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Grand-Canyon-Nationalpark

Grand-Canyon-Nationalpark

Der Grand Canyon [] (Gewaltige Schlucht) ist eine steile, etwa 450 km lange Schlucht im Norden des US-Bundesstaats Arizona, die über Millionen von Jahren vom Fluss Colorado ins Gestein des Colorado Plateau gegraben wurde. Der größte Teil des Grand Canyon liegt im Grand-Canyon-Nationalpark. Der Canyon zählt zu den großen Naturwundern auf dieser Welt und wird jedes Jahr von rund 4 Millionen Menschen besucht.

Geographie

besucht Der Grand-Canyon-Nationalpark liegt im Nordwesten von Arizona, nördlich von Williams und Flagstaff und etwa 365 km nördlich der Hauptstadt Phoenix. Der Grand Canyon ist etwa 450 Kilometer lang (davon liegen 350 Kilometer innerhalb des Nationalparks), zwischen 6 und 29 Kilometer breit und bis zu 1.600 Meter tief. Der Name des Canyon stammt vom Colorado River, der früher in Teilen Grand River genannt wurde (deutsch: der Gewaltige Fluss/Canyon, aber auch der Großartige Fluss/Canyon). Das Gebiet um das Tal wird in drei Regionen aufgeteilt: den Südrand (south rim), der die meisten Besucher anzieht, den höher gelegenen und kühleren Nordrand (north rim) und die Innere Schlucht (inner canyon) mit 5 Klimazonen. Flussaufwärts, im südlichen Utah liegen andere große Schluchten des Colorado. Der Glen Canyon, der seit 1964 im Stausee des Lake Powell versunken ist, galt landschaftlich als besonders schön. Weiter im Norden liegt der Canyonlands-Nationalpark. Flussabwärts, in der Nähe von Las Vegas, liegt der Stausee Lake Mead am Hoover-Staudamm.

Geschichte

Besiedlung durch Indianer

Bereits vor über 3.000 Jahren lebten Menschen im Bereich des Grand Canyon. Die Desert Culture genannten Indianer waren Jäger und Sammler, die Körbe und Sandalen herstellen konnten und mit Speerspitzen aus Stein auf die Jagd gingen. Vor etwa 2.000 Jahren besiedelten die als Anasazi bekannten Völker das Gebiet. Sie wohnten in Lehmhütten und bauten ihre Behausungen in die Wände der Schlucht. Sie lebten von der Landwirtschaft und haben vielen Felszeichnungen hinterlassen. Die ebenfalls zur Pueblo-Kultur gehörenden Hopi sind ihre Nachfahren und lebten wie anderen Indianerstämme in jüngerer Vergangenheit in der Gegend. Noch heute wohnen Havasupai-Indianer im Canyon.

Erforschung durch Spanier und Amerikaner

Der Grand Canyon wurde durch García López de Cárdenas aus Spanien erstmals von einem Europäer gesichtet, der im Auftrag des Eroberers Francisco Vásquez de Coronado auf der Suche nach den sagenumworbenen Sieben Städten von Cibola war. Er kam im September 1540 mit einer Gruppe spanischer Soldaten und mit Führern der Hopi-Indianer am Südrand der Schlucht an. Drei Soldaten stiegen in Schlucht, kehrten aber nach etwa ein Drittel des Weges aus Wassermangel um. Der Grand Canyon wurde als wertlos eingestuft und über 200 Jahre von keinem Europäer mehr besucht. Im Jahr 1776 kamen zwei spanische Priester bei der Erforschung des südlichen Utah am Nordrand des Canyon entlang. Sie waren auf der Suche nach einem Weg von Santa Fe, New Mexico nach Kalifornien. In den 1850er Jahren schickte der Mormone Brigham Young die ersten Siedler in das Gebiet, mit dem Ziel eine einfache Möglichkeit der Flussüberquerung zu finden. Nachdem die Siedler gute Beziehungen zu den einheimischen Indianern geknüpft hatten, wurden zwei Orte zur Überquerung des Flusses entdeckt, Lee’s Ferry und Pierce Ferry. Berühmt wurde die wissenschaftliche Expedition des einarmigen John Wesley Powell, der am 24. Mai 1869 mit 9 Mann und vier Holzbooten in Green River, Wyoming aufbrach. Nach 1.500 Kilometer und durch zahlreiche gefährliche Stromschnellen im Green River und im Colorado River kam die Expedition schließlich am 30. August zum Virgin River, dem Endpunkt des Grand Canyon. Zwei Jahre später wiederholte Powell die Fahrt und fertigte genaue Karten und Berichte an.

Entstehung des Parks

Am 11. Januar 1908 wurde das Gebiet um den Grand Canyon durch US-Präsident Theodore Roosevelt, der sich oft in dem Gebiet aufgehalten hatte, zum National Monument erklärt, bevor es am 26. Februar 1919 als Nationalpark unter Schutz gestellt wurde. Die Einrichtung des Parks gilt als früher Erfolg der Naturschutzbewegung. 1979 wurde der Grand Canyon in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen.

Geologie

Weltnaturerbes Über Millionen von Jahren haben sich der Colorado und seine Nebenflüsse steil und tief ins Gestein des Colorado Plateau gegraben und durch Auswaschungen Millionen Jahre alte Sedimente freigelegt, während sich gleichzeitig die umliegende Ebene ungleichmäßig gehoben hat. Selbst die Lava eines Vulkanausbruches, die den Canyon einst verstopfte, konnte den Kräften des Flusses auf Dauer nicht standhalten. Noch immer ist diese Stelle anhand der abweichenden Farbgebung erkennbar. Viele Auswaschungen bekunden die Urkraft des Stroms.

Aktivitäten

Eine besondere Herausforderung für Wanderer ist der Weg von einem der Ränder des Tals bis an den Fluss. Hierbei steigt man über 1.400 Höhenmeter hinab und durchläuft dabei fünf Klimazonen. Die optimale Jahreszeit für ein derartiges Vorhaben ist das Winterhalbjahr. Übernachtungen innerhalb des Grand Canyon sind begrenzt (nur erlaubt auf dem kleinen Zeltplatz und den einfachen Schläfplätzen in einer Hütte) und erfordern eine Voranmeldung mit entsprechender Warteliste. Die Wanderung kann vom Südrand der Schlucht an einem Tag gemacht werden; dies erfordert aber frühen Aufbruch, gute Kondition, aussreichend Flüssigkeit und Essen sowie Wäsche zum Wechseln und Wetterschutzkleidung. Schilder der Nationalparkverwaltung warnen vor dem Unternehmen. Es empfiehlt sich, den Abstieg über den South Kaibab Trail und den Aufstieg ausschließlich über den Bright Angel Trail zu machen, da nur dort Trinkwasser verfügbar ist. Heute wird der Colorado durch Staudämme bezwungen (Hoover Dam, Glen Canyon Dam) und hat dadurch seine ursprüngliche Kraft verloren. Er ist aber immer noch stark genug, um erfahrenen Wildwassersportlern einige Stromschnellen der höchsten Schwierigkeitsklasse zu bieten.

Panorama

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Panorama-Ausblick über den Grand Canyon.

Siehe auch


- Nationalparks in den USA

Literatur


- Powell, John Wesley: The exploration of the Colorado River and its canyons. Neuausgabe New York 1961 Dover Press ISBN 0-486-20094-9

Weblinks


-
- [http://www.nps.gov/grca/grandcanyon/german.htm National Park Service: Grand-Canyon-Nationalpark (deutsche Version der Parkzeitung)]
-
-
- [http://www.grand-canyon.de Grand Canyon Deutsche Informationsseite]
- [http://www.isa-igelchen.de/pages/grandcanyon/main.htm Seite zur Geomorphologie]
- [http://www.westkueste-usa.de/fm_GrandCanyon.htm Grand Canyon mit Infos und Bildern] (deutsch) Kategorie:Weltnaturerbe Kategorie:Nationalpark in den USA Kategorie:Tal Kategorie:Canyon in den USA ja:グランド・キャニオン

Schlucht

] Schlucht ist die allgemeine geomorphologische Bezeichnung für einen engen, steilwandigen Einschnitt in einem Gebirge und damit für eine Talform. Schluchten werden meist durch Auswaschung über Millionen von Jahren selbst durch kleinere Wasserläufe produziert. Ein poröses Gestein, wie z.B. Kalkstein oder Sandstein, kann diesen Vorgang noch beschleunigen. Schluchten können ideal für den Bau eines Staudammes sein. In vielen touristisch erschlossenen Gegenden, wie z.B. Kreta oder Österreich, werden Rafting oder Trekking-Ausflüge angeboten, die aufgrund der latenten Bedrohung bei Gewittern und den daraus resultierenden Wassermassen nur in Begleitung von anerkannten Führern gemacht werden sollten. Schluchten können sehr groß und auch wasserfrei sein; besonders enge und steile, zumeist wasserdurchströmte Schluchten werden im Oberdeutschen als Klamm bezeichnet. Im Alpenraum, insbesondere in der Ostschweiz, werden unzugängliche Schluchten als Tobel bezeichnet, welche meist eine V-förmigen Einschnitt haben.

Beispiele

Tobel Deutschland
- Marienschlucht (Allensbach am Bodensee)
- Schnittlinger Loch (bei Spalt, Mittelfranken)
- Wolfsschlucht (am Hockstein, Elbsandsteingebirge)
- Wutachschlucht (Wutach, Schwarzwald) Frankreich
- Verdonschlucht (Departements Var und Alpes-de-Haute-Provence) Griechenland
- Imbrosschlucht (Kreta)
- Samariá-Schlucht (im Süden Kretas) Marokko
- Dadesschlucht Dades Neuseeland
- Milford Sound Österreich
- Rappenlochschlucht (Dornbirn)
- Raggaschlucht (Flattach/Mölltal, Kärnten)
- Tscheppaschlucht (Ferlach, Kärnten) Rumänien
- Eisernes Tor oder Djerdap-Schlucht an der Donau Schweiz
- Aareschlucht (Meiringen, Berner Oberland)
- Massaschlucht (Blatten bei Naters, Kanton Wallis)
- Taubenlochschlucht (bei Biel/Bienne)
- Via Mala (bei Thusis, Graubünden) USA
- New River Gorge (West Virginia)
- Red River Gorge (Kentucky)

Weblinks


- [http://www.live-reisen.com/epiros/wiki_schlucht.htm Live-Reisen - Vikos-Schlucht (Epirus, Nordgriechenland]
- [http://www.live-reisen.com/chania/wiki_samaria.htm Live-Reisen - Samaria-Schlucht (Kreta)] Kategorie:Geomorphologie

Arizona

Arizona [] (Indianersprache für kleine Quelle) ist ein Bundesstaat der im Südwestern der USA liegt. Die in Postleitzahlen verwendete Abkürzung ist AZ. Die Hauptstadt Arizonas ist Phoenix. Phoenix

Geschichte

In der Zeit von 300 bis etwa 1200 befand sich in Südarizona die Hohokamkultur. Europäische Missionare kamen spätestens erstmals im 16. Jahrhundert in das Gebiet: Marcos de Niza, ein spanischer Franziskaner, bereiste den heutigen Südwesten der USA um 1539 und beschrieb die Sieben Goldenen Städte von Cibo, was wiederum Francisco Vásquez de Coronado, einen spanischen Conquistador, auf der Suche nach diesen 1540-1542 in die Gegend führte. Die Kolonisierung begann schließlich durch katholisch-spanische Missionare, die damit begannen, die Indianer zum katholischen Glauben zu bekehren. Bald darauf gründete Spanien die ersten befestigten Städte (1752 Tubac, 1775 Tucson), um seinen Herrschaftsanspruch über dieses Gebiet zu festigen. Arizona gehörte schließlich nach Erlangen der mexikanischen Unabhängigkeit im Jahr 1810 zur Gänze zu Mexiko und bildete dessen nordwestliche Grenze. 1848 musste Mexiko nach der Niederlage im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg im Vertrag von Guadalupe Hidalgo alle Gebiete nördlich des Gila-River - also die Flächen der heutigen Bundesstaaten Arizona, Neu-Mexiko, Kalifornien, Nevada, Utah, den westlichen Teil Colorados und den südwestlichen Teil Wyomings - gegen eine Zahlung von 15 Mio Dollar an die USA abtreten. 1850 wurde das Territorium Neu-Mexiko mit Arizona, dem westlichen Teil Neu-Mexikos und dem Süden Nevadas gebildet und 1853 mit dem Gadsden-Kauf von Mexiko für 10 Mio. US-Dollar ein weiteres Gebiet von 77,700 km2 südlich des Gila River erworben. Dieses wurde dem Territorium Neu-Mexiko angeschlossen und liegt heute nach dessen Teilung in die Territorien Arizona und Neu-Mexiko am 24. Februar 1863 großteils in Arizona. Am 14. Februar 1912 wurde Arizona als 48. Staat in die USA aufgenommen.

Bevölkerung

In Arizona leben 5.744.000 Einwohner (Stand: 2004), davon 63,8 % Weiße, 25,3 % Hispanics, 5,0 % Indianer, 3,1 % Schwarze und Afro-Amerikaner, 1,8 % Asiaten. Es gibt 1.901.327 Haushalte. Nach der Volkszählung von 2003 hat Arizona mit 286.680 Personen die zweithöchste Anzahl (und prozentual die 6. höchste) an Indianern, aller US-Bundesstaaten. Dies sind 10 % der gesamten indianischen Bevölkerung der USA (2.752.158). Lediglich Kalifornien beheimatet mehr Indianer und Oklahoma knapp weniger. Die häufigsten Abstammungen der Bevölkerung Arizonas sind mexikanisch (21 %), deutsch, britisch, irisch und indianisch. Vor allem die südlichen und zentralen Bezirke sind hauptsächlich mexikanisch geprägt, während die nördlichen Bezirke größtenteils britischstämmig bevölkert sind und der Nordosten indianisch. Seit 2003 bringt die hispanische Bevölkerung mehr Kinder zur Welt, als die weiße, nicht-hispanische Bevölkerung und es wird geschätzt, dass sie im Jahr 2035 die Mehrheit der Bevölkerung stellen werden. 2000 hatten 74,1 % der Bevölkerung Englisch als Muttersprache, 19,5 % Spanisch, 1,9 % Navajo, 0,6 % andere Indianersprachen und 0,5 % Deutsch. 49,9 % der Bevölkerung sind Männer, 50,1 % Frauen. Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2002: 23.573 US-Dollar.

Größte Städte

Religion

Deutsch Vier Fünftel der Bevölkerung Arizonas beschreibt sich selbst als christlich, wobei Katholiken und Protestanten stark vertreten sind und auch Mormonen einen nicht zu vernachlässigenden Anteil haben.
- Christen - 80 %
  - Protestanten - 42 %
  - Katholiken - 31 %
  - Mormonen - 6 %
  - andere christliche Richtungen - 1 %
- andere Religionen - 2 %
- nicht religiös - 18 %

National- und Naturparks in Arizona

Mormonen Arizona ist berühmt für seine Wüstenlandschaften und seine Canyons. So befindet sich z.B. im Norden der Grand-Canyon-Nationalpark, im Nordosten das Canyon De Chelly National Monument, auf der Grenze zu Utah das Monument Valley, im Osten der Petrified-Forest-Nationalpark und im Süden der Saguaro-Nationalpark.

Bildung

In Arizona gibt es zwei Universitäten von nationaler Bedeutung: Die University of Arizona in Tucson und die Arizona State University in Tempe bei Phoenix. Regionale Bedeutung hat die Northern Arizona University in Flagstaff.

Siehe auch


- Liste der Gouverneure von Arizona
- Liste der Countys in Arizona
- Liste der Städte in Arizona

Weblinks


- [http://az.gov Offizielle Website des Staates Arizona]
Kategorie:US-Bundesstaat ja:アリゾナ州 ko:애리조나 주

Colorado-Plateau

Das Colorado-Plateau [] (Colorado-Hochebene) ist eine Region westlich der Rocky Mountains im Südwesten der Vereinigten Staaten, die aus mehreren Hochebenen besteht. Das Gebiet erstreckt sich über den Südwesten Utahs, das nördliche Arizona und über Teile von New Mexico und Colorado. Die Fläche des Colorado-Plateaus ist mit 337.000 km² etwas größer als Deutschland. Es wird vom Colorado River und seinen Nebenflüssen entwässert und hat daher seinen Namen. Zum Gebiet des Colorado-Plateau gehören unter anderem das Paunsaugunt-Plateau und das Aquarius-Plateau beim Bryce-Canyon, sowie das Kaibab-Plateau nördlich und das Coconino-Plateau südlich des Grand Canyon. Das Colorado-Plateau, das die Form einer flachen Schüssel besitzt, die von Verwerfungen, Schluchten, Tafelbergen, Bögen und Säulen durchzogen ist, liegt durchschnittlich 1.500 Meter über dem Meeresspiegel.

Geologie

Das Gestein des Colorado-Plateaus ist in Schichten aufgebaut. Die ältesten Schichten treten in der Inneren Schlucht des Grand Canyon zu Tage, etwa 730 Meter über NN. Sie sind 600 bis über 1.500 Millionen Jahre alt und stammen aus der Zeit des Präkambrium, als es noch kein Leben auf der Erde gab. In dieser Zeit entstand im Bereich des heutigen Colorado-Plateaus ein Becken, das sich mit Erosions-Ablagerungen zu füllen begann. Später füllte sich das Becken mit Wasser und es entstand ein Meer. Die versteinerten Überreste eines Riffs sind heute im Capitol-Reef-Nationalpark zu sehen. Aufgrund von tektonischen Plattenverschiebungen kam es zu Gebirgsbildungen mit Brüchen, Verwerfungen und Rissbildungen. Im Laufe der Zeit erhob sich das alte Becken um gut 1.000 Meter zum heutigen Plateau, während gleichzeitig der Colorado, der Green River und andere Flüsse Canyons in den Fels trieben. Aufgrund der Gesteinshärten in unterschiedlichen Schichten schritt die Erosion unterschiedlich voran. Es entstanden an manchen Orten ungewöhnliche Formationen, beispielsweise die Hoodoos im Bryce-Canyon oder die Bögen und Brücken im Arches-Nationalpark. Die geologische Erdgeschichte kann an der Grand Staircase (Große Treppe) studiert werden. In dieser in Stufen ansteigenden Region sind Gesteinsschichten aus unterschiedlichen Erdzeitaltern freigelegt. Im Bereich des Zion-Canyon sind 65 bis 220 Millionen Jahre alte Schichten des Erdmantels sichtbar. Dieses Zeitalter ist das Mesozoikum und war die Zeit der Dinosaurier. Auf der höchsten Stufe der Grand Staircase, am Rand des Bryce-Canyon und auf über 3.000 Meter über NN, befinden sich die jüngsten Felsen, die durch Gebirgsbildung gehoben und durch Erosion abgetragen wurden.
- siehe auch: Geologie des Bryce-Canyons

Klima

Das Colorado-Plateau wird geographisch dem großen Becken (Great Basin) zwischen den Bergen der Rocky Mountains und der Sierra Nevada zugeordnet. Das Gebiet ist im Allgemeinen eine Wüste, weil die Verdunstung im Jahresmittel höher ist als die Niederschlagsmenge. Aufgrund der großen Höhenunterschiede und der Zerklüftung durch die vielen Canyons und Tafelberge ist das Klima lokal allerdings stark unterschiedlich.

Nationalparks

In der Region des Colorado-Plateaus liegen 8 US-Nationalparks und viele andere Schutzgebiete. Eine Auswahl:

Weitere Orte

Folgende Orte liegen im Colorado-Plateau (eine Auswahl):
- Monument Valley
- Slot Canyon
- Barringer-Krater
- Moab
- Flagstaff

Weblinks


- [http://wrgis.wr.usgs.gov/docs/parks/province/coloplat.html U.S. Geological Survey: Colorado Plateau] (engl.) Kategorie:Geographie (USA) ja:コロラド高原

Phoenix (Arizona)

Phoenix [] ist die Hauptstadt und die größte Stadt des US-Bundesstaats Arizona. Die Volkszählung von 2000 ergab:
- Phoenix ist die sechstgrößte Stadt der USA (seit 2004) - mit 1.321.045 Einwohnern.
- der Großraum Phoenix steht mit 3.251.876 Einwohnern an 14. Stelle der US-amerikanischen städtischen Großräume. Am 1.7.2004 betrug die Bevölkerung 1.418.041. Phoenix ist seit dem 5. Februar 1881 der Verwaltungssitz des Maricopa County.

Geographie

Phoenix liegt in der Mitte von Arizona im Tal von Phoenix (Phoenix Valley, "Valley of the Sun") in der Sonora auf einer Höhe von durchschnittlich 340 m. Die geografische Lage ist 33° 32' n. Br., 112° 05' w. L. Das erweiterte Stadtgebiet hat 3,2 Millionen Einwohner und umfasst Mesa, Scottsdale, Glendale, Tempe, Chandler, Gilbert, Peoria und viele kleinere Orte wie Goodyear, Litchfield Park, and Anthem, sowie überwiegend von Rentnern bewohnte Gemeinden (retirement communities) wie Sun City, Sun City West und Fountain Hills. Der Salt River fließt vom Nordosten des Maricopa County durch den Süden von Phoenix, es ist allerdings nicht ungewöhnlich, wenn der Fluss komplett ausgetrocknet ist. Der Großraum Phoenix wird von den McDowell-Bergen im Norden, South Mountain Park und Estrella Mountains im Süden, den White Tanks im Westen und den Superstition-Bergen weiter im Osten begrenzt. Die Stadt hat eine Fläche von 1.230,5 km². Davon sind 1.229,9 km² Land und 0,6 km² Wasser (0,05% der Gesamtfläche).

Wetter

Klarer blauer Himmel ist der typische Anblick in Phoenix, das im Mittel 300 Tage Sonnenschein im Jahr hat. Allerdings ist in den frühen Morgenstunden (gegen 6h) der Himmel meist in lilatönen gefärbt! Was für uns wie ein wunderschönes Naturschauspiel aussieht, sind in Wahrheit die Abgase der Millionenstadt. Ein Drittel des Jahres (von Mitte Mai bis Mitte September) liegen die Temperaturem über 38°C (100°F). Die trockene Wüstenluft in Arizona macht die hohen Temperaturen allerdings etwas erträglicher ("trockene Hitze"). Trotzdem können 4 Monate derart heißen Wetters sehr anstrengend sein, wenn man sich viel im Freien aufhält. Die Bevölkerung setzt sich allerdings der Hitze nur im geringen Maße aus - die allermeisten Gebäude und Fahrzeuge sind klimatisiert. Der ständige Wechsel zwischen stark klimatisierten Räumen, in denen man Pullover tragen muss um nicht zu frieren, und der Hitze im Freien ist nichts für einen schwachen Kreislauf! Die tiefsten Temperaturen im Winter liegen bei 0°C (30°F), bleiben aber selten über längere Zeit derart niedrig. Messbare Mengen an Schnee gab es in den letzten Jahren zwei Mal: 1 cm im Jahr 1939 und 2,5 cm im Jahr 1985. Im Jahresdurchschnitt fallen in der Gegend 19,5 cm Regen. Der wenige Regen fällt verteilt über den Zeitraum des Südwest-Monsuns von Juli bis Mitte September, wenn gelegentlich feuchtwarme Luft vom Golf von Kalifornien die heiße Wüstenluft verdrängt. Fährt man allerdings von Phoenix aus Richtung Norden (Grand Canyon) erreicht man schnell Gefilde (wie Pine...) in denen der Schnee auch liegen bleibt.

Sport

Mannschaften

:Arizona Diamondbacks, Major League Baseball ::Neun Teams der Cactus League trainieren im Frühling in der Umgebung von Phoenix. :Arizona Cardinals, National Football League :Phoenix Suns, National Basketball Association :Phoenix Mercury, Women's National Basketball Association :Phoenix Coyotes, National Hockey League :Arizona Rattlers, Arena Football League :Arizona Thunder, Hallenfußball

Veranstaltungsorte

:Phoenix International Raceway, Autorennen :Manzanita Speedway, Dragster-Rennen :Firebird International Raceway, Bootsrennen

Tourismus

Verkehr


- Sky Harbor International Airport
- Williams Gateway Airport (aus der 1993 geschlossenen Williams Air Force Base entstanden)
- Falcon Field Airport
- Valley Metro Rail, ein Nahverkehrsprojekt in Planung
- Der Scottsdale Municipal Airport im nahegelegenen Scottsdale wird vorwiegend von Privatmaschinen angeflogen.

Sportvereine in Phoenix


- Arizona Diamondbacks (Major League Baseball)
- Arizona Cardinals (National Football League) (spielen in Tempe)
- Phoenix Suns (National Basketball Association)
- Phoenix Mercury (Women's National Basketball Association)
- Phoenix Coyotes (National Hockey League) (spielen in Glendale)
- Phoenix International Raceway (Indy Racing League and NASCAR)

Museen und Attraktionen


- Heard Museum
- Taliesin West and Gammage Auditorium, both designed by Frank Lloyd Wright
- Phoenix Art Museum
- Fleischer Museum
- Arizona Science Center
- Hall of Flame
- Pueblo Grande Museum and Cultural Park
- Phoenix Museum of History
- Arizona Historical Society Museum
- America West Arena
- Bank One Ballpark
- Glendale Arena
- Desert Botanical Garden, Phoenix Zoo and Hole-in-the-Rock in Papago Park
- Tovrea Castle
- Wrigley Mansion
- St. Mary's Basilica
- Symphony Hall for the Phoenix Symphony at the Phoenix Civic Plaza
- South Mountain Park is the largest municipal park in the world
- Mystery Castle
- Camelback Mountain
- Squaw Peak Recreation Area
- Encanto Park
- Arizona Veterans Memorial Coliseum at the Arizona State Fairgrounds
- Metrocenter Mall
- Castles N' Coasters amusement park
- Hotel San Carlos
- Arizona Biltmore

Militär


- Luke Air Force Base
- 3. Deutsche Luftwaffenausbildungsstaffel USA in Goodyear

Söhne und Töchter der Stadt


- Nancy Farmer, US-amerikanische Schriftstellerin
- Barry Goldwater, Politiker und Mitbegründer der modernen konservativen Bewegung in den USA
- Chalmers Johnson, ehemaliger Berater des CIA und Asienkenner
- Shawn Michaels, US-amerikanischer Wrestler
- Stevie Nicks, US-amerikanische Sängerin

Weblinks


- [http://phoenix.gov/ Offizielle Website] (engl.) Kategorie:Ort in Arizona Kategorie:Hauptstadt in den USA ja:フェニックス (アリゾナ州)

Canyon

]] Ein Canyon oder Cañon (span. cañón, möglicherweise eine Abwandlung von callón "Fußweg") ist ein schluchtartig eingeschnittenes Tal beziehungsweise Grabensystem in Gebieten mit horizontal lagernden Gesteinsschichten. Canyons entstehen durch Auswaschung eines Flusses in einer Ebene, der sich in einem langen Erosionsprozess in das Plateau hineingräbt. Es entstehen dabei herausragende Klippen, weil Schichten härteren Gesteins gegenüber der Erosion resistenter sind und diese freigelegt werden. Canyons kommen in trockenen Gegenden häufiger vor, da die Witterung in trockenen Gegenden einen geringen Effekt hat. Canyons formen sich häufig aus widerstandskräftigem Sandstein oder Granit. Es gibt auch unterseeische Canyons, typischerweise bei Flussmündungen als unterseeische Verlängerung des Flusslaufs. Neben dem weltgrößten Canyon, dem Grand Canyon in Colorado (USA), gilt der Fish River Canyon in Namibia als zweitgrößter Canyon der Welt. Der tiefste Canyon der Welt ist der Colca Cañon in Arequipa (Peru). Canyonähnliche Täler gibt es in Europa beispielsweise auf Kreta mit der Samaria-Schlucht und auf Mallorca mit dem Torrente de Pareis. Der tiefste europäische Canyon ist mit bis zu 700 Metern die Verdonschlucht in Frankreich. Das größte Grabensystem des Sonnensystems stellt das Valles Marineris auf dem Planeten Mars dar.
Mars

Siehe auch:


- Bryce-Canyon-Nationalpark, Geologie des Bryce-Canyons, Zion-Nationalpark, Antelope Canyon Kategorie:Geomorphologie

Tal

Ein Tal ist ein geomorphologisches Phänomen. Fließende Wässer schaffen in Verbindung mit bestimmten tektonischen Prozessen (wie Aufwölbung der Erdoberfläche bzw. Gebirgsbildung) bestimmte Talprofile. Faktoren sind z.B. Stärke der Erosion bzw. Reliefenergie, Gesteinsart und Lagerungsverhältnisse der Gesteine. Täler können aber auch durch andere Gegebenheiten entstehen. Man unterscheidet z.B. zwischen Klamm, Canon, Kerbtal (V-Tal), Muldental und dem Kasten- oder Sohlental. In Hochgebirgen mit früherer größerer Gletscherausdehnung unterscheidet man das U-Tal und das V-Tal. Das U-Tal, auch Trogtal genannt, wurde durch einen Gletscher geschliffen, das V-Tal (Kerbtal) entstand durch einen Bach, der sich immer tiefer in das Gebirge eingrub. Das Wort geht zurück auf die indogermanische Wurzel "dhel-" = Biegung, Höhlung, Wölbung und ist mit dem Wort Delle verwandt. Der tieftste Punkt beziehungsweise die tiefste Linie eines Tales wird als Talsohle bezeichnet. In Flusstälern wird sie durch den Fluss gebildet.
Der Begriff Talsohle wird oft auch als Synonym für Tiefpunkte (z.B. der wirtschaflichen Lage) benutzt. Beispiele: „Wir haben die Talsohle erreicht“ oder „Wir durchschreiten die Talsohle“. Kategorie:Geomorphologie !Tal

Klimazone

Die Erde wird anhand verschiedener Klimabedingungen aufgrund unterschiedlich intensiver Sonneneinstrahlung in unterschiedliche Zonen eingeteilt, die sich vom Nordpol zum Äquator erstrecken – und auf der Südhalbkugel spiegebildlich verlaufen.

Einteilung

Es existieren zwei Arten von Einteilungen für die Klimazone, eine grobere, die die Klimazonen nach geografischen Kriterien aufteilt, und eine feinere, die die tatsächlichen Klimaverhältnisse (Temperatur, Niederschlagsmenge) berücksichtigt.

Einteilung nach geografischen Kriterien

Einteilung nach klimatischen Kriterien


- Kalte Zone: Gebiete, in denen die Mitteltemperatur im wärmsten Monat 10 Grad Celsius nicht erreicht.
  - Eisklima
  - Tundrenklima
- Gemäßigte Zone: Gebiete, in denen der wärmste Monat wärmer als 10 Grad Celsius ist, die Jahresmitteltemperatur jedoch unter 20 Grad Celsius liegt.
  - Kaltgemäßigtes Klima
  - Kühlgemäßigtes Klima
  - Warmgemäßigtes Klima
- Subtropen: Gebiete mit einer Jahresmitteltemperatur über 20 Grad Celsius, jedoch einer Mitteltemperatur im kältesten Monat unter diesem Wert
- Tropen: Gebiete, in denen die Mitteltemperatur im kältesten Monat über 20 Grad Celsius liegt. Die Grobeinteilung richtet sich in diesem Fall nach der Temperatur, es gibt jedoch auch andere Einteilungen, die die tatsächlichen Klimabedingungen aufgrund der atmosphärischen Zirkulation, der Meereszirkulation (Genetische Klassifikation), oder der Klimawirkungen (effektive Klassifikation: dominierende Vegetation, allgemeine ökologische Kriterien) besser erfassen. Beispiel hierfür ist der Vergleich von Niederschlagsmengen und Evapotranspiration, was zur einer Differenzierung in
- aride,
- semihumide und
- humide Klimate führt. Es gibt hierbei keine beste oder generell zu bevorzugende Klassifikation der Klimazonen. Jede Art der Klassifikation hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile und diese können nur im Fall einer konkreten Anwendung in eine Richtung überwiegen. Geht man nur von den klimatischen Bedingungen aus, so bieten sich zur differenzierten Beschreibung lokaler Klimacharakteristika so genannte Klimadiagramme an.

Klimaklassifikationen – allgemeine Vorgehensweise

Alle Klimaklassifikationen versuchen, die regional sehr unterschiedlichen Klimate der Erde zusammenfassen und generalisiert wiederzugeben. Die kleinsträumlichen Unterschiede müssen hierbei den großen Regelhaftigkeiten des Klimas weichen. Es werden ähnliche Klimate zu größeren Räumen aggregiert, die innerhalb von bestimmten Grenz- und Richtwerten der gleichen Klimaparameter (und damit ungefähr das gleiche Klima) aufweisen. Generell unterscheidet man genetische und effektive, zum Teil auch ökoklimatische, etc. Klimaklassifikationen. Genetische Klimaklassifikationen stellen den Ursprung des Klimas, also deren Genese, in den Mittelpunkt. Räume gleicher Klimate werden also zum Beispiel nach der Kontinentalität bzw. Maritimität eines Teilraumes bestimmt. Zentrale Grundlage der genetischen Klimaklassifikationen ist die globale Windzirkulation. Eine frühe genetische Klimaklassifikation legte zum Beispiel Carl Troll vor.

Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger

Diese offiziellen in der Klimageographie verwendeten Klimaklassifikationen wurden von Wladimir Peter Köppen in dieser Art Einteilung entwickelt. […] Siehe dazu auch Klimatologie, Klassifikation. […] Die Zahlen geben die Reihenfolge in der Einordnung der Klassifizierung an.

Hauptgruppe

; A-Klimate : Tropische Regenklimate (kältester Monat < 18 °C). ; B-Klimate : Trockenklimate, (entweder mit Sommerregen, Regen ohne Periode oder Winterregen) mit hauptsächlicher Unterscheidung zwischen BS (Steppenklimate) und BW (Wüstenklimate). ; C-Klimate : Warmgemäßigte Regenklimate (kältester Monat zwischen 18 °C und −3 °C, wärmster Monat > 10 °C), mit ganzjährigen Niederschlägen, bzw. jahreszeitlich oder periodisch höher als in den B-Trockenklimaten. ; D-Klimate : Boreale Klimate, Schnee-Wald-Klimate, nur auf der Nordhalbkugel ausgebildet, kältester Monat < −3 °C und wärmster Monat > 10 °C. ; E-Klimate : kalte Klimate jenseits der Baumgrenze (polare, wie als auch Höhenbaumgrenze), mit häufig vorkommenden tundrenartigen Dauerfrostböden, wärmster Monat < 10 °C, mit Unterscheidung in EF (Ewiger Frost) und ET (Tundra).

Unterteilung nach dem Mengenverhältnis der Niederschläge


- w = wintertrocken, a) für die C- und D-Klimate im regenreichsten Monat der wärmeren Jahreszeit mehr als zehnmal soviel Niederschlag wie im regenärmsten Monat der kälteren Jahreszeit (Bsp.: Cw-Klimate), b) in der A-Klimate muss mindestens ein Monat mit weniger als 60 mm Niederschlag vorkommen um diese weitere Klassifikation zur Aw-Klimate zu bekommen.
- s = sommertrocken, a) bei der C- und D-Klimate muss der regenreichste Monat der kalten Jahreszeit hierfür mindestens dreimal soviel Niederschlag aufweisen wie der regenärmste Monat der warmen Jahreszeit in der jeweiligen Klimate), b) nur äußerst selten auch für die A-Klimate zutreffend, wenn der trockenste Monat im Verhältnis zum regenreichsten noch bis zu 30 mm Niederschlag aufweist, wird das „s“ erst an dritter Stelle neben „f“ gesetzt.
- f = steht dann für ausgesprochene Trockenzeit in der jeweiligen Klimate.
- m = Mittelform zwischen f und w im Bereich des tropischen Monsunklimas, Trockenzeit ist zwar vorhanden aber nur kurz und wenig effektiv.

Differenzierung der Sommerwärme und Winterkälte


- Gruppe für die C- und D-Klimate:
  - a = Temperatur des wärmsten Monats > 22 °C
  - b = wärmster Monat < 22 °C, aber noch mindestens 4 Monate > 10 °C
  - c = nur 1 bis 4 Monate > 10 °C, kältester Monat > –38 °C
  - d = bis zu 4 Monate > 10 °C, aber kältester Monat < –38 °C
- Gruppe für die B-Klimate:
  - h = heiß (Jahresmitteltemperatur > 18 °C)
  - k = winterkalt (Jahresmitteltemperatur < 18 °C, aber wärmster Monat > 18 °C)
  - k' = wie k, jedoch auch wärmster Monat < 18 °C
- Dritte Gruppe:
  - l = lau, alle Monate 10 °C bis 22 °C
  - i = isotherm, die Differenz der extremen Monate < 5 °C

Weblinks


- [http://www.payer.de/entwicklung/entw02.htm allgemeiner, sehr umfassender Artikel zu den einzelnen Klimazonenklassifikationen]
- [http://www.klimakarte.de/ Einleitung zur genetischen Klimazonenklassifikation]
- [http://www.wetter-und-klima.de/klimadiagramme/welt.htm Klimadiagramme]
- [http://www.tu-berlin.de/~kehl/project/lv-twk/05-intro-4-twk.htm Vegetationsökologie von Klimazonen]
- [http://www.die-klimazonen.de/ Die Klimazonen der Erde]
- [http://www.webgeo.de/beispiele/rahmen.php?string=1;k_600;1;;;;1-k_610-1 Lernmodul bei WebGeo] ! Kategorie:Klimatologie

1964

Ereignisse


- 1. Januar: Ludwig von Moos wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Guinea erhält von Spanien die volle innere Autonomie
- 1. Januar: Singhalesisch wird auf Ceylon alleinige Amtssprache
- 13. Januar: In Kairo (Ägypten) findet die Erste Arabische Gipfelkonferenz statt: Könige und Staatschefs von 13 arabischen Nationen treffen zusammen
- 23. März: In Genf wird die UNCTAD eröffnet, die Welthandelskonferenz der Vereinten Nationen. In ihr stellen unter anderem die in der „Gruppe der 77“ organisierten Entwicklungsländer die Forderung nach einer gerechteren Mitwirkung am Welthandel
- 31. März: Militärputsch in Brasilien, der Beginn von 21 Jahren Militärdiktatur. General Humberto Castelo Branco wird Staatspräsident
- 26. Mai: Deutschland. Bundespräsident Heinrich Lübke, Frankreichs Staatschef Charles de Gaulle und Großherzogin Charlotte von Luxemburg weihen die Großschiffahrtsstraße Mosel ein
- 1. Juni: Gründung der PLO durch den Ersten Palästinensischen Nationalrat; Vorsitzender wird der UN-Diplomat Ahmed Shukeiry
- 6. Juni: Mit einstweiliger Verfügung werden alle Raketenversuche im Cuxhavener Wattengebiet untersagt
- 12. Juni: Nelson Mandela, Führer des African National Congress, wird zusammen mit sieben Mitangeklagten wegen Subversion und Sabotage zu lebenslänglicher Haft verurteilt
- 12. Juni: Der schwedische Oberst Stig Wennerström wird wegen Spionage für die Sowjetunion zu einer lebenslänglichen Zuchthausstrafe verurteilt
- 12. Juni: Die UdSSR (Nikita Chruschtschow) und die DDR (Walter Ulbricht) unterzeichnen einen Freundschaftsvertrag, den „Vertrag über Freundschaft, gegenseitig Beistand und Zusammenarbeit“
- 2. Juli: In Washington unterzeichnet US-Präsident Lyndon B. Johnson das Bürgerrechtsgesetz zur Aufhebung der Rassentrennung. Dieses: nach Beendigung der Sklaverei im Jahr 1863: wichtigste Dokument zur Gleichstellung der Schwarzen, wurde von John F. Kennedy auf den Weg gebracht und erst nach monatelangem Ringen im Senat ratifiziert
- 7. August: Der US-Kongress beschliesst einstimmig die Annahme der Tonkin-Resolution, damit erhält Präsident Johnson die Vollmacht zur amerikanischen Beteiligung am Vietnamkrieg
- 5. September: Großbritannien entlässt Malta in die Unabhängigkeit
- 9. September: Die DDR genehmigt Rentnern Verwandtenbesuche in der BRD und in West-Berlin
- 1. Oktober: Afghanistan. Die neue demokratische Verfassung tritt in Kraft
- 14. Oktober: Nikita Chrustschow wird vom Plenum des ZK aus seinen Ämtern entlassen. Als Regierungschef folgt ihm Alexej Kossygin, als Parteichef Leonid Breschnjew
- 15. Oktober: Die Labour Party gewinnt die Wahlen im britischen Unterhaus, Premierminister wird Harold Wilson (siehe unten)
- 16. Oktober: Die Volksrepublik China unternimmt den ersten unterirdischen Atombombenversuch
- 16. Oktober: In Großbritannien wird Harold Wilson neuer Regierungschef
- 26. Oktober: Jordanien schließt als zweites arabisches Land einen Friedensvertrag mit Israel ab
- 2. November: Nachdem der Ministerrat König Saud ibn Abd al-Aziz das Vertrauen entzogen hatte, wird dessen Bruder Faisal ibn Abd al-Aziz („König Faisal“) neuer König von Saudi-Arabien
- 2. November: Eine Passierscheinregelung ermöglicht Rentnern aus der DDR den Besuch von Verwandten in Westdeutschland
- 3. November: Eduardo Frei Montalva wird neuer Staatspräsident von Chile
- 20. November: Eisaku Sato wird neuer Regierungschef in Japan
- 1. Dezember: Die DDR setzt Zwangsumtausch für Besucher aus dem Westen fest
- 12. Dezember: Kenia wird Republik. Erster Staatspräsident wird Jomo Kenyatta. Er ist gleichzeitig Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte
- 28. Dezember: Giuseppe Saragat wird neuer Staatspräsident von Italien

Technik und Wirtschaft


- 7. April: IBM stellt das System /360 vor
- 1. Oktober: Der Shinkansen als 1. Hochgeschwindigkeitszug wird in Japan zwischen Ōsaka und Tokio in Betrieb genommen
- 21. November: In New York wird die Verrazano-Narrows-Brücke, die längste Hängebrücke der Welt, eröffnet
- John George Kemeny und Thomas Eugene Kurtz entwickeln die Programmiersprache BASIC
- Eröffnung der World's Fair in New York

Kultur


- 25. April: Die „Kleine Meerjungfrau“, ein Wahrzeichen von Kopenhagen, ist kopflos. Unbekannte haben der Figur des Bildhauers Edvard Eriksen den Kopf abgesägt
- 24. Juli: Uraufführung der Oper Don Rodrigo von Alberto Ginastera am Teatro Colón in Buenos Aires
- 17. September: Uraufführung der Oper Der Zerrissene von Gottfried von Einem an der Hamburgischen Staatsoper
- 30. November: Uraufführung der komischen Oper Das Ende einer Welt von Hans Werner Henze in Frankfurt am Main
- Sergio Leone dreht Für eine Handvoll Dollar
- Jean-Paul Sartre lehnt den Nobelpreis ab
- Erstmalige Vergabe der Goldenen Leinwand

Katastrophen


- 10. Februar: Der Zerstörer Voyager sinkt etwa 100 Seemeilen südlich von Sydney nach einer Kollision mit dem Flugzeugträger Melbourne (beide Australien). 82 Tote unter der 232 Mann starken Besatzung des Zerstörers
- 29. Februar: Eine Maschine der britischen Fluggesellschaft British Eagle stürzte am Glungezer in der Nähe von Innsbruck ab. Alle 83 Personen, die an Bord der Bristol Britannia waren kamen ums Leben. Das Flugzeug befand sich im Landeanflug nach Innsbruck
- 1. März: Lake Tahoe, Kalifornien, USA. Absturz einer Lockheed Constellation der Paradise Airlines
- 14. April: Im Montageraum, in dem der Orbiting Solar Observatory Satellit auf die Trägerrakete gesetzt wird, zündet durch einen technischen Defekt die dritte Raketenstufe. Es gibt 8 Verletzte und 3 Tote
- 7. Mai: Nähe Oakland, Kalifornien, USA. Eine Turboprop Fairchild F-27 der Pacific Air Lines stürzte ab, nachdem ein Selbstmörder erst die Piloten und dann sich selbst erschoss. Alle 44 Insassen auf dem Flugfeld nach einem abgebrochenen Start. 49 Menschen starben
- 7. Mai: Bei einer Vorführung von Postraketen von Gerhard Zucker auf dem Hasselkopf südlich von Braunlage kommt es zu einer Explosion, bei der drei Menschen getötet werden
- 11. Juni: Deutschland. Ein Amokläufer tötet 8 Kinder und zwei Lehrerinnen, danach sich selbst, in einer Grundschule in Volkhoven bei Köln

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verliert gegen Algerien mit 0:2
- 29. Januar bis 9. Februar: IX. Olympische Winterspiele in Innsbruck, Österreich
- 2. Mai Erstbesteigung des Shisha Pangma, des dreizehnthöchsten Berges der Erde durch eine chinesische Großexpedition
- 10. bis 24. Oktober: XVIII. Olympische Sommerspiele in Tokio, Japan
- Der aus Augsburg zum AC Bologna gewechselte Fußballstar Helmut Haller wird in Italien als erster Ausländer zum „Fußballer des Jahres“ gewählt

Geboren


- 1. Januar: Ron Sexsmith, kanadischer Songpoet
- 2. Januar: Christian Welp, deutscher Basketballspieler
- 3. Januar: Bruce LaBruce, kanadischer Autor, Filmemacher und Fotograf
- 3. Januar: Leonard, Schweizer Schlagersänger und Moderator
- 3. Januar: Cheryl Miller, US-amerikanische Basketballspielerin
- 4. Januar: Alexander Fadejew, russischer Eiskunstläufer
- 6. Januar: Henry Maske, deutscher Boxsportler
- 7. Januar: Nicolas Cage, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. Januar: Frauke Ludowig, Dt. Fernsehmoderatorin
- 12. Januar: Jeff Bezos, Gründer und Präsident des US-amerikanischen Unternehmens Amazon
- 13. Januar: Gloria Siebert, deutsche Leichtathletin und Olympionikin
- 13. Januar: Penelope Ann Miller, US-amerikanische Schauspielerin
- 14. Januar: Uwe Wegmann, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 17. Januar: Andy Rourke, Musiker und Bassist der britischen Band The Smiths
- 17. Januar: Raoul Schrott, österreichischer Schriftsteller
- 18. Januar: Jane Horrocks, englische Schauspielerin und Komödiantin
- 19. Januar: Andreas Dorau, deutscher Musiker
- 21. Januar: Marianne Tritz, deutsche Politikerin
- 22. Januar: Carsten Kadach, deutscher Fußballschiedsrichter
- 23. Januar: Bharrat Jagdeo, Staatspräsidend von Guyana
- 24. Januar: Carole Merle, französische Skirennläuferin
- 26. Januar: Torkil Nielsen, Spieler in der färöischen Fußballnationalmannschaft und Schachspieler
- 3. Februar: Michael Rummenigge, deutscher Fußballspieler
- 3. Februar: Laird Hamilton, US-amerikanischer Sportler
- 5. Februar: Bernhard van Treeck, deutscher Buchautor
- 5. Februar: Duff McKagan, Musiker, Bassist der Rockband Guns N' Roses
- 5. Februar: Piotr Trzaskalski, polnischer Filmregisseur
- 5. Februar: Laura Linney, US-amerikanische Schauspielerin
- 6. Februar: Michael Breitkopf, Gitarrist der Band Die Toten Hosen
- 9. Februar: Johannes Lichdi, deutscher Politiker und Rechtsanwalt
- 10. Februar: Sam Graddy, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 14. Februar: Gianni Bugno, italienischer Radrennfahrer
- 14. Februar: Sigrid Wolf, österreichische Skirennläuferin
- 16. Februar: José Roberto Bebeto, brasilianischer Fußballspieler
- 16. Februar: Walentina Michailowna Jegorowa, russische Leichtathletin und Olympiasigerin
- 18. Februar: Matt Dillon, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. Februar: Mark Kelly, US-amerikanischer Astronaut
- 22. Februar: William Tanui, kenianischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 23. Februar: John Norum, Gitarrist
- 23. Februar: James Clark, Informatiker, aktiv in der XML/SGML-Entwicklung
- 26. Februar: Mark Dacascos, US-amerikanischer Sportler und Schauspieler
- 27. Februar: Christian Lange, deutscher Politiker
- 27. Februar: Thomas Lange, zweifacher Olympiasieger im Rudern
- 28. Februar: Dschamolidin Abduschaparov, usbekischer Radrennfahrer
- 4. März: Emilia Gertrude Eberle, donauschwäbische Kunstturnerin
- 5. März: Bertrand Cantat, Sänger der Rock-Gruppe Noir Désir
- 6. März: Skip Ewing, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 9. März: Juliette Binoche, französische Schauspielerin
- 9. März: Paul Caligiuri, Fußballer
- 10. März: Edward Mountbatten-Windsor, Earl of Wessex, jüngster Sohn von Königin Elisabeth II
- 10. März: Toni Polster, österreichischer Fußballspieler
- 10. März: Neneh Cherry, schwedische Sängerin, Rapperin und Produzentin
- 11. März: Steffen Bringmann, deutscher Leichtathlet
- 11. März: Christian Henn, deutscher Radrennfahrer
- 11. März: Leena Lehtolainen, finnische Schriftstellerin
- 11. März: Karin Gastinger, österreichische Politikerin und Bundesministerin
- 11. März: Vinnie Paul, Schlagzeuger der Thrash-Metal-Band Pantera
- 12. März: Dieter Eckstein, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 16. März: Jörg Schmadtke, ehemaliger Fußballprofi
- 17. März: Lee Dixon, ehemaliger englischer Fußballspieler
- 17. März: Rob Lowe, US-amerikanischer Schauspieler
- 18. März: Courtney Pine, britischer Jazz-Saxophonist
- 19. März: Kanno Yōko, japanische Komponistin
- 20. März: Natacha Atlas, Musikerin
- 23. März: Heike Schäfer, deutsche Schlagersängerin
- 23. März: Hope Davis, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. März: Marek Kamiński, polnischer Weltreisender
- 24. März: Elizabeth McColgan-Lynch, schottische Leichtathletin und Olympionikin
- 25. März: Christine von Grünigen, ehemaliger Schweizer Skirennläuferin
- 26. März: Lydia Hüskens, deutsche Politikerin
- 26. März: Michael Frontzeck, ehemaliger Fußballspieler und heute Trainer
- 27. März: Ralf Lusiardi, deutscher Archivar und Historiker
- 29. März: Elle Macpherson, australische Schauspielerin und Fotomodell
- 29. März: Andreas Obering, deutscher Comedian und Schauspieler
- 30. März: Thomas Heinze, deutscher Filmschauspieler
- 30. März: Tracy Chapman, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 31. März: Jürgen Wegmann, Fußballspieler
- 3. April: Bjarne Riis, dänischer Radrennfahrer, Tour-de-France-Sieger
- 5. April: Marius Lacatus, Fußballer; rumänischer Nationalspieler
- 6. April: Juliet Cuthbert, jamaikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 7. April: Russell Crowe, neuseeländischer Schauspieler
- 8. April: Biz Markie, Musiker
- 9. April: Margaret Peterson Haddix, US-amerikanische Autorin der Gegenwart
- 12. April: Claudia Jung, deutsche Sängerin
- 15. April: Marianne Alvoni, Schweizer Modedesignerin
- 17. April: Maynard James Keenan, Sänger der Alternative/Heavy Metal Band Tool
- 18. April: Vinnie Moore, Rockmusiker
- 19. April: Frank-Peter Roetsch, ehemaliger deutscher Biathlet
- 20. April: Andy Serkis, britischer Schauspieler
- 21. April: Ludmila Engquist, ehemals russische, heute schwedische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 22. April: Frank Kortan, deutscher Maler
- 23. April: Torsten Fenslau, Disc Jockey und Musikproduzent († 1993)
- 24. April: Djimon Hounsou, afrikanischer Schauspieler
- 29. April: Markus Majowski, Schauspieler und Komiker († )
- 1. Mai: Yvonne van Gennip, niederländische Eisschnellläuferin
- 2. Mai: Silvia Neid, deutsche Fußballspielerin und -trainerin
- 4. Mai: Rocco Siffredi, italienischer Schauspieler, Produzent und Regisseur von Pornofilmen
- 5. Mai: Heike Henkel, ehemalige deutsche Hochspringerin
- 6. Mai: Franziska Pigulla, deutsche Schauspielerin, Nachrichtensprecherin
- 7. Mai: István Hiller, ungarischer Politiker und Historiker
- 8. Mai: Melissa Gilbert, US-amerikanische Schauspielerin
- 10. Mai: Gitta Connemann, deutsche Politiker
- 11. Mai: John Parrott, englischer Snookerspieler
- 12. Mai: Brett Gurewitz, Gitarrist und Songwriter der amerikanischen Band Bad Religion
- 13. Mai: Ronnie Coleman, US-amerikanischer Bodybuilder
- 17. Mai: Jörg Vogelsänger, deutscher Politiker
- 19. Mai: Miloslav Mečíř, slowakischer Tennisspieler
- 20. Mai: Andreas Storm, deutscher Politiker und MdB
- 21. Mai: Walter Homolka, deutscher Rabbiner
- 23. Mai: Ruth Metzler-Arnold, Schweizer Politikerin, Bundesrätin
- 24. Mai: Maxi Biewer, deutsche TV-Moderatorin
- 25. Mai: Kai Helge Wirth, deutscher Geograf
- 26. Mai: Waleri Borissowitsch Salow, russischer Schachmeister
- 26. Mai: Lenny Kravitz, US-amerikanischer Sänger und Musiker
- 29. Mai: Albert Frey, deutscher Komponist, Musikproduzent und Lobpreisleiter
- 30. Mai: Corinne Schmidhauser, Schweizer Skirennläuferin
- 30. Mai: Tom Morello, US-amerikanischer Gitarrist
- 2. Juni: Caroline Link, deutsche Regisseurin und Drehbuchautorin
- 3. Juni: Doro Pesch, deutsche Rocksängerin
- 7. Juni: Armin Assinger, österreichischer Skirennläufer und TV-Moderator
- 8. Juni: Harry Reynolds, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 10. Juni: Jürgen Augustinowitz, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Gunnar Sauer, deutscher Fußballspieler
- 11. Juni: Kuddel, deutscher Gitarrist (Die Toten Hosen)
- 11. Juni: Kim Gallagher, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin († 2002)
- 12. Juni: Petra Bläss, deutsche Politikerin, MdB
- 12. Juni: Uwe Kamps, ehemaliger Fußballspieler
- 12. Juni: Sahnie, Ex-Bassist der deutschen Punkband Die Ärzte
- 12. Juni: Markus Kupferblum, österreichischer Opernregisseur und Clown
- 13. Juni: Šarūnas Marčiulionis, litauischer Basketball-Spieler
- 15. Juni: Michael Laudrup, dänischer Fußballspieler
- 15. Juni: Peter Schorowsky, Musiker
- 15. Juni: Courteney Cox, US-amerikanischer Schauspielerin
- 16. Juni: Nino Burdschanadse, georgische Parlaments- und Staatspräsidentin
- 17. Juni: Dirk Raudies, deutscher Motorradrennfahrer
- 17. Juni: Michael Groß, ehemaliger deutscher Schwimmer
- 22. Juni: Miroslav Kadlec, ehemaliger tschechischer Fußballspieler
- 22. Juni: Dan Brown, US-amerikanischer Autor
- 23. Juni: Joss Whedon, Regisseur
- 24. Juni: Andreas Weigel, deutscher Politiker und MdB
- 24. Juni: Günther Mader, österreichischer Skirennläufer
- 25. Juni: Ernst Vettori, ehemaliger österreichischer Skispringer
- 26. Juni: Tommi Mäkinen, deutscher Rallye
- 26. Juni: Christopher Roth, deutscher Regisseur und Künstler
- 29. Juni: Paul Zenon, erfolgreicher Zauberkünstler und Komiker aus Großbritannien
- 29. Juni: Wendy Kilbourne, US-amerikanische Schauspielerin
- 1. Juli: Franz Wohlfahrt, österreichischer Fußballspieler
- 3. Juli: Antje Hermenau, deutsche Politikerin
- 3. Juli: Yeardley Smith, US-amerikanische Schauspielerin und Synchronsprecherin
- 5. Juli: Piotr Nowak, polnischer Fußballspieler
- 7. Juli: Kosuke Fujishima, japanischer Mangaka
- 8. Juli: Linda de Mol, niederländische Showmasterin
- 9. Juli: Gianluca Vialli, italienischer Fußballspieler
- 9. Juli: Courtney Love, US-amerikanische Gitarristin, Sängerin und Songwriterin sowie Schauspielerin
- 10. Juli: Martina Krogmann, deutsche Politikerin
- 11. Juli: Helmut Krausser, deutscher Schriftsteller, Dichter und Bühnenautor
- 16. Juli: Miguel Induráin, ehemaliger spanischer bzw. Radrennfahrer
- 17. Juli: Norbert Dobeleit, deutscher Leichtathlet
- 17. Juli: Heather Langenkamp, US-amerikanische Schauspielerin
- 18. Juli: Iris Gleicke, deutsche Politikerin
- 19. Juli: Christine Licci, deutsche Bankmanagerin
- 20. Juli: Michal Lobkowicz, tschechischer Politiker
- 20. Juli: Chris Cornell, US-amerikanischer Rockmusiker
- 21. Juli: Jens Weißflog, Skispringer, Olympiasieger
- 22. Juli: Anneke von der Lippe, ist eine norwegische Schauspielerin
- 23. Juli: Uwe Barth, deutscher Politiker
- 24. Juli: Yoshimoto Banana, japanische Schriftstellerin
- 26. Juli: Sandra Bullock, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. Juli: Karin Buder, ehemalige österreichische Skirennläuferin
- 30. Juli: Jürgen Klinsmann, deutscher Fußballspieler und Bundestrainer
- 30. Juli: Vivica Fox, US-amerikanische Schauspielerin
- 31. Juli: C. C. Catch, deutsche Pop-Sängerin
- 31. Juli: Wendell Alexis, US-amerikanischer Basketballspieler
- 31. Juli: Joja Wendt, zeitgenössischer Jazz-Pianist und Komponist
- 1. August: Detlef Dezelak, deutscher Fußballspieler
- 2. August: Frank Biela, deutscher Autorennfahrer
- 2. August: Ernesto Maguengue, katholischer Bischof
- 2. August: Mary-Louise Parker, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. August: Lucky Dube, Musiker
- 3. August: Radek Knapp, österreichischer Schriftsteller
- 5. August: Pia Douwes, ist eine erfolgreiche niederländische Musicaldarstellerin
- 6. August: Anouschka Renzi, deutsche Schauspielerin
- 6. August: Stephen George Ritchie, Schlagzeuger der Band Die Die Toten Hosen
- 7. August: Osman Pepe, türkische Umweltminister
- 8. August: Uwe Schünemann, deutscher Politiker
- 8. August: Jan Josef Liefers, deutscher Schauspieler und Musiker
- 9. August: Brett Hull, kanadischer-US-amerikanischer Eishockeyspieler in der NHL
- 11. August: Uwe Ampler, deutscher Radrennfahrer
- 15. August: André Golke, deutscher Fußballspieler
- 17. August: Felix Falkner, ist ein Schweizer Komponist
- 19. August: Axel Roos, deutscher Fußballspieler
- 19. August: Vladislav Broda, deutscher Tischtennisspieler
- 20. August: Detlef Müller, deutscher Politiker und MdB
- 23. August: Johan Bruyneel, belgischer Radrennfahrer und sportlicher Leiter
- 24. August: Carlos Hermosillo, ehemaliger mexikanischer Fußballspieler
- 28. August: Antje Tillmann, deutsche Politikerin
- 29. August: Doris Ahnen, deutscher Politiker
- 29. August: Jordi Arrese, Tennisspieler aus Spanien
- 30. August: Alexander Radwan, deutscher Europaabgeordneter
- 30. August: Kai Ebel, deutscher Redakteur und Reporter
- 2. September: Keanu Reeves, kanadischer Schauspieler
- 3. September: Adam Curry, Radiomoderator
- 4. September: Robson da Silva, brasilianischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 5. September: Kevin Saunderson, Musikproduzent von Techno-Musik
- 5. September: Amanda Ooms, schwedische Filmschauspielerin
- 5. September: Josef Penninger, wissenschaftlicher Direktor am IMBA
- 7. September: Andy Hug, Schweizer Kampfsportler († 2000)
- 11. September: Victor Wooten, Bassist
- 11. September: Roxann Dawson, US-amerikanischer Schauspielerin
- 12. September: Dieter Hecking, Fußball-Trainer von Alemannia Aachen
- 13. September: Rafał Ziemkiewicz, polnischer Schriftsteller
- 14. September: Martina Gedeck, deutsche Schauspielerin
- 16. September: Britta Altenkamp-Nowicki, deutsche Politikerin
- 17. September: Franck Piccard, französischer Skirennläufer und Motorsportler
- 18. September: Franziska Augstein, deutsche Journalistin
- 20. September: Maggie Cheung, chinesische Filmschauspielerin
- 20. September: Mats Ericson, schwedische Skirennläufer
- 22. September: Ken Vandermark, US-amerikanischer Jazzsaxophonist und Klarinettist
- 25. September: Rebecca Gablé, deutschen Schriftstellerin
- 25. September: Barbara Dennerlein, Jazzmusikerin
- 25. September: Carlos Ruiz Zafón, Schriftsteller
- 29. September: Wladimir Tschipaschwili, georgischer Gesundheitsminister
- 29. September: Tom Sizemore, US-amerikanischer Schauspieler
- 30. September: Michael Beleites, Mitbegründer der Umweltbewegung in der DDR
- 30. September: Monica Bellucci, italienische Filmschauspielerin
- 3. Oktober: Clive Owen, britischer Schauspieler
- 3. Oktober: Ute Vogt, deutsche Politikerin
- 3. Oktober: Carin C. Tietze, deutsche Schauspielerin
- 6. Oktober: Alexander Wussow, österreichischer Fernsehschauspieler
- 7. Oktober: Thomas Pradel, Buchgestalter
- 9. Oktober: Martin Jaite, ehemaliger argentinischer Tennisspieler
- 10. Oktober: Maxi Gnauck, deutsche Kunstturnerin
- 13. Oktober: Nie Haisheng, chinesischer Taikonaut
- 15. Oktober: Agnès Jaoui, französische Schauspielerin, Autorin und Regisseurin
- 15. Oktober: Roberto Vittori, italienischer Astronaut
- 18. Oktober: Charles Stross, britischer Science-Fiction-Schriftsteller
- 18. Oktober: Ian Hart, ein britischer Schauspieler
- 21. Oktober: Levent Yüksel, Künstler der türkischen Popmusik
- 22. Oktober: Surab Nogaideli, georgischer Politiker, Premierminister
- 22. Oktober: Dražen Petrović, kroatischer Basketballspieler († 1993)
- 23. Oktober: Robert Trujillo, US-amerikanischer Musiker
- 25. Oktober: Nicole Seibert, deutsche Schlagersängerin
- 26. Oktober: Sven Väth, DJ, Label-Betreiber und Musiker
- 27. Oktober: Andreas Gielchen, deutscher Fußballspieler
- 29. Oktober: Germar Rudolf, Chemiker, Holocaustleugnung
- 30. Oktober: Jean-Marc Bosman, ehemaliger belgischer Profi-Fußballspieler
- 31. Oktober: Marco van Basten, Holländischer Fußballspieler
- 31. Oktober: Eduard Dschabejewitsch Kokoity, südossetischer Präsident
- 3. November: Timo Ben Schöfer, deutscher Schauspieler
- 3. November: Luděk Čajka, tschechischer Eishockeyspieler († 1990)
- 7. November: Peter Flinth, dänischer Regisseur
- 8. November: Simone Borowiak, deutsche Schriftstellerin
- 8. November: Lars Harms, deutscher Politiker
- 8. November: Hilde Gjermundshaug Pedersen, norwegische Skilangläuferin
- 9. November: Sonja Kirchberger, österreichische Schauspielerin
- 9. November: Robert Duncan McNeill, US-amerikanischer Schauspieler
- 12. November: Thomas Berthold, deutscher Fußballspieler
- 12. November: Jakob Hlasek, ehemaliger Schweizer Tennisspieler
- 12. November: David Ellefson, US-amerikanischer Musiker
- 16. November: Diana Krall, kanadische Jazzpianistin und Sängerin
- 16. November: Renato Tosio, Schweizer Profi-Eishockey-Torhüter
- 19. November: Beatrice Gafner, Schweizer Skirennläuferin
- 22. November: Henning Ahrens, deutscher Schriftsteller
- 25. November: Mark Lanegan, Sänger und Songwriter
- 25. November: Robert Kurtzman, US-amerikanischer Special Effects Künstler
- 26. November: Vreni Schneider, Schweizer Skirennfahrerin
- 28. November: Sherko Fatah, deutscher Schriftsteller
- 28. November: Armin Bittner, deutscher Skirennläuf