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| Gremium |
GremiumDer Begriff Gremium bezeichnet die Zusammenarbeit von Personen in einer Gruppe (Ausschuss, Kollegien), die sich zum Zweck der Beratung über einen speziellen Themenkomplex bzw. der Beschlussfassung über diesen Themenbereich über einen längeren Zeitraum hinweg bildet. Das Wort Gremium geht zurück auf das lateinische Wort gremium, das Schoß, Armvoll, Bündel oder Mitte bedeutet. Der Plural lautet Gremien.
Merkmale
Gremien werden meist für bestimmte Aufgaben mit zeitlich befristeten Arbeitsschwerpunkten gebildet und nehmen Entscheidungsaufgaben, Informationsaufgaben, Beratungsaufgaben oder Ausführungsaufgaben wahr, wofür ihnen bestimmte Funktionen delegiert werden. Gremien können in der Privatwirtschaft als auch in der öffentlichen Verwaltung sowohl ad-hoc als auch permanent gebildet werden. Sie sind durch eine flache Organisation gekennzeichnet. Nach den Merkmalen Umfang der Mitarbeit (Voll- oder Teilzeit), Art der Gruppenaufgabe (unbefristete Daueraufgaben/befristete Sonderaufgaben) und dem zeitlichen Aspekt (kontinuierlich/diskontinuierlich) wird in haupt- (Leitungsgruppe, Arbeitsgruppe) und nebenamtliches Gremium (Ausschuss, Problemlösegruppe) unterschieden. Projektgruppen können als Haupt- oder nebenamtliche Gremien auftreten. Echt?
Vor- und Nachteile
Meist werden aufgrund der Betrachtung der Problemstellungen von verschiedenen Standpunkten sowie erhöhter Problemlösungsakzeptanz bessere Ergebnisse erzielt. Diese Vorteile entstehen vor allem auf Grund von unterschiedlichen Erfahrungs- und Wissenshintergründen der Gruppenmitglieder, erhöhter Motivation, besserem Arbeitsklima und stärkerer Zielorientierung durch Integration der Einzelinteressen.
Auf der anderen Seite treten oft dysfunktionale Faktoren wie Kommunikationsprobleme, emotionale Spannungen und persönliche Egoismen auf. Dies kann nicht nur den reibungslosen Arbeitsablauf behindern, sondern führt im Extremfall zum Auseinanderbrechen der Gruppe.
Beispiele
- Internationale Arbeitsgemeinschaft Knochentumoren,
- Europäischer Konvent,
- Österreichischer Musikrat,
- Gutachtergremien der Deutschen Forschungsgemeinschaft,
- Kuratorium der Universität Potsdam,
- Frauengremium des Fachbereiches Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin,
- Österreichisches Hebammengremium,
- Präsidium,
- Ältestenrat und Ausschüsse des Deutschen Bundestages.
Literatur
- Vahs, D.: Organisation. Einführung in die Organisationstheorie und -praxis, 5. Aufl., Stuttgart 2005 ISBN 3791023578, S. 80f
Kategorie: Planung und Organisation
Ausschuss
Als Ausschuss (Gremium) wird eine Gruppe von Personen bezeichnet, die eine fachliche Fragestellung bearbeitet, sich austauscht und hierzu in der Regel eine Beschlussfassung vorbereitet oder trifft. Ein Ausschuss kann zeitlich befristet oder dauerhaft eingerichtet sein. Seine Mitglieder versammeln zumeist Fachverstand oder zumindest fachliches Interesse; sie kommen meist aus fachlich und instanziell verschiedenen Institutionen oder Organisationseinheiten. Die verschiedenen Qualifikationen und die unterschiedliche Herkunft der Mitglieder ermöglichen dem Ausschuss die Betrachtung einer Aufgabe unter fachlich unterschiedlichen Gesichtspunkten und können somit zur Qualitätssteigerung beitragen.
Arbeitsweise
Die Arbeitsweise von Ausschüssen wird in der Regel von Sitzungen genannten Treffen in gewissen zeitlichen Abständen bestimmt. Hierbei wird über die Fragestellung des Ausschusses diskutiert oder an Hand von schriftlichen Vorlagen gearbeitet. Am Ende der Ausschussarbeit stehen zumeist ein Beschluss, eine Empfehlung oder ein Abschlussbericht.
Arten der Ausschüsse
- Ein Ausschuss kann wie ein reines Austausch- und Informationsgremium konzipiert sein; hier richtet sich das Augenmerk auf den Austausch von Informationen zwischen den Mitgliedern. Ziel ist es alle Mitglieder auf den gleichen Informationsstand zu bringen oder Anregungen weiterzugeben.
- In Beratungsausschüssen findet zusätzlich zum Informationsaustausch Meinungsbildung statt.
- Lösungen und Lösungsalternativen werden hingegen in Entscheidungsausschüssen gefunden und entschieden.
- Ausführungsausschüsse setzen die beschlossene Maßnahme um und überwachen die ordnungsgemäße Umsetzung. [Manfred Schulte-Zurhausen; Organisation 3. überarbeitete Auflage;Seite 168, 212, Hrsg: Vahlen Verlag;München 2002].
Beispiele
In der Politik gibt es unterschiedliche Ausschüsse:
Parlamentarische Ausschüsse, wie
- Europäisches Parlament-Ausschuss
- Bundestagsausschuss
- Landtagsausschuss
- Ausschuss im Kommunalparlament
- Vermittlungsausschuss
Ausschüsse in Regierungen, wie
- Kabinettsausschuss
- interministerieller Ausschuss
- Beirat
- Nationaler Ethikrat
- Sachverständigenrat
- Bundessicherheitsrat
- Krisenstab für Notstuationen
Ausschüsse der politischen Vorfeldorganisationen
Verbände haben ebenfalls Ausschüsse in ihren Gremien, in der Wirtschaft gibt es Ausschüsse in den Unternehmen und Unternehmensverbänden.
Kategorie:Planung und Organisation
KollegienDer Begriff Kollegium (Plural: Kollegien) (Gremium) stammt aus dem Lateinischen (Collegium) und bezeichnet
- eine Gemeinschaft von Personen gleichen Amtes. Kollegien sind Gruppen gleichberechtigter Mitglieder. Das Kollegialprinzip beschreibt in den Politikwissenschaften die Führung einer Kollegialbehörde.
:Beispiele: LehrerKollegium, ÄrzteKollegium, Schweizer Bundesrat
:Siehe auch: Collegium musicum
- ein Gymnasium. In einigen katholischen Schweizer Ortschaften wie Altdorf UR, Brig VS oder Stans NW wird die Kantonsschule noch heute Kollegium genannt.
Latein
Als Latein bzw. Lateinisch (lat. lingua Latina: „lateinische Sprache“) bezeichnet man die Sprache, die ursprünglich vom Volksstamm der Latiner gesprochen wurde, der Bewohner von Latium mit Rom als Zentrum.
Innerhalb der indogermanischen Sprachen gehört Latein zur Gruppe der italischen Sprachen. Es bildete die Grundlage für alle heutigen romanischen Sprachen.
Entwicklung
romanischen Sprachen
Ursprünglich in Rom und dem umliegenden Gebiet (Latium) gesprochen, wurde Latein später an humanistischen Gymnasien unterrichtet. Neben Griechisch war Latein die Amtssprache des römischen Reiches. Wegen der kulturellen Überlegenheit des Ostens verlor es dabei zeitweise in Nordafrika und selbst in Rom seine Vorrangstellung. So war die Liturgiesprache der römischen Christen bis um 300 das Griechische. In dieser Zeit drangen viele griechische Lehnwörter ins Lateinische ein.
Während der Spätantike begannen sich verschiedene Volkssprachen, aus denen im Mittelalter die romanischen Sprachen entstehen sollten, phonetisch und grammatikalisch von der lateinischen Hochsprache wegzuentwickeln. Doch noch im 6. Jahrhundert entstanden hochsprachliche lateinische Werke. Im Oströmischen Reich war Latein bis ins frühe 7. Jahrhundert neben Griechisch eine der beiden Amtssprachen.
Im Westen übernahmen die Germanen mit den Grundelementen der spätrömischen Verwaltung auch die lateinische Sprache, die in der Administration bis in die frühe Neuzeit vorherrschend blieb. Seit der Völkerwanderung und der Christianisierung der (zunächst zumeist arianischen) Germanenvölker wurde Latein im Westen des früheren Römischen Reiches und in den römisch-katholischen Folgestaaten die Sprache des Klerus (Kirchenlatein), der Rechtswissenschaft (Glossatoren) und der sich bildenden Hochschulen (studia generalia). Es bildete somit die Schriftsprache, vor allem für das kirchliche und weltliche Urkundenwesen (Diplomatik) im frühen Europa.
In völkerrechtlichen Verträgen (z. B. im Westfälischen Frieden von 1648) dominierte Latein bis in das 17. Jahrhundert hinein. Es bildet noch bis ins 20. Jahrhundert den Affixvorrat für die Fachterminologie in den Wissenschaften und verliert durch die fortschreitende Absorption in die englische und andere Sprachen lediglich an direkter, nicht jedoch an indirekter Bedeutung. Es wird noch an vielen Schulen unterrichtet.
Antike
Antike Schreibweise
Die lateinische Sprache wurde ursprünglich als scriptio continua, d. h. als zusammenhängender Fluss von Zeichen ohne Zwischenräume geschrieben. Auch Satzzeichen und Kleinbuchstaben wurden in der Antike nicht verwendet. Auf Wachstafeln war nämlich wenig Platz zum Schreiben, und Papyrus war teuer. Die antiken lateinischen Texte sind für uns heute daher schwer zu lesen.
Vergleiche folgendes Beispiel:
Alte Schreibweise:
AVREAPRIMASATAESTAETASQVAEVINDICENVLLO
SPONTESVASINELEGEFIDEMRECTVMQVECOLEBAT
POENAMETVSQVEABERANTNECVERBAMINANTIAFIXO
AERELEGEBANTVRNECSVPPLEXTVRBATIMEBAT
IVDICISORASVISEDERANTSINEVINDICETVTI
NONDVMCAESASVISPEREGRINVMVTVISERETORBEM
MONTIBVSINLIQVIDASPINVSDESCENDERATVNDAS
NVLLAQVEMORTALESPRAETERSVALITORANORANT
NONDVMPRAECIPITESCINGEBANTOPPIDAFOSSAE
NONTVBADIRECTINONAERISCORNVAFLEXI
NONGALEAENONENSISERANTSINEMILITISVSV
MOLLIASECVRAEPERAGEBANTOTIAGENTES
Heutige Schreibweise:
Aurea prima sata est aetas, quae vindice nullo,
sponte sua, sine lege fidem rectumque colebat.
poena metusque aberant nec verba minantia fixo
aere legebantur, nec supplex turba timebat
iudicis ora sui, sed erant sine vindice tuti.
nondum caesa suis, peregrinum ut viseret orbem,
montibus in liquidas pinus descenderat undas,
nullaque mortales praeter sua litora norant.
nondum praecipites cingebant oppida fossae,
non tuba directi, non aeris cornua flexi,
non galeae, non ensis erant: sine militis usu
mollia securae peragebant otia gentes.
Auszug aus Ovids Metamorphosen: Die Schöpfung (Das goldene Zeitalter)
Details zu den verwendeten Buchstaben finden sich in dem Artikel Lateinisches Alphabet. Siehe zu diesem Thema auch: Paläografie (dort Lateinische Paläografie), Capitalis, Versalschrift und Majuskel.
Antike Aussprache
Auf die antike Aussprache der lateinischen Sprache wird im Artikel Lateinische Aussprache eingegangen.
Literatur
Mit Antiker Literatur des Lateinischen beschäftigt sich u. a. der Artikel Lateinische Literatur.
Gegenwart
Auch heute ist Latein noch an vielen Gymnasien aller Fachrichtungen zu finden. Etwa ein Drittel aller Gymnasiasten im deutschen Sprachraum lernt Latein als erste, zweite oder dritte Fremdsprache. An humanistischen Gymnasien wird dem Lateinischen, neben dem Griechischen, noch eine herausgehobene Bedeutung zugemessen, was früher auf eine aktive Beherrschung des Lateinischen zielte.
Tatsächlich werden auch heute noch für zahlreiche Studiengänge das Latinum oder Lateinkenntnisse gefordert, insbesondere in zahlreichen geisteswissenschaftlichen Fächern. Das Latinum ist als Studienvoraussetzung für die Fächer Medizin und Jura weitestgehend abgeschafft, häufig aber nicht in Fächern wie Anglistik, Philosophie oder sogar Musikwissenschaften.
Unabhängig von den Studienanforderungen wird von Befürwortern des Lateins betont, dass das Erlernen der lateinischen Sprache weiterhin Basis für die korrekte Verwendung von Fremdwörtern sei, das Erlernen anderer romanischer Sprachen wesentlich erleichtere und erhebliche Transfer-Effekte für die Denkschulung aufträten. Das Übersetzen lateinischer Texte fördere auf Grund der erheblichen Komplexität vieler lateinischer Sätze auch das logische Denken. Von den Gegnern ist hingegen zu hören, dass die Auseinandersetzung mit jeder Art von Grammatik, egal welcher Sprache, das strukturierte Denken fördere, und dass das Erlernen moderner romanischer Sprachen, welche im Gegensatz zu Latein noch gebraucht werden, mindestens ebenso gut dazu geeignet sei, die zahlreichen lateinischen Lehnwörter im Deutschen korrekt zu verwenden und andere romanische Sprachen zu erlernen. In der Tat sind viele gesamtromanische, also in allen romanischen Sprachen auftretende Wörter nicht im klassischen Latein vorhanden und müssen dann neu gelernt werden: guerra „Krieg“, testa „Kopf“, cavallo „Pferd“, mangiare/manger „essen“, andare - „gehen“ , boc(c)a/bouche „Mund“, blanco/blanc „weiß“, die Himmelsrichtungen etc. Viele dieser Wörter erklären sich nämlich aus dem umgangssprachlichen oder dem späten Latein oder stammen aus der Soldatensprache, also aus Varietäten, die nicht in der Schule gelehrt werden.
Aus deutschen und US-amerikanischen Untersuchungen geht hervor, dass zwischen absolviertem Lateinunterricht und der Beherrschung der englischen Sprache in Schrift und vor allem Wort eine signifikante Korrelation besteht. Ein kausaler Zusammenhang ist allerdings nicht nachgewiesen worden – möglicherweise macht eine hohe sprachliche Begabung eines Kindes die Wahl des als schwierig geltenden Latein wahrscheinlicher.
Da auch im modernen Lateinunterricht die Sprachproduktion eindeutig der Rezeption (Leseverstehen) untergeordnet ist, glauben viele, Latein falle Menschen mit ausgeprägter Begabung für Mathematik und formelle Denkvorgänge generell leichter als andere Fremdsprachen, wohingegen Menschen mit ausgeprägter Begabung für intuitives Erlernen von Sprachen andere Fremdsprachen leichter fänden. Dieser Zusammenhang lässt sich allerdings nicht häufig verifizieren: Die Erfahrung zeigt, dass die Schülerleistungen in Latein überwiegend Hand in Hand mit denen in der Muttersprache und anderen Fremdsprachen gehen.
Modernes Latein
Auch heute werden deutsch-lateinische Lexika aufgrund neulateinischen Wortgutes herausgegeben, z. B. das „lexicon auxiliare“ oder das vom Vatikan herausgegebene „lexicon recentis latinitatis“, welches erst im Jahre 2004 eine Neubearbeitung erfuhr.
Der finnische Rundfunksender YLE (Yleisradio) verbreitet Wochennachrichten in neulateinischer Sprache. Radio Bremen veröffentlicht regelmäßig die Nuntii Latini in schriftlicher und gesprochener Version. Seit April 2004 veröffentlicht auch die deutschsprachige Redaktion bei Radio Vatikan Nachrichten auf Lateinisch. Dabei handelt es sich um ursprünglich deutsche Meldungen. Gero P. Weishaupt übersetzt sie für die Redaktion ins Lateinische. Sehr beliebt ist auch die lateinische Fassung der Asterix-Comics, die der deutsche Altphilologe Graf v. Rothenburg (Rubricastellanus) verfasst hat.
Der Autor Nikolaus Groß, beruflich seit zehn Jahren Deutsch-Lektor in der südkoreanischen Hauptstadt, hat 2004 eine komplett latinisierte Übertragung von Patrick Süskinds Das Parfum im Brüsseler Verlag der Fundatio Melissa, einem überregionalen Verein zur Pflege des gesprochenen Lateins, veröffentlicht. Dem Buch ist mit dem „Glossarium Fragrantiae“ eine größere Liste aktualisierter Neuschöpfungen beigegeben. Vom selben Wortartisten existiert des weiteren ein Buch über den Baron Mynchusanus (Münchhausen). 2003 erschien bereits der erste Teil der Harry Potter-Bücher von J. K. Rowling auf Latein (Harrius Potter et Philosophi Lapis). Daneben gibt es noch viele weitere Übersetzungen „klassischer“ Werke ins Lateinische, so zum Beispiel Karl Mays Winnetou III, oder Der kleine Prinz (Regulus) von St. Exupéry.
Durch das Internet ist die Verfügbarkeit alter lateinischer Texte sowie das Entstehen neuer lateinischer Texte erheblich begünstigt worden. Inzwischen gibt es sogar lateinische Fassungen von Popsongs. Daneben entstehen auch neue Popsongs in lateinischer Sprache, etwa Cursum Perficio, gesungen von Enya, Liberatio, eines von vielen lateinischen Musikstücken der Gruppe „Krypteria“, oder bei Gruppen der Dark Wave bzw. Gothic (Jugendkultur). Roma Ryan hat neben Cursum Perficio für Enya noch weitere Songs in lateinischer Sprache verfasst. In Internetforen wie Grex Latine Loquentium kommunizieren Teilnehmer aus vielen Ländern ausschließlich in Latein.
In der klassischen beziehungsweise neoklassischen Musik findet Latein ebenfalls Verwendung. So hat etwa der niederländische Komponist Nicholas Lens auf seinem Werk Flamma Flamma ein lateinisches Libretto vertont, für sein Werk Terra Terra hat Lens selbst ein Libretto in lateinischer Sprache verfasst. Nicht zu vergessen sind auch die zahlreichen Vertonungen lateinischer Gedichte wie z. B. von Jan Novák. Carl Orff unterlegte mehreren seiner Vokal-Kompositionen Texte in Latein oder Griechisch. Igor Strawinski ließ das nach Sophokles von Jean Cocteau in französischen Versen verfasste Libretto zu „Ödipus Rex“ von Jean Daniélou ins Lateinische übersetzen.
Das Lehrbuch Lingua Latina per se illustrata des dänischen Autors Hans H. Ørberg hat die bisher hauptsächlich für den Unterricht in modernen Sprachen eingesetzte einsprachige Lehrmethode auf den altsprachlichen Unterricht übertragen. Das Lehrbuch erfreut sich in verschiedenen Ländern einer steigenden Beliebtheit.
Latein in den Wissenschaften
In der Biologie erfolgt die Namensbildung der wissenschaftlichen Namen lateinisch und griechisch, wobei neuere Vorschläge vorsehen, die Regeln nur aus der lateinischen Sprache zu entnehmen. In der Medizin sind die anatomischen Fachbegriffe lateinisch, für die einzelnen Organe wird zusätzlich auch latinisiertes Griechisch verwendet. Die Krankheitsbezeichnungen leiten sich aus dem Griechischen ab. Zahlreiche Sprichwörter haben einen lateinischen Ursprung und sind teilweise auch in der deutschen Übersetzung zu geflügelten Worten geworden. In den Rechtswissenschaften existieren verschiedene lateinische Lehrsätze und Fachbegriffe (Latein im Recht). Auch in der Geschichtswissenschaft spielt vor allem Latein weiterhin eine große Rolle. In der Meteorologie werden lateinische Begriffe in der Wolkenklassifikation eingesetzt.
Latein in der katholischen Kirche
Latein ist neben Italienisch die Amtssprache des Vatikanstaats. Die katholische Kirche veröffentlicht alle amtlichen Texte von weltkirchlicher Bedeutung in Latein. Das gilt für die liturgischen Bücher, den Katechismus, den Codex des kanonischen Rechts sowie die päpstlichen Rechtsvorschriften (canones, decretales) und Rundschreiben (Enzykliken).
Bis zum zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) war Latein die offizielle Gottesdienstsprache und ist dies (laut Sacrosanctum Concilium) offiziell noch heute, wobei andere Sprachen jedoch gleichfalls erlaubt sind. Tatsächlich werden nur noch sehr wenige Gottesdienste in Latein gehalten. Der gegenwärtig amtierende Papst Benedikt XVI. bevorzugt bei seinen Messen aber das Lateinische vor dem Italienischen.
Siehe auch: Lateinische Kirche
Referenzlisten
- Lateinische Präpositionen
- Liste lateinischer Ortsnamen
- Liste lateinischer Präfixe
- Liste lateinischer Redewendungen
- Liste lateinischer Suffixe
- Liste von lateinischen Palindromen
- Lateinische Zahlwörter
Siehe auch
- Grammatik des Lateinischen
- Lateinische Aussprache
- Lateinische Sprichwörter
- Küchenlatein
- Vulgärlatein
- Mittellatein
- Lateinische Literatur
- Sprachen im Römischen Reich
- Jägerlatein
- Panlatinismus
Weblinks
- [http://www.commtec.de/wb/ Wörterbuch Latein-Deutsch-Latein auxilium online (mit Download-Möglichkeit)]
- [http://www.latein-pagina.de/iexplorer/stil.htm Lateinische Stilblüten]
- [http://www.thelatinlibrary.com/ The Latin Library – klassische Texte im Original]
- [http://www.albertmartin.de/latein/ Latein-Deutsch-, Deutsch-Latein-Wörterbuch mit hilfreichen Extras]
- [http://www.radiobremen.de/online/latein/ Nuntii latini bei Radio Bremen]
- [http://www.latein-pagina.de/ Latein-Pagina]
- [http://www.antikeundeuropa.de/Alte_Sprachen_heute/alte_sprachen_heute.html Alte Sprachen heute]
- [http://www.fh-augsburg.de/~harsch/a_chron.html Sammlung lateinischer Texte/bibliotheca Augustana]
- [http://www.music.indiana.edu/tml/ Lateinische Musiktraktate im Original]
- [http://www.lateinservice.de/index.htm Die deutsche Latein-Seite]
- [http://www.alcuinus.net/GLL/ Grex Latine Loquentium (Internetforum in lateinischer Sprache)]
- [http://www.kreienbuehl.ch/lat/ Latein und Altgriechisch Site]
- [http://www.latein24.de/ Übersetzungen vieler klassischer lateinischer Texte bei Latein24.de]
Kategorie:Einzelsprache
-
als:Latein
ja:ラテン語
ko:라틴어
simple:Latin language
th:ภาษาละติน
zh-min-nan:Latin-gí
Ad hocAd hoc (lat. "für dieses", "hierfür") bezeichnet Taten oder Gegenstände, die speziell für einen Zweck entstanden sind bzw. getan wurden, oder die aus einer Situation heraus entstanden sind.
Im Rahmen des Börsenbooms der 1990er-Jahre sahen sich viele Bundesbürger mit dem Begriff der Ad-hoc-Meldung konfrontiert, der zur sofortigen Veröffentlichung bestimmten Tatsachen, die den Börsenkurs der zugelassenen Wertpapiere eines Unternehmens erheblich beeinflussen.
Ein Ad-hoc-Netzwerk bezeichnet in der Informationstechnologie eine drahtlose Netzwerktopologie zwischen zwei oder mehr mobilen Endgeräten, die ohne feste Infrastruktur auskommt. Es existiert auch als Mobiles Ad-hoc-Netzwerk.
Mit Ad-hoc-Gesetzgebung wird eine überstürzte gesetzgeberische Reaktion unter dem Einfluss einer öffentlichen Diskussion oder Medienberichterstattung zu einem bestimmten Thema bezeichnet. Beispiel: Änderung des Sozialhilferechts als Reaktion auf die Berichterstattung zu dem in Florida (USA) lebenden Sozialhilfeempfänger "Florida-Rolf".
Kategorie:Wertpapiere und Börse
Kategorie:Lateinische Phrase
ArbeitsgruppeDer vielseitige Begriff Arbeitsgruppe wird heutzutage uneinheitlich verwendet: Fast jede Aktivität von Gruppen wird bereits als Arbeitsgruppe definiert, obwohl nicht jede Gruppe wirklich Gruppenarbeit leistet.
Unter der „Arbeitsgruppe“ im klassischen Sinn versteht man Gruppen von Mitarbeitern, die eine gemeinsame Aufgabe stark funktions- und arbeitsteilig durchführen. In einer klassischen Arbeitsgruppe gehört die Arbeitsteilung, die Feinsteuerung der Fertigung, Personal- und Arbeitszeitplanung zu den Aufgaben des Meisters. Er kontrolliert, ob die Mitarbeiter vorschriftsmäßig arbeiten und ist für die Lösung auftretender Probleme zuständig. Die Mitarbeiter hingegen sind zu rein produzierende Tätigkeiten beauftragt. Jeder einzelne Mitarbeiter hat eine eigene Aufgabe, wodurch es bei der klassischen Arbeitsgruppe zu keiner Gruppenarbeit im heute geläufigen Sinn kommt. Der Handlungsspielraum jedes Mitarbeiters, aber auch die des Meisters, ist durch die tayloristische Arbeits- und Funktionsteilung stark eingeschränkt.
Die Arbeitsgruppe im heutigen Sinn ist durch ein erhöhtes Maß an Koordination und Selbstabstimmung gekennzeichnet. Die Beziehungen innerhalb der Gruppe sind, im Gegensatz zum althergebrachten Ansatz, sehr wichtig. Im Folgenden möchte ich die klassische Arbeitsgruppe beiseite lassen mich auf die moderne Arbeitsgruppe konzentrieren.
Merkmale der Arbeitsgruppe
Das grundlegende Merkmal von Arbeitsgruppen in Organisationen ist der Umstand, dass ihre Existenz auf einer formellen Übereinkunft zwischen einzelnen Individuen und einem Unternehmen bzw. Verband zustande kommt. Schulte definiert sie folgendermaßen: „Eine Arbeitsgruppe ist eine formale Organisationseinheit, bei der mehrere Personen in Form der Gruppenarbeit eine gemeinsame Aufgabe bearbeiten.“
Diese Gruppen umfassen meist 3-7 Personen (die Kommunikation als auch der Gruppenzusammenhalt – die Kohäsion - in der Gruppe hängt wesentlich von der Anzahl der Gruppenmitglieder ab), die sich über einen längeren Zeitraum zusammen schließen um ein gewisses Ziel zu erreichen. Innerhalb der Arbeitsgruppe wird nach gewissen Spielregeln miteinander interagiert und kommuniziert. „Jedes Mitglied muss die Möglichkeit haben, mit jedem anderen Mitglied unmittelbar in Kontakt zu treten und nicht über den Umweg einer zentralen Kontaktperson wie beispielsweise über einen gemeinsamen Vorgesetzten.“
Trotz völliger Gleichberechtigung, kristallisieren sich zwischen den Mitgliedern verschiedene Rollen heraus, wie die des „Führers“, „Experten“, „Mitläufers“ oder „Sündenbocks“. Im Idealfall ergibt sich aus der Rollenteilung auch die Arbeitsteilung.
Wieso schließen sich Menschen nun zu solchen Arbeitsgruppen zusammen?
Gründe für Gruppenarbeit sind:
- größere Motivation für die Mitarbeiter,
- eine spezifische Arbeitsanforderungen, bei denen Arbeitsgruppen von Vorteil sind (Synergieeffekte)
- positive Kosteneffekte
- positive Qualitätseffekte
- Einhaltung eines zeitlichen Rahmens
Außerdem ist man der Meinung, dass der einzelne nicht die gleichen Ergebnisse bringen kann, wie eine Gruppe. Synergieeffekte entstehen durch die unterschiedlichen Beiträge der einzelnen Mitglieder, jeder weiß über etwas anderes Bescheid; werden dieses unterschiedliche Wissen und Qualifikationen miteinander ergänzt, kann daraus eine optimale Aufgabenlösung entstehen. Fehlentscheidung können minimiert werden, da sozusagen „mehrere Augen“ einen Prozess betrachten. Wie oben erwähnt, kann Gruppenarbeit motivierend sein und die Kreativität jedes einzelnen fördern.
Da Entscheidungen auf Gruppenbasis getroffen werden, ist die Durchsetzung dieser im Unternehmen leichter, im Vergleich zu jenen die vom Vorgesetzten alleine getroffen werden.
Mögliche Schwierigkeiten können jedoch auftreten, wenn die Gruppenmitglieder nicht die Ziele der Gruppe, sondern persönliche Ziele verfolgen; die Gruppenleistung kann auch durch einen autoritären Gruppenführer beeinträchtigt werden oder durch Kommunikationsschwierigkeiten, die zu Missverständnissen führen. Ebenfalls negativ fällt auf, dass mangels Einigung bei Entscheidungen oft Kompromisse geschlossen werden, die keine eindeutige Lösung anbieten. Allgemein kann gesagt werden, dass es überall dort, wo mehrere Menschen aufeinandertreffen, zu Spannungen emotionaler Art kommen kann.
Allerdings überwiegt der Leistungsvorteil der Gruppe, wenn es sich um Aufgaben handelt, die für Gruppenprozesse geeignet sind oder wenn sich die Gruppenmitglieder effizient ergänzen.
Bildung und Entwicklungsprozess einer Arbeitsgruppe
Um herauszufinden, wie Gruppenarbeit dauerhaft in Organisationen eingebracht werden kann, muss man sich, in Anlehnung an Hackman, folgenden Fragestellungen bewusst werden :
#Vorbereitung: Worin besteht die Aufgabe? Was sind die zentralen Anforderungen, die sich aus der konkreten Aufgabenstellung ableiten? Worin liegt dabei der Vorteil der Gruppe? Welches Gruppenkonzept ist am geeignetsten? Wie sollen die Kompetenzen geregelt sein?
#Schaffung guter Arbeitsbedingungen: Wie soll die Gruppe zusammengesetzt sein? Welche Ressourcen werden benötigt?
# Entwicklung der Gruppe: Welche Starthilfe wird benötigt? Wie kann die Gruppe im Gruppenentwicklungsprozess unterstützt werden?
# Bereithalten von Mitteln zur laufenden Prozessunterstützung: Welche Prozessunterstützung kann gewährt werden? Wie können Selbstlernprozesse der Gruppe begünstigt werden?
Nachdem diese Fragen beantwortet sind, kann die Arbeitsgruppe zusammengesetzt werden.
Laut Tuckman aber wird diese Gruppe ein gewisses Schema durchlaufen, sie sind von der Vorbereitung weitgehend unabhängig: Tuckman hat die Phasen der Gruppenentwicklung erforscht und folgende Prozesse begründet:
In der ersten Phase, der Formierungsphase, wird die Gruppe von Angst und Unsicherheit geprägt, die Mitglieder sind sich oft nicht bekannt, die Aufgabe noch nicht definiert.
Die Stormingphase, auch Konfliktphase genannt, ist sehr emotional, das Kontrollverhalten des Gruppenführers wird abgelehnt, es entstehen Konflikte zwischen den Untergruppen.
Im Zuge der Normierungsphase werden die Wogen geglättet, ein Austausch von Meinungen und auch Gefühlen wird zugelassen, es entsteht eine Kooperation zwischen den Gruppenmitgliedern.
Die Performingphase, die Arbeitsphase, ist die effizienteste für die Aufgabenlösung; wenn die Arbeitsgruppe hier angelangt ist, werden effizient Problemlösungen gesucht, die klare Gruppenstruktur und Konfliktlosigkeit ermöglichen konstruktives, gemeinsames Arbeiten.
Arten von Arbeitsgruppen
Sundstrom et al. (1990, S. 125) unterscheiden Arbeitsgruppen nach drei Kriterien: Die „interne Differenzierung“ soll die unterschiedliche Qualifizierung darstellen, die „externe Integration“ hingegen kennzeichnet die mögliche Bestandsdauer einer Arbeitsgruppe.
Unterschiedliche Qualifikationen und eine relativ kurze Lebensdauer sind dort gefragt, wo kreative und komplexe Aufgaben gelöst werden müssen. Bei routinierten eingespielten Tätigkeiten hingegen, werden schnelle und effiziente Gruppen benötigt.
Besondere Formen der Arbeitsgruppe
Die Informelle AG
Zu Anfang haben wir erwähnt, dass die Existenz der Arbeitsgruppe auf einer formellen Übereinkunft zwischen einzelnen Individuen und einem Unternehmen bzw. Verband zustande kommt. Allerdings können sich auch innerhalb, oder zwischen offiziellen Arbeitsgruppen nicht vorhergesehene Gruppen bilden. Diese informellen Gruppen entstehen nicht durch den Auftrag, eine gemeinsame Aufgabe zu erfüllen, sondern persönliche Beziehungen, Gemeinsamkeiten oder Sympathien.
„Ein Projekt ist ein zielorientiertes, zeitlich befristetes, neuartiges und komplexes Vorhaben, das die interdisziplinäre Zusammenarbeit mehrerer Fachleute erfordert.“
Handelt es sich bei einer Aufgabenstellung also um ein Projekt, kann dies in einer Gruppe abgewickelt werden, die zeitlich begrenzt, bis zum Abschluss des Projekts, miteinander arbeitet. Ein wichtiges Merkmal der Projektgruppe ist, dass sie sehr veränderbar sind.
Handelt es sich um ein längerfristiges Projekt, können ganz verschiedene Konfigurationen in der Gruppe entstehen: Untergruppen können sich bilden, Experten werden kurzfristig aufgenommen, um Teilaspekte des Projekts abzudecken, etc.
Projekte können grundsätzlich als schwierig in ihrer Lösung angesehen werden, da es sich hierbei nicht um Routineaufgaben, sondern um einmalige Aufgaben handelt.
Teilautonome Arbeitsgruppe
„Idealtypische Gruppenarbeit ist meist mit der Vorstellung von teilautonomer Gruppenarbeit geknüpft.“ Teilautonome Arbeitsgruppen sind dadurch gekennzeichnet, dass sie Entscheidungskompetenzen (Variabilität) im Rahmen ihrer Bereiche besitzen und weitgehend autonom agieren, was wiederum bedeutet, dass sie die alleinige Verantwortung für ihre Systemerhaltung, Systemregulation und Systementwicklung inne haben. Nachteilig kann gewertet werden, dass sich diese Art der Arbeitsgruppe leicht verselbstständigen kann oder etwa auch nur „Scheinautonomie“ besitzt.
Kategorie:Planung und Organisation
Literatur
- Schulte-Zurhausen, Manfred (2002) Organisation, München, Franz Vahlen Verlag, 3. Auflage (ISBN 3-800-628-25-2)
- Sundstrom, E., De Meuse, K. P., Futrell, D. (1990). Work Teams. Applications and Effectiveness. American Psychologist, 25,2, 120-133.
- Kasper/Mayrhofer, (2002) Personalmanagement - Führung - Organisation, Linde Verlag, 3. Auflage (ISBN 3-7073-0430-2)
Weblinks
- [http://www.umsetzungsberatung.de/methoden/arbeitsgruppen.php Die Umsetzungsberatung] Stand: 22. November 2004
- [http://www.tse-hamburg.de/Papers/Arbeit/Gruppenarbeit.html TSE-Hamburg] Stand: 22. November 2004
Verwandte Themen
Team, Teambildung, Teamrollen, Projekt, Projektgruppe, Teilautonome Arbeitsgruppe, Informelle AG, Soziale Gruppe, Gruppendynamik
Ausschuss
Als Ausschuss (Gremium) wird eine Gruppe von Personen bezeichnet, die eine fachliche Fragestellung bearbeitet, sich austauscht und hierzu in der Regel eine Beschlussfassung vorbereitet oder trifft. Ein Ausschuss kann zeitlich befristet oder dauerhaft eingerichtet sein. Seine Mitglieder versammeln zumeist Fachverstand oder zumindest fachliches Interesse; sie kommen meist aus fachlich und instanziell verschiedenen Institutionen oder Organisationseinheiten. Die verschiedenen Qualifikationen und die unterschiedliche Herkunft der Mitglieder ermöglichen dem Ausschuss die Betrachtung einer Aufgabe unter fachlich unterschiedlichen Gesichtspunkten und können somit zur Qualitätssteigerung beitragen.
Arbeitsweise
Die Arbeitsweise von Ausschüssen wird in der Regel von Sitzungen genannten Treffen in gewissen zeitlichen Abständen bestimmt. Hierbei wird über die Fragestellung des Ausschusses diskutiert oder an Hand von schriftlichen Vorlagen gearbeitet. Am Ende der Ausschussarbeit stehen zumeist ein Beschluss, eine Empfehlung oder ein Abschlussbericht.
Arten der Ausschüsse
- Ein Ausschuss kann wie ein reines Austausch- und Informationsgremium konzipiert sein; hier richtet sich das Augenmerk auf den Austausch von Informationen zwischen den Mitgliedern. Ziel ist es alle Mitglieder auf den gleichen Informationsstand zu bringen oder Anregungen weiterzugeben.
- In Beratungsausschüssen findet zusätzlich zum Informationsaustausch Meinungsbildung statt.
- Lösungen und Lösungsalternativen werden hingegen in Entscheidungsausschüssen gefunden und entschieden.
- Ausführungsausschüsse setzen die beschlossene Maßnahme um und überwachen die ordnungsgemäße Umsetzung. [Manfred Schulte-Zurhausen; Organisation 3. überarbeitete Auflage;Seite 168, 212, Hrsg: Vahlen Verlag;München 2002].
Beispiele
In der Politik gibt es unterschiedliche Ausschüsse:
Parlamentarische Ausschüsse, wie
- Europäisches Parlament-Ausschuss
- Bundestagsausschuss
- Landtagsausschuss
- Ausschuss im Kommunalparlament
- Vermittlungsausschuss
Ausschüsse in Regierungen, wie
- Kabinettsausschuss
- interministerieller Ausschuss
- Beirat
- Nationaler Ethikrat
- Sachverständigenrat
- Bundessicherheitsrat
- Krisenstab für Notstuationen
Ausschüsse der politischen Vorfeldorganisationen
Verbände haben ebenfalls Ausschüsse in ihren Gremien, in der Wirtschaft gibt es Ausschüsse in den Unternehmen und Unternehmensverbänden.
Kategorie:Planung und Organisation
Kategorie:Planung und OrganisationSiehe auch:
:Kategorie:Arbeits- und Organisationspsychologie, :Kategorie:Personalwesen, :Kategorie:Management, :Kategorie:Projektmanagement
Kategorie:Betriebswirtschaftslehre École nationale supérieure des mines de Paris ja:パリ国立高等鉱業学校
Mines
L'École nationale supérieure des mines de Paris est une école d'ingénieurs généraliste française.
Fondée en 1783 sur ordonnance du roi Louis XVI, dans le but de former des « directeurs des mines intelligents », l'École royale des Mines s'est tout d'abord établie à l'Hôtel de la Monnaie de Paris, avant de s'installer définitivement dans l'Hôtel de Vendôme (longeant le jardin du Luxembourg). Sa vocation première de former des ingénieurs des mines a évolué au cours du temps, des progrès technologiques et des transformations de la société pour devenir aujourd'hui une école dite généraliste à composante transverse et pluridisciplinaire.
Toutefois, le domaine des mines ayant toujours été lié à des questions de sécurité du matériel roulant, on trouve un certain nombre d'ingénieurs des Mines dans le domaine de la construction et de l'exploitation ferroviaires ; l'homologation des véhicules automobiles a été confié au Service des Mines, et l'immatriculation d'un véhicule lui attribue un numéro nommé pour cette raison minéralogique.
Il ne faut pas confondre ingénieur civil des Mines et ingénieur au corps des Mines. Les seconds sont, en majorité, au préalable passés par l'École polytechnique et suivent à l'École des Mines un enseignement distinct de leurs camarades civils. Même sur le panneau dédié aux morts de guerre qui se trouve dans l'École, les deux populations se voient séparées.
Parmi ses anciens élèves, on compte deux prix Nobel :
- Maurice Allais, prix Nobel de science économique
- Georges Charpak, prix Nobel de physique
Voir aussi
- Corps des Mines
- École des Mines d'Albi-Carmaux
- École des Mines d'Alès
- École des Mines de Douai
- École des Mines de Nancy
- École des Mines de Nantes
- École des Mines de Saint-Étienne
- Géostatistique
- Morphologie mathématique
Liens externes
- [http://www.ensmp.fr Site de l'école des Mines]
- [http://mines-paris.org Le réseau des anciens de l'école des Mines de Paris]
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| :: RELATED NEWS :: |
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Filter Magazine
Filter, the publication that promises us that "Good music will prevail," is a seasonal American music and off-beat entertainment magazine for the intelligent reader. It features sharp commentary and even sharper photos of up-and-coming musicians without the need to pander to a certain demographic. Each season's (Winter, Spring, Summer, Fall, and Holiday) issue highlights a more well-known cover artist while also taking a look at smaller bands under the heading "Getting to Know." The magazine also includes reviews of forthcoming albums and DV
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Denim and Leather
Denim and Leather is the fourth studio album by heavy metal band Saxon released in 1981 (see 1981 in music).
This marks the third classic metal album in a row for Saxon, following the Wheels of Steel and Strong Arm of The La
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Bubble light
A bubble light is a liquid-filled vial which is heated and lighted by an incandescent light bulb. The 90% heat generated by the light bulb causes the special liquid sealed in the vial to bubble from its base, because it has a low boiling point. The liquid is now almost a
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Memed-Emin Resulzada
M. A. Rasulzade was an Azerbaijani statesman, public figure and one of the founding political leaders of the First Azerbaijan Republic (1918-1920). Rasulzade was born on January 31, 1884, in Novkhany (near Baku). He received his primary education at the Russian-Moslem Secondary School and continued his studies at the Technical College (now Petroleum College) in Baku.
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