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| Große Mauer (Astronomie) |
Große Mauer (Astronomie)Die Große Mauer ist ein Superhaufen und die größte bekannte zusammenhängende Struktur (ein Filament) im Universum und ein Rand eines Voids. Sie wurde 1989 von Margaret Geller und John Huchra entdeckt und hat einen Durchmesser von 1 Mrd. Lichtjahren, eine Dicke von 15 Mio. Lichtjahren und eine Höhe von 300 Mio. Lichtjahren. Sie befindet sich in einer Entfernung von 200 Mio. Lichtjahren.
Bis heute ist nicht klar, wie und warum solche Strukturen entstehen. Das Universum braucht länger um solche Strukturen anzulegen als es alt ist. Eine mögliche Erklärung für das Entstehen ist die Dunkle Materie.
Kategorie:Galaxienhaufen
Weblinks
- Real Video: [http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&g2=1&f=041013.rm Was ist die große Wand?] (Aus der Fernsehsendung Alpha Centauri)
ja:グレートウォール
Superhaufen
Als Superhaufen bezeichnet man eine der größten für uns erkennbaren Strukturen im Universum, die sich aus mehreren Galaxienhaufen und den sie verbindenden Filamenten zusammensetzt.
Struktur und Anordnung im Universum
Eine großräumige Betrachtung des Universums zeigt, dass Galaxien nicht gleich verteilt sind, sondern das Universum eine schaum- oder wabenartige Struktur hat. Das Innere der Waben entspricht dabei riesigen Leerräumen im Universum, den sog. Voids. Die Galaxien gruppieren sich - wegen ihrer gegenseitigen gravitativen Anziehung - zu Galaxienhaufen um diese Leerräume herum, und bilden sozusagen die Wände der Waben.
In den Schnittbereichen zwischen den Waben ist die Galaxienhaufen-Dichte deshalb höher und hier formierten sich sehr dichte Ansammlungen von Sternsystemen, die sogenannten Superhaufen. Diese bilden die grössten bis jetzt entdeckten Strukturen im Weltall. Sie können eine Ausdehnung von einigen hundert Millionen Lichtjahren erreichen und aus mehreren zigtausend Galaxien bestehen. Das Wissen über die Superhaufen ist allerdings noch sehr begrenzt, so ist z.B. noch nicht klar, ob die Superhaufen allein durch Gravitation zusammengehalten werden, oder ob sie sich aus anderen Vorgängen gruppiert haben. Der Einfluss dunkler Materie, welche ebenfalls eine Rolle spielen kann, ist derzeit Gegenstand weiterer Forschungen. Es kann derzeit nur vermutet werden, dass die dunkle Materie (ca. 74% aller Energie des Universums) einen deutlich höheren Einfluss auf die Bildung von Superhaufen hat, als bisher angenommen.
Bekannte Superhaufen
Auch unsere Milchstraße ist Teil eines Superhaufens, nämlich des Virgo-Superhaufens (auch Lokaler Superhaufen genannt), dessen Zentrum der Virgo-Galaxienhaufen bildet. Zum Lokalen Superhaufen zählen neben der Lokalen Gruppe die zahlreichen Galaxiengruppen in unserer kosmischen Nachbarschaft, die die meisten helleren Galaxien enthalten, sowie der Fornax- und der Eridanus-Galaxienhaufen.
Bekannt ist auch der wesentlich größere, aber 6x weiter entfernte Coma-Superhaufen, in dem die so genannte "Große Mauer" (engl. Great Wall) liegt. Der gewaltigste Superhaufen befindet sich in Richtung des Sternbilds Horologium; ein weiterer ist der nach dem Astronomen Shapley benannte, und der sog. Große Attraktor. Eine Untersuchung1 unserer Umgebung bis zu einer Rotverschiebung von z = 0,1 (fast 1,5 Milliarden Lichtjahre) hat etwa 130 Superhaufen ergeben. Die größten Superhaufen in unserer Nähe sind dabei in unten stehender Tabelle aufgeführt, wobei "Größe" die Anzahl der reichen Galaxienhaufen angibt, aus denen der Superhaufen besteht:
Weblinks
- [http://www.anzwers.org/free/universe/superc.html Superhaufen@Anzwers.org]: Eine Übersicht über die nächsten Superhaufen
- [http://adsabs.harvard.edu/cgi-bin/nph-abs_connect?db_key=AST&bibcode=1994MNRAS.269..301E adsabs.harvard.edu] - Untersuchung von Galaxienhaufen (engl.)
Superhaufen
Kategorie:Kosmologie
ja:超銀河団
VoidAls Voids bezeichnet man in der Astronomie die riesigen Leerräume zwischen den größeren Strukturen des Universums.
Da die mittlere Materiedichte des Universums im Bereich von nur 10-27 kg/m3 liegt und die Dichte von Galaxien weitaus größer ist, muss es natürlich Orte geben, an denen beinahe keine Materie mehr existiert.
Im Großen und Ganzen ist das Universum daher in seiner Struktur mit einer Art Schwamm vergleichbar der durch die Filamente und dazwischenliegenden Lücken (Voids/Hohlräume) gebildet wird.
In der Mikrosystemtechnik ist der Begriff Voids ebenfalls bekannt. Hiermit werden Leerräume bezeichnet, die auf Grund von Elektromigration, einer Materialwanderung in Leiterzügen auftreten.
Weblinks
- Real Video: [http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&g2=1&f=040609.rm Gibt es Löcher im Weltraum?] (Aus der Fernsehsendung Alpha Centauri)
- [http://csep10.phys.utk.edu/astr162/lect/cosmology/growth.html Die großräumige Struktur des Universums]
- [http://cosmicweb.uchicago.edu/filaments.html Filamente]
Kategorie:Galaxienhaufen
ja:超空洞
simple:Void_(astronomy)
Dunkle MaterieIn der Kosmologie bezeichnet Dunkle Materie die nicht optisch beobachtbare Materie im Universum, deren Existenz durch die Beobachtung der Galaxienrotation, der Bewegung der Kugelsternhaufen und der Dynamik der Galaxienhaufen nahegelegt wird.
Entdeckung
Universum
Im Jahr 1917 beschrieb Willem de Sitter erstmals ein sich ausdehnendes Universum.
Als erster beobachtete Fritz Zwicky 1933, dass der Coma-Haufen (ein Galaxienhaufen, bestehend aus 800 Einzelgalaxien, mit großer Streuung der Einzelgeschwindigkeiten und einer mittleren Entfernungsgeschwindigkeit von uns von 7.500 km/s) nicht durch die Gravitationswirkung seiner sichtbaren Bestandteile (im wesentlichen der Sterne der Galaxien) zusammengehalten wird.
Er stellte fest, dass das 400-fache der sichtbaren Masse notwendig ist, um den Haufen gravitativ zusammenzuhalten.
Seine Hypothese, dass diese fehlende Masse in Form dunkler Materie vorliege, stieß in der Fachwelt auf breite Ablehnung.
Die Analyse der Umlaufgeschwindigkeiten von Sternen in Spiralgalaxien durch Vera Rubin seit 1960 zeigte erneut die Problematik auf: Die Umlaufgeschwindigkeit der Sterne müsste mit zunehmendem Abstand zum Galaxiezentrum viel niedriger sein, als sie tatsächlich ist.
Seitdem wurde die dunkle Materie ernstgenommen und aufgrund detaillierter Beobachtungen in fast allen großen astronomischen Systemen vermutet.
Mit der Durchführung von großräumigen Durchmusterungen von Galaxienhaufen und Galaxiensuperhaufen wurde zusätzlich deutlich, dass diese Konzentration an Materie nicht allein durch die sichtbare Materie bewerkstelligt werden konnte, da diese einfach zu wenig war, um durch Gravitation die Dichtekontraste zu erzeugen. So hatte man einen weiteren Hinweis auf zusätzliche, nichtleuchtende Materie.
Somit gibt es übereinstimmende Indizien auf drei verschiedenen Größenskalen, die die Existenz der dunklen Materie nahelegen.
Nach neuesten Erkenntnissen nimmt man nun an, dass das Universum zu etwa 73% aus Dunkler Energie, zu 23% aus Dunkler Materie, zu rund 4% aus "gewöhnlicher Materie" (z.B. Atomen) und zu 0,3% aus Neutrinos besteht. Die "gewöhnliche Materie" unterteilt sich dabei in selbstleuchtende (wie Sonnen) und nicht selbstleuchtende Komponenten (wie Planeten). Der Anteil der selbstleuchtenden Komponenten nimmt dabei nur etwa 1/10 der "gewöhnlichen Materie" ein. Zusätzlich muss erwähnt werden, dass der Begriff "Materie" so gedeutet werden muss, dass man davon ausgeht, eine Form von Materie sei für die festgestellte Gravitationskraft verantwortlich. "Dunkel" bedeutet, dass diese Materie außer der erwähnten Gravitationskraft keine andere Wechselwirkung mit der uns bekannten Materie zeigt.
"Kandidaten" der dunklen Materie
Die folgenden Formen der Dunklen Materie werden in Betracht gezogen:
Baryonische Dunkle Materie
Da heißes Gas immer auch Strahlung emittiert, bleibt als erste Möglichkeit nur kaltes Gas übrig. Gegen diese Hypothese spricht jedoch die Tatsache, dass sich kaltes Gas (unter bestimmten Umständen) durchaus erwärmen kann und selbst riesige Gasmengen nicht die benötigte Menge an Materie aufbringen können.
Eine ähnliche Lösung stellt die mögliche Existenz kalter Staubwolken dar, die auf Grund ihrer niedrigen Temperatur nicht strahlen und somit unsichtbar wären. Allerdings würden sie das Licht von Sternen reemittieren und somit im Infrarotbereich sichtbar werden. Außerdem wären so große Mengen an Staub nötig, dass sie die Entstehung der Sterne maßgeblich beeinflußt hätten.
Ernstzunehmende Kandidaten sind braune Zwerge, die auch MACHOs (Massive Compact Halo Objects, dt. Massive kompakte Halo-Objekte) genannt werden. Es handelt sich dabei um einen Typ von Himmelskörper, dessen Druck so gering ist, dass keine Wasserstoffverbrennung stattfinden kann und er somit unsichtbar ist. Steht ein MACHO allerdings genau vor einem Stern, so verstärken sie als Gravitationslinse dessen Strahlung. In der Tat wurde dies zwischen Erde und der Großen Magellanschen Wolke auch beobachtet. Man geht heute jedoch davon aus, dass MACHOs nur einen kleinen Teil der dunklen Materie ausmachen.
Alle Möglichkeiten baryonischer dunkler Materie widersprechen der Nukleosynthese. Bei der Alternative nicht-baryonischer dunkler Materie unterscheidet man die folgenden beiden Gruppen.
Heiße dunkle Materie (HDM)
Wenn sich bestätigt, dass Neutrinos nicht masselos sind, wären sie die naheliegenden Kandidaten für heiße dunkle Materie. Bestünde die dunkle Materie aber zum Großteil aus schnellen leichten Teilchen, d.h. heißer dunkler Materie, hätte das für den Strukturierungsprozess im Universum ein Top-Down-Szenario zur Folge. Dichteschwankungen wären zuerst auf großen Skalen kollabiert, es hätten sich erst Galaxienhaufen, dann Galaxien, Sterne usw. gebildet. Beobachtungen lehren das Gegenteil. Die Altersbestimmungen von Galaxien haben ergeben, dass sie vorwiegend alt sind, während manche Galaxienhaufen sich gerade im Entstehungsprozess befinden. Ein Bottom-Up-Szenario, eine hierarchische Strukturentstehung, gilt als erwiesen. Daher kann heiße dunkle Materie allenfalls einen kleinen Teil der gesamten dunklen Materie ausmachen.
Kalte dunkle Materie (CDM)
Diese Variante umfasst noch unbeobachtete Elementarteilchen, die nur der Gravitation und der schwachen Wechselwirkung unterliegen, die sogenannten WIMPs (Weakly Interacting Massive Particles, dt. Schwach wechselwirkende massive Teilchen). WIMPs lassen sich mit einer hierarchischen Entstehung des Universums vereinbaren.
Dabei ist derzeit ein Teilchen aus der Theorie der Supersymmetrie, das Photino, im Gespräch. Das Photino ist der supersymmetrische Partner des Photons. In diesem Falle wäre die Dunkle Materie der supersymmetrische Partner der kosmischen Hintergrundstrahlung. Je nach Masse des Photinos ist es vielleicht möglich, es im neuen Teilchenbeschleuniger LHC des CERN, der 2008 in Betrieb genommen wird, zu erzeugen.
Axione
siehe Axion
Alternative Erklärungsversuche
Alle obigen Erklärungsansätze nehmen implizit an, dass die Gravitation dem Newtonschen Gravitationsgesetz bzw. der allgemeinen Relativitätstheorie gehorcht.
Die MOND-Hypothese (Modifizierte Newtonsche Dynamik) wird von einer Minderheit von Astronomen als Alternative zur Dunklen Materie vorgeschlagen.
In ihr wird postuliert, dass die Äquivalenz von träger Masse und schwerer Masse bei extrem kleinen Beschleunigungen nicht mehr gelte.
2005 haben Cooperstock und Tieu die Ergebnisse von Computersimulationen veröffentlicht, die zu zeigen scheinen, dass für die Erklärung der Eigenrotationskurve von Galaxien keine dunkle Materie notwendig ist, wenn man statt mit der Newtonschen Gravitationstheorie als Näherung, die Feldgleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie benutzt. Dieses Ergebnis erstaunt, da nach bisherigen Einschätzungen die Newtonschen Gleichungen eine gute Näherung für diese Berechnungen zu sein schienen. Die Autoren erklären ihre abweichenden Ergebnisse damit, daß es sich bei Galaxien, im Gegensatz beispielsweise zum Sonnensystem, wo sich wenige kleine Massen um eine große Zentralmasse bewegen, um recht komplexe gravitative Vielmassensysteme handelt und aus diesem Grunde, obwohl die Geschwindigkeiten um die es geht, weit unter der Lichtgeschwindigkeit liegen, das Gravitationsfeld hier nur durch die Einsteinschen Feldgleichungen exakt beschrieben werden kann. Die zugrundeliegenden Simulationsprogramme sind jedoch sehr komplex und erfordern enorme Rechenkapazitäten. Daher bedürfen die daraus gewonnenen Erkenntnisse noch weiterer Bestätigung, um als sicher zu gelten.
Literatur
- David B. Cline: Die Suche nach Dunkler Materie. Spektrum der Wissenschaft, Oktober 2003, S. 44 - 51, ISSN 0170-2971
- Wolfgang Rau: Auf der Suche nach der Dunklen Materie. Sterne und Weltraum 44(1), S. 32 - 42 (2005), ISSN 0039-1263
Weblinks
- [http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&f=990228.rm Was ist Dunkle Materie?] (Real Video)
- [http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&f=000423.rm&e=14:31.00 Wie sucht man nach Dunkler Materie?] (Real Video)
- [http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&g2=1&f=050914.rm Was ist die Silk-Dämpfung] (Real Video)
- [http://xxx.lanl.gov/abs/astro-ph/0507619 astro-ph/0507619] F. I. Cooperstock, S. Tieu, General Relativity Resolves Galactic Rotation Without Exotic Dark Matter
Kategorie:Kosmologie
ja:暗黒物質
ko:암흑물질
Real VideoRealVideo ist das Videodateiformat von RealMedia.
Mit RealVideo komprimierte Dateien sind verlustbehaftet. Die Qualität von RealVideo Dateien ist im Allgemeinen bei hohen Komprimierungen vergleichsweise gut, ältere Versionen sind bei geringen Komprimierungen im Vergleich mit zum Beispiel MPEG schlecht. Neuere Versionen sind von der Qualität jedoch vergleichbar mit MPEG-4-Videocodecs wie XviD oder DivX, sowie Windows Media Video 9.
RealVideo ist ein proprietäres Format und wird wie RealAudio von RealNetworks entwickelt und patentiert. Es wird vor allen Dingen in Streaming-Anwendungen benutzt (siehe RealMedia).
Für RealVideo 5 (RV10) und RealVideo G2 (RV20) existieren Open-Source-Encoder und Decoder im FFmpeg-Projekt.
Seit der Einführung von RealVideo 9 und des Starts der [https://helixcommunity.org Helix-Community] Ende 2002 pflegt der Hauptentwickler des RealVideo-Formates, Karl Olav Lillevold, einen direkten Kontakt zu den Endbenutzern durch das [http://forum.doom9.org Doom9-Forum], und gibt dort präzise Hilfe zur Verwendung der RealVideo-Codecs. Seitdem erfolgen auch in kürzeren Zeitabständen Aktualisierungen des Encoders.
Von RealVideo existieren derzeit vier untereinander nicht kompatible Versionen, welche sich durch einen FourCC, wie er auch im AVI-Format vorkommt, identifizieren:
- RV10: RealVideo 5, die erste Version von RealVideo, das Format ist identisch mit H.263
- RV20: RealVideo G2; RealVideo G2+SVT
- RV30: RealVideo 8
- RV40: RealVideo 9; RealVideo 9 EHQ; RealVideo 10
RealVideo kommt gewöhnlich im RealMedia-Container vor und trägt dann dessen Dateiendung .rv .ram .rm oder .rmvb; der MIME-Typ ist audio/x-pn-realvideo. Es kann jedoch auch in Matroska verwendet werden (Dateiendung .mkv).
RealVideo kann durch den für verschiedene Betriebssysteme kostenlos verfügbaren [https://producerapps.helixcommunity.org/cmdproducer/ Helix-Producer] erstellt werden. Für das Programm, das sich nur durch Konfigurationsdateien und Kommandozeile steuern lässt, gibt es verschiedene Front-Ends, welche auch Anfängern ermöglichen es zu verwenden.
Siehe auch: RealMedia, RealAudio
Weblinks
- [http://www.real.com/ RealNetworks Homepage]
- [https://helixcommunity.org Helix-Community]
- [http://forum.doom9.org/forumdisplay.php?forumid=76 RealVideo Doom9-Forum]
Kategorie:Videokompression
Antic testamentL'Antic Testament o les Escriptures Hebreas (també anomenadas la Bíbla Hebrea) és la primera part de la Bíblia cristiana, que explica la història des de la creació de la Terra fins a l'última profecia de la vinguda del messies, realitzada 400 anys abans de l'era cristiana. Els jueus, però, utilitzen el nom Tanakh, per a referir-se a l'Antic Testament, i encara que conté els mateixos llibres que l'Antic Testament canònic cristià, no coincideix en l'ordre ni el nom d'aquests.
La designació "Antic Testament" prové del grec Η Παλαια Διαθηκη, I Palea Diathiki, que significa "antic pacte", en referència a l'antic pacte de Déu amb la humanitat, principalment amb el poble elegit d'Israel, per mitjà del qual vindria el messies que salvaria a la humanitat.
Cànon de l'Antic Testament
L'Antic Testament, en la versió cristiana, està format per 39 llibres (que coincideixen amb els 24 llibres del Tanakh jueu), els quals van ser acceptats per les autoritats de l'església el segle IV. Aquests llibres constituexen el cànon de les escriptures de l'Antic Testament, i per això, són anomenats llibres canònics. Aquests són els llibres categoritzats d'acord als estudis teològics cristians: (Per veure les categoritzacions usades pel judaisme, vegeu l'article del Tanakh).
Pentateuc
El Pentateuc o la Torà són els cinc primers llibres de l'Antic Testament, escrits per Moisès:
- Gènesi
- Èxode
- Levític
- Llibre dels Nombres
- Deuteronomi
Llibres històrics
- Llibre de Josuè
- Llibre dels Jutges
- Llibre de Rut
- Primer de Samuel
- Segon de Samuel
- Primer dels Reis
- Segon dels Reis
- Primer de les Cròniques
- Segon de les Cròniques
- Llibre d'Esdres
- Llibre de Nehemies
- Llibre d'Ester
Llibres sapiencials
- Llibre de Job
- Llibre dels Salms
- Llibre dels Proverbis
- Eclesiastès
- Càntic dels Càntics
Llibres profètics
Llibres dels profetes majors
- Llibre d'Isaïes
- Llibre de Jeremies
- Llibre de les Lamentacions
- Llibre d'Ezequiel
- Llibre de Daniel
Llibres dels profetes menors
- Llibre d'Osees
- Llibre de Joel
- Llibre d'Amós
- Llibre d'Abdies
- Llibre de Jonàs
- Llibre de Miquees
- Llibre de Nahum
- Llibre d'Habacuc
- Llibre de Sofonies
- Llibre d'Ageu
- Llibre de Zacaries
- Llibre de Malaquies
Llibres deuterocanònics
Al llarg de l'Edat Mitjana, l'Església Catòlica i l'Església Ortodoxa van acceptar de facto diversos llibres més. El segle XVI, els protestants s'oposaven a acceptar l'autoritat divina d'aquests llibres durant Reforma, i no els van incloure en les traduccions de la Bíblia a les llengües del poble. L'Església Catòlica va declarar, aleshores, l'autoritat i la inspiració divina d'aquests llibres i els va incorporar al cànon. Per això, s'anomenen llibres deuterocanònics, que en grec vol dir "segon cànon". Els anglicans també els utilitzen. Aquests llibres són:
- Llibre de Tobies
- Llibre de Judit
- Primer de Macabeus
- Segon de Macabeus
- Llibre de la Saviesa
- Eclesiàstic, també anomenat Siràcida
- Llibre de Baruc
Llengües i traduccions
L'Antic Testament està escrit gairebé tot en hebreu, encara que hi ha petites porcions en arameu. La versió utilitzada pels primers cristians fou la Versió dels Setanta (Septuaginta), una traducció grega que els jueus de la Dispersió utilitzaven habitualment en aquella època. És una de les traduccions més fidels a l'original.
Categoria:Antic Testament
ja:旧約聖書
zh-min-nan:Kū-iok Sèng-keng
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