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Greußenheim

Greußenheim

Greußenheim ist eine Gemeinde mit 1.605 Einwohnern im Bezirk Unterfranken (Bayern) im Landkreis Würzburg. Sie ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Hettstadt.

Geografie

Greußenheim liegt in der Region Würzburg. Es existiert nur die Gemarkung Greußenheim.

Geschichte

Als Teil des Hochstiftes Würzburg kam Greußenheim im Reichsdeputationshauptschluß 1803 an die Grafen Löwenstein-Wertheim. 1806 wurde es Bestandteil des badischen Mediatamtes Steinfeld, das 1816 an Österreich abgetreten wurde. Im Rezeß von Frankfurt 1819 fiel es an Bayern.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.097, 1987 dann 1.251 und im Jahr 2000 1.605 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Bruno Scheiner (CSU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 510 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 54 T€.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe keine und im Bereich Handel und Verkehr 87 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 62 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 617. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betrieb, im Bauhauptgewerbe 1 Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 23 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1027 ha, davon waren 914 ha Ackerfläche und 99 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
- Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 70 Kindern

Wissenswertes


- Hans Kohl, der Vater Helmut Kohls , stammt aus Greußenheim, wo die Familie schon seit vielen Generationen ansässig ist.
- Der Ortsneckname Greußenheims ist Zwiewldrader (was soviel heist wie: Zwiebeltreter)

Persönlichkeiten


- Adam Stegerwald, christlicher Gewerkschafter
Kategorie:Ort in Bayern Kategorie:Würzburg (Landkreis)

Bezirk Unterfranken

Der Bezirk Unterfranken ist eine kommunale Gebietskörperschaft des öffentlichen Rechts im Bundesland Bayern. Der Bezirk ist in Bayern die dritte kommunale Ebene über den Gemeinden (1. Ebene) und Landkreisen (2. Ebene) und nicht zu verwechseln mit dem Regierungsbezirk Unterfranken, der den Zuständigkeitsbereich einer staatlichen Behörde, der Regierung von Unterfranken darstellt.
Dies ist einzigartig in ganz Deutschland und für Außenstehende schwer zu begreifen, da die jeweiligen Gebiete der Bezirke und der Regierungsbezirke deckungsgleich und die Verwaltungsbehörden oftmals im selben Gebäude untergebracht sind. Sie haben jedoch sehr unterschiedliche Aufgaben.
Der Bezirk Unterfranken hat 1,3 Mio. Einwohner in 307 Gemeinden und umfasst eine Fläche von 8.530 km². Unterfranken besteht aus 9 Landkreisen und 3 kreisfreien Städten. Hauptstadt ist Würzburg. Die Bezirke sind Selbstverwaltungskörperschaften und haben daher auch ein Parlament, den Bezirkstag, der alle 5 Jahre von den Wahlberechtigten des Bezirks direkt gewählt wird. Sie können Wappen und Fahnen wie eine Gemeinde oder ein Landkreis haben, was ein staatlicher Regierungsbezirk nicht hat. Die Bezirke nehmen jene Aufgaben wahr, die über die Zuständigkeit und das Leistungsvermögen der kreisfreien Städte und Landkreise hinausreichen. Sie schaffen öffentliche Einrichtungen, die für das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Wohl der Bevölkerung notwendig sind. So sind sie z.B. Träger psychiatrischer und neurologischer Fachkrankenhäuser, von Spezialkliniken, Fach- und Sonderschulen und Freilichtmuseen. Ferner sind sie überörtliche Sozialhilfeträger. In anderen Bundesländern werden diese Aufgaben teilweise z.B. von den Landschaftsverbänden bzw. Landeswohlfahrtsverbänden erledigt. Der Bezirk Unterfranken pflegt eine Partnerschaft mit dem Departement Calvados in der Normandie/Frankreich. Zahlreiche unterfränkische Gemeinden sind Partnerschaften mit Gemeinden aus dem Departement Calvados eingegangen.

Wappen

Blasonierung: Unter rotem Schildhaupt, darin drei silberne Spitzen, gespalten von Blau und Rot; vorne eine schräggelegte, von Silber und Rot gevierte und zweimal gekerbte Standarte an goldener Lanze, hinten ein sechsspeichiges silbernes Rad. Abb. siehe http://www.stmuk.bayern.de/blz/web/bezirke/unterfr/ufr-wap3.gif

Weblinks


- http://www.bezirk-unterfranken.de/ Unterfranken !


Landkreis Würzburg

Der Landkreis Würzburg ist ein Landkreis im Süden des Regierungsbezirks Unterfranken in Bayern. Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Main-Spessart und der Landkreis Schweinfurt, im Osten der Landkreis Kitzingen und der Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim und im Süden und Westen der baden-württembergische Main-Tauber-Kreis. Die kreisfreie Stadt Würzburg ist ganz vom Landkreis Würzburg umgeben.

Politik

Kreistag

(Stand: Wahl am 3. März 2002)

Wappen

Geteilt und unten gespalten, oben in Rot drei silberne Spitzen, unten vorne in Silber übereinander zwei schreitende, herschauende rot bewehrte schwarze Löwen, hinten in Blau eine goldene Lilie.

Kreispartnerschaften

Der Landkreis pflegt Partnerschaften mit dem Landkreis Mate Yehuda in Israel und dem Landkreis Olomouc in Tschechien.

Verkehr

Die Bundesautobahn 3 erschließt den Landkreis Würzburg in West-Ost-Richtung. Am Autobahndreieck Würzburg-West zweigt die Autobahn 81 nach Süden ab. Den Nordosten des Landkreises durchquert die Bundesautobahn 7 in Nord-Süd-Richtung. Das Schienennetz im Landkreis Würzburg besteht aus folgenden zweigleisigen, elektrifizierten Hauptbahnen, die sternförmig auf Würzburg Hauptbahnhof ausgerichtet sind und von der Deutschen Bahn betrieben werden:
- Nach Nordwesten verläuft die Main-Spessart-Bahn Richtung Aschaffenburg. An den Bahnhöfen Veitshöchheim und Thüngersheim halten stündlich Regionalbahnen nach Gemünden (Main).
- Nach Nordosten verläuft die Strecke Richtung Bamberg. An den Bahnhöfen Rottendorf, Seligenstadt (b Würzburg) und Bergtheim halten stündlich Regionalbahnen nach Schweinfurt. In Seligenstadt beginnt die eingleisige Mainschleifenbahn, die jedoch ausschließlich touristische Bedeutung hat.
- Nach Südosten verläuft die Strecke Richtung Treuchtlingen. An den Bahnhöfen Winterhausen, Goßmannsdorf und Ochsenfurt halten stündlich Regionalbahnen nach Treuchtlingen.
- Nach Südwesten verläuft die Frankenbahn Richtung Stuttgart. An den Bahnhöfen Geroldshausen, Kirchheim (Unterfr) und Gaubüttelbrunn halten Regionalbahnen nach Lauda, die in unregelmäßigem Takt verkehren.

Städte und Gemeinden

(Fläche in km² am 31. Dezember 2001, Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2005)

Weblinks


- [http://www.landkreis-wuerzburg.de/ Offizielle Website] Wurzburg !

Gemarkung

Eine Gemarkung ist eine zusammenhängende, aus einer größeren Zahl von Flurstücken bzw. Grundstücken bestehende Fläche des Katasters in der Regel mit einem Eigennamen (Toponym). Sie kann mehrere Flure umfassen und wird nach ihrer Lage - meistens dem Namen der auf ihr befindlichen bzw. der nächstgelegenen Ortschaft - benannt. Eine Gemeinde besteht im Regelfall aus einer oder mehreren Gemarkungen. Oft sind dies ehemals selbständige Gemeinden, die im Laufe der Geschichte vereinigt wurden, aber als Katasterbezirke erhalten blieben.
Als solche stellen sie bis heute die Nummerierungsbezirke für die auf ihrem Gebiet liegenden Flurstücke dar. In einzelnen Fällen kommt es jedoch vor, dass Teile einer Gemarkung zu verschiedenen politischen Gemeinden gehören. Siehe auch: Grundbuch, Katastralgemeinde Kategorie:Geodäsie Kategorie:Städtebau

Ortsneckname

ort]] Als Ortsneckname (auch Ortsneckerei, Utznamen oder niederdeutsch Terneidsnamen) bezeichnet man die scherzhafte Bezeichnung der Ortseinwohner durch die Bevölkerung benachbarter Orte. In der Regel erzählt man sich eine schwankhafte Geschichte (nicht selten aber auch mehrere, voneinander abweichende), die den Ortsnecknamen erklärt (vergleichbar einer ätiologischen Sage). Häufig ist der Ursprung des Necknamens aber nicht mehr bekannt. Vielfach haben die Bewohner eines Ortes mehrere Necknamen. Beispielsweise heißen die Bürger von Winterbach Kloi'-Algier, Säubohne und Salathengst.

Beispiele

Württemberg

Die Einwohner von Schwaikheim (zwischen Waiblingen und Winnenden) im Schwabenland wurden als Rotznahenger (Rotz-herab-hänger - Menschen mit laufender Nase) bezeichnet, weil sie scheinbar keine Taschentücher benutzten. Ein weiterer Spitzname lautet Schlappohra (Schlappohren), ausgehend von folgender Geschichte: Der Herzog von Württemberg war auf Inspektion, und die Schwaikheimer Bürger warteten auf der Straße. Aufgrund eines Wolkenbruches hatten sie die Spitzen ihrer Dreispitze heruntergeklappt, um ihre Ohren vor dem Wind zu schützen, als eben der Herzog um die Ecke bog. Die von Rommelshausen heißen Hose'flicker, angeblich weil eine Frau aus dem Ort, die eine alte Hose ihres Buben reparieren wollte, eine neue Hose gekauft hatte, um mit einem Flecken von dieser das Loch in der alten zu flicken. Die von Oeffingen bei Fellbach nennt man Kreuzköpf, weil sie sich als Katholiken in einem ganz protestantischen Umland häufig bekreuzigen. (Der Spottname wurde häufig für Katholiken gebraucht, während die Protestanten als "Lutherböcke" beschimpft wurden). Die Stuttgarter kennt man als Stäffelesrutscher, weil die hügelige Lage vieler Stadtteile viele Treppen (Stäffelin) erfordert. Die Esslinger werden als Zwieblinger bezeichnet. Der Sage nach besuchte der Teufel im Mittelalter den Esslinger Markt. Er verlangte einen Apfel, die Marktfrau erkannte ihn aber trotz seiner Verkleidung am Pferdefuß und am Schwefelgeruch. Listig gab sie ihm eine Zwiebelknolle anstatt des gewünschten Apfels. Der Teufel biss herzhaft zu und schrie: "Das sollen eure Äpfel sein! Spott über euch Esslinger. Zwiebel sind es, scharfe Zwiebel. Deshalb sollt ihr künftig nicht mehr Esslinger heißen, sondern Zwiebel!" Die Fasnetsgesellschaft Esslingens heisst Die Zwieblinger, alljährlich wird das Zwiebelfest gefeiert und es werden Bonbons und eine Likörsorte mit dem Namen Esslinger Zwiebel vertrieben.

Baden

Die Freiburger heißen in der badischen Mundart Bobbele bzw. Bobbili. Die Pforzheimer werden Seggel genannt, was in Pforzheim kein Schipfwort ist. "Halbseggel" dagegen ist eine Beleidigung für einen Pforzheimer. Die Wildberger werden Kropfschellen genannt, was mit dem kalkhaltigen Wasser und den entsprechend vielen Kröpfen zu tun hat. In der Kurpfalz werden z. B. die Wieslocher Stehkrägen genannt, weil sie als Bewohner einer größeren Stadt der Landbevölkerung gegenüber sehr arrogant und überheblich auftraten, die Nußlocher nennt man Mondspritzer, weil sie angeblich versuchten, mit Löschspritzen der Feuerwehr den Vollmond, den sie für einen Wald- oder Hausbrand hielten, zu „löschen“. Weitere Namen: Sankt Leon: Fräsch (Frösche), Walldorf: Schdäisch (Störche), Schatthausen: Esel, Sandhausen: Grauthaawelschisser (Krautstrunkscheißer).

Franken

Die Untereisesheimer (bei Heilbronn) heißen Schlappascheißer, weil ein Untereisesheimer einem Obereisesheimer (Zwetschgemörtl, Mörtl = böser Mann, Dieb) in seine Schuhe defäkiert haben soll, die jener zwecks besserer Kletterfähigkeit unter dem Zwetschgenbaum des Untereisesheimers hatte stehen lassen. Die Einwohner der Ortschaft Neunkirchen am Brand in der Nähe von Erlangen werden als Kaffeebeidel (Kaffeebeutel) oder Pflasterscheißer bezeichnet. Bamberger werden auch Zwiebeltreter, Hetzleser "Hunnen" genannt. Die Zeller heißen Wolkenstierer, weil sie angeblich in einer Trockenzeit mit Stöcken die Wolken zum Abregnen bringen wollten. Die Einwohner Sonnebergs im Thüringer Wald sind in Oberfranken und Südthüringen seit mehreren Generationen als Sumbarcher Säu bekannt. Ein echter Sumbarcher hat nichts gegen diesen Namen einzuwenden. In einem Schiedsspruch anlässlich eines Nachbarschaftsstreits in den 1960er Jahren wurde das Wort Sau im Unterschied zum herabsetzenden Schimpfwort "Schwein" als nicht beleidigend, sondern als ortsübliche Anrede unter Sonnebergern beurteilt. Die Bewohner Uettingens im Landkreis Würzburg werden Schneesenger genannt. Böse Zungen behaupten, die Uettinger würden heimlich ihren Schnee verbrennen bzw. versengen. Als Beweis dafür gilt die Tatsache, dass in Uettingen der Schnee tatsächlich früher geschmolzen ist als in den Nachbargemeinden. Würzburg: Meescheißer (Mainscheißer) Remlingen: Pfaangl Höchberg: Krackn Helmstadt: Blöhmäüser

Rheinland-Pfalz

Die Rosenheimer (Landkreis Altenkirchen) heißen Kotzerter, weil Rosenheim früher Kotzenroth hieß. Die Oberfeller Moosrebber waren im Kriegsjahr 1917 beim Laubsammeln besonders fleißig. Die Becherbacher werden von den Einwohnern der umliegenden Dörfer als „Becherbacher Raben“ bezeichnet. Die benachbarten Nußbacher sagen (heute nur noch als Witz), die Becherbacher würden zur Erntezeit Kartoffeln von Nußbacher Feldern stehlen. Eine andere Begründung für den Spitznamen ist, dass es in Becherbach viele Krähen, im Volksmund Raben, gibt. An der Mosel gibt es u. a. die folgenden Namen: Klüsserath: Hohnen (Hähne) Leiwen: Stallessen (Stallknechte, Stallbewohner?) Als der Tross der erobernden Römer die Gegend des heutigen Leiwen erreichte, ließ der Kommandierende alle Fuß- und Geschlechtskranken rechts raustreten und beschied sie mit den Worten: „Hier lasst uns unsere Ställe bauen!“ Ensch: Tubes Trier: Pfeifen Schleich: Kuckucke

Saarland

Die Bewohner des saarländischen Weiskirchen-Thailen werden von den Bewohnern umliegender Gemeinden gelegentlich als Hondsfresser (Hundeesser) oder Miasserstiacher (Messerstecher) bezeichnet.

Umwertung

Ursprünglich meist höchst abfällig gemeint, wurden die Ortsnecknamen im 20. Jahrhundert häufig von den so Verspotteten selbst aufgegriffen und mit Stolz als Teil ihrer Identität betrachtet, was man als Strategie des Stigma-Managements bezeichnen könnte (zur Theorie siehe den Nachweis unter Sieben Schwaben). Dazu ein aufschlussreiches Zitat aus einer lokalen Website: Die in Herrensohr geborenen Bürger sprechen mit einer Art Nationalstolz von ihrem Geburtsort „KALTNAGGISCH“. Dieser Uzname, der früher - zumal auf Seiten der Dudweilerer als „KALTNAGGISCH - ARSCH PLACKIG“ - nur allzu gerne geringschätzig verwendet wurde, ist heute so etwas wie ein Ehrentitel geworden. [http://www.oiv-herrensohr.de/kaltnaggisch.htm Quellenangabe] (Tippfehler der Vorlage korrigiert) Das Wechselspiel von positivem Selbstbild und Negativ-Stereotyp wird von dem Umstand gut illustriert, dass sich die „eingefleischten“ Fellbacher stolz Moiekäfer (Maikäfer) nennen, während sie Neubürger abfällig als "Engerlinge" bezeichnen. Gelegentlich sind den Ortsnecknamen moderne Denkmal-Skulpturen gewidmet (etwa den Moosrebbern von Oberfell an der Mosel, siehe dort Näheres). Mosel

Forschungsgeschichte

Die maßgebliche volkskundliche Monographie hat Hugo Moser vorgelegt. In den letzten Jahren erscheinen vor allem in Süddeutschland populär ausgerichtete Bücher mit Necknamen-Sammlungen (z. B. Depenau 2002).

Literatur


- David Depenau, Die Ortsnecknamen in Heidelberg, Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis, Verlag Regionalkultur 2002, ISBN 3897352052
- Hugo Moser, Schwäbischer Volkshumor. Die Necknamen der Städte und Dörfer in Württemberg und Hohenzollern, im bayrischen Schwaben und in Teilen Badens sowie bei Schwaben in der Fremde mit einer Auswahl von Ortsneckreimen. Auf Grund der Sammlung von Michael Greiner u.a.. Stuttgart, Kohlhammer 1950
- Wolfgang Wulz, Schwäbische Ortsnecknamen. 5 Bände, 1989-1997
- Ortsneckerei, in: Enzyklopädie des Märchens 10, Seite 376-382

Weblinks


- http://www.ortsnecknamen.de/ Ortsnecknamenverzeichnis
- [http://www.alemannisch.de/gruppen/Ortsnecknamen/ortsnecknamen.html Liste alemannischer Ortsnecknamen mit Geschichten]
- [http://www.thomas-scharnowski.de/rmnick/nickorte.htm Ortsnecknamen] Rems-Murr-Kreis mit Erklärungen Kategorie:Etymologie Kategorie:Volkskunde

Adam Stegerwald

Adam Stegerwald (
- 14. Dezember 1874 in Greußenheim (bei Würzburg); † 3. Dezember 1945 in Würzburg) war Mitbegründer der christlichen Gewerkschaften in Deutschland und der CSU in Bayern. Der Sohn eines Kleinbauern besuchte von 1881 bis 1888 die Volksschule in Greußenheim. Eine Lehre als Schreiner absolvierte er in Würzburg. Nach seiner Lehre begab er sich in Süddeutschland und in der Schweiz auf Wanderschaft. 1893 erfolgte der Eintritt in den katholischen Gesellenverein in Günzburg (Schwaben). In München arbeitete er seit 1896 im Arbeiterwahlverein des Zentrums. Vornehmlich setzte er sich für den Aufbau einer christlichen Gewerkschaftsbewegung ein. 1899 wurde er (ehrenamtlich) 1. Vorsitzender des Zentralverbandes christlicher Holzarbeiter, dem er bis 1903 vorstand. Von 1900 bis 1902 war er Privathörer bei Lujo Brentano für zwei Semester für Volkswirtschaftslehre und spezielle Nationalökonomie an der Universität München. Von 1903 bis 1905 besuchte er die Vorlesungen an der Handelshochschule in Köln. Von 1903 bis 1929 wirkte er als Generalsekretär des Gesamtverbandes der christlichen Gewerkschaften Deutschlands. Parallel war er von 1908 bis 1914 internationaler Sekretär der christlichen Arbeiterorganisationen. In der Konzeption der Gewerkschaftspolitik steuerte er einen nationalistischen, kaisertreuen Kurs und versuchte durch Zusammenschluss mit weiteren Organisationen (Deutscher Handlungsgehilfenverband, evangelische und katholische Arbeitervereine) zu einem "Deutschen Arbeiterkongress" zu gelangen, um ein Gegengewicht zu den freien Gewerkschaften zu schaffen. Er unterstützte den Kriegskurs der Regierung und wurde von 1916 bis 1919 Vorstandsmitglied des Kriegsernährungsamts. Von 1917 bis 1918 gehörte er dem Preußischen Herrenhaus an. Als Vertreter der christlichen Gewerkschaften unterzeichnete er das Arbeitsgemeinschaftsabkommen zwischen den Unternehmerverbänden und den Gewerkschaften am 15. November 1918. In einer Anfang 1919 in der Schriftenreihe des Generalsekretariats zum Studium und zur Bekämpfung des Bolschewismus "Revolutionäre Streitfragen" erschienen Broschüre "Unsere Not und unsere Rettung" nahm er gegen die Rätebewegung Stellung und forderte ihre Auflösung. Von 1919 bis 1929 trat er an die Spitze des christlichen Deutschen Gewerkschaftsbundes. Jetzt widmete er sich immer mehr der Politik und wurde von 1919 bis 1920 Mitglied der Nationalversammlung, von 1919 bis 1921 gehörte er der preußischen Landesversammlung an. Von März 1919 bis November 1921 war er preußischer Minister für Volkswohlfahrt. Von April bis November 1921 bekleidete er zugleich das Amt des Ministerpräsidenten Preußens, von April 1929 bis März 1930 das des Reichsverkehrsministers, von März 1930 bis Mai 1932 das des Reichsarbeitsministers. Von Januar 1919 bis Juni 1920 vertrat er den Wahlkreis 20 Regierungsbezirks Köln und Aachen im Reichstag, von Juni 1920 bis Mai 1924 den Wahlkreis 19 Westfalen-Nord und von Mai 1924 bis November 1933 den Wahlkreis 17 Westfalen-Nord. Vorsitzender der Reichstagsfraktion des Zentrums war er von Januar bis April 1929. Am 21. Februar 1933 wurde er auf einer Wahlveranstaltung in Krefeld von Nationalsozialisten tätlich angegriffen(1). Im März 1933 führte er zusammen mit Ludwig Kaas und Albert Hackelsberger Verhandlungen mit Adolf Hitler, als deren Ergebnis die Zentrumspartei dem Ermächtigungsgesetz zustimmte. Im Juli 1933 erfolgte gemeinsam mit Heinrich Imbusch der Ausschluss aus der Deutschen Arbeitsfront. Von 1933 bis 1934 wird er zusammen mit Wilhelm Marx und Heinrich Brauns im Prozess gegen den Kölner "Volksverein-Verlag" in seiner Funktion als Vorstandsmitglied des Volksvereins für das katholische Deutschland angeklagt, der Prozess wird aber 1934 eingestellt. Am 30. Juli 1934 tauchte er vorübergend unter (2). Von 1934 bis 1935 hatte er die Funktion eines Hausvogts von zwei Frauenklöstern in und bei Berlin inne. 1935 erwarb er eine Beteiligung an einer Torfverwertungsgesellschaft. 1937 kaufte er ein Mietshaus zur Alterssicherung aus nachgezahlten Übergangsgeldern seiner Ministerzeit. Mit Eugen Bolz, Thomas Esser und Jean Albert Schwarz erstellte er Eingaben, Denkschriften und eine Korrospondenz (in: (4)). Bis Ende 1938 erhielt er Mittel aus dem Bezug des Übergangsgelds aus seiner Ministertätigkeit. Im Juni 1939 wird er in der SD-Übersicht "Erfassung führender Männer der Systemzeit(Konfessionelle Parteien)" aufgeführt (5). Im März 1944 siedelt er nach der Ausbombung nach Greußenheim über (6). Nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 wird er zeitweise im Rahmen der "Aktion Gewitter" verhaftet. Vom 24. August bis 19. Oktober 1944 war er von der Gestapo im Würzburger Gefängnis inhaftiert (7). Während der Zeit des Nationalsozialismus war er ohne Einfluss. 1945 wurde er auf Veranlassung der amerikanischen Besatzungsmacht zum Regierungspräsident des Bezirks Unterfranken ernannt, starb dann aber schon im Dezember 1945. Stegerwald war führender Kopf der Würzburger Gruppe, die neben der Münchner Gruppe um Josef Müller maßgeblich an der Gründung der CSU im Sommer und Herbst 1945 beteiligt war.

Anmerkungen


- (1) Die "Niederrheinische Volkszeitung" berichtete am 22. Februar 1933 über den Vofall unter der Überschrift "Zentrumsversammlung von Nationalsozialisten gesprengt": "Dramatisch gestaltete sich die Lage, als ein kleiner Trupp das Podium stürmte, auf Stegerwald eindrangen und ihm mehrere Kopfhiebe beibrachte. Ein Schlag war so heftig geführt, dass der Bügel der Brille eine blutige Wunde am Ohr hinterließ." - "Sie schlugen den früheren Minister Stegerwald mit Kopfhieben nieder, ohne dass die Polizei zu Hilfe kam". (in: Wilhelm Hoegner, Die verratene Republik, 1958, S. 345)
- (2) "Während der Röhm-Affaire stand er mit Heinrich Brüning auf der Liste derjenigen, die beseitigt werden sollten. Doch verhinderten, wie er in seinem ersten Lebenslauf nach 1945 schrieb, der Reichspräsident und einflussreiche Kreise der Reichswehr den Plan der Nationalsozialisten. Auf Empfehlung einer ausländischen Botschaft verließ er für kurze Zeit Berlin und lebte drei Monate im Exil"(in: (3))
- (5) Die Übersicht notiert über Stegerwald: "Nach 1933: Lebt heute in Berlin-Grunewald und ist Besitzer von zwei Grundstücken im Werte von RM 126.000.-. Zu diesem kommt ein weiteres Vermögen von RM 21.7898.-. St. gibt Schulden in Höhe von RM 142.000.- an, so dass nur ein Reinvermögen von RM 5. 7898.- besteht. Bis Ende 1938 erhielt St. von dem Versorgungsamt V ein Ruhegehalt von jährlich RM 16.075.-. Hauseinkünfte und Zinsen ergaben 1938 einen Betrag in Höhe von RM 2.913.-."
- (6) Im Bericht des Oberabschnittsleiters der NSDAP an die Gestapo Würzburg vom 25. August 1944(Quelle: Berlin Document Center) heißt es: "Sein füherer Wohnsitz war wahrscheinlich Berlin. Eine erkennbare politische Betätigung ist in Greußenheim bei ihm nicht festzustellen. Er besucht früh den Gottesdienst und geht anschließend zur Arbeit".
- (7) "Dort scheint ihm die Realität des Dritten Reiches aufgegangen zu sein. Nach dem Zeugnis des Würzburger Kunsthistorikers Kurt Gerstenberg (1886-1969), der zusammen mit Stegerwald eine Gefängniszelle teilte, hat sich der Exminister außerordentlich tapfer gezeigt und die Quälereien und Bitternisse der Haft mit stioischer Ruhe ertragen. Allerdings scheint seine robuste Gesundheit durch die Inhaftierung gelitten zu haben"(in:(4), S. 216).

Literatur


- (3) Helmut J. Schnorr, Adam Stegerwald, Gewerkschafter, Politiker der ersten deutschen Republik. Ein Beitrag zur Geschichte der christlich - sozialen Bewegung in Deutschland., 1966
- (4) Rudolf Morsey, Zeitgeschichte in Lebensbildern - Aus dem deutschen Katholizismusdes 20. Jahrhunderts Band 1, 1973, S. 216

Weblinks


- Stegerwald, Adam Stegerwald, Adam Stegerwald, Adam Stegerwald, AdamStegerwald,Adam Stegerwald, Adam Stegerwald, Adam Stegerwald, Adam

Kategorie:Ort in Bayern

Orte im Freistaat Bayern Bayern Ort in Bayern Kategorie:Bayern

Kababa

De titel Kabaka (ook: Kababa) wordt gedragen door de vorsten van Buganda, een deelstaat van Oeganda. Kabaka betekent (vrij vertaald) koning. In de negentiende eeuw ging de Kabaka samen met de elite van Buganda over tot het Protestantisme. Het kroningsceremonieel van de Kabaka lijkt sterk op die van de Britse koning(in) en vindt plaats in de belangrijkste Anglicaanse Kathedraal van Kampala (Kampala is zowel de hoofdstad van Oeganda als van Buganda). Van 1967 tot 1993 was het ambt van Kabaka afgeschaft, maar op 24 juli 1993 mocht Kabaka Ronald Muwenda Mutebi II naar Oeganda terugkeren en werd hij ceremonieel vorst van Buganda.

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Link zewnętrzny


- http://www.missuniverse.com kategoria:Kultura ja:ミス・ユニバース minerał.
Nazwa związana jest z obecnością berylu w minerale.

Właściwości


- Wzór chemiczny : NaBePO4
- Układ krystalograficzny : jednoskośny; kryształy słupkowe lub tabliczkowe
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Lula da Silva
Luiz Inácio Lula da Silva (ur. 6 października 1945 w Caetés, Pernambuco), polityk brazylijski, od 2003 prezydent Brazylii. Jako oficjalna data urodzenia podawany jest 6 października, ale według słów polityka, opierającego się na pamięci matki, faktycznie urodził się minerał pegmatytowy.
Nazwa pochodzi od miejsca występowania (Brazylia).

Właściwości


- Wzór chemiczny : NaAl3(PO4)2(OH)4
- Układ krystalograficzny : jednoskośny; kryształy słupkowe
-
Dźwig okrężny
Paternoster lub dźwig okrężny jest dźwigiem, który właściwie pracuje jak przenośnik kubełkowy, składa się z szeregu otwartych kabin (zwykle dwuosobowych) połączonych w łańcuch, poruszających się z niewielką prędkością (0,30 - 0,45 m/s) w zamkniętej pętli w ruchu ciągłym (bez zatrzymywania się), jedna strona porusza się w kierunku do góry, druga do dołu. Paternoster były popularne w pierwszej połowie XX wieku, kiedy mogły przewozić więcej pasażerów niż stand

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