichen Wortformen von "schön" als Adjektive bestimmt werden. Wenn man die unterschiedliche Funktion der Adjektive berücksichtigen will, kann man von attributiven (schönes Haus) und adverbialen (er singt schön) Adjektiven sprechen. Analog dazu spricht man in Sätzen wie "sie ist hübsch" von prädikativen Adjektiven. Die Fünf-Wortarten-Lehre fasste in den letzten Jahren in Schweizer Grundschulen Fuß. ---- Siehe auch: Relator, Satzglied

Literatur


- Zifonun/Hoffmann/Strecker (1997): [http://home.edo.uni-dortmund.de/~hoffmann/GDS.html Grammatik der deutschen Sprache]

Weblinks


- http://hypermedia.ids-mannheim.de/grammis/
- http://home.edo.uni-dortmund.de/~hoffmann/GDS.html
- http://www.lateinservice.de/grammatik/inhalte/wortarten.htm
- http://home.pfaffenhofen.de/schyren-gym/gramm/wa/wortarten.htm
- http://benjamin.stangl-taller.at/SCHULE/DEUTSCH/Wortarten.html Kategorie:Linguistik Kategorie:Wort Kategorie:Grammatik ja:品詞

Wortparadigma

Ein Wortparadigma, auch Flexionsparadigma, umfasst alle möglichen Wortformen eines Lexems. Je nach Wortart enthält ein Wortparadigma unterschiedlich viele Wortformen. Jede einzelne Wortform eines Wortparadigmas kann mit grammatischen Kategorien beschrieben werden. Beispiel: Das neuhochdeutsche Lexem Baum besitzt ein Wortparadigma mit acht Wortformen: Das Wortparadigma Baum flektiert also hinsichtlich der Kategorisierungen Kasus und Numerus. Die Wortform Baumes ist eindeutig beschreibbar mit den grammatischen Kategorien Genitiv und Singular. Siehe auch: Paradigma Kategorie:Grammatik

Flexion

Die Flexion bezeichnet in der Grammatik die Änderung der Gestalt eines Wortes zum Ausdruck seiner grammatischen Funktion innerhalb eines Satzgefüges. Man spricht von der Beugung eines Wortes. (In der Medizin bedeutet es Beugung eines Gelenks.) Sprachen mit Flexion besitzen einen so genannten flektierenden Sprachbau. Der Ausdruck Flexion wird nicht nur für die Flexion im engeren Sinne verwendet, sondern er bezieht häufig auch die Agglutination mit ein, daher ist die Bezeichnung flektierende Sprache in vielen Fällen ein Synonym für eine synthetische Sprache. Die grammatische Funktion wird durch die Werte diverser grammatischer Kategorien bestimmt, was letztlich die flektierte Form des Wortes bestimmt. Verschiedene Sprachen können verschiedene Kategorien aufweisen. Bei der Flexion wird abhängig von der Wortart unterschieden zwischen
- der Deklination bei Nomina (diese Flexion wird auch als Biegung bezeichnet, um sie von der Beugung der Verben abzugrenzen)‚ ::nach Kasus, Numerus, Genus
- der Konjugation bei Verben ::beispielsweise nach Person, Numerus, Aspekt, Aktionsart, Zeit, Genus Verbi, Modus
- der Komparation (Steigerung) bei Adjektiven und Partizipien ::nach der Steigerungsstufe Man unterscheidet parallel dazu zwei Arten der Flexion
- schwache, äußere Flexion unter der Benutzung von Affixen ::beispielsweise Präfixe, Suffixe, Infixe, Zirkumfixe
- starke, innere Flexion mit der Veränderung des Stammes ::beispielsweise durch Umlaut, Ablaut oder Konsonantenverschiebung Der Begriff flektierende Sprache wird häufig als Oberbegriff für synthetische Sprachen verwendet, also auch für agglutinierende Sprachen und fusionale Sprachen. Eine flektierte Form kann durchaus mehrere verschiedene Bedeutungen haben, wie auch eine grammatische Funktion durch mehrere flektierte Formen ausgedrückt werden kann. Viele indoeuropäische Sprachen – z. B. Deutsch, Latein, slawische Sprachen, Hindi – haben einen flektierenden Sprachbau. Innerhalb der semitischen Sprachen sind besonders in der klassischen arabischen Sprache sehr viele Flexionsformen erhalten geblieben. Hingegen hat das gesprochene Französisch im Laufe der Jahrhunderte viele Flexionsformen verloren. Beispiel: il donne (er gibt) und ils donnent (sie geben) sind vom bloßen Hören nicht zu unterscheiden. Auch die englische Sprache hat in den letzten Jahrhunderten nahezu alle Flexionsformen aufgegeben. Dazu ein Vergleich der Konjugation des Verbs "make" in der mittelenglischen, frühneuenglischen und modernen Form: Hieraus lässt sich sehr gut erkennen, wie das Englische seine Flexion verlor. Im Kontrast zu flektierenden bzw. synthetischen Sprachen stehen analytische Sprachen und isolierende Sprachen. Siehe auch: Derivation (Linguistik)

Weblinks


- Der Werwolf - ein Gedicht von Christian Morgenstern Kategorie:Grammatik Kategorie:Linguistische Morphologie ja:語形変化

Kategorie:Syntax

Kategorie:Linguistik

Univesity of Kraków

Jagiellonian University (Polish: Uniwersytet Jagielloński, often shortened to UJ) is a university in Krakow, Poland. It was founded in 1364 by Casimir III of Poland as Akademia Krakowska.

History

Its development was stalled by the death of the king, and later the university was re-established (1400) by King Wladislaus Jagiello and his wife Jadwiga. The queen donated all of her personal jewelry to the university. In the 19th century the university was named Jagiellonian to commemorate this dynasty of Polish kings. Throughout the history of the University, thousands of students from all over Poland, from Lithuania, Russia, Slovakia, Hungary, Bohemia, Germany and Spain have studied there. In the second half of the 15th century, over 40% of university students came from the countries other than the Kingdom of Poland. For several centuries, virtually the entire intellectual elite of Poland was educated at the University. The first chancellor of the university was Peter Wysz and the first professors were Czechs, Germans and Poles, many of them trained at the University of Prague in Bohemia. The university and the chancellors were partisans of the Council of Basel. Of the students attending about one third were Poles. Haller established a printing press in Krakow before 1500. By 1520 Greek philology was introduced by Constanzo Claretti, Wenzel von Hirschberg and Libanus; Hebrew was also taught.

Alumni

Libanus next to the Jagiellonian University's Collegium Novum (New College) in Kraków.]] Famous historical figures connected with the University:
- Nicolaus Copernicus (1473-1543), astronomer, founder of heliocentrism
- Józef Cyrankiewicz (1911-1989), communist politician, prime minister of Poland (1947-1970)
- Norman Davies (b. 1939), British historian
- Antoni Kępiński (1918-1972), psychiatrist
- Jan Kochanowski (1530-1584), poet, one of the pioneers of the Polish language
- John of Kolno (1435–1484), explorer
- Stanisław Koniecpolski (1590?-1646), military commander and politician, Grand Hetman of the Crown
- Marcin Kromer (1512-1589), historian, a Prince-Bishop of Warmia
- Stanisław Lem (b. 1921), writer
- Johannes Longinus (1415-1480), historian
- Carl Menger (1840-1921), economist and lawyer, founder of the Austrian School of economics
- Andrzej Frycz Modrzewski (1503?-1572), poet, diplomat and political thinker
- Wacław Sierpiński (1882-1969), mathematician
- Francysk Skaryna (1485?-1540?), pioneer of the Belarusian language, the first to print a book in an Eastern Slavic language
- Henryk Sławik (1894-1944), diplomat, one of the people who helped Jews during the Holocaust, a Righteous Gentile
- Wisława Szymborska (b. 1923), poet, Nobel Prize in Literature (1996)
- John III Sobieski (1629-1696), military leader and a king of Polish-Lithuanian Commonwealth, won the Battle of Vienna
- Pope John Paul II (Karol Wojtyła, 1920-2005), poet, writer, pope and Catholic bishop of Rome
- Krzysztof Zanussi (b. 1939), film director

Professors


- Albert Brudzewski (1445-1497), astronomer and mathematician
- Stanislaw of Skarbimierz (1360-1431), rector, theologist, lawyer
- Paweł Włodkowic (1370-1435), lawyer, diplomat and politician, representative of Poland on the Council of Constance
- Tadeusz Sulimirski (1898-1983), historian and archaeologist, experts on the ancient Sarmatians

Enrollment

With 41,086 (2004) students and 3407 scientists it is one of the leading universities in Poland.

Library

The university library is one of the largest in the country, with almost 5.5 million volumes. It has a large collection of medieval manuscripts [http://www.bj.uj.edu.pl/bjmanus/manus_e.html], for example Copernicus' De Revolutionibus or Balthasar Behem's Codex. It also gathered the underground literature (so called drugi obieg) from the period of communist rule (1945-1989).

Organisation

Balthasar Behem.]] The university is divided in 14 faculties:
- Law and Administration
- Medicine
- Pharmacy and Medical Analysis
- Health Care
- Philosophy
- History ([http://www.uj.edu.pl/dispatch.jsp?item=uniwersytet/wydzialy/historyczny.jsp&lang=en])
- Philology
- Physics, Astronomy and Applied Computer Science
- Mathematics and Computer Science
- Chemistry
- Biology and Earth Sciences
- Management and Social Communication
- International and Political Studies
- Biotechnology Since 2000 the university is building a new complex of university buildings, the so-called Third Campus.

External links


- [http://www.uj.edu.pl Official Homepage] Category:Kraków Category:Universities and colleges in Poland

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Marky Mark
Marky Mark - (ur. 5 czerwca 1971 w ? ) - pseudonim Marka Roberta Michaela Wahlberga, amerykańskiego aktora i piosenkarza. Karierę rozpoczynał jako wokalista zespołu Marky Mark and The Funky Bunch, z którym nagrał dwa albumy plytowe - "Music for the People" oraz "You Gotta Believe". Oba rozeszły się w dużych nakładach. Jako aktor filmowy zadebiutował w komedii Penny Marshall
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