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Granvin
Granvin ist eine Herredskommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie grenzt im Norden an die Kommune Voss, im Osten an Ulvik, im Süden an Ullensvang sowie im Westen an Kvam. Das administrative Zentrum heißt ebenfalls Granvin. Die Kommune liegt in der Landschaft Hardanger.
Granvin wurde 1891 Heradskommune als das Gebiet aus der Ulvik heradskommune ausgeglidert wurde. Der erste Name war Graven heradskommune, 1898 wurde dieser Name in Granvin geändert.
Kategorie:Ort in Norwegen
HerredHerad (Nynorsk) bzw. herred (Bokmåls/Riksmål) sind heute geografische Begriffe im Skandinavischen. Das Wort kommt im Dänischen, Norwegischen und Schwedischen vor.
In Dänemark war es im Mittelalter immer ein Rechtskreis oder ein Verwaltungsbezirk. In Norwegen und Schweden hat es auch die Bedeutung von Kirchensprengel oder Weiler oder Dorf. In Norwegen wird auch im Zusammenhang herredskommune bzw. heradskommune und herredsrett bzw. heradsrett (Amtsgericht) benutzt.
Die Etymologie des Wortes "herad" ist umstritten. Meist wird angenommen, dass das Wort aus zwei Teilen bestehe: hær (= Schar) und einem Wort, das mit ride (= reiten) verwandt ist (ahd. hariraida, heriraita). Die Bedeutungsentwicklung kann also von reitende Schar zu Schar, die zu gleichen Stelle reitet zu Gebiet einer gemeinsamen Versammlungsstätte, Thingplatz, Opferstätte, oder die Entwicklung von reitender Schar als militärische Einheit zu Siedlungsraum einer reitenden Schar.
Dänemark war seit Alters her in Rechtskreise eingeteilt, die herad genannt wurden. Für Norwegen gilt dies nur für die Gegenden, die in der Nachbarschaft zu Dänemark liegen. Daher ist es wahrscheinlich, dass die Herad-Einteilung aus Dänemark stammt.
Das dänische herad bestand im Mittelalter aus 1 - 4 Schiffen. Da die Schiffsgröße wesentlich einheitlicher war, als die Größe eines herads, ist die Einteilung in herads als älter anzusehen, als die Schiffseinteilung, die in die Wikingerzeit zurückreicht.
Aus einem altdeutschen Gesetz geht hervor, dass ein heriraita aus 42 Mann bestand. In den ältesten angelsächsischen und friesischen Gesetzen wird hær für 36 Mann gebraucht. Da die Schiffsbesatzung nach mittelalterlichen Quellen ca. 42 Mann betrug, geht man davon aus, dass in der Völkerwanderungszeit und danach ein herad ein Gebiet umfasste, das ein solches Schiff bemannen konnte. In historischer Zeit waren die herad keine Militärdistrikte mehr. Dafür bekamen sie Bedeutung als Rechtskreise um ein heradsthing.
Die herads-Einteilung wurde von Erich von Pommern bei seiner großen Reform in der finnischen Verwaltung 1405 - 1407 sogar in Finnland eingeführt.
Nach Norwegen kam das herad als Rechtsbegriff von Dänemark über Bohuslän. Da das Wort auch anderswo in Norwegen zu finden ist, ist von zwei Bedeutungen auszugehen: 1) eine bestimmte rechtliche Organisation und 2) eine kleine Siedlung. Letztere Bedeutung war die meistverbreitete. Der juristische heradsbegriff, der an das heradsthing anknüpft, breitete sich über Ostnorwegen, Oppland und Gudbrandsdalen aus.
Benutzung des Begriffes im Norwegen von heute
Einige norwegische Kommunen benutzen noch heute die Bezeichnung "herad" anstelle von "kommune" in ihrem offiziellen Namen:
- Granvin herad
- Kvam herad
- Ullensvang herad
- Ulvik herad
Herad (Herred) ist auch der Name einer früheren Kommune in Vest-Agder, die seit dem 1. Januar 1965 ein Teil von Farsund ist.
Literatur
- Lemma Herred im Kulturhistorisk Leksikon for nordisk middelalder København 1961.
Kategorie: Geographie (Norwegen)
Norwegen
Das Königreich Norwegen (norwegisch: Kongeriket Norge/Noreg) ist ein Land in Nordeuropa.
Das skandinavische Land grenzt im Osten an Schweden und im Nordosten an Finnland und Russland. Die Wirtschaftszone Norwegens in der Nordsee grenzt im Süden an die Dänemarks und im Westen an jene Schottlands. Norwegens Staatsform entspricht einer parlamentarischen Monarchie (Königreich mit parlamentarischer Legislative) und ist als Zentralstaat organisiert.
Geographie
Zentralstaat
Hauptartikel: Geographie Norwegens
Die Geographie Norwegens ist von Gebirgsketten und kargen Hochebenen, den Fjells geprägt. Das "Land der Trolle und Fjorde" macht seinem Namen alle Ehre: Die etwa 20.000 km lange Atlantikküste wird unzählige Male von den schmalen und tiefen Buchten unterbrochen, die Meerwasser bis weit ins Landesinnere bringen. Die charaktervolle Landschaft lädt Naturliebhaber und Romantiker ein, ebenfalls an die kleinen Fabelwesen zu glauben, die jeder Norweger als Trolle kennt. Im Landesinneren gestalten hohe Wasserfälle und fischreiche Flüsse die Oberflächenstruktur.
Die Bevölkerung ist nicht nur in den größten Städten konzentriert, sondern über das Land ausgebreitet - von Süd nach Nord nimmt die Bevölkerungsdichte allerdings ab.
Außer Oslo hat Norwegen drei Städte mit über 100.000 Einwohnern, nämlich Bergen, Trondheim und Stavanger.
Norwegen besitzt fünf überseeische Regionen:
- Svalbard (Spitzbergen und Bäreninsel) im Nordatlantik und Nordpolarmeer
- Jan Mayen im Nordatlantik
- Bouvetinsel im Südpolarmeer
- Peter-I.-Insel im Südpolarmeer
- Königin-Maud-Land in der Antarktis
Siehe auch: Liste der Städte in Norwegen, Nationalparks in Norwegen
Bevölkerung
Nationalparks in Norwegen
Einwohnerzahl
Im Herbst 2004 ist die Zahl der Norweger auf über 4,6 Mio. gestiegen und sie steigt um ca. 30.000 Menschen jedes Jahr. Viele davon sind zugewanderte Flüchtlinge oder Einwanderer. Norwegen hat außerdem eine höhere Geburtenrate als andere Länder Europas.
Zusammensetzung
92,1 % der Bevölkerung sind Norweger, dazu zählen auch die Minderheiten der ca. 40.000 Saami (Lappen) und ca. 10.000 Finnen (Kvener).
Am 1. Januar 2005 wohnten 364.981 Ausländer in Norwegen; ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung betrug 7,9%. Die nicht-norwegische Bevölkerung verteilt sich nach den folgenden Herkunftsländern:
Pakistan (26.950), 0,6 %;
Schweden (22.859), 0,5 %;
Dänemark (19.197), 0,4 %;
Irak (18.369), 0,4 %;
Vietnam (17.864), 0,4 %;
Somalia (16.765), 0,4 %;
Bosnien (14.641), 0,3 %;
Iran (13.983), 0,3 %;
Türkei (13.504), 0,3 %;
Serbien (12.455), 0,3 %.
(Stand jeweils: 1. Januar 2005)
75 % der Norweger leben in Städten.
Größte Kommunen
Religion
Es gibt eine amtlich Evangelisch-lutherische Staatskirche: die protestantische, basierend auf der evangelisch-lutherischen Religion. Oberhaupt der protestantischen Staatskirche ist der König. Alle Einwohner Norwegens haben das Recht, ihre Religion frei auszuüben. Rund 10% nehmen regelmäßig an Gottesdiensten oder anderen religiösen Veranstaltungen teil. Verteilung nach Religionen:
- Mitglieder der lutherischen Staatskirche: 85,7 %
- andere Protestanten: 3,5 %
- Katholiken: 1,0 %
- Moslems: 1,7 %
- Buddhisten: 0,2 %
- ohne Religion: 5,6 %
Stand: 1. Januar 2004
Gesundheit, Soziales und Bildung
Sprachen
Norwegisch ist eine nordgermanische Sprache, z. T. stark geprägt vom Niederdeutschen. Die Schriftsprache teilt sich in zwei Varianten: Etwa 85-90 % der Einheimischen schreiben Bokmål (wörtlich: 'Buch-Sprache'). Das Bokmål ist sowohl vom Dänischen als auch von den verschiedenen Mundarten beeinflusst. Etwa 10-15 % schreiben Nynorsk ('Neu-Norwegisch'). Das Nynorsk, das bis 1929 als Landsmål bekannt war und 1885 als zweite offizielle Schriftsprache anerkannt wurde, ist eine künstliche, von Ivar Aasen aus den Dialekten des westlichen Teils des Landes geformte Sprache und wird heute vor allem an der Westküste, in der Fjordregion und in Telemark verwendet. Als gesprochene Sprache spielen heute Dialekte immer noch eine große Rolle.In der Schule müssen norwegische Schüler sowohl Bokmål als auch Nynorsk lernen.
Zu den verschiedenen Sprachen siehe ausführlich Norwegische Sprache.
Neben Norwegisch werden vor allem im Norden des Landes von den nationalen Minderheiten noch Samisch und Finnisch gesprochen.
Norweger lernen wahlfrei Deutsch oder Französisch (die Mehrheit Deutsch) und obligatorisch Englisch als Fremdsprachen in der Schule. Deutsch war traditionell (bis etwa 1950) die erste Fremdsprache in Norwegen (wie auch im restlichen Skandinavien). Heute ist Englisch der Verbreitung nach die erste Fremdsprache, vor Deutsch als zweiter Fremdsprache und Französisch als dritter Fremdsprache. Englisch, Deutsch und Französisch haben einen offiziellen Status als Primärfremdsprachen.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Norwegens
Die menschliche Besiedlung Norwegens begann nach der letzten Eiszeit etwa im 8. Jahrtausend v. Chr., als Jäger und Sammler dem schmelzenden Eis nach Norden folgten. Die bisher ältesten Funde menschlicher Besiedlung sind rund 10.300 Jahre alt. Sie wurden bei Tunnelarbeiten unweit des Nordkaps gefunden.
Der steinzeitlichen Megalithkultur Skandinaviens folgten in der Bronze- und Eisenzeit germanische Einflüsse. In der Zeit der Wikinger (800-1050) wurde Norwegen durch König Harald Hårfagre um das Jahr 900 geeint. In dieser Zeit erfolgte von Norwegen aus die Besiedlung Islands, der Färöer und Grönlands. Einige erreichten sogar Neufundland im heutigen Amerika. Aber auch die Normandie in Frankreich wurde von den 'Nordmännern' besiedelt.
Normandie
Ab 1380 in Personalunion mit Dänemark, trat Norwegen 1397 der Kalmarer Union bei und wurde darin ein relativ unbedeutendes Mitglied. Das Kalmarer Reich hielt formell bis 1523 (Ausscheiden Schwedens), mit Dänemark jedoch bis 1814. Wegen politischer Unterstützung Frankreichs musste Dänemark Norwegen nach den Napoleonischen Kriegen im Frieden von Kiel an den König von Schweden abtreten. Die Übergabe geschah allerdings nicht direkt, weshalb Norwegen für kurze Zeit unabhängig war und sich am 17. Mai 1814 in Eidsvoll seine Verfassung gab, die mit leichten Änderungen bis heute gültig ist. Der 17. Mai ist seitdem Nationalfeiertag. Es folgten 91 Jahre einer Personalunion mit Schweden, bevor sie nach einer Volksabstimmung am 13. August 1905, in der sich eine überwältigende Mehrheit der männlichen Norweger für die Beendigung der Zwangs-Union aussprachen, aufgelöst wurde. Neuer König wurde Prinz Carl aus dem Hause Glücksburg als Haakon VII. Im Ersten Weltkrieg erklärte Norwegen zusammen mit Dänemark und Schweden seine Neutralität. 1920 trat das Land dem Völkerbund bei.
Im Zweiten Weltkrieg, im April 1940, wurde das neutrale Norwegen von Deutschland im Rahmen der Operation Weserübung besetzt. Als Reichskommissar für das besetzte Norwegen wurde Josef Terboven ernannt. Militärisch wurde die Okkupation mit den strategisch wichtigen Häfen an der norwegischen Küste und besonders auch mit dem Hafen Narvik zum Nachschub von Eisenerz aus dem schwedischen Kiruna und einer bevorstehenden englischen Landung begründet. Die Bedeutung Narviks für die deutsche Kriegswirtschaft ist jedoch umstritten, denn das Dritte Reich war weniger auf die schwedischen Eisenerzlieferungen angewiesen als gemeinhin angenommen. Vielmehr galt es, durch die Besetzung des Hafens England von seinen schwedischen Erzzufuhren abzuschneiden. Dies findet seine Bestätigung in der Anweisung Hitlers, die Hafenanlagen für den Gegner und damit zwangsläufig auch für Deutschland unbrauchbar zu machen. Von größerer Bedeutung waren die norwegischen Rohstoffe für die deutsche Kriegswirtschaft, was die Besetzung des Landes vor dem Hintergrund der Schaffung eines "Europäischen Großwirtschaftsraumes" unter deutscher Hegemonie erforderlich machte. Als Hauptrohstoffe seien Eisenerz, Schwefelkies, Molybdän und Aluminium genannt. Gerade der Ausbau der Aluminiumindustrie wurde im "Leichtmetallausbau Norwegen" besonders gefördert. Es handelte sich hierbei um ein gigantisches Investitionsprojekt, durch das die Aluminiumproduktion verachtfacht werden sollte ("Koppenberg-Plan") und an dem auch die deutsche Großindustrie (IG-Farben) aktiv beteiligt war. Letztendlich führte der Kriegsverlauf bereits 1943 zu einer weitgehenden Einstellung der Vorhaben. Norwegen leistete zwar sechs Wochen lang militärischen Widerstand, war aber der deutschen Marine unterlegen. Außerdem gab es auch norwegische Nationalsozialisten (unter ihnen Vidkun Quisling), die sich mit den Deutschen verbündeten und dadurch schließlich an die Macht kamen. Da der größte Teil der norwegischen Bevölkerung ihnen aber ablehnend gegenüberstand, erlangten Widerstandsorganisationen einen hohen Stellenwert. In der Folge kam es immer wieder zu Gefechten der deutschen Truppen mit Großbritannien.
Beim Rückzug der deutschen Truppen wandten diese die Politik der verbrannten Erde an. Viele Orte und Anlagen in Nord-Norwegen wurden vollständig niedergebrannt.
Die moderne Geschichte seit 1969 ist geprägt von Wachstum und Reichtum durch das Erdöl.
Siehe auch: Norwegische Kolonien
Politik
Verfassung
Norwegische Kolonien
Das norwegische Grundgesetz vom 17. Mai 1814 ist von der französischen Verfassung Ende des 18. Jahrhunderts inspiriert.
Das Prinzip der Gewaltenteilung von Montesquieu war wesentliches Vorbild.
Trotz dieses liberalen Einflusses waren Juden und Jesuiten im Reich bis in die 1850er Jahre illegale Minderheiten.
Die in der Verfassung festgeschriebene Gewaltenteilung führte zu mehreren Machtproben zwischen der Regierungsbürokratie (Exekutive), die wesentlich vom schwedischen Königshaus kontrolliert wurde, und dem Storting (der norwegischen Nationalversammlung; Legislative).
Die Krone versuchte, ihre Privilegien als Exekutivmacht auszubauen und das Storting unter Berufung auf die Verfassung weitgehend von den Regierungsgeschäften auszuschließen.
Der Konflikt spitzte sich weiter zu, als sich im Zuge der Industrialisierung die Klassenunterschiede zwischen der beamteten Machtelite und dem aufsteigenden Bürgertum auch in Norwegen verschärften.
In der Gesellschaft wuchs die Ablehnung des königlichen Beamtenstaates.
In der Kommunalpolitik war der nationale Regierungsapparat bereits 1837 durch die Einführung der lokalen Selbstverwaltung praktisch entmachtet. Entsprechend energisch bemühte sich der schwedische Adel um die Wahrung seines Einflusses auf nationaler Ebene.
Die Spannungen eskalierten bis 1884, dem Jahr, das in Norwegen die Einführung des Parlamentarismus markiert.
Der bürgerlich-liberale Stortings-Abgeordnete Johan Sverdrup setzte gegen den Widerstand des Königs Oskar II. von Norwegen das staatsrechtliche Prinzip durch, dass eine Regierung für den eigenen Machterhalt die Unterstützung des Storting benötigt.
Durch diese Abhängigkeit war die durch die Gewaltenteilung festgeschriebene politische Souveränität der Monarchie zugunsten einer Stärkung des Parlaments faktisch aufgehoben.
Der König musste Sverdrup als neuen Ministerpräsidenten mit der Regierungsbildung beauftragen.
In Norwegen gilt das Prinzip des Parlamentarismus. Das Parlament, das aus 165 Abgeordneten besteht, besitzt die Macht. Alle vier Jahre werden neue Repräsentanten gewählt (bis 1936 jedes dritte).
Das Parlament (Stortinget, buchstäblich übersetzt "Das große Thing") besteht aus zwei Teilen, Odelstinget und Lagtinget. Der Unterschied ist aber nicht sehr deutlich, so dass man es als Einkammer-System bezeichnen kann.
Zudem gibt es die gemeindliche Selbstverwaltung. Die 437 norwegischen Kommunen wählen auch jedes vierte Jahr ihre Repräsentanten für die lokale Verwaltung. Norwegen ist jedoch ein Zentralstaat, in dem die lokalen Behörden immer mehr an Einfluss verloren haben. Traditionell ist aber das Prinzip von lokaler Macht wichtig.
In Norwegen haben Große Koalitionen keine Tradition. Minderheiten mit Unterstützung des Parlamentes sind häufiger. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es nur zweimal eine Mehrheitsregierung. Die Sammlungsregierung von Einar Gerhardsen gleich nach dem Krieg, und die Arbeiterpartei-Regierung (Sozial-Demokraten) von 1959. In den letzten Jahren haben die Minderheitsregierungen zu "Stortingsregjering" (Parlamentsregierung) geführt und sind unter Druck geraten.
Bei den Wahlen am 12. September 2005 konnte die "Arbeiderpartiet" (Sozialdemokratische Arbeiterpartei) mit 32,8 % die meisten Stimmen erlangen, so dass zusammen mit der Senterpartiet (grüne Zentrumspartei) und der Sosialistisk Venstreparti (Sozialistischen Linkspartei) die bei den Wahlen angestrebte rot-grüne Regierungsalternative gebildet werden konnte. Neuer Premierminister wurde Jens Stoltenberg. Das Staatsoberhaupt ist König Harald V..
In Norwegen gab es bisher 6 Volksabstimmungen:
- 1905 über die Auflösung der Union mit Schweden. (Ergebnis: Ja)
- 1905 über die Einsetzung Prinz Carls von Dänemark als König Haakon VII. (Ergebnis: Ja)
- 1916 über das Verbot von Alkohol. (Ergebnis: Ja)
- 1927 über die Aufhebung dieses Verbots. (Ergebnis: Ja)
- 1972 über den Beitritt in die Europäische Gemeinschaft. (Ergebnis: Nein)
- 1994 über den Beitritt in die Europäische Union. (Ergebnis: Nein)
Siehe auch: Liste von norwegischen Regierungen, Liste der norwegischen Könige
Parteien
im Storting sind zur Zeit vertreten:
- Arbeiderpartiet (Arbeiterpartei / Sozialdemokratische Partei)
- Høyre (Rechte / Konservative)
- Fremskrittspartiet (Fortschrittspartei / Rechte Protestpartei)
- Sosialistisk Venstreparti (Sozialistische Linkspartei)
- Kristelig Folkeparti (Christliche Volkspartei)
- Senterpartiet (Zentrumspartei / Interessenvertretung der Bauern)
- Venstre (Linke / Liberale)
andere kleine Parteien:
- Kystpartiet (Küstenpartei / Partei für Menschen an der Küste in Nord-Norwegen)
- Arbeidernes Kommunistparti (Kommunistische Partei der Arbeiter / kommunistisch)
- Norges Kommunistiske Parti (Kommunistische Partei Norwegen / kommunistisch)
- Rød Valgallianse (Rotes Wahlbündnis / Norwegens größte kommunistische Partei)
- Kristent Samlingsparti (Christliche Sammlungspartei / christlich, extrem-konservativ)
- Demokratene (Die Demokraten / extrem konservativ)
- Det Liberale Folkepartiet (Die liberale Volkspartei / liberal)
- Pensjonistpartiet (Rentner-Partei / Partei für alte Menschen)
- Miljøpartiet De Grønne (Umweltpartei die Grünen" / Umweltpartei)
Verwaltungsgliederung
Kystpartiet
Das Land ist in 19 Verwaltungsprovinzen (Fylker) eingeteilt. Die kleinste Provinz nach Fläche ist die Hauptstadt Oslo.
Wirtschaft
Die gültige Währung Norwegens ist die Norwegische Krone.
Norwegen besitzt laut HDI-Rang 2005 den höchsten Lebensstandard der Welt. Das Pro-Kopf-Einkommen ist eines der höchsten.
Erdöl
Norwegen ist der siebtgrößte Erdölförderer der Welt. 2003 wurden 151,7 Mio. Tonnen Erdöl gefördert. Die Reserven betrugen 2003 noch 10,1 Mrd. Barrel.
Tourismus
- Tourismus in Norwegen
- Skigebiete in Norwegen
Bild:Hammerfest Meridiandenkmal 1975.jpg|Hammerfest Meridianmonument
Bild:AK2 ubt.JPEG|Häuserzeile in Kristiansand.
Bild:Lofoten_Hamnoy.jpg|Hafen von Hamnøy auf den Lofoten.
Bild:Karl johan statue_1.jpg|Kgl. Schloss in Oslo.
Bild:Gudbransdalen Bahnhof 1975.jpg|Bahnhof im Gudbrandsdalen.
Bild:Fjord in Norway.jpg|Nærøyfjord
Bild:Preikestolen_platform2.png|Preikestolen am Lysefjord
Bild:Trondheim Laden 1975.jpg|Laden in Trondheim
Bild:Hanseviertel Bergen.jpg|Hanseviertel Bergen
Bild:Oslofjord.jpg|Oslofjord
Bild:Oslo Skyline.jpg|Skyline von Oslo
Bild:Oslo Hafen.jpg|Gorch Fock im Osloer Hafen
Kultur
Bibliothekswesen
Das Bibliothekswesen Norwegens wird von der bibliothekarischen Fachwelt als vorbildlich angesehen. Es gibt 892 kommunale öffentliche Bibliotheken, 336 wissenschaftliche Bibliotheken und 19 Landesbibliotheken sowie die Norwegische Nationalbibliothek. Das seit 1947 bestehende Bibliotheksgesetz schreibt den kostenlosen Zugang zu Bibliotheken vor. Norwegen hat eines der umfassendsten Systeme für Pflichtexemplarabgabe weltweit.
Literatur
Norwegen erlebte in der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen kulturellen Aufschwung,
an dem Autoren wie Henrik Ibsen, Bjørnstjerne Bjørnson, Alexander Kielland, Jonas Lie, Amalie Skram, Arne Garborg, Hans E. Kinck und Knut Hamsun einen maßgeblichen Anteil hatten.
Drei Norweger erhielten den Nobelpreis für Literatur: Bjørnstjerne Bjørnson (1903), Knut Hamsun (1920) und Sigrid Undset (1928). Der Friedensnobelpreis wird nach Beschluss des norwegischen Nobelkomitees in Oslo verliehen.
Siehe auch: Liste norwegischsprachiger Schriftsteller
Musik, Theater, bildende Kunst
Die wichtigsten Theaterbühnen sind Den Norske Opera (Oper, die auch das Nationalballett beherbergt), das Nationaltheatret in Oslo, Den Nationale Scene in Bergen und das Nynorsk-Theater Det Norske Teatret in Oslo.
Der bekannteste norwegische Komponist ist Edvard Grieg.
Zu den bekannteren Rock-/Metalbands Norwegens gehören z. B. Dimmu Borgir, Burzum, Gorgoroth, Immortal, Turbonegro, Gluecifer und Kaizers Orchestra.
Der bekannteste Maler ist Edvard Munch, seine Werke sind größtenteils im Munch-Museum in Oslo zu sehen.
Siehe auch: Liste der norwegischen Beiträge beim Eurovision Song Contest
Sport
Siehe auch: Liste norwegischer Sportler
Weblinks
Kategorie:Staat
Kategorie:Monarchie
als:Norwegen
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FylkeFylke (Plural Fylker) ist die norwegische Bezeichnung der Provinzen (Verwaltungsbezirke) Norwegens. Die 19 Fylker gruppieren sich in fünf Landsdelen (Landesteile), die als statistische Regionaleinheiten dienen (NUTS2-Ebene).
Sie waren bis 1919 wie die dänischen Provinzen als Ämter (norwegisch Amter, sing. Amt) bekannt.
Momentan steht die Aufteilung Norwegens im Blickpunkt politischer Diskussionen, um sie an die heutigen wirtschaftlichen und demographischen Bedingungen anzupassen. Eine Kommission hat eine neue Einteilung in 7 Regionen vorgeschlagen, wobei auf die Hauptstadtregion Oslo ein stärkeres Gewicht an Größe und Bevölkerungsanzahl fallen soll. Im Norden des Landes würden die Fylker Nordland, Troms und Finnmark zusammengelegt.
Andere sind der Meinung, dass es zwischen Staat und Kommunen überhaupt keine weiteren Verwaltungseinheiten mehr geben sollte.
Die Präsidenten der Fylker heißen seit 1919 Fylkesmann, davor nannte man sie Amtmann.
Die norwegischen Fylker (mit Einwohnerzahlen zum 1. Januar 2000):
Kategorie:Liste (Geographie)
Kategorie:Norwegen
Hordaland
Hordaland ist eine Provinz (Fylke) in Norwegen. Im Juli 2005 lebten hier 450.575 Menschen auf 15.634 km². Die Hauptstadt von Hordaland ist Bergen.
Kommunen (Einwohner am 1. Oktober 2005)
Kategorie:Norwegen
Kommune (Norwegen)Kommune ist die norwegische Bezeichnung für einen Gemeindeverband. Den Kommunen übergeordnet sind die Fylker (Verwaltungsbezirke) Norwegens.
Die Bezeichnung Kommune für die kleinste administrative Einheit Norwegens wurde 1853 eingeführt.
Siehe auch
- Kommune (Begriffsklärung)
- Liste der norwegischen Kommunen
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Kategorie:Politische Geographie
Ulvik
Ulvik ist eine Herredskommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie grenzt im Norden an die Kommunen Voss und Aurland, im Osten an Hol, im Süden an Eidfjord sowie im Westen an Granvin. Das administrative Zentrum liegt in Ulvik. Die Kommune liegt in der Landschaft Hardanger.
Die Kommune umgibt die nördlichsten Arme des Hardangerfjordes, den Osafjord und den Ulvikfjord, und streckt sich lang in die Hardangervidda, so dass der nördlichste Teil des Hardangerjøkulen und die westlichsten Teile von Hallingskarvet, Finse und Hallingskeid innerhalb der Kommune liegen.
Wirtschaft
Die Kommune ist bekannt für ihre Holzwaren- und Möbelindustrie. Die Landwirtschaft ist durch den Anbau von Obst- und Beerenfrüchten und die Schafzucht geprägt. Es gibt 4 Hotels.
Verkehr
Der Fahrabstand nach Bergen beträgt ca. 2 Stunden. Der nächstgelegene Flughafen ist Bergen Flesland Airport. Riksvei 7, Riksvei 13 und die Bergensbahn gehen durch Ulvik.
Kategorie:Ort in Norwegen
Kvam
Kvam Herad ist eine Heradskommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie grenzt im Norden an die Kommune Voss, im Süden an die Kommune Kvinnherad und im Westen an die Kommunen Fusa und Samnanger. Im Osten liegt der Hardangerfjord und auf dessen Ostseite die Kommunen Ullensvang und Jondal. Das
Die größeren Ortschaften der Kommune sind Norheimsund, Øystese und Ålvik. Kommunezentrum ist Norheimsund. Der höchste Punkt der Kommune ist Fuglafjell (1336 m ü. NN).
Personen mit Verbindung zu Kvam
- Jon Fosse, Verfasser
- Geirr Tveitt, Komponist
- Valgerd Svarstad Haugland, Politiker
- Yngve Sundvor, Regisseur
Kategorie:Ort in Norwegen
HardangerHardanger ist der Name einer Region in der Fylke (Bezirk, Provinz) Hordaland in Norwegen. Hardanger umfaßt die Kommunen Odda, Ullensvang, Eidfjord, Ulvik und Granvin.
Die Gegend ist bekannt für ihre malerischen Fjorde, hochansteigenden Berge an ihren Ufern mit dramatischen Wasserfällen und Gletschern. Hardanger ist ein wichtiges Obstanbaugebiet Norwegens.
Nach der Region Hardanger sind benannt:
- der Hardangerfjord, der Fjord,
- die Hardangervidda, das Fjell (Hochebene) und Nationalpark,
- der Hardangerjøkulen, der Gletscher sowie
- die Hardangerfiedel, ein norwegisches 10-saitiges Streichinstrument.
- die Hardanger-Sticktechnik
Siehe auch
Liste der norwegischen Landschaften
Kategorie:Landschaft von Norwegen
Ulvik
Ulvik ist eine Herredskommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie grenzt im Norden an die Kommunen Voss und Aurland, im Osten an Hol, im Süden an Eidfjord sowie im Westen an Granvin. Das administrative Zentrum liegt in Ulvik. Die Kommune liegt in der Landschaft Hardanger.
Die Kommune umgibt die nördlichsten Arme des Hardangerfjordes, den Osafjord und den Ulvikfjord, und streckt sich lang in die Hardangervidda, so dass der nördlichste Teil des Hardangerjøkulen und die westlichsten Teile von Hallingskarvet, Finse und Hallingskeid innerhalb der Kommune liegen.
Wirtschaft
Die Kommune ist bekannt für ihre Holzwaren- und Möbelindustrie. Die Landwirtschaft ist durch den Anbau von Obst- und Beerenfrüchten und die Schafzucht geprägt. Es gibt 4 Hotels.
Verkehr
Der Fahrabstand nach Bergen beträgt ca. 2 Stunden. Der nächstgelegene Flughafen ist Bergen Flesland Airport. Riksvei 7, Riksvei 13 und die Bergensbahn gehen durch Ulvik.
Kategorie:Ort in Norwegen
Kategorie:Ort in NorwegenDie Kategorie:Ort in Norwegen ist zur Eintragung der Ortschaften und Städte Norwegens gedacht. Die norwegischen Kommunen sollten bitte in der :Kategorie:Kommune in Norwegen eingetragen werden. Wenn der Kommunename auch der Name eines Ortes ist, sollte die Eintragung in beide Kategorien erfolgen.
Norwegen
Kategorie:Norwegen
nb:Kategori:Byer i Norge
Simone BerteautSimone Berteaut ( - 1916 in Lyon, Frankreich) war eine Freundin von Edith Piaf und Autorin mehrerer Bücher über die Sängerin. Die beiden Frauen kannten sich seit ihrer gemeinsamen Jugend als Straßensängerinnen.
Werke
- Ich hab' gelebt Mylord. Das unglaubliche Leben der Edith Piaf. ISBN 3548129404
- Edith Piaf. Der Spatz von Paris. ISBN 3811844075
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