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Guðrun Sólja Jacobsen

Guðrun Sólja Jacobsen

Guðrun Sólja Jacobsen (
- 11. Juli 1982 in Tórshavn, aufgewachsen in Tvøroyri/Färöer, meist nur Guðrun oder in Dänemark Gudrun) ist eine erfolgreiche färöische Sängerin (Stimmlage Alt), die heute in Dänemark lebt und arbeitet. Am 4. April 2003 wurde sie Siegerin des wichtigen dänischen TV-Talentwettbewerbs Stjerne for en aften ("Star für einen Abend"). Stjerne for en aften gewann. (Mitte, sitzend rechts neben der Flagge)]]

Biographie

Guðrun [] ist die Tochter von Gitte und Ási Jacobsen aus Tvøroyri auf Suðuroy. Ihr zweiter Name Sólja ist der färöische Name für die Nationalblume, die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) - ein häufiger Name für färöische Mädchen. Ihr älterer Bruder heißt Eyðun Ásason und ist ebenfalls musikalisch, wenn auch bisher nur als Amateur in Erscheinung getreten. Ihre musikalische Taufe schildert sie selber als das Erlebnis von Alanis Morissettes Superhit Ironic 1995. Es gibt für sie ein Leben davor und eines danach. Bis dahin hatte sie bereits sechs Jahre Klavierunterricht. Guðrun trat häufiger auf Schulveranstaltungen wie Abschlussfeiern auf, und sang auch in einem örtlichen Gospelchor, dem Suðuroyar Gospel Choir. Entdeckt wurde sie 2002 von einem aufmerksamen dänischen Zuhörer auf einem Schulball in Hvalba. Er schlug ihr vor, sich für die Sendung Stjerne for en aften ("Star für einen Abend") zu bewerben. Guðrun kannte die Sendung überhaupt nicht. Sie erzählte dieses überraschende Ansinnen in der Schule, und auf Druck ihrer Lehrer und Mitschüler am Gymnasium von Suðuroy musste sie sich für diesen Songwettbewerb im fernen Dänemark bewerben. Für sie völlig überraschend, wurde sie dann im Sommer zum Casting nach Kopenhagen gebeten. Sie schreibt hierzu: :Ich habe mich gemeldet, um zu schauen, wie ich im Vergleich mit anderen Sängern stehe. Ich liebte (und liebe) es zu singen und musste rausfinden, ob ich irgendwie in der Musikbranche gebraucht werde! :An einem frühen Augustmorgen traf ich dann zusammen mit vielen anderen gespannten Menschen im Park Café ein! Ich war nervös, neugierig und kurz davor mir in die Hosen zu machen, als ich vor der Jury stehen und singen sollte. Es zeigte sich, dass es denn mein ganzes kommendes Leben bedeuten sollte! Kurz nachdem ich gesungen habe, bekam ich Bescheid, dass ich mit im Programm bin! Ich verbreitete die Nachricht schnell im gesamten Familien- und Freundeskreis! Ich war überglücklich :O) Sie trug im Casting zwei Lieder von Celine Dion vor: I Surrender und Nature Boy aus dem Album A New Day Has Come. Danach kam sie in die engere Auswahl und wurde gebeten, wahlweise Lieder auf englisch, deutsch, französisch und färöisch vorzutragen, um zu beweisen, was sie kann. Ein halbes Jahr sollte sie auf den Färöern warten und sich die ersten vier Sendungen im Fernsehen anschauen, bis dann der eigentliche TV-Wettbewerb für sie in der 5. Sendung 2003 losging: :Nachdem wir alle gesungen hatten, standen wir also da und warteten auf unsere Positionen! Ich durchfühlte alle möglichen Gefühle, die man nicht beschreiben kann! Das war einer meiner größten Momente überhaupt! Ich sollte weiter ins Halbfinale... ICH sollte weiter. Ich war gut genug!!???!! Zunächst folgte dann eine Tournee mit drei anderen Kandidaten durch Dänemark. Im Halbfinale war sie dann wieder unter den drei Besten und konnte sich so für das Finale am 4. April qualifizieren an dem sechs weitere Künstler teilnehmen sollten. Es passierte das für sie völlig Unerwartete: :Ich dachte selbst, dass sie alle den ersten Platz verdient hätten! Aber jetzt wurde mein Name als Nummer Eins genannt!!! Ich habe Stjerne for en aften gewonnen! Das Volk hat für mich gestimmt... für mich! Ich, die ich von dem kleinen Land herkomme. Ich war so glücklich... Diese Auszeichnung fiel direkt zusammen mit Guðruns Schulabschluss, und sie wusste bis dahin noch nicht, was sie studieren soll. Der Empfang auf den Färöern war triumphal. Tausende erwarteten sie am Flughafen Vágar und in der Landeshauptstadt Tórshavn. Am 11. August 2003 erschien dann ihr Debut-Album Quiet Storm, das ihr in Dänemark inzwischen zwei Goldene Schallplatten eingebracht hat. Alle Titel auf dem Album sind auf englisch. Es gibt an dieser CD auch Kritik, da viele meinen, die Songs wären ihr nicht würdig zugeschnitten. Das neue Album Wake Up, das im Januar 2005 erscheint, könnte eventuell einen neuen Standard in ihrem Werk setzen. Auch der Forderung ihrer Fans nach einem Lied in ihrer Muttersprache kommt sie hier nach.

Diskografie


- 11. August 2003: Quiet Storm
- 31. Januar 2005: Wake Up (enthält u.a. am Ende ein Stück in färöischer Sprache und am Anfang Imagine von John Lennon)

Weblinks


- [http://www.gudrun-jacobsen.com gudrun-jacobsen.com] (Homepage auf dänisch)
- [http://www.gudrunsolja.dk gudrunsolja.dk] (Fanclub auf dänisch) Jacobsen,Gudrun Solja Jacobsen,Gudrun Solja Jacobsen,Gudrun Solja Jacobsen,Gudrun Solja Jacobsen,Gudrun Solja

11. Juli

Der 11. Juli ist der 192. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 193. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 173 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1613 - Michail Fjodorowitsch Romanow wird zum russischen Zaren gekrönt.
- 1804 - In einem Duell tötet US-Vizepräsident Aaron Burr den Finanzminister Alexander Hamilton.
- 1893 - Der Japaner Kokichi Mikimoto gewinnt die erste Zuchtperle
- 1906 - Alfred Dreyfus wird rehabilitiert.
- 1916 - In der Schlacht um Verdun führen die deutschen Truppen einen letzten, erfolglosen Großangriff durch.
- 1916 - Bertrand Russell wird wegen seines Pazifismus von der Universität Cambridge suspendiert.
- 1918 - Herzog Wilhelm II. von Urach wird vom Litauischen Landesrat als Mindaugas II. zum König von Litauen gewählt.
- 1921 - Die Mongolei wird mit der Hilfe der UdSSR von China unabhängig, bleibt aber bis 1990 in starker Abhängigkeit von der Sowjetunion.
- 1951 - Deutschland wird Mitglied in der UNESCO.
- 1960 - Dahomey (heute Benin), Obervolta (heute Burkina Faso) und Niger werden unabhängig.
- 1963 - Bei einer Razzia auf die Liliesleaf Farm im Johannesburger Township Rivonia (Südafrika) werden viele führende Mitglieder des African National Congress, unter ihnen Nelson Mandela, festgenommen.
- 1970 - Johann Hafstein wird neuer Regierungschef Islands.
- 1979 - Die Raumstation Skylab verglüht in der Erdatmosphäre.
- 1987 - Laut den Vereinten Nationen überschreitet die Weltbevölkerung die 5.000.000.000-Marke.
- 1995 - Massaker von Srebrenica
- 2002 - Das verschärfte Gesetz über die Zuwanderung von nicht EU-Bürgern wird in Italien verabschiedet.

Katastrophen


- 1961 - Bei einer Notlandung auf dem Flughafen Stapleton (Denver, Colorado, USA) fängt eine Douglas DC-8 Feuer und überschlägt sich. 17 Menschen sterben, 84 werden verletzt.
- 1973 - Bei einer Bruchlandung 5 km vor dem Zielflughafen Paris sterben 122 Menschen an Bord einer aus Rio de Janeiro kommenden brasilianischen Boeing 707.
- 1978 - Ein mit Propylen beladener Tankwagen explodiert auf dem Campingplatz Los Alfaques in San Carlos de la Rapita/Costa Dorada, Spanien. 216 Menschen sterben und über 300 werden verletzt, davon 64 schwer.
- 1991 - Jeddah, Saudi-Arabien. Eine gecharterte Douglas DC-8 der kanadischen Nationair mit islamischen Pilgern auf dem Rückweg nach Nigeria stürzt kurz nach dem Start ab. Alle 261 Menschen an Bord sterben. Ursache sind beim Start in Brand geratene Reifen.
- 1997 - Kuba. Kurz nach dem Start in Santiago de Cuba verunglückt eine Antonow An-24 der Cubana de Aviacion. Keiner der 44 Personen an Bord überlebt.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1926 - Rudolf Caracciola siegt beim ersten Großen Preis von Deutschland auf der Berliner Avus
- 1972 - Match des Jahrhunderts - Beginn des Kampfes um die Schachweltmeisterschaft 1972 zwischen Boris Spasski und Robert James Fischer
- 1991 - Gérard d'Aboville startet mit seinem Einmann-Ruderboot von Japan aus seine Pazifiküberquerung.

Geboren


- 1274 - Robert I., König von Schottland
- 1657 - Friedrich I., König von Preußen
- 1662 - Maximilian II. Emanuel, Kurfürst von Bayern
- 1683 - Caspar Neumann, deutscher Chemiker und Apotheker
- 1709 - Johan Gottschalk Wallerius, schwedischer Chemiker und Mineraloge
- 1711 - Georg Wilhelm Richmann, deutscher Physiker und Mathematiker
- 1723 - Jean-François Marmontel, französischer Dichter
- 1738 - Albert von Sachsen-Teschen, deutscher Adeliger und Kunstmäzen
- 1767 - John Q. Adams, US-amerikanischer Politiker, 6. Präsident der USA
- 1770 - Ludwig von Westphalen, deutscher Beamter, Mentor von Karl Marx
- 1772 - Pietro Carlo Guglielmi, italienischer Komponist
- 1781 - Bartolomeo Borghesi, italienischer Inschriftenforscher
- 1820 - Friedrich Spiegel, deutscher Orientalist und Kenner des Zendavesta
- 1826 - Franz Grashof, deutscher Ingenieur
- 1826 - John Fowler, englischer Erfinder und Ingenieur
- 1834 - James McNeill Whistler, US-amerikanischer Maler
- 1836 - Carlos Gomes, brasilianischer Komponist
- 1839 - Julius Euting, deutscher Bibliothekar
- 1846 - Léon Bloy, französischer Schriftsteller
- 1857 - Alfred Binet, französischer Pädagoge und Psychologe
- 1860 - Friedrich Oltmanns, deutscher Botaniker
- 1866 - Richard Beer-Hofmann, österreichischer Dramatiker und Lyriker
- 1873 - Louis Pinck, deutscher Geistlicher, Volksliedforscher und -sammler
- 1876 - Max Jacob, französischer Dichter und Maler
- 1882 - Leonard Nelson, deutscherMathematiker und Philosoph mit Arbeitsschwerpunkt Logik und Ethik
- 1888 - Carl Schmitt, deutscher Staatsrechtler und Philosoph
- 1890 - Fritz Elsas, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer
- 1892 - Nico Bouvy, niederländischer Fußballspieler
- 1896 - Ludwik Fleck, polnischer Mikrobiologe, Mediziner und Wissenschaftstheoretiker
- 1898 - Gregor Pinke, Widerstandskämpfer gegen das nationalsozialistische Regime unter Adolf Hitler
- 1899 - Wilfrid Israel, deutscher Philanthrop und Geschäftsmann
- 1902 - Samuel Abraham Goudsmit, US-amerikanischer Physiker
- 1903 - Otto Eduard Hasse, deutscher Schauspieler
- 1903 - Rudolf Iwanowitsch Abel, Agent der UdSSR in den USA
- 1905 - Walter Eisfeld, Lagerkommandant vom KZ Sachsenhausen und Lagerführer im KZ Neuengamme
- 1906 - Herbert Wehner, deutscher Politiker
- 1909 - Fritz Leonhardt, deutscher Bauingenieur
- 1910 - Ludwig Stumpfegger, deutscher Arzt, NSDAP
- 1912 - Sergiu Celibidache, rumänischer Dirigent
- 1912 - Alois Lugger, österreichischer Politiker
- 1913 - Paul Linebarger, US-amerikanischer Psychologe
- 1916 - Alexander Michailowitsch Prochorow, sowjetischer Physiker, Nobelpreis 1964
- 1916 - Bill Snyder, US-amerikanischer Musiker
- 1920 - Sverri Djurhuus, färöischer Autor
- 1920 - Yul Brynner, schweizerisch-US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1921 - Ilse Werner, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 1922 - Erving Goffman, US-amerikanischer jüdischer Soziologe
- 1923 - Germain Muller, elsässischer Kulturpolitiker, Kabarettist und Dichter
- 1924 - Helga Timm, deutsche Politikerin und MdB
- 1925 - Nicolai Gedda, schwedischer Tenor
- 1928 - Kurt Klinger, österreichischer Schriftsteller und Publizist
- 1929 - Hermann Prey, deutscher Bariton
- 1930 - Harold Bloom, US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und -kritiker
- 1930 - Klaus Wagenbach, deutscher Verleger
- 1931 - Hans Klein, deutscher Politiker, Bundesminister
- 1931 - Kurt Batt, deutscher Literaturwissenschaftler
- 1931 - Tab Hunter, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1932 - Gerrit Voges, niederländischer Fußballspieler
- 1934 - Giorgio Armani, italienischer Modeschöpfer
- 1934 - Teuvo Kohonen, finnischer Informatiker, Erfinder der Self-Organizing Maps
- 1935 - Günther von Lojewski, deutscher Journalist
- 1938 - Terry Garthwaite, US-amerikanischer Musiker
- 1939 - Barbara Dittus, deutsche Schauspielerin
- 1941 - Hans Raidel, deutscher Politiker und MdB
- 1942 - Andrae Crouch, Gospelsänger und Komponist
- 1942 - Tomasz Stańko, polnischer Jazz-Trompeter
- 1943 - Rolf Stommelen, deutscher Formel-1-Rennfahrer
- 1944 - Commander Cody, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1944 - Edwin Noël, deutscher Schauspieler
- 1944 - Sali Berisha, albanischer Mediziner, Politiker und Staatspräsident
- 1945 - Jürgen Zöllner, deutscher Politiker
- 1946 - Walter Franz Altherr, deutscher Politiker und MdB
- 1947 - Jeff Hanna, US-amerikanischer Musiker
- 1949 - Liona Boyd, kanadische Gitarristin
- 1952 - Otto Hauser (CDU), deutscher Politiker und MdB
- 1953 - Peter Brown, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1957 - Karl-Josef Laumann, deutscher Politiker und MdB
- 1957 - Peter Murphy, britischer Musiker
- 1959 - Suzanne Vega, US-amerikanische Liedermachein
- 1959 - Tobias Moretti, österreichischer Theater - und Filmschauspieler
- 1964 - Helmut Krausser, deutscher Schriftsteller, Dichter und Bühnenautor
- 1965 - Andreas Fröhlich, deutscher Schauspieler
- 1966 - Debbe Dunning, US-amerikanische Schauspielerin
- 1966 - Kentaro Miura, japanischer Comiczeichner
- 1973 - Konstantinos Kenteris, griechischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1977 - Angelo Barletta, italienisch-deutscher Fußballspieler
- 1978 - Charlotte Engelhardt, deutsche Moderatorin und Schauspielerin
- 1978 - Filiz Polat, deutsch-türkische Politikerin (GRÜNE)
- 1982 - Guðrun Sólja Jacobsen, färöische Sängerin

Gestorben


- 969 - Olga, heilig gesprochene Herrscherin der Kiewer Rus
- 1362 - Anna von Schweidnitz, Königin und HRR-Kaiserin
- 1382 - Nikolaus von Oresme, französischer Bischof, Naturwissenschaftler und Philosoph
- 1451 - Barbara von Cilli, zweite Frau des Kaisers Sigismund von Luxemburg.
- 1535 - Joachim I., Kurfürst von Brandenburg
- 1553 - Moritz von Sachsen, Herzog, später Kurfürst von Sachsen
- 1593 - Giuseppe Arcimboldo, italienischer Maler
- 1681 - Oliver Plunkett, Erzbischof von Armagh und Primas von Irland
- 1688 - Narai, König von Ayutthaya in Thailand
- 1766 - Elisabetta Farnese, Königin von Spanien
- 1774 - William Johnson, britisch-irischer Händler, Politiker und General
- 1781 - Adolf Karl Kunzen, Komponist
- 1793 - Jacques Cathelineau, französischer General der Vendéer
- 1804 - Alexander Hamilton, US-amerikanischer Politiker
- 1807 - George Atwood, britischer Erfinder und Physiker
- 1844 - Jewgeni Abramowitsch Baratynski, russischer Offizier, Schriftsteller und Dichter
- 1856 - Josef Kajetán Tyl, tschechischer Theaterdramatiker
- 1890 - Carl Constantin Heinrich Steffeck, deutscher Maler
- 1892 - Ravachol, französischer Terrorist
- 1903 - Gregor Samarow, deutscher Schriftsteller
- 1908 - Friedrich Adolph Traun, Student aus Dresden, Olympiasieger 1896
- 1914 - Julius Rodenberg, deutscher Journalist, Schriftsteller
- 1920 - Eugénie de Montijo, Ehefrau von Napoleon III., Kaiserin von Frankreich
- 1927 - Ottavio Cagiano de Azevedo, italienischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1937 - George Gershwin, US-amerikanischer Komponist
- 1941 - Arthur Evans, britischer Archäologe
- 1955 - Maria Ansorge, deutsche Politikerin und MdB
- 1963 - Hermann August Korff, deutscher Literaturhistoriker
- 1973 - Robert Ryan, US-amerikanischer Schauspieler
- 1974 - Pär Lagerkvist, schwedischer Schriftsteller und Dichter
- 1975 - Kurt Pinthus, deutscher Schriftsteller und Journalist
- 1979 - Walter Arnold, deutscher Bildhauer
- 1981 - August Berlin, deutscher Politiker
- 1983 - Ross Macdonald, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller
- 1989 - Laurence Olivier, britischer Regisseur, Theater- und Filmschauspieler
- 2004 - Dorothy Hart, US-amerikanische Schauspielerin
- 2004 - Frances Hyland, kanadische Schauspielerin
- 2004 - Lothar Baier, deutscher Schriftsteller, freier Publizist und Übersetzer
- 2004 - Renée Saint-Cyr, französische Schauspielerin

Feier- und Gedenktage


- Namenstage: Benedikt, Olga, Oliver, Rachel
- Sankt Benedikt, Gedenktag zu Ehren des hl. Benedikt
- Weltbevölkerungstag (UNDP, UNFPA) Auf der Erde leben derzeit (2003) 6.313.716.000 Menschen - und die Zahl wächst stetig. In 50 Jahren werden es bereits über neun Milliarden sein.

Siehe auch

:10. Juli - 12. Juli :11. Juni - 11. August :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0711 ja:7月11日 ko:7월 11일 simple:July 11 th:11 กรกฎาคม

1982

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1982 ist „Internationales Jahr der Mobilisierung von Sanktionen gegen Südafrika“
- Der Große Brachvogel (lat. Numenius arquata) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 1. Januar: Fritz Honegger wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Javier Pérez de Cuéllar tritt sein Amt als Generalsekretät der Vereinten Nationen an
- 2. Januar: In Ägypten trennt sich Mohammed Hosni Mubarak vom Amt des Ministerpräsidenten und übt nur noch das Amt des Staatspräsidenten aus
- 11. Januar: Honduras gibt sich eine neue Verfassung
- 1. März: Kulturabkommen zwischen Luxemburg und Deutschland tritt in Kraft
- 24. März: Bangladesch. Hussain Mohammed Ershad wird Präsident
- 2. April: argentinische Truppen besetzen die Falklandinseln, Beginn des Falklandkriegs
- 13. April: Bhutan wird Mitglied in der UNESCO
- 16. April: erstes deutsches Retortenbaby wird in Erlangen geboren
- 17. April: Kanada erhält die volle Souveränität
- 23. April: Conch Republic wird ausgerufen und wieder in die USA eingegliedert
- 5. Mai: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Irak. In Kraft seit dem 7. Februar 1983
- 10. Mai: Belize wird Mitglied in der UNESCO
- 11. Juni: der amerikanische Präsident Ronald Reagan besucht Berlin
- 4. Juli: Dominikanische Republik. Jacobo Majluta wird Staatspräsident
- 15. Juli: Antigua und Barbuda wird Mitglied in der UNESCO
- 30. Juli: Gründung der Universität Castilla La-Mancha in Spanien
- 21. August: Swasiland. Tod von König Sobhuza II.
- Oktober: In Bordeaux wird eine hervorragende Wein-Ernte eingebracht
- 1. Oktober: Helmut Kohl (CDU) wird nach einem konstruktiven Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) zum neuen Regierungschef
- 8. Oktober: Verbot von Solidarność in Polen durch neues Gewerkschaftsgesetz
- 10. Oktober: Bolivien. Nach den Wahlen wird Siles Zuazo Regierungschef
- 4. November: Kamerun. Ahmadou Ahidjo tritt als Staatspräsident zurück
- 1. Dezember: Amtsantritt des spanischen Ministerpräsidenten Felipe González (PSOE)
- 7. Dezember: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Ecuador
- 31. Dezember: das sogenannte „Honecker-Attentat“ des Paul Eßling
- Gründung von Sun Microsystems in Kalifornien, USA
- Gründung von ROBIN WOOD
- Veröffentlichung des Neuen Testaments der modernen BibelübersetzungHoffnung für Alle

Kultur


- 13. Oktober: Uraufführung der Oper Candide von Leonard Bernstein an der New York City Opera an New York
- 6. November: Uraufführung der Oper Wuthering Heights von Bernard Herrmann in Portland
- Erstmalige Vergabe des Helmut-Käutner-Preis

Katastrophen


- 13. Januar: Washington D. C., USA. Eine Boeing 737 der Air Florida streifte während des Starts eine Brücke über den Potomac River und stürzte in den Fluss. 74 der 79 Passagiere sowie vier Autoinsassen starben
- 15. Februar: Die seinerzeit weltgrößte Bohrinsel „Ocean Ranger“ sinkt vor der Küste Neufundlands: 84 Menschen finden den Tod
- 9. Juli: New Orleans, USA. Eine Boeing 727 der PanAm stürzte kurz nach dem Start ab. 144 Menschen an Bord und 8 Anwohner starben dabei
- 15. Juli: Der Lawn-Lake-Staudamm in den Rocky Mountains in Colorado, USA versagt. Durch die Flutwelle sterben 3 Menschen und es gibt einen Sachschaden von 21 bis 31 Mio. US $
- 9. Dezember: La Sarena, Chile. Eine Fairchild F-27 stürzte kurz vor der Landebahn ab. Alle 47 Personen an Bord starben
- 13. Dezember: Erdbeben der Stärke 6,0 in Arabien, etwa 2.800 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 11. Juni: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Gerry Cooney im Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen KO
- 20. Juni: Jacky Ickx gewann zum fünften mal das 24-Stunden-Rennen von Le Mans
- 26. November: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Randall (Tex) Cobb im Astrodome, Houston, Texas, USA, durch Sieg nach Punkten
- Bei der Fußball-WM in Spanien unterliegt Deutschland im Finale gegen Italien

Musik


- 24. April: Mit Ein bißchen Frieden von Nicole gewinnt Deutschland erstmals den Grand Prix Eurovision de la Chanson
- 1. Dezember: Das Erfolgsalbum Thriller von Michael Jackson erscheint
- Die Band ABBA trennt sich; die ehemaligen Bandmitglieder kündigen an, künftig eigene Projekte zu verfolgen
- Mit den Toten Hosen und Die Ärzte gründen sich die beiden erfolgreichsten deutschen Punkbands
- Liste der Nummer-Eins-Hits in Deutschland (1982)

Geboren


- 1. Januar: David Nalbandian, argentinischer Tennisprofi aus Córdoba
- 2. Januar: Athanasia Tsoumeleka, griechische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 4. Januar: Bernhard Kohl, österreichischer Radrennfahrer
- 5. Januar: Janica Kostelić, kroatische Ski Alpinfahrerin
- 7. Januar: Hannah Stockbauer, ehemalige deutsche Schwimmsportlerin
- 7. Januar: Joachim Johansson, schwedischer Tennisprofi
- 13. Januar: Guillermo Coria, argentinischer Tennisspieler
- 13. Januar: David Möller, deutscher Rodler
- 16. Januar: Tuncay Şanlı, türkischer Fußballspieler
- 17. Januar: Dwyane Wade, US-amerikanischer Basketballspieler
- 22. Januar: Fabricio Coloccini, argentinischer Fußballspieler
- 22. Januar: Cornelia Dumler, deutsche Volleyball-Nationalspielerin
- 22. Januar: Peter Jehle, liechtensteiner Fußballspieler
- 23. Januar: Andrew Rock, US-amerikanischer Leichtathlet
- 24. Januar: Claudia Heill, österreichische Judoka
- 24. Januar: Hamdi Dhouibi, tunesischer Zehnkämpfer
- 31. Januar: Andreas Görlitz, deutscher Fußballspieler
- 31. Januar: Enrico Gaede, deutscher Fußballspieler
- 2. Februar: Dorcus Inzikuru, ugandische Leichtathletin
- 3. Februar: Roland Schwegler, Schweizer Fußballspieler
- 4. Februar: Roman Wallner, österreichischer Fußballspieler
- 5. Februar: Christoph Schubert, deutscher Eishockeyspieler
- 6. Februar: Nick Audsley, britischer Filmschauspieler
- 10. Februar: Tom Schilling, deutscher Schauspieler
- 10. Februar: Justin Gatlin, US-amerikanischer Leichtathlet
- 12. Februar: Markus Feulner, deutscher Fußballspieler
- 17. Februar: Adriano Leite Ribeiro, brasilianischer Fußballspieler
- 17. Februar: Thimothée Atouba, polnischer Fußballspieler
- 18. Februar: Christian Tiffert, Fußballspieler beim VfB Stuttgart
- 18. Februar: José Rujano, venezolanischer Radrennfahrer
- 19. Februar: Kotoōshū Katsunori, bulgarischer Sumo-ringer
- 19. Februar: Camelia Potec, rumänische Schwimmerin und Olympiasiegerin
- 22. Februar: Jenna Haze, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 28. Februar: Axel Stein, deutscher Schauspieler und Comedian
- 28. Februar: Jelena Wladimirowna Slessarenko, russische Leichtathletin
- 1. März: Steffen Schmitt, deutscher Fußballspieler
- 2. März: Kathy Radzuweit, deutsche Volleyball-Nationalspielerin
- 2. März: Kevin Kurányi, deutscher Fußballspieler
- 3. März: Jessica Biel, US-amerikanische Schauspielerin
- 5. März: Du Li, chinesische Sportschützin
- 8. März: Matthew Krok, australischer Schauspieler
- 11. März: Thora Birch, US-amerikanische Schauspielerin
- 14. März: Thomas Paulus, deutscher Profifußballspieler
- 20. März: José Moreira, portugiesischer Fußballspieler
- 21. März: Ejagayehu Dibaba, äthiopische Leichtathletin
- 25. März: Danica Patrick, US-amerikanische Rennfahrerin
- 26. März: Andreas Hinkel, deutscher Fußballspieler
- 26. März: Michael Tschuggnall, österreichischer Pop-Sänger
- 30. März: Louis Marcel Powell de Aquino, brasilianischer Gitarrist
- 30. März: Philippe Mexès, französischer Fußballspieler
- 30. März: Jason Dohring, US-amerikanischer Schauspieler
- 1. April: Andreas Thorkildsen, norwegischer Leichtathlet
- 1. April: Róbert Vittek, slowakischer Fußballspieler
- 3. April: Fler, Rapper
- 5. April: Thomas Hitzlsperger, deutscher Fußballspieler
- 12. April: Tamer Bayoumi, ägyptischer Taekwondoin
- 14. April: Deen, Sänger aus Bosnien und Herzegowina
- 22. April: Kaká, brasilianer Fußballspieler
- 26. April: Nadja Benaissa, ehemaliges Mitglied der erfolgreichen Band No Angels
- 26. April: Joanne Gobure, nauruische Dichterin
- 30. April: Lloyd Banks, Rapper
- 30. April: Kirsten Dunst, US-amerikanische Schauspielerin
- 1. Mai: Tommy Robredo, spanischer Tennisspieler
- 1. Mai: Dario Srna, kroatischer Fußballspieler
- 2. Mai: Blythe Hartley, kanadische Wasserspringerin
- 2. Mai: Lázaro Bruzón, kubanischer (Schach)|Großmeister
- 3. Mai: Sebastian Furchner, deutscher Eishockeyspieler
- 3. Mai: Tobias Rathgeb, deutscher Profi-Fußballer
- 4. Mai: Markus Rogan, österreichischer Schwimmer
- 10. Mai: Marc Hennerici, deutscher Rennfahrer
- 11. Mai: Ben Bledsoe, Mitglied der Boygroup Natural
- 15. Mai: Veronica Campbell, Leichtathletin aus Jamaika
- 16. Mai: Billy Crawford, philippinischer Sänger, Tänzer, Produzent, Songwriter und Schauspieler
- 17. Mai: Tony Parker, französischer Basketballspieler
- 20. Mai: Petr Čech, Torwart der tschechischen Fußballnationalmannschaft
- 22. Mai: Atika Bouagaa, deutsche Volleyball-Nationalspielerin (Außenangreiferin)
- 24. Mai: Dominic Saleh-Zaki, deutscher Schauspieler und Sänger
- 24. Mai: Kim Frank, deutscher Schauspieler und Sänger
- 25. Mai: Ezekiel Kemboi, Kenianischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 26. Mai: Nelson Ferreira, portugiesischer Fußballer
- 1. Juni: Justine Henin-Hardenne, Tennisspielerin
- 3. Juni: Horacio Peralta, uruguayischer Fußballspieler
- 4. Juni: Dana Bönisch, deutsche Schriftstellerin
- 6. Juni: Marian Oprea, rumänischer Leichtathlet
- 8. Juni: Nadeschda Wiktorowna Petrowa, Tennisspielerin
- 9. Juni: Christina Stürmer, österreichische Pop-Sängerin
- 10. Juni: Madeleine von Schweden, Herzogin von Hälsingland und Gästrikland
- 10. Juni: Tara Lipinski, US-amerikanische Eiskunstläuferin
- 10. Juni: Leelee Sobieski, US-amerikanische Schauspielerin
- 12. Juni: Andreas Wolf, deutscher Profifußballspieler beim 1. FC Nürnberg
- 13. Juni: Kenenisa Bekele, äthiopischer Langstreckenläufer in der Leichtathletik
- 21. Juni: William Mountbatten-Windsor, britischer Thronfolger aus dem Haus Windsor
- 26. Juni: Ursula Holl, deutsche Fußballspielerin
- 30. Juni: Janine Pietsch, Schwimmerin
- 30. Juni: Otis Harris, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1. Juli: Rezgar, Musiker
- 5. Juli: Philippe Gilbert, belgischer Radrennfahrer
- 5. Juli: Alberto Gilardino, italienischer Fußballspieler
- 10. Juli: Sebastian Mila, polnischer Fußballspieler
- 11. Juli: Alexander Madlung, deutscher Fußballspieler
- 11. Juli: Guðrun Sólja Jacobsen, färöische Sängerin
- 12. Juli: Antonio Cassano, italienischer Fußballspieler
- 17. Juli: René Herms, deutscher Mittelstreckenläufer
- 18. Juli: Natalie Spinell, deutsche Schauspielerin
- 24. Juli: Anna Paquin, kanadische-neuseeländische Schauspielerin
- 25. Juli: Brad Renfro, US-amerikanischer Schauspieler (Sleepers)
- 26. Juli: Eva Moser, österreichische Schachspielerin
- 28. Juli: Jean-François Kornetzky, französischer Fußballtorhüter
- 29. Juli: Allison Mack, US-amerikanische Schauspielerin
- 31. Juli: Edmond Kapllani, albanischer Fußballspieler
- 2. August: Hélder Postiga, portugiesischer Fußballspieler
- 3. August: Robert Stadlober, Schauspieler
- 5. August: Ryu Seung Min, Südkoreanischer Tischtennisspieler
- 7. August: Jana Klotschkowa, ukrainische Schwimmerin
- 9. August: Tyson Gay, US-amerikanischer Leichtathlet
- 11. August: Jasmin Schwiers, belgische Schauspielerin
- 16. August: Julia Schruff, deutsche Tennisspielerin
- 17. August: Sébastien Briat, französischer Atomkraftgegner, bei Atomtransport gestorben († 2004)
- 23. August: Natalie Coughlin, US-amerikanische Schwimmerin
- 28. August: LeAnn Rimes, US-amerikanische Sängerin
- 29. August: Felix von Jascheroff, deutscher Filmschauspieler
- 30. August: Andy Roddick, US-amerikanischer Profi-Tennisspieler
- 31. August: Patrick Nuo, Schweizer Sänger
- 31. August: Ian Crocker, US-amerikanischer Schwimmer
- 3. September: Timo Achenbach, deutscher Fußballspieler
- 7. September: Lorne Berfield, US-amerikanischer Schauspieler
- 8. September: Jennifer Bongardt, deutsche Kanutin
- 10. September: Ronaldo Aparecido Rodrigues, brasilianischer Fußballspieler
- 16. September: Linus Gerdemann, deutscher Radrennfahrer
- 18. September: Manuel Wolff, deutscher Fußballspieler
- 19. September: Amir Shapourzadeh, iranischer Fußballspieler
- 20. September: Gülcan Karahancı, deutsch-türkische TV-Moderatorin
- 22. September: Kosuke Kitajima, japanischer Schwimmer
- 26. September: Collien Fernandes, deutsche Fernsehmoderatorin
- 27. September: Jan Schlösser, deutscher Fußballspieler
- 28. September: Alexander Gennadjewitsch Anjukow, russischer Fußball Nationalspieler
- 30. September: Lacey Chabert, US-amerikanische Schauspielerin
- 1. Oktober: Andreas Herde, Bassist der Band Juli
- 5. Oktober: Francisco Bosch, spanischer Filmschauspieler
- 6. Oktober: Lewon Aronjan, armenischer Schachgroßmeister
- 6. Oktober: Michael Frater, jamaikanischer Leichtathlet
- 7. Oktober: Kasper Jensen, dänischer Fußballspieler
- 13. Oktober: Ian Thorpe, australischer Schwimmer
- 15. Oktober: Saif Saaeed Shaheen, kenianischer Leichtathlet, der für Katar startet
- 19. Oktober: Pekka Lagerblom, finnischer Fußballspieler
- 21. Oktober: Jeremiah Rutherford, nauruischer Gewichtheber
- 27. Oktober: Johann Lang, deutscher Briefbomben-Attentäter († 2004)
- 28. Oktober: Kuraki Mai, J-Pop-Sängerin
- 2. November: Neil Robertson (Snookerspieler), australischer Snookerspieler
- 2. November: William Beier, deutscher Eiskunstläufer
- 2. November: Fukada Kyōko, japanische Schauspielerin, Sängerin und Model
- 3. November: Jewgeni Wiktorowitsch Pljuschtschenko, russischer Eiskunstläufer
- 4. November: Bastiaan Giling, niederländischer Radrennfahrer
- 4. November: Kamila Skolimowska, polnische Leichtathletin
- 8. November: Lynndie England, Obergefreite der US-Armee
- 9. November: Petra Wimbersky, Industriekauffrau und eine deutsche Fußballspielerin
- 11. November: Simon Altvater, deutscher Kunstradfahrer
- 11. November: Asafa Powell, jamaikanischer Leichtathlet
- 14. November: Kim Jaggy, Schweizer Fußballspieler
- 16. November: Amaré Stoudemire, US-amerikanischer Basketballspieler
- 17. November: Mimoun Azaouagh, deutscher Fußballspieler
- 18. November: Gracia Baur, deutsche Popsängerin
- 30. November: Elisha Cuthbert, kanadische Schauspielerin
- 6. Dezember: Alberto Contador, spanischer Radrennfahrer
- 8. Dezember: Michael Essien, Fußballspieler
- 8. Dezember: Hamit Altıntop, türkischer Fußballspieler
- 8. Dezember: Halil Altıntop, türkischer Fußballspieler
- 8. Dezember: DeeDee Trotter, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 15. Dezember: Matias Emilio Delgado, argentinischer Fußballspieler
- 19. Dezember: Tero Pitkämäki, finnischer Speerwerfer
- 22. Dezember: Britta Heidemann, deutsche Degenfechterin
- 23. Dezember: Nikolai Wladimirowitsch Pankratow, russischer Skilangläufer
- 30. Dezember: Kristin Kreuk, kanadische Schauspielerin und Model

Gestorben


- 3. Januar: Fritz Laband, deutscher Fußballspieler (
- 1925)
- 11. Januar: Bruno Diekmann, Politiker, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein (
- 1897)
- 13. Januar: Marcel Camus, französischer Regisseur (
- 1912)
- 13. Januar: Bernhard Reismann, deutscher Politiker (
- 1903)
- 14. Januar: Ernest Chandrall, US-amerikanischer Chemiker (
- 1912)
- 15. Januar: Rudolf Thaut, Präsident der Europäisch-Baptistischen Föderation (
- 1915)
- 19. Januar: Elis Regina, brasilianische Sängerin (
- 1945)
- 22. Januar: Eduardo Frei Montalva, chilenischer Politiker (
- 1911)
- 24. Januar: Hans Schütz, deutscher Politiker (
- 1901)
- 27. Januar: Alexander Abusch, Journalist, Schriftsteller und Politiker in der DDR (
- 1902)
- 29. Januar: Ōtsuka Hironori, Begründer der Karate-Stilrichtung Wado-Ryu (
- 1892)
- 30. Januar: Lightnin' Hopkins, Berühmter Country Blues Gitarrist (
- 1912)
- 6. Februar: Ben Nicholson, englischer Maler und Objektkünstler (
- 1894)
- 8. Februar: Kurt Edelhagen, führender deutscher Bigband Leader der 1950er Jahre (
- 1920)
- 10. Februar: Margrit Rainer, Schweizer Schauspielerin (
- 1914)
- 11. Februar: Eleanor Powell, US-amerikanische Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin (
- 1912)
- 11. Februar: Kara Karajew, aserbaidschanischer Komponist (
- 1918)
- 13. Februar: Archangelus Löslein, Kapuzinerpater (
- 1903)
- 16. Februar: Heinrich Mauersberger, deutscher Erfinder in der Textilindustrie (
- 1909)
- 17. Februar: Thelonious Monk, US-amerikanischer Jazzpianist und –komponist (
- 1917)
- 17. Februar: Lee Strasberg, Mitbegründer des 1931 entstandenen „Group Theatre“ (
- 1901)
- 19. Februar: Gerhard Leibholz, deutscher Jurist (
- 1901)
- 21. Februar: Mischel Cherniavsky, kanadischer Cellist ukrainischer Herkunft (
- 1893)
- 21. Februar: Gershom Scholem, Forscher der jüdischen Mystik (
- 1897)
- 22. Februar: Arie den Arend, niederländischer Komponist und Organist (
- 1903)
- 25. Februar: Christian Schad, deutscher Maler (
- 1894)
- 25. Februar: Zhao Yuanren, chinesischer Sprachwissenschaftler (
- 1892)
- 25. Februar: Hans-Joachim von Merkatz, deutscher Politiker (
- 1905)
- 28. Februar: Friedrich Liebling, Psychologe (
- 1893)
- 2. März: Philip K. Dick, US-amerikanischer Schriftsteller (
- 1928)
- 3. März: Georges Perec, französischer Schriftsteller (
- 1936)
- 3. März: Sepp Bradl, österreichischer Schispringer (
- 1918)
- 5. März: Heinz Heck, deutscher Biologe und Zoodirektor in München (
- 1894)
- 5. März: John Belushi, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler (
- 1949)
- 6. März: Ayn Rand, Schriftstellerin und Philosophin (
- 1905)
- 11. März: Nikolai Petrowitsch Kamanin, sowjetischer Pilot (
- 1909)
- 18. März: Otto Krayer, deutscher Pharmakologe und Toxikologe (
- 1899)
- 19. März: Randy Rhoads, Rockgitarrist (
- 1956)
- 22. März: Pericle Felici, Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1911)
- 29. März: Carl Orff, deutscher Komponist, Pädagoge und Mann des Theaters (
- 1895)
- 29. März: Walter Hallstein, deutscher Politiker und Jurist (
- 1901)
- 29. März: Helene Deutsch, österreichisch-polnisch-US-amerikanische Psychoanalytikerin (
- 1884)
- 7. April: Harald Ertl, österreichisch-deutscher Formel-1-Rennfahrer (
- 1948)
- 9. April: Robert Havemann, deutscher Chemiker, Kommunist und Regimekritiker in der DDR (
- 1910)
- 10. April: Peter Brückner, deutscher Sozialpsychologe (
- 1922)
- 16. April: Hermann Diebäcker, deutscher Politiker (
- 1910)
- 16. April: Anatoli Nikolajewitsch Alexandrow, russischer Komponist (
- 1888)
- 18. April: Hiroshi Ohguri, japanischer Komponist und Hornist (
- 1918)
- 20. April: Archibald MacLeish, US-amerikanischer Dichter und Politiker (
- 1892)
- 24. April: Ville Ritola, finnischer Leichtathlet und Olympiasieger (
- 1896)
- 26. April: Karl August von Thurn und Taxis, der zehnte Chef des Hauses Thurn und Taxis (
- 1898)
- 1. Mai: Wolfgang Stammberger, deutscher Politiker (
- 1920)
- 1. Mai: Walther Wenck, Oberbefehlshaber der 12. Armee im 2. Weltkrieg (
- 1900)
- 5. Mai: Irmgard Keun, deutsche Schriftstellerin (
- 1905)
- 10. Mai: Peter Weiss, Schriftsteller, Maler, Graphiker (
- 1916)
- 12. Mai: Humphrey Searle, englischer Komponist und Schüler von Anton von Webern (
- 1915)
- 13. Mai: Věra Suková, tschechoslowakische Tennisspielerin (
- 1931)
- 19. Mai: Reinhard Karl, deutscher Alpinist, Fotograf und Schriftsteller (
- 1946)
- 20. Mai: Merle Antony Tuve, US-amerikanischer Physiker und Geophysiker (
- 1901)
- 22. Mai: Cevdat Sunay, türkischer Politiker und General (
- 1899)
- 30. Mai: Albert Norden, deutscher Politiker (
- 1904)
- 1. Juni: Art Pepper, US-amerikanischer Altsaxophonist (
- 1925)
- 2. Juni: Herbert Quandt, deutscher Industrieller (
- 1910)
- 3. Juni: Sergej Artenjewitsch Balassanjan, sowjetischer Komponist (
- 1902)
- 3. Juni: Günther Steines, deutscher Leichtathlet (
- 1928)
- 5. Juni: Roger Bonvin, Schweizer Politiker (
- 1907)
- 10. Juni: Rainer Werner Fassbinder, deutscher Regisseur, Filmproduzent und Bühnenautor (
- 1945)
- 12. Juni: Karl von Frisch, Biologe, Zoologe, Nobelpreisträger (
- 1886)
- 13. Juni: Ricardo Paletti, Rennfahrer aus San Marino (
- 1958)
- 13. Juni: Chalid ibn Abd al-Aziz, König von Saudi-Arabien (
- 1912)
- 16. Juni: James Honeyman-Scott, britischer Gitarrist, Mitglied der Pretenders (
- 1956)
- 17. Juni: Roberto Calvi, italienischer Banker (
- 1920)
- 18. Juni: Djuna Barnes, US-amerikanische Schriftstellerin (
- 1892)
- 18. Juni: Curd Jürgens, deutscher Bühnen- und Filmschauspieler (
- 1915)
- 18. Juni: John Cheever, US-amerikanischer Schriftsteller (
- 1912)
- 24. Juni: Jakob Streitle, deutscher Fußballspieler (
- 1916)
- 24. Juni: Paul Benthien, deutscher Tischtennisspieler (
- 1914)
- 26. Juni: Alexander Mitscherlich, deutscher Arzt, Psychoanalytiker und Schriftsteller (
- 1908)
- 26. Juni: Alfredo Marceneiro, Lissaboner Fado-Sänger (
- 1891)
- 28. Juni: Adolf Portmann, Schweizer Zoologe und Naturphilosoph (
- 1897)
- 29. Juni: Henry King, US-amerikanischer Filmregisseur (
- 1886)
- 29. Juni: Bernhard Rogge, deutscher Marineoffizier (
- 1899)
- 3. Juli: Annibale Bugnini, katholischer Geistlicher (
- 1912)
- 9. Juli: Kai Warner, deutscher Musiker (
- 1926)
- 10. Juli: Karl Hein, deutscher Leichtathlet (
- 1908)
- 10. Juli: Maria Jeritza, österreichische Kammersängerin (Sopran) (
- 1887)
- 13. Juli: Barbara Allen Rainey, US-amerikanische Piloin und erste Pilotin der US-Streitkräfte (
- 1948)
- 15. Juli: Otto von Rohr, deutscher Opernsänger (
- 1914)
- 16. Juli: Patrick Dewaere, französischer Schauspieler (
- 1947)
- 16. Juli: Charles Robert Swarts, südafrikanischer Politiker (
- 1894)
- 18. Juli: Roman Ossipowitsch Jakobson, Philologe, Linguist und Semiotiker (
- 1896)
- 19. Juli: David Frankfurter, jüdischer Medizinstudent in Bern und Attentäter Wilhelm Gustloffs (
- 1909)
- 20. Juli: Okot p'Bitek, ugandischer Dichter, Lehrer und Ethnologe (
-

Tórshavn

Tórshavn [] (auf
färöisch oft kurz: Havn; dänisch: Thorshavn) ist die Hauptstadt der Färöer, und liegt an der Ostküste Streymoys. Es ist die politische, wirtschaftliche und geistige Metropole des Landes und bietet weit mehr Infrastruktur, als man in einer vergleichbar großen mitteleuropäischen Kleinstadt erwarten würde. Die Stadt bezeichnete sich früher oft als die kleinste Hauptstadt der Welt, was aber schon mit Hinblick auf Nuuk (Grönland) nicht korrekt ist. Scherzhaft nennt man Tórshavn auch den Nabel der Welt (Zitat William Heinesen). Bekanntestes Motto der Stadt ist Tann deiliga Havn (das schöne Tórshavn), was zum Beispiel auch ein Songtitel ist.

Name der Stadt

Der Name der Stadt kommt vom germanischen Gott Thor (färöisch: Tór) und dem skandinavischen Wort für Hafen, havn, heißt also wörtlich: "Thors Hafen". Tórshavn wird von den Färingern meist nur Havn [] genannt, also einfach »Hafen«. Das Stadtwappen zeigt den Thorshammer Mjölnir und kündet so von der vorchristlichen Gründungszeit des Ortes.

Geografie, Klima

Tórshavn liegt geografisch im Zentrum des Archipels an der südlichen Ostküste der größten Insel Streymoy auf 62° nördlicher Breite und 6° 45' westlicher Länge. Die östlich vorgelagerte Insel Nólsoy bildet einen zusätzlichen Schutz für den natürlichen Hafen der Stadt. Das zusammenhängende urbane Siedlungsgebiet der Stadt umfasst die Orte Argir im Süden und Hoyvík im Norden und hatte am 31. Dezember 2002 genau 17.064 Einwohner. Die Kommune Tórshavn erstreckt sich über diverse weitere Nachbarorte mit etwa 1.400 zusätzlichen Einwohnern (siehe dort). Nordwestlich der Stadt erhebt sich der 347 Meter hohe Berg Húsareyn, südwestlich der 350 Meter hohe Kirkjubøreyn.

Geschichte

Im Jahre 1075 wurde die Stadt erstmals urkundlich erwähnt. Das Thing auf der hier gelegenen Halbinsel Tinganes geht aber wahrscheinlich auf ca. 850 zurück. Im Jahr 1000 wurde auf dem Thing aufgrund der Missionarsarbeit des Sigmundur Brestisson das Christentum angenommen, wie die Färingersaga erzählt. Ab 1271 wurde die norwegische Herrschaft mit einem Handelsmonopol über die Färöer errichtet. Die Handelsvertreter ließen sich in der Folge Tórshavn nieder. Unter Bischof Erlendur wurde hier die Munkastovan errichtet. 1580 wurde zum Schutz vor Piraten die Festungsanlage Skansin erbaut. 1673 vernichtete ein Großbrand weite Teile von Tinganes. Wertvolle Dokumente fielen den Flammen zum Opfer. Erst mit dem Rybergs Handel entwickelte sich Tórshavn dann Ende des 18. Jahrhunderts zu einer Stadt im eigentlichen Sinne. 1866 wurde die Kommune Tórshavn gebildet und damit die erste Bürgerversammlung des Ortes. Seitdem ist Havn offiziell die Hauptstadt der Färöer. Am 1. Januar 1909 bekam die Stadt den Status einer dänischen Handelsstadt zugesprochen. 1927 wurde der Tórshavner Hafen ausgebaut und mit einer großen Kaimauer versehen. Seitdem hat Tórshavn einen richtigen Seehafen. 1974 wurde Hvítanes eingemeindet. Hoyvík folgte 1978, Argir 1997, Kollafjørður 2001 und 2005 schließlich die Kommunen Nólsoy, Hestur und Kirkjubøur.

Bevölkerungsentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl der Stadt (ab 1975 Kommune) Tórshavn (ab 1989 zum 31. Dezember):

Wirtschaft und Verkehr

Tórshavn ist der wichtigste Handels- und Fährhafen der Färöer und damit eine internationale Verkehrsdrehscheibe. Es ist Heimathafen der Norröna, einer hochmodernen Autofähre, die unter anderem nach Dänemark und Island fährt. Gelegentlich kommen hier auch Kreuzfahrtschiffe vorbei. Der regionale Fährverkehr nach Nólsoy und Suðuroy wird von Strandfaraskip Landsins abgewickelt. Der Verkehr nach Hestur und Sandoy läuft inzwischen über den Landweg nach Gamlarætt an der Westküste, von wo sich die Passage zur See erheblich verkürzt hat. Atlantic Airways bietet eine Hubschrauberlinie u.a. zum Flughafen Vágar, nach Klaksvík und der Insel Koltur an. In Tórshavn, das sich über ein relativ weites Areal erstreckt, verkehren mehrere Stadtbuslinien. Von hier aus fahren auch Überlandbusse, z.B. durch den 2002 eröffneten Vágartunnel zum Flughafen Vágar (Fahrtzeit 1 Stunde). Im Hafen befindet sich der Hauptstandort des färöischen Werftenverbundes Tórshavnar Skipasmiðja.

Verwaltung

Tórshavnar Skipasmiðja Mitten im Hafen befindet sich die Halbinsel Tinganes mit dem Løgting, einem der ältesten bis heute bestehenden Parlamente der Welt, und der färöischen Landesregierung. Die Reichsombudsschaft auf den Färöern hat ihren Sitz im Stadtzentrum und vertritt das Königreich vor Ort. Die Stadtverwaltung von Tórshavn (Weblink siehe Kasten oben) bietet folgende, für Besucher relevante, Dienste an:
- Monatskarten für die Stadtbusse (Passfoto erforderlich)
- Stadtbücherei in der Fußgängerzone
- Schwimmhalle beim Sportzentrum Gundadalur
- Jugendzentrum Margarinfabrikkin als Treffpunkt zum Musizieren und Spielen
- Galerie Smiðjan für Hobbykünstler, die gerne ausstellen möchten

Sehenswürdigkeiten

Königreich 1940-1945]]
- Zur Ólavsøka am 28. und 29. Juli eines jeden Jahres ist hier das bedeutendste Volksfest des Landes. In dieser Zeit befinden sich die meisten Besucher in der Stadt.
- Die Halbinsel Tinganes mit ihren engen Gassen bildet den ältesten Teil der Stadt.
- Am Ostufer des Hafens steht die alte Festung Skansin mit ihrem charakteristischen Leuchtturm.Skansin
- Die Tórshavner Domkirche wurde 1788 erbaut und beherbergt ein Altarbild von 1647.
- Im Stadtzentrum befindet sich die Fußgängerzone Niels Finsensgøta als Ladenzeile. Dort sind auch die Stadtbibliothek und einige Buchläden. Nach 5-10 Minuten Fußweg erreicht man das Einkaufszentrum SMS, welches einem mittelgroßen Einkaufszentrum einer europäischen Großstadt entspricht.
- Der Tórshavner Stadtpark ist der einzige "Wald" auf den Färöern.
- Direkt am Stadtpark liegt die katholische Marienkirche, ein modernes Kleinod aus Stein, Glas und Kupfer mit Glasmalereien von Tróndur Patursson. Tróndur Patursson]
- Das Kunstmuseum der Färöer beheimatet die größte Sammlung färöischer Kunst.
- Etwas weiter nördlich liegt das Haus des Nordens, es ist nicht nur das Kultur- und Kongresszentrum der Färöer, sondern auch ein architektonisches Highlight.
- Tórsvøllur ist das Stadion, wo der färöische Fußball seinen bekanntesten Platz hat.
- Kneipen in der in Deutschland üblichen Form sind eher selten. Alkohol war bis 1992 auf den Färöern stark reglementiert. Leichtbier ist frei verkäuflich. Stärkeres Bier und sonstige alkoholische Getränke sind nur in den staatlichen Wein- und Spirituosenmonopolhandlungen sowie in Restaurants etc. mit Schankerlaubnis erhältlich. Klassiker sind der Klubbin und das (zur Zeit geschlossene) Vertshúsið Restorff (eigene Brauerei).
- Die besten Restaurants sind das Hotel Føroyar (etwas oberhalb der Stadt mit prominenter Aussicht), das traditionsreiche Hotel Hafnia mitten im Zentrum, und das Merlot (alle Drei-Sterne-Restaurants). Hotel Hafnia

Umgebung

Hotel Hafnia
- Direkt vor Tórshavn liegt die kleine autofreie Insel Nólsoy mit ihrem malerischen Hafen. Mehrmals täglich verkehrt eine Personenfähre dorthin.
- Westlich von Tórshavn gelangt man (per Bus oder leichtem Wanderweg) in den kulturhistorisch bedeutendsten Ort der Färöer: Kirkjubøur mit seiner Dom-Ruine und dem ältesten Haus, welches aus der Wikingerzeit stammt, heute ein Museum.
- Etwas oberhalb der Stadt liegt das renommierte Hotel Føroyar an der alten Ausfallstraße 10 in Richtung Norden über die Berge. Von hier genießt man einen Ausblick über die ganze Stadt.
- Heute benutzen Autofahrer, die in den Norden fahren wollen, aber die bequemere Straße 50 an der Westküste über Hvítanes und den Tunnel hinter Kaldbaksbotnur.

Persönlichkeiten

Symphonieorchester von 1987]] In Tórshavn geboren sind:
- Jónas Broncks, (16. Jahrhundert) lange Zeit vermuteter Namensgeber der Bronx (US-Staat New York)
- Niels Ryberg Finsen (1860-1904), Medizinnobelpreisträger 1903
- Janus Djurhuus (1881-1948), Schriftsteller
- William Heinesen (1900-1991), Schriftsteller, Grafiker
- Janus Kamban (1913), Bildhauer
- Ingálvur av Reyni (1920), Maler
- Jákup Pauli Gregoriussen (1932), Architekt, Grafiker, Autor
- Zacharias Heinesen (1936), Maler
- Bárður Jákupsson (1943), Maler, Kulturhistoriker
- Annika Hoydal (1945), Sängerin, Schauspielerin, Komponistin
- Katrin Ottarsdóttir (1957), Filmemacherin
- Hildigunn Eyðfinnsdóttir (1975), Schauspielerin

Literatur

Im Aufbau
- William Heinesen und John Davidsen: Tann deiliga Havn. Zeichnungen von Ingálvur av Reyni. Tórshavn: H.N. Jacobsens Bokahandil, 1953; 2. Auflage 1986 (auf Färöisch: 78 Seiten)
- William Heinesen: Fortællinger fra Thorshavn / i udvalg og med forord af Erik Vagn Jensen. Kopenhagen: Gyldendal, 1974 (auf Dänisch, 15 Erzählungen, 2. Auflage, 267 Seiten) ISBN 87-00-78402-8.
- Jákup Pauli Gregoriussen: Tórshavn vár miðstøð og borg II: tekningar úr Havn. Velbastað: Forlagið í Støplum, 2000. ISBN 99918-914-4-7 (104 S., Zeichnungen aus Tórshavn, darunter 85 Farbzeichnungen, 2. Band. Zusammenfassungen auf Dänisch und Englisch)
- Jens Pauli A. Nolsøe: Havnar søga 1. Tórshavn: Tórshavnar Býráð, 2004. (Stadtgeschichte Band 1, 348 Seiten, Bilder) ISBN 99918-62-01-3.
- Jens Pauli A. Nolsøe: Havnar søga 2. Tórshavn: Tórshavnar Býráð, 2004. (Stadtgeschichte Band 2, 301 Seiten, Bilder) ISBN 99918-62-02-1

Weblinks


- [http://www.visittorshavn.fo Touristinformation Tórshavn]
- [http://www.faroeislands.dk/pages/TorshavnIndex.htm Faroeislands.dk - Tórshavn] (private Website, englisch)
- [http://www.portal.fo/cam/webcam.php?kamera=89 Webcam im Hafen]
- [http://www.bio.fo bio.fo - Kinoprogramm in Tórshavn] (meist englisch mit dänischen Untertiteln, Website auf färöisch)
- [http://svimjihollin.fo Svimjihollin.fo - Schwimmhalle] (färöisch, aber übersichtlich mit Öffnungszeiten und Preisen) Torshavn Torshavn Torshavn
-
Kategorie:Streymoy

Tvøroyri

Tvøroyri [] (dänischer Name: Tverå) ist der Hauptort von Suðuroy (Färöer). Die gleichnamige färöische Kommune ist mit ca. 2.000 Einwohnern die größte auf Suðuroy und viertgrößte des gesamten Archipels.
- Einwohner: 1.195 (Stand: 31. Dezember 2002 - nur der eigentliche Ort)
- Postleitzahl: FO-800
- Kommune: Tvøroyrar kommuna
- Fußballverein: TB Tvøroyri

Überblick

TB Tvøroyri Tvøroyri hat einen Fischerei- und Handelshafen und eine gute Infrastruktur als Hauptort der Insel. Unter anderem befinden sich hier ein Hotel, Lokalmuseum und das Krankenhaus von Suðuroy. Tvøroyri gehört zu den Orten auf den Färöern, die keine Straßennamen haben. Heute bildet es mit den benachbarten Orten Trongisvágur und Froðba ein lokales Ballungszentrum entlang des schützenden Fjords Trongisvágsfjørður. Tvøroyri ist der jüngste Ort auf Suðuroy. Es entstand erst 1836 nachdem der dänische Monopolhandel hier einen Laden errichtete. Sehenswürdigkeiten sind die charakteristische Kirche und die hinter ihr emporragenden Säulenbasalte ([http://www.psp-info.dk/faroe/IMAGES/Tvaeraa/Soejlebasaltklipper.JPG Foto]). Diese Formationen sind in dieser Art ungewöhnlich für die Färöer.

Hafen und Verkehr

Der Hafen von Tvøroyri liegt geschützt im Trongisvágsfjørður und hat eine Tiefe von 7 Metern. Er ist neben dem von Vágur der wichtigste Hafen von Suðuroy. 13 Schiffe mit einer Gesamttonnage von 4.243 Bruttoregistertonnen haben hier ihren Heimathafen. Zwölf davon sind Fischereifahrzeuge (Stand 2002). Gemessen an der Flotte ist der Hafen von Tvøroyri der fünftwichtigste des Nordatlantik-Archipels. Hier legt als wichtige regionale Verkehrsanbindung täglich die Autofähre Smyril an, die Tvøroyri mit der Hauptstadt Tórshavn verbindet. Die Fähre dient nicht nur dem Personenverkehr, sondern durch sie wird auch der Handel mit der Außenwelt abgewickelt. Die in die Jahre gekommene Fähre soll 2004 durch eine hochmoderne Nachfolgerin gleichen Namens abgelöst werden.

Bevölkerungsentwicklung

Einwohnerzahlen der Gemeinde Tvøroyri jeweils zum 31. Dezember.
- 1989: 2.122
- 1995: 1.831
- 2001: 1.837
- 2002: 1.867

Persönlichkeiten

Der Ministerpräsident der Färöer, Jóannes Eidesgaard, stammt aus Tvøroyri und war hier lange Lehrer. Nun wohnt er in der Hauptstadt Tórshavn. Einer seiner Vorgänger stammt