Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Große Victoria-Wüste

Große Victoria-Wüste

Die Große Victoria-Wüste (englisch Great Victoria Desert) ist eine australische Wüste im Süden und Westen des Koninents. Sie gehört zu australischen Bundesstaaten South Australia und Western Australia. Die Große Victoria-Wüste ist über 424,400 km² groß und erstreckt sich über 700 Kilometer. In der Wüste finden sich zahllose Sandhügel, aber auch Grasland und Salzseen. Die Große Victoria-Wüste wurde nach Queen Victoria benannt. Sie erhielt ihren Namen durch den britischen Entdecker Ernest Giles, der im Jahre 1875 die Wüste durchquerte.

Weblinks


- [http://astu.secna.ru/russian/students/personal/31esa/Desert.htm Übersicht über die australischen Wüsten] (englisch) Kategorie:Wüste in Australien ja:グレートビクトリア砂漠

Englische Sprache

Die englische Sprache (Englisch) ist eine germanische Sprache. Sie gehört, wie auch das Deutsche und das Niederländische, dem westlichen Zweig der germanischen Sprachen an. In einem eigenen Artikel gibt es mehr zur Geschichte der englischen Sprache. Englisch ist heute die am weitesten verbreitete Sprache der Welt, während es sich bei Mandarin-Chinesisch um die meistgesprochene Sprache handelt. Die englische Sprache wird in sehr vielen Ländern als erste Fremdsprache in den Schulen gelehrt (siehe Englisch (Schule)) und ist offizielle Sprache der meisten internationalen Organisationen. Viele dieser Organisationen haben daneben noch andere offizielle Sprachen. Englisch gilt als Weltsprache. Heute wird Englisch weltweit von etwa 340 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, das heißt, etwa 340 Millionen Menschen sind anglophon. Zählt man die Zweitsprachler hinzu, kommt man auf etwa 510 Millionen Sprecher.

Verbreitung

Amtssprache

Englisch ist Amtssprache in den folgenden Staaten, wobei die Zahlen die ungefähre Zahl der Muttersprachler angeben, soweit bekannt: Englisch ist zudem Amtssprache bei der Europäischen Union, bei der Afrikanischen Union, der Organisation Amerikanischer Staaten und bei den Vereinten Nationen.

Sonstige Verwendung

Die englische Sprache dient zudem als Verkehrssprache in folgenden Ländern und Regionen:
- Gibraltar
- Hongkong
- Israel
- Malaysia
- St. Martin
- Somalia
- Zypern

Sprachwissenschaftliche Einordnung

Das Englische gehört zu den indogermanischen Sprachen, die ursprünglich sehr stark flektierende Merkmale aufwiesen. Alle indogermanischen Sprachen weisen diese Charakteristik bis heute mehr oder minder auf. Es besteht jedoch in allen diesen Sprachen eine Tendenz weg von flektierenden und hin zu isolierenden Formen. Im Englischen ist diese Tendenz besonders ausgeprägt gewesen, so dass es sich im Laufe seiner Entwicklung im Wesen stark gewandelt hat. Heute trägt die englische Sprache überwiegend isolierende Züge und ähnelt strukturell teilweise stärker isolierenden Sprachen wie dem Chinesischen als den genetisch eng verwandten Sprachen wie dem Deutschen. Zudem hat sich die Sprache heute durch die weite Verbreitung in viele Dialekte aufgeteilt. Viele europäische Sprachen bilden auch völlig neue Begriffe auf Basis der englischen Sprache (Anglizismen). Auch in einigen Fachsprachen werden die Termini von Anglizismen geprägt, z.B. in den Bereichen Informatik und Wirtschaft. Der Language Code ist en beziehungsweise eng (nach ISO 639); der Code für Altenglisch (etwa 450 bis 1100) ist ang und der Code für Mittelenglisch (etwa 1100 bis 1500) ist enm.

Sprachvarianten der englischen Sprache

Durch die weltweite Verbreitung der englischen Sprache hat diese in verschiedenen Gegenden zahlreiche Varianten entwickelt. Nach der bekanntesten und fremdartigsten Variante des Englischen spricht man oft auch von einer Pidginisierung, wenn eine Sprache sich durch ihre weite Verbreitung in mehrere Sprachen aufzuteilen beginnt, die untereinander kaum noch kompatibel sind. Folgende Sprachvarianten werden unterschieden:
- Siehe auch: Internationale Klassifizierungen (Englische Sprache) Eine Reihe von Pidginsprachen und Kreolsprachen haben sich auf englischem Substrat entwickelt. Das Eindringen von Anglizismen in andere Sprachen wird manchmal mit abwertenden Namen wie "Denglisch" (Deutsch und Englisch) oder "Franglais" (Französisch und Englisch) versehen. Dabei handelt es sich nicht um Varianten des Englischen, sondern um Erscheinungen in anderen Sprachen.
- Siehe auch: Englische Sprache in anderen Sprachen Der scherzhafte Begriff "Engrish" bezeichnet ebenfalls keine Variante der englischen Sprache, sondern bezieht sich auf das unbeholfene Englisch, das gelegentlich in asiatischen Ländern anzutreffen ist, hier insbesondere bei Japanern, die den Lateral "l", der im Japanischen nicht vorkommt, durch "r" ersetzen.

Ähnliche/Verwandte Wörter

Deutsch und Niederländisch

Überraschend sind die sehr zahlreichen englischen Wörter, bei denen die Verwandtschaft mit dem Deutschen und dem Niederländischen durch Bedeutungsverschiebung oder -verengung oft nicht ins Auge fällt.

Dänisch

Französisch

Textsammlungen

Beim Project Gutenberg stehen zahlreiche Texte frei zur Verfügung.

Siehe auch


- Englische Grammatik
- Ghoti
- Liste englischer Redensarten
- Englische Phonetik
- Englische Sprache in der Werbung
- Liste von Sprachen nach der Zahl ihrer Muttersprachler
- Chronologie englischsprachiger Medien

Literatur


- Wolfgang Viereck, Heinrich Ramisch, Karin Viereck: dtv Atlas Englische Sprache. dtv, 2002. ISBN 3423032391
- J. C. Wells: Accents of English. Volume I: An Introduction. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521297192
- J. C. Wells: Accents of English. Volume II: The British Isles. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521285402
- J. C. Wells: Accents of English. Volume III: Beyond the British Isles. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521285410
- Michael McCarthy, Felicity O'Dell: English Vocabulary in Use. upper-intermediate and advanced. Cambridge University Press, 1994
- Raymond Murphy: English Grammar in Use. Cambridge University Press, 1985
- Robert Phillipson: Linguistic Imperialism. Oxford University Press, 2000. ISBN 0194371468

Weblinks


- http://dict.leo.org/ – umfangreiches und ständig erweitertes Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Online-Wörterbuch
- http://www.odge.de/ - Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Wörterbuch mit über 420.000 Übersetzungen (auch ungewöhnliches)
- http://www.dict.cc/ – Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Wörterbuch mit mittlerweile über 400.000 Übersetzungen
- http://www.dict.org/ – greift auf mehrere Wörterbücher zu, die das dict-Protokoll benutzen
- http://www.EnglishTensesWithCartoons.com Englishe Zeiten
- http://www.phon.ucl.ac.uk/home/estuary/index.html - Estuary English
- http://www.wordorigins.org/ – Die Herkunft einiger hundert englischer Wörter
- http://www.etymonline.com/ – Online Etymology Dictionary, Erklärungen zur Herkunft einiger tausend englischer Wörter
- http://www.englisch-hilfen.de/ – kostenlose Nachhilfe mit Erklärungen und Übungen
- http://www.ego4u.de/ – Englische Grammatik Online
- http://www.sprachschule-lbt.de/index.php?sprachschulen=englischkurse-5-spaltensystem&englisch-lernen=lernhilfen – kostenloses Grammatiksystem der englischen Sprache zum Selbstlernen
- http://www.quickdic.de/ – Wörterbuch zum Herunterladen
- http://www.phrasen.com/ – Wörterbuch der englischen Redewendungen
- http://www.urbandictionary.com - Slang Dictionary
- http://www.woerterbuch.info/ – Deutsch-Englisch Wörterbuch mit 600.000 Übersetzungen und 125.000 Synonymen
- http://www.alt-usage-english.org/audio_archive.shtml - Sprachfiles für Indisch-, Britisch-, Austrailienenglish und noch vieles mehr Kategorie:Einzelsprache Kategorie:Englische Sprache Kategorie:Anglistik als:Englische Sprache ja:英語 ko:영어 ms:Bahasa Inggeris simple:English language th:ภาษาอังกฤษ zh-min-nan:Eng-gí

South Australia

South Australia [] (dt. Südaustralien), ist ein Bundesstaat des Australischen Bundes mit der Hauptstadt Adelaide.

Geografie

Der Bundesstaat South Australia reicht von der Südküste Australiens (Große Australische Bucht) in den Kontinent bis ins Große Artesische Becken hinein und zum Musgrave Range (bis zu 1.440 m hoch), die Landesfläche beträgt 984.000 km2. Die trockenen, an das Northern Territory und Western Australia angrenzenden Landesteile gehören den Ureinwohnern, den Aborigines. Die Vereinigung der beiden größten Ströme Australiens, Murray und Darling, liegt in Wentworth. Neben der Hauptstadt Adelaide mit ca. 1 Mio. Einwohnern zählen Elizabeth (Vorstadt von Adelaide) (25.900 Ew.), Whyalla (25.286 Ew.) und Mt. Gambier (23.055 Ew.) zu den großen Städten in South Australia.

Klima

Südaustralien ist mit die trockenste Gegend im trockensten Kontinent der Erde, die Landschaft ist daher zum größten Teil Trockengebiet (Große Victoriawüste, Simpson-Wüste und Nullarborebene) mit sehr spärlicher Vegetation. In Adelaide, am Küstenstreifen und auf Kangaroo Island herrscht mediterranes Klima, im Landesinneren herrscht arides Klima mit unerträglichen Temperaturen, in der Minenstadt Coober Pedy leben die Menschen daher unter der Erde. Die außerordentlich artenreiche Fauna mit vielen verschiedenen Vogel- und seltenen Tierarten lässt sich auf Kangaroo Island bestaunen, der drittgrößten Insel Australiens.

Wirtschaft

Hauptsiedlungs- und Wirtschaftsgebiet ist der fruchtbare Südosten des Staates mit Anbau von Weizen, Obst-, Gemüse- und Weinanbau (begründet von deutschen Siedlern). Die bekannten südaustralischen Weine werden seit über 100 Jahren im Barossa Valley entlang des Murray angebaut, Schwerpunkt des Obstanbaus ist die Region Riverland. Wichtig ist auch die Schafhaltung zur Wollgewinnung. Es gibt Eisenerz, Kohle- und Erdgasvorkommen die genutzt werden. Die verarbeitende Industrie ist um Adelaide konzentriert. Die Haupthäfen sind Port Adelaide und Whyalla. Die Einwohnerzahl ist mit ca. 1,5 Millionen im Vergleich gering.

Geschichte

Die Küste wurde zuerst 1627 von den Holländern entdeckt. 1792 segelte der Franzose d’Entrecasteaux auf dem Weg nach Tasmanien an der Küste vorbei. In den Jahren 1798 bis 1802 erkundete der britische Kapitän Matthew Flinders die Küstenregion sehr gründlich. Zur Gründung einer Kolonie führte aber erst die Expedition von Captain Charles Sturt im Jahre 1830, der den Murray von seiner Quelle in New South Wales bis zur Mündung hinabfuhr. Im Jahre 1836 wurde South Australia dann britische Kolonie, zu dieser Zeit gab es noch etwa 15.000 Ureinwohner. Seit 1901 ist Südaustralien Mitglied des Australischen Bundes. Es wurde seit 1930 mehrfach von Rezessionen heimgesucht.

Universitäten


- Flinders University (FLINDERS), Adelaide: http://www.flinders.edu.au/
- University of Adelaide(ADELAIDE), Adelaide: http://www.adelaide.edu.au/
- University of South Adelaide(UniSA), Adelaide: http://www.unisa.edu.au/

Weblinks


- [http://www.goethe.de/ins/au/deindex.htm Offizielle Internetpräsenz South Australia]
- [http://www.sagermanassociation.asn.au/ Südaustralischer Allgemeiner Deutscher Verein] Kategorie:Australischer Bundesstaat bzw. Bundesterritorium Kategorie:South Australia ja:南オーストラリア州 ko:사우스오스트레일리아 주

Quadratkilometer

Quadratmeter ist eine SI-Einheit der Fläche. Sie dient zur Messung von Flächen. Ein Quadratmeter ist ein Flächenmaß und entspricht der Fläche eines Quadrats von 1 Meter Breite mal 1 Meter Länge. Das Einheitenzeichen für Quadratmeter ist m2. Die oft verwendeten Abkürzungen „qm“ oder „m^2“ sind entsprechend dem SI-Einheitensystem nicht zulässig. Diese Bezeichnung stammt aus der Frühzeit der Schreibmaschine bzw. des Computers, als die hochgestelle '2' noch nicht darstellbar war. Umgangssprachlich wird der Quadratmeter auch „Meter im Quadrat“ oder „Geviertmeter“ (veraltet) genannt. Beispiel: Ein Garten, der 30 m lang und 10 m breit ist, hat eine Fläche von 30\ m \times 10\ m = 300\ m^2.

Umrechnungen


- 1 m2 = 1.000.000 mm2 (Quadratmillimeter)
- 1 m2 = 10.000 cm2 (Quadratzentimeter)
- 1 m2 = 100 dm2 (Quadratdezimeter)
- 10-28 m2 = 1 b (Barn (in der Kern- und Atomphysik))
- 100 m2 = 1 a (Ar)
- 10.000 m2 = 1 ha (Hektar)
- 1.000.000 m2 = 1 km2 (Quadratkilometer) Barn, Ar und Hektar sind zugelassene gesetzliche Einheiten im Messwesen mit beschränktem Anwendungsbereich. Das Barn darf nur in Kern- und Atomphysik, Ar und Hektar dürfen nur bei der Angabe der Fläche von Grund- und Flurstücken benutzt werden.

Häufige Abwandlungen der Einheit Quadratmeter

Indem man zwischen Quadrat- und -meter ein entsprechendes SI-Präfix setzt, kann man auch dezimale Vielfache und Teile des Quadratmeter bilden. Der Vorsatz wird dabei gemäß dem internationalen Einheitensystem (SI) direkt vor den Namen oder das Einheitenzeichen der Basiseinheit gesetzt. Quadriert wird folglich die dadurch entstandene Einheit (z. B. Kilometer km); es gibt keinen Milliquadratmeter.

Quadratmillimeter

Ein Quadratmillimeter entspricht der Fläche eines Quadrates von 1 Millimeter mal 1 Millimeter, also 10-6 m² Das Einheitenzeichen für Quadratmillimeter ist mm2.

Quadratzentimeter

Ein Quadratzentimeter entspricht der Fläche eines Quadrates von 1 Zentimeter mal 1 Zentimeter, also 10−4 m². Das Einheitenzeichen für Quadratzentimeter ist cm2.

Quadratdezimeter

Ein Quadratdezimeter entspricht der Fläche eines Quadrats von 1 Dezimeter mal 1 Dezimeter. Das Einheitenzeichen für Quadratdezimeter ist dm2. Umgerechnet entspricht 1 dm2 der Fläche von 0,01 m2 bzw. 100 cm2 bzw. 10.000 mm2.

Quadratkilometer

Ein Quadratkilometer entspricht der Fläche eines Quadrats mit einer Kantenlänge von einem Kilometer. Das Einheitenzeichen für Quadratkilometer ist km2. Die immer noch oft verwendete Abkürzung qkm entspricht nicht dem Internationalen Einheitensystem, den in Normen festgelegten Empfehlungen des DIN und den deutschen Rechtsvorschriften über gesetzliche Einheiten im Messwesen.

Weblinks


- [http://www.ptb.de/de/wegweiser/einheiten/ Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Hüterin der Einheiten]
- http://physics.nist.gov/cuu/Units/index.html (englisch) Kategorie:SI-Einheit ja:平方メートル ko:제곱미터 zh-min-nan:Pêng-hong-kong-chhioh

Grasland

Als Grasland oder Grünland bezeichnet man die von Gräsern bestimmten, gehölzarmen Vegetationsformationen. Dazu gehören Wiesen und Weiden sowie die großen natürlichen Graslandschaften:
- die Savannen in den Tropen.
- die Langgras- und Kurzgrassteppen der gemäßigten und subtropischen Zone.
- die niederarktische bzw. subpolare Wiesentundra.
- die pleistozäne Mammut-Steppe. Kategorie:Klimazonen und Vegetation Kategorie:Gras

Queen Victoria

Victoria von Hannover (alternative deutsche Schreibweise Viktoria) (
- 24. Mai 1819 im Kensington Palace, London; † 22. Januar 1901 in Osborne House, Isle of Wight) war von 1837 bis 1901 Königin von Großbritannien und Irland sowie 1877 bis 1901 Kaiserin von Indien. Victoria war eine der mächtigsten Frauen der Geschichte. Als konstitutionelle Monarchin war sie pro Forma Herrscherin über mehr als ein Fünftel der Erde und ein Drittel der Weltbevölkerung. Victoria wurde aufgrund ihrer langen Regierungszeit sogar Namensgeberin für das Viktorianische Zeitalter.

Leben

Sie wurde als Alexandrina Victoria am 24. Mai 1819 im Kensington Palace geboren. Bis zum Alter von drei Jahren sprach sie nur deutsch, ihre Muttersprache. Ihr Vater war Edward von Kent (1767–1820), der vierte Sohn Georgs III. von Großbritannien (1738–1820), ihre Mutter Victoria von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1786–1861). Sir Sidney Lee, der offizielle Biograph schrieb, dass vor Viktoria ein Schwachsinniger, ein Wüstling und ein Narr auf dem englischen Thron gesessen hätten . Victoria folgte ihrem Onkel Wilhelm IV. (1765–1837) auf den Thron. Sie war seit 1840 mit ihrem Cousin mütterlicherseits Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (1819–1861) vermählt, der sie geschickt beraten und begleitet hat, und mit dem sie insgesamt neun Kinder hatte. Die Ehe war eine Liebesheirat und von großer Zuneigung geprägt. Albert von Sachsen-Coburg und Gotha Als Albert nur 42jährig an Typhus oder einem Krebsleiden starb, begann für Victoria eine fast unablässige Trauerzeit und sie trug bis an ihr Lebensende nur noch Witwentracht, als Ausdruck ihrer tiefen Trauer und Wertschätzung für ihren früh verstorbenen Ehemann. Sie zog sich zunächst völlig aus der Öffentlichkeit zurück und begab sich in die Einsamkeit von Schloss Balmoral, das Albert einst eigens für die junge Familie entworfen hatte. Sie war für weit über ein Jahr völlig aus der Öffentlichkeit verschwunden, ihre Rückkehr nach London musste von den Regierungsmitgliedern regelrecht erbettelt werden. Wann immer sie in den folgenden Jahrzehnten ihren Willen politisch gegen den jeweiligen Premierminister durchsetzten wollte, drohte sie unverblümt mit ihrer Abdankung, nicht ohne den Hinweis, dass ihr dies leichtfalle, weil diese Krone eine "Dornenkrone" für sie sei. So setzte sie sich fast immer durch. In den Jahrzehnten ihrer Witwenschaft konnte sie politisch damit stets einen emotionalen Vorteil verbuchen und wurde für viele Engländer zu einer etwas wunderlichen Einsiedlerin im Witwenkleid; eine entrückte Gestalt - ehrfurchtgebietend und fast unwirklich über ein Imperium von weltumspannenden Dimensionen scheinbar gebietend. Während ihrer Regierungszeit erlebten die Ober- und Mittelschichten Englands eine beispiellose wirtschaftliche Blütezeit und das British Empire stand auf dem Höhepunkt seiner Macht. Victoria handhabte die konstitutionelle Monarchie sehr eigenwillig und selbstbewusst, obwohl bereits sie bei der Parlamentseröffnung die vorgeschriebene Rede des jeweiligen Premierministers verlesen musste - ein "Staatstheater", bei dem sie sich zumeist vom Lordkanzler vertreten ließ. Außenminister Palmerston (1784-1865) und Premierminister Gladstone (1809-1898) stand sie - vorsichtig formuliert - reserviert gegenüber, erkannte aber später Palmerstons Leistungen in dessen Zeit als Premierminister an. Umgekehrt wandelte sich ihre anfängliche Skepsis bezüglich Disraeli (1804-1881), der ihre Erhebung zur Kaiserin von Indien veranlasste, zu späterer Freundschaft. Während ihrer Ehe stand sie in allen Entscheidungen, auch politisch, stark unter dem Einfluss ihres Prinzgemahls Albert von Sachsen-Coburg-Gotha. Victoria starb am 22. Januar 1901 in Osborne House, auf der Isle of Wight, das ihr Mann Jahrzehnte vorher als Familien-Sommersitz gebaut hatte. Sie wurde nicht wie andere englische Monarchen in der Sankt-Georgs-Kapelle auf Schloss Windsor, sondern im Mausoleum von Frogmore bei Windsor beigesetzt, das sie für sich und ihren 1861 verstorbenen Gatten in dessen neo-raffaelitischem Lieblingsstil hatte errichten lassen.

Bluterkrankheit

Sie war Trägerin der Erbkrankheit Hämophilie, die sie an ihre Nachkommenschaft weitergab. Es gibt verschiedene Theorien, die ihre Trägerschaft zu ergründen versuchen. Von der Forschung wird als am wahrscheinlichsten angenommen, dass eine durch das bei der Zeugung schon hohe Lebensalter ihres Vaters verursachte Mutation dessen Erbgutes die Ursache war. Möglich ist auch die Vererbung über die maternelle Abstammungslinie Victorias. Die Krankheit, die bei Frauen nicht zum Ausbruch kommt, hätte sich somit über mehrere Generationen von Tochter zu Tochter vererbt. Spekulationen, dass der Herzog von Kent nicht ihr wirklicher Vater war, sondern ein an Hämophilie erkrankter Liebhaber der Mutter, sind daher abwegig. Ihr jüngster Sohn Leopold Georg hatte die Bluterkrankheit von ihr geerbt und war von Geburt an ein Sorgenkind. Er starb als Folge dieser Krankheit nur 31-jährig nach einem Sturz (siehe Hämophilie#Geschichte)

Kinder

# Victoria Adelheid ("Vicky") (
- 21. November 1840 - † 5. August 1901), Princess Royal, (als Gemahlin Friedrichs III. (1831-1888) preußische Königin und deutsche Kaiserin) # Albert Edward ("Bertie") (
- 9. November 1841 - † 6. Mai 1910), Prinz von Wales bzw. britischer König # Alice Mathilde von Hessen und bei Rhein (
- 25. April 1843 - † 14. Dezember 1878), Gemahlin von Ludwig IV. von Hessen (1837-1892) # Alfred Ernst ("Affie") (
- 6. August 1844 - † 30. Juli 1900), Herzog von Edinburgh und Sachsen-Coburg-Gotha # Helena Augusta ("Lenchen") (
- 25. Mai 1846 - † 9. Juni 1923), Gemahlin von Christian von Schleswig-Holstein (1831-1917) # Louise Caroline (
- 18. März 1848 - † 3. Dezember 1939), Gemahlin von John Campbell, Herzog von Argyll (1845-1914) # Arthur Wilhelm (
- 1. Mai 1850 - † 16. Januar 1942), Herzog von Connaught # Leopold Georg (
- 7. April 1853 - † 28. März 1884), Herzog von Albany # Beatrice Mary (
- 14. April 1857 - † 26. Oktober 1944), Gemahlin von Heinrich Moritz von Battenberg (1858-1896)

Literatur


- Sidney Lee: Queen Victoria : a biography. – London : Smith, Elder, & Co., 1902
- Josephine M. Guy: The Victorian age. An anthology of sources and documents. Routledge, London 2002, ISBN 0-415-27114-2
- Kurt Tetzeli von Rosador [Hrsg.]: Queen Victoria - Ein biographisches Lesebuch - Herausgegeben von Kurt Tetzeli von Rosador und Arndt Mersmann. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2000, ISBN 3-423-12846-1
- Carolly Erickson: Königin Victoria. Eine Biographie. Piper: München, Zürich 2001, ISBN 3-492-23286-8
- Karl Heinz Wocker: Königin Victoria. Die Geschichte eines Zeitalters. Heyne Biographien: München 1989, ISBN 3-453-55072-2

Weblinks

Kategorie:Frau Victoria Victoria Victoria Kategorie:Geboren 1819 Kategorie:Gestorben 1901 ja:ヴィクトリア (イギリス女王) ko:영국의 빅토리아 여왕 simple:Victoria of the United Kingdom

1875

Ereignisse


- Dezember: Übernahme der Mehrheit der Sueskanal-Aktien durch die britische Krone
- Das Osmanische Reich ist gezwungen den Staatsbankrott anzumelden
- Einweihung des Hermannsdenkmales im Teutoburger Wald nach 37jähriger Bauzeit
- Gabun wird französische Kolonie
- Im Deutschen Reich schließen sich der von Ferdinand Lassalle 1863 gegründete Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (ADAV) und die von Wilhelm Liebknecht, August Bebel 1869 gegründete Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) zur Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP), der Vorgängerpartei der 1890 in Sozialdemokratische Partei Deutschlands umbenannten SPD, zusammen
- Matthew Webb durchschwimmt als erster Mensch ohne technische Hilfen den Ärmelkanal
- Die große Duisburger Synagoge wird am 6. März eröffnet

Wissenschaft, Technik


- 20. Mai: Unterzeichnung der Meterkonvention durch 17 Staaten
- John Kerr entdeckt den nach ihm benannten elektrooptischen Effekt
- Alexander Graham Bell führt Versuche zur Verbesserung des Telefons durch
- Richard Caton registriert elektrische Aktivität an der Hirnrinde von Tieren

Kultur


- 3. März: Uraufführung der Oper Carmen von Georges Bizet an der Opéra-Comique in Paris
- 10. März: Uraufführung der Oper Die Königin von Saba von Karl Goldmark an der Hofoper in Wien
- 19. Juli: Uraufführung der Oper La falce (Die Sichel) von Alfredo Catalani in Mailand

Geboren


- 7. Januar: Thomas Hicks, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger(† 1963)
- 8. Januar: David Griffith, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent († 1948)
- 10. Januar: Issai Schur, Mathematiker († 1941)
- 11. Januar: Reinhold Glière, russischer Komponist († 1956)
- 14. Januar: Albert Schweitzer, deutscher Arzt, Missionar und Friedensnobelpreisträger († 1965)
- 15. Januar: Thomas Burke, Teilnehmer der ersten Olympischen Sommerspiele 1896 († 1929)
- 25. Januar: Karl August Nerger, Fregattenkapitän und Träger des Ordens Pour-le-Mérite († 1947)
- 2. Februar: Fritz Kreisler, Wiener Violinist und Komponist († 1962)
- 4. Februar: Ludwig Prandtl, deutscher Physiker († 1953)
- 6. Februar: Otto Geßler, deutscher Reichswehrminister († 1955)
- 7. Februar: Walter Courvoisier, schweizer Komponist († 1931)
- 18. Februar: Wilhelm Külz, deutscher Politiker († 1948)
- 20. Februar: Marie Marvingt, französische Pilotin mit abgelegter Flugprüfung († 1963)
- 21. Februar: Jeanne-Louise Calment Ältester Mensch 1997(
- 1997)
- 24. Februar: Konstantin Hierl, nationalsozialistischer Politiker und Funktionär († 1955)
- 26. Februar: Hans Böckler, deutscher Politiker und Gewerkschaftsfunktionär († 1951)
- 26. Februar: Alexander Borissowitsch Goldenweiser, russischer Pianist und Komponist († 1961)
- 26. Februar: Erich Koch-Weser, deutscher Politiker († 1944)
- 7. März: Maurice Ravel, französischer Komponist († 1937)
- 8. März: Franco Alfano, italienischer Komponist († 1954)
- 19. März: Gustav Wyneken, deutscher Reformpädagoge († 1964)
- 22. März: Hans Grimm, deutscher Schriftsteller und Publizist († 1959)
- 25. März: Xenia Alexandrowna Romanowa, russische Großfürstin († 1960)
- 26. März: Syngman Rhee, erster südkoreanischer Präsident († 1965)
- 1. April: Edgar Wallace, englischer Krimi-Schriftsteller († 1932)
- 2. April: Walter Percy Chrysler, US-amerikanischer Automobil-Pionier und Begründer des internationalen Automobilunternehmens Chrysler Corporation († 1940)
- 4. April: Pierre Monteux, französisch-amerikanischer Dirigent († 1964)
- 5. April: Blumepeter, Mannheimer Lokallegende († 1940)
- 5. April: Mistinguett, französische Sängerin († 1956)
- 8. April: Albert I. (Belgien), König der Belgier († 1934)
- 9. April: Jacques Futrelle, US-amerikanischer Schriftsteller († 1912)
- 16. April: Erwin Baur, deutscher Arzt, Botaniker, Genetiker und Züchtungsforscher († 1933)
- 18. April: Oskar Ernst Bernhardt, deutscher Gründer der Gralsbewegung († 1941)
- 24. April: Johanna Tesch, deutsche Politikerin († 1945)
- 9. Mai: Friedrich Horn, deutscher evangelischer Theologe
- 11. Mai: Harriet Quimby, US-amerikanische Pilotin († 1912)
- 11. Mai: Louis Weinert-Wilton, deutscher Schriftsteller († 1945)
- 12. Mai: Mathias Kneißl, bekannter bayrischer Räuber
- 30. Mai: Giovanni Gentile, italienischer Philosoph, Kulturmanager und Politiker
- 1. Juni: Carl Severing, deutscher Politiker und Minister († 1952)
- 6. Juni: Thomas Mann, deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger († 1955)
- 9. Juni: Henry Hallett Dale, britischer Biochemiker († 1968)
- 11. Juni: George Herbert Walker, Bankier († 1953)
- 13. Juni: Paul Neumann, österreichischer Sportschwimmer († 1932)
- 14. Juni: Clemens von Franckenstein, Opernkomponist und Generalintendant in München († 1942)
- 20. Juni: Othenio Abel, österreichischer Paläontologe und Evolutionsbiologe († 1946)
- 22. Juni: Johannes Baader, deutscher Architekt, Schriftsteller, Dadaist und Aktionskünstler († 1955)
- 23. Juni: Norman Pritchard, indischer Leichtathlet, Olympiateilnehmer und Schauspieler († 1929)
- 28. Juni: Henri Léon Lebesgue, französischer Mathematiker († 1941)
- 2. Juli: Fritz Ullmann, deutscher Chemiker
- 3. Juli: Ernst Ferdinand Sauerbruch, deutscher Chirurg. († 1951)
- 3. Juli: Ferdinand Sauerbruch, deutscher Chirurg († 1951)
- 10. Juli: E. C. Bentley, britischer Schriftsteller († 1956)
- 21. Juli: Oskar Moll, deutscher Maler († 1947)
- 25. Juli: Paul Graetz, deutscher Offizier († 1968)
- 26. Juli: Antonio Machado, spanischer Lyriker († 1939)
- 26. Juli: Carl Gustav Jung, Schweizer Psychoanalytiker († 1961)
- 31. Juli: Jacques Villon, französischer Maler des Kubismus († 1963)
- 9. August: Albert Ketèlbey, englischer Komponist und Dirigent († 1959)
- 23. August: William Henry Eccles, britischer Physiker, Radiopionier († 1966)
- 26. August: John Buchan, schottischer Schriftsteller († 1940)
- 1. September: Edgar Rice Burroughs, US-amerikanischer Schriftsteller († 1950)
- 3. September: Ferdinand Porsche, österreichisch-deutscher Autokonstrukteur († 1951)
- 3. September: Wilhelm Scharrelmann, deutscher Lehrer und Schriftsteller († 1950)
- 5. September: Carl Froelich, deutscher Filmpionier und -regisseur († 1953)
- 6. September: Hermann Pistor, deutscher Mathematiker und Physiker († 1951)
- 20. September: Matthias Erzberger, Politiker in der Weimarer Republik († 1921)
- 25. September: Emil Lask, deutscher Philosoph († 1915)
- 27. September: Grazia Deledda, italienische Schriftstellerin († 1936)
- 1. Oktober: Eugeen Van Mieghem, belgischer Künstler († 1930)
- 5. Oktober: Cyril Rootham, englischer Komponist († 1938)
- 12. Oktober: Aleister Crowley englischer Okkultist († 1947)
- 19. Oktober: Theodor Duesterberg, langjähriger Vorsitzender des Stahlhelmbundes († 1949)
- 23. Oktober: Gilbert Newton Lewis, US-amerikanischer Physikochemiker († 1946)
- 24. Oktober: Fanny Starhemberg, österreichische Politikerin († 1943)
- 31. Oktober: Heinrich Thyssen, deutscher Unternehmer, Kunstmäzen († 1947)
- 31. Oktober: Vallabhbhai Patel, indischer Staatsmann († 1950)
- 4. November: Magdalene Pauli, Schriftstellerin († 1970)
- 9. November: Rudolf von Sebottendorf, Gründer der Thule-Gesellschaft († 1945)
- 10. November: Johanna Niese, österreichische Schauspielerin († 1934)
- 14. November: Bruno H. Bürgel, Astronom, Schriftsteller und Publizist († 1948)
- 19. November: Hiram Bingham, Archäologe und Forschungsreisender aus Hawaii († 1956)
- 19. November: Michail Iwanowitsch Kalinin, Wichtiger sowjetischer Politiker, u. a. Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjet (und damit Staatsoberhaupt) († 1946)
- 20. November: Friedrich Werner von der Schulenburg, deutscher Diplomat († 1944)
- 23. November: Anatoli Wassiljewitsch Lunatscharski, russischer Volkskommissar († 1933)
- 27. November: Franz Xaver Schwarz, Reichsschatzmeister der NSDAP († 1947)
- 27. November: Julius Lenhart, österreichischer Turner und Olympiateilnehmer († 1962)
- 3. Dezember: Bernhard Lichtenberg, katholischer Theologe († 1943)
- 4. Dezember: Rainer Maria Rilke, Schriftsteller deutscher Sprache und Lyriker († 1926)
- 12. Dezember: Gerd von Rundstedt, deutscher Generalfeldmarschall im Zweiten Weltkrieg († 1953)
- 14. Dezember: Paul Löbe, deutscher Politiker († 1967)
- 19. Dezember: Mileva Maric, Mathematikerin und die erste Frau Albert Einsteins († 1948)
- 21. Dezember: Thomas Schneider, Automobolist († 1954)
- 24. Dezember: Otto Ender, österreichischer Politiker († 1960)
- 25. Dezember: Theodor Innitzer, Erzbischof der Erzdiözese Wien und Kardinal († 1955)

Gestorben


- 3. Januar: Pierre Larousse, französischer pädagogischer Schriftsteller (
- 1817)
- 5. Januar: Hermann Wilhelm Bödeker, evangelischer Pastor (
- 1799)
- 6. Januar: Friedrich Wilhelm I., letzter Kurfürst und souveräner Landgraf von Hessen-Kassel (
- 1802)
- 10. Januar: Jean Achille Deville, französischer Gelehrter (
- 1789)
- 12. Januar: Tongzhi, chinesischer Kaiser der Qing-Dynastie (
- 1856)
- 20. Januar: Maximilian Werner, badischer Politiker (
- 1815)
- 1. Februar: William Bennett, britischer Komponist und Pianist (
- 1816)
- 2. Februar: Ludwig Droste, deutscher Architekt und Stadtbaumeister (
- 1814)
- 11. Februar: Karl Friedrich von Savigny, preußischer Diplomat und katholischer Politiker (
- 1814)
- 15. Februar: Friedrich von Uechtritz, deutscher Dichter, Historiker und Genealoge (
- 1800)
- 17. Februar: Friedrich Wilhelm August Argelander, deutscher Astronom (
- 1799)
- 22. Februar: Charles Lyell, britischer Geologe (
- 1797)
- 22. Februar: Jean-Baptiste Camille Corot, französischer Landschaftsmaler (
- 1796)
- 7. März: Arthur Helps, englischer Schriftsteller (
- 1813)
- 7. März: John Edward Gray, britischer Zoologe (
- 1800)
- 19. März: Jean Baptiste Vuillaume, französischer Geigenbauer (
- 1798)
- 4. April: Karl Mauch, deutscher Afrikaforscher (
- 1837)
- 7. April: Georg Herwegh, revolutionärer deutscher Dichter des Vormärz (
- 1817)
- 11. April: Samuel Heinrich Schwabe, deutscher Astronom (
- 1789)
- 11. April: Andrew J. Hamilton, 12. Gouverneur von Texas (
- 1815)
- 21. April: Herbert Viktor Anton Pernice, Jurist (
- 1832)
- 30. April: Johann Friedrich Graf von Waldeck, französischer Antiquar, Kartograf (
- 1766)
- 1. Mai: Leonhard Kohl von Kohlenegg, österreichischer Schriftsteller und Schauspieler (
- 1834)
- 4. Mai: Heinrich Georg August Ewald, deutscher Theologe und Orientalist (
- 1803)
- 12. Mai: Heinrich von Hofstätter, von 1839–1875 Bischof von Passau (
- 1805)
- 17. Mai: John Cabell Breckinridge, US-amerikanischer General und Staatsmann (
- 1821)
- 22. Mai: Nuno José Severo de Mendoça Rolim de Moura Barreto, portugiesischer Politiker (
- 1804)
- 3. Juni: Georges Bizet, französischer Komponist (
- 1838)
- 4. Juni: Eduard Mörike, deutscher Lyriker und Erzähler (
- 1804)
- 13. Juni: Heinrich Louis d'Arrest, Astronom in Berlin, Leipzig und Kopenhagen (
- 1822)
- 20. Juni: Peter Karlowitsch von Uslar, russischer Ingenieur, Sprachforscher und Offizier (
- 1816)
- 27. Juni: Antoine-Louis Barye, französischer Bildhauer (
- 1795)
- 28. Juni: Josef Misson, österreichischer Mundartdichter (
- 1803)
- 29. Juni: Ferdinand I., Kaiser von Österreich (
- 1793)
- 9. Juli: Christian Ruben, deutscher Maler (
- 1805)
- 14. Juli: Guillaume-Henri Dufour, schweizer Humanist, General, Politiker, Kartograf und Ingenieur (
- 1787)
- 14. Juli: Henri Dufour, schweizerischer Humanist, General, Politiker, Kartograf und Ingenieur (
- 1787)
- 23. Juli: Isaac Merrit Singer, US-amerikanischer Unternehmer und Erfinder (
- 1811)
- 25. Juli: Joseph-Maurice Exelmans, französischer Admiral (
- 1816)
- 28. Juli: Johann Baptist von Schweitzer, Präsident des ADAV und MdR (
- 1833)
- 31. Juli: Andrew Johnson, US-amerikanischer Politiker, 17. Präsident der USA (
- 1808)
- 4. August: Hans Christian Andersen, dänischer Dichter und Schriftsteller (
- 1805)
- 10. August: Karl Andree, deutscher Geograph und Publizist (
- 1808)
- 17. August: Wilhelm Heinrich Immanuel Bleek, deutscher Sprachwissenschaftler (
- 1827)
- 29. August: Gustave Lannes de Montebello, französischer General (
- 1804)
- 15. September: Guillaume-Benjamin Duchenne, französischer Physiologe (
- 1806)
- 25. September: Tony Franck, deutsche Pianistin (
- 1827)
- 19. Oktober: Charles Wheatstone, britischer Physiker (
- 1802)
- 25. Oktober: Jacques Paul Migne, französischer Priester (
- 1800)
- 29. Oktober: John Gardner Wilkinson, britischer Ägyptologe (
- 1797)
- 19. November: Carl Julius Milde, Zeichenlehrer am Katharineum (
- 1803)
- 21. November: Friedrich Albert Lange, deutscher Philosoph und protestantischer Theologe (
- 1828)
- 24. November: Joseph Othmar Ritter von Rauscher, Erzbischof von Wien (
- 1797)
- 27. November: Richard Christopher Carrington, englischer Astronom (
- 1826)
- 3. Dezember: Ferdinand Adolph Lange, Uhrmacher und Unternehmer (
- 1815)
- 10. Dezember: Franz Toldy, ungarischer Literaturhistoriker (
- 1805)
- 17. Dezember: Theodor von Zwehl, deutscher Staatsminister des Inneren (
- 1800)
- 23. Dezember: Egron Sellif Lundgren, schwedischer Maler und Schriftsteller (
- 1815)

Staatsoberhäupter

Europa


- Portugal: Ludwig I., König von Portugal, (18611889)
- Schweiz: Johann Jakob Scherer, Bundespräsident der Schweiz, (1875) ko:1875년 simple:1875

Thomas Stearns Eliot

Thomas Stearns Eliot (26 septembre 1888 - 4 janvier 1965) était un poète, dramaturge, et critique moderniste anglo-américain très important. Il a remporté le prix Nobel en 1948.

Vie

Famille et enfance

T.S. Eliot est né dans une famille aisée de Saint Louis (Missouri). Son père, Henry Ware Eliot était un homme d'affaires influent et sa mère, Charlotte Champe Stearns fut enseignante avant d'écrire de la poésie. Thomas était leur dernier enfant, ses parents avaient 44 ans quand il est venu au monde et ses sœurs était plus agées de 11 à 18 ans alors que son frère en avait 8 de plus. Son grand-père, William Greenleaf Eliot, était un pasteur unitarien qui s'installa à Saint Louis quand elle n'était encore qu'une ville-frontière et qui participa à l'établissement de plusieurs des institutions municipales, dont l'Université Washington à Saint Louis. L'un de ses lointains cousins était Charles William Eliot, Président de l'Université Harvard de 1869 à 1909, alors qu'un autre, Tom Eliot, était chancelier de l'Université de Washington.

Éducation

De 1898 a 1905, Eliot est externe à la Smith Academy de St Louis, une classe préparatoire a l'Université Washington, il y étudie les lettres, le latin, le grec, le français et l'allemand. Il fait un an à la Milton Academy dans le Massachusetts, près de Boston, où il fait la connaissance de Scofield Thayer qui publiera plus tard son poème The Waste Land. Il étudie à Harvard de 1906 à 1909, où il publie ses premiers poèmes dans la revue The Harvard Advocate et où il se lie d'amitié avec Conrad Aiken. En 1910, il obtient son Master puis continue ses études à la Sorbonne à Paris (1910-1911) avant de retourner à Harvard pour poursuivre des études de philosophie. Il se passionne pour la philologie indo-aryenne et le bouddhisme. En 1914, il obtient une bourse pour étudier au Merton College d'Oxford. Il visite l'Allemagne et prévoit de faire un trimestre de philosophie à l'Université de Marburg pendant l'été mais la Première Guerre mondiale éclate et il se rend en Angleterre. Il n'est pas heureux au Merton College et décline une bourse de seconde année. Il travaille sur sa thèse qu'il envoie à Harvard et qui est acceptée. En revanche n'étant pas présent pour sa soutenance, il n'obtient pas son PhD. Durant ses années étudiantes, il côtoya George Santayana, Irving Babbitt, Henri Bergson, C.R. Lanman, Josiah Royce, Bertrand Russell et Harold Joachim.

Période anglaise

Dans un lettre a Conrad Aiken en décembre 1914, Eliot se plaint d'être toujours vierge, ajoutant "je suis dépendant des femmes. Je veux dire de la compagnie des femmes". Quatre mois plus tard, il est présenté à Vivienne Haigh-Wood et ils se marient le 26 juin 1915. En 1960, Eliot écrira "Je me suis convaincu être amoureux de Vivien simplement parce que je voulais rester en Angleterre et me forcer à rester en Angleterre. Et elle s'est convaincue (sous l'influence de Pound) qu'elle pourrait sauver un poète en le forçant à rester en Angleterre. Le mariage ne lui a apporté aucun bonheur... À moi, il m'a mis dans un état d'esprit qui aboutira à The Waste Land." En 1927, T.S. Eliot devient citoyen britannique et se convertit à la confession anglicane. Eliot se sépare de sa femme en 1933. Elle le poursuit, adhère même à l'Union britannique des Fascistes dans l'espoir de gagner les faveurs de son époux qui avait exprimé son admiration pour Mussolini et assiste à ses lectures publiques pour lui demander de revenir à la maison. Elle sera internée dans un asile asile psychiatrique pendant les neuf dernières années de sa vie sans qu'Eliot vienne lui rendre visite. Son second mariage, bien que presqu'aussi court, sera heureux. Il épouse Esmé Valerie Fletcher, sa secrétaire depuis aout 1949 et qui est de 38 ans sa cadette, le 10 janvier 1957. Valerie passera ses années de veuvage à préserver l'œuvres de son mari ; elle édite et annote les Lettres de T.S. Eliot ainsi que le facsimilé de The Waste Land. Eliot meurt d'un emphysème à Londres, le 4 janvier 1965. Ses cendres sont déposées en l'église de St Michael dans le village de East Coker d'ou les ancetres d'Eliot étaient originaires avant d'émigrer aux États-Unis. Au deuxième anniversaire de sa disparition, une plaque commémorative est déposée au coin des poètes dans l'abbaye de Westminster.

L'œuvre

T.S. Eliot a passé sa vie en Angleterre. Dans les années 20, il fait des séjours à Paris dans le quartier du Montparnasse ou il rencontre d'autres artistes proéminents de son temps ; Man Ray fait alors son portrait. Il s'absorbe dans l'étude du sanskrit et des religions orientales. Il est alors étudiant de Georges Gurdjieff.

Poésie

En 1915, Ezra Pound, alors éditeur international du magazine Poetry recommande a Harriet Monroe la publication de The Love Song of J. Alfred Prufrock où le jeune poète de 22 ans a parfaitement réussi à capturer les états d'âme d'un homme dans la quarantaine. En octobre 1922, Eliot publie The Waste Land (La Terre vaine) dans le Criterion. Ce poème, écrit au moment ou Eliot soufre au niveau personnel et familial (son mariage va à vau-l'eau) entre en résonnance avec les peines de l'époque et de la génération perdue qui revient de la Première Guerre mondiale ; il devient l'un des modèles de la nouvelle poésie anglaise. Avant même sa publication en livre (décembre 1922), T.S. Eliot prend ses distances avec le ton du poème qu'il juge par trop sombre: «en ce qui concerne The Waste Land, c'est une chose du passé et je me sens tourné vers l'avenir et vers une nouvelle forme et un nouveau style» écrit-il a Richard Aldington en novembre de la même année. En dépit de la forme aride du poème, des changements brusques de narrateur, de temps, de lieux, en dépit des références nombreuses et élégiaques à d'autres cultures et d'autres religions, The Waste Land est devenu un phare de la littérature moderne dont certaines phrases sont entrées dans l'anglais courant: "April is the cruellest month - Avril est le mois le plus cruel" ; "I will show you fear in a handful of dust - je vais vous montrer la peur en une poignée de cendre" ou "Shantih shantih shantih." La période qui suit sa conversion est, assez naturellement, religieuse mais s'attache aussi à l'héritage anglais et à ses valeurs. En 1928, T.S. Eliot résume son sentiment dans la préface de son livre For Lancelot Andrewes «le point de vue général peut être décrit comme classique dans sa forme, royaliste dans ses idées et anglo-catholique (sic) dans ses convictions.» Cette période voit la publication du Mercredi des cendres - Ash Wednesday, Le Voyage du mage - The Journey of the Magi et Quatre quatuors - Four Quartets qu'Eliot considérait comme son chef d'œuvre et qui est basé sur les quatre éléments et quatre aspects du temps: théologique, historique, physique et humain.

Théatre

Les pièces de théatre écrites par Eliot, la plupart en vers, incluent Sweeney Agonistes (1925), Meurtre dans la cathédrale (1935), Réunion de famille (1939), Cocktail Party (1950) et L'homme d'État âgé, The Elder Statesman (1958). Meurtre dans la cathédrale raconte la mort de Thomas Becket, Eliot raconte qu'il a été influencé, entre autres, par les œuvres du precheur Lancelot Andrewes.

Autres

Eliot est choisi pour faire partie du comité pour une nouvelle traduction de la Bible en anglais moderne. En 1939, il publie un livre de poesie pour les enfants, Old Possum's Book of Practical Cats qui, après sa mort, inspirera la comédie musicale mondialement célebre, Cats par Andrew Lloyd Webber.

Récompenses


- Order of Merit par le roi George VI (Royaume Uni, 1948)
- Prix Nobel de littérature pour "accomplissements remarquables comme pionnier de la poésie moderne." (Stockholm, 1948)
- Officier de la Légion d'Honneur (1951)
- Prix Hanseatic Goethe (Hambourg, 1955)
- Medaille Dante (Florence, 1959)
- Commandeur de l'ordre des Arts et des Lettres, (1960)
- Presidential Medal of Freedom (USA, 1964)
- diplomes honoris causa divers et variés
- à titre posthume, deux Tony Awards (1983) pour son recueil de poèmes Old Possum's Book of Practical Cats, utilisé comme base de scenario dans la comédie musicale Cats
- l'Eliot College de l'Université de Kent, en Angleterre est nommé ainsi en son honneur.

Bibliographie


- Prufrock and Other Observations (1917)
- Ara vos prec
- La Terre vaine ou The Waste Land (1922)
- The Hollow Men
- Ash Wednesday
- Animula
- Four Quartets
- Murder in the Cathedral
- The Cocktail Party
- The Confidential Clerk
- The Family Reunion
- The Sacred Wood
- On Poets and Poetry
- Notes Towards a Definition of Culture

Liens


- [http://www.uvm.edu/%7Esgutman/Eliot.htm Eliot's Prufrock] en anglais, le texte et des commentaires de The Love Song of J. Alfred Prufrock Eliot, Thomas Stearns Eliot, Thomas Stearns Eliot, Thomas Stearns ja:T・S・エリオット simple:T. S. Eliot

Dorota Rabczewska jednorki bandyta teksty Casino Sepsa










































:: RELATED NEWS ::

Dialekt
De term dialect kan op drie verschillende manieren worden gebruikt.

De volksaardige betekenis

In het dagelijks taalgebruik worden variëteiten met een klein aantal sprekers vaak als dialect aangeduid, in het bijzonder wanneer ze verwant zijn met een standaardtaal. Bepalend voor de 'mate' van dialectisch zijn van een variëteit gelden doorgaans sociale criteria als de mate van verschriftelijking, het sociale aanzien, de mate van politieke zelfstandigheid van het gebie
Servië-Montenegrijnse voetbalbond
De FSSCG of de Fudbalski Savez Srbije i Crne Gore is de Servisch-Montenegrijnse voetbalbond. De FSSCG organiseert de competities in Servië-Montenegro. De FSSCG is ook verantwoordelijk voor het Servisch-Montenegrijns voetbalelftal. Categorie:Voetbal in Servië-Montenegro Servië-Montenegro
Jeff Pierce
Jeff Pierce (Lamesa (Italië), 25 augustus 1958) is een voormalig Amerikaans wielrenner.

Belangrijkste overwinningen

1987
- 25e etappe Tour de France

Tourdeelnames


- 1986 - 80ste
- 1987 - 88ste; winnaar 25e etappe
- 1989 - 86ste


Stichting Ambulante Fiom
De Stichting Ambulante Fiom veelal afgekort tot FIOM (voorheen voluit Federatie van Instellingen voor Ongehuwde Moeders genoemd) is een Nederlandse stichting die hulp, informatie en advies biedt aan mensen met vragen of problemen op het gebied van:
- (On)bedoelde zwangerschap
- Ongewenste kinderloosheid
- Afstand doen van een kind
- Adoptie
- Afgestaan/geadopteerd zijn
- (
Zwitserse voetbalbond
De SFV (of ASF in het Frans en Italiaans) of de Schweizerischer Fussballverband is de Zwitserse voetbalbond. De SFV organiseert de competities in Zwitserland. De SFV is ook verantwoordelijk voor het Zwitsers voetbalelftal.

Externe link


- [http://www.football.ch website van de SFV] Categorie:Voetbal in Zwitserland Zwitserland
Doug Shapiro
Douglas Shapiro (New York, 15 september 1959) is een voormalig Amerikaans wielrenner.

Tourdeelnames


- 1985 - 74ste

Ploegen


- 1984 - Mengoni
- 1985 - Kwantum Hallen-Yoko
- 1986 - 7 Eleven
-
FIOM
De Stichting Ambulante Fiom veelal afgekort tot FIOM (voorheen voluit Federatie van Instellingen voor Ongehuwde Moeders genoemd) is een Nederlandse stichting die hulp, informatie en advies biedt aan mensen met vragen of problemen op het gebied van:
- (On)bedoelde zwangerschap
- Ongewenste kinderloosheid
- Afstand doen van een kind
- Adoptie
- Afgestaan/geadopteerd zijn
- (
All Rights Reserved 2005 wikimiki.org