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| Groninger |
GroningerDer Groninger ist eine Pferderasse, eine bedeutende Zuchtgrundlage für das Niederländische Warmblut, das im Pferdesport sehr erfolgreich ist. Zusammen mit dem Gelderländer hat es viele niederländische Rassen beeinflusst. In seiner ursprünglichen Form, in der eines robusten Arbeits- und Landwirtsschaftspferdes, ist es kaum noch zu finden. Es wird heutzutage mehr als grobschlächtiges Kutschpferd verwendet.
Zucht
In der Region Groningen entstand im 18. Jahrhundert ein schweres Ackerpferd, das 1945 durch den leichteren Schlag dieser Rasse, dem Mix aus Friese und Araber, ersetzt wurde. Seine kräftige Hinterhand war bei Pferdeliebhabern sehr geschätzt, und bald wurde aus dem schweren, trägen Pferd ein leichtrittiges, braves Reit- und Kutschpferd.
Merkmale
Der Oldenburger, der Araber und der Friese sind die Stammväter dieser Rasse. Letzterer gab diesem Pferd einen sehr ruhigen Charakter, aber auch die Knochenstärke und die Leistungsbereitschaft mit. Der Araber und der Oldenburger veredelten diese Rasse immer wieder, bis der heutige Typ entstand, der seit 60 Jahren reingezüchtet wird.
Die Größe beträgt 155 - 170 cm, es kommen Dunkelbraune, Braune und dunkle Lichtfüchse vor.
Groningen
Groningen [] ist die Hauptstadt der Provinz Groningen in den Niederlanden. Die Stadt hat auf einem Gebiet von 76,77 km² rund 179.400 Einwohner (2004, mit dem Umland 350.000) und liegt an den Kanälen Winschoterdiep, Noord-Willems-Kanaal, Van Starkenborghkanaal und am Eemskanaal, der die Stadt mit Delfzijl an der Nordseeküste verbindet. In Groningen befindet sich eine Universität. Außerdem befindet sich in Groningen eine Fachhochschule, die Hanzehogeschool.
Des Weiteren ist Groningen Partnerstadt von Oldenburg (Niedersachsen).
Geschichte
Die Stadt Groningen oder Cruoninga – wie sie früher hieß - entstand aus einem losen Zusammenschluss von drei oder vier verstreut gelegenen Bauernhöfen. Die ersten Spuren können auf ca. 300 v. Chr. datiert werden. Ab 600 bis 700 n. Chr. gab es eine feste Besiedlung des Gebietes der heutigen Innenstadt – „de Grote Markt“ ( Deutsch: der Große Markt). Die erste namentliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1040.
Groningen liegt am nördlichen Ende des „Hondsrug“ (nicht zu verwechseln mit dem Hunsrück), einer sandigen Erhebung mitten im ehemals ausgedehnten Moor, die sich vom „Drentschen Plateau“ bis zum „Hogeland“ zieht und in früherer Zeit die einzige Verbindung dieser beiden Gebiete war. Durch ihre Lage konnte die Stadt eine zentrale Bedeutung in der Region erlangen. Viele Kaufleute die mit England und den Ostseeländern handelten, ließen sich hier nieder. Bis zum 15. Jh – dem „Goldenen Zeitalter“ der Niederlande hatte Groningen sich zu einem blühenden Handelszentrum entwickelt, nicht zuletzt, da es hier ein Gericht gab, das auch für die umliegenden Gebiete zuständig war. 1594 wurde Groningen zusammen mit den umliegenden Gebieten ein Teil der Republik der Vereinigten Niederlande.
1672 versuchte der Bischof von Münster, Christoph Bernhard von Galen die Stadt durch Belagerung und Kanonenbeschuss zu besetzen. Sein Faible für die Artillerie brachte ihm den Spitznamen „Bommen Berend“ „Kanonenbischof“ ein. Am 28. August 1672 konnte sein Angriff abgewehrt werden. An dieses Ereignis erinnert in Groningen bis heute ein lokaler Feiertag mit vielen Aktivitäten.
Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Stadt erhebliche Schäden. Als im April 1945 die Alliierten Groningen erreicht hatten, stießen sie auf heftigen Widerstand der deutschen Besatzungstruppen. Ein Teil der Innenstadt musste durch heftige Straßenkämpfe erobert werden. Die Bauten, die danach im Rahmen des Wiederaufbaus entstanden waren, sind inzwischen Gegenstand heftiger Debatten. Viele wollen sie durch Schöneres ersetzen.
Sehenswürdigkeiten
1945
Die Universität in der Innenstadt, das Akademiegebouw, ist sehr sehenswert. Sie wurde vom gleichen Architekten wie das Bremer Rathaus gebaut. Außerdem gibt es den 97 m hohen Martiniturm, erbaut zwischen 1469 und 1482 aus Bentheimer Sandstein (Bad Bentheim) und die dazugehörende Kirche am „Grote Markt“.
Ebenfalls herausragend ist das 1994 eingeweihte und von dem Designer Alessandro Mendini in Zusammenarbeit mit den Architekten Michele de Lucchi, Philippe Starck und Coop Himmelb(l)au entworfene „Groninger Museum“. Sein eigenwilliges Design und die interessante Lage – nämlich im Wasser- sorgten für internationales Aufsehen. Gezeigt werden, neben wechselnden Ausstellungen, auch Exponate der Vor- und Frühgeschichte der Provinz Groningen und die sehenswerte Sammlung chinesischen Prozellans.
Radverkehr
Nach einer europaweiten Untersuchung des VCÖ ist Groningen der Spitzenreiter, was den Anteil des Fahrrads am Verkehr betrifft. Etwa 50 Prozent der Wege werden hier mit dem Rad zurückgelegt, verglichen mit Amsterdam und Bremen (22 %) oder München (15 %) und Berlin (10 %). Hinsichtlich des Autoverkehrs wird überlegt, Autofahrern nur Fahrten in die Innenbezirke zu gestatten, wenn mindestens eine zweite Person das Auto mitbenutzt, das eigentliche Stadtzentrum ist sogar ganz autofrei.
Kultur- und Freizeit
Das Freizeitangebot in Groningen ist vielfältig. So hat die Stadt einige interessante Museen zu bieten. Neben dem oben erwähnten „Groninger Museum“ können das „Natuurmuseum“, das „Noordelijke Scheepvaartmuseum“ mit Tabakmuseum, und das „Universiteitsmuseum“ besucht werden. Ein besonderer Höhepunkt ist auch das „Nederlandse Stripmuseum“ - das Niederländische Comic-Museum.
Jedes Jahr locken das Popfestival „Noorderslag“ und das Theaterfestival „Noorderzon“ tausende von Besuchern.
In der verkehrsberuhigten Innenstadt mit ihren vielen Fußgängerzonen und Straßencafes lässt es sich angenehm einkaufen.
Für Nachtschwärmer öffnen unzählige Kneipen ihre Pforten. Im „Osterpoort“ und in der „Stadsschouwburg“ kommen Konzert- und Theaterbegeisterte auf ihre Kosten.
Das Holland Casino betreibt hier eine seiner zwölf Filialen.
Die größte Tageszeitung von Groningen ist das Dagblad van het Noorden
Persönlichkeiten
- Ubbo Emmius, geboren 1547 in Greetsiel, verstorben 1625 in Groningen, Pastor, Historiker, Pädagoge und Gründungsrektor der Universität Groningen
Söhne und Töchter der Stadt
- Daniel Bernoulli, Schweizer Mathematiker
- Herman van Dijk, niederländischer Ökonometriker
- Franz Hemsterhuis, niederländischer Philosoph
- Tiberius Hemsterhuis, niederländischer Philologe
- Jozef Israëls, niederländischen Maler jüdischer Herkunft
- Ronald Koeman, niederländischer Fußballspieler
- Heike Kamerlingh Onnes, niederländischer Physiker
- Maarten Schmidt, niederländischer Astronom
- Rutger Smith, niederländischer Leichtathlet
Weblinks
- [http://www.groningen.nl/functies/pagfunctie.cfm?parameter=375 Offizielle Website] (auf deutsch)
- Webcam – Blick auf [http://www.rtvnoord.nl/webcam/webcam1.jpg Martiniturm], [http://webcam.exception.nl/ Grote Markt (Zentrum)] oder [http://www.okaphone.nl/webcam/ Oude Ebbingestraat (schau nach links)]
- [http://www.groninger-museum.nl/ Groninger Museum]
- [http://www.groningen-info.de/ Nützliche und aktuelle Infos auf deutsch]
Kategorie:Ort in den Niederlanden
Kategorie:Reichsstadt
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Araber (Pferd)Der Araber gehört zur Gruppe der Vollblüter. Es werden die Rassen Vollblutaraber, Shagya-Araber, Angloaraber und Arabisches Halbblut unterschieden, wobei die drei letztgenannten Rassen einen mehr oder weniger großen Anteil an Arabischem Vollblut aufweisen. In deutschen Abstammungspapieren wird der Vollblutaraber durch ein ox hinter dem Namen gekennzeichnet.
Besondere Merkmale des Vollblutarabers sind eine insgesamt edle Erscheinung, ein kleiner Kopf mit breiter Stirn, ein hoher Schweifansatz, häufig ein konkaves Nasenbein (Hechtkopf), ein schön gewölbter, gut aufgesetzter Hals, große Augen und Nüstern. Ihr Stockmaß liegt zwischen 146 cm und 155 cm.
Exterieur
Exterieur
Sie gelten als robust, genügsam, intelligent, menschenbezogen, lebhaft und schön. Diese Eigenschaften machten sie weltweit zu einer der beliebtesten Freizeitpferderassen. Araber werden wegen ihrer überragenden Ausdauer, Härte und Schnelligkeit aber auch im Distanz- und Rennsport eingesetzt. In der arabischen Welt gelten besonders edle Tiere als Statussymbol.
Interieur
Vollblutaraber wurden seit dem 7. Jahrhundert auf der arabischen Halbinsel in Reinzucht, d.h. ohne Fremdbluteinfluss gezüchtet. Dies wird von Anhängern dieser Rasse zumindest behauptet und erscheint aus religiösen Gründen auch plausibel zu sein, weil der Prophet Mohammed es seinerzeit zur religiösen Pflicht machte, die eigenen Pferde rein (asil) zu züchten. Anlass dazu waren militärische Niederlagen, die er anfangs gegen seine Gegner erlitt, weil diese besser beritten waren als seine eigene Kavallerie. Das Arabische Pferd gilt deshalb als die älteste Zuchtrasse der Welt, eine großartige Kulturleistung der Beduinen der Arabischen Halbinsel, die die weltweite Pferdezucht bis auf den heutigen Tag beeinflusst.
Im 19. Jahrhundert sandten europäische Fürstenhäuser aufwendige Expeditionen nach Syrien und auf die Arabische Halbinsel, um originale Araberpferde direkt bei den Beduinen in der Wüste zu kaufen und nach Europa zu importieren. Dort wurden sie in der eigenen Landespferdezucht als Veredler aber auch in der Reinzucht eingesetzt. Als Beispiel sei das Privatgestüt Weil des Königs Wilhelm I. von Württemberg genannt, das 1817 gegründet wurde und so bekannte Pferde wie Murana I, Tajar und Bairactar aus Arabien importierte. Nachkommen dieser Pferde finden sich noch heute im Haupt- und Landgestüt Marbach, dessen berühmte Araber auf die Weiler Zucht zurückgehen, und in allen Sportpferderassen der Welt. Zu erwähnen ist auch das etwas später gegründete britische Crabbet Park Arabian Stud, das ebenfalls weltweite Bedeutung erlangte.
Eingeschleppte Seuchen sowie die Einführung des Automobils und des Gewehres Anfang des 20. Jahrhunderts rissen tiefe Wunden in die Population des arabischen Pferdes in seinem Ursprungszuchtgebiet. Der reine, asile Araber drohte in seiner Heimat auszusterben. Die meisten Gestüte befinden sich deshalb heutezutage in den USA, Großbritannien, Ungarn, Polen und Deutschland. In den letzten Jahren haben aber insbesondere die Herrscherfamilien in den Golfstaaten dieses arabische Kulturgut wiederentdeckt und mit aus der ganzen Welt importierten Pferden die Zucht auf der Arabischen Halbinsel zu neuem Leben erweckt.
Eine Ausnahme stellen die Emire von Bahrain dar, die seit Hunderten von Jahren ohne Unterbrechung ein Gestüt auf ihrer Insel unterhalten, in dem sie so seltene Stutenstämme wie Al-Jellabieh und Al-Kray aus reiner Wüstenzucht bewahren, die kein importiertes Blut aus der westlichen Welt in sich führen und deshalb einzigartig sind. Diese Pferde ähneln angeblich den ursprünglichen, von den Beduinen gezüchteten Wüstenpferden. Auch in Saudi Arabien, Syrien und bei den Tahawi-Beduinen in Ägypten soll es vereinzelt noch reine Wüstenaraber geben.
Darüber hinaus erhielt sich in Ägypten in einigen Privatgestüten der Könige und reicher Pashas und später in einem staatlichen Gestüt eine weitgehend reine Zucht edler arabischer Pferde. Sie gehen zum Teil auf Importe der Mamelucken-Herrscher des 19. Jahrhunderts aus der Wüste zurück. Diese ägyptischen Pferde erlangten in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts weltweit ihrer Schönheit und Seltenheit wegen große Popularität und wurden zu horrenden Preisen gehandelt. Dieser Boom ist mittlerweile abgeebbt.
In Deutschland betreut der Verband der Züchter und Freunde des Arabischen Pferdes (VZAP) in Hannover die Zucht aller arabischen Rassen (Vollblutaraber, Shagya-Araber, Angloaraber und Arabisches Halbblut) und ist mit rund 3.400 Mitgliedern und rund 4.000 eingetragenen Zuchtpferden einer der weltweit größten Mitgliedsverbände der World Arabian Horse Organisation (WAHO). Die WAHO erkennt pro Land immer nur einen Zuchtverband an. Dies ist in Deutschland der VZAP. Präsident der WAHO ist zur Zeit Dr. Hans Joachim Nagel aus Deutschland, der viele Jahre auch dem VZAP vorstand.
Der VZAP ist in Zuchtbezirke untergliedert. Die Zuchtbezirke orientieren sich in ihrer Zuständigkeit weitgehend an den Landesgrenzen und bieten ihren Mitgliedern vielfältige Möglichkeiten der Weiterbildung, Geselligkeit und der Beschäftigung mit ihren Pferden.
Araber werden seit jeher zur Veredlung anderer Rassen herangezogen. Auch in der Warmblutzucht werden immer wieder arabische Hengste eingesetzt, um Härte, Gesundheit, Ausdauer, Umgänglichkeit und Schönheit zu bewahren und zu fördern. Als Beispiele seien die Hengste Amurath, Priboj, Ramzes und Bajar genannt. Das englische Vollblut stammt unmittelbar von nur drei Araberhengsten ab.
Siehe auch:
Liste der Pferderassen
Weblinks
- http://www.araberzuchtverband.de
- http://www.waho.org
Kategorie:Pferderasse
ja:アラブ種
Oldenburger
Der Oldenburger ist eine deutsche Reitpferderasse. Namensgebend ist das Hauptzuchtgebiet Oldenburg in Norddeutschland mit einem der größten deutschen Pferdezuchtverbänden. Hier wurde nachweislich bereits seit dem Anfang des 17. Jahrhunderts die Zucht der so genannten „Alt-Oldenburger“ betrieben. Heute ist der Oldenburger ein ausgezeichneter Sportpferdtyp mit großen internationalen Erfolgen.
Der Ramskopf war eigentlich kennzeichnend für diese Pferde. Heutzutage entsprechen sie dem kräftigen Sportpferdetyp. Sie besitzen eine enorme Ausstrahlung durch ihren großen, kräftigen Körper.
Der Oldenburger ist ein gutmütiges Pferd mit einem ausgezeichneten Charakter. Alle seine drei Gangarten sind leicht, raumgreifend und taktmäßig. Er ist außerdem ein ausgezeichnetes Springpferd und Dressurpferd.
Begründer der Oldenburger Pferdezucht ist Graf Anton Günther (1603-1667). Der Oldenburger wurde im 17. Jahrhundert aus kräftigen Zug- und Arbeitspferden als kräftiges und elegantes Kutschpferd entwickelt. Durch Kreuzung mit Vollblütern, Hannoveraner und Holsteiner hat sich die Rasse seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts zu einem edlen Sportpferdtyp mit internationalen Erfolgen weiterentwickelt.
Vertreter im internationalen Reitsport
- Donnerhall - zweimaliger Mannschaftsweltmeister (Dressur) unter Karin Rehbein, bekannter Oldenburger Deckhengst
- Weihaiwej - Einzel- und Mannschaftsweltmeister im Springen unter Franke Sloothaak, 1984
- Bonfire - Vier olympische Medaillen (u.a. Goldene Medaille in der Einzelwertung) unter Anky van Grunsven (Niederlande) in Sidney, 2000
- Renoir-Unicef - unter Ann-Kathrin Linsenhoff viele Erst- und Zweitplazierungen im Grand Prix, Grand Prix Special, Grand Prix Kür und Nationenpreis Aachen
- Relevant - 2002 WM-Mannschaftssilber, 2003 EM-Einzelsilber, 2004 Mannschaftsbronze Dressur bei den Olympischen Spielen in Athen unter Lisa Wilcox (USA)
- Fabiola - unter Hannelore Brenner 3x Deutsche Meister und 3x WM-Silber bei den Paralympics
Siehe auch: Liste der Pferderassen
Weblinks
- [http://www.oldenburger-pferde.com Verband der Züchter des Oldenburger Pferdes]
- [http://www.fn-kids.de/isy.net/servlet/broadcast/rassen_oldenburger.html Oldenburger: Vom Karossier zum Sportler] - Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN)
- [http://www.isroldenburg.org Oldenburg Registry North America]
Kategorie:Pferderasse
Kategorie:Oldenburg
Clitellata
Gürtelwürmer (Clitellata) ist der Name einer biologischen Klasse, die etwa 8000 Arten umfasst.
Die Gürtelwürmer unterteilen sich in zwei Ordnungen, die Wenigborster (Oligochaeta) mit etwa 7700 Arten und die Egel (Hirudinea) mit etwa 300 Arten. Die Gürtelwürmer sind zwitterige Ringelwürmer (Annelida), ohne seitliche beinähnliche Auswüchse (Parapodien), mit nur wenigen oder gar keinen Borsten, ohne Fühler und Cirren (kleine bewegliche Füsschen).
Namensgebend für die Guertelwürmer ist eine Struktur namens Clitellum. Es handelt sich dabei um eine Epidermisregion die durch ihre zahlreichen Drüsen eine Erhebung am Körper bildet. Das Clitellum umgibt den Körper gürtelförmig in wenigen, hintereinander liegenden Segmenten an der
vorderen Körperhälfte. Die Eier der Gürtelwürmer entwickeln sich im Kokon, der vom Clitellum abgeschieden wird.
Alle Gürtelwürmer sind Simultanzwitter. Die Geschlechtsorgane befinden sich innerhalb weniger Segmente im Clitellum.
Kategorie:Wirbellose
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