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Guppy (Flugzeug)

Guppy (Flugzeug)

Als Guppy werden Umbauten von Flugzeugen der Firma Conroy Aircraft aus Santa Barbara bezeichnet, die durch eine Vergrößerung des Rumpfes auffallen. Bekanntestes Beispiel sind die Umbauten des Boeing B-377 Stratocruiser. Ihren Namen haben die Flugzeuge von einem Fisch: Guppys sind lebendgebärende Fische, die während der Schwangerschaft eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Flugzeug aufweisen. Als die NASA begann, immer größere Raketenteile zu planen, wurde schnell klar, dass diese nur über den Luftweg transportiert werden konnten. So gab Aero Spacelines im Auftrag der NASA bei Conroy Aircraft den Umbau einiger ausgemusteter B-377 Stratocruiser in Auftrag. Diese Umbauten wurden so beliebt, dass auch etwas kleinere Varianten für andere Kunden gebaut wurden. Inzwischen sind alle Exemplare außer Dienst gestellt oder abgestürzt, nur die NASA benutzt noch ein Exemplar. Airbus setzte lange Zeit Guppy-Flugzeuge ein, um Flugzeugteile zwischen den europäischen Fertigungstätten transportieren zu können. Die Firma verwendet inzwischen jedoch einen selbst entworfenen, ähnlichen Flugzeugtyp, den Airbus Beluga (A300-600ST).

Pregnant Guppy

B-377PG (Pregnant Guppy) ein gebautes Exemplar. Die erste Version wurde als Pregnant Guppy (Schwangere Guppy), später auch Mini-Guppy, bezeichnet, die am 19. September 1962 zu ihrem Erstflug startete. Bei diesem Flugzeug wurde der Stratocruiser-Rumpf im hinteren Abschnitt verlängert und die obere Rumpfschale durch eine Neukonstruktion mit größerem Durchmesser ersetzt. Das gesamte Rumpfheck mit dem Seitenleitwerk war seitwärts klappbar, um so die großen Trägerraketenstufen für die amerikanische Weltraumagentur NASA problemlos laden zu können. Bis zu seiner Ausmusterung diente er der NASA als Transporter. Ironie des Schicksals: der Erstgebaute dient inzwischen dem Letztgebauten als Ersatzteillager. Die Besonderheit dieses Modelles war neben dem im Vergleich zum Super Guppy kleineren Ladevolumen das abnehmbare Heck, über das die Fracht geladen wurde.

Super Guppy

B-377SG-201 (Very Pregnant Guppy später Super Guppy) ein gebautes Exemplar. Die Super Guppy absolvierte am 31. August 1965 ihren erfolgreichen Erstflug. Sie war noch größer und verfügte über einen Turbopropantrieb, bestehend aus vier T34-Propellerturbinen (Pratt & Whitney T-34P7), während die Mini-Guppy noch mit Kolbentriebwerken angetrieben wurde. Die zweite Maschine dieser Basis-Serie flog am 24. Mai 1967. Der Bau und die damit zusammenhängende Notwendigkeit zum Transport der neuen Saturn V-Raketenstufen (Apollo-Projekt) machte den Bau dieses riesigen Transporters erforderlich. Nach dem Umbau wurde es möglich, maximal 20 Tonnen zuzuladen. Bei der NASA flog dieses Flugzeug unter der Bezeichnung NASA 940. 1990 wurde er von der NASA außer Dienst gestellt und steht in der Pima Air Force Base, Arizona. Zuvor flog er unter anderen für die Gemini-, Apollo-, Space Shuttle- und Skylab-Programme der NASA.

Super Guppy Turbine

B-377SGT-201 (Super Guppy Turbine) vier gebaute Exemplare Eine direkte Weiterentwicklung war die Super Guppy 201, von der zwei Einheiten gebaut wurden und am 24. August 1970 und am 24. August 1971 ihre Erstflüge absolvierten. Die Super Guppy 201 entsprachen in den Abmessungen der Super Guppy, wurden aber von vier Allison 501-D22C Propellerturbinen angetrieben. Dadurch war eine maximale Zuladung von 25 t möglich. Nach der Einstellung des Apollo-Programms wurden alle Super Guppy an die französische Firma Aérospatiale verkauft, die sie im Rahmen des Airbus-Programms zum Transport von Großbauteilen zwischen den verschiedenen Teile-Fertigungszentren und Toulouse bis ins Jahr 1998 hinein im Einsatz hatte. Inzwischen wurden sie vom Airbus A300-608ST Beluga abgelöst. Als das International Space Station (ISS) Programm startete, brauchte die NASA einen neuen Transporter, so kaufte sie eines dieser Exemplare. Der Airbus Transporter 04 ist jetzt bei der NASA als NASA 941 (silberner Buckel) im Einsatz, die anderen 3 Exemplare sind an die Hauptmitglieder des Airbus-Projektes gegangen. Je einer in England, Frankreich und Deutschland.

Technische Daten

:Spanweite : 47,61 m :Länge : 46,84 m :Höhe : 14,85 m :Triebwerke : 4x Allison 501 D22C mit 3610 kW :Leer Gewicht : 45,8 t :Maximales Gewicht : 77,1 t :Zuladung : 24,5 t :Crew : 3 :Geschwindigkeit : 460 km/h; ökonomische Reisegeschwindigkeit: 407 km/h :Gipfelhöhe: 7620 m :ökonomische Reichweite : 813 km

Mini Guppy

B-377MG (Mini Guppy) ein gebautes Exemplar. Bei den Umbauten wurden die originalen Pratt & Whitney R-4360 Wasp Major Triebwerke beibehalten. Dafür wurde ein schwenkbares Heck eingebaut. Nach den Umbauarbeiten war eine maximale Zuladung von 14,5 Tonnen möglich.
- Erstflug am 24. Mai 1967
- Eigentümer Aero Spacelines (bis 1974), American Jet Industries (bis 1980), Aero Union (bis 1988), Erickson Air Crane (bis 1995). Nun steht er im Tillamook Air Museum in Tillamook, Oregon.

Mini Guppy Turbine

B-377MGT-101 (Mini Guppy) ein gebautes Exemplar. Im Zuge der Umbauarbeiten wurden neue, vierblättrige Triebwerke Allison 501-D22C Turboprop eingebaut, der Rumpf wurde verlängert und verbreitert und eine schwenkbare Nase eingebaut. Nach den Umbauten hatte er eine maximale Zuladung 28,6 Tonnen.
- Erstflug 13. März 1970
- Absturz bei Flugtests auf der Edwards Air Force Base, Kalifornien (USA) am 12. Mai 1970.

Weblinks


- Robert S. Tripp: [http://www.inventionandtechnology.com/xml/2002/4/it_2002_4_feat_0.xml Pregnant Guppy. The strange epic of the ugly airplane that got us to the moon.] In: American Heritage of Invention and Technology. Issue 4, 2002.
- [http://www.allaboutguppys.com All about Guppys] Siehe auch: Boeing, Liste von Flugzeugtypen Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp

Santa Barbara

Santa Barbara ist eine Stadt in Kalifornien, USA. Sie ist die Hauptstadt des Santa Barbara Countys. Bei der Erhebung von 2000 wurden in der Stadt insgesamt 92.325 Einwohner gezählt. Am 4. Dezember 1786 wurde als zehnte "Perle" in einer langen Kette von Los Angeles bis Sonoma, nördlich von San Francisco, die Mission Santa Barbara, die "Königin der Missionen", von Padre Fermin Lasuen gegründet. Die Stadt entstand in ihrer Umgebung. Heute ist Santa Barbara eine große Stadt, ein Anziehungspunkt für Touristen und ein Versteck für Berühmtheiten. Verglichen mit anderen kalifornischen Städten blieb hier der spanisch-mexikanische Einfluss im Stadtbild erhalten, obwohl Santa Barbara 1925 von einem Erdbeben heimgesucht wurde. Die Stadtplaner entschieden sich für den Wiederaufbau der zerstörten Gebäude im Originalstil. Die University of California hat hier einen Campus.

Geographie

University of California] Die Koordinaten von Santa Barbara sind . Die Stadt befindet sich etwa 137 km nordwestlich von Los Angeles, direkt an der Küste des Pazifik. Wegen ihres Mittelmeerklimas wird diese Küste an der Südseite von Santa Barbara County oft als "Amerikanische Riviera" bezeichnet. Nach dem Vermessungsamt der Vereinigten Staaten hat die Stadt eine Gesamtfläche von 107,3 km2, davon sind 49,2 km2 Land und 58,1 km2 Wasser. Damit nimmt die Wasserfläche 54,17% der Gesamtfläche ein.

Demographie

Nach der Erhebung von 2000 gibt es in der Stadt 92.325 Einwohner, 35.605 Haushalte und 18.941 Familien. Die Bevölkerungsdichte beträgt 1.878,1 pro km2. 74,04 % sind Weiße, 1,77 % Afroamerikaner, 1,07 % amerikanische Ureinwohner, 2,77 % Asiaten, 0,14 % pazifische Insulaner, 16,37 % von anderen ethnischen Herkunft, 3,85 % Mischlinge. 35,02 % sind Spanisch sprechende Latinos. Von den 35.605 Haushalten haben 24,3 % Kinder unter 18 Jahren, 39,8 % bestehen aus verheirateten Paaren, 9,5 % sind alleinerziehende Mütter, 46,8 % sind keine Familie. 32,9 % aller Haushalte sind Singles. 11,4 % der Haushalte haben ein Mitglied, das älter als 65 Jahre ist. Die Durchschnittshaushaltsgröße ist 2,47 und die Durchschnittsfamiliegröße ist 3,17. 19,5 % der Bevölkerung sind unter 18, 13,8 % zwischen 18 und 24, 32,3 % zwischen 25 und 44, 20,4 % zwischen 45 und 64 und 13,8 % sind älter als 65 Jahre. Das Durchschnittsalter ist 35 Jahre. Das Verhältnis zwischen Frauen und Männern beträgt 100:97,0, für Menschen über 18 Jahren liegt das Verhältnis bei 100:95,0. Das Durchschnittseinkommen eines Haushalts liegt bei $47.498. Bei den Familien liegt das Durchschnittseinkommen bei $57.880. Männer haben ein Durchschnittseinkommen von $37.116, Frauen $31.911. Der Pro-Kopf-Einkommen der Stadt beträgt $26.466. 13,4 % der Bevölkerung und 7,7 % der Familien leben unter der Armutsgrenze. Von diesen sind 16,8 % unter 18 Jahre und 7,4 % über 65 Jahre. Santa Barbara hat traditionell auch eine große Obdachlosenzahl.

Söhne und Töchter der Stadt


- Joseph Bottoms, US-amerikanischer Schauspieler
- Timothy Bottoms, US-amerikanischer Schauspieler
- Norris Bradbury, Physiker an der University of California, Berkeley
- Victor French, Schauspieler und Regisseur
- Taylor Hackford, Filmregisseur und Produzent
- Joshua Kadison, US-amerikanischer Musiker
- Alex D. Linz, US-amerikanischer Schauspieler
- Robert Scheerer, US-amerikanischer Regisseur, Filmproduzent und Schauspieler

Weblinks


- [http://www.santabarbaraca.gov/ Offizielle Seite der Stadt Santa Barbara] Kategorie:Ort in Kalifornien ja:サンタバーバラ (カリフォルニア州)

Guppy

Der Guppy (Poecilia reticulata, früher der Gattung Lebistes zugerechnet und daher als Lebistes reticulata, Lebistes reticulatus bezeichnet) ist einer der beliebtesten Süßwasser-Aquarienfische. Dies liegt wohl in erster Linie an seiner Vermehrungsfreudigkeit: die lebendgebärenden Guppies vermehren sich im Aquarium fast automatisch - daher auch der Name Millionenfisch. Seine Heimat liegt in Südamerika, nördlich des Amazonas; da der Fisch aber seit langem zur Moskitobekämpfung eingesetzt wird, hat er sich auch in anderen Gebieten rund um die Welt angesiedelt. Die Männchen werden etwa 3,5 cm groß, die Weibchen bis 6 cm. Der Guppy zeigt einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus. Die Männchen sind kleiner und viel schlanker und farbenprächtiger als die Weibchen. Guppys sind lebendgebärend. Sie betreiben keine Brutpflege und können ihre Jungen sogar als Beute betrachten. Sie können bei Zimmertemperatur (möglich: 16-30°C; optimal: 24-26°C) gehalten werden. Prachtvolle Importe sind anfällig, da sie Seewasser-Zusatz und Penicillin gewohnt sind. Aquarianer sind mit heimischen Nachzuchten, die das hiesige Wasser gewohnt sind, besser bedient. In der Bundesrepublik Deutschland gab es Vorkommen mit wildlebenden wahrscheinlich illegal ausgesetzten Guppies in Abwassergräben von Kraftwerken, die auch mehrere Jahre überwinterten. Bereits mit wenigen Wochen werden die Weibchen schwanger, wobei sie bereits einige Zeit vor der ersten Schwagerschaft befruchtet werden können, da sie den Samen speichern. Will man aus züchterischen Gründen sicher sein, von welchem Männchen die Jungen stammen, sollte man die Weibchen bereits mit 4 Wochen von den Männchen trennen, um sicher zu gehen. Auf die Gesundheit der Weibchen hat eine frühe Schwangerschaft keinen negativen Einfluss. Weibchen, die lange ohne Männchen aufwuchsen, wird aber manchmal eine verminderte Fruchtbarkeit nachgesagt. Aus der Wildform sind vielfältige Zuchtformen geschaffen worden. Sowohl professionelle Züchter als auch Anfänger widmen sich seit vielen Jahrzehnten dem Guppy, und heute existiert eine überwältigende Fülle an Farben, Mustern und Formen. Dabei gibt es für die Züchtung von so genannten Guppy-Stämmen internationale Regeln, welche die verschiedenen Zuchtformen beschreiben: die Stämme werden nach der Form des Schwanzes:
- Rundschwanz
- Speerschwanz
- Spatenschwanz
- Fächerschwanz
- Leierschwanz
- Nadelschwanz
- Schleierschwanz
- Triangelschwanz und nach derjenigen des Schwertes:
- Oberschwert
- Unterschwert
- Doppelschwert und der Körperfarbe und Farbmusterung eingeteilt. Der festgelegte Standard der Guppyzüchter lässt zwölf verschiedene Schwanzformen zu. Hauptsächlich die Form der Schwanzflosse und eine ansprechende Färbung sind Zuchtziele. Als eigene Art ist vielleicht der so genannte Endlers Guppy zu sehen. Der Bau und die zum "normalen" Guppy andere Ausprägung des Gonopodiums lassen diesen Schluss zu. Die selteneren, relativ rein erhaltenen Exemplare ähneln sehr den Wildformen. Die Endler sind etwas kleiner als die bekannten, in jeder Zoohandlung zu findenden Zuchtformen. Der Name Guppy geht auf Rev. Robert John Lechmere Guppy (
- 1836, † 1916) zurück, der im Jahre 1866 dem Britischen Museum mehrere Exemplare der Spezies sandte. Da man damals weitgehend annahm, die Fische seien mit den bereits bekannten Poecilia reticulata nicht identisch, wurde die Art zunächst als eigene Spezies unter der Bezeichnung Giardinus guppyi beschrieben. Auch wenn die Identität der Guppys mit den Poecilia reticulata heute unbestritten ist, ist ihnen der damalige Name geblieben. Bild:Poecilia reticulata 01.jpg Bild:guppy.jpg Bild:GlassGuppy.jpg Kategorie:Zahnkärpflinge Kategorie:Heimtier Kategorie:Aquarienfische ja:グッピー

Airbus

Airbus ist ein Flugzeughersteller, der 1970 als ein Konsortium nach französischem Recht (GIE) von Aerospatiale (Frankreich) und MBB (Deutschland) als europäischer Flugzeughersteller gegründet wurde. Die spanische CASA trat dem Konsortium 1971 bei, die British Aerospace 1979. Ziel der Gründung war es, zu den US-amerikanischen Herstellern großer Passagierflugzeuge konkurrenzfähig zu werden. 1998 konnte Airbus erstmals mehr Flugzeuge absetzen als sein Hauptkonkurrent Boeing. Beide halten zurzeit je etwa 50 % des Anteils am Weltmarkt. Am 9. September 2005 konnte Airbus das 4.000. Flugzeug ausliefern, eine A330-300 für die Deutsche Lufthansa. Bis zum Jahr 2000 hielten Aerospatiale und Deutsche Aerospace je 38 % an Airbus, British Aerospace 20 % und CASA 4 %. Die eher lose Allianz der Konsortiumsfirmen änderte sich 2000, als sich – mit Ausnahme von British Aerospace – alle Teilnehmer zur European Aeronautic, Defence and Space Company (EADS) mit Sitz in den Niederlanden zusammenschlossen. Airbus selbst wurde wiederum in eine eigenständige Gesellschaft umgewandelt, die Airbus SAS [Société par Actions Simplifiée], Paris. Diese Gesellschaft gehört zu 80 % der EADS und zu 20 % der BAE-Systems und trägt deshalb den Untertitel: an EADS joint venture with BAE SYSTEMS.

Mitarbeiter

Airbus beschäftigt rund 52.000 Mitarbeiter an siebzehn Standorten. Davon arbeiten ca. 30.000 in der Flugzeugproduktion und ca. 10.000 in der Flugzeugentwicklung.

Flugzeugmodelle

Kurzstrecke:
In den 1980ern wurde das Modellangebot durch verschiedene Varianten der A300 ergänzt. Zusätzlich wurde das Kurzstreckenflugzeug A320 mit kleinem Rumpfdurchmesser (Single-Aisle) eingeführt. Die A320 war das erste in Serie gebaute Zivilflugzeug, das über Fly-by-Wire gesteuert wird. Die A320 steht vornehmlich im Wettbewerb mit der Boeing 737 Next Generation. Auch aus der A320 wurden in den folgenden Jahren weitere verschieden große Derivate entwickelt: Die A319 als kürzere Variante und die A321 als längere Variante. Entsprechend der Länge variieren auch die Reichweiten innerhalb dieser Typenfamilie. Als kleinstes Mitglied der Familie wurde die A318 entwickelt, die einen um sechs Meter verkürzen Rumpf gegenüber der A320 aufweist. Die A318 wird vollständig in Hamburg gebaut. Mittelstrecke:
Die erste Entwicklung von Airbus war die A300, ein Mittelstreckenflugzeug, dessen Jungfernflug 1972 war. Eine kürzere Variante der A300 mit dem Namen A310 und einer etwas größeren Reichweite wurde etwas später auf den Markt gebracht. Langstrecke:
In den 1990ern wurden für den Interkontinentalverkehr die Modelle A330 (zweistrahlig) und A340 (vierstrahlig) eingeführt. Beide werden ebenfalls über Fly-by-Wire gesteuert und sind auf hohe Wirtschaftlichkeit ausgelegt.
Auf Basis der A319 entwickelte Airbus zwei weitere Modelle, den Corporate Jetliner (ACJ) und die A319LR. Beide Flugzeuge verfügen über zusätzliche Tanks und haben so eine Reichweite von über 8000km. Großraum:
Der Airbus A380 (frühere Bezeichnung: A3XX) ist ein komplett neu entwickelter Typ von Großraumflugzeugen. In der Standardversion können ca. 550 Menschen befördert werden. Die A380 löst damit die Boeing 747 (400 Sitzplätze) als größtes Passagierflugzeug ab. Der Erstflug fand am 27. April 2005 statt. Effizienz:
Mit dem Airbus A350 reagierte Airbus auf die von Boeing geplante Boeing 787Dreamliner“ (früher 7E7 genannt), welche auf besonders hohe Effizienz ausgelegt und im Jahr 2008 erstmals ausgeliefert werden soll. Die Erstauslieferung der A350 ist für das Jahr 2010 geplant. Das besondere an den Flugzeugen der Airbus-Familie ist, dass die Cockpits der aktuellen Muster weitgehend standardisiert sind. So können Piloten von einem Muster auf ein anderes Muster der Familie mit erheblich geringerem Aufwand umgeschult werden, als dies z.B. bei den Mustern von Boeing der Fall ist (737-400; 737-800; 757; 767, 747, etc.). Militär:
Im militärischen Umfeld bietet Airbus das Transportflugzeug Airbus A400M an, wegen der hohen Stückkosten und den 2002/2003 eingeleiteten Sparmaßnahmen in den Haushalten der EU-Mitgliedsstaaten galt die Fertigstellung und Produktion für lange Zeit als unsicher. (Stand: 30. Juni 2005) ([http://www.airbus.com/en/corporate/orders_and_deliveries/ Detaillierte Bestellungs- und Auslieferungsliste])

Siehe auch

Liste von Flugzeugtypen - Airbus - Antonow - Berijew - Boeing - Bombardier - Embraer - Iljuschin - Lockheed - McDonnell Douglas - Suchoi - Tupolew

Weblinks


- [http://www.airbus.com/en/ Website von Airbus]
- Flugzeugwerft in Hamburg-Finkenwerder: (Produktionsfläche für den A380 zur Zeit der Aufnahme noch im Bau) Kategorie:RüstungsherstellerKategorie:Flugzeughersteller Kategorie:Unternehmen (Hamburg) Kategorie:Unternehmen (Frankreich) ja:エアバス ko:에어버스 th:แอร์บัส

Airbus Beluga (A300-600ST)

Der Airbus 300-600ST Super Transporter, auch bekannt als Airbus Beluga, ist ein Transportflugzeug der Airbus Industries für großvolumige Lasten.

Entwicklung

Airbus Industries benötigt aufgrund der dezentralen Lage der Fertigungsstätten ein leistungsfähiges Transportflugzeug, mit dem es zum Beispiel möglich ist, einen Rumpf eines Airbus A310 von Hamburg nach Toulouse zu fliegen. Am Anfang reichte hierfür der Super Guppy aus, doch da die Teile immer größer wurden, entwickelte man aus der Serie des Airbus A300 (dem Ur-Airbus) ein solches Transportflugzeug, den Airbus A300-600ST, besser bekannt als Beluga. Der Name Beluga entstand durch die Form des Rumpfes, die an den Belugawal erinnert. In seinem sehr großen Laderaum mit einem Nutzraumvolumen von mehr als 1.400 m³ kann die Beluga eine Nutzlast von etwa 47 t befördern. Der Laderaum ist 37,7 m lang und hat eine Ladeflächenbreite von 5,43 m. Der Rumpfdurchmesser beträgt 7,40 m. Mit diesen Abmessungen kann die Beluga auch ein vollausgestattetes Tragflügelpaar für den Airbus A340 oder einen großen Teil des Rumpfes des Airbus A319 aufnehmen. Bei einer Geschwindigkeit von 750 km/h (Mach 0,7) hat er mit einer Tankfüllung bei voller Nutzlast eine Reichweite von bis zu 1.700 km. Es wurden lediglich fünf Exemplare des Typs Airbus A300-600ST produziert, die fast ausschließlich für Airbus Industries fliegen. Eine Nachfrage von Cargo-Fluggesellschaften hat es nicht gegeben. Für Sondertransporte, bei denen Belugas sinnvoll eingesetzt werden können, können sie direkt bei der Airbus-Tochter Airbus Transport International gemietet werden, so wie dies etwa die Bundeswehr schon mehrfach tat. Auch die Mona Lisa wurde mit der Beluga schon von Paris nach New York (und zurück) geflogen. Airbus führt Studien zur Entwicklung eines Nachfolgers auf Basis der A340 durch. Äquivalent zum Beluga steht dabei der Transport von A380-Komponenten (Flügel, Rumpftonnen) im Vordergrund. Diese Teile müssen zur Zeit sehr aufwändig per Schiff und Schwerlasttransporter nach Toulouse zur Endmontage gebracht werden.

Technische Daten


- Spannweite: 44,84 m
- Länge: 54,16 m
- Höhe: 17,24 m
- tragende Fläche: 260,00 m²
- Leermasse: 86.500 kg
- max. Startmasse: 155.000 kg
- max. Landemasse: 140.000 kg
- max. Nutzmasse: 47.300 kg
- Frachraumvolumen: 1.400 m³
- max. Geschwindigkeit: 780 km/h
- Reisegeschwindigkeit: 750 km/h
- Startstrecke: 1.950 m
- Landestrecke: 1.176 m
- Reichweite: 1.700 km
- Dienstgipfelhöhe: 10.670 m
- Antrieb: 2 Turbofan-Triebwerke General Electric CF6-80C2A1 mit je 262,4 kN Standschub

Weblinks


- [http://www.airbus.com/en/services/airtransport/ Airbus Transport offizielle Website]
- [http://www.airbus.com/en/aircraftfamilies/beluga/ Die A300-600ST 'Beluga' auf der Airbus-Website]
- [http://www.planespotters.net/Production_List/Airbus/A300/A300B4-608ST/index.html Planespotters.net - Airbus A300-600ST Produktionsliste]

Siehe auch


- Liste von Flugzeugtypen
- Antonow, Berijew, Boeing, Iljuschin, Lockheed, McDonnell Douglas, Suchoi, Tupolew Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp


19. September

Der 19. September ist der 262. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 263. in Schaltjahren). Zum Jahresende verbleiben 103 Tage.

Ereignisse


- 1818 - Grundsteinlegung für die erste Gedenkstätte für die Gefallenen der der Befreiungskriege 1813 und 1815 auf dem Götzeschen Weinberg (später Kreuzberg) in Berlin.
- 1870 - Beginn der Belagerung von Paris im Deutsch-Französischen Krieg.
- 1900 - Der Burenkrieg endet mit einem Sieg der britischen Kolonialmacht. Mit dem Frieden von Vereeniging (1902) erreicht das britische Kolonialreich eine Ausdehnung von Kairo bis zum Kap der Guten Hoffnung.
- 1922 - Der allererste Tonfilm ("Die Brandstifter") wird in Berlin in den Alhambra-Lichtspielen am Kurfürstendamm aufgeführt.
- 1941 - Alle Juden im Deutschen Reich werden gezwungen den Davidstern zu tragen. Fortan ist für sie auch ein Wechsel des Wohnsitzes genehmigungspflichtig.
- 1944 - Ein Waffenstillstandsvertrag zwischen Finnland und der Sowjetunion beendet den so genannten Fortsetzungskrieg.
- 1945 - In Deutschlands US-amerikanischer Besatzungszone gibt die Militärregierung die Gründung von Groß-Hessen, Württemberg-Baden und Bayern bekannt.
- 1950 - Der Adenauer-Erlass soll die Verwaltung der Bundesrepublik frei von Verfassungsfeinden halten. Mitglieder verfassungsfeindlicher Organisationen werden aus dem öffentlichen Dienst entlassen.
- 1955 - Die Regierung Perón wird in Argentinien vom Militär gestürzt.
- 1955 - Der letzte russische Besatzungssoldat verlässt Österreich.
- 1965 - Bei den fünften Bundestagswahlen erringen die Unionsparteien 47,6% der abgegebenen Stimmen.
- 1972 - In der Bundesrepublik löst das Bundes-Waffengesetz die Waffengesetzgebung aus dem dritten Reich ab.
- 1980 - Terry Fox, Aktivist im Kampf gegen Krebs („Marathon of Hope“), wird mit dem Order of Canada ausgezeichnet.
- 1989 - Wendezeit in der DDR: Das Neue Forum stellt einen Antrag auf Zulassung als politische Vereinigung.
- 1990 - Der Berliner Palast der Republik wird wegen Asbestbelastung geschlossen.
- 1993 - In Polen gewinnen die "Linken" (Reformkommunisten: PSL und SLD) die zweiten freien Parlamentswahlen.
- 1994 - Die USA intervenierte mit der Stationierung von Soldaten, nach 1915 zum zweiten Mal in der Geschichte des Landes, in Haiti, um später Jean Bertrand Aristide wieder ins Präsidentenamt einzusetzen.
- 1995 - Die New York Times und die Washington Post veröffentlichen das Manifest des Unabombers.
- 2002 - Erneuter Putschversuch in Côte d'Ivoire

Wirtschaft


- 1950 - Gründung der Europäischen Zahlungsunion in Paris.
- 2000 - Die USA normalisieren ihre Handelsbeziehungen zu China: Der Senat billigt mit 83 zu 15 Stimmen die Aufnahme Chinas in die WTO.

Wissenschaft und Technik


- 1783 - In Paris startet der erste "bemannte" Heißluftballon. Als Besatzung reisen: eine Ziege, eine Gans und ein Hahn.
- 1876 - Für den ersten "Staubsauger" (Whirlwind) wurde Anna und Melville Bissell aus Chicago das Patent erteilt.
- 1921 - In Berlin wird die AVUS eingeweiht.
- 1988 - Israel startet mit der Shavit-Rakete den Satelliten Ofeq 1.
- 1991 - In den Südtiroler Alpen wird die Gletschermumie Ötzi gefunden.

Kultur


- 1888 - Wahl der ersten Schönheitskönigin im belgischen Heilbad Spa: Bertha Soucaret, eine 18-jährige Kreolin aus Guadeloupe, wird unter insgesamt 350 Bewerberinnen gekürt und erhält 5.000 Francs.
- 1951 - Die Verfilmung des Bühnenstücks "Endstation Sehnsucht" von Tennessee Williams, mit Marlon Brando und Vivien Leigh in den Hauptrollen, hat Premiere. Regisseur ist Elia Kazan.
- 1975 - BBC2 strahlt die erste Folge von Fawlty Towers aus.
- 1981 - Die Mainzer St.-Stephans-Kirche feiert die Übergabe von drei von Marc Chagall gestalteten Fenstern.
- 1996 - Der Science-Fiction-Film "Independence Day" von Roland Emmerich läuft in den deutschen Kinos an.
- 1998 - Uraufführung der Oper "A Streetcar Named Desire" (Endstation Sehnsucht) von André Previn an der San Francisco Opera.

Religion

Katastrophen


- 1981 - Das Flusspassagierschiff Sobral Santor (Brasilien) kentert auf dem Amazonas. 300 Menschen sterben.
- 1985 - Ein Erdbeben der Stärke 8,0 in Michoacán, Mexiko, fordert ca. 9.500 Tote.
- 1989 - Niger. Eine McDonnell Douglas DC-10 der französischen UTA explodiert in der Luft durch eine Bombe. Alle 171 Menschen an Bord sterben.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1998 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Steve Pannell in der Arena Oberhausen, Oberhausen, Deutschland, durch KO.

Geboren

Deutschland
- 106 v. Chr. - Gnaeus Pompeius Magnus, römischer Feldherr und Politiker
- 86 - Antoninus Pius, römischer Kaiser
- 1377 - Albrecht IV., Herzog von Österreich
- 1551 - Heinrich III., König von Polen und Frankreich
- 1721 - William Robertson, schottischer Geschichtsschreiber
- 1725 - Joseph-Silfrède Duplessis, französischer Maler
- 1730 - Augustin Pajou, französischer Bildhauer
- 1770 - Johann Georg Repsold, deutscher Feinmechaniker
- 1772 - Vicente López y Portaña, spanischer Maler
- 1782 - Karl von Fischer, deutscher Architekt
- 1802 - Lajos Kossuth, ungarischer Politiker und Unabhängigkeitskämpfer
- 1806 - William Dyce, britischer Maler
- 1806 - Fabre Geffrard, haitianischer Politiker
- 1813 - Christian Heinrich Friedrich Peters, deutscher Astronom
- 1828 - Fridolin Anderwert, schweizer Politiker und Bundesrat
- 1864 - Carl Erich Correns, deutscher Botaniker
- 1865 - Oskar Dressel, deutscher Chemiker
- 1870 - Willem Jan Aalders, niederländischer Theologe
- 1871 - Fritz Richard Schaudinn, deutscher Mikrobiologe
- 1883 - Hjalmar Bergman, schwedischer Schriftsteller
- 1891 - Willy Birgel, deutscher Schauspieler
- 1894 - Rachel Field, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1898 - Giuseppe Saragat, italienischer Politiker, Staatspräsident 1964-1971
- 1901 - Ludwig von Bertalanffy, österreichischer Biologe und Systemtheoretiker
- 1905 - Judith Auer, Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus
- 1905 - Theodor Blank, deutscher Politiker, mehrfacher Bundesminister
- 1908 - Mika Waltari, finnischer Schriftsteller
- 1908 - Victor Frederick Weisskopf, US-amerikanischer Atomphysiker österreichischer Herkunft
- 1909 - Ferry Porsche, deutsch-österreichischer Unternehmer
- 1910 - Curt Meyer-Clason, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
- 1910 - Nellie Halstead, britische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1911 - William Golding, englischer Schriftsteller
- 1911 - Allan Pettersson, schwedischer Komponist
- 1913 - Anton Donhauser, deutscher Politiker und MdB
- 1913 - Frances Farmer, US-amerikanische Schauspielerin
- 1919 - Briek Schotte, belgischer Radrennfahrer
- 1921 - Paulo Freire, brasilianischer Pädagoge
- 1921 - Billy Ward, US-amerikanischer Sänger
- 1922 - Emil Zátopek, tschechischer Langstreckenläufer
- 1922 - Dana Zátopková, tschechische Leichtathletin
- 1926 - Masatoshi Koshiba, japanischer Physiker
- 1926 - Nini Rosso, italienischer Musiker und Songschreiber
- 1928 - Will Tremper, deutscher Schriftsteller, Journalist und Filmregisseur
- 1929 - Heiner Carow, deutscher Regisseur
- 1930 - Muhal Richard Abrams, US-ameriknischer Jazzmusiker und Komponist
- 1930 - Ernst-Wolfgang Böckenförde, deutscher Rechtsphilosoph
- 1931 - Brook Benton, US-amerikanischer Sänger
- 1931 - Márta Mészáros, ungarische Regisseurin
- 1932 - Stefanie Zweig, Schriftstellerin
- 1934 - Brian Epstein, britischer Manager der Beatles
- 1935 - Nick Massi, US-amerikanischer Musiker
- 1936 - Al Oerter, US-amerikanischer Diskuswerfer, Olympiasieger
- 1937 - José Pedraza, mexikanischer Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner
- 1940 - Bill Medley, US-amerikanischer Sänger (Righteous Brothers)
- 1940 - Paul Williams, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1940 - Karin Baal, deutsche Schauspielerin
- 1941 - Umberto Bossi, italienischer Politiker, Vorsitzender der Lega Nord
- 1941 - Mama Cass Elliot, US-amerikanische Sängerin (The Mamas and The Papas)
- 1941 - Peter Horton, deutscher Musiker, Sänger und TV-Moderator
- 1941 - Markus Imhoof, Schweizer Regisseur
- 1945 - David Bromberg, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - John Coghlan, britischer Musiker (Status Quo)
- 1947 - Lol Creme, britischer Musiker (10CC)
- 1948 - Jeremy Irons, britischer Schauspieler
- 1948 - Serge Adda, französischer Chef eines Fernsehsenders
- 1949 - Twiggy Lawson, britisches Model
- 1950 - Erkki Liikanen, EU-Kommissar aus Finnland
- 1951 - Erwin Steinhauer, österreichischer Schauspieler und Kabarettist
- 1952 - Nile Rodgers, US-amerikanischer Musiker, Songschreiber und Musikproduzent
- 1952 - Holger Biege, deutscher Rocksänger und Komponist
- 1953 - Grazyna Szapolowska, polnische Schauspielerin
- 1955 - Rey Smith, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1957 - Rusty Egan, britischer Musiker und Songschreiber (Visage)
- 1958 - Johanna Schall, deutsche Schauspielerin
- 1966 - Claudia Schmutzler, deutsche Schauspielerin
- 1969 - Candy Dulfer, niederländische Musikerin
- 1971 - Karsten Kobs, deutscher Hammerwerfer
- 1975 - Raoul Michael Koether, Generalsekretär der FDP in Bayern
- 1979 - Yvonne Cernota, deutsche Bobfahrerin
- 1981 - Damiano Cunego, italienischer Radrennfahrer
- 1983 - Eamon, US-amerikanischer Rapper

Gestorben


- 1339 - Go-Daigo, 96. Kaiser von Japan
- 1417 - Johannes Marienwerder, deutscher Theologe
- 1678 - Christoph Bernhard Graf von Galen, Fürstbischof von Münster
- 1693 - Johann Weichard Valvasor, Slowenischer Topograph und Historiker
- 1710 - Ole Römer, dänischer Astronom
- 1812 - Mayer Amschel Rothschild, deutscher Bankier
- 1826 - Johann Konrad Schiede, Pfarrer und Autor
- 1843 - Gaspard Gustave de Coriolis, französischer Mathematiker und Physiker
- 1859 - Adolf Bäuerle, österreichischer Schriftsteller
- 1872 - Joseph Ignatz Peter, Teilnehmer an der Badischen Revolution 1848/49
- 1873 - Giambattista Donati, italienischer Astronom
- 1873 - Jean Victor Coste, Naturforscher
- 1881 - James A. Garfield, US-amerikanischer Politiker, 20. US-Präsident
- 1886 - Eduard Jakob von Steinle, österreichischer Maler
- 1891 - Josef Maximilian Petzval, Mathematiker und Physiker slowakischer Abstammung
- 1915 - David Friedrich Weinland, deutscher Zoologe und Schriftsteller
- 1925 - Georg Schweinfurth, deutscher Afrikaforscher
- 1927 - Michael Ancher, dänischer Maler
- 1935 - Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski, russischer Mathematiker und Physiker
- 1949 - Nikos Skalkottas, griechischer Komponist
- 1958 - Rudolf Rocker, Autor, Historiker und Anarchosyndikalist
- 1962 - Ahmad ibn Yahya, König der Zaiditen im Nordjemen (1948-1962)
- 1962 - Ludwig Manfred Lommel, deutscher Humorist
- 1965 - Kurt Goldstein, deutscher Arzt und Antifaschist
- 1968 - Chester Carlson, US-amerikanischer Erfinder, Physiker und Patentanwalt
- 1968 - Red Foley, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1970 - Johannes Heinrich Schultz, deutscher Neurologe und Psychiater
- 1970 - Paul Fröhlich, Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der DDR
- 1972 - Robert Casadesus, französischer Pianist
- 1973 - Gram Parsons, US-amerikanischer Musiker
- 1973 - Mary Wigman, deutsche Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin
- 1979 - Lou Busch, US-amerikanischer Bandleader
- 1983 - Bruno Pittermann, österreichischer Politiker
- 1985 - Italo Calvino, italienischer Schriftsteller
- 1985 - John Caldwell Holt, US-amerikanischer Autor und Pädagoge
- 1985 - Josef Maria Camenzind, Schweizer katholischer Geistlicher und Schriftsteller
- 1987 - Einar Gerhardsen, norwegischer sozialdemokratischer Politiker
- 1995 - Rudolf Peierls, deutsch-britischer Physiker
- 1996 - Helmut Heißenbüttel, deutscher Schriftsteller
- 1998 - Wolfgang Kraus, österreichischer Sachbuch-Autor
- 2000 - Karl Robatsch, österreichischer Schach-Großmeister und Botaniker
- 2003 - Emil Ludwig Fackenheim, kanadischer Philosoph und Theologe
- 2003 - Slim Dusty, australischer Sänger und Songwriter
- 2004 - Eddie Adams, US-amerikanischer Fotojournalist
- 2004 - Ruth Deutsch Lechuga, österreichische Antropologin
- 2004 - Skeeter Davis, US-amerikanische Sängerin
- 2005 - Rupert Riedl, österreichischer Biologe
- 2005 - Willie Hutch, US-amerikanischer Sänger und Musikproduzent

Feiertage und Gedenktage


- Namenstage: Albert, Bertold, Igor, Thorsten
- International Talk Like A Pirate Day

Siehe auch


- 18. September - 20. September
- 19. August - 19. Oktober
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0919 ja:9月19日 ko:9월 19일 simple:September 19 th:19 กันยายน

NASA

Die National Aeronautics and Space Administration (NASA, gegründet 1958) ist die zivile US-Bundesbehörde für Luft- und Raumfahrt.

Vision und Mission

Die NASA bezeichnet als ihre Vision "das Leben hier zu verbessern, das Leben nach draußen auszudehnen und Leben da draußen zu finden". Daraus ergibt sich die Mission "unseren Heimatplaneten zu verstehen und zu schützen, das Universum zu erforschen und nach Leben zu suchen und die nächste Generation von Forschern zu begeistern".

Geschichte

Wettlauf ins All

:Hauptartikel: Wettlauf ins All Die Sowjetunion machte 1957 mit dem ersten künstlichen Satelliten im All, Sputnik 1, die USA auf ihr eigenes Weltraumprogramm aufmerksam, das noch in den Kinderschuhen steckte. Der Kongress sah im sowjetischen Erfolg eine Gefahr für die nationale Sicherheit und den technologischen Vorsprung der USA und verlangte sofortige und konsequente Maßnahmen während US-Präsident Dwight D. Eisenhower und seine Berater sich eher für eine ruhige, durchdachte Reaktion aussprachen. Nach monatelangen Beratungen war klar, dass eine neue Behörde geschaffen werden sollte, die für alle nichtmilitärischen Weltraumaktivitäten zuständig sein sollte. Am 29. Juli 1958 unterzeichnete Präsident Eisenhower den "National Aeronautics and Space Act", der die Schaffung der NASA vorsah. Die neue Behörde nahm am 1. Oktober 1958 ihre Arbeit auf. Damals bestand sie aus vier Laboratorien und rund 8000 Mitarbeitern, die aus dem schon 46 Jahre alten National Advisory Committee for Aeronautics (NACA) stammten. Die ersten Projekte der NASA beschäftigten sich mit der bemannten Raumfahrt und standen unter dem Druck des Wettlauf ins All. Das Mercury-Programm von 1958 war der erste Schritt: Man untersuchte, ob und unter welchen Bedingungen ein Mensch im Weltall überleben könnte. Am 5. Mai 1961 war es so weit. Alan B. Shepard Jr. war der erste Amerikaner im Weltall, als er mit Freedom 7 15 Minuten lang in einem bogenförmigen Flug den Weltraum erreichte. Der erste Amerikaner, der die Erde umkreiste war John Glenn mit einem fünfstündigen Flug der Friendship 7 am 20. Februar 1962. Nachdem das Mercury-Project bewiesen hatte, dass bemannte Weltraummissionen möglich sind, rief die NASA das Gemini-Projekt ins Leben. Bei diesem Projekt sollten Experimente durchgeführt werden und Problemstellungen bezüglich einer Mondlandungs-Mission bearbeitet werden. Der erste bemannte Flug einer Gemini-Rakete wurde am 23. März 1965 von Virgil "Gus" Grissom und John W. Young durchgeführt. Es folgten neun weitere Missionen, bei denen die Machbarkeit längerer Weltraumaufenthalte und des Treffens und Andockens zweier Raumschiffe bewiesen wurde. Außerdem sammelten diese Flüge medizinische Daten über die Auswirkungen von Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper.

Das Apollo-Programm

Nach dem Erfolg des Mercury- und Gemini-Programms wurde das Apollo-Programm gestartet, um weitere Experimente im All durchzuführen und im Idealfalle sogar Menschen in die Nähe des Mondes zu bringen. Eine massive Änderung in seiner Konzeption erfuhr das Apollo-Programm durch die Ankündigung des neuen Präsidenten, John F. Kennedy. Am 25. Mai 1961 sagte er, die Vereinigten Staaten sollten sich vornehmen, bis 1970 "einen Menschen auf dem Mond abzusetzen und ihn wieder sicher auf die Erde zurückzubringen". Von nun an war es also Ziel des Apollo-Programms, Astronauten auf den Mond zu bringen. Nach acht Jahren vorbereitender Missionen, bei denen auch das erste große Unglück in der Geschichte der NASA stattfand, bei dem die NASA alle drei Besatzungsmitglieder der Apollo 1-Mission verlor, als die Rakete auf der Startrampe zu brennen begann, erreichte das Apollo-Programm schließlich ihr Ziel: Am 20. Juli 1969 landeten mit Neil Armstrong und Buzz Aldrin die ersten Menschen auf dem Mond und kehrten am 24. Juli sicher auf die Erde zurück. Amstrongs erste Worte, als er aus der Mondlandefähre der Apollo 11 trat, hätten treffender nicht sein können: "That's one small step for [a] man, one giant leap for mankind." ("Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit."). Nach Armstrong und Aldrin landeten bis zum Ende des Apollo-Programms im Dezember 1972 noch zehn weitere Menschen auf dem Mond. Die NASA hatte mit der Landung auf dem Mond das Wettrennen ins All gewonnen. Eigentlich stellte das den gewünschten Erfolg dar, allerdings fehlte jetzt ein Ziel, auf das es sich lohnte hinzuarbeiten. Außerdem schwand das Interesse der Öffentlichkeit, das unbedingt nötig war, um große Budgets durch den Kongress sicherzustellen. Mit Lyndon Johnson, verlor die NASA dann auch noch ihren wichtigsten politischen Unterstützer. Für ihn wurde Wernher von Braun als Lobbyist in Washington tätig.

Jahresbudgets

Liste der NASA-Administratoren

# T. Keith Glennan (1958-1961) # James E. Webb (1961-1968) # Thomas O. Paine (1969-1970) # James C. Fletcher (1971-1977) # Robert A. Frosch (1977-1981) # James M. Beggs (1981-1985) # James C. Fletcher (1986-1989) # Richard H. Truly (1989-1992) # Daniel S. Goldin (1992-2001) # Sean O'Keefe (2001-2005) # Michael Griffin (2005-)

Einrichtungen

Die NASA besteht aus einer Reihe von Einrichtungen. Dazu gehören
- Jet Propulsion Laboratory (JPL): Raumsonden, Deep Space Network
- Goddard Space Flight Center
- Johnson Space Center
- Kennedy Space Center
- Marshall Space Flight Center
- Stennis Space Center
- Ames Research Center
- Dryden Flight Research Center
- Langley Research Center
- Glenn Research Center
- Michoud Assembly Facility
- NASA Institute for Advanced Concepts (NIAC): Nanotechnologie, Weltraumlift, usw.

Bemannte Raumfahrtprogramme der NASA


- Mercury-Programm
- Gemini-Projekt
- Apollo-Projekt
- Skylab
- Space Shuttle
- Internationale Raumstation
- Crew Exploration Vehicle (in Planung)

Weblinks


- Wikinews: Start der Discovery auf Juli verschoben
- [http://www.nasa.gov Website der NASA] (engl.)
- [http://spaceflight.nasa.gov NASA: Bemannte Raumfahrt] (engl.)
- [http://www.nasawatch.com NASA Watch] (engl.)
- [http://www.raumfahrer.net/raumfahrt/bemannt/nasa.shtml Zusammenfassung US-Raumfahrtprogramm und NASA-Geschichte] (dt.)
- [http://www.nasa-statistik.de NASA-Statistik.de - Komplettes Missionsarchiv] (dt.)
- [http://www.niac.usra.edu/ NASA Institute for Advanced Concepts] (engl.)
- [http://science.nasa.gov Science@NASA; ausgewählte Themen und Artikel aus NASA Forschung für ein breiteres Publikum] (engl.)
- [http://www.astrolabium.net Deutsche Version der Science@NASA Webseite] (dt.)

Siehe auch

ESA, Russische Raumfahrtbehörde, Japan Aerospace Exploration Agency ----
- Der Abschnitt "Geschichte" basiert teilweise auf einer Übersetzung des Artikels :en:NASA vom 16.07.2005 in der englischsprachigen Wikipedia. Kategorie:Behörde (USA) Kategorie:Raumfahrtorganisation ja:アメリカ航空宇宙局 ko:미국항공우주국 simple:NASA th:องค์การนาซา

31. August

Der 31. August ist der 243. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 244. in Schaltjahren) - somit bleiben 122 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1888 - Der Londoner Serienmörder "Jack the Ripper" begeht seinen ersten Mord.
- 1897 - Einweihung des Kaiser-Wilhelm I.-Denkmals am Deutschen Eck in Koblenz.
- 1914 - Die Schlacht bei Tannenberg endet mit einem Sieg für die deutschen Truppen.
- 1926 - Neutralitäts- und Nichtangriffsvertrag zwischen der UdSSR und Afghanistan (Laufzeit drei Jahre)
- 1939 - Der fingierte Überfall auf den Sender Gleiwitz durch Angehörige der SS markiert den Schlusspunkt in Hitlers Eskalationspolitik gegenüber Polen und liefert die Rechtfertigung für den Angriff auf Polen am folgenden Morgen.
- 1942 - Generalstreik in Luxemburg gegen die deutsche Besatzungsmacht
- 1950 - Verbot der Zeugen Jehovas in der DDR. Es folgen Hunderte von Verhaftungen und Schauprozesse.
- 1962 - Trinidad und Tobago werden unabhängig von England.
- 1980 - Geburtsstunde der Solidarność: Polens Vizepremier Jagielski und Streikführer Wałęsa unterzeichnen in Danzig das Augustabkommen.
- 1987 - Dschibuti wird Mitglied in der UNESCO.
- 1990 - Auf dem Weg zur Deutschen Wiedervereinigung wird in Berlin der Einigungsvertrag unterzeichnet.
- 1991 - Kirgisistan wird unabhängig.
- 1991 - Usbekistan wird unabhängig.
- 1992 - Pascal Lissouba wird Präsident der Republik Kongo.
- 1994 - Die letzten russischen Truppen verlassen Estland und Lettland.
- 1994 - Die letzten alliierten Streitkräfte (aus der Sowjetunion) verlassen Berlin.
- 1994 - Sinn Féin, der politische Arm der Irisch-Republikanische Armee, ruft erstmals einen einseitigen Waffenstillstand aus.
- 1997 - Lady Di stirbt bei einem Autounfall in einem Tunnel in Paris zusammen mit ihrem Lebensgefährten Dodi Fayed.
- 2004 - Grundsteinlegung für eine neue, parallel zum Rügendamm verlaufende Brücke. Die entstehende Brücke soll die längste Deutschlands werden.

Wirtschaft

Wissenschaft, Technik


- 1951 - Die erste Langspielplatte mit 33 1/3 Umdrehungen in der Minute wird in Düsseldorf von der Deutschen Grammophon vorgestellt.

Kultur


- 1916 - Otto Walter findet in Aigeira den Kopf der berühmten Zeus-Statue.
- 1928 - In Berlin findet die Uraufführung der Dreigroschenoper im Theater am Schiffbauerdamm statt.

Religion

Katastrophen


- 1950 - London, Großbritannien. Auf dem Flughafen verunglückte eine Vickers Viking wegen starken Nebels. 28 Tote.
- 1968 - Erdbeben der Stärke 7,3 im Iran, 12.000 bis 20.000 Tote
- 1974 - Zugunglück im Bahnhof von Zagreb in Kroatien, mehr als 150 Tote
- 1986 - Cerritos, nahe Los Angeles, Kalifornien, USA. Kollision einer Douglas DC-9 der Aeromexico im Landeanflug mit einer Piper PA 28. 82 Menschen starben.
- 1997 - Die Explosion eines Sprengsatzes im "Ochotny Rjad"-Einkaufszentrum unter der Manege in Moskau fordert 1 Todesopfer 40 weitere Personen werden verletzt.
- 1999 - Buenos Aires, Argentinien. Eine Boeing 737 der Lineas Aereas Privadas Argentinas, mit annähernd 100 Menschen an Bord, schießt beim Start über die Start- und Landebahn hinaus auf einen Golfplatz, wo sie Feuer fängt. 80 Menschen sterben, 26 können mit zum Teil schweren Verletzungen gerettet werden.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 12 - Caligula, römischer Kaiser von 37 bis 41
- 161 - Commodus, römischer Kaiser von 180 bis 192.
- 1760 - Aristide Aubert Dupetit-Thouars, französischer Admiral
- 1777 - Jean Pierre Joseph d'Arcet, französischer Chemiker
- 1797 - James Ferguson, schottischer Ingenieur und Astronom
- 1798 - Georg Friedrich Puchta, deutscher Jurist
- 1802 - Karl Freiherr von Urban, österreichischer Feldmarschallleutnant
- 1821 - Hermann von Helmholtz, deutscher Physiker
- 1830 - Edmund Kretschmer, deutscher Komponist
- 1842 - Josef Riehl, österreichischer Unternehmer
- 1843 - Georg von Hertling, deutscher Politiker und Philosoph
- 1863 - Sergei Michailowitsch Prokudin-Gorski, russischer Pionier der Farbfotografie
- 1870 - Maria Montessori, Schweizer Pädagogin
- 1874 - Edward Thorndike, amerikanischer Psychologe
- 1878 - Frank Jarvis, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1879 - Alma Mahler-Werfel, österreichisch-US-amerikanische Künstlerin, Lebensgefährtin von Gustav Mahler, Oskar Kokoschka und Franz Werfel
- 1879 - Yoshihito, 123. Tennō (Kaiser) von Japan
- 1880 - Eduard Edert, deutscher parteiloser Politiker und Schriftsteller, MdB 1949-1953
- 1880 - Wilhelmina, Königin der Niederlande
- 1893 - Lilly Laskine, französische Harfenistin
- 1895 - Karl Fiehler, Politiker der NSDAP und Münchener Oberbürgermeister von 1933 bis 1945
- 1897 - Fredric March, US-amerikanischer Schauspieler
- 1906 - Raymond Sommer, französischer Rennfahrer
- 1908 - William Saroyan, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1909 - Walter Zawadil, deutscher Politiker MdB 1949-1953
- 1913 - Bernard Lovell, britischer Astrophysiker
- 1915 - Alice Schwarz-Gardos, israelische Journalistin
- 1918 - Lucrecia Kasilag, philippinische Komponistin
- 1918 - Alan Jay Lerner, US-amerikanischer Liedtexter (My Fair Lady)
- 1922 - August Graf Kageneck, deutscher Journalist
- 1924 - Harry Meyen, deutscher Schauspieler und Regisseur
- 1925 - Marvin Davis, US-amerikanischer Unternehmer
- 1928 - James Coburn, US-amerikanischer Schauspieler
- 1928 - Jaime Lachica Sin, emeritierter Erzbischof von Manila und Kardinal
- 1938 - Martin Bell, britischer Nachrichtensprecher und Politiker
- 1941 - Wolfgang Hilbig, deutscher Schriftsteller
- 1942 - Raymond Ranjeva, Jurist aus Madagaskar und Vizepräsident des Internationalen Gerichtshofes
- 1945 - Van Morrison, britischer Sänger und Songschreiber
- 1945 - Itzhak Perlman, israelischer Violinist
- 1948 - Harald Ertl, österreichisch-deutscher Formel-1-Rennfahrer
- 1948 - Rudolf Schenker, deutscher Musiker und Songschreiber (Scorpions)
- 1948 - Holger Osieck, deutscher Fußballtrainer und -funktionär
- 1949 - Richard Gere, US-amerikanischer Schauspieler
- 1949 - David Politzer, US-amerikanischer Physiker
- 1949 - Rick Roberts, US-amerikanischer Musiker
- 1954 - Robert Kotscharjan, armenischer Politiker, Regierungschef und Staatspräsident
- 1955 - Edwin Moses, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1961 - Neill Archer, englischer Tenor
- 1969 - Nathalie Bouvier, französische Skirennläuferin
- 1970 - Arie van Lent, Fußballer mit holländischer und deutscher Staatsbürgerschaft
- 1972 - Chris Tucker, US-amerikanischer Schauspieler
- 1976 - Roque Junior, brasilianischer Fußballspieler
- 1982 - Patrick Nuo, Schweizer Sänger
- 1982 - Ian Crocker, US-amerikanischer Schwimmer

Gestorben

Ian Crocker
- 1056 - Theodora III., Kaiserin von Byzanz
- 1234 - Go-Horikawa, 86. Kaiser von Japan
- 1287 - Konrad von Würzburg, deutscher Lyriker, Epiker und didaktischer Dichter
- 1422 - Heinrich V., König von England aus dem Haus Lancaster
- 1528 - Mathis Gothart-Nithart, deutscher Maler und Graphiker,Baumeister,Wasserkunstmacher
- 1667 - Johann Rist, Dichter und Prediger
- 1688 - John Bunyan, Baptistenprediger und Schriftsteller aus England
- 1688 - Maria Magdalena von Oettingen, 2.te Frau des Markgrafen Wilhelm von Baden
- 1709 - Andrea Pozzo, italienischer Maler
- 1762 - Momozono, 116. Kaiser von Japan
- 1795 - André Danican Philidor, Schachspieler
- 1799 - Nicolas-Henri Jardin, französischer Architekt
- 1801 - Nicola Sala, italienischer Komponist
- 1811 - Louis Antoine de Bougainville, französischer Seefahrer und Schriftsteller
- 1832 - Antoine-Léonard de Chézy, französischer Orientalist und Mitbegründer der Indologie
- 1834 - Karl Ludwig Harding, deutscher Astronom
- 1864 - Ferdinand Lassalle, deutscher Politiker und Publizist
- 1867 - Charles-Pierre Baudelaire, französischer Dichter der Moderne
- 1883 - Levin Schücking, deutscher Schriftsteller
- 1900 - John Bennet Lawes, britischer Agrikulturchemiker
- 1902 - Mathilde Wesendonck, deutsche Schriftstellerin
- 1913 - Erwin Bälz, Leibarzt der Kaiserlichen Familie und Mitbegründer der modernen Medizin in Japan
- 1915 - Greene Vardiman Black, US-amerikanischer Mediziner
- 1920 - Wilhelm Wundt, deutscher Philosoph und Psychologe
- 1927 - Andranik Torosi Ozanyan, armenischer Widerstandskämpfer
- 1928 - Bruno Wille, deutscher Philosoph, Journalist und Schriftsteller
- 1930 - Eduard Meyer, deutscher Althistoriker
- 1939 - Wilhelm Bölsche, deutscher Schriftsteller und Naturforscher
- 1940 - Raymond Smith Dugan, US-amerikanischer Astronom
- 1941 - Marina Iwanowna Zwetajewa, russische Dichterin und Schriftstellerin
- 1945 - Stefan Banach, polnischer Mathematiker
- 1948 - Andrei Alexandrowitsch Schdanow, sowjetischer Politiker
- 1948 - Janus Djurhuus, ausgebildeter Jurist, färöische Dichter
- 1954 - Robert Kotscharjan, armenischer Politiker, Regierungschef und Staatspräsident
- 1955 - Eberhard Koebel, Autor, Gründer der Jungenschaft
- 1955 - Willi Baumeister, deutscher Maler
- 1956 - Yves Nat, französischer Pianist und Komponist
- 1958 - Hans Ehrenberg, deutscher Theologe
- 1959 - Josef Oesterle, deutscher Politiker
- 1963 - Georges Braque, französischer Maler des Kubismus
- 1965 - Edward Elmer Smith, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1966 - Kasimir Edschmid, deutscher Schriftsteller
- 1966 - Willi Hammelrath, Gründer der Arbeiterhochschule Burg Vondern
- 1967 - Ilja Ehrenburg, sowjet-russischer Schriftsteller
- 1967 - Juan Vitalio Acuña Núñez, kubanischer Revolutionär
- 1967 - Tamara Bunke, Guerilliera in Lateinamerika
- 1969 - Ottmar Gerster, deutscher Komponist
- 1969 - Rocky Marciano, US-amerikanischer Boxer
- 1973 - John Ford, US-amerikanischer Regisseur
- 1985 - Frank MacFarlane Burnet, australischer Mediziner
- 1986 - Henry Moore, englischer Bildhauer und Maler
- 1986 - Jorge Alessandri, chilenischer Politiker
- 1986 - Urho Kaleva Kekkonen, finnischer Politiker
- 1992 - Wolfgang Güllich, deutscher Sportkletterer
- 1993 - Siegfried Schürenberg, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1995 - Gertrud Luckner, christliche Widerstandskämpferin, Pazifistin
- 1995 - Horst Janssen, deutscher Zeichner und Grafiker
- 1997 - Diana Frances Spencer, Ehefrau des englischen Thronfolgers Prince Charles
- 1997 - Dodi Fayed, auch Dodi Al-Fayed, Freund und Begleiter von Prinzessin Diana (
- 15. April 1955)
- 2002 - Lionel Hampton, US-amerikanischer Jazz-Vibraphonist und Bandleader (
- 20. April 1908)
- 2004 - Carl Wayne, britischer Sänger und Schauspieler
- 2005 - Józef Rotblat, polnischer Dichter und Nobelpreisträger
- 2005 - Michael Sheard, schottischer Schauspieler
- 2005 - Emil Rudolf Greulich, deutscher Schriftsteller

Feier- und Gedenktage


- Nationalfeiertag in Malaysia
- Nationalfeiertag in Kirgisistan
- Nationalfeiertag in Trinidad und Tobago
- Nikodemus

Siehe auch


- 30. August - 1. September
- 31. Juli - 30. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0831 ja:8月31日 ko:8월 31일 simple:August 31 th:31 สิงหาคม

Turboprop

Turboprop (komb. aus: Turbine u. Propeller) ist eine landläufige Bezeichnung für Propellerturbinentriebwerk (auch als PTL bezeichnet). Flugzeuge mit diesem Triebwerk sind auf Fluggeschwindigkeiten bis zu etwa 80 Prozent der Schallgeschwindigkeit beschränkt. In diesem Geschwindigkeitsbereich arbeiten Turboprops auch wirtschaftlicher als reine Turbinentriebwerke. Schallgeschwindigkeit Schallgeschwindigkeit Schallgeschwindigkeit Das Turboprop ist eine Gasturbine, die als Wellentriebwerk einen Propeller über ein Getriebe antreibt. Der Schub wird nahezu ausschließlich vom Propeller erzeugt, auf den die erzeugte Energie der Turbine übertragen wird. Um den Schub zu erzeugen, werden vom Propeller sehr große Luftmengen angesaugt und schwach beschleunigt. Diese Art des Triebwerks zeichnet sich durch niedrigen Kraftstoffverbrauch aus, weswegen es vornehmlich bei Transport- und Kurzstreckenflugzeugen, die im unteren Luftraum (bis 20.000 ft/6.500 m) verkehren, eingesetzt wird. In höheren Luftschichten ist der Luftdruck so niedrig, dass Turboprop-Flugzeuge unrentabel sind und deshalb Turbofan-Flugzeuge zum Einsatz kommen. Anders als bei sonst üblichen Propellern werden Luftschrauben verwendet, die häufig fünf oder mehr Schaufelblätter besitzen. Dadurch kann die Schaufellänge bei gleichem Luftdurchsatz verkürzt werden. Durch die niedrigere Geschwindigkeit an den Blattspitzen erreicht man einen niedrigen Geräuschpegel. Außerdem kann man nur so die Stromgeschwinigkeiten an den Blattspitzen unter dem Bereich der Schallgeschwindigkeit halten und die damit verbundenen enormen Reibungskräfte minimieren. Je nach Fluggeschwindigkeit und Flughöhe wird der Anstellwinkel der Propellerblätter meist automatisch eingestellt, um eine optimale Ausnutzung des Drehmoments und der Drehzahl zu erreichen. Die Energie für den Antrieb der Luftschraube liefert die Gasturbine. Sie saugt Luft ein, die in einem axialen oder radialen mehrstufigen Kompressor verdichtet wird. Anschließend gelangt sie in die Brennkammer, wo sie mit dem Treibstoff verbrennt und sich stark ausdehnt. Die nun energiereiche Luft strömt durch die meist axial aufgebaute und mehrstufige Turbine und wird dabei entspannt. Die auf die Turbine übertragende Energie treibt über eine Welle Kompressor und die Luftschraube an. Die Abgase werden ausgestoßen. Gegenüber einem herkömmlichen Antrieb über Kolbenmotoren haben Propellerturbinen den Vorteil eines geringeren Gewichtes bei gleicher Leistung (etwa 0,23 bis 0,27 kg/kW), eine kleinere Stirnfläche und eine höhere Maximalleistung pro Triebwerk. Das größte Flugzeug mit diesem Triebwerkstyp ist die Antonow An-22, deren Kusnezow NK-12MA-Triebwerke mit einer Leistung von je 11.185 kW gleichzeitig die größten je gebauten Turboprobs sind. Siehe auch: Motor, Strahltriebwerk Kategorie:Triebwerkstyp

1967

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1967 ist „