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Granville Stanley Hall

Granville Stanley Hall

Granville Stanley Hall (
- 1. Februar 1846 in Ashfield, Massachusetts; † 24. April 1924 in Worcester, Massachusetts) war ein amerikanischer Psychologe, 1887 Gründungspräsident der Clark University, Worcester, Massachusetts, 1892 Gründungspräsident der American Psychological Association. Er war einer der ersten Psychologen, die die Psychoanalyse als wissenschaftliches Forschungsprogramm anerkannten, weshalb er Freud und Jung 1910 zu Vorträgen an die Worcester Universität einlud. Begründete folgende Zeitschriften:
- 1887 American Journal of Psychology
- 1891 Journal of Genetic Psychology
- 1904 Journal of Religious Psychology
- 1915 Journal of Applied Psychology.

Weblinks


- [http://www.ithaca.edu/beins/gsh/gsh_bio.htm Kurzbiographie] [http://vlp.mpiwg-berlin.mpg.de/people/data/per297.html Kurzbiographie des MPI f. Wissenschaftsgeschichte] Hall, Granville Stanley Hall, Granville Stanley Hall, Granville Stanley

1. Februar

Der 1. Februar ist der 32. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 333 Tage (in Schaltjahren 334 Tage) bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1168 - Heinrich der Löwe heiratet die erst zwölfjährige Tochter Mathilde des englischen Königs Heinrich II., Schwester von Richard Löwenherz.
- 1381 - Die Stadt Siegen geht vollständig an das Haus Nassau-Siegen.
- 1793 - Ausweitung des 1. Koalitionskrieges gegen die französische Republik, Großbritannien tritt als Verbündeter der österreichisch-preußischen Koalition gegen Frankreich in den Krieg ein.
- 1851 - In der Kieler Innenförde wird der "Brandtaucher", das erste deutsche U-Boot getestet und verunglückt dabei.
- 1864 - Ausbruch des Deutsch-Dänischen Krieges
- 1908 - Carlos I. und Luis Philippe, König und Kronprinz von Portugal werden in einem Hinterhalt getötet.
- 1917 - Die deutsche Marine eröffnet im Zuge des Ersten Weltkrieges den uneingeschränkten U-Boot-Krieg in den Sperrgebieten um Großbritannien, Frankreich und im Mittelmeer.
- 1920 - August Euler erhält die erste amtlich vorgeschriebene, international gültige Pilotenprüfung mit dem Flugzeugführerpatent "Deutschland Nr. 1"
- 1933 - Reichspräsident Paul von Hindenburg löst auf Wunsch von Adolf Hitler den Reichstag auf.
- 1933 - Honduras. Tiburcio Carías Andino wird Staatspräsident.
- 1946 - Amtsantritt von Trygve Lie als erster Generalsekretär der Vereinten Nationen.
- 1958 - Ägypten und Syrien schließen sich zur Vereinigten Arabischen Republik zusammen.
- 1971 - George Harrison und Ravi Shankar organisieren das Konzert für Bangladesh.
- 1977 - Die Charta 77 wird gegründet.
- 1978 - Finnland. Urho Kaleva Kekkonen wird zum fünften Mal in seinem Amt als Staatspräsident bestätigt.
- 1979 - Der Ajatollah Khomeini kehrt nach 15 Jahren im Exil (Nadschaf, Paris) wieder in den Iran zurück, nachdem der Schah Reza Pahlevi das Land verlassen hat.
- 1985 - Gauting, München, Deutschland. Ernst Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Motoren- und Turbinen-Union (MTU), wird in seinem Haus von RAF-Mitgliedern erschossen.
- 1993 - Finnland, Schweden und Österreich. Beginn der Beitrittsverhandlungen zur EU
- 1995 - Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Rumänien
- 1998 - Costa Rica. Miguel Anguel Rodriguez Echeverría wird Staats- und Regierungschef.
- 2002 - Neuer Premierminister in Taiwan wird Yu Shyi-kun

Wirtschaft


- 1788 - Isaac Briggs und William Longstreet lassen sich das erste Dampfschiff patentieren.
- 2000 - Frankreich. Das Gesetz zur 35-Stunden-Woche tritt in Kraft.

Wissenschaft und Technik


- 1945 - Die erste Single mit 45 Umdrehungen pro Minute wird veröffentlicht
- 1958 - Start des ersten US-amerikanischen Erdsatelliten Explorer 1

Kultur


- 1814 - Uraufführung der Oper L'Oriflamme von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris.
- 1814 - Uraufführung der Oper L'Oriflamme von Rodolphe Kreutzer in Paris.
- 1828 - Uraufführung der Oper Ali, Pascha von Janina von Albert Lortzing am Stadttheater in Münster.
- 1896 - Uraufführung der Oper La Bohème von Giacomo Puccini am Teatro Regio in Turin.
- 1918 - Uraufführung der Operette A Pacsirta (Wo die Lerche singt) von Franz Lehár an der Königlichen Oper in Budapest.
- 1945 - Uraufführung der Oper Lycksalighetens ö von Hilding Rosenberg an der Königlichen Oper in Stockholm.
- 1986 - Uraufführung der Oper Hunger und Durst von Violeta Dinescu in Freiburg im Breisgau

Religion

Katastrophen


- 1944 - Erdbeben der Stärke 7,4 in der Türkei, etwa 2.800 Tote
- 1953 - Bei der Hollandsturmflut brechen viele Deiche der Niederlande. Dabei kommen 1853 Menschen ums Leben.
- 1954 - Hokkaidō, Japan. Eine Curtiss C-46 der U.S. Air Force stürzt ab.
- 1957 - Rikers Island, New York, USA. Eine Passagiermaschine der Northeast Airlines verunglückt kurz nach dem Start vom Flughafen LaGuardia auf Grund eines Pilotenfehlers in einem Schneesturm. 21 Personen der 101 an Bord befindlichen Menschen werden getötet.
- 1963 - Ankara, Türkei. Eine libanesische Vickers Viscount 754 der Lebanese Middle East Airlines kollidiert mit einer Douglas C-47 der türkischen Luftwaffe. Die Flugzeuge fallen in verschiedene Stadtgebiete. Alle 17 Menschen an Bord der zwei Maschinen sterben, ebenso 87 Einwohner Ankaras. 50 werden verletzt.
- 1991 - Los Angeles, Kalifornien, USA. Eine Boeing 737 der USAir landet, während auf derselben Bahn noch eine Swearingen Metro der Skywest Airlines auf die Startfreigabe wartet. Bei dem Zusammenstoß sterben 22 Menschen an Bord der B737 und alle 12 in der Metro. 65 Menschen überleben. Ursache sind Koordinierungsfehler der Bodenkontrolle.
- 1997 - Bei Tambacoumba, Senegal stürzt ein Flugzeug der Air Senegal ab. Von den 52 an Bord befindlichen Menschen kommen 23 ums Leben.
- 2001 - Angolanische Rebellen schießen über Luena, Angola, eine angolanische Militärmaschine vom Typ Antonow An-26 ab. Alle 22 Insassen kommen ums Leben.
- 2003 - Die NASA-Raumfähre Columbia explodiert in 60 km Höhe über Texas; dabei kommen alle 7 Besatzungsmitglieder ums Leben.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1459 - Conrad Celtis, deutscher Dichter und Humanist
- 1462 - Johannes Trithemius, Abt im Kloster Sponheim, Gelehrter und Humanist
- 1690 - Francesco Maria Veracini, italienischer Violinist und Komponist
- 1735 - Blasius Hueber, Landvermesser, Kartenersteller
- 1758 - Gotthard Ludwig Kosegarten, Pastor und Schriftsteller
- 1759 - Karl Friedrich Hensler, Theaterdirektor
- 1761 - Christian Hendrik Persoon, südafrikanischer Mykologe
- 1768 - Alexandre-Jacques-Bernard Law de Lauriston, französischer General
- 1787 - Johann Joachim Wachsmann, deutscher Chordirigent und Komponist
- 1792 - Johann Friedrich Dieffenbach, deutscher Mediziner und Chirurg
- 1796 - Abraham Emanuel Fröhlich, Schweizer Theologe und Schriftsteller
- 1801 - Adolf Fredrik Lindblad, schwedischer Komponist
- 1801 - Thomas Cole, US-amerikanischer Maler
- 1807 - Eduard Blösch, konservativer Schweizer Politiker
- 1823 - Edme Charles Philippe Lepère, französischer Staatsmann
- 1825 - James W. Throckmorton, 13. Gouverneur von Texas
- 1843 - John Isaac Thornycroft, englischer Ingenieur
- 1844 - Eduard Strasburger, deutscher Botaniker und Professor
- 1846 - Granville Stanley Hall, US-amerikanischer Psychologe
- 1853 - Johann Gottlieb Schoch, Gartenarchitekt und Gartendirektor der Stadt Magdeburg
- 1858 - Peter Byrnie Lindeman, norwegischer Komponist
- 1860 - Anders Leonard Zorn, schwedischer Maler, Grafiker, Bildhauer
- 1861 - Jacques-Émile Blanche, französischer Maler
- 1867 - Conrad Ramstedt, deutscher Mediziner
- 1874 - Hugo von Hofmannsthal, Österreichischer Schriftsteller
- 1876 - Prosper L'Orange, Deutscher Ingenieur und Erfinder
- 1877 - Thomas Dunhill, englischer Komponist
- 1881 - Otto Baer, Magdeburger Kommunalpolitiker und Oberbürgermeister
- 1884 - Jewgeni Iwanowitsch Samjatin, russischer Schriftsteller
- 1889 - Karl Gaul, deutscher Politiker und MdB
- 1892 - Johann F. Dieffenbach, deutscher Chirurg
- 1894 - Paul Merker, SED-Funktionär in der DDR
- 1895 - John Ford, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1896 - Anastasio Somoza García, Präsident von Nicaragua
- 1901 - Clark Gable, US-amerikanischer Schauspieler
- 1902 - Erich Lüth, Publizist
- 1902 - James Langston Hughes, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1902 - Langston Hughes, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1905 - Emilio Segrè, US-amerikanischer Physiker
- 1906 - Edwin Rausch, deutscher Psychologe
- 1907 - Günter Eich, deutscher Lyriker und Hörspielautor
- 1910 - Katherine Dunham, US-amerikanische Tänzerin und Choreographin
- 1912 - Albin Kitzinger, deutscher Fußballspieler
- 1914 - Maria Singer, österreichische Volksschauspielerin
- 1915 - Artur London, tschechischer Kommunist und Diplomat
- 1915 - Sir Stanley Matthews, englischen Fußballspieler
- 1918 - Muriel Spark, schottische Schriftstellerin
- 1919 - Eugen Stadelmann, Österreichischer Lehrer und Heimatdichter
- 1922 - Renata Tebaldi, italienische Sopransängerin
- 1925 - Alfred Grosser, deutsch-französischer Publizist und Politikwissenschaftler
- 1926 - Georg Espitalier, deutscher Komponist und Akkordeonist
- 1927 - Günter Guillaume, Referent von Bundeskanzler Willy Brandt deutscher Spion für die DDR
- 1927 - Hans Gmür, Schweizer Autor
- 1930 - Dieter Röttger, norddeutscher Maler und Graphiker
- 1930 - Otto Anton Eder, österreichischer Regisseur und Schauspieler
- 1931 - Boris Nikolajewitsch Jelzin, Russischer Politiker und Staatspräsident
- 1931 - Iajuddin Ahmed, bengalischer Politiker und seit 2002 Staatsoberhaupt Bangladeschs
- 1931 - Madeleine Berthod, schweizer Skirennläuferin
- 1934 - Bob Shane, US-amerikanischer Sänger
- 1935 - Dieter Kühn, deutscher Schriftsteller
- 1937 - Audrys Juozas Bačkis, Erzbischof von Vilnius, litauischer Theologe und Kardinal
- 1937 - Don Everly, US-amerikanischer Sänger
- 1937 - Ray Sawyer, US-amerikanischer Sänger
- 1938 - Edith Mathis, Schweizer Sopranistin
- 1939 - Fritjof Capra, österreichischer Physiker und Buchautor
- 1941 - Jerry Spinelli, Autor von Jugendbüchern und Romanen für junge Erwachsene
- 1941 - Karl Dall, deutscher Fernsehmoderator und Komödiant
- 1942 - Hans Peter Heinzl, österreichischer Kabarettist, Schauspieler, Moderator und Musiker
- 1942 - Terry Jones, britischer Komödiant, Regisseur und Schriftsteller
- 1943 - Marian Opania, polnischer Schauspieler
- 1944 - Tommy Duffy, US-amerikanischer Sänger
- 1945 - Gerhard Welz, deutscher Fußballspieler
- 1947 - Gaston Rahier, belgischer Motocrossfahrer
- 1948 - Rick James, US-amerikanischer Funk-Musiker
- 1950 - Barbara Büchner, österreichische Kinder - und Jugendbuchautorin
- 1950 - Richard Williams, US-amerikanischer Musiker
- 1950 - Walter Seyffer, deutscher Sänger
- 1952 - Norbert Barthle, deutscher Politiker und MdB
- 1952 - Rick James, US-amerikanischer Sänger
- 1954 - Carlo Conti, Schweizer Politiker
- 1954 - Christoph Böhr, deutscher Politiker
- 1955 - Hans-Werner Olm, deutscher Komiker, Kabarettist und Entertainer
- 1957 - Walter Schachner, österreichischer Fußballtrainer
- 1958 - Sören Lerby, dänischer Fußballspieler und -trainer
- 1959 - Barbara Auer, deutsche Schauspielerin
- 1962 - Uwe Arkuszewski, deutscher Moderator, Sänger und Entertainer
- 1965 - Adam Benzwi, US-amerikanischer Pianist
- 1965 - Brandon Lee, US-amerikanischer Schauspieler
- 1965 - Stephanie von Monaco, monegassische Prinzessin und Sängerin
- 1965 - Tobias Pflüger, deutscher Politikwissenschaftler und Friedensforscher
- 1966 - Edyta Jungowska, polnische Schauspielerin
- 1966 - Laurent Garnier, französischer Technoproduzent und DJ
- 1967 - Jessica Stockmann, deutsche Schauspielerin
- 1968 - Lisa Marie Presley, US-amerikanische Sängerin
- 1969 - Brian Krause, US-amerikanischer Schauspieler
- 1969 - Gabriel Batistuta, argentinischer Fußballspieler
- 1972 - Christian Ziege, deutscher Fußballspieler
- 1973 - René Schneider, deutscher Fußballer
- 1974 - Roberto Heras, spanischer Profi-Radrennfahrer
- 1975 - Ekaterini Thanou, griechische Leichtathletin
- 1977 - Frank Stenglein, deutscher Tänzer
- 1978 - Claudia Künzel, deutsche Skilangläuferin
- 1979 - Juan, brasilianischer Fußballspieler
- 1986 - Johan Vonlanthen, Schweizer Fußballnationalspieler
- 2001 - Prinzessin Aiko, Tochter des japanischen Kronprinz Naruhito

Gestorben


- 1604 - Johannes Suidlareus, Theologe und Prediger der Reformationszeit
- 1646 - Johann Peter von Burmann, Weihbischof in Köln
- 1647 - Daniel Heider, deutscher Jurist und Rechtshistoriker
- 1656 - Rudolf von Drachenfels, deutscher Verwaltungsbeamter und Gelegenheitsdichter
- 1691 - Alexander VIII., mit bürgerlichem Namen Pietro Ottoboni, war Papst von 1689 bis 1691
- 1696 - Johann Peter von Burmann, Politiker und Weihbischof in Köln
- 1705 - Sophie Charlotte von Hannover, preußische Königin
- 1718 - Charles Talbot Shrewsbury, englischer Politiker
- 1733 - August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen
- 1799 - Ferdinand Kobell, deutscher Maler
- 1824 - John Lempriere, englischer Lexikograph, Geistlicher und College-Direktor
- 1837 - Friedrich Franz I., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin
- 1851 - Mary Wollstonecraft Shelley, englische Schriftstellerin
- 1855 - Claus Harms, deutscher protestantischer Theologe
- 1870 - Auguste Regnaud de Saint-Jean d'Angely, französischer General, Marschall von Frankreich
- 1873 - Matthew Fontaine Maury, US-amerikanischer Marineoffizier und Hydrograph
- 1875 - William Bennett, britischer Pianist und Komponist
- 1878 - George Cruikshank, britischer Maler und Karikaturist
- 1885 - Sidney Thomas, bedeutender britischer Metallurg
- 1903 - George Gabriel Stokes, irischer Physiker und Mathematiker
- 1903 - Rudolf von Delbrück, deutscher Politiker
- 1905 - Heinrich Lanz, Erfinder und Hersteller von Landmaschinen, Lokomobilen und Traktoren
- 1908 - Karl I., König von Portugal aus dem Hause Sachsen-Coburg und Gotha
- 1910 - Oswald Achenbach, deutscher Maler
- 1910 - Otto Julius Bierbaum, deutscher Autor und Schriftsteller
- 1912 - Hugo Bußmeyer, deutscher Komponist
- 1920 - Adolf Albin, Schachmeister und Theoretiker aus Rumänien
- 1922 - Aritomo Yamagata, japanischer Militärführer, Nationalheld und der 3. und 9. Premierminister
- 1923 - Ernst Troeltsch, deutscher Theologe und Politiker
- 1929 - August Halm, Komponist
- 1932 - Farabundo Marti, el-salvadorianischer Freiheitskämpfer
- 1933 - Oscar Drude, deutscher Botaniker
- 1940 - Hedwig Bleuler-Waser, Schweizer Temperenzlerin
- 1941 - Johannes Schlaf, dt. Dramatiker, Erzähler und Übersetzer
- 1941 - Walter Abbott, britischer Fußballspieler
- 1944 - Piet Mondrian, niederländischer Maler
- 1945 - Johan Huizinga, niederländischer Kulturhistoriker
- 1948 - Sergej Eisenstein, sowjetischer Regisseur
- 1949 - Nicolae Cocea, rumänischer Schriftsteller
- 1954 - Edwin Howard Armstrong, US-amerikanischer Elektroingenieur und Erfinder
- 1957 - Friedrich Paulus, deutscher Milität (Schlacht um Stalingrad)
- 1958 - Clinton Joseph Davisson, US-amerikanischer Physiker, Nobelpreisträger
- 1960 - Auguste Herbin, französischer Maler
- 1961 - Gerrit Bouwmeester, niederländischer Fußballspieler
- 1961 - Max Simon, SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS
- 1966 - Buster Keaton, US-amerikanischer Filmschauspieler und Filmregisseur
- 1970 - Eugène Christophe, französischer Radrennfahrer
- 1971 - Raoul Hausmann, österreichisch-deutscher Künstler des Dadaismus
- 1971 - Sultan Amet-Chan, sowjetischer Testpilot
- 1971 - Willi Geiger, deutscher Maler
- 1976 - George Hoyt Whipple, US-amerikanischer Pathologe
- 1976 - Hans Richter, deutscher Maler, Grafiker und Avantgardist
- 1976 - Werner Heisenberg, deutscher Physiker, Nobelpreisträger
- 1977 - Edmond Hamilton, US-amerikanischer Autor
- 1978 - Roland Kohlsaat, deutscher Comiczeichner, Illustrator und Autor
- 1979 - Luise Albertz, deutsche Politikerin
- 1980 - Gastone Nencini, italienischer Radrennfahrer
- 1981 - Donald Wills Douglas, US-amerikanischer Flugzeugbauer
- 1981 - Ernst Pepping, deutscher Komponist
- 1981 - Geirr Tveitt, norwegischer Komponist und Pianist
- 1986 - Alva Myrdal, schwedische Soziologin, Politikerin und Friedensnobelpreisträgerin
- 1987 - Gustav Knuth, deutscher Schauspieler
- 1992 - Karl Gruber, österreichischer Politiker und Diplomat
- 1996 - Willi Bäuerle, deutscher Politiker und MdB
- 2002 - Hildegard Knef, deutsche Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin
- 2003 - Herbert Wilhelmy, deutscher Geograph
- 2004 - Tyoni Batsiua, nauruische Gewichtheberin
- 2004 - Ally McLeod, schottischer Fußballtrainer
- 2004 - Rocco Clein, deutscher Musiker und Musikjournalist
- 2005 - Anderl Heckmair, deutscher Alpinist und Bergführer
- 2005 - John Vernon, kanadischer Schauspieler
- 2005 - Werner Arnold, Schweizer Profi-Radsportler

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage:
  - Brigitta von Kildare, irische Äbtissin (katholisch, anglikanisch, orthodox)
  - Hl. Perpetua und hl. Felicitas, frühchristliche Märtyrinnen (orthodox)

Siehe auch

:31. Januar - 2. Februar :1. Januar - 1. März :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0201 ja:2月1日 ko:2월 1일 simple:February 1 th:1 กุมภาพันธ์

1846

Ereignisse


- 16. Mai: Gründungstag Akademischer Verein Hütte e. V. in Berlin
- 13. Juli: Hochzeit von König Karl I. und Olga von Württemberg
- 4. August: Bei der Strandung des britischen Auswandererschiffs Cataraqui bei King Island, der schlimmsten Schiffskatastrophe in der Geschichte Australiens, sterben 414 Passagiere und Besatzungsmitglieder, nur neun Überlebende können sich retten
- 23. September: der Planet Neptun wird entdeckt
- 30. September: erste schmerzfreie Zahnextraktion unter Narkose durch William Thomas Green Morton an seinem Patienten Eben Frost
- 16. Oktober: erste öffentlich durchgeführte, erfolgreiche Narkose in der Chirurgie durch William Thomas Green Morton. Geburtsstunde der Anästhesie
- In Irland beginnt die große Hungersnot, die bis 1849 anhält
- Der Belosersker Kanal in Nordrussland wird fertig gestellt
- Oregon wird Bundesstaat der USA
- Premierminister Robert Peel schafft auf Drängen der Manchesterliberalen die Corn Laws ab; die konservative Fraktion wird gespalten

Kultur


- 3. Februar: Uraufführung der komischen Oper Les Mousquetaires de la reine von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris
- 28. März: Uraufführung der Oper Liebe und Bosheit von Vatroslav Lisinski in Zagreb
- 15. Mai: Uraufführung der Oper Le Trompette de M. le Prince von François Bazin an der Opéra-Comique in Paris
- 29. Juni: Uraufführung der Oper L'Âme en peine von Friedrich von Flotow an der Grand Opéra Paris
- 26. August: Uraufführung der Oper Lichtenstein von Peter Joseph von Lindpaintner in Stuttgart
- 10. November: Uraufführung der Oper Gli Orazi ed I Curiazi von Saverio Mercadante am Teatro San Carlo in Neapel
- 16. November: Uraufführung der romantischen Oper Die Hochländerin am Kaukasus von Conradin Kreutzer in Hamburg
- 6. Dezember: Uraufführung der Oper La Damnation de Faust (Fausts Verdammnis) von Hector Berlioz an der Opéra-Comique in Paris
- Sudannesische Rebellen greifen Britischen Kolonialposten in Khartoum an

Geboren


- 5. Januar: Rudolf Eucken, deutscher Philosoph und Literaturnobelpreisträger († 1926)
- 21. Januar: Albert Lavignac, französischer Musikwissenschaftler und Komponist († 1916)
- 29. Januar: Ella Adaïewsky, russische Pianistin und Komponistin († 1926)
- 30. Januar: Francis Herbert Bradley, englischer Philosoph († 1924)
- 30. Januar: Max Fürbringer Anatom, Ornithologe, Mediziner († 1920)
- 1. Februar: Granville Stanley Hall, US-amerikanischer Psychologe († 1924)
- 2. Februar: Wilhelm Steinhausen, deutscher Maler († 1924)
- 5. Februar: Johann Most, Sozialdemokrat, später Anarchist († 1906)
- 9. Februar: Wilhelm Maybach, deutscher Autokonstrukteur und Unternehmer († 1929)
- 19. Februar: Franz Adickes, Frankfurter Oberbürgermeister († 1915)
- 22. Februar: Erwin Baru, deutscher Arzt und Afrikareisender († 1877)
- 26. Februar: William Frederick Cody, Büffeljäger und Schausteller († 1917)
- 27. Februar: Franz Mehring, († 1919)
- 7. März: Karl Verner, Dänischer Linguist († 1896)
- 16. März: Magnus Gösta Mittag-Leffler, schwedischer Mathematiker († 1927)
- 17. März: Kate Greenaway, englische Aquarellmalerin und Illustratorin von Kinderbüchern († 1901)
- 20. März: Augusta Bender, Frauenrechtlerin, Schrifttellerin († 1924)
- 25. März: Helen Zimmern, englische Schriftstellerin († 1934)
- 29. März: Otto Mayer, deutscher Jurist und Verwaltungsrechtswissenschaftler († 1924)
- 4. April: Comte de Lautréamont, französischer Schriftsteller des 19. Jahrhunderts († 1870)
- 4. April: Isidore Ducasse, französischer Dichter († 1870)
- 5. April: Henry Wellesley, 3. Duke of Wellington, britischer Offizier († 1900)
- 5. April: Michael Georg Conrad, deutscher Schriftsteller des Naturalismus († 1927)
- 7. April: Franz Ries, deutscher Violinist, Komponist und Musikalienhändler († 1905)
- 13. April: Poul La Cour, Meteorologe, Windenergieanlagenpionier († 1908)
- 19. April: Ignaz Auer, deutscher Politiker († 1907)
- 20. April: Pinto Serpa, portugiesischer Afrikaforscher
- 24. April: Marcus Andrew Hislop Clarke, australischer Schriftsteller († 1881)
- 25. April: Max Buchner, deutscher Forschungsreisender
- 30. April: Karl Piutti, deutscher Komponist († 1902)
- 2. Mai: Louis Leitz, Erfinder und Unternehmer († 1918)
- 5. Mai: Henryk Sienkiewicz, polnischer Schriftsteller und Nobelpreisträger († 1916)
- 16. Mai: Ottomar Anschütz, deutscher Fotograf, Pionier der Fototechnik († 1907)
- 25. Mai: Naim Frashëri, albanischer Schriftsteller († 1900)
- 30. Mai: Carl Peter Fabergé, russischer Goldschmied und Juwelier († 1920)
- 19. Juni: Antonio Abetti, italienischer Astronom († 1928)
- 27. Juni: Charles Stewart Parnell, irischer Politiker († 1891)
- 28. Juni: Otto Piltz, deutscher Maler († 1910)
- 2. Juli: Ferdinand Becker, deutscher Maler († 1877)
- 10. Juli: Elisabeth Förster-Nietzsche, Schwester des Philosophen Friedrich Nietzsche († 1935)
- 11. Juli: Léon Bloy, französischer Schriftsteller († 1917)
- 16. Juli: Friedrich Paulsen, Pädagoge und Kant-Forscher († 1908)
- 17. Juli: Nicolai Miklouho-Maclay, Künstler, Humanist, Anthropologe, Biologe
- 19. Juli: Edward Charles Pickering, US-amerikanischer Astronom und Physiker († 1919)
- 22. Juli: Anton Ohorn, deutscher Dichter und Schriftsteller († 30. Juni 1924)
- 24. Juli: Rudolf Hirth du Frênes, Maler († 1916)
- 1. August: Max Wiese, deutscher Bildhauer und Professor († 1925)
- 21. August: Étienne Bazeries, französischer Offizier († 1931)
- 23. August: Eleftherios Venizelos, Politiker († 1936)
- 16. September: Seth Carlo Chandler, US-amerikanischer Astronom († 1913)
- 25. September: Wladimir Peter Köppen, deutscher Meteorologe, Klimatologe und Botaniker († 1940)
- 5. Oktober: Francis Aidan Gasquet, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1929)
- 6. Oktober: George Westinghouse, amerikanischer Erfinder († 1914)
- 9. Oktober: Holger Drachmann, dänischer Dichter († 1908)
- 23. Oktober: Christian August Peicke, Heimatforscher († 1939)
- 28. Oktober: Auguste Escoffier, französischer Meisterkoch († 1935)
- 7. November: Ignaz Brüll, österreichischer Komponist und Pianist († 1907)
- 11. November: Anna Katharine Rohlfs, US-amerikanische Schriftstellerin († 1935)
- 14. Dezember: Emanuel Friedli, schweizer Schriftsteller
- 31. Dezember: Ferdinand Domela Nieuwenhuis, niederländischer Politiker († 1919)

Gestorben


- 8. Januar: Georg Friedrich Puchta, deutscher Jurist (
- 1798)
- 3. Februar: Otto von Kotzebue, russischer Marineoffizier und Entdecker (
- 1788)
- 9. Februar: Johann Friedrich Erdmann, deutscher Mediziner (
- 1778
- 21. Februar: Ninko, 120. Kaiser von Japan (
- 1800)
- 12. März: Maria Katharina Tismar, Stiftungsgründerin (
- 1764)
- 15. März: Elisabeth von Adlerflycht, Erfinderin des Rheinpanoramas (
- 1755)
- 17. März: Friedrich Wilhelm Bessel, deutscher Astronom, Mathematiker und Geodät (
- 1784)
- 20. April: Carl von Alten, deutscher General (
- 1764)
- 24. April: Girolamo Crescentini, italienischer Sänger (Kastrat) und Komponist (
- 1762)
- 31. Mai: Philip Marheineke, deutscher Theologe (
- 1780)
- 1. Juni: Gregor XVI., war von 1831 bis zu seinem Tod Papst (
- 1765)
- 4. Juni: Friedrich Bernhard Gottfried Nicolai, Astronom (
- 1793)
- 8. Juni: Rodolphe Töpffer, Schweizer Zeichner und Novellist (
- 1799)
- 13. Juni: Karl Ferdinand Friedrich von Nagler, Generalpostdirektor des Norddeutschen Bundes (
- 1770)
- 17. Juni: Jean-Gaspard Debureau, französischer Pantomime (
- 1796)
- 25. Juli: Ludwig Bonaparte, war einer der drei Brüder Kaiser Napoleons I (
- 1779)
- 31. Juli: Bernhard Heine, Mediziner, Knochenspezialist und Erfinder des Osteotoms (
- 1800)
- 7. August: Christian Heinrich Rinck, deutscher Komponist des Biedermeier (
- 1770)
- 16. August: Sylvain-Charles Valée, General und Marschall von Frankreich (
- 1773)
- 24. August: Adam Johann von Krusenstern, erster russischer Weltumsegler (
- 1770)
- 25. August: Giuseppe Acerbi, italienischer Reisender und Naturforscher (
- 1773)
- 30. September: Wilhelm Adolf Becker, deutscher Archäologe und Historiker (
- 1796)
- 27. Oktober: Louis-Auguste-Victor de Ghaisnes de Bourmont, französischer General, Marschall von Frankreich (
- 1773)
- 1. November: Franz Anton Ries, deutscher Violinist (
- 1755)
- 2. November: Esaias Tegnér, schwedischer Lyriker (
- 1782)
- 23. November: James Evans, kanadischer Methodist und Amateur-Linguist (
- 1801)
- 29. November: Hammamizade Ismail Dede Efendi, osmanischer Komponist (
- 1778)
- 30. November: Friedrich List, deutscher Nationalökonom und Politiker (
- 1789) ko:1846년 th:พ.ศ. 2389

24. April

Der 24. April ist der 114. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 115. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 251 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1751 - In Endingen am Kaiserstuhl wird Anna Schnidenwind nach einem der letzten Hexenprozesse in Europa auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
- 1792 - Die "Marseillaise", Frankreichs Nationalhymne, wird komponiert.
- 1854 - "Sissi" heiratet mit 16 Jahren den österreichischen Kaiser Franz Joseph I..
- 1898 - Spanien erklärt den Vereinigten Staaten den Krieg.
- 1915 - Türkischer Genozid an den Armeniern. Der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts, bei dem mehr als 1,5 Millionen Armenier umkommen.
- 1926 - Der Berliner Vertrag wird zwischen Deutschland und der UdSSR geschlossen und stellt einen zunächst auf fünf Jahre befristeten Freundschaftsvertrag als Fortsetzung des Vertrags von Rapallo dar.
- 1945 - Heinrich Himmler bietet den Westalliierten die Kapitulation Deutschlands an. Berlin ist von sowjetischen Truppen eingeschlossen.
- 1968 - Mauritius wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1970 - Gambia wird Republik. Staatspräsident wird Daouda Jawara
- 1971 - In Washington, D.C. nehmen fast 500.000 Vietnamkriegsgegner an einer Demonstration teil.
- 1972 - Die CDU beschließt ein Misstrauensvotum gegen Willy Brandt
- 1974 - Festnahme des enttarnten Spions Günter Guillaume
- 1975 - Fünf deutsche Terroristen überfallen die deutsche Botschaft in Stockholm.
- 1980 - Geiselnahme von Teheran: Der Versuch, amerikanische Geiseln aus der US-Botschaft zu befreien, scheitert.
- 1981 - US-Präsident Ronald Reagan hebt das Getreideembargo gegen die UdSSR auf.
- 1986 - König Mswati III. wird Staatsoberhaupt in Swasiland
- 1990 - Nursultan A. Nasarbajew wird Staatspräsident von Kasachstan.
- 1996 - Andorra wird Mitglied in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
- 2002 - Bosnien und Herzegowina schaffen die Todesstrafe ab.
- 2004 - Die Wiedervereinigung Zyperns scheitert nach getrennten Volksabstimmungen im griechischen und im türkischen Teil.

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik


- 1967 - Bei der Landung der russischen Raumkapsel Sojus 1 öffnen sich die Fallschirme nicht richtig. Der Kosmonaut Wladimir Komarow kommt ums Leben.
- 1970 - China schickt seinen ersten künstlichen Satelliten Dongfanghong Nr.1 in den Weltraum.
- 1990 - Das Hubble-Weltraumteleskop wird vom Space Shuttle Discovery in den Orbit gebracht.

Kultur


- 1767 - Uraufführung der komischen Oper Lottchen am Hofe von Johann Adam Hiller
- 1874 - Uraufführung der Oper Der Leibwächter (Orig.: Opritschnik) von Pjotr Iljitsch Tschaikowski an der Hofoper in Sankt Petersburg.
- 1923 - In Leipzig erscheint von Sigmund Freud die Schrift "Das Ich und das Es".
- 1982 - Die Sängerin Nicole gewinnt für Deutschland den Grand Prix Eurovision de la Chanson.

Religion

Katastrophen

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1994 - Nach 31 Jahren wird der THW Kiel wieder deutscher Hallenhandballmeister.
- 1999 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Everett (Bigfoot) Martin im Zirkus Krone in München, durch technischen KO
- 2004 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Corrie Sanders im Staples Center, Los Angeles, durch technischen KO

Geboren


- 1533 - Wilhelm von Oranien, niederländischer Statthalter
- 1575 - Jakob Böhme, deutscher Theologe
- 1581 - Vinzenz von Paul, französischer Priester, Begründer der neuzeitlichen Caritas
- 1620 - Vollrad Ludolf von Krosigk, Soldat und Kommunalpolitiker
- 1660 - Cornelis Dusart, holländischer Maler und Radierer
- 1707 - Henry Fielding, britischer Schriftsteller
- 1718 - Nathaniel Hone, irischer Maler und Graphiker
- 1743 - Edmund Cartwright, britischer Erfinder des mechanischen Webstuhls
- 1774 - Jean Itard, französischer Arzt und Taubstummenlehrer
- 1775 - Jakob Salentin von Zuccalmaglio, deutscher Jurist
- 1796 - Carl Leberecht Immermann, deutscher Schriftsteller, Lyriker und Dramatiker
- 1805Johannes Zeltner, Ehrenbürger in Wittenberg
- 1819 - Klaus Groth, plattdeutscher Dichter und Schriftsteller
- 1831 - George Nares, britischer Admiral und Polarforscher
- 1837 - Friedrich von Holstein, deutscher Jurist
- 1845 - Carl Spitteler, schweizerischer Schriftsteller
- 1846 - Karl Wilhelm Paul von Bülow, deutscher Generalfeldmarschall
- 1856 - Henri Philippe Pétain, französischer General und Präsident
- 1864 - Alois Wolfmüller, deutscher Erfinder, Ingenieur und Flugtechniker
- 1870 - Otto Reutter, deutscher Komiker
- 1873 - Theodor Körner (Bundespräsident), österreichischer Bundespräsident
- 1876 - Erich Raeder, deutscher Admiral und Chef der Marineleitung des Dritten Reiches
- 1881 - Ernesto Buonaiuti, italienischer Theologe
- 1889 - Johanna Kirchner, deutsche Widerstandskämpferin
- 1889 - Sir Stafford Richard Cripps, britischer Politiker und Diplomat
- 1897 - Benjamin Lee Whorf, US-amerikanischer Linguist
- 1900 - Leon Klepper, rumänischer Komponist
- 1902 - Alfred Loritz, deutscher Nachkriegs-Politiker, Gründer der Partei WAV (Wirtschaftliche Aufbau-Vereinigung)
- 1903 - José Antonio Primo de Rivera, faschistischer spanischer Politiker
- 1904 - Willem de Kooning, US-amerikanischer Maler niederländischer Herkunft
- 1905 - Jean Vigo, französischer Filmregisseur
- 1905 - Robert Penn Warren, US-amerikanischer Autor
- 1909 - Bernhard Grzimek, deutscher Tierarzt, Tierfilmer, Autor und Herausgeber von Tierbüchern
- 1911 - Karl Schiller, deutscher Politiker und Ökonom
- 1914 - Jan Karski, polnischer Offizier und Kurier der Polnischen Heimatarmee
- 1918 - Elisabeth Mann-Borgese, deutsch-kanadische Meeresrechtlerin und Ökologin
- 1919 - César Manrique, Architekt, Bildhauer und Umweltschützer von Lanzarote
- 1919 - Wolfgang Panofsky, US-amerikanischer Teilchenphysiker
- 1922 - Fred Delmare, deutscher Schauspieler
- 1926 - Thorbjörn Fälldin, schwedischer Politiker, Premierminister 1976-1978 und 1979-1982
- 1927 - Alan G. MacDiarmid, US-amerikanischer Chemiker
- 1930 - Anneliese Augustin, deutscher Politiker und MdB
- 1930 - José Sarney, Präsident der Föderativen Republik Brasilien
- 1933 - Freddy Scott, US-amerikanischer Sänger
- 1933 - Helmuth Lohner, österreichischer Schauspieler, Regisseur
- 1934 - Shirley MacLaine, US-amerikanische Schauspielerin
- 1937 - Joe Henderson, US-amerikanischer Jazz-Musiker (Tenorsaxophonist)
- 1938 - Michael Koser, deutscher Schriftsteller, Autor von Kriminalhörspielen
- 1939 - Ernst Zündel, Revisionist, Holocaustleugner
- 1939 - Richard Donner, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1942 - Barbra Streisand, US-amerikanische Filmschauspielerin, Sängerin und Filmregisseurin
- 1944 - Bernard St. Clair Le Calhoun Henderson, amerikanischer Sänger
- 1945 - Doug Clifford, US-amerikanischer Musiker
- 1945 - Robert Knight, US-amerikanischer Sänger
- 1947 - Glen Cornick, britischer Musiker
- 1947 - Hubert Ann Kelly, US-amerikanischer Sänger
- 1947 - Josep Borrell, spanischer Politiker und seit dem
- 1948 - Steve York, britischer Musiker
- 1952 - Jean-Paul Gaultier, französischer Modeschöpfer
- 1953 - Eric Bogosian, US-amerikanischer Schauspieler und Drehbuchschreiber
- 1954 - Captain Sensible, britischer Sänger, Gitarrist und Bassist
- 1954 - Wolf-Christian Dullo, Leibnizpreisträger der Deutschen Forschungsgemeinschaft
- 1954 - Mumia Abu-Jamal, US-amerikanischer Journalist und schwarzer Politaktivist
- 1954 - Captain Sensible, britischer Musiker
- 1955 - Marion Caspers-Merk, deutsche Politkerin
- 1960 - Fridrik Karlsson, isländischer Gitarrist (Mezzoforte)
- 1962 - Clemens Binninger, deutscher Politiker und MdB
- 1963 - Herbert Scheibner, ist österreichischer Politiker
- 1963 - Tony Blackplait, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Star
- 1966 - David Usher, kanadischer Rocksänger und Songschreiber
- 1969 - Claus-Helge Klassen, ostfriesischer Sportschütze
- 1970 - Gerhard Fellner, österreichischer Fußballspieler
- 1977 - Tom Welling, US-amerikanischer Schauspieler
- 1982 - Kelly Clarkson, US-amerikanische Sängerin

Gestorben


- 1613 - Otto von Grünrade, evangelisch-reformierter Kirchenpolitiker
- 1617 - Concino Concini, französischer General und Marschall von Frankreich
- 1622 - Fidelis von Sigmaringen, katholischer Ordenspriester und Märtyrer
- 1723 - Jean Daniel Abraham Davel, Waadtländer Revolutionär
- 1732 - Johann Michael Ludwig Rohrer, Baumeister
- 1747 - Johann Georg Fischer, deutscher Baumeister des Barock
- 1760 - Michele Mascitti, italienischer Violinist und Komponist
- 1783 - Grigori Grigorjewitsch Orlow, Geliebter Katharinas II. und Offizier
- 1821 - Johann Peter Frank, deutscher Mediziner
- 1831 - Catherine Pakenham, Ehefrau von Arthur Wellesley
- 1832 - Francis de Rottenburg, britischer General und Militärschriftsteller deutsch-polnischer Herkunft
- 1846 - Girolamo Crescentini, italienischer Sänger (Kastrat) und Komponist
- 1852 - Leopold, Großherzog von Baden
- 1862 - Julius Wilhelm Oelsner, Abgeordneter in der Frankfurter Nationalversammlung
- 1868 - Franz Haniel, deutscher Unternehmer
- 1891 - Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke, preußischer Generalfeldmarschall
- 1898 - Lucian Müller, deutscher klassischer Gelehrter, vor allem Philologe, Philosoph und Historiker.
- 1904 - Friedrich Siemens, deutscher Industrieller
- 1906 - Wilhelm Bogler, deutscher Architekt
- 1907 - Patápio Silva, Flötist und Komponist
- 1908 - Poul La Cour, dänischer Wegbereiter moderner Windkraftanlagen, Meteorologe
- 1924 - Granville Stanley Hall, US-amerikanischer Psychologe
- 1939 - Louis Trousselier, französischer Radrennfahrer
- 1940 - Konstantin Alexejewitsch Kalinin, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 1941 - Karin Boye, schwedische Schriftstellerin
- 1942 - Lucy Maud Montgomery, kanadische Schriftstellerin
- 1943 - Kurt Freiherr von Hammerstein-Equord, deutscher General und NS-Widerstandskämpfer
- 1945 - Albrecht Haushofer, deutscher Geograf, Diplomat und Schriftsteller
- 1945 - Hans Koch, deutscher Jurist und NS-Widerstandskämpfer
- 1952 - Sir Stafford Richard Cripps, britischer Politiker und Diplomat
- 1955 - Alfred Polgar, österreichischer Schriftsteller
- 1956 - Albrecht Alt, deutscher protestantischer Theologe (Alttestamentler)
- 1956 - Kurt Moosdorf, deutscher Politiker
- 1960 - Max von Laue, deutscher Physiker und Nobelpreisträger
- 1961 - Hans Friedrich Blunck, deutscher Schriftsteller
- 1964 - Gerhard Domagk, deutscher Pathologe und Bakteriologe
- 1966 - Hans Christian Branner, dänischer Schriftsteller
- 1967 - Wladimir Michailowitsch Komarow, sowjetischer Kosmonaut
- 1968 - Hyazinth Graf Strachwitz, deutscher General und Panzerkommandeur in der Wehrmacht
- 1974 - Bud Abbott, US-amerikanischer Komiker und Schauspieler
- 1974 - Franz Jonas, österreichischer Politiker und Bundespräsident
- 1974 - Wilhelm Goldmann, deutscher Verleger
- 1975 - Carl Schneiders, deutscher Maler
- 1975 - Peter Ham, britischer Musiker
- 1977 - Martin Heix, deutscher Politiker
- 1980 - Alejo Carpentier, Schriftsteller Diplomat
- 1982 - Ville Ritola, finnischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1983 - Rolf Stommelen, deutscher Formel-1-Rennfahrer
- 1986 - Wallis Simpson, Ehefrau des Herzogs von Windsor
- 1989 - Franz Binder, österreichischer Fußballspieler
- 1993 - Gustl Bayrhammer, deutscher Schauspieler
- 1993 - Oliver Tambo, südafrikanischer Anti-Apartheids Politiker
- 1994 - Margot Trooger, deutsche Schauspielerin
- 1999 - Walter Dreizner, deutscher Fotograf
- 2002 - Hans-Jürgen Ewers, Präsident der TU Berlin
- 2003 - Andrzej Tylicki, polnischer Jockey
- 2004 - Estée Lauder, US-amerikanische Unternehmerin
- 2004 - José Giovanni, französisch-schweizerischer Schriftsteller und Filmemacher
- 2005 - Eser Weizmann, israelischer Präsident

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage
  - Hl. Fidelis von Sigmaringen, Ordenspriester, Märtyrer (katholisch)
- Gedenktag für den Völkermord an den Armeniern in der Türkei (1915 - 1917)

Siehe auch


- 23. April - 25. April
- 24. März - 24. Mai
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0424 ja:4月24日 ko:4월 24일 simple:April 24 th:24 เมษายน

Worcester (Massachusetts)

Worcester ist eine Stadt in Worcester County im US-Bundesstaat Massachusetts. Sie ist die drittgrößte Stadt in Neuengland und hat 175.966 Einwohner (1.7.2004). Worcester ist der Sitz der [http://www.americanantiquarian.org American Antiquarian Society] sowie des [http://www.wpi.edu Worcester Polytechnic Institute (WPI)], des [http://www.holycross.edu Holy Cross Colleges]und der Clark University.

Söhne und Töchter der Stadt


- Harvey Ball, gilt als der Erfinder des "Smileys"
- Jaki Byard, Jazzmusiker
- Samuel Nathaniel Behrman, US-amerikanischer Schriftsteller
- Ronald Dworkin, Philosoph
- Samuel Fuller, Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur
- Robert Goddard, Wissenschaftler
- John Michael Hayes, Drehbuchautor
- Erik Per Sullivan, US-amerikanischer Filmschauspieler mit schwedischen Vorfahren

Weblinks


- http://www.ci.worcester.ma.us/
- http://www.worcester.ma.us
- [http://www.clarku.edu Clark University] Kategorie:Ort in Massachusetts

Psychologe

Ein Psychologe ist eine Person, die über spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem Gebiet der Psychologie verfügt. Solche Kenntnisse werden über ein Studium an staatlich anerkannten Hochschulen erworben. Lange Zeit war die Berufsbezeichnung Psychologe nicht gesetzlich geschützt. Inzwischen jedoch darf die Berufsbezeichnung Psychologe in Deutschland und weiteren Ländern "nur von Personen geführt werden, die über den Abschluss eines Hochschulstudiums im Fach Psychologie verfügen." Das Studium der Diplom-Psychologie ist in Deutschland seit 1941 gesetzlich geregelt. Psychologen arbeiten auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und besitzen Wissen über die menschliche Denkweise, Fühlen, Lernen und Verhalten. Darüber hinaus wissen sie, wie man menschliches Verhalten beeinflussen kann.

Arbeitsgebiete von Psychologen

Klinische Psychologie


- Beratung von Menschen zu Ursache, Wirkung und Lösung allgemeiner Lebensfragen (Körper - Psyche - Umwelt)
- Ausübung der Heilkunde mit Hilfe von psychotherapeutischen Verfahren
- Entwurf, Planung und Durchführung von Seminaren zur persönlichen Verbesserung (Siehe auch: klinische Psychologie, Psychotherapie)

Psychologische Diagnostik


- Entwurf, Planung, Durchführung von Tests (Intelligenztests, Eignungstests, etc.)
- Forschungsarbeiten und Auftragsuntersuchungen auf dem Gebiet der Psychologie
oder auf anderen Gebieten mit speziell psychologischen Verfahren (Siehe auch: Differentielle Psychologie, psychologische Methodenlehre, Statistik)

Weitere Gebiete


- Arbeitspsychologie, Betriebspsychologe, Organisationspsychologie,
- Schulpsychologie (vgl. Entwicklungspsychologie, pädagogische Psychologie)
- Forschung und Lehre (vgl. Allgemeine Psychologie: Wahrnehmungspsychologie, Motivationspsychologie, Lernpsychologie sowie alle anderen oben genannten Gebiete.

Ausübungsformen der Psychologen-Tätigkeit

Die Dienstleistungen werden unterschiedlichst angeboten: Psychologen arbeiten in vielen Bereichen. Sie sind z.B. tätig als:
- selbständige Psychotherapeuten,
- in großen Firmen und Organisationen (Psychologen erbringen dort oft andere Dienstleistungen wie z.B. Testentwicklung, Testung oder Berufsberatung ganz oder teilweise)
- als Unternehmensberater
- in der Marktforschung
- als Verkehrspsychologen z.B. beim TÜV
- bei Polizei und Bundeswehr
- als Wissenschaftler an Universitäten.

Psychologen als Psychotherapeuten

Durch eine dreijährige Zusatzausbildung kann ein akademisch ausgebildeter Psychologe den gesetzlich geschützten Titel des Psychotherapeuten annehmen. Der Vorteil des Psychologischen Psychotherapeuten ist, dass er nun eine Kassenzulassung besitzt und somit seine Behandlungen mit Kassen abrechnen kann.

wichtige Psychologinnen und Psychologen

Zu einer Zusammenstellung der wichtigsten Vertreter ihres Fachs, siehe Liste bekannter Psychologen und Psychotherapeuten Siehe auch: Psychologie

Weblinks


- [http://www.experimentalpsychologie.de/der_psychologe.htm Informationen zum Beruf des Psychologen]
- [http://www.experimentalpsychologie.de/psychologie.htm Informationen über die Teildisziplinen und die Aufgaben der Psychologen]
- [http://www.bdp-verband.org/psychologie/psytherapie.shtml Was ist Psychotherapie?] Kategorie:Psychologie ja:心理学者

C. G. Jung

Carl Gustav Jung (
- 26. Juli 1875 in Kesswil, Kanton Thurgau, Schweiz; † 6. Juni 1961 in Küsnacht ZH am Zürichsee) war Schüler von Sigmund Freud und Begründer der Komplexen oder Analytischen Psychologie.

Biographie

Jung wurde als Sohn eines Pfarrers geboren. Ab 1895 studierte er in Basel Medizin und wurde 1900 als Assistent von Eugen Bleuler im Burghölzli psychiatrisch tätig. Seine Dissertation von 1902 war ein Beitrag Zur Psychologie und Pathologie sogenannter occulter Phänomene. Danach war er für ein halbes Jahr bei Pierre Janet in Paris; 1903 heiratete er Emma Rauschenbach. Bei Bleuler konnte sich Jung 1905 mit umfangreichen diagnostischen Assoziationsstudien habilitieren, denen er 1907, dem Jahr seiner ersten Begegnung mit Sigmund Freud, seine Arbeit Über die Psychologie der Dementia Praecox folgen ließ. Wegen Zerwürfnissen mit Bleuler gab er 1909 seine Tätigkeit bei ihm auf und engagierte sich in Freuds Bewegung, für den er als Redakteur des Internationalen Jahrbuch für psychologische und psychotherapeutische Forschung tätig wurde. Von 1910 bis 1914 war er Präsident der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung. 1912 publizierte er sein Buch Wandlungen und Symbole der Libido, das zum Bruch mit Freud führte, da Jung darin Freuds Libidotheorie kritisierte. 1913 gab Jung auch seine Lehrtätigkeit an der Universität Zürich auf. Fortan war er bis auf Unterbrechungen durch ausgedehnte Reisen in den zwanziger Jahren - vor allem nach Afrika und Asien - in eigener Praxis tätig, publizierte jedoch weiter seine Überlegungen und Ansichten, die er nunmehr Analytische Psychologie oder Komplexe Psychologie nannte. Seine zunehmene Reputation führte dazu, dass er 1929 eingeladen wurde, eines der Hauptreferate auf dem von Teilnehmern aus ganz Europa besuchten Jahreskongress der Allgemeinen Ärztlichen Gesellschaft für Psychotherapie (AÄGP) zu halten. Im Jahr darauf wurde er als 2. Vorsitzender in den Vorstand dieser bedeutenden Vereinigung gewählt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten fiel ihm wegen des solidarischen Rücktritts des bisherigen Vorsitzenden Ernst Kretschmer der Vorsitz zu, gleichzeitig wurde er dadurch formaler Herausgeber des verbandseigenen Zentralblatts für Psychotherapie, das bis dahin neben J.H.Schultz und Rudolf Allers wesentlich von Kretschmers Freund Arthur Kronfeld als Schriftleiter organisiert worden war, der als deutscher Jude jedoch sofort jedes öffentliche Wirken hatte einstellen müssen. Als "Präsident" trug Jung ab 1934 bis zu seinem Rücktritt im Jahre 1939 dazu bei, die ursprüngliche und europaweite Bedeutung der AÄGP, die organisatorisch weiter in Deutschland und dort von nationalsozialistisch eingestellten "deutschen" Mitgliedern organisiert und geleitet wurde, unter der Bezeichnung "Überstaatliche" und ab 1935 Internationale Allgemeine Ärztliche Gesellschaft für Psychotherapie wenigstens dem Namen nach weiter aufrecht zu halten. Seine Präsidentschaft der IAÄGP wurde vielfach kritisiert, und brachte ihn in den Verdacht des Antisemitismus. In der Schweiz nahm er 1933 an der ETH Zürich - ab 1935 als Titularprofessor - wieder eine Lehrtätigkeit auf, die er bis 1942 fortführte. Ab 1944 war er Professor in Basel. In seinen letzten Lebensjahren führte er vermehrt Forschungen über seine Theorie des kollektiven Unbewussten und die Bedeutung der Religion für die Psyche durch.

Bedeutung

Carl Gustav Jung hat mit seinem Werk nicht nur die Psychotherapie, sondern auch die Psychologie, Theologie, Völkerkunde, Literatur und Kunst beeinflusst. In die Psychologie sind vor allem seine Begriffe Komplex, Introversion und Extraversion eingegangen. Ein Komplex ist eine Konstellation von Gefühlen, Gedanken, Wahrnehmungen und Erinnerungen, die sich um einen bestimmten bedeutenden Zusammenhang gesammelt haben und mit diesem Kern des Komplexes assoziiert sind. Komplexe, die in das Unbewusste verdrängt sind, können im Bewusstsein als "Affekt" erscheinen. Ein Beispiel: Ein Mutterkomplex ist das Kernelement des Komplexes. Alle Gefühle, Gedanken, Wahrnehmungen und Erinnerungen, die direkt oder indirekt mit der Mutter zu tun haben, werden von dem Kernelement des Komplexes angezogen und sind mit ihm assoziiert. Sie werden so dem Bewusstsein entzogen und können die bewusste Absicht stören. Als extravertiert bezeichnete er einen Menschen, dessen Verhalten auf die äußere, objektive Welt ausgerichtet und von ihr geleitet wird. Introvertierte Menschen sind dagegen auf ihre innere, subjektive Welt ausgerichtet und verhalten sich nach ihr. Persönlichkeitsstruktur: Das Ich ist nur ein Komplex unter vielen anderen. Es ist aber gleichzeitig auch das Zentrum des Bewusstseins. Bewusst wahrnehmen kann man folglich nur Dinge, die mit dem Ich-Komplex assoziiert sind. Das persönliche Unbewusste besteht meist aus gefühlsbetonten Komplexen, sowie aus Verdrängtem, Vergessenem oder Ignoriertem. Die persona (grch.: Maske) dient der Anpassung an die Außenwelt im Sinne eines normativen, sozialverträglichen Verhaltens. Sie ist nicht mit dem Ich identisch, eher dem Über-Ich Freuds ähnlich. Der Schatten ist die dunkle Seite der Persönlichkeit, die wegen Sozialfeindlichkeit unterdrückten und ins Unbewusste abgeschobenen negativen Eigenschaften eines Menschen. Solange keine Auseinandersetzung des Ichs mit dem Schatten stattgefunden hat, wird dieser häufig auf Personen oder Objekte außerhalb des Ichs projiziert. Die Auseinandersetzung mit dem Schatten ("Integration") stellt einen wichtigen und unabdingbaren Schritt auf dem Weg zur Ganzwerdung ("Individuation") der Persönlichkeit dar. Sie stellt ein vorwiegend moralisches Problem dar, das vom Individuum beträchtliche seelische Anpassungsleistungen erfordert. Zu Beginn der Lebensmitte steht indes mehr die Integration der eigenen Anteile des jeweils anderen Geschlechts im Vordergrund, d.h. für einen Mann, seine Anima und für eine Frau ihren Animus. Das "Kollektive Unbewusste" besteht aus ererbten Grundlagen der Menschheitsgeschichte. Auf ihm beruhen alle entwicklungsgeschichtlich jüngeren Persönlichkeitsstrukturen, wie etwa das Ich. Im kollektiven Unbewussten manifestieren sich Archetypen. Archetypen sind universell vorhandene Urbilder in der Seele aller Menschen, unabhängig von ihrer Geschichte und Kultur. Dazu zählen Gegenstände und Lebewesen aus der Umwelt wie etwa Bäume oder Bären. Die Existenz der Urbilder konnte Jung mit seinen Mitarbeitern nachweisen, indem er Menschen, die nachweislich noch nie einen Baum oder einen Bären gesehen hatten, und auch nicht mit Massenmedien in Berührung gekommen waren, ihre Träume malen ließ. Darauf malten sie deutlich Bäume und Bären. Jung recherchierte Jahrtausende altes Material aus vielen Kulturen und stellte in den Darstellungen fest, dass bestimmte Bilder, Motive und Symbole immer wieder auftauchten, unabhängig voneinander. Andere Urbilder treten dem Menschen in seinen Träumen vor Augen. Dazu gehören der "Schatten", "Anima" und "Animus", die Große Mutter, der oder die alte Weise, das Mandala, der Abstieg der Seele zum Wasser, der Abstieg ins Totenreich, das Numinose und andere. Archetypen sind "Energiekomplexe", die besonders in Träumen, Neurosen und Wahnvorstellungen ihre Wirkung entfalten. Jung erklärt eine Psychose, die unter anderem dann entstehen kann, wenn eine Neurose nicht behandelt wird, als Überhandnehmen des Unbewussten, das sich des Bewusstseins bemächtigt, um dessen Einstellung zu korrigieren und das Individuum auf dem Weg zur Ganzwerdung zu befreien. D