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Guatemala-Stadt

Guatemala-Stadt

Guatemala-Stadt (spanisch Ciudad de Guatemala, offiziell La Nueva Guatemala de la Asunción) ist die Hauptstadt des mittelamerikanischen Staates Guatemala.

Geschichte

Die früheste Besiedlung durch die Maya erfolgte vor mehr als 2000 Jahren. Die Ruinen dieser Siedlung (Kaminal Juyú) können heute in einer Parkanlage im Stadtzentrum besichtigt werden. Während der spanischen Kolonialzeit entstand hier ab 1620 um ein Kloster (El Carmen) eine kleine Stadt. Nachdem die alte Hauptstadt Antigua Guatemala am 26. Juli 1773 einem Erdbeben zum Opfer fiel, wurde am 27. September 1775 Guatemala-Stadt als neue Hauptstadt des spanischen Kolonialgebietes in Mittelamerika gegründet. Heute ist Guatemala-Stadt mit ca. 2,5 Millionen Einwohnern sowohl die größte Stadt Guatemalas als auch ganz Mittelamerikas.

Sehenswürdigkeiten

Mittelamerika
- Museo Ixchell (indianische Textilien)
- Museo Popol Vuh (prä-kolumbianische Kunst)
- Kaminal Juyú (Ruinen einer prä-kolumbianischen Siedlung)
- Torre del Reformador

Söhne und Töchter der Stadt


- José Escolástico Andrino, salvadorianischer Komponist
- Miguel Angel Asturias, guatemaltekischer Schriftsteller, Diplomat, Nobelpreisträger für Literatur
- Óscar Berger Perdomo, guatemaltekischer Politiker und Präsident Guatemalas
- Emilio Arenales Catalán, guatemaltekischer Politiker
- Antonio José de Irisarri, Erster Director Supremo von Chile (1814)
- Rodolfo Quezada Toruño, Erzbischof von Guatemala und Kardinal
- Jorge Ubico Castañeda, guatematekischer Präsident und Diktator von 1931-1944 Kategorie:Hauptstadt in Mittelamerika Kategorie:Ort in Guatemala ja:グアテマラシティ ko:과테말라 시

Mittelamerika

Mittelamerika umfasst die Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika sowie die Westindischen Inseln und gehört geologisch und geographisch bis zur Landenge von Tehuantepec zum Kontinent Nordamerika. Historisch gesehen kann Mittelamerika aber auch als eigenständiger Kontinent betrachtet werden. Das Festland Mittelamerikas zwischen dem (Isthmus) von Tehuantepec und dem Isthmus von Darién an der Grenze zwischen Panama und Kolumbien bezeichnet man als Zentralamerika. Auf der Landbrücke wird überwiegend Spanisch gesprochen. Einzige Ausnahme ist das englischsprachige Belize. Auf den Inseln der Karibik werden Englisch, Französisch, Spanisch und Niederländisch gesprochen. Die Bewohner Mittelamerikas stammen von den einheimischen Indianern (auf dem Festland - die karibischen Ureinwohner sind fast ausgerottet), den eingewanderten Europäern und afrikanischen Sklaven ab.

Staaten auf dem Isthmus

Die Staaten auf dem Isthmus sind (von Norden nach Süden):
- der südlichste Teil Mexikos
- Belize
- Guatemala
- Honduras
- El Salvador
- Nicaragua
- Costa Rica
- Panama

Karibische Staaten

In der Karibik befinden sich die folgenden Staaten:
- Antigua und Barbuda
- Bahamas, eigentlich nicht Teil der Karibik
- Barbados
- Dominica
- die Dominikanische Republik (Insel Hispaniola)
- Grenada
- Haiti (Insel Hispaniola)
- Jamaika
- Kuba
- St. Kitts und Nevis
- St. Lucia
- St. Vincent und die Grenadinen
- Trinidad und Tobago

Abhängige Gebiete

Außerdem liegen in der Karibik die folgenden abhängigen Gebiete:
- Amerikanische Jungferninseln (USA)
- Anguilla (Vereinigtes Königreich)
- Aruba (Niederlande)
- Britische Jungferninseln (Vereinigtes Königreich)
- Guadeloupe (Frankreich)
- Kaimaninseln (Vereinigtes Königreich)
- Martinique (Frankreich)
- Montserrat (Vereinigtes Königreich)
- Niederländische Antillen (Niederlande)
- Puerto Rico (USA)
- Turks- und Caicosinseln (Vereinigtes Königreich), eigentlich nicht Teil der Karibik Siehe auch: Portal:Mittelamerika, Mercado Común Centroamericano, Geschichte Mittelamerikas Kategorie:Kontinent ja:中央アメリカ ko:중앙아메리카 simple:Central America zh-min-nan:Tiong Bí-chiu

Maya

] Die Maya sind ein Indianervolk in Mittelamerika, das insbesondere aufgrund des von ihnen in Teilen Mexikos und Mittelamerika gegründeten Reiches bekannt ist. Heute leben die Maya auf der Yucatán-Halbinsel sowie in Belize, Guatemala und Honduras.

Kulturgeschichte

Honduras

Vorklassische Zeit

Erste den Maya zugerechnete archäologische Funde aus Cuello (Belize) werden auf etwa 2000 v. Chr. datiert. Von diesem Ursprungsort aus wird eine Aufspaltung und Bewegung nach Norden (Golf von Mexiko) angenommen, wo dann etwa 500 v. Chr. erstmals Siedlungsbauten und steinerne Tempel nachgewiesen werden. Zu den ersten großen Städten der Maya gehört Nakbe im heutigen Guatemala, das seine Glanzzeit zwischen 800 und 400 v. Chr. hatte. Ebenfalls in der vorklassischen Zeit wurde Lamanai gegründet, das mit einer permanenten Besiedlungszeit von etwa 3000 Jahren zu den am längsten genutzten Mayastädten gehört. Ca. 1000 v. Chr. wurde Cahal Pech besiedelt und blieb es bis ca. 700 n. Chr.

Klassische Zeit

Die Maya-Zivilisation umfasste eine Reihe von Stadtstaaten, die jeweils einen eigenen Herrscher und ihm untergebene Verwalter hatte. Berühmt sind die Maya für ihre Mathematik und für ihren hoch entwickelten Kalender. Sie schrieben in Hieroglyphen. Die heute bekannteste Ruinenstadt, Chichén Itzá, wurde um das Jahr 400 herum gegründet. Gut 100 Jahre später entstanden Copán, Yaxchilán, Palenque und Oxkintok. Mit der Ausbreitung über die ganze Yucatán-Halbinsel erreichte die Hochkultur der Maya ihre Blütezeit, während derer auch Uxmal und Coba gegründet wurden. Weitere wichtige Städte waren Tikal, Calakmul, Bonampak und Quirigua. Viele Städte waren durch Dammstraßen miteinander verbunden. Die Städte hatten teilweise mehr als 10.000 Einwohner und waren damit größer als die größten Städte des damaligen Mitteleuropas. Wichtige Errungenschaften sind der Anbau von Mais, die Entwicklung des sehr präzisen Maya-Kalenders und der Maya-Schrift. Die Schrift, obwohl auf Bildsymbolen basierend, war jedoch mehr als eine reine Ideogrammschrift. Das Kunsthandwerk (Bearbeitung von Stein, Keramik, Holz, Textilien) und Malerei waren hoch entwickelt, Metallverarbeitung (Gold) spielte nur für rituelle Zwecke eine Rolle, nicht für die Werkzeugherstellung. In den Städten gab es bis zu 65 m hohe Stufenpyramiden, Paläste und Ballspielplätze. Siehe auch Liste der Pyramiden. Das ausgehende 9. Jahrhundert sah den Niedergang der Kultur. Städte wurden verlassen, die Bewässerungssysteme verfielen. Die Vermutung, dass Klimaschwankungen und insbesondere Dürren für den Untergang der Hochkultur verantwortlich gewesen seien, hat durch den Nachweis verminderter Niederschläge im 9. und 10. Jahrhundert in Venezuela unter Leitung des Geologen Gerald Haug im Jahre 2003 Auftrieb erhalten.

Maya-Zentren der Klassik


- Bonampak
- Calakmul
- Caracol
- Xunantunich
- Lubaantun
- Copán
- Dos Pilas
- Nakum
- Naranjo
- Palenque
- Piedras Negras
- Rio Azul
- Tikal
- Yaxchilán
- Yaxha

Nachklassische Zeit

Yaxha In der Architektur der Maya kamen nun vermehrt toltekische Einflüsse auf. Die neue Großmacht wurden die Azteken in Zentralmexiko. Einen letzten Schlag mussten die verbleibenden Maya 1511 hinnehmen, als sie durch Ankunft der Spanier endgültig ihre Eigenständigkeit verloren. Gleichwohl hielten sie sich länger unabhängig als die Azteken. Das letzte Maya-Reich Tayasal wurde erst um 1697 von den Spaniern unterworfen. Ab 1847 rebellierten die Nachkommen der Maya im so genannten Kastenkrieg gegen die Autorität des mexikanischen Staates und installierten eine Hauptstadt in Chan Santa Cruz, das erst 1901 von der mexikanischen Armee erobert werden konnte. Heute leben noch ca. 4,2 Millionen Maya.

Maya-Zentren der Postklassik


- Coba
- Chichén Itzá
- Ek Balam
- Mayapan
- Tulúm
- Uxmal
-

Maya-Forscher


- John Lloyd Stephens
- Frederick Catherwood
- Johann Friedrich Graf von Waldeck
- Teobert Maler

Siehe auch

Diego de Landa, Vigesimalsystem, Indigene Völker Mittelamerikas und der Karibik, Maya-Gewölbe, Maya-Ziffern, Kristallschädel, Popol Vuh (Buch)

Literatur


- Grube, Nikolai: Maya, Gottkönige im Regenwald, Könemann, Köln 2000. ISBN 382901564X
- Laughton, Timothy: Die Lebenswelt der Maya, Bechtermünz, Augsburg 1999. ISBN 3828907199
- Riese, Berthold: Die Maya, C.H. Beck, München 2004. ISBN 3406462642
- Schele, Linda; Freidel, David: Die unbekannte Welt der Maya, Albrecht Knaus, München 1991. ISBN 3-8135-6342-1

Weblinks


- [http://www.sven-gronemeyer.de/schrift.htm Das Schriftsystem der Maya]
- [http://mayaruins.com/ Bilder von Maya-Ruinen (englisch)]
- [http://www.mayaweb.nl/ Mayaweb: Culture and History of the Ancient Maya (Dutch and English website)]
- [http://www.famsi.org FAMSI (englisch und spanisch)]
- [http://www.wayeb.org WAYEB - Europäische Mayanisten-Vereinigung] Kategorie:Maya Kategorie:Indigene Völker ja:マヤ文明 ms:Maya

Antigua Guatemala

Antigua Guatemala ist die alte Hauptstadt von Guatemala, der Name der am 10. März 1543 gegründeten Stadt bedeutet „die alte Stadt Guatemala“. Antigua Guatemala war die Hauptstadt der spanischen Kolonien in Mittelamerika, die Konquistadore nannten sie La Muy Noble Y Muy Leal Ciudad de Santiago de los Caballeros de Goathemala. Nach einem schweren Erdbeben 1773 fast vollständig zerstört, wurde sie als Hauptstadt von Guatemala-Stadt abgelöst. Die Stadt mit 31.800 Einwohnern (2000) ist heute Weltkulturerbe. Antigua ist hauptsächlich von touristischem Interesse. Die Stadt ist zwar immer noch von den zahlreichen Erdbeben gezeichnet, weist aber trotzdem ein schönes koloniales Stadtbild auf, in dem sich zahlreiche Hotels, Restaurants, Geschäfte und Sprachschulen finden. Ein kultureller Höhepunkt in Antigua Guatemala sind die prachtvollen Prozessionen in der Osterwoche (Semana Santa). Eine weitere Attraktion sind die in Sichtweite gelegenen Vulkane (Volcán de Agua, Acatenango und Fuego, von denen der Fuego noch aktiv ist. Kategorie:Ort in Guatemala Kategorie:Weltkulturerbe

26. Juli

Der 26. Juli ist der 207. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 208. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 158 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1529 - Karl I. von Spanien erlaubt Francisco Pizarro einen Feldzug gegen das Inkareich und ernennt ihn zum Generalkapitän und künftigen Statthalter von Peru.
- 1581 - Die Niederlande erklären ihre Unabhängigkeit von Spanien.
- 1847 - Liberia erreicht die Unabhängigkeit von England.
- 1866 - Preußen und Österreich schließen den Vorfrieden von Nikolsburg. Die dabei ausgehandelten Friedenspräliminarien werden im Prager Frieden (Deutscher Krieg) weitestgehend bestätigt.
- 1882 - Richard Wagners Oper "Parsifal" wird am Bayreuther Festspielhaus uraufgeführt.
- 1936 - Die Achsenmächte entscheiden, zu Gunsten Francos in den Spanischen Bürgerkrieg einzugreifen.
- 1945 - Winston Churchill, britischer Premierminister, gibt nach einer verlorenen Unterhauswahl seinen Rücktritt bekannt.
- 1947 - Inkrafttreten des National Security Act in den USA. Darin sind vorgesehen die Gründung des US-Verteidigungsministeriums, der United States Air Force und der Central Intelligence Agency.
- 1952 - Das "Komitee der freien Offiziere" unter General Ali Muhammad Nagib stürzt in Ägypten König Faruq.
- 1953 - Auf Kuba unternimmt eine Guerillatruppe unter der Führung des Rechtsanwalts Fidel Castro einen (fehlgeschlagenen) Angriff auf die Moncada-Kaserne von Santiago de Cuba.
- 1956 - Ägypten verstaatlicht den Sueskanal.
- 1957 - Durch das Bundesbankgesetz wird die Deutsche Bundesbank eingerichtet.
- 1965 - Malediven, volle Unabhängigkeit als Mitglied des Commonwealth.
- 1971 - Start von Apollo 15.
- 1978 - Das Landgericht Hamburg weist die Sexismus-Klage von Alice Schwarzer ab. : - In London wird Louise Joy Brown geboren und ist damit das erste, durch künstliche Befruchtung außerhalb des Mutterleibes gezeugte Baby.
- 1986 - Mit dem Anti-WAAhnsinns-Festival in Burglengenfeld erreichen die Proteste gegen die geplante Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) im bayerischen Wackersdorf ihren Höhepunkt.
- 1994 - Lennart Meri, Estland, und Boris Jelzin, Russland, unterzeichnen in Moskau das Abkommen über den Abzug der russischen Truppen in Estland.
- 1994 - Hessen löst als erstes deutsches Bundesland Ozonalarm aus.
- 1998 - In Lassing (Österreich) wird der verschüttete Bergmann Georg Hainzl nach 9 Tagen lebend geborgen.
- 1998 - Erste eigene Nationalwahlen in Kambodscha.
- 2000 - Nambariin Enkhbayar wird Regierungspräsident der Mongolei.
- 2000 - In Rom wurde das dritte Geheimnis von Fátima veröffentlicht – mit 40-jähriger Verspätung.
- 2005 - Erstmals startet 2 1/2 Jahre nach dem Columbia (Raumfähre)-Unglück mit der Discovery wieder ein bemanntes Space Shuttle in den Weltraum

Kultur


- 1709 - Uraufführung der Oper Desiderius, König der Langobarden von Reinhard Keiser am Theater am Gänsemarkt in Hamburg.
- 1710 - Uraufführung des Schäferspiels Aurora von Reinhard Keiser am Theater am Gänsemarkt in Hamburg.
- 1773 - Uraufführung der Oper L'infedeltà delusa (Liebe macht erfinderisch) von Joseph Haydn in Esterház.
- 1830 - Uraufführung der Oper Les Trois Cathérine von Adolphe Adam am Théâtre des Nouveautés in Paris.
- 1882 - Uraufführung der Oper Parsifal von Richard Wagner in Bayreuth.

Katastrophen


- 1932 - Das deutsche Marine-Segelschulschiff Niobe kentert in Höhe der Ostseeinsel Fehmarn in einer Sturmbö und reißt 69 Personen mit in die Tiefe.
- 1956 - Untergang der Andrea Doria vor New York.
- 1963 - Erdbeben der Stärke 6,0 in Skopje, Jugoslawien, etwa 1.100 Tote
- 1993 - Südkorea. Eine aus Seoul kommende Boeing 737 der Asiana Airlines prallt beim dritten Landeanflug auf Mokpo in schlechtem Wetter gegen einen Berg. Von 116 Menschen an Bord sterben 68.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1469 - Ferdinand II., König von Neapel
- 1678 - Joseph I. (HRR), Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
- 1782 - John Field, irischer Komponist und Pianist
- 1791 - Franz Xaver Wolfgang Mozart, österreichischer Komponist
- 1822 - Jakob Dubs, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1829 - Auguste Beernaert, belgische Politikerin und Regierungschefin
- 1842 - Alfred Marshall, einer der einflussreichsten Nationalökonomen seiner Zeit
- 1855 - Ferdinand Tönnies, deutscher Soziologe, Nationalökonom und Philosoph
- 1856 - George Bernard Shaw, irischer Dramatiker und Literatur-Nobelpreisträger
- 1865 - Philipp Scheidemann, sozialdemokratischer Politiker
- 1867 - Rohan Koda, japanischer Schriftsteller
- 1875 - Antonio Machado, spanischer Lyriker
- 1875 - Carl Gustav Jung, Schweizer Psychoanalytiker
- 1881 - Bernhard Bleeker, deutscher Bildhauer
- 1883 - Eberhard Arnold, deutscher Theologe, Philosoph, Pädagoge und Publizist
- 1892 - Auguste Beernaert, belgische Politikerin und Regierungschefin
- 1892 - Philipp Jarnach, deutscher Komponist und Musikpädagoge
- 1893 - George Grosz, deutscher Maler
- 1894 - Aldous Huxley, britischer Schriftsteller
- 1895 - Alfred Wickenburg, österreichischer Maler und Grafiker
- 1897 - Jakob Gapp, österreichischer Priester im Widerstand gegen das Nazi-Regime
- 1899 - Hermann Josef Wehrle, katholischer Priester und Widerstandskämpfer
- 1900 - Karl Berbuer, deutscher Schlagersänger
- 1902 - Albert Forster, Gauleiter der NSDAP und Reichsstatthalter in Danzig
- 1908 - Salvador Allende, chilenischer Politiker und Präsident
- 1911 - Lia Wöhr, deutsche Schauspielerin und Fernsehproduzentin
- 1919 - James Lovelock, Chemiker, Mediziner und Biophysiker
- 1919 - Angelo Felici, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1921 - Heinrich Graf von Einsiedel, deutscher Politiker und MdB
- 1922 - Blake Edwards, US-amerikanischer Filmregisseur, Schauspieler und Drehbuchautor
- 1922 - Gilberto Agustoni, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1922 - Chairil Anwar, indonesischer Dichter
- 1922 - Gerard Calvi, französischer Filmkomponist
- 1922 - Jason Robards, US-amerikanischer Schauspieler
- 1925 - Hans Bergel, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1926 - Ana María Matute, spanische Schriftstellerin
- 1927 - Janet Leigh, US-amerikanische Schauspielerin
- 1928 - Francesco Cossiga, italienischer Politiker
- 1928 - Tadeusz Baird, polnischer Komponist
- 1928 - Stanley Kubrick, US-amerikanischer Schriftsteller und Regisseur
- 1929 - Alexis Weissenberg, französischer Pianist
- 1932 - James Francis Stafford, emeritierter Erzbischof von Denver und ein Kardinal
- 1937 - Al Banks, US-amerikanischer Sänger
- 1938 - Lothar Böhme, deutscher Maler
- 1939 - John Howard, 25. Premierminister von Australien
- 1940 - Jürgen Kurbjuhn, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 1941 - Bobby Hebb, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1941 - Brenton Wood, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Neil Landon, britischer Sänger
- 1942 - Dobie Gray, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Vladimír Mečiar, slowakischer Politiker
- 1943 - Mick Jagger, englischer Musiker (Rolling Stones)
- 1944 - Hannelore Elsner, deutsche Schauspielerin
- 1945 - Helen Mirren, britische Schauspielerin
- 1946 - Erwin Huber, deutscher Politiker
- 1946 - Wolfgang Schneiderhan, Generalinspekteur der Bundeswehr
- 1949 - Roger Taylor, war der Schlagzeuger der Rockgruppe Queen
- 1949 - Thaksin Shinawatra, ist Ministerpräsident von Thailand seit dem
- 1950 - Duncan Mackay, britischer Musiker
- 1951 - Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, deutsche Politikerin und Bundesministerin
- 1952 - Heiner Brand, deutscher Handball-Bundestrainer
- 1953 - Felix Magath, deutscher Fußballtrainer
- 1954 - Mareike Carrière, deutsche Schauspielerin
- 1957 - Yuen Biao, chinesischer Schauspieler und Kindheitsfreund von Jackie Chan
- 1957 - Nana Visitor, US-amerikanische Schauspielerin
- 1959 - Kevin Spacey, US-amerikanischer Schauspieler
- 1964 - Sandra Bullock, US-amerikanische Schauspielerin
- 1973 - Kate Beckinsale, britische Schauspielerin
- 1975 - Ingo Schultz, deutscher Leichtathlet
- 1977 - Tanja Szewczenko, deutsche Eiskunstläuferin
- 1979 - Paul Freier, deutscher Fußballspieler
- 1979 - Ronny Ziesmer, deutscher Kunstturner

Gestorben


- 811 - Nikephoros I., byzantinischer Kaiser
- 1471 - Paul II., Papst
- 1625 - Johannes Piscator, deutscher Professor und reformierter Theologe
- 1753 - Georg Wilhelm Richmann, deutscher Physiker
- 1776 - Benedicta Margareta von Löwendal, deutsche Unternehmerin
- 1801 - Maximilian Franz von Österreich, Erzherzog von Österreich und Erzbischof von Köln
- 1806 - Karoline von Günderode, deutschsprachige Schriftstellerin
- 1863 - Sam Houston, US-amerikanischer Politiker und General
- 1866 - Ernst Helbig, Harzmaler und Wernigeröder Hofmaler
- 1869 - Carl Gustav Carus, Arzt, Maler und Naturphilosoph
- 1872 - Michele Carafa, italienischer Komponist von Opern
- 1876 - Karl Uschner, Übersetzer antiker Dichtungen
- 1920 - Dominikus Käser, Pfarrer
- 1925 - Bernhard Naunyn, deutscher Arzt (Internist und Krebsforscher)
- 1925 - Gottlob Frege, deutscher Mathematiker, Logiker und Philosoph
- 1926 - Ella Adaïewsky, russische Pianistin und Komponistin
- 1940 - Edmund Bursche, polnischer evangelischer Theologe, Kirchenhistoriker und Pfarrer
- 1941 - Benjamin Lee Whorf, US-amerikanischer Linguist
- 1941 - Henri Léon Lebesgue, französischer Mathematiker
- 1941 - Josephine Siebe, deutsche Schriftstellerin
- 1942 - Roberto Arlt, argentinischer Erzähler, Dramatiker und Journalist
- 1943 - Luis Barros Borgoño, chilenischer Politiker
- 1944 - Hubert Materlik, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und KPD-Politiker
- 1944 - Reza Schah Pahlavi, Schah von Persien
- 1952 - Eva Perón, genannt Evita, argentinische Politikerin
- 1972 - Joop Boutmy, niederländischer Fußballspieler
- 1983 - Adolf Exeler, deutscher Pastoraltheologe und Pfarrer
- 1983 - Charlie Rivel, spanischer Clown
- 1984 - Ed Gein, amerikanischer Serienmörder und Kannibale
- 1985 - Walter Richter, deutscher Schauspieler
- 1990 - Hans Aebli, Schweizer Pädagoge
- 1991 - Maria Treben, österreichische Autorin, Naturheilkunde, Alternativmedizin
- 1994 - Ernst Schröder, deutscher Schauspieler
- 1994 - Heinrich Drake, deutscher Bildhauer
- 1995 - Boy Lornsen, deutscher Bildhauer und Schriftsteller
- 1995 - Heinrich Heesch, deutscher Mathematiker
- 1995 - Laurindo Almeida, brasilianischer Jazz-Musiker
- 1997 - Kunihiko Kodaira, japanischer Professor der Mathematik
- 2001 - Peter von Zahn, Rundfunk- und Fernsehjournalist
- 2002 - Jutta Hecker, deutsche Schriftstellerin
- 2003 - Jürgen Brandt, deutscher General
- 2004 - Johann Nepomuk Glöggler, deutscher Unternehmer
- 2004 - Peter Herzog, deutscher Schauspieler

Feier- und Gedenktage


- Annentag (Anna, Heilige Anna)
- Joachim

Siehe auch

:25. Juli - 27. Juli :26. Juni - 26. August :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0726 ja:7月26日 ko:7월 26일 simple:July 26 th:26 กรกฎาคม

27. September

Der 27. September ist der 270. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 271. in Schaltjahren) - somit bleiben 95 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1529 - Die Belagerung Wiens durch die Osmanen beginnt.
- 1540 - Der Jesuiten-Orden wird durch die Bulle Regimini militantis Ecclesiae von Papst Paul III. anerkannt.
- 1788 - Erster Ballonflug über Berlin durch Jean-Pierre Blanchard
- 1804 - Josef Pichler führt im Auftrag des Erzherzog Johann von Österreich die Erstbesteigung des Ortlers durch.
- 1825 - Einweihung der ersten öffentlichen Eisenbahn der Welt zwischen Stockton und Darlington, (Großbritannien) erbaut von George Stephenson
- 1866 – Die Städte Ceneda und Serravalle in Venetien beschließen die Fusion zur neuen Stadt Vittorio (heute Vittorio Veneto).
- 1922 - Georg II. wird König von Griechenland.
- 1939 - In Nazi-Deutschland wird das Reichssicherheitshauptamt geschaffen.
- 1939 - Kapitulation Warschaus nach schweren Luftangriffen durch Nazi-Deutschland.
- 1940 - Der Dreimächtepakt zwischen Japan, Italien und dem Deutschen Reich wird auf Initiative Hitlers geschlossen.
- 1945 - Die erste Ausgabe des Berliner Tagesspiegels erscheint.
- 1955 - Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wird in Österreich staatlich anerkannt.
- 1960 - Die Schriftstellerin Christa Wolf beginnt mit der Aufzeichnung der Erlebnisse dieses Tages und setzt diese jährlich bis 2000 fort. 2003 erscheinen sie unter dem Titel Ein Tag im Jahr.
- 1961 - Sierra Leone wird Mitglied bei den Vereinten Nationen.
- 1973 - Die Sowjetunion startet das bemannte Raumschiff Sojus 12.
- 1978 - In Berlin erscheint die Nullnummer der linksalternativen Tageszeitung, der taz.
- 1978 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Finnland. In Kraft seit dem 25. April 1979.
- 1979 - In Bremen findet die Gründungsversammlung des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) statt.
- 1983 - Richard Stallman kündigt das GNU Projekt an. Er will ein Betriebssystem für Computer schreiben, das für jeden kostenlos ist.
- 1993 - Mazedonien wird Mitglied der IAEO (Internationale Atomenergiebehörde).
- 1998 - Wahlen zum 14. Bundestag der Bundesrepublik Deutschland. Helmut Kohl verliert die Wahl und Gerhard Schröder wird Kanzler.
- 1998 - In Schleswig-Holstein wird per Volksentscheid die Wiedereinführung der herkömmlichen Rechtschreibung beschlossen.
- 1999 - Auf einer Pressekonferenz wird der Zusammenschluss von VEBA und VIAG zum E.ON-Konzern angekündigt. Mit der Fusion entsteht der drittgrößte deutsche Konzern.
- 2001 - Bei einem Anschlag im Kantonalparlament von Zug (Schweiz) tötet ein Attentäter 14 Politiker mit einem Maschinengewehr.
- 2002 - Osttimor wird Mitglied der Vereinten Nationen.
- 2002 - Parlamentswahlen in Marokko
- 2002 - Entlassung der Regierung durch den Staatspräsidenten in São Tomé und Príncipe.

Katastrophen


- 1854 - Der amerikanische Schaufelrad-Passagierdampfer Arctic sinkt bei Neufundland nach einer Kollision. Dabei sterben etwa 350 Menschen, darunter alle Kinder an Bord.
- 1957 - Auf der Azoreninsel Faial bricht der Vulkan Capelinhos aus. Im Verlauf des Ausbruchs werden 300 Häuser vollständig zerstört, 2000 Menschen müssen umgesiedelt werden.
- 1959 - Fast 5000 Menschen sterben bei einem Taifun auf der japanischen Insel Honschu.

Wissenschaft


- 1822 - Der französische Gelehrte Jean Francois Champollion gibt bekannt, dass er das Geheimnis der ägyptischen Bilderschrift der Hieroglyphen gelüftet habe.
- 1905 - Der Aufsatz „Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energieinhalt abhängig?“ von Albert Einstein erscheint. In ihm steht die Formel E = mc² (Äquivalenz von Masse und Energie).

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1271 - Wenzel II., König von Böhmen und von Polen
- 1389 - Cosimo de Medici, Florentiner Bankier
- 1416 - Michael Beheim, deutscher Meistersänger
- 1533 - Stephan Báthory, König von Polen und Fürst von Siebenbürgen
- 1601 - Ludwig XIII., König von Frankreich
- 1630 - Michael Willmann, deutscher Barockmaler
- 1696 - Alfons Maria di Liguori, italienischer Jurist, Bischof und Ordensgründer
- 1719 - Abraham Gotthelf Kästner, deutscher Mathematiker
- 1724 - Anton Friedrich Büsching, deutscher Geograph
- 1772 - Antonio Casimir Cartellieri, deutscher Komponist
- 1772 - Sir Gordon Drummond, britischer General und Kolonialadministrator
- 1781 - Wilhelm I., König von Württemberg
- 1783 - Agustin de Iturbide, Kaiser von Mexiko
- 1792 - George Cruikshank, britischer Maler
- 1818 - Adolph Wilhelm Hermann Kolbe, deutscher Chemiker
- 1824 - Benjamin Apthorp Gould, US-amerikanischer Astronom
- 1840 - Alfred Mahan, US-amerikanischer Admiral
- 1862 - Louis Botha, erster Premierminister der Südafrikanischen Union
- 1864 - Andrej Hlinka, slowakischer Priester, Politiker und Nationalistenführer
- 1866 - Wacław Rolicz-Lieder, polnischer Lyriker
- 1867 - Giovanni Bonzano, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1871 - Grazia Deledda, italienische Schriftstellerin
- 1872 - Karl Scheurer, Schweizer Politiker (FDP), Bundesrat 1920-1929
- 1879 - Hans Hahn, österreichischer Mathematiker
- 1880 - Jacques Thibaud, französischer Violinist
- 1882 - Elly Ney, deutsche Pianistin
- 1894 - Otto Nagel, deutscher Maler
- 1894 - Joe Stöckel, bayerischer Komiker und Filmproduzent
- 1902 - Hans-Joachim Rehse, Richter am Volksgerichtshof
- 1904 - Koene Dirk Parmentier, niederländischer Luftfahrtpionier, Chefpilot der KLM
- 1907 - Maria Treben, österreichische Kräuterkundige und Autorin
- 1909 - Dietrich Keuning, deutscher SPD-Politiker, MdB 1949-1961
- 1910 - Elimar Freiherr von Fürstenberg, deutscher Politiker (Bayernpartei, später CSU), MdB 1949-1953
- 1918 - Martin Ryle, britischer Astrophysiker
- 1920 - William Conrad, US-amerikanischer Schauspieler und Sprecher
- 1922 - Arthur Penn, US-amerikanischer Regisseur
- 1927 - Adhemar Ferreira da Silva, brasilianischer Leichtathlet
- 1928 - Ariel Scharon, israelischer Ministerpräsident
- 1928 - Haro Senft, deutscher Filmregisseur und Produzent
- 1930 - Irma Holder, deutsche Schlagertexterin
- 1931 - Freddy Quinn, deutscher Sänger
- 1937 - Hans-Joachim Lauck, Minister für Schwermaschinen- und Anlagenbau in der DDR
- 1938 - Günter Brus, österreichischer Aktionskünstler und Maler
- 1940 - Rudolph Moshammer, deutscher Modemacher
- 1941 - Don Nix, US-amerikanischer Sänger, Songschreiber und Musikproduzent
- 1942 - Alvin Stardust, britischer Sänger
- 1942 - Rudy van Batenburg, niederländischer Franziskaner auf Mallorca
- 1943 - Randy Bachman, kanadischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1943 - Walter Riester, deutscher SPD-Politiker, Bundesarbeitsminister 1998-2002
- 1947 - Barbara Dickson, britische Sängerin und Schauspielerin
- 1951 - Meat Loaf, US-amerikanischer Sänger
- 1953 - Diane Abbott, erste schwarze Frau im Britischen Parlament
- 1958 - Shaun Cassidy, US-amerikanischer Sänger (Halbbruder von David Cassidy)
- 1960 - Patrick Lindner, deutscher Schlagersänger
- 1965 - Atze Schröder, deutscher Komiker
- 1965 - Maria Schrader, deutsche Schauspielerin
- 1969 - Tanja Kinkel, deutsche Schriftstellerin
- 1975 - Krzysztof Nowak, polnischer Fußballprofi
- 1976 - Francesco Totti, italienischer Fußballspieler
- 1981 - Mirjam Weichselbraun, österreichische Fernsehmoderatorin
- 1984 - Avril Lavigne, kanadische Sängerin
- 1986 - Natasha Thomas, dänische Sängerin

Gestorben


- 1091 - Judit von Backnang-Sulichgau, Markgräfin von Baden und Verona
- 1249 - Raimund VII. von Toulouse, Graf von Toulouse
- 1529 - Georg von der Pfalz, Bischof von Speyer
- 1557 - Go-Nara, 105. Kaiser von Japan
- 1590 - Urban VII., Papst im Jahr 1590
- 1651 - Maximilian I., Herzog und Kurfürst von Bayern
- 1659 - Andreas Tscherning, deutscher Lyriker und Literaturtheoretiker
- 1660 - Vinzenz von Paul, Heiliger und Ordensgründer
- 1700 - Innozenz XII., Papst von 1691 bis 1700
- 1832 - Karl Christian Friedrich Krause, deutscher Philosoph
- 1834 - Elisa Radziwill, erste Liebe des Kaisers Wilhelm I.
- 1852 - Johann Andreas Schmeller, Germanist und bayerischer Sprachforscher
- 1883 - Oswald Heer, Schweizer Paläontologe, Botaniker und Entomologe
- 1891 - Iwan Alexandrowitsch Gontscharow, russischer Schriftsteller
- 1915 - Kaspar von Zumbusch, deutscher Bildhauer
- 1917 - Edgar Degas, französischer Maler und Bildhauer
- 1921 - Engelbert Humperdinck, deutscher Komponist klassischer Musik
- 1940 - Julius Wagner-Jauregg, östrreichischer Mediziner und Nobelpreisträger
- 1944 - Aristide Maillol, französischer Bildhauer, Maler und Grafiker
- 1947 - Aimee Semple McPherson, Evangelistin der Pfingstbewegung
- 1953 - Hans Fritzsche, deutscher Journalist und NS-Propagandamitarbeiter
- 1954 - Maximilian von Weichs, deutscher Generalfeldmarschall des 2. Weltkriegs
- 1956 - Gerald Finzi, englischer Komponist
- 1956 - Mildred Didrikson Zaharias, US-amerikanische Leichtathletin und Golferin
- 1959 - Hans Grimm, deutscher Schriftsteller und Publizist
- 1960 - Herman Nohl, deutscher Pädagoge und Philosoph
- 1965 - Clara Bow, US-amerikanische Schauspielerin
- 1967 - Hilla von Rebay, elsässische Malerin
- 1968 - Maria Niggemeyer, deutsche Politikerin
- 1970 - Hermann Maas, christlicher Widerstandskämpfer, Theologe
- 1971 - Hermann Ehrhardt, deutschnationaler Militär- und Freikorpsführer
- 1972 - Rory Storm, britischer Sänger
- 1972 - Shiyali Ramamrita Ranganathan, indischer Mathematiker und Bibliothekar
- 1975 - Charlie Monroe, US-amerikanischer Musiker
- 1975 - Maurice Feltin, Erzbischof von Paris und Kardinal
- 1976 - Hans Burgeff, deutscher Botaniker und Universitätsprofessor
- 1979 - Jimmy McCulloch, britischer Musiker
- 1980 - Hans Czettel, SPÖ-Politiker und stellvertretender Landeshauptmann von Niederösterreich
- 1981 - Bronisław Malinowski, polnischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1981 - Robert Montgomery, US-amerikanischer Schauspieler
- 1986 - Cliff Burton, US-amerikanischer Musiker (Metallica)
- 1991 - Karl-Heinz Köpcke, Chefsprecher der Tagesschau
- 1992 - Hermann Neuberger, 7. Präsident des Deutschen Fußball-Bundes DFB
- 1993 - James H. Doolittle, US-amerikanischer Gerneral
- 1996 - Mohammed Nadschibullah, afghanischer Staatspräsident
- 1997 - Margot Mahler, deutsche Schauspielerin
- 1997 - Rolf Ulrici, deutscher Schriftsteller
- 2001 - Reno Nonsens, deutscher Komiker (Zum blauen Bock)
- 2003 - Donald O'Connor, amerikanischer Schauspieler
- 2003 - Friedrich Prinz, deutscher Historiker
- 2004 - Harry de Groot, niederländischer Komponist
- 2004 - Pieter Jan Leeuwerink, niederländischer Volleyballspieler
- 2004 - Tsai Wan-lin, taiwanesischer Unternehmer
- 2005 - Brett Kebble, südafrikanischer Industrieller

Feier- und Gedenktage


- Welttourismustag (WTO/OMT)
- Weltschifffahrtstag
- Gedenktag des Heiligen Vinzenz von Paul
- Weihetag des Kölner Doms

Siehe auch

:26. September - 28. September :27. August - 27. Oktober :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0927 ja:9月27日 ko:9월 27일 simple:September 27 th:27 กันยายน

Spanische Kolonien

Spanien besaß ein großes Kolonialreich, das jedoch im Gegensatz zum französischen und britischen Reich größtenteils aus amerikanischen Landflächen bestand. Die ersten Kolonien wurden Ende des 15. Jahrhunderts erworben, die letzten gingen im 20. Jahrhundert verloren. Während Spanien der größte Teil Lateinamerikas gehörte, war der Anteil in Afrika nur gering. Mit der Entdeckung Amerikas 1492 durch Christoph Kolumbus für die spanische Krone begann die Kolonisierung. Die Spanier drangen immer weiter ins Landesinnere vor und zerstörten dabei viele Indianerkulturen. Sie führten auch das Christentum ein. Da sich im Jahre 1580 Portugal mit Spanien in Personalunion vereinigt, fielen den Spaniern nun auch noch die portugiesischen Kolonien zu, Spanien wurde so zur größten Macht des 16. Jahrhunderts. Erst als Engländer und Franzosen begannen ebenfalls in den kolonialen Handelswettstreit einzusteigen, verlor Spanien allmählich sein Vormachtstellung, was auch mit der Vertreibung der jüdischen und moslemischen Intelligenz (ab 1580 auch in Portugal) zusammenhing. Als Anfang vom Ende ist der Untergang der spanischen Armada im Jahre 1588 vor den Küsten Englands zu sehen. Die Befreiungskriege der amerikanischen Staaten Anfang des 19. Jahrhunderts brachten den meisten Kolonien die Unabhängigkeit und somit das Ende des Kolonialreiches. Die afrikanischen Kolonien erlangten im 20. Jahrhundert ihre Unabhängigkeit.

Die Spanischen Kolonien

20. Jahrhundert

Europa


- Spanische Niederlande, 1714 an Österreich abgetreten

Amerika


- Vizekönigreich Neuspanien (Südwesten der USA, Mexiko, Mittelamerika, Karibik und Asien)
- Vizekönigreich Peru (nach der Abtrennung von Neugranada und La Plata das heutige Peru und Bolivien)
- Neugranada (1777 von Peru abgetrennt, heute Kolumbien, Venezuela, Ecuador)
- Vizekönigreich des Río de la Plata (1776 von Peru abgetrennt, heute Argentinien, Uruguay,Paraguay und Chile)
- Weitere: Florida, später östl. Teil Louisiana,

Afrika


- Kanaren, heute noch Teil Spaniens
- Spanisch-Guinea (heute Äquatorialguinea)
- Spanisch-Westafrika (West-Sahara und Ifni)
- heutige spanische Exklaven an der marokkanischen Mittelmeerküste Ceuta mit der Isla del Perejil, Melilla, und die Plazas menores de Soberanía: Chafarinas, Alhucemas und Vélez de la Gomera
- Spanisch-Marokko

Asien


- Philippinen, 1898 US-amerikanisch
- nördlicher Teil Borneos

Siehe auch


- Kolonisation
- Kolonialismus
- Imperialismus
- Entwicklungsland
- Liste von Kolonien Kategorie:Kolonialmacht Kolonien Kategorie:Liste

Guatemala

---Sidenote START---
Guatemala (offiziell Republik Guatemala, span. República de Guatemala) ist ein Staat in Mittelamerika, im Süden der Halbinsel Yucatán. Der Name Guatemala leitet sich vom toltekischen Wort 'Goathemala' ab, was soviel wie 'Erde der Bäume' bedeutet. Guatemala grenzt im Südosten an Honduras und El Salvador, im Norden an Mexiko und im Osten an Belize. Guatemala hat zwei Küsten, im Osten einen schmalen Zugang zum Karibischen Meer und im Süden die Pazifikküste.

Geographie

Landschaftsbild

Guatemala liegt in Zentralamerika auf 15° 30' Nord, 90° 15' West. Der nördliche Teil, El Petén, ist Tiefland mit tropischem Regenwald, im Zentrum folgt Hochland mit Vulkanen bis zu 4.200 m Höhe, der schmale flache und fruchtbare Küstenstreifen am Pazifik hat wieder tropisches Klima. Das Hochland ist das kulturelle Zentrum Guatemalas. Hier herrscht, wegen der Lage zwischen 1.300 und 1.800 Metern über dem Meer, fast das ganze Jahr über ein mildes Klima mit Tagestemperaturen zwischen 18 und 28 Grad Celsius. In höheren Lagen kann es vor allem im Januar und Februar recht kalt werden. In dieser Region liegt die Hauptstadt Guatemala-Stadt, mit 2,5 Mio. Einwohnern die größte Stadt des Landes. Touristische Höhepunkte des Landes sind der Atitlán-See, die alte Hauptstadt Antigua Guatemala, die antike Mayastadt Tikal sowie einige andere sehenswerte Städte wie Quetzaltenango und Chichicastenango.

Städte

Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Guatemala-Stadt 964.823 Einwohner, Mixco 297.039 Einwohner, Villa Nueva 218.294 Einwohner, Quetzaltenango 112.121 Einwohner, Escuintla 69.311 Einwohner, Amatitlán 61.562 Einwohner, Chinautla 61.520 Einwohner und Cobán 59.428 Einwohner.
- Siehe auch: Liste der Städte in Guatemala

Bevölkerung

Ca. 60 % der Bevölkerung Guatemalas sind Nachkommen der Maya, weitere 35 % sind Mischlinge, der Rest der Bevölkerung ist europäischer oder asiatischer Abstammung oder zählt zu den an der Karibikküste lebenden Nachkommen entflohener afrikanischer Sklaven. Spanisch ist die offizielle Amtssprache, allerdings spricht die Mehrheit der Bevölkerung eine der 24 indigenen Sprachen (u.a. Kekchí, Quiché). Aufgrund der sehr hohen Analphabetenrate von über 40 % gilt Guatemala als Entwicklungsland. Aus diesem Grund werden diverse Hilfsprogramme wie Probigua organisiert, die auf Besucher angewiesen sind.

Geschichte

Siehe auch den Hauptartikel Geschichte Guatemalas. Zeugnis der indianischen Geschichte legen zahlreiche Ruinenstätten ab, darunter Tikal als die wichtigste. Siehe auch Liste der Pyramiden. Nach der Eroberung (Conquista) blieb das Land bis zum 15. September 1821 spanische Kolonie. Von 1823-1839 war Guatemala Teil der Zentralamerikanischen Konföderation. Erst 1840 entstand der unabhängige Staat Guatemala. Die erste Zeit der jungen Republik von 1841-71 ist gekennzeichnet durch konservative Regime an der Macht, deren Hauptziele eine behutsame wirtschaftliche Modernisierung bei Beibehaltung der hierarchischen Gesellschaftsordnung der Kolonialzeit darstellten. Die Zeit von 1871-1944 wird als liberaler Nationalstaat bezeichnet. Die wirtschaftliche Modernisierung des Landes wurde forciert. Es begann der großflächige Kaffee- und Bananenanbau, letzterer insbesondere durch die United Fruit Company. Mit der Oktoberrevolution 1944 und dem Sturz des damaligen Diktators Jorge Ubico 1931-1944, beginnt ein demokratisches Jahrzehnt in Guatemala. Präsident Arévalo, 1944 bis 1949, demokratisiert das Land, führt die Pressefreiheit ein und implementiert den ersten Arbeiterkodex in der Geschichte Guatemalas. Obwohl mehr als 20 Versuche unternommen wurden, Arévalo als Präsident zu stürzen, konnte er seine Amtszeit vollenden. Ihm folgte sein Verteidigungsminister Jacobo Arbenz Guzmán, der die Wahlen vom November 1950 mit großem Vorsprung gewann. Er führte die Innenpolitik seines Vorgängers im Wesentlichen weiter. 1952 ließ Arbenz die Mindestlöhne anheben; 1953 führte er eine Agrarreform durch. Brachliegendes Land, von der United Fruit Company enteignetes Küstenland und Land aus Privat- und Regierungsbesitz wurde an Arbeiter neu verteilt. Die Gesamtfläche belief sich auf über 280 000 Hektar Land Anfang 1954 begannen vor allem in den USA im Zuge des McCarthyism Stimmen gegen das Arbenz-Regime laut zu werden. Im März erreichten die USA auf der X. Interamerikanischen Konferenz die Verabschiedung einer antikommunistischen Resolution, die indirekt die Regierung Guatemalas verurteilte. Dem schloss sich die katholische Kirche an. In einem Hirtenbrief rief der Erzbischof von Guatemala zum Aufstand gegen den Kommunismus auf. Die Regierung inhaftierte daraufhin einige Oppositionsführer. Am 8. Juni wurde der Ausnahmezustand verhängt. Die CIA interveniert in Zusammenarbeit mit oppositionellen guatemaltekischen Militärs (Operation PBSUCCESS). Im Juli 1954 wurde Castillo Armas zum provisorischen Präsidenten ernannt; wenig später wurde er durch eine Volksabstimmung formell legitimiert und am 6. November als Präsident für eine fünfjährige Amtszeit vereidigt. Er befreite 600 politische Gefangene. Unterdessen war eine verfassunggebende Versammlung einberufen worden. Im November 1955 wurden die politischen Parteien wieder zugelassen; im Dezember fanden die Wahlen für eine neue Nationalversammlung statt, bei denen Castillo Armas’ Partei alle 66 Sitze gewann. Am 2. Februar 1956 unterzeichnete Castillo Armas die neue Verfassung, woraufhin sich am 1. März die Nationalversammlung konstituieren konnten. Am 26. Juli 1957 wurde Castillo Armas ermordet. Zwei Tage später ernannte die Nationalversammlung den Vizepräsidenten Luis Gonzáles López zum provisorischen Staatschef. Gonzáles López führte den antikommunistischen Kurs Castillo Armas’ fort und beraumte für den 20. Oktober 1957 Präsidentschaftswahlen an. Die Wahl wurde wie geplant durchgeführt, ihre Rechtsgültigkeit jedoch von verschiedenen kleinen politischen Parteien angefochten. Am 25. Oktober ergriff eine dreiköpfige Militärjunta die Macht. Am 19. Januar 1958 wurden erneut Präsidentschaftswahlen durchgeführt, aber keiner der Kandidaten erreichte die erforderliche absolute Mehrheit. Der Kongress wählte daher am 12. Februar General Miguel Ydígoras Fuentes zum neuen Präsidenten. Der war in den dreißiger Jahren unter Präsident Ubico Minister und erbitterter Feind der liberalen Präsidenten Arévalo und Arbenz; am 2. März 1958 trat er sein Amt an. In Guatemala herrschte 36 Jahre lang Bürgerkrieg, der erst 1996 durch die Unterzeichnung eines Friedensvertrages formell für beendet erklärt wurde. Der Krieg hatte bis zu diesem Zeitpunkt mehr als 100.000 Menschen das Leben gekostet und über 1 Million Flüchtlinge geschaffen. Besonders durch General Efraín Ríos Montt bekam die Bekämpfung der indigenen Bevölkerung durch die Diktatur Züge eines Genozids. Ganze Landstriche wurden flächendeckend bombardiert. Allein im September 1982 wurden 9.000 Maya ermordet. Durch logistische und materielle Hilfe der USA konnte sich die Regierung an der Macht halten. Nur Jimmy Carter unterbrach diese Unterstützung für kurze Zeit. Guatemala wurden im Oktober 2005 von Ausläufern des Hurrikans Stan schwer getroffen. Über 1.000 Menschen kamen durch Überschwemmungen, Erdrutsche und Schlammlawinen ums Leben.

Politik

Hurrikans Stan Guatemala ist eine unabhängige demokratische Republik mit Mehrparteiensystem. Die Verfassung vom 15. Januar 1986 legt die Trennung zwischen Legislative (Congreso de la República, das Parlament), Exekutive (Präsident und Vize-Präsident) und Judikative (Oberster Gerichtshof) fest. Das Parlament und der Präsident werden alle vier Jahre gewählt, stimmberechtigt sind alle Bürger ab achtzehn Jahren, ausgenommen aktive Angehörige des Militärs. Der oberste Gerichtshof wird vom Parlament für vier Jahre bestimmt. Bei den Wahlen vom 9. November 2003 wurde Óscar Berger Perdomo als Kandidat der Gran Alianza Nacional zum Präsidenten gewählt. Auch bei der Parlamentswahl wurde die Gran Alianza Nacional stärkste Kraft, die Wahlbeteiligung lag bei 54,5 %. Wie die meisten lateinamerikanischen Staaten hat auch Guatemala keine lange demokratische Tradition. Die Parteienlandschaft ist wenig stabil, viele Parteien lösen sich nach einer Legislaturperiode auf oder verschwinden in der Bedeutungslosigkeit. Bezeichnend ist die starke Stellung gesellschaftlicher Gruppen außerhalb der Parteien, insbesondere das Militär und die Unternehmer. Außenpolitisch war Guatemala während des Bürgerkriegs jahrelang isoliert. Seit dem Beginn der Demokratisierung und dem Abschluss des Friedensvertrags mit den Rebellen versucht Guatemala auf der internationalen Bühne eine angemessene Rolle zu spielen. Seit 2001 besteht zwischen Mexiko, Guatemala, Honduras und El Salvador ein Handelsabkommen, seit dem 10. März 2004 zusätzlich eine Zollunion mit El Salvador. Siehe auch: Liste der Präsidenten von Guatemala

Historische Nationalflaggen von Guatemala

Die Nationalflaggen bis 1839 sind diejenigen der "Zentralamerikanischen Konföderation". Von 1851 bis 1871 spielten aus politischen Gründen die "spanischen" Farben eine wesentliche Rolle.

Verwaltungsgliederung

Guatemala ist in 22 Departamentos aufgeteilt. Departamento (Hauptstadt) Liste der Präsidenten von Guatemala # El Petén (Flores) # Huehuetenango (Huehuetenango) # El Quiché (Santa Cruz del Quiché) # Alta Verapaz (Cobán) # Izabal (Puerto Barrios) # San Marcos (San Marcos) # Quetzaltenango (Quetzaltenango) # Totonicapán (Totonicapán) # Baja Verapaz (Salamá) # El Progreso (Guastatoya) # Zacapa (Zacapa) # Sololá (Sololá) # Chimaltenango (Chimaltenango) # Sacatepéquez (Antigua Guatemala) # Guatemala (Guatemala-Stadt) # Jalapa (Jalapa) # Chiquimula (Chiquimula) # Retalhuleu (Retalhuleu) # Suchitepéquez (Mazatenango) # Escuintla (Escuintla) # Santa Rosa (Cuilapa) # Jutiapa (Jutiapa)

Wirtschaft

Das Hauptexportgut des Landes ist Kaffee, daneben werden Zucker, Bananen, Tabak, Kautschuk und Kardamom exportiert. Ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor ist seit dem Ende der 1990er Jahre auch der Tourismus. Von großer Bedeutung sind auch die Überweisungen ausgewanderter Guatemalteken an ihre Familien. Sie hatten im Jahre 2003 einen geschätzten Wert von 1,6 Mrd. Euro.

Kultur


- Nationalfeiertag: Unabhängigkeitstag 15. September
- Miguel Ángel Asturias, Nobelpreis für Literatur, 1967 weitere Schriftsteller
- Otto René Castillo
- Augusto Monterroso

Literatur über Guatemala


- Jim Jandy: Gift of the Devil. 1984
- Kinzer, Schlesinger: Der Bananenkrieg der CIA, 1995
- Rigoberta Menchú: I, Rigoberta Menchú - An Indian Woman in Guatemala. 1987
- [http://www.students.uni-marburg.de/~Dallmer/Guatemala.pdf Das Parteiensystem Guatemalas]deutsch; Stand 2002 - pdf
- Markus Stumpf u.a.: Guatemala - Ein Land auf der Suche nach Frieden, 2003, ISBN 3-86099-755-6

Weblinks


- [http://lakjer.dk/mikkel/spanisch.shtml Spanischschulen in Guatemala]
- [http://www.guatemala.gob.gt/ Regierung der Republik Guatemala] (spanisch)
- [http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,GTM,00.html Spiegel-online Jahrbuch 2004]
- [http://www.guatemala.at Guatemala Solidarität Österreich]
Kategorie:Staat ! ja:グアテマラ ko:과테말라 ms:Guatemala th:ประเทศกัวเตมาลา zh-min-nan:Guatemala

Mittelamerika

Mittelamerika umfasst die Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika sowie die Westindischen Inseln und gehört geologisch und geographisch bis zur Landenge von Tehuantepec zum Kontinent Nordamerika. Historisch gesehen kann Mittelamerika aber auch als eigenständiger Kontinent betrachtet werden. Das Festland Mittelamerikas zwischen dem (Isthmus) von Tehuantepec und dem Isthmus von Darién an der Grenze zwischen Panama und Kolumbien bezeichnet man als Zentralamerika. Auf der Landbrücke wird überwiegend Spanisch gesprochen. Einzige Ausnahme ist das englischsprachige Belize. Auf den Inseln der Karibik werden Englisch, Französisch, Spanisch und Niederländisch gesprochen. Die Bewohner Mittelamerikas stammen von den einheimischen Indianern (auf dem Festland - die karibischen Ureinwohner sind fast ausgerottet), den eingewanderten Europäern und afrikanischen Sklaven ab.

Staaten auf dem Isthmus

Die Staaten auf dem Isthmus sind (von Norden nach Süden):
- der südlichste Teil Mexikos
- Belize
- Guatemala
- Honduras
- El Salvador
- Nicaragua
- Costa Rica
- Panama

Karibische Staaten

In der Karibik befinden sich die folgenden Staaten:
- Antigua und Barbuda
- Bahamas, eigentlich nicht Teil der Karibik
- Barbados
- Dominica
- die Dominikanische Republik (Insel Hispaniola)
- Grenada
- Haiti (Insel Hispaniola)
- Jamaika
- Kuba
- St. Kitts und Nevis
- St. Lucia
- St. Vincent und die Grenadinen
- Trinidad und Tobago

Abhängige Gebiete

Außerdem liegen in der Karibik die folgenden abhängigen Gebiete:
- Amerikanische Jungferninseln (USA)
- Anguilla (Vereinigtes Königreich)
- Aruba (Niederlande)
- Britische Jungferninseln (Vereinigtes Königreich)
- Guadeloupe (Frankreich)
- Kaimaninseln (Vereinigtes Königreich)
- Martinique (Frankreich)
- Montserrat (Vereinigtes Königreich)
- Niederländische Antillen (Niederlande)
- Puerto Rico (USA)
- Turks- und Caicosinseln (Vereinigtes Königreich), eigentlich nicht Teil der Karibik Siehe auch: Portal:Mittelamerika, Mercado Común Centroamericano, Geschichte Mittelamerikas Kategorie:Kontinent ja:中央アメリカ ko:중앙아메리카 simple:Central America zh-min-nan:Tiong Bí-chiu

José Escolástico Andrino

José Escolástico Andrino (
- 1817 in Guatemala-Stadt; † 14. Juli 1862 in San Salvador) war ein salvadorianischer Komponist, der als Begründer des eigenständigen Musiklebens seines Landes gilt. Er lebte als Komponist und Musiklehrer einer von ihm 1845 gegründeten Musikschule in San Salvador. Andrino komponierte zwei Sinfonien, drei Messen, Variationen für Violine und Orchester und eine Oper (La Mora generosa). Andrino, Jose Escolástico Andrino, Jose Escolástico Andrino, Jose Escolástico

Óscar Berger Perdomo

Óscar Rafael Berger Perdomo (
- 11. August 1946 in Guatemala-Stadt) ist ein guatemaltekischer Politiker und Präsident Guatemalas. Berger ist Anwalt. Von Januar 1991 bis Juni 1999 war er Bürgermeister in Guatemala-Stadt. Seit 14. Januar 2004 ist er Präsident. Berger Perdomo, Oscar Berger Perdomo, Oscar Berger Perdomo, Oscar Berger Perdomo, Oscar Berger Perdomo, Oscar

Emilio Arenales Catalán

Emilio Arenales Catalán (
- 10. Mai 1922 in Guatemala-Stadt, † 17. April 1969 in Guatemala-Stadt) war ein guatemaltekischer Politiker. Nach dem Studium der Sozial- und Rechtswissenschaft in Guatemala wurde er schon 1943 Mitglied des Rates der Universität San Carlos in Guatemala. 1944 wurde er Präsident des guatemaltekischen Juristenverbandes. Von Mitte der 1940er-Jahre an engagierte er sich in der UNESCO. Von 1955 bis 1958 war Arenales Catalán Ständiger Vertreter seines Landes bei den Vereinten Nationen. Neben den Teilnahmen an der UN-Generalversammlung war er im UN-Ausschuss für abhängige Gebiete aktiv und auch dessen Präsident (1958). 1958 verließ er die Vereinten Nationen und begann, in Guatemala wieder als Rechtsanwalt zu praktizieren. 1966 jedoch wurde er zum Außenminister seines Landes ernannt. In dieser Position wurde er 1968 zum Präsidenten der 23. UN-Generalversammlung gewählt. Er war der erste Präsident der Generalversammlung, der im Amt verstarb. Emilio Arenales Catalán war verheiratet und hatte vier Kinder. Catalan, Emilio Arenales Catalan, Emilio Arenales Catalan, Emilio Arenales Catalan, Emilio Arenales Catalan, Emilio Arenales Catalan, Emilio Arenales

Antonio José de Irisarri

Antonio José de Irisarri (
- 7. Februar 1786 in Guatemala-Stadt; † 10. Juni 1868 Brooklyn) war temporär der erste Director Supremo von Chile 1814, dem Vorläufermodell des Präsidenten-Amtes. Nach dem Studium in Guatemala und Europa reiste Antonio José de Irisarri 1809 nach Chile. Der Enthusiasmus des Unabhängigkeitskampfes in Chile steckte auch ihn an. 1810 stieg er zum Kommandeur der Nationalgarde und zum Leiter der Zivil- und Militärregierung in der Region Santiago auf. Von 7. März 1814 bis zum 14. März 1814 wurde er zum ersten Interims-Director Supremo Chiles ernannt. 1819 wurde er Innen- und Außenminister von Chile, ging aber im selben Jahr noch als Minister nach Argentinien. Am Ende 1819 wurde er nach London geschickt, wo er eine Anleihe von 5 Millionen $ aufnahm. Danach folgten viele Ministerämter in diversen südamerikanischen Staaten.
- 1827 Minister in Chile
- 1837 Minister in Peru
- 1839 - 1845 Minister in Ecuador
- 1846 - 1848 Minister in Kolumbien Nach Ende seiner Ministerzeit 1849 ging er nach Curaçao und ein Jahr später in die USA. 1855 vertrat er El Salvador und Guatemala als Diplomat in den USA. 1868 verstarb er in Brooklyn (New York). Irisarri, Antonio José de Irisarri, Antonio José de

Rodolfo Quezada Toruño

Rodolfo Quezada Toruño (
- 9. März 1932 in Guatemala-Stadt) ist Erzbischof Guatemalas und ein Kardinal der römisch-katholischen Kirche

Leben

Rodolfo Quezada Toruño studierte in Innsbruck und Rom die Fächer Katholische Theologie und Philosophie und empfing im Jahre 1956 das Sakrament der Priesterweihe. Im Rahmen weiterer Studien erwarb er die Lehrbefugnis in Katholischer Theologie und einen Doktortitel in Kanonischem Recht. Anschließend wirkte er als Vikar der Domgemeinde von Ciudad de Guatemala, als Vizekanzler der Erzdiözese, Studentenpfarrer und Hochschulprofessor an mehreren Universitäten. 1972 ernannte